Lysozym ANTIKÖRPER MONOKLONALE ANTIKÖRPER

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MONOKLONALE ANTIKÖRPER GEGEN
HUMANE LEUKOZYTEN ANTIGENE
Lysozym ANTIKÖRPER
Formen:
Gereinigter Antikörper
Fluorescein Konjugat
Kat. Nr.: GM-4131
Kat. Nr.: GM-4132
2ml
2ml
0,2mg
100 Tests
Lysozym
LZ-2
IgG1
Maus
Säulenchromatographie
unkonjugiert oder FITC-konjugiert
PBS pH 7.2, 1% BSA, 0.05% NaN3
side scatter
PB: Leukogate
Spezifikation
Spezifität (Synonyms):
Klon:
Isotyp:
Spezies:
Reinigung:
Fluorochrome:
Aufbewahrungspuffer:
LZ - FITC
Einleitung
Lysozym (LZ) ist ein kationisches, anti-mikrobielles Peptid von 14kDa.
Lysozym ist in primären, vor allem aber in spezifischen (sekundären)
Granula von neutrophilen Granulozyten gelagert. LZ spaltet Peptidoglykan
der bakteriellen Zellwand und kann LPS binden. Der LZ-2 Antikörper erkennt
ein Epitop das von nahezu allen myeloischen Zellen exprimiert wird,
inklusive normaler und maligner Granulozyten und Monozyten. Bei normaler
Myelopoese kann LZ erstmals bei Myeloblasten detektiert werden, wobei es
erst etwas später als MPO nachweisbar ist.
Verwendungszweck
Der LZ-2 Antikörper erlaubt die Erkennung und Qantifizierung humaner
myelomonozytischer Zellen mittels Durchflusszytometrie.
Die Resultate müssen in Zusammenhang mit anderen diagnostischen
Tests, ebenso wie mit dem klinischen Krankheitsverlauf des Patienten
gesehen werden. Das gesamte Procedere muss von einer dazu
bevollmächtigten, ausgebildeten und adäquat geschulten Fachkraft
durchgeführt werden.
Alle Analysen, die mit diesem mAk durchgeführt werden, müssen parallel
von positiven und negativen Kontrollen begleitet werden.
Sollten dennoch unerwartete Ergebnisse erzielt werden, welche nicht auf
modifizierte Arbeitsschritte zurück zu führen sind, kontaktieren Sie uns bitte
umgehend!
Spezifität
Der Anti-Lysozym Antikörper (Klon LZ-2) reagiert mit intrazellulärem,
humanem Lysozym, das von nahezu allen myelomonozytischen Zellen,
Makrophagen und deren Vorstufen exprimiert wird.
Lagerung
Monoklonale Antikörper-Reagenzien von AN DER GRUB enthalten optimale
Konzentration von affinitätschromatographisch gereinigten Antikörpern. Aus
Gründen der Haltbarkeit enthält diese monoklonale Antikörper-Lösung
Natriumazid. Diese Reagenzien sollen bei Temperaturen zwischen 2-8 °C
gelagert werden (NICHT EINFRIEREN) und vor direkter Sonneneinstrahlung
geschützt werden.
Die Haltbarkeit des Reagens entnehmen Sie bitte der Aufschrift auf der
Verpackung. Von der Verwendung des Reagens nach Ablauf des
Haltbarkeitsdatums wird dringend abgeraten.
Proben
Biologische Proben müssen unter sterilen Bedingungen entnommen
werden. Antikoagulation mit EDTA oder Heparin wird empfohlen. Die
Proben sollten bis zu ihrer Verwendung bei Raumtemperatur gelagert
werden. Für optimale Resultate empfehlen wir, die Proben innerhalb von
24 Stunden zu bearbeiten und auszuwerten.
Proben mit einer großen Zahl an nicht lebensfähigen Zellen können zu
fehlerhaften Ergebnissen führen. Die Feststellung der Lebensfähigkeit der
Zellen mit z.B. Propidiumjodid kann hierbei notwendig sein.
Alle biologischen Proben müssen mit Vorsicht behandelt und
gehandhabt werden – und immer als potentiell infektiös angesehen
werden. Verwenden Sie entsprechende Vorsichtsmaßnahmen wie
Handschuhe, Laborkleidung, etc.
Permeabilisierungs- und Färbungsprotokoll
- In Kombination mit unserem Permeabilisierungs-Kit FIX&PERM® (Kat.
Nr. GAS-002) kann intrazelluläres Lysozym leicht in Zellsuspension
gefärbt werden.
- Für jede zu untersuchende Probe 50µl Vollblut, Knochenmark oder
mononukleäre Zellsuspension in ein 5ml Röhrchen geben.
- 100µl Reagens A (Fixierungs-Medium, Lagerung und Benützung bei
Raumtemperatur) hinzufügen.
- 15 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren.
- 5ml PBS (Phosphate Buffered Saline) zugeben, die Zellen 5 Minuten
bei 300g zentrifugieren.
- Den Überstand entfernen und 100µl Reagens B
(Permeabilisierungs-Medium) und 20µl des LZ monoklonalen
Antikörper-Konjugates zugeben.
- Bei niedriger Geschwindigkeit 1-2 Sekunden vortexen.
- 15 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren.
- Die Zellen wie oben beschrieben mit PBS (Phosphate Buffered
Saline) waschen und zentrifugieren.
- Den Überstand entfernen und die Zellen für die anschließende
Analyse in ‚sheath fluid’ resuspendieren.
Falls nicht sofort analysiert wird, Zellen in 0.5ml 1.0% Formaldehyd
resuspendieren und bei 2-8°C lichtgeschützt lagern. Die fixierten
Zellen innerhalb von 24 Stunden analysieren.
Sensivität
Die Sensitivität des monoklonalen Antikörpers LZ-2 wird durch
Färbungen definierter Blutproben repräsentativer Spender bestimmt.
Mittels schrittweiser Verdünnungen wird eine Titrationskurve erstellt, die
es erlaubt die Ak-Konzentration in Relation zum Prozentsatz gefärbter
Zellen sowie geometrischer MFI (mittlere Fluoreszenz-Intensität) zu
sehen. Für diesen Zweck wird eine Antikörper-Konzentration gewählt,
welche sowohl den Sättigungspunkt (d.h. die notwendige
Antikörperkonzentration, um alle Epitopen der Ziel-Zelle zu binden) als
auch den Schwellenwert (d.h. die niedrigste Antikörperkonzentration,
welche zur Erkennung eines identen Prozentsatzes von Zellen
notwenig ist). In der Praxis werden 50µl Leukozyten (107 Zellen/ml
beinhaltend) mit 20µl verschiedener Antikörper-Verdünnungen
inkubiert und zur Ermittlung einer Titrationskurve sowie zur Identifizierung
des Sättigungspunktes und des Schwellenwertes analysiert. Die
Endkonzentration des Produktes wird so adjustiert, dass sie zumindest
3-fach über dem ermittelten Schwellenwert liegt. Zudem wird, auch
um Lot-zu-Lot Schwankungen zu kontrollieren, der aktuelle Lot mit
definierten Fluoreszenz-Standards verglichen und angepasst.
Herstellung: AN DER GRUB Bio Research GmbH • Austria • www.andergrub.com
Vertrieb und Beratung: dianova GmbH • D-20148 Hamburg • Tel. 040-450670 • [email protected] • www.dianova.de
Garantie
Grenzen des Verfahrens
Sämtliche Arbeitsschritte und Tätigkeiten mit Durchflusszytometrie sollten
ausschließlich von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.
Ungenaue und unsachgemäße Einstellungen am Durchflusszytometer,
ungenaue Kompensation von Fluoreszenz, als auch die unkorrekte
Positionierung von Gates können zu falschen Resultaten führen.
Die ausreichende Lysierung roter Blutkörperchen kann aus verschiedenen
Gründen nicht möglich sein. In solchen Fällen wird geraten, mononukleäre
Zellen vor dem Färben mittels Dichtegradient zu isolieren.
Die Resultate sind solange korrekt und reproduzierbar, als die
angewendeten Prozeduren den technischen Empfehlungen und der
befolgten guten Labor-Praxis entsprechen. Dieser Antikörper liegt in einer
Konzentration vor, die es ermöglicht spezifische Zellen eindeutig zu
erkennen. Es wird daher sehr empfohlen, sich an das Färbeprotokoll
bezüglich der Konzentrationen und Mengenangaben zu halten.
Der therapeutische Gebrauch von Antikörpern kann die Erkennung von ZielAntigenen durch diesen Antikörper beeinflussen. Das Reaktionsmuster von
LZ-2 alleine ist nicht ausreichend, um ‚Leukämie’ zu diagnostizieren. Die
Kombination mit anderen Antikörpern in Multi-Color Färbungen wird stark
empfohlen. Das Färbeverhalten dieses monoklonalen Antikörpers wurde
unter Verwendung von EDTA antikoaguliertem peripherem Blut ermittelt.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Nur für professionellen Gebrauch!
Dieses Produkt enthält Natriumazid. Zur Vermeidung von Gefahren sollen
Azid-hältige Reagenzien vor der Entsorgung unter laufendem Wasser
verdünnt werden. Wie auch bei der Arbeit mit anderen biologischen
Produkten
werden
entsprechend
angemessene
Arbeitsverfahren
empfohlen.
IVD
Eine Garantie für dieses Produkt besteht nur für die zum Zeitpunkt der
Auslieferung an den Kunden auf dem Etikett angegebenen Mengenund Inhaltsangaben.
Eine über die Beschreibung auf dem Verpackungsetikett
hinausgehende Garantie besteht nicht, weder ausdrücklich noch
impliziert.
ADG verpflichtet sich lediglich zum Ersatz des Produktes oder zur
Refundierung des Kaufpreises. ADG haftet nicht für Sachschäden,
Personenschäden oder wirtschaftliche Schäden bzw. Verluste, die
durch dieses Produkt verursacht wurden.
Ausgewählte Referenzen
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Cytometry 46, 23-7.
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Cowland, J. B. & Borregaard, N. (1999) J Leukoc Biol 66, 989-95.
Groeneveld, K., te Marvelde, J. G., van den Beemd, M. W.,
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Lanza, F., Latorraca, A., Moretti, S., Castagnari, B., Ferrari, L. &
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Oehler, L., Majdic, O., Pickl, W. F., Stockl, J., Riedl, E., Drach, J.,
Rappersberger, K., Geissler, K. & Knapp, W. (1998) J Exp Med 187,
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Paietta, E. (2003) Best Pract Res Clin Haematol 16, 671-83.
Strobl, H. & Knapp, W. (2004) J Biol Regul Homeost Agents 18, 335-9.
Nur für geschultes Fachpersonal
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REF
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IVD
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2˚-8˚
Temperature limitation/
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In-Vitro-Diagnostikum
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Zulässiger Temperaturbereich
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