Primzahlen -- von Euklid bis heute - Mathematik@TU

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Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Primzahlen – von Euklid bis heute
Jan H. Bruinier
Mathematisches Institut
Universität zu Köln
[email protected]
5. November 2004
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Pythagoras von Samos (ca. 570-480 v. Chr.)
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Euklid von Alexandria (ca. 325-265 v. Chr.)
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Primzahlen
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Primzahlanzahlfunktion
Der Primzahlsatz
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Teilbarkeit
I
Natürliche Zahlen: N = {1, 2, 3, . . . }.
I
Ganze Zahlen: Z = {0, ±1, ±2, ±3, . . . }.
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Teilbarkeit
I
Natürliche Zahlen: N = {1, 2, 3, . . . }.
I
Ganze Zahlen: Z = {0, ±1, ±2, ±3, . . . }.
Definition
Eine natürliche Zahl a ∈ N teilt b ∈ Z,
falls es ein c ∈ Z gibt mit ac = b.
Mann sagt dann “a ist ein Teiler von b” und schreibt a | b.
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Teilbarkeit
I
Natürliche Zahlen: N = {1, 2, 3, . . . }.
I
Ganze Zahlen: Z = {0, ±1, ±2, ±3, . . . }.
Definition
Eine natürliche Zahl a ∈ N teilt b ∈ Z,
falls es ein c ∈ Z gibt mit ac = b.
Mann sagt dann “a ist ein Teiler von b” und schreibt a | b.
Beispiel
3 teilt 15, denn 3 · 5 = 15.
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Grundlegende Eigenschaften
1. 1 | b und b | b für alle b ∈ N.
Jan H. Bruinier
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Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Grundlegende Eigenschaften
1. 1 | b und b | b für alle b ∈ N.
2. a | b =⇒ 1 ≤ a ≤ |b|.
3. a | 1 =⇒ a = 1.
Jan H. Bruinier
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Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Grundlegende Eigenschaften
1. 1 | b und b | b für alle b ∈ N.
2. a | b =⇒ 1 ≤ a ≤ |b|.
3. a | 1 =⇒ a = 1.
4. a | b und a | b 0 =⇒ a | (b ± b 0 ).
5. a | b und b | c =⇒ a | c.
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Grundlegende Eigenschaften
1. 1 | b und b | b für alle b ∈ N.
2. a | b =⇒ 1 ≤ a ≤ |b|.
3. a | 1 =⇒ a = 1.
4. a | b und a | b 0 =⇒ a | (b ± b 0 ).
5. a | b und b | c =⇒ a | c.
Folgerung (aus 1.)
Jede natürliche Zahl n > 1 besitzt mindestens 2 Teiler.
Jan H. Bruinier
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Primzahlen
Definition
Eine natürliche Zahl n > 1 heißt Primzahl,
falls n genau 2 Teiler besitzt.
Jan H. Bruinier
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Primzahlen
Definition
Eine natürliche Zahl n > 1 heißt Primzahl,
falls n genau 2 Teiler besitzt.
Beispiel
Die ersten Primzahlen sind: 2, 3, 5, 7, 11, 13, 17, . . . .
Jan H. Bruinier
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Mehr Primzahlen
2
31
73
127
179
233
283
353
419
467
547
607
661
739
811
877
947
3
37
79
131
181
239
293
359
421
479
557
613
673
743
821
881
953
5
41
83
137
191
241
307
367
431
487
563
617
677
751
823
883
967
7
43
89
139
193
251
311
373
433
491
569
619
683
757
827
887
971
11
47
97
149
197
257
313
379
439
499
571
631
691
761
829
907
977
Jan H. Bruinier
13
53
101
151
199
263
317
383
443
503
577
641
701
769
839
911
983
17
59
103
157
211
269
331
389
449
509
587
643
709
773
853
919
991
19
61
107
163
223
271
337
397
457
521
593
647
719
787
857
929
997
23
67
109
167
227
277
347
401
461
523
599
653
727
797
859
937
1009
Primzahlen – von Euklid bis heute
29
71
113
173
229
281
349
409
463
541
601
659
733
809
863
941
1013
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Der Satz von Euklid
Frage
Gibt es unendlich viele Primzahlen?
Jan H. Bruinier
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Der Satz von Euklid
Frage
Gibt es unendlich viele Primzahlen?
Lemma
Sei n > 1 eine natürliche Zahl und
t(n) = min{a ∈ N;
a > 1 und a | n}
“der kleinste nichttriviale Teiler von n”.
Dann ist t(n) eine Primzahl.
Jan H. Bruinier
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Der Satz von Euklid
Frage
Gibt es unendlich viele Primzahlen?
Lemma
Sei n > 1 eine natürliche Zahl und
t(n) = min{a ∈ N;
a > 1 und a | n}
“der kleinste nichttriviale Teiler von n”.
Dann ist t(n) eine Primzahl.
Folgerung
Jede natürliche Zahl n > 1 ist durch eine Primzahl teilbar.
Jan H. Bruinier
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Der Satz von Euklid II
Satz (Euklid, ca. 300 v. Chr.)
Es gibt unendlich viele Primzahlen.
Jan H. Bruinier
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Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Der Satz von Euklid II
Satz (Euklid, ca. 300 v. Chr.)
Es gibt unendlich viele Primzahlen.
Beweis.
Angenommen es gibt nur endlich viele Primzahlen.
Jan H. Bruinier
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Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Der Satz von Euklid II
Satz (Euklid, ca. 300 v. Chr.)
Es gibt unendlich viele Primzahlen.
Beweis.
Angenommen es gibt nur endlich viele Primzahlen.
Sei N ihr Produkt.
Es gilt N + 1 > 1.
Jan H. Bruinier
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Primzahlen
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Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Der Satz von Euklid II
Satz (Euklid, ca. 300 v. Chr.)
Es gibt unendlich viele Primzahlen.
Beweis.
Angenommen es gibt nur endlich viele Primzahlen.
Sei N ihr Produkt.
Es gilt N + 1 > 1.
Sei p eine Primzahl, die N + 1 teilt, z.B. p = t(N + 1).
Jan H. Bruinier
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Der Satz von Euklid II
Satz (Euklid, ca. 300 v. Chr.)
Es gibt unendlich viele Primzahlen.
Beweis.
Angenommen es gibt nur endlich viele Primzahlen.
Sei N ihr Produkt.
Es gilt N + 1 > 1.
Sei p eine Primzahl, die N + 1 teilt, z.B. p = t(N + 1).
Weil p auch N teilt, folgt p|1, also ein Widerspruch.
Jan H. Bruinier
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Warum interessiert man sich für Primzahlen?
I
Primzahlen sind die “Atome” der natürlichen Zahlen.
Jan H. Bruinier
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Primzahlen
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Die Riemannsche Vermutung
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Warum interessiert man sich für Primzahlen?
I
Primzahlen sind die “Atome” der natürlichen Zahlen.
Satz (Euklid)
Jede natürliche Zahl n > 1 kann in eindeutiger Weise als Produkt
von Primzahlen geschrieben werden.
Jan H. Bruinier
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Die Riemannsche Vermutung
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Warum interessiert man sich für Primzahlen?
I
n
2
3
4
5
6
7
8
9
Primzahlen sind die “Atome” der natürlichen Zahlen.
Zerlegung
2
3
2·2
5
2·3
7
2·2·2
3·3
n
10
11
12
13
14
15
16
17
Zerlegung
2·5
11
2·2·3
13
2·7
3·5
2·2·2·2
17
Jan H. Bruinier
n
18
19
20
21
22
23
24
25
Zerlegung
2·3·3
19
2·2·5
3·7
2 · 11
23
2·2·2·3
5·5
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Warum interessiert man sich für Primzahlen?
I
Primzahlen sind die “Atome” der natürlichen Zahlen.
I
Lösung von Polynom-Gleichungen mit Koeffizienten in Z.
Jan H. Bruinier
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Warum interessiert man sich für Primzahlen?
I
Primzahlen sind die “Atome” der natürlichen Zahlen.
I
Lösung von Polynom-Gleichungen mit Koeffizienten in Z.
I
Beispiel: Elliptische Kurve
E : y 2 = x 3 + ax + b.
I
Betrachte E (Fp ), die Reduktion modulo p.
I
Birch-Swinnerton-Dyer-Vermutung sagt tiefliegende
Zusammenhänge voraus mit E (Q).
Jan H. Bruinier
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Warum interessiert man sich für Primzahlen?
I
Primzahlen sind die “Atome” der natürlichen Zahlen.
I
Lösung von Polynom-Gleichungen mit Koeffizienten in Z.
I
Anwendungen in der Kryptographie.
Jan H. Bruinier
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Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Teilbarkeit
Satz von Euklid
Bedeutung von Primzahlen
Warum interessiert man sich für Primzahlen?
I
Primzahlen sind die “Atome” der natürlichen Zahlen.
I
Lösung von Polynom-Gleichungen mit Koeffizienten in Z.
I
Anwendungen in der Kryptographie.
I
Multiplikation zweier Primzahlen ist “einfach”.
I
Faktorisierung von ganzen Zahlen ist “hart”.
Jan H. Bruinier
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Primzahlanzahlfunktion
Der Primzahlsatz
Die Primzahlanzahlfunktion π(x)
Frage
Wie sind die Primzahlen in den natürlichen Zahlen verteilt?
Primzahlen
Jan H. Bruinier
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Primzahlanzahlfunktion
Der Primzahlsatz
Die Primzahlanzahlfunktion π(x)
Frage
Wie sind die Primzahlen in den natürlichen Zahlen verteilt?
Primzahlen
Betrachte dazu die Primzahlanzahlfunktion
π(x) = #{p ∈ N prim;
Jan H. Bruinier
p ≤ x}.
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Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Primzahlanzahlfunktion
Der Primzahlsatz
Die Primzahlanzahlfunktion π(x)
Frage
Wie sind die Primzahlen in den natürlichen Zahlen verteilt?
Primzahlen
Betrachte dazu die Primzahlanzahlfunktion
π(x) = #{p ∈ N prim;
p ≤ x}.
Tabelle:
x
π(x)
1
0
2
1
3
2
4
2
5
3
Jan H. Bruinier
6
3
7
4
8
4
9
4
10
4
11
5
Primzahlen – von Euklid bis heute
...
...
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Primzahlanzahlfunktion
Der Primzahlsatz
Der Graph von π(x)
4
3
2
1
0
2
4
6
8
x
pi(x)
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
10
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Primzahlanzahlfunktion
Der Primzahlsatz
Der Graph von π(x)
160
140
120
100
80
60
40
20
0
200
400
600
800
x
pi(x)
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
1000
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Primzahlanzahlfunktion
Der Primzahlsatz
Der Graph von π(x)
8000
6000
4000
2000
0
20000
40000
60000
80000
x
pi(x)
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
100000
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Primzahlanzahlfunktion
Der Primzahlsatz
Approximation von π(x)
Frage
Läßt sich π(x) durch eine “einfache” Funktion approximieren?
Jan H. Bruinier
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Primzahlanzahlfunktion
Der Primzahlsatz
Approximation von π(x)
Frage
Läßt sich π(x) durch eine “einfache” Funktion approximieren?
Definition
Zwei Funktionen f (x), g (x) heißen asymptotisch gleich, falls
lim
x→∞
f (x)
= 1.
g (x)
Schreibe f (x) ∼ g (x), x → ∞.
Jan H. Bruinier
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Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Primzahlanzahlfunktion
Der Primzahlsatz
Approximation von π(x)
Frage
Läßt sich π(x) durch eine “einfache” Funktion approximieren?
Definition
Zwei Funktionen f (x), g (x) heißen asymptotisch gleich, falls
lim
x→∞
f (x)
= 1.
g (x)
Schreibe f (x) ∼ g (x), x → ∞.
Beispiel
I
I
x ∼ x + 1,
√
x ∼ x + x.
Jan H. Bruinier
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Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Primzahlanzahlfunktion
Der Primzahlsatz
Die Vermutung von Gauss und Legendre
Vermutung (Gauss 1792, Legendre 1798)
π(x) ∼
x
,
log(x)
Jan H. Bruinier
x → ∞.
Primzahlen – von Euklid bis heute
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Primzahlanzahlfunktion
Der Primzahlsatz
Die Vermutung von Gauss und Legendre
Vermutung (Gauss 1792, Legendre 1798)
π(x) ∼
I
x
,
log(x)
Gauss erkannte bereits, daß
π(x) ∼ Li(x),
I
x → ∞.
x → ∞,
eine bessere Approximation sein sollte.
R x dt
Dabei ist Li(x) = 2 log(t)
der Integrallogarithmus.
Jan H. Bruinier
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Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Primzahlanzahlfunktion
Der Primzahlsatz
Die Vermutung von Gauss und Legendre
Vermutung (Gauss 1792, Legendre 1798)
π(x) ∼
I
x
,
log(x)
x → ∞.
Gauss erkannte bereits, daß
π(x) ∼ Li(x),
x → ∞,
I
eine bessere Approximation sein sollte.
R x dt
Dabei ist Li(x) = 2 log(t)
der Integrallogarithmus.
I
Beachte Li(x) ∼
x
log(x) .
Jan H. Bruinier
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Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Primzahlanzahlfunktion
Der Primzahlsatz
Güte der Approximation
x
10
102
103
104
105
106
108
1010
1012
π(x)
4
25
168
1 229
9 592
78 498
5 761 455
455 052 511
37 607 912 018
[Li(x)]
5
29
176
1 245
9 628
78 626
5 762 208
455 055 613
37 607 950 279
Jan H. Bruinier
[Li(x)]/π(x) − 1
0.25
0.16
0.048
0.013
3.8 · 10−3
1.6 · 10−3
1.3 · 10−4
6.8 · 10−6
1.0 · 10−6
Primzahlen – von Euklid bis heute
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Primzahlanzahlfunktion
Der Primzahlsatz
Approximationen von π(x)
Approximationen von pi(x)
180
160
140
120
100
80
60
40
20
0
200
400
600
800
x
pi(x)
x/log(x)
Li(x)
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
1000
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Primzahlanzahlfunktion
Der Primzahlsatz
Approximationen von π(x)
Approximationen von pi(x)
8000
6000
4000
2000
0
20000
40000
60000
80000
x
pi(x)
x/log(x)
Li(x)
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
100000
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Primzahlanzahlfunktion
Der Primzahlsatz
Der Primzahlsatz
I
Tschebyscheff (1850): Für große x gilt
0.9212 ·
x
x
< π(x) < 1.1056 ·
.
log(x)
log(x)
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Primzahlanzahlfunktion
Der Primzahlsatz
Der Primzahlsatz
I
Tschebyscheff (1850): Für große x gilt
0.9212 ·
I
x
x
< π(x) < 1.1056 ·
.
log(x)
log(x)
Hadamard und de la Vallée-Poussin (1896) bewiesen den
Primzahlsatz:
x
π(x) ∼
, x → ∞.
log(x)
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Primzahlanzahlfunktion
Der Primzahlsatz
Der Primzahlsatz
I
Tschebyscheff (1850): Für große x gilt
0.9212 ·
I
x
x
< π(x) < 1.1056 ·
.
log(x)
log(x)
Hadamard und de la Vallée-Poussin (1896) bewiesen den
Primzahlsatz:
x
π(x) ∼
, x → ∞.
log(x)
Folgerungen
I
Ungefähr
1
log(x)
aller natürlichen Zahlen ≤ x sind prim.
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Primzahlanzahlfunktion
Der Primzahlsatz
Der Primzahlsatz
I
Tschebyscheff (1850): Für große x gilt
0.9212 ·
I
x
x
< π(x) < 1.1056 ·
.
log(x)
log(x)
Hadamard und de la Vallée-Poussin (1896) bewiesen den
Primzahlsatz:
x
π(x) ∼
, x → ∞.
log(x)
Folgerungen
1
log(x)
aller natürlichen Zahlen ≤ x sind prim.
I
Ungefähr
I
Die k-te Primzahl hat ungefähr die Größe k log(k).
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
Bernhard Riemann (1826-1866)
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
I
Der Beweis des Primzahlsatzes benutzt die
Riemannsche Zetafunktion
∞
X
1
ns
(s ∈ C, Re(s) > 1).
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
ζ(s) =
n=1
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
I
Der Beweis des Primzahlsatzes benutzt die
Riemannsche Zetafunktion
ζ(s) =
∞
X
1
ns
(s ∈ C, Re(s) > 1).
n=1
I
Hat Fortsetzung auf ganz C.
Jan H. Bruinier
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Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
I
Der Beweis des Primzahlsatzes benutzt die
Riemannsche Zetafunktion
ζ(s) =
∞
X
1
ns
(s ∈ C, Re(s) > 1).
n=1
I
Hat Fortsetzung auf ganz C.
I
Pol bei s = 1 (⇔ es gibt unendlich viele Primzahlen).
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
I
Der Beweis des Primzahlsatzes benutzt die
Riemannsche Zetafunktion
ζ(s) =
∞
X
1
ns
(s ∈ C, Re(s) > 1).
n=1
I
Hat Fortsetzung auf ganz C.
I
Pol bei s = 1 (⇔ es gibt unendlich viele Primzahlen).
I
Eulerproduktdarstellung ⇒ ζ(s) 6= 0 für Re(s) > 1.
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
I
Der Beweis des Primzahlsatzes benutzt die
Riemannsche Zetafunktion
ζ(s) =
∞
X
1
ns
(s ∈ C, Re(s) > 1).
n=1
I
Hat Fortsetzung auf ganz C.
I
Pol bei s = 1 (⇔ es gibt unendlich viele Primzahlen).
I
Eulerproduktdarstellung ⇒ ζ(s) 6= 0 für Re(s) > 1.
I
Primzahlsatz ⇔ ζ(s) 6= 0 für Re(s) = 1.
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
Die Riemannsche Zetafunktion ζ(s) =
P∞
1
n=1 ns
4
3
2
1
0
–20
–1
0
–10
1
0
2
Im(s)
10
Re(s)
3
20
Jan H. Bruinier
4
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
Güte der Approximation von π(x)
Frage
Was ist der Fehler der Approximation π(x) ∼ Li(x)?
Tabelle
Jan H. Bruinier
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Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
Güte der Approximation von π(x)
Frage
Was ist der Fehler der Approximation π(x) ∼ Li(x)?
Tabelle
Vermutung (FV)
√
π(x) = Li(x) + O( x log x),
Jan H. Bruinier
x → ∞.
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Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
Güte der Approximation von π(x)
Frage
Was ist der Fehler der Approximation π(x) ∼ Li(x)?
Tabelle
Vermutung (FV)
√
π(x) = Li(x) + O( x log x),
x → ∞.
Satz (Koch 1901)
Die Vermutung (FV) ist äquivalent zur Riemannschen Vermutung.
Jan H. Bruinier
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
Die Riemannsche Vermutung
Vermutung (Riemann 1859)
Für alle s ∈ C mit Re(s) > 1/2 ist ζ(s) 6= 0.
Jan H. Bruinier
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
Die Riemannsche Vermutung
Vermutung (Riemann 1859)
Für alle s ∈ C mit Re(s) > 1/2 ist ζ(s) 6= 0.
Genauer gilt sogar:
Satz
Für α ≥ 1/2 sind äquivalent:
(i) π(x) = Li(x) + O(x α log x).
(ii) ζ(s) 6= 0 für alle s ∈ C mit Re(s) > α.
Jan H. Bruinier
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Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
Die Riemannsche Vermutung
Vermutung (Riemann 1859)
Für alle s ∈ C mit Re(s) > 1/2 ist ζ(s) 6= 0.
Genauer gilt sogar:
Satz
Für α ≥ 1/2 sind äquivalent:
(i) π(x) = Li(x) + O(x α log x).
(ii) ζ(s) 6= 0 für alle s ∈ C mit Re(s) > α.
I
Diese Aussage ist gegenwärtig für kein α < 1 bekannt!
Jan H. Bruinier
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Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
Die Riemannsche Vermutung
Vermutung (Riemann 1859)
Für alle s ∈ C mit Re(s) > 1/2 ist ζ(s) 6= 0.
Genauer gilt sogar:
Satz
Für α ≥ 1/2 sind äquivalent:
(i) π(x) = Li(x) + O(x α log x).
(ii) ζ(s) 6= 0 für alle s ∈ C mit Re(s) > α.
I
Diese Aussage ist gegenwärtig für kein α < 1 bekannt!
I
Man weiß immerhin, daß π(x) = Li(x) + O(x/ log2 x).
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Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
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Die Riemannsche Vermutung
Vermutung (Riemann 1859)
Für alle s ∈ C mit Re(s) > 1/2 ist ζ(s) 6= 0.
Genauer gilt sogar:
Satz
Für α ≥ 1/2 sind äquivalent:
(i) π(x) = Li(x) + O(x α log x).
(ii) ζ(s) 6= 0 für alle s ∈ C mit Re(s) > α.
I
Diese Aussage ist gegenwärtig für kein α < 1 bekannt!
I
Man weiß immerhin, daß π(x) = Li(x) + O(x/ log2 x).
I
Auf Re(s) = 1/2 liegen unendlich viele Nullstellen von ζ(s)
(Hardy, 1914).
Jan H. Bruinier
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
FAQ’s
Frage
Warum sollte die Riemannsche Vermutung stimmen?
Jan H. Bruinier
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Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
FAQ’s
Frage
Warum sollte die Riemannsche Vermutung stimmen?
I
Die ersten 1013 Nullstellen von ζ(s) liegen auf Re(s) = 1/2
(Gourdon-Demichel, 2004).
Jan H. Bruinier
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Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
FAQ’s
Frage
Warum sollte die Riemannsche Vermutung stimmen?
I
Die ersten 1013 Nullstellen von ζ(s) liegen auf Re(s) = 1/2
(Gourdon-Demichel, 2004).
Frage
Ist die Riemannsche Vermutung ein schwieriges Problem?
Jan H. Bruinier
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
FAQ’s
Frage
Warum sollte die Riemannsche Vermutung stimmen?
I
Die ersten 1013 Nullstellen von ζ(s) liegen auf Re(s) = 1/2
(Gourdon-Demichel, 2004).
Frage
Ist die Riemannsche Vermutung ein schwieriges Problem?
I
Ja!
Jan H. Bruinier
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
FAQ’s
Frage
Warum sollte die Riemannsche Vermutung stimmen?
I
Die ersten 1013 Nullstellen von ζ(s) liegen auf Re(s) = 1/2
(Gourdon-Demichel, 2004).
Frage
Ist die Riemannsche Vermutung ein schwieriges Problem?
I
Ja!
I
Sie gehört zu den Millionen-Dollar-Problemen des
Clay Mathematics Institute.
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
FAQ’s
Frage
Warum sollte die Riemannsche Vermutung stimmen?
I
Die ersten 1013 Nullstellen von ζ(s) liegen auf Re(s) = 1/2
(Gourdon-Demichel, 2004).
Frage
Ist die Riemannsche Vermutung ein schwieriges Problem?
I
Ja!
I
Sie gehört zu den Millionen-Dollar-Problemen des
Clay Mathematics Institute.
I
Dennoch läßt sie sich vollkommen elementar formulieren.
Jan H. Bruinier
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Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
Die Teilersummenvermutung
Für n ∈ N sei
P
I σ(n) =
d|n d die Summe der Teiler von n,
Pn 1
I h(n) =
k=1 k die n-te harmonische Zahl.
Jan H. Bruinier
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Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
Die Teilersummenvermutung
Für n ∈ N sei
P
I σ(n) =
d|n d die Summe der Teiler von n,
Pn 1
I h(n) =
k=1 k die n-te harmonische Zahl.
Satz (Lagarias, 2000)
RV ist äquivalent zur folgenden Teilersummenvermutung.
Jan H. Bruinier
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Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
Die Teilersummenvermutung
Für n ∈ N sei
P
I σ(n) =
d|n d die Summe der Teiler von n,
Pn 1
I h(n) =
k=1 k die n-te harmonische Zahl.
Satz (Lagarias, 2000)
RV ist äquivalent zur folgenden Teilersummenvermutung.
Vermutung (Lagarias, 2000)
σ(n) ≤ h(n) + exp(h(n)) log(h(n)),
Jan H. Bruinier
für alle n ∈ N.
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Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
Die Teilersummenvermutung für kleine n
n
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
σ(n)
1
3
4
7
6
12
8
15
13
18
12
28
h(n) + e h(n) log(h(n))
1
3.31716854. . .
5.62453152. . .
7.97798290. . .
10.38226769. . .
12.83417872. . .
15.32927365. . .
17.86331817. . .
20.43258568. . .
23.03386680. . .
25.66440756. . .
28.32183725. . .
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
Graphische Darstellung der Ungleichung
300
250
200
150
100
50
0
20
40
60
80
100
n
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Einleitung
Primzahlen
Primzahlverteilung
Die Riemannsche Vermutung
Die Riemannsche Zetafunktion
Der Fehlerterm
Die Teilersummenvermutung
Graphische Darstellung der Ungleichung
3500
3000
2500
2000
1500
1000
500
0
200
400
600
800
1000
n
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Mersenne-Primzahlen
Zusammenfassung
Mersenne-Primzahlen
Frage
Was ist die größte bekannte Primzahl?
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Mersenne-Primzahlen
Zusammenfassung
Mersenne-Primzahlen
Frage
Was ist die größte bekannte Primzahl?
I
Die Mersenne-Primzahl 224 036 583 − 1.
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Mersenne-Primzahlen
Zusammenfassung
Mersenne-Primzahlen
Frage
Was ist die größte bekannte Primzahl?
I
Die Mersenne-Primzahl 224 036 583 − 1.
I
Entdeckt am 15.5.2004 durch GIMPS (www.mersenne.org).
I
Sie hat 7 235 733 Dezimalstellen.
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Mersenne-Primzahlen
Zusammenfassung
Mersenne-Primzahlen
Frage
Was ist die größte bekannte Primzahl?
I
Die Mersenne-Primzahl 224 036 583 − 1.
I
Entdeckt am 15.5.2004 durch GIMPS (www.mersenne.org).
I
Sie hat 7 235 733 Dezimalstellen.
I
Marin Mersenne (1588-1648) studierte
Primzahlen der Form 2n − 1.
I
2n − 1 prim =⇒ n prim.
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Mersenne-Primzahlen
Zusammenfassung
Mersenne-Primzahlen
Frage
Was ist die größte bekannte Primzahl?
I
Die Mersenne-Primzahl 224 036 583 − 1.
I
Entdeckt am 15.5.2004 durch GIMPS (www.mersenne.org).
I
Sie hat 7 235 733 Dezimalstellen.
I
Marin Mersenne (1588-1648) studierte
Primzahlen der Form 2n − 1.
I
2n − 1 prim =⇒ n prim.
I
Beispiel: 3, 7, 31, 127.
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Mersenne-Primzahlen
Zusammenfassung
Mersenne-Primzahlen
Frage
Was ist die größte bekannte Primzahl?
I
Die Mersenne-Primzahl 224 036 583 − 1.
I
Entdeckt am 15.5.2004 durch GIMPS (www.mersenne.org).
I
Sie hat 7 235 733 Dezimalstellen.
I
Marin Mersenne (1588-1648) studierte
Primzahlen der Form 2n − 1.
I
2n − 1 prim =⇒ n prim.
I
Beispiel: 3, 7, 31, 127.
Frage
Gibt es unendlich viele Mersenne-Primzahlen?
Jan H. Bruinier
Primzahlen – von Euklid bis heute
Mersenne-Primzahlen
Zusammenfassung
Zusammenfassung
I
Primzahlen werden seit den alten Griechen intensiv studiert.
Jan H. Bruinier
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Mersenne-Primzahlen
Zusammenfassung
Zusammenfassung
I
Primzahlen werden seit den alten Griechen intensiv studiert.
I
Sie sind die “Atome” der natürlichen Zahlen.
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Mersenne-Primzahlen
Zusammenfassung
Zusammenfassung
I
Primzahlen werden seit den alten Griechen intensiv studiert.
I
Sie sind die “Atome” der natürlichen Zahlen.
I
Informationen zur Primzahlverteilung sind in der
Riemannschen Zetafunktion codiert.
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Mersenne-Primzahlen
Zusammenfassung
Zusammenfassung
I
Primzahlen werden seit den alten Griechen intensiv studiert.
I
Sie sind die “Atome” der natürlichen Zahlen.
I
Informationen zur Primzahlverteilung sind in der
Riemannschen Zetafunktion codiert.
I
Ihr Studium führt zu fundamentalen offenen Fragen der
Zahlentheorie.
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