Blitzstoßspannung

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Fachbereich Elektro- und
Informationstechnik
Prof. Dr.-Ing. Andreas F.X. Welsch
Praktikum Hochspannungstechnik (PHS)
Versuch 2: Blitzstoßspannung
Datum:
Gruppe:
Name
Sem
Testat:
__________
Datum
____________________
Prof. Dr. Andreas Welsch
Inhaltsverzeichnis
1
Allgemeines.........................................................................................................................2
2
Kenngrößen von Stoßspannungen....................................................................................3
3
Erzeugung von Stoßspannungen ......................................................................................5
4
Berechnung einstufiger Stoßspannungskreise ................................................................7
5
Schaltungsaufbau...............................................................................................................8
6
Scheitelwertmessung mit Kugelfunkenstrecken ...........................................................10
7
Versuchsdurchführung....................................................................................................13
8
Versuchsauswertung.........................................................................................................15
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1
Allgemeines
Betriebsmittel zur Übertragung elektrischer Energie müssen den im Betrieb auftretenden äußeren und
inneren Überspannungen standhalten. Hierbei müssen die Betriebsmittel für eine maximale
Betriebsspannung Ur eine ausreichende Spannungsfestigkeit aufweisen. Der Nachweis muss durch
entsprechende Wechselspannungs- bzw. Schaltstoßspannungsprüfung sowie durch Blitzstoßspannungsbeanspruchungen erbracht werden.
Diese Stoßspannungen werden meist durch die Entladung von Hochspannungskondensatoren über
Schaltfunkenstrecken auf ein Netzwerk von Widerständen und Kondensatoren erzeugt, wobei oft
Vervielfacherschaltungen zur Anwendung kommen.
Für Prüfzwecke sind doppelexponentielle Stoßspannungen genormt, die ohne wesentliche
Schwingungen rasch auf einen Höchstwert, den Scheitelwert Û, ansteigen und anschließend langsamer
auf den Wert 0 abfallen. Erfolgt während der Dauer der Stoßspannung ein beabsichtigter oder
unbeabsichtigter Durchschlag im Hochspannungskreis, der zu einem plötzlichen Spannungszusammenbruch führt, so spricht man von einer abgeschnittenen Stoßspannung. Das Abschneiden
kann in der Stirn, im Scheitel oder im Rücken der Stoßspannung erfolgen. Der hierdurch angeregte
Ausgleichsvorgang bewirkt meist eine gedämpfte Sinusschwingung.
Die Ermittlung des Scheitelwerts von Stoßspannungen kann mit Messfunkenstrecken erfolgen oder
besser durch elektronische Schaltungen in Verbindung mit Spannungsteilern. Die wichtigsten
Messgeräte für Stoßspannungen sind jedoch Oszillographen, die eine Erfassung des gesamten
zeitlichen Verlaufs über Spannungsteiler gestatten. Heute werden fast ausschließlich
Transientenrecorder eingesetzt.
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2
Kenngrößen von Stoßspannungen
Blitzstoßspannung
Überspannungen als Folge von Blitzeinschlägen werden als atmosphärische oder äußere
Überspannungen bezeichnet und im Labor durch Blitzstoßspannungen nachgebildet. Die Zeit bis zum
Erreichen des Scheitels beträgt bei ihnen ca. 1µs.
Im folgendem Bild 2.1 ist der zeitliche Verlauf der Blitzstoßspannung dargestellt, wie er in der
VDE 0432-2 oder der IEC-Publikation 60-2 festgelegt wurde.
S1
0,9Û
B
Rücken
Stirn
Û
u(t)
C
0,5Û
0,3Û
0
01
A
Ts
t
Tr
Û
A,B,C
Ts
Tr
Scheitelwert der Blitzstoßspannung
Hilfspunkte zur
Konstruktion der Blitzstoßspannung
Stirnzeit
Rückenhalbwertzeit
Übliche Zeiten für Ts und Tr:
1,2µs/5µs
1,2µs/50µs (Normwert)
1,2µs/200µs
Bild 2.1: Blitzstoßspannung
Da bei Blitzstoßspannungen der Anfangspunkt 0 messtechnisch oft schwer zu erfassen ist (siehe Bild
2.1), wird als Hilfskonstruktion die durch die Punkte A und B gehende Stirngerade 01 - S1 zur
Kennzeichnung des Verlaufs der Stirn eingeführt. Damit sind die Stirnzeit Ts bis Scheitelwert Û und
die von 01 bis zum Punkt C zählende Rückenhalbwertszeit Tr festgelegt. Blitzstoßspannungen werden
meist in der Form von 1,2/5, 1,2/50 und 1,2/200 verwendet, wobei die Form 1,2/50 die am häufigsten
verwendete ist. Dabei bedeutet 1,2 eine Stirnzeit von 1,2µs mit einer Genauigkeit von ± 30% und 50
eine Rückenhalbwertszeit von 50µs ± 20%.
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Schaltstoßspannung
Innere Überspannungen, die als Folge von Schalthandlungen in Hochspannungsnetzen auftreten
werden im Labor durch Schaltstoßspannungen nachgebildet. Sie benötigen zum Erreichen des
Scheitels mindestens 100µs, also wesentlich länger als äußere Überspannungen.
Im folgendem Bild 2.2 ist der in der VDE 0432-2; IEC 60-2 festgelegte zeitliche Verlauf der
Schaltstoßspannung dargestellt.
S
0,9Û
Td
u(t)
Û
0,5Û
0
t
Tcr
Th
Û
Tcr
Th
Td
Scheitelwert der Schaltstoßspannung
Scheitelzeit
Rückenhalbwertzeit
Scheiteldauer
Übliche Zeiten für Tcr und Th:
100µs/2500µs
250µs/2500µs
500µs/2500µs
Bild 2.2: Schaltstoßspannung
Die messtechnische Erfassung des Verlaufs der langsamen Schaltstoßspannung bereitet meist keine
Schwierigkeiten, weshalb hierfür, im Gegensatz zur Blitzstoßspannung, der tatsächliche Beginn bei 0
und der tatsächliche Scheitel S zur Festlegung der Zeitparameter herangezogen werden. Für Prüfungen
mit Schaltstoßspannungen wird häufig die Form 250/2500 verwendet, was für Tcr = 250µs ± 20% und
Th = 2500µs ± 60% bedeutet (Tcr = time to crest, Th = time to half value).
Zur Kennzeichnung der Dauer einer Schaltstoßspannung wird anstelle von Th auch die Zeit Td
angegeben, während der der Augenblickswert über 0,9Û liegt.
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Erzeugung von Stoßspannungen
Die beiden wichtigsten als „Schaltung I“ und „Schaltung II“ bezeichneten Grundschaltungen zur
Erzeugung von Stoßspannungen sind in Bild 3.1 dargestellt. Der Stoßkondensator Cs wird über einen
hochohmigen Ladewiderstand auf die Gleichspannung U0 aufgeladen und durch Zünden der
Schaltfunkenstrecke F entladen. Die gewünschte Stoßspannung u(t) tritt am Belastungskondensator Cb
auf und wird dort mit einem Hochspannungsteiler gemessen.
F
RL
Rd
F
RL
SF
Uo
Cs
SF
Re
Cb
Schaltung I
Cb
Cs
SF
U0
u(t)
Rd
Prüfling
Stoßkondensator
Schaltfunkenstrecke
Ladespannung
Spg. am Prüfling
u(t)
Uo
Cs
Re
Cb
u(t)
Schaltung II
Rd
Re
S
Dämpfungswiderstand
Entladewiderstand
Ladewiderstand
RL
Schlagweite
Bild 3.1: Grundschaltungen zur Erzeugung von Stoßspannungen
Die Größe der Bauteile bestimmt den zeitlichen Verlauf der Stoßspannung u(t). Die grundsätzliche
Wirkungsweise kann wie folgt darstellt werden:
Die kurze Stirnzeit erfordert eine rasche Aufladung von Cb auf den Scheitelwert Û und der relativ
lange Rücken eine langsame Entladung. Dies erreicht man durch die Forderung Re >> Rd.
Im ersten Augenblick des Zündens der Schaltfunkenstrecke F liegt an den beiden Schaltungen in etwa
die volle Ladespannung U0 an der Reihenschaltung von Rd und Cb. Die Spannung u(t) erreicht umso
schneller ihren Scheitelwert, je kleiner der Ausdruck Rd * Cb ist. Der Scheitelwert Û kann nicht größer
werden als sich aus der Aufteilung der anfangs vorhandenen Ladungen Q0=U0*Cs auf die
Parallelschaltung von Cs + Cb ergibt.
Der Ausnutzungsgrad η ist von der Form der zu erzeugenden Stoßspannung abhängig und liegt meist
zwischen 0,6 und 0,9. Er liegt bei Schaltung II immer höher als bei Schaltung I.
)
U
Cs
η=
≤
U 0 Cs + Cb
Da im allgemeinen Û bei gegebener Ladespannung U0 möglichst hoch sein soll, wird man Cs > Cb
wählen. Die bei einer Entladung umgesetzte Energie beträgt:
1
Wst = C s ⋅ U 02
2
Setzt man die maximal mögliche Ladespannung ein, erhält man als weiterer wichtiger Kenngröße
eines Stoßspannungsgenerators die so genannte maximale Stoßenergie Wst,. Je größer das Prüfobjekt
um so größer muss auch die Stoßenergie Wst sein.
Das Abklingen der Stoßspannung im Rücken wird im Fall der Schaltung I mit der Zeitkonstante
Cs*(Rd+Re) erfolgen, bei der Schaltung II mit Cs * Re.
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Bei der obigen Erklärung der Wirkungsweise der Schaltungen wurde vorausgesetzt, dass bei t = 0 die
Stoßkondensatoren Cs auf eine Spannung U0 aufgeladen sind. Die Größe U0 ist die Ladespannung, bei
welcher SF durchschlägt oder durch eine Hilfsentladung gezündet wird.
Bei selbstzündendem Betrieb kann eine Erhöhung des Scheitelwerts der Stoßspannung Û nur durch
eine Vergrößerung der Schlagweite s der Schaltfunkenstrecke SF erzielt werden. Durch die Erhöhung
der Ladespannung wird nur die Frequenz der Zündungen erhöht, da dann die Zündspannung früher
erreicht wird.
Um die für die Erzeugung höherer Stossspannungen notwendigen Ladespannungen zu generieren
müsste ein hoher technische Aufwand betrieben werden. Deshalb verwendet man dazu
Vervielfacherschaltungen wie in Bild 3.2 dargestellt. Dabei werden mehrere gleiche
Stoßkondensatoren in Parallelschaltung geladen und in Reihenschaltung entladen, wodurch eine
entsprechend der Stufenzahl vervielfachte Summenladespannung wirksam wird. Die
Stoßkondensatoren der Stufen Cs’ werden über die hochohmigen Ladewiderstände RL’ in
Parallelschaltung auf die Stufenladespannung U0’ aufgeladen. Bei einem Durchzünden aller
Schaltfunkenstrecken F werden alle Cs’ in Reihe geschaltet, so dass Cb über die Reihenschaltung aller
Dämpfungswiderstände Rd’ aufgeladen und schließlich alle Cs’ sowie Cb über die Widerstände Re’ und
Rb’ wieder entladen werden. Zweckmäßig wählt man RL’ >> Re’. Eine n-stufige Schaltung kann auf
das einstufige Ersatzschaltbild nach Schaltung II zurückgeführt werden, wobei folgende Beziehungen
gelten:
U0 = n⋅U0’
Cs = Cs’/n
Rd = n⋅Rd’
Re = n⋅Re’
R d'
SF
R e'
C s'
R d'
R L'
Cb
Cs’
SF
Rd’
Re’
RL’
Prüfling
Stoßkondensatoren
Schaltfunkenstrecken
Dämpfungswiderstände
Entladewiderstände
Ladewiderstände
U 0’
u(t)
Stufenladespannung
Spg. am Prüfling
Cb
u(t)
SF
R e'
C s'
R d'
R L'
R e'
SF
R L0
U0 '
C s'
Bild 3.2: Vervielfacherschaltung nach Marx, bestehend aus drei Stufen; vgl. Bild 3.1, Seite 4,
Schaltung II
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4
Berechnung einstufiger Stoßspannungskreise
Da Stoßspannungsgeneratoren wegen des höheren Ausnutzungsgrades hauptsächlich in Schaltung II
ausgeführt werden, wird im Folgenden der Berechnungsansatz für diese Schaltung verwendet:
t
1
u 0 (t ) =
(ie + ia ) ⋅ dt = ie ⋅ Re = ie ⋅ Rd + u (t )
C S ∫0
mit
ia = Cb ⋅
du (t )
dt
bei u(t=0) = 0
Die Lösung der Gleichung ergibt den Spannungsverlauf:
u (t ) =
U0
τ ⋅τ
⋅ 1 2 ⋅ e − t / τ 1 − e −t / τ 2
Rd ⋅ C b τ 1 + τ 2
(
)
Die Stoßspannung ergibt sich demnach als Differenz zweier abklingender Exponentialfunktionen mit
den Zeitkonstanten τ1 und τ2. Mit der meist erfüllten Näherung Re * Cs >> Rd * Cb ergeben sich
folgende einfache Ausdrücke für die beiden Grundschaltungen:
Schaltung I:
Schaltung II:
τ 1 ≈ ( Rd + Re ) ⋅ (C s + Cb )
τ 1 ≈ Re ⋅ (C s + Cb )
τ2 ≈
Rd ⋅ Re C s ⋅ Cb
⋅
Rd + Re C s + C b
τ 2 ≈ Rd ⋅
ηI ≈
Re
Cs
⋅
Rd + Re C s + Cb
η II ≈
C s ⋅ Cb
C s + Cb
Cs
C s + Cb
Da die Zeitkonstanten den Spannungsverlauf beschreiben, müssen auch die Kenngrößen Stirnzeit Ts
und Rückenhalbwertzeit Tr proportional zu τ1 und τ2 sein.
Es gilt daher:
Tr = k1 ⋅τ 1 und Ts = k 2 ⋅τ 2
Die Proportionalitätsfaktoren betragen für die wichtigsten genormten Verläufe (VDE 0433-3):
Ts/Tr
k1
k2
1,2/5
1,44
1,49
1,2/50
0,73
2,96
1,2/200
0,70
3,15
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Bei der Spannungsform 1,2/5 ist die Voraussetzung τ1>>τ2 nur unvollkommen erfüllt, weshalb die
Näherungslösung hier oft zu beträchtlichen Fehlern führt.
Für die Kenngrößen der Schaltstoßspannung gilt:
τ 1 ⋅τ 2
τ
⋅ ln 1
τ1 −τ 2
τ2
2
Th ≈ τ 1 ⋅ ln
für
η
Tcr ≈
5
Th > 10 Tcr
Schaltungsaufbau
Die beiden folgenden Bilder 5.1 und 5.2 zeigen den einstufigen und den zweistufigen Aufbau für eine
Stoßanlage zur Prüfung mit Blitzstoßspannung.
Das unten stehende Bild 5.1 zeigt eine reale einstufige Stoßanlage.
SF
GR
Rd
Co
T1
T2
Uo
Cs
ES
Rm
MF
Re
u(t)
Cm
220 V
GM
T1
T2
GR
Cs
ES
Rm
GM
SF
ZAG
Re
Rd
C0
Cm
StG
TR
MF
ZAG
StG
TR
Stelltransformator
HS-Trafo
Gleichrichter mit Schutzwiderstand
Stoßkondensator 10nF
Erdungsschalter
Messwiderstand für Gleichspannung mit R = 280MΩ
Gleichspannungsmessgerät
Schaltfunkenstrecke
Zündauslösegerät
Entladewiderstand Re = 6100Ω
Dämpfungswiderstand Rd = 260Ω
Messkondensator auf der Oberspannungsseite mit C0 =1,2nF
Messkondensator auf der Unterspannungsseite
Stoßspannungmessgerät
Transientenrecorder
Messfunkenstrecke als Prüfling
Bild 5.1: Einstufige Stoßanlage zur Prüfung mittels Blitzstoßspannung
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Im folgendem Bild 5.2 ist eine reale zweistufige Stoßanlage für positive Blitzstoßspannung dargestellt:
10MOhm
SF2
Cs2'
GR
SF1
Rd1'
Rd2'
Co
Re2'
Cu
MF
Cs1'
T1
ES
Rm
Re1'
T2
Cm
220 V
GM
T
GR
Cs1’/Cs2’
ES
Rm
GM
SF1/SF2
Rz
Re1/Re2
Prüftransformator
Gleichrichter mit Schutzwiderstand
Stoßkondensatoren mit 10nF
Erdungsschalter
Messwiderstand für Gleichspannung Rm = 280M
Gleichspannungsmessgerät
Schaltfunkenstrecken
Messvorwiderstand (75Ohm = Leitungswiderstand)
Entladewiderstände mit 6,1k
ZAG
Rd1/Rd2
ZAG
MF
StG
C0/Cu
Cm
StG
Dämpfungswiderstand Rd = 260Ohm
Zündauslösegerät
Messfunkenstrecke als Prüfling
Stoßspannungsmessgerät und parallel geschalteter
Transientenrecorder
Messkondensator (ober- und unterspannungsseitig) mit 1,2nF
Messkondensator auf der Unterspannungsseite
Bild 5.2: Zweistufige Stoßanlage zur Prüfung mittels Blitzstoßspannung
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6
Scheitelwertmessung mit Kugelfunkenstrecken
Der Durchbruch einer Gasstrecke erfolgt nach dem Erreichen der "statischen Durchschlagsspannung"
in einer Zeit von höchstens einigen ps, während derer der Scheitelwert einer netzfrequenten
Schwingung als konstant anzusehen ist. Bei Wechselspannungen niedriger Frequenz tritt daher ein
Durchschlag in Gasen stets im Scheitel auf.
Bei Anordnungen mit angenähert homogenem Feld, für die die Durchschlagszeiten besonders kurz
sind, gilt dies in guter Näherung auch für hochfrequente Wechselspannungen. Aufgrund dieses
physikalischen Verhaltens kann der Scheitelwert hoher Wechselspannungen bei Frequenzen bis zu
etwa 500 kHz über den Durchschlag einer Messfunkenstrecke in atmosphärischer Luft ermittelt
werden.
Bild 6.1 Kugelfunkenstrecken für Messzwecke a) horizontale, b) vertikale Anordnung
Bild 6.1 zeigt die beiden grundsätzlichen Ausführungsformen von Kugelfunkenstrecken für
Messzwecke. Bei Kugeldurchmessern D < 50 cm bevorzugt man im allgemeinen die horizontale
Anordnung, bei größeren Kugeln die vertikale Anordnung, die nur zur Messung von Spannungen
gegen Erde geeignet ist.
In den zuständigen Vorschriften (VDE 0433-2; lEC-Publ. 52) sind die auf Normalbedingungen
bezogenen Durchschlagsspannungen von Kugelfunkenstrecken verschiedenen Kugeldurchmessers
D abhängig von der Schlagweite s in Tabellenform angegeben:
)
U d 0 = f ( D, s )
Die Werte gelten für einen Luftdruck von b = 1013 hPa und einer Temperatur von T = 20°C. Die
Luftfeuchte ist ohne Einfluss auf die Durchschlagsspannung von Kugelfunkenstrecken. Zur
Veranschaulichung sind in Bild 6.2 die für einige Durchmesser gültigen Durchschlagsspannungen
in Abhängigkeit von s dargestellt. Bei Messungen mit Kugelfunkenstrecken ist zu beachten, dass
mit wachsendem Verhältnis s/D das Feld stärker inhomogen wird und damit der Einfluss durch die
Umgebung und die Streuung der Durchschlagswerte zunehmen. Das Verhältnis s/D darf also nicht
beliebig groß gewählt werden. Für die Messung einer Spannung der Höhe Û mit einer
Kugelfunkenstrecke kann als Richtwert der erforderliche Kugeldurchmesser D nach folgender
Beziehung abgeschätzt werden:
D≥Û
mit D in mm, Û in k V
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Bild 6.2
Durchschlagsspannung Ûd0 von Kugelfunkenstrecken bei veränderlicher
Schlagweite s und unterschiedlichen Kugeldurchmessern D
Weiter ist bei diesen Messungen zu beachten, dass die Tabellenwerte nur solange gelten, wie
Mindestabstände von der Durchschlagsstrecke zu anderen Anlagenteilen eingehalten werden.
Da die Durchschlagsspannung Ûd der relativen Luftdichte d im Bereich von 0,9 ... 1,1 proportional ist,
gilt für die Bestimmung der tatsächlichen Durchschlagsspannung Ûd bei der Luftdichte d aus dem in
der Zahlentafel angegebenen Wert Ûd0 folgende Beziehung:
)
)
)
b 273 + 20 )
b
U d ≈ d ⋅U d 0 =
⋅
⋅ U d 0 = 0,2892 ⋅
⋅U d 0
1013 273 + T
273 + T
Hierbei sind die absolute Luftdichte b in hPa (mbar) und T in °C einzusetzen.
Auch wenn alle Einflussgrößen wie Luftdichte, Mindestabstände, Elektrodenoberfläche und genaue
Einstellung der Schlagweite berücksichtigt werden, ist mit einer Messunsicherheit von 3% zu rechnen.
Kugelfunkenstrecken werden heute für Spannungsmessungen bei sehr hohen Spannungen (> 1 MV)
nur noch selten verwendet, da sie viel Platz beanspruchen und teuer sind. Eine kontinuierliche
Spannungsmessung mit Funkenstrecken ist nicht möglich, da gerade im Augenblick der Messung die
Spannungsquelle kurzgeschlossen wird. Das Verfahren eignet sich besonders zur Kontrolle von
kompletten Messanordnungen mit Hochspannung.
Aus Untersuchungen über den Durchschlag von Gasen ist bekannt, dass die Ausbildung des
vollkommenen Durchschlags einer solchen Anordnung in höchstens einigen Mikrosekunden erfolgt,
wenn die angeregte Spannung den Scheitelwert der Durchbruchspannung Ûd bei Wechselspannung
überschreitet. Daraus folgt, dass mit Kugelfunkenstrecken auch der Scheitelwert von Stoßspannungen
von nicht zu kurzer Dauer gemessen werden kann. Es sollte Tr ≥ 40 µs sein.
Dabei ist vorausgesetzt, dass die Luft im Raum zwischen den Kugeln ausreichend Ladungsträger
enthält, die den Durchschlag bei Erreichen einer bestimmen Feldstärke ohne Zeitverzug einleiten.
Durch künstliche Bestrahlung mit UV-Lichtquellen oder radioaktiven Strahlern lässt sich der
Durchschlagsraum ausreichend vorionisieren, so dass die statistische Streuung der Durchschlagszeit
reduziert wird. In den zuständigen Vorschriften wird daher insbesondere bei der Messung von
Stoßspannungen unter 50 kV empfohlen, eine künstliche Bestrahlung anzuwenden. Auch die
Bestrahlung vom Lichtbogen der nicht gekapselten Funkenstrecken eines Stoßgenerators kann bei
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direkter Sichtverbindung zur Kugelfunkenstrecke als Bestrahlungsquelle ausreichen [Kachler 1975].
Bei der Scheitelwertmessung von Stoßspannungen mit Kugelfunkenstrecken ergibt sich eine
Besonderheit, und zwar dadurch, dass aus dem Auftreten oder Ausbleiben eines Durchschlags
nicht entnommen werden kann, wie nahe der Scheitelwert Û der jeweils angelegten Stoßspannung an
Ûd liegt. Dies lässt sich nur durch wiederholte Stöße feststellen.
Hierzu verändert man zweckmäßig die Amplitude einer Serie von Stoßspannungen solange, bis etwa
die Hälfte aller Stöße zum Durchschlag führt, die Durchschlagswahrscheinlichkeit P(U) also etwa 50%
beträgt. Für diese Stoßspannung gilt dann:
Ud-50 ≈ Ûd ≈ d Ûd0
Hierin bedeuten wieder d die relative Luftdichte und Ûd0 die den Tabellen zu entnehmende, von
Kugeldurchmesser,
Polarität
und
Schlagweite
abhängige
Durchschlagsspannung
bei
Normalbedingungen. Durch wiederholte Beanspruchung einer Anordnung lässt sich die in Bild 6.3.48
dargestellte Verteilungsfunktion P(U) der Durchschlagsspannung bestimmen. Man erkennt, dass die
Haltespannung Ûd-0 und die gesicherte Durchschlagsspannung Ûd-100 entsprechend einer Durchschlagswahrscheinlichkeit von 0% beziehungsweise 100% nur angenähert definiert werden können und daher
als Kenngrößen nicht geeignet sind.
1
0,9
P(Ud), D(Ud)
0,8
0,7
0,6
0,5
0,4
0,3
0,2
0,1
0
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
Durchschlagsspannung [kV]
Bild 6.3
Gaußsche Normalverteilung mit Dichtefunktion D(Ud) und Verteilungsfunktion P(Ud) der
Durchschlagsspannung einer Kugelfunkenstrecke bei Stoßspannung
Anstelle einer meist nur mit großer Stoßzahl genau einstellbaren Durchschlagswahrscheinlichkeit von
50% kann je ein darüber und ein darunter liegender Wert von P(U) eingestellt werden; der gesuchte
Wert Ud-50 ergibt sich dann näherungsweise durch eine Interpolation, die zweckmäßig grafisch unter
Verwendung einer der Normalverteilung entsprechenden Ordinatenteilung vorgenommen wird.
Nach den zuständigen Vorschriften (VDE 0433-2; IEC Publ. 52) sind Kugelfunkenstrecken für die
Messung des Scheitelwertes von Wechsel- und Blitzstoßspannungen mit einer Messunsicherheit von ±
3% geeignet. Untersuchungen mit Schaltstoßspannungen haben gezeigt, dass die Tabellenwerte in den
Vorschriften für Blitzstoßspannungen mit einer Messunsicherheit von ± 5% auch für die Messung des
Scheitelwertes von Schaltstoßspannungen verwendet werden können [Gockenbach 1991; IEC Publ.
60-1]. Auch bei dieser Messung ist auf eine ausreichende Bestrahlung zu achten.
Kugelfunkenstrecken sind trotz ihrer Nachteile ein vielseitiges und anschauliches Laborgerät für
Hochspannungsversuche. Außer zur Spannungsmessung können sie zur Spannungsbegrenzung, zum
spannungsabhängigen Zuschalten, als veränderlicher Hochspannungskondensator verwendet werden.
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7
Versuchsdurchführung
Zunächst sind alle Kugeln der Schalt- und Messfunkenstrecke mit einem fuselfreien Lappen
zu säubern. Der zeitliche Verlauf der Stoßspannung wird mit dem Transientenrecorder und
dem Auswerteprogramm WinTRAS aufgezeichnet. Die Zeitverläufe, die dokumentiert
werden sollen, können mit Hilfe eines „screen shot“ in eine Excel-Datei abgespeichert
werden.
Das Programm wird wie folgt gestartet:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
Rechner an der Geräterückseite einschalten
Mit Eingabe „TRAS52“ Programm starten
„men = 0“ mit „ja“ bestätigen
Im Hauptmenü Menüpunkt 1 „Stoßspannungsprüfung“ wählen
Im Menü Stoßspannungsprüfung „Stoßspannungsprüfung komplett“ wählen
Protokollname PHS mit „RETURN“ bestätigen
Prüfdateien laden <nein> mit „RETURN“ bestätigen
Prüfdaten eingeben <ja> mit „RETURN“ bestätigen
Prüfbericht mit Prüfdaten ausfüllen
„ESC“-Taste drücken und Daten speichern <ja> mit „RETURN“ bestätigen
Teilprüfung/Eingabe beenden <ja> mit „RETURN“ bestätigen
Stoßspannungsprüfung starten <ja> mit „RETURN“ bestätigen
Alle Kanäle löschen <ja> mit „RETURN“ bestätigen
Mit Taste „F1“ Prüfung starten
7.1 Der Aufbau soll so erstellt werden, dass eine positive Blitzstoßspannung erzeugt
werden kann. Überprüfen Sie den vorhandenen zweistufigen Aufbau anhand der obigen
Prinzipskizze in Bild 5.2.
7.2 Die Messfunkenstrecke MF wird zunächst auf eine maximale Schlagweite, die
Schaltfunkenstrecke SF auf s = 30 mm eingestellt.
Es ist die positive Blitzstoßspannung bei einer Primärspannung von U = 110V zu messen. Die
Ladegleichspannung U0 und der Scheitelwert der Stoßspannung Û sind mit den im Pult
eingebauten Messgeräten zu ermitteln. Der Zeitverlauf ist aufzuzeichnen und abzuspeichern,
die Zeitparameter zu dokumentieren.
Verwenden Sie die unter 7.2 durchgeführten Berechnungen um eine 1,2/50 Vollwelle zu
erzeugen. Verändern Sie Rd bzw. Re. Der Zeitverlauf ist jeweils aufzuzeichnen und
abzuspeichern, die Zeitparameter zu dokumentieren.
In den folgenden Versuchen wird nun die 1,2/50-Vollwelle verwendet.
7.3 Zur Ermittelung der Funktionsgrenzen des Stoßgenerators ist bei einer Schlagweite der
SF von 20 mm die Ladespannung von 30 bis 60 kV einzustellen: von 30 bis 35 kV und von
55 bis 60 kV in je 1-kV-Schritten, von 35 bis 55 kV in je 5-kV-Schritten. Dokumentieren Sie
die auftretenden Erscheinungen.
7.4 Zur Ermittelung des Ausnutzungsgrads des Stoßgenerators ist eine Schlagweite der SF
von 15, 20, 25, 30, 35 und 40 mm einzustellen. Nehmen Sie dazu die Ladespannung, den am
Scheitelspannungsmessgerät und den mittels WinTRAS gemessenen Scheitelwert auf.
Anschließend ist der Stoßgenerator so einzustellen, dass eine Blitzstoßspannung von 170 kV
erzeugt werden kann. Zeichnen Sie den Spannungsverlauf auf und dokumentieren Sie die
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verwendeten Einstellungen und die gemessenen Parameter.
7.5 Die 50%-Überschlagsspannung ist mit Hilfe des Auswerteprogramms WinTRAS zu
ermitteln. Dabei ist die Schlagweite der MF auf s =24 mm und die der SF auf s =20 mm
einzustellen. Die Ladegleichspannung U0 ist in Stufen zu steigern bis bei jeweils 10 Stößen
von zunächst 0% schließlich 100% Durchschläge auftreten. Es sind 0,5-kV-Schritte zu
wählen. Die Versuchsserien ist mit UV-Bestrahlung der MF durchzuführen. Die UV-Lampe
ist mindestens 15 min vorzuwärmen.
7.6 Im folgenden Versuch soll die 50%-Durchschlagsspannung nach der Auf-und-AbMethode ermittelt werden. Hierzu wird eine Spannung U gewählt, die in der Nähe der
Durchschlagspannung liegt. Ferner wird ein Spannungsintervall δU festgelegt, das bei etwa
3% von U liegen soll. Erfolgt bei Stoßspannungsbeanspruchung mit U kein Durchschlag, so
erhält der folgende Stoß den Spannungswert U+δU. Im Durchschlagsfall wird die Spannung
auf U-δU abgesenkt. Der Wert der Stoßspannung, die anzulegen ist, wird damit durch das
Ergebnis des vorherigen Versuchs bestimmt. Die Anzahl ni der Spannungen beim jeweiligem
Spannungswert Ui wird registriert. Insgesamt sind 20 Stöße anzulegen. Die Berechnung der
50%-Durchschlagsspannung erfolgt nach unten stehender Gleichung.
n
U d −50 =
∑ n ⋅U
i
i =1
i
n
∑n
i =1
i
Bei einer Spitze-Platte-Anordnung ist für die Schlagweiten s = 34 mm die
Durchschlagsspannung Ud-50 bei positiver und negativer Blitzstoßspannung zu bestimmen.
Zunächst ist die ungefähre Durchschlagsspannung zu bestimmen. Danach ist die
Ladespannung in 1-kV-Schritten (=δU) nach obiger Vorschrift zu verändern und der jeweilige
Scheitelwert aufzunehmen. Zur Ermittlung von ni sind Klassen in 1-kV-Schritten zu bilden
(z.B. 39,00 bis 39,99 kV und 40,00 bis 40,99 kV usf.) und die Anzahl der in diesen Klassen
auftretenden Scheitelwerte zu registrieren. Als Ui-Werte ist der Mittenwert der Klasse, also
z.B. bei 39,00 bis 39,99 kV der Wert 39,5 kV zu verwenden.
Bitte verwenden Sie die Messprotokolle im Anhang!
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Versuch2_Blitzstoßspannung.DOC
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15
8
Versuchsauswertung
8.1 Geben Sie an, was an der Schaltung zu ändern ist , um eine negative Blitzstoßspannung
erzeugen zu können.
8.2 Dokumentieren Sie den in 7.2 gemessenen Zeitverlauf im Protokoll. Ermitteln Sie aus
den gemessenen Zeitparametern dieser Stoßspannung die Faktoren k1 und k2.
Berechnen Sie die notwendigen Widerstände Rd und Re für eine 1,2/50 Vollwelle.
Dokumentieren Sie beide Zeitverläufe im Protokoll.
8.3 Geben Sie die Funktionsgrenzen des Stoßgenerator an und setzen Sie diese in Relation
zu der aus einer Tabelle ermittelten Durchschlagsspannung der SF bei 20 mm.
8.4 Berechnen Sie die maximale Stoßenergie und den Ausnutzungsfaktor des Generators
mit Hilfe der Gleichungen in Abschnitt 3. Für alle Schlagweiten der SF aus 7.4 sind folgende
Berechnungen durchzuführen und in eine Tabelle einzutragen:
1. Messfehler des Scheitelspannungsmessgeräts in %
2. Ausnutzungsfaktor aus den gemessenen Werten
3. Abweichung des Ausnutzungsfaktors vom theoretischen Wert in %
Berechnen Sie aus den Ergebnissen die für eine Blitzstoßspannung von 170 kV notwendigen
Einstellungen des Stoßgenerators. Dokumentieren Sie den Zeitverlauf im Protokoll.
8.5 Die unter 7.5 aufgenommene Messwerte der beiden Versuchsserien sind in ein
Wahrscheinlichkeitsdiagramm einzutragen (siehe Messprotokoll) und durch eine
Normalverteilung anzunähern (Gerade). Daraus ist der Wert Ud-50 in kV und die
Standardabweichung S in kV und in % bezogen auf Ud-50 zu ermitteln. Der Wert Ud-50 ist auf
Normalbedingungen umzurechnen und mit dem aus einer Tabelle ermitteltem Wert zu
vergleichen. Zusätzlich sind aus der Standardabweichung näherungsweise Ud-0 und Ud-100 zu
bestimmen.
Die Streubereiche der beiden Versuchsserien sind zu vergleichen und der Unterschied zu
begründen.
8.6 Aus den in 7.6 ermittelten Werte Ui und ni ist die jeweilige Durchschlagsspannung Ud-50
zu berechnen (siehe Formel in 7.6). Die Durchschlagsspannungen für positive und negative
Polarität sind zu vergleichen und der Unterschied zu begründen.
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Versuch2_Blitzstoßspannung.DOC
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16
Messprotokoll zu 7.4
Bestimmung des Ausnutzungsgrads
Datum:
Prüfer:
A: Prüfbedingungen
Umgebungstemperatur:
________ [°C]
Luftdruck:
________ [hPa]
rel. Luftfeuchte:
________ [%]
B: Meßwerte
Nr.:
Schlagweite:
[mm]
UL__
[kV]
MF
UL_
SF
Û
[kV]
MG
TR
Zündung:
(-) nein
(+) ja
MF
SF
Zeitparameter
in [µs]
Ts
Tr
η=
η
$
U
U0
Bild:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
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Versuch2_Blitzstoßspannung.DOC
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17
Messprotokoll zu 7.5: Durchschlagsspannung Ud-50
Versuchsbedingungen: ..................................................
KF:
MF:
s = ........ mm
s = ........ mm
Scheitelwert Û
Nr.:
Uo
[kV]
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Mittelw. Anzahl
[kV]
Übersch.
P [%]
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
Gemessene Verteilungsfunktion
P [%]
99
90
80
70
60
50
40
30
20
10
1
66
67
68
69
70
Auswertung
Ud50=
kV
Ud16=
kV
Ud84=
S=
Srel=
%
-->
p=
kV
hPas T=
°C
d=
71
kV
Ud0=
72
U [kV]
74
-->
kV
-->
73
Ud50normal=
Ud100=
kV
kV
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Versuch2_Blitzstoßspannung.DOC
75
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18
Messprotokoll zu 7.6
Spitze-Platte-Anordnung
bei positiver und negativer Stoßspannung
Positive Blitzstoßspannung
s = .......... mm
Û [kV]
1
10
Negative Blitzstoßspannung
20
s = .......... mm
Û [kV]
1
10
20
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Versuch2_Blitzstoßspannung.DOC
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