Umfrage zur Bereitschaft für die Impfung gegen das Humane

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AK AD E M I S C H E S
L E H R K R AN K E N H AU S
D E R U N I V E R S I T ÄT K Ö L N
ST ÄDT I SC H E S
KLINIKUM
Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Kopf- und Halschirurgie
Chefarzt
gemeinnützige GmbH
Prof. Dr. med. Andreas Sesterhenn
Umfrage zur Bereitschaft für die Impfung gegen das Humane Papillom
Virus (HPV) bei Jungen in Deutschland
Einleitende Informationen
Sehr geehrte Eltern,
Das humane Papillom Virus (HPV) ist ein Virus welches vor allem durch sexuellen Kontakt übertragen
wird. Besondere Bedeutung hat es als Hauptverursacher für die Entstehung von
Gebärmutterhalskrebs (Cervixkarzinom) erlangt. Im Gegensatz zu klassischen Infektionskrankheiten
wie z.B. Gonorrhoe oder HIV, welche über Sperma und andere Körperflüssigkeiten übertragen
werden, bietet „safer-sex“ beim HPV nur bedingten Schutz, da es sich hier um eine Kontaktinfektion
handelt und auch nichtgeschützte Hautareale als Infektionsquelle oder Eintrittspforte für die Infektion
dienen können. Akut kann HPV sogenannte Papillome (Warzengeschwulst) im Genitalbereich, im
Mund- & Rachenbereich sowie im Bereich des Anus hervorrufen. Zudem können humane
Papillomviren, wie bereits erwähnt, für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs und seinen
Vorstufen sowie Krebs im Mund-Rachen-Bereich, im Schambereich (Vulva), der Scheide, an Penis
und After sowie deren Vorstufen auslösen. Von mehr als hundert bekannten HPV-Typen sind vor
allem die Typen 16 und 18 für die Entstehung von diesen Krebsarten verantwortlich. Seit 2006 ist
gegen diese HPV Typen in Europa die Impfstoffe Cervarix und Gardasil für Mädchen und Jungen
zugelassen. Die STIKO (Ständige Impfkommision am Robert Koch Institut) empfiehlt in Deutschland
aktuell für Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren die Impfung mit Gardasil. Die Kosten für die Impfung
von Mädchen zwischen dem 9. und 17. Lebensjahr werden in Deutschland von den gesetzlichen
Krankenkassen übernommen. Während in den USA, der UK, Australien und Südkorea eine
Impfempfehlung auch für Jungen vorliegt gibt es in Deutschland nur in Sachsen entsprechende
Empfehlungen. Der Impfstoff der gegen die HPV-Typen 6, 11, 16 sowie 18 schützt wird durch drei
Spritzen in den Oberarm in zeitlichen Abständen von zwei bis zwölf Monaten verabreicht. Die
Wirksamkeit des Impfstoffs wurde in Studien mit rund 20.000 Personen getestet. Nebenwirkungen
waren hierbei mit denen ähnlicher Impfstoffe vergleichbar und sind dem beiliegenden Infoblatt zu
entnehmen. Im folgenden anonymisierten Fragebogen möchten wir Ihnen Fragen zur Bekanntheit des
HPV und den hieraus resultierenden Erkrankungen, deren Risiko sowie zu Ihrer Bereitschaft Ihren
Sohn / Ihre Söhne zu impfen. Alle Angaben werden vertraulich behandelt und unterliegen der
ärztlichen Schweigepflicht.
Die Teilnahme an unserer anonymen Umfrage ist natürlich absolut freiwillig und unverbindlich. Sie
würden damit ein wissenschaftliches Projekt unserer Klinik unterstützen.
Herzlichen Dank für ihre Unterstützung!
Ihr
K. K.Hansen
Assistenzarzt
Prof. Dr. med. A. M. Sesterhenn
Chefarzt
Für eventuelle Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!
Tel.:
17624 oder
0212 / 5472738
E-Mail: [email protected]
Fragebogen
Erster Teil: Fragen zum humanen Papillomvirus
1. Haben Sie bereits vor dieser Umfrage einmal vom humanen Papillomvirus (HPV)
gehört?
 ja
 nein
 weiß nicht
2. Wussten Sie dass das HPV sexuell übertragbar ist?
 ja
 nein
 weiß nicht
3. Kannten Sie die Art der Übertragung des humanen Papillomvirus?
(Kontaktübertragung)
 ja
 nein
 weiß nicht
4. Haben Sie gewusst, dass HPV sog Papillome (Warzengeschwulst) bei Männern und
Frauen im Genitalbereich, im Kehlkopf und Mund sowie im Analbereich auslösen
kann?
 ja
 nein
 weiß nicht
5. Wussten Sie, dass HPV Gebärmutterhalskrebs auslösen kann?
 ja
 nein
 weiß nicht
6. Wussten Sie, dass HPV Krebs im Analbereich bei Männern sowie Krebs des Penis
auslösen kann?
 ja
 nein
 weiß nicht
7. Wussten Sie, dass das HPV Krebs im Mund und Rachenbereich auslösen kann?
 ja
 nein
 weiß nicht
Zweiter Teil: Fragen zum Impfstoff gegen das humane Papillomvirus
1. Wussten Sie, dass Impfungen gegen HPV existieren?
 ja
 nein
 weiß nicht
2. Würden Sie sich gegen HPV impfen lassen?
 ja
 nein
 weiß nicht
3. Warum würden Sie sich gegen HPV impfen lassen?
 Selbstschutz
 Schutz der/des Partnerin/Partners
2
 weiß nicht
4. Warum würden Sie sich nicht gegen HPV impfen lassen?
 Kosten
 Bedenken bzgl. der Sicherheit eines Impfstoffes
 weiß nicht
5. Würden Sie ihre Kinder gegen HPV impfen lassen?
 ja
 nein
 weiß nicht
6. Warum würden Sie ihre Kinder gegen HPV impfen lassen?
 Selbstschutz
 Schutz der/des potentiellen Partnerin/Partners in der Zukunft
 weiß nicht
7. Warum würden Sie ihre Kinder nicht gegen HPV impfen lassen?
 Kosten
 Bedenken bzgl. der Sicherheit eines Impfstoffes
 weiß nicht
8. Wussten Sie, dass die Kosten für eine HPV Impfung in Deutschland bei den
gesetzlichen Versicherungen aktuell lediglich bei Mädchen im Alter zwischen 9 und
17 Jahren übernommen werden?
 ja
 nein
 weiß nicht
9. Würden Sie Ihren Sohn gegen HPV impfen lassen?
 ja
 nein
 weiß nicht
10. Warum würden Sie ihren Sohn gegen HPV impfen lassen?
 Selbstschutz
 Schutz der/des potentiellen Partnerin/Partners in der Zukunft
 weiß nicht
11. Warum würden Sie ihren Sohn nicht gegen HPV impfen lassen?
 Kosten
 Bedenken bzgl. der Sicherheit eines Impfstoffes
 weiß nicht
12. Würden Sie Ihren Sohn gegen HPV impfen lassen wenn die Kosten übernommen
werden würden?
 ja
 nein
 weiß nicht
13. Wären Sie gegeben falls bereit die Kosten für die Impfung ihres Sohnes selber zu
tragen?
 ja
 nein
 weiß nicht
14. Gäbe es Unterschiede bzgl. ihrer Bereitschaft ihren Sohn oder ihre Tochter impfen zu
lassen?
 ja
 nein
 weiß nicht
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15. Weshalb gibt es eventuelle Unterschiede?
 Kosten
 Bedenken bzgl. der Sicherheit eines Impfstoffes
 weiß nicht
 sonstige:
16. In Australien ist 2014 die flächendeckende Impfung für Mädchen und Jungen von 1213 Jahren empfohlen worden. Würden Sie ein solches Vorgehen auch in
Deutschland befürworten?
 ja
 nein
 weiß nicht
Als letztes würden wir Sie noch um ein einige persönliche Angaben bitten:

Alter:

Alter des Sohnes:

Anzahl der Kinder:

Geschlecht der Kinder:

Familienstatus:
Vielen herzlichen Dank, dass sie sich Zeit für unseren Fragebogen genommen haben! Für
Rückfragen sowie weitere Informationen stehen wir ihnen gerne zur Verfügung.
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