Amerikanische Erdnüsse - American Peanut Council

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Amerikanische Erdnüsse
American Peanut Council
Contact:
Louise McKerchar
European Marketing Director
Tel: +44 20 8263 6254
lmckerchar@peanutsusa.org.uk
Registered office address:
The Lansdowne Building (Room 222)
2 Lansdowne Road
Croydon CR9 2ER
VAT no:
Place of registration:
Registered number:
511 1505 09
Companies House, Crown Way,
Cardiff
CF4 3UZ
FC 013310
In den USA beginnt die Anpflanzung der Erdnüsse nach dem letzten Frost im April oder
Mai, wenn der Boden eine Temperatur von 65-70 °F (20 °C) erreicht hat.
Durch Bodenbearbeitung vor der Anpflanzung wird das Saatbett gut vorbereitet.
Geprüfte Erdnusssamen werden 4 - 5 cm tief eingepflanzt – in einem Abstand von 510 cm im Südosten und Südwesten und 10-15 cm in Virginia/Carolina.
Der Abstand der Saatreihen wird wesentlich durch die zur Anpflanzung und Ernte
verwendete Ausrüstung bestimmt.
Erdnusskeimlinge durchbrechen etwa 10 Tage nach dem Setzen die Erde und
entwickeln sich zu grünen, etwa 45 cm hohen Pflanzen mit ovalen Blättern.
Für eine gute Ernte ist ein Klima mit 200 frostfreien Tagen erforderlich.
Die Landwirte können ihr Kulturland bewässern, um Pflanzenstress zu
reduzieren und so Erdnüsse von höchster Qualität zu erzeugen.
Die Erdnusspflanzen blühen etwa
30 Tage nach Anpflanzung und
produzieren über einen Zeitraum
von 90-120 Tagen Blüten,
wodurch Erdnüsse zu
verschiedenen Zeiten
heranreifen.
Sobald sich die Blüten selbst bestäubt haben, fallen die Kronblätter ab, und es bildet sich ein
Fruchtknoten.
Dieser knospende Fruchtknoten, der auch als „Stift“ bezeichnet wird, wächst an einem Stängel
von der Pflanze weg und dringt in den Boden ein, um eine Erdnuss zu werden.
Da die Pflanze die Fruchtknoten zu verschiedenen Zeitpunkten
produziert, reifen auch die in der Erde heranwachsenden Erdnüsse zu
unterschiedlichen Zeitpunkten heran, wie hier zu sehen ist.
Die Erdnuss ist eine Stickstoff
bindende Pflanze. Ihre Wurzeln
bilden Knöllchen, die den
Stickstoff aus der Luft
absorbieren. Sie versorgen so die
Pflanze und den Boden mit
Nährstoffen.
Die Pflanzen werden durch integrierte Pflanzenschutzmaßnahmen vor Unkraut,
Krankheiten und Insekten geschützt.
Je nach Typ oder Sorte dauert der Wachstumszyklus von
der Anpflanzung bis zur Ernte etwa 4 - 5 Monate.
Die Erdnussernte wird in zwei Stufen durchgeführt. Das Ausgraben bildet die
erste Stufe und beginnt, wenn etwa 70 % der Früchte reif sind.
Die Erdnüsse werden auf dem Höhepunkt ihrer Reife geerntet,
um das volle Aroma zu entfalten.
Ein Bagger fährt an den Pflanzenreihen entlang, zieht eine horizontale
Klinge 10-15 cm tief durch den Boden, lockert die Erde auf und
schneidet die Pfahlwurzeln ab.
Hinter der Schar hebt ein Rüttler die Pflanze aus dem Boden, schüttelt sachte die Erde
von den Erdnüssen, dreht die Pflanze und legt sie in Form einer „Schwade“ zurück, mit
den Erdnüssen nach oben und den Blättern nach unten. Wenn die Erdnüsse
ausgegraben worden sind, muss ihr Feuchtegehalt von
25-50 % verringert werden, um sie sicher zu lagern.
Die umgedrehten Erdnüsse bleiben mindestens 2 Tage lang zum Trocknen auf
dem Feld, bis sie den richtigen Feuchtegehalt besitzen.
Danach sind die Erdnüsse bereit für die zweite Erntestufe – das Dreschen.
Ein Mähdrescher streicht über die Schwade. Er hebt die
Pflanzen an, trennt die Erdnüsse von ihrem Stängel,
bläst sie in einen Trichter oberhalb der Maschine und
legt die Stängel zurück auf das Feld. Die Stängel bleiben
auf dem Feld, um Bodenfruchtbarkeit und organische
Substanz zu verbessern.
Die frisch geernteten
Erdnusshülsen werden
zunächst in Trockenwagen
untergebracht und dann
zur weiteren Trocknung zu
den „Buying Points”
(zertifizierten
Lagerplätzen) gebracht.
Warme Gebläseluft
zirkuliert langsam durch
die Trockenwagen. Für
eine sichere Lagerung wird
der Feuchtegehalt bei der
Nachbehandlung auf 8 10 % reduziert.
Nach der Nachbehandlung werden die
Erdnüsse untersucht und klassifiziert, um
Qualität und Wert des Produkts festzustellen.
Dies wird von den Mitarbeitern des
Agricultural Marketing Service des
Landwirtschaftsministeriums der USA an den
zertifizierten Lagerplätzen oder in Schälwerken
durchgeführt.
Um sie vor dem Schälen zu lagern, werden die Erdnüsse nach der Klassifizierung zu
Schüttgutlagern transportiert. Neue Technologien, wie z. B. kuppelförmige Lagerhäuser,
tragen dazu bei, die Qualität der Erdnüsse zu erhalten.
Nach der Klassifizierung werden die Erdnüsse entweder für den Verkauf als „Erdnüsse in der Schale“ gereinigt
oder für die Weiterverarbeitung geschält. Beim Schälvorgang werden die Erdnüsse gereinigt (Erde, Stängel usw.
werden entfernt) und dann mit Hilfe von Lochrosten enthülst, bevor ihre Aufteilung in verschiedene Marktsorten
erfolgt. Elektronische Hochgeschwindigkeits-Farbsortiermaschinen beseitigen verfärbte und defekte Nüsse.
Die Erdnüsse aus den USA sind das einzige Erzeugnis, das die EU zur Prüfzertifizierung vor dem
Export im Herkunftsland zugelassen hat. Vor dem Warenversand wird in den USA eine strenge
Aflatoxinprüfung durchgeführt, um zu gewährleisten, dass die Produkte die Vorgaben der EU
erfüllen, was weitaus weniger Tests beim Import in die EU zur Folge hat und kürzere Transitzeiten
für die Hersteller ermöglicht.
Die Erdnussindustrie in den USA investiert weiterhin in innovative Verfahren zur
Regulierung der Feuchtigkeit und Lagertemperatur und hat zweckbestimmte Kühllager, um
den feinen Geschmack der Erdnüsse für unsere Kunden zu erhalten.
Die USA kann eine Auswahl an
Erdnusszutaten für
verschiedene Bereiche
anbieten, z. B. für Bäckereien,
Konditoreien, die
Speiseeisherstellung und den
allgemeinen
Konsumgütermarkt. Dazu
gehören Erdnussmehl, -öl, extrakt und -butter sowie nach
Kundenwunsch verarbeitete
Erdnüsse.
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