der Praxis zum Einsatz kommt.

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Kapitel 03 Einzelübungen
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Es muss sicherlich nicht besonders betont werden, wie wichtig es
ist, bei der Auswahl des Themas darauf zu achten, dass Sie ein positives Arbeitsergebnis darstellen können bzw. das angestrebte Ziel erreicht haben. Denn die Schlussfolgerung der Assessoren wird sein,
dass Sie auch zukünftige Aufgaben erfolgreich meistern werden.
Nachfolgend ein Beispiel für einen Beurteilungsbogen, wie er in
der Praxis zum Einsatz kommt.
Beurteilungsbogen Einzelpräsentation
Teilnehmer:
Beobachter:
Beurteilungskriterien
Leistungsverhalten
++
Analytisches Denkvermögen
Strukturierter Aufbau
Darstellungsverhalten
Sprachlicher Ausdruck
Auftreten
Gesamteindruck
Stärken:
Schwächen:
boo
+
+/-
-
--
//Die Produktpräsentation
Insbesondere bei Bewerbungen um Positionen im Marketing
oder Vertrieb werden Sie als Kandidat häufig mit einer Übung konfrontiert, bei der es darum geht, ein Produkt vor einer definierten
Zielgruppe zu präsentieren. Hierzu erhalten Sie in der Regel umfassendes Informationsmaterial, das Sie – teilweise bereits am Vorabend der Präsentation – durcharbeiten müssen. Für den einen oder
anderen Kandidaten ist die Nacht sehr kurz geworden, weil sie sich
zu intensiv mit den Unterlagen und ihren geplanten Ausführungen
beschäftigt haben.
Geht es darum, ein Produkt zu »verkaufen«, ist im ersten Schritt
der Vorbereitung zunächst zu überlegen, wer der definierte Adressatenkreis ist. Welche Erwartungen werden von der Zielgruppe an das
Produkt gestellt? Es macht einen Unterschied, ob Sie z.B. vor wenigen ausgewählten Großhändlern sprechen oder Ihr Produkt einer
großen Zahl von Endverbrauchern präsentieren.
Im zweiten Schritt sollten Sie sich mit dem Produkt beschäftigen
und dessen Nutzenvorteile auch in Bezug auf Wettbewerbsprodukte
feststellen. Wo liegt der so genannte USP (unique selling proposition), also der einzigartige Produktvorteil gegenüber dem Wettbewerb? Welchen Zusatznutzen, z.B. Image, Lebensgefühl, kann das
Produkt dem Kunden bieten?
Hand aufs Herz: Glauben Sie im Ernst, dass Sie sich nach dem
Genuss eines Bounty-Riegels wirklich wie in der Karibik fühlen?
Sicherlich nicht, die Werbung suggeriert aber genau diesen Eindruck und vermittelt so einen Zusatznutzen.
Schließlich folgt die Planung und Strukturierung der Produktpräsentation. Bei der Anordnung der Argumente sollten Sie das
stärkste und überzeugendste immer an den Schluss stellen, um somit dessen Wirkung zu erhöhen. Beginnen Sie den Vortrag damit,
dass Sie Neugierde wecken. Dies geschieht am besten, indem Sie eine für die Zielgruppe interessante Frage aufgreifen oder über ein
aktuelles Thema den Bogen zu Ihrem Produkt schlagen. Etwas
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