Gelebte Prävention - Sigmund Freud Privatuniversität

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Gelebte Prävention
in der CASAG - ÖLG Gruppe
Responsible Gaming Lehrgang, Sigmund Freud Universität
Wien, 04.04.2014
Mag. Doris Malischnig
Leiterin Abteilung Prävention
CF Responsible Gaming, Advertising & Sponsoring
Casinos Austria – Österreichische Lotterien
www.spiele-mit-verantwortung.at
Historie Glücksspiel
Historie Glücksspiel
• Jüngere Steinzeit: Würfel und Brettspiele
• 3000 v.Chr.: Würfel in ägyptischen Gräbern
• 482-527 n.Chr.: Verbot sämtlicher Glücksspiele
unter Kaiser Justitian
• 1202 Regensburg – erste Konzessionen
• 1561 Pâquier Joosten „Über das Würfelspiel oder
die Heilung der Leidenschaft, um Geld zu spielen“
Gemälde „Die Spieler“ von Georges de La Tour (1593-1652) Musée du Louvre (Paris)
Wien, 04.04.2014
Glücksspiel allgemein
Motive für die Teilnahme an Glücksspielen
Aussicht auf Geldgewinn
Freude, Spaß, Unterhaltung
Kulturell eingebettet, alle spielen
Spannung, Aufregung
Wettbewerbscharakter bestimmter Spielvarianten
(z.B. Poker)
 Ablenken von Alltagsbelastungen





Wien, 04.04.2014
Prävention
Prävention
… bedeutet Vorbeugung, Verhütung
von negativen Auswirkungen durch
die Teilnahme an Glücksspielen.
Wien, 04.04.2014
5-Punkte-Programm
Das Fünf-Punkte Programm
1. Schutz der Spielteilnehmer
2. Regelmäßige und nachhaltige Schulungen
3. Verantwortungsvolle Werbung
4. Forschungsförderung & Kooperation mit
Beratungs- und Behandlungseinrichtungen
5. Qualitätssicherung der Inhalte und Prozesse
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz
Schutz der Spielteilnehmer
 Der Umgang mit Glücksspiel erfordert ein gewisses
Maß an Reife.
 Internationale Studien belegen einen Zusammenhang
zwischen dem Alter beim Erstkontakt mit einem
Glücksspiel und der Wahrscheinlichkeit im späteren
Entwicklungsverlauf glücksspielbezogene Belastungen
zu erfahren.
 Glücksspiel ist kein Kinderspiel!
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz
Erkenntnisse aus der Neurobiologie
 Entwicklung des jugendlichen
Gehirns entgegen bisheriger
Annahmen erst mit ca. 25
Jahren abgeschlossen
 Unterschiedlich rasche
Entwicklung bestimmter
Gehirnregionen begünstigen
erhöhte Risikobereitschaft
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz
Risikobereitschaft in jungen Jahren höher
 Gehirnregionen reifen
unterschiedlich rasch
 Partielle Unreife des Nucleus
accumbens
 Impulsivität und Spaß im
Vordergrund
Foto: www.neurostress.de
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz
Jugend und Spielproblematik
 Jugendalter als Umbruchsphase, in der komplexe
(neuro-) biologische, psychosoziale und kognitive
Veränderungsprozesse stattfinden
 Festlegung von Pfaden für späteres Verhalten:
Frühes Spielen geht mit einer „Negativprognose
für die weitere Entwicklung“ einher
 Prävalenzen glücksspielbezogener Probleme von
Jugendlichen ca. 4x so hoch, verglichen mit
Erwachsenen
(Hayer 2012: 13)
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz
Psychotrope Wirkung des Glücksspiels
 Action gambling:
Stimulierende, euphorisierende Wirkung
 Escape gambling:
Beruhigende, entspannende Wirkung
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz
Unterschiede bei Spielformen
„Ereignisfrequenz“:
Je kürzer die Zeitspanne zwischen
Geldeinsatz und Ergebnis ist, umso
höher die Suchtgefahr.
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz
Gründe für die Entwicklung einer
Glücksspielsucht nach Ladouceur
Gewinne Genetische
Faktoren
Art des
Spiels
Erreich
barkeit Werte
Wien, 04.04.2014
Spieler
Wahrnehmung
Geschichte
Unterhaltung
1. Spielerschutz
Entwicklung einer Glücksspielsucht
nach Custer & Milt, 1985
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz
Hinweise auf Spielsucht bei
Jugendlichen nach Horodecki








Spiellokale besuchen
Sich häufig mit Menschen treffen, die spielen
Immer öfter spielen / länger spielen
Mehr verspielen als geplant
Nicht mehr aufhören können
Die Einsätze steigern
Alleine spielen
Verluste verheimlichen
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz
Hinweise auf Spielsucht bei
Jugendlichen nach Horodecki
Selbstkontrolle verlieren
Mit unnötig großen Geldbeträgen unterwegs sein
Verluste zurückgewinnen wollen
Sich selbst belügen
Freunde/Familie über das Ausmaß des Spielens
belügen
 Geld verspielen, das einem nicht gehört





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1. Spielerschutz
Spielsuchthilfe Wien:
Jugendliche spielsüchtig?
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz
Individuelle Risikofaktoren
 Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung
 Depressive Symptomatik
 Angststörungen
 Hoher psychosozialer Belastungsgrad
 Geringes psychisches Wohlbefinden
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz
Umgebungsbezogene Risikofaktoren
 Exzessiv/übermäßig spielende Peers
 Außenseiterstatus
 Gruppendruck
 Sucht-/Glücksspielproblematik in der Familie
 Geringe Bindung zu den Eltern
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1. Spielerschutz
Glücksspielbezogene Risikofaktoren
 Verfügbarkeit
 Frühes Einstiegsalter
 Erinnerung an großen Gewinn zu Beginn der
Spielerkarriere
 Sich aus dem Alltag „zoomen“
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz
Was tun?
 Problem anerkennen
 Beratungseinrichtungen in Anspruch nehmen (auch
Angehörige), siehe www.spiele-mit-verantwortung.at
 Geduld und Zuversicht
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz
Schutzfaktoren
 Stress wahrnehmen und bewältigen
 Mit negativen Gefühlen umgehen können
 Gute soziale Beziehungen aufbauen
 Einfühlungsvermögen entwickeln
 Probleme lösen und Entscheidungen treffen
 Selbstwert stärken
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz
Prävention generell
 Information und Aufklärung von Öffentlichkeit & Eltern
über potentielle gesundheitliche Risiken des frühen
Spielens
 Schutzfaktor  Glücksspielprodukte sind kein geeignetes
Geschenk für Kinder und Jugendliche!
 Schulen: Spielerschutz in Suchtprävention aufnehmen
 Gesetzliche Regelungen überwachen
 Selbstbeschränkungen von Anbietern
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz in der CASAG-ÖLG Gruppe
Österreichische Lotterien
Kein Verkauf von Produkten der Österreichischen
Lotterien an Personen unter 16 Jahren
 Regelmäßiges Mystery
Shopping
 Bei Nichteinhaltung
Vertragskündigung
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz in der CASAG-ÖLG Gruppe
Österreichische Lotterien
Glücksspiel ist kein Kinderspiel!
 Holiday Campaign 2013
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1. Spielerschutz in der CASAG-ÖLG Gruppe
Casinos Austria
Mindestalter 18 Jahre
 Verpflichtende Überprüfung beim Eintritt
 Besondere Spielerschutzmaßnahmen für junge
Erwachsene
 Regelmäßiges Screening der Kundendaten auf
Auffälligkeiten gemäß § 25 Abs. 3 GSpG
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz in der CASAG-ÖLG Gruppe
win2day

Präventionstool MENTOR

Predictive Behavioral Feedback-System zur Unterstützung
des Responsible Gaming Prozesses

Von Firma neccton/a2mlab in Zusammenarbeit
mit Prof. Mark Griffiths, Nottingham Trent University
und unserer Expertise entwickelt
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz in der CASAG-ÖLG Gruppe
win2day: MENTOR
Kernstück ist eine automatisierte Abfrage, die
 aufbauend auf den individuellen Spieldaten Trends
ermittelt und
 den Spielteilnehmern personalisiertes Feedback zur
Verfügung stellt.
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz in der CASAG-ÖLG Gruppe
win2day: MENTOR
Diese Informationen werden in Form von
 personalisierten Nachrichten
 und grafischen Status Reports
zur Verfügung gestellt und ermöglichen dem
Spielteilnehmer dadurch sein eigenes Spielverhalten
besser zu verstehen und gegebenenfalls zu ändern.
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz in der CASAG-ÖLG Gruppe
win2day: MENTOR
 Registrierung notwendig
 Informationsbereiche:






Gewinn/Verlust Chart
Spieldauer Chart
Spieltage Chart
Einsätze pro Spielgruppe Chart
Spielportfolio Chart
personifizierte Nachrichten
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz in der CASAG-ÖLG Gruppe
MENTOR Einbindung win2day Startseite
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz in der CASAG-ÖLG Gruppe
MENTOR Einbindung in win2day RG Seite
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz in der CASAG-ÖLG Gruppe
win2day: MENTOR
 Gewinn/Verlust Chart
 Spieldauer Chart
 Spieltage Chart
 Einsätze pro Spielgruppe Chart
 Spielportfolio Chart
 Personalisierte Nachrichten
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz in der CASAG-ÖLG Gruppe
MENTOR Profilseite
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz in der CASAG-ÖLG Gruppe
MENTOR Nachrichten
Im Lauf der letzten 6 Monate sind die Beträge, die Sie auf Ihr
win2day Spieldepot eingezahlt haben, gestiegen. Geben Sie mehr
Geld aus, als Sie sich vorgenommen haben? Sie können die Beträge,
die Sie für Glücksspiele aufgewendet haben, auf Ihrer Mentor
Profilseite überprüfen und unsere hilfreichen win2day „Spiele mit
Verantwortung“ Maßnahmen nutzen, um ein
tägliches/wöchentliches/monatliches Limit zu setzen.
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz in der CASAG-ÖLG Gruppe
MENTOR Gewinn/Verlust
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz in der CASAG-ÖLG Gruppe
MENTOR Spieldauer
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz in der CASAG-ÖLG Gruppe
MENTOR Spieltage
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz in der CASAG-ÖLG Gruppe
MENTOR Einsätze pro Spielgruppe
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz in der CASAG-ÖLG Gruppe
win2day: Pop-up Message
 Pop-up Message als Social Responsibility Tool
 Prävention: Statische vs. dynamische Warnhinweise
 Selbsteinschätzung des Spielverhaltens
 Schlüsselrolle Pop-up Messages
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz in der CASAG-ÖLG Gruppe
win2day: Pop-up Message
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz in der CASAG-ÖLG Gruppe
win2day Pop-up: Effekt auf das Spielerverhalten
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz: Information
Spiele-mit-Verantwortung.at
 Verhaltenstipps, Promotion-Clips
 Informationen über Spielerschutzmaßnahmen
 Experten informieren über Glücksspielsucht
 Berichte von Betroffenen
 Links zu österreichischen Beratungs- und
Therapieeinrichtungen, Kurzfilme
 Selbsttest
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz: Information
Spiele-mit-Verantwortung.at
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz: Information
Videoclip Empfehlung Nr.4
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz: Information
Beratungs- und Behandlungseinrichtungen
 Kooperation mit allen
Beratungs- und
Behandlungseinrichtungen in
ganz Österreich
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz: Information
Beratungs- und Behandlungseinrichtungen
 Alle Beratungsstellen sind in Kurzfilmen auf der
Website dargestellt.
Wien:
 Ambulante Behandlungseinrichtung
Spielsuchthilfe, 1050 Wien
 Anton-Proksch-Institut, 1230 Wien
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz: Krisenintervention
Selbsttest…
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz: Krisenintervention
Komorbiditäten
 Almost all participants who had lifetime PG also had
another lifetime disorder (96.3%) and 64.3%
suffered from three or more disorders (N:9282).
(The National Comorbidity Survey Replication (NCS-R): Background and aims.
International Journal of Methods in Psychiatric Research, 13(2), 60-68.Kessler &
Merikangas, 2004)
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1. Spielerschutz: Krisenintervention
Las Vegas
Höchste Suizidrate
in USA
(Phillips et al., 1997)
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1. Spielerschutz: Krisenintervention
Krise, was nun?
 Für emotional belastete Gäste gibt es die
Unterstützung durch speziell geschulte Mitarbeiter vor
Ort und zusätzlich die telefonische oder vor Ort
Intervention durch den Notfallpsychologischen Dienst
Österreichs.
Wien, 04.04.2014
1. Spielerschutz: Krisenintervention
Krise, was nun?
 Notfallnummern
NDÖ
Notfallpsychologischer Dienst Österreichs
0:00h-24:00h
Mobil: 0699/18855400
Bei Gefahr im Verzug
Polizei 133
Rettung 144
Wien, 04.04.2014
5-Punkte-Programm
Das Fünf-Punkte Programm
 Schutz der Spielteilnehmer
2. Regelmäßige und nachhaltige Schulungen
3. Verantwortungsvolle Werbung
4. Forschungsförderung & Kooperation mit
Beratungs- und Behandlungseinrichtungen
5. Qualitätssicherung der Inhalte und Prozesse
Wien, 04.04.2014
2. Schulungen
Regelmäßige und nachhaltige Schulungen
ÖLG
win2day
WINWIN








Grundschulung
Online Schulung
Fachspezifische Schulung
Follow-up
Terminalschulung
Schwerpunktschulung
Informationsplattform
Jährliche RG Academy
CASAG
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tipp3
Klassenlotterie
2. Schulungen
Responsible Gaming Academy seit 2004
Wien, 04.04.2014
Keith Wyhte, RGA 2013
2. Schulungen
Motivierende Gesprächsführung
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2. Schulungen
Motivierende Gesprächsführung
 Personenzentrierte, direktive Gesprächsführung
 Ziel: Erhöhung der Eigenmotivation zur Veränderung
eines (problematischen) Verhaltens.
 Entwickelt von William R. Miller und Steven Rollnick
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2. Schulungen
Stadien der Veränderung
nach J. O. Prochaska, USA
Absichtslosigkeit
Absichtsbildung
Aufrechterhaltung
Beendigung
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Vorbereitung
Handlung
2. Schulungen
Motivierende Gesprächsführung
 Ausgangspunkt: begründete Annahme, dass
Menschen nicht änderungsresistent, sondern
ambivalent sind.
 Es gibt immer gute Gründe für aber auch gegen eine
Änderung des Verhaltens.
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2. Schulungen
Motivierende Gesprächsführung
 Offene Fragen stellen  ermutigt Gast zum Reden
 Aktives Zuhören  Reflexion des Gesagten ohne zu
interpretieren
 Bestätigen  Verständnis, Anerkennung der Stärken
und Bemühungen
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2. Schulungen
Motivierende Gesprächsführung
 Change Talk 
Nachteile/Vorteile der jetzigen Situation,
Erkennen der Vorteile einer Veränderung,
Zuversicht bezüglich Veränderung,
Veränderungsabsicht
 Zusammenfassen
Wien, 04.04.2014
5-Punkte-Programm
Das Fünf-Punkte Programm
 Schutz der Spielteilnehmer
 Regelmäßige und nachhaltige Schulungen
3. Verantwortungsvolle Werbung
4. Forschungsförderung & Kooperation mit
Beratungs- und Behandlungseinrichtungen
5. Qualitätssicherung der Inhalte und Prozesse
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3. Verantwortungsvolle Werbung
Verantwortungsvolle Werbung
 Code of Conduct Responsible Advertising
 Die Gruppe hat in Zusammenarbeit mit führenden
Experten einen „Code of Conduct Responsible Advertising“ auf wissenschaftlicher Grundlage
entwickelt, welcher elf Punkte umfasst.
 Dieser Code of Conduct stellt sicher, dass Werbe- und
Verkaufsaktivitäten hohen ethischen Standards
entsprechen und sich insbesondere nicht an Personen
richten, die in Bezug auf problematisches
Spielverhalten vulnerablen Gruppen angehören.
Wien, 04.04.2014
3. Verantwortungsvolle Werbung
Verantwortungsvolle Werbung
 Zur Erfüllung des gesetzlichen Auftrags orientieren
wir uns daher an wissenschaftlichen Erkenntnissen
und unterstützen die Forschung um belastbare Daten
zur Frage des Einflusses von Glücksspielwerbung auf
problematisches oder pathologisches Spielverhalten
zu generieren.
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3. Verantwortungsvolle Werbung
Verantwortungsvolle Werbung
 Implementierung und Umsetzung in der
Unternehmensgruppe
 Alle Werbeaktivitäten werden vor Beauftragung und
Umsetzung durch die Corporate Function Responsible
Gaming, Advertising & Sponsoring geprüft und nur
bei der Einhaltung des Codes freigegeben.
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3. Verantwortungsvolle Werbung
Verantwortungsvolle Werbung
Wien, 04.04.2014
3. Verantwortungsvolle Werbung
Verantwortungsvolle Werbung
 Folgende Schritte tragen besonders zu diesem
Ergebnis bei:
 Die vertragliche Verankerung des Codes of Conduct
Responsible Advertising zwischen der Gruppe und
den externen Werbepartnern und -agenturen.
 Die Schulung der Werbepartner durch Mitarbeiter der
Gruppe und der Corporate Function Responsible
Gaming, Advertising & Sponsoring.
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5-Punkte-Programm
Das Fünf-Punkte Programm
 Schutz der Spielteilnehmer
 Regelmäßige und nachhaltige Schulungen
 Verantwortungsvolle Werbung
4. Forschungsförderung & Kooperation mit
Beratungs- und Behandlungseinrichtungen
5. Qualitätssicherung der Inhalte und Prozesse
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4. Forschungsförderung und Kooperation
Forschungsförderung
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4. Forschungsförderung und Kooperation
Österreichische Präventionsstudie
Gemäß der Studie weisen
Glückspielautomaten das
größte Gefährdungspotential
auf, gefolgt von Sportwetten
und mit deutlichem Abstand
die klassischen Casinospiele.
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4. Forschungsförderung und Kooperation
Internationale Delphi-Befragung
 Ermittlung von Indikatoren
für die Evaluierung und
Entwicklung von Benchmarkingkriterien für RG Schulungen dr.
University for Health Sciences,
Medical Informatics and Technology
Tyrol (UMIT)
Research Division for Mental Health
 Erhebung von Lerninhalten & Rahmenbedingungen
 Ziel: Entwicklung von Standards für
Mitarbeiterschulungen als effektive
Präventionsmaßnahme
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4. Forschungsförderung und Kooperation
Studie Institut für Jugendkulturforschung
 Studie zur Nutzung von
(Online-)Glücksspiel bei
Jugendlichen und jungen
Erwachsenen in Österreich
 Sekundäranalyse,
Experteninterviews,
Fokusgruppen,
Repräsentativerhebung
 Einschätzung
Problempotenzial, Nutzung
von Online- und OfflineGlücksspielangeboten
Wien, 04.04.2014
5-Punkte-Programm
Das Fünf-Punkte Programm
 Schutz der Spielteilnehmer
 Regelmäßige und nachhaltige Schulungen
 Verantwortungsvolle Werbung
 Forschungsförderung & Kooperation mit
Beratungs- und Behandlungseinrichtungen
5. Qualitätssicherung der Inhalte und Prozesse
Wien, 04.04.2014
5. Qualitätssicherung
Qualitätssicherung der Inhalte und Prozesse
 Feedback und Reporting System zur
Qualitätssicherung des Screening nach
§ 25 Abs. 3 GSpG
 Mystery Shopping
 Evaluation durch externe,
unabhängige Experten
 Regelmäßige Zertifizierungen
Wien, 04.04.2014
Danke für Ihre Aufmerksamkeit!
Mag. Doris Malischnig
Leiterin Abteilung Prävention
Responsible Gaming, Advertising & Sponsoring
Casinos Austria und Österreichische Lotterien
Tel.: +431/79070-2810
[email protected]
[email protected]
www.spiele-mit-verantwortung.at
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