Biologie - Gymnasium Achern

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Curriculum - Gymnasium Achern Biologie Klasse 5-10 und Kursstufe 1-2
Kern- und Schulcurriculum Biologie Klasse 5-10 und Kursstufe 1-2
Da den grundlegenden biologischen Prinzipien an mehreren Stellen besondere Beachtung geschenkt werden kann, werden diese Themen mit den
entsprechenden Ziffern gekennzeichnet.
(1) Angepasstheit: Lebewesen sind bezüglich Bau
und Lebensweise an ihre Umwelt angepasst.
(2) Variabilität: Abwandlung der Grundbaupläne
kennzeichnet die Vielfalt der Lebensformen.
Ähnlichkeiten im Bau sind Zeichen von
Verwandtschaft
bei Lebewesen.
(3) Struktur und Funktion: Bei allen biologischen
Strukturen ist der Zusammenhang zwischen Bau
und Funktion zu erkennen. Beispiele hier:
Organe und Organsysteme.
(4) Information und Kommunikation: Lebewesen
tauschen untereinander Informationen aus,
um sich zu verständigen. Sie zeigen spezifische
Verhaltensweisen.
(5) Wechselwirkung zwischen Lebewesen:
Lebewesen, die in einem Lebensraum zusammen
leben, beeinflussen sich gegenseitig, sie sind
voneinander abhängig.
(6) Reproduktion: Lebewesen pflanzen sich fort.
Die folgenden Bildungsplaninhalte werden ausführlich im Fach Naturphänomene bearbeitet:
• Schülerinnen und Schüler können mit dem Lichtmikroskop sachgerecht umgehen und unter Anleitung einfache Präparate herstellen.
• Die Schülerinnen und Schüler können Phänomene aus der belebten Natur beschreiben und einfache Erklärungen finden.
Sie können einfache Experimente unter Anleitung durchführen und die Ergebnisse protokollieren.
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Klasse
Kompetenzen und Inhalte
des Bildungsplans
Die Schülerinnen und Schüler können
Erklären, dass Lebewesen aus Zellen
aufgebaut sind.
Unterrichtsinhalte
Kennzeichen der Lebewesen
• Zelle
• Fortpflanzung
• Stoffwechsel
• Bewegung
• Reizbarkeit
• Wachstum
Hinweise/Vorschläge für mögliche Vertiefung
und Erweiterung des Kompetenzerwerbs
Biologie als Wissenschaft von den Lebewesen.
Säugetiere
Um den Schülerinnen und Schülern einen Vergleich mit
dem menschlichen Skelett zu ermöglichen, bietet es
sich an das menschliche Skelett einzuführen.
die Lebensweise und die typischen
Baumerkmale von Vertretern der
Säugetiere beschreiben.
Haus- und Nutztiere des Menschen
An ausgewählten Beispielen sollen die
folgenden Bereiche bearbeitet werden:
• Abstammung (2)
• Verhalten (4)(1)
• Lebensweise (1) (4)
• Gebiss (Fleischfresser,
Pflanzenfresser, Insektenfresser)
(1)(2)(3)
• Grundbauplan Skelett und
innerer Bau (Pflanzenfresser,
Fleischfresser)(1)(2)(3)
• Fortpflanzung (6)
5
Unvollständige Liste möglicher Unterrichtsinhalte:
Hund (Fleischfresser, Rudeltier, „vom Wolf zum Hund“)
Katze (Fleischfresser, Einzelgänger, Schleichjäger)
Igel (Insektenfresser, Einzelgänger, Winterschlaf)
Rind (Pflanzenfresser, Herdentier, Nutztier)
Pferd (Pflanzenfresser, Herdentier, Fluchttier)
Bei Rindern kann speziell auf das Thema der
Nutztierhaltung eingegangen werden.
Artgerechte Tierhaltung auf der
Grundlage ihrer Kenntnisse über die
Lebensweise der Tiere erläutern
Angepasstheiten an den Lebensraum
durch Abwandlung von Körperbau
und Verhalten an konkreten
Beispielen erläutern
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Klasse
5
Kompetenzen und Inhalte
des Bildungsplans
Unterrichtsinhalte
Die Schülerinnen und Schüler können
Angepasstheiten an den Lebensraum Überwinterungsstrategien (1)
• Winterruhe
durch Abwandlung von Körperbau
und Verhalten an konkreten
• winteraktive Tiere
Beispielen erläutern.
• Winterschlaf
• Winterfell
Vögel
die Lebensweise und die typischen
An ausgewählten Beispielen sollen die
Baumerkmale von Vertretern der
folgenden Bereiche bearbeitet werden:
Vögel beschreiben.
• die typischen Baumerkmale der
Wirbeltiergruppe der Vögel
Angepasstheiten an den Lebensraum
aufzeigen. (1)(3)
durch Abwandlung von Körperbau
• Angepasstheit des Körpers an
und Verhalten an konkreten
den Flug (1)(3)
• Fortpflanzung (6)
Beispielen erläutern.
• Verhalten (Bsp. Vogelzug,
Vogelgesang) (1)(4)
Artgerechte Tierhaltung auf der
Grundlage ihrer Kenntnisse über die
Lebensweise der Tiere erläutern
5
Hinweise/Vorschläge für mögliche Vertiefung
und Erweiterung des Kompetenzerwerbs
Forscherkongress zum Thema
Überwinterungsstrategien mit anschließender
Präsentation.
Schülerpraktikum zum Thema Vogelflug
Schülerpraktikum Vogelei
Vogelstimmen Exkursion
Bestimmungsübungen Vögel (2)
Verhaltensforschung – angeboren oder erlernt
Hühner oder Strauße als Nutztiere des Menschen.
• Haltungsformen
• Herkunft von Eiern
Amphibien
An ausgewählten Beispielen sollen die
folgenden Bereiche bearbeitet werden:
• Körperbau (1)(3)
• Lebensweise (1)
Angepasstheiten an den Lebensraum
• Fortpflanzung und Entwicklung
durch Abwandlung von Körperbau
(Metamorphose) (6)
und Verhalten an konkreten
• Artenkenntnis (2)
Beispielen erläutern.
die Lebensweise und die typischen
Baumerkmale von Vertretern der
Amphibien beschreiben.
Bestimmungsübungen
an Beispielen die Gefährdung
einheimischer Tier- und Pflanzenarten
erläutern und Schutzmaßnahmen
aufzeigen (Artenschutz).
Krötenwanderung und Schutzmaßnahmen
von einheimischen Lurchen
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Klasse
5
Kompetenzen und Inhalte
des Bildungsplans
Die Schülerinnen und Schüler können
Fische
An ausgewählten Beispielen sollen die
folgenden Bereiche bearbeitet werden:
• Körperbau (1)(3)
• Lebensweise (1)
Angepasstheiten an den Lebensraum
• Fortpflanzung und Entwicklung
durch Abwandlung von Körperbau
(6)
und Verhalten an konkreten
• Artenkenntnis (2)
Beispielen erläutern.
Hinweise/Vorschläge für mögliche Vertiefung
und Erweiterung des Kompetenzerwerbs
die Lebensweise und die typischen
Baumerkmale von Vertretern der
Fische beschreiben.
Praktikum: Forellen-Präparation
Wanderfische (Aal, Lachs)
Exkursion: Iffezheimer Lachstreppe
an Beispielen die Gefährdung
einheimischer Tier- und Pflanzenarten
erläutern und Schutzmaßnahmen
aufzeigen (Artenschutz).
Wasserverschmutzung
den Aufbau von Blütenpflanzen, die
Funktion der Pflanzenorgane, den
zeitlichen Ablauf und die
Bedingungen wichtiger pflanzlicher
Lebensvorgänge beschrieben.
5
Unterrichtsinhalte
verschiedene Blütenpflanzen, auch
wichtige Vertreter der Laub- und
Nadelbäume sowie Kulturpflanzen,
aus ihrer direkten Umgebung an
charakteristischen Merkmalen
erkennen.
Blütenpflanzen
An ausgewählten Beispielen soll
Botanische Exkursion:
• der Aufbau von Blütenpflanzen
• keltischer Baumweg
besprochen werden. (1)(3)
• Schulgelände
• Weg von der Blüte zur Frucht
• Obstbaumanlagen bei Oberachern
beschrieben werden. (2)(6)(5)
• der Bau und die Aufgaben der
Pflanzenorgane besprochen
werden.(1)(3)
• Bestimmungsübungen
durchgeführt werden. (2)
• Das Verhältnis von Bestäuber zu
Pflanze besprochen werden. (5)
einen einfachen
Bestimmungsschlüssel auf
unbekannte Pflanzen anwenden.
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Klasse
Kompetenzen und Inhalte
des Bildungsplans
Die Schülerinnen und Schüler können
Unterrichtsinhalte
Reptilien
An ausgewählten Beispielen sollen die
folgenden Bereiche bearbeitet werden:
• Körperbau (1)(3)
• Lebensweise (1)
Angepasstheiten an den Lebensraum
• Fortpflanzung und Entwicklung
durch Abwandlung von Körperbau
(6)
und Verhalten an konkreten
• Artenkenntnis (2)
Beispielen erläutern.
die Lebensweise und die typischen
Baumerkmale von Vertretern der
Reptilien beschreiben.
6
Ähnlichkeiten im Bau bei Tieren
erkennen, als Zeichen der
Verwandtschaft deuten und einen
Zusammenhang zur
Entwicklungsgeschichte der
Lebewesen herstellen.
Blindschleiche – Schlange oder Echse
durch vergleichende Betrachtungen
Schlüsse über die Lebensweise
unbekannter Vertreter der Wirbeltiere
ziehen und diese einer Klasse
zuordnen;
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Hinweise/Vorschläge für mögliche Vertiefung
und Erweiterung des Kompetenzerwerbs
Vergleich Ringelnatter und Kreuzotter
Monografie einer beliebigen Reptilienart:
Zauneidechse, Krokodil, Schildkröte
Spuren aus der Vergangenheit, z.B. Saurier, Fossilien
Fossilien selbst konstruieren
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Ähnlichkeiten im Bau bei Tieren
erkennen, als Zeichen der
Verwandtschaft deuten und einen
Zusammenhang zur
Entwicklungsgeschichte der
Lebewesen herstellen.
6
Verwandtschaft der Wirbeltiere
Spuren aus der Vergangenheit, z.B. Saurier, Fossilien
• Vergleichende Betrachtung und Fossilien selbst konstruieren.
Einordnung in die verschiedenen
Klassen(1)(2)(3)(5)(6)
durch vergleichende Betrachtungen
Schlüsse über die Lebensweise
unbekannter Vertreter der Wirbeltiere
ziehen und diese einer Klasse
zuordnen.
die Fortpflanzung bei verschiedenen
Wirbeltieren vergleichen;
die Lebensweise und die typischen
Baumerkmale von Vertretern der
Säugetiere beschreiben.
6
Grundlegende Vorgänge der
Entwicklung und Fortpflanzung des
Menschen und die in der Pubertät
ablaufenden Veränderungen
beschreiben.
Der Mensch
Organe des Menschen im Überblick
(1)(3)
Fortpflanzung und Entwicklung(6)
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MFM – Geschlechtserziehungsmodul
(Frau Zimmermann / Herr Kopp)
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typische Merkmale der Insekten und
die Lebensweise verschiedener
Vertreter beschreiben.
6
Merkmale und die Lebensweise von
Vertretern einer weiteren Klasse der
Wirbellosen beschreiben.
einen einfachen
Bestimmungsschlüssel auf
unbekannte Tiere anwenden.
Wirbellose Tiere
• Insekten
An ausgewählten Beispielen
sollen die folgenden Bereiche
bearbeitet werden:
o Körperbau (1)(3)
o Lebensweise (1)
o Fortpflanzung und
Entwicklung (6)
o Artenkenntnis (2)
• Weichtiere,Spinnentiere oder
Krebse
o Körperbau(1)(3)
o Ökologische Bedeutung
• Der Regenwurm
o Körperbau
o Bodenökologie
Insekten-Schaukästen
Exkursion: Imker
Karl Frisch – Bienen-Forschung
Bestimmungsübungen
Fortpflanzung
Zecken (Borreliose, FSME)
Beobachtungen beim Regenwurm
den Aufbau einer typischen tierischen Die Pflanzenzelle
und pflanzlichen Zelle beschreiben
• Aufbau
Freilandbeobachtungen
sowie lichtmikroskopische Bilder
• Chloroplasten
Herbarium
• Vergleich mit der tierischen Zelle Phänomenologisch Plasmolyse/Deplasmolyse
interpretieren.
die Bedeutung des Zellkerns und der
Chloroplasten erläutern.
experimentell die Existenz der
Zellmembran erschließen;
6
verschiedene Blütenpflanzen, auch
wichtige Vertreter der Laub- und
Nadelbäume sowie Kulturpflanzen,
aus ihrer direkten Umgebung an
charakteristischen Merkmalen
erkennen.
Pflanzen
• Verwandtschaft und Familien
• Laubbäume, Nadelbäume
• Nutzpflanzen
einen einfachen
Bestimmungsschlüssel auf
unbekannte Pflanzen anwenden.
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Da den grundlegenden biologischen Prinzipien an mehreren Stellen besondere Beachtung geschenkt werden kann, werden diese Themen mit den
entsprechenden Ziffern gekennzeichnet.
(1) Struktur und Funktion: Bei allen biologischen
Strukturen ist der Zusammenhang zwischen Bau
und Funktion zu erkennen. Beispiele hier:
Organe und Organsysteme.
(2) Zelluläre Organisation:
Alle Lebewesen sind aus Zellen aufgebaut. Zellen
vermehren sich durch Teilung.
(4) Information und Kommunikation: Lebewesen
tauschen untereinander Informationen aus,
um sich zu verständigen. Sie zeigen spezifische
Verhaltensweisen.
(5) Reproduktion: Lebewesen pflanzen sich fort.
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(3) Energieumwandlung:
Fotosynthese und Zellatmung sind Vorgänge zur
Energieumwandlung in Lebewesen.
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Klasse
Kompetenzen und Inhalte
des Bildungsplans
Die Schülerinnen und Schüler können
Unterrichtsinhalte
Hinweise/Vorschläge für mögliche Vertiefung
und Erweiterung des Kompetenzerwerbs
Ernährung und Gesundheit
Die Zusammensetzung von
Nahrungsmitteln analysieren und
diese im Hinblick auf eine
ausgewogene Ernährung beurteilen.
-
Die Schüler und Schülerinnen sind
sich der Bedeutung einer gesunden
Ernährung bewusst und kennen die
Probleme, die mit Essstörungen
verbunden sind.
- Ausgewogene Ernährung
- Ernährungsprobleme (Magersucht,
Bulimie, Unterernährung)
Nahrungsmittel und ihre Inhaltsstoffe
Nährstoffe: Bau und Funktion
Nährstoffnachweise
weitere Nahrungsbestandteile
- BMI ausrechnen und kritisch betrachten
- Praktikum Nährstoffnachweise: Stärkenachweis mit
Lugol; Glucosenachweis mit Fehling; evtl.
Proteinnachweis mit Biuret und Fettfleckprobe
7
- gesundes Frühstück zusammenstellen und
durchführen
- Ernährungsweisen in verschiedenen Ländern
- Ernährungsprobleme/ Mangelernährung im Vergleich
mit anderen Ländern
Verdauung
Den Bau des Verdauungssystems des - Bau und Funktion der
Menschen beschreiben.
Verdauungsorgane
- Verlauf der Verdauung: mechanisch
Einfache Experimente zur Verdauung und chemisch
durchführen und auswerten.
- einzelne Enzyme: Bau und Funktion
- Einsatz des Torsos
Die Wortgleichung der Zellatmung
angeben und die Bedeutung der
Nährstoffe für die
Energieumwandlung im Organismus
erklären.
- Praktikum: Stärkeumsatz durch Amylase (Speichel)
- Einsatz von Modellen: Funktionsprinzip der Enzyme
Amylase und Maltase
(Schlüssel-Schloss-Prinzip; Enzym-Substrat)
7
- Energiehaushalt des Körpers,
Zellatmung
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Klasse
Kompetenzen und Inhalte
des Bildungsplans
Die Schülerinnen und Schüler können
Unterrichtsinhalte
Hinweise/Vorschläge für mögliche Vertiefung
und Erweiterung des Kompetenzerwerbs
Herz-Kreislaufsystem
7
Den Aufbau des Herzkreislaufsystems
des Menschen beschreiben und die
Funktion des Blutes als
Transportsystem für Nährstoffe und
Gase erläutern.
- Blut: Blutbestandteile und deren
Funktion
- Schema des Blutkreislaufs
- Herz: Bau und Funktion
- Blutdruck und Puls
- Praktikum Herzpräparation/ Demonstration
- Blutdruck messen und Puls fühlen; Abhängigkeit von
der körperlichen Belastung
- Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems
Einfache Experimente zur Funktion
des Herzkreislaufsystems
durchführen.
- Lunge: Bau und Funktion
- äußere Atmung, Gasaustausch in der
Lunge, Atmungsbewegungen,
Lungenvolumen, Atemfrequenz
- Praktikum: Atemfrequenz, Lungenvolumen
- Zusammenhang von Verdauung,
Atmung, Energiegewinnung,
Stoffwechsel im Überblick
- Rückbezug zur Fotosynthese - Zellatmung
Immunbiologie
An Beispielen beschreiben, wie durch
Bakterien und Viren
Infektionskrankheiten ausgelöst
werden können.
7
- Bakterien: Bau, Vermehrung und
Vorkommen
- Viren: Bau, Vermehrungs-Zyklus
- Verlauf einer Infektionskrankheit
- spezifische und unspezifische
Den Verlauf einer Infektionskrankheit Immunantwort
- aktive und passive Immunisierung
beschreiben. Sie wissen, dass
Antikörper bei der Immunantwort
eine wichtige Rolle spielen und
verstehen, wie durch Immunisierung
Krankheiten vorgebeugt werden
kann.
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- Antibiotika (Penicillin)
- Bsp. Grippe oder Tetanus
- Zecken: Übertragung von FSME und Borreliose
- Allergien als Überreaktion des Immunsystems
- Impfpass diskutieren
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Klasse
Kompetenzen und Inhalte
des Bildungsplans
Die Schülerinnen und Schüler können
Unterrichtsinhalte
Hinweise/Vorschläge für mögliche Vertiefung
und Erweiterung des Kompetenzerwerbs
Drogen
7
Gesundheitliche Gefahren, die mit
- Sucht:
Drogenkonsum verbunden sind, an
->Vergleich stofflicher und
Beispielen beschreiben und erläutern nichtstofflicher Drogen
->Verlauf: psychisch und physisch
->Gefahren
- Informationsstunde durch die Polizei (Informationen
über den/ die Suchtbeauftragte/n)
- Besuch aus der DROBS Kehl (s.o.)
- legale Drogen: Alkohol und Nikotin
- illegale Drogen: Überblick
Geschlechtserziehung
7
Grundlegende Vorgänge im Verlauf
- Bau der primären Geschlechtsorgane
des Menstruationszyklus beschreiben. - Pubertät: seelische und körperliche
Veränderungen
Verschiedene Methoden der
- Geschlechterrollen
Empfängnisverhütung beschreiben.
- Menstruationszyklus
- Verhütungsmittel:
Empfängnisverhütung, Schutz vor
Die Gefahren einer HIV-Infektion
einschätzen. Sie sind über
Krankheiten (AIDS)
Schutzmöglichkeiten informiert.
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- Einsatz von Modellen
- Geschlechtskrankheiten
- Einsatz des Verhütungsmittelkoffers
- Praktikum: sachgemäßer Gebrauch von Kondomen
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Mit dem Lichtmikroskop arbeiten
Mit Modellen arbeiten
Präparate verschiedener Zelltypen
herstellen und analysieren
Zelluläre Organisation der
Lebewesen
• Vergleich Tier- und Pflanzenzelle Dauerpräparate
• Ablauf der Mitose und Bedeutung Arbeitsblätter ausschneiden und bearbeiten
• Zelldifferenzierung verschiedener Dauer- und Frischpräparate
Gewebe und Organe
9
Karyogramm anfertigen und
Bedeutung erkennen
Der Körper des Menschen und seine
Gesunderhaltung
Komplexe Zusammenhänge zwischen
Sinnesorganen und Nervensystem
erkennen
•
•
Mit Modellen arbeiten
Funktionsweise des Nervensystems
kennen
9
Bedeutung der Wirkungsweise von
Hormonen erkennen
•
•
•
•
•
Regelkreis-Schema aufstellen
•
Zusammenhang zwischen
Sinnesorganen und
Nervensystem
Überblick über die Sinnesorgane
des Menschen
Aufbau und Funktion des Auges
Überblick über das
Nervensystem (3-Gliederung)
Übersicht über das
Hormonsystem
Eigenschaften und
Wirkungsweise der Hormone
Regulation des BlutzuckerSpiegels
Hormonelle Regulation des
Menstruationszyklus
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Kniescheibensehnenreflex
Schülerexperimente (Blinder Fleck, Pupillenreflex)
Organe (wichtigste Funktionen)
Diabetes (Typ I und Typ II)
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10
10
Reproduktion und Vererbung
Zellkern
• Chromosomen als Träger der
Erbinformation
• Meiose: Ablauf und Bedeutung
• Zelldifferenzierung verschiedener
Gewebe und Organe
• Stammbaumanalysen
Mendelsche Regeln anhand einfacher
Erbgänge analysieren
• Mutationen
• Aufbau und Struktur von
Bedeutung der Proteine und DNA im
Proteinen
Organismus erkennen
• Aufbau und Struktur von DNA
Risiken der Gentechnik abschätzen
• Nutzen und Risiken der
und diskutieren
Gentechnik
Bedeutung wichtiger
• Mutation und Selektion
Evolutionsfaktoren erkennen
Ökosysteme
Messungen durchführen und
• Erkundung eines schulnahen
auswerten
Ökosystems
• Nahrungskette, Nahrungsnetz
und Energiefluss
• Energiekreisläufe in
Ökosystemen
Zusammenwirken von Fotosynthese
• Fotosynthese
und Zellatmung erkennen
• Zellatmung
• Umweltfaktoren und ihre
Auswirkungen auf Ökosysteme
Ursachen für das Aussterben von
• Aussterben von Arten
Arten erforschen
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Vergleich: Mitose/Meiose
Genetische Beratung
Erbkrankheiten und ihre Vererbung
Strukturmodelle der Proteine
DNA-Modell, Transkription und Translation
Langzeitprotokoll
Schulteich, Schulgarten
Schülerexperimente (Licht- und Temperaturabh.)
Schülerexperimente (Gärungsversuche mit Hefen)
Umweltschutz, Rote Liste
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Arbeiten mit dem Mikroskop
Von der Zelle zum Organ
Zellbau: lichtmikroskopisches und
elektronenmikroskopisches Bild der Zelle: Bau und
Funktion der versch. Zellorganellen, Vergleich von
Pro- und Eukaryont, Abgrenzung Virus Zellzyklus,
Mitose
Zellinhaltsstoffe
Praktikum Osmose
Biomembran
Praktikum: energetische Kopplung
Zelle als offenes System
Praktikum
Grundlagen der Genetik
Kst.1/2
Molekulargenetik
Arbeiten mit Modellen
Kohlenhydrate
Fette: Bau und Funktion der Biomembran
Osmose, Bedeutung für den Stoffaustausch
Passiver- und aktiver Transport, Phagozytose
Zellatmung und Fotosynthese im Überblick
Bedeutung von ATP
Energetische Kopplung
Proteine: Bau und Funktion, Bedeutung der
räumlichen Struktur
Enzyme: Bau, Funktionsweise, Abhängigkeit der
Aktivität von versch. Faktoren, Regulation der
Enzymaktivität (kompetitiv, allosterisch)
Wiederholung Mendelsche Regeln, Erklärung über
Chromosomentheorie der Vererbung und Meiose
(Bedeutung der Sexualität, geschl. und
ungeschlechtlliche Fortpflanzung)
Weitere Kreuzungsexperimente: kodominanter
Erbgang, gekoppelte Vererbung im dihybriden
Erbgang (Morgan und die Genkopplung)
Methoden der Humangenetik (z.B. Stammbauanalyse)
Auf der Suche nach dem transformierenden Prinzip
(Versuche von Griffith und Avery)
Bausteine der DNA, Bau der DNA
Replikation: Versuche von Meselson-Stahl, Replikation
bei Pro- und Eukaryonten
DNA-Analyse (Gelelektrophorese, PCR,
Sequenzierung)
Schülervorträge
Genwirkkette (Bsp. Phenylketonurie)
Zusammenhang:. Gen - Protein
Genexpression: Transkription, Genetischer Code,
Translation, Vergleich der Genexpression bei Pro- und
Eukaryonten
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Schülervorträge
Angewandte Genetik
Kst.1/2
Rollenspiel/Partnerarbeit
Aufnahme, Weitergabe
Verarbeitung von Informationen
Praktikum
Sinneswahrnehmung
Lernzirkel
Sinneszellen
Überblick Mutationen, Genmutationen
(Fehlsinnmutation, Unsinnmutation, stille Mutation,
Rasterverschiebung)
Kontrolle der Genexpression bei Pro- (Operonmodell,
Substratinduktion, Endproduktrepression) und
Eukaryonten (Überblick, evtl. Kontroll-Gene in der
Embryonalentwicklung)
Zelldifferenzierung
Molekulare Grundlagen der Krebsentstehung
Überblick klassische Züchtungsmethoden
Vergleich: Klassische Züchtung - Gentechnik
Gentechnik: Überblick, Werkzeuge der Gentechnik,
Ablauf einer Klonierung, Selektion (Stempeltechnik,
Blau-Weiß-Selektion)
Suche und Isolierung eines Gens
Transgene Bakterien, grüne Gentechnik, Gentechnik
bei Tieren, Gentherapie
Unterschied: Klonieren - Klonen
Moderne Methoden der Tier- und Pflanzenzüchtung
(Klonen, In-vitro-Befruchtung ...)
Stammzellenforschung, Embryonenschutz-Gesetz
Genetische Erkrankungen
Bau einer Nervenzelle
Ruhepotenzial, Aktionspotenzial, Synapse, Vorgänge
an Membranen, Erregungsleitung am markhaltigen
bzw. marklosen Nerv, Synapsengifte, Sucht
Erregende und hemmende Synapsen, Verrechnung
Kniescheibensehnenreflex
Bau und Funktion einer selbstgewählten Sinneszelle
(Seh-, Geruchs-Geschmacksinneszelle, Versuche zur
Sinneswahrnehmung)
Funktionen der Gehirnteile, Verarbeitung im Gehirn,
Bsp. Sehwahrnehmung, Sprachzentrum
Gehirn
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Immunsystem
Übersicht Blut und Lymphe, Bau eines Antikörpers,
Antigen-Antikörper-Reaktion (Schlüssel-SchlossPrinzip), humorale und zelluläre Immunantwort,
Bildung von Gedächtniszellen
Anwendung: Eigen- und Fremderkennung,
Organtransplantation, Immunisierung, HIV, ELISATest, monoklonale Antikörper
Grundprinzip Regulation
Bsp. Abschalten der Immunreaktion
Vielfalt untersuchen
Ein Ökosystem während einer
Exkursion erkunden und die in einem
Lebensraum konkret erlebte Vielfalt
systematisch ordnen
Artenerfassung in einem Ökosystem (z.B. Wiuese,
Bach, See, Hecke oder Wald)
Bestimmungsübungen
-> Exkursion im Sommer Ende 11.2
-> z.B. Fortbildung Meeresbiologie (Spanien: Barcelo
na); BiodivA
Systematische Ebenen benennen, Ordnungskriterien
im Hinblick auf Verwandtschaft definieren
Morphologischer und biologischer Artbegriff
Binäre Nomenklatur
Kst.1/2
An ausgewählten Gruppen des Tierund Pflanzenreiches systematische
Ordnungskriterien ableiten und die
Nomenklatur anwenden
Artbegriff
Die historischen Evolutionstheorien
von Lamarck und Darwin als ihrer
Zeit gemäße Theorien interpretieren
und sie vergleichend aus heutiger
Sicht beurteilen
Theorien
Durch morphologisch-anatomische
Betrachtungen Abwandlungen im
Grundbauplan rezenter und fossiler
Organismen beschreiben und
systematisch auswerten
Ergebnisse der Evolution
Vergleich der Theorien + Würdigung der beiden
Forscher
Cuvier
Befunde aus der vergleichenden Anatomie: z.B.
Vergleich der Wirbeltierextremitäten
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Homologie und Analogie an verschiedenen Beispielen
Brückenformen z.B. Archaeopteryx, Ichthyostega,
Cynogathus, Eustenoperon, Rhynia
Lebende Fossilien: z.B. Lungenfisch Latimeria
Schnabeltier, Ginkgo
-> Evolution der Wirbeltiere, Stammbaum, Methoden
der Altersdatierung
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Molekularbiologische Verfahren zur
Klärung von
Verwandtschaftsbeziehungen
beschreiben und erklären
Verwandtschaft
DNA-Hybridisierung
Präzipitintest
Sequenzanalyse (siehe Angewandte
Biologie, Gentechnik)
Ursachen der Evolution
Synthetische Evolutionstheorie
Evolutionsfaktoren: Mutation, Rekombination,
Separation (räumlich, zeitlich), Isolation (z.B.
genetische Sonderung), Selektion, Gendrift
Allopatrische und sympatrische Artbildung
Adaptive Radiation
Kreationismus und Evolution
Genetische Variabilität
Erhöhung der genetischen Variabilität durch Meiose
(intra- und interchromosomale Rekombination) und
Befruchtung
Der Mensch
Anatomischer Vergleich: Mensch – Menschenaffe
Primatenstammbaum: Wichtige Funde und ihre
Einordnung
Faktoren der Menschwerdung: Aufrechter Gang,
Gehirn, Sozialverhalten, Kommunikation, Tradition,
Kulturelle Evolution
Skelett-Vergleich
Vergleich von Schädeln
Museumsbesuch bzw. Zoobesuch (Ende 12.1)
Ethologie
Nach der Schriftlichen Abiturprüfung:
Ausgewählte Themen der Verhaltensbiologie
Die biologische Evolution, die
Entstehung der Vielfalt und
Variabilität auf der Erde auf Molekül-,
Organismen- und Populationsebene
erklären
Die Bedeutung der sexuellen
Kst.1/2 Fortpflanzung für die Evolution
erläutern
Den Menschen in das natürliche
System einordnen und seine
Besonderheiten in Bezug auf die
biologische und kulturelle Evolution
herausstellen
Schülerzentrierte Unterrichtsformen
Seite 17 von 17
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