Inhalte Physik I 201516

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1. Einführung
1.1.
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Was ist Physik
Überblick über Inhalte
Relevanz der Physik für Biomedizinische Technik
Was will man untersuchen oder beschreiben?
Aufdeckung von Gesetzmäßigkeiten
Physikalischer Erkenntnisprozeß
1.2.
Physikalische Größen und Einheiten
• Messungen
• Basisgrößen
1.3.
Mess- und Rechengenauigkeit
Bei allen Rechnungen zu beachten‼
2. Newtonsche Mechanik
2.1.
Kinematik
Definition Kinematik: Geometrisch-analytische Beschreibung von Bewegungen
2.1.1. Begriffe
2.1.1.1.
Zeitabhängige Bewegung
Ort/Ortsvektor als Funktion der Zeit
Bahnkurve
Weg-Zeit-Funktion, WegZzeit-Diagramm
2.1.1.2.
Geschwindigkeit
mittlere und Momentangeschwindigkeit
Differentielle Änderungen
Bahnkurve, Weg-Zeit-Diagramm
Geschwindigkeit tangential an Bahnkurve
2.1.1.3.
Beschleunigung
Mittlere und Momentanbeschleunigung
Tangential- und Normalkomponente
2.1.2. Bewegungsarten
2.1.2.1.
Gleichförmige Bewegung
Differentialgleichungen! (Hier erstmal noch ganz einfach!, wird in Klausur aber nicht verlangt)
2.1.2.2.
Gleichmäßig beschleunigte Bewegung
2.1.2.3.
Schiefer Wurf
Achtung: die Herleitung ist hier für die Situation mit gleicher Abwurf- und Aufschlaghöhe!
Für allgemeinere Aufgaben ist der Lösungsweg (Bewegungsgleichungen für x und y), ggf. Bestimmung von
Maxima etc. wichtig!
2.1.2.4.
Kreisbewegung
Winkel
Winkelgeschwindigkeit (als Vektor!), Kreuzprodukt!
Bahngeschwindigkeit (Umfangsgeschwindigkeit)
Zentripetalbeschleunigung
2.2.
Dynamik
Definition: Untersuchung der Ursachen von Bewegungen
2.2.1. Newtonsche Axiome
2.2.1.1.
Trägheitsgesetz
Geschwindigkeit bleibt konstant, wenn keine äußeren Kräfte wirken
Inertialsysteme: Galilei-Transformation I (gleichförmig bewegte Systeme)
Rotierende Bezugssysteme sind keine Inertialsysteme
2.2.1.2.
Aktionsgesetz
Masse, Definition Impuls
Definition Kraft = Impulsänderung (Ableitung)
Bei konstanter Masse: Kraft = Masse x Beschleunigung
Trägheit, träge Masse (schwere Masse erstmal provisorisch definiert)
2.2.1.3.
Wechselwirkungsgesetz
Kraft = Gegenkraft
Kräfte sind Wechselwirkungen
2.2.2. Kräfte
Fundamentalkräfte
Gravitation, elektromagnetisch, starke. schwache WW
Rückführung der „alltäglichen“ Kräfte auf Fundamentalkräfte
2.2.2.1.
1/r2-Kraftgesetze, insbesondere Gravitation
Genaue Angabe Kraftgesetze
Betonung: gegenseitige Anziehung!
Näherung Erdbeschleunigung für Erdoberfläche (fehlt: wieso Masse im Mittelpunkt konzentriert)
2.2.2.2.
Konstante Kraft (Erdbeschleunigung Nähe Erdoberfläche)
Taylorreihe
Gewichtheber-Aufgabe
2.2.2.3.
Lineares Kraftgesetz
Definition elastische Kräfte, Feder, Federkonstante
Rückstellkraft entgegen der Deformation,
bei Gleichgewicht aus verformender Kraft und Rückstellkraft: keine Bewegung
Detail: elastischer Bereich, linear elastischer Bereich dort wo Hooke‘sches Gesetz gilt, inelastische Verformung
(reversibel, irreversibel) darüber hinaus
Dehnung, Stauchung, Scherung, Elastizitätsmodul, Schermodul, biologische Beispiele
2.2.2.4.
Federschwingungen
Typische Bewegungsform (wenn kein Gleichgewicht): harmonischer Oszillator
2.2.3. Vektorzerlegung von Kräften
2.2.3.1.
Zwangskräfte
Beschreibungsmöglichkeit, wenn Bewegungsbereich eingeschränkt, z.B. schiefe Ebene und andere Beispiele
2.2.3.2.
Vektorzerlegung
Zerlegung in zueinander senkrechte Richtungen, häufig: Zwangskraft und senkrecht dazu
2.2.4. Reibung
Diskrepanz zwischen Newtonschen Axiomen bzw. Impulserhaltung und alltäglichen Erfahrungen
Ursachen mikroskopisch (Oberflächenstruktur)
Beschreibung durch phänomenologische Reibungskräfte
2.2.4.1.
Reibung fester Körper
Haftreibung:
Körper in Ruhe auf Unterlage, soll bewegt werden  Mindestkraft nötig zur Beschleunigung, es wirkt eine
Haftreibungskraft, zunächst entgegengesetzt gleich der angreifenden Kraft, aber nur bis zu maximalem Wert;
dieser ist proportional der Normalkraft, Haftreibungskoeffizient. Echte Kraft?
Gleitreibung:
Körper bewegt auf Unterlage, es wirkt verzögernde Kraft: die Gleitreibung bzw. Rollreibung. Auch proportional
zur Normalkraft, mit Gleitreibungs bzw. Rollreibungskoeffizient (normalerweise kleiner als Haftreibung)
Schiefe Ebene: Zerlegung Normalkraft, Hangabtriebskraft
Reibungskräfte sind geschwindigkeitsunabhängig, hängen nicht von Fläche sondern nur von Normalkraft ab.
Reibungskoeffizienten?
Übertragung von Antriebskraft durch Reibung an Unterlage (maximal: Haftreibungskraft!)
2.2.4.2.
Fluide – Geschwindigkeitsabhängige Reibung
„innere“ Reibung zwischen Fluidmolekülen, im Gegensatz zu „äußerer“ Reibung zwischen Festkörper und
Unterlage.
Wichtig: Grenzgeschwindigkeit bei konstanter Kraft und geschwindigkeitsabhängiger Reibung.
2.2.4.2.1.
Reibung in Flüssigkeiten (laminare Strömung)
Mechanismus: Festkörper + Flüssigkeit: Fluid haftet an Festkörper, Reibung nur in Flüssigkeit
Vorteil: kein Abrieb, viel geringere Reibungskraft  Schmierung (Beispiele Reibungskoeffizienten)
Proportional zur Geschwindigkeit: Bewegungsgleichung  Grenzgeschwindigkeit
2.2.4.2.2.
Reibung in Gasen (turbulente Strömung)
Mechanismus: innere Reibung + Wirbel
Proportional zur Geschwindigkeitsquadrat: Bewegungsgleichung
Beispiele: Luftwiderstand, cw-Wert
2.2.5. Kräfte in beschleunigten Bezugssystemen
2.2.5.1.
Linear beschleunigte Bezugssysteme
Lineare Trägheitskräfte: Galilei-Transformation II (beschleunigte Systeme), Schwerelosigkeit, schiefe Ebene
2.2.5.2.
Rotierende Bezugssysteme
Zentrifugalkraft, Corioliskraft (Beispiele: geostationärer Satellit, unterschiedliche Fallbeschleunigung durch
Fliehkraft, Hurricanes)
2.2.6. Typische Bewegungen
Typische Bewegungen für bestimmte Kraftsituationen: konstante Kraft, Rückstellkraft, geschwindigkeits(un)abhängige Reibung und Kombinationen
2.2.7. Impulserhaltungsatz
Kraft und Impulsänderung
Impulserhaltung wenn keine äußeren Kräfte
Gesamtimpuls bei System aus Massepunkten
Definition Schwerpunkt, äußere Kräfte: F = m × a für Schwerpunkt
Äußere und innere Kräfte
Betrachtung von Bewegungen im Schwerpunktssystem
2.3.
Arbeit und Energie
2.3.1. Arbeit
Einführungsbeispiel: Heben gegen Gewichtskraft
2.3.1.1.
Definition
Integral Kraft entlang Weg
Linienintegrale
Integral, Beispiele zeigen: Arbeit meistens (außer bei Reibung) abhängig vom Unterschied zwischen Anfangsund Endzustand
2.3.1.2.
Hubarbeit
Abhängig vom Höhenunterschied
2.3.1.3.
Spannarbeit
Abhängig von der Längenänderung
2.3.1.4.
Beschleunigungsarbeit
Abhängig vom Geschwindigkeitsunterschied
2.3.2. Leistung
Ableitung der Arbeit nach der Zeit
Zusammenhang mit Geschwindigkeit (bei konstanter Kraft, sonst komplizierter)
• Beispiel Auto: Arbeit, Leistung etc. mit Reibung, Aufgabe aus Gerthsen/Vogel
• Benötigte Leistung für die genannten Beispiele zur Arbeit
2.3.3. Energie
Definition: gespeicherte Fähigkeit, Arbeit zu verrichten (Vorsicht!)
2.3.3.1.
Definition
Gespeicherte Fähigkeit, Arbeit zu verrichten.
2.3.3.2.
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Energieformen (Überblick)
kinetische Energie (Definition ½mv2) bzw. Rotationsenergie
potentielle Energie (Definition: je nach Zusammenhang zwischen Kraft und Ort!)
elektrische Energie (hier nicht weiter besprochen)
chemische Energie (erläutern!)
Wärmeenergie (Reibung!)
Masse (erläutern, Beispiel Elektron-Positron-Annihilation)
2.3.3.3.
Energieerhaltungssatz
Allgemein: Gesamtenergie erhalten Energieformen lassen sich (teilweise!) ineinander umformen
Mechanik (ohne Reibung): kinetische plus potentielle Energie konstant (konservatives System).
Verschiedene Beispiele.
2.3.4. Stoßvorgänge
Kombination von Impulserhaltung und ggf. Energieerhaltung
2.3.4.1.
Elastischer Stoß
mit Energieerhaltung
2.3.4.2.
Inelatischer Stoß
Energie geht teilweise verloren
2.3.4.3.
Total inelastischer Stoß
Beide Körper haben nach dem Stoß die gleiche Geschwindigkeit
2.3.5. Dynamik der Drehbewegung
2.3.5.1.
Drehimpuls
Definition Drehimpuls eines Massepunktes
Trägheitsmoment eines Massepunktes
2.3.5.2.
Drehmoment
Definition Drehmoment an einem Punkt
Bewegungsgleichung für einen Massepunkt M = dL/dt
Drehimpulserhaltungssatz, Beispiel Zentralkräfte (was kann man ohne Energiebetrachtung aussagen?)
Hebelgesetz, Balkenwaage
2.3.5.3.
Starre Körper
Kräftepaare
Schwerpunkt
Eigendrehimpuls und Bahndrehimpuls
Trägheitsmoment
Hauptträgheitsachsen, Trägheitstensor (kommt nicht dran)
Steinerscher Satz
2.3.5.4.
Gegenüberstellung Translation und Rotation
Dies unbedingt ansehen!
2.3.6. Kräfte, Felder und Potentiale
2.3.6.1.
Kraftfelder
Neue Sichtweise: erzeugendes Objekt (Masse bzw. Ladung) erzeugt räumliche Verteilung der Kraft für ein
„Testobjekt“
2.3.6.2.
Konservative Kraftfelder
Arbeit ist unabhängig vom Verlauf des Weges zwischen Angangs- und Endpunkt
Potentielle Energie hängt eindeutig vom Ort ab.
Beispiel: Raumfahrzeuge = Potentielle Energie im Gravitationsfeld der Erde (nicht m∙g∙h!)
2.3.6.3.
Kraft als Gradient der potentiellen Energie
Einführung Gradient
Das Steigungsbeispiel (Seite 2.81) ist falsch!
2.3.6.4.
Feldstärken und Potentiale
Kraftfelder und potentielle Energien unabhängig von der Größe der Testmasse bzw. –ladung.
Harmonisches Potential = allgemeine Näherung für ein Minimum der potentiellen
Gleichgewichtszustand
Energie
=
3. Mechanik der Flüssigkeiten und Gase (Fluiddynamik)
3.1.
Aggregatzustände
Eigenschaften von fest, flüssig, gasförmig
Begriffe: „kondensierte Materie“, „Fluid“
3.2.
Druck und Kompressibilität
3.2.1. Druck
Wichtig: Druck wirkt in einem Fluid nach allen Seiten, nicht nur in der Richtung, in der die erzeugende Kraft
wirkt!
Druckarbeit.
3.2.2. Druckmessung
nur Abbildungen
3.2.3. Kompressibilität
Geringe Kompressibilität bei Flüssigkeiten (Näherung: Null)
Große Kompressibilität bei Gasen (p∙V = const)
3.2.4. Normalbedingungen
Auswendig lernen!
3.2.5. Schweredruck in Flüssigkeiten: Hydrostatischer Druck
Abhängig von der Tiefe. (Luft-)Druck an der Oberfläche kommt hinzu!
Torricellische Leere: weniger Druck als 0 geht nicht, hängende Flüssigkeitssäulen haben begrenzte Länge. Es
gibt keinen „Sog“ (negativer Druck) sondern nur Druckunterschiede.
3.2.6. Auftrieb
Bei Flüssigkeiten: nur abhängig vom Dichteunterschied zwischen Körper und Flüssigkeit, Schwimmen an der
Oberfläche: = der untergetauchte Teil erzeugt die Auftriebskraft.
Bei Gasen: Dichte des Gases nimmt mit der Höhe ab (s.u.), daher auch bei „leichten“ Körpern begrenzte
Flughöhe.
3.2.7. Schweredruck in Gasen
Barometrische Höhenformel: Druck und Dichte nehmen nach oben exponentiell ab.
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