Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit

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Hochschule für
Technik und Wirtschaft
des Saarlandes
U niversity of Applied Sciences
Bachelor-Studiengang
Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit
STUDIENGANGSINFORMATION 121
Wintersemester 2009/2010
Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis
Stand: 16. Oktober 2009
1
Verantwortlich: Prof. Dr. Dieter Filsinger, Studiengangsleiter. Redaktion: Helga Schmidt-Bruni / Dipl.Soz. Ralf
Steinkamp. Für die Kommentare zu den Lehrveranstaltungen tragen ausschließlich die Dozierenden die Verantwortung.
2
1.
Zeittafel und Terminvorschau
Wintersemester 2009/2010
Beginn des Wintersemesters:
Beginn der Lehrveranstaltungen:
Ende der Lehrveranstaltungen:
Ende des Sommersemesters:
Vorlesungsfreie Zeit:
01. Oktober 2009
12. Oktober 2009
05. Februar 2010
31. März 2010
21. Dezember 2009 – 02. Januar 2010
Schulferien (erster und letzter Ferientag)
Herbstferien:
Weihnachtsferien:
Winterferien:
19. Oktober 2009 – 31. Oktober 2009
18. Dezember 2009 – 03. Januar 2010
15. Februar 2009 – 20. Februar2010
Sommersemester 2010
Beginn des Sommersemesters:
Beginn der Lehrveranstaltungen:
Ende der Lehrveranstaltungen:
Ende des Sommersemesters:
01. April 2010
12. April 2010
23. Juli 2010
30. September 2010
Schulferien (erster und letzter Ferientag)
Osterferien:
Sommerferien:
29. März 2010 – 10. April.2010
05. Juli 2010 – 14. August 2010
3
2.
Studienplan – Studieneingangsphase / Grundstudium (Studienbeginn: WS
2009/2010; 4. Durchgang)
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/PRÜFUNGS-
SP-1a
Wissenschaftliches Denken, Arbeiten und Argumentieren
SP-1a.1
Einführung in das wissenschaftliche Denken, Arbeiten und Argumentieren
Vorlesung
Prof. Dr. Dieter Filsinger
2 SWS / 2 ECTS
Dienstag, 10:30 – 12:00 Uhr
AULA
keine; siehe aber SP-1a.2
LEISTUNGEN
ANMELDUNG
nicht erforderlich
Die Vorlesung führt in das Studium „Soziale Arbeit und Pädagogik“ ein. Erörtert werden zunächst der
institutionelle Rahmen (Hochschule) und die Charakteristika hochschulischer Bildung. Im Kern geht es um
die „Aufforderung zur Selbsttätigkeit“ (Adorno). Zum Verständnis hochschulischer Bildung ist die Differenz zwischen wissenschaftlicher Praxis, professioneller Praxis und Lebenspraxis grundlegend, deren
jeweilige Struktur dargelegt wird. Ferner erhalten die Studierenden einen Überblick über das zu erwerbende
Wissen über Theorie, Empirie und Praxis der Sozialen Arbeit und der Pädagogik der Kindheit vermittelt an
Beispielen. Ebenfalls beispielhaft wird in das wissenschaftliche Denken, Arbeiten und Argumentieren
eingeführt. Der Umgang mit Texten („Die Welt als Text“; Garz/Kraimer) bildet einen Schwerpunkt der
Vorlesung.
Literatur
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge (Hg.) (20076). Fachlexikon der sozialen Arbeit.
Stuttgart: Nomos.
Farzin, S./Jordan, S. (2008): Lexikon Soziologie und Sozialtheorie. Hundert Grundbegriffe. Stuttgart:
Philipp Reclam jun.
Kluge, F. (200224). Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Berlin/New York: Walter de
Gruyter.
Stein, W. (2004). Der Neue Kulturfahrplan. München: Herbig.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/
PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-1a
Wissenschaftliches Denken, Arbeiten und Argumentieren
SP-1a.2
Einführung in das wissenschaftliche Denken, Arbeiten und Argumentieren
Übung/Tutorium
Prof. Dr. Dieter Filsinger / Dipl. Päd. Andrea Adam (Gruppe 1) / Anette
Becker M.A. (Gruppen 2-4)
2 SWS / 4 ECTS – Veranstaltung findet i.d.R. 14-tägig statt,
Beginn i.d. Woche v. 19. bis 21. Oktober 2009
Gruppe 1: Mittwoch, 10:00 - 12:15 Uhr
Gruppe 2: Montag, 08:00 – 10:15 Uhr
Gruppe 3: Dienstag, 08:00 – 10:15 Uhr
Gruppe 4: Mittwoch, 10:00 – 12:15 Uhr
Gruppe 1: 153
Gruppe 2: 153
Gruppe 3: 153
Gruppe 4: 253
aktive Mitarbeit;2 Seminarbeiträge (nicht benotet (nb));
genauere Informationen erfolgen zu Beginn der Tutorien
Gruppeneinteilung per Losverfahren während der Einführungsveranstaltung
Die Übung (Tutorium) ist mit der Vorlesung (SP-1a.1) eng verknüpft. Ziel ist die Einübung in das wissenschaftliche Denken, Arbeiten und Argumentieren. Neben der Einübung von Techniken wissenschaftlichen
2
Teilnahmepflicht.
4
Arbeiten bildet der Umgang und das Schreiben von Texten den Schwerpunkt der Übung.
Themen der Übung sind u.a.: Strukturierung des Studiums (Zeitmanagement), Literaturrecherche und
Bibliographieren, Erstellung von Thesenpapieren und Referaten, Textanalyse und Texterstellung, Literaturnachweis und Literaturverzeichnis, Vortragen unter Einsatz von Medien.
Literatur
Förster, C./Filsinger, D./Kraimer, K. (2009): Verbindliche Richtlinien zur Erstellung von wissenschaftlichen Arbeiten im Studiengang Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit an der HTW des Saarlandes.
Manuskript Saarbrücken: Eigenverlag der HTW.
Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hg.) (2007): Deutsches Universal Wörterbuch. A-Z.
Mannheim u. a.: Dudenverlag.
Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hg.) (2007): Der Duden in zehn Bänden. Hier insbes. Bd. 1:
Die Rechtschreibung. Mannheim u. a.: Dudenverlag.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/
PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-1b
Zugänge zu Handlungsfeldern
SP-1b.1 und SP-1b.2 (Teil 1) [Teil 2 im SoSe 2010]
Zugänge zu Handlungsfeldern (Explorationen)
Übung
Prof. Dr. Dieter Filsinger / Dipl. Soz.Arb./Soz.Päd. Rolf Fickeis /
Gastreferentinnen und Gastreferenten
2 SWS / 3 ECTS
Gruppe 1: Dienstag, 13:15 – 14:45 Uhr
Gruppe 2: Mittwoch, 08:15 – 09:45 Uhr
Gruppe 1: AULA
Gruppe 2: 155
aktive Mitarbeit;3 Seminarbeitrag (SB); genauere Informationen erfolgen zu
Beginn der Übung
Gruppeneinteilung per Losverfahren während der Einführungsveranstaltung
In dieser Veranstaltung wird ein systematischer Überblick über die Handlungsfelder der Sozialen Arbeit
und der Pädagogik der Kindheit unter Mitwirkung von externen Referentinnen und Referenten gegeben. Die
Studierenden sollen die Struktur und die Konstitutionsbedingungen der Handlungsfelder kennen und analysieren können.
Mit dieser Veranstaltung wird gleichzeitig die Projektarbeit im Sommersemester 2010 vorbereitet. In
Projekten befassen sich Studierende in Gruppen mit einem Handlungsfeld ihrer Wahl in theoretischer,
empirischer und handlungspraktischer Perspektive. Zur Projektarbeit gehört eine Feldexploration.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/PRÜFUNGS-
SP-2
Einführung in die Soziale Arbeit und in die Pädagogik der Kindheit
SP-2.1
Einführung in die Soziale Arbeit I
Vorlesung
Prof. Dr. Klaus Kraimer
2 SWS / 3 ECTS
Montag, 14:15 – 15:45 Uhr
AULA
(Teil-)Klausur (75min)
LEISTUNGEN
ANMELDUNG
nicht erforderlich
Soziale Arbeit beinhaltet die Berufe, die herkömmlich als Sozialarbeit und Sozialpädagogik bezeichnet
werden. Während sich die Sozialarbeit aus der Tradition der Fürsorge entwickelt hat und als
Systematisierung und Professionalisierung von Hilfe verstanden werden kann, stammt die Sozialpädagogik
aus der Tradition der Systematisierung der Erziehung, die als gesellschaftliche Tatsache in einer konkreten
Gesellschaft vorkommt. Der Sache nach sind beide Traditionen Reaktionen auf soziale Probleme und
erzieherische Notstände, die sich vielfach wechselseitig bedingen. Die beruflichen Tätigkeitsfelder sind
traditionell für die Sozialpädagogik in den Institutionen der Erziehung und Bildung (u. a. Hort, Kinder3
Teilnahmepflicht.
5
garten, Schule sowie der Kinder- und Jugendhilfe), die der Sozialarbeit in denen der Armuts-, Arbeits-,
Jugend-, Sozial- und Gesundheitshilfen begründet.
Soziale Arbeit ist als Profession (dies ist die Bezeichnung für einen höheren Beruf, der ein Studium
voraussetzt) darauf gerichtet, Menschen in ihrer Lebensbewältigung und in Krisen zu unterstützen. Die
Disziplin (Wissenschaft) der Sozialen Arbeit lässt mit Hilfe der Sozialarbeitsforschung Schlüsse darauf zu,
wie die Lebensbewältigung (bzw. wie eine Krise generell und individuell) verläuft, wie deren Bedingungsgefüge im gesellschaftlichen Kontext ist und wie sie erlebt und verarbeitet werden kann. Dazu
werden Methoden der empirischen Sozialforschung eingesetzt, um den Untersuchungsgegenstand – Mensch
und Gesellschaft – zu erfassen. Resultate der Forschung verbinden sich mit der konstruktiven Kritik des
Gegebenen im Horizont möglicher Veränderungsoptionen. Es geht darum, gesellschaftliche Verhältnisse zu
verstehen und verbessern zu helfen.
In dieser Einführung wird ein Überblick über Aufgaben der Profession, der Disziplin und der Empirie
Sozialer Arbeit gegeben. Damit verbunden ist die Einführung in eine philosophisch inspirierte Soziale
Arbeit, die eine empirische Grundlage hat und auf ethischen Prinzipien aufbaut. Am Beispiel der Philosophie Platons sollen Einsichten ermöglicht werden, die als sokratische Ideen in die Erfahrungswissenschaft
eingegangen sind. Dazu liegt ein Studienbrief vor, der sowohl in der Vorlesung als auch in den Proseminaren die erste Grundlegung bildet, die in den späteren Modulen des Studiengangs und in weiteren
Studienbriefen vertieft wird. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der Anforderungen des BolgonaProzesses (vgl. http://www.hrk.de/bologna/de/home/index-php) der vor allem im Zeichen der Mobilität
(auch der geistigen), der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und der Beschäftigungsfähigkeit
(employability) steht.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/PRÜFUNGS-
SP-2
Einführung in die Soziale Arbeit und in die Pädagogik der Kindheit
SP-2.2
Einführung in die Soziale Arbeit II
Proseminar
Prof. Dr. Klaus Kraimer / Sandra Giesemann M.A.
2 SWS / 3 ECTS
Gruppe 1: Dienstag, 13:15 – 14:45 Uhr
Gruppe 2: Dienstag, 08:15 – 09:45 Uhr
Gruppe 3: Donnerstag, 10:15 – 11:45 Uhr
Gruppe 1: 250
Gruppe 2: 250
Gruppe 3: 250
aktive Mitarbeit;4 Seminarbeitrag (nb)
LEISTUNGEN
ANMELDUNG
Gruppeneinteilung per Losverfahren während der Einführungsveranstaltung
Mit Bezug auf die Vorlesung werden Texte er- und bearbeitet. Die Textproduktion und –interpretation folgt
der Projektmethode5. Das Lernen ist so konzipiert, dass der Arbeitsaufwand (Workload) durch
Selbsttätigkeit bestimmt ist. Eine Grundlage bilden die Protokolle aus der Vorlesung, die von den
Studierenden vorgetragen und mit Blick auf die Themen der Begleittexte vertieft werden. Diese bilden
weitere Grundlagen. Aus diesen Lerneinheiten ergeben sich die Lernergebnisse (Learning Outcomes) und
die Kompetenzen, die das wichtigste Ziel des Studiums sind, wenn sie in einen Habitus, der im Studium
erworben wird (als gewohnheitsmäßig rationale Sicht) integriert werden.
Studienbrief 1: Höhlengleichnis unter: www.klauskraimer.de. Bitte ebenfalls das dort vorliegende Glossar
beachten.
Literatur
Kraimer, Klaus (2006): Das Projektkonzept. Ein Modell für wünschenswerte Lösungen. In: Blätter der
Wohlfahrtspflege. Deutsche Zeitschrift für Sozialarbeit.
Thole, Werner (Hg.) (2005): Grundriss Soziale Arbeit. Ein einführendes Handbuch, Wiesbaden.
4
5
Teilnahmepflicht.
Der Text zum Projektkonzept (Kraimer 2006) bildet die Grundlage über mehrere Semester bis zum Studienabschluss
(auch als Kopiervorlage in der Bibliothek). Auf der homepage www.klauskraimer.de finden sich die Hinweise zur
Fertigung von Protokollen ebenso wie das Glossar und die Studienbriefe.
6
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/PRÜFUNGS-
SP-2
Einführung in die Soziale Arbeit und in die Pädagogik der Kindheit
SP-2.3
Einführung in die Pädagogik der Kindheit I
Vorlesung
Prof. Dr. Charis Förster / Dr. Iris Ruppin (Vertretungsprofessur)
2 SWS / 3 ECTS
13.10. – 1.12.2009: Dienstag, 15:15 – 16:45 Uhr;
8.12.2009 – 2.2.2010: Dienstag, 17:00 – 18:30 Uhr
AULA
(Teil-)Klausur (75min)
LEISTUNGEN
ANMELDUNG
nicht erforderlich
Die Vorlesung gibt einen Überblick über ausgewählte Themen der Pädagogik der Kindheit. Dabei werden
die kindliche Entwicklung, Theorien der Entwicklung und des Lernens sowie die Geschichte der Pädagogik
der Kindheit exemplarisch vorgestellt. Die Studierenden erhalten zudem eine Übersicht über verschiedene
Institutionen, die sich mit der Pädagogik der Kindheit befassen, und lernen Grundlagen des professionellen
Handelns kennen. Vertiefend werden die Themen in den Proseminaren (SP-2.4) erarbeitet. Die Vorlesung
wird mit einer Klausur abgeschlossen, die sich auf die Themen der Vorlesung und die empfohlene Literatur
beziehen. Ein Reader, alle die empfohlene Literatur enthält, kann in der ersten Vorlesung zum Selbstkostenpreis bestellt werden.
Grundlagenliteratur
Fried, L. & Roux, S. (Hrsg.) (2006): Pädagogik der frühen Kindheit. Weinheim / Basel: Beltz Verlag.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/PRÜFUNGS-
SP-2
Einführung in die Soziale Arbeit und in die Pädagogik der Kindheit
SP-2.4
Einführung in die Pädagogik der Kindheit II
Proseminar
Prof. Dr. Charis Förster / Dipl. Psych. Carina Epple-Trittelvitz
2 SWS / 3 ECTS
Gruppe 1: Dienstag, 08:15 – 09:45 Uhr
Gruppe 2: Dienstag, 13:15 – 14:45 Uhr
Gruppe 3: Montag, 08:15 – 09:45 Uhr
Gruppe 1: 152
Gruppe 2: 152
Gruppe 3: 250
aktive Mitarbeit;6 Seminarbeitrag (nb)
LEISTUNGEN
ANMELDUNG
Gruppeneinteilung per Losverfahren während der Einführungsveranstaltung
Das Proseminar vertieft die Inhalte der Vorlesung (SP-2.3), in dem v.a. anwendungs- und praxisbezogene
Beispiele selbständig erarbeitet und vorgestellt werden.
Seminarbeiträge sind kurze Präsentationen zu einem für die Pädagogik der Kindheit relevanten Thema.
Neben der Präsentation im Plenum wird ein Handout anfertigt. Die Themenauswahl wird zusammen mit
einer Literaturangabe zur ersten Sitzung bekannt gegeben. Die empfohlene Literatur ist eine Grundlage des
Seminarbeitrages, ersetzt aber nicht die eigene Literaturrecherche. Grundlegende Literatur zu den Seminarbeiträgen kann aus dem Semesterapparat kopiert werden.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
6
Teilnahmepflicht.
SP-4
Sozialwissenschaftliche und sozialpsychologische Grundlagen
SP-4.3
Sozialwissenschaftliche Grundlagen I
Vorlesung
Prof. Dr. Dieter Filsinger
2 SWS / 3 ECTS
7
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/PRÜFUNGS-
Montag, 10:15 – 11:45 Uhr
AULA
(Teil-)Klausur (75min)
LEISTUNGEN
ANMELDUNG
nicht erforderlich
Die Vorlesung führt in das sozialwissenschaftliche Denken ein und behandelt zentrale Begriffe und theoretische Konzepte auf der Makro-, Meso- und Mikro-Ebene wie: soziales Handeln, Gemeinschaft (Vergemeinschaftung) und Gesellschaft (Vergesellschaftung), Rolle, Kommunikation und Interaktion, Gruppe,
Institution und Organisation, soziale Systeme, Sozialstruktur, sozialer Raum und soziale Integration.
Zentrale Fragestellungen sind das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft, von Struktur und Handlung
und die Relevanz sozialwissenschaftlicher Konzepte für die Soziale Arbeit und die Pädagogik der Kindheit.
Einführende Literatur
Berger, P.A./Berger, B. (1976): Wir und die Gesellschaft. Eine Einführung in die Soziologie entwickelt an
der Alltagserfahrung. Hamburg: Rowohlt.
Farzin, S./Jordan, S. (2008): Lexikon Soziologie und Sozialtheorie. Hundert Grundbegriffe. Stuttgart:
Philipp Reclam jun.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/
PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-4
Sozialwissenschaftliche und sozialpsychologische Grundlagen
SP-4.4
Sozialwissenschaftliche Grundlagen II
PS
Prof. Dr. Dieter Filsinger / Karsten Ries, M.A.
2 SWS / 3 ECTS
Gruppe 1 (SP-4.4-1): Mittwoch, 10:30 – 12:00 Uhr
Gruppe 2 (SP-4.4-2): Donnerstag, 08:30 – 10:00 Uhr
Gruppe 3 (SP-4.4-3): Donnerstag, 10:15 – 11:45 Uhr
Gruppe 1 (SP-4.4-1): AULA
Gruppe 2 (SP-4.4-2): 250
Gruppe 3 (SP-4.4-3): AULA
aktive Mitarbeit;7 Referat / Hausarbeit;
falls Referat / Hausarbeit in SP-4.2 (SoSe 2010) erbracht wird: Seminarbeitrag
(nb)
Gruppeneinteilung per Losverfahren während der Einführungsveranstaltung
Sozialwissenschaften beschäftigen sich im Kern mit der uns umgebenden sozialen Wirklichkeit und versucht diese auf systematische Weise zu beschreiben und zu erklären. Für die professionelle Arbeit in
sozialen Berufen ist die Kenntnis dieser Grundlagen wichtiger Bestandteil. Die Veranstaltung führt als
Ergänzung und Vertiefung der parallelen Vorlesung (SP-4.3) in zentrale sozialwissenschaftliche Begriffe
(z.B. soziales Handeln, Rollen und Werte, Institution und Organisation, Lebenslauf etc.) und grundlegende
Theorietraditionen ein. Sie vermittelt Grundlagen des analytischen Denkens und Arbeitens sowie der wissenschaftlichen Beschreibung der sozialen Wirklichkeit und sozialer Tatbestände. Ziel der Veranstaltung ist
es die Fähigkeit zu wecken, alltagspraktisches Erfahrungswissen kritisch zu hinterfragen und mit
sozialwissenschaftlichen Konzepten zu abstrahieren.
Literatur
Joas, Hans (Hg.) (2007): Lehrbuch der Soziologie. 3., überarb. und erw. Aufl. Frankfurt/Main: CampusVerlag.
Farzin, Sina/Jordan, Stefan (Hg.) (2008): Lexikon Soziologie und Sozialtheorie. Hundert Grundbegriffe.
Stuttgart: Reclam.
Korte, Hermann/Schäfers, Bernhard (Hg.) (2006): Einführung in Hauptbegriffe der Soziologie. 6. Aufl.,
Nachdr. Wiesbaden: VS Verlag.
Schäfers, Bernhard/Kopp, Johannes/Lehmann, Bianca (Hg.) (2006): Grundbegriffe der Soziologie. 9.,
grundlegend überarb. und aktualisierte Aufl. Wiesbaden: VS Verlag.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
7
Teilnahmepflicht.
SP-5
Rechtliche und sozialpolitische Grundlagen
8
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/
PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-5.1
Einführung in rechtliche Grundlagen I
Vorlesung / Übung
Mallory Völker / Monika Clausius
2 SWS / 3 ECTS
Montag, 16:00 – 17:30 Uhr
AULA
(Teil-)Klausur (75min) am Ende des SoSe 2010;
Hausarbeit (Fallarbeit)
nicht erforderlich
Zwischen dem Recht und der sozialen Arbeit besteht eine intensive Wechselwirkung. Rechtskenntnisse und
Verständnis für rechtliche Zusammenhänge sind daher unabdingbarer Bestandteil qualitativ hochwertiger
sozialer Arbeit. Die Veranstaltung will die notwendigen Grundkenntnisse des Verfassungs- und Zivilrechts
vermitteln, die für die fachkundige Beratung Dritter oder - beispielsweise als Amtsvormund - deren
Vertretung im Rechtsverkehr, für die
erforderliche Selbstkontrolle und für eine vertrauensvolle zwischenberufliche Zusammenarbeit unerlässlich
sind. Die Veranstaltung dient zugleich dem Erwerb erforderlicher Grundlagen für die fruchtbare Teilnahme
an der Veranstaltung zum Familienrecht, die im Sommersemester 2010 für die Studierenden im zweiten
Semester angeboten wird.
Literaturauswahl
Stascheit, Gesetze für Sozialberufe – Stand 2009/2010, 17. Aufl. 2009, Fachhochschulverlag, 24,- €
(Anschaffung notwendig, siehe zur möglichen Sammelbestellung den Aushang am Schwarzen Brett!)
Brox/Walker, Allgemeiner Teil des BGB, 33. Aufl. 2009, Carl Heymanns Verlag
Kievel/Knösel/Marx, Einführung in das Recht für soziale Berufe, 5. Aufl. 2009, Luchterhand
Trenczek/Tammen/Behlert, Grundzüge des Rechts, 1. Aufl. 2008, Ernst Reinhardt Verlag
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/PRÜFUNGS-
SP-5
Rechtliche und sozialpolitische Grundlagen
SP-5.3
Einführung in sozialpolitische Grundlagen I
Vorlesung
Prof. Dr. Dieter Filsinger
2 SWS / 3 ECTS
14-tägig: Freitag, 08:00 – 12:00 Uhr;
Beginn: siehe Aushang
AULA
(Teil-)Klausur (75min)
LEISTUNGEN
ANMELDUNG
nicht erforderlich
Die Vorlesung führt in Grundbegriffe der Sozialstaatsanalyse ein und erörtert die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des deutschen Sozialstaats, seine normativen Grundlagen, Konstruktionsprinzipien, Institutionen und Interventionstypen (rechtliche, ökonomische, ökologische und pädagogische). Herausgearbeitet wird der Kern von Sozialstaatlichkeit, die eng mit Gerechtigkeitsvorstellungen verknüpft ist. Behandelt werden das Sozialversicherungssystem, der Zusammenhang von Arbeit, sozialer Sicherung und sozialer
Integration, der Zusammenhang von Sozial- und Bildungspolitik sowie die relevanten sozialpolitischen
Handlungsfelder (z.B. Gesundheitspolitik, Familienpolitik, Armutspolitik). Am Beispiel der neuen Sozialreformen wird die Krise bzw. Transformation des Sozialstaats analysiert. Alle Analysen erfolgen europäisch
bzw. international vergleichend.
Einführende Literatur
Becker, G. (2005): Soziale Sicherung. In: Otto, H.U./Thiersch, H. (Hg.): Handbuch Sozialarbeit –
Sozialpädagogik. München: Ernst Reinhardt, S. 1709-1728.
Allemendinger, J./Ludwig-Mayerhofer, W. (Hg.) (2000). Soziologie des Sozialstaats. Weinheim(München:
Juventa.
Filsinger, D. (2007): Zur Transformation des Sozialstaates und seine Perspektiven. In: Homfeldt, H.G.
(Hg.): Soziale Arbeit im Aufschwung zu neuen Möglichkeiten oder Rückkehr zu alten Aufgaben?
Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
Kaufmann, F.X. (1997): Herausforderungen des Sozialstaats. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
9
3.
Studienplan – Vertiefungsphase / Hauptstudium (Studienbeginn: WS 2008/2009;
3. Durchgang)
Obligatorischer Teil
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/PRÜFUNGS-
SP-7
Soziale Ungleichheiten und Heterogenität
SP-7.1
Soziale Ungleichheiten und Heterogenität
Vorlesung
Prof. Dr. Dieter Filsinger
2 SWS / 2 ECTS
Dienstag, 08:15 – 09:45 Uhr
AULA
Klausur (120min)
LEISTUNGEN
ANMELDUNG
nicht erforderlich
Die Vorlesung rekonstruiert die Entwicklungslinien der sozialen Ungleichheitsforschung und befasst sich in
diesem Zusammenhang zum einen mit klassischen Theorien und Konzepte (Stand, Klasse, Schicht) und
zum anderen mit neueren Theorien und Konzepten (Lebenslage, Lebensstil, Milieu), die auf die Moderni–
sierung sozialer Ungleichheiten antworten. Hierzu gehören In diesem Zusammenhang wird die Relevanz
der (Struktur-)Kategorien Geschlecht und Ethnie und neuerer Theorieentwicklungen bzw. Theorievorschläge (Exklusion/Inklusion; Prekariat) erörtert. Insbesondere in dem zur Vorlesung gehörenden Seminar
werden spezifische Ungleichheiten vertiefend theoretisch und empirisch bearbeitet (Bildungsungleichheiten,
Ungleiche Kindheiten, gesundheitliche Ungleichheiten, räumliche Ungleichheiten u.a.). Besondere Aufmerksamkeit erfahren die sozialstrukturellen und soziokulturellen Folgen und Herausforderungen der
Einwanderung.
Einführende Literatur
Berger, P.A. (2003): Kontinuitäten und Brüche. Herausforderungen für die Sozialsttruktur- und
Ungleichheitsforschung im 21. Jahrhundert. In: Orth, B./Schwietring, T./Weiß, J. (Hg.): Soziologische
Forschung: Stand und Perspektiven. Ein Handbuch. Opladen: Leske + Budrich, S. 473-490.
Kreckel, R. (2005): Soziale Ungleichheit. In: Otto, H.U./Thiersch, H. (Hg.): Handbuch Sozialarbeit –
Sozialpädagogik. München: Ernst Reinhardt, S. 1729-1735.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-7
Soziale Ungleichheiten und Heterogenität
SP-7.2–1
Soziale Ungleichheiten und Heterogenität
Seminar
Prof. Dr. Dieter Filsinger / Karsten Ries M.A.
2 SWS / 3 ECTS
Montag, 15:15 – 16:45 Uhr;
Beginn: 19.10.2009
250
aktive Mitarbeit;8
Referat oder Hausarbeit (diese Leistungen können auch in der Veranstaltung
SP-7.3 (SoSe 2010) erbracht werden)
Begrenzte Teilnehmerzahl pro Gruppe / Listeneintrag 30.09. – 01.10.2009
Soziale Ungleichheiten stellen einen Kernbereich sozialwissenschaftlicher Problemstellungen und
Forschungsfragen dar. Unter sozialer Ungleichheit ist eine systematisch ungleiche Verteilung von
Lebenschancen und Verfügungsmöglichkeiten über gesellschaftlich als wertvoll bzw. relevant angesehene
Ressourcen zu verstehen. Die Erscheinungsformen sozialer Ungleichheit sind vielgestaltig und betreffen
alle Lebensbereiche, mit Folgen für die Inklusion in die Gesellschaft. Konstellationen sozialer Ungleichheit
werden gesellschaftlich permanent reproduziert, obwohl sie im Alltagsverständnis häufig als ungerecht
empfunden werden. Vor diesem Hintergrund stellen sich Fragen nach den Dimensionen sozialer Un8
Teilnahmepflicht.
10
gleichheit, ihren Ursachen, den involvierten (Verteilungs-)Prozessen und -mechanismen sowie nach deren
Rechtfertigung.
Das Seminar greift diese Fragestellungen auf und beginnt analog zur Vorlesung (Sp-7.1) mit grundlegenden
begrifflichen Abgrenzungen und einer Einführung in Theorien und Konzepte sozialer Ungleichheit – von
der Klassentheorie bis hin zu sozialen Milieus und Lebenslagen. Auf dieser Grundlage werden zentrale
Felder der Ungleichheitsforschung, unter anderem Armut, Bildung und Arbeitsmarkt, im Rahmen
empirischer Forschungsarbeiten unter Ungleichheitsaspekten näher betrachtet und analysiert.
Literaturhinweise
Berger, Peter A. (2003): Kontinuitäten und Brüche. Herausforderungen für die Sozialstruktur- und Ungleichheitsforschung im 21. Jahrhundert. In: Orth, Barbara; Schwietring, Thomas; Weiß, Johannes (Hg.):
Soziologische Forschung. Stand und Perspektiven. Ein Handbuch. Opladen: Leske + Budrich, S. 473–490.
Berger, Peter A./Neu, Claudia (2007): Sozialstruktur und soziale Ungleichheit. In: Joas, Hans (Hg.):
Lehrbuch der Soziologie. 3., überarb. und erw. Aufl. Frankfurt/Main: Campus-Verlag, S. 241–266.
Burzan, Nicole (2007): Soziale Ungleichheit. Eine Einführung in die zentralen Theorien. 3., überarb. Aufl.
Wiesbaden: VS Verlag (Hagener Studientexte zur Soziologie).
Groß, Martin (2008): Klassen, Schichten, Mobilität. Eine Einführung. 1. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag.
Solga, Heike/Powell, Justin/Berger, Peter A. (Hg.) (2009): Soziale Ungleichheit. Klassische Texte zur
Sozialstrukturanalyse. 1. Aufl. Frankfurt/Main, New York: Campus Verlag GmbH
Statistisches Bundesamt/Gesellschaft sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen/Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (Hg.) (2008): Datenreport 2008. Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik
Deutschland. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung. Online verfügbar unter http://www.wzb
.eu/presse/pdf/datenreport_08/datenreport2008.pdf.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-7
Soziale Ungleichheiten und Heterogenität
SP-7.2–2
Soziale Ungleichheiten und Heterogenität
Seminar
Dr. Iris Ruppin (Vertretungsprofessur)
2 SWS / 3 ECTS
Donnerstag, 17:15 – 18:45 Uhr
154
aktive Mitarbeit;9
Referat oder Hausarbeit (diese Leistungen können auch in der Veranstaltung
SP-7.3 (SoSe 2010) erbracht werden)
Begrenzte Teilnehmerzahl pro Gruppe / Listeneintrag 30.09. – 01.10.2009
Das Seminar vertieft die Vorlesung und greift spezifische (soziale, kulturelle, ethnische und geschlechtliche) Ungleichheiten auf. Vor dem Hintergrund der klassischen und neueren Theorien wird der Schwerpunkt auf Bildungsungleichheiten, ethnische und geschlechtliche Ungleichheit gelegt.
Literatur
Becker, R./ Lauterbach, W. (Hrsg.) (2007): Bildung als Privileg. Erklärungen und Befunde zu den Ursachen
der Bildungsungleichheit. 2.Aufl. Wiesbaden
Engler, Stefanie/ Krais Beate (Hg.) (2004): Das kulturelle Kapital und die Macht der Klassenstrukturen.
Sozialstrukturelle Verschiebungen und Wandlungsprozesse im Habitus. Weinheim, München
Hradil, Stefan (1999): Soziale Ungleichheit in Deutschland. Opladen
Kalter, Franz (2008): Migration und Integration. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie.
Sonderheft 48/2008. Wiesbaden
Klinger, C./ Axeli-Knapp, G./ Sauer, B.(Hrsg.) (2007): Achsen der Ungleichheit. Zum Verhältnis von
Klasse, Geschlecht, Ethnizität. Frankfurt, New York
Rademacher, C./ Wiechens, P. (Hrsg.) (2001): Geschlecht, Ethnizität, Klasse. Zur sozialen Konstruktion
von Hierarchie und Differenz. Opladen
Weitere Literatur wird zu Semesterbeginn bekannt gegeben.
9
Teilnahmepflicht.
11
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/PRÜFUNGS-
SP-8
Professionelles Handeln
SP-8.1
Professionstheoretische Grundlagen (Professionelles Handeln I)
Vorlesung
Prof. Dr. Klaus Kraimer
2 SWS / 2 ECTS
Montag, 17:45 – 19:15 Uhr
AULA
Mündliche Prüfung
LEISTUNGEN
ANMELDUNG
nicht erforderlich
Soziale Arbeit ist auf Professionalisierung verwiesen, um eine Praxis sachhaltig und begründet zu bilden.
Das Erlernen der Operation des Verstehens ist (mit Hilfe der Disziplin) unabdingbar, weil es prinzipiell
darum geht, die Autonomie der Lebenspraxis durch Aufforderung zur Selbsttätigkeit mit dem Ziel der
Mündigkeit zu fördern. Ein Professionsmodell ermöglicht die Einsicht in die Professionalisierungsbedürftigkeit (vgl. Kraimer 2004, 2007, 2009). Diese wird über Konzepte (u. a. von Thiersch, Oevermann,
Schütze) theorie- und handlungsbezogen vermittelt: Zentrale Probleme/Krisen sind vom Prinzip her zu
reflektieren und auf die professionelle Handlungslogik zu beziehen. Die Lektüre der zugrunde liegenden
Literatur wird zur Erreichung der Lernziele bezogen auf: 1. Bewusstsein von Vorverständnis und Verständnis, Geltungsansprüchen und -grenzen, 2. Analyse- und Reflexionsfähigkeit, 3. Methodenbeherrschung, 4.
System- und Syntheseverständnis, 5. Transferfähigkeit. Das zugrunde liegende Projektkonzept (vgl.
Kraimer 2006) ist auf den Erwerb von Schlüsselkompetenzen durch Regelkreisfähigkeit auf Ziele der
professionellen Praxis (employability) bezogen. Dies dient der Habitus-Bildung, um einem Falsch-Verstehen das Fall-Verstehen entgegen zu setzen, das dazu befähigt, der Logik der stellvertretenden Krisenbewältigung zu folgen, das Prinzip der Lebensweltorienierung zu beachten und die Paradoxien professionellen Handelns zu sehen und auszuhalten. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der Anforderungen des Bolgona-Prozesses (vgl. http://www.hrk.de/bologna/de/home/index-php) der vor allem im
Zeichen der Mobilität (auch der geistigen), der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und der Beschäftigungsfähigkeit (employability) steht.
Literatur
Kraimer, Klaus (2004): Mündigkeit im Fadenkreuz einer fallrekonstruktiven sozialpädagogischen Diagnostik oder: Das »Einleben« des hermeneutischen Fallverstehens in die Praxis der Jugendhilfe. In:
Schrapper, Christian (Hg.): Sozialpädagogische Diagnostik und Fallverstehen in der Jugendhilfe.
Weinheim und München.
Kraimer, Klaus (2006): Das Projektkonzept. Ein Modell für wünschenswerte Lösungen. In: Blätter der
Wohlfahrtspflege. Deutsche Zeitschrift für Sozialarbeit.
Kraimer Klaus (2007): Stichworte »Fallverstehen« und »Professionalisierung«. In: Fachlexikon der sozialen
Arbeit. Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge (Hg.). Frankfurt am Main, S. 311 f. u. S.
729-731.
Kraimer, Klaus (2009): Soziale Arbeit im Modus autonomer Krisenbewältigung. Überlegungen im
Anschluss an modellbildende Paradigmen zur Professionalisierung. In: Becker-Lenz, Roland et al. (Hg.):
Professionalisierung und Professionalität in der sozialen Arbeit. Standpunkte – Kontroversen – Perspektiven. Wiesbaden.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
SP-8
Professionelles Handeln
SP-8.2–1 bis SP-8.2–3
Diagnostisches Handeln und Fallanalysen (Professionelles Handeln II)
Seminar
Dr. Walter Gehres (Vertretungsprofessur)
2 SWS / 3 ECTS
Gruppe 1: Dienstag, 17:15 – 18:45 Uhr
Gruppe 2: Dienstag, 10:15 – 11:45 Uhr
Gruppe 3: Dienstag, 13:15 – 14:45 Uhr
Gruppe 1: 152
Gruppe 2: 152
Gruppe 3: 154
12
STUDIEN-/PRÜFUNGS-
aktive Mitarbeit;10 Seminarbeitrag (nb)
LEISTUNGEN
ANMELDUNG
Begrenzte Teilnehmerzahl pro Gruppe / Listeneintrag 30.09. – 01.10.2009
In diesem Seminar geht es um Prozesse der Fallerschließung; angefangen von den ersten Begegnungen bis
hin zur Fallanalyse und der Dokumentation von Hilfeprozessen. Im Mittelpunkt werden dabei Perspektiven
auf Hilfeprozesse, Haltungen der Fachkräfte im Zu- und Umgang mit den Klientinnen und Klienten sowie
die Rolle der Sozialen Arbeit im Hilfeprozess stehen.
Fachliches Handeln in der Sozialen Arbeit unterscheidet sich im Wesentlichen von lebenspraktischen Handeln durch einen Wissensvorsprung und der im Laufe der Ausbildung zu erwerbenden Fähigkeit, wissenschaftliches Wissen in Beziehung zu einem konkreten Fall zu setzten. Das Fachwissen so herunter zu
brechen, dass hilfreiche Unterstützungsangebote für ein lebenspraktisches Problem von Klientinnen und
Klienten unterbreitet werden können, ohne ihnen die Gestaltung der Lebenspraxis vorzuschreiben.
Im Einzelnen werden Zugänge mittels Sozialpädagogischer „Diagnosen“, ethnografische und elternpädagogische Konzepte vorgestellt und kritisch diskutiert. Zur Illustration und Übung werden empirische
Materialen aus unserem eigenen aktuellen Forschungsprojekt über das Verhältnis von professionellem
Handeln und Laienhandeln herangezogen.
Literatur
Dewe , B. (2002); Handlungslogische Probleme „klinischer Sozialarbeit“ und professionstheoretische
Perspektiven für ein praktizierbares Handlungsmuster. In: Dörr, M. (Hg.); Klinische Sozialarbeit- eine
notwendige Kontroverse. Baltmannsweiler, Schneider-Verlag Hohengehren, 104-119.
Fischer, W. (2008); Fallrekonstruktion und Intervention. In: Giebeler, C. u.a. (Hg.); Fallverstehen und
Fallstudien. Interdisziplinäre Beiträge zur rekonstruktiven Sozialarbeitsforschung. Opladen, Verlag
Barbara Budrich, 23-34.
Friebertshäuser, B. (2008); Vom Nutzen der Ethnografie für das pädagogische Verstehen. Vorläufige
Antworten und offene Fragen. In: Hünersdorf, B.; Maeder, C.; Müller, B. (Hg.); Ethnografie und Erziehungswissenschaft. Methodologische Reflexionen und empirische Annäherungen. Weinheim und
München, Juventa, 49-64.
Gadamer, H.-G. (1993); Theorie, Technik, Praxis. In: Gadamer, H.G.; Über die Verborgenheit der Gesundheit, Aufsätze und Vorträge, Frankfurt a. M., Suhrkamp, 11–49
Gehres, W. (2008); Sozialpädagogische Fachlichkeit in der Jugendhilfe - Ein Forschungsbericht über theoretische Ansprüche und empirische Wirklichkeiten in Einrichtungen des Jugendhilfesystems. In:
Sozialwissenschaftliche Literaturrundschau (SLR), 31. Jg., Heft 57, 65-80.
Kraimer, K. (2002); Klinische Praxis im Fadenkreuz von Disziplin und Profession. Die Methode der
Maieutik in Gespräch und Erzählung. In: Dörr, M. (Hg.); Klinische Sozialarbeit- eine notwendige
Kontroverse. Baltmannsweiler, Schneider-Verlag Hohengehren, 120-142.
Weitere Literatur im Seminar!
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/PRÜFUNGSLEISTUNGEN
10 Teilnahmepflicht.
11 Teilnahmepflicht.
SP-8
Professionelles Handeln
SP-8.3–1 bis SP-8.3–3
Kommunikation und Interaktion – Gesprächsführung und
Beratungsdialog (Professionelles Handeln III)
Seminar/Übung
Prof. Jürgen Klatte (Gastprofessor)
2 SWS / 3 ECTS
Blockveranstaltungen an jeweils zwei aufeinender folgenden Wochenenden
(freitags: 08:15 – 16:00 Uhr, samstags: 08:15 – 15:00 Uhr)
Gruppe 1 (SP-8.3-1): 23.10., 24.10., 30.10. sowie 31.10.2009
Gruppe 2 (SP-8.3-2): 11.12., 12.12., 18.12. sowie 19.12.2009
Gruppe 3 (SP-8.3-3): 22.01., 23.01., 29.01. sowie 30.01.2010
Gruppe 1 (SP-8.3-1): 250
Gruppe 2 (SP-8.3-2): 250
Gruppe 3 (SP-8.3-3): 250
aktive Mitarbeit;11 Seminarbeitrag (nb)
13
ANMELDUNG
Begrenzte Teilnehmerzahl pro Gruppe / Listeneintrag 30.09. – 01.10.2009
Das Seminar thematisiert das Handeln und seine Methodik in der Sozialen Arbeit, um darauf aufbauend Gesprächsführungsverfahren zu üben. Es soll die Kompetenz erworben werden, Soziale Hilfen situationsspezifisch und sozialraumorientiert zu entfalten und konzeptionell zu begründen.
Themen
Ausgehend von den klassischen Settings: Einzelfallhilfe, Gruppenarbeit und Gemeinwesenarbeit werden
neuere Arbeits- und Beratungsformen vorgestellt und
- achtsamkeitsbasiert (Perls, Kabat-Zinn, Linehan)
- motivationsaktivierend (Miller, Rollnick)
- ressourcenorientiert
- lösungsfokussiert (de Shazer)
- bewältigungsstrategisch (Klatte)
vertieft.
Die Schritte des Hilfeprozesses (joining, tracking, assessment, planing, moderating) und die dabei angewandten Methoden der Fall- und Feldanalyse werden durchgespielt. Ausgewählte Verfahren wie z.B.
kontextzugeschnittene Beratungsarbeit, motivational interviewing (Miller, Rollnick), bewältigungsstrategisches Fragen (Klatte), Familien- und Gruppenmoderation, Mediation, Streetwork, Videohome, FAM usw.
werden Themen sein.
Vorgehen
Nach einem Rekurs auf die eigene Kommunikationskompetenz-Biographie werden die persönlichen Lernziele für dieses Seminar hinsichtlich der weiteren Beratungskompetenzentwicklung erarbeitet. Im nächsten
Schritt werden Erfahrungen der Teilnehmer als Klienten von Beratungsprozessen rekonstruiert, um
relevante Arbeitshaltungen und Gesprächsfertigkeiten herauszupräparieren und praxis- und theoriegeschichtlich zu fundieren. Anhand der Beobachtung von life-Beratungen wird das methodische Vorgehen
und die Wirkung achtsamkeitsbasierter, aktivierender Konversation und Moderation erfahren und analysiert. Diese Fertigkeiten werden dann in der Kleingruppenarbeit erprobt.
Einführende Literatur
Bamberger, G. (2005). Lösungsorientierte Beratung. Weinheim: Beltz Verlagsunion.
Deutsche Gesellschaft für Beratung: Standards zur Weiterbildung (2007).
Galuske, M. / Rauschenbach,T. (Hg.) (2007). Methoden der Sozialen Arbeit. Weinheim: Juventa-Verlag.
Körkel, J. / Veltrup, C. (2003). Motivational Interviewing. Eine Übersicht. In: Suchttherapie, H.4., 4.Jg.,
S.115-124. Online Verfügbar unter: http://www.thiemeconnect.de/ejournals/pdf/suchttherapie/doi/
10.1055/s-2003-42230.pdf (15.10.2008)
Nestmann, F. / Engel, F. / Sickendiek, U. (Hg.) (2007). Das Handbuch der Beratung. Bd. 1 und 2.
Tübingen: Dgvt-Verlag.
Zwicker-Pelzer, R. (2008). Wendezeit in der Professionalisierung von Beratung. In: Zeitschrift für
systemische Therapie und Beratung, H.4, 26.Jg.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/ PRÜFUNGSLEISTUNGEN
12 Teilnahmepflicht.
SP-10a
Forschungsmethodische Grundlagen (Grundlagen disziplin- und
professionsorientierter Forschung)
SP-10a.1
Quantitative Methoden der Datenerhebung (Quantitative
Forschungsmethoden I)
Seminar
Prof. Dr. Charis Förster / Carina Epple-Trittelvitz
2 SWS / 3ECTS
14-tägig (im Wechsel mit SP-10a.3)
08:15 – 11:45 Uhr
Plenum: Aula
Gruppenarbeit: Aula, 154, 150
aktive Mitarbeit;12
Projektbericht aus SP-10a.1 und SP-10a.2 (SoSe 2010)
14
ANMELDUNG
nicht.erforderlich
Die Lehrveranstaltung ist eine zweisemestrige Einführung in grundlegende deskriptive und inferenzstatistische
Verfahren quantitativer Forschungsmethoden. Nach einer Einführung in deskriptive Forschungsmethoden werden z.B. Techniken zur Auswahl der Stichprobe, zur Präzisierung von Forschungsfragen und Techniken zur
Fragebogenerstellung vorgestellt und anhand von Übungen umgesetzt. Im zweiten Teil der Veranstaltung wird
in das Statistikprogramm SPSS eingeführt, z.B. indem eine Datenmaske erstellt und Daten eingegeben werden.
Erste deskriptive Verfahren v.a. zur Beschreibung der Stichprobe werden im laufenden Wintersemester
durchgeführt. Neben der Veranstaltung im Plenum finden Kleingruppenstunden im Computerraum statt.
Grundlagenliteratur
Rasch, B. / Friese, M. / Hofmann, W. / Naumann, E. (2006). Quantitative Methoden 1: Einführung in die
Statistik. Heidelberg: Springer-Lehrbuch. (14,95 €)
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN- /
PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-10
Forschungsmethodische Grundlagen
SP-10a.3
Qualitative Methoden der Datenerhebung (Qualitative Forschungsmethoden
I)
Seminar/Studienprojekt
Prof. Dr. Dieter Filsinger / Prof. Dr. Klaus Kraimer / Dr. Marianne LückFilsinger / Sandra Giesmann M.A.
2 SWS / 3 ECTS
14-tägig (im Wechsel mit SP-10a.1)
Mittwoch, 08:15 – 11:45 Uhr
Für gemeinsames Plenum: AULA
Gruppenarbeit: AULA, 154, 150
aktive Mitarbeit;13
Projektbericht aus SP-10a.3 und SP-10a.4 (SoSe 2009)
nicht erforderlich
Forschung hat in der Sozialen Arbeit einen zentralen Stellenwert. Sie fördert das Verständnis des Sozialen.
Qualitäten des menschlichen Zusammenlebens und Organisationsweisen des (alltäglichen) Lebens lassen sich
methodisch kontrolliert erkennen. Das Seminar ist so aufgebaut, dass die Neugier auf Forschung durch
Theorie- und Felderlebnisse mit Hilfe von Texten und Feldstudien gespeist und aufrechterhalten wird. Die
Lektüre ausgewählter Quellen und forschungspraktischer Materialien (z.B. Roland Girtler, Methoden der
Feldforschung, Wien u. a. 2001, aktuelle Ergebnisse der qualitativen Forschung) soll dies unterstützen.
Themen sind u. a.:
1.
Geschichte der Qualitativen Forschung
2.
Theorien der Qualitativen Forschung
3.
Methodologien und Methoden der Qualitativen Forschung
4.
Ethische Grundfragen
Im Anschluss an die Vermittlung der grundlegenden Themen der Qualitativen Forschung erfolgt die
Einführung in und die Begleitung eines eigenständigen Forschungsprojektes, das durch die Studierenden
erfolgt. Dieses wird z. B. in der Logik der Methodologie der Grounded Theory oder der der Fallrekonstruktion
durchgeführt. Es kommen verschiedene Methoden (z.B. Beobachtung, Befragung, Gruppendiskussion,
Experiment) zur Anwendung, von denen mindestens jeweils zwei in einem konkreten Projekt realisiert werden
müssen, welches zum Abschluss dieses Moduls – schriftlich fixiert in Form eines Projektberichtes – vorgelegt
wird.
Literatur
Bohnsack, Ralf u. a. (Hg.) (2007): Hauptbegriffe Qualitativer Sozialforschung, Opladen.
Friebertshäuser, Barbara / Prengel, Annedore (2009): Handbuch qualitative Forschungsmethoden in der
Erziehungswissenschaft, Weinheim und München.
Girtler, Roland (2001): Methoden der Feldforschung. Wien u. a.
König, Eckard / Zedler, Peter (Hg.) (2001): Qualitative Forschung, Weinheim und Basel.
13 Teilnahmepflicht.
15
Kraimer, Klaus (Hg.) (2000): Die Fallrekonstruktion. Sinnverstehen in der sozialwissenschaftlichen Forschung,
Frankfurt am Main.
Miethe, Ingrid / Bock, Karin (Hg.) (2009): Qualitative Forschung.
16
Vertiefungsrichtung: Pädagogik der Kindheit
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/PRÜFUNGS-
SP-11a
Theorien und Konzepte der Sozialen Arbeit
SP-11a.1
Theorien und Konzepte der Sozialen Arbeit
Vorlesung
Dr. Iris Ruppin (Vertretungsprofessur)
2 SWS / 2 ECTS
Donnerstag, 08:15 – 09:45 Uhr
154
Klausur (120 min)
LEISTUNGEN
ANMELDUNG
nicht erforderlich
In der Vorlesung werden grundlegende theoretische Positionen, Konzepte und Ansätze (z.B. Rousseau,
Pestalozzi, Fröbel, Montessori, Steiner, Korczak, Freinet, Malaguzzi, Zimmer) der Pädagogik der Kindheit
dargestellt und in ihrer historischen Bedeutung wie auch in ihrer Relevanz für aktuelle Diskurse erörtert.
Die Entstehungsgeschichte der institutionellen Kindertagesbetreuung in Deutschland, das Konzept der
„geistigen Mütterlichkeit“ (Schrader-Breymann) und die Verortung des Kindergartens in der Sozialpädagogik sind auch heute bestimmende Faktoren, die sich professionstheoretisch nieder schlagen bzw. sich in
Konzeptionen widerspiegeln.
Literatur
Fried, Lilian / Roux, Susanna (Hrsg.)(2007): Pädagogik der frühen Kindheit. Handbuch und Nachschlagewerk. Berlin
Reyer, Jürgen (2006): Einführung in die Geschichte der Grundschule und des Kindergartens. Bad Heilbrunn
Tenorth, H.E. (Hrsg.)(2003): Klassiker der Pädagogik. München
Fthenakis, W.E / Textor, M.R.(2000): Pädagogische Ansätze im Kindergarten. Weinheim/Basel
Weitere Literatur wird zu Semesterbeginn bekannt gegeben.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/PRÜFUNGS-
SP-11a
Theorien und Konzepte der Pädagogik der Kindheit
SP-11a.2
Theorien und Konzepte der Pädagogik der Kindheit
Seminar
Dr. Iris Ruppin (Vertretungsprofessur)
3 SWS / 3 ECTS
Donnerstag, 10:15 – 11:45 Uhr
154
aktive Mitarbeit;14 Seminarbeitrag (nb)
LEISTUNGEN
ANMELDUNG
nicht erforderlich
Aufbauend auf die Vorlesung werden im Seminar neuere internationale und nationale theoretische Konzepte (Early Excellence Centre, Familienzentren, Bildungshaus 3-10, u.a.) kritisch diskutiert. Die offene
Kindergartenarbeit, der Situationsansatz und Konzepte für die Krippe wie z.B. „Emmi Pickler“ werden
gemeinsam erarbeitet und vor dem Hintergrund der Bindungsforschung erörtert. Im Rahmen des Seminars
wird ein Einblick in die Bildungspläne der Bundesländer gegeben und der Bildungsplan des Saarlandes
gemeinsam erarbeitet.
Literatur
Fthenakis, W.E / Textor, M.R.(2000): Pädagogische Ansätze im Kindergarten. Weinheim/Basel
Weitere Literatur wird zu Semesterbeginn bekannt gegeben.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
14 Teilnahmepflicht.
SP-12a
Didaktik und Methodik der Pädagogik der Kindheit
SP-12a.1
Didaktik und Methodik der Pädagogik der Kindheit
17
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/
PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
Vorlesung
Prof. Dr. Charis Förster
2 SWS / 2 ECTS
Dienstag, 10:15 – 11:45 Uhr
154
Mündliche Prüfung
Nicht erforderlich
Die Vorlesung gibt einen Überblick über die einflussreichsten Theorien der kindlichen Entwicklung Zunächst wird eine Einführung in die körperliche, neurologische und psychomotorische Entwicklung gegeben.
Weiterführend werden im Seminar aktuelle Studien zur Wahrnehmung, Sprache, Gedächtnis und Lernen
vorgestellt und diskutiert. Ausgewählte Testverfahren zur Sprachentwicklung und zur kognitiven Entwicklung allgemein werden präsentiert und exemplarisch durchgeführt. Ergänzend werden typische nichtnormative Entwicklungsverläufe, die häufig mit Entwicklungsverzögerungen verbunden sind, vorgestellt.
Grundlagenliteratur
wird in Einzelkapiteln aus den folgenden Werken zu einem Reader zusammengefasst, u.a. aus:
Oerter, Rolf/ Montada, Leo (Hg.) (2008): Entwicklungspsychologie. Weinheim: Beltz Psychologie Verlags
Union (PVU).
Siegler, R./ Deloache, J./ Eisenberg, N./ Pauen, S. (2005): Entwicklungspsychologie im Kindes- und
Jugendalter. München: Spektrum Akademischer Verlag.
Szagun, G. (2006). Sprachentwicklung beim Kind. Weinheim: Beltz.Viernickel, Susanne/ Völkel, Petra
(2009). Beobachten und Dokumentieren im pädagogischen Alltag. Herder Verlag.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/PRÜFUNGS-
SP-12
Didaktik und Methodik der Pädagogik der Kindheit
SP-12a.2
Didaktik und Methodik der Pädagogik der Kindheit
Seminar
Dr. Iris Ruppin (Vertretungsprofessur)
2 SWS / 3 ECTS
Dienstag, 15:15 – 16:45 Uhr
154
aktive Mitarbeit;15 Seminarbeitrag (nb)
LEISTUNGEN
ANMELDUNG
nicht erforderlich
Im Zentrum des Seminars stehen das alters- und entwicklungsspezifische kindliche Lernen und die
Möglichkeit es zu diagnostizieren, zu begleiten und zu unterstützen. In diesem Sinne beinhaltet das Seminar
drei zentrale Aspekte, um sich mit dem Lehren und Lernen von Kindern, der zentralen Kategorie der Didaktik auseinander zu setzen.
Im Seminar werden Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren (Leuvener Engagiertheitsskala, Bildungs- und Lerngeschichten, Individuelle-Entwickung-Erfassung (IEE), u.a.) kritisch diskutiert. Im Rahmen des Seminars sollen Beobachtung und Dokumentation erprobt werden, da diese die Basis für
pädagogische Angebote in Kindertageseinrichtungen bzw. Entwicklungsgesprächen mit Eltern darstellen.
Grundlegende didaktische Modelle (bildungstheoretisch, konstruktivistische Didaktik, kommunikative Didaktik) werden im Seminar gemeinsam erarbeitet, um die Elementardidaktik von der Allgemeinen Didaktik
abzugrenzen und deren Besonderheit zu diskutieren. Allgemeine, domänenspezifische (Mathematik,
Naturwissenschaften usw.) und entwicklungsspezifischen Ansätze werden im Rahmen des Seminars in
Beziehung gesetzt, um aufbauend Modelle für die Planung von Angeboten zu entwickeln. Die Gestaltung
der Lernumgebung und die eigene pädagogische Grundhaltung werden vor dem Hintergrund der didaktischmethodischen Ansätze reflektiert.
Literatur
Carle, U./ Wenzel, D.(Hrsg.) (2007) Frühes Lernen. Interdisziplinäre Online-Zeitschrift, Jahrgang 4
Ausgabe 1, http://bildungsforschung.org/bildungsforschung/Archiv/2007-01/Meyer, H./ Jank, W.
(2002): Didaktische Modelle. (7. Aufl.).Cornelsen Scriptor
Kron, F.W. (2004): Grundwissen Didaktik (4., neu beabeitete Aufl.) Stuttgart: UTB
15 Teilnahmepflicht.
18
Viernickel, S./Völkel, P (2005): Beobachten und dokumentieren im pädagogischen Alltag. Freiburg im
Breisgau: Herder-Verlag
Weitere Literatur wird zu Semesterbeginn bekannt gegeben.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-13a
Handlungs- und Arbeitsfelder der Pädagogik der Kindheit
SP-13a.1
Handlungs- und Arbeitsfelder der Pädagogik der Kindheit
Seminar
Dr. Iris Ruppin (Vertretungsprofessur)
3 SWS / 4 ECTS
Donnerstag, 14:30 – 16:45 Uhr
154
aktive Mitarbeit;16
Hausarbeit (kann alternativ in SP-13a.2 (SoSe 2010) erbracht werden);
Seminarbeitrag (nb)
nicht erforderlich
Institutionelle Übergänge im Kindesalter, wie von der Familie in die Krippe, bzw. den Kindergarten oder
vom Kindergarten in die Grundschule, sind mit individuellen Risiken und Potenzialen, wie auch sozialen
und persönlichen Erwartungen, verbunden. Übergänge sind gesellschaftlich und institutionell vorgegeben
und können ökosystemisch betrachtet als kritisches Lebensereignis interpretiert werden. Die Bewältigung
der Übergänge ist, neben den individuellen Faktoren des Kindes, von der Gestaltung der Systemwechsel
abhängig. Im Seminar werden Grundbegriffe wie Gatekeeping, kritisches Lebensereignis, Transition, Schuleingangsdiagnostik, Schulfähigkeit, gelungene Übergangskonzepte gemeinsam erarbeitet und diskutiert. Es
werden theoretische Konzepte für die Gestaltung von Übergängen (Krippe, Kindergarten, Kooperation
Kindergarten und Grundschule) und die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den Eltern (Erziehungspartnerschaft) erörtert. Anhand von Konzeptionen bzw. Befragungen in Krippen, Kindergärten und Grundschulen vor Ort soll analysiert werden, inwieweit in den Kindertageseinrichtungen den theoretischen
Modellen zur Gestaltung des Übergangs Rechnung getragen wird.
Literatur
Dikowski, D./Hammes-Di Bernado, E./Hebenstreit-Müller. S./ Speck-Hamadan, A. (2006): Übergänge
gestalten. Wie Bildungsprozesse anschlussfähig werden. Weimar, Berlin: Verlag das Netz
Faust, G. / Rossbach, H.-G. (2004): Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule. In: Denner, L./
Schumacher, E. (Hrsg.): Übergänge im Elementar- und Primarbereich reflektieren und gestalten. Beiträge
zu einer grundlegenden Bildung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 91-105.
Fried, Lilian; Roux, Susanna (Hrsg.) (2007): Pädagogik der frühen Kindheit. Handbuch und Nachschlagewerk. Berlin: Cornelsen Sciptor
Merkens, Hans (2006): Pädagogische Institutionen. Pädagogisches Handeln im Spannungsfeld von
Individualisierung und Organisation
Hacker, H.(2008): Bildungswege vom Kindergarten zur Grundschule. Bad Heilbrunn: Klinkhardt
Weitere Literatur wird zu Semesterbeginn bekannt gegeben.
16 Teilnahmepflicht.
19
Vertiefungsrichtung: Soziale Arbeit
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/ PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-11b
Theorien und Konzepte der Sozialen Arbeit
SP-11b.1
Theorien und Konzepte der Sozialen Arbeit
Vorlesung
Prof. Dr. Simone Odierna
2 SWS / 2 ECTS
Donnerstag, 15:15 – 16:45 Uhr
155
Klausur (120 min)
nicht erforderlich
Die Studierenden sollen in einem ersten Überblick zentrale Theorien und Konzepten der Sozialer Arbeit kennen lernen. Sie sollen die verschiedenen Theorieebenen und Konzepte der Sozialen Arbeit (Metawissenschaften, Objekttheorien, allgemeine und spezielle Handlungstheorien) sowie praktisches, problemlösungsorientiertes, rationales Handeln der Sozialen Arbeit (Ressourcenerschließung, Vernetzung, Modellveränderung)
kennen und begrifflich bestimmen können.
Literatur
May, M. 2008: Aktuelle Theoriediskurse Sozialer Arbeit. Eine Einführung. Wiesbaden.
Thole, W. (Hrsg.) 2005: Grundriss Soziale Arbeit. Ein einführendes Handbuch. 2., überarb. u. aktual. Aufl.
Wiesbaden.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/ PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-11b
Theorien und Konzepte der Sozialen Arbeit
SP-11b.2-1
Theorien und Konzepte der Sozialen Arbeit
Seminar
Prof. Dr. Simone Odierna
2 SWS / 3 ECTS
Donnerstag, 10:30 –12:00 Uhr
152
aktive Mitarbeit17, Gruppenarbeit.
Seminarbeitrag (nb)
Begrenzte Teilnehmerzahl pro Gruppe / Listeneintrag 30.09. –
01.10.2009
Die Studierenden sollen anknüpfend am in der Vorlesung des WS 2008 erarbeiteten Theorieverständnis, die
verschiedenen Ebenen von Theorien und Konzepten der Sozialer Arbeit vertiefend bearbeiten.
Lernziele /-inhalte
Die Studierenden sollen die verschiedenen Theorieebenen und Konzepte der Sozialen Arbeit (Metawissenschaften, Objekttheorien, allgemeine und spezielle Handlungstheorien) sowie praktisches, problemlösungsorientiertes, rationales Handeln der Sozialen Arbeit (Ressourcenerschließung, Vernetzung, Modellveränderung) kennen und begrifflich bestimmen können.
• Sie sollen in der Lage sein, verschiedene theoretische Strömungen der Wissenschaft Sozialer Arbeit exemplarisch darzustellen und sie kontrovers diskutieren können.
• Sie sollen soziale und pädagogische Probleme in Bezug auf die Handlungsfelder Sozialer Arbeit (fall- und
feldbezogen und theoretisch fundiert) begrifflich bestimmen, kontextualisieren und operationalisieren können.
• Sie sollen anhand exemplarischer Beispiele aus den Handlungsfeldern Sozialer Arbeit die theoretische und
handlungspraktische Relevanz von Theorien in den Arbeitsfeldern Handlungsfelder Sozialer Arbeit
kontextualisieren, operationalisieren und diskutieren können.
Methoden
Plenum (metaplangestützte Diskussionen) und eigenständig moderierte Arbeitsgruppen; Literaturarbeit,
17 Teilnahmepflicht.
20
Filmeinsatz; exemplarische theorie-, fall- und feldbezogene Diskussionen und Rollenspiele; mediengestützte
Gruppenpräsentationen und -diskussionen.
Literatur
s. Vorlesung zum Thema
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/ PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-11b
Theorien und Konzepte der Sozialen Arbeit
SP-11b.2-2
Theorien und Konzepte der Sozialen Arbeit
Seminar
Dr. Walter Gehres (Vertretungsprofessur)
2 SWS / 3 ECTS
Donnerstag, 10:30 – 12:00 Uhr
253
aktive Teilnahme;18 Seminarbeitrag (nb)
Begrenzte Teilnehmerzahl pro Gruppe / Listeneintrag 30.09. –
01.10.2009
In dieser Veranstaltung geht es darum, einen Überblick über ausgewählte Theorien und Konzepte der Sozialen
Arbeit zu vermitteln, die für das Verständnis der sozialpädagogischen Fachlichkeit heute nach wie vor von
Bedeutung sind. Zum Beispiel die Theorie des pädagogischen Bezuges von Hermann Nohl, Klaus
Mollenhauers Konzept eines pädagogischen Feldes oder der „labeling approach“ aus der zweiten Hälfte des
20. Jahrhunderts.
Zur Veranschaulichung wird die pädagogische Praxis im Deutschen Kaiserreich hinsichtlich des Umgangs mit
weiblicher Devianz in der damaligen Zeit näher betrachtet, um Unterschiede, Ähnlichkeiten und
Veränderungen der Ansätze und Praxen zu Konzepten aus unserer Zeit deutlich zu machen.
Literatur
Raithel, J.; Dollinger, B.; Hörmann, G. (2008); Einführung Pädagogik. Begriffe, Strömungen, Klassiker,
Fachrichtungen. Wiesbaden, VS Verlag für Sozialwissenschaften
Schmidt, H. (2002); Gefährliche und gefährdete Mädchen. Weibliche Devianz und die Anfänge der Zwangsund Fürsorgeerziehung. Opladen, Leske+Budrich.
Winkler, M. (2004); Sozialpädagogik. In: Benner, D.; Oelkers, J. (Hg.); Historisches Wörterbuch der
Pädagogik. Weinheim und Basel, Beltz-Verlag, 903-928.
Weitere Literatur im Seminar.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/ PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
18 Teilnahmepflicht.
SP-12b
Didaktik und Methodik der Sozialen Arbeit
SP-12b.1
Didaktik und Methodik der Sozialen Arbeit
Vorlesung
Prof. Dr. Simone Odierna
2 SWS / 2 ECTS
Donnerstag, 13:15 – 14:45 Uhr
155
Mündliche Prüfung
nicht erforderlich
21
In der Vorlesung soll ein Einblick in die der Grundlinien der historischen und aktuellen Methodenentwicklung und Didaktik der Sozialen Arbeit gewonnen werden. Es wird der Frage nachgegangen, unter welchen
Rahmenbedingungen Soziale Arbeit aktuell stattfindet und welche Möglichkeiten und Grenzen der Didaktik
und Handlungsmethoden Sozialer Arbeit bestehen.
Literatur
Birgmeier, B. 2009: Die Sozialarbeitswissenschaft und ihre Kontroversen. Positionen Kontroversen Perspektiven. Wiesbaden.
Galuske, M. 2007: Methoden der Sozialen Arbeit. Eine Einführung. Weinheim/München.
Kleve, H. 2007: Postmoderne Sozialarbeit. Ein systemtheoretisch-konstruktivistischer Beitrag zur Sozialarbeitswissenschaft. Wiesbaden.
Müller, C.W. 1982: Wie Helfen zum Beruf wurde. Eine Methodengeschichte der Sozialarbeit. Weinheim und
Basel.
Müller, C.W. 1997: Wie Helfen zum Beruf wurde. Band 2. Eine Methodengeschichte der Sozialarbeit 19451995. Weinheim und Basel.
Thole, W. (Hrsg.): Grundriss Soziale Arbeit. Ein einführendes Handbuch. 2., überarb. u. aktual. Aufl. Wiesbaden.
Modulnummer
Modulbezeichnung
(Teil-)Modulnummer
Veranstaltungstitel
Veranstaltungsform
Dozierende
SWS/ECTS
Zeit
Raum
Studien-/
Prüfungsleistungen
Anmeldung
SP-12b
Didaktik und Methodik der Sozialen Arbeit
SP-12b.2–1
Didaktik und Methodik der Sozialen Arbeit
Seminar
Prof. Dr. Simone Odierna
2 SWS / 3 ECTS
Einführungsveranstaltung: Donnerstag, 15.10.09: 8:30 – 10:00 Uhr,
Exkursion sowie Blockveranstaltungen: Freitag, 09.02.2010 bis 11.02.2010,
jeweils 9:30 – 16:45 Uhr
152
aktive Mitarbeit;19 Gruppenarbeit.
Seminarbeitrag (nb)
Begrenzte Teilnehmerzahl pro Gruppe / Listeneintrag 30.09. – 01.10.2009
Anknüpfend an den Informationen aus der Vorlesung soll im Seminar ein vertiefender Einblick in die Grundlinien der historischen und aktuellen Methodenentwicklung und Didaktik der Sozialen Arbeit gewonnen
werden. Es werden schwerpunktmäßig kultur- und medienpädagogische Ansätze erarbeitet.
Lernziele/-inhalte:
Die Studierenden kennen überblicksartig die Grundlinien der historischen und aktuellen Methodenentwicklung und Entwicklung der Fachdidaktik der Sozialen Arbeit und die entsprechenden didaktischen und methodischen Konzepte. Sie sind in der Lage, sozialraumbezogene Konzepte sowie kultur- und medienpädagogische Ansätze darzustellen und kontrovers zu diskutieren.
Methoden
Plenum (metaplangestützte Diskussionen) und eigenständig moderierte Arbeitsgruppen; Literaturarbeit,
Feldarbeit; exemplarische theorie-, fall- und feldbezogene Methodendiskussionen und Rollenspiele; mediengestützte Gruppenpräsentationen und -diskussionen.
Es wird hier an die Erfahrungen der Studierenden zum Thema „Didaktik und Methodik“ in ihren früheren
Praktika angeknüpft werden. Von allen Studierenden soll exemplarisch für die sie persönlich interessierenden, unterschiedlichen Arbeitsfelder sozialer Arbeit die fachdidaktische und methodische Diskussion
erarbeitet und exemplarisch im Rahmen eines kleinen, mediengestützten Fachvortrags dargestellt werden
(Gruppenarbeit).
Literatur
Kelb, Viola (Hg.) 2007: Kultur macht Schule. München.
Kruse, O. 1997: Kreativität als Ressource für Veränderung und Wachstum. Tübingen
Lüttringhaus, M. u.a. 2007: Handbuch Aktivierende Befragung. In: Stiftung Mitarbeit 2003 Arbeitshilfen für
19 Teilnahmepflicht.
22
Selbsthilfe und Bürgerinitiativen.
Odierna, S. u.a. (Hg.) 2004: Gemeinwesenarbeit – Entwicklungslinien und Handlungsfelder. Band 7, Reihe
Gemeinwesenarbeit im AG SPAK-Verlag. Neu-Ulm.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/ PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-12b
Didaktik und Methodik der Sozialen Arbeit
SP-12b.2-2
Didaktik und Methodik der Sozialen Arbeit
Seminar
Dr. Walter Gehres (Vertretungsprofessur)
2 SWS / 3 ECTS
Dienstag, 15:15 – 16:45 Uhr
152
aktive Teilnahme;20 Seminarbeitrag (nb)
Begrenzte Teilnehmerzahl pro Gruppe / Listeneintrag 30.09. –
01.10.2009
In diesem Seminar werden zwei zentrale Verfahrensweisen der Sozialen Arbeit näher betrachtet. Zum einen
das Fallverstehen bzw. Fallarbeit und zum anderen sozialraumbezogene bzw. integrierte Erziehungshilfen. Die
beiden Ansätze werden vorgestellt und dabei Unterschiede, Gemeinsamkeiten und mögliche Grenzen der
jeweiligen Zugangsweisen herausgearbeitet. Es folgen Vorschläge und Übungen zur Dokumentation von
Hilfeprozessen.
Anschließend geht es darum, anhand von rekonstruierten Hilfeverläufen die Wirkungsweisen sozialarbeiterischer Interventionen zur Gestaltung und Bewältigung biografischer Aufgaben und Krisen von Menschen
nachzuzeichnen.
Damit können Methoden der Sozialen Arbeit, die Bedeutung sozialer Netzwerke, Milieueinflüsse, die Zusammenarbeit von Institutionen und Akteuren und deren Folgen veranschaulicht werden.
Literatur
Hildenbrand, Bruno (2008); 7. Studientext Fallverstehen der Universität Bielefeld, Weiterbildendes
Fernstudium Angewandte Gesundheitswissenschaften, Schwerpunkt Case Management.
Koch, J.; Wolff, M. (2005); Erziehungshilfen und lokale Integration. In: Kessl, F. u.a. (Hg.); Handbuch
Sozialraum. Wiesbaden, VS Verlag für Sozialwissenschaften, 375-392.
Weitere Literatur im Seminar!
20 Teilnahmepflicht.
23
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/
PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-13b
Handlungs- und Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit
SP-13b.1-1
Handlungs- und Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit / GWA
Seminar
Prof. Dr. Simone Odierna
3 SWS / 4 ECTS
Montag, 12:45 – 15:00 Uhr
Termine: 12.10.2009, 11.01., 18.01., 25.01. und 01.02.2010,
Blockveranstaltung am 27./28.11.2009,
Doppelsitzung am 14.12.2009: 12:45 – 17:30 Uhr
153
Aktive Mitarbeit;21 Hausarbeit (alternativ: Hausarbeit in SP-13b.2);
SB (nb)
Begrenzte Teilnehmerzahl pro Gruppe / Listeneintrag 30.09. –
01.10.2009
Im Seminar soll ein vertiefender Einblick in das Handlungs- und Arbeitsfeld der Gemeinwesenarbeit gewonnen werden. Es werden exemplarisch die Bereiche Kinder- Jugend- und Seniorenarbeit unter besonderer
Berücksichtigung der Aspekte „Gender“ und „Diversity“ im Gemeinwesen behandelt. (Andere Bereiche sind
aber bei Interesse nicht ausgeschlossen – auch Schulsozialarbeit, betriebliche Sozialarbeit oder Entwicklungshilfe können gewählt werden“!)
Lernziele/-inhalte
Die Studierenden kennen überblicksartig die Grundlinien der historischen und aktuellen Entwicklung des
sozialarbeiterischen Handlungs- und Arbeitsfelds Gemeinwesenarbeit und die entsprechenden methodischen
Konzepte. Sie sind in der Lage, dieses Handlungs- und Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit sowie mögliche
Arbeitskonzepte exemplarisch darzustellen und professionelle Vorgehensweisen kontrovers zu diskutieren.
Methoden
Plenum (metaplangestützte Diskussionen) und eigenständig moderierte Arbeitsgruppen; Literaturarbeit,
Feldarbeit; exemplarische theorie-, fall- und feldbezogene Methodendiskussionen und Rollenspiele;
mediengestützte Gruppenpräsentationen und –diskussionen.
Von allen Studierenden soll exemplarisch für die sie persönlich interessierenden, unterschiedlichen
Arbeitsfelder Sozialer Arbeit die fachdidaktische und methodische Diskussion erarbeitet und exemplarisch im
Rahmen eines kleinen, mediengestützten Fachvortrags dargestellt werden (Gruppenarbeit).
Literatur
Hinte, W. u.a. 2009.: Arrangements gestalten statt erziehen. Methoden und Arbeitsfelder der Sozialraumorientierung. Wiesbaden.
Kessl, F. u.a. (Hg.) 2005: Handbuch Sozialraum. Wiesbaden.
Odierna, S. u.a. (Hg.) 2004: Gemeinwesenarbeit. Entwicklungslinien und Handlungsfelder. Neu Ulm.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/
PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
21 Teilnahmepflicht.
22 Teilnahmepflicht.
SP-13b
Handlungs- und Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit
SP-13b.1-2
Handlungs- und Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit - öffentliche
Sozialisation
Seminar
Dr. Walter Gehres (Vertretungsprofessur)
3 SWS / 4 ECTS
Donnerstag, 08:00 – 10:15 Uhr
253
aktive Mitarbeit;22 Hausarbeit (alternativ: Hausarbeit in SP-13b.2);
SB (nb)
Begrenzte Teilnehmerzahl pro Gruppe / Listeneintrag 30.09. –
01.10.2009
24
Jugendhilfemaßnahmen wie die Sozialpädagogische Beratung, Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH),
Heimerziehung und Unterbringung in Pflegefamilien können einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung
von Kindern und Jugendlichen und deren Familien haben. Sie müssen daher auch immer die lebensgeschichtlichen Ausgangslagen im Blick haben, wenn sie eine wirkungsvolle Unterstützung bei der Bewältigung von
Alltagsaufgaben der Klientinnen und Klienten erreichen wollen.
Das Seminar gliedert sich in zwei thematische Teile. Im ersten Teil geht es darum, einen Überblick über die
jeweiligen Besonderheiten und Stärken dieser Hilfeformen zu geben. Im zweiten Teil richtet sich die
Perspektive auf die Leistungen und Möglichkeiten der oben genannten Maßnahmen zur Unterstützung der
Bewältigung sozialisatorischer Aufgaben und den Beiträgen zur Wiedergewinnung der Autonomie von Familien bzw. der Ausbildung von Autonomie bei Kindern und Jugendlichen. Wie kann die Jugendhilfe Selbsthilfepotentiale (Prozesse der Salutogenese) anregen und die Ausbildung von Widerstandskräften (Resilienz)
bei Klientinnen und Klienten unterstützen?
Literatur
Gehres; W.; Hildenbrand, B. (2008); Identitätsbildung und Lebensverläufe bei Pflegekindern. Wiesbaden, VS
Verlag für Sozialwissenschaften.
Gehres, W. (2003); Mitarbeiter-Rolle: Beziehungen versus Arrangeur. In: Evangelischer
Erziehungshilfeverband e. V. (EREV); Arbeit in den Erziehungshilfen. Standpunkte und Perspektiven aus
Sicht der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hannover, Schriftenreihe Heft 4 (44. Jg.), 7-25.
Helming, E. (2001); Sozialpädagogische Familienhilfe und andere Formen familienbezogener Hilfen. In:
Birtsch, Vera u.a. (Hg.): Handbuch Erziehungshilfen. Leitfaden für Ausbildung, Praxis und Forschung.
Münster, Votum, 541-571.
Wolf, K. (2002); Hilfen zur Erziehung. In: Schröer, W. u.a. (Hg.); Handbuch Kinder- und Jugendhilfe. Weinheim und München, Juventa Verlag, 631-645.
Weitere Literatur im Seminar.
25
4.
Studienplan – Vertiefungsphase / Hauptstudium / Praxissemester
(Studienbeginn: WS 2007/2008; 2. Durchgang)
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-14a/14b
Praxissemester
SP-14a.2; SP-14b.2
Theorie-Praxis-Seminar
Seminar
14.1-1: Dr. Iris Ruppin (Vertretungsprofessur)
14.1-2: Prof. Dr. Simone Odierna
14.1-3: Rolf Fickeis
14.1-4: Dr. Jörgen Schulze-Krüdener
1 SWS / 2 ECTS
Mittwoch, 10:15 – 11:45 Uhr
Beginn Gruppe 1 – 3: 14.10.2009
Beginn Gruppe 4: 28.10.2009 – Nachholtermin für 14.10.2008 wird vereinbart.
Gruppe 1: 250
Gruppe 2: 059
Gruppe 3: 155
Gruppe 4: 151
aktive Mitarbeit;23 Seminarbeitrag (nb)
Die Aufteilung der vier Seminargruppen orientiert sich an den gewählten
Handlungsfeldern.
Die Gruppeneinteilungen werden durch Aushang bekannt gegeben.
Die Studierenden beschäftigen sich in diesem Seminar außerhalb ihrer Praxisstelle mit ausgewählten
sozialarbeiterischen und sozialpädagogischen Fragen und Problemstellungen, die sich aus ihren Erfahrungen in
den Einrichtungen und Institutionen ergeben. Sie reflektieren und hinterfragen die berufliche Praxis vor dem
Hintergrund ihres theoretischen Wissens. Dabei stehen weniger die eigene Person, das eigene Erleben im
Kontext professionellen Handelns als vielmehr die Beschäftigung mit konzeptionellen Ansätzen, die Rahmung
des jeweiligen Arbeitsfeldes und die Auswirkungen auf die Praxis der Sozialen Arbeit/Pädagogik der Kindheit
im Mittelpunkt der Betrachtungen.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
23 Teilnahmepflicht.
SP-14a/14b
Praxissemester
SP-14a.3; SP-14b.3
Supervision
Supervision
Koordination: Prof. Ria Zeitz-Degott
14.2-1: Prof. Ria Zeitz-Degott (Dipl. Sozialarbeiterin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Supervisorin)
14.2-2: Christel Ehre (Dipl. Sozialarbeiterin, Familientherapeutin, Supervisorin)
14.2-3: Manuel Bechtel (Dipl. Sozialarbeiter, Supervisor)
14.2-4: Herbert Saar (Dipl. Soziologe, Supervisor)
14.2-5: Ludwig Altmeyer (Dipl. Sozialarbeiter, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Supervisor)
14.2-6: Dr. Stefan Böhm (Dipl. Sozialarbeiter, Erziehungswissenschaftler,
Supervisor)
14.2-7: Birgit Dewes (Dipl. Sozialarbeiterin, Supervisorin)
14.2-8: Lydia Fried (Dipl. Sozialarbeiterin, Supervisorin)
1 SWS / 2 ECTS
Vorbesprechung: Mittwoch, 14.10.2009: 08:00 Uhr (Ort: AULA)
Mittwoch 08:00 – 10:00 Uhr
Termine: 14.10., 28.10., 11.11., 25.11., 9.11.2009, 6.01., 20.01., 3.02., 17.02.,
3.03., 17.03.2010
Vorbesprechung: Mittwoch, 14.10.2009: AULA
26
STUDIEN-/PRÜFUNGS-
Gruppe 1: 121
Gruppe 2: 151
Gruppe 3: 059
Gruppe 4: 153
Gruppe 5: 253
Gruppe 6: GRP3
Gruppe 7: KiBe
Gruppe 8: GRP1
aktive Teilnahme;24 Seminarbeitrag (nb)
LEISTUNGEN
ANMELDUNG
Die Gruppeneinteilungen der Supervisionsgruppen erfolgt im Rahmen der
Vorbesprechung.
Studierende sollen während der praktischen Studienphase die Möglichkeit haben, ihre theoretischen Kenntnisse
im Praxisfeld umzusetzen und zur Lösung konkreter Probleme beitragen (siehe §13, (3) Allgemeine Studienund Prüfungsordnung; ASPO)
Für den Studiengang: Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit ist (Ausbildungs-)Supervision ein fester
Bestandteil des Curriculums. Sie ist Reflexions- und Integrationspraxis der Sozialarbeitswissenschaft. Als Form
sozialarbeitswissenschaftlicher Praxis, die mit einem komplexen und diffusen Gegenstandsbereich konfrontiert
ist, versucht (Ausbildungs-)Supervision in einer integrativen und multiperspektivischen Betrachtung Praxisprobleme zu erfassen, zu analysieren und Lösungsideen zu entwickeln.
Die Studierenden setzen sich in der Lehrveranstaltung „Supervision“, die in Form von Gruppensupervision
stattfindet, im Kontext eigener Praxisfälle mit theoretischen Modellen und Handlungstheorien auseinander,
indem sie versuchen, ihre praktischen Erfahrungen mit theoretischem Wissen zu verknüpfen. Gleichzeitig
reflektieren sie ihre handlungsleitenden persönlichen Anteile. Ziel ist die Entwicklung sozialarbeiterischer und
sozialpädagogischer Kompetenz und die Ausbildung einer professionellen Identität.
24 Teilnahmepflicht.
27
5.
Studienplanung für Studierende im 7. Semester (Studienbeginn: WS 2006/2007;
1. Durchgang)
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/ PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-15a
Vertiefende Studien zur Pädagogik der Kindheit
SP-15a.1 (Teil 2)
Studienprojekt: Kinder als Adressaten Sozialer Arbeit
StP
Prof. Dr. Charis Förster
3 SWS / 5 ECTS (Fortsetzung (= Teil 2) vom SoSe 2009)
Montag, 10:00 – 12:15 Uhr
253
Projektbericht und mündliche Prüfung (Kolloquium)
nicht erforderlich
Die Welt aus Sicht der Kinder. Unter diesem Thema wurden im Sommersemester unterschiedliche Projekte
theoretisch erarbeitet und praktisch in verschiedenen Institutionen durchgeführt. Weiterführend werden in der
aktuellen Veranstaltung die Projektarbeiten systematisch ausgewertet und Schlussfolgerungen für die
pädagogische Praxis gezogen. Möglichkeiten der Drittmittelfinanzierung ähnlicher Projekte sind ebenso
Thema wie Ansätze der Öffentlichkeitsarbeit. Weitere Themenvorschläge können im Seminar vorgeschlagen
werden.
Literatur wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/ PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-15a
Vertiefende Studien zur Pädagogik der Kindheit
SP-15a.3
Seminar
Seminar
Dr. Iris Ruppin (Vertretungsprofessur)
2 SWS / 3 ECTS
Dienstag, 10:15 – 11:45 Uhr
253
aktive Mitarbeit;25 Seminarbeitrag (nb)
nicht erforderlich
Institutionelle Übergänge im Kindesalter, wie von der Familie in die Krippe, bzw. den Kindergarten oder vom
Kindergarten in die Grundschule, sind mit individuellen Risiken und Potenzialen, wie auch sozialen und
persönlichen Erwartungen, verbunden. Übergänge sind gesellschaftlich und institutionell vorgegeben und
können ökosystemisch betrachtet als kritisches Lebensereignis interpretiert werden. Die Bewältigung der
Übergänge ist, neben den individuellen Faktoren des Kindes, von der Gestaltung der Systemwechsel abhängig.
Im Seminar werden Grundbegriffe wie Gatekeeping, kritisches Lebensereignis, Transition,
Schuleingangsdiagnostik, Schulfähigkeit, gelungene Übergangskonzepte gemeinsam erarbeitet und diskutiert.
Es werden theoretische Konzepte für die Gestaltung von Übergängen (Krippe, Kindergarten, Kooperation
Kindergarten und Grundschule) und die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den Eltern
(Erziehungspartnerschaft) erörtert. Bildungspläne (Kindergarten) einzelnen Bundesländer sollen im Hinblick
auf die Gestaltung der Übergänge analysiert werden.
Literatur
Carle, U. (2004): Zur Bedeutung von Bildungsübergängen für die kindliche Persönlichkeitsentwicklung –
transdisziplinäre Überlegungen. In: Denner, L./ Schumacher, E. (Hrsg.): Übergänge im Elementar- und
Primarbereich reflektieren und gestalten. Beiträge zu einer grundlegenden Bildung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 30-51.
Denner, L./ Schumacher, E. (Hrsg.) (2004): Übergänge im Elementar- und Primarbereich reflektieren und
gestalten. Beiträge zu einer grundlegenden Bildung. Bad Heilbrunn.: Klinkhardt.
Dikowski, D./Hammes-Di Bernado, E./Hebenstreit-Müller. S./ Speck-Hamadan, A. (2006): Übergänge
gestalten. Wie Bildungsprozesse anschlussfähig werden. Weimar, Berlin: Verlag das Netz
Faust, G. / Rossbach, H.-G. (2004): Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule. In: Denner, L./
25 Teilnahmepflicht.
28
Schumacher, E. (Hrsg.): Übergänge im Elementar- und Primarbereich reflektieren und gestalten. Beiträge zu
einer grundlegenden Bildung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 91-105.
Hacker, H.(2008): Bildungswege vom Kindergarten zur Grundschule. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.
Weitere Literatur wird zu Semesterbeginn bekannt gegeben.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/ PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-15a
Vertiefende Studien zur Pädagogik der Kindheit
SP-15a.4
Ausgewählter rechtliche Fragestellungen: Familenrecht
Seminar
Mallory Völker
1 SWS / 2 ECTS
14-tägig, Montag: 17:45 – 19:15 Uhr
Beginn: 12.10.2009
155
aktive Teilnahme;26 Seminarbeitrag (nb)
nicht erforderlich
Zwischen dem Familienrecht und der sozialen Arbeit besteht eine intensive Wechselwirkung. So überprüfen
beispielsweise die Gerichte die Einhaltung der familienrechtlichen Rahmenbedingungen, die sozialer Arbeit
gesetzt sind, während wiederum familienrechtliche Regelungen der sozialen Arbeit Beurteilungs- und
Ermessensspielräume belassen. Familienrechtliche Kenntnisse und Verständnis der dort maßgeblichen
Zusammenhänge sind daher unabdingbarer Bestandteil qualitativ hochwertiger sozialer Arbeit. Die
Veranstaltung will die Grundkenntnisse des Familienrechts vermitteln, die für die fachkundige Beratung
Dritter, die erforderliche Selbstkontrolle und eine fruchtbare, vertrauensvolle zwischenberufliche
Zusammenarbeit unerlässlich sind. Das Kindschaftsrecht und das zugehörige Verfahrensrecht sollen – auch in
der praktischen Anwendung – vertiefter betrachtet werden, um so über das rechtliche Grundlagenwissen
hinausgehend eine juristische Handlungskompetenz für den Berufsalltag in diesem Bereich sozialer Arbeit zu
erwerben.
Literaturauswahl:
Stascheit, Gesetze für Sozialberufe – Stand 2009/2010, 17. Aufl. 2009, Fachhochschulverlag, 24,- €
(Anschaffung notwendig, siehe zur möglichen Sammelbestellung den Aushang am Schwarzen Brett!)
Münder/Ernst, Familienrecht – Eine sozialwissenschaftlich orientierte Darstellung, 6. Aufl. 2008, Luchterhand
Oberloskamp
Marx, Kindschaftsrechtliche Fälle für Studium und Praxis, 6. Aufl. 2006, Luchterhand
26 Teilnahmepflicht.
29
Vertiefungsschwerpunkt Soziale Arbeit
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/ PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-15b
Vertiefende Studien zur Sozialen Arbeit
SP-15b.1-1 (Teil 2)
Studienprojekt: Adressaten der Kinder- und Jugendhilfe
StP
Prof. Dr. Klaus Kraimer, Sandra Giesemann M.A.
3 SWS / 5 ECTS (Fortsetzung (= Teil 2) vom Sommersemester
2009
Dienstag, 10:15 – 12:30 Uhr
250
aktive Mitarbeit27; Projektbericht und mündliche Prüfung
(Kolloquium)
nicht erforderlich
In dem Studienprojekt wird die Arbeit des vergangenen Semesters vorangetrieben. Es beginnt mit der
Optimierung der Projekte und deren Darstellung in einer Power-Point gestützten Präsentation. Die Lernziele
des Studienprojektes liegen weiterhin darin, Fach-, Handlungs- und Selbstkompetenz unter Beweis zu stellen.
Ziel ist die eigenständige Verfeinerung und systematische Ausarbeitung der geleisteten Arbeit mit Blick auf
die abschließende Konzeptentwicklung, die den Anforderungen einer professionellen Sozialen Arbeit Rechnung zu tragen hat (im Sinne der Beschäftigungsfähigkeit).28 Alle Projekte werden auf den neuen Stand des
Wissens gebracht, das in der vorlesungsfreien Zeit Gegenstand des Studiums ist. Von großer Bedeutung ist die
Anforderung an die Studierenden, die veränderten gesellschaftlichen Sachverhalte für die Soziale Arbeit über
die Phasen des Alterns zu realisieren. So ist z. B. Kindheit als soziale Figuration im Kontext des Verhältnisses
von Abhängigkeit und Autonomie zu sehen. In ihrer emanzipatorischen Weise hat die Profession die Aufgabe,
Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine selbstbestimmte Lebensform zu ermöglichen und gegen
den aktuell verbreiteten Autoritatismus, Konformitätsdruck und Erziehungstyrannei zu schützen. Stichworte
sind hier Bildung und Subjektwerdung, nicht aber Anpassung und Objektwerdung. Zu berücksichtigen ist z. B.
die Normalisierung postadoleszenter Lebensformen; Beispiele liegen in der wachsenden Zahl der Nesthocker
und Boomerang-Kids in dem Arrangement eines „intelligenten Lebens jenseits einer Festanstellung“ oder in
der Tatsache der Ablösung von linearen Statuspassagen zu Yoyo-Übergängen in eine neue Entwicklungsphase
des emerging adulthood im Zuge eines doing gender. Hier gilt es, überkommene Klischees sichtbar werden zu
lassen und darüber hinaus die veränderten Möglichkeiten auszuloten. Neue Optionen lassen sich als
evidenzbasierte Soziale Arbeit (in Disziplin, Profession und Politik) und z. B. im Sinne einer diversitätsbewussten Praxis im Zuge der Diskussion subjektiven Handlungsmächtigkeit (agency) und im Blick auf AgentTheorien verstehen, die sich auf soziale Prozesse beziehen, um die Handlungskompetenzen von Klienten zu
stärken (vgl. auch Weltentwicklungsbericht 2006). Ins Werk zu setzen gilt der Anspruch, den Menschen von
Anfang bis zum Ende – um mit Simone de Beauvoir zu sprechen – als Mensch zu behandeln. Die Textgrundlage bilden die sechs Sammelbände der Reihe „Lebensalter und Soziale Arbeit“ (Hg. von Hans
Günther Homfeldt und Jörgen Schulze-Krüdener, 2009, Schneider Verlag Hohengehren) in denen alle
Groß-Phasen des menschlichen Lebens im Lichte derzeit greifbaren Wissens aus der Disziplin thematisiert
werden und mit dem Können der Profession der Sozialen Arbeit einschließlich der Thematisierung wünschenswerter Ergänzungen für künftige Herausforderungen in Beziehung stehen.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
SP-15b
Vertiefende Studien zur Sozialen Arbeit
SP-15b.1-2 (Teil 2)
Studienprojekt: Familien als Adressaten Sozialer Arbeit
StP
Prof. Dr. Simone Odierna
3 SWS / 5 ECTS
Montag, 10:00 – 12:15 Uhr sowie Außentermine an anderen
Wochentagen nach Vereinbarung
153
27 Teilnahmepflicht.
28 Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat den Bologna-Prozeß in wichtigen Aspekten dokumentiert: Vgl.
http://www.hrk.de/bologna(de/home/index.php
30
STUDIEN-/ PRÜFUNGSLEISTUNGEN
aktive Teilnahme;29 Projektbericht und mündliche Prüfung
(Kolloquium)
ANMELDUNG
Focus im Studienprojekt ist die gemeinwesenorientierte soziale Arbeit mit Familien mit Hilfe kulturpädagogischer / theaterpädagogischer Methoden.
Lernziele / Lerninhalte
Die Studierenden sollen einerseits einen (groben) Gesamtüberblick über die familienbezogenen aktuellen Diskussionen innerhalb der sozialen Arbeit erhalten. Zum anderen sollen sie exemplarisch die für sie persönlich
interessanten, unterschiedlichen Arbeitsfelder sozialer Arbeit näher kennen lernen und konkrete familienbezogene Interventionsmöglichkeiten erarbeiten. Interessant sind in diesem Studienprojekt besonders die familienbezogenen Kooperations- und Vernetzungsmöglichkeiten sozialer Arbeit im Gemeinwesen. Ein Schwerpunkt
wird in diesem Semester die Entwicklung generationenübergreifender Arbeit sein.
Methoden
Plenum (metaplangestützte Diskussionen) und eigenständig moderierte Arbeitsgruppen; Literaturarbeit,
Feldarbeit, medien-, theater- und kulturpädagogische Arbeit in Kooperationsprojekten (semesterübergreifend);
mediengestützte Gruppenpräsentationen und -diskussionen.
Wir werden weitere Einrichtungen und ihre familienbezogene Arbeit kennen lernen. Es wird aber auch an die
Erfahrungen der Studierenden aus ihren Praktika und dem Praxissemester angeknüpft werden. Mittel der Arbeit im Studienprojekt ist die stadtteilbezogene soziokulturelle Arbeit in Wackenberg, Alt-Saarbrücken und
Malstatt. In kleinen theaterpädagogischen Projekten mit „KlientInnen“ wird anknüpfend an der Arbeit des
letzten Semesters auf dem Wackenberg in weiteren Stadtteilen im Bereich „Familien stärken“ generationenübergreifend gearbeitet werden.
Die Ergebnisse der Recherchen der Studierenden sollen exemplarisch im Rahmen eines kleinen, mediengestützten Fachvortrags dargestellt werden (Gruppenarbeit).
Literatur
Deinet, U. u.a. (Hg.) 2002: Der sozialräumliche Blick in der Jugendarbeit. Opladen.
Hinte, W. u.a. 2009: Arrangements gestalten statt erziehen. Methoden und Arbeitsfelder der Sozialraumorientierung. Wiesbaden.
Kessl, F., u.a. (Hg.) 2005: Handbuch Sozialraum. Wiesbaden.
Odierna, S. u.a. (Hg.) 2004: Gemeinwesenarbeit. Entwicklungslinien und Handlungsfelder. Neu Ulm.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/ PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-15b
Vertiefende Studien zur Sozialen Arbeit
SP-15b.3
Seminar zu den Studienprojekten Soziale Arbeit
Seminar
Dr. Walter Gehres (Vertretungsprofessur)
2 SWS / 3 ECTS
Mittwoch, 10:15 – 11:45 Uhr
253
aktive Teilnahme;30 Seminarbeitrag (nb)
nicht erforderlich
Im Zentrum dieses Seminars stehen Biografien von Pflegekindern, die in unterschiedlichen Pflegefamilien aufgewachsen sind. Dabei geht es vor allem darum, den Blick auf die Leistungen der Pflegeeltern zu richten und
zu fragen, welchen Anteil sie am Gelingen der Pflegeverhältnisse gespielt haben. Die Grundlage unserer
Erkenntnisse haben wir im Rahmen von zwei Forschungsprojekten an der Universität Jena über die Identitätsbildung von Pflegekindern in den Jahren zwischen 2001 und 2005 gewonnen. Die beiden zentralen Ziele
bestanden darin:
•
Biografische Verläufe von Pflegekindern ab deren Geburt bis ins Erwachsenenalter detailliert nachzuzeichnen und
•
herauszuarbeiten, welche Bedingungen die Identitätsbildung besonders geprägt und welche Bedeutung
die Pflegeeltern dabei als bedeutsame Bezugspersonen außerhalb des Herkunftsfamiliensystems gespielt
haben. Inwieweit haben sie maßgeblich die Entwicklung der heute erwachsenen und selbständigen
29 Teilnahmepflicht.
30 Teilnahmepflicht.
31
Pflegekinder gefördert?
Im Zusammenhang mit diesen Forschungsprojekten sind sehr facettenreiche Fallmonographien entstanden, die
im Zentrum dieses Seminars stehen und ausführlich vorgestellt und diskutiert werden. Weiterhin sind fachliche
Impulse durch Kurzvorträge und Genogrammanalysen geplant.
Mit diesem Seminar sind zwei zentrale Ziele verbunden:
•
Die Förderung eines vertiefenden Verständnisses für die Chancen der Unterbringung in Pflegefamilien,
die Pflegekindern- trotz deren schwieriger Ausgangslagen - zu einem selbstständigen Leben verhelfen
können
•
Anregungen zu vermitteln für die kreative Gestaltung von Pflegeverhältnissen im Sinne eines gelingenden Aufwachsens von Pflegekindern zwischen zwei Familiensystemen (Herkunfts- und Pflegefamilie)
Literatur
Gehres; W.; Hildenbrand, B. (2008); Identitätsbildung und Lebensverläufe bei Pflegekindern. Wiesbaden, VS
Verlag für Sozialwissenschaften.
Gehres, W. (2007); Forschungsbericht: Sozialisation, biografische Entwicklungen und das Jugendhilfesystem.
In: Sozialwissenschaftliche Literaturrundschau (SLR), 30. Jg, Heft 54, 59-74.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/ PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-15b
Vertiefende Studien zur Sozialen Arbeit
SP-15b.4
Ausgewählter rechtliche Fragestellungen: Familenrecht
Seminar
Mallory Völker
1 SWS / 2 ECTS
14-tägig, Montag: 17:45 – 19:15 Uhr
Erste Veranstaltung: 12.10.2009
155
aktive Teilnahme;31 Seminarbeitrag (nb)
nicht erforderlich
Zwischen dem Familienrecht und der sozialen Arbeit besteht eine intensive Wechselwirkung. So überprüfen
beispielsweise die Gerichte die Einhaltung der familienrechtlichen Rahmenbedingungen, die sozialer Arbeit
gesetzt sind, während wiederum familienrechtliche Regelungen der sozialen Arbeit Beurteilungs- und
Ermessensspielräume belassen. Familienrechtliche Kenntnisse und Verständnis der dort maßgeblichen
Zusammenhänge sind daher unabdingbarer Bestandteil qualitativ hochwertiger sozialer Arbeit. Die
Veranstaltung will die Grundkenntnisse des Familienrechts vermitteln, die für die fachkundige Beratung
Dritter, die erforderliche Selbstkontrolle und eine fruchtbare, vertrauensvolle zwischenberufliche
Zusammenarbeit unerlässlich sind. Das Kindschaftsrecht und das zugehörige Verfahrensrecht sollen – auch in
der praktischen Anwendung – vertiefter betrachtet werden, um so über das rechtliche Grundlagenwissen
hinausgehend eine juristische Handlungskompetenz für den Berufsalltag in diesem Bereich sozialer Arbeit zu
erwerben.
Literaturauswahl
Stascheit, Gesetze für Sozialberufe – Stand 2009/2010, 17. Aufl. 2009, Fachhochschulverlag, 24,- €
(Anschaffung notwendig, siehe zur möglichen Sammelbestellung den Aushang am Schwarzen Brett!)
Münder/Ernst, Familienrecht – Eine sozialwissenschaftlich orientierte Darstellung, 6. Aufl. 2008, Luchterhand
Oberloskamp
Marx, Kindschaftsrechtliche Fälle für Studium und Praxis, 6. Aufl. 2006, Luchterhand
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
31 Teilnahmepflicht.
SP-17
Bachelor-Thesis (Kolloquium)
SP-17.2-1
Kolloquium
Kolloquium
Prof. Dr. Charis Förster
2 SWS / 3 ECTS
Mittwoch, 17:00 – 18:30 Uhr
32
RAUM
STUDIEN-/ PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
Beginn
253
aktive Mitarbeit;32 Seminarbeitrag (nb)
nicht erforderlich
Das Kolloquium ist ein Begleitseminar für diejenigen, die ihre BA-Abschlussarbeit aktuell anfertigen. Es dient
der konkreten Planung der Arbeit sowie der Entwicklung und Diskussion spezifischer Fragestellungen. Die
Arbeiten werden in den verschiedenen Phasen vorgestellt und diskutiert, so dass die Studierenden Impulse und
Anregungen für ihre Arbeit integrieren können. Mit der Anmeldung für das Kolloquium muss von den
Studierenden ein Exposé der BA Abschlussarbeit eingereicht werden (max. 5 Seiten).
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/ PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-17
Bachelor-Thesis (Kolloquium)
SP-17.2-2
Kolloquium
Kolloquium
Prof. Dr. Klaus Kraimer
2 SWS / 3 ECTS
Mittwoch, 17:00 – 18:30 Uhr
250
aktive Mitarbeit;33 Seminarbeitrag (nb)
nicht erforderlich
Im Rahmen der Veranstaltung stehen folgende Themen in Rede, die vor dem Hintergrund der Anforderungen
des Bolgona-Prozesses zu sehen sind, (vgl. http://www.hrk.de/bologna/de/home/index-php) der vor allem im
Zeichen der Mobilität (auch der geistigen), der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und der Beschäftigungsfähigkeit (employability) steht.
1.
Wahl des Themas, Bezüge zum Fall und zur Theorie:
Vom Vor-Fall zum Fall
Lernziel: Erkennen, was die Themenstellung bedeutet und was der Fall ist, der in der Bachelor-Arbeit im
Zentrum steht
2.
Das Thema, der Fall, die Empirie, die Theorie
Von der Fallbestimmung zur Fallerhebung bzw. der Erhebung relevanter Texte
Lernziel: Erkennen, wie der Fall aufgerollt/erhoben wird und worauf es ankommt in der nächsten Zeit
3.
Theoretische Grundlagen
Lernziel: Erkennen, warum der Fall theoretisch inspiriert sein soll
Weitere Themen:
Techniken und Methoden der Literaturbeschaffung und -verarbeitung, Sichtung und Auswertung
relevanten Textmaterials.
Schreibwerkstatt: Wie formuliere ich was?
Textwerkstatt: Wie bringe ich das Formulierte in Form?
Zeitwerkstatt: Wie schaffe ich das Programm bis zum Termin der Abgabe?
Lernziele: Erkennen, warum die Literatur so wesentlich ist für die Bearbeitung des Themas, wie man sie
beschafft und verarbeitet! Wie man zu eigenen Ergebnissen kommt und diese formuliert und formatiert.
32 Teilnahmepflicht.
33 Teilnahmepflicht.
33
6.
Wahlpflichtmodul (SP-16)34
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/ PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-16
Wahlpflichtmodul
SP-16.1b
Kultur und Medien: Die Kinder von Golzow
Seminar
Prof. Dr. Charis Förster
2 SWS / 3 ECTS
Dienstag, 13:15 – 14:45 Uhr
155
aktive Teilnahme;35 Seminarbeitrag (nb)
Eintrag in Seminarliste am 29.09.2009
Die Kinder von Golzow - Die Langzeitbeobachtung, die in einer Schulklasse 1961 im Osten Deutschlands
begann und 2007 beendet wurde, bietet die Möglichkeit, verschiedene Lebensläufe zu verfolgen, die durch
gesellschaftliche und persönliche Faktoren geprägt wurden. Die Begleitung der Kinder von Golzow über fast
fünf Jahrzehnte ist die längste Produktionsdauer eines Films in der Filmgeschichte. In der Veranstaltung
werden individuelle Biographien durch ausgewähltes Filmmaterial vorgestellt und vor dem Hintergrund
tiefgreifender politischer Veränderungen (z.B. Mauerbau, Mauerfall) und persönlicher Schicksale reflektiert
und diskutiert.
Weitere Informationen unter: http://www.kinder-von-golzow.de/
Modulnummer
Modulbezeichnung
(Teil-)Modulnummer
Veranstaltungstitel
Veranstaltungsform
Dozierende
SWS/ECTS
Zeit
Raum
Studien-/ Prüfungsleistungen
Anmeldung
SP-16
Wahlpflichtmodul
SP-16.2b
Kultur- und Theaterpädagogik
Seminar
Prof. Dr. Simone Odierna
2 SWS / 3 ECTS
Einführungsveranstaltung: Montag, 12.10.2009, 15:15 – 16:45
Uhr
Blockveranstaltung: Freitag 23.10.2009, 09:00 – 16:00 Uhr,
Samstag, 24.10.2009, 09:00 – 15:00 Uhr sowie Sonntag,
25.10.2009, 09:00 – 15:00 Uhr
Auftritte in Schulen (freitags am Vormittag)
Einführungsveranstaltung: 253
Blockveranstaltungen: AULA
aktive Teilnahme (Gruppenarbeit);36 Seminarbeitrag (nb)
Eintrag in Seminarliste am 29.09.2009
Forumtheater ist eine von Augusto Boal in Lateinamerika entwickelte Form des politischen Theaters. Es handelt sich um Mitspieltheater, d.h. die Zuschauenden können sich an der Gestaltung beteiligen. In dem
Forumtheaterseminar sollen exemplarisch einige Szenen zum Thema "Kinder/Jugendliche stärker machen"
entwickelt werden. Wir treten in Schulen, d.h.: wir stellen Szenen her und jede/r, die/der möchte, kann wirklich
auftreten.
Lernziele
• Kennenlernen grundständiger kulturpädagogischer Ansätze in der kulturellen Sozialarbeit;
• Aneignung von einigen Grundformen von Entspannung, Improvisation und Arbeit mit der Rolle;
• Kennenlernen der Mitspieltheaterform "Forumtheater" nach Augusto Boal;
• gemeinsames Entwickeln von Szenen aus Improvisationen zum Thema "Zivilcourage";
• Auftreten vor Publikum einüben und auswerten.
34 An den Veranstaltungen SP-16.1b bis SP-16.4b können nur Studierende des 7. Semesters teilnehmen.
35 Teilnahmepflicht.
36 Teilnahmepflicht.
34
Vorgehen
Körperarbeit, freie und gelenkte Improvisation, Szenenarbeit. Nach einer Kennenlern- und Improvisationsphase werden in der Blockveranstaltung vier Szenen aus von allen gemeinsam entworfenen "Standbildern"
zum Thema entwickelt. Sie werden im Rahmen der Auftritte vorgeführt. Abschließend werten wir die
Veranstaltungen mit Hilfe von Videoaufnahmen aus.
Methoden
THEORIEARBEIT, Plenum (metaplangestützte Diskussionen sowie Vorträge) und eigenständig moderierte
Arbeitsgruppen; Rollenspiele; mediengestützte Gruppenpräsentationen und –diskussionen, Improvisation und
Rollenarbeit, Auftritte in Haupt- und Gesamtschulen und Schulen für geistig Behinderte.
Hinweise:
Keine besonderen Anforderungen, Theatererfahrung ist nicht nötig, Spielfreude und „sich einlassen“ sind
erforderlich. Bitte zum Blockseminar Gymnastiksachen und bitte unbedingt weiche Gymnastikschuhe o.ä.
sowie eine Decke (mind. 1,40 m x 2,00 m) und einen Pullover mitbringen.
Die Teilnahme an der Vorbereitungssitzung (Theorie!!!), an der gesamten Blockveranstaltung sowie an zwei
von vier bis fünf Auftrittsterminen ist für den Lernerfolg erforderlich und somit verbindlich.
Literatur
Boal, Augusto (1976): Theater der Unterdrückten. Frankfurt/M.
Kelb, Viola (Hg.) (2007): Kultur macht Schule. München.
Kruse, O. (1997): Kreativität als Ressource für Veränderung und Wachstum. Tübingen.
Odierna, S. u.a. (Hg.) (2006): Theater macht Politik. Forumtheater nach Augusto Boal. Ein Werkstattbuch.
Erschienen in der Reihe "Gautinger Protokolle" des Instituts für Jugendarbeit in Gauting. Neu-Ulm.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/ PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-16
Wahlpflichtmodul
SP-16.3b
Management sozialer und pädagogischer Organisationen II
SE
Dr. Jörgen Schulze-Krüdener
2 SWS / 3 ECTS
14-tägig, Mittwoch, 13:15 – 16:30 Uhr
Beginn: 28.10.2009
253
aktive Teilnahme;37 Seminarbeitrag (nb)
Eintrag in Seminarliste am 29.09.2009
Die Soziale Arbeit ist unter Rechtfertigungsdruck geraten. Wie nie zuvor muß sie sich heute ökonomisch
verantworten. Gefordert wird der Nachweis von Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit. Die Ökonomisierung
Sozialer Arbeit und Sozialer Dienste ist ein heftig diskutierter Tatbestand: Befürchtet wird eine stetige
Aufweichung bislang gültiger beruflicher Standards unter dem Diktat knapper Kassen.
Die Folge dieser Ökonomisierung ist, dass die Finanzplanung zu einer zentralen Managementaufgabe wird und
Finanzpläne die Aufgabe eines finanziellen Kontrollinstruments übernehmen (können).
Finanzierungsmanagement umfasst dabei Aspekte wie Kostenplanung/-nachweis, Haushaltsplanung,
Leistungsbudget/-entgelte, Beschaffung von Finanzmitteln, externe Finanzierung mittels
Fundraising, Sponsoring etc.
Die Veranstaltung bietet einen Überblick über den aktuellen Stand der Ökonomisierungsprozesse in den
Sozialen Diensten und gibt detaillierte Einblicke in die berufliche Praxis der Finanzierung von Non-profitOrganisationen.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
37 Teilnahmepflicht.
SP-16
Wahlpflichtmodul
SP-16.4b
Migration, Soziale Arbeit und Interkulturalität
Seminar
35
Dipl. Päd. Wolfgang Vogt, Dipl. Psych. Ferah Aksoy-Burkert
2 SWS / 3 ECTS
Montag, 13:15 – 14:45 Uhr;
Beginn: 19.10.2009
154
RAUM
aktive Teilnahme;38 Seminarbeitrag (nb)
STUDIEN-/ PRÜFUNGSLEISTUNGEN
Eintrag in Seminarliste am 29.09.2009
ANMELDUNG
Dass Menschen zu- und abwandern ist schon immer gesellschaftliche Realität gewesen. Der Sozialen Arbeit ist
dabei von ihren Anfängen an eine besondere Rolle zugekommen, deren Ausprägung sich an dem jeweils
aktuellen Verständnis gesellschaftlicher Integration orientierte.
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
Das Seminar soll Gelegenheit geben, eigene Erfahrungen (im Rahmen des Praxissemesters) mit der multikulturellen Situation und in interkulturellen Handlungszusammenhängen zu reflektieren und auf der Basis
einschlägiger wissenschaftlicher Diskurse und Befunde einen eigenen Standpunkt zu erarbeiten. Bestandteil
des Seminars ist ein Interkulturelles Training.
Literatur zur Einführung
Hamburger, Franz (2009): Abschied von der Interkulturellen Pädagogik. Plädoyer für einen Wandel sozialpädagogischer Konzepte. Juventa (Weinheim).
Filsinger, Dieter (2008): Bedingungen erfolgreicher Integration, Monitoring und Evaluation. Bonn: (FriedrichEbert-Stiftung), S. 1-40.
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/ PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
SP-16
Wahlpflichtmodul
SP-16.5b
Balu-Begleitseminar
Seminar
Sandra Giesemann M.A.
2 SWS / ECTS-Punkte werden noch vom Prüfungsausschuss
festgelegt
Mittwoch, 15:15 – 16:45 Uhr
153
aktive Teilnahme;39 Seminarbeitrag (nb)
Eintrag in Seminarliste am 29.09.2009
Übergreifende Lernziele/Kompetenzen:
-
Förderung Sozialen Engagements und demokratischer Prinzipien
Ermöglichung des Erfahrungsaustausches auf wissenschaftlicher Basis
Einsicht in die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Projekts
Vermittlung von Selbst-, Sach- und Sozialkompetenzen
Vermittlung von Einsicht in Lernprozesse selbst bestimmten Handelns
„Balu und Du“ kümmert sich um Kinder, die aus verschiedenen Gründen ein mehr an Zuwendung und
Aufmerksamkeit benötigen. Jedem „Mogli“ (dem betreffenden Grundschulkind) wird ein „Balu“ (ein/e
ehrenamtliche/r junger Erwachsene/r, i.d.R. ein/e Studierende/r) zur Seite gestellt. Beide treffen sich über die
Zeitdauer eines Jahres regelmäßig pro Woche für einige Stunden, um voneinander zu lernen und um die
Entwicklung der Kinder zu fördern und zu reflektieren.
Das Seminar dient der sozialwissenschaftlichen Reflexion der in der Durchführung erworbenen Erfahrungen.
Die Begleitveranstaltungen in Seminarform habend en Charakter einer pädagogischen Beratung und führen ein
in die kasuistische Methode der systematischen Fallbearbeitung.
Die „Balus“ schreiben wöchentlich ein Tagebuch. Darin wird der Verlauf der Beziehung und der Aufgaben
reflektiert. Diese Berichte ermöglichen eine Selbstreflexion und eine wissenschaftliche Begleitung.
Der Seminarbeitrag besteht in Form von Tagebucheinträgen und der aktiven Mitarbeit bei der Durchführung
des Projektes (auf den Einzelfall bezogen).
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
38 Teilnahmepflicht.
39 Teilnahmepflicht.
SP-16
Wahlpflichtmodul
SP-16.6b
36
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIEN-/ PRÜFUNGSLEISTUNGEN
ANMELDUNG
Begleitseminar zum Mentoring-Programm
Seminar
Prof. Dr. Simone Odierna
2 SWS / ECTS-Punkte werden noch vom Prüfungsausschuss
festgelegt
Termine nach Vereinbarung
nach Vereinbarung / Aushang
aktive Teilnahme;40 Seminarbeitrag (nb)
Eintrag in Seminarliste am 29.09.2009
Das Seminar richtet sich ausschließlich an die Mentorinnen und Mentoren im Studienjahr 2009-2010 und dient
der Begleitung der Tätigkeit der Mentorinnen und Mentoren. Die Studierenden sollen Grundlagen von
Kommunikation, Beratung, kollegialer Beratung und Coaching kennen lernen und einüben. Die Erfahrungen
der Mentorinnen und Mentoren sollen in Paargesprächen und in der Gruppe reflektiert werden.
Literatur wird noch bekannt gegeben.
40 Teilnahmepflicht.
37
MODULNUMMER
MODULBEZEICHNUNG
(TEIL-)MODULNUMMER
VERANSTALTUNGSTITEL
VERANSTALTUNGSFORM
DOZIERENDE
SWS/ECTS
ZEIT
RAUM
STUDIENLEISTUNGEN
ANMELDUNG
Fakultatives Angebot
Fakultatives Angebot
Theatergruppe der HTW
Gruppenarbeit
Prof. Dr. Simone Odierna
Wird noch vom Prüfungsausschuss festgelegt
Einführungsveranstaltungen am 21.10. und 4.11.2009, 18:00 – 21:00 Uhr,
Blockveranstaltung am 13. und 14.11.09, 9:30 –18:00 Uhr,
Proben am 25.11., 2.12., 9.12. und 16.12.09 sowie 13.01.10, jeweils 18:00 –
21:00 Uhr,
Blockveranstaltung 15./16.01.10, 9:30-18:00 Uhr,
Generalprobe 19.01. abends,
Auftritt 20.01.10 abends
AULA (Campus Rastpfuhl) und Alter Senatssaal (Campus Alt-Saarbrücken)
Aktive Teilnahme, Gruppenarbeit.
Bei der Dozierenden erforderlich
Theatergruppe der HTW
Das Projekt hat das Ziel, Studierenden die Möglichkeit zu geben, in einer auf längerfristige Arbeit angelegten
Theatergruppe kontinuierlich mit Hilfe von Improvisation, Rollenspiel, Rollenarbeit und Szenenarbeit,
klassische und moderne Stücke einzuüben und zum Ende des Semesters in der Hochschule zu präsentieren.
Neuaufnahmen sind in jedem Semester möglich. Die Platzanzahl ist auf höchstens 25-30 Personen begrenzt,
daher bitte bei der Dozentin anfragen! [email protected]
Niemand wird zum Auftreten gezwungen. Mitarbeit nur „hinter der Bühne“ (Maske, Requisite, Kostüm,
Szenenbild, Musik und Ton etc.) ist auch möglich!
Inhalt der Arbeit
Klassische und moderne Stücke werden mit dem Ziel öffentlicher Auftritte an der Hochschule erarbeitet.
Im einzelnen:
• Kenntnisse und Erfahrungen hinsichtlich verschiedener Methoden von „warming up“,
• Kenntnisse und Erfahrungen hinsichtlich freier und gelenkter Improvisation,
• Kenntnisse zu ersten Grundlagen des Szenenaufbaus,
• Erfahrungen und Fähigkeiten mit dem „Sich-Einfühlen“ in verschiedene Rollen,
• Rollenarbeit,
• Erfahrungen und Kenntnisse hinsichtlich des Auftretens auf einer Bühne, des „Sich-Aneignens“ einer
Bühne,
• Erfahrungen mit Auftritten vor fremdem Publikum,
• Evaluation der Auftritte.
Freiwillige Theoriearbeit (Themen wählbar nach persönlichem Interesse)
Improvisation und Rollenspiel, die Arbeit an der Rolle, Theaterpädagogik etc.
"Theaterpraxis"
Gruppenprozess und Kooperation in einer Theatergruppe, praktische Erfahrung mit der Organisation und
Durchführung eines Auftrittes, Evaluation und Auswertung der Auftritte.
Methoden
Körperarbeit, freie und gelenkte Improvisation, Rollen- und Szenenarbeit.
Anforderungen
Keine besonderen Anforderungen! Theatererfahrung ist nicht nötig, kann aber auch nicht schaden! Spielfreude
und „sich einlassen“ sind erforderlich. Kontinuierliche Mitarbeit wird erwartet! Bitte Gymnastiksachen und
unbedingt weiche Gymnastikschuhe o.ä. sowie eine Decke (mind. 1,40 m x 2,00 m) und einen Pullover
mitbringen.
Teilnahmevoraussetzung ist Lust auf Theaterarbeit!
Notwendig ist die kontinuierliche Mitarbeit bei der Blockveranstaltung, den Proben und dem Auftritt. Bei den
Probenterminen ab November ist die Anwesenheit je nach Rollenzusammensetzung der Szene, die erarbeitet
wird, nur gruppenweise nötig. Im Januar ist kontinuierliche Anwesenheit erforderlich.
Literatur wird noch bekannt gegeben.
38
6.
Dozierende und Mitarbeitende
Professorinnen und Professoren
FILSINGER, Dieter
Professur für Sozialwissenschaftliche Grundlagen, Sozialpolitik und
Evaluation; Dr. phil., Soziologe/Erziehungswissenschaftler M.A.
Telefon: (06 81) 58 67- 464; 9 71 32-12
E-Mail: [email protected], [email protected]
Zimmer 56
FÖRSTER, Charis
Professur für Theorie, Praxis und Empirie der Pädagogik der Kindheit;
Dr. phil., Diplom-Psychologin, Dipl.-Theologin
Telefon: (06 81) 58 67- 481; 9 71 32-17
E-Mail: [email protected]
Zimmer 234
GEHRES, Wolfgang
Vertretung der Professur für Sozialisation und Bildung über die
Lebensalter; Dr. phil., Diplom-Soziologe
Telefon: (0681) 9 71 32 22
E-Mail: [email protected]
Zimmer 123
KRAIMER, Klaus
Professur für Theorie, Praxis und Empirie Sozialer Arbeit; Dr. phil.,
habil., Diplom-Pädagoge, Sozialarbeiter grad., Privatdozent an der
Universität Osnabrück
Telefon: (06 81) 58 67- 494; 9 71 32-16
E-Mail: [email protected];
[email protected]
Zimmer 127
ODIERNA, Simone
Professur für Handlungsfelder und Methoden der Sozialen Arbeit; Dr.
phil.; Diplom-Sozialwissenschaftlerin (Soziologie), Theaterpädagogin
Telefon: (06 81) 58 67- 470
E-Mail: [email protected];
Zimmer 134
RUPPIN, Iris
Vertretung der Professur für Handlungsfelder und Methoden der
Pädagogik der Kindheit, Dr. phil; Diplom-Soziologin/
Erziehungswissenschaftlerin
Telefon: (0681) 971 32-20
E-Mail: [email protected]
Zimmer 223
Gastprofessorinnen und -professoren
KLATTE, Jürgen
Professor (em.) der KHSA, Diplom-Psychologe, Psychologischer
Psychotherapeut
Telefon: (0681) 58 46 675 (p),
Zimmer 121
ZEITZ-DEGOTT, Ria
Professorin (em.) der KHSA, Diplom-Sozialarbeiterin, Kinder- und
Jugendlichenpsychotherapeutin, Supervisorin (DGSv)
Telefon: (06805) 7703 (p)
E-Mail: [email protected]
Zimmer 121
Sprechstunden: nach Vereinbarung.
39
Lehrbeauftragte41
ADAM, Andrea
Diplom-Pädagogin, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt SIMA
Post: G.I.M/SIMA, Rastpfuhl 12a, 66113 Saarbrücken
Telefon: (0681) 9 71 32-36
E-Mail: [email protected]
Zimmer 101, Bibliotheksgebäude – Nebeneingang
AKSOY-Burkert, Ferah
Diplom-Psychologin, AB Consulting – Kommunikation, Training,
Coaching
Post: Kaiserstr. 26, 66386 St. Ingbert
Telefon: (06897) 601 07 20
E-Mail: [email protected]
ALTMEYER, Ludwig
Diplom-Sozialpädagoge, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut,
Supervisor (SG)
Psychotherapeutische Praxis f. Kinder und Jugendliche
Kaiserstr. 67, 66424 Homburg
Telefon: (06841) 97 25 03
E-Mail: [email protected]
BECKER, Anette
Fachhochschulassistentin; Erziehungswissenschaftlerin M.A.
Telefon: (0681) 58 67- 478; 97132-35
E-Mail: [email protected]
Raum: 229
BECHTEL, Manuel
Diplom-Sozialarbeiter/Sozialpädagoge (FH)
Supervisor DGSv
Margaretenstift Saarbrücken
Telefon: ( 0174) 31 77 157
E-Mail: [email protected]
BÖHM, Stefan
Dr. phil., Diplom-Sozialarbeiter
Erziehungswissenschaftler, Supervisor
Jugendreferent Diözese Speyer
Telefon:( 0178) 5 83 75 42
[email protected]
CLAUSIUS, Monika
Juristin (2. Staatsexamen), Rechtsanwältin und Fachanwältin für
Familienrecht
Post: Hessenweg 4, 66111 Saarbrücken
Telefon: (0681) 94 77 60
E-Mail: [email protected]
DEWES, Birgit
Diplom Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin (FH)
Supervisorin DGSv
Pflegedienstleitung, Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft LV
Saarland e.V.
Telefon: (0162) 26 45 512
E-Mail: [email protected]
EHRE, Christel
Diplom-Sozialpädagogin (FH)
Lebensberatungsstelle des Bistums Trier (Dillingen)
Telefon: (06831) 24 77
E-Mail: [email protected]
41 Vorbehaltlich der Genehmigung durch den Rektor der HTW.
40
FRIED, Lydia
Diplom-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin (FH)
Supervisorin DGSv
Caritasverband, Gemeinwesenarbeit
Telefon: (06825) 4 87 59
E-Mail: [email protected]
LÜCK-FILSINGER,
Marianne
Dr. phil., Soziologin M.A., Lehrerin (1. Staatsexamen); freiberufliche
Sozialwissenschaftlerin (Forschung & Entwicklung, Evaluation,
Beratung)
Post: Ring am Gottwill 11, 66117 Saarbrücken
Telefon: (0681) 581 533
E-Mail: [email protected]
SAAR, Herbert
Diplom-Soziologe
Jugendhilfezentrum Saarbrücken
Telefon: (0681) 9 26 83 21 (d)
z.Z. keine Emailadresse
SCHULZE-KRÜDENER,
Jörgen
Dr. phil., Diplom-Pädagoge, wissenschaftlicher Angestellter im Fach
Pädagogik an der Universität Trier
Post: Universität Trier, FB I – Pädagogik, Universitätsring 15, 54286
Trier
Telefon: (0651) 201 2354 (p), (0681) 971 32 42
E-Mail: [email protected]
Zimmer 120
VOGT, Wolfgang
Diplom-Pädagoge, Geschäftsführer der Forschungs- und Transferstelle
„Gesellschaftliche Integration und Migration, G.I.M“ (FITT)
Post: G.I.M./SIMA, Rastpfuhl 12a, 66113 Saarbrücken
Telefon: (0681) 58 67 490; 9 71 32-36
E-Mail: [email protected]
Zimmer 101 (Nebengebäude)
VÖLKER, Mallory
Jurist (2. Staatsexamen), Richter am Oberlandesgericht, ehem. wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundesverfassungsgerichts
Post: 13, Rue des Tabatières, F-57200 Sarreguemines
E-Mail: [email protected]
Sprechstunden: nach Vereinbarung.
41
Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben
BECKER, Anette
Fachhochschulassistentin; Erziehungswissenschaftlerin M.A.
PROFESSUR DR. CHARIS FÖRSTER Telefon: (0681) 58 67 – 478; 97132 – 35
(FORSCHUNG)
E-Mail: [email protected]
Raum: 229
EPPLE-TRITTELVITZ,
Carina
PROFESSUR DR. CHARIS FÖRSTER
FICKEIS, Rolf
PRAXISKOORDINATOR
GIESEMANN, Sandra
Lehrkraft für besondere Aufgaben; Dipl. Soz.Arb./Soz.Päd. (BA),
Diplom-Psychologin
Telefon: (0681) 58 67 – 480; 97132 – 15
E-Mail: [email protected]
Raum: 232
Lehrkraft für besondere Aufgaben; Dipl. Soz.Arb./Soz.Päd. (FH)
Telefon: (0681) 58 67 – 474; 97132 – 24
E-Mail: [email protected]
Raum: 132
Lehrkraft für besondere Aufgaben; Dipl. Soz.Arb./Soz.Päd. (FH), M.A.
PROFESSUR DR. KLAUS KRAIMER Telefon: (0681) 58 67 – 473, 97132 – 30
E-Mail: [email protected]; [email protected]
Raum: 130
RIES, Karsten
STUDIENGANGSLEITUNG; PROF.
DR. DIETER FILSINGER
Wissenschaftlicher Mitarbeiter; Soziologe M.A.
Telefon: (0681) 58 67 – 134; 97132 – 33
E-Mail: [email protected]
Raum: 134
Sprechstunden: nach Vereinbarung.
42
Wissenschaftliche und studentische Hilfskräfte
BERNARDING, Julia
Studentin; E-Mail: [email protected]
BIBLIOTHEK
BERG, Natascha
Studentin, E-Mail: [email protected]
PROFESSUR DR. SIMONE
ODIERNA
DIETRICH, Aline
Studentin, E-Mail: [email protected]
PROFESSUR DR. CHARIS
FÖRSTER
FRENSCH, Kirsten
Studentin; E-Mail: [email protected]
PROFESSUR DR. KLAUS
KRAIMER
HAERTING, Sina
Studentin; E-Mail: [email protected]
PROFESSUR DR. CHARIS
FÖRSTER
HARTMANN, Thomas
Student, E-Mail: [email protected]
PROFESSUR DR. CHARIS
FÖRSTER (FORSCHUNG)
HEROLD, Anne
Studentin, E-Mail: [email protected]
PROFESSUR DR. SIMONE
ODIERNA
MARKS, Svenja
Studentin, E-Mail: [email protected]
PROFESSUR DR. KLAUS
KRAIIMER
NEMCOVA , PETRA
PROFESSUR DR. KLAUS
KRAIMER
Studentin, E-Mail: [email protected]
SCHMIDT, Andreas
Student; E-Mail: [email protected]
PROFESSUR DR. DIETER
FILSINGER
SCHMITT-VOLLMER,
Eva
Studentin; E-Mail: [email protected]
PROFESSUR DR. CHARIS
FÖRSTER
(FORSCHUNG)
SCHUSTER, Denis
Student; E-Mail: [email protected]
MEDIEN-UNTERSTÜTZUNG
SEILER, Ferdinand
Student; -Mail: [email protected]
MEDIEN-UNTERSTÜTZUNG
STOPP, Angelika
Studentin; E-Mail: [email protected]
BIBLIOTHEK
VASILEVA, Nikolinka
Studentin; E-Mail: [email protected]
PROFESSUR DR. CHARIS
FÖRSTER
VELTEN, Annette
Studentin; E-Mail: [email protected]
BIBLIOTHEK
WAPPES, Klara
Studentin; E-Mail: [email protected]
PROFESSUR DR. CHARIS FÖRSTER
WEIDNER, Melanie
PROFESSUR DR. SIMONE
ODIERNA
Studentin; E-mail: [email protected]
43
WEISCHENBERG, Meike
Studentin; E-Mail: [email protected]
BIBLIOTHEK
WOLTER, Jasmin
Diplom-Betriebswirtin (FH); E-Mail: [email protected]
BIBLIOTHEK;
ZIMMER, Simone
PROFESSUR DR. CHARIS FÖRSTER
(FORSCHUNG)
Studentin; E-Mail: [email protected]
44
7.
Organisation des Studiengangs
Hochschule
Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes – Rektorat
Goebenstr. 40, 66117 Saarbrücken
Telefon: (0681) 58 67 – 100; – 101
E-Mail: [email protected]; [email protected]
Standort des Studiengangs
Rastpfuhl 12a, 66113 Saarbrücken
Telefon: (0681) 58 67 – 464; 97 132 – 0
E-Mail: [email protected];
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Dekan: Prof. Dr. Dieter Filsinger
Prodekanin: Prof. Dr. Martha Meyer
Studiengangsleitung
Prof. Dr. Dieter Filsinger
Telefon: (0681) 58 67 – 462; 97 132 – 12
E-Mail: [email protected]
Stellvertretende Studiengangsleiterin
Prof. Dr. Charis Förster
Sprechstunden: nach Vereinbarung und Aushang
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Karsten Ries Soziologe, M.A, .
Telefon: (0681) 58 67 – 476; 9 7132 – 33
E-Mail: [email protected]
Praxiskoordinator
Rolf Fickeis, Dipl. Soz.Arb /Soz.Päd. (FH)
Telefon: (0681) 58 67 – 474; 97 132 – 29
E-Mail: [email protected]
Zimmer 132
Sprechstunden: nach Vereinbarung und Aushang
Studiengangssekretariat
Helga Schmidt-Bruni
Telefon: (0681) 58 67 – 464; 97 132 – 12
E-Mail: [email protected]; [email protected]
Zimmer 54
Sprechstunden: siehe Aushang
Koordination und Verwaltung
Ralf Steinkamp, Diplom-Soziologe
Telefon: (0681) 58 67 – 465; 97 132 – 14
E-Mail: [email protected]; [email protected]
Zimmer 52
Sprechstunden: siehe Aushang und nach Vereinbarung
Studierendenservice der HTW – Prüfungsamt
Hans Jürgen Böffel
Goebenstr. 40, 66117 Saarbrücken
Telefon: (0681) 58 67 – 114;
E-Mail: [email protected]
Verena Eifler
Telefon: (0681) 58 67 – 116
E-Mail: [email protected]
45
Prüfungsausschuss des Studiengangs
Vorsitzender: Prof. Dr. Dieter Filsinger
Stellvertretender Vorsitzender: Prof. Dr. Klaus Kraimer
Studentische Vertreterin: Sina Härting (E-Mail: [email protected]);
Stellvertreter: Andreas Schmidt (E-Mail: [email protected])
Prüfungsbüro des Studiengangs
Helga Schmidt-Bruni
Telefon: (681) 58 67 – 464; 97 132 – 12;
E-Mail: [email protected]; [email protected]
Sprechstunden: nach Vereinbarung und Aushang
Bibliothek
Leiterin: Wilma Schwingboth, Diplom- Bibliothekarin
Telefon: (0681) 58 67 – 488; 97 132 – 25;
E-Mail: [email protected]; [email protected];
Öffnungszeiten: Montag-Freitag: 09:00 – 16:00 Uhr
Fachstudienberatung
Anmeldung im Studiengangssekretariat
Hausmeister
Christoph Kohl
Telefon: (0162) 488 71 79
Zimmer 22
Studierendenvertreter/innen (Fachschaft, Hochschulgremien)
ABEL, Manuel
E-Mail: [email protected]
KOMMISSION
STUDIENGEBÜHREN
BERNARDING, Julia
E-Mail: [email protected]
FAKULTÄTSRAT
BERG, Natascha
E-Mail: [email protected]
FACHSCHAFT;
KOMMISSION
STUDIENGEBÜHREN
DONAUER, Julia
E-Mail: [email protected]
FAKULTÄTSRAT
FRANZ, Daniela
E-Mail: [email protected]
FACHSCHAFT;
KOMMISSION
STUDIENGEBÜHREN
STOPP, Angelika
E-Mail: [email protected]
FAKULTÄTSRAT
THEIS Annette
E-Mail: [email protected]
FACHSCHAFT
WEISCHENBERG, Meike
E-Mail: [email protected]
FACHSCHAFT
WEIDNER, Melanie
FACHSCHAFT
E-Mail: [email protected]
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