Begriffe zur Studienstruktur

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Begriffe zur
Studienstruktur
Das Kernfach im Bachelor of Arts und Bachelor of Science
Das Kernfach ist das Fach, wofür Sie sich bewerben müssen. Dieses macht in Bachelor of Arts
Studiengängen in der Regel 90 Leistungspunkte (LP) sowie in Bachelor of Science Studiengängen
150 Leistungspunkte aus. In den Kernfächern werden Pflicht- und Wahlpflichtmodule (Erläuterung
siehe Studienlexikon) studiert. Am Ende des Studiums wird im Kernfach die Bachelor- bzw.
Masterarbeit angefertigt.
Die Kernfächer im Rahmen des polyvalenten Bachelors1 bzw. des Master of
Education
Je nach Ausrichtung der Schulform, an der Sie später unterrichten möchten, wählen Sie zwei
Kernfächer, die Sie beide zu gleichen Teilen studieren. In Abhängigkeit der angestrebten Schulform
ist Ihre Wahl eingeschränkt. Wer z.B. Grundschullehramt studieren möchte, muss verpflichtend
Deutsch oder Sorbisch im ersten Kernfach studieren. Wer an Förderschulen unterrichten möchte,
muss im ersten Kernfach Rehabilitations- und Integrationspädagogik wählen.
Für beide Kernfächer müssen Sie sich bewerben und gegebenenfalls einen NC schaffen. Über
mögliche Fächerkombinationen informieren Sie sich bitte in der Broschüre „Traumberuf Lehrer“, die
wir Ihnen ebenfalls im Downloadbereich (http://www.zv.uni-leipzig.de/studium/angebot/
downloadbereich.html) zur Verfügung stellen.
Der Wahlbereich der Geistes- und Sozialwissenschaften
Neben dem Kernfach und dem Schlüsselqualifikationsbereich sehen die Bachelorstudiengänge der
geistes- und sozialwissenschaftlichen Fakultäten einen Wahlbereich vor. (Dies betrifft die StudienBitte beachten Sie, dass ab dem Wintersemester 2012/2013 keine Immatrikulation
mehr in das erste Fachsemester des polyvalenten Bachelors erfolgt. Bei entsprechend
anrechenbaren Vorleistungen ist eine Immatrikulation in den polyvalenten Bachelor nur noch ab dem
dritten Fachsemester aufwärts möglich. Abiturienten des Jahrgangs 2012 können
keinesfalls ein Studium im polyvalenten Bachelor Lehramt aufnehmen!
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gänge mit Abschluss Bachelor of Arts der Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften,
der Philologischen Fakultät, der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie und der
Theologischen Fakultät.) Er umfasst in der Regel 60 der insgesamt 180 im Studium zu erbringenden
Leistungspunkte. Je nach individuellem Interesse gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Wahlbereich zu gestalten.
Variante 1 - die freie Gestaltung des Wahlbereichs
Die von den meisten Studierenden gewählte ist die freie Gestaltung des Wahlbereichs. Dabei
können immer zu Semesterbeginn Module aus einem vorgegebenen Angebot aus ca. 30
verschiedenen Fachgebieten gewählt werden. Die Studierenden legen sich im Wahlbereich also
nicht von vornherein auf ein bestimmtes Fach fest, sondern können eigene Schwerpunkte setzen und
im Laufe des Studiums z.B. Module aus verschiedenen Fächern studieren. Das konkrete
Wahlbereichsangebot wird in jedem Semester in einer Broschüre im Internet unter http://www.unileipzig.de/moduleinschreibung veröffentlicht.
Fachgebiete im Wahlbereich
Afrikanistik
Germanistik
Linguistik
Ägyptologie
Geschichte
Musikwissenschaft
Altorientalistik/
Hebraistik
Geschichte und
Theologie des
Christentums
Gräzistik
Indologie, Tibetologie
und Mongolistik
Japanologie
Kommunikations- und
Medienwissenschaft
Kulturwissenschaften
Onomastik
(Namenkunde)
Amerikastudien
Anglistik
Arabistik
Archäologie der Alten
Welt
Deutsch als
Fremdsprache
Ethnologie
Kunstgeschichte
Romanische Studien/
Italianistik
Romanische Studien/
Lusitanistik
Sinologie
Ostslawistik
Philosophie
Sorabistik
Soziologie
Politikwissenschaft
Religionswissenschaft
Theaterwissenschaft
Translation
Romanische Studien/
Französistik
Romanische Studien/
Hispanistik
Westslawistik
Allerdings ist die Kapazität der für den Wahlbereich geöffneten Module begrenzt und wenn ein
Modul besonders nachgefragt ist, muss ggf. ein anderes Modul mit noch freien Plätzen gewählt
werden.
Deshalb werden zu Beginn eines jeden Semesters mindestens drei Modulwünsche von den
Studierenden über ein Online-System abgefragt. Diese Wünsche können priorisiert werden und es
wird versucht, das an erster Stelle genannte Modul zuzuteilen. Das zweit- oder drittplatzierte Modul
wird zugeteilt, wenn für das an erster Stelle genannte alle Modulplätze vergeben sind. Außerdem ist
es bei der freien Gestaltung des Wahlbereichs in einigen Fächern möglich, zusätzliche Wahlpflichtmodule des eigenen Kernfachs zu studieren und diese im Wahlbereich anrechnen zu lassen. Das
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Kernfach wird in diesem Fall also ausgebaut und vertieft. Darüber hinaus erleichtert der Wahlbereich
die Organisation von Auslandsaufenthalten, da im Ausland studierte Module im Wahlbereich
angerechnet werden können. Gleiches gilt für einen Wechsel von einer deutschen Hochschule an die
Universität Leipzig: die bislang studierten Module können grundsätzlich im Wahlbereich anerkannt
werden.
Variante 2 - das Wahlfach
Die zweite Gestaltungsmöglichkeit des Wahlbereichs eignet sich für Studierende, die bereits zu
Beginn des Studiums entscheiden möchten, im Wahlbereich ausschließlich Module in einem
bestimmten Fachgebiet zu studieren. Diese können sich für ein Wahlfach anmelden. Bei erfolgreicher
Anmeldung für ein Wahlfach werden dem Studierenden die Plätze in den zum Wahlfach
gehörenden Modulen in jedem Semester zugesichert. In der Regel entspricht dies einem Modul pro
Semester. Für jedes Wahlfach existiert ein Studienablaufplan, der die empfohlenen Module enthält.
Die Studienablaufpläne finden Sie unter www.uni-leipzig.de/wahlfach
Wahlfachangebot*
Ägyptologie
Außereuropäische
Kulturen
Alte Geschichte
Bohemistik (Tschechisch)
Altorientalistik
Anglistik
Arabistik
Geschichte und
Theologie des
Christentums
Historische
Hilfswissenschaften
Hispanistik
Italianistik
Lusitanistik
Musikwissenschaft
Polonistik
Französistik
Religionswissenschaft
Germanistik
Russistik
Ost- und
Südosteuropäische
Geschichte
*Informationen zu Kombinationseinschränkungen, Sprachanforderungen und die Studienablaufpläne
finden Sie unter www.uni-leipzig.de/wahlfach
Die Zahl der Studienplätze in den Wahlfächern ist begrenzt. Übersteigt die Zahl der Anmeldungen
die der Studienplätze, findet ein zentrales Vergabeverfahren statt.
Nicht alle Fachgebiete, die Module im frei gestaltbaren Wahlbereich anbieten, können als
Wahlfach studiert werden. Es ist zulässig, im Laufe des Studiums in den frei gestaltbaren
Wahlbereich zu wechseln. Dabei werden die im Wahlfach bereits studierten Module anerkannt.
Schlüsselqualifikationen in den Bachelor- und Masterstudiengängen
Um die Studierenden auf anspruchsvolle Tätigkeiten in Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft
vorzubereiten, gewinnt insbesondere in den Bachelorstudiengängen die Vermittlung von
„überfachlichen Schlüsselqualifikationen“ an Bedeutung.
Schlüsselqualifikationen (SQ) bezeichnen Grundkompetenzen, die neben der fachwissenschaftlichen
Qualifikation Voraussetzung für einen möglichst reibungslosen Übergang aus dem Studium in die
Phase der Berufs- und Erwerbstätigkeit sind. In der bildungspolitischen Diskussion wird dies oft mit
dem Begriff „Beschäftigungsbefähigung“ oder „employability“ umschrieben. Schlüsselqualifikationen
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sollen den Rahmen des Fachstudiums weiten und den Blick für die Breite und Differenziertheit der
praktischen Aufgaben öffnen, mit denen die zukünftigen Hochschulabsolventinnen und -absolventen
konfrontiert werden. In den Bachelor- und Masterstudiengängen der Universität Leipzig wird
versucht, dieses Ziel auf mehreren Ebenen zu erreichen:

In den Studiengängen selbst über die Vermittlung grundlegender Methodenkompetenz anhand der
jeweiligen Fachgebiete, aber auch durch Pflichtpraktika sowie Fremdsprachen-erwerb oder über
Auslandsaufenthalte.

Außerdem existieren vor allem für viele Bachelorstudiengänge eigene Lehrangebote, die sich an die
Studierenden einer bestimmten Fächergruppe richten, sogenannte „fakultätsinterne“
Schlüsselqualifikationen.

Darüber hinaus werden in einem besonderen fakultätsübergreifenden Lehrangebot unter der Rubrik
„Schlüsselqualifikationen“ interdisziplinär ausgerichtete Module zusammengefasst. Die Inhalte sind
fachübergreifend ausgerichtet und sollen vorrangig einen fundierten Einblick in eine andere Disziplin
geben.
In der Regel sind in jedem Bachelorstudiengang Module im Umfang von mind. 10 Leistungspunkten
aus dem Angebot der fakultätsübergreifenden Schlüsselqualifikationen zu studieren. Nähere
Informationen zu den aktuell angebotenen Modulen werden jedes Semester in der SQ-Broschüre
unter http://www.uni-leipzig.de/moduleinschreibung bekannt gegeben.
In welchem Semester diese Module studiert werden können, kann in den Studienordnungen der
jeweiligen Studiengänge in Erfahrung gebracht werden.
Rechtsverbindliche Regelungen zu den Modulen und Modulprüfungen trifft die Ordnung für die
fakultätsübergreifenden Schlüsselqualifikationen, die in der Datenbank amtlicher Bekanntmachungen
einzusehen ist.
Was sind die Bildungswissenschaften?
Nicht nur in der Fachwissenschaft sollte ein angehender Lehrer breite Kenntnisse besitzen, sondern
auch in Fragen der Sozialisation sowie der Erziehung und Entwicklung von Heranwachsenden. Um
Lernziele zu erreichen, ist es notwendig die komplexen Lernprozesse samt deren Wirkungen zu
kennen. In den drei bildungswissenschaftlichen Modulen geht es sowohl um Grundfragen der
Bildung und Erziehung in der Schule, als auch um die zugrunde liegenden psychologischen
Zusammenhänge sowie konkrete Handlungsfelder; konkret also um Inhalte, Theorien und Methoden
von Unterricht. Zur Anwendung kommt dieses Wissen dann im Rahmen der so genannten
Schulpraktischen Studien. Die dreiwöchigen Praktika werden in der semesterfreien Zeit absolviert.
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Was ist das Modulfenster?2
In Abhängigkeit von den gewählten Kernfächern und dem angestrebten Masterabschluss müssen
zwei Module (20LP) belegt werden, die zum Erwerb von Qualifikationen dienen, die für das Studium
des jeweiligen Faches notwendig sind (siehe untenstehende Tabelle). Sind gemäß Studienordnung
keine Modulfenstermodule festgelegt, oder sind die im Modulfenster zu erbringenden Studienleistungen (z.B. Latinum) bereits erbracht, können Wahlpflichtmodule des/r Kern/faches/fächer oder
Module aus den fakultätsübergreifenden Schlüsselqualifikationen der Universität, ebenso weitere
Module des jeweiligen Kernfaches oder Module aus dem Angebot des Wahlbereichs der Geistesund Sozialwissenschaften gewählt werden.
Beispiele für die Belegung im Modulfenster
Ausrichtung Lehramt
Ausrichtung Lehramt
Grundschule
Förderschule
Wahlfach
Sonderpädagogische
Module zum Erwerb
Fachrichtung für
fachwissenschaftlicher
Studierende, die als
Kenntnisse, um im Master
Kernfach 1 Rehabilitationsdie entsprechende
und Integrationspädagogik
Grundschuldidaktik zu
gewählt haben
belegen (z. B. Mathematik,
Latein – wenn für Kernfach
Kunst, Musik etc.)
2 Lateinkenntnisse
Zulassungs- voraussetzung
für die Bachelorarbeit sind,
die Studierenden aber
bisher keine
Lateinkenntnisse besitzen
Ausrichtung Lehramt
Mittelschule/ Gymnasium
*Latein – wenn für Fach 1
oder 2 Lateinkenntnisse
oder das Latinum
Zulassungsvoraussetzung für
die Bachelorarbeit sind, die
Studierenden aber bisher
keine Lateinkenntnisse
besitzen (z.B. Geschichte)
*Naturwissenschaftliches
Propädeutikum zur
Verbesserung der
Voraussetzungen für das
Studium eines naturwiss.
Faches (z. B. Chemie für
das Fach Biologie)
*Schlüsselqualifikationen
*empfohlene Module des
Faches 1 oder 2
Bitte beachten Sie, dass ab dem Wintersemester 2012/2013 keine Immatrikulation
mehr in das erste Fachsemester des polyvalenten Bachelors erfolgt. Bei entsprechend
anrechenbaren Vorleistungen ist eine Immatrikulation in den polyvalenten Bachelor nur noch ab dem
dritten Fachsemester aufwärts möglich. Das Modulfenster ist also nur für jene relevant, die
im höheren Semester des polyvalenten Bachelors studieren!
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