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P.b.b. • Abs.: Steirischer Blasmusikverband, 8020 Graz, Entenplatz 1b/III • 03Z035171
Die Zeitung
des Steirischen
Blasmusikverbandes
Jahrgang 15/Nr. 55
Februar/März 2016
1872~1916
Februar/März 2016
Der Jahreskomponist 2016 im Portrait
1
Chefredakteur Rainer Schabereiter
Fortbildungstermine
des Steirischen Blasmusikverbandes
Kapellmeistertag 2016
Sa., 27. 2. 2016,
von 9.00 bis 17.00 Uhr
Universität Leoben mit dem
neu gegründeten Landesblasorchester
Informationen und Anmeldung:
www.kapellmeistertag.at
Kapellmeister-Workshop
mit Jacob de Haan
Fr., 15. 4. und Sa., 16. 4. 2016
Bildungszentrum Laubegg
Informationen und Anmeldung:
[email protected]
Rechtstag – Zusatztermin
Sa., 2. April 2016,
von 9.00 bis 16.00 Uhr
Büro des Steirischen Blasmusikverbandes
Informationen und Anmeldung:
www.blasmusik-verband.at
Impressum | Herausgeber/Medieninhaber: Steirischer Blasmusikverband,
Entenplatz 1b/III, 8020 Graz, Tel. 0316/38 31 17, Fax 0316/38 31 17-7,
offi[email protected], Chefredakteur: Rainer Schabereiter
Editorial
Liebe Leserinnen und Leser!
„Jetz hot oana gsunga, des wor ganz verkehrt,
in Nachbarn eana Goaßbock hot grod a so blerrt!“
Mit solchen und ähnlichen Gstanzln und Liedern sind in
den Tagen um den Jahreswechsel wieder viele Gruppen aus
unseren Musikvereinen durchs Land gezogen und haben den
Hausleuten das Beste fürs kommende Jahr gewünscht. Ich
möchte mich diesen Wünschen anschließen und wünsche
euch allen viel Gesundheit und Freude an der Musik für
2016!
Auch im Steirischen Blasmusikverband ist 2016 mit dem
Neujahrskonzert des Landesjugendblasorchesters fulminant
gestartet und es wird ein Jahr vieler Veränderungen. Eine
neue Verbandshomepage, neue Ehrenzeichen und der erste
Auftritt des Landesblasorchesters sind nur einige Schlagworte
für zahlreiche Neuerungen, die alle das Ziel verfolgen,
die steirische Blasmusik zu verbessern und stärker in der
Öffentlichkeit zu positionieren. Auch die Verbandszeitung
wird grundlegend überarbeitet und gemeinsam mit anderen
Neuerungen im Rahmen der Generalversammlung im April
präsentiert werden.
Trotz aller organisatorischen Maßnahmen soll jedoch nicht
vergessen werden, dass wir im Grunde alle Blasmusiker sind
und unsere Freizeit diesem besonderen Hobby widmen. So ist
auch die erste Ausgabe 2016 dem „Jahreskomponisten“ Julius
Fučík gewidmet, der vor 100 Jahren verstorben ist. Es gibt
wahrscheinlich keinen steirischen Musikverein, der noch nie
ein Stück dieses „europäischen“ Komponisten gespielt hat.
Europäisch deshalb, da er in Prag geboren wurde, in Krems,
im kroatischen Sissek, im bosnischen Sarajewo, in Budapest
und im tschechischen Theresienstadt gewirkt hatte, eher er
seinen Lebensmittelpunkt nach Berlin verlegte. Egal, welche
Sprache gerade gesprochen worden ist, seine einzigartige
Musik wurde und wird überall verstanden.
Viel Lesevergnügen wünscht euch
Layout und Druck: Offsetdruck Dorrong OG
Sämtliche Formulierungen gelten gleichrangig für Personen beiderlei Geschlechts.
Gefördert aus Mitteln des Landes Steiermark.
2
Rainer Schabereiter,
Chefredakteur
Blasmusik Steiermark
Landesobmann Erich Riegler
Blasmusik
ist cool
Die Zahlen der aktiven Mitglieder in unseren Musikkapellen
sind insgesamt stabil. Im Jugendbereich sind in der
Steiermark mehr als 10.000 Jungmusiker registriert und
auch die Zahl der Musikschüler im Bereich der Blasmusik ist
hoffnungsvoll.
Über 2.500 Jugendliche unterziehen sich jährlich den
Prüfungen zum Jungmusikerleistungsabzeichen. All das
beweist, dass die Blasmusik bei den Insidern ziemlich „in“
und „cool“ ist.
Gerade das jüngst stattgefundene Neujahrskonzert des
Landesjugendblasorchesters Steiermark mit seiner großen
Bandbreite an Darbietungen und einem „durchwachsenen“
Publikum aller Altersschichten dokumentiert das
Begeisterungspotenzial für unser lebendes Kulturgut
Blasmusik auf höchstem Niveau.
Freilich gibt es auch die Seite der Blasmusik, wo wir
Frühschoppen oder andere Feste musikalisch umrahmen
und die Blasmusik als „Bierzeltmusik“ empfunden wird.
Das ist ein unleugbarer Teil unserer musikalischen Arbeit.
Gerade dieser wird aber in der breiten Öffentlichkeit meist
repräsentativ empfunden und somit unsere Tätigkeiten zu
oft nur auf dieses Klischee reduziert dargestellt.
Beim erwähnten Neujahrskonzert hat der ORF-Steiermark in
einem tollen Bericht die Jugendarbeit und die Begeisterung
bei Mitwirkenden und Publikum dokumentiert. In den
großen Printmedien des Landes hat diese Topveranstaltung
trotz Bemühungen im Landesvorstand (noch) keinen
entsprechenden Niederschlag gefunden.
Der Steirische Blasmusikverband hat mit LMRef. Rainer
Schabereiter und Harald Reichmann zwei ausgezeichnete
Fachleute im Bereich der Medienarbeit, die die vorliegende
Zeitung in allen Facetten bestmöglich aufbereiten.
Jede und jeder Einzelne(r) von uns ist aber als Blasmusiker
gefordert, und wenn es nur im persönlichen Gespräch mit
außenstehenden Personen geschieht, diesen Prozess der
Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen und unser riesiges
Spektrum an kulturellen Leistungen darzustellen, um die
große Öffentlichkeit von der Sinnhaftigkeit und den Nutzen
an der Gesellschaft zu unterstreichen.
Wir sind viele, und gemeinsam haben wir Gewicht!
Erich Riegler,
Landesobmann
Februar/März 2016
3
Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer
In seinem Gastkommentar in der
letzten Ausgabe dieses Magazins
hat Bischof Wilhelm Krautwaschl
die Bedeutung der Blasmusik für die
Gestaltung der Liturgie im Verlauf
des Jahreskreises hervorgehoben. Ich
kann ihm nur beipflichten. Gleichzeitig
darf ich aber den Kreis um die vielen
anderen Gelegenheiten erweitern,
an denen Abordnungen von Kapellen
die Veranstaltungen in unserem Land
bereichern. Ich bin sehr viel in unserer Steiermark unterwegs
und ich freue mich jedes Mal, wenn ich zu einem Termin
komme und die Begeisterung der Musikerinnen und Musiker
in ihren Gesichtern sehe. Es ist die Leidenschaft für die Musik
und für die Gemeinschaft, die dabei spürbar wird.
Gerade in schwierigen Zeiten, die geprägt sind von den
großen Herausforderungen unserer Tage, wie zum Beispiel der
Situation der Flüchtlinge, ist es
wichtig den Bürgerinnen und
Bürgern Halt und Orientierung
zu geben. Ja, wir stehen auch
zu Beginn des neuen Jahres
vor vielen Herausforderungen,
die unseren Wohlstand und
auch unsere Werte, die den
Kern unserer Gesellschaft
betreffen, auf eine harte
Probe stellen. Dafür brauchen
wir eine klare Antwort und
ein klares Bekenntnis zu den
europäischen Werten, aber
auch zu unseren Traditionen.
Die fast 400 steirischen
Musikkapellen leisten mit
ihren Ausrückungen einen
wesentlichen Beitrag zum
Brauchtum und der steirischen
Kultur – insbesondere der so
wichtigen Volkskultur, die
für die Menschen in unserem Land auch in turbulenten
Zeiten ein sichtbares Zeichen für die Verankerung in den
Regionen ist. Wie groß der Anteil der Musikkapellen am
steirischen Kulturleben ist, zeigt die Tatsache, dass der
Steirische Blasmusikverband die größte ehrenamtlich aktive
kulturelle Vereinigung in der Steiermark ist. Neben ihren
musikalischen Aufgaben erfüllen die Blasmusikorchester
auch wichtige gesellschaftspolitische und wirtschaftliche
Funktionen, denn durch das Musizieren in der Gemeinschaft
werden wichtige „Schlüsselkompetenzen“ vermittelt. Die
steirische Blasmusik ist mit einem Jugendanteil von über
50 % eine junge und zukunftsträchtige Bewegung. Den
jungen Menschen werden spielerisch Fähigkeiten, die für die
spätere Berufsausübung besonders gefragt sind, wie Teamund Kommunikationsfähigkeit, Disziplin und Kreativität
vermittelt.
Die Blasmusik ist ein ständiger Lebensbegleiter durch
die diversen freudigen, aber auch traurigen Anlässe des
Lebens: Taufen, Hochzeiten, kirchliche Feste, Sommer- oder
Zeltfeste sowie Begräbnisse. Ohne Blasmusik wäre das alles
undenkbar! Die mehr als 19.000 Musikerinnen und Musiker
bereichern und verschönern unser Leben.
Die Blasmusik ist für mich ein wesentlicher Teil der steirischen
Identität, den ich in meiner Funktion als Landeshauptmann
der Steiermark im Rahmen meiner Möglichkeiten sehr gerne
pflege, fördere und unterstütze.
Foto: © Erwin Scheriau
Foto: © Erwin Scheriau
Gemeinsam in das Jahr 2016
4
An dieser Stelle danke ich allen Musikerinnen und Musikern,
den Funktionärinnen und Funktionären sowie allen, die
mit ihrem Einsatz und Engagement für die Blasmusik zum
Blühen und Gedeihen der Volkskultur in unserer Steiermark
beitragen.
Ich wünsche einen guten Start in das Jahr 2016 und freue
mich schon auf die zahlreichen Begegnungen bei den
zahlreichen Auftritten.
Hermann Schützenhöfer
Blasmusik Steiermark
Rechtliche Informationen
Denn wir wissen, was wir tun!
Rechtliche Informationen für Veranstaltungen von Musikvereinen.
Allergenverordnung
Der „Betrieb“ eines Musikvereines ist untrennbar mit
gewissen Ausgaben und Aufwendungen verbunden. Ohne
Instrumente und Noten kann nicht musiziert werden. Eine
Tracht und ein Probenlokal sind für die Identität und einen
kontinuierlichen Betrieb im Verein ebenfalls wichtig. Dazu
kommen noch Ausgaben für Aus- und Weiterbildungen, für
Projekte und natürlich für außermusikalische Aktivitäten,
die der Gemeinschaft dienen wie etwa Ausflüge oder
vereinsinterne Feierlichkeiten. Da dieser Aufwand nur bedingt
durch Subventionen und Spenden gedeckt werden kann,
brauchen die Musikvereine zusätzliche Einnahmequellen –
die Vereinsfeste. Für diese gelten ganz bestimmte Regeln.
Um hier in keine Falle zu tappen, gibt es seitens des
Österreichischen Blasmusikverbandes nützliche Hinweise
und Tipps. Auch stehen die Rechtsreferenten des Steirischen
Blasmusikverbandes für Fragen jederzeit zur Verfügung. Hier
ein paar wertvolle Informationen kurz zusammengefasst.
Seit dem Inkrafttreten der neuen Allergenverordnung im
Dezember 2014 müssen die Konsumenten von verpackten
und losen Lebensmitteln informiert werden, ob diese eines
oder mehrere der 14 Hauptallergene beinhalten. Dies gilt
auch für die Gastronomie und für Festveranstaltungen. Die
Information kann mündlich oder schriftlich erfolgen. Bei
einer mündlichen Weitergabe der Informationen braucht
es den Nachweis, dass das Personal von einer geeigneten
Person eingeschult wurde und den gut sichtbaren Hinweis,
dass die Auskunft über Allergen durch das Personal erfolgt.
Für Feuerwehrfeste und Feste von gemeinnützigen Vereinen
gilt, dass jene Lebensmittel, die von Privatpersonen zu
Hause hergestellt und vor Ort verkauft werden (verstanden
werden darunter v. a. Mehlspeisen und Aufstriche), von der
Verpflichtung zur Kennzeichnung ausgenommen sind.
Vereinsveranstaltungen
Registrierkassenpflicht
Generell können drei Arten von Veranstaltungen
unterschieden werden: öffentliche Veranstaltungen (wie
etwa Konzerte, Frühschoppen oder Zeltfeste), nichtöffentliche
Veranstaltungen (wie etwa Geburtstagsfeiern oder
vereinsinterne Veranstaltungen) und Veranstaltungen,
die nicht unter das Steirische Veranstaltungsgesetz
(StVAG) fallen (wie etwa Proben, Besprechungen oder die
Generalversammlung des Vereins).
Zu beachten ist auch, ob die Veranstaltung lediglich
zu melden oder anzuzeigen ist. Meldepflichtig sind
Kleinveranstaltungen (bis 300 Personen) und wenn eine
Veranstaltungsbewilligung vorliegt. Die Meldung erfolgt bei
der Gemeinde zwei Wochen vor der Veranstaltung.
Veranstaltungen bis 1.000 Personen sind bei der Gemeinde
sechs Wochen anzuzeigen. Werden mehr als 1.000 Personen
erwartet, ist die Veranstaltung bei der Bezirkshauptmannschaft
drei Monate vorher anzuzeigen. In Graz ist immer das Magistrat
die zuständige Behörde. Die Kosten liegen hier zwischen rund
e 20,– (Meldung) und rund e 60,– Euro (Anzeige).
Von der Registrierkassenpflicht ausgenommen sind alle
Umsätze aus Veranstaltungen von abgabenrechtlich
begünstigten Körperschaften aus dem unentbehrlichen
Hilfsbetrieb (z. B. Konzerte) und dem entbehrlichen
Hilfsbetrieb („kleine Vereinsfeste“). Als „kleine Vereinsfeste“
gelten Veranstaltungen, die nicht länger als 48 Stunden
pro Jahr dauern, die ausschließlich durch Vereinsmitglieder
und deren Angehörige organisiert werden, die Künstler
engagieren mit Gagen unter e 1.000,– pro Stunde und
deren Gewinn einem klaren Zweck gewidmet sind.
Februar/März 2016
Harald Reichmann
Nähere Informationen:
www.blasmusik.at/main/service/veranstaltungen
www.bmf.at
www.ris.bka.gv.at
5
Julius Fučík
Julius Fučík –
zum 100. Todestag
Julius Arnošt Vilém Fučík kam am 18. Juli 1872 in Prag
zur Welt. Nachdem er sich bereits als Neunjähriger erste
Kenntnisse im Klavierspielen angeeignet hatte, begann er ab
1885 am Prager Konservatorium zu studieren.
Das Verhältnis zwischen Fučík und Wagner war allerdings
mehr als gespannt. Der erfolgreiche Militärkapellmeister
weigerte sich, Fučíks Kompositionen in seinen Konzerten zu
spielen, weil sie ihm offensichtlich „zu modern“ waren und
nicht den Erwartungen des Publikums entsprächen. Dafür
weigerte sich Fučík, der sehr schön zeichnen konnte, die
Titelblätter der Märsche von J. F. Wagner zu illustrieren.
1894 gründete Julius Fučík in Prag ein Bläsertrio, für das
auch mehrere Kompositionen entstanden. Für kurze Zeit war
er zweiter Fagottist am deutschen Landestheater in Prag
sowie erster Fagottist im Orchester des Nationaltheaters in
Agram, dem heutigen Zagreb. 1896 und 1997 hatte er die
Position des Stadtkapellmeisters in Sissek inne und war dort
auch als Chorleiter aktiv.
Militärkapellmeister
Neben dem Wiener Konservatorium der Gesellschaft
der Musikfreunde (der heutigen Musikuniversität) war
diese Lehranstalt die angesehenste in der gesamten
Donaumonarchie. Zunächst lernte der junge Julius Geige,
dann Fagott und ab 1890 studierte er Komposition bei einem
der besten Lehrer seiner Zeit, Antonín Dvořák. In seinen
frühen Werken wird der Einfluss des berühmten Meisters
noch deutlich zu hören sein. 1891 schrieb er sein op. 1
„Prázdiny“ (Ferien).
Seinen dreijährigen Militärdienst leistete Julius Fučík von
1891 bis 1894 beim Infanterie-Regiment Nr. 49 in Krems
an der Donau ab, wo der „Marschkönig“ Josef Franz Wagner
als Kapellmeister diente. Vor allem sein Marsch „Unter dem
Doppeladler“ hatte J. F. Wagner weltberühmt gemacht.
Sogar in den Vereinigten Staaten wurde er häufig gespielt,
obwohl Wagner selbst niemals in Amerika war. Fučík spielte
die große Trommel im Blasorchester und Violine oder Fagott
in Streichbesetzung.
6
Anfang November 1897 erhielt Fučík trotz 82 weiterer
Bewerbungen (!) die Militärkapellmeisterstelle beim
Infanterie-Regiment Nr. 86 in Sarajewo, wo er die
Symphoniekonzerte der Militärmusik einführte. 1900 wurde
das Regiment nach Budapest verlegt. 1907 nahm Kaiser
Franz Joseph I. sein bereits vor der Jahrhundertwende
komponiertes Tongemälde „Österreichs Ruhm und
Ehre“ für die Fideikommissbibliothek an, was eine
besondere Auszeichnung für Fučík darstellte. Von den vier
symphonischen Gedichten dieses Meisterwerkes wird „Die
Schlacht bei Custozza“ heute noch am häufigsten gespielt.
Ab Mai 1910 leitete Julius Fučík die Militärkapelle des
Infanterie-Regiments Nr. 92 in Prag, mit der er 1912 nach
Berlin reiste. Sein Marsch „Einzug der Gladiatoren“ wurde
der Lieblingsmarsch Kaiser Wilhelms II. Die Anregung zu
diesem bereits im Oktober 1899 komponierten Werk erhielt
Blasmusik Steiermark
Julius Fučík
Fučík durch den historischen Roman „Quo vadis“ von Henryk
Sienkiewicz, der zur Zeit der Gladiatorenkämpfe in Rom
spielte.
1910 ehelichte Fučík Christine Hardegg, eine gebürtige
Grazerin. Er hatte sie in Budapest kennengelernt, wo sie u.
a. als Kindermädchen und Deutschlehrerin arbeitete. Nach
dem Tode von Julius Fučík heiratete sie den Hauptmann
Rudolf Postl aus Hartberg. Von den Tantiemen der Werke
Fučíks ließen sie in Autal bei Graz eine Kirche errichten;
noch heute erinnert dort eine Gedenktafel an diese Stiftung.
„La Rosa di Toscana“), „Furchtlos
und treu“, „Regimentskinder“,
„Fanfaren-Klänge“, „Unter der
Admiralsflagge“ u. a. Aber auch die
„Marinarella-Ouvertüre“, die Walzer
„Traumideale, „Donausagen“ und
„Ballettratten“ werden gerne gespielt.
Populär sind auch das Charakterstück
„Die lustige Dorfschmiede“, das
Fagottsolo „Der alte Brummbär“ sowie
sein Requiem.
Die Internetseite www.notendatenbank.at
zeigt unter dem Namen Julius Fučík Ende Dezember 2015
insgesamt 311 Einträge.
Viele seiner erfolgreichen Werke sind in mehreren
Arrangements vorrätig. Besonders jene, die nicht nur die
allseits bekannten Kompositionen von ihm spielen wollen,
sei (u. a.) das Angebot des Rundel-Verlages (eigene Seite:
www.juliusfucik.de) sowie des Adler-Verlages (www.
adlermusikverlag.com) empfohlen. Im Letzteren ist auch
eine lesenswerte Biographie mit einem Werkverzeichnis von
Alois Lugitsch erschienen.
Friedrich Anzenberger
Trachten Trummer
Trachten Trummer GmbH
A-8093 St. Peter a.O., Dietersdorf a. Gnasbach 76
Tel. 03477/3150 oder 0664/5377446, Fax: DW 4, E-Mail: [email protected]
Trachten und Uniformen
für Vereine sind bei uns steirische Maßfertigung.
Ende 1912 beendete Julius Fučík seine Militärkapell­
meistertätigkeit und zog im folgenden Jahr nach BerlinSchöneberg. Dort gründete er das Prager TonkünstlerOrchester (1914) sowie den Tempo-Musikverlag (1915) und
vollendete sein Bühnenwerk „Der Hofintendant“.
Julius Fučík starb heuer vor 100 Jahren nach einer Operation
eines Tumors am Bein am 25. September 1916 in BerlinSchöneberg. Er wurde am 5. Oktober am Prager Friedhof
Vinohrady beerdigt; das Grab existiert heute noch.
Fučík ist zweifellos der bedeutendste Militärkapellmeister
in den letzten Friedensjahren der Donaumonarchie. Dies
ist umso bemerkenswerter, da er Zeit seines Lebens keine
Möglichkeit hatte, in der „Welthauptstadt der Musik“, der
damaligen Reichshaupt- und Residenzstadt Wien zu wirken.
Kompositionen
Julius Fučík hat mehr als 300 Werke komponiert. Am
erfolgreichsten war er mit seinen Märschen, v. a. mit „Einzug
der Gladiatoren“, dem „Florentiner-Marsch“ (ursprünglich
Februar/März 2016
www.trachten-trummer.at
7
Landeskapellmeister Manfred Rechberger
Vom
Dirigentenpult
des Landes­
kapellmeisters
Das frisch gegründete steirische Landes­
blasorchester hat sich in der ersten
Probe am 17. Jänner im obersteirischen
St. Michael für das bevorstehende Konzert
beim Kapellmeistertag vorbereitet und
eingestimmt.
Die tolle Atmosphäre, die großartigen musikalischen
Leistungen und der Ehrgeiz aller Musiker, die
steirische Blasmusik im „Crossover“ mit irischen und
lateinamerikanischen Stilen zu präsentieren, sollten
Einladung sein, diesem Ereignis am 27. Februar 2016 um
16.00 Uhr an der Montanuni Leoben beizuwohnen. Das
gesamte Landesblasorchester würde sich sehr über euren
Besuch freuen. Alle Details zum Programm dieses Tages gibt
es auf www.kapellmeistertag.at.
Die Blasmusik bildet mit all ihren facettenreichen
Erscheinungsformen den größten Bereich unserer steirischen
Volkskultur. Durch die Kooperation mit den verschiedensten
Volkskulturverbänden ist es uns möglich, auch über den
„Tellerrand der Blasmusik“ hinauszusehen, was eine enorme
Erweiterung des gesamten kulturellen Horizonts bedeutet.
Die Kooperation mit dem Steirischen Chorverband und den
Heimatdichtern bietet in der jungen Konzertreihe Opus
Styriae ein weiteres exquisites Konzerterlebnis.
Die Uraufführung der Kompositionen von Franz Cibulka,
Gerald Oswald, Anselm Schauffler und Reinhard Summerer
wird im Stift Stainz am 6. März 2016 gemeinsam mit Chören
aus Stainz, Trahütten und Wies stattfinden.
Bereits die Konzerte der letzten Jahre haben bewiesen, dass
diese Veranstaltung etwas ganz Besonderes im steirischen
Kulturkalender darstellt.
Ich freue mich, euch bei den beiden Konzerten begrüßen zu
dürfen!
Euer Manfred Rechberger
8
Blasmusik Steiermark
Work in Progress | Opus Styriae
ao. Studiengang Blasorchesterleitung
WORK IN PROGRESS
Seit einigen Jahren führt der Steirische Blasmusikverband
gemeinsam mit dem Chorverband Steiermark das Projekt
OPUS STYRIAE durch. Eine „Komponistenwerkstatt“,
wie sie es selber nennen, mit dem Ziel, neue regionale
Musikliteratur im Zusammenwirken von Chor und
Blasorchester entstehen zu lassen.
OPUS STYRIAE 2016 widmet sich der Kirchenmusik.
Der Gesang im kirchlichen Gottesdienst ist die älteste
in Schriften erwähnte Form der Musik. Typische
kirchenmusikalische Formen sind einstimmige Gesänge,
Choräle, Messvertonungen, Choralvorspiele und
Instrumentalmusiken sowie Motetten und Kantaten, mit
denen der Ritus unterstützt wird. Letzteres ist auch die
Aufgabe des heurigen Themas.
Steirische Komponisten sollten die ersten vier
Fastensonntage in Werke fassen und ihnen Ausdruck
dieser österlichen Bußzeit verleihen. Genau vier
Komponisten haben sich dieser Aufgabe gestellt und als
musikalisches Gesamtwerk die „Steirische Fastenkantate“
geschaffen.
1. Sonntag Invocavit: Anselm Schaufler
2. Sonntag Reminiscere: Reinhard Summerer
3. Sonntag Oculi: Gerald Oswald
4. Sonntag Laetare: Franz Cibulka
Besonders erfreulich ist die Zusammenarbeit von uns
drei Lehrenden aus dem ao. Studiengang, da wir uns
in solcher Konstellation noch nie präsentiert haben.
Vervollständigt wird dieses Quartett mit Franz Cibulka,
dessen jahrzehntelange kompositorische Karriere
bemerkenswert ist.
Die Uraufführung dieses Gesamtkunstwerkes erfolgt
am 6. März 2016 in der Pfarrkirche im Schloss
Stainz. Ausführende sind regionale Chöre und
das Bezirksorchester Deutschlandsberg unter der
Gesamtleitung von Gerald Oswald.
Ich freue mich und bin schon gespannt auf die
Klangvielfalt dieses Konzertes, gepaart mit der Bau- und
Freskenkunst dieses Stiftes.
Reinhard Summerer
Sonntag, 6. März 2016, 16.00 Uhr
Pfarrkirche Stainz
Ausführende:
Bezirksblasorchester
Deutschlandsberg, Singkreis
Trahütten, Chorgemeinschaft Stainz,
Kirchenchor Wies und weitere Chöre
aus der Region.
Karten sind im Verbandsbüro zu reservieren
bzw. an der Abendkasse erhältlich.
Weitere Informationen auf www.blasmusik-verband.at
Februar/März 2016
9
01 2016
AKTUELL
Hochschaubahn der Gefühle
Das Neujahrskonzert des Landesjugendblasorchesters Steiermark hat sich in den letzten
Jahren als Fixpunkt in der steirischen Kulturlandschaft etabliert. Spätestens seit dem
Erfolg beim internationalen Jugendorchesterwettbewerb 2015 in Linz und dem Konzert
am 6. Jänner im Grazer Stefaniensaal kann man dieses Orchester mit Fug und Recht als
das wichtigste Aushängeschild der steirischen Blasmusik betrachten.
Die 60 jungen Talente aus
über 50 steirischen Musik­
vereinen verzauberten den
prächtigen und restlos aus­
verkauften Konzertsaal in
eine wahre „künstlerischemotionale Hochschau­
bahn“ und überzeugten
das Publikum mit
Klangfarben,
wie man sie in
heimischen
AmateurOrchestern
Die „Steirische“ im sinfonischen Blasorchester
kaum zu Gehör bekommt. Das Landesjugendblasorchester
Steiermark bot an diesem Abend sinfonische Blasmusik auf
höchstem Niveau, nahe der Perfektion.
Einen wesentlichen Anteil an dieser „Perfektion mit Herz“
hatten die drei Dirigenten des Abends. Wolfgang Jud,
Siegmund Andraschek und der Slowene Miro Saje schafften
es, die Jungmusiker zu musikalischen Höchstleistungen zu
bringen, ohne dass diese ihre jugendliche Unbekümmertheit
ablegen mussten. Lachende Gesichter im Orchester zeugten
von einem starken Gemeinschaftsgefühl und einer Freude
an der Musik, wie man sie in vielen Orchestern dieser
Leistungsstufe leider nicht mehr in dieser Form findet.
Den Schwerpunkt des Abends bildeten von Siegmund
Andraschek arrangierte oder komponierte Werke, die
von ihm scheinbar auf den Charakter des Orchesters
„maßgeschneidert“ worden waren. Ganz besonders ist
hier die Uraufführung des Werks „Der Landeshauptmann“
zu erwähnen, das sicher den emotionalen Höhepunkt des
Konzertabends bildete. So mancher erwartete sich einen
der „üblichen“ Huldigungsmärsche, wie es sie schon zuhauf
gibt. Hinter dem banalen Titel versteckte sich jedoch ein
Hörerlebnis, das einen Großteil des Publikums, darunter
auch LH Schützenhöfer selbst, zu Tränen rührte.
Andraschek verarbeitete darin Motive
der Steirischen Landeshymne und setzte
sie zu einem harmonischen Ganzen
neu zusammen, ohne jedoch das
Innige dieser schlichten Melodie
zu verlieren. Spätestens als der
Schlagzeuger Johannes Kölbl
die Textpassage „dieses schöne
Land, ist der Steirer Land“ auf
seiner steirischen Harmonika
intonierte, brachen auch die letzten
emotionalen Dämme und der Saal
war von einer besonderen „kollektiven
Ergriffenheit“ erfüllt.
Einen besonderen Auftritt hatten auch
Martina Dorak und Josef Luftensteiner,
die gemeinsam mit dem Landesjugendorchester
Operettenmelodien von Emmerich Kálmán in einer ganz
besonderen Art und Weise interpretierten.
Das begeisterte Publikum sparte nicht mit Lob und
honorierte die Leistungen des Orchesters auf seine Art. Erst
nach minutenlangem stehenden Applaus und zwei Zugaben,
dem Walzer „An der schönen blauen Donau“ und dem
„Radetzkymarsch“, durften die sichtlich erschöpften, aber
glück­lichen Jungmusiker die Bühne verlassen.
01/02
01 20162015
AKTUELL
Miro Saje dirigierte mit viel Temperament und Impulsivität
„Der Radetzkymarsch war ja viel schöner als bei den
Kollegen in Wien!“, schwärmte eine Konzertbesucherin
noch an der Garderobe und sie fasste in wenigen Worten
zusammen, was sich viele an diesem Abend gedacht
hatten. Das Landesjugendblasorchester Steiermark ist der
„Talenteschuppen“ bzw. die „Kaderschmiede“ zukünftiger
Leistungsträger unserer Musikvereine und eines der
wichtigsten „Vorzeigeorchester“ der heimischen Blasmusik.
Rainer Schabereiter
JMLA Gold
Prüfungen 2016
Jugendarbeit
im Rampenlicht
Sa., 19.03.2016, 8.30 Uhr
J.J. Fux Konservatorium Graz
Anmeldeschluss: Sa., 20. Februar 2016
Die Zusammenfassung der Workshops des
3. Jugendreferenten-Tages am 10. Oktober
2015 ist ab sofort unter
www.blasmusik-verband.at im Bereich
Jugend/Jugendreferententag abrufbar.
Sa., 09.07.2016, 8.30 Uhr
J.J. Fux Konservatorium Graz
Anmeldeschluss: Sa., 11. Juni 2016
Sa., 05.11.2016, 8.30 Uhr
J.J. Fux Konservatorium Graz
Anmeldeschluss: Sa., 8. Oktober 2016
Blasmusik
Steiermark
Jugend
7. JUGENDBLASORCHESTER
LANDES
WETTBEWERB
STEIERMARK
SONNTAG,
26. APRIL 2015
AB 8.30 UHR
VERANSTALTUNGSZENTRUM
KRIEGLACH
Österreichische Blasmusikjugend | Musikbezirke
Drei neue diplomierte Jugendreferenten
nehmen die Arbeit auf
Die Österreichische Blasmusikjugend
(ÖBJ) bietet für junge Vereins­­­­fun­
ktio­
näre und jene, die sich mit
dem spannenden Aufgabengebiet der
Jugendarbeit beschäftigen möchten,
den „Lehrgang für Jugendreferenten in
Musikvereinen und Musikverbänden“
an. 2015 schlossen insgesamt
28 junge Musiker aus dem Burgenland,
Niederösterreich,
Salzburg
und
der Steiermark den Lehrgang zum
diplomierten Jugendreferenten ab
und nehmen nun ihre Arbeit in den
jeweiligen Musikvereinen auf.
Die Jugendarbeit ist eine der
wichtigsten Tätigkeiten im Musikverein
und beinhaltet ein umfangreiches
Aufgabenspektrum und viel Verant­
wortung.
Diplomierter Jugendreferent wird man
nach einem einjährigen Ausbildungs­
zyklus zu je vier Ausbildungs­blöcken.
Es werden wichtige Themen ver­
mittelt wie z. B.
■ Rhetorik und Kommunikation
■ Jugendschutz, Haftung und recht­
liche Fragen
■Entwicklungspsychologie
■ Organisation und Management in
einer Musikkapelle
■ musikalisch-pädagogische Fertig­
keiten, wie z. B. Dirigieren
■ Leiten von Bläserensembles
■ Jugendarbeit im ÖBV
Die diplomierten Jugendreferenten
2015 aus der Steiermark:
Markus Schmelzer, MV Edelsbach,
Feldbach
Martina Pucher, MV Pichler Bau
Gralla, Leibnitz
Verena Wabnigg, MV Pichler Bau
Gralla, Leibnitz
ÖBJ und Steirischer Blasmusikverband
Bad Aussee
Wunschkonzert der Stadtkapelle Bad Aussee
Am 14. November wurde in der
vollbesetzen Schützenstube Unter­
kainisch das erste Wunschkonzert der
Stadtkapelle Bad Aussee veranstaltet.
Die Jugendarbeit der Stadtkapelle
wurde erneuert und intensiviert,
und so ist die Idee entstanden, dass
die gesamte „Musijugend“ unter der
Leitung von JRef. Andreas Grill und
seiner Stv. Alexandra Peer dieses Konzert
organisiert und durchführt. Aus einem
umfangreichen Repertoire an Stücken
konnte so jedermann und „Jederfrau“
Lieblingsstücke wählen. Neben dem
gesamten Orchester der Stadtkapelle
Bad Aussee waren auch Stücke des
seit 1. September 2015 bestehenden
Jugendorchesters zu hören.
12
Besonderen Applaus erhielt die
„Musi­
jugend“ für die Aufführung
des Cups Songs – ein musikalisch
anspruchsvolles Stück.
Der Reinerlös dieser Veranstaltung
wurde ausschließlich unserer Jugend­
arbeit gewidmet.
Andreas Grill
Blasmusik Steiermark
Musikbezirke
Bruck an der Mur
Konzert mit Taktstockübergabe
Siegfried Gass im Kreise „seiner“ Stadtkapelle
Am 15. November ging der alljährliche
Dämmerschoppen der Stadtkapelle
Kapfen­berg über die Bühne. Neben einer
ausgewogenen Mischung aus traditioneller Blasmusik und modernen Kompositionen war eine Takt­stock­übergabe
das Highlight des Konzertabends. Nach
zwei dirigierten Märschen bedankte
sich die Stadtkapelle Kapfenberg beim
ehemaligen Kapellmeister Siegfried
Gass für die Leitung in den letzten
16 Jahren. Danach wurde der neue
musikalische Leiter, Karl-Heinz Tappler,
den zahlreichen Besuchern vorgestellt.
Mit einer eindrucksvollen Zusammenstellung und großem Gefühl während
des Dirigierens stellte er sein Können
bereits mit dem ersten Konzert unter
Beweis.
Florian Gratzer
Gemütliches Herbstkonzert der Knappenkapelle Breitenau
und einer Tuba und ein Klarinettentrio.
Ein musikalischer Höhepunkt war der
Auftritt der „Golden Girls“ Romana
Bojar, Julia Paar, Lisa Doppelhofer
und Asmara Schinnerl, die als
erfolgreiche Träger des Goldenen
Leistungsabzeichens hörbar ihr Können
unter Beweis stellten.
Schon der von Susanne Ebner
liebevoll gestaltete Tischschmuck ließ
erahnen, dass Kpm. Wolfgang Graf
für das diesjährige Herbstkonzert
besondere musikalische Schmankerl
Februar/März 2016
parat hatte, und das sollte sich im
Verlauf der folgenden Stunden auch
bestätigen. Neben der Knappenkapelle
musizierten auch zwei Ensembles, ein
Blechbläserquartett mit drei Tenören
Adolf Harrer wurde für sein 60-jähriges
Wirken als Musiker besonders geehrt.
Daneben wurden die Leistungen
langjähriger Funktionäre gewürdigt
und die Flötistin Anna Fladischer
offiziell in den Verein aufgenommen.
Seinen ersten Auftritt als Kpm.-Stv.
hatte Florian Ebner, der bei einem
Musikstück am Dirigentenpult stand.
Als lockere Begleiterin erlebte auch
Romana Haidenhofer ihre Premiere als
Sprecherin.
Ernst Grabmaier
13
Musikbezirke
90 Jahre Markt­musik St. Dionysen
Im November feierte die MM St. Dio­­
nysen ihr 90-jähriges Bestandsju­bi­­lä­um
im Rahmen eines Herbstkonzertes im
Kultursaal Ober­aich.
Die Vereinsgründung erfolgte im
Jahr 1925 durch den damaligen
Picheldorfer Pfarrer Franz Meier und
der Klangkörper wuchs daraufhin
stetig und verfügt heute über 50 aktive
Musiker.
Unter der Leitung von Hans-Peter Raffer
wurde dem Publikum ein bunter Reigen
an Melodien dargeboten, darunter das
Trompetensolo „Silberfäden“, das von
René Fürpaß mit Bravour vorgetragen
wurde.
„Der Barbier von Sevilla“, „Das Phantom
der Oper“ sowie die Polka „Rosamunde“
begeisterten die Gäste ebenso.
Bemerkenswert war auch der Auftritt
des Jungendblasorchesters „D-P-O“,
das die zweite Hälfte eröffnete
und aus jungen Musikern aus
St. Dionysen, Pernegg und Oberaich
besteht. Musikalische Unterstützung
kam auch vom Gastchor „Ensemble
Ingenium“, der die Konzertbesucher
mit wunderbaren Klängen verzauberte.
Die Stimmung erreichte wohl
ihren Höhepunkt als der ehemalige
Militär- bzw. Landeskapellmeister
der Steiermark, Rudolf Bodingbauer,
den Taktstock in die Hand nahm und
den von ihm komponierten Marsch
„Klingendes Steirerland“ dirigierte.
Melanie Fürpaß
Deutschlandsberg
Wunschkonzert der Bergkapelle Steyeregg
Wie immer gut besucht war das
Weihnachts- und Wunschkonzert der
Bergkapelle Steyeregg im Kultursaal.
Nach dem Eröffnungsmarsch konnte
Obfrau Michaela Krammel viele
Ehrengäste
willkommen
heißen,
darunter hohe Vertreter des Blasmusik­
verbandes.
Kpm. Josef Rupp hatte wieder ein
Programm zusammengestellt, das die
Kapelle durchaus forderte und die
Moderation hatte in gewohnter Manier
Christina Trstenjak übernommen.
Ausgefallene
Stücke
wie
der
„Champagner-Galopp“ waren ebenso
darunter wie die allseits bekannte
„Bergmannspolka“. Eine Uraufführung
erlebte der „Weiß-grün-Marsch“
aus der Feder des Kapellmeisters.
Stimmgewaltige Unterstützung erhielt
die Veranstaltung durch „St. Peter
Vokal“. Eine besondere Würdigung
wurde Josef Rupp zuteil. Er hat die BK
14
Steyeregg insgesamt 32 Jahre geleitet
und war elf Jahre lang Bez.Kpm. Beim
Wunschkonzert wurde er vom ÖBV mit
dem Verdienstkreuz in Silber geehrt.
Der musikalische Nachmittag endete
mit lang anhaltendem Applaus. Die
Bergkapelle Steyeregg hatte ein
kräftiges Lebenszeichen von sich
gegeben.
Gerfried Schmidt
Blasmusik Steiermark
Musikbezirke
Weihnachtskonzert der Marktmusik­kapelle Preding
Mit einem anspruchsvollen musika­
lischen Programm lud die Markt­
musikkapelle Preding viele Blasmusik­
freunde zum Weihnachtskonzert
in den Turnsaal der HS/NMS
Preding ein.
Obm. Erich Reisenhofer
begrüßte viele Ehrengäste
sowie Vertreter von Nach­
barkapellen.
Die musikalische Leitung
teilten sich Markus Kraxner (1. Teil)
und Armin Grundner (2. Teil). Mit der
„Weihnachtsouvertüre“ von R. Kerner
wurde der Konzertnachmittag eröffnet.
Die zwei
stolzen Dirigenten
der MMK Preding
So hörte man unter anderem den
„Triumph Marsch“ aus der Oper Aida.
Vor der Pause kamen die vereinseigenen
„Gospelsinger“ mit dem Lied „In your
Arms“ zu ihrem Auf­
tritt. Der zweite
Teil wurde mit dem Stück „What
Child is this?“, ein Weihnachts­lied von
W. C. Dix, eröffnet. Dann erschien
die Weihnachtsfee – es war niemand
anderer als das Maskottchen der
MMK „ELSA“ mit Franz Kollmann,
der dann als „Preding 3“ mit
Manfred Lueger und Peter Sauer
seinen Auftritt hatte.
Schließlich erklangen wie
jedes Jahr wunderschöne besinnliche
Weihnachtslieder und beendeten das
wundervolle Konzert.
Monika Gartler
Feldbach
Stadtmusik Feldbach JHV
Am 13.12. fand das traditionelle
Wunschkonzert der Stadtmusik Feld­
bach im „zentrum“ Feldbach statt.
Wie gewohnt wurde das Konzert
mit dem „Maestoso“ von Eugen
Brixel eröffnet. Auf die Grußworte
des Obmanns Karl Buchgraber
und die Moderation von Michael
Gradischnig folgte die Uraufführung
der „Festmusik“ von Robert Trummer,
einer der Kapellmeister der Stadtmusik
Feldbach. Robert Trummer war auch
beim nächsten Lied „Gabriella`s Song“
von Nilsson/Bäckmann im Mittelpunkt,
diesmal als Solist am Flügelhorn.
Nach der dreisätzigen „Little Suite
for Winds“ von Rita Defoort und der
Februar/März 2016
Rhapsody „A Day
of Hope“ von Fritz
Neuböck folgte die
Polka „Unter vier
Augen“ von Josef
Hellmesberger
junior. Mit dem
Marsch „An die
Steiermark“ von
Robert Trummer
wurde die erste
Halbzeit beendet.
Die zweite Halb­
zeit begann mit
dem Marsch „Freiherr von Leitner“.
Anschließend spielte die Stadtmusik
Feldbach die „English Folk Song Suite“
von Ralph Vaughan Williams und die
ländliche Suite in vier Sätzen „Aus dem
Schwarzwald“ von Victor Hasselmann.
Danach durften zwei neue Mitglieder
dem zahlreichen Publikum vorgestellt
werden.
Für Johanna Buchgraber (Trompete)
und Michael Kratochwill (Klarinette)
war dies ihr erstes Konzert in den
Reihen der Stadtmusik (siehe Foto).
Nach der „Heidrun Polka“ von Franz
Watz folgte das Highlight des
Konzertes der James Bond Soundtrack
zu „Casino Royal“ von David Arnold.
Zum Schluss hörten die Besucher noch
„Adagio for Winds“ von Markus Götz.
Mit der Zugabe, ein Potpourri aus den
bekanntesten
Weihnachtsmelodien
unter dem Titel „Immer wenn es
Weihnacht wird“ arrangiert von Robert
Trummer, bedankte sich die Stadtmusik
Feldbach für das gemeinsame Musik­
jahr 2015 und wünschte ein schönes
Weihnachtsfest und einen guten
Rutsch ins neue Jahr.
Anfang Jänner fand die Jahreshauptversammlung der Stadt­musik Feldbach
statt. Obm. Karl Buch­graber und Kpm.
Rudolf Trummer stellten ihren Tätig­
keitsbericht des vergangenen Vereinsjahres vor.
Besonders erwähnenswert waren
neben den zahlreichen Ausrückungen
der gesamten Stadtmusik die über
40 Einsätze der Bläsergruppe.
Auch wurden Ehrungen an Mitglieder
für ihre jahrelange verdienstvolle
Tätigkeit in der steirischen Blasmusik
vergeben.
Abschließend gab es einen Ausblick
auf das kommende Musikjahr 2016,
auf das sich die gesamte Stadtmusik
freut.
Georg Stiasny
15
Musikbezirke
Kirchenkonzert 2015
Das bereits zur Tradition gewordene
spätherbstliche Kirchenkonzert der
Jungsteirerkapelle Feldbach fand
am 21. November in der Feldbacher
Stadtpfarrkirche statt.
Die dem Konzert vorausgehende
Abendmesse wurde diesmal vom
Jugendensemble
unter
Viktoria
Winkler musikalisch gestaltet. Den
Programmschwerpunkt des Konzertes
selbst bildeten Originalkompositionen
für Blasorchester von Thomas Doss und
Pavel Stanek. Mit dem „Largo“, dem
Mittelsatz aus „Der Winter“ von Antonio
Vivaldi und dem „Panis Angelicus“ – in
Anlehnung an die Originalliteratur
für Blasorchester eingerichtet von
Alfred Bösendorfer – versuchte das
Orchester die dynamische Bandbreite
im Klangraum der Feldbacher Kirche
auszureizen. Den Abschluss bildete
Leonard Cohens „Halleluja“, ein Garant
für eine breite Publikumsresonanz.
Das Prädikat „beachtenswert“ ist
aber auch dem ersten Einsatz von
Viktoria Winkler am Pult zu verleihen.
Couragiert und beherzt meisterte
sie Pavel Staneks „Amen“. Blasmusik
- festlich, würdevoll, zum Teil sogar
ehrfürchtig anmutend, aber dennoch
attraktiv - das Publikum dankte es am
Ende mit „Standing Ovations“.
Karl Pfeiler
Kirche und Herzen erstrahlen
Das Kirchenkonzert der Trachten­
musikkapelle Trautmannsdorf zählt
seit Jahren zum kulturellen Fixpunkt in
der Region Bad Gleichenberg.
In der stimmungsvoll beleuchteten
und bis auf den letzten Platz gefüllten
Pfarrkirche verwöhnten die rund 50
Musiker unter der Leitung von Johann
Kirbisser das Publikum mit Highlights
aus Klassik und Filmmusik.
Mit den Werken „The Witch and the
Saint“ und „Non Nobis Domine“ aus
dem Film „Henry V.“ und der Filmmusik
zu „Ben Hur“ wurde dem Publikum die
große Palette an Klangfarben eines
Blasorchesters präsentiert.
Als Solistin auf der Klarinette be­
geisterte Sandra Mellacher mit der
„Nocturne“ von P.I. Tschaikowsky.
16
Das Kirchenkonzert rundete ein
über­
aus erfolgreiches Vereinsjahr,
dessen Höhepunkt ohne Zweifel die
erfolg­­reiche Teilnahme an der Bundes-
­­­kon­zertwertung der Stufe C in Eisen­­­­
stadt darstellt, musikalisch ab.
Stephan Kaufmann
Blasmusik Steiermark
Musikbezirke
Fürstenfeld
Zauberflöte und große Ehre
Feierliche Verleihung von Ehrenzeichen in Ottendorf a.d.R.
Mit der Ouvertüre aus Mozarts „Zauberflöte“ stimmte der Bläserkreis der
Trachten­
musikkapelle Ottendorf die
zahlreichen Zuhörer auf einen groß­
artigen Abend in der örtlichen Pfarr­
kirche ein. Sprecher Gerald Mandl führ-
Graz-Nord
Weihnachtliche
Klänge für einen
guten Zweck
te durch die weltweit wohl bekannteste
Oper und erzählte wie Tamino ausgesandt wurde, um Pamina zu retten.
Die Musik zur Geschichte steuerten eine
Harmoniemusik, Flötenquartette, Holzbläserensembles sowie Brassquintette
vereins wieder ein bemerkenswerter
Betrag in der Höhe von e 680,– Euro
an die Steirische Kinderkrebshilfe überreicht werden. Die Übergabe an Univ.Prof. Ernst-Christian Urban fand am
11. Jänner 2016 statt. Dank der selbstgemachten Weihnachtsbäckereien sowie der vereinsinternen Bläsergruppen
und den vielen freiwilligen Helfer wurde Weihnachtsstimmung in Gratwein
verbreitet.
Elisabeth Weber
Obm. Stefan Teibinger bei der Spendenübergabe
mit Univ. Prof. Urban, Leiter der Kinderkrebs­
station Graz
Cäcilienkonzert
mit einer ganz
besonderen
Uraufführung
Wie schon in den letzten Jahren
initiierte der MV Markt Gratwein
am 24. Dezember die Spendenaktion
„Weihnachtliche Klänge für den guten
Zweck“ vor dem Kaufhaus Siegl.
Auch diesmal konnte durch die
großzügigen und spendenfreudigen
Besucher und Freunde des Musik-
Kaum ein anderes Mitglied unseres
Vereines hat seine Loyalität zum Verein
so oft unter Beweis gestellt wie unser
Walter Zirbisegger.
„Ehre, wem Ehre gebührt“, haben
wir uns gedacht und Rudolf
Bodingbauer gebeten, einen „WalterZirbisegger-Marsch“ zu komponieren.
Februar/März 2016
bei. So wurde z.B. die Arie der Königin
der Nacht „Der Hölle Rachen kocht in
meinem Herzen“ von einem Klarinettentrio „gesungen“.
Mit „Pa- Pa- Pa- Papageno! Bist du mir
nun ganz gegeben“ endete eine „Vorstellung zum Vorstellen“ mit stehen­dem
Applaus. Außerdem kamen im Rahmen
der letzten Jahreshaupt­
versammlung
verdiente Musiker zu Ehren und Bez.
Obm. Karl Hackl konnte mit Unter­
stützung von Bgm. Josef Haberl
mehrere Ehrenzeichen verleihen.
Kpm. Herbert Maierhofer setzt mit dem
Konzert am 23. und 24. April 2016 mit
dem Titel „Glaube, Hoffnung, Liebe.
Die Sehnsucht nach Freiheit.“ wieder
musikalische Maßstäbe.
Harald Maierhofer
Walter war 30
Jahre lang Kpm.,
er bildete an die
50 Jungmusiker
heran und
ist nach
wie vor
als Flügel­
hornist in
unseren
Reihen
tätig.
Mit seiner
steirischen
Walter Zirbisegger mit
Harmonika
„seinem“ Marsch
umrahmt er
die eine oder andere Feier und lässt
es sich nicht nehmen, die Übelbacher
Weisenbläser zu begleiten. Walter
durfte bei der Uraufführung seines
Marsches beim letzten Cäcilien Konzert
einen für ihn ganz ungewohnten Platz
einnehmen: in der ersten Reihe unseres
Publikums neben seiner Frau.
Wir möchten uns in diesem Sinne noch
einmal recht herzlich bei unserem
Walter für seine beispielhafte Arbeit im
Verein bedanken!
Eva Sonnleitner
17
Musikbezirke
Graz-Süd
„Das Beste in der Musik steht nicht in den
Noten, sondern davor!“
Foto: Nicholas Marten
Ludwig Kohlfürst, Kpm. der
Musikkapelle Krumegg, erhielt
als erster Musiker des
Steirischen Blasmusik­
verbandes den
„Meilen­stein 2015“.
Die Auszeichnung
wird für besondere
Leistungen im Rahmen der steirischen
außerschulischen
Kinder- und Jugendarbeit
vergeben.
Die Auszeichnung wurde
Ludwig Kohlfürst und LR Ursula Lackner
von LR Ursula Lackner in
der Alten Universität mit
Manche Kinder werden sogar persönlich
folgender Laudatio überreicht:
„Seit 43 Jahren ist Ludwig Kohlfürst von ihm in der Volksschule abgeholt,
Kpm. bei der Musikkapelle Krumegg um auch ihnen den Musikunterricht zu
und hat sich fast schon genau so lange ermöglichen.
der Jugendarbeit verschrieben. Ludwig Projekte wie ´Blasmusik meets
Kohlfürst hat nahezu alle Mitglieder Volksschule´ oder ´Kindergarten zu
der Musikkapelle Krumegg selbst Gast im Musikheim´ gehören zu seinem
ausgebildet; von der Querflöte bis zum Repertoire. Besonders erfolgreich
war er mit der Aufführung eines
Schlagzeug.
Seine
Unterrichtsstunden
sind Kindermusicals in Zusammenarbeit mit
einzigartig. Geduldig übt er Stunde dem Kindergarten Krumegg. […].“
um Stunde, den Unterricht individuell
Alexandra Feiertag
zugeschnitten auf jedes Kind.
Jubiläumskonzert
der Trachtenkapelle
Laßnitzhöhe
Das letzte Herbstkonzert der Trachten­
kapelle stand ganz im Zeichen des
Jubiläums „25 Jahre Herbstkonzert mit
Kapellmeister Herbert Turza“. Auf dem
Programm standen ausgewählte Stücke
aus den letzten 25 Herbst­
konzerten.
Durch das Programm führte der
Laßnitzhöher Gernot Pachernigg, bekannt als Liedermacher und Moderator
von Antenne Steiermark.
Im Rahmen des Konzertes wurde auch
die neue Tracht unserer Marketen­
derinnen präsentiert. Bei den neuen
Dirndln handelt es sich um das
Sonntagsdirndl der Hügelland-Tracht.
Sie wurden von der in der Gemeinde
ansässigen Schneiderin Irmgard Weissl
genäht. Dazu gab es auch eine Ausstellung im Foyer der Mehrzweckhalle, in
der die bisherigen Marketenderinnentrachten gezeigt wurden.
Im Rahmen des Konzertes wurde Kpm.
Herbert Turza die Verdienstmedaille in
Gold des Österreichischen Blasmusikverbandes verliehen und vom Verein
wurde ihm eine Ehrenurkunde als Dank
und Anerkennung für seine 25-jährige
Tätigkeit überreicht.
Johann Pertl
Konzert der Marktmusik Unterpremstätten-Zettling 2015
Auch heuer fand im
Ko n f e r e n z z e n t r u m
der AMS AG wieder
das alljährliche MUZKonzert statt.
Thema der Veran­
staltung
war
die
Welt des Musicals.
Unterstützt wurden
die knapp 50 Musiker
dabei von der Sängerin
Nicole Kelz. Als besonderes Special waren
im zweiten Teil des Konzerts die beiden
Figuren Waldorf und Statler aus der
„Muppets-Show“ zu Gast, die zwischen
18
den Stücken für die Unterhaltung des
zahlreich erschienenen Publikums
sorgten. Der Abend war ein voller
Erfolg, was der kräftige Applaus am
Ende bekräftigte.
Constanze Seidl
Blasmusik Steiermark
Musikbezirke
Klangbilder
Unter dem Motto „Töne treffen Farben“
lud der MV Lieboch zum jährlichen
Herbstkonzert mit Vernissage in
Kooperation mit der Lebenshilfe
Lieboch und dem Verein Livio ein.
Die Idee, dieses Projekt mit der
Künstlervereinigung Randkunst aus
der Taufe zu heben, wurde von den
Konzertbesuchern mit großem Lob
aufgenommen.
Die Leiterin der Tageswerkstätte, Edith
Meister, bedankte sich im Namen
der Künstler für die ausgezeichnete
Zusammenarbeit, die auch die
Verlosung eines Kunstwerkes von Frau
Eva Birnstingl beinhaltete.
Im von Kpm. Stefan Karner erstellten
Programm gab es Leckerbissen wie z.B.
„Des Riesen Nixe“, „Schindler‘s Liste“,
„Dream of freedom“, „Mickey Mouse
March“ oder die „James Bond Suite“.
Standing Ovations vom begeisterten
Publikum waren der Dank an das
Orchester. Für eine unterhaltsame und
interessante Moderation zeichnete
Silvio Rether verantwortlich. Die ganze
Veranstaltung wird den Besuchern
noch lange als schönes Erlebnis in
Erinnerung bleiben.
Musikverein Lieboch
und Eduard Wagner unterwegs. Die
Veranstaltung wurde von Herbert
Nussbaumer, Wolfgang Schupfer und
Bez.Kpm. Johann Koller moderiert.
Koller und Juryvorsitzender Marold
zeigten sich über die musikalischen
Leistungen sehr erfreut und er­wähn­ten
auch, dass es sich bei der Bewertung um
eine „musikalische Momentaufnahme“
gehandelt habe, die Kapellen aber sicher
durch das Spielen von konzertanter
Literatur profitiert hätten.
Gröbming
Konzertwertung
Volle Konzentration bei der Konzertwertung
Bei der letzten Konzertwertung des MB
Gröbming im November nahmen 13 der
16 Kapellen des Musikbezirkes und der
MV Stainach aus dem Nachbarbezirk
Liezen teil. Als Juroren waren LKpmStv. Adolf Marold als Vorsitzender
sowie Bernhard Bodler, Franz Fuchs
Februar/März 2016
Wolfgang Schupfer
19
Musikbezirke
Hartberg
Weihnachts-Wunschkonzert 2015
Die Stadtkapelle Hartberg unter Kpm. Fritz Borecky
Anfang
Dezember
spielte
die
Stadtkapelle Hartberg in der bis auf
den letzten Platz besetzten Stadtwerke
Hartberg-Halle zum WeihnachtsWunschkonzert auf. Kpm. Fritz
Borecky spannte dabei den Bogen von
traditionellen bis zu zeitgenössischen
Werken. Gottfried Boisits, ehemaliger
Solo-Oboist der Wiener Philharmoniker,
bereicherte als Moderator die beiden
Konzertabende.
Das Konzert begann mit „Music For
A Hero“ von Thomas Doss. Heinz
Steinbauer brillierte im Stück „Immer
kleiner“ auf der Klarinette und bewies,
dass er zum Spielen kein vollständiges
Instrument braucht. Er beendete sein
Stück unter dem tosenden Beifall
des Publikums nur mehr mit dem
Mundstück.
Die Big-Band der Stadtkapelle
eröffnete den zweiten Teil mit „Ain’t
She Sweet“ von Milton Ager und die
Gesangssolisten Irene Friedrich-Fuchs
und Helmut Tomschitz verzauberten
das begeisterte Publikum.
Mit „Homeland“ erklang ein Stück
von Otto M. Schwarz, das dem
Nationalpark Hohe Tauern gewidmet
ist und mit der „Brin-Polka“ und dem
„Radetzkymarsch“ als Zugaben ging
das Konzert zu Ende.
Karlheinz Oswald
Frühjahrskonzert Musikkapelle Pöllau am 19. und 20. März 2016
Für das Frühjahrskonzert der MK Pöllau
stellt Kpm. Rainer Pötz abermals ein
breit gefächertes Programm für alle
Geschmäcker zusammen. So werden
neben altbekannten Klassikern wie
„An der schönen blauen Donau“ auch
modernere Stücke wie zum Beispiel
Steven Reinekes „Fate of the Gods“
dargeboten, aufgelockert mit Songs
aus Filmen wie „Docking the Boat“,
„Down with Love“ oder „Moulin Rouge“.
Den Gesangspart dafür übernimmt die
Pöllauer Sopranistin Petra Heinerer.
Hatte man in den letzten Jahren immer
die Ehre, Solisten aus ferneren Regionen
begrüßen zu dürfen, so werden heuer
nur heimische, aber nicht weniger
namhafte, Musiker solieren. Dazu
zählen auch Wolfgang Kornberger,
Professor an der Musikuniversität
Wien und Mitglied der vienna clarinet
connection, und Christoph Gaugl,
Soloklarinettist der Grazer Oper.
Frühjahrskonzerte der Musikkapelle
Pöllau
Samstag, 19. März 2016, 19.30 Uhr
Sonntag, 20. März 2016, 17.00 Uhr
Saal der Neuen Mittelschule Pöllau
Die MK Pöllau lädt zum Frühjahrskonzert
20
Karten erhältlich bei allen Mitgliedern
der MK Pöllau und unter 0664 / 96 76
877.
Manuel Weißenberger
Blasmusik Steiermark
Foto: Gerti Semmler
Musikbezirke
Tubist Franz Schieder geht seit 60 Jahren Neujahrgeigen
Ein Leben für die Musik
Vielerorts zogen zwischen 26. und
31. Dezember traditionell die Neu­
jahrgeiger unserer Musikvereine von
Haus zu Haus. In St. Magdalena am
Lemberg betreibt der 78-jährige Franz
Schieder diesen Brauch seit mittlerweile 60 Jahren mit großer Freude und
Passion. Der Tubist des Trachtenmusikvereines St. Magdalena am Lemberg
wünscht seit 1955 den Einwohnern
musikalisch ein gutes und gesegnetes
neues Jahr. Wir alle wünschen weiterhin viel Freude am Musizieren, Glück
und Gesundheit.
Georg Jeitler
Judenburg
Herbstkonzert und Ehrungen in Zeltweg
Verdiente Musiker erhielten Auszeichnungen des Steirischen Blasmusikverbandes
Beim Herbstkonzert unter der Leitung
von Bez.Kpm. Herbert Bauer war die
Zeltweghalle mit fast 700 Besuchern
an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt.
Das Motto lautete diesmal „Super
Mario“, nach der populärsten Videospiel-Figur. Die Begrüßung erfolgte
Februar/März 2016
durch Obm. Heinz Gach, der auch
durch das Programm führte.
Den absoluten Höhepunkt des Konzerts
bildete die Klangwolke „Markgraf
Leopold“ von Rudolf Bodingbauer,
dazu gab es eine Gesangseinlage von
Pater Benedikt Fink vom Stift Rein.
Nach einer fulminanten zweiten
Hälfte wurden als Draufgaben noch
der „Europa-Marsch“, der Marsch „9er
Alpenjäger“ und „Mein Heimatland“
gespielt.
Im Rahmen der Weihnachtsfeier
wurden wieder viele Musiker für
ihre langjährige Mitgliedschaft und
Tätigkeit ausgezeichnet. 2015 hat
sich viel ereignet; großartige Erfolge
waren die Marschwertung, das
Frühschoppenkonzert und besonders
das Herbstkonzert.
2016 beginnt mit der musikalischen
Eröffnung der Weltmeisterschaft im
Wintertriathlon im Februar in Zeltweg
und im April wird die Generalver­
sammlung des Steirischen Blasmusik­
verbandes in der Zeltweghalle abgehalten.
Neben anderen wurden Helmut
Breitfuss und Willibald Kremser,
zwei „Urgesteine“ der Werkskapelle,
besonders geehrt.
Peter Haslebner und Walter Schindler
21
Musikbezirke
Leibnitz
Weihnachtswunschkonzert in Lebring
Neues
Ehren­mitglied
Mit Ende des
Jahres legte der
F l ü g e l­h o r n i s t
Karl Holler sen.
sein Instrument
in jüngere
Hände und beendet seine über
60-jährige
aktive musikalische Laufbahn
Karl Holler sen.
bei der Stadtkapelle Leibnitz. Der äußerst beliebte
Musiker wurde aufgrund seiner Treue
und Verlässlichkeit vom Vereinsvorstand zum Ehrenmitglied ernannt.
Die gesamte Stadtkapelle wünscht ihm
auf diesem Wege alles Gute auf seinem
weiteren Lebensweg.
Jörg Aldrian
Zum 46. Mal präsentierte die TK Lebring
– St. Margarethen ihr traditionelles
Weihnachtswunschkonzert.
Der vollbesetzte Konzertsaal und
eine Vielzahl an Wunschdurchsagen
zeigten die große Beliebtheit dieses
kulturellen Fixpunktes im Lebringer
Jahreskalender.
Die Musiker unter der Leitung von
Kpm. Markus Steinkellner boten den
Zuhörern ein stimmungsvolles und
abwechslungsreiches Programm.
Mit „The Olympic Spirit“ wurde das
Konzert feierlich eröffnet.
Neben „Toccata for Band“ sorgten
„Free World Fantasy“ und das SaxofonSolo „Saxorientale“ für gute Stimmung.
Der krönende Abschluss, ein Medley
von Joe Cocker, wurde vom Publikum
mit begeistertem Applaus belohnt.
Im Rahmen des Konzertes wurden
die
verdienstvollen
Mitglieder
Franz Müller und Rudolf Gutjahr zu
Ehrenmitgliedern ernannt.
Informationen: www.mvlebring.at
Markus Steinkellner
Leoben
Ein bewegtes Jahr geht dem Ende zu
Im Jahr 2015 gab es für die Polizeimusik
Leoben über 60 Proben und
Ausrückungen. Musikalisch begann es
am 7. Jänner mit der ersten Probe, noch
22
im Pfarrsaal des Stiftes Göss. Bereits
eine Woche später wurde im neuen
Proberaum gespielt, der kurz darauf
adaptiert und verschönert wurde.
Nach intensiver Vorbereitung fand
am 11. April in der VS Göss das
Frühjahrskonzert unter dem Motto
„Unsere liabsten Stückln“ statt und die
Bevölkerung von Hinterberg durften
wir am 25. Und 26. April mit einem Tag
der Blasmusik beglücken.
Nach dem Bezirksmusikertreffen,
dem Leobner Blasmusiktag und dem
Glaciskonzert spielten wir Ende Juni
einen Frühschoppen beim Pfarrfest
Göss. Im Anschluss an die Bergparade
in Leoben unterhielten wir die Gäste im
Festzelt. Volles Haus gab es auch bei
unserem Bunten Nachmittag.
Der Polizeimusikverein Leoben dankt
allen unterstützenden Mitgliedern und
der Stadt Leoben für die Unterstützung
2015. Zum Abschluss ein großes Danke
den Musiken, die immer mit Einsatz
und Herzblut dabei sind.
Christoph Stoni
Blasmusik Steiermark
Musikbezirke
Eine musikalisch-montanistische Zeitreise
Anfang November verwandelte die
Bergkapelle Leoben-Seegraben unter
Christian Riegler anlässlich 175-Jahre
Montanuniversität
Leoben
das
Erzherzog-Johann-Auditorium in eine
große Zeitmaschine.
Zum Einzug ertönte der erste Teil
der „Akademischen Festfanfare und
Hymne“ von Reinhard Summerer,
ehe es dann zu den Anfängen
der
montanistischen
Lehranstalt
zurückging. Seit eh und je sind die
Leobener Studierenden mit den
Künsten verbunden und so erklangen
mit Johannes Brahms´ „Akademischer
Festouvertüre“ viele Volks- und
Studentenlieder.
Als
Höhepunkt
brillierte der Trompeter Christian
Riegler jun. mit „Variationen über den
Carneval von Venedig“.
Die zweite Konzerthälfte dominierten
die Gegenwart sowie die Anerkennung
als
offizielles
„Universitätsblas­
orchester“, finden sich doch über
„70 Jahre Republik Österreich und
60 Jahre Staatsvertrag“
Der Musikverein Kraubath veranstaltete
im Dorfsaal sein traditionelles
Weihnachtswunschkonzert unter dem
Motto „70 Jahre Republik Österreich
und 60 Jahre Staatsvertrag“. Durch das
Programm führte Ilse Schober.
Obm. Gerhard Schweiger konnte
zahlreiche Ehrengäste, allen voran
den ehemaligen LKpm. Rudolf
Musikverein und Kirchenchor Kraubath
Februar/März 2016
Boding­
bauer, begrüßen. Mit dabei
waren heuer auch der Kirchenchor
Kraubath und die Jungmusiker des
Musikvereins. Solistisch gekonnt war
das Trompetenquintett beim Werk
„Amazing Trumpets“. Die musikalische
Gesamtleitung hatte Kpm. Vinzenz
Keimel.
Vinzenz Keimel
20 Studierende und Absolventen in
den Reihen des Klangkörpers wieder.
Mit der „Studenten-Polka“ von
Johann Strauss und Siegmund
Andrascheks „Celebratione“ schloss
das Festkonzert und der Applaus
des
Publikums
versprach
viel
Hörens- und Sehenswertes für das
kommende Jubiläumsjahr. 2016 feiert
der Klangkörper sein 160-jähriges
Bestandsjubiläum.
Gloria Ammerer
Stimmungsvoller
Jahresausklang
mit der Bergmusik­
kapelle Eisenerz
Der MV Bergkapelle Eisenerz ließ das
Jahr mit dem traditionellen Weihnachts- und Neujahrswunschkonzert
ausklingen und sorgte mit einem vielfältigen Programm sowie einem weihnachtlichen Theaterstück, aufgeführt
von den Damen des Musikvereines, für
beste Stimmung.
Petra Loitzl führte gewohnt charmant
durch den Konzertabend, welcher auch
zum Anlass genommen wurde, viele
Musiker für ihre langjährige Tätigkeit
zu ehren.
Ehrenkapellmeister Ferdinand Wohl­
tran, Egon Wohltran und Alois
Ritzinger verließen den Musikverein
mit Ende des Jahres und wurden für
ihre jahrzehntelange, verdienstvolle
Tätigkeit im Verein besonders ausgezeichnet.
Nicole Wohltran
23
Musikbezirke
Liezen
Singender
Kapellmeister in
Weißenbach/Enns
Mit einem von Kpm. Dieter Moser
gestalteten Programm begeisterte die
Trachtenmusikkapelle
Weißenbach/
Enns im Rahmen des 42. Blasmusik­
abends in der bis auf den letzten Platz
besetzten Eisenwurzenhalle.
Den Abend eröffnete das Jugendblas­
orchester unter der Leitung von Felix
Achathaller.
Sichtlich erfreut über den zahlreichen
Besuch begrüßte Obfrau Michaela
Rodlauer zahlreiche Ehrengäste und
hieß einige Neuzugänge im Verein
will­kommen.
In den Stücken „Kärntner Lieder­
variationen“ brillierten Felix Achathaller
und Augustin Weissensteiner als
Flügelhornisten, in „Beelzebub“ glänzte
der Tubasolist Karl Stumberger und in
„Fascinating drums“ der Schlagzeuger
Philipp Hintsteiner.
Ein besonderes Highlight bildete
der Abschluss des Konzertes mit dem
Stück „My way“, in dem Dieter Moser
als Gesangssolist reichlich Beifall
erntete.
Mit einigen Traditionsmärschen als
Zugabe bedankte sich der Klangkörper
beim Publikum.
Dieter Moser dankte seinen Musikern
für die gute Zusammenarbeit und wir
alle freuen uns auf das neue Musik­
jahr.
Gertraud Walter
Weihnachts­
wunschkonzert
in Großreifling
Erstmals konnte der Palfauer Ewald
Lindner vulgo „Lindna Eda“ als
Moderator gewonnen werden, der das
anspruchsvolle Musikrepertoire heiter
begleitete. Stimmungsvoll eröffnete
der Konzertabend, um mit Lebensfreude
pur schwungvoll fortzusetzen.
Die Solisten Dominic Lindbichler und
Hermann Thaller brillierten in der Polka
„Junge Tenöre“ – Angela Stenitzer
und Johanna Nachbagauer beim
„Bramstedter Marsch“.
Das Konzert bildete auch den passenden Rahmen für die Überreichung
von Leistungsabzeichen an den musikalischen Nachwuchs und die Ehrung
verdienter Mitglieder.
Vroni Frank
Auch heuer lud die Feuerwehrmusik­
kapelle Großreifling wieder zum
t r a d i t i o­n e l l e n
Weihnachts­
wunschkonzert in die
Christophorushalle
Autohaus Berger ein.
Obm. Rudi Plettenbacher, Kpm. Johanna Nachbagauer und
Kpm. Mario Lindner
präsentierten
vor
vollen
Besucher­
rängen gemeinsam
mit der Hartlmusi
aus Eisenerz ihr musikalisches Wunsch­
Stolze Jungmusiker der Feuerwehrmusikkapelle Großreifling
programm.
Murau
Neuer Vorstand im Obermurtaler Musikverein Stadl
Ende November hielt der
Vorstandes, der einstimmig
Obermurtaler Musikverein
angenommen wurde.
Stadl seine GeneralverBez.Obm.-Stv. Daniel Schelsammlung im Gasthaus
lenberg leitete die Neuwahl,
Murtalerhof ab.
bei der das Team um Obm.
Obm. Friedrich Miedl
Martin Steinwender und
begrüßte zahlreiche Ehren­
Obm.-Stv. Gerda Hutton gegäste, das Ehrenmitglied
wählt wurde. Martin SteinAnton Dröscher, Vereinsverwender ernannte Christian
treter und die anwesenden (v.l.n.r.): Gerhard Dröscher, Andreas Unterweger, Stefanie Petzner, Christian Steinwender zum Kpm. Das
unterstützenden Mitglieder. Steinwender, Gerda Hutton, Martin Steinwender, Ewald Dröscher
Hauptaugenmerk wird dieser
Nach den Tätigkeitsberichauf die Heranführung der
ten der Funktionäre berichtete Martin Dröscher und Horst Spreitzer hatten die Jugend zur Erlernung eines InstrumenSteinwender über die Gebarung des Belege geprüft und stellten den Antrag tes richten.
Musikvereines. Die Kassaprüfer Gerhard auf Entlastung des Kassiers und des
Friedrich Miedl
24
Blasmusik Steiermark
Musikbezirke
Stadtkapelle Murau
Frühjahrkonzert
2016
Unser musikalischer Höhepunkt im
Jahr 2016 ist das 52. Frühjahrskonzert
der Stadtkapelle Murau am 12. März
2016 um 20.00 Uhr in der WM-Halle
in Murau.
Kpm. Philipp Fruhmann hat für
dieses Konzert wieder ein besonderes
Programm zusammengestellt.
Zu hören sind u.a. „Finlandia“ von
Jan Sibelius, ein großer Querschnitt
aus dem Musical „Phantom der Oper“
von A. L. Webber, „Arizona“ nach
indianischen Volksmelodien von
F. Cesarini, die Ouvertüre „Banditen­
streiche“
sowie die Filmmusik zu „La Strada“ von
Nino Rota. Werke aus der heimischen
Blasmusiktradition runden das Pro­
gramm ab.
Ein spannender musikalischer Abend
mit dem „Klang“ der SK Murau ist zu
erwarten.
Richard Dullnig
Volles Haus beim Konzert zum
Jahres­beginn
Mit dem „Marsch der Titanen“
eröffnete der MV Katsch-Frojach
sein Konzert zum Neujahrsbeginn im
Mehrzwecksaal in Frojach, welcher bis
zum letzten Sitzplatz ausgebucht war.
Unter den Konzertgästen konnte der
MV Katsch-Frojach viele Ehrengäste
und Musiker aus den umliegenden
Gemeinden begrüßen. Dem Publikum
wurde ein vielseitiges Musikprogramm
geboten – Solisten an diesem Abend
waren Anja Sunitsch und Franziska
Pichler auf der Klarinette, Albert
Dorfer und Michael Schuchnigg am
Flügelhorn und Andreas Kobald auf der
Trompete. Mit dem Titel „Von Freund
zu Freund“ bedankten sich die Musiker
bei den Besuchern.
„Musik verbindet Menschen - Musik
braucht keine Worte“, mit diesem
Motto hat Reinhold Miedl-Rissner das
Konzert einstudiert.
Der MV Katsch-Frojach bedankt sich
sehr herzlich für den zahlreichen
Besuch und wünscht alles Gute für das
neue Jahr 2016!
Reinhold Miedl-Rissner
Mürzzuschlag
Konzertwertung in Krieglach
Foto: BMV/MZ
Der MB Mürzzuschlag ver­
anstaltete am 21. No­vem­ber
die alljährlich stattfindende
Konzertwertung in Krieglach.
Der Jury aus Wolfgang Jud,
Hans Koller, Anton Mauerhofer
und David Luidold stellten
sich acht bestens vorbereitete
Blasorchester.
Unter den teilnehmenden
Orchestern MV AllerheiligenJede Menge Punkte gab es für die teilgenommenen Blasmusikkapellen
Mürzhofen, TMV Kapellen,
BK
Leoben-Seegraben,
Tageshöchstpunkteanzahl. Im An- ausgezeichnete Vorbereitung und
TK Stanz i. M., MV „HARMONIE“ schluss an die Urkundenverleihung Unterstützung sowie für den reibungsOrts- u. Werkskapelle Vogel & dankte Bez.Obm. Christoph Bammer losen Ablauf der Veranstaltung und
Noot Wartberg i. M., WK Veitsch, im Beisein vieler Ehrengäste dem gratulierte den teilgenommenen Blas­
WK Böhler Mürzzuschlag-Hönigs­ Organisationsteam der MK voestalpine orchestern für die überdurchschnittlich
berg und der MK voestalpine Roseggerheimat
Krieglach,
Bgm. hohen, musikalischen Leistungen.
Roseggerheimat Krieglach erlangte Regina Schrittwieser und Bez. Kpm.
der MV Allerheiligen-Mürzhofen die Joachim „Archie“ Hochörtler für die
Richard Schmid
Februar/März 2016
25
Musikbezirke
Foto: Polansky
Stabführerausbildung in Mürzzuschlag
Absolventen des Kurses mit Bez.Stbf. Zechner, Bez.Obm. Bammer und dem Musikverein Langenwang
Zum ersten Mal veranstaltete der MB
Mürzzuschlag einen mehrwöchigen
Stabführerkurs unter der Kurs- u.
Organisationsleitung von Bez.Stbf.
Günter Zechner. Sechs motivierte und
bestens vorbereitete Teilnehmer aus
den Musikvereinen Werkskapelle Böhler
Mürzzuschlag-Hönigsberg (Magdalena
Götz), „HARMONIE“ Orts- u. Werks­
kapelle Vogel & Noot Wartberg i. M.
(Rainer Doppelhofer, Florian Hochreiter
und Patrick Hofbauer), EMV Mürzzuschlag (Manuel Dierer) und MV
Langenwang (Johann Schnaubelt) bestanden erfolgreich das umfang­reiche
bildung
Prüfungsprogramm. Die Aus­
gliederte sich in mehrere Module,
die in Theorie und Praxis absolviert
wurden. Nach Überreichung der
Teilnahme­
bestätigungen des ÖBV an
die „neuen Stabführer“ gratulierte Bez.
Obm. Christoph Bammer auch dem
Kurs­leiter Günter Zechner zu seiner in
Groß St. Florian abgelegten Stabführer­
prüfung des Österreichischen Blas­
musikverbandes.
Richard Schmid
„Film ab!” in Langenwang
26
lied der Fernsehserie „Waldheimat”, das
für einen stimmungsvollen Abschluss
sorgte.
Auch im neuen Jahr wurde die
Probenarbeit bereits wieder aufge­
nom­
men. Der Fokus liegt dabei auf
dem traditionellen Frühjahrskonzert,
das alljährlich am Palmsamstag und
-sonntag stattfindet.
Peter Schöggl
Foto: Ivan Bandic
2015 war für den MV Langenwang ein
durchaus arbeitsreiches Jahr.
Neben zahlreichen Auftritten stand
es ganz im Zeichen des Zubaus des
Musikerheimes. Sowohl der Proben­
raum als auch der Aufenthaltsraum
wurden erweitert.
Bevor aber das Jahr zu Ende ging,
gab der MV Langenwang noch ein
Konzert unter dem Motto “Film ab!”
Kpm. Richard Schmid gestaltete
für die zahlreichen Besucher ein
abwechslungsreiches Programm, das
mit der bekannten Eröffnungsfanfare
der Universal-Studios den Anfang
nahm.
Im weiteren Verlauf erklangen
bekannte Melodien von „James
Bond“ bis „Winnetou“, von „Pippi
Langstrumpf“ bis „Sister Act“, von
„Derrick“ bis zum „Dritten Mann“. Am
Ende des Konzertes erklang das Titel­
Im Rahmen des Konzerts wurden Barbara Pillhofer, Manuel Froihofer und Werner Hofbauer
ausgezeichnet
Blasmusik Steiermark
Musikbezirke
Neuer Obmann in Krieglach
Aufgrund des Rücktritts des lang­
jährigen Obmanns der Musik­
kapelle
voestalpine Roseggerheimat Krieglach,
Reinhard Moitzi, wurde eine Klausur
zur Planung der Zukunft durchgeführt.
Daraufhin wurde am 29. November
2015 die Jahreshauptversammlung
abgehalten.
Hierbei wurde der Vorstand mit seinen
Funktionären neu gewählt, und so
konnte für das Amt des Obmanns
Jürgen Diem gewonnen werden.
Jürgen Diem ist Musikschulpädagoge,
Stabführer der Musikkapelle sowie
Bezirksjugendreferent. Als Anerken­
nung für die gute Arbeit, die Reinhard
Moitzi 23 Jahre lang äußerst ernst
genommen und somit die Musik­
kapelle auf einen sehr erfolgreichen
Weg geführt hat, wurde er im Zuge
des heurigen Stefanikonzerts zum
Ehrenobmann ernannt.
Martina Diem
Reinhard Moitzi im Kreise seiner Gratulanten
Radkersburg
Fundierte Stabführerausbildung in Bad Radkersburg
Die Teilnehmer mit Kursleiter Ewald Fasching
In den Monaten April bis Oktober
veranstaltete der MB Radkersburg den
ersten Kurs für angehende Stabführer
auf Bezirksebene.
Kursleiter und Bez.Stbf. Ewald Fasching
konnte bei den sechs Kurseinheiten
Februar/März 2016
14 Mitglieder aus sechs Vereinen
begrüßen.
Der Kurs wurde in den Proberäumen
der Musikkapellen Halbenrain und
Bad Radkersburg abgehalten und soll
angehende Stabführer auf die ersten
Einsätze vorbereiten bzw. das bereits
erworbene Wissen festigen.
Theorie und Praxis waren ebenso
wichtig
wie
der
persönliche
Erfahrungsaustausch
unter
den
Kursteilnehmern.
Als Gastreferent zu den Themen
Verkehrssicherheit, Zivil- und Strafrecht
fungierte Manfred Simmerl von der
Polizeidienststelle Bad Radkersburg.
Bez.Kpm. Matthias Rauch war für den
Part Dirigierlehre verantwortlich.
Beim Abschluss der Ausbildung
in Bad Radkersburg wurden alle
erlernten Elemente im Zusammenhang
vorgeführt.
Die engagierten Teilnehmer erhielten
vom Landesverband eine Urkunde als
Bestätigung für diese Ausbildung.
Michael Laller
27
Musikbezirke
Rückblick 2015
Das Vereinsjahr der Dorfmusikkappelle
Dietersdorf a.G. wurde mit dem
Neujahrswunschkonzert eröffnet.
Im Vorfeld hatte die Bevölkerung
die Möglichkeit, durch die Auswahl
aus einer Vielzahl von Stücken ihren
Wunsch zu äußern. So entstand ein
buntes Konzert mit klassischen und
modernen Stücken.
Auch 2015 Jahr haben sich Jungmusiker
der Prüfungen zum Leistungsabzeichen
gestellt. Voller Stolz können wir somit
bekanntgeben, dass Johanna Bierbaum,
Fabian Stauber und Lisa Schober die
Stufe Bronze absolviert haben und
Helena Konrad Trägerin des Abzeichens
in Gold ist.
Neue Erfahrung durfte die Dorfmusik
beim ORF-Frühshoppen am 23. August
bei „Trachten Trummer“ sammeln. So
umrahmten wir eine Stunde lang das
Fest, das in „Radio Steiermark“ live
übertragen wurde.
Bei unserem Frühshoppen am
13. September ließ uns diesmal das
Wetter nicht im Stich und Jung und
Alt genossen die letzten Sonnen­
strahlen.
Abschließen werden wir unser
musikalisches Jahr mit dem Neujahrs­
geigen, das alle zwei Jahre stattfindet,
und wir freuen uns schon auf ein
harmonisches Jahr 2016!
Viktoria Schantl
Neujahrswunschkonzert 2016 –
Im Gemüsegarten
Kulturträger der Region – die Grenzlandtrachtenkapelle Mureck
Viele Gäste waren dem Ruf der Grenzlandtrachtenkapelle Mureck gefolgt
und genossen den musi­
kalischen
Rundgang durch den Gemüse­garten im
prallgefüllten Kulturzentrum. Diesmal
wurde eine breite Palette verschiedener Musikstile geboten. Begonnen
wurde mit Fantasy Jazz, dazu eine
Schnellpolka, einen Wiener Walzer,
sowie Solostücke für Klarinette und
Trompete.
Gemeinsam mit Jungmusikern, die
noch nicht im Verein mitwirken, wurde
Filmmusik vorgetragen. Lena Schafzahl
(Trompete) und Michael Sabotha
(Klarinette) verzauberten mit ihren
exzellenten Soli.
Von den Vertretern des Steirischen
Blasmusikverbands konnten wieder
verdiente Musiker für ehrenamtliche
Leistungen geehrt werden.
Als besondere Ehre wurde Franz
Wurzinger für seine Verdienste
an der Blasmusik der letzten 70
Jahre ausgezeichnet. Franz hat die
Musikkapelle durch seine Perfektion
musikalisch über Jahrzehnte geprägt.
Er ist auch einer der treibenden
Mitgründer der Musikschule Mureck.
Vielen Dank allen Besuchern, Fotos
und Videos des Konzerts finden Sie im
Internet auf www.gtk-mureck.at.
Paul Schafzahl
Voitsberg
Foto: Robert Cescutti
Neujahrskonzert 2016
Neujahrskonzert des MV Ligist-Krottendorf
28
Anfang Jänner fand das Neujahrs­
konzert des MV Ligist-Krottendorf
unter der Leitung von Peter Lidl statt.
Bei seinem vierten Konzert konnte er
sich zusammen mit Obm. Franz Herbst
über eine mehr als volle Mehr­zweck­
halle an beiden Terminen erfreuen.
Durch das Programm führte die charmante Moderatorin Silvia Gaich.
Von traditionellen Stücken wie der
Polka „Loslassen“ oder dem Walzer
Blasmusik Steiermark
Musikbezirke
„Accelerationen“ bis hin zu den
Beach Boys spannte sich der Bogen
der Musikstücke. Die besonderen
Highlights
waren
diesmal
die
gesangliche Darbietung von Helga
Feichter-Leitinger mit „You raise
me up“ und beim Medley „Latin
Celebration“ tanzten sich Anja
Sturmann und Markus Sommerbauer
in die Herzen des Publikums. Weiters
waren wieder die „Singing Kids“ (Chor
der Musikschule), das Jugendorchester,
ein Klarinetten­
quartett und ein
Querflötenduo aus den eigenen Reihen
mit dabei. Außerdem durfte man in
diesem Rahmen Bgm. Johann Nestler
aus Ligist die Förderernadel in Gold
und LAbg. Bgm. Erwin Dirnberger die
Förderer­
nadel in Bronze überreichen.
Zu guter Letzt wünschen wir den
frisch gebackenen Eltern Manfred &
Claudia Pauritsch zu ihrem kleinen
Sonnenschein Marie Sophie, die am
29. Dezember das Licht der Welt
erblickte, das Beste für die gemeinsame
Zukunft.
Sabine Pauritsch
Adventkonzert in Bärnbach – Standing Ovations zum Dank!
Am 4. Adventsonntag fand das
traditionelle Adventkonzert der Glas­
fabriks- u. Stadtkapelle Bärnbach unter
Gregor Nabl in der St. Barbarakirche
in Bärnbach statt. Für das diesjährige
Konzert rückte das Orchester die Orgel
in den Mittelpunkt. Mit Christian
Dolcet ist es gelungen, einen sehr
gefragten Korrepetitor, Pianisten
und Organisten für unser Konzert zu
gewinnen. So wurden Werke wie „We
are the world“, „The First Noel“, „Air“
oder „Trumpet Voluntary“, die gut in
die besinnliche Vorweihnachtszeit
passten, dargeboten.
Im Rahmen des Adventkonzertes
fand auch ein „Flashmob“ für das
Projekt „TuBaPo“, das gemeinsam
mit mehreren Schulen und Vereinen
durchgeführt wird, statt. Die Geigenund Blockflötenklasse der Musikschule
Bärnbach unter der Leitung von
Hans
Wiendl
und
Agniezska
Kapron-Nabl vervollständigten den
Konzertnachmittag. Zum Abschluss
wurde gemeinsam mit der Orgel und
den Besuchern das Weihnachtslied „Oh
du fröhliche“ gesungen, mit dem das
Orchester die Zuhörer in den 4. Advent
entließ.
Daniel Wabitsch
Freizeitzentrum. Sehr stolz vor allem,
weil uns mit Isa Kollegger die jüngste
Stabführerin der Steiermark anführte!
Für alle Verantwortlichen ein sehr
schöner Beweis, dass Jugendarbeit
in unserem Verein einen sehr hohen
Stellenwert hat. Zudem freuen wir uns
sehr, dass Isa das so gut macht und auch
von allen Musikern bestens akzeptiert
und respektiert wird. Wir wünschen ihr
auch auf diesem Wege weiterhin viel
Freude mit „dem Stabführen“. Unter so
charmanter Führung werden bestimmt
alle ihr Bestes geben.
Weiters dürfen wir bei der
Gelegenheit recht herzlich zu unserem
Frühjahrskonzert am 19. März im
Freizeitzentrum Stallhofen einladen.
Es ist dieses das 24. in dieser Form
und verspricht bestimmt wieder ein
musikalischer Genuss zu werden!
Mit Takt und Charme
Mit großem Stolz absolvierte die MMK
Stallhofen im vergangenen Herbst
die Marschwertung beim örtlichen
Die MMK unter Stabführerin Isa Kollegger
Februar/März 2016
Johannes Krasser
29
Hochzeiten
Hochzeiten
Baritonist Michael Rath, Mitglied der Marktmusikkapelle
Bad Waltersdorf, und seine Frau Karin gaben sich das JaWort. Die Kollegen der MMK wünschen euch alles Gute für
euren weiteren Lebensweg.
Klarinettistin Julia und Markus Skof vom Musikverein
Ehrenhausen
Kpm.-Stv. Michael Rozic und Melanie vom EisenbahnerMusikverein Selzthal
Melanie Wolfgruber und Kpm.-Stv. René Fürpaß von der
Marktmusik St. Dionysen gaben sich am Geburtstag der
Braut im Kreise der Familie, Freunden und des Musikvereines
das Ja-Wort.
30
Der Kpm. der AMV Stadtkapelle Knittelfeld Wilfried Klade
und die Querflötistin Daniela Schrotter sagten vor Gott „Ja“
zueinander. Für die gemeinsame Zukunft wünscht der Verein
alles Gute und weiterhin viel Freude an der Musik mit der
Stadtkapelle Knittelfeld!
Marketenderin Andrea von der MMK Pischelsdorf heiratete
ihren Erwin
Blasmusik Steiermark
GEburtstage | Todesfälle
Wir trauern um
Drei Tage vor seinem 88. Geburtstag
schloss sich für Willibald Fürnschuß
für immer der Vorhang der großen
Musikbühne. Willi war 65 Jahre aktives
Mitglied und danach Ehrenmitglied der
MMK Preding.
Geburtstage
Der Steirische
Blasmusikverband
gratuliert ganz herzlich:
Bergkapelle
Hödlgrube Zangtal:
Johann Pfingstl sen. war 47 Jahre
aktiver Musiker und davon auch einige
Jahre Kpm.-Stv. der Werksmusikkapelle
Borckenstein Neudau. Aus Dankbar­keit
für seinen Einsatz wurde ihm auch die
Ehrenmitgliedschaft verliehen.
Tief bestürzt geben wir die Nachricht
vom Ableben unseres Obmannes
Gerhard Redolfi bekannt. Gerhard
war Musiker mit Leib und Seele und
seit 1978 im Musikverein St. Nikolai
im Sausal aktiv. Sein Tod hinterlässt
in unserem Verein eine große Lücke.
Wir haben mit ihm nicht nur einen
leidenschaftlichen Musiker, sondern
vor allem einen guten Freund verloren.
Friedmann Kopatsch
60. Geburtstag
Musikverein Marktkapelle
Frauental:
Ingrid Reiterer
50. Geburtstag
Hermann Lafer
50. Geburtstag
Karl Kaiser
60. Geburtstag
Johann Ofner
60. Geburtstag
Blasmusikbezirksverband
Weiz:
Josef Pallier
50. Geburtstag
Landesschriftführer-Stv.
(Steirischer Blasmusikverband)
Unser
Fahnenoffizier
Christian
(Gigo) Janesch hat im 70. Lebensjahr
für immer die Augen geschlossen.
Seinen unermüdlichen Einsatz für die
Bergkapelle Hödlgrube Zangtal tat
Christian mit vollstem Engagement.
Wir werden ihn nie vergessen.
Februar/März 2016
Bezirksobmann
(Blasmusikbezirksverband Weiz)
Kapellmeister
(Trachtenkapelle Markt
Hartmannsdorf)
31
Die Versicherung auf Ihrer Seite.
Das Leben ist schön.
Mit Sicherheit.
2016
2016
Blasmusik Steiermark
Nächste Ausgabe:
Der Redaktionsschluss für die
Ausgabe April/Mai
ist der 11. März 2016.
www.grawe.at
Blasmusik_90x132_Mutter_Kind.indd 1
11.01.16 08:22
Sonntag, 6.Trummer
März 2016, 16.00 Uhr
Trachten
Pfarrkirche
Stainz
Jetzt daran
Denken!
Nachrüstungen,
Änderungen und
Neueinkleidungen.
Ausführende:
Bezirksblasorchester
Deutschlandsberg, Singkreis
Trahütten, Chorgemeinschaft Stainz,
Kirchenchor Wies und weitere Chöre
aus der Region.
Karten sind im Verbandsbüro zu reservieren
bzw. an der Abendkasse erhältlich.
Weitere Informationen auf www.blasmusik-verband.at
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