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Artemisia vulgaris
Gewöhnlicher Beifuß
Beschreibung:
Die ausdauernde Staude gehört zu den Korbblütengewächsen. Die
zahlreichen Blüten, sind zu mehreren hundert kurz gestielt, aufrecht
oder leicht nickend, in einem zusammengesetzt-rispigen Blütenstand
am Ende des Stängels und seiner Äste angeordnet. Die Hüllblätter sind
kurz weißfilzig, oft bräunlich oder rötlich überlaufen. Die Körbchen sind
3-4,5 mm lang, 2-3 mm dick und bestehen ausschließlich aus Röhrenblüten. Die äußersten Röhrenblüten sind weiblich, die inneren zwittrig
und von gelber oder rötlich brauner Farbe. Die Achänen sind 1,5 mm
lang, es existiert kein Haarkranz. Die Pflanze wächst aufgebogen aufrecht ihr Stängel ist derb, starr, nicht verholzt, rötlich überlaufen, leicht
riefig-kantig, unten kahl, oben schütter kurzhaarig und überdauert
den Winter.
Grundblätter sind vorhanden, die Stängelblätter wechselständig, oberseits grün und praktisch kahl, unterseits grauweiß-filzig behaart, 1fach
fiederteilig; Fiedern lanzettlich bis eiförmig, grob und ziemlich scharf
gezähnt oder fast fiederteilig, die Zipfel sind zum Teil nochmals gezähnt. Die untersten Blätter sind gestielt (Stiel bis zu 10 cm lang), mittlere und obere undeutlich gestielt oder sitzend und mit Zipfeln den
Stängel leicht umfassend. Beifuß ist windblütig und riecht aromatisch.
Er erreicht eine Höhe bis zu 2 m.
blüht bis in den Herbst hinein
Blütezeit:
Juli – September
Vorkommen:
Vorkommen: Gewöhnlicher Beifuß kommt häufig vor und benötigt
stickstoffsalzreichen Lehm- oder Tonboden. Er besiedelt Ödland, Wege
und Ufer und ist aus vegetationskundlicher Sicht eine Leitart der Ruderalgesellschaften.
Verwendung:
Beifuß ist eine alte Heilpflanze, die bereits in der Jungsteinzeit Verwendung fand. Sie besitzt ätherische Öle und Bitterstoffe und wird als
Küchengewürz und bei sakralen Räucherungen eingesetzt. Wir verwenden Beifuß als wichtigen Gerüstbildner in unserer Mischung Lebensraum I. Hier ist er maßgeblich. für die Deckungskulisse während
des Winterhalbjahres verantwortlich und besitzt als Nistplatz eine hohe
Attraktivität für heckenbewohnende Vögel.
www.saaten-zeller.de
Blütenstand mit abgeblühten Körbchen
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