Die Methode der DialogischenBildGestaltung Die Methode der DialogischenBildGestaltung kann man verstehen als eine neue Form der Sozialkunst auf Grundlage der Anthroposophie, mit deren Hilfe Menschen unterschiedlichste Fragen zur persönlichen Situation, zu Lebensaufgabe und Lebensmission beleuchten können. Auch kleinere oder größere Organisationen können sich mit dieser Methode Leitbilder oder Sozialgestalt erarbeiten und auf ihre Stimmigkeit prüfen. Die DialogischeBildGestaltung bietet die Möglichkeit über Wahrnehmungsund Erkenntnisprozesse sich selbst neu zu erkennen, zu verstehen, zu verändern und zu ordnen, um damit in eine harmonische freie Beziehung zu sich und zur sozialen Umwelt zu gelangen. In der DialogischenBildGestaltung werden Lebens-Aspekte in einen interaktiven Dialog gestellt auf der Basis der "Logik des Herzens" - einem Wahrheitsfindungsprozess. ( Literatur: Rudolf Steiner: „Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?" GA10) Die Dialog-Arbeit basierend auf Lebens-Aspekten orientiert sich an einer Lebensfrage eines Teilnehmers. Die für die Frage relevanten Lebens-Aspekte werden durch Vertreterrollen im Raum oder mit den Zetteln auf dem Tisch dargestellt und durch weitere sich während der Arbeit zeigende Kräfte und Wesen ergänzt. So entsteht nach und nach ein aussagekräftiges Abbild des inneren Zustandes, das Diagnosebild. Dann wendet sich der fragende Mensch einzelnen Bildteilen (Lebens-Aspekten) zu. Durch Dialog und Rollentausch mit den einzelnen Positionen sind Erkenntnis, Verwandlung, Erlösung und Integration möglich. Die während der Arbeit gefundenen Schicksalsaufgaben und die damit verbundenen Willensintentionen helfen dem Teilnehmer in seinem fortschreitenden Erkenntnis- und Heilungsprozess, auf dem er auch weiterhin begleitet wird. Aus der Eigeninitiative der fragenden Person, aus ihrem ICH heraus, entsteht die Möglichkeit eine neue, gesunde und bewusst gewählte innere Ordnung und Harmonie herzustellen. FORSCHUNGSGRUPPE HERZENSLOGIK UND SOZIALE KUNST Die Methode der DialogischenBildGestaltung / Armen Tougu & Marion Flemming 1