Buddhismus. Tempelleben in Thailand - IMeNS Lahn-Dill

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FWU – Schule und Unterricht
VHS 42 02645 15 min, Farbe
Welten des Glaubens
Buddhismus.
Tempelleben in Thailand
FWU –
das Medieninstitut
der Länder
1
®
buddhistisches Kloster aufgenommen werden – für kürzere oder längere Zeit oder für
immer.
Seit sechs Jahren lebt der 16-jährige Thanan
Polpotatchart im Tempel in Ciang Mai. Thanan stammt aus einem abgelegenen Dorf im
Gebirge, seine Eltern sind arme Bauern. Im
Kloster lebt es als „Mönch auf Zeit“ und
möchte nach dem Ende seiner Ausbildung
als Lehrer in sein Dorf zurückkehren. Thanan berichtet über sein Leben als buddhistischer Mönch. Zu den traditionellen Ritualen
gehört es, morgens mit einer Messingschale, die jeder Mönch bei der Aufnahmefeier
erhält, in die Stadt zu gehen und Lebensmittel zu sammeln. Allein in Thailand begeben
sich Tag für Tag etwa 250 000 Mönche auf
einen solchen „Almosengang“. Dies wird
jedoch nicht als Betteln verstanden. Nach
den Lehren des Buddha erwirbt sich jeder
Spender Verdienste um seine Seele.
Zu Bildern aus dem Leben des historischen
Buddha informiert der Film kurz über die
Entstehung des Buddhismus: Der Ehrentitel
„Buddha“ gilt einem Menschen, dem
„Erleuchtung“ zuteil wurde und der diese
lehrte. Nach der Lehre des Buddhismus war
dies Gautama Buddha, der frühere Königssohn Siddharta. Er lebte im 6. Jahrhundert
vor Christus in Indien. Er gab sein luxuriöses, abgeschirmtes Leben auf, um das Leben
eines Heiligen und Asketen zu führen. In der
Meditation erfuhr er schließlich die Erleuchtung. Als Gautama Buddha lehrte er und
gründete Orden mit Mönchen und Nonnen,
die seinen Lehren, dem sog. „Dharma” folgten. Neben dem Buddha gehört die sog.
“Sangha” – die Gemeinschaft der Mönche
und Nonnen zu den sog. „drei Juwelen”, die
Buddhisten als „Zuflucht“ vor dem Leiden
der Welt gilt.
Thanan und die anderern jungen Mönche
folgen dem Buddha und seinen Lehren.
Lernziele
Erste Kenntnisse über den Buddhismus gewin nen; Zugang zur buddhistischen Weltsicht erhal ten; Einsicht gewinnen in eine Religion, die den
Gedanken an einen Gott nicht kennt; am Beispiel
buddhistischen Mönchtums in Thailand den
Zusammenhang von religiöser Überzeugung und
alltäglicher Lebensführung in einem vom Budd hismus geprägten Land verstehen können; Ver ständnis für andere religiöse Traditionen erlan gen; die Bedeutung des Mönchseins für die Reli gion des Buddhismus verstehen; die Religion des
Buddhismus zu anderen Religionen ins Verhältnis
setzen; sich mit der eigenen religiösen Identität
auseinandersetzen können.
Zur Filmreihe Welten des Glaubens“
Der Film "Buddhismus. Tempelleben in Thailand"
ist Bestandteil der Filmreihe "Welten des Glau bens", die in die breit gefächerte Welt der Reli gionen einführt. Aktuell im Angebot 2001 sind
zwei weitere Titel dieser Filmreihe: "Orthodoxe
Kirche in Russland" sowie "Islam. Ein Opferfest
für Allah". Das FWU hat bereits vier Titel aus die ser Filmreihe herausgegeben: "Judentum. Bar
Mitzwah", "Animismus. Naturreligion in Australi en", "Sikhismus. Der goldene Tempel", "Hinduis mus. Der Elefantengott". Alle Filme der Serie
"Welten des Glaubens" stellen Jugendliche vor,
die ihre religiösen Überzeugungen erläutern und
von ihren persönlichen Glaubenserfahrungen
berichten. Dabei wird häufig ein spezieller Aus schnitt – oft ein Fest – aus der jeweiligen Religi onsgemeinschaft nahe gebracht.
Zum Inhalt
Der Film spielt in Bangkok, der heutigen
Hauptstadt Thailands und in Chiang Mai,
Thailands alter Hauptstadt, bis heute das
Zentrum des Buddhismus in Thailand. Im
berühmten Marmor-Tempel von Bangkog findet die jährliche Feier statt, in deren Verlauf
Jungen und erwachsene Männern in ein
2
rität der heiligen Schriften des sog. „Veda”
ab. Heinz Bechert und Richard Gombrich
fassen in ihrem aktuellen Buch zentrale
Fakten des Buddhismus wie folgt zusammen: „Ähnlich den beiden anderen Weltreligionen – Christentum und Islam – wendet er
sich nicht nur an alle Menschen, sondern
hat auch in fast allen Teilen der Welt Anhänger gefunden. Der Religionsstifter, der im
nepalisch-indischen Grenzgebiet geborene
Adlige Siddhartha Gautama, erlangte vor
etwa 2500 Jahren die „Erleuchtung"; er
wurde seither der Buddha, der „Erleuchtete"
genannt. Aus seinem Ursprungsland Indien
wurde seine Lehre im Laufe der Geschichte
verdrängt, wie auch das Christentum aus
seinem Ursprungsland Palästina. Schon früh
gelangte der Buddhismus in alle Nachbarländer Indiens. Zwar ist er in den westlich
von Indien gelegenen Gebieten und in
großen Teilen Zentralasiens infolge der
Ausbreitung des Islam wieder erloschen,
doch hat er bei den Tibetern, in großen
Teilen Ostasiens bis nach Japan und Korea,
im nördlichen Asien bei mongolischen Völkern, in mehreren Ländern Südostasiens
und auf der Insel Sri Lanka eine dauernde
Heimstätte gefunden. Der Buddhismus ist
Weltreligion auch in dem Sinne, dass er sich
verschiedenen Gesellschaftsordnungen
anzupassen vermochte, und so finden wir
ihn heute in einer modernen Industriegesellschaft wie in Japan ebenso wie in den
bäuerlichen Gesellschaften Südostasiens.”
(aus: H. Bechert/R. Gombrich: Der Buddhismus. Geschichte und Gegenwart. C. H. Beck
Verlag, München 2000, Beck`sche Reihe).
Man kann den Buddhismus als außergewöhnlich tolerante Religion charakterisieren, die andere Formen des Glaubens nicht
direkt bekämpft. Eine zentrale Leitung der
Religionsgemeinschaft oder eine entsprechende Hierarchie sind dem Buddhismus
Konzentration, Einsicht, Bewußtsein und
Gelassenheit sind zentrale Eigenschaften,
um die sie sich wie viele Buddhisten
bemühen. Meditation ist eine der wichtigsten Übungen, um diesen Tugenden näher
zu kommen. Thanan betont, wie wichtig ihm
die Meditation ist und er geht dazu gerne
an Orte, die in der Natur sind und daher
besonders friedlich wirken.
Über die traditionelle buddhistische Ausbildung hinaus, die von Generation zu Generation weitergegeben wird, ermöglicht das
Kloster aber auch eine umfassende Allgemeinbildung, die Thanan in seinem Dorf niemals hätte bekommen können. Im Computerraum des Klosters werden die jungen
Mönche mit modernster Kommunikationstechnologie vertraut gemacht. Sie können
Abschlüsse und Qualifikationen erwerben,
die beispielsweise einem College-Examen
gleichkommen. Thanan will seine Ausbildung im Kloster abschließen und dann als
Lehrer in sein Dorf zurückgehen. Die jungen
Männer, die im Tempel in Ciang Mai leben,
werden daher nicht nur intensiv und umfassend mit der buddhistischen Religion vertraut gemacht, sondern ganz praktisch und
konkret ausgebildet, um ihren Platz im
Leben finden zu können. Ein langer Weg soll
auch für sie schließlich ins sog. „Nirvana”,
das Ende des Kreislaufes von Tod und Wiedergeburt, führen.
Ergänzende Informationen
1. Buddhismus
Der Buddhismus gehört zusammen mit dem
Hindusimus zu den indisch-mystischen Religionen und hat ca. 300 Millionen Anhänger.
Er entstand im 6. Jahrhundert v. Chr. als
Reformbewegung der brahmanischen Kultur
in Indien und lehnte das Kastensystem, die
Vorherrschaft der Brahmanen und die Auto3
hat er nicht in Schriften festgehalten, sondern gepredigt. Immer wieder weist der
Buddha von seiner Person weg auf das
Dharma.
fremd. Vielmehr appelliert der Buddhismus
an die Vernunft jedes Menschen, der durch
Meditation und Selbstentäußerung zu einem
höheren Bewußtseinsstand gelangen soll.
Dabei sind allerdings weniger Rationalität
als vielmehr eine tiefgehende Einsicht
gefordert. Denn alle Lebewesen unterliegen
dem sog. „Karma”, dem Gesetz der Vergeltung aller guten und bösen Taten. Ziel ist es,
schließlich in das sog. „Nirvana” einzugehen, das jenseits aller Welten liegt und die
Erlösung vom Leiden und dem Kreislauf des
Werdens und Vergehens bedeutet.
Sangha:
Die Gemeinschaft der Mönche und Nonnen,
Sangha genannt, ist von zentraler Bedeutung für die buddhistische Gemeinschaft.
Ihre Stellung erlangen die Mönche und Nonnen aber weder durch eine Weihe noch
durch eine abgesonderte Gemeinschaft,
sondern allein daraus, ob und inwieweit sie
den Lehren des Buddha folgen und diese
umsetzen. Das Dharma weiterzugeben
gehört zu ihren wichtigsten Aufgaben.
Während der Zeit im Kloster verzichten die
Mönche auf persönliches Eigentum und
Vergnügungen, können aber den Weg in ein
ziviles Leben jederzeit wieder zurückgehen.
Vier edle Wahrheiten:
In den vier edlen Wahrheiten sind die
Daseinsfaktoren, die nach buddhistischer
Lehre das Leben bestimmen, zusammengefaßt. Die Wahrheit vom Leiden besagt, dass
das gesamte Dasein, von der Geburt bis zum
Sterben, vom Leid bestimmt ist. Verursacht
wird dies nach der Wahrheit von der Entstehung des Leidens durch Begierde und Lust,
zu der auch der Lebenswille gehört. Die
Wahrheit von der Aufhebung des Leidens
besagt, dass dies nur durch die totale Loslösung und Befreiung von diesem Begehren
möglich ist. In der letzten Wahrheit wird der
„Edle Achtfache Pfad” beschrieben, der zur
Aufhebung des Leidens führt durch vollkommene Erkenntnis, Gesinnung, Streben, Achtsamkeit und Sammlung sowie rechtes
Reden, Handeln und Leben.
Buddha, Dharma und Sangha sind die Säulen
des Buddhismus und werden als die „drei
Juwelen” verehrt. Die jungen Mönche werden auf diese Säulen verpflichtet.
2. Buddhismus in Thailand
Thailand liegt im Südosten Asiens (früher:
Hinterindien) und ist mit 513 000 km2 fast so
groß wie Frankreich. Die Zahl der Einwohner
betrug Ende 1993 etwas 58 Millionen und ist
damit ebenfalls mit der von Frankreich oder
Italien vergleichbar. Mit ca. 13 Prozent bzw.
7,5 Mio. ist der Anteil derjenigen, die in der
Hauptstadt leben, sehr hoch. Seit dem
Militärputsch von 1991 stabilisiert sich ein
demokratisches System auf der Basis einer
konstitutionellen Monarchie. Zur Bedeutung
des Buddhismus in Thailand schreibt Wolf
Donner: „Man kann sagen, dass der Buddhismus als Leitlinie für die Lebensgestaltung
des Thailänders – von den allmorgendlich
Essensgaben einsammelnden Mönchen bis
Dharma:
Dharma könnte man mit Ordnung oder
Gesetz übersetzen. Es bezeichnet einerseits
die Lehre Buddhas und der buddhistischen
Religion. Nach der Tradition des Begriffs
sind damit aber auch allgemein Ordnung
und Gesetze des Kosmos gemeint. Seine Einsicht in die universelle Gesetzmäßigkeit
allen Lebens hat der Buddha gelehrt. Diese
4
Mönchen verschieden/bzw. vergleichbar
sind.
2. Fragen zur „Glaubenswelt": Welche Vorstellung vom Jenseits hat der Buddhismus? Welchen Stellenwert hat der Tod?
Was steht an der Stelle eines Glaubens an
Gott? Wie ist die Vorstellung von der Entstehung bzw. dem Ende der Welt? Was
sagt Thanan über seinen Glauben? Was ist
ihm besonders wichtig? Welche Regeln
beachtet er, um dem Buddha zu folgen?
Warum will er das Kloster verlassen?
3 Fragen zur „Botschaft” des Buddhismus:
Welche zentralen Aussagen des Buddhismus kommen im Film vor? Was bedeuten
Sangha, Dharma, die vier edlen Wahrheiten, Nirvana und Karma? Welche Funktion
hat die Meditation?
hin zu den komplizierten Bestattungsriten
königlicher Personen – ihn zu dem gemacht
hat, was er seit Jahrhunderten ist. ...Ehemalige Mönche werden wegen ihrer Bildung
und ihrer besseren Charaktereigenschaften
gern eingestellt.“ (Wolf Donner: Thailand. C.
H. Beck Verlag, München 1996, Beck`sche
Reihe). Gerade in Thailand ist der Buddhismus stark im täglichen Leben, in seinem
Einfluß auf Kultur und Gesellschaft verankert. Die täglichen, öffentlichen Essensspenden an die Mönche sind eine Besonderheit,
die diese Verbundenheit deutlich machen.
Zur Verwendung
Der vorliegende Film über Tempel- und Klosterleben in Thailand vermittelt Einblicke in
die von unseren eigenen Traditionen weit
entfernte Religion des Buddhismus sowie in
die faszinierende Kultur des buddhistischen
Königreiches Thailand. Damit wird die Möglichkeit eröffnet, einen Lernprozess in Gang
zu setzen, der ausgehend von den emotionalen Eindrücken zur Vertiefung von Informationen beiträgt. Die konkrete Lebenswelt
eines Jugendlichen, die hier vorgestellt
wird, kann zur Entwicklung eines allgemeinen Interesses und weiterführender Fragen
motivieren. Dazu können folgende Fragestellungen beitragen:
1. Fragen zum „religiösen Leben": Welchen
Eindruck macht das Leben der Mönche in
Thailand auf dich? Löst es Befremden aus,
dass dort bereits Kinder in das Tempelleben integriert werden? Welche Heiligtümer und Riten stellt der Film dar? Welche
Bedeutung hat der Buddha für die Mönche? Was unterscheidet den Alltag der
Mönche in Thailand von dem, was du über
christliche Mönche weist? Welche Besonderheiten fallen dir auf, die zwischen
Mönchen in Thailand und christlichen
Neben der inhaltlichen Bearbeitung bietet
sich bei diesem Film auch eine medienpädagogische Betrachtung an. Nach dem
Ansehen des Films könnten sich Gruppen
bilden, die die unterschiedlichen Informationsebenen der filmischen Vermittlung
gesondert betrachten, analysieren und im
Anschluß an die Gruppenarbeit miteinander
austauschen. Folgende Ebenen bieten sich
an:
1. Worüber informiert mich der Kommentar
zu diesem Film?
2. Was erfahre ich aus den Beiträgen des 16jährigen Thanan?
3. Welche „Schauplätze" zeigt der Film, welche „Originaltöne" fallen auf?
Alle Filme der zehnteiligen Reihe „Welten
des Glaubens" sind sowohl auf der Sprachals auch auf der Bildebene so gestaltet,
dass sie in der Sekundarstufe 1 eingesetzt
werden können. Sie sind geeignet, auch
schon jüngeren Schülerinnen und Schülern
eine erste Begegnung mit einer fremden
5
Religion aus einem anderen Kulturkreisen
zu ermöglichen. Da die „Handlungsträger"
der Filme Jugendliche sind, die über ihre
ganz persönlichen Erfahrungen mit den religiösen Überlieferungen sprechen, in denen
sie jeweils aufwachsen, kann eine intensive
Beschäftigung mit diesen Filmen gerade
Jugendlichen hierzulande eine Reihe von
wichtigen Erfahrungen vermitteln. Dazu ein
Zitat des Chicagoer Religionssoziologen
Martin Riesebrodt: „Die dramatische weltweite Rückkehr der Religionen und ihrer
Bedeutung als öffentliche Macht hat die
meisten von uns überrascht, ob wir nun
Sozialwissenschaftler sind oder nicht. Wir
glaubten alle mehr oder weniger zu wissen,
dass ein solches Wiedererstarken von Religion nicht möglich sei. Denn der westliche
Modernisierungsmythos hatte uns gelehrt,
einen fortschreitenden Trend in Richtung
einer Säkularisierung und Privatisierung
von Religionen zu erwarten. Es gab verschiedene Optionen für die Religion in der
modernen Welt, aber weder ihre Rückkehr
als politische Kraft und Kennzeichen sozialer Identität noch ihre Fähigkeit, Menschen
nach ihrem eigenen Ethos zu formen, befanden sich darunter." (Martin Riesebrodt, Die
Rückkehr der Religionen. Fundamentalismus
und der Kampf der Kulturen. Verlag C. H.
Beck, München 2 000, Beck`sche Reihe).
Serie, sie fordern Schülerinnen und Schüler,
Lehrerinnen und Lehrer vielmehr dazu auf,
nicht nur auf die säkularisierte Welt Westeuropas zu blicken, sondern auch zu sehen,
dass wir es derzeit in vielen Teilen der Erde
mit einer „Rückkehr der Religionen" zu tun
haben: „Religionen üben einen bedeutenden
Einfluss auf die gegenwärtigen Kulturen der
Menschheit, auf die politischen Verhältnisse
und internationalen Beziehungen aus. Wer
wüsste es nicht: Religionen sind weltweit im
Aufbruch (die mittel- und nordeuropäische
`Säkularisation´ ist eher die Ausnahme), sie
legitimieren nach wie vor die Grundwerte
von Gesellschaften und stellen ein erhebliches Konfliktpotential dar. Ohne das Studium von religiösen Identitäten und Modernisierungsprozessen kann...die Dynamik von
individuellen wie sozialen Veränderungen in
der Welt nicht analysiert und verstanden
werden" (Michael von Brück, Religionswissenchaftler in München in: „Einsichten"
1/1998).
Der Einsatz dieser Filme bietet auch Gelegenheit, über die eigene religiöse Identität
sowie über die Bedeutung von Religion
schon im Leben junger Menschen nachzudenken, mit denen sich Schülerinnen und
Schüler hierzulande – bei allen Unterschieden zwischen den jeweiligen Kulturen –
sicher am besten identifizieren können.
Jugendliche hierzulande können sich aufgrund dieser Filme mit der Frage befassen,
warum so vielen Gleichaltrigen in den meisten Teilen der Erde ihre Religion, ihr persönlicher Glaube wichtig ist. Die Filme der
Serie „Welten des Glaubens" durchbrechen
das in Deutschland weithin übliche Denkschema: „Die Alten glauben noch, die Jungen tun es nicht mehr." – Dem Lebensgefühl
vieler Jugendlicher hierzulande, Religion sei
völlig „out" widersprechen die Filme dieser
Literatur zu den Weltreligionen
Riesebrodt, Martin: Die Rückkehr der Religionen.
Fundamentalismus und der Kampf der Kulturen. Verlag C. H. Beck, München 2 000
(Beck`sche Reihe)
Küng, Hans: Spurensuche. Die Weltreligionen auf
dem Weg. Piper Verlag, München 1999
Metz, W. (Hrsg.): Handbuch Weltreligionen (4.
Aufl.). Verlag R. Brockhaus, Wuppertal 1996
Tworuschka, Udo: Lexikon Die Religionen der
Welt. Chr. Kaiser / GVH, Gütersloh 1999
6
Unterrichtsmaterialien
Lähnemann, J.: Weltreligionen im Unterricht: Eine
theologische Didaktik für Schule, Hochschule
und Gemeinde. 2 Bände. Verlag Vandenhoeck &
Ruprecht, Göttingen 1986
Literatur zum Buddhismus
Wolf Donner: Thailand. Verlag C. H. Beck, München
1996 (Beck`sche Reihe)
H. Bechert/R. Gombrich: Der Buddhismus.
Geschichte und Gegenwart. Verlag C. H. Beck,
München 2000 (Beck`sche Reihe)
Weitere Medien
66 31140 Spurensuche: Die Weltreligionen auf
dem Weg. CD-ROM
42 02030 Wie eine Welle im Ozean: Buddhismus in
Deutschland. VHS 19 min, f
42 02164 Gautama Buddha - ein Leben im
Licht.VHS 20 min, f
42 02032 Der Dalai Lama: Der letzte Gottkönig
der Tibeter. VHS 30 min, f
42 01815 In einem japanischen Zen-Kloster.
Eiheiji. VHS 30 min, f
Welten des Glaubens
42 02538 Judentum. Bar Mitzwah. VHS 15 min, f
42 02539 Sikkhismus. Der goldene Tempel.
VHS 15 min, f
42 02540 Hinduismus. Der Elefanten-Gott.
VHS, 15 min, f
42 02537 Animismus. Naturreligion in Australien.
VHS, 15 min, f
42 02643 Islam. Ein Opferfest für Allah.
VHS, 15 min, f
42 02644 Die orthodoxe Kirche in Russland.
VHS, 15 min, f
Herausgabe und Auslieferung
FWU Institut für Film und Bild, 2001
Produktion
North South Productions
Deutsche Bearbeitung
Synchron 80, Haar
Buch
Peter Cox
Regie
Richard Keef
Kamera
Sombun Mopisut
Begleitkarte
Peter Göpfert
Bildnachweis
Magnatel TV Programmvertriebs und Produktions
GmbH
Pädagogische Referentin im FWU
Petra Müller
Verleih durch Landes-, Kreis- und
Stadtbildstellen/Medienzentren
Verkauf durch FWU Institut für Film und Bild,
Grünwald
Nur Bildstellen/Medienzentren: öV zulässig
© 2001
FWU Institut für Film und Bild
in Wissenschaft und Unterricht
gemeinnützige GmbH
Geiselgasteig
Bavariafilmplatz 3
D-82031 Grünwald
Telefon (0 89) 64 97-1
Telefax (0 89) 64 97-2 40
E-Mail [email protected]
Internet http://www.fwu.de
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15 min, Farbe
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Welten des Glaubens
Buddhismus. Tempelleben in Thailand
Mit einem großen Fest, das die Aufnahme von Kindern
und jungen Männern in das Leben der Mönche feiert,
führt der Film in die Welt des Buddhismus ein. Schauplatz ist ein Tempel in Bangkog, der Hauptstadt Thailands, wo sich 95% der Bevölkerung dem Buddhismus
zugehörig fühlen. Der 16-jährige Thanan, der bereits mit
10 Jahren in den Tempel gekommen ist, erzählt von seinem Glauben, seiner Ausbildung, seinen Zukunftsplänen.
Die Lehre des Buddha ist Mittelpunkt seines Lebens und
lehrt ihn Gutes zu tun, die Natur zu schätzen und alle
Lebewesen zu respektieren.
Schlagwörter
Weltreligion, Glaube, Mönche, Religiöser Ritus,
Buddhismus
Religion
Religionskunde o Nichtchristliche Religionen
Geographie
Asien · Südostasien
Sekundarbereich I · Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Integrierte Gesamtschule, Sonderschule (ab Schuljahr 5).
Sekundarbereich II.
Berufliche Bildung
Außerschulische Jugendbildung.
Weiterbildung.
GEMA
Alle Urheber- und
Leistungsschutzrechte vorbehalten.
Keine unerlaubte Vervielfältigung, Vermietung, Aufführung, Sendung!
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