Ausgabe LM 10 - Landmarke

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Landmarke 10
Herbst/ Winter 2013 /2014
Landmarken
erhält Zuschlag
für Cluster
Optische
Technologien
Lesen Sie mehr dazu auf den
Seiten 04 und 07
Gastbeitrag von
KPF Architekten,
London
Lesen Sie mehr dazu auf den
Seiten 09 bis 11
Inhalt «
Editorial «
Inhalt
∙
Inhalt Editorial
02– 03
RWTH Campus neues Cluster
04–07
∙
Quartier Guter Freund DGNB
08
Gastbeitrag KPF Architekten
09 –11
Quartier Nord
12–14
R180
15
Wuppertal Am Wall
16–17
RWTH Campus Cluster Logistik
18–19
∙
Kurz Notiert K 55
20
Appartementhaus Am Veltmanplatz
21
Drehturm Belvedere 22
∙
Bereichsleiter Vermischtes
23
Norbert Hermanns und Jens Kreiterling
Sehr geehrte Damen und Herren,
nach einem erfolgreichen Auftakt in diesem Jahr werden wir
auf der Expo Real eine ganze Reihe interessanter Projekte und
Entwicklungen vorstellen. Als Unternehmen sind wir gewachsen: Wir haben unser Team um fünf neue Kollegen erweitert
und bilden darüber hinaus unseren ersten Auszubildenden zum
Kaufmann der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft aus.
Unsere neuen Kollegen bereichern unser Team mit neuen Ideen
und Ansätzen in der Abwicklung von größeren und komplexeren Bauvorhaben. Herzlich Willkommen!
Wir sind in diesem Jahr Mitglied der Deutschen Gesellschaft
für nachhaltiges Bauen geworden und unterwerfen uns somit
den gemeinsam erarbeiteten Kriterien an nachhaltige Gebäude.
Über das bekannte Dreisäulenmodell (Ökologie, Ökonomie und
Nutzerkomfort) hinaus stehen funktionale Aspekte, Technik,
Prozesse und der Standort im Fokus bei der Planung und Umsetzung nachhaltiger Gebäude und Stadtquartiere. Der Großteil
der in dieser Ausgabe vorgestellten Projektentwicklungen soll
bzw. wird mit dem DGNB Silber Zertifikat ausgezeichnet werden.
Nun kurz zu unseren Projekten: Gemeinsam mit KPF architects,
London, konnten wir im Rahmen eines europaweiten Wettbewerbs des RWTH Aachen Campus die Jury mit unserem Gesamtkonzept aus Architektur, Gebäudekonzept und Nutzungswert überzeugen und werden jetzt neben dem Cluster Logistik
auch das Cluster Optische Technologien entwickeln.
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Wir freuen uns, dass wir somit einen wesentlichen Beitrag
zur Gesamtentwicklung dieses engagierten Projektes –RWTH
Campus – beisteuern können. Der erste Bauabschnitt des Clusters Logistik wird derzeit fertig gestellt und Ende Oktober
bezogen. Die Architektur von MVSA soll eine Benchmark für
weitere Entwicklungen auf dem Campus Areal sein.
Ein großes Projekt für den Winter ist der Abriss eines großen
Bunkers aus dem Zweiten Weltkrieg. Dieser befindet sich in bester Aachener Wohnlage am Lousberg und wir planen, dort außerordentlich schöne Eigentumswohnungen und Townhouses
zu errichten. Einige der Wohnungen werden einen traumhaften
Blick über Aachen bieten.
Das Geschäftshaus am Wall in Wuppertal hat mit der Rinke
Treuhand GmbH einen Ankermieter, der seit mehr als 25
Jahren erfolgreich unter anderem als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aktiv ist. Derzeit befinden wir uns mitten in der anspruchsvollen Planungsphase – der Bauantrag wird noch in
diesem Jahr eingereicht. Ein unter dem Gebäude verlaufender
Bach und die enge räumliche Situation machen das Projekt besonders.
Nachdem wir in diesem Sommer den Zuschlag erhalten haben,
werden wir neben dem Jobcenter in Aachen nun auch das Jobcenter in Mettmann planen und bauen.
Die Entwicklungen in unserem Quartier Nord schreiten schneller voran als gedacht: Der Neubau für Möbel Trösser und McFit
ist fertig gestellt und eröffnet, die Bauarbeiten zum Jobcenter
der StädteRegion haben begonnen und der Bauantrag zum
PickUp wird in diesem Jahr noch eingereicht. Das Areal an der
bekannten Krefelder Straße wird sich zu einem neuen Dienstleistungs-, Handels- und Bürostandort entwickeln und befindet
sich in bester Nachbarschaft zu Firmensitzen von Trianel, Saint
Gobain, der Telekom, dem Aachener Finanzamt sowie des Aachener Tivolis und CHIO Geländes.
Wir freuen uns über diese Vielfalt an interessanten Projekten und
laden Sie gerne ein, sich in unsere neue Ausgabe der Landmarke
zu vertiefen.
Ihr
Norbert Hermanns & Jens Kreiterling
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Non Retail «
Landmarken
goes Campus,
die Zweite!
ante4C und KPF Architekten aus London
erhalten Zuschlag für das Cluster
Optische Technologien
Im Rahmen eines europaweiten Auswahlverfahrens haben die
ante4C GmbH, eine Projektgesellschaft unter wesentlicher Beteiligung der Landmarken AG, und das weltbekannte Architekturbüro KPF (Kohn Pederson Fox Associates), London, den
Zuschlag für das Forschungscluster Optische Technologien
auf dem RWTH Aachen Campus erhalten. Das Investitionsvolumen des ersten Bauabschnitts liegt bei ca. 13,2 Mio. Euro.
Baubeginn ist Anfang 2014, die Fertigstellung im Sommer 2015.
Der erste Gebäudekomplex des Clusters Optische Technologien
entsteht in unmittelbarer Nähe des Lehrstuhls für Lasertechnik LLT und des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT am
Campus-Boulevard. In Zukunft werden auf ca. 7.000 m² Büro-,
Hallen- und Laborfläche neue Verfahren zur
Erzeugung, Formung und Nutzung von Licht
als Werkzeug in der Produktion erforscht und
entwickelt. Über 70 % der Fläche sind bereits
an die RWTH Aachen sowie die Fraunhofer
Gesellschaft vermietet. In der Startphase des
Clusters (Sommer 2015) werden ca. 200 Wissenschaftler ihre Forschungstätigkeit beginnen.
Zusätzlich wird für Mitarbeiter und Besucher
ein Gastronomiebereich mit Außenterrassen
auf ca. 450 m² entstehen. Etappenweise wird
das Cluster Optische Technologien erweitert,
so dass in mehreren Bauabschnitten insgesamt
ca. 40.000 m² BGF Forschungsfläche geschaffen wird.
Wir sind froh mit KPF, in Zusammenarbeit mit Höhler und Partner, ein international
renommiertes Architektenteam für das RWTH Campus Projekt gewonnen zu haben!
Mit der einzigartigen Expertise und Professionalität in dem Bereich der Büro- und Forschungsgebäude wird KPF einen ganz besonderen Baustein für den Gesamterfolg der städtebaulichen Entwicklung des Campusareals schaffen. So zählen zu den aktuellen Projekten
von KPF das Advanced Science and Research Center und das CCNY Forschungsinstitut
für die City University of New York, das Forschungs- und Verwaltungscenter für die University of Minnesota, die betriebswirtschaftliche Fakultät (Ross School of Business) an der
University of Michigan, das internationale Finanzzentrum in Shanghai, das internationale
Wirtschaftszentrum in Hong Kong, New Songdo City in Korea, der Tour First in Paris,
sowie der Heron Tower und das Unilever House in London.
Städtebau
Der städtebauliche Entwurf überzeugt mit der
Anordnung der Gebäude auf dem Cluster und
dem Bezug zur umgebenden Landschaft. Beeindruckend ist die Front-Fassade der zwei Gebäude am Campus-Boulevard, die durch eine
besondere Dach- bzw. Rahmenkonstruktion
beide Komplexe zu einem Gesamtwerk miteinander verbindet. Im Anschluss an das FrontGebäude schließen sich versetzt angeordnete,
modularisierte Gebäude um einen zentralen
Platz an, die durch ihre unterschiedlichen Höhen einen dynamischen Rhythmus erzeugen und Blickbeziehungen im Cluster
ermöglichen. Der Entwurf kann mit einem Höchstmaß an
Flexibilität in den weiteren Bauphasen unterschiedliche Nutzungskonzepte abbilden.
James von Klemperer, KPF Design Principal, über den
Entwurf: „Wir freuen uns, die Arbeit an diesem interessanten Gebäude im Dienste der Wissenschaft fortzusetzen.
Der Entwurf umfasst mehrere Forschungseinrichtungen,
die eine Weiterentwicklung von verschiedenen, aber dennoch miteinander verbundenen Technologien fördern.“
Das Gebäude
Der Entwurf von KPF ermöglicht eine gestalterische Integration des Themas Licht im Innen- und Außenraum. Das Atrium, das Herzstück des Gebäudes, bringt Licht in das Zentrum
des Forschungsbaus und die Fassaden sind mit Lichteffekten
individuell gestaltbar. Gleichzeitig erzeugt das Gebäude mit
Besprechungsräumen, Gastronomieflächen und angrenzenden
Außenterrassen eine hohe Aufenthaltsqualität, die den interdisziplinären Austausch zwischen Industrie und Hochschule in
Forschung und Lehre fördert.
James von Klemperer
Über die Intention von KPF Architekten fügt er hinzu:
„Unser Entwurfsziel war es, sowohl ein physikalisches als
auch ein metaphorisches Zentrum zu schaffen, das den Fokus auf die Förderung von Interaktion, Flexibilität, Kommunikation, Inspiration sowie Durchlässigkeit legt, und
gleichzeitig den Vorgaben des Masterplans entspricht.“
Boulevard – Hauptachse des Clusters
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Non Retail «
Atrium mit ETFE Dach (Dargestellte Brücken sind optional)
Haupteingang Gebäude A
„Wir wollen uns gern in den
RWTH Aachen Campus einbringen“
Interview mit KPF Design Principal
James von Klemperer
Ausblick von Büro auf Clustermitte
Kohn Pedersen Fox Associates (KPF) ist mit sechs internationalen Firmensitzen (New York, London, Shanghai, Hong Kong,
Seoul, Abu Dhabi) eines der weltweit führenden Architekturbüros. KPF ist in den Bereichen Architektur, Innenarchitektur und
Masterplanung im öffentlichen sowie privaten Bereich tätig.
Warum ist KPF an einem für sie eher „kleinen“ Projekt, wie dem
in Aachen, interessiert?
„Wirklich wichtig für unsere Firma ist nicht die Größe eines Projekts, sondern die Bedeutung und der Einfluss, den es künftig
haben wird. Hier vor allem unsere Möglichkeiten, mit unserem
Gebäude-Entwurf einen Mehrwert setzen zu können. Wir sind
außerdem begeistert von der historischen und kulturellen Bedeutung der Stadt Aachen: In einer Stadt zu bauen, die von
den Römern gegründet und von Karl dem Großen geprägt ist,
gleichzeitig heute mit der RWTH Aachen über eine der renommiertesten Hochschulen Europas verfügt, ist eine sehr verlockende Chance.
Wir fühlen uns sehr geehrt, bei diesem Projekt als Architekten
ausgewählt worden zu sein“.
Welches sind die bekanntesten Projekte von KPF?
„Unsere bekanntesten Gebäude in Europa sind das DZ Bank Tower in Frankfurt, das „Tour First“ in Paris und das Rothermere
Center an der Oxford University in Großbritannien.
Ansprechpartner
Jens Kreiterling
Telefon: + 49. (0)241. 18 95 – 109
E-Mail: [email protected]
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In den USA, wo KPF gegründet wurde und auch heute noch
seinen Hauptsitz hat, sind wir als Architekten des World Bank
Headquarters in Washington bekannt sowie des Headquarters
von IBM nahe New York. Derzeit sind wir bei der Umgestaltung
des New Yorker Stadtteils Hudson Yards tätig.
In Asien kennt man KPF als Designer des Shanghai World Financial Center, das 2008 fertiggestellt, mit 101 Stockwerken das
damals höchste Gebäude der Welt war. Das Gebäude ist zudem
der Sitz von so bekannten Unternehmen wie Samsung, China
Resources und CNOOC. Wir wurden außerdem ausgezeichnet
für Gebäudekomplexe mit einer Nutzungs-Mischstruktur, ein
Beispiel hierfür sind die Roppongi Hills in Tokio.
Eines unserer größten Projekte war unser Entwurf einer ganz
neuen Stadt. Sie heißt New Songdo City. Wir waren hier auch
verantwortlich für Gebäude, wie Schulen, Geschäfte und Wohnhäuser, oder auch einem Parkgelände.“
Was ist das Besondere an Ihrem Entwurf in Aachen?
Gibt es hier typische KPF-Elemente, die sich wiederfinden lassen?
„KPF’s Vision war es, eine Reihe von Gebäuden zu entwerfen,
die speziell auf die Bedürfnisse von Entwicklungs-Abteilungen
aus Hochschule und Unternehmen zugeschnitten sind, in denen es möglich ist zu entwickeln und sich auszutauschen. Interaktion, Flexibilität und Kommunikation – sowohl spontan
als auch geplant – sowie Innovation sollen in diesen Gebäuden
gewährleistet sein.
Dieses spezielle Cluster für Optische Technologien soll im gesamten Campus eine individuelle Identität bekommen und sich
gleichzeitig harmonisch in sein Umfeld einpassen. Unser Team
mit den Entwicklern von ante4C hat hierbei die Vorstellung
eines hochwertigen Clusters geschaffen, das einige spezifische
nachhaltige Architektur-Elemente enthält.
Hauptstraße der Cluster
F&E-Aktivitäten, um als Unternehmen marktführend und
wettbewerbsfähig zu bleiben. Flexibler und mehrfach nutzbarer
Raum war eine wichtige Zielvorgabe bei unserem Entwurf. Die
Gebäude sind so entworfen, dass sie künftigen Mietern verschiedene Raumgrößen anbieten und zugleich Offenheit und
Transparenz für alle vermitteln.
Das Aachener Projekt ist für KPF ein sehr aufregendes und
wichtiges Projekt und wir sind sehr froh, dass ante4C uns gebeten hat, einen konzeptionellen Masterplan für das Cluster
und gleichzeitig einen Gebäudekomplex zu entwickeln. Als anerkannt führendes Büro für die Planung und Entwicklung von
großen Bürogebäudekomplexen weltweit – hierzu gehören auch
mehrere Hochschulgebäude – freut sich KPF, jetzt in Aachen
ein einzigartiges innovatives Gebäudekonzept zu präsentieren.“
Fakten
Lage: RWTH Campus Melaten
Größe Cluster: ca. 40.000 m² BGF
Größe 1. Bauabschnitt: Nutzung: 7.000 m²
Büro-, Hallen-, Laborflächen,
Gastronomie
Fertigstellung: Sommer 2015
„Das moderne Gebäude sowie die räumliche Nähe bieten zukünftig Wissenschaftlern und Experten ideale Forschungsbedingungen und hervorragende Synergieeffekte
in der strategischen Kooperation zwischen universitärer
Forschung und Ausbildung einerseits und der innovativen
industriellen Forschung und Entwicklung andererseits“,
so Prof. Dr. Reinhart Poprawe, Clusterleitung Optische
Technologien (RWTH Aachen Campus), Lehrstuhl für
Lasertechnik (RWTH Aachen University).
Prof. Dr. Reinhart Poprawe
Unser Entwurf beinhaltet ebenso Bereiche für eine mögliche
Erweiterung in der Zukunft – grundlegend wichtig bei heutigen
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Non Retail «
Gastbeitrag «
Im Aachener Osten
entsteht das Quartier
„Guter Freund“
Uniting Global Experience
and Local Character
Die Planungen für das 25.500 m² große ehemalige belgische
Militärdepot in unmittelbarer Nähe der Aachen Arkaden
schreiten mit Riesenschritten voran.
Auf der südlichen Hälfte des Areals wird derzeit die Entwicklung des Quartiers „Guter Freund“ vorangetrieben – einem
modernen und attraktiven Wohnquartier. 20 % der Mietwohnungen die auf dem ca. 13.000 m² großen Grundstücksteil entstehen, sind für den sozialen Wohnungsbau vorgesehen. Die
restlichen 80 % der Wohnfläche sind frei finanziert und werden
einem mittleren Preissegment entsprechen.
Die Entwicklung des Areals erfolgt durch die Landmarken AG,
wohingegen die Errichtung der Wohnungen in Kooperation
mit anderen Bauträgern erfolgen soll.
Aktuell erstellen pbs architekten aus Aachen ein Bebauungskonzept, das den Quartierscharakter hervorhebt. Verstärkt werden soll dieser außerdem durch die Einbettung der Wohnungen
in eine attraktive Außenraumplanung, welche durch 3 + Freiraumplaner aus Aachen konzipiert wird. Eine Tiefgarage wird
die benötigte Anzahl an Stellplätzen bereitstellen.
Der nördliche Grundstücksteil wird im Laufe der kommenden
Jahre einer gewerblichen Nutzung zugeführt.
Fakten
Standort: Eisenbahnweg /
Ecke Freunder Weg, Aachen
Lage: im Aachener Osten
Grundstücksfläche: insgesamt ca. 25.500 m², davon Wohnen und Gewerbe je zur Hälfte
Projektstatus: in der Entwicklung
Ansprechpartnerin
Kristin Gries-Lüning
Telefon: + 49. (0)241. 18 95 – 110
E-Mail: [email protected]
Wir zertifizieren!
Für die Landmarken AG ist Nachhaltigkeit nicht nur eine moderne Worthülse, sondern eine selbst auferlegte Verpflichtung
für unser tägliches Handeln. Im Rahmen unserer Arbeit beschäftigen wir uns mit Aspekten der Nachhaltigkeit in den Bereichen Unternehmensentwicklung, Städtebau, Architektur und
dem Bau von Immobilien.
Um diese Ziele auch weiterhin in den Focus zu nehmen sind wir
der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB)
beigetreten. Als größte deutsche Vereinigung von Unternehmen, die sich dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben haben,
fördert sie die stetige Weiterentwicklung von Nachhaltigkeitsstandards, denen sich die Mitglieder verpflichten.
Über die DGNB:
Wir konzipieren Quartiere und Immobilien, die sich in den
gegebenen Kontext einfügen und wichtige Impulse für weitere
Entwicklungen geben. Unsere Entwicklungen übertreffen die
an sie gestellten Anforderungen der Nutzer. Wir investieren in
Architektur und Design, um besondere Orte des Verweilens zu
schaffen. Als sogenannte „Landmarken“ werten sie das Stadtbild
auf und stiften Identität. Die Gebäudetechnik wählen wir stets
so, dass diese funktional und zuverlässig, ressourcensparend
und komfortabel den Bedürfnissen der Nutzer gerecht wird.
Folgende unserer Projekte werden das DGNB Silber
Zertifikat erhalten:
Nachhaltigkeit im Verständnis der DGNB
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→ Jobcenter der StädteRegion Aachen
→ Cluster Logistik des RTWH Aachen Campus Projektes:
das Vorzertifikat wird uns auf der Expo Real übergeben!
→ Cluster Optische Technologien des RWTH Aachen
Campus Projektes
Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. – kurz
DGNB – wurde 2007 von 16 Initiatoren unterschiedlicher Fachrichtungen der Bau- und Immobilienwirtschaft gegründet. Die
Resonanz auf die Gründung der DGNB war äußerst positiv –
heute zählt der Verein über 1.200 Mitglieder in der ganzen Welt.
Für die DGNB ist Nachhaltigkeit mehr als nur ein Wort: sie
versteht darunter die Verpflichtung der gesamten Gesellschaft,
Verantwortung für gegenwärtige Probleme wie Klimawandel
und Ressourcenverknappung zu übernehmen, anstatt sie kommenden Generationen zu überlassen.
weitere werden folgen.
Nachhaltiges Bauen kann dazu einen entscheidenden Beitrag
leisten: Laut Bundesumweltministerium wird rund ein Drittel des Ressourcenverbrauchs in Deutschland von Gebäuden
verursacht. Ähnliches gilt für Abfallaufkommen oder CO²Emissionen.
Auch bei dem Appartmenthaus am Veltmanplatz verwenden
wir ausgewählte und dauerhafte Materialien. Die Fassade wird
mit Naturstein ästhetisch verkleidet. Die Energiegewinnung bedient sich der Erdwärme und das Wasser wird mit Sonnenenergie erwärmt – dadurch erreichen wir den KFW 70 Standard.
Das Nachhaltigkeitskonzept der DGNB reicht dabei über das
bekannte Dreisäulenmodell hinaus. Denn neben Ökologie,
Ökonomie und Nutzerkomfort stehen funktionale Aspekte,
Technik, Prozesse und der Standort im Fokus bei der Planung
und Umsetzung nachhaltiger Gebäude und Stadtquartiere.
→ Geschäftshaus „Am Wall“ in Wuppertal
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Gastbeitrag «
Gastbeitrag «
Kohn Pedersen Fox Associates (KPF) Als eines der weltweit führenden Architekturbüros bietet KPF seinen Kunden Architektur, Innenarchitektur und Masterplanung
im öffentlichen sowie privaten Bereich.
Die mehr als 600 Betriebsangehörigen, darunter über 80
LEED zertifizierte Mitarbeiter, stammen aus 43 verschiedenen Ländern und sprechen über dreißig Sprachen.
Das facettenreiche Portfolio von KPF beinhaltet über 70
LEED zertifizierte Projekte im Bereich Forschung, Verkehr, Wissenschaft, Gewerbe- und Wohnimmobilien sowie öffentliche Gebäude, die sich in mehr als 35 Ländern
befinden.
Zu den aktuellen Projekten von KPF zählen das Advanced Science and Research Center und das CCNY Forschungsinstitut für die City University of New York, das
Forschungs- und Verwaltungscenter für die University
of Minnesota, die betriebswirtschaftliche Fakultät (Ross
School of Business) an der University of Michigan, das
internationale Finanzzentrum in Shanghai, das internationale Wirtschaftszentrum in Hong Kong, New Songdo
City in Korea, der Tour First in Paris, sowie der Heron
Tower und das Unilever House in London.
Songdo International, Business District
Seit dem vergangenen Jahr hat das Architekturbüro Kohn Pedersen Fox Associates (KPF) die wundervolle Gelegenheit,
gemeinsam mit der Landmarken AG an dem Entwurf eines Masterplans für ein akademisches Cluster und die Front-Fassade
der RWTH Aachen zu arbeiten. Unsere positive Zusammenarbeit mit einem Kunden, der eine klare Vision vor Augen hat,
einerseits sowie einer etablierten und namhaften Forschungsuniversität andererseits hat im Ergebnis zu einem attraktiven
Entwurf geführt, mit dem wir die Ausschreibung für uns entscheiden konnten. Unsere im Laufe des Projekts gewonnenen
Erfahrungen führten dazu, dass wir am Ende des Auswahlverfahrens unser Vertrauen in die Herangehensweise bei der
Masterplanung weiter bestärkt sahen. Unser Ansatz legt einen
besonderen Schwerpunkt darauf, sich in die örtlichen Gegebenheiten, die Menschen und die besonderen Merkmale des Areals
selbst hineinzudenken, bindet aber ebenso bestimmte universal gültige Wahrnehmungen des menschlichen Raumerlebens
stimmig mit ein.
Bei der Lektüre des ursprünglichen Auslobungstextes für den
Campus Melaten hatten wir das Gefühl, dass bei diesem Projekt ein besonderes Augenmerk auf die Schaffung einer klaren
Identität innerhalb der gegebenen Cluster-Struktur gelegt werden muss. Ebenso wichtig war es für uns, den öffentlichen Bereich des Parks und das „Tal“ in die Anlage mit einzubeziehen
und dabei Kapital aus dem Boulevard und der Grundfläche zu
Fiera Milano
Boston Seaport Square, Masterplan
schlagen. Gemeinsam genutzte Räumlichkeiten fördern den
Dialog und die innerhalb einer Bildungslandschaft unentbehrliche Zusammenarbeit. Weitere zentrale Ziele unseres Entwurfs
bestanden darin, entlang des Frontbereichs des Boulevards ein
städtebaulich anmutendes Gelände zu schaffen, die beiden geradlinigen, westlich und östlich gelegenen Parks miteinander
zu verbinden, sowie eine klare Sicht auf sämtliche Gebäude zu
ermöglichen. Unser Entwurf war von den Gedanken getragen,
eine mühelose fußläufige Erschließung aller Gebäude zu ermöglichen, mittels einer dynamisch gestalteten Dachstruktur
ein ansprechendes optisches Design beizubehalten und schließ-
Songdo IBD, Korea, Masterplan
lich den gesamten Gebäudecluster zu einem stimmigen Gesamtkomplex zu verschmelzen. Ein langer Gebäudekörper mit
Dachelementen markiert den Zugang zum Cluster und grenzt
dabei unmittelbar an einen zentralen, linear verlaufenden offenen Platz. Diese Freifläche verbindet vier senkrecht zu ihr verlaufende „Finger“ für Büro- und Laborflächen. Die Versorgung,
Anlieferung sowie der Eingang und die Parkmöglichkeiten befinden sich an den Seiten des Clusters.
Canal Walk, Songdo
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Zwei entscheidende Gesichtspunkte im Rahmen der Entwurfsplanung sind Flexibilität und Langlebigkeit. Nachhaltige Ansätze
hinsichtlich der Gestaltung, des Baus und des Gebäudemanagements gewinnen zunehmend an Bedeutung. Mit steigender Anpassungsfähigkeit einer Struktur oder eines Gebäudekomplexes
verlängert sich auch deren Immobilienlebenszyklus. Universitäten fungieren zunehmend als Bindeglied zwischen der Welt
der Wissenschaft und der Industrie: Immer häufiger bieten Ausbildungsstätten Raum für unternehmenseigene Einrichtungen.
Durch die räumliche Zusammenführung von Hochschulen und
privaten Unternehmen sind beide Institutionen in der Lage, sich
interdisziplinär über Best-Practice-Verfahren auszutauschen,
Forschung und Entwicklung zu fördern und sicherzustellen,
dass die Fachleute der Zukunft für einen erfolgreichen Start und
eine Karriere in ihrem jeweiligen Industriezweig bestmöglich
gerüstet sind. Bei der Erarbeitung des Masterplans trug KPF
intensiv dafür Sorge, dass – je nach den spezifischen Bedürfnissen der vorgesehenen Nutzer – eine klare, auf eine stimmige
horizontale wie vertikale Erweiterung zugeschnittene Strategie
gewährleistet ist. Im Hinblick auf die Gebäudestruktur stellen
minutiöse Untersuchungen der optimalen Deckenhöhe, Größe
der Bodenplatte und genauen Lage der Erschließungskerne
flexible Umwidmungsmöglichkeiten der Gebäude sicher, sodass
während des gesamten Immobilienlebenszyklus Büroflächen in
Labore verwandelt oder Forschungseinrichtungen zur gewerblichen Nutzung umfunktioniert werden können.
Der von KPF verfolgte Ansatz bei der Erstellung des Masterplans
zeichnet sich dadurch aus, dass er den greifbaren Unterschieden
zwischen Ländern, Kulturen, Bauweisen und Planungsverfahren Rechnung trägt. Die für einen Masterplan entscheidenden
Grundsätze hinsichtlich der Flexibilität sowie sozialen Interaktion und Integration in die bestehende Struktur wurden
bereits bei mehreren Projekten verschiedener Größenordnungen und Standorte erfolgreich angewandt. Ein Beispiel
hierfür ist das „Songdo International Business District“. Der
Masterplan für dieses Großprojekt sieht vor, eine komplett neue
Stadt auf bislang unbebautem Land zu errichten und dabei eine
Brücke zwischen den verschiedenen umliegenden Vierteln mit
ihren eigenen Identitäten und Nutzungsstrukturen zu schlagen.
Eine schlüssige Strategie für die Gesamtstruktur, überschaubare
Verkehrswege und eine Hierarchie von Freiraumstrategien fließen gleichermaßen in den Masterplan ein und machen ihn zu
einem kohärenten und einheitlichen Ganzen. Die Masterpläne
für das Messegelände Fiera Milano und den Bostoner Hafen
hingegen sahen beide vor, neue Viertel in bereits bestehende,
städtisch geprägte Strukturen mit ihrem ganz eigenen Charakter
einzuflechten, wobei jede einzelne Umgebung sich – aufgrund
ihres spezifischen kulturellen und politischen Hintergrundes –
durch unterschiedliche Typologien und Bevölkerungsdichten
auszeichnet.
Das Architekturbüro KPF blickt auf 35 Jahre Erfahrungen zurück und verfügt über ein Portfolio verschiedenartiger Projekte,
zu denen neben der Bauplanung für gewerblich oder wohnwirtschaftlich genutzte Immobilien auch Einzelhandelskomplexe
und Freizeitanlagen sowie nicht zuletzt Masterpläne für Hochschulen gehören. KPF fühlt sich sehr geehrt, an einem so faszinierenden Projekt für die Landmarken AG teilhaben zu können,
und wir freuen uns darauf, ihr bei der Umsetzung ihrer Vision
für das Projekt in Aachen weiterhin behilflich sein zu können.
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Quartiersentwicklung «
Quartiersentwicklung «
Vision 2030 für das
Quartier Nord
Ansicht Krefelder Straße
Landmarken AG
begrüßt die ersten
neuen Mieter
im Quartier Nord
Baufeld 1: McFIT und Möbel Trösser begrüßen ihre
Kunden in neuem Glanz
Im November 2012 wurde der erste Stein für das Quartier Nord
ins Rollen gebracht. Und dies im wahrsten Sinne des Wortes.
Auf der Gut-Dämme-Straße 8 wurde das alte Bestandsgebäude
abgerissen um, Platz zu machen für einen modernen Neubau.
Nach einer Bauzeit von nur knapp einem Jahr konnte die Fitnessstudiokette McFIT als erster Mieter bereits am 5. Juli die
neuen Räumlichkeiten beziehen. Dabei ist McFIT kein neuer
Mieter an der Krefelder Straße, sondern hat seinen bisherigen
Standort nur um wenige Meter verlagert. Bisher ansässig an der
Krefelder Straße 218, hatte man sich dazu entschieden, zukünftig den Kunden eine hochwertigere Trainingslocation zu bieten.
Und diese Entscheidung scheint sich bereits jetzt gelohnt zu
haben. Die modernen Trainingsflächen auf ca. 2.100 m2 mit
einem weitem Blick über die Krefelder Straße überzeugen bestehende und neue Kunden mit ihrem modernen Design und
der edlen Studioausstattung.
Zwei Monate später hat auch der Polstermöbelspezialist Trösser seine ca. 4.250 m2 große Verkaufsfläche im Erd- und ersten
Obergeschoss mit hochwertigen Polstermöbeln wie Couchen
und Sesseln, Boxspringbetten sowie Couchtischen bezogen und
konnte am 4. September ein exklusives Pre-Opening feiern. Seit
dem 5. September ist die deutschlandweit 15. Filiale des Polstermöbelspezialisten geöffnet und bietet dem neuen Aachener
Publikum repräsentative Geschäftsräume. Besonders die gute
Sichtbarkeit zur stark befahrenen Krefelder Straße war ein ausschlaggebendes Argument für den Standort an der Krefelder
Straße.
Die Landmarken AG wünscht beiden Mietern einen erfolgreichen Start hier in Aachen und weiterhin gute Geschäfte!
Baufeld 1 und 2: Neue Außenanlagen und
ein einheitliches Werbekonzept
Auch im gesamten Außenbereich der Gut-Dämme-Straße 8 bis
12 spürt man deutlich den Wind der Veränderung. Neben der
Neugestaltung der Parkplatzflächen, wodurch eine effizientere
Nutzung des Raumes für alle Kunden der ansässigen Geschäfte
geschaffen wurde, konnte auch ein einheitliches Werbekonzept
eingeführt werden. Durch diese Maßnahme wurde der „Schilderwildwuchs“ beseitigt und der gesamte Bereich wurde deutlich
aufgewertet. Die vorbeifahrenden Autofahrer finden nun ein
deutliches Leitsystem sowie Hinweise für mögliche Parkflächen.
Insgesamt werden im gesamten Quartier Nord die Außenanlagen der Gebäude so gestaltet und mit neuen Materialien und
grafischen Elementen versehen, dass eine Art „Teppich“ gebildet
wird, der die einzelnen Gebäude miteinander verbindet.
Baufeld 3: Baubeginn des Jobcenters der
StädteRegion Aachen
Die Vorbereitungen für den Bau des Jobcenters der StädteRegion Aachen laufen auf Hochtouren: die ehemalige Tennishalle
ist abgerissen, die Baugenehmigung liegt vor und der Bau ist an
einen GÜ vergeben.
Die Zechbau GmbH, die den Zuschlag für die Errichtung des
Jobcenters erhalten hat, beginnt im Oktober mit dem Bau der
neuen Flächen. Die Fertigstellung erfolgt zum 31.12.2014, so
dass das Jobcenter pünktlich zum Jahresbeginn 2015 seine neuen Räumlichkeiten beziehen kann.
Ein Pickup für das Quartier Nord
Beim Pickup, welcher von der Krefelder Straße aus gesehen, vor
dem Neubau des Jobcenters der StädteRegion Aachen errichtet wird, schreiten die Planungen voran. Derzeit finden nicht
nur Gespräche mit Interessenten für die Handelsnutzungen,
sondern auch für die Büronutzungen statt, so dass das Gebäude
immer konkretere Formen annimmt. In den attraktiven sechs
Geschossen stehen zwischen 1.100 m2 und 2.200 m2 für Handelsnutzungen zur Verfügung und zwischen 2.430 m2 und 3.530 m2
für Büro- und Praxisnutzungen.
Baufeld 5: RS-Möbel erweitert Mietflächen
Auch in dem, von der Krefelder Straße aus gesehen, hinteren
Bereich des Quartier Nords, an der Gut-Dämme-Straße 15, gehen die Entwicklungen weiter voran. Nachdem bereits für eine
kleinere Lagerfläche von ca. 620 m2 Ende 2012 eine Einigung
mit der RS-Möbel-Handelsgesellschaft mbH erfolgte, konnte
nun für einen wesentlichen Teil der Halle ein Mietvertrag über
ca. 2.300 m2 abgeschlossen werden. Aktuell wäre die geplante
Nutzung noch nicht möglich, da der Bebauungsplan der Stadt
Aachen an dieser Stelle keinen entsprechenden Einzelhandel
vorsieht.
Im Rahmen des gesamten Quartier Nords steht die Landmarken AG im engen Austausch mit der Stadt Aachen und man
geht davon aus, dass der B-Plan entsprechend geändert wird.
Somit sollte einer weiteren Stärkung des Möbelstandortes Krefelder Straße nichts im Wege stehen.
Fakten
Standort: Krefelder Straße, Aachen
Größe: ca. 16.000 m² BGF
Mieter: Jobcenter der StädteRegion Aachen,
Möbel Trösser, McFIT
Flächenpotenzial:
2. BF:
vorderes Gebäude ca. 5.850 m²
hinteres Gebäude ca. 3.400 m²
Ansprechpartner
Vertrieb Baufeld 1
Henrik Scholz
Telefon: + 49. (0)241. 18 95 – 131
E-Mail: [email protected]
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3. BF: Pickup: Handel ca. 1.500 m²
Büro ca. 3.500 m²
4. BF: Büro ca. 2.000 m²
Innenansicht Möbel Trösser
Gestaltungsbeispiel Außenanlagen
Internet: www.landmarken-ag.de/quartier-nord
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Quartiersentwicklung «
Retail «
Jobcenter der
StädteRegion Aachen
Das Gebäudeensemble liegt in exponierter Lage an der
Krefelder Straße, in unmittelbarer Nähe zum CHIO-Gelände und dem Tivoli. kadawittfeldarchitektur positionierte die Neubauten des Jobcenters der StädteRegion
Aachen und des Geschäftshauses so auf dem Grundstück,
dass die zwei Nutzungseinheiten beidseitig erschlossen werden können und dabei autarke Adressen bilden.
Allseitig von öffentlichem Raum umflossen, entstehen
sowohl zur Krefelder- als auch zur Gut-Dämme-Straße
markante Plätze an den beiden Haupteingängen.
Von außen präsentiert sich das Jobcenter in einem eigenständigen und sachlichen Gebäude. Die Aufweitungen
der Loggien und inneren Flure zeichnen sich deutlich in
der Fassade ab und verleihen dem zurückhaltenden Erscheinungsbild die besondere Note. Als große vorspringende Öffnungen mit farbigen Laibungen strukturieren
sie den Rhythmus der elementierten Gebäudehülle.
Ansprechpartner
Peter Marquardt
Telefon: + 49. (0)241. 18 95 – 144
E-Mail: [email protected]
Im gläsernen Erdgeschoss befinden sich die öffentlichen
Funktionen wie das Foyer, das Berufsinformationszentrum, das Kundenzentrum und einige Besprechungsräume. Über zentrale Treppenhäuser werden die vier Bürogeschosse erschlossen. Der ringförmige Grundriss um
den begrünten Innenhof bietet eine leistungsfähige Struktur mit guter Orientierung und maximaler Flexibilität.
Gerhard Wittfeld
Die Flure weiten sich zu den Fassaden auf und bilden dort
kleine Loggien und kommunikative Aufenthaltsbereiche.
Zusammen mit dem atmosphärischen, grünen Innenhof
bringen sie Licht und Luft in das Innere des Gebäudes
und bieten vielfältige Austritte, Terrassen und Pausenzonen.
Projektdaten:
Typologie: Bürogebäude / Bauvolumen: BGF 12.000 m² /
BRI: 42.800 m³ / Bauherr: Projektgesellschaft Krefelder
Straße GmbH / Realisierung: 2013–2015 /
Machbarkeitsstudie: 2012 / Projektleiter: Denise Venghaus
Ansicht Roermonder Straße (vorläufiger Entwurf)
Erweiterung R180:
Fachmärkte Kohlscheid
Erfolgreiche Projekte sollte man wiederholen. Oder ausbauen.
Und genau das planen wir an unserem Bestandsobjekt „Fachmärkte R180“ an der Roermonder Straße 180 in Herzogenrath.
Bei der Roermonder Straße handelt es sich um eine der Hauptverkehrsadern in die Region Aachen und in die Niederlande,
welche täglich von zahlreichen Pendlern genutzt wird und somit
als Frequenzbringer für den Standort dient.
Neubau Pavillon
Dieser ist direkt an der Roermonder Straße geplant und soll ca.
333 m2 Mietfläche bieten. Hier sind wir mit einigen Gastronomiebetreibern aus der Region in Kontakt, welche an der Mietfläche stark interessiert sind. Der Pavillon soll sich architektonisch
in die Gegebenheit anpassen und wird mit den Materialien Holz
und Glas offen und freundlich gestaltet werden.
Bereits 2009 wurden auf einer Verkaufsfläche von ca. 2.500 m2
die vier Fachmärkte dm, Charles Vögele, Takko und Reno eröffnet. Da die bestehenden Mieter mit der Entwicklung und den
täglichen Geschäften extrem zufrieden sind, wird derzeit mit
einem der Bestandsmieter eine Vergrößerung in Angriff genommen. Da wir an diesem Standort weiteres Potential sehen, planen
wir gemeinsam mit unserem Projektpartner Heins Architekten
eine Erweiterung des Fachmarktzentrums an der Roermonder
Straße.
Jobcenter der StädteRegion Aachen
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Freie Flächen
Neben dem Pavillon planen wir eine weitere Fläche mit ca.
1.200 m² für nicht zentrenrelevante Sortimente.
Ansprechpartner
Thomas Binsfeld
Telefon: + 49. (0)241. 18 95 – 112
E-Mail: [email protected]
Fakten
Projektname: R180 Fachmärkte Kohlscheid
Standort: 52134 Herzogenrath
Vermietbare Fäche: Pavillon 333 m²
Einzelhandel 1.200 m²
Bestandsmieter: dm, Charles Vögele,
Reno, Takko
Internet: www.landmarken-ag.de/r180
vorläufiger Entwurf
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Retail «
Retail «
Nachdem das Ziel des zukünftigen Geschäftshauses am Wall
36–40 in Wuppertal auf der Pressekonferenz zum ehemaligen
„Koch am Wall“ am 10. Juni diesen Jahres bekannt gegeben wurde, startete für die Landmarken AG nach der bisherigen Aufwärmphase das Training. Denn neben den üblichen Aufgaben
einer Projektentwicklung erwarten uns in Wuppertal ganz besondere Herausforderungen.
Wuppertal –
Der Startschuss
ist gefallen!
Das Ziel fest vor Augen – Neubau und Zertifizierung
Nach langer und intensiver Abwägung stand fest, dass das Gebäude abgerissen und an seiner Stelle ein moderner Neubau
errichtet wird, der die Nutzungskonzepte Handel und Büro miteinander verbindet. Auf sieben Etagen und ca. 7.400 m² entstehen moderne, lichtdurchflutete und effiziente Mietflächen. Die
Landmarken AG strebt mit dem Neubau eine DGNB-SilberZertifizierung an. Hierfür wird gerade gemeinsam mit den Experten von DS-Plan das Haustechnikkonzept entwickelt.
Vorzeitiger Etappensieg – Mieter
Noch bevor das eigentlich Rennen – Abriss und Neubau – startet, konnte der erste Etappensieg gefeiert werden. Dies war der
Abschluss des Mietvertrages mit dem neuen Hauptmieter – der
Rinke Treuhand GmbH. Geschäftsführer Peter Krämer
gibt in der nachfolgenden Textbox einen Einblick in die Entscheidungsfindung und bekennt sich klar zu dem Standort.
Und die nächsten Etappen sind bereits anvisiert: Im Erd- und
ersten Obergeschoss stehen mit ca. 2.100 m² großzügige Flächen für die Nutzung durch Einzelhandels- oder Dienstleistungsunternehmen zur Verfügung. Weiter sucht eine Büroetage
mit ca. 1.000 m² neue Mieter. Mit einigen Unternehmen läuft
man sich bereits warm. Dennoch steht die Teamaufstellung
noch nicht endgültig fest und die Landmarken AG freut sich auf
weitere Mitstreiter. Hier kann ein großer Mieter mit beispielsweise einem Flagshipstore oder mehrere kleinflächige Anbieter
untergebracht werden. Eine individuelle Einteilung der Flächen
ist möglich. Sprechen Sie uns an!
Peter Krämer, Geschäftsführer der
RINKE TREUHAND GmbH
Es war eine Entscheidung von großer Tragweite, die der
Gesellschafterkreis der RINKE TREUHAND GmbH
getroffen hat. Mit großer Mehrheit entschied sich das
14-köpfige Gremium für das neue Eingangstor zum Wall
als Zentrale. „Kurze Wege sowie moderne und kommunikative Arbeits- und Organisationsstrukturen erlauben
optimale Prozesse und noch effizientere Arbeitsergebnisse“,
erläutert Peter Krämer, Geschäftsführer der RINKE
TREUHAND GmbH. „Als moderner Dienstleister setzen
wir für unsere Kunden auf die Präsenz in Innenstadtlage
und sind als Arbeitgeber für den qualifizierten Nachwuchs
attraktiv.“
Nachhaltige Perspektiven
Mit einer Antrittsfläche im Erdgeschoss und vier Büroetagen bezieht das Beratungsunternehmen mehr als 4.000 m²
im neuen Objekt. Dies gilt auch als klares Statement für
die Entwicklung des Standortes Wuppertal, für den sich
RINKE in vielfältiger Form aus Überzeugung engagiert.
„Die räumliche Veränderung ist verbunden mit wichtigen
Investitionen in die Zukunft. Für die heute 30jährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schaffen wir damit langfristige und nachhaltige Perspektiven in unserem Haus“, betont Peter Krämer.
Konstruktives Miteinander
Die Zusammenarbeit mit der Landmarken AG lobt RINKE ausdrücklich. „Wir haben in mehr als einem Jahr der
gemeinsamen Arbeit an der Realisierung des Projektes ein
hohes Maß an Professionalität erlebt“, betont Peter Krämer. „Mit jedem Termin wuchs die Freude an der Kooperation.“
Austragungsstätte – Mitten drin statt nur dabei
Der Standort bildet die Schnittstelle zwischen der Elberfelder
Innenstadt und den Großprojekten Döppersberg und Ohligsmühle. Dank der Lage direkt an der Wupper erfreut er sich
einer besonders guten Sichtbarkeit. Nicht nur Fußgänger und
Pkw-Fahrer haben das Gebäude stets im Blick. Auch das Lieblingskind der Wuppertaler – die Schwebebahn – führt direkt am
Gebäude vorbei. Weiter ist der Standort durch den öffentlichen
Personennahverkehr hervorragend erschlossen, was sich durch
die baldige Errichtung einer Bushaltestelle vor dem Gebäude
noch verbessern wird.
Hürdenlauf – Besondere Herausforderungen
Unterhalb des Gebäudes verläuft zum einen der Mirker Bach
und zum anderen befindet sich dort das ehemalige Bett der
Wupper, des namensgebenden Flusses der Stadt. Daher muss
die Lastenverteilung für die geplante Nutzung des Gebäudes
teilweise auf bereits vorgegebene Punkte erfolgen. Dies ist eine
natürlich lösbare aber dennoch anspruchsvolle Aufgabe für die
neue Gründung des Gebäudes.
Nächste Schritte – Los geht´s…
Der Startschuss wird Ende des Jahres erfolgen, wenn mit dem
Abriss des Bestandsgebäudes begonnen werden soll.
Ansicht Schlossbleiche
Bis wir im Sommer 2015 die Zielgerade passieren, ist es noch
ein langer Weg. Die Landmarken AG ist gespannt, welche
Besonderheiten bei diesem Projekt noch auftreten und ist sich
gleichzeitig sicher, dass Dank der guten Zusammenarbeit mit
der Stadt, den Architekten von SchutteSchwarz Architekten
und einem umfangreichen Team aus Fachplanern auch dieses
Objekt eine echte „Landmarke“ wird – eben schön anzusehen,
funktionell bis ins Detail und ein Mehrwert für die Stadt
Wuppertal.
Ansprechpartner
Innenansicht
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Sven Bayer
Telefon: + 49. (0)241. 18 95 – 114
E-Mail: [email protected]
Ansicht Wirmhof
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Non Retail «
Campus-Cluster Logistik –
Dabei sein, wenn Wissen entsteht
Forschung – Innovation – Realisierung. Diesen Leitmotiven folgt das FIR (Forschungsinstitut für Rationalisierung), das vor 60 Jahren vom Land NRW als Brückenschlag zwischen Forschung und Industrie gegründet
wurde. Die Betriebsorganisation im Unternehmen der
Zukunft prägt seitdem die Forschungsstrategie. „Wir forschen im Verbund mit unseren Partnern aus der Industrie
in Konsortien an praxisrelevanten Lösungen“ sagt Prof.
Volker Stich, Geschäftsführer des FIR und Cluster-Leiter
Logistik, „dabei nutzen wir die Kompetenzen aus unseren
Bereichen Produktions-, Informations-, Dienstleistungsmanagement und Business Transformation. Unser Ziel ist
es, die Logistik erlebbar, anfassbar und damit besser begreifbar zu machen.“ So entstehen Demonstratoren, die
komplexe Prozesse leicht verständlich darstellen.
Baustelle
ProLog auf dem
RWTH Aachen Campus
fast fertig!
Das Gebäude ProLog des Clusters Logistik auf dem RWTH Aachen Campus ist so gut wie fertig und wird im Oktober von den
ersten Mietern bezogen. Neben der Fertigstellung des Gebäudes
freuen wir uns, den Abschluss eines neuen Mietvertrages verkünden zu dürfen: die Cognex Ireland Ltd. wird im Dezember
ca. 940 m² in dem attraktiven Gebäude beziehen. Cognex ist der
weltweit führende Anbieter von Vision Systemen, Vision Software, Vision Sensoren und Oberflächeninspektionssystemen
zur Produktionsautomatisierung. Außerdem ist Cognex ein
führender Hersteller von industriellen ID-Lesegeräten.
Größe 1. Bauabschnitt: bis 39.000 m² BGF
14.000 m² BGF
Baubeginn: Fertigstellung: 2012
4. Quartal 2013
Nutzungen: Forschungshalle, Büro, Handel, Gastro
Vom Aachener Wahrzeichen, dem Drehturm Belvedere, genießt
man einen hervorragenden Ausblick auf den Campus. Rechts
neben dem Cluster Logistik entsteht derzeit das Forschungsgebäude „Center of Windpower Drives“ des Clusters Schwerlastantrieb, welches die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten
zum Thema Antriebstechnik von Windenergieanlagen bündelt.
Die Fertigstellung ist für Ende 2014 geplant.
Ebenfalls Ende 2014 wird das Cluster Integrative Produktionstechnik fertig gestellt. Auf einer Fläche von 25.000 m² werden
bis zu 800 Wissenschaftler und Experten namhafter Forschungspartner an der Produktionstechnik der Zukunft forschen.
Im Sommer 2015 erfolgt dann die Fertigstellung des Clusters
Optische Technologien, das durch die ante4C GmbH / Landmarken AG realisiert wird. Hier werden Verfahren zur Erzeugung, Formung und Nutzung von Licht, insbesondere als Werkzeug für die industrielle Produktion, erforscht und entwickelt.
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten 4–7.
Fakten
Größe Cluster: Es tut sich etwas auf dem Campus Melaten
Blick vom Drehturm Belvedere auf das Cluster Logistik
Bereits seit drei Jahren bereitet sich das FIR auf den Umzug zum Campus vor. Am Standort Pontdriesch wurden
„Innovations-Labore“ eingerichtet und Demonstratoren
gebaut. So wurden die ersten notwendigen Erfahrungen
gewonnen, die zur Planung der Räume und der Abläufe
für das Gebäude des Clusters Logistik am RWTH Aachen
Campus hilfreich waren. Das FIR wird im Oktober als
Erstes das neue Gebäude in Aachen-Melaten beziehen.
Bereits im Februar 2010, wurde auf dem Hochschulgebiet Melaten der erste Spatenstich zum RWTH Aachen
Campus gesetzt. In den kommenden Jahren werden auf
einer Fläche von ca. 800.000 m² bis zu 19 Forschungscluster mit Büroflächen und sowie Laboreinrichtungen entstehen. In unmittelbarer Nähe zum Universitätsklinikum
wird das erste Teilprojekt auf 473.000 m² realisiert. In der
ersten Realisierungsphase werden dort sechs Cluster den
Forschungsbetrieb aufnehmen.
Um die ersten sechs Startcluster zu identifizieren, wurde
in einem internen Wettbewerb der RWTH Aachen ein
Konzept entwickelt und dem Rektor und dem Rektorat
vorgestellt. Aus einer großen Bewerbergruppe wurden
im Anschluss die sechs besten Ideen ausgewählt. Die Vorgaben an das Konzept waren, dass es sich um ein interdisziplinäres Thema handeln muss, welches mindestens
drei Lehrstühle der RWTH involviert. Außerdem musste
es ein Thema sein, das eine hohe Industrierelevanz hat
und an dem zu Beginn bereits mindestens zehn Industriepartner an einer Zusammenarbeit im entsprechenden
Cluster mitarbeiten wollen.
Eines dieser ausgewählten ersten sechs Cluster ist das
Campus-Cluster Logistik. Ziel diese Clusters ist es, komplexe Zusammenhänge in Logistik, Produktion und Betriebsorganisation erleb- und erforschbar zu machen.
Außerdem soll das Cluster eine enge Zusammenarbeit
zwischen Forschung und Industrie ermöglichen. Bereits
bestehende Kooperationen können intensiviert und darüber hinaus neue Kooperationsformen entwickelt werden.
Herzstück des Campus-Clusters Logistik ist das Enterprise-Integration-Center (EICe). Dieses besteht aus drei
Innovations-Laboren und einer Demonstrationsfabrik,
in der marktfähige Produkte hergestellt werden. Die
Innovation-Labs und die Demonstrationsfabrik stellen
einen äußeren Rahmen dar, in welchem unterschiedliche Szenarien simuliert und damit greifbar gemacht
werden können. In den drei Innovations-Laboren können unter unterschiedlichen Gesichtspunkten komplexe
Wertschöpfungssysteme digitalisiert, simuliert und visualisiert werden. Die wandlungsfähige Demonstrationsfabrik dient der Schaffung eines innovativen Raums,
um in einem realen Produktionsumfeld empirische Forschung sowie Schulung und Weiterbildung durchzuführen. Die Grundlage dafür schafft ein Produktionsbetrieb,
der in Kleinserie marktfähige Produkte, u. a. Teile des
Streetscooters und das Max-e-Cart herstellt und somit
einen kontinuierlichen Fabrikbetrieb ermöglicht. In der
Demofabrik wird die komplette Wertschöpfungskette
von der Fertigung bis zur Montage für unterschiedliche
Produktgruppen abgebildet. Dadurch wird die einmalige Möglichkeit geboten, produktionssystematische und
-logistische Fragestellungen auf Basis von empirischen
Daten zu erforschen. Diese Kombination ist bislang einzigartig. Die Darstellung einer „hochauflösenden Logistikkette“ ist in der Infrastruktur ebenso möglich, wie die
Steuerung der Demonstrationsfabrik nach unterschiedlichen Planungsphilosophien.
Prof. Dr. Volker Stich,
Geschäftsführer FIR
Der Themenpark und das Atrium des Logistik-ClusterGebäudes sind die Orte, an denen die fertigen Lösungen
zu den vorher in der Demonstrationsfabrik und den
Innovation-Labs durchgeführten Forschungen sichtbar
dargestellt und erlebbar werden. Zudem werden im EICe
Arbeits- und Konferenzräume sowie die zugehörige Infrastruktur zur Verfügung gestellt, um eine optimale Arbeitsumgebung sowie Schulungs- und Kommunikationsflächen zu bieten. Eine einzigartige Infrastruktur entsteht
weltweit zum ersten Mal und zwar in Aachen!
Ralf Vinzenz Bigge, Geschäftsführer der EICe Aachen
GmbH ist fest davon überzeugt, dass sich das RWTHAachen-Campus-Projekt in den kommenden Jahren aussichtsreich entwickelt: „Wenn wir das, was wir begonnen
haben, konsequent und logisch weiter fortsetzen, dann
wird das RWTH-Aachen-Campus-Projekt richtungsweisend und in dieser Form einzigartig die Zusammenarbeit
zwischen Forschung und Praxis prägen. Bereits jetzt erhalten wir viele aktive Anfragen aus der Region sowie Anfragen von Unternehmen aus dem europäischen Umfeld, die
erhebliches Interesse an diesem Projekt und der einzigartigen Art der Zusammenarbeit zeigen. Aus dem RWTHAachen-Campus-Projekt ergibt sich ein immenses Potenzial für alle Beteiligten.“
Ansprechpartner
Jens Kreiterling
Telefon: + 49. (0)241. 18 95 – 109
E-Mail: [email protected]
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Non Retail «
Non Retail «
kurz notiert!
Landmarken AG
erwirbt Bunker
Die Landmarken AG hat gemeinsam mit der Deka Wohnungsbau GmbH von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
(BImA) den Zuschlag für den Erwerb des Hochbunkers zwischen Försterstraße und Rütscher Straße in Aachen erhalten.
In der attraktiven Lage des 1a-Wohngebietes „Lousberg“ wird
ein hochwertiges Wohnprojekt realisiert: 5 – 6 Stadthäuser sowie vier Häuser mit insgesamt ca. 40 hochwertigen Eigentumswohnungen plus eine Tiefgarage mit rund 60 Stellplätzen sollen
auf dem Grundstück des Schutzbunkers aus dem Zweiten Weltkrieg entstehen. Der Abriss des Bunkers macht dieses Projekt
zu einem aufwändigen Vorhaben, über das wir in den nächsten
Ausgaben der Landmarke noch ausführlich berichten werden.
Ein neues Jobcenter und
eine Agentur für Arbeit
für Mettmann!
Die Landmarken AG hat den Zuschlag für die Errichtung des
neuen Jobcenters sowie der Agentur für Arbeit in Mettmann
erhalten: ein Haus, eine Adresse, zwei eigenständige Bewohner!
Der Neubau bildet einen neuen, prägnanten Baustein im Entwicklungsgebiet Neanderpark im Westen Mettmanns. Zentral
am Südring gelegen und umgeben von regionalen sowie überregionalen Instituten, wie der Fachhochschule der Wirtschaft,
entstehen das Jobcenter und die Agentur für Arbeit an einem
zukunftsfähigen Standort, der durch seine gute Erreichbarkeit
besticht.
Fakten
Standort: Neanderpark, Mettmann
Größe: ca. 6.660 m²
Mieter: Jobcenter Mettmann & Agentur für Arbeit
Vermietungsstand: 100 %
Fertigstellung: Sommer 2015
Der Neubau wird seine Besucher über einen großzügigen Vorplatz empfangen, der zum Verweilen einlädt und dem Haus
seinen sympathisch einladenden Charakter verleiht. Der Name
„Neanderpark“ wird in diesem Haus zum Programm: Denn der
ringförmig angelegte Baukörper birgt in seinem großzügigen
Innenhof eine grüne Oase „den Neanderhof “. Dieser ist ein Garant für Aufenthalts- und Arbeitsplatzqualität. Die insgesamt
ca. 6.600 m2 Mietfläche sollen im Sommer 2015 fertig gestellt
werden.
Bunker Rütscher Straße
Ansprechpartnerin
Ansprechpartnerin
Anais Cosneau
Telefon: + 49. (0)241. 18 95 – 189
E-Mail: [email protected]
Anais Cosneau
Telefon: + 49. (0)241. 18 95 – 189
E-Mail: [email protected]
Appartementhaus am Veltmanplatz
K 55 –
jetzt geht’s los!
Endlich kann der Umbau der
ehemaligen Bischofsresidenz
in Aachen Burtscheid beginnen: nach umfassenden Abstimmungen mit dem Denkmalschutz sowie den angrenzenden Anwohnern liegt nun
die Baugenehmigung für den
Umbau des historischen Gemäuers sowie den Neubau von
Appartements im Innenhof vor.
Die Steinzeit hält
Einzug am
Veltmanplatz
Über das Projekt:
Geplant vom Aachener Architekturbüro kadawittfeldarchitektur wird ein nach modernsten Standards konzipierter Wohnkomplex errichtet. Bei den knapp 185 Wohnungen handelt es
sich um 1-Zimmer-Apartments ab 24 m² und Wohnungen als
Mehr-Personen-Einheiten bis zu einer Größe von 100 m², bevorzugt für Hochschulangehörige und/oder Studenten. Eine
„All-in“-Miete, die sämtliche Nebenkosten beinhaltet, macht
für Studenten, Gastdozenten, Doktoranden und andere Mieter
kurzfristiges Wohnen zu klar kalkulierbaren Budgets möglich.
Alle Wohnungen sind hochwertig mit Küche und Bad ausgestattet – es wird sowohl nicht möblierte Wohnungen als auch
komplett eingerichtete Wohnungen geben. Eine Tiefgarage
bietet Platz für ca. 80 PKW-Stellplätze, Fahrrad-Stellplätze sind
ausreichend vorhanden.
Zum Projekt:
Im historischen Ambiente werden schöne 1- bis 2-ZimmerAppartements gebaut. Klassik und Stil des 19. und 21. Jahrhunderts werden in perfekter Harmonie aufeinandertreffen. So sind
die modern ausgestatteten Appartements mit einer Größe von
25 m² bis 45 m² unter Berücksichtigung historischer Bauelemente individuell gestaltet. Ergänzt wird das historische Gemäuer um weitere Appartements ähnlicher Größe in einem
zweigeschossigen Neubau im Innenhof der alten Bischofsresidenz.
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Langsam aber sicher schreiten die Arbeiten bei der Quartiersentwicklung am Veltmanplatz voran: der vom RWTH Institut
für Wasserbau noch bis Juni genutzte Teil des alten Gebäudes
ist mittlerweile abgerissen. Nun allerdings ruhen die Bautätigkeiten aufgrund umfangreicher archäologischer Untersuchungen: es wurden teilweise jung-steinzeitliche Artefakte
gefunden, die nun durch eine Fachfirma überwiegend in Handarbeit aufgenommen werden. Hierdurch kommt es zu einiger
Verzögerung im Bauablauf, die Fertigstellung des Projektes
wird voraussichtlich im Frühjahr 2015 erfolgen.
Ansprechpartner
Ansprechpartner
Jens Kreiterling
Telefon: + 49. (0)241. 18 95 – 109
E-Mail: [email protected]
Henrik Scholz
Telefon: + 49. (0)241 . 18 95 – 131
E-Mail: [email protected]
Unter Einbeziehung von angrenzenden Grundstücksflächen
der Kirchengemeinde Heilig Kreuz sind zudem eine neue Kindertagesstätte sowie attraktive Räumlichkeiten für die Pfarrgemeinde Heilig Kreuz geplant. Die Integrierung dieser Bereiche
in das Gesamtvorhaben ermöglicht eine städtebaulich attraktive Blockbebauung als Solitär und eine architektonisch hochwertige Gesamtgestaltung, die nun auch aus Richtung Pontstraße
wahrnehmbar ist.
Fakten
Standort: Lage: im Pontviertel
Veltmanplatz, Aachen
Grundstücksfläche:
ca. 4.250 m²
(inkl. angrenzende Grundstücksflächen der Kirchengemeinde mit ca. 750 m²)
Projektstatus: Wohnfläche: im Bau
ca. 6.750 m²
Kita: ca. 290 m²
Gemeindezentrum: ca. 555 m²
Fertigstellung: Frühjahr/Sommer 2015
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Bestand «
Vermischtes «
Ihre Ansprechpartner –
unsere Bereichsleiter
Retail
Non Retail / Bestandsmanagement
Thomas Binsfeld
Jens Kreiterling
Prokurist / Leiter Projektentwicklung Geschäftsführer / Generalbevollmächtigter
Der Drehturm
Belvedere dreht sich
wieder!
Baumanagement
Ralf H. Lohse
Henrik Scholz
Andreas Zimmermann
Kaufmännischer Leiter / CFO
Leiter Vertrieb
Prokurist / Leiter Baumanagement
Ver
mis
cht
es
In der ersten Phase wurden Anfang 2012 das Dachlokal, das
Restaurant, der Biergarten sowie das Treppenhaus renoviert
und attraktiv gestaltet.
Derzeit schließt sich die dritte Phase an: die Einrichtung der
vier neu geschaffenen Büroetagen. Die neu geschaffenen Büroetagen zeichnen sich durch einzigartige Ausblicke in den Landschaftspark Lousberg und über die Stadt Aachen aus. Durch individuelle Grundrisse, hochwertige Ausstattung und die große
bodennahe Verglasung wurden, dem Standort entsprechend,
außergewöhnliche Büroetagen realisiert. Zwei der neuen Etagen sind bereits vermietet und werden zum 1.12.2013 bezogen.
Ansprechpartnerin
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Vertrieb
Nach Abschluss der extrem aufwendigen Umbauarbeiten konnte
der Drehturm Belvedere Ende August wieder von seinen Mietern bezogen werden. Ganz im Sinne unserer Verwaltungsmaxime – Mehrwert durch Kompetenz – wird seit Anfang 2012 der
Drehturm in drei Phasen um- und ausgebaut.
Nun ist die aufwendige und komplizierte zweite Phase abgeschlossen: der Ausbau des 67 Tonnen schweren Wassertanks
und der Einbau von vier neuen Etagen inklusive einer neuen
Glasfassade. Durch den Einbau der neuen Etagen konnten insgesamt zusätzliche 880 m² einzigartige Büroflächen geschaffen
werden. Die Mieter der bereits vorhandenen Flächen mussten
während dieser Zeit den Drehturm verlassen und in Ersatzräumlichkeiten wechseln. Das äußere Erscheinungsbild des
neuen Drehturm Belvedere wurde in enger Zusammenarbeit
mit dem Amt für Denkmalschutz gestaltet. Jedes zweite Feld in
der von außen sichtbaren Betonskelettkonstruktion wurde über
die vier Geschosse geöffnet und komplett verglast. Die ehemalige Position des Wassertanks ist nun über die Glasflächen von
außen erkennbar.
Sylvia Friederich
Telefon: + 49. (0)241. 18 95 – 141
E-Mail: [email protected]
Finance
Wassertank
Neu in unserem Team…
Detail Fassade
Der Ausbau des Drehturms Belvedere ist ein weiteres Beispiel
dafür, dass sich die AMW Projekte GmbH nicht auf die reine
Verwaltung der Immobilien beschränkt, sondern immer auch
daran interessiert ist, ihr langjähriges Know-How aus der Projektentwicklung einzubringen und einen Mehrwert für die
Eigentümer zu schaffen.
Zum Projekt:
Bei dem Drehturm Belvedere handelt es sich um eines der
Aachener Wahrzeichen, das seit 1990 in der Denkmalliste der
Stadt Aachen als technisches Denkmal mit typischen 50er-JahreElementen eingetragen ist.
Der ehemalige Wasserturm wurde in den Jahren 1956–1958 in
Stahlbetonbauweise errichtet. Seit den 1970er Jahren befindet
sich auf der vierten Etage ein Drehrestaurant, von welchem auch
die Außenplattform erreichbar ist. Die Umlaufzeit des Drehsegments beträgt 56 Minuten und bietet einen wundervollen Ausblick über ganz Aachen und die Euregio. Neben dem Drehrestaurant, das jetzt auch als Eventlocation gemietet werden kann,
beherbergte er auch einen Biergarten im Erdgeschoss, drei Büroetagen sowie einen 67 Tonnen schweren Wassertank, der jetzt
ausgebaut wurde. Mithilfe des nachträglich installierten Aufzugs oder über 173 Stufen kann man jedes Stockwerk problemlos erreichen. Der gesamte Turm ist 35 Meter hoch und besitzt
inklusive der Terrasse einen Umfang von 21 Metern.
Unser Sommerfest am
Drehturm Belvedere
Anfang September fand wieder unser alljährliches Sommerfest mit
Mitarbeitern samt Partnern statt. In diesem Jahr stieg die große Sause auf
Aachens Wahrzeichen – dem Drehturm Belvedere. Bei erstklassigem Essen,
gutem Wein und guter Musik wurde die Atmosphäre des Drehturms bis
spät in die Nacht genossen.
www.drehturm-aachen.de
Die Landmarken AG
bei Facebook
Fan werden und aktuelle News rund um die
Landmarken AG bekommen
Frederik Müller
Auszubildender zum Immobilienkaufmann
Telefon + 49. (0)241.18 95 – 100
[email protected]
Andrew Mayo
Haustechniker
Telefon + 49. (0)241.18 95 – 100
Jürgen Thelen
Architekt
Baumanagement
Telefon + 49. (0)241.18 95 – 135
[email protected]
www.facebook.com/landmarkenag
www.drehturm-aachen.de
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Impressum: Landmarken AG / AMW Projekte GmbH // Karmeliterhöfe, Karmeliterstraße 10, 52064 Aachen // T. +49 (0)241.18 95–100 // [email protected] // www.landmarken-ag.de //
Vorstand/Geschäftsführer: Norbert Hermanns /Jens Kreiterling // Redaktion: Kerstin Kreiterling // Gestaltung: Anne Bissels – Büro für Gestaltung/ www.annebissels.de
Quellen: Visualisierung Titel: Architektur, Entwurf: KPF Architekten // S. 4–7 Photonic: Architektur, Entwurf: KPF Architekten // S. 9 Rendering: Crystal // 10 –11 Gastbeitrag: Foto Projekt Hafen Boston: Courtesy KPF / Foto Canal Walk Songdo: Jae SungE / Foto Songdo International,
Business District: H.G. Esch / Songdo IBD, Korea, Masterplan: Gale_International / Fiera Milano: Crystal // S. 12 – 14 Quartier Nord: Architektur, Entwurf, Visualisierung: kadawittfeldarchitektur // S. 14 Foto Gerhard Wittfeld: Carl Brunn // S. 16–17 Wuppertal: Architektur, Entwurf:
Architektenbüro SchutteSchwarz, Visualisierung: rendertaxi // S. 18–19 ProLog: Architektur, Entwurf, Visualisierung: Meyer & van Schooten Architekten // S. 20 Foto Bunker Andreas Herrmann: // S. 20 K 55: Architektur, Entwurf: gut.architekten, Visualisierung: rendertaxi //
S. 21 Veltmanplatz: Architektur, Entwurf: kadawittfeldarchitektur, Visualisierung: rendertaxi
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