Übersetzung Biographie-2

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Biographie Anne Rodier stammt aus der südfranzösischen Stadt Béziers. Ihr Musikstudium nahm sie im „Conservatoire National de Région“ in Montpellier auf, um dieses in Paris unter der Anleitung von Eva Saurova fortzusetzen. Dort erhielt sie den Ersten Preis mit der Auszeichnung summa cum laude im Bereich Gesang und Kammermusik („Premier prix à l’unanimité avec féliciations du jury“). Im Anschluss daran sammelte sie Erfahrung im Musiktheater bei Joëlle Vautier. Zeitgleich erweiterte sie ihre Kenntnisse der Musik durch ihr Wirken bei der Pariser Nationaloper. Durch diese langjährige Erfahrung wurde das Carpe Diem Ensemble auf sie aufmerksam, welches damals aus Musikern des Opernhauses zusammengesetzt war. In diesem Ensemble übernahm sie die Rolle der Zweiten Dame in der Zauberflöte, dann die der Eurydike im Orpheus von Gluck (in der Version von Berlioz), die 1999 auf dem Berlioz Festival der Côte-­‐Saint-­‐André aufgeführt wurde. Im selben Jahr erhielt sie beim internationalen Gesangswettbewerb von Clermont-­‐Ferrand den „Groβen Preis von Mady Mesplé für französische Melodie“ („Le Grand Prix de mélodie française Mady Mesplé“). Mit diesem Erfolg begann Anne Rodiers Zusammenarbeit mit dem Carpe Diem Ensemble, die schlieβlich in der Aufführung eines Gesangszyklus von Gilles Raynal nach den Gedichten von Andrée Chédid im Opernhaus von Clermont-­‐Ferrand ihren Abschluss fand. Anne Rodier wurde der Léopold Bellan Preis für die beste Leistung („prix d’excellence Léopold Bellan“) verliehen, der Françoise Pollet Preis bei der Gesangsmeisterschaft „Concours des maîtres du chant“ sowie der erste Preis des europäischen Wettbewerbs der französischen Region Picardie („Premier prix du Concours européeen de Picardie“). Zudem wohnte sie auch zahlreichen Meisterklassen bei, unter anderem mit Montserrat Caballé, David Jones, Laura Sarti, Howard Crook für barockes Repertoire, Gabriel Bacquier, Michèle Command, Christian Jean, François le Roux, Rachel Yakar. Die eklektische Sängerin, deren warmer Sopran drei Oktaven umfasst, wendet sich mit ebenso groβer Begeisterung den bedeutenden Rollen des Repertoires zu (Susanna in der Hochzeit des Figaro, Nedda in I Pagliacci an der Oper zu Reims, Micaela in Carmen, Ellen in Lakmé an der Oper zu Saint-­‐Etienne, Sicle im Werk L’Ormindo von Cavalli unter der Leitung von Dan Jemmet, das 2007 an der Oper zu Rennes und zu Massy aufgeführt wurden, Dido im Werk Dido and Aeneas von Purcell auf der Wasserbühne unter der Leitung von Denis Chabroullet -­‐ von 2010 bis 2011 auf Europatournee-­‐), begeistert sich aber auch für Melodien und Lieder (les Nuits d’été von Berlioz mit dem Carpe Diem Ensemble, ein Offenbachkonzert unter der Leitung von Mady Mesplé in der Abtei von Sylvanes, ein Konzert von Vitkor Ullman und Kurt Weill, ein Konzert, das Kosma au Studio von der Comédie Française mit Françoise Tillard gewidmet ist...) Ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit besteht in der Aufführung. So spielte sie die Rolle des jugendlichen Hektor Berlioz in Les Orages désirés von Gérard Condé – ein Werk, das auf dem Libretto von Christian Wasselin basiert, und im Jahr 2009 an der Oper zu Reims und im Anschluss an der Oper zu Avignon aufgeführt wurde. Anne Rodier war auch in der Rolle der Créuse in Médée von Sergio Ortega und als Alisée in Hatim le généreux von Régis Campo zu sehen, dessen Aufführung 2004 mit dem 2E2M Ensemble in der Oper zu Besançon stattfand. Stets aufgeschlossen für neue musikalische Erfahrungen, lässt sich die Sängerin gern auf musikalische Abenteuer ein, die Musik, Aufführung, Zirkus, Tanz, Theater und Video vereinen. Sie stand als eine etwas unkonventionelle Carmen in Carmen, opéra de rue auf der Bühne, der weltweit aufgeführten Neubearbeitung von Benoît Louette. Auβerdem sang sie das Sopransolo im Fragment n°11 von Julien Tarride und Pär Frid in der Abtei von Royaumont; zu bewundern war sie auch in Paraboles für Sopransolo und Video, im Rahmen der Pariser Nacht der Kultur „Nuit blanche“ im Jahre 2007 -­‐ die Aufführung fand auch im Capitole von Toulouse sowie an Spielorten in Deutschland, Österreich, Spanien und Polen statt. So fühlt sich Anne Rodier ganz in ihrem Element -­‐ während sie an einem Tag noch als Fiordiligi in Cosi fan tutte auf der Bühne steht, schlüpft sie am nächsten Tag schon in die Rolle der Gouvernante im Werk The Turn of the Screw von Britten, oder aber man sieht sie in einem Sopransolo mit einem jungen Komponisten aus dem prestigereichen Institut für Forschung und musikalische Akustik IRCAM. Es ist ihre Art, außergewöhnliche Wege zu beschreiten. 
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