- Fränkisches Theater Schloss Maßbach

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Gastspiele
Spielzeit 2015/2016
Stücke der
Spielzeit 2015/2016
Gastspielangebote
Fränkisches Theater
Schloss Maßbach GmbH
Leitung: Anne Maar
Änderungen vorbehalten!
Misery
Thriller von Simon Moore nach dem gleichnamigen Roman von Stephen King
Deutsch von Franz Küster
11. September bis 18. Oktober 2015
Ein Mond für die Beladenen (A Moon for the Misbegotten)
Schauspiel von Eugene O’Neill
Deutsch von Leopardi & Eckstein
23. Oktober bis 29. November 2015
Die kleine Hexe
Theaterstück für Kinder ab 5 Jahren von Otfried Preußler
24. November bis 22. Dezember 2015
Postfach 13  97709 Maßbach
Parksiedlung 8  97711 Maßbach
Telefon 0 97 35 / 2 35
Telefax 0 97 35 / 14 96
www.fraenkisches-theater.de
[email protected]
Preise
zzgl. Abgaben (Tantieme, AVS, GEMA sowie evtl.
Fahrtkosten und/oder
Übernachtungskosten)
zwischen 1000.und 5000.- Euro.
Wir bieten Einstiegspreise und
Mengenrabatt an.
Bitte sprechen
Sie mit uns!
Die 39 Stufen (39 Steps)
Krimikomödie von John Buchan und Alfred Hitchcock
bearbeitet von Patrick Barlow, Deutsch von Bernd Weitmar
04. Dezember 2015 bis 17. Januar 2016
Foxfinder
Schauspiel von Dawn King
Deutsch von Anne Rabe
22. bis 31. Januar und 05. bis 27. März 2016
Andorra
Schauspiel von Max Frisch
01. April bis 08. Mai 2016
4YourEyesOnly
Jugendstück von Esther Rölz
08. April bis 07. Mai 2016
Die beiden Draufgänger (Come blow your Horn)
Komödie von Neil Simon
Deutsch von Gerty Agoston
13. Mai bis 19. Juni 2016
WERTHERschlachten Theater-Erlebnis für Jugendliche
von Carsten Stier und Thomas Klischke nach Goethes "Werther"
ganze Spielzeit
"Das Fränkische Theater
ist eine private, nach
dem Zweiten Weltkrieg
gegründete Bühne,
die in der Region als
Landestheater fungiert.
Mit einem kleinen
Ensemble stemmt sie
einen anspruchsvollen
Spielplan."
(Die Deutsche Bühne)
Gastspiele
Spielzeit 2015/2016
Misery
Thriller von Simon Moore nach dem gleichnamigen Roman von Stephen King
Deutsch von Franz Küster
Regie: Friedrich Bremer
Fränkisches Theater
Schloss Maßbach GmbH
Leitung: Anne Maar
Postfach 13  97709 Maßbach
Parksiedlung 8  97711 Maßbach
Telefon 0 97 35 / 2 35
Telefax 0 97 35 / 14 96
www.fraenkisches-theater.de
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Fesselnde Theaterfassung des
Thriller-Klassikers von Stephen King.
Nach einem Unfall wird der verletzte Bestsellerautor Paul Sheldon von
Annie gerettet und in ihr entlegenes Haus gebracht. Die Krankenschwester
ist großer Fan von Pauls Romanen. Als sie bei ihm ein fertiges Manuskript
findet, in dem er seine Romanheldin sterben lässt, nutzt sie aus, dass sie ihn
in ihrer Gewalt hat. Erbarmungslos will sie ihn mit allen Mitteln zwingen,
den Schluss zu ändern.
"Carrie", "The Shining", "Misery" - es gibt wohl nur wenige Leser oder
Kinogänger, die nicht zumindest eine dieser drei Horrorgeschichten von
Stephen King kennen. Einen internationalen Bestseller nach dem anderen
legt der 1947 in Maine geborene Autor vor. Und nicht wenige davon wurden auch erfolgreich verfilmt. So spektakulär die Geschichten sind, so bürgerlich klingt Kings Werdegang. Nach Schule, Universität und früher Heirat
arbeitete er zunächst als Englischlehrer. Seiner Passion fürs Schreiben ging
er abends und am Wochenende nach, bis ihm der Erfolg seiner ersten
großen Geschichte, "Carrie", erlaubte, ausschließlich als Schriftsteller zu
leben. Der Rest ist Legende. King hat drei Kinder und bereits mehrere
Enkelkinder und lebt mit seiner Frau Tabitha in Maine und Florida.
11. September bis 18. Oktober 2015
Mit der von ihm selbst produzierten Bühnenadaption zu
„Misery“ schuf Simon Moore
die einzige von Stephen King
persönlich autorisierte
Bühnenfassung des gleichnamigen Romans. 1993 wurde
sie im Londoner Criterion
Theatre uraufgeführt und feiert seit der deutschsprachigen
Erstaufführung 1996 im Hansa
Theater Berlin auch hierzulande regelmäßig große Erfolge.
Gastspiele
Spielzeit 2015/2016
Misery
Simon Moore
AUTOR
Friedrich Bremer
REGISSEUR
Simon Moore wurde 1958 in Großbritannien geboren. Bereits
während seines Studiums an der National Film and Television
School drehte Simon Moore zwei preisgekrönte Kurzfilme.
Gleichzeitig gründete er eine freie Theatergruppe, The
Production Line Theatre Company, für die er vier Stücke schrieb
und inszenierte. 1995 wurde Moore‘s Drehbuch zu „The Quick
and the Dead“ („Schneller als der Tod“) mit Sharon Stone, Gene
Hackman und Leonardo di Caprio verfilmt. Ein Jahr später erhielt
er für sein bemerkenswertes Skript zu dem Zweiteiler „Gulliver‘s
Reisen“ einen Emmy. Er schrieb die “Traffik” BBC-Miniserie, über
den internationalen Drogenhandel, die die Grundlage des
Oscarprämierten Films „Traffic“ bildet. Weitere Filme aus Moores
Feder sind der Thriller „Under Suspicion“, den er mit Liam
Neeson und Laura Giacomo 1991 selbst in Szene setzte.
Friedrich Bremer kam 1958 als ganz junger Schauspieler direkt
von der Schauspielschule ans Fränkische Theater, das damals
noch im Schloss Stöckach untergebracht war. Später, bis 1963,
arbeitete er hier auch als Dramaturg und Regisseur. Er war
Oberspielleiter an der Badischen Landesbühne Bruchsal und
persönlicher Referent des Generalintendanten in Lübeck. Nach
einer Zeit als Intendant in Schleswig und Künstlerischer Leiter
der Komödie Kassel war er von 1981 bis 1994 Intendant der
Westfälischen Kammerspiele Paderborn. Seit Mitte der Neunziger
Jahre ist Friedrich Bremer wieder regelmäßig als Regisseur an
unserem Haus tätig. Zuletzt inszenierte er in Maßbach u.a.: "Der
Zeichner“, „Scherbengericht“, „Falsche Schlange“ und "Die
Lästigen".
11. September bis 18. Oktober 2015
"Friedrich Bremer hat das
Stück nicht nur dadurch absolut fesselnd gemacht, dass er
die Konflikte auch stark ins
Gestische, Körpersprachliche
verdichtet hat. Sondern er hat
sich auch der Sympathielenkung enthalten. (...) Freilich
konnte Friedrich Bremer auch
eine großartige, höchst konzentrierte schauspielerische
Gesamtleistung abrufen.“
(Saale-Zeitung zu
"Scherbengericht")
„Very british, schwarzhumorig,
war der Theaterabend des
mit dem Psychothriller
„Falsche Schlange“ von Sir
Alan Ayckbourn. [...] Das
Grauen macht sich langsam
breit. Das wurde vom
Regisseur Friedrich Bremer
sinnbildlich wunderbar gelöst.
(...) Eine großartige Leistung,
die am Schluss vom Publikum
auch entsprechend gewürdigt
wurde.“
(Südthüringer
Zeitung zu
"Falsche Schlange")
Gastspiele
Spielzeit 2015/2016
Ein Mond für die Beladenen (A Moon for the Misbegotten)
Schauspiel von Eugene O’Neill
Deutsch von Leopardi & Eckstein
Regie: Rolf Heiermann
Fränkisches Theater
Schloss Maßbach GmbH
Leitung: Anne Maar
Postfach 13  97709 Maßbach
Parksiedlung 8  97711 Maßbach
Telefon 0 97 35 / 2 35
Telefax 0 97 35 / 14 96
www.fraenkisches-theater.de
[email protected]
Ein poetischer Traum im Mondlicht:
voller Melancholie, Liebe und unerfüllter Sehnsucht.
In diesem 1943 entstandenen Schauspiel, in dessen Mittelpunkt eine der
ungewöhnlichsten Liebesszenen der Weltliteratur steht, handelt Eugene
O'Neill den von ihm immer wieder thematisierten Gegensatz zwischen
Illusion und Wirklichkeit fast versöhnlich ab. „Unter dem Licht des Mondes
blitzt in einer trüben Whiskypfütze ein Stückchen Himmel auf: die
Möglichkeiten des liebenden Menschen.“ (Georg Hensel)
Auf der heruntergekommenen Farm des Pächters Phil Hogan lebt Josie mit
ihrem Vater. Sie bewirtschaftet den Hof allein, ihre drei Brüder sind vor
dem harten Leben geflüchtet. Josie gibt sich als starke Frau und behauptet,
sie hätte Liebesabenteuer. Als der Vater sie mit dem Grundbesitzer James
Tyrone verkuppeln will, kommt es zu einem Treffen bei Mondschein. In der
Begegnung mit Josie gelingt es James, der dem Alkohol und seinen
Schuldgefühlen verfallen ist, den Geistern der Vergangenheit für kurze Zeit
zu entfliehen. Bei Josie findet er Verständnis. Je besser sich die beiden während ihres Zusammenseins unter dem fahlen Licht des Mondes verstehen,
desto mehr entfernen sie sich voneinander als Liebende. Als die zwei nach
dieser gemeinsamen Nacht wieder auseinandergehen, tun sie dies in der
Gewissheit, das Glück wenigstens für einen Augenblick erfahren zu haben.
23. Oktober bis 29. November 2015
Die von O‘Neill oft benutzte
Grundthese, dass die
Aufrechterhaltung einer Lüge
manchmal lebensnotwendig
sein kann, wird hier in einem
sehr realistischen, psychologisch subtilen Drama
veranschaulicht.
Gastspiele
Spielzeit 2015/2016
Ein Mond für die Beladenen
Eugene O’Neill
AUTOR
Rolf Heiermann
REGISSEUR
Am 16. Oktober 1888 kam Eugene O'Neill als Sohn eines
Schauspielerehepaares in New York zur Welt. In das Theater so
hineingeboren, begann er jedoch erst nach einer längeren Zeit der
Suche zu schreiben. Er arbeitete u. a. als Sekretär in einem New
Yorker Versandhaus, als Goldgräber und als Matrose. Nach einem
gesundheitlichen Zusammenbruch 1912 verbrachte er sechs
Monate in einem Sanatorium. Diese unfreiwillige Ruhepause
erweckte in ihm den Drang zum Schreiben. 1913 entstand sein
erstes Stück ›The Web‹. Zu einem ersten Erfolg wurde sein Einakter
›Unterm karibischen Mond‹ (1918), dem die berühmten Stücke
›Trauer muß Elektra tragen‹, ›O Wildnis!‹, ›Fast ein Poet‹, ›Eines
langen Tages Reise in die Nacht‹, ›Ein Mond für die Beladenen‹ und
viele mehr folgten. Mit mehr als vierzig Stücken zählt Eugene
O'Neill, der 1936 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet
wurde, nicht nur zu den angesehensten, sondern auch erfolgreichsten amerikanischen Dramatikern. Eugene O'Neill starb am 27.
November 1953 in Cape Cod.
Rolf Heiermann wurde 1952 im rheinländischen Lindlar geboren
und erhielt an der Schauspielschule am Theater der Keller in
Köln eine Schauspielausbildung. Er studierte Deutsche
Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft und Theologie in Köln
und Würzburg. Nach seinem Abschluß als Magister Artium war
er am Stadttheater Würzburg und am Staatstheater Karlsruhe als
Regieassistent, Regisseur und Schauspieler engagiert. Danach
war er als Spielleiter am Stadttheater Pforzheim und als freier
Regisseur unter anderem in Coburg, Stuttgart, Karlsruhe und
Hannover tätig. Immer wieder inszeniert er am Kleinen Theater
Bad Godesberg sowie der Landesbühne Rheinland-Pfalz. Zuletzt
inszenierte er in Maßbach u.a. "Effi Briest", "Die
Wahlverwandtschaften", "Der Mustergatte", "Der muss es sein"
und "Ladies Night".
23. Oktober bis 29. November 2015
Bestraft Johann Wolfgang von
Goethe 1809 in seinen
„Wahlverwandtschaften“ die
außereheliche Sinnlichkeit
noch mit dem Tod, so eröffnet
Rolf Heiermann 2012 in der
Uraufführung seiner
Dramatisierung den vier
Figuren zumindest eine
Perspektive. (...)Für Regisseur
Heiermann sind diese
Liebesgeschichten Kern des
Romans. (...) Die Landschaft
erscheint in Naturbildern und
Skizzen als Projektion auf der
Bühnenwand. Bloßer
Hintergrund ist sie aber
weder bei Goethe noch bei
Heiermann. Wenn die Figuren
Dämme bauen und Seen
zusammenlegen, ist die
Landschaft immer Projektion
der menschlichen Natur. Das
nüchterne Bühnenbild und
Goethes distanzierte Sprache
lassen Raum für die ganz großen Gefühle.
(Mainpost zu "Die
Wahlverwandtschaften")
Die von Rolf Heiermann
inszenierte Geschichte dürfte
dem Publikum zu Herzen
gehen, weil sie auf liebenswürdige und versöhnliche
Weise mit einem Thema
spielt, das, quer durch die
Welt bürgerlicher Familien,
immer wieder
für Erregung sorgt.
(Neue Presse Coburg
zu "Der muss es sein")
Gastspiele
Spielzeit 2015/2016
Die kleine Hexe
Theaterstück für Kinder ab 5 Jahren von Otfried Preußler
Fränkisches Theater
Schloss Maßbach GmbH
Leitung: Anne Maar
Postfach 13  97709 Maßbach
Parksiedlung 8  97711 Maßbach
Telefon 0 97 35 / 2 35
Telefax 0 97 35 / 14 96
Regie: Susanne Pfeiffer
www.fraenkisches-theater.de
[email protected]
Eine Geschichte mit Charme und Witz
von einer liebenswert-frechen Hexe.
Die kleine Hexe hat es gründlich satt, dass die großen
Hexen sie nicht ernst nehmen. Wenn sie beweisen kann,
dass sie trotz ihrer Jugend - sie ist erst 127 Jahre alt - eine
gute Hexe ist, darf sie in Zukunft am großen Hexentanz
auf dem Blocksberg teilnehmen.
Ein Jahr lang hat sie Zeit, um sich auf die Hexenprüfung
vorzubereiten. Im Laufe dieses Jahres erlebt sie mit ihrem
Freund, dem Raben Abraxas, eine Menge Abenteuer, bei
denen sie immer nur Gutes hext. Die großen Hexen sind
damit aber ganz und gar nicht einverstanden, weil gute
Hexen immer nur Böses hexen.
24. November bis 22. Dezember 2015
Otfried Preußler, der für sein
literarisches Werk mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet
worden ist, sagt von sich
selbst: „Ich bin ein vergleichsweise simpler Geschichtenerzähler, der seine Geschichten aus guten Gründen mit
besonderer Vorliebe Kindern
erzählt. Auch erwachsenen
Kindern übrigens. Und weshalb erzähle ich ihnen meine
Geschichten so, wie ich es
ihnen erzähle? Weil es mir
Freude macht, nicht nur meine eigene Phantasie dabei mit
ins Spiel zu bringen; sondern
weil es mir darauf ankommt,
mit Hilfe solcher Geschichten
auch die Phantasie meiner
Leser und Zuhörer zu aktivieren, sie zum Gebrauch ihrer
Phantasie zu ermuntern, sie
darin einzuüben.“
Gastspiele
Spielzeit 2015/2016
Die kleine Hexe
Otfried Preußler
AUTOR
Susanne Pfeiffer
REGISSEURIN
Otfried Preußler wurde am 20. Oktober 1923 im nordböhmischen Reichenberg geboren. Er zählt zu den namhaftesten und
erfolgreichsten Kinderbuch- und Kindertheaterautoren in deutscher Sprache. Mittlerweile verzeichnen seine Werke eine weltweite Gesamtauflage von 45 Millionen Exemplaren und seine
Bücher liegen in 55 Sprachen und über 340 fremdsprachigen
Ausgaben vor. Prägend für sein literarisches Schaffen waren stets
die Geschichten aus seiner Kinderzeit von Zauberern, Räubern,
Hexen, Wassermännern und Gespenstern. Seine Liebe zu
Kindern begründete auch sein soziales Engagement. Wenige
Monate vor seinem 90. Geburtstag verstarb Otfried Preußler am
18. Februar 2013 in Prien am Chiemsee.
Susanne Pfeiffer wurde 1968 in Dortmund geboren, studierte
Germanistik und Geschichte in Freiburg und erhielt eine
Schauspielausbildung an der Internationalen Theaterschule
Berlin. Zwischen 1994 und 1998 war sie u.a. am Münchner
Theater für Kinder, am Grips Theater Berlin und am Theater
Wind-Spiel, Berlin engagiert. Sie spielte bei diversen Tourneen
und freien Produktionen. 1998 begründete sie das "Theater im
Tunnels" Köln mit und war dort als künstlerische Leiterin tätig.
Susanne Pfeiffer ist seit 2004 am Fränkischen Theater Schloss
Maßbach engagiert. In Maßbach inszenierte sie: „Crash“, „Der
kleine Ritter Trenk“, „Schweinchen Babe“, "Der Räuber
Hotzenplotz" und "Oscar".
24. November bis 22. Dezember 2015
Dass die Geschichte um
Freundschaft, Mut und
Zauberei in der Maßbacher
Inszenierung (Regie: Susanne
Pfeiffer) nichts von ihrem
Witz und ihrer Magie verloren
hat, ist neben der farbefrohen, aber nie übertriebenen
Ausstattung (...), vor allem
den quirligen Schauspielern zu
verdanken. (...) Das Tempo ist
hoch, wird aber immer wieder durch feine
Verzögerungen geschickt
durchbrochen. So fiebert das
Publikum bis zum turbulenten
Schluss begeistert mit.
(Mainpost zu "Der Räuber
Hotzenplotz")
Regisseurin Susanne Pfeiffer
erzählt die Geschichte
gekonnt mit Esprit, Komik
und der passenden Prise
Ernsthaftigkeit. (...) Weder
schmalzig noch sentimental,
sondern witzig bietet die einstündige Vorstellung originelle
Unterhaltung für Kinder und
Erwachsene
(Mainpost zu
"Schweinchen Babe")
Gastspiele
Spielzeit 2015/2016
Die 39 Stufen (39 Steps)
Krimikomödie von John Buchan und Alfred Hitchcock
bearbeitet von Patrick Barlow, Deutsch von Bernd Weitmar
Regie: Thomas Klischke
Fränkisches Theater
Schloss Maßbach GmbH
Leitung: Anne Maar
Postfach 13  97709 Maßbach
Parksiedlung 8  97711 Maßbach
Telefon 0 97 35 / 2 35
Telefax 0 97 35 / 14 96
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Mit vier Schauspielern, die mindestens 139 Rollen
spielen, beweist sich „39 Stufen“ als erstaunlichste
je dagewesene Tour de Force auf dem Theater.
Alfred Hitchcocks früher, noch in England gedrehter Film nach John
Buchans Spionagethriller ist eingefleischten Krimikennern schon immer
ein besonderer Kinogenuss gewesen.
Patrick Barlow hat nach einem Originalkonzept von Simon Corble und
Nobby Dimon daraus das perfekte Theatervergnügen gezaubert: Vier
Schauspieler in mehr als hundert Rollen nehmen uns mit auf Richard
Hannays abenteuerliche Reise von London in die schottischen Highlands,
wohin der vermeintliche Mörder flieht, um nicht nur seine Unschuld zu
beweisen, sondern auch den Spionagering der "39 Stufen" aufzudecken.
Keine der fast legendären Szenen wurde dabei ausgelassen: Weder die
Fahrt im "Flying Scotsman" und die Flucht über die Forth-Bridge, noch die
berühmte Handschellen-Szene und das Finale im Londoner Palladium.
Mit feiner Ironie und kräftiger Theateraktion wird die Geschichte des
unschuldig in einen Mord verwickelten Mannes erzählt, dem es schließlich gelingt, den Chef der feindlichen Spionageorganisation zu stellen und
sein Land zu retten.
04. Dezember 2015 bis 17. Januar 2016
Das Stück wurde mit dem
Olivier Award für die "Best
New Comedy" 2006 ausgezeichnet und erhielt den
"Whatsonstage.com"-Award.
In London lief es monatelang
am Criterion Theatre, direkt
am Piccadilly Circus.
„Patrick Barlows clevere und
gewitzte Adaption, die
Hitchcocks Film von 1935 viel
verdankt, nimmt unsere
Zuneigung zur Geschichte und
ihren Figuren ernst. Heraus
kommt eine äußerst unterhaltende Flucht, die zwei atemlose Stunden Spaß beschert.“
(The Sunday Times)
Gastspiele
Spielzeit 2015/2016
Die 39 Stufen
John Buchan
AUTOR
Alfred Hitchcock
AUTOR Foto: Jack Mitchell
Thomas Klischke
REGISSEUR
John Buchan (1875-1940), presbyterianischer Pfarrerssohn aus
Schottland war Parlamentsmitglied, Freund T. E. Lawrences,
Kriegsberichterstatter der 'Times', Chef des britischen geheimen
Nachrichtendienstes im Ersten Weltkrieg, Generalgouverneur von
Kanada und erhielt das Adelsprädikat eines 'ersten Lord
Tweedsmuir'. Er schrieb zahlreiche historische Werke, darunter
eine Biographie über Oliver Cromwell. Weltberühmt (und
Lieblingsautor John F. Kennedys) wurde er als Abenteuer-Erzähler
und Schöpfer des unsterblichen Richard Hannay in "Die 39
Stufen".
Der 1899 im englischen Leytonstone geborene Alfred Hitchcock
drehte unter anderem die berühmte Duschvorhang-Szene im
Film Psycho. Neben Psycho führte er in mehr als 50 weiteren
Filmen Regie, welche die Horrorfilmszene der 1960er Jahre entscheidend mitgeprägt haben. Dabei hatte er klein angefangen: als
Autor von Zwischentiteln in Stummfilmen. Ende der 1930er Jahre
ging Hitchcock nach Hollywood. Er wurde nominiert für fünf
Oscars und einen Goldenen Löwen und ausgezeichnet mit dem
Golden Globe für Hitchcock Presents (1958). Er starb 1980.
Posthum wurde Hitchcock auf dem 'Walk of Fame' in Hollywood
verewigt.
Thomas Klischke wurde 1975 in Frankfurt/Oder geboren und
arbeitete am dortigen Kleist Theater als Schauspieler. Im Jahr
2002 beendete er sein Schauspiel-Studium an der Hochschule
für Musik und Theater in Leipzig. Seitdem arbeitete er u.a. am
Schauspiel Leipzig, dem Fürther Stadttheater und als regelmäßiger Gast am Fränkischen Theater Schloss Maßbach. Seine
Inszenierung „Clyde & Bonnie - still alive tour 2011 wurde 2011
auf dem LICHTBLICKE Jugendtheaterfestival mit einem Preis
ausgezeichnet. Zuletzt inszenierte er in Maßbach: "Wir alle für
immer zusammen" und "So lonely". Bei den Bayerischen
Theatertagen 2012 hat „Wir alle für immer zusammen“ den Preis
für eine "herausragende Inszenierung" erhalten. 2013 erlebte das
neue Stück von Sophie Linnenbaum und Thomas Klischke „Zu
Hause Mokupoku“ seine Uraufführung. 2014 inszeniert er
"WERTHERschlachten", ein Theater-Erlebnis für Jugendliche
nach Goethes "Werther".
04. Dezember 2015 bis 17. Januar 2016
„In der dichten und atemlosen
Inszenierung von Thomes
Klischke geht es nicht ums
Töten und Sterben, jedenfalls
nicht in erster Linie. „Clyde
und Bonnie – Still Alive Tour
2010“ ist ein kraftvolles
Bekenntnis zum Leben“
(Fränkischer Tag zu
„Clyde und Bonnie“)
"Thomas Klischke zeigt da die
große Leichtigkeit des
Ernstes. (...) Es ist ein lockeres, beschwingtes Spiel, das
Polleke, die Dichterin, die im
Gegensatz zu ihrem Vater tatsächlich schon Gedichte
geschrieben hat, in lauter kleine Facetten zerlegt hat wie
einen guten Comic. Es ist ein
ganz kurzweiliges, heiteres
Spiel, das trotz der raschen
Wechsel sein Publikum nicht
überfordert, sondern immer
wieder überrascht."
(Saale-Zeitung zu
„Wir alle für
immer zusammen“)
„Thomas Klischke hat das
Stück in einer außerordentlich
präzisen, sensiblen
Personenregie auf die Bühne
gebracht, auf zwölf
Quadratmeter aus den Fugen
geratenes Jugendzimmer (...)
und er hat es geschafft, jede
Bewegung, jeden Blick jedes
Wort ohne jegliches
Bühnenpathos so zu normalisieren, dass das junge
Publikum (...) sich plötzlich
mitgenommen und ernstgenommen fühlt.“
(Saale-Zeitung zu
„So lonely“)
Gastspiele
Spielzeit 2015/2016
Foxfinder
Schauspiel von Dawn King
Deutsch von Anne Rabe
Regie: Augustinus von Loë
Fränkisches Theater
Schloss Maßbach GmbH
Leitung: Anne Maar
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Ein spannender Krimi und zugleich
eine moderne Geschichte
mit berührenden Charakteren.
Eine ländliche Gegend irgendwo in England steckt in einer wirtschaftlichen
Krise und ist Gegenstand einer rigorosen behördlichen Untersuchung. Das
Ehepaar Samuel und Judith Covey, geschockt vom plötzlichen Tod ihres
Sohnes und verzweifelt wegen der schlechten Ernte, wird zur Zielscheibe
des jungen „Foxfinders“ William Bloor, der sich zum Zwecke seiner
Ermittlungen bei ihnen einquartiert. Schuld an allem Elend sollen die Füchse
sein, Todfeinde der Menschen. Sie kontaminieren die Bauernhöfe, beeinflussen das Wetter, manipulieren den Verstand und töten unschuldige
Kinder – für Bloor gibt es daran keinen Zweifel. Die Besessenheit des
ominösen Foxfinders destabilisiert das soziale Dorfgefüge und führt schnell
zu Misstrauen bis hin zu gegenseitigem Verrat der befreundeten Höfe. Den
unschuldigen Samuel treibt es zunehmend in den Wahnsinn...
Dawn King verortet ihre Geschichte in einer fiktiven, archaisch anmutenden Welt. Der Einbruch des Fremden ins ganz alltägliche Landleben – in
dem Vieh gefüttert, Lauch geerntet und Mittagessen gekocht werden –
trägt zugleich auch groteske Züge, die dem Stück eine besondere dramatische Qualität verleihen.
22. bis 31. Januar und 05. bis 27. März 2016
Die Autorin gewann mit
ihrem Stück 2011 den
Papatango New Writing
Wettbewerb und ist 2013
nominiert für den James Tait
Black Prize’s inaugeral drama
award.
„Das Stück ist beeinflusst von
Arthur Miller, und auch Kafka
klingt darin wider, aber es
bleibt doch ein fesselndes,
eigenständiges Werk, das
einem noch lange durch den
Kopf geht, nachdem man es
gesehen hat... Es ist das wichtigste neue Stück, das ich dieses Jahr gesehen habe.“
(Michael Billington im
„Guardian“ zur Uraufführung
im Londoner Finborough
Theatre)
Gastspiele
Spielzeit 2015/2016
Foxfinder
Dawn King
AUTORIN
Augustinus von Loë
REGISSEUR
Dawn King war im Rahmen des Young Writer's Programme
Mitglied des Soho Theatres und des Royal Court Theatres und
ist Gewinnerin des Papatango New Writing Wettbewerbs 2011
für ihr Stück "Foxfinder". Sie arbeitet regelmäßig mit der BBC
zusammen und schrieb diverse Episoden für die Science Fiction
Serie "Planet B" auf BBC Radio. „Foxfinder“ war sofort sehr
erfolgreich und gewann u.a. den Most Promising Playwright prize
2012 der Off-West End Awards.
Augustinus von Loë wurde 1966 geboren. Nach seinem
Studium der Romanistik und Germanistik an der Universität
Freiburg erhielt er eine Schauspielausbildung an der Freiburger
Schauspielschule. Nach seinem Abschluß wurde er an das
Jugendtheater des Schauspielhauses Düsseldorf engagiert, spielte
dann am “Theater in der Tonne” Reutlingen und am Theater
Spielraum Wien. Dort war er auch als Regisseur mehrerer
Produktionen tätig. Unserem Haus ist Augustinus von Loe seit
mehreren Jahren Regisseur verbunden. Zuletzt inszenierte er in
Maßbach: „Die Lügnerin“, „Dream Team“, "Carolyns Baby",
"Fahrenheit 451" und "Die Mitschuldigen".
"In Augustinus von Loes überaus gewissenhafter
Inszenierung voller aufmerksamer, witziger oder
aussagekräftiger Details,
Anspielungen, runnig gags und
überaus genau beobachteten
menschlichen Verhaltensweisen fühlt sich die Truppe
spürbar wohl (...)" (SaaleZeitung zu "Spiel von Liebe
und Zufall")
“Ein junger, vor Ideen
sprühender Regisseur.”
(Fränkischer Tag Bamberg)
"David Craigs 2003 uraufgeführtes Werk wurde zu einer
der erfolgreichsten Komödien
Kanadas und man ahnt bei
Augustinus von Loes
Inszenierung, warum: Die
Familiengeschichte entspringt
dem wahren Leben von Eltern
und Kindern, vor allem von
Verfechtern konträrer
Lebensauffassungen."
(Main-Echo Aschaffenburg
zu "Carolyns Baby")
“Augustinus von Loe, der das
Stück im Intimen Theater
inszeniert hat, hat sehr genau
manövriert zwischen dem
schwierigen Herausschälen
von Emotionen, dem langsamen Aufeinander-Zugehen der
sich fremd gewordenen
Menschen und dem behutsamen Witz, über den sich nicht
nur das Publikum köstlich
amüsiert, sondern der auch
der Familie in diesem leidenschaftlichen Prozess kleine
Atempausen und Rückzugsmöglichkeiten eröffnet.”
(Fränkischer Tag Bamberg)
22. bis 31. Januar und 05. bis 27. März 2016
Gastspiele
Spielzeit 2015/2016
Andorra
Schauspiel von Max Frisch
Regie: Sandra Lava
Fränkisches Theater
Schloss Maßbach GmbH
Leitung: Anne Maar
Postfach 13  97709 Maßbach
Parksiedlung 8  97711 Maßbach
Telefon 0 97 35 / 2 35
Telefax 0 97 35 / 14 96
www.fraenkisches-theater.de
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Eine Parabel übers Anderssein
und übers Anders gemacht werden.
Das Drama handelt von Andri, der von seinem Vater als jüdischer
Pflegesohn ausgegeben wird. Die Bewohner Andorras begegnen Andri
permanent mit Vorurteilen, so dass er, selbst nachdem er seine wahre
Herkunft erfahren hat, an der ihm zugewiesenen jüdischen Identität festhält. Es folgt seine Ermordung durch ein rassistisches Nachbarvolk.
Nachdem die Andorraner alles geschehen ließen, rechtfertigen sie ihr
Fehlverhalten und ihre Feigheit vor dem Publikum und leugnen ihre Schuld.
"Andorra" wurde am 2. November 1961 im Schauspielhaus Zürich unter
der Regie von Kurt Hirschfeld uraufgeführt und als eines der wichtigsten
Theaterstücke nach dem Zweiten Weltkrieg gefeiert. Es ist im deutschen
Sprachraum bis heute ein an vielen Bühnen gespieltes und in den
Schulkanon aufgenommenes Werk. Gemeinsam mit „Biedermann und die
Brandstifter“ ist es das bekannteste Theaterstück Max Frischs.
Für Schülervorstellungen besonders geeignet!
01. April bis 08. Mai 2016
Die Kernzelle von Andorra
findet sich in Max Frischs
Tagebuch als Eintragung des
Jahres 1946. Andorra ist der
Name für ein Modell: Es zeigt
den Prozeß einer
Bewußtseinsveränderung,
abgehandelt an der Figur des
jungen Andri, den die Umwelt
so lange zum Anderssein
zwingt, bis er es als sein
Schicksal annimmt. Dieses
Schicksal heißt in Max Frischs
Stück »Judsein«.
Gastspiele
Spielzeit 2015/2016
Andorra
Max Frisch
AUTOR
Sandra Lava
REGISSEURIN
Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren und starb
am 4. April 1991 an den Folgen eines Krebsleidens in seiner
Wohnung in Zürich. 1930 begann er sein Germanistik-Studium
an der Universität Zürich, das er jedoch 1933 nach dem Tod
seines Vaters (1932) aus finanziellen Gründen abbrechen musste. Er arbeitete als Korrespondent für die Neue Zürcher
Zeitung. Seine erste Buchveröffentlichung "Jürg Reinhart. Eine
sommerliche Schicksalsfahrt" erschien 1934 in der Deutschen
Verlags-Anstalt Stuttgart. 1950 erscheint "Das Tagebuch 19461949" als erstes Werk Frischs im neugegründeten Suhrkamp
Verlag. Zahlreiche weitere Publikationen folgten.
Sandra Lava absolvierte ihre Schauspielausbildung an der staatlich
anerkannten Freiburger Schauspielschule. Nach Erhalt der
Bühnenreife wurde sie direkt ans Fränkische Theater Schloss
Maßbach engagiert. Seit 2001 arbeitet Sandra Lava als freischaffende Künstlerin und ist unter anderem am Scala-Theater
Ludwigsburg, den Donaufestspielen Ulm und immer wieder am
Fränkischen Theater tätig. Ihr Maßbacher Regiedebüt im TiP mit
Lutz Hübners Jugendstück "Das Herz eines Boxers" begeisterte
Schüler ebenso wie Erwachsene. Zuletzt inszenierte sie in
Maßbach: "Zusammen ist man weniger allein", "Dinner für
Spinner", "Flurgeflüster" und "Problemkind".
01. April bis 08. Mai 2016
„Im Intimen Theater hat
Sandra Lava Anna Gavaldas
Bestseller „Zusammen ist man
weniger allein“ und eine
humorvolle Detailzeichnung
geliefert. (...) Sie hat nicht nur
die inneren Spannungen herausgearbeitet, hat seelische
Entwicklungen herausgeschält
– was ihr mit diesem
Schauspielquartett ein großes
Vergnügen gewesen sein
muss.“ (Saale-Zeitung zu
„Zusammen ist
man weniger allein“)
“Viel Applaus von den
Premierenbesuchern des
Schauspiels 'Flurgeflüster' im
Fränkischen Theater Schloss
Maßbach. (...) Unter der Regie
von Sandra Lava wird aus der
harmlosen Nachbarschaftsidylle ein gruseliger
Thriller.”
(Mainpost zu
“Flurgeflüster”)
Gastspiele
Spielzeit 2015/2016
4YourEyesOnly
Jugendstück von Esther Rölz
Fränkisches Theater
Schloss Maßbach GmbH
Leitung: Anne Maar
Postfach 13  97709 Maßbach
Parksiedlung 8  97711 Maßbach
Telefon 0 97 35 / 2 35
Telefax 0 97 35 / 14 96
Regie: N.N.
www.fraenkisches-theater.de
[email protected]
Ein Stück über Vertrauen, Rache
und die Auswirkungen von Cybermobbing.
Drei Kinder der Computergeneration, die von Technik umgeben aufwachsen: Anouk, ein 15-jähriges Mädchen und ihre gleichaltrigen
Klassenkameraden Sven und Kian. Alle scheinen einen gefestigten gesellschaftlichen Status innezuhaben. Anouk ist das nette Mädchen von nebenan, auf das alle stehen, Sven der Computerfreak, der einsam den ganzen
Tag Ballerspiele zockt und Kian der coole Typ, der es sich zur Aufgabe
gemacht hat, Leuten wie Sven das Leben zur Hölle zu machen. Bis sich
plötzlich Computerwelt und "real life" bedenklich vermischen. Doch durch
die Anonymität des Netzes bleibt die Bedrohung ungreifbar und geht
immer mehr an die Existenz der Jugendlichen.
SVEN: Ich will so nicht leben.
ANOUK: Bist ja auch kein Bonsai.
SVEN: Ich hab auch kein echtes Leben.
ANOUK: Aha.
SVEN: Mein Leben ist da drin. (tippt auf den Laptop)
Das Stück steht auf der Auswahlliste für den
Deutschen Jugendtheaterpreis 2014.
Besonders geeignet für jugendliche Zuschauer!
08. April bis 07. Mai 2016
Wieviel Macht hat ein
Mensch, dem im wahren
Leben niemand zuhört, im
Internet? Und wem glauben
wir mehr: den eigenen
Erfahrungen oder dem
Worldwideweb? Vielschichtig
werden die Erlebnisse und
Wünsche der Jugendlichen
und die daraus resultierende
Auseinandersetzung mit sich
selbst und ihrem Umfeld dargestellt. Dabei steht nicht das
Medium selbst im Mittelpunkt,
sondern die Menschen und
die Frage: Kann es überhaupt
noch eine Privatsphäre, à la
"For your eyes only" (4YEO)
geben, wenn sich
Nachrichten, ob wahr oder
nicht, in Sekundenschnelle
verbreiten?
Gastspiele
Spielzeit 2015/2016
4YourEyesOnly
Esther Rölz
AUTOR
Esther Rölz, geboren 1973 in München, spielte als Kind mehrere Hauptrollen in Fernsehproduktionen. Nach dem Abitur
machte sie zunächst eine Ausbildung zur Filmcutterin und studierte ab 1996 am Mozarteum in Salzburg Schauspiel. Nach
ihrem Abschluss war sie als Schauspielerin am Nationaltheater
Weimar und den Städtischen Bühnen Wuppertal engagiert. Seit
2005 arbeitet Esther Rölz als freischaffende Schauspielerin und
Autorin. Ihr erstes Bühnenstück FEDERSPIEL wurde 2006/07
mit dem Autorenpreis der Landesbühnen Sachsen ausgezeichnet, ihr zweites Stück RATTENKLATSCHEN mit dem dmAutorenpreis 2008.
08. April bis 07. Mai 2016
"Mit überzeugender
Sachkenntnis und spürbarer
Sympathie für ihre
Protagonisten wendet sich die
Autorin einem zentralen
Problemfeld der heutigen
Jugend zu, dem CyberMobbing. (...) Ein spannendes
Stück für Jugendliche ab 14
und ihre Erwachsenen, an die
eindringlich appelliert wird,
genauer hinzuschauen."
(Jury des NiederländischDeutschen KiJuTh-Preises
Kaas & Kappes)
Gastspiele
Spielzeit 2015/2016
Die beiden Draufgänger (Come blow your Horn)
Komödie von Neil Simon
Deutsch von Gerty Agoston
Regie: Ingo Pfeiffer
Fränkisches Theater
Schloss Maßbach GmbH
Leitung: Anne Maar
Postfach 13  97709 Maßbach
Parksiedlung 8  97711 Maßbach
Telefon 0 97 35 / 2 35
Telefax 0 97 35 / 14 96
www.fraenkisches-theater.de
[email protected]
Eine herzerfrischende Komödie
mit Witz und Tiefgang.
"Das Leben genießen, solange es geht", das ist die Devise von Alan Baker,
einem vielbegehrten Junggesellen aus New York. Die Mädchen umschwärmen ihn, er hat eine sturmfreie Wohnung im Herzen von Manhattan und
dazu einen angenehmen, viel Freizeit bietenden Job bei seinem Vater,
einem erfolgreichen Wachsfrüchte-Fabrikanten. Diesen verlockenden
Annehmlichkeiten nacheifernd, fasst sein jüngerer Bruder Buddy an seinem
21. Geburtstag den mutigen Entschluss, dem behütenden Elternhaus zu
entfliehen und sich bei Alan einzunisten.
So weit, so gut, wenn da nicht der gestrenge Herr Papa wäre, der in dem
plötzlichen Wunsch seines jüngsten Sohnes nach Selbstständigkeit den
Beginn eines total vergammelten Lebens an der Seite des Älteren sieht.
Der Bakersche Haussegen hängt unverrückbar schief...
13. Mai bis 19. Juni 2016
Der kleine geht beim großen
Bruder in die DraufgängerLehre... Ob das gut geht?
Gastspiele
Spielzeit 2015/2016
Die beiden Draufgänger (Come blow your Horn)
Neil Simon, Jahrgang 1927, stammt aus dem jüdischen Viertel in
Brooklyn und lebt auch heute in New York. Er begann schon
früh, gemeinsam mit seinem Bruder, Drehbücher und Sketche
für Bühnenshows zu schreiben. Seit seinem ersten Theatererfolg
1961 schrieb er zahlreiche Gesellschaftskomödien, die später in
Starbesetzungen verfilmt wurden.
Neil Simon
AUTOR
Ingo Pfeiffer
REGISSEUR
Ingo Pfeiffer wurde 1964 in Dortmund geboren. Er studierte an
der Alanus Hochschule der musischen und bildenden Künste in
Alfter bei Bonn Schauspiel und Sprachgestaltung (Rezitation) und
war danach drei Jahre in Berlin als Lehrer für Sprachgestaltung,
Schauspieler und Rezitator tätig. Im Sommer 1994 wurde er ans
Fränkische Theater Schloss Maßbach engagiert, wo er bis heute
als Schauspieler, Regisseur und Musiker arbeitet. Er spielte in den
Paul-Maar-Verfilmungen vom Sams mit. Schon früh fing er an
Jazzgitarre zu spielen, stieg dann aber als Autodidakt auf das
Klavier um, studierte aber auch bei einigen namhaften
Konzertpianisten. Seit 2002 inszeniert er am Fränkischen Theater
Schloss Maßbach.
Zuletzt inszenierte er in Maßbach: "Ein Volksfeind", "Männerhort",
"Die spanische Fliege" und "Perfect Happiness".
13. Mai bis 19. Juni 2016
„Das ganze Stück ist eine
stete Konfrontation. (...) Die
Inszenierung geht noch einen
Schritt darüber hinaus. Dass
Ingo Pfeiffer und sein messerscharf spielendes Team das
Ibsen-Erlersche Konzept geradezu gnadenlos und kompromisslos umsetzen, überrascht
nicht. (...) Was aber beklemmend verblüffte, (...) das war
die Angst der handelnden
Personen. Alle haben Angst
(...) um ihre Verhältnisse, um
ihre Besitzstände, die sie nicht
aufgeben oder wieder verlieren wollen. Das ist ein unerwarteter Aspekt dieser außerordentlich plastischen
Inszenierung.“
(Saale-Zeitung
zu "Ein Volksfeind")
"Ingo Pfeiffer hat die
'Spanische Fliege' auf die
Freilichtbühne gebracht (...)
und er hat das in seiner typischen Art getan, die sich
immer mehr verfeinert: mit
einer ganz klaren
Personenregie bis in die kleinste Bewegung und Mimik hinein, mit vielen würzenden
Ideen, die das Lachen lockern,
mit viel, aber nie zu viel Zeit,
mit einem, glänzenden
Timing.
(Saale-Zeitung zu
"Die spanische Fliege")
Gastspiele
Spielzeit 2015/2016
Fränkisches Theater
Schloss Maßbach GmbH
Leitung: Anne Maar
WERTHERschlachten
Theater-Erlebnis für Jugendliche
von Carsten Stier und Thomas Klischke nach Goethes "Werther"
Regie: Thomas Klischke
Koproduktion mit Möööp Theater Produktionen, Frankfurt/Main
Postfach 13  97709 Maßbach
Parksiedlung 8  97711 Maßbach
Telefon 0 97 35 / 2 35
Telefax 0 97 35 / 14 96
www.fraenkisches-theater.de
[email protected]
Werther ist der Prototyp eines emotional
und geistig revoltierenden Jugendlichen.
Mit der Reclamausgabe "Die Leiden des jungen Werther" bewaffnet, steigt
ein junger Mann in den Ring einer symbolischen Schlacht. Die Schlacht um
das romantische Ideal der Liebe und Freiheit, die Goethes Wertherfigur
verkörpert in Zeiten von Facebook, Twitter und Whatsapp. Der junge
Mann nennt sich selbst "Werther-Wächter" und zelebriert mit seinem
Publikum eine ungewöhnliche Geburtstagsparty zu Ehren seines Idols. Der
Wächter ist ein lebendiges Werther Lexikon. Er zitiert Textpassagen auswendig, kann Daten und Ereignisse der Rezeptionsgeschichte oder
Verweise zu Goethes Leben mühelos präsentieren. Er berauscht sich an
den Texten, spielt die wichtigsten Szenen nach und entführt in einer performativen Mischung aus Lesung, Spiel, Tanz, Gesang, Video- und Audiosequenzen das Publikum in die Welt von Goethes "Werther". Er kritisiert,
liebt, lobt oder verurteilt die Figuren und leidet mit ihnen. Getrieben von
der Frage: Kann ein moderner Mensch des 21. Jahrhunderts fühlen, was
Werther fühlt?
www.wertherschlachten.de
Besonders geeignet für jugendliche Zuschauer!
ganze Spielzeit
Die bekannte Geschichte des
jungen Rechtspraktikanten
Werther, der in Briefen von
seiner unglücklichen Liaison
zur 19jährigen Charlotte S.
berichtet, erzählt in einem
showähnlichen Format mit
einer vielfältigen Mixtur aus
klassischen Theatermitteln
und performativen Anteilen.
Gastspiele
Spielzeit 2015/2016
WERTHERschlachten
Johann Wolfgang
von Goethe
AUTOR
Thomas Klischke
REGISSEUR
Das einzige deutsche Dichtergenie, nach dem eine ganze Epoche
– die „Goethezeit“ vom Sturm und Drang bis zur Romantik –
benannt ist, schuf ein Gesamtwerk von unvergleichbarer Fülle,
Vielfalt und Spannweite: als Lyriker, Dramatiker und Theaterleiter,
Erzähler, Literatur- und Kunstkritiker, Zeichner und Naturforscher.
Der Dichter war der Sohn eines kaiserlichen Rates, seine Mutter
stammte aus Frankfurter Patrizierkreisen. Nach der Schulausbildung,
die im wesentlichen in Privatunterricht bestand, bezog Goethe 1765
die Universität Leipzig. Er studierte Jura, hörte aber auch
Literaturvorlesungen bei Gellert. Von 1775 an lebte Goethe in
Weimar als Berater, Minister, Geheimrat und Theaterleiter des
Herzogs . Der 83-jährige starb nach kurzer Krankheit und wurde in
der Fürstengruft in Weimar beigesetzt. »Man kann diesen außerordentlichen Geist und Menschen Goethe mit Recht einem vielseitigen Diamanten vergleichen, der nach jeder Richtung hin eine
andere Farbe spiegelt.« (Eckermann)
Thomas Klischke wurde 1975 in Frankfurt/Oder geboren und
arbeitete am dortigen Kleist Theater als Schauspieler. Im Jahr
2002 beendete er sein Schauspiel-Studium an der Hochschule
für Musik und Theater in Leipzig. Seitdem arbeitete er u.a. am
Schauspiel Leipzig, dem Fürther Stadttheater und als regelmäßiger Gast am Fränkischen Theater Schloss Maßbach. Seine
Inszenierung „Clyde & Bonnie - still alive tour 2011 wurde 2011
auf dem LICHTBLICKE Jugendtheaterfestival mit einem Preis
ausgezeichnet. Zuletzt inszenierte er in Maßbach: "Wir alle für
immer zusammen" und "So lonely". Bei den Bayerischen
Theatertagen 2012 hat „Wir alle für immer zusammen“ den Preis
für eine "herausragende Inszenierung" erhalten. 2013 erlebte das
neue Stück von Sophie Linnenbaum und Thomas Klischke „Zu
Hause Mokupoku“ seine Uraufführung. 2014 inszeniert er
"WERTHERschlachten", ein Theater-Erlebnis für Jugendliche
nach Goethes "Werther".
ganze Spielzeit
„In der dichten und atemlosen
Inszenierung von Thomes
Klischke geht es nicht ums
Töten und Sterben, jedenfalls
nicht in erster Linie. „Clyde
und Bonnie – Still Alive Tour
2010“ ist ein kraftvolles
Bekenntnis zum Leben“
(Fränkischer Tag zu
„Clyde und Bonnie“)
"Thomas Klischke zeigt da die
große Leichtigkeit des
Ernstes. (...) Es ist ein lockeres, beschwingtes Spiel, das
Polleke, die Dichterin, die im
Gegensatz zu ihrem Vater tatsächlich schon Gedichte
geschrieben hat, in lauter kleine Facetten zerlegt hat wie
einen guten Comic. Es ist ein
ganz kurzweiliges, heiteres
Spiel, das trotz der raschen
Wechsel sein Publikum nicht
überfordert, sondern immer
wieder überrascht."
(Saale-Zeitung zu
„Wir alle für
immer zusammen“)
„Thomas Klischke hat das
Stück in einer außerordentlich
präzisen, sensiblen
Personenregie auf die Bühne
gebracht, auf zwölf
Quadratmeter aus den Fugen
geratenes Jugendzimmer (...)
und er hat es geschafft, jede
Bewegung, jeden Blick jedes
Wort ohne jegliches
Bühnenpathos so zu normalisieren, dass das junge
Publikum (...) sich plötzlich
mitgenommen und ernstgenommen fühlt.“
(Saale-Zeitung zu
„So lonely“)
Gastspiele
Spielzeit 2015/2016
Technisches Datenblatt
Fränkisches Theater
Schloss Maßbach GmbH
Leitung: Anne Maar
Postfach 13  97709 Maßbach
Parksiedlung 8  97711 Maßbach
Telefon 0 97 35 / 2 35
Telefax 0 97 35 / 14 96
www.fraenkisches-theater.de
[email protected]
Folgende Voraussetzungen sind für ein Gastspiel erforderlich
- Mindestmaße Bühnenraum:
480 cm (Tiefe) x 665 cm (Breite) x 300 cm (Höhe)
- Anschlüsse für Beleuchtung & Ton
(falls hauseigene Lichtsteueranlage nicht vorhanden):
1 x 16A oder mehr (32A - 63A)
und 1 x 32 A (obligatorisch)
unter Umständen Standfläche
für Traverse vor der Bühne
- 2 beheizte Garderoben mit fließend Wasser und Zugang zu Toiletten
(jeweils ohne Zuschauereinsicht von der Bühne aus erreichbar!)
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