Themendienst „Das Smartphone kümmert sich“

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„Das Smartphone kümmert sich“
Digitalisierung bei der DB: 260 Projekte für Kunden und mehr Qualität
(Berlin, 4. November 2015) Mobilitätslösungen als App zum Planen und Buchen
sowie zum Umsteigen zwischen Bahn, Bus, Fahrrad und Mietauto sind
unverzichtbar. Die Deutsche Bahn (DB) ist mittendrin im rasanten digitalen
Wandel. Sie gestaltet ihn mit, indem sie intensiv an allen Themenbereichen der
Mobilität der Zukunft arbeitet.
Die Digitalisierungsoffensive der DB umfasst derzeit mehr als 260 Projekte.
Vom Personen- über den Güterverkehr, der Logistik, der Infrastruktur sowie der
Produktion bis zum IT-Bereich – in allen Bereichen des Unternehmens werden
Zukunftsszenarien erarbeitet. Das DB Infrastruktur Lab in Berlin kümmert sich
um digitale Prozesse rund um Gleise, Weichen und Signale. Im DB Mobility Lab
in Frankfurt (Main), dem Innovationslabor des Personenverkehrs, geht es um
den Kunden. Mit den Anforderungen an die Personen- und Güterverkehre von
morgen befasst sich das DB Schenker Lab, ebenfalls in Frankfurt (Main).
Interdisziplinäre, hierarchiefreie Arbeitsgruppen mit IT-Experten, internen und
externen Beratern, Strategen, Designern, Grafikern entwickeln in den Labs
neue Ideen und Projekte. Schnelle Entscheidungen und deren Umsetzung als
rohe Version des erstrebten Resultats, sogenanntes „Prototyping“,
kennzeichnen die Arbeit in den Innovationslaboren.
In der minDBox an der Jannowitzbrücke in Berlin etabliert die DB einen
Accelerator, in dem StartUps in enger Zusammenarbeit und durch finanzielle
Unterstützung der Infrastrukturgesellschaften, innerhalb von drei Monaten
technische Prototypen und Geschäftsideen entwickeln, die bei Erfolg in den
Geschäftseinheiten etabliert werden. Das nächste Pitch-Event für StartUps
findet am 24. November 2015 in der minDBox statt.
Beispiele der Innovations-Initiative 4.0. der DB
WLAN im ICE
Das 5.200 Kilometer lange ICE-Kernnetz der DB ist komplett für den
Internetempfang ausgerüstet. Bis Ende des Jahres werden 255 ICE mit der
notwendigen Technik ausgestattet sein. Damit hat die Deutsche Bahn weltweit
die größte Hochgeschwindigkeits-Zugflotte, die mit WLAN ausgestattet ist.
App DB Navigator
Der DB Navigator ist eine der beliebtesten Reise-Apps in Deutschland. Über
das mobile Internet werden monatlich rund 100 Millionen Reiseauskünfte im
Personenverkehr erteilt. Im Juni wurde die App vollständig überarbeitet und
bietet ein frisches Design und zahlreiche neue Funktionen. So erhalten Kunden
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation und Marketing Oliver Schumacher
Zentrale Pressebereitschaft
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über die Rubrik ‚Meine Reise‘ unterwegs einen schnellen Überblick über die
aktuelle Fahrt mit Abfahrts- und Umsteigezeiten, Gleisangaben und
Echtzeitinformationen. Bei der Planung und auf der Reise bietet der Menüpunkt
‚Karte‘ den Kunden eine schnelle Orientierung. Angezeigt werden verfügbare
Fahrzeuge bei Flinkster und Call a Bike an nah gelegenen Stationen. Seit dem
ersten Verkaufstag der Apple Watch ist der DB Navigator auch für die vernetzte
Uhr verfügbar.
Das digitale ICE-Portal
Das kostenlose ICE Portal für das Bord Infotainment über WLAN wird in Kürze
in fast allen ICE auf mobilen Endgeräten verfügbar sein. Reisende haben damit
einen digitalen Reisebegleiter, der Echtzeitinformationen zum Reiseverlauf –
wie Ankunftszeiten und Anschlussmöglichkeiten- genauso wie unterhaltsame
Beiträge zu Zielorten entlang der Strecke und aktuelle „tagesschau“Nachrichten bietet. Zum Jahreswechsel wird der Unterhaltungsbereich um
kostenlose Spiele, Hörbücher und einen Kinderbereich erweitert.
Reisendeninformation im Zukunftsbahnhof Berlin Südkreuz
In Bahnhof Südkreuz werden innovative Informationskonzepte erprobt: Ein
elektronischer Wagenstandsanzeiger informiert Reisende in Echtzeit über die
Wagenreihung der Züge. Am S-Bahnhof zeigt ein Mobilitäts-Monitor die
aktuellen Abfahrtszeiten der Fern- und Stadtbusse an. Zudem finden die
Kunden auf einer dynamischen Umgebungskarte den Weg zum nächsten TaxiStand, zur Mietstation für Fahrräder und zu verfügbaren Carsharing-Autos.
Video-Reisezentren
Video-Reisezentren gibt es - nach erfolgreichem Testbetrieb in Bahnhöfen im
Schwarzwald - nun auch in weiteren Regionen, darunter Bayern und BadenWürttemberg. Über einen Monitor mit Kamera und Mikrofon erhält der Reisende
seine gewünschten Reiseinformationen vom Reiseberater, der sich live aus der
Zentrale auf den Bildschirm im Bahnhof aufschaltet. Der Kunde wird im VideoReisezentrum individuell beraten und erhält so auch in kleineren Bahnhöfen alle
Leistungen eines DB Reisezentrums.
Mitfahrnetzwerk flinc
Die Online-Plattform „flinc“ ist ein Mitfahrnetzwerk, das verschiedene
Verkehrsmittel optimal und umweltschonend verknüpft. Autofahrer können ihre
geplanten Fahrten möglichen Mitreisenden anbieten. Wer als Nutzer seine
gewünschte Verbindung eingibt, erhält dann ein passendes Angebot –
entweder über öffentliche Verkehrsmittel, als Mitfahrer oder als Kombination
aus beidem. „flinc“ wird bei der DB-Busgesellschaft Südbadenbus zurzeit im
Schwarzwald getestet.
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Qixxit
Die Mobilitätsplattform Qixxit ist ein Reiseberater, der die gesamte Reisekette
neutral und anbieterübergreifend abbildet und alle Verkehrsmittel vom Flugzeug
über die Bahn und den Fernbus bis zum Mietauto berücksichtigt. Über Filter
können Nutzer die für ihr jeweiliges Mobilitätsbedürfnis optimale Reisekette
auswählen. Mit Hilfe der Echtzeit-Fahrtdaten der DB sowie umfangreicher
Verkehrsinformationen für die Straße ist Qixxit in der Lage, kurzfristig auf
Störungen zu reagieren und effiziente Verbindungsalternativen zu ermitteln..
Neben der Online-Anwendung steht Qixxit als mobile App für Android- und
iPhone-Smartphones zur Verfügung. Damit können Nutzer auch während der
Fahrt bequem und flexibel nach alternativen Reiserouten suchen.
Logistik 4.0
Intelligente Loks und Güterwagen
Elektrische Loks erfassen durch Sensoren während der Fahrt technische Daten
über Abnutzung oder Schäden am Fahrzeug und senden diese Information
direkt an die Werkstatt. Hier kann geplant werden, wann die Instandhaltung
erfolgt und welches Material dazu benötigt wird. So können Ausfälle vermieden
und Zeit sowie Kosten gespart werden. Bis 2020 werden rund 2.000 intelligente
eLoks durch ganz Europa rollen. Auch bei Güterwagen wird verstärkt in
Sensortechnik und Telematik investiert.
eSchenker
Das eBusiness-Portal von DB Schenker Logistics stellt das weltweite Angebot
von DB Schenker digital zu Verfügung. Booking, Tracking und Reporting sind
über die eSchenker-Plattform rund um die Uhr verfügbar. Es vernetzt alle
Angebote auf einer Internetplattform und ermöglicht es Kunden, Landverkehr-,
Luft- oder Seefrachten in Echtzeit rund um den Globus zu verfolgen. Der Kunde
kann genau sehen, mit welchen Emissionen und welchem Energieaufwand
seine Ware unterwegs ist.
Infrastruktur 4.0
Trassenplanung
Algorithmische Berechnungen ermöglichen die automatisierte Trassenplanung,
die die DB seit Oktober 2014 europaweit als erster Schienennetzbetreiber
anwendet. Sie erhöht die Netzkapazität, verbessert die Pünktlichkeit und
stabilisiert den Bahnbetrieb. Durch die Weiterentwicklung der Fahrplan-IT wird
die Trassenplanung auf dem deutschen Schienennetz flexibler und
wirtschaftlicher. Häufig nachgefragte Trassen werden auf Vorrat konstruiert und
können bei Bestelleingang sofort mit dem Kundenwunsch abgeglichen und
angeboten werden.
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‚Sprechende‘ Aufzüge und Rolltreppen an Bahnhöfen – Neue Messtechniken
Sobald eine Rolltreppe oder ein Aufzug wegen eines Defekts außer Betrieb ist,
sendet die Anlage automatisch die Störungsmeldung an die zentrale
Überwachungsstelle. Die Reparatur kann dort in die Wege geleitet werden. Die
Zeitspanne zwischen Störung und Reparatur der Anlagen wird so verkürzt und
die Verfügbarkeit von Aufzügen und Fahrtreppen an rund 1.000 Bahnhöfen
deutlich gesteigert.
Die Bahn öffnet sich OpenData. Erste Echtdaten, unter anderem zu Bahnhöfen,
Bahnsteigen und Aufzügen, werden kurzfristig auf einer öffentlichen Plattform
zur Verfügung gestellt.
Die Digitalisierung öffnet auch in der Fahrzeugtechnik und -Instandhaltung neue
Dimensionen. In der Bahnmesstechnik kommen beispielsweise mobile 3DLaserscanner zum Einsatz. Sie liefern Daten über den Zustand der Gleisinfrastruktur. Damit können Schieneninstandhaltungsarbeiten effizient und
kostengünstig geplant und ausgeführt werden.
Im Accelerator der minDBox wurden erste Sensorik-Prototypen entwickelt: Das
StartUp Konux kann die Qualität der Schienen an Weichenschwellen messen.
Das Startup Senvisys ist in der Lage, Gegenstände im Gleis zu detektieren.
Neben bestehender Sensorik ist geplant, diese Werkzeuge in die
Diagnoseplattform DIANA zu integrieren.
Produktion 4.0
Die DB hat in ihrer Initiative Produktion 4.0 im ersten Schritt sechs relevante
Leuchtturmprojekte gebündelt, welche in verschiedenen Geschäftsfeldern auf
kurzfristig wirksame Anwendungsfälle einzahlen: Dazu zählen die vorausschauende bzw. zustandsorientierte Instandhaltung von Fahrzeugen,
Infrastruktur und Anlagen, 3D-Druck, digitale und automatisierte Bildverarbeitung sowie Digitalisierung und Automatisierung von Betriebsprozessen.
Weitere Potenziale könnten sich durch zielgerichtete Implementierung neuer
Technologien wie etwa Robotik, Augmented Reality oder etwa digital
engineering ergeben. Bei diesen und vielen weiteren Technologieoptionen in
den heutigen und zukünftigen Produktionsabläufen ist es der DB wichtig, die
Chancen gemeinsam mit den Mitarbeitern zu realisieren.
Neben dem Anspruch kurz- bis mittelfristig wirksame Effekte zu erzielen, die vor
allem auf die Anlagenverfügbarkeit und -zuverlässigkeit einzahlen, ist im
Kontext Produktion 4.0 auch der mittel- bis langfristige Ausblick von Bedeutung.
Daher engagiert sich die DB u.a. beim Nationalen IT-Gipfel oder dem HighTech Forum der Bundesregierung, um die Zukunftsthemen, wie den nächsten
Mobilfunkstandard 5G oder Cyber-Physische-Produktionssysteme bzw. Internet
of Things und konvergente Netze, aktiv und zielgerichtet zu begleiten.
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Bei allem stehen dabei die Stabilisierung heutiger und zukünftiger
Produktionsabläufe sowie deren wachsende Flexibilisierung auf Markt- und
Kundenbedürfnisse im Fokus.
IT 4.0
Diese Initiative erforscht neue Kundenanforderungen an die IT und sucht
angesichts einer wachsenden Datenmenge nach intelligenten und einfachen
Lösungen – für Kunden und Mitarbeiter. Die Plattform Rail-in-Motion (RiM)
beispielsweise ermöglicht Triebfahrzeugführern und dem Bordpersonal über
das Tablet Zugriff auf Informationen für ihre Arbeit. Wichtige Dokumente wie
Weisungen und Richtlinien stehen dem Anwender in der aktuellsten Version
elektronisch zur Verfügung.
Arbeitswelten 4.0
Die Deutsche Bahn liegt mit ihrem Arbeitgeberauftritt in vielen sozialen
Netzwerken im Vergleich mit anderen deutschen Unternehmen im Spitzenfeld.
Ergänzt wird das Angebot seit Juni 2015 um den Azubi-Blog „DB-unplugged“.
Jugendliche können sich dort mit Azubis und Dual-Studierenden der DB
austauschen. Der Blog gibt authentische und emotionale Einblicke in die Welt
der DB.
Hinweis für Redaktionen:
Ausführliche und kompakte Informationen zur Digitalisierung bei der Deutschen
Bahn sind unter www.deutschebahn.com/digitalisierung abrufbar.
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