welcher Content wann

Werbung
Die „einmalige“ Content-Strategie
der Österreich Werbung
Florian Bauhuber, Tourismuszukunft
Dr. Michael Scheuch, Österreich Werbung
Ihre Referenten
Dr. Michael Scheuch
Florian Bauhuber
Österreich Werbung
Tourismuszukunft
Agenda
•  Content in der ÖW und Strategie
•  Prozess der Content-Strategie
•  Ergebnis der Content-Strategie
•  Ausblick & Learnings
Wie lief es bisher?
Content in der ÖW vor der Strategie
Der Auftrag der Österreich Werbung
Markenführung
v
Hochwertige
Positionierung
Marktbearbeitung
&
v
Marketing
Netzwerkknoten
v
für die Branche
Erhöhung der
internationalen
Marktreichweite
Steigerung
der Wettbewerbsfähigkeit
Unser Netzwerk
30 Märkte, 20 Vertretungen, 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
ÖW-Strategie 2020: Drei Handlungsfelder
Lebendige
Marke
Partnerschaften
ContentDrehscheibe
Content-Drehscheibe
Hochwertiger, exklusiver Online-Content als Schlüssel im digitalen Bereich
v
Digitale ÖWPlattformen
schaffen
v
Involvement und
Reichweite
Zielgruppenrelevanter
v für
Content
flexiblen Einsatz
Externe Plattformen
schaffen neue
v
Kommunikationszugänge
Die Herausforderung I: Gatekeeper
Die Herausforderung II: Gewachsene Systeme
BM
Basistexte Texte
BM
Sujetbeschreibungen Texte
MarkenContent
MarkenKommunikation
Bewegtbild
-Videos
Markencont
ent für PWM
-Texte
Fachmedien
Sujets
-Bilder
Besondere
Empfehlungen
-Texte
Bildwelten
-Bilder
Themenmanagement
-Texte
PrintProdukte
M
Presse
Newsletter
Newsroom
B2C
B2CRedaktion
Märkte
SommerWInterhighlight
- Bilder
Reisepresse –
NL-Artikel
- Bilder
SommerWInterhighlight
-Texte
Reisepresse –
NL-Artikel
-Texte
Reisepresse
-Texte
Redaktionelle
Inhalte
-Texte, Bild
B2CNewsletter
Bildarchiv
Social
Media
B2CRedaktion
HO
Pers. Produkterfahrungen
-Texte, Bild
Redaktionelle
Inhalte
-Texte, Bild
Kampagneninhalte
-Texte, Bilder,
Angebote
Wissensbasis
-Texte
Presse-recherche
-Texte
UK
Server
IMM
IMM
Märkte
UrlaubsServiceCenter
USC Anfragen
-Texte
Die Herausforderung III: Web-Architektur
Die Content-Strategie der ÖW
Content-Strategie - Zielsetzung
• 
Die Österreich Werbung weiß welcher Content wann
für die Zielgruppe relevant ist und stellt diesen
Content medienadäquat und an die
Nutzerbedürfnisse angepasst dar.
• 
Die Österreich Werbung entwickelt und kuratiert
markenkonformen Content (Themensetting,
Storytelling, Positionierung)
• 
Ein spannendes, lebendiges und relevantes Bild
von Österreich wird an die Zielgruppe vermittelt.
Grundsatzentscheidungen
•  Content ist Inspirations – und Informationsquelle Wir orientieren uns
ausschließlich an der Zielgruppe/Personas
•  Strategisch gesteuerte Inhalte aus der Marke und intelligente Integration
von Partnerinhalten
•  Der Fokus liegt auf Qualität und Aktualität statt Quantität
•  Wir produzieren einzigartigen und überraschenden Content
•  Content schafft Involvement
•  Inhalte werden medienadäquat erstellt
•  Genügend Raum für Kreativität
Implementierungsschritte: 1. Content Audit
Content Audit
§  Qualitative und
quantitative Analyse
des bestehenden
Contents = Inventar
§  Was haben wir?
§  Wie gut ist der
Content?
Ergebnis: Status Quo und
Herausforderungen
Useranalyse
§  Wer sind unsere
Nutzer?
§  Welche Wünsche,
Erwartungen und
Bedürfnisse haben
sie in Bezug auf
Content?
Ergebnis: Definition von
Personas
Zieldefinition
§  Bezieht sich auf
Erstellung, Veröffentlichung und
Steuerung von
relevanten Inhalten
§  definiert Ziele
§  stützt
Unternehmensziele
Ergebnis: Strategische
Ziele / Contentstrategie
Implementierungsschritte: 2. Useranalyse
Content Audit
§  Qualitative und
quantitative Analyse
des bestehenden
Contents = Inventar
§  Was haben wir?
§  Wie gut ist der
Content?
Ergebnis: Status Quo und
Herausforderungen
Useranalyse
§  Wer sind unsere
Nutzer?
§  Welche Wünsche,
Erwartungen und
Bedürfnisse haben
sie in Bezug auf
Content?
Ergebnis: Definition von
Personas
Zieldefinition
§  Bezieht sich auf
Erstellung, Veröffentlichung und
Steuerung von
relevanten Inhalten
§  definiert Ziele
§  stützt
Unternehmensziele
Ergebnis: Strategische
Ziele / Contentstrategie
Die Personas der ÖW
Customer Journeys der Personas
Implementierungsschritte: 3. Zieldefinition
Content Audit
§  Qualitative und
quantitative Analyse
des bestehenden
Contents = Inventar
§  Was haben wir?
§  Wie gut ist der
Content?
Ergebnis: Status Quo und
Herausforderungen
Useranalyse
§  Wer sind unsere
Nutzer?
§  Welche Wünsche,
Erwartungen und
Bedürfnisse haben
sie in Bezug auf
Content?
Ergebnis: Definition von
Personas
Zieldefinition
§  Bezieht sich auf
Erstellung, Veröffentlichung und
Steuerung von
relevanten Inhalten
§  definiert Ziele
§  stützt
Unternehmensziele
Ergebnis: Strategische
Ziele / Contentstrategie
Übergeordnete Ziele und Timing
Relevanz der Ziele
2015
kurzfristig
•  Begriffsdefinition und
einheitliche Terminologie,
die im Content-Handbuch
festgehalten wird
•  Definition von
Strukturkriterien, die
flexiblen Einsatz von
Content auf
unterschiedlichen Kanälen
ermöglichen
•  Klare Strukturvorgaben für
Redakteure
•  Kanalübergreifende
Eingabemaske für
Partner / Abstimmung
mit internem
Partnermanagement
2016
mittelfristig
•  Content muss mit
Metadaten wie Tags,
Wetter, Datum, Geo
versehen werden
•  Verschlagwortung nach
Themen und Einsatzmöglichkeiten
•  Technische SEOOptimierung
•  Content-Struktur gilt auch
für Partnerinhalte / Partner
können Struktur für sich
adaptieren
Zeitraum
bis 2018
langfristig
•  EINE Datenbank, auf
die alle Bereiche
zugreifen und in der alle
Bereiche Content erstellen und finden können
•  Kanalunabhängige
Struktur der Datenbank →
einmalige Integration der
Inhalte
•  Struktur muss internationale
Bedürfnisse befriedigen /
Anforderungen durch
unterschiedliche Märkte
müssen erfüllt werden
•  Einfache, redaktionsfreundliche Struktur
Implementierungsschritte: 4. Konkretisierung der Strategie
Konkretisierung Strategie
§  Contentbereiche & -arten
§  Bewertungskriterien für die
Auswahl von Inhalten
§  Qualitätskriterien für die
Contenterstellung
Ablauf &
Verantwortung
§  Abläufe für Planung,
Recherche, Erstellung,
Publikation und Analyse
§  Rollen, Verantwortungen
und Schnittstellen
Organisation
§  Organisatorische
Verankerung
§  Struktur und Aufgaben
§  KPIs für die Erfolgsmessung
§  Vorgaben für unterschiedliche
Medien (Formattierung,
Darstellung, Metadaten,
Templates)
Ergebnis: Substanz &
Struktur
Ergebnis: Soll-Prozess
& Rollendefinition
Ergebnis: ContentAbteilung
Substanz
Workflow
Struktur
Governance
Organisatorisch
Inhaltlich
Das „Was“ und das „Wie“ der Strategie
Content-Substanz
• 
Content-Arten: Inhaltsformen (Bild, Text, Video, Audio), Medien/
Kanäle (Website, Social Media, Print…), Quellen (eigener Content,
UGC…)
• 
Content-Qualität: Qualitätskriterien für die jeweiligen
Contentarten + KPIs
• 
Content-Charakteristika: Einzigartigkeit, Zielgruppenrelevanz,
Begeisterung
• 
Content-Bereiche: strategische Themenfelder, Basiscontent,
Kampagnencontent
Content-Bereiche
Content-Arten in allen Bereichen:
Inspirierender
& informativer
Content
Informativer
Content
• 
Inhaltsform: Text, Bild,
Bewegtbild, Audio
• 
Medium: Webseiten, Online
Magazin, Newsletter, Presse,
Print, Social Media, etc.
• 
Quelle: Eigener Content,
kuratierter Content,
nutzergenerierter Content etc.
Themenfelder
Ski und Winter
Wandern und Alpen
Stadt und Kultur
Wellness
Radfahren
Seen und Natur
Essen und Trinken
Familie
Rundreise
Strategisches
Themensetting
Exkurs Strategisches Themenfeld Ski und Winter
Themenfeld Beschreibung: Auszeit im Schnee: Wer kennt sie nicht, die
Sehnsucht nach weißen Bergen, urigen Dörfern, nach feinen
Pulverschneehängen und stillen Langlaufloipen in verschneiten Wäldern.
Und gerade im Winter fühlt man auch die Geselligkeit des Landes: In der
Skihütte, auf dem Pferdeschlitten, im feinen Gourmetrestaurant hoch
oben.
Sehnsucht der Zielgruppe: Abschalten, zu sich kommen, Alltag hinter
sich lassen, Natur erleben, sich bewegen/sich spüren, Adrenalin,
Ausgelassenheit, Freiheit, Geselligkeit, Gemütlichkeit, Wärme,
Bodenständiges, Authentisches, Brauchtum, Einheimische treffen
(Skiführer, Skilehrer)
Themen:
Differenzierendes Erlebnis /
Spitzenleistungen
1. Kutschenfahrten, Winterwandern,
Fackelwanderung, Nachtrodeln, Advent und
Brauchtum
2. Skifahren, Wiedereinsteiger, ServiceInfrastruktur, Langlaufen, Schneeschuhwandern,
Skitouren gehen, der Reiz der Stille, Bergluft
genießen
3. Tradition des Wintersports, authentische,
gewachsene Orte, Legenden des Skisports
4. Winterwandern, Eislaufen, Rodeln, Eisstock
schießen
1. Winterzauber
2. Spuren ziehen
4. Den Winter aktiv erleben
3. Legenden des Winters
5. Wintersonne
5. Sonnenskilauf, Panoramagenuss im Liegestuhl
auf der Sonnenterrasse
Content-Struktur
• 
Vorgaben zu Strukturierung des Contents, der
unterschiedlichen Medien sowie der Metadaten
• 
Ziel: Zentralisierung der Content-Architektur
à Zentrale Content-Datenbank
• 
Zwei Strukturebenen: Mikro- und Makro-Struktur
Varianten der Makro-Struktur
Content-Makro-Struktur
Varianten der Mikro-Struktur
Content-Mikro-Struktur
Implementierungsschritte: 5. Ablauf & Verantwortung
Konkretisierung Strategie
§  Contentbereiche & -arten
§  Bewertungskriterien für die
Auswahl von Inhalten
§  Qualitätskriterien für die
Contenterstellung
Ablauf &
Verantwortung
§  Abläufe für Planung,
Recherche, Erstellung,
Publikation und Analyse
§  Rollen, Verantwortungen
und Schnittstellen
Organisation
§  Organisatorische
Verankerung
§  Struktur und Aufgaben
§  KPIs für die Erfolgsmessung
§  Vorgaben für unterschiedliche
Medien (Formattierung,
Darstellung, Metadaten,
Templates)
Ergebnis: Substanz &
Struktur
Ergebnis: Soll-Prozess
& Rollendefinition
Ergebnis; ContentAbteilung
SOLL-Prozess: Prozessphasen
Content planen
§  Integration in den
Planungszyklus
§  Erstellung von
gemeinsamen und
abgestimmten
Publikations-,
Recherche- und
Produktionsplänen
Content
recherchieren
& produzieren
§  Zentrale Teams
führen Recherche
durch und
koordinieren die
Produktion
§  Standardisierte
Qualitätssicherung
(inkl. 4-AugenPrinzip)
Content
publizieren
§  Publikation nach
marktspezifischer
Aufbereitung des
Contents durch
dezentrale
Redakteure
Content
analysieren
§  Analyse des
Contents
hinsichtlich
Aktualität und
Performance
§  Ableitung von
Maßnahmen
SOLL-Prozess: Entwurf
Erforderliche Rollen
Leitung Content Management
Content Management
Recherche
Produktion
Redakteur
Marketing MA - Markt
Partner Management
Erforderliche Rollen und Zusammenspiel
Themen
push
TL Content Management
Contentmanager 1
(Ski & Wintersport)
Contentmanager 2
(Stadt & Kultur)
Contentmanager 3
(Radfahren &
Wandern)
Rechercheteam
Planung
Produktionsteam
pull
Redakteure
Marketing-MA am Markt / „Kampagnenmanager“
Partnermanager
Contentmanager 4
(Familie &
Rundreisen)
Implementierungsschritte: 6. Organisation
Konkretisierung Strategie
§  Contentbereiche & -arten
§  Bewertungskriterien für die
Auswahl von Inhalten
§  Qualitätskriterien für die
Contenterstellung
Ablauf &
Verantwortung
§  Abläufe für Planung,
Recherche, Erstellung,
Publikation und Analyse
§  Rollen, Verantwortungen
und Schnittstellen
Organisation
§  Organisatorische
Verankerung
§  Struktur und Aufgaben
§  KPIs für die Erfolgsmessung
§  Vorgaben für unterschiedliche
Medien (Formattierung,
Darstellung, Metadaten,
Templates)
Ergebnis: Substanz &
Struktur
Ergebnis: Soll-Prozess
& Rollendefinition
Ergebnis; ContentAbteilung
Neuorganisation
Partner
Märkte
BM
Basistexte Texte
BM
Sujetbeschreibungen Texte
MarkenContent
MarkenKommunikation
Bewegtbild
-Videos
Markencont
ent für PWM
-Texte
Fachmedien
Sujets
-Bilder
Besondere
Empfehlungen
-Texte
Bildwelten
-Bilder
Themenmanagement
-Texte
Internationales
Content
Management
in Brand
Management
PrintProdukte
M
Presse
Newsletter
Newsroom
B2C
B2CRedaktion
Märkte
SommerWInterhighlight
- Bilder
Reisepresse –
NL-Artikel
- Bilder
SommerWInterhighlight
-Texte
Reisepresse –
NL-Artikel
-Texte
Reisepresse
-Texte
Redaktionelle
Inhalte
-Texte, Bild
B2CNewsletter
Bildarchiv
Social
Media
Pers. Produkterfahrungen
-Texte, Bild
Redaktionelle
Inhalte
-Texte, Bild
Kampagneninhalte
-Texte, Bilder,
Angebote
Wissensbasis
-Texte
Presse-recherche
-Texte
UK
Server
B2CRedaktion
HO
IMM
IMM
Märkte
UrlaubsServiceCenter
USC Anfragen
-Texte
Markenkommunikation
und -produktion
Presse
Vorteile & Nutzen der Strategie
Nutzen der Content Strategie
Gemeinsame
v
Planung
Effizienzsteigerung
v
Erhöhung der
v
Contentqualität
Transparenz
v
Vorteile
Unabhängigkeit
von Abteilung
v
und Medium
anpassbar auf
v
alle Medien
nahtloses
v
Zusammenarbeiten
Ausblick
Ausblick
•  Planung 2017: Themenauswahl und
Distribution je Markt
•  Start Produktion strategischer
Markencontent
•  Internationaler, medienübergreifender
Publikationsplan
•  Content-Datenbank ab Herbst 2016
•  Content-Produktentwicklung
Learnings
•  Structure follows Strategy
•  Zielgruppe ist das Maß der Dinge
•  Content und Storys im Zentrum
•  Prozess designen
•  Systeme bereinigen
•  Einzigartigkeit und Qualität
Wir begeistern für Österreich.
Österreich Werbung
Vordere Zollamtsstraße 13, 1030 Wien
b2c: www.austria.info
b2b: www.austriatourism.com
Dr. Michael Scheuch
Florian Bauhuber
[email protected]
[email protected]
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