Magnetresonanztomographie - opti-med

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31. August 2008
Bayreuther SONNTAG – total lokal
13
Gesundheit
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Die Sonntagssprechstunde
Die Magnetresonanztomographie (MRT) – von Dr. med. Alexander Großmann
Verletzungen und Verschleiß
unserer Gelenke sind nahezu
für alle Menschen im Laufe
ihres Lebens ein Thema.
Welche Rolle dabei die
Magnetresonanztomographie
spielt erklärt der Bayreuther
Radiologe Dr. med. Alexander
Großmann aus der Praxis im
Dürerhof.
Sein Tätigkeitsschwerpunkt
in der Radiologie ist seit 15
Jahren die Magnetresonanztomographie (MRT) oder so genannte Kernspintomographie.
Warum ist die Magnetresonanztomographie, die MRT,
bei Gelenkproblemen ein so
gut einsetzbares Verfahren?
Die MRT verwendet für die
Bilderstellung die Wasserteilchen in unserem Gewebe.
Überall dort, wo sich Wasser
in unterschiedlicher Ausprägung in den Körperstrukturen
befindet, kann der eindrucksvolle Bildkontrast der MRTBilder genutzt werden. Und
das ist auch in unseren Gelenken der Fall. Hier sind die
Wasserteilchen in der Gelenkflüssigkeit, im Knorpel und im
Knochenmark eingebunden.
Es ist also möglich, in der
MRT Knochen zu beurteilen?
Die Kernspintomographie ist
für die Knochendiagnostik
hervorragend
einsetzbar.
Lediglich kleine Verletzungen
der Knochenrinde sind meistens nicht gut zu erkennen.
Überlastungsbruch des Schienbeinkopfs in der MRT bei unauffälligem
Röntgenbild.
Foto: pr
Sind dann Röntgenbilder
nicht überflüssig?
Nein, auf keinen Fall. Gerade
bei Verschleiß (Arthrose) und
bei Verletzungen sind die
Röntgenbilder meistens völlig
ausreichend, um den Kno-
chenschaden zu erkennen.
Und die Position der Knochen
und Gelenke ist durch die
Übersicht der Röntgenbilder
sogar besser zu beurteilen.
Sollte jedoch bei einem unauffälligen Röntgenbild auf
Grund der Beschwerden doch
der Verdacht auf eine Krankheit der Knochen bestehen, so
ist die MRT dann die richtige
ergänzende Methode. Außerdem wird das Verfahren immer dann eingesetzt, wenn
der Verdacht auf ein zusätzliches Problem der Bänder oder
des Knorpels besteht.
Warum macht man in diesem
Fall nicht gleich eine Gelenkspiegelung?
Durch die hohe Aussagekraft
der Kernspintomographie ist
eine ausschließlich der Diagnostik dienende Gelenkspiegelung oder Arthroskopie
heute nur noch die absolute
Ausnahme. Die Spiegelung
dient der schonenden Behandlung der Gelenkprobleme.
Aber oft steht doch schon vor
der MRT fest, dass z.B. das
Schmerzmittel können
Hautausschlag verursachen
Tabletten oder Tropfen lindern nicht nur Krankheiten,
sondern bewirken zum Teil
auch Hautausschläge. Wenn
der Körper auf bestimmte
medizinische Wirkstoffe allergisch reagiert, können fleckige Hautrötungen und Juckreiz die Folge sein. In schlimmen Fällen entwickelt sich eine sogenannte Nesselsucht
oder Urtikaria. Diese kann
schon nach der Einnahme nur
einer Schmerztablette auftreten. Der Ausschlag zeigt sich
meist innerhalb eines Tages
nach der Einnahme.
Die häufigsten Auslöser
dieser Arzneireaktionen sind
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Kreuzband gerissen ist oder
der Meniskus geschädigt.
Warum wird da nicht gleich
operiert?
Selbst sehr erfahrene Orthopäden und Sportärzte können
sich bei ihren Diagnosen nicht
immer sicher sein. Z.B können
ein Knorpelschaden oder eine
Durchblutungsstörung
des
Knochens genau dieselben
Symptome auslösen wie ein
Meniskusriss. Die MRT kann
diese Diagnosen exakt unterscheiden und damit die richtige Therapie einleiten. Zum
Thema Kreuzbandriss: Hier
macht man eine MRT zwar
auch, um den Verdacht zu bestätigen, das Hauptinteresse
gilt jedoch weiteren Verletzungen z.B. am Knorpel und
den Menisken.
Dann kann ja der Radiologe
dem Patienten nach der
MRT auch gleich die richtige
Behandlung empfehlen?
Diese Erwartung haben sehr
viele Patienten. Aber das wäre ein großer Fehler des Radiologen, sich in die Therapie
(außer durch seine Diagnose)
einzumischen. Das Behandeln
sollten wir den anderen Ärzten überlassen, die das besser
können.
Wir
sind
die
Spezialisten für die Detektivarbeit in der Medizin. Da müssen wir gut sein, uns intensiv
um unsere Methoden und
Techniken kümmern und unsere Ergebnisse für die Kollegen nachvollziehbar formulieren. Und unseren Patienten
wollen wir diese Ergebnisse
ebenfalls einfühlsam und verständlich, also nicht auf „fachchinesisch“, vermitteln.
Und wann sollten Gelenkoder Knochenprobleme durch
eine nochmalige MRT kontrolliert werden?
Nach Ausheilung einer Verletzung oder bei erfolgreicher
Behandlung einer Arthrose ist
eine Kontrolle durch eine
MRT nicht notwendig. Eine
Ausnahme sind Durchblutungsstörungen des Knochens
oder erneute bzw. weiter bestehende Beschwerden trotz
Behandlung.
Weitere Informationen finden Sie zu dem Thema auf un-
serer Internetseite:
@ www.radiologie-bayreuth.de
Dr. med. Alexander Großmann
In unserer nächsten Sonntagssprechstunde geht es
um das „Tarsaltunnel-Syndrom“. Zu Gast ist Dr. med.
Harald Baier.
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