PD Dr. Arne Manzeschke

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PD Dr.
Arne Manzeschke
FUNKTION IM ZFW
Direktor für Ethik und Anthropologie im Gesundheitswesen
WISSENSCHAFTLICHER HINTERGRUND
Theologie, Anthropologie und Philosophie
KURZ-LEBENSLAUF
PD Dr. Arne Manzeschke, geb. 1962 in Hamburg, ist Privatdozent am Fachbereich Theologie der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg und hat Lehraufträge an den Universitäten Bayreuth, Wien
und Rostock. Nach einer Ausbildung zum Ingenieurassistenten der Fachrichtung
Datentechnik folgte das Studium der Theologie und Philosophie in München, Tübingen und Erlangen, Promotion zum Dr. theol. in Erlangen, Vikariat und
Pfarramt in der Ev.-Luth. Kirche in Bayern; 2001–2004 wiss. Ass. am Institut für
systematische Theologie, Erlangen; 2004–2007 wiss. Mitarbeiter am Institut für
Gesundheitswissenschaften und Medizinmanagement, Universität Bayreuth; 2007
Venia Legendi für Systematische Theologie/Ethik; 2007–2012 Leiter der Fachstelle für Theologische Ethik und Anthropologie, Universität Bayreuth; seit 2011 Leiter der Fachstelle für Ethik und Anthropologie im Gesundheitswesen am Institut
Technik ·
Theologie · Naturwissenschaften an der Ludwig-MaximiliansUniversität München. 2008 ausgezeichnet mit dem ersten Ethikpreis der Deutschen Wirtschaftsgilde für Forschungen zur Ökonomisierung im Deutschen
Krankenhauswesen. 2012 leitete er eine vom BMBF initiierte Begleitstudie zu
»Ethischen Aspekten altersgerechter Assistenzsysteme«. Das im Rahmen dieser
Studie entwickelte »Modell zur ethischen Evaluation sozio-technischer Arrangements (MEESTAR)« findet derzeit für verschiedene Förderprojekte im Bereich
von Pflege, Mobilität und altersbedingter Einschränkung im Arbeitsprozess Anwendung. Seit 2007 ist Arne Manzeschke Vorsitzender des »Arbeitskreises für
Theologische Wirtschafts- und Technikethik« (ATWT e. V.) sowie Vorstandsmitglied der Societas Ethica, darüber hinaus Mitglied in Fachgesellschaften (AEM,
DGBMT, IGGS) und kulturellen Einrichtungen. Schwerpunkte in Forschung und
Lehre sind Ethik und Anthropologie, Wirtschafts, Technik und Bioethik.
THEMEN UND FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE
Ethik und Anthropologie im Gesundheitswesen: Theologische Wirtschaftsethik; Organisationsethik; Ethische und anthropologische Fragestellungen im Sozialen Sektor;
Dynamik technisch-ökonomischer Komplexe; Ökonomisierungs- und Technisierungsvorgänge in sozialen Organisationen; Ökonomisierungs- und Technisierungs-
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vorgänge in sozialethischer Perspektive; Corporate Governance in Sozialen Organisationen; Governanceethik in theologischer Perspektive; Spiritualität und Unternehmensführung; Sorgebeziehungen und Ökonomie.
FORSCHUNGSPROJEKTE
 Ethische Begleitforschung im Rahmen des Bayerischen Forschungsverbundes
ForIPS (Erforschung des ideopathischen Parkinsonsyndroms anhand humaner
induzierter pluripotenter Stammzellen)
 Ethische Aspekte beim Einsatz altersgerechter Assistenzsysteme
 Corporate
Governance
in
diakonischen
Einrichtungen;
Supererogation und soziales Handeln
 Theologische Wirtschaftsethik
 Technik und Theologie
FÜNF WICHTIGE, NEUERE PUBLIKATIONEN
 Therapie und Person. Ethische und anthropologische Perspektiven auf die tiefe
Hirnstimulation, Münster: mentis (gemeinsam hrsg. mit Michael Zichy) (2013)
 Ethische Fragen im Bereich Altersgerechter Assistenzsysteme. Ergebnisse der
BMBF-Studie, Berlin: VDI/VDE (gemeinsam mit Karsten Weber, Elisabeth
Rother und Heiner Fangerau) (2013)
 Corporate Governance in Non-Profit-Organisationen, Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik 13 (1) (gemeinsam mit Alexander Brink)
(2012)
 Lebensqualität und Technik – Ethische Perspektiven auf einen biopolitischen
Diskurs. In: Michael Coors und Martina Kumlehn (Hrsg.): Lebensqualität im
Alter, Stuttgart: Kohlhammer, 111–125 (2013)
 Ressourcenzuteilung im Gesundheitswesen. Zur Logik der Leistungssteigerung
und Effizienzmaximierung und ihren ethischen Grenzen. In: Kathrin Dengler
und Heiner Fangerau (Hrsg.): Zuteilungskriterien im Gesundheitswesen: Grenzen und Alternativen. Eine Einführung mit medizinethischen und philosophischen Verortungen, Bielefeld: Transcript, 223–246 (2013)
 Sei ökonomisch. Prägende Menschenbilder zwischen Modellbildung und
Wirkmächtigkeit, Münster (Lit) (2010)
HOMEPAGE
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EMAIL
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