N h ül lität b i RDG A f d Nachspülqualität bei RDG – Anforderungen

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SGSV Fachtage
Nachspülqualität
N
h ül
lität bei
b i RDG – Anforderungen,
A f d
Messsystem, Routineüberwachung in der Praxis
Cornelia Hugo, QM Beauftragte ZSV, Tübingen
Dr. Winfried Michels, Miele Professional, Gütersloh
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un
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Ne
Re
Vo
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g
Vario
2
Was ist Leitfähigkeit?
g
Elektrolytische Leitfähigkeit ist ein Maß der Fähigkeit einer Lösung Strom
zu transportieren.
Strom wird in Flüssigkeiten durch Ionen transportiert.
transportiert Jede Änderung der
Konzentration der Ionenändert die Leitfähigkeit der Lösung. Ionen bilden
sich in einer Wasser, wenn Substanzen, wie ein Salz, gelöst wird. NaCl
(Speisesalz) löst sich unter Bildung von Na+ and Cl- und trägt zur
Leitfähigkeit der Lösung bei.
Elektrische Leitfähigkeit hängt von der Ladung der in Wasser gelösten
Tä
Träger
ab
b (Größe
(G öß und
d Zahl
Z hl der
d Ionen).
I
)
3
Demonstration - Video
4
Definition:
Leitfähigkeit ist definiert als der Kehrwert des
Wiederstandes, in Ohm, von 1 cm³ Flüssigkeit
bei einer spezifizierten Temperatur, die als
Siemens/cm ausgedrückt wird.
wird Wenn die
Leitfähigkeit sehr gering ist, wird sie als ein
millionstel Siemens oder microSiemens/cm
(μS/cm).
5
Messung der Leitfähigkeit in Wasser
Bewegung der Ionen im
DC (direkter Strom) elektischen
Feld
Bewegung der Ionen
im AC (Wechselstrom)
elektrischen Feld
~
+
N tensides
Na +
-
N tensides
Na +
OH -
OH -
H+
H+
CL-
CLSugar
Sugar
6
Messung der Leitfähigkeit von Wasser
„
Die elektrische Leitfähigkeit einer wässrigen Lösung ist ein Maß der
Gesamtmenge der gelösten leitfähigen Substanzen (wie Salze,
Säuren, usw.).
Nicht leitfähige Substanzen (wie Zucker) beeinflussen die
Leitfähigkeitsmessung nicht.
Beispiele:
Reinstwasser:
Trinkwasser:
0 5% neodisher
0.5%
di h FLA:
FLA
0.1% neodisher N:
1.0% Zucker:
< 1.0 µS/cm
200-800 µS/cm (oder mehr)
etwa
t
7.7-8.3
7 7 8 3 mS/cm
S/
etwa 1.0-1.3 mS/cm
Keine Änderung der Leitfähigkeit
7
Temperaturkompensation
Die Leitfähigkeit ist von der Temperatur abhängig. Messgeräte mit
Temperaturekompensation messen die Leitfähigkeit und die
Temperatur und beziehen die Anzeige auf eine Standardtemperatur
von 25°C. Nur Temperature-kompensierte Werte sind vergleichbar.
2800.00
2600.00
Con
nductivity (miccrosiemens/cm)
2400.00
2200.00
2000.00
1800.00
1600 00
1600.00
1400.00
1200.00
1000.00
800.00
600.00
400.00
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
110
T emperature (Celcius)
8
Leitfähigkeitsmessung des Wassers
Messsysteme
„
Konduktives Messsystem: Kontaktmethode
2 Electroden eingetaucht in die Flüssigkeit, DC/AC
Spannung an den Elektroden erzeugt ein
elektrisches Feld in der Flüssigkeit.
Nachteile:
N
ht il Die
Di Messung
M
kann
k
verfälscht
fäl ht werden
d
durch nicht korrekte Abstände zwischen den
Elektroden oder Beschädigung der Elektroden sowie
Ablagerungen.
Ablagerungen
Vorteil: Methode ist recht genau bei niedrigen
Werten
9
Leitfähigkeitsmessung
g
g des Wassers
Messsysteme
„
Induktives System: Kontakt-freie Methode
AC Wechselspanung einer Spule erzeugt ein wechselndes
magnetisches/elektrisches Feld in einem mit Flüssigkeit gefüllten
Rohr.
Nachteile: Relativ ungenau bei geringen Leitwerten
Vorteile: Keine oder geringe Verfälschung der Messwerte auf Grund
von Ablagerungen, Belägen und Korrosion
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Leitfähigkeit – Messmodul der neuen RDG PG 8528
2 Magnetspulen
Magnetfelder
Wasserfluss
integriertes induktives Leitfähigkeit-Messmodul
im Umwälzkreislauf
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Leitfähigkeit - Messmodul
Funktionsprinzip
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Anforderungen
g an vollentsalztes Wasser bei der
Instrumentenaufbereitung
„ In der Norm EN ISO 15883-1, -2 werden keine konkreten
Anforderungen gestellt
„ Die RKI-Richtlinie über die Anforderungen an die Hygiene
bei der Instrumentenaufbereitung fordert die Nachspülung
mit vollentsalztem Wasser ohne dieses zu spezifizieren. Die
nachfolgende Sterilisation soll nicht beeinträchtigt werden.
„ Der
D A
Arbeitskreis
b i k i IInstrumentenaufbereitung
fb
i
allein
ll i gibt
ib für
fü den
d
Werterhalt, d.h. zur Vermeidung von Korrosion und
Verfärbungen, die konkrete Empfehlung, die in der Norm EN
285 geforderte Qualität für das Speisewasser von
Sterilisatoren auch für Reinigungs-Desinfektionsgeräte zu
g Kriterium ist der Leitwert.
verwenden. Wichtiges
13
EN 285 Anforderung an Speisewasser für Sterilisatoren
8. Ausgabe der Roten Broschüre
14
Leitfähigkeit
g
„ Faktoren, welche die Leitfähigkeit im Spülprozess
beeinflussen:
- Wasserqualität
- Prozesschemikalien und ihre Konzentrationen
- Verschleppung von Programmphase zu Programmphase
- Tropfende Dosierstutzen bei hohen Temperaturen (insbes.
therm. Desinfektion bei Vario)
- Luftblasen verursacht durch Schaum (Erniedrigung der
Leitfähigkeit)
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Änderung der Anforderung in der überarbeiteten
EN 285, Veröffentlichung 2006
„ Die Anforderung an die Leitfähigkeit wurde von 15 µS/cm auf
5 µS/cm geändert
geändert.
„ Alle übrigen Anforderungen blieben unverändert.
„ Reichte bisher oft die Wasserqualität
q
der Reversosmose aus,,
so sind jetzt zusätzliche Maßnahmen erforderlich.
„ Der AKI wird weiterhin (in Vorbereitung befindliche 9.
Auflage) auf die Speisewasserqualität der EN 285 bezüglich
des Nachspülwassers verweisen, jedoch für die Leitfähigkeit
abweichend an den 15 µS/cm festhalten.
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EN ISO 15883
„ Die Norm fordert, dass der Hersteller von
Prozesschemikalien dem Anwender die maximal im letzten
tolerierbaren Mengen bekannt gibt sowie die Methode der
Prüfung benennt.
„ Die Hersteller haben die Zytotoxizität ihrer Produkte bewertet
und geben die zulässigen Gehalte im Schlussspülwasser
bekannt.
„ Die Einhaltung kann bei den meisten Prozesschemikalien
mittels Leitfähigkeitsmessung geprüft bzw. überwacht und
dokumentiert werden
werden.
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Praktische Anwendung der Leitwertmessung im
RDG – Vortrag Cornelia Hugo
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