Premiere «Tanz 21: Bolero plus 2

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Medienmitteilung
Premiere «Tanz 21: Bolero plus 2»
Nach dem von Erfolg und Einladungen zu internationalen Gastspielen gekrönten Programm «Tanz
18: Celebration!» aus der Jubiläums-Spielzeit, steht mit der diesjährigen Frühlings-Premiere wieder
ein dreiteiliger Tanzabend auf dem Spielplan des Luzerner Theaters. «Bolero plus 2» verbindet die
Uraufführungen der Niederländerin Didy Veldman und des israelischen Nachwuchstalents Idan
Sharabi mit der Schweizer Erstaufführung «Bolero» des Ballettintendanten und renommierten
Choreografen Stephan Thoss. Als dritte Tanzkompanie überhaupt erhält «Tanz Luzerner Theater»
die Rechte, dieses humorvolle Stück aufzuführen. Diese Triple Bill zeigt die enorme Wandelbarkeit
des zehnköpfigen Luzerner Tanzensembles, welches dem hohen Anspruch an Körperlichkeit
gepaart mit Schauspielkunst in jeder Weise gewachsen ist.
Eröffnet wird der Abend mit einem neu erarbeiteten Stück der Niederländerin Didy Veldman. Die 49jährige Choreografin ist der Schweiz seit ihrer aktiven Tänzerkarriere sehr verbunden. Jahrelang tanzte sie
mit dem Genfer Ballett bevor sie zusammen mit Guilherme Botelho die Cie. Alias gründete und den Weg
als ambitionierte Choreografin einschlug, wobei sie sich mit ihrer anspruchsvollen und dynamischen
Bewegungssprache einen Namen in der Tanzwelt gemacht hat. Am Luzerner Theater gibt die zurzeit in
London Ansässige ihr Debut. In ihrem Werk «360°», welches sie dem Luzerner Ensemble auf den Leib
schneidert, beschäftigt sie sich mit den Themen Kontinuität, Unendlichkeit sowie Natursymboliken.
Passend dazu erklingt die berühmte Komposition «Die vier Jahreszeiten» von Antonio Vivaldi, die Max
Richter für das 21. Jahrhundert aufbereitet hat.
Der Nachwuchschoreograf Idan Sharabi stellte sein vielversprechendes Talent bereits bei zahlreichen
internationalen Wettbewerben unter Beweis. Der erste Preis des renommierten Copenhagen International
Choreography Competition 2014 brachte ihm die Möglichkeit zu seiner Uraufführung «Songs» mit dem
Luzerner Ensemble, das sich zum ersten Mal mit dem Tanzstil Gaga auseinandersetzt. Das Werk des
jungen Israelis wird ein Tanzstück mit reiner Männerbesetzung – kraftvoll, dynamisch und voller
Überraschungen!
Mit «Bolero» aus dem Jahr 1999 erhält «Tanz Luzerner Theater» als dritte Tanzkompanie überhaupt die
Rechte, dieses Stück aufzuführen und präsentiert es zudem zum ersten Mal einem Schweizer Publikum.
Der preisgekrönte Choreograf und designierte Ballettintendant des Nationaltheaters Mannheim, Stephan
Thoss, studierte sein wohl erfolgreichstes und vergnüglichstes Werk eigenhändig mit dem Luzerner Tanzensemble ein. In der humorvoll gegen den Strich gebürsteten Choreografie erleben wir sechs betagte
Damen, die sich zum Kaffeekränzchen treffen. Dabei genügen ein Teller mit Petit Fours und eine Schallplatte mit Maurice Ravels Dauerbrenner, um die Seniorinnenrunde schrittweise, aber umso zuverlässiger,
komplett zu entfesseln. Vom Rhythmus mitgerissen, zeigen die Frauen welche Energie noch in ihren
Körpern steckt – bis hin zum explosiven Finale! Hier bleibt keine Tasse auf ihrem Unterteller…
Premiere: Do. 24. März 2016, 19.30 Uhr, im Luzerner Theater
Besetzung: «Tanz Luzerner Theater»: Chiara Dal Borgo, Rachel P. Fallon, Rachel Lawrence, Salome
Martins, Martina Pedrini (Hospitanz), Aurélie Robichon; Davidson Farias, Juan Ferré Gómez (Hospitanz),
Shota Inoue, Anton Rosenberg, Richèl Wieles, Eduardo Zúñiga
Produktionsteam: Didy Veldman (Choreografie «360°»), Kimie Nakano (Bühne und Kostüme «360°»);
Idan Sharabi (Choreografie, Bühne und Kostüme «Songs»); Stephan Thoss (Choreografie und Kostüme
«Bolero»), Arne Walther (Bühne «Bolero»); Jordan Tuinman (Licht); Zoran Marković (Probenassistenz),
Lucie Machan (Dramaturgie)
Künstlerische Leitung «Tanz Luzerner Theater»: Kathleen McNurney
Weitere Informationen zum Stück sowie ein Gespräch zwischen Stephan Thoss und Lucie Machan
finden Sie unter luzernertheater.ch/spielplan/tanz-21-bolero-plus-2
Der Deutsche Stephan Thoss gilt als Ausnahme-Talent und ist seit über 25 Jahren als Choreograf tätig.
Während seiner Ära als Ballettdirektor an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel (1998-2001) gründete er
zusammen mit seinem langjährigen Solisten Zoran Marković (zurzeit Ballettmeister am Luzerner Theater)
die Thoss-TanzKompanie. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Werke u. a. «Bolero». Ab 2001 war Thoss
Ballettdirektor der Staatsoper Hannover. In fünf Spielzeiten entstanden knapp zwanzig neue
Choreografien. Bei «Le Sacre du Printemps», der letzten Kreation seiner Hannoveraner Zeit, begleitete
der Filmemacher Ralf-Peter Post die Entstehung des Stückes für eine umfangreiche Dokumentation, die
mehrfach vom ZDF-Theaterkanal gesendet wurde. Von 2007 bis 2014 war Stephan Thoss Ballettdirektor
am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. In den letzten zwanzig Jahren erhielt er zahlreiche
Auszeichnungen, wie zum Beispiel 1993 den Mary-Wigman-Preis der Stiftung der Semperoper Dresden
für besondere choreografische Leistungen, 1994 die Medaglia Laurenziana in Florenz, 1997 den
Kunstpreis der Stadt Dresden, 1999 den Bayerischen Theaterpreis, 2007 den Theaterpreis DER FAUST
und wurde zudem im Fachmagazin Dance for you für sein abendfüllendes Ballett «Die Liebe kann tanzen»
für das Ballett Basel als einer der herausragenden Choreografen der Spielzeit 2014/15 gewählt. Stephan
Thoss ist zum Beginn der Spielzeit 2016/2017 als Ballettintendant des Nationaltheaters Mannheim
berufen.
Partner:
Medical Partner: Sportmedizin St. Anna im Bahnhof
«Tanz Luzerner Theater» wird freundlicherweise unterstützt von den TANZfreunden Luzerner Theater und
der Daria Nyzankiwska Dance Foundation.
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