012014Bitte nicht stören

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Komplexe Kohlehydrate - Kraftstoff für’s Gehirn
Es ist eine Ta tsache, dass Ihr Denken und Empfinden maßgeblich von der Ernährung
beeinflusst werden. Der wichtigste Treibstoff für Gehirn, Nerven und Körperzellen sind
Kohlehydrate. 40 % der Gesamtmenge verbraucht allein das Gehirn. Haben Sie davon zu
wenig, können Schwindel, Reizbarkeit, Vergesslichkeit, Unkonzentriertheit und
Schlaflosigkeit die Folge sein. Aber auch verschwommene Sicht, starkes Schwitzen (vor
allem nachts), Verdauungsstörungen und eine niedergedrückte Stimmung können
Symptome eines Kohlehydratmangels sein.
Der Vorteil bei der Gewinnung von Energie aus Kohlehydraten ist, dass dabei - im
Gegensatz zur Energiegewinnung aus Fett oder Eiweiß - keine giftigen Substanzen
entstehen. Wichtig bei der Versorgung ist es, einen gleichmäßigen Blutzuckerspiegel – ohne
Spitzen und Täler- aufrecht zu erhalten. Die langsame, aber regelmäßige Freisetzung gelingt
nur mit „komplexen“ Kohlehydraten, wie Vollwertgetreide, Gemüse, Bohnen oder Linsen.
Weißer Zucker, brauner Zucker, aber auch Honig und Sirup sind schnell freisetzende
Kohlehydrate, die einen schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels zur Folge haben.
Während die natürlichen Kohlehydratlieferanten zusätzlich Vitamine und Mineralstoffe
enthalten, wurde weißem, raffiniertem Zucker 90 % aller Mineralstoffe und Vitamine
entzogen.
Zucker aus Früchten, wie z.B. Bananen oder Trauben, erhöhen zwar auch den
Blutzuckerspiegel schnell, doch verlangsamen die in allen Obstsorten enthaltenen
Faserstoffe die Freisetzung.
Die Kombination aus schnellen und langsam freisetzenden Lebensmitteln macht den Nutzen:
Essen Sie z.B. zum Frühstück Haferflocken mit Milch und Banane, werden die Kohlehydrate
langsam, aber regelmäßig freigesetzt. Cornflakes und Rosinen pushen den
Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe, doch er sinkt danach schnell ab und produziert erneut
ein Hungergefühl, das Sie zum Naschen und Nachlegen blutzuckersteigernder Lebensmittel
animiert. Da bei den „Blutzuckerspitzen“ stets eine hohe Menge an Insulin von der
Bauchspeicheldrüse produziert werden muss, um den Zucker in die Zellen zu schleusen, tritt
bei einem solchen Verhalten auf Dauer eine Ermüdung der Bauchspeicheldrüse auf. Der
Weg zum Diabetes ist geebnet. Auch Proteine in Kombination mit Kohlehydraten sorgen für
einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel: Samen und Nüsse, gemeinsam mit Obst, Lachs
oder Huhn gemeinsam mit braunem Reis oder Hüttenkäse mit Dinkelbrot.
Vermeiden Sie Zucker-Ersatzstoffe. Sie verursachen zwar keine Blutzuckerspitzen,
beeinflussen aber nachweislich die Psyche negativ und stehen im Verdacht, Krebs zu
verursachen. Eine Alternative ist Birkenzucker, der nicht „übersüß“ wie das natürliche
Süßkraut Stevia schmeckt und auch die Bauchspeicheldrüse nicht ermüdet (mehr unter
www.xucker.de ).Doch nicht nur die Schwankungen im Blutzuckerspiegel wirken sich negativ
auf die Psyche aus, auch ein hoher Zuckerkonsum generell. Raffinierter Zucker verbraucht
bei der Verwertung Ihre Vorräte an B -Vitaminen, die für das psychische Wohlbefinden
ausschlaggebend sind. Wissenschaftler vom MIT (Massachusetts Institute of Technology)
fanden heraus, dass der Intelligenzquotient um so niedriger ist, je höher der Verbrauch
raffinierter Kohlehydrate ist.
Resumée: Nur Energie aus komplexen Kohlehydraten macht klüger, verbessert Ihre
Stimmung und macht „fit“ für Ihre alltäglichen Herausforderungen.
Cornelia Renate Gottwald, Ganzheitlicher Gesundheitscoach, Tel. 08081-9158, [email protected]
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