Konfliktmanagement

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GRUNDLAGEN
DES KONFLIKTMANAGEMENTS
B.SC. PSYCH. DÖRTHE DEHE
SEMINARREIHE
„KOMMUNIKATION &
KONFLIKT“
 Was macht die Situation kritisch?
 Was braucht ein Konflikt?
 Konflikt – was passiert da?
 Kommunikationsverhalten in Konfliktsituationen
 Verschiedene Konfliktarten
 Verschiedene Konfliktformen
DÖRTHE DEHE
B. SC. PSYCHOLOGIE
DIPL. RECHTSPFLEGERIN (FH)
COACH & MEDIATORIN
(FREIE UNIVERSITÄT BERLIN)
STRESSMANAGEMENT-TRAINERIN (HOCHSCHULE POTSDAM)
 Verschiedenes Konfliktverhalten
TRAINERIN FÜR PMR
(HOCHSCHULE POTSDAM)
 Konfliktlösung
COACHING I TRAINING I MEDIATION
 5 Turbo-Tipps
[email protected] I www.doerthedehe.de
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WAS MACHT DIE SITUATION KRITISCH?
Zusammentreffen gegensätzlicher Interessen oder Bedürfnisse
Konflikt
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WAS BRAUCHT EIN KONFLIKT ?
Gegenseitige
Beeinflussungsversuche
Mindestens
2 Parteien
Gefühl (als
Antriebselement)
Gemeinsames
Konfliktfeld
Konflikt
Unterschiedliche
Handlungsabsichten
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 kann sich auf einzelne Personen beschränken
(intrapersonell),
 zwischen mehreren Menschen (interpersonell)
oder
EIN
KONFLIKT
 zwischen mehreren Gruppen (intergruppal)
stattfinden.
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… ist eine Störung.
… unterbricht den Handlungsablauf.
… belastet.
EIN
KONFLIKT
… hat die Tendenz zu eskalieren,
d.h. er weitet sich aus und nimmt an Intensität
zu.
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Stellen Sie sich vor,
Sie sind schon eine halbe Ewigkeit
auf Parkplatzsuche.
Sie haben es sehr eilig.
Da sehen Sie ihn –
IHREN Parkplatz!!!
KONFLIKT
WAS PASSIERT
DA?
Und dann kommt‘s…
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Impuls • Denken • Emotion • Reaktion
KONFLIKT – WAS PASSIERT DA?
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IMPULS
Kann zu unüberlegten Spontanreaktionen führen.
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VERSCHIEDENE WELTEN
…verschiedene Sichtweisen
Jeder von uns konstruiert sein Bild seiner Umwelt.
Jedes dieses Bilder ist wirklich.
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KOMMUNIKATIONSVERHALTEN IN KONFLIKTSITUATIONEN
Hilfreiches
Augen als Kommunikationsmittel
Sprechweise
berücksichtigen
Körperliche Nähe
& Distanz
Körpersprache
Berührungen &
Körperkontakt
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KOMMUNIKATIONSVERHALTEN IN KONFLIKTSITUATIONEN
MÖGLICHKEITEN UND UNMÖGLICHKEITEN DER VERBALEN KOMMUNIKATION
Wenig hilfreich und eskalierend
 keine Begrüßung, keine
Verabschiedung
 rechtfertigen
 anschuldigen / beschuldigen
 Abwiegeln
 vorbeireden
 überreden







kein Interesse zeigen
ins Wort fallen
Reizwörter gebrauchen
humorlos, verbittert, zynisch
keine Zeit haben
nur die eigene Seite sehen
Persönlich angreifen
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KOMMUNIKATIONSVERHALTEN IN
KONFLIKTSITUATIONEN
MÖGLICHKEITEN UND UNMÖGLICHKEITEN DER VERBALEN KOMMUNIKATION
Hilfreich und deeskalierend






begrüßen und verabschieden
argumentieren und begründen
auf die andere Person eingehen
um Zustimmung werben
nachfragen
eigene Betroffenheit deutlich machen
 ausreden lassen
 Reizwörter vermeiden („müssen“,
„Problem“)
 neutral bleiben
 Humor zeigen
 Zeit haben
 Gegenargumente ernst nehmen
 Person und Sache trennen
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KOMMUNIKATIONSVERHALTEN IN
KONFLIKTSITUATIONEN
 Empathie
Faires und offenes Fragen
 Aktives Zuhören
 Übereinstimmung von verbalem und nonverbalem
Verhalten
 Verdeutlichen, Erklären und Begründen
 Metakommunikation
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VERSCHIEDENE KONFLIKTARTEN
Teamkonflikte
Ausschluss v. Mitgliedern,
Rangverteilungen,
Verstoß gg. Spielregeln,
neue Mitglieder, …
Zielkonflikte
voneinander abhängige
Parteien verfolgen
unterschiedliche Ziele
Persönliche Konflikte
Innen, Selbstzweifel
Beziehungskonflikte
Wahrung eigener Interessen &
Identität vs. Beziehung zum
Gegenüber.
Rollenkonflikte
Neuverteilung von Kompetenzen
Verteilungskonflikte
2 o. mehr wollen dieselbe
Sache für sich
Beurteilungskonflikte
gemeinsames Ziel, aber verschiedene Wege
werden für richtig gehalten
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VERSCHIEDENE KONFLIKTFORMEN
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Orientierung an den Zielen
der Gegenpartei
Nachgeben
Win-Win
Kompromiss
Flucht
Durchsetzen
Orientierung an den eigenen
Zielen und Belangen
VERSCHIEDENES KONFLIKTVERHALTEN
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Eskalationsstufen
(nach F. Glasl)
Gemeinsam in den Abgrund
Zersplitterung
Begrenzte Vernichtungsschläge
Drohstrategien
Gesichtsverlust
Images und Koalitionen
Taten statt Worte
Debatte / Polemik
Verhärtung
WIE VERLÄUFT EIN
KONFLIKT?
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WAS TREIBT DIE ESKALATION VORAN?
 Wachsende Streitpunktlawinen
 Zunehmende Simplifizierung
 Arena-Ausweitung
 Zunehmende Personifizierung
 Pessimistischen Antizipation
 Selbsterfüllende Vorhersage
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KONFLIKTANALYSE
Hintergründe verstehen, Einsicht erlangen
Meine Sicht:
Eigene Gefühle und Bedürfnisse sowie persönliche Ziele und Interessen reflektieren.
Sicht des/der Anderen:
Empathisch in deren/dessen Lage versetzen.
Neutrale Sicht eines Beobachters (Metaebene):
Geschehen aus der Distanz einschätzen.
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Pokern oder Problemlösen?
VERSCHIEDENE FORMEN DER
KONFLIKTLÖSUNG
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Die Interessen
zählen, nicht die
Positionen
Menschen und
Probleme getrennt
behandeln
Einigung auf
neutrale
Beurteilungskriterien
Optionen entwickeln,
die für beide Partner
Vorteile bringen
HARVARD KONZEPT
(URY, FISCHER & PATTON, 1981)
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Augen auf!
Klartext reden!
Gefühle kontrollieren!
Nicht lügen!
Roten Faden beibehalten!
5 TURBO-TIPPS
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VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT!
VIELEN DANK FÜR IHRE
AUFMERKSAMKEIT!
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QUELLENANGABEN
Fritzsche, T. & Höfle, K. (2008). Erste Hilfe im Konflikt. Tipps und Tools zur Konfliktlösung im
Beruf. Zürich: Orell Fuessli
Glasl, F. (2009). Konfliktmanagement. Ein Handbuch für Führungskräfte, Beraterinnen und
Berater. Bern: Haupt-Verlag AG.
Glasl, F. (2001 Selbsthilfe in Konflikten - Konzepte Übungen Praktische Methoden. Bern:
Haupt-Verlag AG.
Ury, W., Fisher, R. & Patton, B. M. (1981). Das Harvard-Konzept. Frankfurt
Campus Verlag.
New York:
Bilder: www.pixabay.com
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