Aufwand Kosten

Werbung
Betriebliches Rechnungswesen
Externes Rechnungswesen
Internes Rechnungswesen
(å ist gesetzlich vorgeschrieben)
GuV
Jahresüberschuß = Ertrag ./. Aufwand
Kostenrechnung
Betriebsergebnis = Leistungen ./. Kosten
Opportunitätskosten
Aufwand
Neutraler
Aufwand
Kosten
Auszahlungen der Periode*
Effektiver Abfluß von Geld
+
+
Güterzugang jetzt, Zahlung später
Güterzugang jetzt, Zahlung früher
* üblicherweise 1 Jahr (Geschäftsjahr)
Jetzt = in der Periode
Später = in einer anderen (der nächsten) Periode
./. Zahlung jetzt, Güterzugang früher
./. Zahlung jetzt, Güterzugang später
= Ausgaben der Periode
./. nicht erfolgswirksame, rein finanzwirtschaftliche Auszahlungen
=
./.
+
+
erfolgswirksame Ausgaben der Periode
Ausgaben jetzt, Aufwand später
Aufwand jetzt, Auszahlung früher
(Abschreibung)
Aufwand jetzt, Auszahlung später
(Rückstellung)
z. B. Kauf einer Maschine in der Periode,
Abschreibung später
z. B. Pensionen
= Aufwand der Periode (Wert, der in der Periode verbrauchten Güter)
./. neutraler Aufwand
a) außerordentlicher Aufwand
(Feuerschaden – nicht durch Versicherung gedeckt)
b) betriebsfremder Aufwand
(Spende)
c) periodenfremder Aufwand
(Steuernachbelastung)
+
Zusatzkosten (Opportunitätskosten)
a) kalkulatorischer Unternehmerlohn
b) kalkulatorischer Eigenkapitalzins
c) kalkulatorische Eigenmiete
+/- Anderskosten (Umbewertungen)
=
Kosten der Periode
Zwecke der Kostenrechnung:
w
w
w
w
Ermittlung des Betriebsergebnisses bzw. des Ergebnisses von Teilbereichen (Sparten)
Bewertung von Beständen an Halb- und Fertigfabrikaten, selbsterstellten Anlagen
Preiskalkulation (Kosten pro Stück + Gewinnzuschlag)
Preisuntergrenze
Verrechnungspreise
Kontrolle der Wirtschaftlichkeit der Leistungserstellung
Kostenrechnungssysteme
a)
Vollkostenrechnung
alle Kosten werden auf
Produkte (Kostenträger)
verteilt

Teilkostenrechnung
nur Teile der Kosten werden
auf die Kostenträger verteilt
b)
Istkostenrechnung
Kosten können erst
nach der Periode
aufgestellt werden

Plankostenrechnung
Kosten werden vor der
Periode aufgestellt
(→ zukünftige Kosten)
Variable – fixe Kosten
Variable Kosten
=
Kosten, die von der Einflußgröße Beschäftigung (Ausbringungsmenge) abhängen
Fixe Kosten
=
Kosten, die sich mit der Ausbringungsmenge nicht verändern
Variable Kosten
Fixe Kosten
x (Ausbringungsmenge)
−
Einzelkosten
1.
Gemeinkosten
(Kostenträger-Einzelkosten)
(Kostenträger-Gemeinkosten)
Kosten, die einer Produkteinheit
direkt zugerechnet werden („direkt
zurechenbare Kosten“)
Kosten, die für alle oder mehrere
Produkte gemeinsam anfallen
Einzelkosten im Sinne der
Lohnzuschlagskalkulation:
Kosten = Menge x Preis
pro Produkteinheit erfaßbar
(Materialentnahmescheine, für Materialeinzelkosten
Fertigungszeit, für Fertigungslöhne (Fertigungseinzelkosten))
zurechenbar im Sinne von mengenmäßig erfaßbar
2.
Einzelkosten in entscheidungsorientierter Sichtweise:
Einzelkosten: Die zusätzlichen Ausgaben, die aufgrund
einer Entscheidung entstehen (Welche Kosten
sind einer Entscheidung zurechenbar?).
Einzelkosten → direkt auf den Kostenträger
Kosten einer Periode
Gemeinkosten → indirekt auf den Kostenträger
Traditionelle Kostenrechnung: (Vollkosten-Rechnung)
Kostenartenrechnung
Kostenstellenrechnung (Betriebsabrechnungsbogen BAB)
Kostenträgerrechnung (Kalkulation)
Kostenträgerzeitrechnung oder kurzfristige Betriebsergebnisrechnung (Leistung ./. Kosten)
Kostenartenrechnung
Welche Kosten sind in welcher Höhe entstanden (Ist-Kosten-Rechnung).
primäre:
von außen, von Beschaffungsmärkten bezogen
sekundäre:
Kosten für innerbetriebliche Leistungen
Kostenarten
Kostenartenrechnung bezieht sich nur auf primäre.
Erfassung wichtiger Kostenarten
Materialkosten
Erfassung der verbrauchten Materialmengen
•
Inventurmethode
Anfangsbestand als Menge
+ Zugang
./. Endbestand als Menge (= neuer Anfangsbestand)
___________________________________________
Verbrauch
•
Fortschreibungsmethode (= Skontrationsmethode) (Materialentnahmeschein)
•
Retrograde Methode (Stücklisten)
Personalkosten
Struktur der Personalkosten:
Entgelt für geleistete Arbeit (Std. x Bruttostundenlohn)
Feiertage
Urlaub
Krankheit
Sonderzahlungen (13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld, vermögenswirksame
Leistungen, Erfolgsbeteiligung)
________________________________________________________________
= Bruttolohn
+ Arbeitgeberpflichtbeiträge zur Sozialversicherung (Renten-, Arbeitslosen-,
Kranken-, Unfallversicherung)
+ Aufwendungen für Vorsorge (betr. Altersversorgung)
________________________________________________________________
Personalkosten insgesamt
+
+
+
+
Personalzusatzkosten
Abschreibungen
Nutzungsdauer
Ausgangsbetrag (Anschaffungskosten, Wiederbeschaffungskosten)
Abschreibungsmethode
- lineare Abschreibung
geometrisch degressiv
-
degressive Abschreibung
digital
z. B. 5 Jahre Nutzungsdauer
Abschreibungssumme: 150.000,-
5 + 4 + 3 + 2 + 1 = 15
150.000,- = 10.000,15
1. Jahr: 5 x 10.000,=50.000,2. Jahr: 4 x 10.000,=40.000,- ...
Kalkulatorische Zinsen: (eine Position)
Anlagevermögen
betriebsnotwendiges Vermögen
Umlaufvermögen
Kalkulatorische Kostenarten
•
Opportunitätskosten (sind Kosten für entgangene Gewinne)
- kalkulatorischer Unternehmerlohn (Einzelunternehmung)
- kalkulatorische Zinsen
berechnet vom betriebsnotwenigen Vermögen:
Durchschnittswertverzinsung
Restbuchwertverzinsung
Resterlöswertverzinsung
•
Kalkulatorische Wagniskosten
- Beständewagnis (z. B. Schwund)
- Gewährleistungswagnis
- Debitorenwagnis (z. B. Ford.-Ausfall)
% des durchschnittlichen Lagerbestandes
% des (jährlichen) Umsatzes
% des durchschnittlichen Bestandes an
Forderungen
Kostenträgerrechnung
Divisionskalkulation:
Gesamtkosten der Periode
Stückzahl
mehrstufig:
Produktionsstufen
I
II
10.000,8.000,500
400
Gesamtkosten
Produzierte Stückzahl
Abgesetzte Stückzahl
Selbstkosten für ein
10.000,verkauftes Stück
500
Herstellkosten der auf
Lager prod. Mengen
a) Halbfabrikate
b) Fertigfabrikate
8.000,400
+
20
20
+
+
Verkauf
Summe
3.000,-
21.000,-
300
3.000,300
+
0
20
+
+
0
0
= 50,-/Stück
= 20,-/Stück
= 40,-/Stück
Äquivalenzziffernrechnung
Sorten Prod.-Mengen Äquivalenzziffer
Stückkosten
800 Stück
0,5
800*0,5 = 400 400*200 80.000
A
800
= 100
B
600 Stück
1,5
600*1,5 = 900 900*200 180.000
600
= 300
C
500 Stück
1,0
500*1,0 = 500 500*200 100.000
1800
500
= 200
Gesamtkosten der Periode
360.000,- DM.
360.000
1.800
= 200,- DM/Einheit Äquivalenzziffer
Bei mehreren unterschiedlichen Produktarten:
(Kostenträger-)Einzelkosten
Gesamtkosten der Periode
(Kostenträger-)Gemeinkosten
Kostenstellen (wo?)
Kostenträger
(Lohn-)Zuschlagskalkulation
Materialkosten
Fertigungskosten
+
Materialeinzelkosten
Materialgemeinkosten in % der Materialeinzelkosten
+
Fertigungseinzelkosten (= Fertigungslöhne)
+
Fertigungsgemeinkosten in % der Fertigungseinzelkosten
____________________________________________________________
Herstellkosten
+
Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten in % der Herstellkosten
+
Sondereinzelkosten des Vertriebs
____________________________________________________________
Selbstkosten
Kosten pro Stück:
Materialeinzelkosten
Materialgemeinkosten-Zuschlag
400,80 %
400,320,-
Fertigungslöhne
200,200,Fertigungsgemeinkosten-Zuschlag
150 %
300,____________________________________________________________
Herstellkosten
Bsp. BAB
16,3%
116,3% / 58,4%
1.220,-
Verw.-Vt.-Gemeinkosten-Zuschlag
50 %
610,____________________________________________________________
Selbstkosten
1.830,-
Im Beispiel: Gesamte Materialgemeinkosten
Gesamte Materialeinzelkosten
=
Gesammelt in der Kostenstelle „Material“
80 %
11,7% / 8,4%
Betriebsabrechnungsbogen (BAB)
Ist- Materialgemeinkosten
Materialeinzelkosten
3.260
20.000
x
100
=
16,3 %
Fertigungsgemeinkosten
Fertigungseinzelkosten
Stelle A
Stelle A
3.490
3.000
x
100
=
116,3 %
Fertigungsgemeinkosten
Fertigungslöhne
Stelle B
2.920
5.000
x
100
=
58,4 %
Herstellkosten:
Stelle B
Materialeinzelkosten
Materialgemeinkosten
Fertigungslöhne A
Fertigungsgemeinkosten A
Fertigungslöhne B
Fertigungsgemeinkosten B
20.000
3.260
3.000
3.490
5.000
2.920
_________
37.670
Verwaltungsgemeinkosten
Herstellkosten
4.420,37.670,-
x 100 =
11,7 %
Vertriebsgemeinkosten
Herstellkosten
3.160,37.670,-
x 100 =
8,4 %
Verteilung der primären Gemeinkostenarten auf die Kostenstellen:
Kostenstellen-Einzelkosten
Kostenstellen-Gemeinkosten
(z. B. Meistergehalt)
Schlüssel
Innerbetriebliche Leistungsverrechnung:
Problem:
gegenseitiger Leistungsaustausch
Fertigungshilfsstelle 1
Dampferzeugung
Fertigungshilfsstelle 2
Reparaturwerkstatt
Primäre
Kosten
12.000
4.000
Abgegebene
Leistungen
900 m³
120 Rep.-Std.
100 m³
20 Rep.-Std.
k1:
k2:
Kosten pro Kubikmeter Dampf
Kosten pro Reparaturstunde
900 k1 = 12.000,- + 20 k2
120 k2 = 4.000,- + 100 k1
12.000 +
4.000 +
20 k2 = 900 k1
100 k1 = 120 k2
__________________________________________________
100 k1 = 120 k2 – 4.000
k1 = 1,20 k2 – 40
12.000 +
20 k2
12.000 +
20 k2
12.000
12.000 + 36.000
48.000
= 900 [1,20 k2 – 40]
= 1.080 k2 – 36.000
= 1.080 k2 – 20 k2 – 36.000
= 1.060 k2
= 1.060 k2
k2
= 48.000/1.060 = 45,28
k1
= 1,20 x 45,28 – 40
= 14,34
Näherungsverfahren:
BAB:
1.
2.
Stufenleiterverfahren
Stelle gibt nur Leistung ab
Stelle empfängt nur von der ersten (und gibt ansonsten ab)
1. Stelle
_______
2. Stelle
3. Stelle
_______
_______
Fertigungshauptstellen
I
II
20.000
30.000
300 m³
20 Rep.-Std.
500 m³
80 Rep.-Std.
angewandt auf o. g. Beispiel:
(wir gehen davon aus, daß Dampferzeugung keine 20 Std. bekommen hat; R-Std. deshalb 100 statt 120!)
Verrechnungspreis für Dampf:
12.000/900
= 13,33 DM/m³
Verrechnungspreis für R-Std.:
4.000 + 100 x 13,33
100
= 53,33 DM/R-Std.
Anbauverfahren:
Kein Leistungsaustausch
angewandt auf o. g. Beispiel:
Verrechnungspreis für Dampf:
12.000/800
Verrechnungspreis für R-Std.:
4.000/100
= 15,- DM/m³
= 40,- DM/R-Std.
Leistungsaustausch zwischen Endkostenstellen (Fertigungsstellen)
Kostenartenverfahren
Ftg.-Hauptstelle 1
Dreherei
480.000,-
Einzelkosten (vor Verrechnung der
innerbetr. Leistungen)
Verrechnung der Einzelkosten
der innerbetr. Leistungen
Einzelkosten nach Verrechnung
- 18.000,-
Gemeinkosten (keine Umlage)
Gesamtkosten
Zuschlagssatz
[ 18.000,- sind
462.000,-
+ 18.000,868.000,-
720.000,-
924.000,-
1.182.000,-
1.792.000,-
720.000,462.000,-
x 100
= 155,84 %
720.000,480.000,-
x 100
= 150,00 %
3,75 % von 480.000,3,75 % von 720.000,- = 27.000,-
./.
Zuschlagssatz
Ftg.-Hauptstelle 2
Montage
850.000,-
720.000,27.000,693.000,-
693.000,462.000,-
x 100
= 150,00 %
]
Kostenstellenausgleichsverfahren:
Dreherei
Einzelkosten (vor Verrechnung der
innerbetr. Leistungen)
Verrechnung der Einzelkosten
der innerbetr. Leistungen
Einzelkosten nach Verrechnung
Gesamtkosten
x 100
462.000,-
+ 18.000,868.000,-
720.000,-
924.000,-
- 27.000,693.000,-
+ 27.000,951.000,-
1.155.000,-
1.819.000,-
= 150,00 %
Herstellung aktivierter Eigenleistungen
(selbsterstellte Anlagen)
Kostenträgerverfahren
+
+
+
850.000,-
- 18.000,-
Gemeinkosten vor Verrechnung
der innerbetr. Leistungen
Umlage anteiliger Gemeinkosten
Gemeinkosten nach Umlage
693.000,462.000,-
Montage
480.000,-
Materialeinzelkosten
Materialgemeinkosten
Fertigungslöhne (-einzelkosten)
Fertigungsgemeinkosten
‚
Herstellkosten
Ergänzung Kalkulation (Kostenträger-Stückrechnung)
(Maschinen-) Stundensatzkalkulation
100 Ftg.-Std. á 50,Ftg.-Gemeinkosten
Ftg.-Zuschlagssatz
:
:
Produkt:
3 Ftg.-Std.
3 x 50 =
150% :
Std.-Satz:
50,- + 7.500
100 Std.
Produkt:
3 x 125,- = 375,-
:
5.000,- Fertigungslöhne
7.500,7.500 x 100 = 150%
5.000
150,225,375,-
= 125,- pro Stunde
Kalkulation von Kuppelprodukten
1. Restwertrechnung: 1 Hauptprodukt und Nebenprodukt(e)
Kosten für Hauptprodukt
=
Gesamtkosten
./. Erlöse für Nebenprodukte
(Erlöse > Kosten)
2. Mehrere Hauptprodukte
a) Marktpreise als Äquivalenzziffern
Endprodukt Prod.-Menge
Marktpreis
A
50 kg
100,- DM/kg
B
100 kg
140,- DM/kg
Rechnungseinheit
Gesamtkosten
50 x 100 = 5.000 5.000 x 2,50 = 12.500
100 x 140 = 14.000 14.000 x 2.50 = 35.000
19.000
47.500
Gesamtkosten 47.500
Gesamtkosten
Rechnungseinheit
47.500 = 2,50 DM/RE
19.000
A:
12.500 = 250 DM/kg
50
B:
35.000 = 350 DM/kg
100
b) Preise:
47.500
100+140
100
140
240
= 47.500 = 197,92 DM/Preiseinheit
240
Kosten für A: 100 x 197,92 = 19.972,Kosten für B: 140 x 197,92 = 27.708,47.500,-
A:
B:
19.792 / 50 = 395,84 DM/kg
27.708 / 100 = 277,08 DM/kg
Kurzfristige Betriebsergebnisrechnung
(Kostenträger-Zeitrechnung)
Betriebl. Leistung
–
Kosten
•
Gesamtkostenverfahren (GKV)
•
Umsatzkostenverfahren (UKV)
S
Gesamte (alle)
Kosten
gegliedert nach
Kostenarten
(Pendant: G+V-Rechnung)
Ertrag – Aufwand
Gesamtkostenverfahren
Materialkosten
(Fertigungs-)Löhne
Gehälter
Abschreibungen
Zinsen
H
Umsatzerlöse
Bestandsveränderung
Gesamte (alle)
Leistungen
selbsterstellte Anlagen
(aktivierte Eigenleistungen)
bewertet zu
Herstellkosten
Die Differenz aus Kosten und Leistungen ist das Betriebsergebnis.
Ist die Seite der Kosten (Soll-Seite) größer erhält man ein negatives Betriebsergebnis, ist die
Seite der Leistungen (Haben-Seite) größer erhält man ein positives Betriebsergebnis.
S
Selbstkosten
der abgesetzten
Erzeugnisse
Umsatzkostenverfahren
H
Herstellkosten der
Umsatzerlöse
abgesetzten Erzeugnisse
+ Verwaltungs- und Vertriebskosten der Periode
+ Forschungskosten
Führen Gesamtkostenverfahren und Umsatzkostenverfahren auf Vollkostenbasis zum selben
Ergebnis?
JA !
Überführung eines Ergebnisses nach dem GKV in ein Ergebnis nach dem UKV.
GKV
TDM
Umrechnungsmatrix
Bruttoerlös
Erlösminderungen
Nettoerlös
Bestandserhöhung
akt. Eigenleistung
Gesamtleistung
1.000
100
900
+50
+10
960
Fertigung Vertrieb
Materialverbrauch
Personal
Energie
Instandsetzung
Kalk. Kosten
Sonst. Kosten
Kosten
Betriebsergebnis
500
200
50
50
50
50
900
Forschung Verwaltung
1. Korrektur der Gesamtleistung
-50
-10
-60
2. Umrechnung der Kosten
460
20
100
40
50
45
3
40
3
‚
10
10
705
76
1+2 645
10
30
1
3
10
54
10
30
1
4
20
65
960 ./. 900 = 60
UKV
Selbstkosten
Bruttoerlös
Erlösminderung
Nettoerlös
1.000
100
900
Herstellkosten des Umsatzes
Vertriebskosten
Forschungskosten
Verwaltungskosten
Umsatzkosten
Betriebsergebnis
645
76
54
65
840
900 ./. 840 = 60
Gesamtkosten der Periode
S
Selbstkosten
der abgesetzten
Erzeugnisse
H
Herstellkosten der
Umsatzerlöse
abgesetzten Erzeugnisse
UKV
Verwaltungs- und Vertriebskosten der Periode
---------------------------------------------------------------Herstellkosten der
Bestandserhöhung bewertet
Bestandserhöhung
zu Herstellkosten
Herstellkosten der
selbsterstellte Anlagen bewertet
selbsterstellten Anlagen zu Herstellkosten
Activity Based Costing
-
Prozeßkostenrechnung
(ABC)
Vollkostenrechnungssystem
Produkte
verursachen
Prozesse
dadurch entstehen
Kosten
„Bessere“ Verteilung der Gemeinkosten auf die Produkte.
Beispiel:
Produktionsmenge
Materialbedarf kg/ME (Mengeneinheit)
Materialpreis
Materialkosten
Materialgemeinkosten
Personalbedarf Std./ME
Stundenlohn
Lohnkosten
Maschinenbedarf Std./ME
Maschinensatz DM/Std.
Maschinenkosten
Rüstvorgänge
Rüstsatz
Rüstkosten
Bestellvorgänge
Bestellsatz
Bestellkosten
Transportvorgänge
Transportsatz
Transportkosten
Teilebedarf Bedarf/ME
Teilebedarfssatz
Teilebedarfskosten
Produkt 1
10
6
1
60
6
0,50
10
50
0,50
15
75
1
120
120
1
125
125
1
25
25
1
500
500
Produkt 2
100
6
1
600
60
0,50
10
500
0,50
15
750
3
120
360
3
125
375
3
25
75
1
500
500
Produkt 3
Produkt 4
GESAMT
150
1.500
2.200
225
1
2.250
3
3.300
8
120
360
960
125
375
1.000
25
75
200
500
500
2.000
Traditionelle Lohnzuschlagskalkulation
Materialgemeinkostenzuschlag:
6/60
:
10%
Fertigungsgemeinkostenzuschlag (Lohnzuschlag):
Fertigungsgemeinkosten:
3.300 + 960 + 1.000 + 200 + 2.000 = 7.460
7.460 x 100 = 339,09%
2.200
Prod. 1
Materialeinzelkosten
6,00
Materialgemeinkosten 10%
0,60
Fertigungslöhne
5,00
Fertigungsgemeinkosten 339,09% 16,95
Herstellkosten
28,55
Prod. 2
6,00
0,60
5,00
16,95
28,55
Kostentreiber (cost driver):
Kostentreiber für Materialkosten:
Kostentreiber für Rüst-, Bestell- und Transportkosten:
Kostentreiber für Teilebedarfskosten:
Lohnzuschlag:
3.300 x 100 = 150%
2.200
Rüstgemeinkosten:
960 Rüstkosten
1.000 Bestellkosten
200 Transportkosten
2.160
8 Rüstvorgänge
Fertigungslöhne
Anzahl der Rüstvorgänge
Anzahl Bauteile
2.160 / 8 = 270
Prod. 1
Materialeinzelkosten
6,00
Materialgemeinkosten 10%
0,60
Fertigungslöhne
5,00
Fertigungsgemeinkosten 150%
7,50
Rüstgemeinkosten
27,00
Teilebedarfskosten
50,00
Herstellkosten
96,10
Prod. 2
6,00
0,60
5,00
7,50
8,10
5,00
32,20
Kostenstelle Versand
Teilprozesse
Maßgrößen
Kommissionierung
Anzahl 1.780
Aufträge
Anzahl 1.580
Aufträge
Inland
Anzahl
200
Aufträge
Ausland
-
Versandpapiere
Inland erstellen
Versandpapiere
Ausland erstellen
Verwaltungstätigkeit
durchführen
Teilprozeßkosten
Mann- Insg.
Pro
Leistungsjahre
Durchmenge
führung induziert
4,0 MJ 314.286
180,354.839
1,2 MJ
94.286
60,-
106.452
1,0 MJ
78.571
390,-
88.709
0,8 MJ
62.857
550.000,- 7,0 MJ
550.000 / 7 x 4
550.000 / 7 x 1,2
550.000 / 7 x 1
550.000 / 7 x 0,8
314.286 + 94.286 + 78.571 = 487.143
62.857 x 314.286 = 40.553
487.143
314.286 + 40.553 = 354.839
62.857 x 94.286 = 12.165
487.143
94.286 + 12.165 = 106.452
62.857 x 78.571 = 10.138
487.143
78.571 + 10.138 = 88.709
Leistungsmenge neutral
354.839 / 1.780 = 199,35
Hauptprozeß
z. B. Neue Produkte einführen, bestehend aus den Teilprozessen
Arbeitspläne erstellen
46,67
NC-Programmierung
23,90
Prüfplan erstellen
42,40
Hauptprozeß =
112,97
Teilenummer Hauptprozeß
xy
Rahmenverträge
aushandeln
Wareneingangsprüfung
Hauptprozeß
Produkte
fertigen
Prozeßkosten
674
52
Prozeßkosten
736
10.000
Jahresmenge
500
Belieferungen
5.000
Jahresmenge
Target Costing
Preis ist gegeben
./. Gewinn
‚
Zielkosten
Allowable Costs (Kostenobergrenze)
entspricht
Teilprozeßkosten
pro Durchführung
von Beispiel oben
Kosten pro Teil
0,06
0,10
Kosten pro Einheit
0,14
Kritik an der Vollkostenrechnung
Bretter
Leisten
Kosten
1.000 x 3
1.000 x 1,70
Löhne
Holz
Energie
Abschreibungen
Grundsteuer
Erlös 4.700
Gewinn:
600
1.400
300
900
600
3.800
4.700 – 3.800 = 900
Kosten für
Material
1.000 Bretter
1.000
1.000 Leisten
400
Summe
1.400
Löhne
200
400
600
Energie
100
200
300
500
2) 1.071,43
1.000
2) 428,57
1.500
Grundsteuer +
Abschreibungen
1)
1)
Verteilung der Grundsteuer / Abschreibungen:
1)
2)
1)
2)
Schlüssel: Lohnkosten
1.500 / 600 x 200 (bzw. 400) = 500
(bzw. 1.000)
Schlüssel: Materialkosten 1.500 / 1.400 x 1.000 (bzw. 400) = 1.071,43 (bzw. 428,57)
1.000
200
100
500
1.800
variable Kosten
abhängig von
Ausbringungsmenge
1.000
200
100
1.071,43
2.371,43
1)
2)
400
400
200
1.000
2.000
400
400
200
428,57
1.428,57
Kosten pro Stück:
1)
2)
1,80
2,37
1)
2)
2,00
1,42
Preis minus variable Kosten pro Stück = Stück-Deckungsbeitrag
1,70 ./.
1,=
0,70
1,- pro Leiste
verteilte fixe Kosten
1,- pro Leiste
verteilte fixe Kosten
Plankostenrechnung
•
•
•
Schritte der Entwicklungsform:
1. starre Plankostenrechnung
2. flexible Plankostenrechnung auf Vollkostenbasis
3. Grenzplankostenrechnung (flexible PKR auf Grenzkostenbasis)
Zweck aller Plankostenrechnungssysteme ist die Wirtschaftlichkeitskontrolle
Schritte der Plankostenrechnung:
1. Festlegung der Planbeschäfrigung für alle Kostenstellen
2. Ermittlung der Einzelkosten als Plankosten (Löhne, Material)
3. Ermittlung der Gemeinkosten als Plankosten, getrennt nach Kostenarten
4. Durchführung der Sekundärkostenrechnung mit Hilfe von fest vorgegebenen
Plankostenverrechnungssätzen für Innerbetriebliche Güter/Leistungen, die sich bei
Anwendung der Divisionsrechnung, wie folgt bestimmen lassen:
Gesamte Plangemeinkosten der Stelle bei Planbeschäftigung
Bezugsgröße der Planbeschäftigung (Planfertigungsstunden)
5. Ermittlung der Plankosten für die einzelnen Kostenträger;
Kalkulationsverfahren der Istkostenrechnung, bei Verwendung von
Plangemeinkostenverrechnungssätzen
Starre Plankostenrechnung
Beispiel:
Planbeschäftigung (Planbezugsgröße) BP: 12.000 Fertigungsstunden in der Kostenstelle. Zur
Realisierung wird der Kostenstelle ein Plankostengesamtbetrag von 93.600 GE vorgegeben
(nach Kostenarten differenziert geplant).
Plankostenverrechnungssatz:
93.600 GE
12.000 h
= 7,80 GE/h
Dieser Satz wird in der Plankalkulation verwendet. Leistet die Kostenstelle im Ist nur 9.000
Fertigungsstunden, so gehen über die Plankalkulation nur 9.000 · 7,80 = 70.200 in die
Kostenträgerrechnung ein. Betragen während der selben Periode die Istkosten der Kostenstelle
81.750,-, so lassen sich die beiden folgenden Kostenabweichungen DK1, DK2 berechnen.
DK1 = 81.750 – 93.600
(9.000h)
DK2 = 81.750 – 70.200
(9.000h)
= 11.850
(12.000h)
= 11.550
(9.000h)
Wie viele Kosten hätten anfallen dürfen bei 9.000 Fertigungsstunden?
→ Antwort in der „Flexiblen Plankostenrechnung“.
Flexible Plankostenrechnung
Trennung in fixe und variable Kosten auf Vollkostenbasis
Sollkosten = 38.400
+
(fix)
55.200
12.000
· 9.000
= 79.800
(variabel)
DV = Istkosten – Sollkosten „Verbrauchsabweichung“
Vollkostenbasis: auf die Kostenträger werden die vollen Kosten verrechnet
DB = „Beschäftigungsabweichung“ die noch nicht verrechneten fixen Kosten
(Sollkosten – verrechnete Plankosten)
DV = 81.750 – 79.800 = 19.500
DB = 79.800 – 70.200 = 9.200
oder: 38.400 · ¼
= 9.600
KV
B(P)
DB = KF +
KF + KV
B(P)
· B(i) -
Sollkosten
= KF +
B(i)
B(P)
= KF –
KF ·
= KF ·
( 1-
· B(i)
verrechnete Plankosten
· KV B(i)
B(P)
B(i)
B(P)
KF
B(P)
· B(i) -
B(i)
B(P)
· KV
)
Umsatzkostenverfahren
Umsatzerlöse
Die vollen Selbstkosten
der abgesetzten Produkte
9.000 · 7,90
DB
Grenzkostenrechnung
Einzelkosten
Kostenträger
variabel
(55.200)
Plankosten
Einzelkosten
variable
Gesamtkosten
variable Kosten
pro Stück
(Grenzselbstkosten)
Gemeinkosten
(geplant Kostenstellenweise)
fix
(38.400)
55.200
12.000
= 4,6 GE/h
Fertigungskosten pro Stück: 30 (0,5h)
variable Kosten pro Stück: 0,5h · 4,6 GE/h = 2,3 GE
+
=
+
=
Plan-Materialkosten
Plan-Materialgemeinkosten
Plan-Fertigungslöhne
Plan-Fertigungsgemeinkosten
Plan-Herstellkosten
Plan-Verwaltungs- und Vertriebskosten
Plan-Selbstkosten
(variabel)
(variabel)
(variabel)
(variabel)
(Grenzselbstkosten pro Stück)
DV: ja
DB: nein, fixe Kosten werden direkt in Betriebsergebnis gebracht.
Break-even-Analyse – wo liegt die Gewinnschwelle?
Kosten = KF + kV · x
Erlös = P · x
KF + kV · x
=P·x
KF
= (P - kV) · x
x=
KF
P - kV
Umsatzkostenverfahren, Vollkostenbasis
Volle Herstellkosten der abgesetzten Umsatzerlöse
Erzeugnisse
Verwaltungs- und Vertriebskosten
Volle Herstellkosten der Bestände
Bestände je volle Herstellkosten
Umsatzkostenverfahren, Teilkostenbasis
Var. Selbstkosten Produkt A
Umsatzerlös Produkt A
Var. Selbstkosten Produkt B
Umsatzerlös Produkt B
...
...
...
...
ges. Fixkosten der Periode
- abgesetzte Produkte
- Bestände
Bestandserhöhung: Betriebsergebnis ist bei Teilkostenrechnung kleiner als
bei Vollkostenrechnung, da die Fixkosten bereits
verbucht sind.
Break-even-Analyse, Mehrproduktbetrieb (Gewinnschwelle)
Frage: Bei wieviel % Kapazitätsauslastung liegt der Break-even-Punkt?
Produkttyp
Anzahl
Preis
HS110
HS115
HS118
HS100
20.000
42.750
6.080
19.000
38
40
62,50
50
Var. Stückkosten
Beanspruchte Kapatität
in ZE
35,60
28.800
39,50
17.280
61,70
46.080
42,80
23.040
15.200
(100%)
Fixkosten: 195.350
1. Summe der Deckungsbeiträge:
HS110: 20.000 · (38 – 35,60)
HS115: 42.750
· 0,50
HS118: 6.080
· 0,80
HS100: 19.000
· 7,20
= 48.000
= 21.375
=
4.864
= 136.800
211.039
2. Deckungsbeitrag je Kapazitätseinheit:
Deckungsbeitrag
Kapazitätseinheit
=
211.039
115.200
= 1,83
3. Kapazität:
K=
KF
DB/KE
=
195.350
1,83
4. Auslastung am Break-even-Point:
106.749
115.200
· 100% = 92,66%
= 106.748,60
Preisuntergrenze
Produkte
Verkaufspreis
Variable Stückkosten
Stückkostendeckungsbeitrag
A
22
8
14
(1)
B
18
9
9
(3)
C
30
18
12
(2)
7
3
2
14
7
9
3
12
2
2
3
6
(3)
(2)
(1)
(Rangfolge)
Engpassbeanspruchung [Min/Stück]:
Engpassbezogener
Deckungsbeitrag
42 ZE gesamt verfügbar!
(Rangfolge)
Wie weit kann der Preis von C sinken, damit es noch das beste Produkt bleibt?
(= Preisuntergrenze)
variable Stückkosten:
Opportunitätskosten:
18
6
= 24
(2 · 3)
Relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung (Riebel)
Prinzip für die Zurechenbarkeit von Kosten
Identitätsprinzip als Kostenzuordnungsprinzip
Nur die Kosten sind einem Kalkulationsobjekt (Bezugsobjekt) zurechenbar, die durch
dieselbe Entscheidungskette ausgelöst werden, wie das Kalkulationsobjekt selbst,
diese Kosten (Ausgaben) sind die Einzelkosten.
Beispiel:
Zusatzauftrag:
Fertigungslöhne
Einzelkosten
Material
Menge · Preis
Produkt:
Preis ·/· Einzelkosten pro Stück
(Stück-Deckungsbeitrag)
Produktgruppe: Erlös ·/· Einzelkosten der Produktgruppe
Eigenfertigung oder Fremdbezug?
Beispiel:
Bei Eigenfertigung muß eine Pauschallizenz erworben werden:
- Jahresverträge für 7.500,- Raum angemietet: min. 6 Monate; min. 6-monatige Verlängerung;
Miete: 15.000,- /6 Monate
- Zusätzliche Arbeitskraft: quartalsweise Kündigungsmöglichkeit;
9.000,- pro Quartal
Soll der Betrieb bei einer Bedarfsperiode von 8 Monaten, einem monatlichen Bedarf von
150ME, zurechenbaren Kosten der Eigenfertigung von 10GE/Stück und einem Preis von
61 GE/Stück bei Fremdbezug eigenfertigen?
Für 8 Monate:
Fremdbezug:
150 ME · 61 GE/Stück · 8 Monate
=
73.200 GE
Eigenfertigung:
150 ME · 10 GE/Stück · 8 Monate
Lizenzkosten: 1 Jahr · 7.800 GE/Jahr
Raummiete: 2 HJ · 15.000 GE/HJ
Arbeitskraft: 3 Q · 9.000 GE/Q
= 12.000 GE
=
7.500 GE
= 30.000 GE
= + 27.000 GE
76.500 GE
→ NEIN! Bei 8 Monaten ist die Eigenproduktion um 3.300 GE teurer!!!
Für 12 Monate:
Fremdbezug:
150 ME · 61 GE/Stück · 12 Monate
= 109.800 GE
Eigenfertigung:
150 ME · 10 GE/Stück · 12 Monate
Lizenzkosten: 1 Jahr · 7.800 GE/Jahr
Raummiete: 2 HJ · 15.000 GE/HJ
Arbeitskraft: 4 Q · 9.000 GE/Q
= 18.000 GE
=
7.500 GE
= 30.000 GE
= + 36.000 GE
91.500 GE
→ JA! Bei 12-monatiger Produktion rentiert die Eigenproduktion!!!
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