Newsletter 3/2014 - Bundesvereinigung City

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Themen
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Deutscher Stadtmarketingtag
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ICR-Studiengang
Seite 3
Newsletter 03-2014
Wettbewerb innovative ländliche
Räume
Wettbewerb Zukunft in kleinen
Gemeinden
Deutscher Stadtmarketingtag 2014 – Jetzt anmelden!
Seite 4
Wohnen
Ortskern
25. bis 27. Mai 2014
Mannheim, Congress Center Rosengarten
und
Einkaufen
im
Jobbörse
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Neue Themen, neue Fragestellungen und
damit neue Herausforderungen bestimmen
das Standortmarketing: Demografischer
Wandel,
Fachkräftemangel
und
Neubürgergewinnung stehen weit oben auf
der Agenda der Städte und zunehmend
vieler
Stadtmarketingorganisationen.
Immer
häufiger
geraten
„weiche“
Foto: Best Blue Mode GmbH
Standortfaktoren
wie
Kulturund
Bildungsangebot, Lebens- und Umweltqualität in den Fokus des Interesses.
Oft besteht eine gute Zusammenarbeit zwischen Stadtmarketing und
Wirtschaftsförderung, idealerweise ergänzen sie sich und arbeiten nach ihrer je
eigenen Logik an der Attraktivitätssteigerung des Standortes. In der öffentlichen
Wahrnehmung und nicht selten in der Vorstellung der Kommunalpolitiker
verschwimmen jedoch oft die Konturen.
Wir wollen dazu beitragen, die teilweise wenig fundierte und von lokalen
Begehrlichkeiten gesteuerte Diskussion auf sachliche Beine zu stellen. Auch ein
Seitenblick auf die Organisationsformen von Wirtschaftsförderung und
Stadtmarketing ist vorgesehen. International anerkannte Experten aus Forschung
und Praxis geben einen fundierten Überblick über die aktuellen Entwicklungen im
Themenbereich.
Wir laden Sie herzlich zum Deutschen Stadtmarketingtag 2014 nach Mannheim in
den Rosengarten ein und freuen uns auf anregende Vorträge und interessante
Begegnungen.
Fördermitglieder der bcsd
Willkommen
Mitglieder
Online Anmeldung
Weitere Informationen
Die
neuen
Seite 7
Deutschland ist happy
Lastenrad
Wir sind die Stadt
Seite 8
Social Consuming
About cities
Prognose zum Einzelhandel 2014
Seite 9
Stadtmarketing-Forum Ost
Fußballtrikot in Stadtfarben
KlimaTour Eifel
Seite 10
Deutschland am Flughafen
Die Stadt bin ich
Grand Hotel Cosmopolis
Seite 11
Der Trend der Zukunft
Seite 12
Programm
–
Terminkalender
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– Anzeige –
ICR-Studiengang „City-, Stadt- und Regionalmanagement“ – die ersten Termine
Der ICR-Studiengang „City-, Stadt- und Regionalmanagement“ geht in die
nächste Runde. Das in Kooperation von bcsd, CIMA und ICR veranstaltete
berufsbegleitende Weiterbildungsstudium richtet sich an alle, die sich für
den Bereich City- und Stadtmarketing interessieren – Nachwuchskräfte,
Quereinsteiger, Mitarbeiter und Geschäftsführer. Angeboten werden 18
Module, von denen für den erfolgreichen Abschluss des Studiums acht
Pflicht- und vier Wahlmodule belegt werden müssen. Auch die Teilnahme an
einzelnen Modulen ist möglich. Die ersten Termine stehen bereits fest. Am
27. Juni findet die Auftaktveranstaltung „Einführung und Grundlagen Stadtund Regionalmarketing“ statt. Interessierte finden hier weitere
Informationen.
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Deutschland Land der Ideen – Wettbewerb für innovative ländliche Räume
Jeder zweite Bürger Deutschlands lebt auf dem Land. Dort gibt es häufig, wie
auch in anderen Ländern, weniger Ärzte, weniger Arbeit und weniger
kommerzielle Freizeitangebote als in den Städten. Da braucht es oft kreative
und wegweisende Projekte und Ideen um ländliche Räume attraktiv und
zukunftsfähig zu gestalten. Solche Projekte werden im diesjährigen
Wettbewerb „Innovationen querfeldein – Ländliche Räume neu gedacht“
gesucht. Die Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ lobt
gemeinsam mit der Deutschen Bank diesen Preis aus. Bewerbungen werden
ab sofort entgegengenommen. Mehr zu Wettbewerb und Bewerbungsverfahren erfahren Sie hier.
Wettbewerb: Land und Leute – Unsere Zukunft in kleinen Gemeinden
Der Wettbewerb der Wüstenrot-Stiftung richtet sich an kleine
Gemeinden mit bis zu 5.000 Einwohnern. Prämiert werden
öffentliche und private Initiativen, die die lokale Wertschöpfung
unterstützen, die Gemeinschaft vor Ort steigern und
Lebensqualität erhalten. Dies kann zum Beispiel durch die
Stärkung des Ortszentrums, die Wiederbelebung alter
Bausubstanz oder Initiativen aus den Bereichen Bildung und
Kultur geschehen. Mehr zum Wettbewerb erfahren Sie hier.
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(Wieder) wohnen und einkaufen im Ortskern – Dokumentation online
Innenentwicklung und die Belebung der Zentren ist eines der
großen Themen des Stadtmarketings. Aber auch andere
Disziplinen beschäftigen sich mit dem Thema. Auf dem
Forum für ländliche Entwicklung in Berlin fand die
Veranstaltung (Wieder) wohnen und einkaufen im Ortskern –
gute Ideen für Gemeinden und Regionen des Netzwerks
Ländliche Räume statt. Nun ist die Dokumentation der
Vorträge online verfügbar. Die Beiträge berichten davon, wie
Verwaltungen und Bürger gemeinsam versuchen eine Mitte
zu schaffen oder zu erhalten. Hier können Sie die
Präsentationen anhören und ansehen.
Jobbörse
Die Moers Marketing GmbH kümmert sich um das
Marketing der Stadt Moers. Sie hat es sich zur
Aufgabe gemacht, die Standort- und Lebensqualität
in Moers zu steigern sowie die Anziehungskraft der
Stadt auf Touristen zu erhöhen. Das Marketing erstreckt sich auf die Bereiche Standort,
Tourismus, Verwaltung und Veranstaltungen. Für letzteren Bereich wird momentan nach einer
bzw. einem Veranstaltungstechniker/in, Veranstaltungskauffrau/-mann gesucht. Genauere
Informationen erhalten Sie hier.
1999 wurde das City-Management Rosenheim gegründet, um den Erhalt und
die Entwicklung der Innenstadt zu fördern und die historische Altstadt und
ihre Attraktivität für Bürger und Besucher aus Nah und Fern zu bewahren.
Seitdem verbucht man in Rosenheim gemeinsame Erfolge. Als eine der
größten Innenstadt-Vereinigungen Oberbayerns bündelt das Rosenheimer CityManagement die Kräfte seiner über 240 Mitglieder aus allen Bereichen der Gesellschaft und setzt
sich unter Federführung seines City-Managers für Rosenheim als Einkaufs- und Erlebnisstadt ein.
Ab spätestens 01. März 2015 wird nun ein/e neue/r Geschäftsführer/in gesucht. Weitere
Informationen erhalten Sie hier.
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Die Stadt Starnberg hat für den wichtigen
Tätigkeitsbereich Stadtmarketing zum 1.1.2014 eine
Stabsstelle beim Ersten Bürgermeister geschaffen,
die
insbesondere
die
Querschnittsaufgaben
zwischen öffentlicher und privater Seite übernimmt. Zur Leitung der Stabsstelle sucht die Stadt
jetzt zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Vollzeit (39 Wochenstunden) einen Stadtförderer (m/w).
Dieser fungiert als Schnittstelle zwischen der Verwaltung und den verschiedenen
Interessensgruppen in Starnberg. Das Aufgabenfeld umfasst die Organisation und Durchführung
von Veranstaltungen, einzelhandelsorientierte Serviceleistungen und die Verbesserung der
Attraktivität Starnbergs nach innen und außen. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Das Stadtmarketing Böblingen e.V. hat sich dem
nachhaltigen
Ausbau
des
Wohnund
Wirtschaftsstandorts Böblingen verschrieben. Um die
zentrale Bedeutung der Innenstadt zu stärken wird ein/e
hauptamtliche/r Citymanager/in ab dem 01. August
oder früher gesucht. Diese/r fungiert als Schnittstelle bei
Stadtgestaltungs- und Stadtentwicklungsthemen. Zu den
Aufgaben zählen die Koordinierung der Quartiersarbeit, die Entwicklung, Planung und
Durchführung von Veranstaltungen, aktive Öffentlichkeitsarbeit sowie Marketing zur Unterstützung
des innerstädtischen Einzelhandels. Die komplette Ausschreibung erhalten Sie hier.
Fördermitglieder der bcsd
Die 1eEurope Deutschland GmbH bietet in den Bereichen B2B Kommunikation, Optimierung
abteilungsübergreifender interner Prozesse sowie Entwicklung neuer Technologien im Bereich
Mobility / Location Based Services für unterschiedliche Zielgruppen Lösungen an. Das
Unternehmen versteht sich dabei als Beratungs- und Serviceunternehmen sowie als
Kooperationspartner für die Kunden. Weitere Informationen finden Sie hier und hier.
Herzlich Willkommen – Die neuen bcsd-Mitglieder!
Markdorf ist eine Stadt mit Charme im Herzen des
Bodenseekreises. Der Verein Markdorf Marketing e.V. wurde im
April 2010 gegründet. Aufgabe des Vereins ist es, Strategien zur
Bündelung und Vernetzung aller Kräfte und Maßnahmen zur
Steigerung der Attraktivität der Stadt nachhaltig zu entwickeln und
nach außen zu vermarkten. Dazu entwickelt er Programme, organisiert Veranstaltungen und
kooperiert eng mit weiteren örtlichen Organisationen und gesellschaftlichen Gruppen. Das
Leerstandmanagement sowie die Innenstadtgestaltung sind weitere wichtige Aufgaben.
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Markdorf Marketing e.V. führt im Jahresverlauf zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen für
unterschiedliche Interessensgruppen durch: Das Dixiefest sowie die langen Einkaufsabende sind
auf den Handel ausgerichtet, die Bildungstage im Herbst auf die Bildungseinrichtungen, der Tag
der Wirtschaft auf Industrie, Wirtschaft und Handwerk und die märchenhaften Aktionen im Advent
sowie der Weihnachtsmarkt auf Familien. Getragen wird der Verein von der Stadt Markdorf, der
Aktionsgemeinschaft Markdorf, der Tourismusgemeinschaft Gehrenberg-Bodensee und dem
Wirtschaftskreis Markdorf. Mehr Informationen unter: www.markdorf-marketing.de
Eutin hat viel zu bieten! Eine intakte Natur mit einer einmaligen
Lage zwischen gleich zwei Seen, eine lebendige Kulturlandschaft
und eine sehenswerte Altstadt. Die Kreisstadt liegt mitten im
Herzen der Holsteinischen Schweiz und ist beliebter Anlaufpunkt
für Aktivurlauber und Wassersportler, aber auch für Städte- und
Kulturreisende.
Um gut für die Zukunft gerüstet zu sein, setzt Eutin seit dem vergangenen Jahr im Stadtmarketing
Akzente. Die Belebung der Innenstadt, Veranstaltungen und begleitende Öffentlichkeitsarbeit sind
das Kerngeschäft des Stadtmanagements. Das Ziel ist es, den Standort und das Stadtimage zu
stärken. Mit der Landesgartenschau 2016 steht der Stadt ein Großereignis ins Haus, das auch eine
umfassende Modernisierung des Stadtbildes beinhaltet. Die Vorbereitungen laufen zurzeit auf
Hochtouren. Das Leitbild der Stadt wird kontinuierlich weiterentwickelt, dabei steht das Integrierte
Stadtentwicklungskonzept (kurz ISEK) als unterstützendes Instrument zur Verfügung.
Seit dem vergangenen Jahr ist Kerstin Stein-Schmidt für das Stadtmarketing in Eutin
verantwortlich. Die Stadtmanagerin ist gelernte Rundfunk- und Fernsehjournalistin.
Visual Creation steht für die Erarbeitung und Umsetzung Ihrer Ideen
hinsichtlich Beleuchtungskonzepten für Gemeinden, Städte, City- und
Gewerbevereine, Hausfassaden und Innenbeleuchtung sowie kompletten
Dekorationskonzepten für Shopping Center. Auch die Umsetzung von 3D Objekten in verschiedenen Materialien wie Fiber- und Plexiglas, Styropor,
Metall und Holz ist möglich – und das alles „Made in Europe!“ So vermeiden
wir lange Laufzeiten und Transportwege, können kurzfristig und individuell
auf Ihre Wünsche eingehen und Projekte auch zeitnah abwickeln!
Unsere über 15-jährige Erfahrung im Bereich Weihnachtsdekoration und -beleuchtung lässt auch
Ihr Projekt zu einem glänzenden Stern am Lichterhimmel werden. Lassen Sie sich von unserem
aktuellen Ideenkatalog inspirieren. Auf unserer Homepage www.christmas-world.de finden Sie
eine Vielzahl an Ideen und realisierten Projekten! Ab sofort können Sie den aktuellen Katalog
„Weihnachten Projekt 2014“ anfordern oder auch auf der Homepage downloaden.
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Deutschland ist „happy“
New York, Bologna, Salzburg, Hamburg: Pharrel
Williams zog und zieht mit seinem fröhlichen Video zu
„Happy“ alle in seinen Bann. Die Menschen tanzen vor
Freude – warum nicht auch in meiner Stadt mag sich
der erste gedacht haben und dann folgte ein Welle von
Filmen. Mal stehen dabei eher die Menschen im
Vordergrund, mal aber auch die Städte in denen die
Videos gedreht wurden. Auch in Kleve kam das Fieber an und konnte mit Einsatz der Kolleginnen
der Kleve Marketing, einer fetten Boombox vom örtlichen Elektronikfachmarkt und dem
unermüdlichen Engagement eines Mediengestalters samt neu gekürtem Assistenten umgesetzt
werden. Nach zehn Drehtagen war alles im Kasten. Den richtigen Pep aber bekam das Werk erst
mit dem tollen Schnitt. Jetzt hoffen alle Beteiligten auf viele Zuschauer bei youtube und viele Posts
in den sozialen Medien. Zahlreiche Reaktionen, gerade auch von Ex- Klevern, geben dem Projekt
Recht.
Lastenrad als Transportmittel in der Stadt
Da Lieferverkehr insbesondere in der Innenstadt problematisch
ist, wird momentan eine Alternative zum motorisierten Verkehr
viel diskutiert: Lastenfahrräder. Eine Studie von cyclelogistics
geht für europäische Städte von einem Potenzial von 51% der
motorisierten privaten und wirtschaftlichen Gütertransporte aus,
die durch das Fahrrad ersetzt werden können. Der Verkehrsclub
Deutschland betreibt ein Informationsportal zu dem
Verkehrsmittel, auf dem Kommunen Tipps bekommen, wie sie
die umweltfreundliche Alternative fördern können. Aber auch private Nutzer erhalten Hinweise, wo
z.B. Händler zu finden sind. Die Studie finden Sie hier. Das Portal ist hier zu erreichen.
Wir sind die Stadt!
Protestcamps, Flashmobs, Urban Gardening, Street Art, Guerilla
Knitting, Adbusting - in den letzten Jahren tauchen neue
Phänomene in der Stadt auf, die einen veränderten Umgang mit
dem öffentlichen Raum zeigen. Der Kunsthistoriker und Redakteur
der Zeit Hanno Rauterberg beschäftigt sich in seinem Buch „Wir
sind die Stadt! Urbanes Leben in der Digitalmoderne“ mit
ebensolchen Phänomenen einer neuen Aneignung der Stadt und
deren Ursprung in Gesellschaft und Technik. Hier finden Sie eine Leseprobe.
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Social Consuming
Die sogenannte „Shareconomy“ – Teilen statt Besitzen, wird
von zunehmend vielen Bürgerinnen und Bürgern gelebt.
Carsharing-Portale erfreuen sich insbesondere in Großstädten
immer größerer Beliebtheit, aber auch andere materielle Güter
werden von Verbrauchern gemietet oder geliehen. Doch auch
der Austausch immaterieller Güter wie Kenntnisse oder
Erfahrungen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Das zeigen
Ergebnisse des CSR-Trackers (CSR = Corporate Social
Responsibility) des Instituts für Handelsforschung in Köln.
Demnach birgt der „soziale Konsum“ noch viel Potenzial in Deutschland. Derzeit gibt noch jeder
zweite Verbraucher an, sozialen Konsum noch nicht zu nutzen, es sich aber in Zukunft durchaus
vorstellen zu können. Den Ergebnissen des CSR-Trackers zufolge ist die größte Hürde die
Bequemlichkeit der Verbraucher. Mehr Informationen zum CSR-Tracker finden Sie hier. Zu den
Ergebnissen gelangen Sie hier.
Internetblog „about cities“
17 Städte aus Niedersachsen und Bremen haben sich zusammen getan und den neuen Blog
„about cities“ ins Leben gerufen, der internetaffine Städtetouristen ansprechen soll. Kurz-Urlaub
abseits des Mainstreams und näher als der berühmte Mallorca-Trip – das sind die Vorzüge der
niedersächsischen Region, auf die aufmerksam gemacht werden soll. Die beteiligten Kommunen
arbeiten damit gemeinsam für den Städtetourismus in Niedersachsen, die Leitung hat die
Oldenburg Tourismus & Marketing GmbH übernommen. Finanzielle Unterstützung erhält das
Projekt vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium. Hier gelangen Sie zum Blog.
Prognose zum Einzelhandelsumsatz 2014
Innenstädte beziehen ihre Attraktivität nicht zuletzt aus den
dort ansässigen Handelsgeschäften. Diese geraten
allerdings durch die Zunahme des Online-Handels unter
Druck. Die GfK hat eine Prognose für die Entwicklung des
Einzelhandelsumsatzes 2014 erstellt und kommt zu einem
Ergebnis, das vor Ort wenig Mut macht: Der Umsatz im
stationären Handel wird der Studie zufolge um ein Prozent
abnehmen, während das Online-Geschäft weiter wächst.
Service und Einkaufserlebnis werden als die wichtigsten Mittel genannt, die den stationären
Händlern zur Verfügung stehen. Zudem erstellte die GfK auch ein Ranking der Kreise mit der
höchsten Einzelhandelszentralität, dass von der kreisfreien Stadt Straubing vor den kreisfreien
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Städten Passau, Weiden, Schweinfurt, Rosenheim und Würzburg angeführt wird. Damit stammen
die 6 Bestplatzierten alle aus Bayern. Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Studie.
Stadtmarketing-Forum Ost
Auf Einladung der IHK Halle-Dessau und des bcsdLandesverbandes
Brandenburg,
MecklenburgVorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
trafen sich am 20. März in Halle (Saale) zahlreiche
Bürgermeister, Stadtmarketingverantwortliche, Händler
und Gastronomen zum Stadtmarketing-Forum Ost. Die
über 120 Teilnehmer hörten Expertenvorträge, teilten
Best-Practice Beispiele und tauschten Erfahrungen
aus. Die große Resonanz lässt auf eine Weiterführung
der Veranstaltungsreihe im nächsten Jahr hoffen.
Fußballtrikot in Stadtfarben – Bielefeld
Inspiriert von einer Fanchoreographie mit Bezug zum 800-jährigen Stadtjubiläum am Saisonanfang
lief der Fußball-Bundesliga-Zweitligist Arminia Bielefeld (Vereinsfarben Schwarz, blau und weiß)
als Zeichen der Verbundenheit mit der Stadt und den Fans in den Farben der Stadt (Rot und Weiß)
auf. Die von den Fans gestalteten Trikots beziehen sich dabei ebenfalls auf das Jubiläum und
tragen den Schriftzug „Leineweberstadt“ auf der Brust. Der Hauptsponsor stellte die Fläche den
Fans zur Verfügung. Trotz des Ausrufezeichens der Verbundenheit mit der Stadt und den Fans
ging das Spiel gegen Cottbus verloren. Mehr erfahren Sie bei Public Marketing.
KlimaTour Eifel
Nach Schwarzwald-Tourismus mit der KONUS-Gästekarte führt
nun auch die Nordeifel Tourismus GmbH mit dem GästeTicket
einen Service ein, der Urlaubern die kostenlose Nutzung des
öffentlichen Nahverkehrs in der Region ermöglicht. Damit
reagiert die Nordeifel Tourismus auf eine Studie, die den Bereich
Mobilität als größtes Potenzial für einen Beitrag zum Klimaschutz
nennt. Das Ticket ist Teil der Initiative KlimaTour Eifel, die zu
mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Region führen soll.
Urlauber erhalten das Gratis-Ticket für die komplette Dauer des Aufenthalts direkt von ihrem
Gastgeber. Mehr erfahren Sie hier.
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Werbung für das Reiseland Deutschland am Frankfurter Flughafen
Um Deutschland verstärkt als Reiseland zu positionieren und um Gäste am Frankfurter Flughafen
auf die Vielfalt der Regionen aufmerksam zu machen, haben sich die Deutsche Zentrale für
Tourismus (DZT) und die Fraport AG zusammengetan. Für sechs Monate werden die Fluggäste im
Transitbereich des Flughafens mit großformatigen Plakaten mit Motiven aus den 16 Bundesländern
begrüßt. Die Reisenden können sich vor den Plakaten fotografieren und die Bilder über den
Hashtag #GERnow in den sozialen Medien teilen. Ein QR-Code auf den Plakaten vermittelt die
Nutzer direkt zur App des DZT mit 100 Top-Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Näheres zu der
Aktion erfahren Sie hier.
Chemnitzer als Botschafter für die eigene Stadt
„Du hast mir die Chance gegeben, meinen Traum vom Leben als
Musikerin zu verwirklichen“ – das ist nur eine der zahlreichen
Liebeserklärungen an die Stadt Chemnitz, die im Rahmen der
neuen Kommunikationskampagne „Die Stadt bin ich“ gesammelt
wurden.
Die Bürger und ihr Dialog mit der eigenen Stadt sollen hierbei im Mittelpunkt stehen. Dadurch
werden die Bürger zu Botschaftern/Botschafterinnen für Chemnitz. Die Stadt will glaubwürdig,
weltoffen und jung sein und damit attraktiv für neue junge Leute sein. Neben dem Aufruf, sich an
der neuen Kampagne zu beteiligen, sind auch verschiedene Projekte geplant, die sich
hauptsächlich an die 20- bis 40-jährigen Chemnitzer richten werden. Mehr Informationen zum
neuen Konzept der Stadt gibt es hier.
Grand Hotel Cosmopolis
Nutzungen für Leerstände, insbesondere solche, die die Stadt aufwerten, sind schwer zu finden. In
Augsburg zeigt ein Beispiel wie es gehen könnte: Engagierte Bürger haben ein seit 5 Jahren leer
stehendes Altersheim in das „Grand Hotel Cosmopolis“ umgewandelt. Das Haus wird seitdem als
Unterkunft für Flüchtlinge, als Atelier für Künstler, als Veranstaltungsort und auch als Hotel genutzt.
Die Diakonie stellt das Gebäude für zehn Jahre zur Verfügung, die Stadt unterstützt den Umbau
finanziell und die Künstler arbeiten unentgeltlich am Umbau mit und gestalteten die Gästezimmer.
Hier lesen Sie einen Bericht und hier gelangen Sie zur Website des Grand Hotels.
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Der Trend der Zukunft
Anregungen für die Arbeit vor Ort – der Trendservice der bcsd
Anregungen und Ideen werden vom Marketing wohl in jeder Stadt erwartet. Oft ist der Blick über
den Tellerrand mühsam, Treffen und Kongresse sind teuer, die bcsd- Tagungen nur zwei Mal im
Jahr. Die bcsd veröffentlicht mit jedem Newsletter Anregungen und Trends, die von „TrendONE“
geliefert werden. Drei Trends stellen wir Ihnen im Folgenden vor – ab sofort ist aber auch der neue
TrendONE Stadtmarketing Trendreport erhältlich. Nähere Informationen zu dem Trendreport finden
Sie hier. Zum bestellen oder bei weiteren Fragen schreiben Sie bitte an: [email protected]
HALSKRAUSE BRINGT DAS SOZIALE WIEDER INS REALE LEBEN
Coca-Cola hat den „Social Media Guard“ entwickelt, den
Nutzer wie eine Halskrause für Hunde tragen und der ihre
sozialen Interaktionen wieder ins reale Leben bringen soll.
In einem Werbespot wird dargestellt, wie Personen
während der ständigen Nutzung von Smartphones –
unterwegs und selbst beim Essen – ihre Partner und
Familienangehörigen übersehen. Die Halskrause soll sie
daran hindern, das Display des Geräts zu sehen, sodass
sie stattdessen geradeaus blicken. Die rote Krause aus Plastik ist mit dem Logo des
Unternehmens versehen und wird in ausgewählten Läden an Einkäufer verteilt.
LONDONS UNTERIRDISCHER GARTEN
In London züchtet Growing Underground 33 Meter
unter der Erde Nutzpflanzen wie Kräuter und
Gemüse. In einem stillgelegten U-Bahn-Tunnel
werden aktuell zwölf Gewächse – unter anderem
Knoblauch, Koriander und Rucola – per Hydrokultur
angebaut. Der unterirdische Garten hat viele Vorteile:
Die Umgebung ist weitestgehend pestizidfrei, die
Lieferwege zu den Verbrauchern sind kurz, und
gleichbleibende
Lichtund
Klimaverhältnisse
garantieren eine ganzjährige Ernte. Zudem verbraucht Growing Undergrounds Anbauweise etwa
70 Prozent weniger Wasser als der konventionelle Anbau.
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INTELLIGENTE KREUZUNGEN FÜR FUßGÄNGER
Die Verkehrsorganisation Transport for London hat die
„Pedestrian SCOOT“-Technologie entwickelt, die für mehr
Sicherheit im Stadtverkehr sorgen soll. Mit Hilfe der
Technologie wird durch Videos an Ampelkreuzungen
ermittelt, wie viele Fußgänger auf die Überquerung
warten. Je mehr Menschen gezählt werden, desto länger
dauert die Grünphase an, sodass möglichst viele
Personen die Straße bei Grün überqueren können.
Zudem empfängt die Kamera ein Signal, wenn ein Fußgänger, der den Ampelknopf gedrückt hat,
bereits bei Rot über die Straße gelaufen ist oder einen anderen Weg eingeschlagen hat. In diesem
Fall wird das Signal automatisch abgestellt.
Terminkalender
7./8. April, „Standortfaktor Stadt“ – Perspektiven für die kommunale Wirtschaftsförderung,
Berlin
Das difu-Seminar beschäftigt sich mit den Standortfaktoren, die Städte unterschiedlichen
Wirtschaftszweigen bieten und wie die Wirtschaftsförderung mit diesen Branchen umgehen kann.
Unter anderem werden Industrie und Kreativwirtschaft intensiver betrachtet. Zudem wird das
Thema Fachkräfte-Akquise behandelt und der Einfluss der Wirtschaft auf die Stadtentwicklung
thematisiert. Hier finden Sie das Programm.
07. – 11. April, Messe Metropolitan Solutions 2014, Hannover
Innovationen für urbane Infrastrukturen lautet der Titel der Messe, die sich unter anderem den
Themen urbane Energie, urbane Sicherheit, urbane Gebäude und Infrastruktur, urbanes
Management und urbane Mobilität widmet. Mehr erfahren Sie hier.
10. April, Gemeinsam für das Stadtquartier! –
Unternehmensengagement und Stadtentwicklung, Essen
Bei diesem Seminar des Bundesverbandes für Wohnen und Stadtentwicklung werden zunächst die
Begriffe CSR, Corporate Citizenship und Corporate Volunteering geklärt um anschließend
Chancen und Risiken von Kooperationen zwischen Kommune und Unternehmen abzuwägen und
Wege zur Initiierung einer solchen Partnerschaft im Bereich Stadtentwicklung aufzuzeigen.
Abgerundet wird das Programm durch ein Beispiel aus Wiesbaden. Hier erfahren Sie mehr.
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25. – 27. Mai, Deutscher Stadtmarketingtag 2014, Ziemlich beste Freunde –
Standortmarketing als Schnittmenge von Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing, bcsd,
Mannheim
Die Tagung im Rosengarten in Mannheim richtet sich an alle, die sich mit den Themen
Stadtmarketing, Citymanagement und Wirtschaftsförderung beschäftigen. Unter dem Titel
„Ziemlich beste Freunde“ wird die Rolle des Standortmarketings als Schnittstelle von
Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung beleuchtet. Mehr zum Deutschen Stadtmarketingtag
finden Sie hier.
17./18. Juni, Deutsches Städte- und Kulturforum, Frankfurt am Main
Der Deutsche Tourismusverband (DTV) lädt Mitte Juni zum Deutschen Städte- und Kulturforum
nach Frankfurt. Dort wird vor allem der Kultur- und Städtetourismus im Mittelpunkt stehen. Mehr
erfahren Sie hier.
Impressum:
Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. (bcsd), Tieckstraße 38, 10115 Berlin, T + 49
(0) 30 – 28 04 26 71, F + 49 (0) 30 – 28 04 26 73, [email protected], www.bcsd.de, Vereinsregister München
VR 15748, Umsatzst.-IdNr. DE 238 769 633, Geschäftsführer Jürgen Block, Bundesvorsitzender Michael
Gerber
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Der Inhalt ist ausdrücklich nur für den bezeichneten Empfänger bestimmt. Sollten Sie nicht der vorgesehene Adressat dieser E-Mail
oder dessen Vertreter sein, setzen Sie sich bitte mit dem Absender der E-Mail
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Die in dieser E-Mail gegebene Information ist nicht rechtsverbindlich. In Fällen, in denen die Rechtsverbindlichkeit erforderlich ist,
kann Ihnen diese Bestätigung auf Anforderung gerne nachgereicht werden. Beachten Sie bitte, dass jede Form der unautorisierten
Nutzung, Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Weitergabe des Inhalts dieser E-Mail nicht gestattet ist.
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