Beleuchtender Bericht zum Projekt Erweiterung Schulhaus Allmend Gemeinde Oberengstringen, 24. November 2014 1 Inhaltsverzeichnis 1. Antrag .........................................................................................................................................................4 2. Stellungnahme der Schulpflege Oberengstringen ......................................................................................5 3. Einleitung ....................................................................................................................................................7 4. Stellungnahme des Gemeinderates............................................................................................................7 5. Projektbeschrieb des Architekten ..............................................................................................................8 5.1. Ausgangslage ......................................................................................................................................8 5.2. Städtebau ...........................................................................................................................................8 5.3. Projekt ................................................................................................................................................8 5.4. Konstruktion .......................................................................................................................................9 5.5. Denkmalpflege....................................................................................................................................9 5.6. AWEL (Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft) ..............................................................................9 5.7. Raumprogramm............................................................................................................................... 10 5.7.1. Erweiterung ......................................................................................................................... 10 5.7.2. Bestehendes Schulhaus ....................................................................................................... 10 5.8. Kosten: ............................................................................................................................................. 10 5.9. Beiträge von Dritten: ....................................................................................................................... 11 5.10.Terminplan: ..................................................................................................................................... 11 6. Projektbeschrieb des Bauingenieurs ....................................................................................................... 11 6.1. Statisches Konzept ........................................................................................................................... 11 6.2. Tragstruktur ..................................................................................................................................... 11 7. Projektbeschrieb des Holzbauingenieurs ................................................................................................ 11 7.1. Statikkonzept ................................................................................................................................... 11 7.2. Wandkonstruktion ........................................................................................................................... 11 7.3. Fassade ............................................................................................................................................ 12 8. Projektbeschrieb des Elektroingenieurs .................................................................................................. 12 8.1. Erweiterungsbau.............................................................................................................................. 12 8.2. Bestehendes Schulhaus: .................................................................................................................. 12 9. Projektbeschrieb des Heizungsingenieurs ............................................................................................... 12 9.1. Erweiterungsbau.............................................................................................................................. 12 9.2. Bestehendes Schulhaus ................................................................................................................... 12 10. Projektbeschrieb des Lüftungsingenieurs................................................................................................ 13 10.1.Erweiterungsbau.............................................................................................................................. 13 10.2.Bestehendes Schulhaus ................................................................................................................... 13 11. Projektbeschrieb des Sanitäringenieurs .................................................................................................. 13 11.1.Erweiterungsbau.............................................................................................................................. 13 11.2.Bestehendes Schulhaus ................................................................................................................... 13 12. Projektbeschrieb des Landschaftsarchitekten ......................................................................................... 14 12.1.Sanierung bestehender Pausenhof ................................................................................................. 14 12.2.Umgebung Erweiterungsbau ........................................................................................................... 14 12.3.Vegetationskonzept Erweiterungsbau ........................................................................................... 14 2 13. Schulbetrieb während Bauphase ............................................................................................................. 14 14. Kostenvoranschlag (KV) ........................................................................................................................... 15 15. Zusammenstellung, Kennzahlen .............................................................................................................. 16 15.1.Total Anlagekosten CHF inkl. MwSt. 8’370’000............................................................................... 16 16. Kennzahlen Erweiterungsbau .................................................................................................................. 16 16.1.Kostenvoranschlag BKP 4-stellig ...................................................................................................... 17 16.2.Kostenvoranschlag vom 09.09.2014................................................................................................ 17 17. Zusammenstellung................................................................................................................................... 18 18. Situation Schulanlage Allmend: Pläne und Fotos .................................................................................... 24 19. Schlussbemerkung ................................................................................................................................... 34 20. Antrag ...................................................................................................................................................... 34 3 1. Antrag Gemeindeabstimmung vom 8. März 2015 Sehr geehrte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Gemäss Art. 8, Abs. 2 der Gemeindeordnung vom 1. März 2006 unterbreiten wir Ihnen die nachstehende Vorlage zur Abstimmung: Genehmigung des Projektes und des Baukredites über CHF 7’895’000 inkl. MwSt. für die Erweiterung des Schulhauses „Allmend“ Der Antrag des Gemeinderates lautet wie folgt: Die Stimmberechtigten von Oberengstringen, gestützt auf einen Antrag des Gemeinderates und im Sinne von Art. 8, Abs. 2 der Gemeindeordnung vom 1. März 2006, b e s c h l i e s s e n : Das Projekt und der Baukredit über CHF 7’895’000 inkl. MwSt. für die Erweiterung des Schulhauses „Allmend“ werden bewilligt. Anmerkung: Die Gemeindeversammlung vom 25. November 2013 genehmigte den Projektierungskredit von CHF 475’000.00 inkl. MwSt. für die Erweiterung des Schulhauses „Allmend“. 4 2. Stellungnahme der Schulpflege Oberengstringen Die Schulpflege unterstützt dieses für unsere Gemeinde wichtige Projekt und empfiehlt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, dieses an der Urnenabstimmung vom 8. März 2015 zu genehmigen. Hauptaufgabe der Schule ist es, die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die Berufsbildung oder auf weiterführende Schulen vorzubereiten. Die heutigen Unterrichtsformen bestehen nicht mehr nur aus Frontal- und Ganzklassenunterricht. Mit Einzelaufträgen, Gruppenarbeiten oder auch HalbklassenUnterricht wird selbständiges und eigenverantwortliches Lernen gezielt gefördert. Auch das Berufsbild der Lehrpersonen hat sich stark verändert. Sie unterrichten in verschiedenen Klassen, regelmässige Absprachen im Team und mit Fachpersonen und eine gemeinsame Planung und Vorbereitung sind zwingend. Mit der Umsetzung des Volksschulgesetzes (2005) und der Einführung der Schulleitungen hat sich zudem die Organisationsstruktur der Volksschule verändert. All diese Entwicklungen erfordern Räume, die im Schulhaus Allmend fehlen. Was im Schulhaus Allmend heute fehlt Bereits 2005, als in den Primarschuleinheiten Gruppenräume eingerichtet wurden, war klar, dass auch das Sekundarschulhaus Allmend Gruppenräume braucht. Durch das Projekt „Zentrale Schulhausanlage“ wurden diese vorerst hinausgeschoben. Seit einigen Jahren kommt der Schulbetrieb deshalb immer wieder an Grenzen. Die Unterrichtszimmer sind alle belegt, als Klassenzimmer und als Fach- oder Spezialzimmer (z.B. für Informatik). Fachunterricht findet deshalb auch in Spezialzimmern statt, die sich nicht dafür eignen. Für grosse Klassen sind die Unterrichtszimmer zu klein, zeitgemässe Unterrichtsmethoden können nicht umgesetzt werden und weil Gruppenräume fehlen, arbeiten die Schülerinnen und Schüler heute oft in den Korridoren, was aus feuerpolizeilicher Sicht nicht erlaubt ist. In den Vorbereitungsräumen fehlen Arbeitsplätze für die Lehrpersonen und Platz für das Unterrichtsmaterial. Weil Sitzungszimmer fehlen, finden Sitzungen der Lehrerschaft und Anlässe mit weiteren Fachpersonen und Eltern in dafür nicht eingerichteten Schulzimmern oder im sehr kleinen Schulleitungsbüro statt. Aufenthaltsräume, in denen sich die Schülerinnen und Schüler ausserhalb des Unterrichts (z.B. während Zwischenstunden, über Mittag) aufhalten können, sind im Schulhaus Allmend nicht vorhanden. Das Gebäude ist nicht behindertengerecht erschlossen, die WC-Anlagen sind veraltet. Entwicklung der Schülerzahlen Aufgrund der demographischen Prognosen und der schrittweisen Verschiebung des Schuleintrittsalters rechnen wir für die kommenden Jahre mit höheren Schülerzahlen. So ist die Zahl aller Schülerinnen und Schüler vom Kindergarten bis zur dritten Sekundarklasse im Schuljahr 2014/2015 gegenüber Vorjahr um 48 gestiegen. Aktuell führt die Schule deshalb eine zusätzliche Kindergartenklasse und eine zusätzliche Halbklasse in der Primarschule. Eine weitere Zunahme der Schülerzahlen zeichnet sich ab. Im vorliegenden Projekt für die Sekundarschule ist diese Entwicklung berücksichtigt. Grosser Mehrwert für die Schule Das vorliegende Projekt wird den neuen schulischen Ausbildungskonzepten und auch den örtlichen Gegebenheiten gerecht. Im Ergänzungsbau sind Klassenzimmer und Gruppenräume so verbunden, dass Blickkontakt möglich ist. So finden die unterschiedlichen Unterrichts- und Arbeitsformen ihren Raum: neben Fachunterricht in ganzen Klassen auch Gruppen- und Partnerarbeiten sowie individuelle Projektarbeiten oder Lernatelier-Lektionen. Es wird auch möglich sein, in einem Grossklassenzimmer mit Gruppenraum Parallelklassen gleichzeitig zu unterrichten. Auch Jahrgangsveranstaltungen können dort stattfinden: Vorträge von Berufsfachleuten, Berufsberatern, Elternabende. Ein Aussenklassenzimmer erlaubt zusätzliche Abwechslung in der Unterrichtsgestaltung, ohne die üblichen Störungen eines Unterrichts im Freien. 5 Zweckmässige Arbeitsräume für die Schulleitung, die Schulsozialarbeit, die Schulkonferenz und den Hausdienst sind ebenfalls vorgesehen. Zwei zusätzliche Unterrichtszimmer dienen als sinnvolle Reserve und bieten eine erhöhte Flexibilität. Künftige Entwicklungen zum Beispiel in Richtung Tagesschule sind im Projekt ansatzweise berücksichtigt. Die Erweiterung des Schulhauses Allmend ist so geplant, dass der Schulbetrieb und der Unterricht während der Bauzeit stets gewährleistet sind und dass keine Provisorien benötigt werden. Bildungs- und Standortqualität Der Schulpflege Oberengstringen ist es sehr wichtig, die Lern- und Lebenswelt Schule so optimal wie möglich zu gestalten und zeitgemäss weiterzuentwickeln, um dem Bildungsauftrag angemessen gerecht werden zu können. Mit dieser dringenden und sinnvollen Erweiterung haben wir ein zukunftsfähiges Schulhaus Allmend, das optimale Voraussetzungen für schulisches Lernen und Arbeiten für heute, morgen und übermorgen bietet. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! 6 3. Einleitung Mit der Urnenabstimmung vom 8. März 2015 kann die Bevölkerung von Oberengstringen über das Bauprojekt “Erweiterung Schulhaus Allmend” abstimmen. Im Jahr 2012 veranstaltete die Gemeinde Oberengstringen, vertreten durch den Gemeinderat, einen Studienauftrag zur Erlangung eines Projektes für die Erweiterung und Anpassungen der Schulanlage Allmend. Aus dem durchgeführten Wettbewerb ging das Projekt von team 4 Architekten und planikum Landschaftsarchitektur und Umweltplanung, beide aus Zürich, als Sieger hervor. In der Zwischenzeit wurde das Siegerprojekt des Studienauftrags 2012/2013 durch das Architekturbüro team 4 zum vorliegenden Bauprojekt ausgearbeitet. Dabei wurden in die Planung auch Anliegen und Anregungen aus diversen betroffenen Kreisen miteinbezogen. Diese Arbeiten wurden durch die Baukommission “Schulhaus Allmend” laufend eng begleitet. Die durch den Gemeinderat gewählte Baukommission besteht aus Mitgliedern des Gemeinderates, der Schulpflege und der Schulleitung, ausgewiesenen Fachleuten und dem Architektenteam. Mit der Gestaltung des Pausenplatzes werden auch die nötigen Anpassungen im Übergangsbereich zur Sportanlage erstellt. Die entsprechenden Kosten sind im Gesamtkredit enthalten. Seit Inkrafttreten des neuen Finanzausgleiches per 1. Januar 2012 erhalten die Gemeinden keine Staatsbeiträge mehr für ihre Schulhausanlagen. Mit dem Erweiterungsbau erhält die Schule Oberengstringen die Möglichkeit, den räumlichen Anforderungen gemäss den Empfehlungen der Bildungsdirektion Volksschulamt, Kanton Zürich, gerecht zu werden und den Schülerinnen, Schülern und Lehrenden der Oberstufe die notwendigen Räume zur Verfügung stellen zu können. 4. Stellungnahme des Gemeinderates Der Gemeinderat unterstützt diese wichtige Vorlage und empfiehlt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, diese an der Urne vom 8. März 2015 anzunehmen. Der Gemeinderat empfiehlt Ihnen, ein JA für dieses wichtige Projekt in die Urne zu legen. 7 5. Projektbeschrieb des Architekten 5.1. Ausgangslage Das Oberstufenschulhaus Allmend wurde 1969/1970 vom Architekturbüro Hertig, Hertig, Schoch, Zürich, erstellt. Es gilt aufgrund seiner architektonischen Ausbildung als Zeitzeuge. Die Anlage besteht aus einem Schultrakt mit 4 Vollgeschossen und einem eingeschossigen Saalbau mit anliegender Hausmeisterwohnung. Sie bietet zurzeit etwa 150 Schülern einen Ausbildungsplatz. Die Aussenbereiche stehen im Verbund mit der Sport- und Freizeitanlage Brunewiis, welche von allen Schulen in Oberengstringen, diversen regionalen Sportvereinen und Privatpersonen rege benutzt wird. Am Schulhaus Allmend wurden seit Bestehen praktisch keine räumlichen Veränderungen vorgenommen oder Anbauten getätigt. Aufgrund neuer Anforderungen an den Unterricht und den Schulbetrieb (Schulreformen wie geleitete Schulen, Individualunterricht etc.) genügt die heute bestehende Anlage nicht mehr den Anforderungen einer zeitgemässen Schule. Neben Klassenzimmern fehlen Gruppenräume über alle SchulzimmerGeschosse, Aufenthalts- und Arbeitsräume für die Lehrer-/ Schülerschaft und die Schulleitung (geleitete Schule). Der Einbezug der näheren Aussenanlage in den Unterricht ist zurzeit nicht gegeben. Weiter genügt das Schulhaus nicht den Anforderungen an das behindertengerechte Bauen. Insbesondere ist mit der geplanten Erweiterung eine Erschliessung mit einer behindertengerechter Liftanlage vorgesehen und einzelne Sanitärzellen müssen entsprechend dimensioniert werden. 5.2. Städtebau Das Schulhaus liegt am Fuss eines Rebhanges und am Rand von der früheren Schwemmebene der Limmat. Der schützende Hang im Rücken und die weitläufigen Ausblicke (Ebene) auf die anderen Seiten lieferten den Leitgedanken für den Entwurf. Der Übergang von bebautem zu unbebautem Land wird bereits heute mit einem Gebäudesockel betont. Mittels Sockelausbildung, Holzdeck und des darauf abgestellten Baukörpers, welcher die südliche Gebäudeflucht des Altbaus übernimmt, wird dieser ehemalige Uferbereich konsequent akzentuiert. Der geplante Erweiterungsbau wird als volumetrisch eigenständiger, freigespielter Gebäudekörper konzipiert. Damit der Neubau nicht zu dominant wird, ist dieser klar niedriger als der Hauptbau. Die geplante Volumenentwicklung und die damit verbundene Hierarchisierung klärt die Situation bezüglich Haupt- und Nebenbau bzw. zwischen Alt- und Erweiterungsbau. Zwei Platzebenen decken verschiedene Nutzungsansprüche der Schule ab: - - Der Pausenplatz bleibt in seiner gut übersehbaren Lage und Form erhalten. Damit der Pausenplatz noch vielseitiger benutzt werden kann, sind einige kleinere Anpassungen vorgesehen – unter anderem wird er mit einem langen Tisch unter einem schattenspendenden Baumdach ergänzt. Direkt vor dem Neubau ist eine grosse Terrasse mit einem markanten Feldahorn als Angelpunkt angedacht. Die frei möblierbare Terrasse ist primär für den Unterricht oder für den Mittagstisch / Aufenthalt bestimmt. Davor ist ein Wiesenstreifen mit einer Sammlung von verschiedenen einheimischen Bäumen vorgelagert. Ideal auch um sich bei einer Sportveranstaltung im Schatten ausruhen zu können. Gleichzeitig ist dieser Streifen wie ein Filter zwischen Schule und Sportplatz zu verstehen. 5.3. Projekt Die Haupterschliessung erfolgt für die beiden Gebäude nach wie vor über den bestehenden Eingang (gedeckter Bereich und grosszügige Eingangshalle). Die bestehende Treppe wird die gemeinsame vertikale Erschliessung der beiden Gebäudeteile. Da die Etagen zwischen dem bestehenden Schulhaus und der Erweiterung jeweils ein halbes Geschoss versetzt sind (Splitlevel), entstehen kurze Verbindungswege. Und durch die Platzierung des Liftes an der Nahtstelle zwischen Bestand und Neu braucht es nur einen einzigen Lift um die beiden Gebäude behindertengerecht zu erschliessen. 8 Der Lehrerbereich im Erdgeschoss des Altbaus wird mit einer internen Treppe ins 1. Obergeschoss erweitert und mit Arbeits- und Vorbereitungsraum mit Lehrmittel ergänzt. Im 1. Obergeschoss wird zudem das mittlere Klassenzimmer in zwei dringend benötigte Gruppenräume unterteilt. Der Erweiterungsbau ist mit einer hellen Passarelle ans bestehende Schulhaus angebunden. Die hochwertige Erschliessungsfläche mit Lichthof bietet attraktive Raum- und Sichtbezüge an. Im Erdgeschoss befinden sich primär die Aufenthaltsräume der Lehrer- und Schülerschaft mit den geforderten Aussenraumbezügen, während die beiden Obergeschosse dem Schulbetrieb dienen. Im 2. Obergeschoss befindet sich das Aussenklassenzimmer als "Freiluftklassenzimmer" in Form einer Loggia. Die Grundrisse weisen eine grosse Flexibilität auf. So ist vorstellbar, dass bei Bedarf ein oder mehrere Klassenzimmer mit den angrenzenden Gruppenräumen in eine Lernlandschaft umgebaut werden können. 5.4. Konstruktion Der Baukörper ist hinsichtlich Oekonomie als auch Oekologie vorbildlich. Durch die Kompaktheit wird eine ressourcenarme Erstellung ermöglicht. Zudem wird der Erweiterungsbau im Minergie-Standard gebaut. Konstruktiv ist ein Hybrid vorgesehen, d.h. massiver Kern mit Aussenwänden und Fassade aus Holz. Die Betondecken erlauben einen geringeren Aufbau, haben Vorteile im Brand- und Schallschutz, bieten genügend Speichermasse und sind günstiger in der Erstellung. Zudem sind allfällige neue Raumaufteilungen zu einem späteren Zeitpunkt einfacher umzusetzen. Die Aussenwände und Fassaden in Holzbauweise sind bezüglich Dämmung, Massgenauigkeit und Oekologie und Nachhaltigkeit (inkl. Recycling) vorteilhaft. Das Erscheinungsbild einer Holzfassade wirkt modern, zeitgemäss und strahlt Wärme und „Gemütlichkeit“ aus. Ein grosses Oberlicht für die Gangbereiche sowie grosszügige Fensterflächen in allen Räumen ergeben eine ausgezeichnete Tageslichtqualität. Alle Klassenzimmer haben Fenster auf zwei Seiten, was die künstliche Beleuchtung auf ein Minimum reduziert. Heizungstechnisch wird der Erweiterungsbau von der Heizanlage der Sporthallen Brunewiis abgekoppelt und autark beheizt. Der Altbau wird wie bisher von der Brunewiis mit Wärme beliefert. Die Erweiterung ermöglicht bei einer entsprechenden demografischen Entwicklung in einfachster Weise eine technisch machbare Aufstockung. Dieses Anliegen wird in den Bereichen Statik und Haustechnik bereits bei der Planung entsprechend berücksichtigt. 5.5. Denkmalpflege Das Schulhaus Allmend ist im Inventar der kantonalen Denkmalpflege und bereits im GIS (Datenportal Kanton Zürich) erfasst, jedoch noch nicht formell unter Schutz gestellt. Von Seite der Denkmalpflege gibt es gegenüber dem Erweiterungsbau keine Einwände. Die Setzung des Volumens und die vorgesehene Materialisierung sind soweit in Ordnung. Der filigrane, verglaste Verbindungsgang schliesst an geeigneter Stelle am bestehenden Schulhaus Allmend an. Es soll nach Möglichkeit der Charakter der bestehenden Fassade im Verbindungsgang erhalten und sichtbar bleiben. Die Eingriffe im bestehenden Schulhaus – Lifteinbau und Neuanordnung der WC-Anlagen, Neugestaltung und Vergrösserung des Lehrerbereiches ins 1. Obergeschoss, Unterteilung eines Klassenzimmers in zwei Gruppenräume – sind von Seite der Denkmalpflege ebenfalls machbar. Teilweise soll jedoch eingebautes Mobiliar erhalten bleiben. Bei der weiteren Planung der Umbauten wird die Denkmalpflege bei Bedarf mit einbezogen. 5.6. AWEL (Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft) Hochwasser Gemäss der aktuell publizierten Gefahrenkarte „Naturgefahren und Hochwasser“ liegt das Schulhaus im Bereich der geringen Gefährdung und mit der südlichen Gebäudeecke am Rande des Bereichs mittlerer Gefährdung. Gemäss Bericht vom AWEL geht vom Dorfbach für das Schulhaus keine Gefährdung aus, sondern nur von 9 der Limmat. Das AWEL hat im Zusammenhang mit den Hochwasserschutzmassnahmen Auenpark Werdhölzli entlang dem rechten Limmatufer eine Schutzlinie aus Dämmen und Mauern gebaut. Auf Wunsch der Mieterschaft wurden zum Schutz der Liegenschaft Allmendstrasse 6 (ehemalige Blumenbörse) die erwähnten Schutzmassnahmen wesentlich verbessert. Die Mieterschaft hat die Mehrkosten übernommen. Dadurch besteht auch für das benachbarte Schulhaus keine Hochwassergefährdung mehr. Grundwasser Der normale Grundwasserspiegel ist im Bereich des Schulhauses ca. 1.50 m unter Terrain. Dieser kann jedoch bis zum gewachsenen Terrain steigen. Um ein Risiko durch das Grundwasser zu minimieren, wird der Erweiterungsbau nur teilweise unterkellert. Alle unter Terrain liegenden Bauteile werden entsprechend abgedichtet. Zudem befindet sich der Erdgeschossboden ca. 1.60 m über dem Grundwasserhöchststand. 5.7. Raumprogramm 5.7.1. Erweiterung - 5 Klassenzimmer (davon 3 Grossklassenzimmer) 5 Gruppenräume 1 Aussenklassenzimmer (im 2. OG) 1 Fachsammlung mit Lesebereich 1 Aufenthaltsraum für SchülerInnen mit kleiner Aufbereitungsküche 1 Konferenzraum 1 Büro Schulleitung 1 Büro Sozialarbeit Nebenräume wie WC-Anlagen, Putz-, Lager- und Technikräume 3x 97 m2, 2x 81 m2 5x 35 m2 125 m2 81m2 95 m2, 37 m2 98 m2 35 m2 35 m2 5.7.2. Bestehendes Schulhaus - - Einbau einer Liftanlage Einbau einer behindertengerechten WC-Anlage Umbau des Lehrerbereiches mit Verbindungstreppe ins 1. Obergeschoss mit Umbau eines Klassenzimmers in einen Arbeits- und Vorbereitungsraum für die Lehrerschaft Unterteilung eines Klassenzimmers in zwei Gruppenräume 5.8. Kosten: Der Neubau wird nach MINERGIE®-Standard erstellt. Vorbereitungsarbeiten, inkl. Anpassungen im Bestand Gebäude (nur Erweiterungsbau) Betriebseinrichtungen Umgebung Baunebenkosten Ausstattung Total Kosten inkl. MWSt abzüglich bereits bewilligte Kredite (Projektierungskosten) Zu bewilligender Kredit CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF 1’193’000 5’570’000 354’000 767’000 316’000 170'000 8'370'000 - 475'000 7'895'000 Kostengenauigkeit ± 10% Kostenstand 1. April 2014, 1066.1 Punkte (Zürcher Index der Wohnbaupreise, Basis 1939 = 100 Punkte) 10 5.9. Beiträge von Dritten: Seit dem 1. Januar 2012 werden vom Kanton Zürich für Schulhausanlagen keine Subventionsbeiträge mehr ausbezahlt. In diesem Zusammenhang wurden die Schulbaurichtlinien in Empfehlungen für Schulhausanlagen umgewandelt. Im weiteren Planungsverlauf wird abgeklärt, ob von anderen Seiten Förder- oder Unterstützungsbeiträge beantragt werden können (Bsp. Gebäudeversicherung, swissgrid oder Das Gebäudeprogramm). 5.10. Terminplan: Die Termine gelten gemäss heutigem Wissensstand und unter der Voraussetzung, dass keine grossen Projektänderungen vorgenommen werden müssen und dass beim Bewilligungsverfahren keine unvorhergesehe Verzögerungen entstehen. - 24. November 2014: Informationsveranstaltung vor der Gemeindeversammlung - 8. März 2015: Urnenabstimmung - Frühling 2015: Baueingabe - Sommer 2015: Ausschreibungsplanung - Herbst 2015: Offertanfragen - ab Herbst 2015: Ausführungsplanung - 2016 – Mitte 2017: Bau / Realisierung - Ende Juli 2017: Bezug - Mitte August 2017: Beginn Schuljahr 2017/18 6. 6.1. Projektbeschrieb des Bauingenieurs Statisches Konzept Das Untergeschoss ist generell flach fundiert. An Stellen wo kein Untergeschoss vorhanden ist, werden die Gebäudelasten über Riegel auf dieselbe Höhe wie das Untergeschoss fundiert. 6.2. Tragstruktur Die Tragstruktur besteht aus Stahlbetondecken, Stahlbeton- und Mauerwerkswänden. Praktisch alle Betonwände in den Unter-, Erd- und Obergeschossen werden als Aussteifung für die Erdbebeneinwirkung mitgenutzt. Die Aussenwände in den Erd- und Obergeschossen werden in Holzbauweise ausgeführt. Im Bereich des Korridors werden die Lasten über vorfabrizierte Stützen nach unten geleitet und mittels eines Riegels in den Baugrund abgegeben. 7. 7.1. Projektbeschrieb des Holzbauingenieurs Statikkonzept Die vertikale Tragstruktur basiert auf tragenden Innen- und Aussenwänden. Durch die grossen Spannweiten für die Klassenzimmer werden die Geschossdecken und die tragenden Innenwände in Stahlbetonweise ausgeführt. Die Aussenwände werden in Holzbauweise konzipiert. 7.2. Wandkonstruktion Die Aussenwand wird aus einer Mehrschichtplatte mit pressverklebten Ständer erstellt. Die Platte übernimmt die vertikale Lastabtragung. Dadurch können die hohen Lasten über die ganze Stirnfläche als Linienlast (nicht punktuelle Lastübertragung durch Ständer) in das Fundament geleitet werden. Die vertikalen Ständer stabilisieren die Platte gegen das Ausknicken und definieren die Dämmebene. Aussen wird das Element mit OSB-Holzbalken beplankt und mit einem Windpapier versehen. Auf der Innenseite ist eine Vorsatzschale für die Elektroinstallationen etc. vorgesehen 11 7.3. Fassade Die Holzfassade besteht aus einer horizontalen Rhomboidschalung, die durch einen Vertikalrost hinterlüftet wird. Beim Geschossübergang wird ein geschlossenes Fries mit einer Basaltplatte (Rockpanel) erstellt. Sämtliche horizontalen Elemente (Bänke, Dachränder, Fries) werden aus Wetterschutzgründen mit Blech abgedeckt. 8. 8.1. Projektbeschrieb des Elektroingenieurs Erweiterungsbau Erschliessungsleitung ab bestehendem Schulhaus. Installation von neuer Hauptverteilung und drei Unterverteilern für die einzelnen Etagen. Es sind keine tageslichtabhängigen Steuerungen für die Beleuchtung vorgesehen. Installation von einer Notlichtanlage und den Notleuchten. Erstellen von dem Fundamenterder und dem Potentialausgleich, sowie dem äusseren Blitzschutz bis zur Messtrennstelle. Trassee-Installationen im Unter- und Erdgeschoss für die Steigzonenerschliessung, Installationen für die Haupt- und Steigleitungen, sowie alle Licht-, Kraft- und Wärmeinstallationen. Leuchten- und Lampenlieferungen. Liefern und installieren von Rack ohne Aktivkomponenten für Telefon- und universelle Gebäudeverkabelung, Installation einer neuen Gonganlage mit Evakuierung-Schaltung. Installationen für die Steuerungen der elektrischen Storen und Installation einer Gaswarnanlage. Installieren von einem Bauprovisorium inkl. Demontage und erstellen von allen nötigen Sicherheitsnachweisen. 8.2. Bestehendes Schulhaus: Der EKZ-Anschluss in der Sportanlage Brunewiis wird von 125 auf 160 A erhöht damit der zusätzliche Leistungsbedarf des Erweiterungsbaus abgedeckt ist. Anpassungsarbeiten an der Haupt- und den Unterverteilungen. Ersatz der Unterverteilung Allgemein im 1. OG. Neue Verteilung für das Lehrerzimmer, ab neuer Hauptverteilung. Anpassungen an den Lichtinstallationen, sowie an den Kraft- und Wärmeinstallationen. Neuinstallationen für den Lift, neue Leuchten in den Bereichen Lift/WC, Aufenthalt und Vorbereitung Lehrer. Anpassungen an Telefoninstallationen und universeller Gebäudeverkabelung, Montage und Demontage von Bauprovisorium. Demontage der alten Installationen und erstellen von Sicherheitsnachweis. 9. 9.1. Projektbeschrieb des Heizungsingenieurs Erweiterungsbau Die Abdeckung des Heizwärmebedarfs für das Gesamtgebäude erfolgt mittels eines Gas – Brennwertkessels. Die Trinkwarmwasseraufbereitung erfolgt durch eine Frisch-Wasserstation und einen Heizwasserspeicher (ca. 500 Liter) mittels zentraler Frischwasserstation. Bei der Kesselauslegung ist der zusätzliche Heizwärmebedarf für eine Aufstockung berücksichtigt. Die Wärmeabgabe in den einzelnen Räumen erfolgt mittels Flachrohrradiatoren und Konvektoren. Die Regulierung der Raumtemperatur erfolgt durch Thermostatventile mit festen oder abgesetzten Fühlerelementen. Die Erschliessung der Heizkörper erfolgt sternförmig ab den Fussboden-Heizungsverteilern über in dem Boden eingelegten Mehrschichtrohren. Wärmezähler mit Ablesung vor Ort in der Technikzentrale. Dämmung der Apparate, Armaturen, Feldgeräte und Leitungen. 9.2. Bestehendes Schulhaus Anpassungen: Heizkörper WC-Anlagen und Gruppenräume 1.OG. 12 10. Projektbeschrieb des Lüftungsingenieurs 10.1. Erweiterungsbau Das Gebäude wird über ein zentrales Zu- und Abluftgerät mit Wärmerückgewinnung mit Frischluft versorgt. Die Aufstellung erfolgt in der Lüftungszentrale im Untergeschoss. Das Lüftungsgerät wird, auf Grund der Grösse, zerlegt angeliefert und vor Ort aufgebaut. Aussenluft wird an der Ostfassade über ein Wetterschutzgitter angesaugt. Fortluft wird über Dach geführt. Luftverteilung Jeder Raum bzw. jede Zone wird über separate Steigleitungen versorgt. Zur individuellen Luftmengenregulierung werden für jeden Raum bzw. jede Zone Volumenstromregler in der Technikzentrale vorgesehen. In jedem Klassenzimmer wird der Luftvolumenstrom in Abhängigkeit vom CO2-Gehalt geregelt. Die WC-Zonen werden über ein Zeitprogramm konstant betrieben. Dämmung der Lüftungsleitungen. In der Aufwärmküche wird der Anschluss einer Ablufthaube mit einem Volumenstrom von 500 m³/h berücksichtigt. Die Ablufthaube selbst wird durch den Küchenbauer geliefert. Klimaanlagen sind nicht vorgesehen. 10.2. Bestehendes Schulhaus Innenliegende Räume WC und Raumpflege mit Einzelraumventilatoren über Dach entlüften. Rauch- und Wärmeabzugsanlage-Liftschacht (RWA). 11. Projektbeschrieb des Sanitäringenieurs 11.1. Erweiterungsbau Die Entwässerung wird innerhalb und ausserhalb des Gebäudes im Trennsystem vorgesehen. Die Schmutzund Regenwasserleitungen werden bis zur Grundstücksgrenze getrennt geführt und in einem Kontrollschacht zusammengeführt an das öffentliche Kanalnetz im Kirchweg angeschlossen. Wasserzuleitung. Gaszuleitung. In einer Frischwasserstation wird Wasser in einem Plattenwärmetauscher im Durchflussprinzip erhitzt. Um Lastspitzen auf der Heizungsseite abzudecken, ist die Frischwasserstation heizungsseitig an einem Pufferspeicher angeschlossen. Durch die Zirkulation (über Umwälzpumpe) wird die Warmwassertemperatur konstant auf ca. 60/55°C gehalten. Sanitärapparate in weisser Ausführung, im normalen Standard mit verchromten Armaturen. Für alle Sanitärapparate in den WC-Zonen sind Installationselemente berücksichtigt. Ab Erdgeschoss bis 2. Obergeschoss ist je 1 Nasslöschposten vorgesehen. Alle Rohrleitungen und Armaturen werden gegen Schallübertragungen, Kondenswasser-Bildung und Wärmeverlust gedämmt. 11.2. Bestehendes Schulhaus Demontagen und neue Installationen WC-Anlagen mit Installationselementen. Anschluss Küche Lehrerzimmer. 13 12. Projektbeschrieb des Landschaftsarchitekten 12.1. Sanierung bestehender Pausenhof Der Hauptzugang zum Schulareal wird mit neuen Pollern und neuen Velostellplätzen ausgestattet. Der in die Jahre gekommene Asphaltplatz wird durch eine grosszügige Chaussierung ersetzt und es entsteht ein robuster und vor allem polyvalenter Schulhof. Die chaussierte Fläche beherbergt eine lange Tisch-BankKombination unter einem schattenspendenden Baumdach aus Hainbuchen. Die bestehenden Sitzstufen und der Zugang zur Laufbahn bleiben erhalten. Räumlich wird der Pausenplatz Richtung Sportfläche durch Beton-Sitzelement abgeschlossen. Die bestehende Porphyr-Pflästerung wird in Teilen ergänzt und mit den bestehenden Ping-Pong-Tischen ausgestattet. Auf der schiefen Ebene vor dem Singsaal bilden Gruppen grosser halbierter Findlinge neue Aufenthaltsmöglichkeiten zwischen den hoch aufgeasteten, mehrstämmigen Felsenbirnen. 12.2. Umgebung Erweiterungsbau Direkt vor dem Neubau liegt die grosse Holzterrasse. Die Einfassung besteht aus Beton-Winkelelementen (Materialität wie der Sockel des Gebäudes) und wird mit kiesigem Material hinterfüllt. Für die Holzbeläge der Umgebung wird Thermo-Esche eingesetzt. Zwei kleine Holzplattformen dienen als Sitzmöglichkeit und können von der Schule durch bewegliches Mobiliar beliebig ergänzt werden. Dieses Holzdeck zieht weiter bis zur Westfassade. Der Nebeneingang wird vom Kirchweg über einen Holzsteg erschlossen. 12.3. Vegetationskonzept Erweiterungsbau Den Platzebenen ist gegen Süden eine Blumenwiese mit einer Sammlung von Bäumen mit essbaren Pflanzenteilen vorgelagert. Diese Blumenwiese zieht ebenfalls um das Gebäude und schliesst den nördlichen Bereich mit ein. Einzelne Ahorne und Kiefern bilden den Abschluss zur Strasse. Zu beiden Seiten des gläsernen Durchgangs gibt es eine üppige Staudenpflanzung. Auf der Seite des Holzdecks bildet sie mit zwei markanten Feld-Ahornen zur im UG befindlichen Schulküche einen grünen Rücken. 13. Schulbetrieb während Bauphase Die Erweiterung des Schulhauses Allmend ist so geplant, dass der Schulbetrieb und der Unterricht während der Bauzeit stets gewährleistet sind und dass keine Provisorien benötigt werden. 14 14. Kostenvoranschlag (KV) Grundlagen Der Kostenvoranschlag basiert auf folgenden Grundlagen: - Wettbewerbsprojekt - Kostenschätzung Vorprojekt vom 29.04.2014 - Pläne Bauprojekt Stand 09.09.2014 - Zürcher Index der Wohnbaupreise vom 01.04.2014, 1'066.1 Punkte (Basis 1939 = 100 Punkte) Enthaltene Kosten - Alle Baukosten gemäss Beschrieb: Erweiterungsbau, Umbauten Lift/WC, Lehrerzimmer und Gruppenräume, Umgebung Erweiterungsbau, Sanierung Umgebung Pausenhof. - Fest montierte Schulraumeinrichtungen. Nicht enthaltene Kosten - Grundstückerwerb, Mutationen. - Wettbewerbskosten. - Mehraufwendungen aufgrund von aussergewöhnlichen Auflagen der (noch ausstehenden) Baubewilligung. - Sanierung und Instandstellung im bestehenden Schulhaus (ausgenommen Umbauten Lift/WC UG-3.OG, Lehrerzimmer EG und 1.OG, Gruppenräume 1.OG). - Sanieren und Instandstellen von öffentlichen Zufahrten/Plätzen ausserhalb Bauperimeter. - Geräte (z.B. mobile Beamer, Telefonanlage). - Bauteuerung (Berechnung mit Zürcher Index der Wohnbaupreise). - Finanzierungskosten, Baukreditzinsen. - Subventionszahlungen. - Provisorische Unterrichtsräume. - Umzugskosten. Methode Die dargestellten Kosten sind detailliert aufgrund von Vorausmassen ermittelt worden. Für die Kostenangaben der einzelnen Kostenstellen wurden Einheitspreise von kürzlich ausgeführten oder in Ausführung stehenden Projekten verwendet. Für einzelne spezielle Bauteile oder Arbeiten wurden Richtofferten eingeholt. Fachingenieure Die Fachingenieure haben die Kosten zu ihren Fachgebieten ermittelt: - Baugrube. - Beton- und Stahlbetonarbeiten. - Holzelementbau. - Elektroanlagen. - Heizungsanlagen. - Lüftungsanlagen. - Sanitäranlagen inkl. Kanalisation. - Umgebungsarbeiten. Baugrund Es besteht eine Baugrunduntersuchung von Dr. Heinrich Jäckli AG vom 8. April 2014. Die entsprechenden Massnahmen und Kostenfolgen sind im vorliegenden Kostenvoranschlag enthalten. Mehrwertsteuer Die Mehrwertsteuer von aktuell 8.0 % ist in den Kostenangaben enthalten. Reserven Der Kostenvoranschlag enthält keine Reserven für Unvorhergesehenes und allfällige Zusatzwünsche der 15 Bauherrschaft (ausgenommen zu Umbauten in B 3.9.9 / BKP 140). 1) Die Kosten- und Mengenangaben in den einzelnen Positionen enthalten keine frei verfügbaren Reserven für Kleinarbeiten. Für den Bau notwendige Reserven für Kleinarbeiten sind über Vergabeerfolge zu generieren. 1) BKP = Baukostenplan Genauigkeit, kostenbeeinflussende Faktoren Die effektiven Baukosten sind abhängig von den Ausführungsqualitäten, den Terminen, den Quantitäten und der Auswirkung der Baukonjunktur. Um diese sich verändernden Faktoren und deren Kostenauswirkungen zu erkennen, resp. die hier ermittelten Kosten einhalten zu können, bedarf es einer laufenden fachgerechten Kostensteuerung resp. rechtzeitigen Einleitung von Korrekturmassnahmen, allenfalls müssen auch weitere Einsparungen vorgenommen werden. Gemäss Ordnung SIA 102 Honorare für Architekten gilt eine Genauigkeit von +-10 %. Die Kostengenauigkeit bezieht sich auf die Gesamtkosten des Kostenvoranschlags und nicht auf die einzelnen Arbeitsgattungen. Grössere Abweichungen innerhalb der einzelnen Arbeitsgattungen und BKPHauptgruppen sind zulässig und gelten nicht als Kostenüberschreitungen. Realisierte Einsparungen Um den vorgegebene Kostenrahmen einhalten zu können mussten Einsparungen am Projektumfang und Materialisierung vorgenommen werden: Bodenbelag im Aussenklassenzimmer aus Zementplatten statt Holzrost. Keramische Wandplatten nur 1/2-Höhe statt 2.20 m. Keine heruntergehängte Decken im Treppenhaus. Geländer statt Fenster mit Store im Aussenklassenzimmer. Einfacheres Geländer bei Deckenöffnung, Rauchschürze. Lüftungsanlage: Belegung bzw. Luftmengen reduzieren. Kein WC in Garderoben UG, Fäkalienpumpenanlage entfällt. Keine neue Verbindungstüre zu Werken im 1. UG. Keine Schalldämmkabine zu Kopierer. 4 WC LehrerInnen im best. Schulhaus (UG, 1., 2., 3. OG) nicht bauen. Verzicht auf Dach zu Veloständer. Keine Trinkstele. Einsparung bei Schreinerarbeiten. 15. Zusammenstellung, Kennzahlen 15.1. Total Anlagekosten CHF inkl. MwSt. 8’370’000 BKP 1 BKP 2 BKP 3 BKP 4 BKP 5 Vorbereitungsarbeiten Gebäude Betriebseinrichtungen Umgebung Baunebenkosten 1’193’000 5’570’000 354’000 767’000 316’000 Mobiliar (Bearbeitung bauseits durch Bauherrschaft) 170’000 16. Kennzahlen Erweiterungsbau Gebäudevolumen GV SIA 416 Geschossfläche GF SIA 416 Kosten BKP 2 pro m3 GV SIA 416 Kosten BKP 2 pro m2 GF SIA 416 Kosten BKP 2+3 pro m2 GF SIA 416 Bearbeitete Umgebungsfläche BUF Kosten BKP 4 pro m2 BUF Nettogeschossfläche NGF 7'700 2'145 723 2'597 2'762 2'950 260 1'903 m3 m2 Fr./m3 Fr./m2 Fr./m2 m2 Fr./m2 m2 16 Nutzfläche NF Hauptnutzfläche HNF Nebennutzfläche NNF Verkehrsfläche VF Funktionsfläche FF Konstruktionsfläche KF Aussengeschossfläche AGF 1'147 m2 1'079 m2 68 m2 562 m2 193 m2 242 m2 138 m2 16.1. Kostenvoranschlag BKP 4-stellig Die Mehrwertsteuer ist in den einzelnen Positionen enthalten. Die Beträge sind auf CHF 1'000 gerundet. Umbauten im bestehenden Schulhaus sind in BKP 14 'Anpassungen an bestehende Bauten' enthalten. 16.2. Kostenvoranschlag vom 09.09.2014 BKP Bezeichnung 1 2 3 4 5 KV-Orig. inkl. MwSt. Total 1-stellig 1’193’000 5’570’000 354’000 767’000 316’000 1’193’000 5’570’000 354’000 767’000 316’000 Vorbereitung Gebäude Betriebseinrichtungen Umgebung Baunebenkosten 8’200’000 Mobiliar (Bearbeitung bauseits) 170'000 Kreditbedarf Neubau Schulhaus Abzgl. Projektierungskredit (Bewilligt 25.11.2013) Zu bewilligender Kredit CHF inkl. MwSt. 170’000 8’370’000 -475’000 7’895’000 17 17. Zusammenstellung BKP Bezeichnung KV-Orig. inkl. MWST Total 2-stellig Total 1-stellig 1 Vorbereitungsarbeiten 1'193'000 1'193'000 10 Bestandsaufnahmen, Baugrunduntersuchungen 44'000 101 Bestandsaufnahmen 37'000 102 Baugrunduntersuchungen 11 Räumungen, Terrainvorbereitungen 57'000 111 Rodungen 22'000 112 Abbrüche 35'000 12 Sicherungen, Provisorien 2'000 123 Unterfangungen 2'000 13 Gemeinsame Baustelleneinrichtung 54'000 131 Abschrankungen 17'000 132 Zufahrten, Plätze 6'000 133 Büro Bauleitung 5'000 135 Provisorische Installationen 138 Sortierung Bauabfälle 14 Anpassungen an bestehende Bauten 708'000 140 Anpassungen an bestehende Bauten 88'000 141 Terraingestaltung, Rohbau 1 120'000 141.1 Baumeisterarbeiten 120'000 143 Elektroanlagen 85'000 144 Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Kälteanlagen 19'000 145 Sanitäranlagen 146 Transportanlagen 147 Ausbau 1 147.1 Gipserarbeiten 27'000 147.3 Schreinerarbeiten 62'000 147.7 Elementwände 14'000 148 Ausbau 2 148.1 Bodenbeläge 49'000 148.2 Wandbeläge, Wandbekleidungen 21'000 148.3 Deckenbekleidungen 12'000 44'000 7'000 57'000 2'000 54'000 22'000 4'000 708'000 102'000 59'000 103'000 132'000 18 BKP Bezeichnung KV-Orig. inkl. MWST 148.5 Innere Oberflächenbehandlungen 148.6 Bauaustrocknung 3'000 148.7 Baureinigung 9'000 15 Anpassungen an bestehende Erschliessungsleitungen 28'000 151 Erdarbeiten 11'000 152 Kanalisationsleitungen 2'000 154 Heizungs-, Lüftungs-, Klima-, Kälteleitungen 9'000 155 Sanitärleitungen 6'000 17 Spez.Fundationen, Baugrubensicherung, Grundwasserabdichtung 172 Baugrubenabschlüsse 175 Grundwasserabdichtungen 40'000 176 Wasserhaltung 33'000 19 Honorare 218'000 191 Architekt 170'000 192 Bauingenieur 9'000 193 Elektroingenieur 9'000 195 Sanitäringenieur 21'000 196 Spezialisten 9'000 196.1 Geologe, Geotechniker 5'000 196.3 Bauphysiker 4'000 2 Gebäude 5'570'000 20 Baugrube 60'000 201 Baugrubenaushub 60'000 21 Rohbau 1 1'458'000 211 Baumeisterarbeiten 1'049'000 211.0 Baustelleneinrichtung 84'000 211.1 Gerüste 71'000 211.3 Baumeisteraushub 11'000 211.4 Kanalisationen im Gebäude 23'000 211.5 Beton- und Stahlbetonarbeiten 211.6 Maurerarbeiten Total 2-stellig Total 1-stellig 38'000 82'000 28'000 82'000 9'000 218'000 5'570'000 60'000 1'458'000 796'000 64'000 19 BKP Bezeichnung KV-Orig. inkl. MWST 212 Montagebau in Beton und vorfabriziertem Mauerwerk 214 Montagebau in Holz 382'000 214.1 Traggerippe (Zimmermannskonstruktionen) 234'000 214.4 Aeussere Bekleidungen, Gesimse, Treppen 148'000 22 Rohbau 2 743'000 221 Fenster, Aussentüren, Tore 389'000 221.1 Fenster aus Holz/Metall 312'000 221.5 Aussentüren, Tore aus Holz 4'000 221.6 Aussentüren, Tore aus Metall 8'000 221.9 Metallbaufertigteile 65'000 222 Spenglerarbeiten 32'000 223 Blitzschutz 224 Bedachungsarbeiten 164'000 224.1 Plastische u. elastische Dichtungsbeläge (Flachdächer) 118'000 224.3 Glaseinbauten in Flachdächern 35'000 224.9 Holzrost Terrasse 11'000 225 Spezielle Dichtungen und Dämmungen 88'000 225.2 Spezielle Dämmungen 25'000 225.3 Spezielle Feuchtigkeitsabdichtungen 50'000 225.4 Brandschutzbekleidungen und dgl. 13'000 228 Aeussere Abschlüsse, Sonnenschutz 65'000 228.3 Sonnenstoren 65'000 23 Elektroanlagen 391'000 231 Apparate Starkstrom 232 Starkstrominstallationen 233 Leuchten und Lampen 77'000 235 Apparate Schwachstrom 26'000 236 Schwachstrominstallationen 70'000 24 Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Kälteanlagen 627'000 242 Wärmeerzeugung 135'000 243 Wärmeverteilung 103'000 244 Lüftungsanlagen 389'000 Total 2-stellig Total 1-stellig 27'000 743'000 5'000 391'000 85'000 133'000 627'000 20 BKP Bezeichnung KV-Orig. inkl. MWST 25 Sanitäranlagen 251 Allgemeine Sanitärapparate 252 Spezielle Sanitärapparate 253 Sanitäre Ver- und Entsorgungsapparate 21'000 254 Sanitärleitungen 81'000 255 Dämmungen Sanitärinstallationen 22'000 256 Sanitärinstallationselemente 23'000 27 Ausbau 1 499'000 271 Gipserarbeiten 100'000 271.0 Verputzarbeiten (innere) 21'000 271.1 Spezielle Gipserarbeiten 79'000 272 Metallbauarbeiten 64'000 272.2 Allgemeine Metallbauarbeiten (Schlosserarbeiten) 64'000 273 Schreinerarbeiten 285'000 273.0 Innentüren aus Holz 147'000 273.3 Allgemeine Schreinerarbeiten 138'000 275 Schliessanlagen 27'000 277 Elementwände 23'000 28 Ausbau 2 560'000 281 Bodenbeläge 245'000 281.0 Unterlagsböden 281.1 Fugenlose Bodenbeläge 281.2 Bodenbeläge aus Kunststoffen, Textilien und dgl. 281.6 Bodenbeläge: Plattenarbeiten 281.9 Sockel 282 Wandbeläge, Wandbekleidungen 282.4 Wandbeläge: Plattenarbeiten 282.5 Wandbekleidungen aus Holz und Holzwerkstoffen 283 Deckenbekleidungen 202'000 283.2 Deckenbekleidungen aus Gips 202'000 285 Innere Oberflächenbehandlungen 46'000 285.1 Innere Malerarbeiten 46'000 198'000 Total 2-stellig Total 1-stellig 198'000 46'000 5'000 499'000 560'000 43'000 182'000 2'000 10'000 8'000 26'000 6'000 20'000 21 BKP Bezeichnung KV-Orig. inkl. MWST 286 Bauaustrocknung 10'000 287 Baureinigung 31'000 29 Honorare 1'034'000 291 Architekt 699'000 292 Bauingenieur 78'000 293 Elektroingenieur 43'000 294 HLKK-Ingenieur 102'000 295 Sanitäringenieur 36'000 296 Spezialisten 76'000 296.0 Geometer 296.3 Bauphysiker 24'000 296.8 Holzbauingenieur 49'000 3 Betriebseinrichtungen 35 Sanitäranlagen 45'000 358 Kücheneinrichtungen 45'000 37 Ausbau 1 260'000 373 Schreinerarbeiten 193'000 378 Schuleinrichtungen 67'000 39 Honorare 49'000 391 Architekt 49'000 4 Umgebung 40 Terraingestaltung 14'000 401 Erdbewegungen 14'000 41 Roh- und Ausbauarbeiten 233'000 411 Baumeisterarbeiten 151'000 411.4 Kanalisationen ausserhalb Gebäude 411.5 Beton- und Stahlbetonarbeiten 416 Ausbau 2 82'000 416.1 Bodenbeläge 82'000 42 Gartenanlagen 270'000 421 Gärtnerarbeiten 150'000 422 Einfriedungen Total 2-stellig Total 1-stellig 1'034'000 3'000 354'000 354'000 45'000 260'000 49'000 767'000 767'000 14'000 233'000 30'000 121'000 270'000 13'000 22 BKP Bezeichnung 423 Ausstattungen, Geräte 44 Installationen 22'000 443 Elektroanlagen 22'000 46 Kleinere Trassenbauten 77'000 460 Uebergangsposition 77'000 49 Honorare 151'000 496 Spezialisten 151'000 496.5 Landschaftsarchitekt 151'000 5 Baunebenkosten 316'000 51 Bewilligungen, Gebühren 171'000 511 Bewilligungen, Baugespann (Gebühren) 512 Anschlussgebühren 512.0 Kanalisation 97'000 512.4 Wasser 65'000 52 Muster, Modelle, Vervielfältigungen, Dokumentation 76'000 524 Vervielfältigungen, Plankopien 76'000 53 Versicherungen 14'000 531 Bauzeitversicherungen 3'000 532 Spezialversicherungen 11'000 55 Bauherrenleistungen 16'000 558 Projektleitung, Projektbegleitung 16'000 56 Uebrige Baunebenkosten 37'000 561 Bewachung durch Dritte 564 Gutachten 11'000 566 Grundsteinlegung, Aufrichte, Einweihung 21'000 59 Uebergangskonten 2'000 599 Rundung 2'000 Total Kostenvoranschlag Architekt CHF KV-Orig. inkl. MWST Total 2-stellig Total 1-stellig 107'000 22'000 77'000 151'000 316'000 171'000 9'000 162'000 76'000 14'000 16'000 37'000 5'000 2'000 8'200'000 8'200'000 170’000 170’000 Total Kreditbedarf Neubau Schulhaus 8’370’000 8’370’000 Abzüglich bewilligter Projektierungskredit vom 25.11.2013 - 475’000 - 475’000 Zu bewilligender Baukredit 7’895’000 7’895’000 Mobiliar (Bearbeitung bauseits durch Bauherrschaft) 23 18. Situation Schulanlage Allmend: Pläne und Fotos Situation Schulanlage Allmend Seite Kirchweg Seite Schulsportanlage Erweiterungsbau Ansicht von Südosten 24 Grundrisspläne Untergeschoss Erweiterungsbau | Bestehendes Schulhaus Erdgeschoss Erweiterungsbau | Bestehendes Schulhaus 25 1. Obergeschoss Erweiterungsbau | Bestehendes Schulhaus 2. Obergeschoss Erweiterungsbau | Bestehendes Schulhaus 26 Dachaufsicht Erweiterungsbau | 3. OG Bestehendes Schulhaus Fassadenpläne Ostfassade bestehendes Schulhaus 27 Nordfassade Ostfassade Querschnitt 28 Westfassade Südfassade Längsschnitt 29 Umgebungsplan 30 „Ist“-Situation Standort Erweiterungsbau Ansicht West-Fassade vom Kirchweg her Eingangsbereich bestehendes Schulhaus Allmend 31 Südfassade bestehendes Schulhaus Allmend Westfassade bestehendes Schulhaus Allmend, Standort Erweiterungsbau 32 Westfassade bestehendes Schulhaus Allmend Kugelstossanlage Westseite zwischen bestehendem Schulhaus Allmend und Familiengärten, Standort Erweiterungsbau 33 19. Schlussbemerkung Die Erweiterung des Schulhauses Allmend mit Gruppenräumen und zusätzlichen Unterrichts-, Arbeits- und Aufenthaltsräumen entspricht einem ausgewiesenen Bedürfnis. Der Unterricht und der Schulbetrieb der Oberstufe können dank dieser baulichen Erweiterung heute und in Zukunft zeitgemäss gestaltet und entwickelt werden. Der Gemeinderat und die Schulpflege empfehlen den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern deshalb, dem vorliegenden Antrag zuzustimmen. 20. Antrag Der Gemeinderat beantragt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern von Oberengstringen, das Projekt und den Baukredit über CHF 7’895’000 inkl. MwSt. für die Erweiterung des Schulhauses „Allmend“ mit einem JA an der Urne zu genehmigen. Oberengstringen, 29. September 2014 34