Die Parteien zum Thema Religionsfreiheit

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Die Parteien zum
Thema Religionsfreiheit
BUNDESTAGSWAHL 2017
Das Wahlprogramm der SPD finden Sie unter
www.spd.de/standpunkte.
Mehr zur missio-Kampagne #waehltreligionsfeiheit finden
Sie unter www.missio-hilft.de/waehltreligionsfreiheit.
Kernaussagen zur Religionsfreiheit in Deutschland und der
Europäischen Union
„Werte, die als selbstverständlich galten, stehen auf dem Spiel.
Für diese Werte kämpfen wir, wie wir es in unserer langen
Geschichte immer getan haben. Für eine Gesellschaft, die jedem
Menschen respektvoll und mit Würde begegnet. Unabhängig
von Geschlecht, Herkunft, sexueller Identität, Religion.“
„Wir wollen ein modernes und weltoffenes Deutschland –
mit einer Gesellschaft, die zusammenhält, und in der wir in
Frieden und Freiheit zusammenleben – über kulturelle und
religiöse Grenzen hinweg.“
„Wir wollen echte Gleichstellung – unabhängig von
Geschlecht, Religion, Hautfarbe, Herkunft und geschlechtlicher
Identität oder sexueller Orientierung.“
„Niemand darf wegen seiner Einwanderungsgeschichte oder
seines kulturellen oder religiösen Hintergrundes schlechtere
Chancen haben.“
Hilfe für bedrängte Christen
Keine direkte Aussage zum Thema, aber: „Die Kriege und
Konflikte im Nahen und Mittleren Osten sowie Nordafrika zeigen,
wie dringend eine Stärkung einer völkerrechtsbasierten internationalen Ordnung und von regionalen Mechanismen,
Organisationen und Institutionen zur Konfliktbewältigung sind.
In Syrien und im Jemen leiden die Menschen unter den schrecklichen Folgen von Krieg, Terror und Not. Die Verwerfungen in
Europas direkter Nachbarschaft haben für uns unmittelbare
Auswirkungen, nicht zuletzt durch die Migration Richtung
Europa. Es ist in unserem Interesse, dass die Spirale der Gewalt
und des Staatszerfalls in der Region durchbrochen wird. Es geht
darum, langfristig Strukturen der Machtteilung, religiöser
Toleranz und stabiler, guter Regierungsführung zu etablieren.“
Stellenwert des interreligiösen Dialogs
„Der interreligiöse Dialog und das Wissen über Religionen und
Kulturen sind wichtig für ein Miteinander und gegenseitigen
Respekt. Wer ein aufgeklärtes Wissen über die eigene und andere
Religionen hat, ist oft weniger anfällig für Extremismus. Wir
wollen daher allen Kindern Religions- und Ethikunterricht
ermöglichen. Wir unterstützen den Islamischen Religionsunterricht an staatlichen Schulen und in deutscher Sprache auch aus
präventiven Gründen. Dabei verfolgen wir das Ziel, dass
islamische Religionslehrerinnen und -lehrer sowie Imame an
deutschen Lehrstühlen ausgebildet werden. Muslime und der
Islam sind Teil unseres Landes.“
Verhältnis von Kirche und Staat
Keine Aussage.
Religionsfreiheit und Islam
„Wir unterstützen die organisatorische Entwicklung von muslimischen Gemeinden und Organisationen, wenn sie sich in
Deutschland nach deutschem Recht gründen und wenn sie die
freiheitliche demokratische Grundordnung achten. Erfüllen sie
die Voraussetzungen, dann stehen ihnen auch die Möglichkeiten
unseres bewährten Religionsverfassungsrechts offen.“
Terrorismus/ Islamismus
„Wir wollen eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Hasspredigern
und Islamistinnen und Islamisten durchsetzen. Ein Großteil
fundamentaler Islamisten in Deutschland radikalisiert sich hier,
in unserem Land. Wir werden extremistische islamistische
Moscheen schließen und ihre Finanzierung unterbinden. Mit den
vielen nicht-radikalen Moscheegemeinden und islamischen
Verbänden werden wir weiter zusammenarbeiten. Wir stärken
die gute Beratungs- und Präventionsstruktur vor Ort und sorgen
frühzeitig dafür, dass sich junge Menschen in unserem Land nicht
radikalisieren.
Hasspropaganda im Netz werden wir durch alternative
Botschaften entgegentreten.“
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