recomBlot CMV IgG [Avidität] recomBlot CMV IgM

Werbung
0,.52*(1
*HEUDXFKVLQIRUPDWLRQ
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
UHFRP%ORW&09,J*>$YLGLWlW@
UHFRP%ORW&09,J0
Immunoblot-Test mit rekombinant produzierten und gelelektrophoretisch aufgetrennten Antigenen zur
Bestimmung von IgG- und IgM-Antikörpern, sowie Aviditätsbestimmung von IgG-Antikörpern gegen
&09 in humanem Serum oder Plasma.
$OOJHPHLQHV9HUZHQGXQJV]ZHFN
Der UHFRP%ORW &09ist ein qualitativer in vitro-Test zum Nachweis und zur sicheren Identifizierung von
IgG- bzw. IgM-Antikörpern gegen das Cytomegalie-Virus in humanem Serum oder Plasma. Der
UHFRP%ORW &09 wird zur Bestätigung von im Screening-Test positiven Proben verwendet. Der Test
erlaubt durch die elektrophoretische Auftrennung der Antigene, im Unterschied zu Enzymimmunoassays
oder Spottests, eine sichere Identifizierung und Lokalisation von spezifischen Antikörpern.
'DV&\WRPHJDOLH9LUXV
Das humane Cytomegalie-Virus (CMV) gehört zu der Familie der Herpesviridae. Infektionen mit CMV
sind weltweit verbreitet. Das lebenslang persistierende Virus wird durch Schmierinfektionen bzw.
direkten Schleimhautkontakt, sexuell, pränatal oder iatrogen (Bluttransfusion, Transplantation)
übertragen.
Die meisten erworbenen CMV-Infektionen verlaufen nach einer Inkubationszeit von vier bis acht
Wochen inapparent. Klinische Manifestationen variieren stark in Abhängigkeit von Lebensalter bzw.
Abwehrlage. Bei immunkompetenten Menschen verlaufen CMV-Infektionen meist asymptomatisch bzw.
mit geringen Symptomen. Bei immunsupprimierten Personen (Transplantatempfänger, Tumor- und
AIDS-Patienten) ist CMV eine häufige Erkrankungs- und Todesursache. Primärinfektionen während der
Schwangerschaft führen in ca. 40 % der Fälle zu pränatalen Infektionen und perinatal infizierten
Frühgeborenen mit bis zu 10 % schweren Schädigungen und Erkrankungen. Ein in der
Schwangerschaft reaktiviertes Virus kann ebenfalls vertikal übertragen werden; allerdings sind die
klinischen Folgen geringer und die Selbstheilungstendenz gut.
CMV-verursachte Organschädigungen treten in unterschiedlicher Häufigkeit bei Patientengruppen auf.
Die Folgen sind entweder direkt auf die Virusvermehrung oder auf, durch das Immunsystem vermittelte,
indirekte CMV-Einflüsse zurückzuführen. Direkte Schädigungen sind z.B. bei AIDS-Patienten Retinitis
und gastrointestinale Ulzera und bei Transplantatempfängern v.a. Pneumonie. Besonders gefürchtet
werden die atypische Pneumonie (mit relativ hoher Letalität) und die seltener auftretende Enzephalitis.
Durch die immunmodulierende Wirkung wird die Vermehrung und Pathogenese bestimmter fakultativ
pathogener Erreger (z.B. Pilze, Pneumocystis) begünstigt. Bei Transplantatempfängern kann CMV eine
Transplantatabstoßung bewirken.
'LDJQRVWLN
Die momentan angewandten Methoden zur CMV-Diagnostik basieren entweder auf dem Nachweis
CMV-spezifischer Antikörper oder auf dem Nachweis des Virus oder von Virusbestandteilen (z.B.
Virusisolierung, pp65-Antigen, PCR). Die zum Einsatz kommende Methode ist abhängig von der
jeweiligen Vorbefundung und der zu klärenden Fragestellung.
Die serologische Diagnostik einer CMV-Infektion hat einen wichtigen Stellenwert und findet besonders in
folgenden Fällen Anwendung:
•
Nachweis einer Primärinfektion bei immunkompetenten Patienten
•
Bestimmung des Infektionsstatus von Spendern und Empfängern in der Transplantationsmedizin
•
Feststellung des Infektionsstatus bei Blutspendern
•
Schwangerendiagnostik
Das Screening auf CMV-spezifische Antikörper erfolgt in der Regel mit Hilfe eines ELISAs. Er liefert
neben einer qualitativen Aussage auch eine quantitative Bestimmung der humoralen Immunantwort.
Allerdings ist nicht immer eine eindeutige, differenzierte Aussage über den Infektionsstatus einer
Primärinfektion einerseits und einer zurückliegenden Infektion bzw. Reaktivierung andererseits möglich.
-1-
UHFRPBlot UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
*HEUDXFKVLQIRUPDWLRQ
0,.52*(1
Der UHFRPBlot CMV bietet hier den Vorteil, dass Reaktivitäten gegen Einzelantigene nachgewiesen
werden können. In der frühen Phase einer Infektion findet man in der Regel Antikörper, die
hauptsächlich gegen die Tegumentproteine p150 und p65 sowie die Nicht-Struktur-Proteine IE1 und
CM2 gerichtet sind. Gemeinsame Antikörper gegen die Glykoproteine gB1 und gB2 tauchen
typischerweise erst 6-8 Wochen nach der Erstinfektion auf.
Reaktivierte CMV-Infektionen können generell serologisch nur bedingt diagnostiziert werden. Eine lang
anhaltende hohe IgG-Reaktivität gegen p150, das Membran-Glykoprotein (gB1, gB2) sowie auch
gegen CM2, p65 und IE1, bei positivem IgM-Ergebnis, kann jedoch als ein Hinweis auf eine
Reaktivierung gewertet werden. Dies muss jedoch in jedem Fall durch den Nachweis von pp65 oder
durch eine positive PCR (Nachweis einer akuten Virämie) bestätigt werden.
Unter einer CMV-Reaktivierung ist die Wiederaufnahme einer lytischen Vermehrung in einer latent
infizierten Person zu verstehen. Das Ausmaß dieser Vermehrung kann sehr gering und von kurzer
Dauer sein, z.B. bei kurzzeitiger Störung des Immunsystems durch andere Infektionen oder sonstige
Ursachen. Die Störung der Immunantwort kann aber auch lang andauernd und massiv sein z.B. bei
Patienten mit Immundefizienz oder unter Immunsuppressiva. Alle Zwischenstadien sind möglich.
Die klassische Infektionsserologie beruht auf der Beobachtung, dass erregerspezifische IgM-Antikörper
nur vorübergehend gebildet werden, die entsprechende IgG-Antwort aber lange andauert. So ergibt sich
aufgrund eines IgM-Befundes ein Hinweis auf eine akute Infektion, während ein IgG-Befund ohne
paralleles IgM auf eine länger zurückliegende Infektion hindeutet. Aufgrund der Variabilität der
Immunantwort und durch das Auftreten aberranter serologischer Verläufe (z.B. persistierende,
reaktivierte oder fehlende IgM-Antwort) kann jedoch diese klassische Vorgehensweise in nicht wenigen
Fällen zu Fehlschlüssen führen.
Diese diagnostische Lücke kann durch die Bestimmung der Avidität (Gesamt-Bindungskraft zwischen
einer Population von Antikörpern zu einem Antigen) der IgG-Antikörper weitgehend geschlossen
werden. Der diagnostische Nutzen der Aviditätsbestimmung basiert auf der Aviditätsreifung der IgGAntikörper im Verlauf der humoralen Immunantwort auf CMV. Mit fortschreitender Infektionsdauer nimmt
die Reifung der Immunantwort, d.h. die Erhöhung der Avidität der IgG-Antikörper durch Vermehrung des
Anteils an hoch avidem IgG zu. Niedrig avides IgG zeigt daher meist eine primäre Infektion an, während
hoch avides IgG typisch für eine zurückliegende oder reaktivierte Infektion ist. Durch die Bestimmung
der Avidität einzelner IgG-Antikörper können somit frische von zurückliegenden Infektionen
unterschieden werden (siehe 11.5) .
Für die Durchführung der Aviditätsbestimmung kann das Aviditätsreagenz von MIKROGEN bezogen
werden.
7HVWSULQ]LS
Für den UHFRPBlot CMV IgG bzw. IgM werden die spezifischen Cytomegalie-Virus- Antigene IE1, p150,
CM2, p65, gB1 und gB2 mit Hilfe rekombinanter (FROL Zellen hergestellt. Die verwendeten gereinigten,
rekombinanten Antigene werden mittels SDS-Polyacrylamid-Gelelektrophorese nach ihrem
Molekulargewicht aufgetrennt. Die CMV-Proteine werden dann elektrophoretisch auf eine NitrozelluloseMembran übertragen (Western-Blotting). Die Membran wird anschließend zur Blockierung freier
Bindungsstellen mit einer Proteinlösung inkubiert, gewaschen und nach Zerschneiden in Streifen in
Röhrchen verpackt.
Zum Nachweis von CMV spezifischen Antikörpern werden die Streifen mit der verdünnten Serum- oder
Plasmaprobe inkubiert, wobei die Antikörper sich an die Antigene auf den Streifen anlagern. Nicht
gebundene Antikörper werden anschließend abgewaschen und die Streifen in einer zweiten Inkubation
mit anti-human-IgG bzw. anti-human-IgM inkubiert, das mit Meerrettich-Peroxidase gekoppelt ist. Mit
einer durch die Peroxidase katalysierten Färbereaktion werden spezifisch gebundene Antikörper
nachgewiesen. Falls eine Reaktivität gegen eines der CMV-Proteine gefunden wird, erscheint diese als
dunkle Bande auf dem Streifen.
Als Reaktionskontrolle ist am oberen Ende der Streifen (unter der Nummer) eine Bande mit anti-humanImmunglobulin aufgetragen, die bei jedem Serum eine Reaktion zeigen muss.
-2-
0,.52*(1
*HEUDXFKVLQIRUPDWLRQ
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
9HUZHQGHWHUHNRPELQDQWH$QWLJHQH
7DEHOOHRekombinante CMV-Antigene
5HNRPELQDQWHV
$QWLJHQ
/HVHUDKPHQ3URWHLQ
*U|‰HGHVUHNRPELQDQWHQ
$QWLJHQV>N'D@
3URWHLQHLQRUGQXQJ
,(
UL123/IE1/1
53
Nichtstruktur-Protein, „immediate
early“-Protein
S
UL32/pp150
50
Tegument-Protein
&0
UL44, UL57/p52 (DBP)
45
Nichtstruktur-Protein
S
UL83/pp65
31
Tegument-Protein
J%
UL55/gB
25
Membran-Glykoprotein gB
J%
UL55/gB
18
Membran-Glykoprotein gB
3DFNXQJVLQKDOW
Die Reagenzien einer Packung reichen für 20 Bestimmungen.
Jeder Reagenziensatz enthält:
100 ml
Waschpuffer (]HKQIDFKNRQ]HQWULHUW)
Enthält Phosphat-Puffer, NaCl, KCl, Detergenz, Konservierungsmittel:
Methylisothiazolon und Oxypyrion
45 ml
Chromogenes Substrat Tetramethylbenzidin (TMB, JHEUDXFKVIHUWLJ)
5g
Magermilchpulver
2 Stück
Inkubationsschalen mit je 10 Vertiefungen
1
Vorentwickelter Kontrollstreifen (kitspezifisch)
1
Gebrauchsinformation
1
Auswertebogen
UHFRP%ORW&09,J*>$YLGLWlW@
Jeder Reagenziensatz enthält zusätzlich zu den unter Punkt 5 aufgeführten Komponenten:
2 Stück
70 µl
Röhrchen mit 10 fortlaufend nummerierten Western-Blot-Teststreifen
beschichtet mit CMV-Antigenen.
Schwachpositiv Serumkontrolle IgG (5RWH Verschlusskappe)
Humaner Ursprung, anti-HIV-1/2, anti-HCV und HBs-Ag negativ
60 µl
Anti-human IgG Konjugat(WDXVHQGIDFKNRQ]HQWULHUW, *UQH
Verschlusskappe)
Aus Kaninchen, enthält NaN3
$YLGLWlWVEHVWLPPXQJ
Für die Bestimmung der Avidität von CMV IgG-Antikörpern ist als Zusatz auf Wunsch das
Aviditätsreagenz mit entsprechender Gebrauchsinformation lieferbar.
1
Aviditätsreagenz (Feststoff) für 60 ml gebrauchsfertige Lösung
Art. Nr. 11010
-3-
UHFRPBlot UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
*HEUDXFKVLQIRUPDWLRQ
0,.52*(1
UHFRP%ORW&09,J0
Jeder Reagenziensatz enthält zusätzlich zu den unter Punkt 5 aufgeführten Komponenten:
2 Stück
70 µl
Röhrchen mit 10 fortlaufend nummerierten Western-Blot-Teststreifen
beschichtet mit CMV-Antigenen.
Schwachpositiv Serumkontrolle IgM (:HLVVHVerschlusskappe)
Humaner Ursprung, anti-HIV-1/2, anti-HCV und HBs-Ag negativ
100 µl
Anti-human IgM Konjugat (IQIKXQGHUWIDFKNRQ]HQWULHUW, /LOD
Verschlusskappe)
Aus Kaninchen, enthält NaN3
=XVlW]OLFKEHQ|WLJWH5HDJHQ]LHQHUIRUGHUOLFKHV=XEHK|U
Deionisiertes Wasser, Absaugsystem mit Desinfektionsfalle, Mikropipetten, Plastikpinzette, Schüttler,
Messzylinder, Laborwaage.
+LQZHLVH]XP7HVWXQGGHQ5HDJHQ]LHQ
9RUVLFKWVPD‰UHJHOQ
* Für die Herstellung der Kontrollseren wird Blut von Spendern verwendet, bei denen keine Antikörper
gegen HIV 1/2, HCV und kein Hepatitis Bs-Antigen nachgewiesen wurden. Da trotzdem eine Infektion
nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann, muss das Produkt mit der gleichen Sorgfalt
behandelt werden wie die Patientenproben.
* Während des gesamten Testablaufs müssen geeignete Einmalhandschuhe getragen werden.
* Die Konjugate enthalten Natriumazid. Eine Berührung mit der Haut oder Schleimhaut ist zu
vermeiden.
* Sämtliche Reagenzien und Materialien, die mit potentiell infektiösen Proben in Berührung kommen,
müssen mit geeigneten Desinfektionsmitteln behandelt oder mindestens 1 Stunde bei 121°C
autoklaviert werden.
* Inkubationsschalen nur einmal verwenden.
* Streifen vorsichtig mit einer Plastikpinzette handhaben.
+LQZHLVH]XU+DQGKDEXQJ
Die Reagenzien vor und nach Gebrauch bei 2°C - 8°C lagern, QLFKWHLQIULHUHQ. Vor Testbeginn sind alle
Bestandteile für mindestens 30 Minuten auf 18°C - 25°C (Raumtemperatur) zu temperieren. Die
Testdurchführung erfolgt ebenfalls bei Raumtemperatur.
Vor Gebrauch die Kontrollseren sowie die konzentrierten Konjugate gut durchmischen. Die
Patientenseren ebenfalls gut mischen.
Das Röhrchen mit den Teststreifen ist erst unmittelbar vor Gebrauch zu öffnen, um eine
Kondenswasserbildung zu vermeiden. Die nicht benötigten Streifen verbleiben im Röhrchen und werden
weiterhin bei 2°C - 8°C gelagert (Röhrchen wieder gut verschließen, Teststreifen dürfen vor
Versuchsbeginn nicht feucht werden!).
Die Schwachpositiv Kontrolle muss bei jedem Versuchsdurchgang unabhängig von der Anzahl der zu
testenden Seren mitgeführt werden. Nur so ist die korrekte Testinterpretation möglich.
Die Packungen tragen ein Verfallsdatum, nach dessen Erreichen keine Qualitätsgarantie mehr
übernommen werden kann.
Es dürfen nur Einzelreagenzien verwendet werden, deren Chargennummer mit der entsprechenden
Chargennummer auf dem Etikett der Kitverpackung übereinstimmt.
Der Test ist nur von geschultem und autorisiertem Fachpersonal durchzuführen.
Bei substantiellen Änderungen am Produkt, bzw. der Anwendungsvorschrift kann die Anwendung
außerhalb der von MIKROGEN vorgegebenen Zweckbestimmung liegen.
Automatisierung ist möglich, nähere Informationen erhalten Sie von MIKROGEN.
-4-
0,.52*(1
*HEUDXFKVLQIRUPDWLRQ
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
+HUVWHOOXQJGHU/|VXQJHQ
+HUVWHOOXQJGHVJHEUDXFKVIHUWLJHQ:DVFKSXIIHUV
Dieser Puffer wird für die Serum- und Konjugatverdünnung sowie die Waschschritte benötigt.
Vor dem Verdünnen ist das Volumen des Waschpuffers für die entsprechende Anzahl der
durchzuführenden Tests zu bestimmen.
Das Magermilchpulver wird zuerst in Waschpuffer-Konzentrat vorgelöst und diese Mischung dann mit
deionisiertem Wasser auf das Endvolumen aufgefüllt (Verdünnung: 1 + 9). Die benötigten Mengen sind
der Tabelle 2 zu entnehmen. Volumina für in der Tabelle nicht aufgeführte Streifen-Anzahlen sind
rechnerisch zu ermitteln.
Gebrauchsfertiger Waschpuffer kann bei 2°C - 8°C vier Wochen gelagert werden.
7DEHOOH Waschpuffer pro eingesetzte Teststreifen
HLQJHVHW]WH
7HVWVWUHLIHQ
0DJHUPLOFK
3XOYHU
:DVFKSXIIHU
.RQ]HQWUDW
'HLRQLVLHUWHV
:DVVHU
JHEUDXFKVIHUWLJHU
:DVFKSXIIHU
1
0,1 g
2 ml
18 ml
20 ml
2
0,2 g
4 ml
36 ml
40 ml
3
0,3 g
6 ml
54 ml
60 ml
5
0,5 g
10 ml
90 ml
100 ml
10
1g
20 ml
180 ml
200 ml
15
1,5 g
30 ml
270 ml
300 ml
20
2g
40 ml
360 ml
400 ml
+HUVWHOOXQJGHU.RQMXJDWO|VXQJHQ
Die Konjugatlösung für die IgG- bzw. IgM-Bestimmung ist unmittelbar vor Gebrauch herzustellen, eine
Lagerung der gebrauchsfertigen Konjugatlösung ist nicht möglich.
Ein Teil des IgG-Konjugat-Konzentrats wird mit 1000 Teilen gebrauchsfertigem Waschpuffer verdünnt
(1 + 1000).
Ein Teil des IgM-Konjugat-Konzentrats wird mit 500 Teilen gebrauchsfertigem Waschpuffer verdünnt
(1 + 500).
Die benötigten Mengen sind der Tabelle 3 zu entnehmen. Volumina für in der Tabelle nicht aufgeführte
Streifen-Anzahlen sind rechnerisch zu ermitteln.
7DEHOOH Volumina der Anti-human-IgG- bzw. IgM-Konjugat-Verdünnung
HLQJHVHW]WH
7HVWVWUHLIHQ
,J*.RQMXJDW
.RQ]HQWUDW
,J0.RQMXJDW
.RQ]HQWUDW
JHEUDXFKVIHUWLJHU
:DVFKSXIIHU
1
2 µl
4 µl
2 ml
2
4 µl
8 µl
4 ml
3
6 µl
12 µl
6 ml
5
10 µl
20 µl
10 ml
10
20 µl
40 µl
20 ml
15
30 µl
60 µl
30 ml
20
40 µl
80 µl
40 ml
Die Mengen sind ohne Totvolumen berechnet. Je nach Abarbeitung (manuell bzw. an einem Gerät) bitte zusätzliche
Konjugatlösung für 1 bis 3 Streifen ansetzen.
6XEVWUDWO|VXQJ
Das Substrat ist gebrauchsfertig. Vor Beginn der Färbung auf Raumtemperatur (18°C - 25°C) bringen.
Eine Kontamination der nicht verwendeten Substratlösung durch unsterile Pipettenspitzen etc. muss
unbedingt vermieden werden, da dadurch die Sensitivität des Testes beeinträchtigt werden kann.
-5-
UHFRPBlot UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
*HEUDXFKVLQIRUPDWLRQ
0,.52*(1
/DJHUXQJXQG+DOWEDUNHLW
Die Reagenzien vor und nach Gebrauch bei 2°C - 8°C lagern.
Gebrauchsfertiger Waschpuffer kann bei 2°C - 8°C vier Wochen gelagert werden.
Die Konjugatlösung muss immer frisch zubereitet werden.
3UREHQPDWHULDO
Das Probenmaterial kann Serum oder Plasma sein, das nach Entnahme möglichst rasch vom
Blutkuchen getrennt wurde, um eine Hämolyse zu vermeiden. Hitzeinaktivierte Proben können zu
erhöhten Hintergrundreaktionen führen. Eine mikrobielle Kontamination der Probe ist unbedingt zu
vermeiden. Unlösliche Stoffe sind vor der Inkubation aus der Probe zu entfernen.
Die Verwendung von lipämischen, hämolysierten oder trüben Proben kann einen dunklen Hintergrund
auf den Streifen UHFRPBlot CMV IgG/IgM ergeben. Diese Proben können darüber hinaus zu
verfälschten Ergebnissen führen und sollten daher nicht verwendet werden.
$FKWXQJ
6ROOHQ GLH %HVWLPPXQJHQ QLFKW VRIRUW HUIROJHQ NDQQ GDV 3UREHQPDWHULDO ELV ]X :RFKHQ EHL
ƒ&ƒ& DXIEHZDKUW ZHUGHQ (LQH OlQJHUH /DJHUXQJ GHU 3UREHQ LVW GXUFK $XIEHZDKUXQJ EHL
ƒ&RGHUWLHIHUP|JOLFK(LQZLHGHUKROWHV(LQIULHUHQXQG$XIWDXHQGHU3UREHQZLUGZHJHQGHU
*HIDKUIHKOHUKDIWHU5HVXOWDWHQLFKWHPSIRKOHQ
7HVWGXUFKIKUXQJ
$OOJHPHLQHV
Die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse hängt in starkem Maße vom gleichmäßigen Waschen der
Streifen ab. Die unter 9.3 und 9.5 beschriebenen Waschfrequenzen sollten deshalb immer eingehalten
werden.
1.
,QNXEDWLRQGHU3UREHQ
Für jeden Testansatz wird eine Vertiefung einer Inkubationsschale benötigt. In die Vertiefungen
werden je PO des gebrauchsfertigen Waschpuffers pipettiert. In die mit gebrauchsfertigem
Waschpuffer gefüllten Vertiefungen wird anschließend je ein Teststreifen vorsichtig mit Hilfe einer
Pinzette eingetaucht. Die Streifennummerierung zeigt nach oben.
$FKWXQJ
'LH 6WUHLIHQ PVVHQ YROOVWlQGLJ PLW JHEUDXFKVIHUWLJHP :DVFKSXIIHU EHQHW]W XQG
XQWHUJHWDXFKWVHLQ
Verwendete Röhrchennummer und Streifennummer im Auswertebogen notieren.
2. 3UREHQ]XJDEH
,J*,J07HVWGXUFKIKUXQJ—O einer unverdünnten Probe (Humanserum oder Plasma) oder der
entsprechenden Schwachpositiv Kontrolle werden je Inkubationsansatz zum Teststreifen pipettiert
(Verdünnung 1 + 100).
Bitte achten Sie darauf, die Probe an einem Ende des untergetauchten Streifens in den
Waschpuffer einzupipettieren und schnellstmöglich durch vorsichtiges Schütteln der
Inkubationswanne einzumischen.
Probennummern und zu detektierende Immunglobulinklasse (IgG, IgM) im Auswertebogen notieren.
Die Inkubationsschale wird mit dem Kunststoffdeckel abgedeckt und unter leichtem Schütteln
6WXQGH bei Raumtemperatur inkubiert.
$FKWXQJ
(V LVW GDUDXI ]X DFKWHQ GDVV GLH ,QNXEDWLRQVO|VXQJHQ QLFKW LQ DQGHUH 9HUWLHIXQJHQ
YHUVFKOHSSWZHUGHQLQVEHVRQGHUHEHLPgIIQHQXQG6FKOLH‰HQGHV'HFNHOVVLQG6SULW]HU]X
YHUPHLGHQ
-6-
0,.52*(1
*HEUDXFKVLQIRUPDWLRQ
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
:DVFKHQ
1.
Nach der Inkubation werden die Kunststoffdeckel vorsichtig von den Inkubationsschalen
abgenommen.
2.
Die Serumverdünnung wird vorsichtig aus den einzelnen Vertiefungen abgesaugt.
$FKWXQJ
1DFK GHP $EVDXJHQ GHU /|VXQJHQ DXV HLQHU 9HUWLHIXQJ VLQG GLH 3LSHWWHQVSLW]HQ ]X
ZHFKVHOQRGHUQDFKMHGHP$EVDXJYRUJDQJJXW PLW GHLRQLVLHUWHP :DVVHU ]X VSOHQ GD GLH
*HIDKUHLQHU9HUVFKOHSSXQJEHVWHKW
%HL PDVFKLQHOOHU $EDUEHLWXQJ VLQG GLHVEH]JOLFK GLH +LQZHLVH GHV *HUlWHKHUVWHOOHUV ]X
EHDFKWHQ
3.
In jede Vertiefung werden anschließend PO des gebrauchsfertigen Waschpuffers gegeben und für
0LQXWHQ unter leichtem Schütteln auf dem Schüttler gewaschen. Nach dem Waschvorgang wird
der Waschpuffer abgesaugt.
4.
Der Waschschritt unter Punkt 3 wird insgesamt GUHLPDO durchgeführt.
,QNXEDWLRQPLW3HUR[LGDVH.RQMXJDW
Nach dem Waschen der Streifen werden in jede Vertiefung PO der entsprechend vorbereiteten
Konjugatlösung (siehe Tabelle 3) gegeben und 0LQXWHQ unter leichtem Schütteln bei
Raumtemperatur inkubiert. Dabei wird die Inkubationsschale mit dem Kunststoffdeckel abgedeckt.
:DVFKHQ
Die Konjugatlösungen werden aus den Inkubationswannen abgesaugt und die Streifen erneut
gewaschen (vergleiche 9.3).
6XEVWUDWUHDNWLRQ
In jede Vertiefung werden PO 6XEVWUDWO|VXQJ gegeben und ±0LQXWHQ unter leichtem
Schütteln und unter Beobachtung bei Raumtemperatur inkubiert.
$FKWXQJ
'HQ)lUEHSUR]HVVEHREDFKWHQXQGDOOH6WUHLIHQVRODQJHLQGHU6XEVWUDWO|VXQJEHODVVHQELVEHL
GHQ PLW GHU 6FKZDFKSRVLWLY 6HUXPNRQWUROOH LQNXELHUWHQ 6WUHLIHQ GLH S%DQGH VFKZDFK ]X
VHKHQLVW
%HL KRFKSRVLWLYHQ 6HUHQ NDQQ HV ]X HLQHU hEHUUHDNWLRQ GHU )lUEXQJ NRPPHQ (V ZLUG
HPSIRKOHQEHLVROFKHQ6WUHLIHQGLH)lUEXQJYRU]HLWLJ]XEHHQGHQ
$EVWRSSHQGHU5HDNWLRQ
1.
Nach Absaugen der Substratlösung werden die Streifen dreimal kurz mit deionisiertem Wasser
gewaschen.
2.
Die Streifen werden vorsichtig mit einer Plastikpinzette aus dem Wasser entnommen und zum
Trocknen für ca. 2 Stunden zwischen 2 Lagen saugfähigen Papiers gelegt. Anschließend können
die Streifen auf dem beigelegten Auswertebogen aufgeklebt und die Ergebnisse protokolliert
werden.
3.
Die Streifen sollten vor Licht geschützt aufbewahrt werden.
'XUFKIKUXQJGHU$YLGLWlWVEHVWLPPXQJ
Die Durchführung der Aviditätsbestimmung mit dem UHFRPBlot CMV
Gebrauchsinformation zu dem Aviditätsreagenz (Artikel-Nr. 11010) beschrieben.
-7-
IgG
wird
in
der
UHFRPBlot UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
*HEUDXFKVLQIRUPDWLRQ
0,.52*(1
=XVDPPHQIDVVXQJGHU7HVWGXUFKIKUXQJ
1.
alle Reagenzien auf Raumtemperatur bringen
2.
in 2 ml gebrauchsfertigem Waschpuffer die Streifen einlegen, die Streifen müssen komplett
untergetaucht sein
3.
jeweils 20 µl von der Probe bzw. Kontrolle einpipettieren
4.
1 Stunde bei Raumtemperatur unter leichtem Schütteln inkubieren
5.
dreimal je 5 Minuten, mit je 2 ml gebrauchsfertigem Waschpuffer, auf dem Schüttler waschen
6.
2 ml gebrauchsfertige Konjugatlösung zugeben
7.
45 Minuten bei Raumtemperatur unter leichtem Schütteln inkubieren
8.
dreimal je 5 Minuten, mit je 2 ml gebrauchsfertigem Waschpuffer, auf dem Schüttler waschen
9.
1,5 ml der Substratlösung zugeben; 5 - 10 Minuten bei Raumtemperatur unter leichtem
Schütteln inkubieren. Sollbanden siehe 9.6
10. mindestens dreimal mit deionisiertem Wasser waschen
11. 2 Stunden zwischen 2 Lagen saugfähigen Papiers trocknen und das Ergebnis ablesen
$XVZHUWXQJ
%HZHUWXQJGHU%DQGHQLQWHQVLWlW
1. Bei jeder Testdurchführung muss unabhängig von der Anzahl der Proben die Schwachpositiv
Serumkontrolle mitgeführt werden. Die Schwachpositiv Serumkontrolle dient zur Abgrenzung der
Reaktivität von der Hintergrund-Reaktivität (Cutoff).
2. Notieren Sie im beigefügten Auswertebogen Datum, Chargen- und Röhrchen-Nummer, sowie die
detektierte Antikörperklasse.
3. Tragen Sie die Proben-Identifizierungs-Nummern in das Protokollblatt ein.
4. Kleben Sie nun mit einem Klebestift die dazugehörigen Teststreifen in die entsprechenden Felder
des Auswertebogens. Richten Sie dazu die Teststreifen mit der Reaktions-Kontrollbande an der
eingezeichneten Markierungslinie aus. Kleben Sie dann mit einem durchsichtigen Klebeband die
Teststreifen links von der Markierungslinie an. Flächiges Ankleben der ganzen Teststreifen mit
Klebestift oder Klebeband kann zu Veränderungen der Färbung führen.
5. Den vorentwickelten Kontrollstreifen mit den markierten Antigenbanden zur Orientierung an die
aufgeklebten Teststreifen legen, und die reagierenden Banden identifizieren. Der vorentwickelte
Kontrollstreifen ist kitspezifisch und stammt aus demselben Nitrozellulose-Block wie die Teststreifen
im Testkit. Die Molekulargewichte bzw. die Bezeichnungen der Antigenbanden sind markiert.
6. Die Bandenintensitäten auf dem Probenstreifen werden im Vergleich zur Schwachpositiv Kontrolle
gesondert für jede Immunglobulinklasse bewertet (s. 11.2 bzw. Tabelle 4) und in den
Auswertebogen eingetragen.
.RQWUROOHUJHEQLVVH
Das Mitführen der Schwachpositiv Kontrolle ist unerlässlich. Dabei sollen die Testbedingungen
(Sensitivität) geprüft und die Reaktivität mit den einzelnen Antigenbanden bestätigt werden. Die
Lokalisation der Banden muss mit dem beigefügten Kontrollstreifen übereinstimmen.
Die Kontrollbande (Reaktions-Kontrolle) unterhalb der Streifennummer dient zur Überprüfung der
Testdurchführung, und muss in jedem Fall eine deutliche Färbung zeigen.
Die mit der Schwachpositiv-Serumkontrolle inkubierten Teststreifen dienen als Cutoff und sollten
nachfolgende Bandenmuster aufzeigen:
-8-
0,.52*(1
•
*HEUDXFKVLQIRUPDWLRQ
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
,J*6FKZDFKSRVLWLY6HUXPNRQWUROOH&XWRII
Es sollten folgende Banden zu sehen sein:
Reaktions-Kontrollbande, p150, weitere Banden können zusätzlich erscheinen.
Reaktions-Ktr.
•
IE1
p150
CM2
p65
gB1
gB2
,J06FKZDFKSRVLWLY6HUXPNRQWUROOH&XWRII
Es sollten folgende Banden zu sehen sein:
Reaktions-Kontrollbande, p150, weitere Banden können zusätzlich erscheinen.
Reaktions-Ktr.
IE1
p150
CM2
p65
gB1
gB2
Die Bewertung der Intensität aller Banden, sowohl im IgG als auch im IgM, orientiert sich an der p150Bande der Schwachpositiv-Kontrolle.
7DEHOOHBandenintensität
Intensität
Banden
-
keine Reaktion
sehr schwache Intensität (geringer als die p150-Bande der Schwachpositiv-Kontrolle)
+/-
schwache Intensität (entsprechend der p150-Bande der Schwachpositiv-Kontrolle)
+
gut sichtbare Intensität (stärker als die p150-Bande der Schwachpositiv-Kontrolle)
2+
sehr starke Intensität
3+
7HVWHUJHEQLVVHXQG7HVWLQWHUSUHWDWLRQ
Die serologische Immunantwort des Menschen auf eine CMV-Infektion zeichnet sich durch eine hohe
Variabilität aus. Vor allem die Tatsache, dass IgM-Antikörper in einigen Fällen noch über Jahre nach der
Infektion nachweisbar bleiben bzw. frische Infektionen in seltenen Fällen sehr geringe oder gar nicht
nachweisbare IgM-Titer aufweisen können, erschwert die Interpretation serologischer Befunde.
Für die Beurteilung des CMV-Immunstatus sollten immer die Ergebnisse des IgG- und IgM-Nachweises
zusammen betrachtet werden.
,QWHUSUHWDWLRQGHV,J*1DFKZHLVHV
7DEHOOH Auswertung der Banden beim IgG-Nachweis
,J*QHJDWLY
•
keine CMV-spezifischen Banden
•
Banden in sehr schwacher Intensität (entspricht +/-)
•
isolierte p65-Bande in schwacher Intensität, auch zusammen mit weiteren
Banden in sehr schwacher Intensität (entspricht +/-)
• Antikörper gegen p150 in mindestens schwacher Intensität (entspricht +),
(in der Regel finden sich auch Antikörper gegen weitere Antigene)
•
p150 negativ, oder sehr schwache Intensität (entspricht +/-), aber CM2 in
gut sichtbarer Intensität (entspricht 2+) sowie mindestens eine weitere
Bande in schwacher Intensität (entspricht +)
•
alle anderen Konstellationen
,J*SRVLWLY
,J*IUDJOLFK
-9-
UHFRPBlot UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
*HEUDXFKVLQIRUPDWLRQ
0,.52*(1
,QWHUSUHWDWLRQGHV,J01DFKZHLVHV
7DEHOOHAuswertung der Banden beim IgM-Nachweis
,J0QHJDWLY
•
keine spezifischen Banden
•
Banden mit sehr schwacher Intensität (entspricht +/-)
•
isolierte Bande (außer p150) mit schwacher Intensität (entspricht +), im Fall
von p65 auch zusammen mit weiteren Banden in sehr schwacher Intensität
(entspricht +/-)
•
Antikörper gegen p150 mit mindestens schwacher Intensität (entspricht +)
und zusätzlich mindestens eine weitere Bande in schwacher Intensität
(entspricht +)
•
p150 als isolierte Bande in gut sichtbarer Intensität (entspricht 2+)
•
alle anderen Konstellationen
,J0SRVLWLY
,J0IUDJOLFK
=XVDPPHQIDVVHQGH7HVWLQWHUSUHWDWLRQ
Die Testergebnisse im UHFRPBlot CMV IgG, IgM lassen sich LQ GHU 5HJHO wie unten beschrieben
beurteilen.
Es ist zu beachten, dass es in Einzelfällen Abweichungen des Verlaufs der Immunantwort von diesen
typischen Konstellationen geben kann. Dies muss bei der Interpretation der Testergebnisse
berücksichtigt werden (s.a. 12.2 und 12.3.).
•
UHFRPBlot CMV IgG positiv, Reaktivität gegen J% QHJDWLY (Reaktivität gegen gB1-Bande kann
vorhanden sein)
UHFRPBlot CMV IgM positiv oder negativ
9HUGDFKWDXI&093ULPlULQIHNWLRQ
oder
9HUGDFKW DXI &09,QIHNWLRQ GLH PLQGHVWHQV :RFKHQ ]XUFNOLHJW J%
1RQUHVSRQGHU
Zur Abklärung der beiden Möglichkeiten sollte eine IgG-Aviditätsbestimmung durchgeführt werden
(siehe 11.5)
•
UHFRPBlot CMV IgG positiv, NHLQH5HDNWLYLWlWJHJHQSXQGJ%
UHFRPBlot CMV IgM positiv
9HUGDFKWDXI &093ULPlULQIHNWLRQLQQHUKDOEGHUHUVWHQ:RFKHQQDFK,QIHNWLRQ
•
UHFRPBlot CMV IgG positiv, 5HDNWLYLWlW JHJHQ J% (mit oder ohne Reaktivität gegen gB1) in
mindestens schwacher Intensität vorhanden
UHFRPBlot CMV IgM positiv (auch Resttiter möglich) oder bereits negativ
9HUGDFKWDXI &09,QIHNWLRQGLHPLQGHVWHQV:RFKHQ]XUFNOLHJW
•
UHFRPBlot CMV IgG positiv PLW LVROLHUWHU 5HDNWLYLWlW JHJHQ S (mit Reaktivität gegen gB1
und/oder gB2)
UHFRPBlot CMV IgM meist negativ (positiver, persistierender IgM-Titer gegen p150 möglich)
9HUGDFKWDXI ]XUFNOLHJHQGH&09,QIHNWLRQLQGHU5HJHOlOWHUDOV0RQDWH
$XIJUXQG GHU 9DULDELOLWlW GHU ,PPXQDQWZRUW LQVEHVRQGHUH EHL LPPXQVXSSULPLHUWHQ 3DWLHQWHQ
VROOWHQ GLH WKHUDSHXWLVFKHQ .RQVHTXHQ]HQ GHU VHURORJLVFKHQ %HIXQGXQJ LPPHU LP
=XVDPPHQKDQJPLWGHQNOLQLVFKHQ'DWHQJH]RJHQZHUGHQ
- 10 -
0,.52*(1
*HEUDXFKVLQIRUPDWLRQ
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
+LQZHLVH]XU7HVWLQWHUSUHWDWLRQ
-
Antikörper gegen p150 sind in der Regel bei jeder CMV-Infektion nachweisbar. Es kann vorkommen,
dass im IgG unmittelbar nach Erstinfektion keine Reaktivität gegen p150 vorhanden ist.
-
Bei einer Erstinfektion werden im IgG außer den - in den meisten Fällen auftretenden - Antikörpern
gegen p150 auch Antikörper gegen IE1, CM2 und p65 gebildet. Es sind keine Antikörper gegen das
Glykoprotein gB2 vorhanden. In der Regel liegt ein positiver IgM-Befund vor (meist Abfall des IgMTiters nach 6 bis 12 Wochen).
-
IgG-Reaktivität gegenp150 und Glykoproteine (gB1 und/oder gB2) ohne sonstige Reaktivitäten im
IgG und ein negatives IgM-Ergebnis sind typisch für eine länger zurückliegende Infektion (in der
Regel älter als 6 Monate).
-
Antikörper gegen gB1 können bereits eine Woche nach Serokonversion auftreten, Antikörper gegen
gB2 findet man in der Regel frühestens nach 6 - 8 Wochen. Die Anwesenheit von Antikörpern gegen
gB2 schließt somit mit hoher Wahrscheinlichkeit eine CMV-Infektion in den letzten 6 - 8 Wochen
aus. Anders verhält es sich, wenn nur Antikörper gegen gB1 zu finden sind. Hier kann es sich um
eine Erstinfektion mit einer extrem frühen Antikörperbildung gegen gB1 oder um eine
zurückliegende Infektion eines gB2-Nonresponders handeln.
-
Die Wahrscheinlichkeit einer negativen Reaktivität gegen gB1 und/oder gB2 bei zurückliegenden
Infektionen („gB-Nonresponder“) besteht nach den Evaluierungsdaten zu ca. 20%. Diese können
mittels der Aviditätsbestimmung der Antikörper gegen IE1, p150 und CM2 von Primärinfektionen
unterschieden werden (siehe dazu Punkt 11.3.3 und 11.5.2 ).
-
Reaktivierte CMV-Infektionen können generell serologisch nur bedingt diagnostiziert werden. Eine
lang anhaltende hohe IgG-Reaktivität gegen p150, das Membran-Glykoprotein (gB1, gB2) sowie
auch gegen CM2, p65 und IE1, bei positivem IgM-Ergebnis, kann jedoch als ein Hinweis auf eine
Reaktivierung gewertet werden. Dies muss jedoch in jedem Fall durch den Nachweis von pp65 oder
durch eine positive PCR (Nachweis einer akuten Virämie) bestätigt werden.
-
Generell muss aufgrund der Variabilität der Immunantwort die serologischen Befundung als
Ergänzung zum klinischen Bild betrachtet werden. Für die Interpretation der Testergebnisse sind in
jedem Fall auch die klinischen Befunde und die zugehörige Anamnese mit einzubeziehen. Bei
unklaren oder fraglichen Befunden empfiehlt es sich ein Folgeserum anzufordern.
Dunkle Teststreifen: Manche Seren von Patienten können auf dem gesamten Nitrozellulose-Streifen
eine dunkle, durchgängige oder gemusterte Färbung erzeugen (z.B. bei Seren von Patienten mit
Milcheiweiß-Allergien). Hierfür sind unterschiedliche Faktoren aus dem jeweiligen Patienten-Serum
verantwortlich. Die Auswertung dieser Streifen ist in der Regel nur mit Einschränkungen möglich. So
sind z.B. "inverse" Banden (weisse Banden auf dunklem Hintergrund) als negativ zu werten. Das
entsprechende Serum sollte in jedem Fall mittels anderer serologischer Methoden überprüft werden.
'LDJQRVHHUZHLWHUXQJGXUFK$YLGLWlWVEHVWLPPXQJ
Die Bestimmung der Avidität von CMV IgG-Antikörpern ist mit dem Aviditätsreagenz, Artikel-Nr. 11010
möglich.
Da im UHFRPBlot CMV die Antigene getrennt dargestellt werden, kann die Avidität der entsprechenden
Antikörper einzeln betrachtet werden - ein wichtiger Aspekt aufgrund der unterschiedlichen
Aviditätsreifung der Antikörper.
Über die Bestimmung der Avidität der Antikörper gegen IE1, p150 und CM2 kann der Infektionszeitpunkt
zusätzlich eingegrenzt werden. Bei einer Erstinfektion sind Antikörper gegen IE1, p150 und CM2 in der
Regel niedrig avide, während bei einer zurückliegenden Infektion sowohl Antikörper gegen IE1, p150
und CM2, soweit vorhanden, meist hoch avide sind.
7HVWSULQ]LSXQG7HVWGXUFKIKUXQJ
Die Testdurchführung der Avidität wird in der Gebrauchsinformation zum Aviditätsreagenz (Artikel-Nr.:
11010) detailliert beschrieben. Die Abarbeitung der Avidität im UHFRPBlot CMV IgG entnehmen Sie bitte
dieser Anleitung.
- 11 -
UHFRPBlot UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
*HEUDXFKVLQIRUPDWLRQ
0,.52*(1
,QWHUSUHWDWLRQGHU$YLGLWlWLPUHFRP%ORW&09,J*
•
Vergleichen Sie die Intensitäten der entsprechenden Banden auf den beiden Teststreifen (IgGStreifen und Aviditätsstreifen), die mit dem gleichen Serum inkubiert wurden. Achten Sie darauf, ob
sich die Intensitäten verändert haben. Banden auf dem IgG-Streifen, die in ihrer Reaktivität geringer
als der Cutoff sind, werden nicht berücksichtigt.
•
Bei hoher Avidität nimmt die Bandenintensität des Aviditätsstreifens nicht bis kaum ab
(Bandenintensität von 75 bis 100% des IgG-Streifens). Von niedriger Avidität spricht man bei
mindestens 50%iger Intensitätsabnahme.
•
Nur die Aviditätsreifung von $QWLN|USHU JHJHQ ,( S XQG &0 wird für eine weiterführende
Diagnostik betrachtet. Die Aviditätsreifung von Antikörpern gegen p65 ist sehr variabel und eignet
sich deswegen nicht. Die Aviditätsreifung von Antikörpern gegen gB1 und gB2 spielt eine
untergeordnete Rolle, da v.a. bei fehlenden Antikörpern gegen gB2 eine weitere Abklärung der
Befunde durch die Aviditätsbestimmung nötig ist.
•
Eine komplette bis starke Intensitätsabnahme (niedrige Avidität) YRQ PLQGHVWHQV ]ZHL GHU GUHL
$QWLJHQEDQGHQ,(SXQG&0 ist als ein sehr wahrscheinlicher Hinweis auf eine Erstinfektion
(innerhalb der letzten 14 Wochen) zu sehen.
•
Sind zwei der drei betrachteten Antikörper (gegen IE1, p150 und CM2) hoch avide, so liegt mit hoher
Wahrscheinlichkeit eine Infektion vor, die mindestens 6 - 8 Wochen zurückliegt.
•
Bei der Aviditätsreifung der Antikörper ist es wichtig zu beachten, dass es sich um einen fließenden
Prozess handelt. Das parallele Auftreten von niedrig aviden und hoch aviden Seren in dem Zeitraum
von 6 – 14 Wochen ist kein Widerspruch, sondern lediglich ein Ausdruck der individuell
unterschiedlichen Aviditätsreifung. Während bei einem Patienten die Aviditätsreifung nach ca. 6 – 8
Wochen abgeschlossen sein kann, findet man bei einem anderen Patienten niedrig avide Seren bis
zu einem Zeitraum von 14 Wochen (siehe dazu auch die Evaluierungsdaten unter 12.3)
•
Bei intermediären Aviditäten (Bandenintensität zwischen 50 und 75% des IgG-Streifens) können
keine Aussagen über den Infektionszeitpunkt getroffen werden.
•
Generell gilt, dass für die Aviditätsbeurteilung keine absoluten Regeln aufgestellt werden können. Es
ist zu beachten, dass niedrige Aviditäten auch bei zurückliegenden Infektionen zu finden sind, da
eine Reifeverzögerung der Avidität möglich ist.
•
Die Interpretation der Avidität muss immer im Zusammenhang mit den gesamten
Untersuchungsergebnissen erfolgen. Unklare oder fraglich serologische Ergebnisse sollten mit
einem 2 bis 3 Wochen später abgenommenen Folgeserum noch einmal getestet werden.
.OLQLVFKH(UJHEQLVVH
6HQVLWLYLWlWXQG6SH]LILWlW
,J*
Insgesamt wurden Seren mit dem UHFRPBlot CMV ,J* im Vergleich mit einem kommerziell
erhältlichen ELISA getestet. Dieses Kollektiv bestand aus Proben einer Routinediagnostik, 15 CMVSeroverläufen mit insgesamt Proben, 7 Serokonversionen mit insgesamt Seren, Seren mit
IgM-Vorbefund sowie Proben mit potentiell problematischen Proben (Autoimmunerkrankungen,
Schwangere, EBV-Frischinfektionen, ikterische, hämolytische oder lipämische Seren).
,J*
UHFRPBlot CMV
IgG
ELISA CMV IgG
positiv
negativ
fraglich
positiv
327
4
1
negativ
2
193
10
fraglich
0
8
2
- 12 -
0,.52*(1
*HEUDXFKVLQIRUPDWLRQ
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
Für die Betrachtung von Sensitivität und Spezifität wurden die fraglichen Ergebnisse nicht verwendet.
Im Vergleich mit dem verwendeten, kommerziellen ELISA ergibt sich:
Spezifität:
193/(4 + 193) x 100 = 98,0%
Sensitivität:
327/(327 + 2) x 100 = 99,4%
25 der getesteten Seren (4,4%) weisen ein diskrepantes Ergebnis auf (inklusive der fraglichen
Befunde): Etwa die Hälfte davon zeigt im UHFRPBlot eine stärkere Reaktivität; der Großteil dieser Proben
lässt sich zugunsten des UHFRPBlot CMV erklären, da es sich meist um Vertreter von Verläufen handelt.
Der zweite Teil der diskrepanten Befunde zeigt im Blot eine geringere Reaktivität im Vergleich zum
ELISA. Alle Seren liegen im IgG-Titer an der unteren Nachweisgrenze; es handelt sich hier um
Schwankungen bzw. Befunde im „Cutoff“-Bereich.
,J0
Seren wurden im UHFRPBlot CMV ,J0 im Vergleich mit einem kommerziell erhältlichen ELISA
getestet. Diese Proben sind bis auf wenige Ausnahmen mit dem Serenkollektiv der IgG-Evaluierung
übereinstimmend.
,J0
ELISA CMV IgM
UHFRPBlot CMV
IgM
positiv
negativ
fraglich
positiv
174
20
11
negativ
3
308
2
fraglich
5
28
7
Für die Betrachtung von Sensitivität und Spezifität wurden die fraglichen Ergebnisse nicht verwendet.
Im Vergleich mit dem verwendeten, kommerziellen ELISA ergibt sich:
Spezifität:
308/(20 + 308) x 100 = 93,9%
Sensitivität:
174/(174 + 3) x 100 = 98,3%
Bei insgesamt 58 Proben ist im UHFRPBlot CMV eine stärkere Reaktivität verglichen mit dem ELISA
aufgetreten. (ELISA negativ/Blot positiv (19); ELISA negativ/Blot fraglich (28); ELISA fraglich/Blot positiv
(11)).
Ca. 3/4 der Ergebnisse lassen sich zugunsten des UHFRPBlot CMV erklären, z.B. gleichzeitig
auftretende, hoch positive IgG-Titer, Reaktivierungen, kurz zurückliegende Erstinfektionen. In diesen
Fällen erscheint ein IgM-Titer wahrscheinlich und kann Ausdruck einer höheren IgM-Sensitivität des
Blots bei bestimmten Proben sein.
Bei ca. 15 Proben handelt es sich entweder um IgG-positive Proben mit einem Resttiter im IgM oder um
IgG-negative Seren mit einer unspezifischen IgM-Reaktion, die nur im Blot reaktiv gefunden werden.
10 Seren zeigen im Blot eine geringere Reaktivität als im ELISA (ELISA positiv/Blot fraglich (5) bzw.
negativ (3), ELISA fraglich/Blot negativ (2)). Während 7 Seren aus Verläufen und Serokonversionen
stammen und das fragliche/positive IgM Ergebnis im ELISA erklärbar wäre, bedürfen die restlichen drei
Proben der weiteren Abklärung.
(YDOXLHUXQJVGDWHQ]XU(LQJUHQ]XQJGHV,QIHNWLRQV]HLWSXQNWV
In einer externen Studie wurden 69 Verläufe (insgesamt 258 Seren) untersucht. Die Ergebnisse sind im
folgenden zusammengefasst.
- 13 -
UHFRPBlot UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
*HEUDXFKVLQIRUPDWLRQ
0,.52*(1
,J*5HDNWLYLWlWJHJHQJ%%DQGHQ
In der Verlaufsstudie wurde der zeitliche Verlauf des Auftretens von IgG-Antikörpern gegen gB
untersucht. Es zeigte sich, dass bei ca. 17% der Verläufe Antikörper gegen gB1 schon vor Ablauf von 6
Wochen gefunden wurden. Antikörper gegen gB2 dagegen wurden in der Regel erst nach Ablauf von 6
bis 8 Wochen gefunden, lediglich bei einem Verlauf waren diese Antikörper schon vor Ablauf von 6 bis 8
Wochen nachweisbar. Die Anwesenheit von Antikörpern gegen gB2 schließt somit mit hoher
Wahrscheinlichkeit eine Infektion innerhalb der letzten 6 bis 8 Wochen aus.
)HKOHQGH,J*5HDNWLYLWlWJHJHQSEHLIULVFKHQ,QIHNWLRQHQ
In der Verlaufsstudie war bei 20 Verläufen (29%) im frühen Stadium der Infektion das Fehlen von IgGAntikörpern gegen p150 zu beobachten (bei gleichzeitig positivem IgG-Befund). Bei 19 dieser 20
Verläufe wurden diese Antikörper innerhalb der ersten 6 bis 8 Wochen nach Infektion gebildet. Lediglich
ein Verlauf wies Antikörper gegen p150 erst zu einem späteren Zeitpunkt auf. Das Fehlen von
Antikörperreaktivitäten gegen p150 (bei einem positiven IgG-Befund) spricht somit für eine frische
Infektion innerhalb der ersten 6 - 8 Wochen nach Infektion.
,J*5HDNWLYLWlW JHJHQ LVROLHUWHV S PLW $QWLN|USHUQ JHJHQ J% XQGRGHU J% EHL ODQJ
]XUFNOLHJHQGHQ,QIHNWLRQHQ
Isolierte IgG-Antikörper gegen p150 (d.h. ohne Reaktivitäten gegen IE1, CM2 und p65), gB1 und/oder
gB2 charakterisieren eine lang zurückliegende Infektion. In der Verlaufsstudie wurde auch das Auftreten
diese Reaktivitätsmusters untersucht. In dem Zeitraum bis zu 24 Wochen nach Infektion zeigte ein
Serum IgG-Antikörper gegen p150 und gB1 und/oder gB2. Dieses Serum stammt aus einem Verlauf
dessen Serokonversionszeitpunkt nicht bekannt und die zeitliche Einordnung folglich nicht gesichert ist.
Das Auftreten von IgG-Antikörpern gegen p150 und gB1 und/oder gB2 (ohne weitere Reaktivität im IgG)
spricht somit in der Regel für eine Infektion, die länger als 6 Monate zurückliegt.
(YDOXLHUXQJVGDWHQ]XU$YLGLWlW
Der Nachweis von IgG- und IgM-Antikörpern und die Aviditätsbestimmung mit Hilfe des UHFRPBlot CMV
erfolgte in externen Labors. Als Referenz-ELISAs wurden kommerziell erhältliche ELISA-Teste (teilweise
mit Aviditätsbestimmung) verwendet, die nach Herstellerangaben durchgeführt wurden.
Insgesamt wurden 237 Seren untersucht, um die Entwicklung der Immunantwort und der Avidität im
zeitlichen Verlauf beobachten zu können. Die untersuchten Seren setzten sich zum einen aus
Blutspendern, die seit mindestens 2 Jahren im ELISA nachweislich seropositiv für CMV waren, zum
anderen aus Serokonversionen und Verläufen von frischen CMV-Infektionen (u.a. Schwangerenseren)
zusammen.
Bei Verläufen wurde der Beginn der Infektion entweder ab der ersten positiven Serumprobe oder bei
Auftreten der ersten klinischen Symptome gesetzt.
18 Seren mit negativen bzw. fraglichen Befund wurden aus der Bewertung ausgeschlossen.
Bei niedriger Avidität von zwei der drei relevanten Antikörper (IE2, p150, CM2), lag bei 96,3% der
Patienten (77/80) die CMV-Infektion nicht länger als 14 Wochen zurück.
Bei hoher Avidität von zwei der drei relevanten Antikörper (IE2, p150, CM2), lag mit einer
Wahrscheinlichkeit von 98,4% (57/58 Seren) die CMV-Infektion mindestens 6-8 Wochen zurück.
/LWHUDWXU
Die ausführliche Literaturliste finden Sie im englischen Teil der Gebrauchsinformation ab Seite 29
Auf Anforderung senden wir Ihnen gerne weiterführende Literatur zur CMV-Diagnostik zu.
(UNOlUXQJGHU6\PEROH
Die Tabelle mit der Erklärung der Symbole finden Sie im englischen Teil der Gebrauchsinformation auf
Seite 30.
- 14 -
0,.52*(1
,QVWUXFWLRQVIRUXVH
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
UHFRP%ORW&09,J*>$YLGLW\@
UHFRP%ORW&09,J0
Immunoblot test for the detection of IgG and IgM antibodies against Cytomegalovirus (CMV). On
request reagents for the avidity determination can be supplied.
*HQHUDODVSHFWV
UHFRP%ORW &09 is a qualitative in vitro test for detection and reliable identification of IgG and IgM
antibodies against the Cytomegalovirus in human serum or plasma. UHFRP%ORW&09 is used to confirm
repeated positive results for samples in screening tests. In contrast to enzyme-based immunoassays
and spot tests, the electrophoretic antigen separation employed by this test method facilitates reliable
identification and localisation of specific antibodies.
&\WRPHJDORYLUXV
The human Cytomegalovirus (HCMV) is a herpesvirus which is ubiquitously distributed in the human
population. The lifelong persisting virus is transmitted by smear infections or by direct contact to the
mucosa (sexual, prenatal or iatrogenic transmission by blood transfusion or transplantation).
Generally primary infection in immunocompetent patients is asymptomatic after an incubation period of
four up to eight weeks. The high variability of clinical manifestations depends on age and
immunocompetence. In immunocompromised individuals such as transplant recipients, AIDS and
tumour patients, HCMV infection may lead to severe and life-threatening illness. Primary infection during
pregnancy with intrauterine transmission occurs in about 40% of cases and infected new-borns suffer
from severe damages in 10% of all cases. The vertical HCMV transmission to the fetus may follow
recurrent maternal infections as well. However the clinical consequences of recurrent infections are
more moderate and offer good prognosis for the neonate.
The organ damages caused by HCMV are observed in different frequencies depending on groups of
patients. HCMV causes morbidity either directly (e.g. CMV retinitis and colitis in AIDS patient or
pneunomitis in transplant recipients) or indirectly through its immune-modulating properties (e.g.
increased bacterial and fungal infections). Severe complications are also the atypical pneumonia (high
mortality) and the rare incidence of encephalitis. Furthermore HCMV can cause organ rejection in
transplant recipients.
'LDJQRVLV
The CMV diagnostic methods currently in use are based either on detection of CMV-specific antibodies,
detection of the virus itself or detection of virus components (e.g. virus isolation, pp65 antigen, PCR).
The method used depends on the previous findings and the specific problem confronted in each case.
Serological diagnostics are important in CMV infections and are required in the following cases in
particular:
•
Detection of a primary infection of immunocompetent patients
•
Determination of the infection status of donors and recipients of medical transplants
•
Determination of the infection status of blood donors
•
Diagnostics in pregnancy
Screening for CMV-specific antibodies is usually done with the help of an ELISA. This assay provides
both qualitative information and a quantitative determination of the humorale immune response.
However, an unequivocal, differentiated infection status of primary infection or former infection
respectively reactivation cannot always be obtained.
The advantage of UHFRPBlot CMV is that it can detect reactivities to individual antigens. In the early
phase of an infection, one usually finds antibodies directed mainly against the proteins of tegument p150
and p65 as well as against the non-structural-proteins IE1 and CM2. Antibodies against glycoproteins
gB1 and gB2B normally develop for the first time 6 – 8 weeks after primary infection.
- 15 -
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
,QVWUXFWLRQVIRUXVH
0,.52*(1
Cases of reactivation frequently show IgG antibodies to p150, the membrane glycoprotein (gB1, gB2)
and to CM2, p65 and/or IE1 at a readily visible intensity level. In most cases, the IgM result is also
positive.
The serologic diagnosis of reactivations is limited. However, long persistent and high IgG titre against
p150, the membrane glycoproteins (gB1, gB2), IE1, CM2 and p65, combined with positive IgM titre,
could be an indication of reactivation. This must be verified by pp65 antigenemia or PCR (detection of
acute viremia).
A CMV reactivation is defined as the resumption of a lytic proliferation in a latently infected person. The
degree of proliferation may be very mild and short-lived, e.g. reflecting a brief immune system
disturbance due to another infection or other causes. On the other hand, the inhibition of the immune
response may also be long-lasting and massive, e.g. in patients suffering from immunodeficiency or
under therapy with immuno suppressants. Every intermediate degree between these two extremes is
possible.
Classic infection serology is based on the observation that pathogen-specific IgM antibodies are
produced only temporarily, whereas the corresponding IgG response is of longer duration. Therefore, an
IgM finding can supply evidence of an acute infection, whereas an IgG finding without parallel IgM is
indicative of a long-past infection. Due to the variability of the immune response and the occurrence of
aberrant serological courses (e.g. persistent, reactive or lacking IgM response), this classic procedure
may however lead on a wrong diagnostic conclusion in a number of cases.
Diagnostics can be supplement by determination of avidity of the IgG antibodies (total bond strength
between a population of antibodies to an antigen). The determination of avidity is useful because it is
based on the process of avidity maturation of IgG antibodies in the course of humorale immune
response to CMV. The longer the duration of infection, the maturation of immune response will increase,
i.e. there will be a greater part of IgG antibodies of high avidity. Mostly low-avidity IgG is thus indicative
of a primary infection, whereas high-avidity IgG is typical of past or reactivated infections. Therefore,
primary and past infections can be differentiated based on determination of IgG antibody avidity (see
11.5).
The avidity reagent required for determination of avidity can be obtained from MIKROGEN.
7HVWSULQFLSOH
For the UHFRPBlot CMV IgG or IgM, the specific F\WRPHJDORYLUXV antigens IE1, p150, CM2, p65, gB1
and gB2 are produced with the help of recombinant (FROL cells. The purified recombinant antigens used
are separated according to their molecular weights using SDS polyacrylamide gel electrophoresis (SDSPAGE). The CMV proteins are then transferred to a nitrocellulose membrane by electrophoresis
(Western Blotting). The membrane is then incubated with a protein solution to block the free binding
sites, washed, cut into strips and packed in tubes.
In the procedure to detect CMV-specific antibodies, the strips are incubated with the diluted serum
sample, whereby the antibodies bind to the antigens on the strips. Non-bound antibodies are then
washed off and the strips are subjected to a second incubation with anti-human IgG or anti-human IgM
coupled with horseradish peroxidase. Specifically bound antibodies are detected by means of a colour
reaction catalysed by the peroxidase. A reactivity to one of the CMV proteins appears as a dark band on
the strip.
As a reaction control, a band with anti-human immunoglobulin is also applied at the upper end of the
strips (below the number) that must show a reaction to every serum.
- 16 -
0,.52*(1
,QVWUXFWLRQVIRUXVH
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
7KHUHFRPELQDQWDQWLJHQVXVHG
7DEOH 5HFRPELQDQW&09DQWLJHQV
recombinant
antigen
Open reading
frame/protein
Molecular weight of
recombinant antigen [kDa]
Classification of protein
IE1
UL123/IE1/1
53
Non structure protein, „immediate
early“-protein
p150
UL32/pp150
50
Tegument protein
CM2
UL44, UL57/p52 (DBP)
45
Non structure protein
p65
UL83/pp65
31
Tegument protein
gB1
UL55/gB
25
Membrane glycoprotein gB
gB2
UL55/gB
18
Membrane glycoprotein gB
3DFNDJHFRQWHQWV
UHFRP%ORW&09
The reagents in a pack are sufficient for 20 determinations.
Each reagent set contains:
The reagents in a pack are sufficient for 20 determinations.
Each reagent set contains:
100 ml
Wash and dilution buffer (WHQWLPHVWKHconcentration)
contains phosphate buffer, NaCl, KCl, detergent and preservative
45 ml
Substrate solution Tetramethylbenzidin (TMB, UHDG\WRXVH
5g
Skim milk powder
2 pieces Incubation trays with 10 wells each
1
Predeveloped control strip (kit specific)
1
Instructions for use
1
Evaluation form
UHFRP%ORW&09,J*
Additionally to the components listed under Point 5 each reagent set contains:
2 pieces Test tubes with 10 consecutively numbered western blot test strips
coated with&09antigens
70 µl
Weak positive IgG serum control (UHG screw cap)
Human origin, anti HIV-1/2, anti-HCV and HBs-Ag negative
60 µl
Anti-human IgG conjugate (JUHHQ screw cap, , WKRXVDQGWLPHVWKH
FRQFHQWUDWLRQ)
from rabbit, contains NaN3
- 17 -
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
,QVWUXFWLRQVIRUXVH
0,.52*(1
'HWHUPLQDWLRQRIDYLGLW\
For avidity detection of IgG antibodies against CMV the following additional reagent supplementary to
UHFRPBlot CMV IgG is available:
1
Avidity reagent (solid) for 60 ml ready-to-use solution
Art. No. 11010
UHFRP%ORW&09,J0
Additionally to the components listed under Point 5 each reagent set contains:
2 pieces Test tubes with 10 consecutively numbered western blot test strips
coated with&09antigens
70 µl
Weak positive IgM serum control (ZKLWH screw cap)
Human origin, anti HIV-1/2, anti-HCV and HBs-Ag negative
100 µl
Anti-human IgM conjugate (OLODF screw cap, ILYHKXQGUHGWLPHV
WKHFRQFHQWUDWLRQ)
from rabbit, contains NaN3
$GGLWLRQDOUHDJHQWVDQGDFFHVVRU\HTXLSPHQWUHTXLUHG
Deionised water, vacuum extraction system with disinfection trap, micro pipettes, plastic forceps, shaker,
metric cylinder with graduations, scales.
,QIRUPDWLRQRQWHVWDQGUHDJHQWV
3UHFDXWLRQV
* Control sera are from blood donors verified for the absence of antibodies to HIV 1/2, HCV and no
Hepatitis Bs-antigen. Since an infection cannot be excluded with absolute certainty despite this
precaution, the product must be treated with the same care as the patient samples.
* Suitable single-use gloves must be worn during the entire test procedure.
* The conjugates contain sodium azide. Avoid contact with skin or mucosa.
* All reagents and materials contaminated with potentially infectious samples must be treated with
suitable disinfectants or autoclaved at 121°C for at least 1 hour.
* Use incubation trays once only.
* Handle strips carefully with a plastic forceps.
+DQGOLQJLQIRUPDWLRQ
Store reagents before and after use at 2°C - 8°C, GRQRWIUHH]H. Temper all components before
starting the test for at least 30 minutes to 18°C - 25°C (room temperature). Both the test and incubation
procedures are carried out at room temperature.
Mix the control sera and concentrated conjugates well before use. Mix the patient sera well before use
as well.
Do not open the tube containing the test strips until just before use to avoid condensation of water. The
strips that are not used must be left in the tube and stored further at 2°C - 8°C (reclose tube tightly, test
strips must not become moist before testing!).
Weak positive controls must always be run parallel to the sera being tested, regardless of how many are
being tested. This is the only way to ensure correct test interpretation.
A quality guarantee can only be given up to the expiry date on the packages.
Only reagents with lot numbers corresponding to the respective lot number on the label of the kit
package may be used.
The test must be performed by well-trained and authorised qualified personnel.
- 18 -
0,.52*(1
,QVWUXFWLRQVIRUXVH
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
In case of substantial modifications of the product or the instructions for use, the application of the test
might differ from the purpose intended by MIKROGEN.
Automation is possible, please refer to MIKROGEN for details.
3UHSDUDWLRQRIVROXWLRQV
3UHSDUDWLRQRIUHDG\WRXVHZDVKEXIIHU
This buffer is used for both serum and conjugate dilution as well as for the washing steps.
Prior to dilution, the volume of wash buffer required for the corresponding number of tests must be
determined.
The skim milk powder is first dissolved in wash buffer concentrate. This mixture is then filled up with
deionised water to the final volume (dilution: 1 + 9). See Table 2.
for the amounts required. Volumes for numbers of test strips not listed in the table have to be
determined by calculation.
Ready-to-use wash buffer can be stored at 2°C - 8°C for four weeks.
7DEOH Wash buffer per test strip used
7HVWVWULSV
XVHG
6NLPPLON
SRZGHU
:DVKEXIIHU
FRQFHQWUDWH
'HLRQLVHG
ZDWHU
5HDG\WRXVHZDVK
EXIIHU
1
0,1 g
2 ml
18 ml
20 ml
2
0,2 g
4 ml
36 ml
40 ml
3
0,3 g
6 ml
54 ml
60 ml
5
0,5 g
10 ml
90 ml
100 ml
10
1g
20 ml
180 ml
200 ml
15
1,5 g
30 ml
270 ml
300 ml
20
2g
40 ml
360 ml
400 ml
3UHSDUDWLRQRIFRQMXJDWHVROXWLRQV
The conjugate solution for the IgG resp. IgM test is to be prepared immediately before use. It is not
possible to store the ready-to-use conjugate solution.
One part of IgG conjugate concentrate is diluted with 1000 parts of ready-to-use wash buffer (1 + 1000).
One part of IgM conjugate concentrate is diluted with 500 parts ready-to-use wash buffer (1 + 500).
The amounts used are listed in Table 3. Volumes for numbers of test strips not listed in the table have to
be determined by calculation.
7DEOH Volumes for anti-human IgG resp. IgM conjugate dilution
7HVWVWULSV
XVHG
,J*FRQMXJDWH
FRQFHQWUDWH
,J0FRQMXJDWH
FRQFHQWUDWH
5HDG\WRXVHZDVK
EXIIHU
1
2 µl
4 µl
2 ml
2
4 µl
8 µl
4 ml
3
6 µl
12 µl
6 ml
5
10 µl
20 µl
10 ml
10
20 µl
40 µl
20 ml
15
30 µl
60 µl
30 ml
20
40 µl
80 µl
40 ml
The volumes have been calculated without dead volume. Depending on handling (manually or by machine processing) please
prepare conjugate solution for additional 1 to 3 strips.
- 19 -
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
,QVWUXFWLRQVIRUXVH
0,.52*(1
6XEVWUDWHVROXWLRQ
The substrate is ready for use! Bring to room temperature (18°C - 25°C) before starting the colour
reaction.
Avoid contamination of the unused substrate solution by nonsterile pipette tips, etc. at all costs since this
may affect test sensitivity.
6WRUDJHDQGVWDELOLW\
Store reagents at 2°C - 8°C before and after use.
Ready-to-use wash buffer can be stored at 2°C - 8°C for four weeks.
The conjugate solution is to be prepared always freshly.
6DPSOHPDWHULDO
The sample material can be serum or plasma that is separated from the coagulum as soon as possible
after sampling. Heat-inactivated samples may result in raised background reaction levels. A microbial
contamination of the sample is to be avoided at all costs. Insoluble substances are to be removed from
the sample prior to incubation by means of centrifugation.
Use of lipaemic, haemolytic or turbid samples may result in a dark background in the UHFRPBlot CMV
IgG/IgM. These samples may also result in false results and should therefore not be used.
,PSRUWDQW
,IWKHWHVWVDUHQRWFDUULHGRXWLPPHGLDWHO\WKHVDPSOHVFDQEHVWRUHGIRUXSWRZHHNVDWƒ&
ƒ&/RQJHUVWRUDJHRIWKHVDPSOHVLVSRVVLEOHDWƒ&RUFROGHU5HSHDWHGIUHH]LQJDQGWKDZLQJ
RIWKHVDPSOHVLVQRWUHFRPPHQGHGEHFDXVHWKLVPD\DIIHFWWKHTXDOLW\RIWKHUHVXOWV
7HVWSURFHGXUH
*HQHUDO
The reproducibility of the results depends to a great extent on consistent washing of the strips. The
washing frequencies described under 9.3. and 9.5 should therefore always be maintained.
1.
,QFXEDWLRQRIVDPSOHV
One well in the incubation tray (see 6) is required per sample to be tested. PO of ready-to-use
wash buffer is pipetted into each well. Then one test strip is carefully dipped into each of the wells
filled with ready-to-use wash buffer using a plastic forceps. The strip number must face upwards.
,PSRUWDQW
7KHVWULSPXVWEHFRPSOHWHO\ZHWDQGLPPHUVHGLQWKHZDVKEXIIHU
Record the tube and strip numbers used on the evaluation sheet.
2.
Adding the samples
,J*DQG,J07HVWSURFHGXUH—O of an undiluted sample (human serum or plasma) or of the
corresponding weak positive control, are pipetted into the proper wells (GLOXWLRQ).
Please be sure to add the sample at one end of the immersed strips into the wash buffer and mix as
soon as possible by shaking the tray carefully.
Record the sample numbers on the evaluation sheet.
Cover the incubation tray with the plastic lid and incubate for KRXU at room temperature while
shaking gently.
,PSRUWDQW
0DNH VXUH WKH LQFXEDWLRQ VROXWLRQV DUH QRW FDUULHG RYHU LQWR RWKHU ZHOOV EH SDUWLFXODUO\
FDUHIXOWRDYRLGVSODVKLQJZKHQRSHQLQJDQGFORVLQJWKHOLGULVNRIFURVVFRQWDPLQDWLRQ
- 20 -
0,.52*(1
,QVWUXFWLRQVIRUXVH
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
:DVKLQJ
1.
Following incubation, the plastic lids are carefully removed from the incubation trays.
2.
The serum dilution is carefully aspirated from the individual wells.
,PSRUWDQW
:KHQ WKH VROXWLRQV KDYH EHHQ DVSLUDWHG IURP D ZHOO WKH SLSHWWH WLS KDV WR EH FKDQJHG RU
ULQVHG ZHOO ZLWK GHLRQLVHG ZDWHU DIWHU HDFK DVSLUDWLRQ SURFHGXUH WR SUHYHQW FURVV
FRQWDPLQDWLRQ
,QWKHFDVHRIPDFKLQHSURFHVVLQJWKHUHIHUHQFHVRIWKHHTXLSPHQWPDQXIDFWXUHUKDYHWREH
FRQVLGHUHG
3.
Then place PO of the ready-to-use wash buffer in each well and wash on the shaker while shaking
gently for PLQXWHV. The wash buffer is aspirated after the washing procedure.
4.
Carry out the washing step under 3. a total of WKUHHWLPHV.
,QFXEDWLRQZLWKSHUR[LGDVHFRQMXJDWH
After washing the strips, place PO of the appropriately prepared FRQMXJDWH VROXWLRQ (see Table 3).
into each well and incubate for PLQXWHV while shaking gently at room temperature, whereby the
incubation tray is covered with the plastic lid.
:DVKLQJ
The conjugate solutions are aspirated from the wells and the strips are washed again (see 9.3).
6XEVWUDWHUHDFWLRQ
Add PO VXEVWUDWH VROXWLRQ into each well and incubate for PLQXWHV, shaking gently and
under observation, at room temperature.
,PSRUWDQW
2EVHUYHWKHFRORXUUHDFWLRQSURFHVVDQGOHDYHDOOVWULSVLQWKHVXEVWUDWHVROXWLRQXQWLOWKHVWULSV
LQFXEDWHGZLWKWKHZHDNSRVLWLYHVHUXPFRQWUROVKRZWKHS%DQG
7KHFRORXUUHDFWLRQPD\EHH[FHVVLYHZLWKKLJKO\SRVLWLYHVHUD5HFRPPHQGDWLRQ6WRSWKH
FRORXUUHDFWLRQLQVXFKVWULSVHDUOLHU
6WRSSLQJWKHUHDFWLRQ
1.
After the solution is aspirated, wash the strips briefly three times with deionised water.
2.
Use a plastic forceps to remove the strips carefully from the water and place them between 2 layers
of absorbent paper to dry for about 2 hours. The strips may be adhesively attached to the enclosed
evaluation sheet and the results may be recorded.
3.
The strips should be stored protected from exposure to light.
7HVWSURFHGXUHRIDYLGLW\GHWHUPLQDWLRQ
The avidity test procedure with UHFRPBlot CMV IgG is described in detail in the instructions for use for
the avidity reagent (Article No.: 11010).
- 21 -
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
,QVWUXFWLRQVIRUXVH
0,.52*(1
6XPPDU\RIWKHWHVWSURFHGXUH
1.
bring all reagents to room temperature
2.
deposit the strips in 2 ml ready-to-use wash buffer and take care that they are completely
immersed in the ready-to-use wash buffer
3.
add 20 µl of patient sample resp. control serum
4.
incubate for 1 hour at room temperature while shaking gently
5.
wash on the shaker three times with 2 ml of ready-to-use wash buffer for 5 minutes each time
6.
add 2 ml appropriately prepared conjugate solution
7.
incubate at room temperature for 45 minutes while shaking gently
8.
wash on the shaker three times with 2 ml of ready-to-use wash buffer for 5 minutes each time
9.
add 1.5 ml of the substrate solution, incubate while shaking at room temperature for
5 – 15 minutes. Bands see 9.6
10. wash the strips at least three times with deionised water
11. dry the strips between 2 layers of absorbent paper for 2 hours and read off the result
(YDOXDWLRQ
(YDOXDWLRQRIEDQGLQWHQVLW\
1. A positive control resp. weak positive control must be included in each test run, irrespective of the
number of samples. The reactivity of the weak positive control serves as cutoff and as a
discrimination from the background reactivity.
2. On the attached evaluation sheet, record the date, batch and tube number, and the detected
antibody class.
3. Enter the sample identification number on the protocol sheet.
4. Now attach the corresponding test strips with a glue stick into the corresponding fields of the
evaluation sheet. To do this, place the test strips with the reaction control band on the marking lines.
Then use clear adhesive tape to attach the test strips left from the marking line. Complete sticking of
the test strip with glue or adhesive tape may lead to aberrations of the colouring.
5. Place the predeveloped control test strip with the labelled antigen bands on the fixed test strips in
such a way that the reaction control bands are aligned. The predeveloped test strip is kit specific and
comes from the same nitrocellulose sheet as the test strips in the test kit. The molecular weights and
names of the antigen bands are marked.
6. Band intensities are assessed by comparison with the weak positive control (refer to 11.2 resp.
Table 4). Please record the values in the evaluation sheet.
&RQWUROUHVXOWV
The controls must always be run parallel to the sera being tested. The test conditions (sensitivity) are to
be examined and reactivity with the individual antigen bands are to be confirmed. The localisation of the
antigen bands must agree with the attached control strip (kit specific).
The control band (reaction control) below the strip number is used to check the correct performance of
the test. This band must show a distinct colouring.
The test strips incubated with the weak positive serum control show the following band patterns:
- 22 -
0,.52*(1
•
,QVWUXFWLRQVIRUXVH
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
,J*ZHDNSRVLWLYHFRQWUROFXWRII
The following bands should be visible:
Reaction control, p150 must appear, further bands may also appear.
Reaction-Ctrl.
•
IE 1
p150
CM 2
p65
gB1
gB2
,J0ZHDNSRVLWLYHFRQWUROFXWRII
The following bands should be visible:
Reaction control, p150 must appear, further bands may also appear.
Reaction-Ctrl.
IE 1
p150
CM 2
p65
gB1
gB2
For evaluation of intensity of all bands the p150 band both in the case of IgG testing and IgM testing is
referred to.
7DEOH (YDOXDWLRQRIEDQGLQWHQVLW\
%DQGV
,QWHQVLW\
Negative
-
very weak intensity (intensity weaker than the p150 band of the
+/-
weak positive control)
weak intensity (same intensity as with the p150 band of the weak
positive serum control)
+
well visibly intensity (stronger intensity as with the p150 band of the
2+
weak positive serum control)
3+
very strong intensity
7HVWUHVXOWVDQGWHVWLQWHUSUHWDWLRQ
The serological immune response of humans to a CMV infection is highly variable. The interpretation of
serological findings is rendered more different in particular by the fact that IgM antibodies may remain
detectable for many years after the infection and that primary infections may induce very low-level or
even undetectable IgM titres.
For evaluation of CMV immune status, the results of the IgG and IgM detection procedures should
always be considered together.
,QWHUSUHWDWLRQRI,J*GHWHFWLRQWHVW
7DEOH(YDOXDWLRQRIEDQGVLQ,J*GHWHFWLRQWHVW
,J*QHJDWLYH
•
no CMV specific bands
•
Bands with very weak intensity (corresponding to +/-)
•
Isolated p65 band of weak intensity (corresponding to +), even together
with further bands of very weak intensity (corresponding to +/-)
•
Antibodies against p150 at least of weak intensity (corresponding to +),
(normally there are antibodies against more antigens as well)
•
p150 negative, CM2 of well visibly intensity (corresponding to 2+) and at
least one further band of weak intensity (corresponding to +)
•
All other constellations
,J*SRVLWLYH
,J*ERUGHUOLQH
- 23 -
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
,QVWUXFWLRQVIRUXVH
0,.52*(1
,QWHUSUHWDWLRQRI,J0GHWHFWLRQWHVW
7DEOH(YDOXDWLRQRIEDQGVLQ,J0GHWHFWLRQWHVW
,J0QHJDWLYH
•
No specific bands
•
Bands with very weak intensity (corresponding to +/-)
•
isolated band (except p150) of weak intensity (corresponding to +), in the
case of p65 even together with further bands of very weak intensity
(corresponding to +/-)
•
Antibodies against p150 at least of weak intensity (corresponding to +) and
at least one further band of weak intensity (corresponding to +)
•
Isolated p150 band with well visible intensity (corresponding to 2+)
•
all other constellations
,J0SRVLWLYH
,J0ERUGHUOLQH
6XPPDU\RIWHVWLQWHUSUHWDWLRQ
Normally the test results of the UHFRPBlot CMV IgG, IgM are evaluated as below.
Please consider the variances of the typically developing immune response in particular cases. This
must be included in the test interpretation (see also 12.2 and 12.3).
•
UHFRPBlot CMV IgG positive, reactivity toJ%QHJDWLYH (reactivity togB1 is possible)
UHFRPBlot CMV IgM positive or negative
VXVSHFWRI SULPDU\LQIHFWLRQ
or
VXVSHFWRI &09LQIHFWLRQDWOHDVWZHHNVDJRJ%QRQUHVSRQGHU
To verify the two possibilities, avidity determination should be performed (see 11.5)
•
UHFRPBlot CMV IgG positive, UHDFWLYLW\WRSDQGJ%QHJDWLYH
UHFRPBlot CMV IgM positive
VXVSHFWRI SULPDU\LQIHFWLRQZLWKLQWKHILUVWZHHNVDIWHULQIHFWLRQ
•
UHFRPBlot CMV IgG positive, UHDFWLYLW\ WR J% at least of weak band intensity (reactivity to gB1
positive or negative)
UHFRPBlot CMV IgM positive (residual IgM titre) or already negative
•
VXVSHFWRI &09LQIHFWLRQDWOHDVWZHHNVDJR
UHFRPBlot CMV IgG positive ZLWKLVRODWHGUHDFWLYLW\WRS (with reactivity to gB1 and/or gB2)
UHFRPBlot CMV IgM mostly negative (positive, persistent IgM titre against p150 is possible)
VXVSHFWRI IRUPHU&09LQIHFWLRQQRUPDOO\DWOHDVWPRQWKVDIWHULQIHFWLRQ
'XH WR WKH LQKHUHQW YDULDELOLW\ RI WKH LPPXQH UHVSRQVH SDUWLFXODUO\ FRQFHUQLQJ
LPPXQRVXSSUHVVHGSDWLHQWVWKHUDSHXWLFFRQVHTXHQFHVRIFRQFOXVLRQVGUDZQIURPVHURORJLFDO
ILQGLQJVVKRXOGDOZD\VWDNHWKHFOLQLFDOGDWDLQWRFRQVLGHUDWLRQ
11.4
1RWHVRQWHVWLQWHUSUHWDWLRQ
-
Antibodies against p150 are usually be induced in every CMV infection. It may occur that no IgG
antibodies against p150 are found LPPHGLDWHO\ after primary infection.
-
In primary infection, the IgG antibodies against p150 are detected, but antibodies against IE 1, CM2
and p65 are included as well. No antibodies against the glycoprotein (gB1, gB2) are present.
Normally the IgM titre is positive (IgM titre declines after 6 - 12 weeks)
- 24 -
0,.52*(1
,QVWUXFWLRQVIRUXVH
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
-
IgG reactivity against p150 and against glycoproteins (gB1 and/or gB2) without further IgG reactivity
and with a negative IgM result are typical of a long-past infection (normally at least 6 months ago).
-
Antibodies against gB1 may appear as early as a week after seroconversion. Whereas antibodies to
gB2 are detected after 6-8 weeks at the earliest. Thus presence of anti-gB2 excludes a primary CMV
infection within the first 6 – 8 weeks most likely. It is a different matter if only antibodies to gB1 are
detected. This may indicate a primary infection with extremely early anti-gB1 formation or a former
infection of gB2 non responder.
-
The incidence of former infection with negative reactivity against gB1 and/or gB2 (gB non responder)
is about 20% according to evaluation data. The discrimination between primary infection (without
reactivity to gB1 and/or gB2) and former infection (with lacking reactivity to gB1 and/or gB2) is
possible by the determination of antibody avidity of IE1, p150 and CM2 (see 11.3.3 and 11.5.2).
-
The serologic diagnosis of reactivations is limited. However, long persistent and high IgG titre
against p150, the membrane glycoproteins (gB1, gB2), IE1, CM2 and p65, combined with positive
IgM titre, could be an indication of reactivation. This must be verified by pp65 antigenemia or PCR
(detection of acute viremia).
-
Due to the inherent variability of the immune response, serological test results should always be
considered in connection with the clinical picture. Clinical data and medical history must be included
in the test interpretation. Unclear or borderline results should be checked by an additional patient
sample.
Dark test strips: A few sera of patients may generate a dark general or patterned colouring on the whole
nitrocellulose strip (e.g. sera of patients with milk protein allergies). Different factors according to the
patient serum are responsible for this phenomenon. The evaluation of these strips is usually possible
only with some restrictions. E.g. “inverse“ bands (white bands on dark background) are assessed as
negative. The corresponding serum should strictly be retested by use of other serological methods.
([WHQVLRQRIGLDJQRVLVZLWKDYLGLW\GHWHUPLQDWLRQ
Determination of the avidity of CMV IgG antibodies is possible by using the avidity reagent, article no.
11010.
The UHFRPBlot CMV detects reactivities to individual, singular antigens. Therefore the avidity of each
antibody can be considered separately – an important aspect due to the inconsistent avidity maturation
of each antibody. The determination of the antibody avidity of IE1, p150 and CM2 gives additional
information about the infection time. Normally primary infections show low-avide antibodies to IE1, p150
and CM2, whereas high-avide antibodies to IE1, p150 and CM2 (if present) are characteristic for former
infections.
7HVWSULQFLSOHDQGWHVWSURFHGXUH
The testing procedure for avidity is described in detail in the instructions for use accompanying the
avidity reagent (article no. 11010). See these instructions for use for the detailed procedure for
determining avidity in UHFRPBlot CMV IgG.
,QWHUSUHWDWLRQRIDYLGLW\LQWKHUHFRP%ORW&09,J*
-
Compare the intensities of the corresponding bands on the two test strips incubated with the same
serum (IgG strip and avidity strip). Check whether the intensities have changed. Reactivities on the
IgG strip below the cutoff control (very weak intensities) should not be considered.
-
At high avidity levels, the band intensity on the avidity strip is reduced either not at all or practically
not at all (band intensity of 75 to 100% of the level on the IgG strip). At low avidity the intensity
should be reduced by at least 50%.
-
Only the avidity maturation of DQWLERGLHV DJDLQVW ,( S DQ G&0 should be considered for
advanced diagnostics. The avidity maturation of anti-p65 is highly variable and is therefore not
suitable for this purpose. The avidity maturation of anti-gB1 and anti-gB2 is of secondary importance
since, especially if there are no anti-gB2 antibodies, the findings will have to be clarified by means of
avidity determination.
- 25 -
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
-
,QVWUXFWLRQVIRUXVH
0,.52*(1
Most likely a complete, or pronounced reduction in avidity (low avidity) LQ DW OHDVW WZR RI WKH
DQWLERG\UHDFWLYLW\RI,(SDQG&0can be taken as a highly probable indication of a primary
infection (within the last 14 weeks).
-
If two of the three relevant antibodies (anti-IE1, anti-p150 and anti-CM2) are highly avide, a former
infection (> 6-8 weeks after infection) is highly probable.
-
Please consider that the maturation of avidity is a flowing process. The parallel occurrence of low
and highly avide sera (between 6 – 14 weeks after infection) is not inconsistent but contributes to the
individual maturation of avidity: Some patients could show highly avide sera already after 6 – 8
weeks whereas some patients sera are low avide until 14 weeks after infection (see also evaluation
data 12.3).
-
Intermediate avidity (band intensity of 50 to 75% of the level on the IgG strip) gives no additional
information about the infection time.
-
In general, no absolutely valid rules can be defined for avidity evaluation. The possibility of delayed
avidity maturation must be considered, if former infections show low avide antibodies.
-
Interpretation of avidity must always be carried out in connection with the overall examination results.
If indistinct or borderline results are obtained, it is recommended to test an additional patient sample
after 2 to 3 weeks.
&OLQLFDOUHVXOWV
6HQVLWLYLW\DQGVSHFLILFLW\
,J*
A total of sera were tested with UHFRPBlot CMV ,J* in comparison with a commercially available
ELISA. This collective comprised samples from routine diagnostics, 15 CMV serum courses with a total
of samples, 7 seroconversions with a total of sera, sera with previous IgM findings and samples with potentially problematical samples (autoimmune diseases, pregnancies, primary EBV
infections, icteric, haemolytic or lipaemic sera).
,J*
UHFRPBlot CMV
IgG
ELISA CMV IgG
positive
Negative
Borderline
positive
327
4
1
negative
2
193
10
borderline
0
8
2
The indeterminate positive results were not evaluated for sensitivity and specificity.
Results of comparison with the commercial ELISA used:
Specificity:
193/(4 + 193) x 100 = 98.0%
Sensitivity:
327/(327 + 2) x 100 = 99.4%
The results for 25 of the sera tested (4.4%) showed discrepancies (including the indeterminate findings):
About half of these showed a stronger reactivity in UHFRPBlot; most of these samples can be explained
in favour of UHFRPBlot, since most of them represent courses.
The other half of the discrepant findings show a lower level of reactivity in the blot than the ELISA. All
sera are at the lower detection limit for the IgG titre; these are variations or findings within the "cutoff"
range.
- 26 -
0,.52*(1
,QVWUXFWLRQVIRUXVH
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
,J0
were tested in UHFRPBlot CMV ,J0 in comparison with a commercially available ELISA. With a few
exceptions, these samples corresponds to the serum collective in the IgG evaluation.
ELISA CMV IgM
IgM
UHFRPBlot CMV
IgM
positive
Negative
borderline
positive
174
20
11
negative
3
308
2
borderline
5
28
7
The indeterminate positive results were not evaluated for sensitivity and specificity.
Results of comparison with the commercial ELISA used:
Specificity:
308/(20 + 308) x 100 = 93.9%
Sensitivity:
174/(174 + 3) x 100 = 98.3%
Stronger reactivity than with ELISA was recorded for a total of 58 samples. (ELISA negative/Blot positive
(19); ELISA negative/Blot indeterminate (28); ELISA indeterminate/Blot positive (11)).
About 3/4 of the results can be explained in favour of the Blot, e.g. concurrent high positive IgG titres,
reactivations, recent first infections. In these cases, an IgM titre would appear probable and may be an
expression of a greater IgM sensitivity of the Blot in certain samples.
About 15 of the samples were either IgG-positive samples with a residual titre in IgM or IgG-negative
sera with a non-specific IgM reaction only determined to be reactive in the Blot.
Ten sera show a lower level of reactivity in the Blot than in ELISA (ELISA positive/Blot indeterminate (5)
or negative (3), ELISA indeterminate/Blot negative (2)). Whereas 7 sera come from courses and
seroconversions and the indeterminate/positive IgM result in the ELISA would be explicable, the
remaining three samples require further clarification.
(YDOXDWLRQGDWDIRUGHWHUPLQDWLRQRIGDWHRILQIHFWLRQ
An external study involving 69 courses of seroconversions (totally 258 samples) was achieved. The
results are summarised below.
,J*UHDFWLYLW\WRJ%
In the external study the temporal occurrence of IgG antibodies against gB was analysed. About 17% of
the courses already revealed antibodies against gB1 before 6 weeks after seroconversion. Normally
antibodies against gB2 do not occur until 6 to 8 weeks after a primary infection. Only one course
showed these antibodies earlier in time. Antibodies against gB2 exclude an infection within the first 6 to
8 weeks with high probability.
$EVHQW,J*UHDFWLYLW\DJDLQVWSLQSULPDU\LQIHFWLRQ
29% (20 courses) of the external study did not show any IgG reactivity against p150 (otherwise IgG
reactivity is positive) in the early infection stage. Mostly antibodies against p150 were formed within the
first 6 to 8 weeks after infection (found in 19 of 20 courses). Only one course showed these antibodies
later in time. Therefore absent antibodies against p150 indicate a primary infection within the first 6 to 8
weeks.
,J*UHDFWLYLW\DJDLQVWLVRODWHGSZLWKDQWLERGLHVDJDLQVWJ%DQGRUJ%LQIRUPHULQIHFWLRQ
Isolated IgG antibodies against p150 (without any reactivity to IE1, CM2 and p65) and antibodies against
gB1 and/or gB2 are characteristic for former infection. The external study revealed only one sample with
this antibody pattern within 24 weeks after infection (the definite seroconversion point of this course was
not reproducible). Therefore the occurrence of IgG antibodies against p150, gB1 and/or gB2 indicates a
former infection (at least 6 months after seroconversion) normally.
- 27 -
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
,QVWUXFWLRQVIRUXVH
0,.52*(1
$YLGLW\HYDOXDWLRQGDWD
Detection of IgG and IgM antibodies and avidity determination using the UHFRPBlot CMV were carried
out in an external laboratory. The reference ELISAs were commercially available and were applied
according to manufacturer’s instructions.
Totally 237 sera were analysed to observe the development of the immune response and of the course
of avidity. The samples comprised blood donors (seropositive for CMV-ELISA since at least 2 years)
and seroconversions respectively courses of primary infections. The onset of infection was defined
either by the first positive serum or by the first appearance of clinical symptoms.
18 sera with negative or borderline diagnostic findings were excluded from the evaluation.
Low avidity of at least two of three relevant antibodies (IE1, p150, CM2) indicated primary infection
(within the last 14 weeks) in 96,3% (77/80).
High avidity of at least two of three relevant antibodies(IE1, p150, CM2) presented former infections (> 6
– 8 weeks after seroconversion) in 98,4% (57/58).
- 28 -
0,.52*(1
,QVWUXFWLRQVIRUXVH
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
/LWHUDWXUH
(1)
Brennan, D. C.: &\WRPHJDORYLUXVLQUHQDOWUDQVSODQWDWLRQ J. Am Soc Nephrol 2001 Apr., 12(4): 848-55
(2)
Jahn, G., V.C. Scholl, B. Traupe, et al.: 7KHWZRPDMRUSKRVSKRSURWHLQVSSDQGSSRIKXPDQ&\WRPHJDORYLUXVDQGWKHLU
DQWLJHQLFSURSHUWLHV J. Gen. Virol. 68 (1987) 1327-1337.
(3)
Landini, M. P., A. Ripalti, K. Sra, et al.: +XPDQ&\WRPHJDORYLUXVVWUXFWXUDOSURWHLQV,PPXQHUHDFWLRQDJDLQVWSSV\QWKHWLF
SHSWLGHV J. Clin. Microbiol. 29 (1991) 1868-1872.
(4)
Weber, B., Prosser, F., Munkwitz, A., Doerr, H. W.: 6HURORJLFDOGLDJQRVLVRI&\WRPHJDORYLUXVLQIHFWLRQFRPSDULVRQRIHQ]\PH
LPPXQRDVVD\VIRUWKHGHWHFWLRQRI+&09VSHFLILF,J0DQWLERG\ Clin. Diagn. Virology, 2 (1994): 245-259.
(5)
(6)
(7)
(8)
Lazzarotto, T.; Galli, C.; Pulvirenti, R.; Rescaldani, R.; Vezzo, R.; La Gioia, A.; Martinelli, C.; La Rocca, S.; Agresti, G.; Grillner, L.;
Nordin, M.; van Ranst, M.; Combs, B.; Maine, G.T.; Landini, M.P.:(YDOXDWLRQ RI WKH $EERWW $[6<0 &\WRPHJDORYLUXV &09
LPPXQRJOREXOLQ0,J0DVVD\LQFRQMXFWLRQZLWKRWKHU&09,J0WHVWVDQGD&09DYLGLW\DVVD\ Clin. Diagn. Lab Immunol 2001
Jan., 8(1): 196-8.
Loenen, W.A., Bruggeman, C.A., Wiertz, E.J.: ,PPXQH HYDVLRQ E\ KXPDQ &\WRPHJDORYLUXV OHVVRQV LQ LPPXQRORJ\ DQG FHOO
ELRORJ\Semin. Immunol. 2001 Feb.; 13(1): 41-9.
Mach, M.; Kropff, B.; Dal Monte, P.; Britt, W.: &RPSOH[IRUPDWLRQE\KXPDQ&\WRPHJDORYLUXVJO\FRSURWHLQV0JS8/DQG1
JS8/ J. Virol 2000 Dez.; 74(24): 11881-92.
Preiser, W.; Brauninger, S.; Schwerdtfeger, R.; Ayliffe, U.; Garson, J.A.; Brink, N.S.; Franck, S.; Doerr, H.W.; Rabenau, H.F.:(YDOXDWLRQ
RIGLDJQRVWLFPHWKRGVIRUWKHGHWHFWLRQRI&\WRPHJDORYLUXVLQUHFLSLHQWVRIDOORJHQHLFVWHPFHOOWUDQVSODQWV J. Clin. Virol. 2001
Jan.; 20(1-2): 59-70.
(9)
(10)
Prosch, S.; Reinke, P.; Volk, H.D.; Kruger, D.H.: =\WRPHJDOLHYLUXVLQIHNWLRQHQ EHL
(SLGHPLRORJLH'LDJQRVWLN7KHUDSLH Internist (Berl.) 2000 Nov.; 41(11): 1253-60; 1262.
Reimer K., Meisel H.: +XPDQHV =\WRPHJDOLHYLUXV in: T. Porstmann (Hrsg.) Diagnostische Bibliothek, Band 1; Virusdiagnostik,
Blackwell Wissenschafts-Verlag Berlin.Wien 1996, 258-278.
&\WRPHJDOLHYLUXV, in Labor und Diagnose, 5. Auflage, TH-Books Verlagsgesellschaft mbH, Frankfurt/Main, 1998; S.1262-
(11)
Thomas L.:
1263.
(12)
Trincardo, D. E., Rawlinson, W. D.:
37(2): 187-92
(13)
(14)
(15)
(16)
(17)
(18)
(19)
3DWLHQWHQ QDFK 2UJDQWUDQVSODQWDWLRQ
&RQJHQLWDODQGSHULQDWDOLQIHFWLRQVZLWK&\WRPHJDORYLUXV J. Paediatr Child Health 2001 Apr.,
Vornhagen R., W. Hinderer, B. Plachter, G. Jahn, T.H. The and H.-H. Sonneborn &RQVWUXFWLRQ RI UHFRPELQDW DXWRORJRXV IXVLRQ
SURWHLQVZKLFKHQDEOHV,J*VSHFLILFVHURGLDJQRVLVRISDVW+&09LQIHFWLRQBiotest Bulletin 5 1995, 221-227
Vornhagen Rolf, Bodo Plachter, Walter Hinderer, T.Hauw The, Jacoba van Zanten, Lukas Matter, Christian A. Schmidt, Hans-H.
Sonneborn and Gerhard Jahn (DUO\ 6HURGLDJQRVLV RI$FXWH+XPDQ&\WRPHJDORYLUXV,QIHFWLRQE\(Q]\PHOLQNHG,PPXQRVRUEHQW
$VVD\8VLQJ5HFRPELQDW$QWLJHQVJournal of Clinical Microbiology 1994, 981-986
Vornhagen Rolf, Walter Hinderer, Hans-H. Sonneborn, Gregor Bein, Lukas Matter, T. Hauw The, Gerhard Jahn and Bodo Plachter7KH
'1$%LQGLQJ 3URWHLQ S8/ RI +XPDQ &\WRPHJDORYLUXV ,V D 0DMRU 7DUJHW $QWLJHQ IRU WKH ,PPXQRJOREXOLQ 0 $QWLERG\
5HVSRQVHGXULQJ$FXWH,QIHFWLRQJournal of Clinical Microbiology 1995, 1927-1930
Vornhagen Rolf, Walter Hinderer, Hans-H. Sonneborn, Gregor Bein, Lukas Matter, T. Hauw The, Gerhard Jahn and Bodo Plachter
,PPXQRJOREXOLQ $6SHFLILF 6HURGLDJQRVLV RI $FXWH +XPDQ &\WRPHJDORYLUXV ,QIHFWLRQ E\ 8VLQJ 5HFRPELQDW 9LUDO
$QWLJHQV.Journal of Clinical Microbiology 1996, 1020-1023
Sipewa M. J., Goubau P., Bodéus M.: (YDOXDWLRQ RI D &\WRPHJDORYLUXV *O\FRSURWHLQ % UHFRPELQDQW (Q]\PH ,PPXQRDVVD\ WR
GLVFULPLQDWHEHWZHHQDUHFHQWDQGDSDVWLQIHFWLRQ. Journal of Clinical Microbiology 2002, 3689-3693
Lazzarotto T., Varani S., Guerra B., Nicolosi A., Lanari M., Landini M. P.: 3UHQDWDO LQGLFDWRUV RI FRQJHQLWDO &\WRPHJDORYLUXV
LQIHFWLRQ. J. Pediatrics 2000, 90-95
Lazzarotto T., Spezzacatena P., Varani S., Gabrielli L., Pradelli P., Guerra B., Landini M. P.: $QWLF\WRPHJDORYLUXV $QWL&19
LPPXQRJOREXOLQ*DYLGLW\LQLGHQWLILFDWLRQRISUHJQDQWZRPHQDWULVNRIWUDQVPLWWLQJFRQJHQLWDO&09LQIHFWLRQ. Clin. Diagn. Lab.
Immunol. 1999, 127-129
We will be pleased to send you further literature on diagnosis of CMV infections at your request.
- 29 -
UHFRPBlot CMV IgG [Avidität] / IgM
,QVWUXFWLRQVIRUXVH
0,.52*(1
([SODQDWLRQVRIWKHV\PEROV
Contains sufficient for < n > tests
amount of tests
y°C
x°C
Evaluation form
Instructions for use
Consult instructions for use
Inhalt ist ausreichend für < n >
Ansätze
Anzahl der Ansätze
Auswertebogen
Gebrauchsinformation
Gebrauchsinformation beachten
Contains
in vitro diagnostic device
Batch code
Do not freeze
Inhalt, enthält
In vitro Test
Chargen-Nummer
Nicht einfrieren
Catalogue number
Use by
expiry date
Temperature limitation
Store between x°C and y°C
Bestell-Nummer
verwendbar bis
Mindesthaltbarkeitsdatum
Lagerung bei x°C bis y°C
UHFRP%ORW&09,J*
UHFRP%ORW&09,J0
Artikel-Nr./ Article No.:
Artikel-Nr./ Article No.:
optional als Zusatzreagenz zu 5502 HUKlOWOLFK:
optionally DYDLODEOH in addition to Art.-No. 5502
Artikel-Nr./ Article No.: $YLGLWlWVUHDJHQ]$YLGLW\UHDJHQW
Gebrauchsinformation Version/ Instructions for use version: GIRBCM011DE.DOC
gültig ab/ valid from: Januar/ January 2006
0,.52*(1 GmbH
Floriansbogen 2-4
D-82061 Neuried
Germany
www.mikrogen.de
Tel:
Fax:
+49 (0)89 54 80 1-0
+49 (0)89 54 80 1-100
[email protected]
QM-SYSTEM zertifiziert durch:
QM System certified according to:
- 30 -
Herunterladen