Zusammenfassung

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Anatomische und physiologische Grundlagen des Verhaltens  17
Zusammenfassung
• Nervenzellen (Neuronen) sind die Bausteine des Nervensystems. Sie bestehen aus dem
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Aufgaben
Zellkörper, den Dendriten und einem Axon. Dendriten leiten Erregungen zum Zellkörper hin, das Axon leitet sie weg.
Markhaltige Nervenfasern sind Axone, die von einer Myelinscheide (Markscheide) umgeben sind. Die Myelinscheide wird aus der Membran von Schwannschen Zellen gebildet. Sie ist in gleichmäßigen Abständen von Ranvierschen Schnürringen unterbrochen.
Das Nervensystem des Menschen lässt sich anatomisch in zentrale und periphere Abschnitte und funktionell in somatische und vegetative Bereiche untergliedern.
Das Rückenmark besteht aus einer außen liegenden weißen Substanz und einer inneren
grauen Substanz.
In der weißen Substanz befinden sich Nervenfasern, die Erregungen von den Sinnesorganen zum Gehirn leiten (= afferente Nervenfasern) und solche, die Erregungen vom
Gehirn zu den Erfolgsorganen bringen (= efferente Nervenfasern).
In der grauen Substanz erfolgt die Verschaltung der Nervenzellen über Synapsen; dort
liegen die Zellkörper dieser Neuronen.
Das Gehirn des Menschen lässt sich in fünf Teile untergliedern: Großhirn, Kleinhirn,
Zwischenhirn, Mittelhirn, Nachhirn.
Die Großhirnrinde, die graue äußere Schicht des Großhirns, besteht vor allem aus Zellkörpern von Neuronen. Die dazugehörigen Nervenfasern bilden die darunter liegende
weiße Substanz.
In der Großhirnrinde lassen sich aufgrund ihrer Funktion sensorische, motorische und
Assoziationsfelder abgrenzen.
Sympathicus und Parasympathicus sind die antagonistisch wirkenden Efferenzen des
vegetativen Nervensystems.
1
In welche Bereiche lässt sich das Nervensystem des Menschen gliedern?
2
Die Großhirnrinde des Menschen weist zahlreiche Furchen und Windungen auf; die eines Kaninchens ist fast glatt. Geben Sie eine Erklärung dafür!
3
Welcher Trend ist bei der Entwicklung des Nervensystems der Wirbeltiere
im Lauf der Evolution erkennbar?
4
Skizzieren Sie einen Rückenmarksquerschnitt in der Höhe einer Wurzeleintrittszone und beschriften Sie die verschiedenen Teile.
5
Durch eine Bandscheibenverschiebung im Lendenbereich wurde auf Teile
eines Rückenmarksnervens Druck ausgeübt. Die Folge war eine Lähmung
im linken Oberschenkel, die von starken Schmerzen begleitet war. Die
Tastempfindung in diesem Bein blieb vollständig erhalten.
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