Saisonvorschau 2011/12 - Schauspielhaus Zürich

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Premieren 2011/12
Tanz/Extra/
Série française/Kammer
Junges Schauspielhaus
Preise/Sitzplan
Abonnements
MitarbeiterInnen/Adressen
Kriege, Erdbeben, Hungersnöte, Terrorakte, Menschenrechtsverletzungen,
SuperGAU – die Bilderflut, die aus den Medien quillt, kann uns nicht wirklich
helfen, die Verhängnisse des Erdballs zu erfassen, geschweige denn zu
bewältigen. Paradoxerweise, darauf hat Boris Groys hingewiesen, ist das
Bildmaterial relativ begrenzt, um durch den Wiedererkennungseffekt einer
möglichst grossen Zielgruppe zugänglich zu sein; darüber hinaus fehlt der
Kontext, der kritische Betrachtung und Erkenntnisgewinn erst möglich macht.
Die Bilder machen einen hilflos, verzweifelt, manchmal wütend. Sie schaffen
keinen Raum für Erfahrung, denn die Erfahrung ist immer auf den Vergleich
angewiesen.
Das Theater, wie alle Kunst, bezieht seine Kraft – und damit seine
Daseinsberechtigung – aus dem Katastrophischen. Die Idylle, das Happy
End, das Lustspiel sind nur Zwischenräume, Ausnahmen, die die Regel
bestätigen. Schon die grossen Attischen Dramen, darauf angelegt, Grausen
und Entsetzen hervorzurufen, tun dies in einer betörend vollkommenen
Sprache, die im Zuschauer eine Art ästhetischen Schock auslöst. Büchner,
Beckett, Shakespeare, Jelinek, Bärfuss, Jonigk, Dürrenmatt, Horváth – alles
Katastrophenliebhaber. Zur Produktion wie zur Rezeption aller Kunst gehört
etwas Amoralisches, Kannibalisches. Die Dichter wissen: Zum Erleben von
Kunst gehört die Mischung aus Vertrautem mit Neuem, Unerhörtem.
Der Zuschauer ist im Theater ja gewissermassen Sadist, das ist sein Privileg;
er darf im Parkett geniessen, dass den Bühnenhelden übel mitgespielt wird.
Ob das in einer Komödie oder einem Trauerspiel passiert, ist unerheblich.
Das Entscheidende ist die Erfahrung, die man macht. Bei allen Formen der
Kunst zählt nur, dass sie einen Raum für Erfahrung bereitstellen. Das ist ihre
kulturelle Notwendigkeit. Heiner Müller formulierte es so: „Das ist das ewige
Missverständnis gegenüber Literatur und Kunst: sie behandeln Erfahrenes –
nicht Begriffenes.“
Die Hinwendung des Menschen zu einer Ästhetik des Schreckens zieht sich
durch alle kulturellen Epochen. Mag sein, dass die imaginierte Katastrophe,
die sich im Kunstwerk ausdrücken kann, Trost spendet, das Leben mit seinen
realen Verheerungen erträglicher macht, eine Art von „Erhebung“ bewirkt,
eine Sehnsucht nach anderen Möglichkeiten weckt. Nach Versöhnung, nach
Erlösung? Das ist in der säkularisierten westlichen Welt schwer zu sagen. Im
glücklichen Fall erlebt man im Theater die spezifische Mischung aus Déjà-vu
und dem Schock des Neuen. George Steiner hat es schön gesagt: „Die
Sprache des Dichters führt uns nach Hause zu dem, was wir nicht kannten.“
Seien Sie, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, in der Spielzeit 2011/12 am
Schauspielhaus Zürich herzlich willkommen!
Inhalt
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28
38
46
49
55
Theater und Katastrophe
Vorwort von Barbara Frey
Ihre Barbara Frey
Premieren
2011/12
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Pfauen
Schiffbau/Halle
Leonce und Lena
Endspiel
Weiter träumen
Zwerg Nase
Der ideale Mann
Geschichten aus dem
Wiener Wald
Das Versprechen
Faust 1–3
Richard III.
Das Glas Wasser
von Georg Büchner
Regie Barbara Frey
Premiere am 15. September 2011
von Samuel Beckett
Regie Stefan Pucher
Premiere am 30. September 2011
von Thomas Jonigk
Regie Christof Loy
Uraufführung am 22. Oktober 2011
nach Wilhelm Hauff
Regie Corinna von Rad
Premiere am 19. November 2011
von Oscar Wilde/Elfriede Jelinek
Regie Tina Lanik
Premiere am 9. Dezember 2011
von Ödön von Horváth
Regie Karin Henkel
Premiere am 14. Januar 2012
nach Friedrich Dürrenmatt
Regie Daniela Löffner
Premiere im Februar 2012
von Johann Wolfgang von Goethe/Elfriede Jelinek
Regie Dušan David Pařízek
Premiere/Uraufführung im März 2012
von William Shakespeare
Regie Barbara Frey
Premiere Ende März 2012
von Eugène Scribe
Regie Werner Düggelin
Premiere im Mai 2012
Pfauen/Kammer
Merlin oder
Das wüste Land
Amerika
nach Franz Kafka
Regie Frank Castorf
Premiere im April 2012
Schiffbau/Box
Volksvernichtung
oder Meine Leber
ist sinnlos
Am Strand*
Zwanzigtausend
Seiten*
Vielzahl leiser Pfiffe*
Solaris
von Werner Schwab
Regie Heike M. Goetze
Premiere am 17. September 2011
Tanztheaterprojekt von Sebastian Nübling
und Ives Thuwis-De Leeuw
Uraufführung am 10. Dezember 2011
von Lukas Bärfuss
Regie Lars-Ole Walburg
Uraufführung im Februar 2012
von Stanislaw Lem
Regie Antú Romero Nunes
Premiere im Mai 2012
D’Zäller Wiehnacht
Illusionen
Ein neues Stück
von Paul Burkhard
Regie Klaus Brömmelmeier/Sibylle Burkart
Premiere am 26. November 2011
von Iwan Wyrypajew
Regie Julia Burger
Schweizerische Erstaufführung im Februar 2012
von Juliane Kann
Regie Nina Mattenklotz
Uraufführung im Juni 2012
von Tankred Dorst
Regie Christian Stückl
Premiere im November 2011
*Arbeitstitel
Konzerttheater
von Ruedi Häusermann
Uraufführung im April 2012
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Regie Barbara Frey
Bühne Bettina Meyer
Kostüme Bettina Walter
Musik Claus Boesser-Ferrari
Regie Heike M. Goetze
Bühne Bettina Meyer
Kostüme Inge Gill Klossner
Leonce und Lena
von Georg Büchner
Volksvernichtung oder
Meine Leber ist sinnlos
von Werner Schwab
Ab 15. September 2011 im Pfauen
Ab 17. September 2011 im Schiffbau/Box
Leonce, Prinz aus dem Reiche Popo, lebt in einer Welt der Dekadenz
und des Müssiggangs. Ob es sich um andere Menschen, die Liebe, die
Wissenschaften oder die eigene Person handelt: Leonce leidet an
existenzieller Langeweile. Als er auf Geheiss seines Vaters, des Königs
von Popo, die Prinzessin Lena aus dem Reiche Pipi heiraten soll, ohne
diese je gesehen zu haben, rafft er sich auf und flieht mit Valerio, seinem
arbeitsscheuen Gefährten, nach Italien. Unterwegs trifft er auf eine Frau,
in die er sich augenblicklich verliebt. Durch eine bizarre List gelingt es
Leonce, sich von seinem trotteligen Vater mit ihr verheiraten zu lassen –
um danach festzustellen, dass es sich bei seiner Angetrauten um keine
andere als Prinzessin Lena handelt.
Ein Mietshaus mit drei Parteien. Im Erdgeschoss wohnt die bigotte Frau
Wurm mit ihrem verkrüppelten Sohn Herrmann, der – eigentlich zum Künstler
berufen – sich nicht aus der quälenden Abhängigkeit von seiner Mutter zu
befreien weiss. Die alte Frau, von ihrem Sohn tyrannisiert, möchte ihn am
liebsten „abmurksen“ und Herrmann, der als Kind missbraucht wurde, flüchtet
sich in sadistische Vergewaltigungs- und Ermordungsphantasien. Eine Etage
höher hat der grobschlächtige Herr Kovacic mit seiner verschüchterten Frau
und den beiden ordinären Töchtern seine Wohnung. Als Frau Grollfeuer, die
kettenrauchende bessere Dame und Herrin des Hauses, zu ihrem Geburtstag
in die Belle Etage lädt, eskaliert der schwelende Konflikt zwischen den
Hausbewohnern: Verachtung und Hass finden erst ihr Ende, als alle an einem
vergifteten Kuchen von Frau Grollfeuer zu Tode kommen. Frau Grollfeuers
Versuch, sich „in ein Verständnis hineinzutrinken“, ist gescheitert, die
vollzogene Volksvernichtung die letzte Konsequenz, denn: „Das Furchtbarste,
was es gibt, ist das Volk.“
Liebesgeschichte, Gesellschaftskritik, politischer Angriff auf die deutsche
Kleinstaaterei, Persiflage auf die Romantik, philosophische Erörterung und
Sprachspiel – Büchners Genie brachte all dies in einem einzigen Stück,
„Leonce und Lena“, unter. Er schrieb diese vielleicht sonderbarste Komödie
der Weltliteratur 1836, zur Uraufführung gelangte sie erst 60 Jahre später.
Georg Büchner wurde 1813 bei Darmstadt geboren. Als Student geriet er
in die revolutionären Wirren Hessens, machte sich als Herausgeber des
„Hessischen Landboten“ strafbar und floh nach Strassburg, wo er Medizin
studierte. In Zürich doktorierte er und wirkte für ein halbes Jahr als
Privatdozent an der neu gegründeten Universität. Eine Typhusepidemie riss
ihn 1837 mit 23 Jahren aus dem Leben. Zu seinen Lebzeiten ohne Erfolg,
wies Büchner formal und inhaltlich unter anderem dem Realismus und dem
Expressionismus den Weg, vor allem auch durch seine Erzählung „Lenz“.
Seine Stücke „Dantons Tod“, „Woyzeck“ und „Leonce und Lena“ beeinflussen
durch ihre Radikalität das Drama bis zum heutigen Tag.
Barbara Frey, seit 2009 Künstlerische Direktorin am Schauspielhaus Zürich,
inszeniert zum ersten Mal ein Stück von Georg Büchner. In den ersten
beiden Jahren ihrer Intendanz standen in ihrer Regie Werke von Anton
Tschechow, Euripides, Edgar Allan Poe, Marieluise Fleisser, Lukas Bärfuss,
William Shakespeare, Pierre Carlet de Marivaux und Friedrich Schiller auf
dem Spielplan des Schauspielhauses Zürich.
Unterstützt von der Hans Imholz-Stiftung
„Volksvernichtung“ (1991) ist neben „Die Präsidentinnen“ Werner Schwabs
bekanntestes Stück. Innerhalb kürzester Zeit avancierte der junge Grazer
Autor zum erfolgreichsten und produktivsten Stückeschreiber seiner Zeit,
heute zählen seine Texte zu den Klassikern der neueren deutschsprachigen
Dramatik. Schwab, der in der Silvesternacht 1993/94 im Alter von 35 Jahren
an den Folgen einer Alkoholvergiftung starb, gilt als Erfinder einer neuen
Theaterkunstsprache – seine meist dem Kleinbürgertum entstammenden
Figuren sprechen seltsam grotesk, sie sind Produkte ihrer Sprache.
Sinnverwirrend entlarvt diese das erbärmliche Leben der Menschen, doch
hinter ihren Verrenkungen bietet sie auch Schutz.
Heike M. Goetze studierte Regie an der Zürcher Hochschule der Künste;
dort inszenierte sie u.a. „Die sexuellen Neurosen unserer Eltern“ von Lukas
Bärfuss. Für ihre Diplominszenierung „Spieltrieb“ nach dem gleichnamigen
Roman von Juli Zeh gewann sie 2008 den Preis der Körber-Stiftung als
beste Nachwuchsregisseurin. Goetze realisierte mehrere Projekte in der
freien Szene und führte zuletzt mehrfach am Schauspiel Hannover sowie am
Schauspielhaus Bochum Regie. Am Schauspielhaus Zürich inszenierte sie
2009 „Warum läuft Herr R. Amok?“ nach Fassbinder, 2010 dann „Stiller“
nach dem Roman von Max Frisch – mit dieser Arbeit wurde Heike M. Goetze
2011 zum Festival „Radikal jung“ eingeladen.
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Endspiel
von Samuel Beckett
Regie Stefan Pucher
Bühne Barbara Ehnes
Kostüme Marysol del Castillo
Musik Christopher Uhe
Video Stephan Komitsch
Ab 30. September 2011 im Pfauen
„Innenraum ohne Möbel. Trübes Licht. An der rechten und linken Wand im
Hintergrund je ein hoch angebrachtes Fensterchen mit geschlossenen
Vorhängen. Vorne rechts eine Tür. Vorne links stehen zwei mit einem alten
Betttuch verhüllte Mülleimer nebeneinander. In der Mitte sitzt Hamm in
einem mit Röllchen versehenen Sessel. Clov steht regungslos in der Nähe
der Tür und betrachtet den Sessel.“ Mit diesen Regieanweisungen beginnt
Samuel Becketts „Endspiel“ – sie enthalten beinahe alles, was in diesem
Stück zu sehen sein wird. Zwei Männer, der gelähmte und blinde Hamm und
sein gehbehinderter Diener Clov, sowie Hamms Eltern Nell und Nagg, die
ohne Beine in den Mülltonnen vegetieren und nur manchmal unter den
Deckeln hervorkommen dürfen. Ein apokalyptisches Szenario, das umso
beklemmender wirkt, als sich die vier Figuren herrlich mit ihrer Situation als
letzte Überlebende in einem ansonsten toten Universum arrangiert zu haben
scheinen. Ihre Lage mag aussichtslos und verzweifelt sein, aber die
Gewöhnung hat zu neuen Möglichkeiten geführt: zu immer neuen Spielarten
der Gehässigkeit und der Zuneigungsbekundung, zu Möglichkeiten der
Wiederholung und der Variation, zu den Möglichkeiten eines Endspiels.
Samuel Beckett wurde 1906 in Dublin geboren und starb 1989 in Paris. Als
„Endspiel“ in französischer Originalsprache 1957 in London uraufgeführt
wurde, war er bereits als Autor von „Warten auf Godot“ bekannt und
umstritten – auch in Zürich, wo ihn Uraufführungsregisseur Roger Blin und
Werner Düggelin durchsetzten. Becketts Stücke – neben den genannten vor
allem „Das letzte Band“ und „Glückliche Tage“ – haben durch ihren
radikalen Verzicht auf dramaturgisch begründete Handlung und dramatische
Zeitstrukturen das Theater revolutioniert und eine neue Theaterform etabliert.
Mit Stefan Pucher stellt sich nun ein Regisseur der jüngeren Generation
der Herausforderung Beckett. 1965 in Giessen geboren, studierte er
Theaterwissenschaft und Amerikanistik, bevor er sich mit PerformanceProjekten einen Namen machte. Am Schauspielhaus Zürich war Pucher
bereits während der Marthaler-Direktion Hausregisseur, seine hier
entstandenen Inszenierungen „Drei Schwestern“, „Richard III.“ und
„Homo Faber“ gastierten beim Berliner Theatertreffen. Zuletzt arbeitete er
an den Münchner Kammerspielen, am Thalia Theater Hamburg und am
Wiener Burgtheater sowie wieder in Zürich: Seine Inszenierung „Tod eines
Handlungsreisenden“ wurde zum Berliner Theatertreffen 2011 eingeladen.
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Weiter träumen
von Thomas Jonigk
Uraufführung
Regie Christof Loy
Bühne Jan Versweyveld
Kostüme Ursula Renzenbrink
Musik Mathis Nitschke
Choreographie Thomas Wilhelm
Ab 22. Oktober 2011 im Pfauen
Weihnachten. Karl Bockmann liegt im Koma. Silvia, seit 32 Jahren mit ihm
verheiratet, sitzt auf der Intensivstation und wartet auf sein Erwachen.
Doch ob er das tun wird, ob gesundheitliche Schäden zurückbleiben werden –
diese Fragen geistern als Schreckgespenster durch ihren Kopf. Am
meisten aber erschrickt sie, als ihr klar wird, dass sie Angst hat, ihr Mann
könne als der aufwachen, der er in ihrer Ehe viel zu lange gewesen ist.
Die Angelegenheit wird durch das Auftauchen von Hans nicht eben leichter.
Schon nach kurzer Zeit gesteht er der überrumpelten Silvia seine Liebe und
plant eine gemeinsame Zukunft voller Leidenschaft, Erotik und Sexualität,
also mit allem, was Silvia seit langer Zeit vermisst und sich aufgrund ihres
Alters nicht mehr eingestanden hat. Die Tatsache, dass Hans nach einem
Selbstmordversuch eingeliefert wurde und in manchen Widerspruch verstrickt
ist, führt auf Silvias Seite zu immer grösserer emotionaler Überforderung.
Mehr und mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Traum,
Koma und Wachzustand. Die Sehnsüchte der Männer und Frauen, die sich
an diesem Ort begegnen, scheinen sich zu ähneln, auch wenn ihre
Lebensmodelle komplett unterschiedlich sind. Wie Traumgestalten wandeln
die Figuren durch die Flure der Station und konfrontieren sich gegenseitig mit
ihren Lebensträumen und -lügen. Die Intensivstation als Verhandlungsraum
des Lebens – und als Ort der Komödie.
Thomas Jonigk, Schriftsteller und Dramaturg am Schauspielhaus Zürich,
hat „Weiter träumen“ als Auftragsstück des Schauspielhauses verfasst. Von
ihm waren in Zürich bislang die Theaterfassung von Gottfried Kellers
„Martin Salander“ sowie sein Stück „Täter“ zu sehen. In der Spielzeit 2010/11
inszenierte er zudem „Biokhraphia“ von Lina Saneh und Rabih Mroué.
Der Regisseur Christof Loy arbeitet seit 1990 im Bereich Oper und Schauspiel.
In den letzten Jahren inszenierte er fast ausschliesslich Musiktheater – an der
Hamburgischen Staatsoper, an der Deutschen Oper am Rhein, bei den
Festspielen in Salzburg und Aix-en-Provence, am Royal Opera House Covent
Garden London sowie in Wien, Madrid, Kopenhagen und Amsterdam. 2008
wurde er bereits zum dritten Mal zum Opernregisseur des Jahres gewählt.
Dem Zürcher Theaterpublikum stellte er sich 2010 mit der Inszenierung von
Paul Claudels „Der Tausch“ vor.
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Zwerg Nase
nach dem Märchen von Wilhelm Hauff
Familienstück ab 6 Jahren
Regie Corinna von Rad
Bühne Ralf Käselau
Kostüme Sabine Blickenstorfer
Musik Jürg Kienberger/Rainer Süssmilch
Ab 19. November 2011 im Pfauen
Jakob hilft wie immer seiner Mutter am Gemüsestand auf dem Wochenmarkt,
als eine Kundin sich merkwürdig benimmt. An allem hat die alte Frau etwas
auszusetzen und wühlt mit dürren, hässlichen Fingern in den frischen Waren.
Die Kohlköpfe, die sie schliesslich kauft, lässt sie sich von Jakob nach Hause
tragen und braut ihm dort ein Süppchen. Die Suppe aber ist verzaubert und
die alte Frau erweist sich als eine böse Hexe. Zusammen mit unzähligen
Eichhörnchen und Meerschweinchen muss Jakob nun Dienst bei dieser Hexe
leisten, sie weiht ihn in die Geheimnisse der Kräuter ein und macht aus ihm
einen wahren Meister der Kochkunst. Als Jakob nach sieben Jahren endlich
ihrer Macht entkommen kann, ist er in einen hässlichen Zwerg mit langer
Nase verwandelt. Auf dem Markt wird er verspottet und nicht einmal seine
Eltern erkennen ihn wieder. Der Herzog aber lässt sich von den Kochkünsten
von „Zwerg Nase“ überzeugen und nimmt ihn in seine Dienste auf. Als er
eines Tages auf dem Markt Gänse kauft, beginnt eine von ihnen mit Jakob zu
sprechen: Auch sie wurde einst durch eine böse Zauberin verwandelt. Und
sie weiss, wie Jakob wieder erlöst werden kann ...
„Zwerg Nase“ gehört neben „Kalif Storch“, „Der kleine Muck“ oder „Das kalte
Herz“ zu den bekanntesten Märchen von Wilhelm Hauff (1802–1827). Hauff
war ein vielseitiger Erzähler – neben den Märchen schrieb er Romane, eine
Oper, Theaterstücke und Lieder, von denen sich viele im Laufe der Zeit zu
Volksliedern entwickelten.
Corinna von Rad studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik
und Theater Hamburg. Seither hat sie sich mit Inszenierungen sowohl
im Musiktheater als auch im Schauspiel einen Namen gemacht. Sie arbeitete
am Schauspiel Frankfurt, am Theater Neumarkt in Zürich, am Theater
Basel und am Deutschen Nationaltheater Weimar. Neben ihrer Regiearbeit
ist Corinna von Rad auch als Dozentin an verschiedenen künstlerischen
Hochschulen tätig; zur Zeit hat sie eine Gastprofessur an der
Musikhochschule „Hanns Eisler“ Berlin im Fach Musiktheaterregie inne.
Unterstützt von der Gesellschaft der Freunde des Schauspielhauses
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Merlin oder Das wüste Land
von Tankred Dorst
Regie Christian Stückl
Bühne und Kostüme Stefan Hageneier
Ab November 2011 im Schiffbau/Halle
Mehr als hundert Szenen hat Tankred Dorst geschrieben, um die Geschichte
unseres europäischen Mittelalters theatralisch aufleben zu lassen – und mit
der Gegenwart anregend zu verknüpfen. Titelheld dieser Version der ArtusSage ist der Zauberer und Prophet Merlin. Dieser kommt als ausgewachsener
Sohn des Teufels auf die Welt und präsentiert sich bald als Spielmacher der
Menschheitsgeschichte. Merlin will die Helden und Antihelden rund um Artus
auf den richtigen Weg bringen. Er führt den König an der Hand, als dieser
alle Ritter an den grossen runden Tisch bringt und damit eine
gesellschaftliche Utopie entwirft; er kreuzt die törichten Wege Parzivals, lässt
Sir Lancelot in den Liebeswahnsinn taumeln und findet kein Mittel, den
Reichsvernichter Mordred aufzuhalten. In einem reichen Panoptikum erlebt
man Machtkämpfe, Ehedramen, Schlachten und schliesslich die Gralssuche
selbst. Als kleiner Hinweis, wo der Gral zu suchen sei, dient dabei ein Motto
des Stücks: „Des Nächsten Seele ist ein dunkler Wald“.
Tankred Dorst hat „Merlin oder Das wüste Land“ 1982 geschrieben. Der
überaus produktive Autor, der 1925 in Thüringen geboren wurde und heute
in München lebt, schuf mehr als 30 Texte fürs Theater, dazu Hörspiele,
Theaterstücke für Kinder, Prosa, Libretti und Drehbücher (oft in
Zusammenarbeit mit Peter Zadek, dem auch „Merlin oder Das wüste Land“
gewidmet ist). Neben diesem Stück zählen „Ich, Feuerbach“, „Korbes“,
„Fernando Krapp hat mir einen Brief geschrieben“ und „Herr Paul“ zu seinen
bekanntesten Stücken. 2006 brachte Dorst bei den Bayreuther Festspielen
Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ auf die Bühne.
Christian Stückl inszeniert zum ersten Mal in Zürich. Mit grossen Stoffen,
Mythen und Volkssagen hat er Erfahrungen gesammelt wie kaum ein anderer
Regisseur. Geboren in Oberammergau, setzt der gelernte Holzbildhauer
seit 1990 das katholische Grossereignis „Passionsspiele Oberammergau“ in
Szene, an dem alle zehn Jahre rund 2000 Einwohner mitwirken. Seit 2002
trägt der „Jedermann“ auf dem Domplatz zu Salzburg Stückls
Regiehandschrift. Und auch an seiner ersten Wirkungsstätte als Intendant,
dem Volkstheater München, haben volkstümliche Vorlagen wie „Der Brandner
Kaspar“ ihren Platz neben „Peer Gynt“ und „Die Dreigroschenoper“. Im
Sommer 2011 verwirklichen Stückl und sein Bühnenbildner Stefan Hageneier
auf der Passionsbühne eine Adaption von Thomas Manns „Joseph und seine
Brüder“.
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Regie Klaus Brömmelmeier/Sibylle Burkart
Musikalische Leitung Thomas Rabenschlag
Bühne Regina Lorenz
Kostüme Silvana Arnold
Regie Tina Lanik
Bühne Stefan Hageneier
Kostüme Su Sigmund
D’ Zäller Wiehnacht
Paul Burkhards Krippenspiel als
Erinnerungsreise älterer Menschen
Ab 26. November 2011 im Pfauen/Kammer
„Das isch de Schtärn vo Bethlehem. Mached eu uuf und folged däm!“ Seit
seiner Entstehung 1960 ist Paul Burkhards Krippenspiel „D’ Zäller Wiehnacht“
für Generationen von Kindern die erste Begegnung mit dem Theater. Mit
Begeisterung und grosser Ernsthaftigkeit singen und spielen sie Ochs, Esel,
Hirte, Engel oder – wer grosses Glück hat – gar Maria oder Josef. Wer
erinnert sich nicht an schweissnasse Hände vor dem langersehnten Auftritt,
an die neue weisse kratzende Strumpfhose oder an erste Versuche an den
Orff’schen Instrumenten.
Paul Burkhard zählt zu den grossen Schweizer Komponisten. Er verfasste
unzählige Oratorien, Musicals und Operetten. Als seine grössten
Erfolge gelten, neben „D’ Zäller Wiehnacht“, die Musicals „Die kleine
Niederdorfoper“ und „Der schwarze Hecht“ – sie wurden am Schauspielhaus
Zürich uraufgeführt, wo Burkhard viele Jahre als Hauskomponist tätig war.
Anlässlich des 100. Geburtstags von Paul Burkhard wagen Klaus
Brömmelmeier und Sibylle Burkart einen Blick zurück: Gemeinsam mit einer
Gruppe älterer Laiendarsteller – als Eltern und Grosseltern sicherlich reich
an „Zäller Wiehnacht“-Erfahrung – entwickeln sie einen Abend rund um
die Zäller Wiehnacht. Gemeinsam mit den Zuschauern tauchen sie ein in
Kindheitserinnerungen, die auch nach Jahrzehnten von manchen
Weihnachtsfesten geblieben sind. Es wird gesungen und gespielt wie damals,
Flöte und Xylophon werden ausgepackt und noch einmal wird die kratzende
Strumpfhose angezogen …
Klaus Brömmelmeier, Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich, und
Sibylle Burkart, Schauspielerin und Theaterpädagogin, stellten sich 2010 mit
„Das Leben ist eigentl. schön“ – einer Stückentwicklung mit Jugendlichen in
der Matchbox – als Regieteam am Schauspielhaus vor. In der kommenden
Saison arbeiten sie nun erstmals mit älteren Darstellerinnen und Darstellern
zusammen.
Der ideale Mann
von Oscar Wilde
Deutsche Fassung von Elfriede Jelinek
Ab 9. Dezember 2011 im Pfauen
Der anerkannte Parlamentarier Sir Robert Chiltern wird wegen seines
makellosen und vorbildlichen Charakters von seiner Frau, Lady Gertrud
Chiltern, als „idealer Mann“ verehrt. Sie ahnt nichts – oder will nichts ahnen –
von seinen dunklen Seiten, zu denen unter anderem Hab- und Machtgier
sowie Skrupellosigkeit gehören. Robert Chiltern machte sein Vermögen,
indem er einem wesensverwandten Börsenspekulanten wichtige
Kabinettsgeheimnisse anvertraut hatte. Es gelingt ihm, sein damaliges
Vorgehen geheimzuhalten, bis Mrs. Cheveley, eine ehemalige Schulkollegin
Lady Chilterns, auftaucht. Sie erpresst Robert mit seinem brisanten
Geheimnis, um seine Unterstützung für ein Projekt zu gewinnen, in das sie
eigenes Geld investiert hat. Roberts engstem Freund, Lord Arthur Goring, der
selbst einmal kurz mit Mrs. Cheveley intim war, gelingt es schliesslich, die
unbequeme Erpresserin auszutricksen. Und so endet alles mit einem Happy
End …
Oscar Wildes „An Ideal Husband“ wurde 1895 am Londoner Haymarket
Theatre uraufgeführt. Der Titel dieser von Erpressung, politischer Korruption
und Heuchelei erzählenden Komödie lautete im Deutschen üblicherweise
„Der ideale Gatte“ oder „Ein perfekter Ehemann“; Elfriede Jelinek nennt ihre
Neufassung, die in der Schweiz erstmals aufgeführt wird, „Der ideale Mann“.
Und das ist natürlich nicht der einzige Unterschied: Wie schon in Elfriede
Jelineks Bearbeitung von Oscar Wildes „The Importance of Being Earnest“
(„Ernst ist das Leben“) bilden monströse Männer und Frauen die Bestandteile
einer emotional und intellektuell ausgehöhlten, selbstgerechten Gesellschaft,
die gerade deshalb so reibungslos funktioniert, weil jeder sich nur noch für
sich selbst und sein eigenes Fortkommen interessiert. So erscheint die
politische Intrige nicht als Ausnahme, sondern als wesenhafter Bestandteil
der Politik. Und die Unfähigkeit zur Menschlichkeit als prägendes
Charakteristikum des Menschen.
Für Tina Lanik ist diese Arbeit die erste Auseinandersetzung sowohl mit dem
Werk von Oscar Wilde als auch mit der Sprache der Literaturnobelpreisträgerin
von 2004. Die in Paderborn geborene Regisseurin arbeitete an Theatern wie
dem Bayerischen Staatsschauspiel München, dem Wiener Burgtheater, dem
Deutschen Theater Berlin, dem Theater Neumarkt und dem Düsseldorfer
Schauspielhaus. Sie hat ein besonderes Interesse an Gegenwartsliteratur und
inszenierte Texte von Rainer Werner Fassbinder, Thomas Jonigk, Sarah Kane,
Lukas Linder, Martin McDonagh und Kathrin Röggla.
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Am Strand (Arbeitstitel)
Tanztheaterprojekt von Sebastian Nübling
und Ives Thuwis-De Leeuw
Uraufführung
Regie Sebastian Nübling
Choreographie Ives Thuwis-De Leeuw
Bühne Muriel Gerstner
Kostüme Ursula Leuenberger
Musik James Legères/Lars Wittershagen
Ab 10. Dezember 2011 im Schiffbau/Box
Sommerferien am Meer: Eine Gruppe Mittdreissiger und einige Fünfzehnbis Achtzehnjährige machen zusammen Urlaub am Strand. In der gemeinsam
verbrachten Freizeit entwickeln sich Gespräche und Auseinandersetzungen
über die unterschiedlichen Erwartungen an das Leben und die Liebe. Wie
schaut man auf die Beziehung und den Beruf, wenn man die erste Hälfte
seines Lebens gelebt und die ersten Trennungen, Enttäuschungen und
Erfolge hinter sich hat? Und wie ist es, wenn diese Erfahrungen in der
Zukunft liegen und noch alle Möglichkeiten offen zu sein scheinen?
Der Regisseur Sebastian Nübling und der Choreograph Ives Thuwis-De Leeuw
untersuchen in ihrem Projekt „Am Strand“ zwei Altersgruppen, deren
Konflikte sich nicht aus dem Generationenverhältnis zwischen Eltern und
Kindern ergeben, sondern aus ihrem Altersunterschied. Mit Schauspielern
aus dem Ensemble des Schauspielhauses Zürich und Jugendlichen aus dem
jungen theater basel treffen in diesem Tanztheaterprojekt Menschen
aufeinander, die diese Lebensphasen gerade erleben und auf der Bühne
miteinander verhandeln. Zu Live-Musik der Basler Band „James Legères“
entsteht die Erzählung eines Sommers, der um Lebensentwürfe und ihre
Überprüfung, um Desillusionierungen, Abschiede und neue Aufbrüche kreist.
Sebastian Nübling studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim. In den
letzten Jahren inszenierte er vor allem an den Münchner Kammerspielen,
am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und am Schauspielhaus Zürich.
Mit dem jungen theater basel verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit,
in deren Rahmen er wiederholt überregional beachtete Inszenierungen mit
Jugendlichen erarbeitete. Ives Thuwis-De Leeuw studierte an der
Tanzakademie von Tilburg in Belgien, war danach einige Jahre aktiv als
Tänzer bei verschiedenen Kompanien tätig und tanzte u.a. bei Eva Bal und
Alain Platel. Nach seiner ersten eigenen Choreographie „Royaal Lyrisch“
(1992) entwickelte er zunehmend Tanztheaterproduktionen für Jugendliche.
Koproduktion Schauspielhaus Zürich, junges theater basel, Kaserne Basel,
Mousonturm Frankfurt am Main
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Geschichten aus dem Wiener Wald
von Ödön von Horváth
Regie Karin Henkel
Bühne Henrike Engel
Ab 14. Januar 2012 im Pfauen
Draussen im Wienerwald ist in der Luft ein „Singen und Klingen“ zu spüren,
drinnen in der Wienerstadt spielt in einer stillen Strasse jemand den
Johann Strauss-Walzer „Geschichten aus dem Wiener Wald“. Zarte Melodien
und süssliche Idyllen erfüllen Horváths Stück – wenn nur die Menschen
danach wären! Aber die zeigen sich bei diesem Dichter gerne von ihrer
scheusslichsten Seite, gemäss dem Motto: „Nichts gibt so sehr das Gefühl
der Unendlichkeit als wie die Dummheit.“
In Horváths „Volksstück“ laufen die Geschäfte wie immer, nur schlechter: Der
Spielwarenladen, den der sogenannte Zauberkönig und seine Tochter
Marianne betreiben, steht vor dem Konkurs, der Fleischer Oskar, Mariannes
Verlobter, hat nach dem Tod seines „armen Mutterls“ beim Schlachten keine
rechte Freude mehr und die alleinstehende „Trafikantin“ Valerie hat sich
einem Hallodri ausgeliefert, dem arbeitslosen Alfred, der seine Schulden bei
Pferdewetten vergrössert. Doch aus diesen nachbarschaftlich gewachsenen
Abhängigkeitsverhältnissen scheint die Liebe plötzlich eine Tür zu öffnen:
Marianne entdeckt an der schönen blauen Donau in Alfred ihren Schutzengel.
Mit ihm will sie ein neues Leben beginnen, unbeeindruckt von seiner
entlarvend zurückhaltenden Antwort: „Du denkst zuviel.“ „Bildungsjargon“
nennt Horváth die Sprache seiner Menschen. Ihr emotionales Unvermögen
äussert sich in Sprachlosigkeit und einem Konglomerat aus Zitaten, Floskeln
und Phrasen, das umso demaskierender wirkt, je vorgeschobener die
intellektuellen Anleihen sind.
Der österreichisch-ungarische Dichter Ödön von Horváth, 1938 im Alter von
36 Jahren in Paris durch einen herabstürzenden Ast zu Tode gekommen,
schuf mehrere bedeutende Stücke („Kasimir und Karoline“, „Glaube Liebe
Hoffnung“, „Zur schönen Aussicht“) und Romane („Jugend ohne Gott“, „Der
ewige Spiesser“). Für „Geschichten aus dem Wiener Wald“, das bei der
Uraufführung 1931 in Berlin für einen Skandal sorgte, erhielt er im selben
Jahr den Kleist-Preis. Obwohl Horváths bekanntestes Stück, ist „Geschichten
aus dem Wiener Wald“ seit 1964 nicht mehr in Zürich inszeniert worden.
Die Regisseurin Karin Henkel arbeitet am Schauspiel Frankfurt, an den
Münchner Kammerspielen und am Schauspiel Köln – ihr dort entstandener
„Kirschgarten“ wurde 2011 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Im
Pfauen hat sie zuletzt bei der Tragödie „Alkestis“ und der Komödie „Viel Lärm
um nichts“ Regie geführt, nun wendet sie sich Horváths kleinbürgerlichem
Welttheater zu.
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Zwanzigtausend Seiten (Arbeitstitel)
von Lukas Bärfuss
Uraufführung
Regie Lars-Ole Walburg
Bühne Robert Schweer
Kostüme Moritz Müller
Ab Februar 2012 im Schiffbau/Box
Man stelle sich vor, ein Mann, von Beruf Leuchtstoffröhrenbieger und
Gelegenheitsarbeiter, der bis anhin niemandem aufgefallen ist, weder positiv
noch negativ, erleide einen Unfall, der nun aber, im Unterschied zu
gewöhnlichen Katastrophen dieser Art, dem Mann weder Fähigkeit noch
Gesundheit raubt, sondern ihm ein Wissen verleiht, das ihn über alle anderen
erhebt. Und man stelle sich weiter vor, dieses Wissen sei so
aussergewöhnlich gross und vor allem vollständig, dass die Öffentlichkeit
eine Gefrässigkeit entwickelt, weniger am Inhalt, mehr an der schieren
Artistik, mit der dieser verunfallte Mensch mit seiner unerhörten Gabe
jongliert.
Eine Zeitlang, so kann man sich vorstellen, geniesst dieser Mann die
Aufmerksamkeit, er fühlt sich geschmeichelt, bis er jedoch feststellt, dass
der Alltag immer noch bestritten werden muss und dieses Wissen dabei so
hilfreich wie einem Bein ein Klumpfuss ist – eine Behinderung, eine
Entstellung. Und man wird es dem Mann nicht verübeln, wenn er also
versuchen wird, dieses Wissen wieder loszuwerden. Aber wenn man nicht
weiss, wie etwas in den Kopf gekommen ist, wie soll man herausfinden,
wie es von da wieder zu entfernen wäre?
Lukas Bärfuss, geboren 1971, ist seit Beginn der Intendanz Barbara Frey
Schriftsteller und Dramaturg am Schauspielhaus Zürich. In der vergangenen
Spielzeit inszenierte Barbara Frey sein Stück „Malaga“ auf der Pfauenbühne.
Daneben befragt Bärfuss in seiner Gesprächsreihe „Weisse Flecken“ in der
Kammer Gäste aus Wissenschaft, Politik und Kultur zu Themen an den
Rändern unseres Wissens und leitet, gemeinsam mit dem ZEIT-Redaktor
Peer Teuwsen, die Diskussionsreihe „Wer hat das Sagen?“ im Pfauen.
Der Regisseur Lars-Ole Walburg, geboren 1965, ist Intendant am Schauspiel
Hannover. Mit Lukas Bärfuss verbindet ihn eine langjährige Arbeitsbeziehung.
Er brachte unter anderem Bärfuss’ Stück „Die Probe“ an den Münchner
Kammerspielen zur Uraufführung und inszenierte in Hannover dessen
Fassung des „Parzival“. Walburgs erste Arbeit am Schauspielhaus Zürich war
in der Saison 2010/11 „Die Panne“ von Friedrich Dürrenmatt.
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Das Versprechen
nach dem Roman von Friedrich Dürrenmatt
Regie Daniela Löffner
Bühne Claudia Kalinski
Kostüme Sabine Thoss
Ab Februar 2012 im Pfauen
In Mägendorf bei Zürich wird die Leiche eines Mädchens gefunden: Die
kleine Gritli Moser ist Opfer eines Sexualverbrechens geworden. Der für
seine Brillanz und Gefühllosigkeit bekannte Kommissar Matthäi übernimmt
den Fall, obwohl er kurz davor steht, Zürich zu verlassen und Karriere bei der
jordanischen Polizei zu machen. Als Matthäi Gritlis Eltern die schreckliche
Nachricht überbringt, nimmt ihm die Mutter des Mädchens das Versprechen
ab, den Mörder zu fassen. Und tatsächlich scheint der Fall bald aufgeklärt:
Ein Hausierer, bereits wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen
vorbestraft, gesteht nach einem mehrstündigen Dauerverhör und erhängt
sich. Aber Matthäi ist nicht von seiner Schuld überzeugt und entwickelt einen
ausgeklügelten und perfiden Plan, um Gritlis wirklichem Mörder eine Falle zu
stellen. Aus dem ehemals so beherrschten, über den Dingen stehenden
Kommissar wird ein Besessener, dem das jahrelange Warten den Verstand
raubt.
„Das Versprechen“ war ursprünglich ein Auftragswerk für eine Filmerzählung
(1957), die Friedrich Dürrenmatt gemeinsam mit dem Regisseur Ladislao
Vajda zum Drehbuch für den bekannten Film „Es geschah am hellichten Tag“
mit Heinz Rühmann weiterentwickelte. Nach der Fertigstellung des Drehbuchs
machte sich Dürrenmatt noch einmal an die Arbeit und dachte die Geschichte
neu und weiter. Der Roman „Das Versprechen“ (1958), dem Dürrenmatt
den Untertitel „Requiem auf den Kriminalroman“ gab, entstand. Dürrenmatt
arbeitet mit dem Genre des Kriminalromans und führt es gleichzeitig ad
absurdum, indem er von einer letztlich nicht kalkulierbaren, dem Zufall
anheim gegebenen Welt erzählt, über die sein Kommissar wahnsinnig wird.
Die Regisseurin Daniela Löffner wurde 1980 in Freiburg geboren, wo sie
später als Regieassistentin arbeitete. In der gleichen Funktion ging sie 2006
an das Düsseldorfer Schauspielhaus; dort entstanden auch ihre ersten
eigenen Inszenierungen. Weitere Arbeiten führten sie an das Schauspiel
Frankfurt und an das Schauspielhaus Zürich, wo sie 2009 die Uraufführung
von Anne Nathers „Im Wald ist man nicht verabredet“ (eingeladen zu den
Autorentheatertagen Berlin 2010) sowie im Mai 2011 Thomas Jonigks Stück
„Täter“ inszenierte. Seit der Spielzeit 2010/11 ist Daniela Löffner
Hausregisseurin am Staatstheater Braunschweig, wo sie bisher „Alle Tage
schwarzer Kater“ von Anne Nather und „Liliom“ von Franz Molnár auf die
Bühne brachte.
Unterstützt von Swiss Re
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Illusionen
von Iwan Wyrypajew
Schweizerische Erstaufführung
Regie Julia Burger
Bühne Barbara Pfyffer
Kostüme Reto Keiser
Ab Februar 2012 im Pfauen/Kammer
Vier Spieler, zwei Frauen und zwei Männer, betreten die Bühne, um die
Geschichte von vier alten Liebenden zu erzählen. Die beiden miteinander
verstrickten Paare Sandra und Danny sowie Margret und Albert – jeweils weit
über achtzig – blicken auf lange Ehen und tiefe Freundschaften zurück. Nun
stellen sie sich und einander letzte Fragen: Kann Liebe nur auf Gegenseitigkeit
beruhen? Hat sie nichts einzufordern, sondern nur zu geben? Ist die Liebe
stärker als der Tod? Doch das Leben lässt sich nicht als eine einheitliche
Geschichte erzählen; die Erinnerungen setzen sich aus Episoden zusammen
– die vier Liebenden offenbaren, korrigieren und isolieren einzelne Splitter
ihrer Biographie, sie bedienen sich aus einem Fundus von Details und
Kleinigkeiten. Nicht die objektiven Lebensdaten formen die Identität, sondern
die unbestimmten Gefühle. Die Lebenserinnerung – eine einzige Erfindung?
Die vier Darsteller bieten, wenn sie von Sandra, Danny, Margret und Albert
erzählen, ein „Spiel der Illusionen“. Wie in Corneilles Stück, das Wyrypajew
als Motto dient, entfaltet sich das Leben „in seinem Auf und Ab … in
Trugbildern, die sich geben wie leibhaftige Gestalten“. Zwischen Sein und
verschiedenen Ebenen des Scheins entspinnt sich ein Theater auf dem
Theater, komisch, entnervend, täuschend.
Iwan Wyrypajew, geboren 1974, ist einer der wichtigsten russischen
Dramatiker seiner Generation. Er stammt aus Sibirien, hat dort Schauspiel
und anschliessend in Moskau Regie studiert. Seit 2001 arbeitet Wyrypajew
mit seiner zehnköpfigen Theatertruppe in Moskau als Autor, Regisseur und
Schauspieler am „Zentrum Neues Drama: Theater.doc“. Vor allem durch
seine Stücke „Sauerstoff“ und „Juli“ ist er auch im deutschsprachigen Raum
bekannt geworden.
Julia Burger wurde 1984 in München geboren. Während ihres Studiums der
Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien hospitierte und assistierte
sie bei Drama X, am Burgtheater Wien sowie bei den Wiener Festwochen.
Seit der Spielzeit 2009/10 ist sie Regieassistentin am Schauspielhaus Zürich,
etwa bei Barbara Frey, Daniela Löffner, Sebastian Nübling und Ruedi
Häusermann. Am Schauspielhaus richtete sie das Brinkmann-Projekt „Dieses
Gedicht hat keinen Titel“ im Schiffbau-Foyer ein, produzierte einen
„Hörspaziergang“ anlässlich des zehnjährigen Schiffbau-Jubiläums und
inszenierte im Weihnachtssalon „Durch einen Spiegel in einem dunklen Wort“
von Jostein Gaarder in der Matchbox.
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Faust 1–3
von Johann Wolfgang von Goethe,
mit dem Sekundärdrama „FaustIn and out“
von Elfriede Jelinek (Uraufführung)
Regie und Bühne Dušan David Pařízek
Kostüme Kamila Polívková
Musik Roman Zach
Ab März 2012 im Pfauen
Heinrich Faust will sich das Leben nehmen. Als Wissenschaftler sieht er sich
am Ende, als neuer Nostradamus erntet er von dem Geist, dem er sich nahe
wähnt, nur Spott und Hohn: „Du gleichst dem Geist, den du begreifst, nicht
mir!“ Im Moment aber, als Faust sich vergiften will, beginnt eine Kette
unverhoffter Versuchungen, die diesen melancholischen Mann weiter im Spiel
der Welt halten. Erst läuten die Osterglocken, dann verspricht ein Teufel,
alle Wünsche zu erfüllen, wenn Faust ihm nur seine Seele überantworte. Mit
dem Wunsch, das Mädchen Gretchen zu seiner Geliebten zu machen, erhält
Fausts Tragödie ihr zweites Gesicht: das der Liebe und der Zerstörung.
Gretchen ermordet ihr Neugeborenes und erwartet im Kerker ihren Henker.
Am Ende flieht Heinrich vor den Zumutungen, die er selbst verschuldet hat.
Erkenntnis- und Liebesdrang wirken erloschen in Elfriede Jelineks neuem
Theatertext „FaustIn and out“. Eine „FaustIn“ und eine „GeistIn“ sitzen in
ihren Fernsehsesseln vor einem Bildschirm und sprechen gleichsam laut
mit, was sie da zu sehen scheinen: Ärztedramen, mörderische Verbrechen,
tablettensüchtige Frauen. Befeuert durch jüngst geschehene Ereignisse,
erfährt die Gretchentragödie bei Jelinek eine moderne Übermalung, in der
es die Väter selbst sind, die für ihre Töchter den Kerker bereithalten und mit
Dämmschutz versehen: „Mädels aller Altersstufen: Marsch in den Keller,
ab mit euch!“
Der mittelalterliche Faust-Stoff beschäftigte Goethe Zeit seiner Dichtung:
von „Urfaust“ zu „Faust I“ und „Faust II“. Elfriede Jelinek hat nun
„FaustIn and out“ als „Sekundärdrama“ geschrieben. Darunter versteht die
Autorin ein Begleitstück, das nicht ohne das Original gezeigt werden darf.
Am Schauspielhaus Zürich ist die in Wien und München lebende
Nobelpreisträgerin seit Jahren eine feste Grösse: Uraufführungen wie „In den
Alpen“ und „Macht nichts“ folgten zuletzt „Rechnitz (Der Würgeengel)“ und
das Gastspiel „Die Winterreise“.
Dušan David Pařízek inszeniert zum dritten Mal am Schauspielhaus – zuvor
waren in der Box seine Romanadaption „Gestern“ und im Pfauen Kleists
„Das Käthchen von Heilbronn“ zu sehen. Neben zeitgenössischen Stoffen an
dem von ihm geleiteten Prager Kammertheater bildet deutsche Klassik
einen zweiten Schwerpunkt seiner Arbeit. „Faust. Der Tragödie Erster Teil“
wurde zum letzten Mal vor mehr als 50 Jahren am Schauspielhaus gezeigt.
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Regie Barbara Frey
Raum Penelope Wehrli
Regie Frank Castorf
Richard III.
von William Shakespeare
Ab Ende März 2012 im Pfauen
Richard, hässlich und verkrüppelt, ungeliebt und zum Lieben nicht fähig,
beschliesst „ein Bösewicht zu werden“. Sein Ziel: Die Erringung der
Königskrone. Doch an dieses Ziel gelangt er nur, indem er über Leichen
geht, und das im wahrsten Sinne des Wortes: Opfer auf seinem skrupellosen
und blutigen Weg sind seine Brüder George, Herzog von Clarence, und der
regierende König Eduard IV. sowie dessen Kinder. Richard handelt frei von
Empathie, ohne Schuldgefühle oder moralische Bedenken, er kann und will
der Gesellschaft nicht vergeben, dass sie ihn zum Aussenseiter, zum
Ausgestossenen gemacht hat. Auf perverse Weise ist er in seinem Handeln
brillant und konsequent, in seiner Effizienz unwiderstehlich. Ihn, den
Missgebildeten, umgibt die Erotik der Macht. Seine grössten Feinde und
Feindinnen erliegen seiner Faszination: Shakespeare hat mit Richard III. auch
einen der grössten Verführer der Theaterliteratur insgesamt geschaffen.
Und doch bleibt Richard einer der einsamsten Helden. Geistig und rhetorisch
brillant, steht er in vollem Bewusstsein darüber, sich schuldig gemacht zu
haben und ungeliebt geblieben zu sein. Für das Ungeheuer, das er ist,
empfindet er kein Mitgefühl, nicht einmal im Sterben.
Das 1593 entstandene Drama „Die Tragödie von König Richard III.“ („The
Tragedy of King Richard the Third“) über den historischen König gleichen
Namens schliesst an den dritten Teil von „Heinrich VI.“ an und ist der letzte
Teil der Shakespeareschen York-Tetralogie. In seiner Verknüpfung von Gewalt
und Erotik ist es bis heute eines der faszinierendsten Werke von William
Shakespeare geblieben, auch deshalb, weil der Autor uns zu einem
beunruhigend intimen Umgang mit seinem Titelhelden zwingt. In der Tat ist
das Publikum unfähig, sich Richards überwältigendem Zauber zu entziehen.
Und es wird nolens volens zu seinem Komplizen.
Für die Regisseurin Barbara Frey ist „Richard III.“ nach einem Sonette-Abend
(am Nationaltheater Mannheim), „Wie es euch gefällt“ (am Theater Basel),
„Sturm“ (am Burgtheater Wien sowie als Gastspiel am Schauspielhaus
Zürich) und „Was ihr wollt“, das in der Spielzeit 2009/10 am Schauspielhaus
Zürich Premiere hatte, bereits die fünfte Auseinandersetzung mit dem Werk
von William Shakespeare.
Ein Kulturengagement der Credit Suisse
Amerika
nach dem Roman von Franz Kafka
Ab April 2012 im Schiffbau/Halle
„Als der siebzehnjährige Karl Rossmann, der von seinen armen Eltern nach
Amerika geschickt worden war, weil ihn ein Dienstmädchen verführt und ein
Kind von ihm bekommen hatte, in dem schon langsam gewordenen Schiff in
den Hafen von New York einfuhr, erblickte er die schon längst beobachtete
Statue der Freiheitsgöttin wie in einem plötzlich stärker gewordenen
Sonnenlicht. Ihr Arm mit dem Schwert ragte wie neuerdings empor, und um
ihre Gestalt wehten die freien Lüfte.“ So beginnt Kafkas Roman „Amerika“.
Mit nichts in der Hand und seines Koffers ledig beginnt für Karl Rossmann
ein neues Leben. Sein Existenzrecht als Sohn hat er verwirkt, weil
Alimentezahlung und Schande aus Sicht der Eltern vermieden werden
müssen, als Vater, der er praktisch durch Samenraub geworden war, bleibt
er ohne Identität. Er ist „Der Verschollene“, wie Franz Kafka seinen Roman
gemäss einer Briefnotiz betiteln wollte. Sein Freund, Nachlassverwalter und
Herausgeber Max Brod setzte indes als Titel „Amerika“ durch und
dramatisierte später selbst die Uraufführung – 1957 im Pfauen!
Geschrieben zwischen 1911 und 1914, ist „Amerika“ der erste der drei
Romane Kafkas und blieb unvollendet – die Geschichte sei „ins Endlose
angelegt“, schrieb Kafka bedauernd an Felice Bauer. Anders als der
verleumdete Josef K. in „Der Prozess“ und der Landvermesser K. in „Das
Schloss“ begibt sich K. Rossmann auf verhältnismässig reales Terrain: In den
Vereinigten Staaten von Nordamerika sucht er seine berufliche und soziale
Chance. Dass sich diese Suche als chaplineske Kette von Missgeschicken
und Rückschlägen beschreiben liesse, ändert nichts am naiven, beflissenen
Streben der Hauptfigur nach Gerechtigkeit und Anstand. Einen „modernen
Sisyphus, der ewig den Felsen der Zugehörigkeit vergeblich wälzt“, nannte
ihn Camus; dass Karl Rossmann zu guter Letzt in einem absurden,
metaphysischen „Naturtheater von Oklahoma“ aufgenommen wird („Jeder
ist willkommen!“), wirkt wie ein aufgeklebtes Trostpflaster.
Frank Castorf, der am Schauspielhaus zuletzt „Der Hofmeister“ und „Die
schwarze Spinne. Pilatus’ Traum“ inszenierte, bringt zum ersten Mal ein Werk
von Franz Kafka auf die Bühne. Nachdem frühere Inszenierungen Titel wie
„Endstation Amerika“ (nach Tennessee Williams) oder „Fuck off, America!“
(nach Eduard Limonow) trugen, geht seine neue Zürcher Arbeit an die
Wurzeln des amerikanischen Traums – bzw. der europäischen Perspektive
auf diesen. Ein Schiff wird im Schiffbau ankommen.
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Vielzahl leiser Pfiffe (Arbeitstitel)
Konzerttheater von Ruedi Häusermann
Uraufführung
Komposition und Regie Ruedi Häusermann
Bühne Bettina Meyer
Kostüme Barbara Maier
Ab April 2012 im Schiffbau/Box
Mit „Vielzahl leiser Pfiffe“ erarbeitet der Schweizer Komponist und Regisseur
Ruedi Häusermann einen neuen Abend für das Schauspielhaus Zürich.
Häusermann ist bekannt für seine eigene musiktheatralische Sprache, in der
sich Text, Ton, Bild und Szene in eine übergreifende, fein verästelte Partitur
fügen. Seine Kompositionen sind Klangexperimente, in denen durch zum Teil
minimale Verschiebungen und Bearbeitungen hochkonzentrierte Klangwelten
von hypnotischer Sogkraft erzeugt werden. Fragmente des Liedhaften
tauchen für kurze Momente auf, verschwinden wieder und erzeugen eine
Atmosphäre, die melancholisch und humorvoll, wehmütig und verspielt
zugleich ist. Häusermann lässt seiner Kompositionsarbeit intensive Phasen
der Klangerforschung folgen, die er gemeinsam mit seinen Musikern
unternimmt, bevor er die Probenarbeit mit den Schauspielern beginnt und
der Musik die theatrale Ebene mit ihren optischen, darstellerischen und
sprachlichen Mitteln gegenüberstellt. Häusermann untersucht so in seinen
Abenden die Möglichkeiten von Musik und Theater, sich gegenseitig Räume
zu eröffnen und zu neuen Ausdrucksformen zu finden. Ein poetischer und
humorvoller, vieldeutiger Mikrokosmos entsteht.
Ruedi Häusermann wurde 1948 in Lenzburg geboren. Er studierte Ökonomie
und Musik. Früh interessierte er sich für Jazz und freie Improvisation. Der
Maler Guiseppe Reichmuth und der Musiker und Regisseur Christoph
Marthaler gehören zu seinen wichtigsten künstlerischen Weggefährten. 1993
stellte er seine Musik in seinem Soloprojekt „Der Schritt ins Jenseits“ zum
ersten Mal bewusst in einen theatralen Zusammenhang. Seine Arbeiten
entwickelte er wiederholt an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und
am Hebbel am Ufer in Berlin, am Wiener Burgtheater, am Theater Basel, am
Staatstheater Hannover, an der Staatsoper Stuttgart und bei den Münchner
Opernfestspielen. In Zürich verwirklichte er seine Projekte am Theater
Neumarkt und inzwischen wieder regelmässig am Schauspielhaus: 2010 kam
im Schiffbau/Box „Der Hodler“ zur Uraufführung, eine „musiktheatralische
Einsicht“ in das Spätwerk des Schweizer Malers Ferdinand Hodler, beim
„Salon in der Box“ gastierte er mit der Band „The Immervollesäle“ und 2011
ist im Rahmen der Zürcher Festspiele Häusermanns Stuttgarter Inszenierung
„Randolph’s Erben: Blas- und Streichinstrumente An- und Verkauf“ als
Gastspiel im Schiffbau zu sehen.
Unterstützt von der Stiftung Corymbo
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Das Glas Wasser
von Eugène Scribe
Regie Werner Düggelin
Bühne Raimund Bauer
Ab Mai 2012 im Pfauen
„Un verre d’eau reigne le monde“, soll der surrealistische Dichter und Maler
Jean Cocteau in grossen Lettern auf eine seiner Wände geschrieben haben.
Und auch in Eugène Scribes Komödie stellt das titelgebende Glas Wasser ein
machtvolles Requisit dar – eines, das die ganze Weltgeschichte zu
beeinflussen vermag …
Das Stück spielt am Hofe der letzten Stuart-Königin Anna – eine zwar
sympathische, aber schwache Regentin, deren Unentschlossenheit durch
ihre Untergebenen kräftig ausgenutzt wird, etwa von der Herzogin von
Marlborough. Deren Mann fungiert als Oberbefehlshaber der britischen
Truppen, bereichert sich dabei schamlos und will deshalb alles andere als
den Frieden. Gegenspieler ist Lord Bolingbroke, ein vehementer
Kriegsgegner, dessen Fernziel, eines Tages Premierminister zu werden, in
erreichbare Nähe rückt, als in Masham ein junger Offizier bei Hofe auftaucht.
Es stellt sich heraus, dass sowohl die Königin als auch die Herzogin in
Masham verliebt sind, dieser aber wiederum nur Augen für die junge
Hofdame Abigail hat – einer gross angelegten Intrige steht nichts mehr im
Wege ...
„Das Glas Wasser“, 1840 in Paris uraufgeführt und Eugène Scribes
bekanntestes Theaterstück, ist eine bitterböse Komödie um Liebe, Politik
und Machtansprüche. Sie besticht durch brillante Wortduelle und lässt
ausnahmslos Figuren auftreten, die für ihren eigenen Nutzen kämpfen.
Dementsprechend lustvoll werden die Fäden der Intrige gesponnen.
Eugène Scribe (1791–1861) zählt zu den grossen Autoren des Vaudeville im
19. Jahrhundert und sicherlich auch zu den produktivsten, die Frankreich
hervorgebracht hat: An die 400 Stücke und Libretti (für Opern von Vincenzo
Bellini, Gioacchino Rossini und Giuseppe Verdi) soll er verfasst haben, in
denen Spezialisten für Witze neben solchen für Couplets und Dialoge
schufteten und die Ideen des Meisters nach genauen Angaben umsetzten.
Werner Düggelin ist ein ausgewiesener Kenner der französischen Literatur
und nimmt sich nun zum ersten Mal eines Stücks von Eugène Scribe an. Am
Schauspielhaus Zürich waren zuletzt seine Inszenierungen von Molières „Don
Juan“, Camus’ „Die Gerechten“ und Ben Jonsons „Volpone“ (ausgezeichnet
mit dem Nestroy-Preis für die beste deutschsprachige Inszenierung 2010)
zu sehen. Im April 2011 brachte Werner Düggelin „Für die Nacht“ von Laura
de Weck am Theater Basel zur Uraufführung.
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Solaris
nach dem Roman von Stanislaw Lem
Regie Antú Romero Nunes
Ab Mai 2012 im Schiffbau/Box
Solaris – dieser ferne Planet erregt in Stanislaw Lems Science-Fiction-Klassiker
das Interesse der irdischen Wissenschaft, weil sich seine Umlaufbahn nicht
an die Gesetze der Physik hält. Im Mittelpunkt der Untersuchungen steht
sein einziges Lebewesen – ein gallertartiger Ozean, an dessen wabernder
Oberfläche sich phantastische Formen bilden und wieder verschlungen
werden. Auf der einsamen Station des Planeten trifft der junge SolarikWissenschaftler Kris Kelvin auf zwei offenkundig verstörte Forscher; seit
einiger Zeit suchen menschengleiche Wesen die Station auf. Und es dauert
nicht lange, da erhält auch Kris Besuch – und zwar von dem Mädchen Harey,
das er einst liebte und das aus nie geklärten Gründen Selbstmord beging.
Es sind offensichtlich unangenehme Erinnerungsspuren in den Gehirnen der
Forscher, derer sich der Plasma-Ozean bedient, um diese „Menschen“ zu
materialisieren. Harey ist ganz die irdische Harey oder aber nicht von der
Erinnerung an die Verstorbene zu unterscheiden – sie ist eben weder Mensch
noch Kopie. Schliesslich begreifen die drei Forscher, dass sie zu den
eigentlichen Objekten der Forschung geworden sind, dass die ausserirdische
Intelligenz auf Solaris mit Hilfe von telepsychoplastischen Phänomenen
Experimente mit ihnen durchführt …
Mit seinem 1961 erschienenen Roman „Solaris“ verlieh Stanislaw Lem dem
Science-Fiction-Genre eine neue philosophische Ausrichtung. Fragen
nach der Realität von Vergangenem und Zukünftigem, Moral und Erkenntnis,
Schein und Sein führen den polnischen Schriftsteller zur Endlichkeit des
menschlichen Verstandes, der Unmöglichkeit, die letzte Erkenntnis zu
erlangen. Das Unbekannte kann der Mensch lediglich nach seinen eigenen
Erfahrungen und Massstäben bewerten – nichts kann erkannt werden, was
nicht selbst mitgebracht wird. Somit ist die Erforschung des Anderen immer
nur die Suche nach uns selbst.
Antú Romero Nunes sammelte an Theatern und in Filmproduktionen in Chile
erste Erfahrungen, bevor er 2005 sein Regiestudium an der Hochschule für
Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin aufnahm. Seine Diplominszenierung
„Der Geisterseher“ nach Schiller feierte 2009 am Maxim Gorki Theater
Berlin Premiere und wurde 2010 zum Festival „Radikal jung“ nach München
eingeladen. Seither inszeniert Nunes am Thalia Theater Hamburg, am
Schauspiel Frankfurt sowie am Maxim Gorki Theater, wo er seit letzter
Spielzeit Hausregisseur ist. Mit „Peer Gynt“ von Henrik Ibsen wurde Nunes
2011 erneut zu „Radikal jung“ eingeladen.
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Ein neues Stück
von Juliane Kann
Uraufführung
Regie Nina Mattenklotz
Bühne und Kostüme Lena Hiebel
Ab Juni 2012 im Pfauen/Kammer
Juliane Kann, eine der prägenden deutschsprachigen Autorinnen ihrer
Generation, schreibt ihr neues Stück als Auftragsarbeit für das
Schauspielhaus Zürich. Sie wurde 1982 in Mecklenburg geboren und lebt in
Berlin, wo sie „Szenisches Schreiben“ an der Universität der Künste
studierte. Ausserdem nahm sie an dem von Thomas Jonigk geleiteten
Autorenlabor am Düsseldorfer Schauspielhaus teil. In ihren Stücken gelingt
es ihr laut „Theater der Zeit“, „dichte, eigenartige Atmosphären zu kreieren
und auch mit scheinbar oberflächlichen Wortwechseln mehrdimensionale
Figuren zu zeichnen“.
Zu Beginn ihrer Laufbahn machte Juliane Kann mit einer „Jugend-Trilogie“ auf
sich aufmerksam, sie umfasst die Stücke „Siebzehn“ (uraufgeführt am
Düsseldorfer Schauspielhaus), „The kids are alright“ (Staatstheater Stuttgart)
und „Birds“ (gewann bei der Langen Nacht der Autoren in Hamburg den Preis
der Thalia Freunde und wurde danach am Theater Osnabrück uraufgeführt).
Ihre weiteren Stücke waren Auftragsarbeiten für das Schauspielhaus
Düsseldorf („Piaf. Keine Tränen“, Regie Daniela Löffner), das Nationaltheater
Mannheim („Exit. Dinge bei Licht“), das Berliner Maxim Gorki Theater
(„Fieber“), das Hamburger Thalia Theater („Ein Fuchs reisst Kaninchen“) und
abermals das Theater Osnabrück („Café Haertel“). Letzterer Text ist nach
genauer Recherche vor Ort mit älteren und jungen Männern und Frauen zum
Thema „Generationen“ entstanden und führte 2010/11 zur Begegnung mit der
Regisseurin Nina Mattenklotz, die nun auch Juliane Kanns neues, für Zürich
geschriebenes Stück zur Uraufführung bringen wird.
Nina Mattenklotz wurde 1980 in Gütersloh geboren. Nach einem Studium der
Medienkultur begann sie ein Regiestudium an der Hamburger
Theaterakademie, das sie 2008 mit einer Inszenierung von Georg Büchners
„Woyzeck“ abschloss. Mehrere während des Studiums entstandene Arbeiten
wurden zu Festivals eingeladen. Die Regisseurin arbeitete zuletzt am
Schauspielhaus Wien, am Theater Magdeburg und am Staatstheater
Stuttgart. Am Schauspielhaus Zürich hatte 2009 ihre Inszenierung von Franz
Kafkas „Die Verwandlung“ Premiere, die seitdem auf dem Spielplan steht.
Tanz
Extra
Série
française
Kammer
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Regie und Choreographie Sasha Waltz
Bühne Thomas Schenk/Sasha Waltz
Kostüme Christine Birkle
Tanz Sasha Waltz & Guests
Vom 24. September bis 1. Oktober 2011
im Schiffbau/Halle
Impromptus
von Sasha Waltz
Musik von Franz Schubert
Gastspiel am 16./17./18. September 2011
im Schiffbau/Halle
„Impromptus“ wurde 2004 als intime und tänzerische, in erster Linie auf die
Bewegung in den Körpern und im Raum angelegte Choreographie entwickelt.
In der Auseinandersetzung mit der Musik von Franz Schubert – fünf
Impromptus und vier Lieder – entwirft Sasha Waltz eine weitgehend abstrakte
und dennoch emotional aufgeladene Atmosphäre. Die Choreographin
illustriert nie Schuberts Musik, die reich an eigenen Bildern ist, sondern
sucht grösstmögliche Einfachheit in der Umsetzung. Drei Duette bilden das
Zentrum des Abends und werden von dynamischen, raumgreifenden
Gruppenszenen kontrastiert. Fortlaufende Rhythmen, die das Gehen und
Wandern kompositorisch ausdrücken, durchziehen Schuberts Instrumentalwerk
ebenso wie seine Lieder. Die Choreographie nimmt diesen Faden auf und
spinnt ihn in einer subtilen Rhythmik weiter. Das Stück wurde von und mit
den Tänzern Maria Marta Colusi, Clémentine Deluy, Juan Kruz Diaz de Garaio
Esnaola, Luc Dunberry, Michal Mualem, Claudia de Serpa Soares und Xuan
Shi entwickelt. Es singt Ruth Sandhoff, am Klavier Cristina Marton.
Franz Schubert (1797–1828) komponierte die „Impromptus“ 1827, ein Jahr vor
seinem Tod, in einer von Krankheit geprägten und dennoch äusserst
schaffensreichen Phase, aus der auch die „Winterreise“ stammt.
„Impromptus“ bedeutet „aus dem Stegreif“; die Serien sind nicht
notwendigerweise als Zyklus angelegt, sondern können sowohl einzeln als
auch zusammenhängend gespielt werden.
Mit der vielfach ausgezeichneten Choreographin Sasha Waltz – zuletzt erhielt
sie den französischen Kulturorden „Officier de l’Ordre des Arts et des
Lettres“ und das „Bundesverdienstkreuz am Bande“ der Bundesrepublik
Deutschland – verbindet das Schauspielhaus Zürich unter der künstlerischen
Direktion von Barbara Frey eine enge Zusammenarbeit: Mit „Impromptus“
gastiert nach „Körper“ und dem 2010 in der Schiffbau/Halle uraufgeführten
Stück „Continu“ eine weitere Produktion aus dem 17 Stücke umfassenden
Repertoire von Sasha Waltz & Guests im Schiffbau/Halle.
Eine Produktion der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin präsentiert von
Sasha Waltz & Guests. Eine Koproduktion mit dem Teatro Comunale di Ferrara.
Zürich im Bau
Ein Urbanitätsprojekt
des Schauspielhauses Zürich
Eröffnungswochenende mit Live-Performances und Vorträgen in
Zusammenarbeit mit „Hochparterre“ am 24./25. September im
Schiffbau/Halle
Begehbare Stadtinstallation vom 24. September bis
1. Oktober im Schiffbau/Halle
Zürich boomt – gebaut wird im Zentrum und an den Rändern. In den letzten
Jahren hat sich die Stadt rasant verändert, ein neuer Stadtplan ist
entstanden, auf dem sich die Gewichtung zwischen den Quartieren
verschoben hat. Wo früher Industriebrachen lagen, finden sich inzwischen die
angesagten Galerien und Bars der Stadt, ein 36-stöckiges Hochhaus ist aus
dem Boden gewachsen. Noch bis vor einem Jahr rollte der gesamte Verkehr,
der die Schweiz auf der Nord-Süd-Achse zu durchqueren hatte, mitten
durch die Stadt. Nun umfährt er Zürich in grossem Bogen und ein ganzes
Viertel verwandelt sich erst in eine riesige Baustelle und danach in eine
verkehrsberuhigte Zone und begehrte Wohngegend. Das Glatttal am
Stadtrand ist die sich am schnellsten entwickelnde Wirtschaftsregion der
Schweiz, hier entstehen riesige Wohn- und Büroflächen – alles in einer
Geschwindigkeit, mit der Städteplaner kaum mithalten können oder wollen.
Wie lässt sich der Wandel Zürichs in den letzten Jahrzehnten gesellschaftlich,
kulturell und politisch fassen? In welche Richtung bewegt sich die Stadt?
In der Halle im Schiffbau entsteht eine begehbare Stadtinstallation, in der die
Brüche und Strömungen Zürichs erlebbar werden. Ausgehend vom eigenen
Standort im Kreis 5 untersucht das Urbanitätsprojekt im Schiffbau zuerst die
nähere Umgebung, um sich über Zürich und darüber hinaus auszuweiten.
„Zürich im Bau“ versammelt unterschiedliche Blicke auf die Stadt im Wandel
und lädt Künstler und Experten ein, ihre Arbeiten und ihr Wissen zehn Tage
lang zu zeigen und mit dem Publikum zu teilen. Dabei schafft die komplexe,
begehbare Installation verschiedene Raumsituationen für unterschiedliche
künstlerische Handschriften und Kunstformen: Performances, Videoarbeiten,
Raum- und Klanginstallationen lassen einen vieldeutigen, kaleidoskopartigen
Blick auf das urbane Zürich entstehen. Am Eröffnungswochenende und
während der Woche abends finden ausserdem Vorträge, Diskussionen und
Gespräche zu städteplanerischen, gesellschaftspolitischen und
architektonischen Fragestellungen statt.
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Mise en scène Olivier Py
Mise en scène Jean-Louis Martinelli
Spectacle en tournée au Pfauen,
les 21 et 22 décembre 2011
Production Théâtre de L’Odéon, Paris
Spectacle en tournée au Pfauen,
les 8 et 9 février 2012
Production Théâtre Nanterre-Amandiers,
Paris
Roméo et Juliette
de William Shakespeare
Juliette, jeune fille de la maison des Capulet, et Roméo, héritier de la maison
des Montaigu, tous deux âgés de quatorze ans, s’aiment d’un amour éternel.
Mais la haine farouche que se vouent les deux familles vient contrarier
les amants qui s’épousent dans le plus grand secret. Lorsque Roméo est
impliqué dans une rixe et tue le cousin de Juliette, il est condamné à l’exil;
dans le même temps, le père de Juliette met tout en œuvre pour que sa
fille épouse le comte Pâris. S’en suit le double suicide le plus célèbre de la
littérature mondiale.
William Shakespeare a écrit cette tragique histoire d’amour vers 1595/96,
c’est-à-dire au début de sa carrière. „Roméo et Juliette“ impressionne tant
par la diversité des registres – du comique cru de certaine scènes jusqu’au
raffinement de la poésie amoureuse élisabéthaine en passant par la
mélancolie poétique des aperçus psychologiques –, que par l’histoire de ce
couple porté par un amour qui brise toutes les limites et dont le caractère
absolu semble devoir presque inéluctablement conduire à la mort.
Olivier Py, metteur en scène, acteur et auteur pour le théâtre, l’opéra et le
cinéma, est né à Grasse en 1965. En 1997, il a été nommé directeur du
Centre National d’Orléans; depuis 2007 il est directeur du Théâtre de
l’Odéon à Paris où il accueille aussi régulièrement ses propres mises en
scène. Outre ses travaux pour le théâtre parlé, Olivier Py s’est également
distingué, ces dernières années, par ses mises en scène d’opéra, entre
autres „La Damnation de Faust“ de Gounod et „Tristan et Isolde“ de Wagner
au Grand Théâtre de Genève.
Die vierzehnjährige Julia aus dem Hause Capulet und der gleichaltrige Romeo aus dem Hause Montague
verlieben sich unsterblich ineinander. Aber die erbitterte Feindschaft zwischen ihren Elternhäusern steht
zwischen den Liebenden, es wird in aller Heimlichkeit geheiratet. Als Romeo in einen Strassenkampf
verwickelt wird und Julias Cousin erschlägt, wird er zur Strafe verbannt; gleichzeitig besteht Julias Vater auf
der Heirat seiner Tochter mit dem Grafen Paris. Es folgt der wohl berühmteste Doppel-Selbstmord der
Weltliteratur.
William Shakespeares bekannte Liebestragödie entstand 1595/96 und gehört damit zu seinen frühen Werken.
„Romeo und Julia“ besticht einerseits durch seine sprachliche Vielfalt, die von komisch-derben Auftritten über
poetisch-melancholische Innenansichten bis zu ausgefeilter elisabethanischer Liebeslyrik reicht, andererseits
durch ein Paar, dessen Liebe alle Grenzen sprengt und dessen Unbedingtheit fast zwangsläufig in den Tod zu
führen scheint.
Olivier Py wurde 1965 in Grasse geboren und ist als Regisseur, Schauspieler und Autor für Theater, Oper
und Film tätig. 1997 wurde er Direktor des Centre Dramatique National d’Orléons, seit 2007 ist er Intendant
des Théâtre de l’Odéon in Paris, wo er auch regelmässig selbst inszeniert. In den letzten Jahren ist Py neben
seinen Arbeiten für das Sprechtheater auch mit seinen Operninszenierungen hervorgetreten, unter anderem
mit Gounods „Fausts Verdammnis“ und Wagners „Tristan und Isolde“ am Grand Théâtre in Genf.
Une maison de poupée (Nora)
de Henrik Ibsen
Nora et son mari, le futur directeur de banque Torvald Helmer, mènent une
vie conjugale apparemment idyllique et sans nuage, comme en témoignent
leurs trois enfants et les perspectives d’ascension professionnelle qui se
présentent à Helmer. Mais le chantage qu’exerce sur Nora un collaborateur
renvoyé par Torvald, met à jour peu à peu un incident qui remonte à
plusieurs années: Nora a autrefois sauvé son mari de la faillite en falsifiant
une signature. Lorsque Torvald l’apprend, il réagit par des insultes, redoutant
avant tout le scandale public. La „maison de poupée“, le mariage en
apparence si harmonieux de Nora et de Helmer, s’effondre. Désabusé, le
spectateur est confronté à la fragilité de l’équilibre entre mariage, famille et
épanouissement individuel et professionnel.
„Une maison de poupée“, créé en 1879, tourne autour du thème central
d’Ibsen: le mensonge sur lequel l’individu construit sa vie. C’est par ailleurs
un plaidoyer étonnamment actuel pour les droits des femmes.
Jean-Louis Martinelli fait partie des metteurs en scène les plus importants du
théâtre français. Après avoir dirigé pendant dix ans sa propre troupe, il a
pris, à partir de 1987, la direction du Théâtre de Lyon, puis, à partir de 1993,
celle du Théâtre National de Strasbourg. Depuis 2002, il est directeur
artistique du Théâtre des Amandiers à Nanterre où il a rencontré en 2010 un
grand succès avec la mise en scène d’„Une maison de poupée (Nora)“. Le
rôle-titre était assuré par Marina Foïs, une des plus remarquables actrices de
la jeune génération.
Nora und ihr Mann, der angehende Bankdirektor Torvald Helmer, leben in einer scheinbar ungetrübten
Ehe-Idylle, wovon drei Kinder und der bevorstehende berufliche Aufstieg Helmers zeugen. Als ein entlassener
Mitarbeiter Nora erpresst und unter Druck setzt, wird nach und nach ein lange zurückliegender Vorfall
aufgedeckt: Nora hatte seinerzeit mit einer gefälschten Unterschrift ihren Mann vor dem finanziellen Ruin
bewahrt. Als Torvald davon erfährt, reagiert er darauf mit Beschimpfungen und Furcht vor dem Skandal in der
Öffentlichkeit. Das „Puppenhaus“, die scheinbar so harmonische Ehe zwischen Nora und Helmer, bricht in
sich zusammen. Ernüchtert blickt man auf das fragile Gleichgewicht von Ehe, Familie und individueller
beruflicher Erfüllung.
Das Schauspiel „Nora“, 1879 uraufgeführt, dreht sich um Ibsens zentrales Thema der individuellen
Lebenslüge und ist zugleich ein erstaunlich aktuelles Plädoyer für die Rechte der Frauen.
Jean-Louis Martinelli zählt zu den bedeutendsten Regisseuren im französischen Theater. Nach zehn Jahren
mit seiner eigenen Truppe leitete er ab 1987 das Théâtre de Lyon sowie ab 1993 das Théâtre National
de Strasbourg. Seit 2002 ist er Künstlerischer Direktor des Théatre Nanterre-Amandiers, wo er 2010 „Une
maison de poupée (Nora)“ mit grossem Erfolg inszenierte. Mit Marina Foïs konnte er eine der
herausragendsten Schauspielerinnen der jüngeren Generation für die Titelrolle gewinnen.
34
Le Tartuffe
de Molière
Mise en scène Eric Lacascade
Spectacle en tournée au Pfauen,
les 10 et 11 mars 2012
Production Théâtre Vidy-Lausanne
Rien ne va plus dans la maison d’Orgon: la famille ne reconnaît plus son chef
depuis qu’un certain Tartuffe s’est immiscé dans son cœur. Orgon essaye
d’imposer d’une main de fer les sévères principes religieux de ce Tartuffe, il
est même prêt à donner à cet imposteur dévot la main de sa fille et à lui
transférer ses biens. Lorsque les yeux d’Orgon se décillent, il est trop tard.
Ou presque.
„Tartuffe“ fait partie, avec „L’Avare“, „Don Juan“ et „Le Misanthrope“ des
œuvres les plus célèbres de Molière (1622–1673). La troupe de Molière créa
„Tartuffe“ en 1664, mais alors que la fin conciliante aurait dû flatter le Roi,
celui-ci interdit la pièce. Les dévots catholiques, qui à l’époque étaient très
influents en France, se sentirent attaqués et imposèrent même par la suite
que les acteurs soient exclus des sacrements. Ce n’est pas sans raison que
le nom du personnage de Molière est devenu synonyme d’hypocrisie et de
bigoterie.
Le metteur en scène Éric Lacascade a dirigé à Caen de 1997 à 2006 le
Centre dramatique de Normandie qui fut aussi régulièrement invité au
Festival d’Avignon où sa troupe a joué entre autres une trilogie de Tchekhov
qui fut particulièrement remarquée ainsi que les „Barbares“ de Gorki.
Lacascade est resté fidèle à ces deux auteurs en d’autres endroits: à
Bordeaux il a mis en scène „Les Estivants“, à Vilnius „Oncle Vania“. Il a
réalisé en collaboration avec Daria Lippi un projet à partir de Kleist („Pour
Penthésilée“). Pour la première fois en 30 ans de carrière, il aborde une
œuvre de Molière.
Im Hause von Orgon ist nichts mehr, wie es war: Die Familie erkennt ihr Oberhaupt nicht wieder, seit ein
gewisser Tartuffe sich in dessen Herz geschlichen hat. Mit eiserner Hand versucht Orgon die tief religiösen
Grundsätze dieses Tartuffe durchzusetzen und ist sogar bereit, dem bigotten Betrüger seine Tochter zu geben
und seinen Besitz zu überschreiben. Als Orgon die Augen geöffnet werden, ist es zu spät. Fast.
„Tartuffe“ zählt neben „Der Geizige“, „Don Juan“ und „Der Menschenfeind“ zu den bekanntesten Werken
Molières (1622–1673). Molières Truppe brachte „Tartuffe“ 1664 zur Uraufführung und obwohl das versöhnliche
Finale dem König schmeicheln musste, verbot dieser das Stück. Die damals in Frankreich massgeblichen
katholischen Gotteskrieger fühlten sich angegriffen und setzten in der Folge sogar den Ausschluss der
Schauspieler von den Sakramenten durch. Nicht ohne Grund wurde Molières Titelheld zum Synonym für
Heuchelei und Frömmelei.
Regisseur Éric Lacascade leitete 1997 bis 2006 das Centre dramatique de Normandie in Caen, mit dem er
regelmässig beim Theaterfestival in Avignon zu Gast war. Dort zeigte seine Truppe unter anderem eine
vielbeachtete Tschechow-Trilogie und Gorkis „Barbaren“. Diesen beiden Autoren blieb Lacascade auch
andernorts verbunden: In Bordeaux inszenierte er „Sommergäste“, in Vilnius „Onkel Wanja“; mit Daria Lippi
realisierte er ein Kleist-Projekt („Pour Penthésilée“). Zum ersten Mal in 30 Berufsjahren nimmt er sich nun
Molière vor.
35
gefaltet (Arbeitstitel)
Ein choreographisches Konzert
von Sasha Waltz und Mark Andre
Regie und Choreographie Sasha Waltz
Komposition Mark Andre
Bühne Thomas Schenk
Kostüme Beate Borrmann
Tanz Sasha Waltz & Guests
Gastspiel am 15./16. Mai 2012 im Pfauen
Die erste Zusammenarbeit der Berliner Choreographin Sasha Waltz und dem
französischen Komponisten Mark Andre steht ganz im Zeichen des Dialogs:
Neue Musik von Mark Andre und ausgewählte Werke von Wolfgang Amadeus
Mozart bilden das musikalische Experimentierfeld für Tänzer und Musiker,
Choreographin und Komponisten. Die Uraufführung „gefaltet“ (Arbeitstitel)
eröffnet im Januar 2012 die Mozartwochen in Salzburg, danach wird die
Produktion im Radialsystem Berlin und am Schauspielhaus Zürich zu sehen
sein.
Die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen und klassischen Kompositionen
ist ein Schwerpunkt von Sasha Waltz’ künstlerischer Arbeit. Für ihre Stücke
„Körper“ und „noBody“ komponierte Hans Peter Kuhn die Musik, für „S“
Jonathan Bepler, für die choreographische Installation „insideout“ Rebecca
Saunders. 2004 arbeitete Sasha Waltz für ihre Choreographie „Impromptus“
erstmals mit Musik von Franz Schubert. Mit „Dido & Aeneas“ erschloss sie
sich 2004 eine neue künstlerische Welt: die choreographische Oper. Zuletzt
arbeitete sie mit dem japanischen Komponisten Toshio Hosokawa zusammen:
Seine Oper „Matsukaze“ wurde 2011 in einer Choreographie von Sasha Waltz
uraufgeführt.
Sasha Waltz & Guests wurde 1993 von Sasha Waltz und Jochen Sandig
gegründet, bisherige Wirkungsstätten der Compagnie in Berlin waren die
Sophiensæle, die Schaubühne am Lehniner Platz und seit 2006 das
interdisziplinäre Produktions- und Ausbildungszentrum Radialsystem V. Von
hier aus tourt Sasha Waltz & Guests um die Welt und verwirklicht seine
Projektreihe „Dialoge“, bei denen leere, öffentliche Gebäude im Rahmen von
künstlerischen „Recherchen“ erschlossen werden. Mit „gefaltet“ kommt
Sasha Waltz & Guests bereits im dritten Jahr nach Zürich, zum ersten Mal
nicht in die Schiffbau-Halle, sondern – analog zum Ort der Premiere, dem
Salzburger Landestheater – in den Pfauen.
Eine Produktion von Sasha Waltz & Guests in Koproduktion mit der Stiftung
Mozarteum Salzburg und dem Théâtre Royal de La Monnaie, Brüssel. Made
in Radialsystem. Sasha Waltz & Guests wird gefördert aus Mitteln des
Hauptstadtkulturfonds Berlin.
36
Kammer
Drei bemerkenswerte Veranstaltungsreihen, die in der vergangenen Spielzeit
das Gesicht der am tiefsten gelegenen Spielstätte geprägt haben, gibt es
auch 2011/12: Werner Morlangs Literaturabende (mit der erotischen Literatur
als neuem Thema), Lukas Bärfuss’ Gespräche über die „Weissen Flecken“
auf der Landkarte unseres Wissens und schliesslich die von Eva Krämer und
Anja Kerschkewicz ins Leben gerufene „Kammer Karaoke“.
37
Kammer der Erotik
präsentiert von Werner Morlang, mit Schauspielern des Ensembles
Schon die Bibel enthält eine der schönsten erotischen Dichtungen aller
Zeiten und wie es sich für das vielfältige Phänomen geziemt, offenbaren die
literarischen Gestaltungen eine erstaunliche Varietät. Neben der
Gepflogenheit schamhafter Auslassungspunkte knistert ein sprachmächtiges
Lustprinzip in sämtlichen libidinösen Längen und Breiten. Aber auch die
sprengende Kraft der Sexualität wurde literarisch gefeiert oder sogar erst
emanzipativ freigesetzt. In unserer Veranstaltungsreihe, die ganz den
subjektiven Vorlieben Werner Morlangs entspricht, soll der Reiz der
Andeutung ebenso wie jener der expliziten Darstellung zum Zuge kommen.
Zeitlich reicht das Spektrum von der japanischen Heian-Periode des
10. Jahrhunderts mit ihrer ausgefeilt-formalisierten Erotik bis ins
20. Jahrhundert von Henry Miller, Anaïs Nin, John Cowper Powys und der
„Josefine Mutzenbacher“, des vergnüglichsten Dirnen-Romans der deutschen
Literatur.
Weisse Flecken
Gespräche an den Grenzen unseres Wissens, präsentiert von Lukas Bärfuss
Ganze 14 „Weisse Flecken“ haben Lukas Bärfuss und seine Gäste innerhalb
der letzten zwei Spielzeiten an den Rändern der bekannten Welt aufgetan und
gedanklich zu besiedeln versucht – gemäss der Maxime, dass man, wenn
man sich einmal mit ihnen beschäftigt, immer mehr davon entdeckt.
Scheinbar sicheres Wissen entpuppt sich als Esoterik und wo gerade noch
Gewissheiten behauptet wurden, ist plötzlich alles in Frage gestellt. Und
deshalb geht die Reise weiter! Eingeladen sind alle, die keine Angst vor dem
Unbekannten haben.
Kammer Karaoke
Die Film-Musik-Karaoke-Party, jetzt neu mit „Kammer Flimmern“
Eine Spielzeit lang hat sich „Kammer Karaoke“ den schönsten, schrägsten
und härtesten Filmen und ihren Soundtracks gewidmet. Weiterhin heisst es
für alle Film- und Musikbegeisterten Zürichs, ob Talent vorhanden ist oder
nicht: mitsingen, mittanzen, mitfeiern! Neu: Ab September lässt sich vor
jeder Karaoke-Party eine Dreiviertelstunde „Kammer Flimmern“ mitnehmen.
Das Team von „Kammer Flimmern“ pirscht sich auf Umwegen an die
Faszination heran, die ein Genre oder ein Regisseur ausüben und wechselt
dafür immer wieder seine Form: Die Mafia wird in 30 Minuten erklärt, die
Mysterien des David Lynch an den Höchstbietenden verkauft.
Junges
Schauspiel
Haus
38
40
Premieren
Remember me
von Jan Sobrie
Deutschsprachige Erstaufführung
Ab 13 Jahren
Regie Enrico Beeler
Bühne Marc Totzke
Kostüme Cornelia Koch
41
Extra
Eine Inszenierung
von Philippe Besson
Ab 9 Jahren
Ab Februar 2012
im Schiffbau/Matchbox
In der vergangenen Spielzeit führte Philippe Besson
beim Familienstück im Pfauen Regie: „Dornröschen
oder Das Märchen vom Erwachen“ von Katharina
Ab 20. Oktober 2011
Schlender nach den Brüdern Grimm. Nun kommt er
im Schiffbau/Matchbox
erneut ans Junge Schauspielhaus. Philippe Besson
wird kein vorhandenes Theaterstück inszenieren,
„Remember me“ ist die Geschichte von drei
sondern einen Prosastoff für die Bühne adaptieren.
Jugendlichen: Mira, Katrin und Cedric. Der in der
Bearbeitungen sind seit längerem ein
Klasse bewunderte Cedric hält sich für unbesiegbar
Interessensgebiet von Philippe Besson: Mit dem
und unwiderstehlich, seine Worte und Taten
Dramaturgen Andreas Steudtner erarbeitete er 2006
beleidigen und verwunden. Mira kann sich ihm nicht
eine Spielfassung des Romans „Wir alle für immer
entziehen, ihr Tagebuch wird zum Futter für Spott und zusammen“ des holländischen Autors Guus Kuijer –
Mobbing. Aber Mira wehrt sich nicht. Es scheint, als
die Inszenierung wurde für den Theaterpreis „Faust“,
ob sie alles kommen lässt, wie es kommt und so
die Fassung für den Deutschen Kindertheaterpreis
rückt das Unvermeidliche immer näher. Als sie nach
nominiert und auf zahlreichen deutschsprachigen
einem von Cedrics Bande verursachten Unfall ihr
Bühnen nachgespielt.
Gedächtnis verliert, hat sie keine Erinnerungen mehr,
nicht an den Hergang, an die Verursacher, an ihr
Philippe Besson, 1962 in Berlin geboren, begann
Leben davor. Sie schaut den Tätern in die Augen,
1986 seine Theaterlaufbahn als Regieassistent am
befragt und konfrontiert sie. Die Geschichte steuert
Schauspielhaus Zürich. Nach Jahren als freier
auf eine überraschende Auflösung zu … „Remember
Regisseur übernahm er von 1999 bis 2007 die
me“ ist ein gruseliges, dynamisches Märchen über
Leitung der Kinder- und Jugendtheatersparte am
den Alltag, mit Zügen ins Phantastische: Zwei
Hans Otto Theater Potsdam. Seit 2009 ist er
Krähen, Febe und Verona, agieren im Hintergrund als Hausregisseur am Theater Junge Generation
Schicksal und Vorsehung. Ihre Anwesenheit gibt Trost Dresden. Als freischaffender Regisseur inszenierte er
in einer harten Realität.
mehrfach in Baden-Baden, in Berlin und am
Staatstheater Karlsruhe.
Jan Sobrie wurde 1979 im belgischen Gent geboren.
Er studierte Schauspiel an der Theaterschule RITS in
Brüssel. 2006 wurde sein Stück „Titus“ für den
Belgisch-Niederländischen Theaterfestivalpreis
nominiert. Für „Remember me“ erhielt er 2010 den
Niederländisch-Deutschen Kinder- und
Jugenddramatikerpreis „Kaas und Kappes“.
Mit „Remember me“ setzt Regisseur Enrico Beeler
seine Beschäftigung mit dem Autor Jan Sobrie fort.
Bereits 2010 inszenierte er mit dem Schauspieler
Fabian Müller den Monolog „Titus“. Nach zahlreichen
Gastspielen in der Schweiz, Liechtenstein und
Deutschland war diese Produktion zum Festival
„Blickfelder 2011“ in Zürich eingeladen.
Nichts. Was im Leben wichtig ist
von Janne Teller
Schweizerische Erstaufführung
Ab 14 Jahren
Regie Enrico Beeler
Apropos …
In der Reihe „Apropos …“ werden Texte von Kindern,
die in Anlehnung an ausgewählte Produktionen
entstehen, durch Schauspielerinnen und Schauspieler
in szenisch-spielerischer Form öffentlich präsentiert.
Ab Juni 2012 im Schiffbau/Matchbox
Geschenkte Zeit im Weihnachtssalon
Am ersten Tag nach den Sommerferien verkündet
Pierre Anthon: „Nichts bedeutet irgendwas, deshalb
lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun.“ Er verlässt
mitten im Unterricht die Klasse 7A, zieht sich auf
einen Pflaumenbaum zurück und traktiert seine
Schulkollegen von da an abwechselnd mit reifen
Pflaumen und Erkenntnissen über die völlige
Sinnlosigkeit der menschlichen Existenz. Die Klasse
ist sich schnell darin einig, dass sie Pierre Anthon
etwas entgegensetzen will. In einem alten
Sägewerk sammeln sie alles, was Bedeutung hat.
Als dabei nicht viel zusammenkommt, beginnen sie,
Gegenstände von persönlicher Wichtigkeit
zusammenzutragen und so einen Berg aus Bedeutung
aufzuhäufen. Wer sein Opfer gebracht hat, darf den
Nächsten und dessen Opfer bestimmen. Mit
zunehmendem Fanatismus widmen sie sich ihrer
Mission und werden zu einer eingeschworenen
Gemeinschaft. Als ihr monströser Plan, der immer
drastischere Opfer verlangt, auffliegt, kommt es zu
einem Medienrummel und einer landesweiten
Diskussion um Sinn und Unsinn ihres Tuns. Nur
Pierre Anthon bleibt unbeeindruckt – und die Klasse
rächt sich an ihm …
Vom 1. bis 24. Dezember herrscht in der Matchbox
im Schiffbau erneut Salonatmosphäre. Servierinnen
und Kellner sind um das leibliche Wohl der jungen
und älteren Gäste besorgt und warten mit
kulinarischen Besonderheiten auf. Der Gastgeber lädt
zu einem täglich wechselnden künstlerischen
Programm ein. Auch in diesem Jahr treten Menschen,
die ansonsten im Dunkeln, hinter den Kulissen
agieren, ins Scheinwerferlicht und überraschen das
Publikum mit Spezialitäten – seien es
Kostümschneiderinnen, Schreiner, Souffleusen,
Requisiteure, Theatermaler, Garderobieren.
Autorinnen und Autoren lesen aus bislang
unveröffentlichten Texten und Schauspielerinnen und
Schauspieler zeigen sich von neuen Seiten.
Ab sofort können Sie unter [email protected]
Ihren unverwechselbaren Vorweihnachtsanlass im
geschäftlichen und familiären Kreis reservieren.
Die Autorin Janne Teller wurde 1964 in Kopenhagen
geboren. Nach Abschluss eines Jura-Studiums
arbeitete sie als ökonomisch-politische Ratgeberin
der EU und UN in New York und verschiedenen
Krisengebieten der Welt. Mit 30 Jahren gab sie ihren
Beruf auf und widmet sich seitdem ausschliesslich
dem Schreiben. 1999 veröffentlichte sie „Odins
Insel“, auf Deutsch erschien zuletzt „Krieg – stell dir
vor, er wäre hier“.
„Nichts. Was im Leben wichtig ist“ ist eine aktuelle
Parabel über das Erwachsenwerden, über Erziehung,
letztlich über den Sinn des Lebens. Der Roman
wurde nach der Erstveröffentlichung 2000 von
dänischen Schulbehörden verboten. Mittlerweile
wurde das Buch in 13 Sprachen übersetzt. 2001
bekam „Nichts“ den Preis des Dänischen
Kulturministeriums und 2008 in Frankreich den „Prix
Libbylit“.
42
Mehr als Zuschauen
Das Junge Schauspielhaus macht Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen ein breit gefächertes
theaterpädagogisches Angebot. Sowohl Schulen als
auch die Öffentlichkeit sind eingeladen, sich das
Theater aus verschiedenen Perspektiven zu
erschliessen: spielend, forschend, schreibend und
begleitend. Bezugspunkte dafür sind sowohl der
Spielplan des Jungen Schauspielhauses als auch
ausgewählte Produktionen des Repertoires.
Spielen
Forschen
Lesestunde
Neues im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur
wird von Fachpersonen vorgestellt.
Theaterlabor Spielplan
Kinder zwischen neun und elf Jahren bringen ihre
Lieblingsgeschichten, Figuren und Ideen ins Theater
mit. Sie lesen alte und neue Stücke und Geschichten,
reden mit Theaterleuten über das, was sie im
Theater sehen wollen, was sie beschäftigt und
beeinflussen damit den Spielplan im Jungen
Schauspielhaus.
Spielclubs
Kinder, Jugendliche und Erwachsene spielen unter
professioneller Anleitung und Begleitung selbst
Theater. Sie improvisieren, entwickeln eigene
Geschichten, schlüpfen in fremde Rollen, trainieren
Körper und Stimme, erproben verschiedene
Theatermittel und stehen mit anderen zusammen auf
der Bühne. Theatererfahrung wird nicht
vorausgesetzt.
Die Abschlusspräsentationen finden im Januar und
April 2012 statt.
Theaterlabor Kritik
Man trifft sich, um gemeinsam Vorstellungen
anzuschauen und diese auszuwerten, im Gespräch
Kriterien für das Beobachten zu finden, über das
Gesehene zu berichten, Interviews mit Schauspielern,
Musikern, Regisseuren etc. zu führen und öffentlich
Fragen an das Theater und die Welt zu stellen.
Die entstandenen Ton-, Bild- und Text-Beiträge
werden unter www.junges.schauspielhaus.ch sowie
in einer eigenen Zeitung veröffentlicht.
Matchpoint – die offene Bühne
Regelmässig gibt es in der Matchbox die
Möglichkeit, selbst auf der Bühne zu stehen –
mit Kurzpräsentationen in Anlehnung an
Produktionen aus dem Spielplan des
Schauspielhauses Zürich.
Schreiben
Mehr als Ferien
Spielend erobern Kinder zwischen sieben und
vierzehn Jahren einen Bereich ausserhalb des
Theaters und treffen auf Spezialisten der
Wissenschaft, der Oper, aus dem Zoo, der Literatur
und anderen Bereichen. Jeweils in einer Ferienwoche
im Sommer, Herbst, Winter und im Frühjahr.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene entdecken die
Welt der Sprache, spielend und schreibend. Die
entstehenden Gedichte, Erzählungen, Szenen und
Liedtexte werden durch die Autorinnen und Autoren
sowie durch professionelle Schauspielerinnen und
Schauspieler öffentlich vorgestellt. Schreiberfahrung
wird nicht vorausgesetzt.
Schreibzeit „Mangel in Hülle und Fülle“
Im Rahmen des Weihnachtssalons vom 1. bis 24.
Dezember sind an ausgewählten Nachmittagen
Kinder zu Schreibzeiten eingeladen. Dabei entstehen
Geschichten, Tagebucheinträge, Liedtexte, Reime
und Schüttelverse, die zu einem besonderen
Theaterabend verdichtet werden, der in der Reihe
„Apropos …“ gezeigt wird.
Schreibtisch
Autorinnen und Autoren, deren Geschichten im
Spielplan des Jungen Schauspielhauses zu sehen
sind, erzählen über sich und ihr Schreiben.
43
Begleiten
Theater im Gespräch – Uni-Talk
Im Zusammenhang mit einer Produktion des Jungen
Schauspielhauses diskutieren Experten aus
verschiedenen Wissenschaftsbereichen im Rahmen
eines Podiumsgesprächs relevante Themen.
In Zusammenarbeit mit der Universität Zürich
Theaterattachés
Kinder, Jugendliche und Erwachsene erkunden das
Theater von ihren ganz eigenen Interessen her
(Probenbesuch, Lesen von Stücktexten, Diskussion
mit Theaterleuten u.v.a.m.) und geben diese
Kenntnisse an andere Interessierte weiter.
Hospitanzen
Für Schülerinnen und Schüler, Schulabgänger und
Studierende bestehen durch die Spielzeit hindurch
Hospitanzmöglichkeiten in den Berufsfeldern
Dramaturgie, Theaterpädagogik, Regie, Schauspiel.
Die Dauer kann zwischen einem Tag und drei
Wochen variieren. Um eine sinnvolle Einbindung in
den Theateralltag zu ermöglichen, braucht es eine
entsprechende Planung. Anmeldungen für
Hospitanzen sind laufend möglich.
Theater und Schule
Premierenklassen
Schulklassen sind eingeladen, unterrichtsbegleitend
und -ergänzend die Entstehung neuer Inszenierungen
unmittelbar mitzuerleben und sich dabei einen
eigenen Zugang zu diesen Produktionen zu
erarbeiten.
Einstimmungen und Nachbereitungen
Für den Spielplan des Jungen Schauspielhauses und
ausgewählte Produktionen des Schauspielhauses
bieten wir sowohl im Schiffbau als auch im
Klassenzimmer auf den Theaterbesuch einstimmende
und diesen nachbereitende Veranstaltungen in
spielerischer Form an.
Begleitmaterialien
Für den Spielplan des Jungen Schauspielhauses und
ausgewählte Produktionen des Schauspielhauses
stellen wir Hintergrundinformationen, spielpraktische
Erfahrungen, Sekundärliteratur und Kontakte zu
Partnerinstitutionen auf unserer Website zur
Verfügung.
Das vollständige und aktuelle theaterpädagogische
Angebot sowie den direkten Weg zur Anmeldung
finden Sie unter www.junges.schauspielhaus.ch.
Preise
Sitzplan
Abos
Mitarbeiter
Adressen
44
46
Kasse und Vorverkauf
47
Preise
Theaterkasse
Pfauen
1. Kategorie
2. Kategorie
3. Kategorie
4. Kategorie
5. Kategorie
Für alle Vorstellungen Pfauen und Schiffbau
Rämistrasse 34, 8001 Zürich
Öffnungszeiten
Montag bis Samstag 11–19 Uhr
Telefon +41 (0)44 258 77 77
Tagespreis
108.–
89.–
68.–
46.–
20.–
Ermässigt
74.–
57.–
40.–
23.–
10.–
Premiere
123.–
99.–
77.–
52.–
20.–
30.–
20.–
30.–
Pfauen/Kammer
Telefax +41 (0)44 259 77 77
www.schauspielhaus.ch
Ermässigt
50.–
30.–
Premiere
90.–
70.–
Schiffbau/Box
Schiffbau/Matchbox
48.–
24.–
siehe Monatsspielplan
Theatermontag
(alle Spielstätten)
30.–
Gruppentarife
Ab 10 Personen 10% Rabatt
Ab 20 Personen 15% Rabatt
Gruppentarife werden nur auf den Tagespreis gewährt.
68.–
20.–
Ermässigte Preise
Für SchülerInnen, Auszubildende und Studierende bis
30 Jahre mit Legi-Ausweis
Für Erwerbslose (Kulturlegi) sowie EmpfängerInnen
von Sozialhilfe- und IV-Leistungen
AHV-BezügerInnen erhalten 50% Rabatt für
Vorstellungen am Sonntagnachmittag.
Sitzplan im Pfauen
Vom 4. Juli bis 21. August 2011 bleibt die
Theaterkasse geschlossen.
Links
Kreditkarten
Wir akzeptieren EC-Direkt (Maestro), Postcard,
VISA, MasterCard, American Express.
Reihe 1
2
Karten per Post
11
Bühne
Bühne
Parkett
Parkett
018 017 016 015 014 013 012 011 010 009
020 021 022 023 024 025 026 027 028 029 030
Last Minute-Karten
Rechts
008 007 006 005 004 003 002 001Reihe 1
031 032 033 034 035 036 037 038 039 040
2
3
064 063 062 061 060 059 058 057 056 055 054 053
052 051 050 049 048 047 046 045 044 0433
4
067 068 069 070 071 072 073 074 075 076 077 078
079 080 081 082 083 084 085 086 087 088 0894
5
117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104
103 102 101 100 099 098 097 096 095 094 093 0925
6
120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133
134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 1466
7
176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162
161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 1497
8
179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193
194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 2078
9
239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224
223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 2109
10
242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257
258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 27210
306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290
289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 27511
Online-Buchungen
Unter www.schauspielhaus.ch können Sie
Ihre Theaterkarten sitzplatzgenau buchen,
mit Kreditkarte bezahlen und mit print@home
bequem zu Hause ausdrucken.
Loge 2
578
Loge 2
Loge 2
Bitte beachten Sie
Gekaufte Karten können nicht zurückgenommen
werden. Rabatte sind nicht kumulierbar.
Vorverkauf
Der Vorverkauf beginnt jeweils am 15. des Monats für
die Vorstellungen des Folgemonats sowie für
Vorstellungen im Pfauen bis zum 5. des übernächsten
Monats.
R
12
313 314 315 316 317 318 319 320
321 322 323 324 325 326 32712
577
13
347 346 345 344 343 342 341 340
339 338 337 336 335 33413
576
14
350 351 352 353 354 355 356 357
358 359 360 361 362 363 364
Für Mitglieder der Gesellschaft der Freunde des
Schauspielhauses beginnt der Vorverkauf 1 Tag vor
dem freien Verkauf, jeweils am 14. jeden Monats.
553 Loge 9
552 Loge 9
551 Loge 9
14
572
15
382 381 380 379 378 377 376 375 374
373 372 371 370 369 368 36715
547 Loge 8
Loge 3
571
16
385 386 387 388 389 390 391 392 393
394 395 396 397 398 399 400 40116
546 Loge 8
Loge 3
570
17
421 420 419 418 417 416 415 414 413 412
411 410 409 408 407 406 405 40417
545 Loge 8
Loge 4
566
18
423 424 425 426 427 428 429 430 431 432
433 434 435 436 437 438 439 440 44118
541 Loge 7
Loge 4
565
19
460 459 458 457 456 455 454 453 452 451
450 449 448 447 446 445 444 44319
540 Loge 7
Loge 4
564
463 464 465 466 467 468 469 470
471 472 473 474 475 476 47720
539 Loge 7
20
Loge 5
560
21
494 493 492 491 490 489 488 487 486
485 484 483 482 481 480 47921
Loge 5
559
22
496 497 498 499 500 501 502 503 504
505 506 507 508 509 510 511 51222
Loge 5
558
531 530 529 528 527 526 525 524 523 522
521 520 519 518 517 516 515 51423
Loge 5
557
23
Balkon
582 583 584 585 586 587 588 589 590 591
592 593 594 595 596 597 598 599 600
2
619 618 617 616 615 614 613 612 611 610 609
608 607 606 605 604 603 6022
3
621 622 623 624 625 626 627 628 629 630 631
632 633 634 635 636 637 638 6393
4
659 658 657 656 655 654 653 652 651 650 649
648 647 646 645 644 643 642 641 6404
661 662 663 664 665 666 667 668 669 670
671 672 673 674 675 676 677 678 6795
700 699 698 697 696 695 694 693 692 691 690
689 688 687 686 685 684 683 682 681
7
701 702 703 704 705 706 707 708 709 710 711
712 713 714 715 716 717 718 719 720 7217
730 729 728 727 726 725 724 7238
743 744 745 746 747 748 749 750 751
752 753 754 755 756 757 758 7599
9
Montags kostet jeder Platz – unabhängig von der
Kategorie – in allen Spielstätten des
Schauspielhauses Zürich nur 30 Franken (mit Legi 20
Franken). Ausgenommen sind Premieren, Fremd- und
Sonderveranstaltungen sowie die Zürcher Festspiele.
Die Karten für Vorstellungen an Theatermontagen
können bereits im Vorverkauf an der Theaterkasse
oder im Webshop unter www.schauspielhaus.ch
reserviert werden. Gruppenermässigungen und das
Halbtax-Abonnement können nicht berücksichtigt
werden. Der Theatermontag wird unterstützt von
Migros-Kulturprozent.
Reservation von ermässigten Karten
Die Reservation von ermässigten Karten im
Vorverkauf ist möglich. Entsprechende Ausweise
müssen beim Abholen der Karten an der
Theaterkasse oder beim Einlass unaufgefordert
vorgezeigt werden.
Für Premieren, Fremd- und Sonderveranstaltungen,
Silvestervorstellungen sowie Produktionen im Rahmen
der Zürcher Festspiele werden keine Reduktionen
gewährt.
Geschenkgutscheine
Die zeitlich unbegrenzten Geschenkgutscheine sind
an der Theaterkasse erhältlich oder können online
im Webshop unter www.schauspielhaus.ch bestellt
werden. Der Betrag ist frei wählbar.
6
740 739 738 737 736 735 734 733 732 731
Theatermontag
Für ausgewählte Vorstellungen erhalten Familien
sowie Erwachsene mit Kindern preislich attraktive
Familientickets. Angaben finden Sie jeweils im
Monatsspielplan oder auf www.schauspielhaus.ch.
Reihe 1
6
8
Für Legi-InhaberInnen bis 30 Jahre
10 Minuten vor Vorstellungsbeginn kosten sämtliche
Karten für alle Bühnen im Pfauen und Schiffbau
gegen Barzahlung 20 Franken. Dieses Angebot gilt
nicht für ausgewählte Fremd- und
Sonderveranstaltungen sowie die Zürcher Festspiele.
Reservierungen (Warteliste) sind nicht möglich.
Familienangebote
Balkon
Reihe 1
5
Fällt der 13., 14. bzw. 15. eines Monats auf einen
Sonn- oder Feiertag, so verschiebt sich der jeweilige
Vorverkaufsbeginn auf den nächsten Arbeitstag.
R
Loge 3
Für AbonnentInnen beginnt der Vorverkauf 2 Tage vor
dem freien Verkauf, jeweils am 13. jeden Monats.
Der Vorverkauf für den Monat September 2011
beginnt am Montag, 22. August.
Tagespreis
70.–
50.–
Sonderveranstaltungen siehe Monatsspielplan
Alle Preise in Schweizer Franken
Tages-/Abendkasse
Jeweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn, kein
Vorverkauf für andere Produktionen.
Für Schiffbau/Matchbox und Pfauen/Kammer
jeweils ½ Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Sie können schriftlich, telefonisch oder per Fax
Karten reservieren und sich diese per Post
zusenden lassen. Die Bezahlung erfolgt
unter Angabe Ihrer Kreditkartennummer.
Die Bestellung muss spätestens 5 Tage vor
dem gewünschten Vorstellungstermin
bei der Theaterkasse eingetroffen sein.
Für die Postzustellung berechnen wir einen
Kostenbeitrag von 5 Franken.
Schiffbau/Halle
1. Kategorie
2. Kategorie
R = Rollstuhlplätze
48
Angebote und Service
Monatsspielplan per Post
Den aktuellen Monatsspielplan (Leporello) schicken
wir Ihnen gerne kostenlos zu. Bitte teilen Sie Ihre
Anschrift an [email protected] mit.
Einführungen
Zu unseren Produktionen bieten wir Ihnen vor
mehreren Aufführungen im Monat eine kostenlose
Einführung an. Angaben dazu finden Sie jeweils im
Monatsspielplan sowie unter www.schauspielhaus.ch.
Publikumsgespräche
An den im Monatsspielplan gekennzeichneten
Terminen finden im Anschluss an die Vorstellungen
Gespräche mit Regisseuren, Dramaturgen oder
Schauspielern statt.
Schauspieler im Gespräch
Nach einzelnen Vorstellungen haben Sie die
Möglichkeit, Schauspielerinnen und Schauspieler im
Gespräch kennenzulernen. Die entsprechenden
Termine finden Sie im Monatsspielplan.
Blick hinter die Kulissen
Regelmässig finden öffentliche Führungen im
Schiffbau statt. Die Daten finden Sie jeweils
unter www.schauspielhaus.ch oder im
Monatsspielplan. Gruppen ab 10 Personen bieten wir
private Führungen im Pfauen und im Schiffbau an.
Kontakt [email protected] oder
Telefon +41(0)44 258 72 33/34
Ihr Event im Schiffbau oder im Pfauen
Der Schiffbau verfügt nicht nur über einen
aussergewöhnlichen Charme, sondern
bietet auch ein exklusives Ambiente für Ihre
Veranstaltung im grossen oder kleinen Rahmen.
Im traditionsreichen Pfauen lassen sich
Veranstaltungen sowohl im grossen Theatersaal wie
auch in der Kammer oder im Foyer realisieren.
Kontakt [email protected] oder
Telefon +41(0)44 258 72 04
Mit dem Rollstuhl ins Theater
Gerne reservieren wir einen Rollstuhlplatz für Sie.
Ein kurzer Anruf an der Theaterkasse genügt.
Telefon +41(0)44 258 77 77
Hörbügel
Der Pfauen und der Schiffbau sind mit einer
Verstärkeranlage ausgerüstet. Die Hörbügel (mit oder
ohne Induktionsschleife) lassen sich individuell auf
die gewünschte Hörstärke einstellen und können
(gegen Depot) kostenlos am Büchertisch bezogen
werden.
Taxiservice
Ihre Taxibestellung nimmt das Foyerpersonal vor der
Vorstellung und in der Pause gerne entgegen.
49
Abonnements
Snackbar
Vor Vorstellungsbeginn und in der Pause stehen im
Pfauen und im Schiffbau Snackbars zur Verfügung.
Restaurant „terroir“ im Pfauen
Im „terroir“ werden Schweizer Spezialitäten serviert.
Ihre kurzfristige Tischreservation nimmt das
Foyerpersonal gerne entgegen.
www.terroir.ch
[email protected]
Telefon +41 (0)44 262 04 44
Restaurant „LaSalle“ im Schiffbau
Das „LaSalle Restaurant & Bar“ ist Teil des
architektonisch beeindruckenden Schiffbaus.
Es werden hauptsächlich Gerichte aus der
französischen und italienischen Küche serviert.
www.lasalle-restaurant.ch
[email protected]
Telefon +41 (0)44 258 70 71
Übernachtungsmöglichkeiten
Infos zu Hotelunterkünften finden Sie im Internet
unter www.hotels.ch und www.zuerich.ch.
Die Accor Hotels „Novotel“, „Ibis“ und „Etap“
befinden sich in unmittelbarer Nähe des Schiffbaus
(www.accorhotels.com). In der Nachbarschaft
des Pfauens befinden sich das Hotel „Florhof“
(www.florhof.ch) sowie das „Claridge Hotel Tiefenau“
(www.claridge.ch).
50
Abonnements mit freier Wahl
von Sitzplatz und Daten
51
Abonnements mit festem Sitzplatz
und fixen Daten
General-Abo Schauspielhaus Zürich
Freier Eintritt im Pfauen und im
Schiffbau – 1 Jahr lang, so oft Sie
wollen
10er-Wahl-Abo
Wahlfreiheit bei Stück und Datum –
zum Vorzugspreis
5er-Abo
5x Pfauen auf
Ihrem Stammplatz
Mit dem General-Abo haben Sie ab Kaufdatum 1 Jahr
lang freien Eintritt zu allen Vorstellungen und
Veranstaltungen des Schauspielhauses Zürich.
Ausgenommen sind Premieren, Silvestervorstellungen,
Fremd- und Sonderveranstaltungen sowie
Vorstellungen im Rahmen der Zürcher Festspiele.
Das Wahl-Abo beinhaltet zehn Gutscheine für freie
Stück- und Terminwahl und bietet Ihnen einen
beträchtlichen Preisvorteil gegenüber Einzelkarten.
Es können pro Vorstellung beliebig viele Gutscheine
eingelöst werden. Bei Premieren zahlen Sie einen
Premierenzuschlag. Sie können jederzeit während der
laufenden Spielzeit beliebig viele Wahl-Abos
erwerben und profitieren von einem um 2 Tage
vorgezogenen Vorverkaufsbeginn. Die Gutscheine
sind nicht in die nächste Spielzeit übertragbar. Das
Einlösen der Gutscheine ist auch im Webshop unter
www.schauspielhaus.ch möglich.
Mit dem 5er-Abo haben Sie einen beträchtlichen
Preisvorteil gegenüber den Einzelkarten, einen
Stammplatz und feste Daten. Den Abo-Platz können
Sie auch verschenken oder gegen eine Gebühr von
10 Franken auf ein anderes Vorstellungsdatum der
gleichen Inszenierung verlegen. Der Umtausch ist bis
spätestens 1 Tag vor der Vorstellung möglich.
Bei Umtausch auf Premieren wird ein Zuschlag
verrechnet.
Im attraktiven Webshop auf www.schauspielhaus.ch
können Sie Ihre gewünschten GA-Plätze bequem von
zu Hause aus sitzplatzgenau buchen.
Das General-Abo ist nicht übertragbar.
Single-GA890.–
Legi-GA
450.– (mit Legi bis 30 Jahre)
Paar-GA1500.–
Das General-Abo wird Ihnen nach Zahlungseingang
zugesandt. Es ist auch jederzeit an der Theaterkasse
erhältlich und sofort nach dem Bezug für 1 Jahr gültig.
Halbtax-Abo Schauspielhaus Zürich
Immer für die Hälfte ins Theater –
1 Jahr lang, so oft Sie wollen
Das Halbtax-Abo ermöglicht Ihnen, ab Kaufdatum
1 Jahr lang Karten zum halben Preis für alle
Vorstellungen und Veranstaltungen des
Schauspielhauses Zürich zu erwerben. Ausgenommen
sind Premieren, Silvestervorstellungen, Fremd- und
Sonderveranstaltungen, Vorstellungen im Rahmen
der Zürcher Festspiele sowie Vorstellungen am
Theatermontag.
Sie können Ihre gewünschten Plätze bequem
von zu Hause aus sitzplatzgenau und mit der
Halbtax-Ermässigung im Webshop unter
www.schauspielhaus.ch buchen.
Das Halbtax-Abo ist nicht übertragbar.
Halbtax-Abo Halbtax-Abo Legi 190.–
95.– (mit Legi bis 30 Jahre)
Das Halbtax-Abo wird Ihnen nach Zahlungseingang
zugesandt. Es ist auch jederzeit an der Theaterkasse
erhältlich und sofort nach dem Bezug für 1 Jahr gültig.
1.
2.
3.
4.
5.
Kategorie Kategorie
Kategorie Kategorie Kategorie 930.–
770.–
590.–
390.–
180.–
Mit Legi (bis 30 Jahre)
1. Kategorie
640.–
2. Kategorie 490.–
350.–
3. Kategorie
4. Kategorie
190.–
5. Kategorie
90.–
1.
2.
3.
4.
5.
Kategorie
Kategorie
Kategorie
Kategorie Kategorie
465.–
385.–
295.–
195.–
90.–
Mit Legi (bis 30 Jahre)
1. Kategorie
320.–
2. Kategorie
245.–
3. Kategorie
175.–
4. Kategorie 95.–
5. Kategorie
45.–
Die Abo-Daten für die erste Spielzeithälfte:
Dienstag Abo 5A
Leonce und Lena • Weiter träumen •
Das Versprechen • Faust 1–3 • Das Glas Wasser
20. September
06. Dezember
Dienstag Abo 5B
Endspiel • Der ideale Mann • Geschichten aus dem
Wiener Wald • Das Versprechen • Richard III.
04. Oktober
27. Dezember
Mittwoch Abo 5A
Leonce und Lena • Weiter träumen •
Das Versprechen • Faust 1–3 • Das Glas Wasser
21. September
30. November
Mittwoch Abo 5B
Endspiel • Der ideale Mann • Geschichten aus dem
Wiener Wald • Das Versprechen • Richard III.
12. Oktober
14. Dezember
Donnerstag Abo 5A
Leonce und Lena • Weiter träumen •
Das Versprechen • Faust 1–3 • Das Glas Wasser
06. Oktober
05. Januar
Donnerstag Abo 5B
Endspiel • Der ideale Mann • Geschichten aus dem
Wiener Wald • Das Versprechen • Richard III.
20. Oktober
26. Januar
Freitag Abo 5A
Leonce und Lena • Weiter träumen •
Das Versprechen • Faust 1–3 • Das Glas Wasser
23. September
28. Oktober
Freitag Abo 5B
Endspiel • Der ideale Mann • Geschichten aus dem
Wiener Wald • Das Versprechen • Richard III.
07. Oktober
20. Januar
Die Daten für die zweite Spielzeithälfte werden im
Dezember 2011 bekannt gegeben.
52
Abonnements mit festem Sitzplatz
und fixen Daten
53
Abonnements mit festem Sitzplatz
und fixen Daten
8er-Abo
8x Pfauen auf
Ihrem Stammplatz
Migros-Abo
8 Neuinszenierungen zum
Sonderpreis plus Gutschein
Premieren-Abo
Alle 9 Premieren
im Pfauen
Im Migros-Abo enthalten sind 8 Neuinszenierungen
im Pfauen und 1 Gutschein im Wert von 60 Franken
für einen Vorstellungsbesuch Ihrer Wahl im Schiffbau
(Halle oder Box). Vor jeder Vorstellung im Migros-Abo
findet eine Einführung statt.
Mit dem Premieren-Abo haben Sie an allen
Premieren im Pfauen Ihren festen Sitzplatz.
Den Abo-Platz können Sie auch verschenken oder
auf ein anderes Vorstellungsdatum der gleichen
Inszenierung verlegen. Der Umtausch ist bis
spätestens 1 Tag vor der Premiere möglich.
Mit dem 8er-Abo haben Sie einen beträchtlichen
Preisvorteil gegenüber den Einzelkarten, einen
Stammplatz und feste Daten. Den Abo-Platz können
Sie auch verschenken oder gegen eine Gebühr von
10 Franken auf ein anderes Vorstellungsdatum der
gleichen Inszenierung verlegen. Der Umtausch ist bis
spätestens 1 Tag vor der Vorstellung möglich. Bei
Umtausch auf Premieren wird ein Zuschlag verrechnet.
Donnerstag Abo A
1.
2.
3.
4.
5.
Donnerstag Abo B
Kategorie
720.– Kategorie
584.–
Kategorie
448.–
Kategorie
304.–
Kategorie
144.–
Mit Legi (bis 30 Jahre)
1. Kategorie
488.–
376.–
2. Kategorie
3. Kategorie
264.–
152.–
4. Kategorie
5. Kategorie
72.–
Die Abo-Daten für die erste Spielzeithälfte:
Dienstag Abo A
Leonce und Lena • Endspiel • Weiter träumen • Der
ideale Mann • Geschichten aus dem Wiener Wald •
Das Versprechen • Faust 1–3 • Das Glas Wasser
20. September
25. Oktober
06. Dezember
17. Januar
Dienstag Abo B
Leonce und Lena • Endspiel • Der ideale Mann •
Geschichten aus dem Wiener Wald •
Das Versprechen • Faust 1–3 • Richard III. •
Das Glas Wasser
04. Oktober
01. November
27. Dezember
31. Januar
Mittwoch Abo A
Leonce und Lena • Endspiel • Weiter träumen •
Der ideale Mann • Geschichten aus dem Wiener
Wald • Das Versprechen • Faust 1–3 •
Das Glas Wasser
21. September
26. Oktober
30. November
Februar (Datum noch offen)
Mittwoch Abo B
Leonce und Lena • Endspiel • Weiter träumen •
Der ideale Mann • Geschichten aus dem Wiener
Wald • Das Versprechen • Faust 1–3 • Richard III.
12. Oktober
09. November
14. Dezember
11. Januar
Leonce und Lena • Endspiel • Weiter träumen •
Der ideale Mann • Das Versprechen • Faust 1–3 •
Richard III. • Das Glas Wasser
06. Oktober
03. November
05. Januar
Februar (Datum noch offen)
Leonce und Lena • Endspiel • Weiter träumen •
Der ideale Mann • Geschichten aus dem Wiener
Wald • Das Versprechen • Faust 1–3 • Richard III.
20. Oktober
10. November
15. Dezember
26. Januar
Freitag Abo A
Leonce und Lena • Endspiel • Weiter träumen •
Geschichten aus dem Wiener Wald •
Das Versprechen • Faust 1–3 • Richard III. •
Das Glas Wasser
23. September
28. Oktober
25. November
Februar (Datum noch offen)
Freitag Abo B
Leonce und Lena • Endspiel • Weiter träumen •
Der ideale Mann • Geschichten aus dem Wiener
Wald • Das Versprechen • Richard III. •
Das Glas Wasser
07. Oktober
11. November
16. Dezember
20. Januar
Sonntag Abo A
Leonce und Lena • Endspiel • Weiter träumen •
Der ideale Mann • Geschichten aus dem Wiener
Wald • Das Versprechen • Faust 1–3 •
Das Glas Wasser
25. September
23. Oktober
20. November
08. Januar
Sonntag Abo B
Leonce und Lena • Endspiel • Weiter träumen •
Der ideale Mann • Geschichten aus dem Wiener
Wald • Das Versprechen • Faust 1–3 •
Das Glas Wasser
02. Oktober
06. November
11. Dezember
22. Januar
Die Daten für die zweite Spielzeithälfte werden im
Dezember 2011 bekannt gegeben.
Mit dem Migros-Abo haben Sie einen beträchtlichen
Preisvorteil gegenüber Einzelkarten. Die
Vorstellungsdaten sind variabel auf die Wochentage
verteilt. Migros-Abo-Plätze können nicht auf andere
Daten und Produktionen umgetauscht werden.
1.
2.
3.
4.
5.
Kategorie
Kategorie
Kategorie
Kategorie
Kategorie
624.–
520.–
384.–
264.–
128.–
Mit Legi (bis 30 Jahre)
1. Kategorie 424.–
2. Kategorie 328.–
3. Kategorie 224.–
4. Kategorie 132.–
5. Kategorie 64.–
Die Abo-Daten für die erste Spielzeithälfte:
Migros-Abo
Leonce und Lena • Endspiel • Der ideale Mann •
Geschichten aus dem Wiener Wald •
Das Versprechen • Faust 1–3 • Richard III. •
Das Glas Wasser
14. Oktober
24. November
23. Dezember
24. Januar
Die Daten für die zweite Spielzeithälfte werden im
Dezember 2011 bekannt gegeben.
1.
2.
3.
4.
5.
Kategorie
Kategorie
Kategorie
Kategorie
Kategorie
1’350.–
1’098.–
828.–
576.–
315.–
Mit Legi (bis 30 Jahre)
1. Kategorie 675.–
2. Kategorie 549.–
3. Kategorie 414.–
4. Kategorie 288.–
5. Kategorie 158.–
Premieren-Abo
Leonce und Lena • Endspiel • Weiter träumen •
Der ideale Mann • Geschichten aus dem Wiener
Wald • Das Versprechen • Faust 1–3 • Richard III. •
Das Glas Wasser
15. September
30. September
22. Oktober
09. Dezember
14. Januar
Die Premieren-Daten für Februar bis Mai werden im
Dezember 2011 bekanntgegeben.
54
Abonnement mit festem Sitzplatz
und fixen Daten im Schiffbau
55
Spezial-Abonnements
Schiffbau-Abo
2x Schiffbau/Halle und
3x Schiffbau/Box auf Ihrem
nummerierten Stammplatz
Abo Série française
3x au Pfauen
à votre place attitrée
Mit dem Schiffbau-Abo besuchen Sie beide
Neuinszenierungen in der Halle sowie 3 Produktionen
in der Box. Den Abo-Platz können Sie auch
verschenken oder gegen eine Gebühr von 10 Franken
auf ein anderes Vorstellungsdatum der gleichen
Inszenierung verlegen. Der Umtausch ist bis
spätestens 1 Tag vor der Vorstellung möglich. Bei
Umtausch auf Premieren wird ein Zuschlag
verrechnet.
A nouveau au programme, trois spectacles en
français, tous donnés au Pfauen.
1. catégorie 279.–
2. catégorie 228.–
3. catégorie 174.–
4. catégorie 117.– 5. catégorie 51.–
Schiffbau-Abo 234.–
Schiffbau-Abo 120.– (mit Legi bis 30 Jahre)
Die Abo-Daten für die erste Spielzeithälfte:
Schiffbau-Abo
Volksvernichtung oder Meine Leber ist sinnlos (Box) •
Merlin oder Das wüste Land (Halle) •
Zwanzigtausend Seiten (Box) • Amerika (Halle) •
Solaris (Box)
21. September
27. November
Die Daten für die zweite Spielzeithälfte werden im
Dezember 2011 bekannt gegeben.
Avec carte d’étudiant jusqu’à 30 ans
1. catégorie 192.–
2. catégorie 147.–
3. catégorie 102.–
4. catégorie 60.–
5. catégorie 27.–
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Roméo et Juliette 21 décembre 2011
Une Maison de Poupée (Nora) 8 février 2012
Le Tartuffe 10 mars 2012
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13. des Monats für den Folgemonat. Zudem ist Ihr
Abo auch ein Gutschein: Sie erhalten während der
gesamten Spielzeit auf jeweils zwei Kaufkarten pro
Vorstellung 10% Rabatt (ausgenommen sind
Premieren, Fremd- und Sonderveranstaltungen,
Silvestervorstellungen, Vorstellungen im Rahmen der
Zürcher Festspiele sowie Vorstellungen am
Theatermontag).
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Alle Preise in Schweizer Franken
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zugesandt. Ein Abo verlängert sich automatisch um
eine Spielzeit, sofern es nicht bis zum 31. Mai der
laufenden Saison gekündigt wird.
Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter
Adressen
56
Leitung
Direktion
Barbara Frey, Künstlerische Direktorin
Ernst Jäggli, Kaufmännischer Direktor
Johanna Grilj, Künstlerische Referentin
Silke Slevogt, Künstlerische Direktionsassistentin
Anna Vollenweider, Kaufmännische
Direktionsassistentin
Künstlerische Leitung
Barbara Frey, Künstlerische Direktorin
Andrea Schwieter, Chefdramaturgin und
stv. Künstlerische Direktorin
Tom Till, Künstlerischer Betriebsdirektor
Bettina Meyer, Ausstattungsleiterin
Petra Fischer, Leiterin Junges Schauspielhaus
Dramaturgie
Andrea Schwieter, Chefdramaturgin
Lukas Bärfuss, Schriftsteller/Dramaturg
Katja Hagedorn, Dramaturgin
Thomas Jonigk, Schriftsteller/Dramaturg
Roland Koberg, Dramaturg
Meike Sasse, Dramaturgieassistentin
Eva-Maria Krainz, Mitarbeiterin
Künstlerisches Betriebsbüro
Tom Till, Künstlerischer Betriebsdirektor
Walther Schorn, Disponent
Anne Rotter, Sonderveranstaltungen und Gastspiele
Mandy Leistner, Betriebsbüro
Marianne Korn, Mitarbeiterin und Archiv
Junges Schauspielhaus
Petra Fischer, Leiterin und Dramaturgin
Enrico Beeler, Regisseur/Stv. Leiter
Fabian Gysling, Theaterpädagoge
Anesta Mocker, Theaterpädagogin
Caroline Ringeisen, Theaterpädagogin
Cornelia Schwab, Theaterpädagogin/Öffentlichkeitsarbeit
Christina Bolzon, Regieassistentin
Maja Bagat, Elin Braun, Praktikantinnen
Kommunikation/Medien & PR
Kathrin Gartmann, Leiterin
Sebastian Steinle, Assistent/Webmaster
Tanja Dorendorf, Fotografin
Matthias Horn, Fotograf
Toni Suter, Fotograf
Silke Slevogt, Medienarbeit Junges Schauspielhaus
Kommunikation/Marketing & Verkauf
Bea König, Leiterin
Flurina Ribi Forster, Mitarbeiterin/Onlineredaktion
Claudio Rizzo, Mitarbeiter
Robert Zähringer, Leiter Foyer & Empfang
Jörg Wegenaer, Leiter Theaterkasse
Ron Lux, Events
Daniel Peter, Grafik
57
Bühne
Schauspiel/Ensemble
Jan Bluthardt
Ludwig Boettger
Gottfried Breitfuss
Klaus Brömmelmeier
Jean-Pierre Cornu
Ursula Doll
Fritz Fenne
Patrick Güldenberg
Lukas Holzhausen
Sarah Hostettler
Robert Hunger-Bühler
Yvon Jansen
Julia Kreusch
Franziska Machens
Michael Maertens
Miriam Maertens
Aurel Manthei
Sean McDonagh
Isabelle Menke
Fabian Müller
Michael Neuenschwander
Nicolas Rosat
Markus Scheumann
Siggi Schwientek
Lilith Stangenberg
Friederike Wagner
Susanne-Marie Wrage
Milian Zerzawy
Jirka Zett
Schauspiel/Gäste
Robert Baranowski
Gábor Biedermann
Matthias Bundschuh
Anna-Katharina Diener
Thomas Douglas
Iris Erdmann
Silvia Fenz
Lambert Hamel
Nina Hoss
Jürg Kienberger
Niklas Kohrt
Thomas Mathys
Christoph Quest
Oriana Schrage
Jörg Schröder
Frank Seppeler
Cathrin Störmer
Rainer Süssmilch
Regie
Enrico Beeler
Philippe Besson
Klaus Brömmelmeier
Julia Burger
Sibylle Burkart
Frank Castorf
Werner Düggelin
Barbara Frey
Heike M. Goetze
Ruedi Häusermann
Karin Henkel
Leonhard Koppelmann
Tina Lanik
Daniela Löffner
Christof Loy
Nina Mattenklotz
Sebastian Nübling
Antú Romero Nunes
Dušan David Pařízek
Steffen Pietsch
Stefan Pucher
Corinna von Rad
Christian Stückl
Ives Thuwis-De Leeuw
Lars-Ole Walburg
Sasha Waltz
Bühne und Kostüme
Silvana Arnold
Raimund Bauer
Christine Birkle
Sabine Blickenstorfer
Beate Borrmann
Marysol del Castillo
Barbara Ehnes
Henrike Engel
Muriel Gerstner
Stefan Hageneier
Lena Hiebel
Claudia Kalinski
Ralf Käselau
Reto Keiser
Inge Gill Klossner
Cornelia Koch
Ursula Leuenberger
Regina Lorenz
Barbara Maier
Bettina Meyer
Moritz Müller
Bettina Munzer
Dušan David Pařízek
Barbara Pfyffer
Kamila Polívková
Agnes Raganowicz
Ursula Renzenbrink
Silke Rudolph
Thomas Schenk
Nadia Schrader
Robert Schweer
Su Sigmund
Sabine Thoss
Marc Totzke
Jan Versweyveld
Gesine Völlm
Bettina Walter
Sasha Waltz
Penelope Wehrli
Anne Weiler
Karoline Young
Musik
Claus Boesser-Ferrari
Nicolas Dauwalder
Fritz Hauser
Ruedi Häusermann
Jürg Kienberger
James Legères
Mathis Nitschke
Rainer Süssmilch
Lars Wittershagen
Christopher Uhe
Roman Zach
Videodesign
Andi A. Müller
Stephan Komitsch
Bert Zander
Regieassistenz
Julia Burger
Marco Dahinden
David Koch
Margrit Sengebusch
Bühnenbildassistenz
Michaela Flück
Anja Kerschkewicz
Barbara Pfyffer
Nadia Schrader (Gast)
Kostümassistenz
Lisa Dässler
Ramona Müller
Reto Keiser
Nina Sophie Wechsler (Gast)
Sprechtraining
Jürgen Wollweber
Statisterie
Rudolf K. Rath, Leiter
Inspizienz
Aleksandar Sascha Dinevski
Michael Durrer
Ralph Fuhrmann
Dagmar Renfer
Soufflage
János Stefan Buchwardt
Rita von Horváth
Gerlinde Uhlig Vanet
Geebi Seifert (Gast)
58
Administration
Ernst Jäggli, Kaufmännischer Direktor
Peter Hüttenmoser, Leiter Finanzen und Controlling/
Stv. Kaufmännischer Direktor
Kurt Spahr, Buchhaltung
Stefan Bachmann, Buchhaltung
Rudolf K. Rath, Hauptkasse
Yvonne Kunz, Personalleiterin
Harry Kulmitzer, Lohnadministration
Juan Cifuentes, Interne Dienste
NN, Auszubildende/r
Theaterkasse
Jörg Wegenaer, Leiter
Monica Perletti, stv. Leiterin
Reto Bass
Nathalie Bürgin
Roland Hüttner
Jasmine Johnston
Uwe Lammersdorf
Christa Müller
Davide Pellandini
Empfang Schiffbau & Pfauen
Robert Zähringer, Leiter
Isabel Zimmermann, stv. Leiterin
Carina Divéky
Yvonne Fischbacher
Andrea Fischer
Aldo Keist
Gabrielle Muratori
Rita Planzer
Doris Vogel
Foyer Schiffbau & Pfauen
Robert Zähringer, Leiter
Isabel Zimmermann, stv. Leiterin
Rafael Adame, Tages-/Abenddienst
Said Aniba, Tages-/Abenddienst
Carola Bachmann, Tages-/Abenddienst
Maja Messerli, Tages-/Abenddienst
Petra Auer
Reto Bass
Franziska Beeli
Norina Binkert
Mathias Bürki
Madlaina Degen
Lorenzo Demenga
Mara Diop
Samuel Erzinger
Margot Früh
Manuela Fuchs
Anna Harff
Dimitra Ioannidis
Melanie Jovanovski
Selina Kyburz
Jael Lendi
Rebecca Löhrer
Sarah Marinucci
Anina Meier
Mirka Meier-Sledz
Rita Planzer
Elias Reichert
Oli Studer
Graziella Turelli
Patrick B. Yogarajan
Giaccomo Zanchetta
59
Technik
Informatik (mit dem Opernhaus Zürich)
Theodor Scherrer, Leiter
Andy Gut, System-Administrator
Raphael König, IT-Support
Wolfgang Theewen, IT-Support und Ticketsystem
Manuela Leu, Helpdesk/Support
NN
Cristina Scagnoli, Informatik Assistentin
Luca Sommer, Auszubildender
Dirk Wauschkuhn, Technischer Direktor
Paul Lehner, stv. Technischer Direktor
Jens Lorenzen, Technische Assistenz
Irène Morell Tschenett, Sekretariat Technische Direktion
Dominik Schluep, Events
Albert Brägger, Konstrukteur
Martin Caflisch, Konstrukteur
Maya Harrison, Konstrukteurin
Bühnentechnik
Ralf Kranzmann, Leiter Bühnentechnik
Angelo Rosenfelder, Co-Leiter Bühnentechnik
Florin Dora, Bühnenmeister
Daniel Lötscher, Bühnenmeister
Ruedi Schuler, Bühnenmeister
Räthus Veraguth, Bühnenmeister
Alex Barmettler, Bühnenmeister
Bronijc Cipolli, Vorarbeiter
Noëmi Germann, Vorarbeiterin
Constantino Martinez, Vorarbeiter
Lorenz Storrer, Vorarbeiter
Johann Strauss, Vorarbeiter
Anton Tomic, Vorarbeiter
Jan Gremminger, Systemtechniker
Beat Dind, Maschinist
Thomas Germann, Maschinist
Boris Kerin, Maschinist
Etienne Porret, Maschinist
Dominik Binggeli, Möbler
Lukas Brunner, Möbler
Mauro Del Duca, Möbler
Kaspar Reumer, Möbler
Martina Stoisser, Möblerin
Daniel Treichler, Lagerlogistiker
Rolf Schiesser, Chauffeur
Daniel Beck
Bruno Bigger
Mario Brack
Philipp Coebergh
Chasper Dickenmann
Paul Dorn
Walter Dünner
Andreas Ecknauer
Rolf Fauser
Bruno Flammer
Volker Jaussi
Riki Jerjen
Hans Kothgassner
Jan Kriesi
Gianluca Sani
Jean-Pierre Schawalder
Jem White
Beleuchtung
Rainer Küng, Leiter
Michel Güntert, stv. Leiter
Sascha Haenschke, Assistent Leitung Beleuchtung
Frank Bittermann, Beleuchtungsmeister
Ginster Eheberg, Beleuchtungsmeisterin
Markus Keusch, Beleuchtungsmeister
Gerhard Patzelt, Beleuchtungsmeister
Jérôme Bueche, Stellwerk
Rouven Keller, Stellwerk
Benedikt Kreutzmann, Stellwerk
Alexander Oberlis, Stellwerk
Jannes Reineke, Stellwerk
Carsten Schmidt, Stellwerk
Uwe Dietert, Vorarbeiter
Christoph Kunz, Vorarbeiter
Johannes Bruderer
Franz Eheberg
Adrian Fry
Peter Häusler
Philippe Hofstetter
Silvio Nagele
Mutja Nils Engel
Nik Ott
Leentje Ramm
Josef Solymosi
Manuel Spycher
Rasmus Stahel
Ton/Video
Jens Zimmer, Leiter
Christoph Finé Renfer, stv. Leiter
Katrin Brändli
Nicolas Dauwalder
Paul Hug
Markus Keller
Fabian Kubelik
Andi A. Müller
Matthias Müller
Joaquin Rivas
Thomas Schneider
Ruth Stofer
Renata Vonarburg
Holger Wendt
Requisite
René Kümpel, Leiter
Marianne Boos, stv. Leiterin
Jarek Awgulewicz
Rock Battaglia
Doris Berger
Urs Bruderer
Seraina Heinz
Daniel Läuchli
Randolf Matthies
Peter Polin
Sonja Tezacki
Catia Koller, Auszubildende
Maske
Erich Müller, Leiter
Judith Janser Ruckstuhl, stv. Leiterin
Salome Bigler
Doris Göpfert
Winnie Heinz
Dana Hesse
Claudia Palopoli
Julia Schmincke
Alexandra Scherrer
Carla Alarcon, Auszubildende
60
Malsaal
Thomas Unseld, Leiter
Hans Keller, stv. Leiter
Annette Erismann
Ursina Klemenz
Oskar Rindlisbacher
Flurina Trachsel
Christine Rippmann, Theaterplastikerin
Varinia Oberholzer, Auszubildende
Schlosserei
Guido Brunner, Leiter
Hanspeter Fick, stv. Leiter
Norbert Franke
Fritz Spiess
Schreinerei
Ivano Tiziani, Leiter
Daniel Härri, stv. Leiter
Lars Bachmann
David Coradi
Andy Hohl
Claude Kaiser
Mirjam Kuhn
Martin Leuenberger
Jibril Lüchinger, Auszubildender
Tapeziererei
Michel Jenny, Leiter
Christian Mauerhofer
Mario Steiner
Damenschneiderei
Katharina Schmid, Leiterin
Brigitta White, stv. Leiterin
Marion Kaspar
Karin Metzler
Karin Siegrist Okocha
Mario Puntillo
Herrenschneiderei
Anita Lang, Leiterin
Andres Eggimann, stv. Leiter
Maurizio Bello
Raphaela Leuthold
Dechen Minder
Christian Tritscher
Rebekka Marti, Auszubildende
Ankleidedienst
Katharina Schmid, Leiterin
Sandra Caviezel, Assistentin
Eva Allemann
Elisabeth Brunner
Simone Choffat
Esther Elsässer
Zora Garcia
Nicole Jaggi
Reni Lindauer Wey
Catherine Zimmermann
61
Adressen und Ansprechpartner
Technischer Hausdienst
Dieter Fenner, Leiter
Hugo Wey, stv. Leiter
Heiko Hornung
Niko Meier
Roger Siegrist
Hansueli Tischhauser
Marco Troxler
Markus Tschaggelar
Fabio Sousa, Auszubildender
Reinigungsdienst
Nada Boss, Vorarbeiterin
Ana Maria Bianco
Goretti Carneiro da Silva
Ulrich Geissbühler
Rosa Maria Oliveira Lima
Olinda Maria Montalvao Fernandes
Kantine Pfauen
Rosmarie Schmid
Edward Schmid
Kantine Schiffbau
Peter Wyss
Künstlerische Direktion
Johanna Grilj
Referentin
Telefon +41 (0)44 258 75 01
Telefax +41 (0)44 259 75 01
[email protected]
Silke Slevogt
Direktionsassistentin
Telefon +41 (0)44 258 75 03
Telefax +41 (0)44 259 75 03
[email protected]
Kaufmännische Direktion
Anna Vollenweider
Direktionsassistentin
Telefon +41 (0)44 258 72 01
Telefax +41 (0)44 259 72 01
[email protected]
Künstlerisches Betriebsbüro
Mandy Leistner
Telefon +41 (0)44 258 75 13
Telefax +41 (0)44 259 75 13
[email protected]
Technische Direktion
Irène Morell Tschenett
Telefon +41 (0)44 258 71 09
Telefax +41 (0)44 259 71 09
[email protected]
Dramaturgie
Eva-Maria Krainz
Telefon +41 (0)44 258 75 02
Telefax +41 (0)44 259 75 02
[email protected]
Junges Schauspielhaus
Schiffbau
Giessereistrasse 5
8005 Zürich
Telefon +41 (0)44 258 75 18
Telefax +41 (0)44 259 75 18
[email protected]
Kommunikation – Medien & PR
Kathrin Gartmann
Telefon +41 (0)44 258 72 39
Telefax +41 (0)44 259 72 39
[email protected]
Kommunikation – Marketing & Verkauf
Bea König
Telefon +41 (0)44 258 72 07
Telefax +41 (0)44 259 72 07
[email protected]
Events im Pfauen und im Schiffbau
Ron Lux
Telefon +41 (0)44 258 72 04
Telefax +41 (0)44 259 72 04
[email protected]
Personal
Yvonne Kunz
Telefon +41 (0)44 258 72 40
Telefax +41 (0)44 259 72 40
[email protected]
Postadresse
Schauspielhaus Zürich AG
Zeltweg 5
8032 Zürich
Theaterkasse
Telefon +41 (0)44 258 77 77
Telefax +41 (0)44 259 77 77
[email protected]
Zentrale
Telefon +41 (0)44 258 70 70
Telefax +41 (0)44 259 70 70
62
Verwaltungsrat
Bruno Bonati, Präsident
Dr. Brigitte von der Crone, Vizepräsidentin
Dr. Gerhard Brunner
Victor Gähwiler
Anne Keller Dubach
Thomas E. Kern
Norbert Müller
Ruedi Schuler
Dr. Fritz Wehrli
Wir danken für die Unterstützung
63
Gesellschaft der Freunde des
Schauspielhauses
Unsere Vorstellungen werden ermöglicht dank der
Subventionen der Stadt Zürich, des Kantons Zürich,
den Beiträgen der Mitglieder-Kantone der
interkantonalen Kulturlastenvereinbarung (ILV) Luzern,
Uri, Schwyz, Zug und Aargau sowie dem Kanton
Nidwalden, der Unterstützung des Kantons Zug sowie
der folgenden Partner, Sponsoren und Mäzene:
Mit der Gesellschaft der Freunde des
Schauspielhauses erleben Sie exklusive
Theatermomente vor und hinter der Bühne.
Partner
Credit Suisse
Swiss Re
Migros-Kulturprozent
Sie sind dabei, wenn die Freunde des
Schauspielhauses für besondere Verdienste auf und
hinter der Bühne jährlich „Die Goldene Maske“
verleihen.
Namhafte Sponsoren und Mäzene
Stiftung Corymbo
Gesellschaft der Freunde des Schauspielhauses
Ernst Göhner Stiftung
Hans Imholz-Stiftung
Georg und Bertha Schwyzer-Winiker-Stiftung
Sie profitieren von einer Vielzahl weiterer
Veranstaltungen wie Führungen durch das Haus,
Theaterreisen, Gesprächen mit Künstlerinnen und
Künstlern und anderem mehr.
Sponsoren
Ars Rhenia Stiftung
René & Susanne Braginsky-Stiftung
Pro Helvetia
Truus und Gerrit van Riemsdijk Stiftung
UBS Kulturstiftung
Vontobel-Stiftung
Zuger Kulturstiftung Landis & Gyr
Zürcher Theaterverein
Medienpartner
Keystone
Tamedia AG
Radio 1
Offizielle Ausstatter
Arctic Paper Schweiz AG
Beldona AG
Franz AG
Glen Fahrn GmbH
Heineken AG
Optiker Zwicker
Philips AG
Shiseido AG
Confiserie Sprüngli AG
Visopta AG
Waser Bürocenter AG
Kooperationen
Arthouse Commercio Movie AG
Buchhandlung im Volkshaus
Falke AG
Kino Xenix Zürich
Kino Riffraff Zürich
Kunsthaus Zürich
WoZ
Schul- und Sportdepartement Stadt Zürich
Bildungsdirektion Kanton Zürich
Unser Dank gilt auch allen Gönnerinnen und
Gönnern, die nicht genannt werden möchten.
Als Mitglied feiern Sie mit den Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern des Schauspielhauses jedes Jahr ein
grosses gemeinsames Fest.
Und: Für Mitglieder der Gesellschaft der Freunde
beginnt der Vorverkauf 1 Tag vor dem regulären
Start – also jeweils am 14. des Monats.
Zudem erhalten Sie an der Theaterkasse einen
Rabatt von 20% auf alle Karten. Ausgenommen sind
Premieren, Silvestervorstellungen, Fremd- und
Sonderveranstaltungen, Vorstellungen im Rahmen
der Zürcher Festspiele sowie Vorstellungen am
Theatermontag.
Interessiert?
Gerne senden wir Ihnen unser Programm für die
Spielzeit 2011/2012 zu.
Kontakt
Gesellschaft der Freunde
des Schauspielhauses
Irene Beerli, Geschäftsstelle
Zeltweg 5
8032 Zürich
Telefon +41 (0)79 646 99 52
[email protected]
64
65
Seit 58 Jahren machen
wir dieses Theater nun
schon mit.
Das Migros-Kulturprozent unterstützt das
Schauspielhaus Zürich seit 1953.
20060_165x267_MagSchauspielhaus_the_d.indd 1
18.04.11 15:21
Saisonvorschau Schauspielhaus_Layout 1 26.04.11 10:50 Seite 1
66
67
Die Essenz des Lebens finden Sie täglich im
Schauspielhaus Zürich.
Die Entwicklung der Menschheit ist ohne Kultur nicht denkbar. Deshalb unterstützen wir Organisationen
und Institutionen, die unser Leben bereichern. Mehr über unsere Partnerschaft mit dem Schauspielhaus
Zürich erfahren Sie auf unserer Website.
www.swissre.com/sponsoring
Jubiläums-Création Mosaïque
mit fünf Carrés-Pralinés
Confiserie Sprüngli Telefon +41 44 224 47 11
[email protected] www.spruengli.ch
68
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