Wissenschaft, Fachidentität(en) und Fachgeschichte

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Institut für Populäre Kulturen
Alltagskulturen
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Wissenschaft, Fachidentität(en) und Fachgeschichte
Cultural Studies / Kulturwissenschaften
«Cultural Studies zu definieren, ist eine riskante Angelegenheit.» schreibt Lawrence Grossberg am
Anfang seines Textes «Cultural Studies: Was steckt in einem Namen?». Einerseits gibt es den
Ausdruck «Cultural Studies» und er bezeichnet eine Weise, wie Wissenschaft betrieben wird.
Andererseits stehen die Definitionsversuche ja gerade im Kontrast zu dem Projekt «Cultural Studies»,
das sich immer wieder neu definieren soll. Die Cultural Studies haben zwar eine Geschichte, aber
eigentlich keine Tradition. Das bedeutet auch, dass sie kein neues «Fach» darstellen, vielmehr sind
sie als ein inter- bzw. transdisziplinäres, politisch engagiertes Wissenschaftsprojekt zu verstehen,
welches sich in Bezug auf den jeweiligen Untersuchungsgegenstand definiert.
Ausgehend von Grossbritantien und dem Center for Contemporary Cultural Studies (CCCS) in
Birmingham, an welchem in den 1960er einige bekannte Cultural Studies-Vertreter tätig waren,
etablierten sich die Cultural Studies auch an amerikanischen Universitäten und später in diversen
anderen Ländern. Im deutschsprachigen Wissenschaftsdiskurs hat sich der Begriff der
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Institut für Populäre Kulturen
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