Planspiel 2: Landtag Parteien stellen sich zur Wahl

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Wer macht’s? –
Der Weg in den Landtag
Planspiele zum Landtag von Baden-Württemberg
Planspiel 2: Parteien stellen sich zur Wahl
1
1. Inhaltsverzeichnis
1. Inhaltsverzeichnis .............................................................................................................. 2
2. Detaillierter Ablaufplan Planspiel 2: „Parteien stellen sich zur Wahl“ ................................. 4
3. Kurzer Ablaufplan Planspiel 2 „Parteien stellen sich zur Wahl“ .......................................... 7
4. Rollenspezifischer Ablaufplan des Tages .......................................................................... 9
5. Kopierleitfaden für Planspiel 2 ..........................................................................................10
6. Materialien für die Durchführung des Szenarios Großstadt...............................................11
6.1 Rollenverteilungsschlüssel Szenario Großstadt ...........................................................11
6.2 M1 Szenario Großstadt ...............................................................................................12
6.3 M1.1 Bürgerrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Großstadt ..................................13
6.4 M1.2 Kandidatenrollen mit Arbeitsanweisungen für Szenario Großstadt .....................21
7. Materialien für die Durchführung des Szenarios Ländlicher Raum....................................29
7.1 Rollenverteilungsschlüssel Szenario Ländlicher Raum ................................................29
7.2 M2 Szenario Ländlicher Raum ....................................................................................30
7.3 M2.1 Bürgerrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Ländlicher Raum .......................31
7.4 M2.2 Kandidatenrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Ländlicher Raum................39
8. Materialien für die Durchführung des Szenarios Umgebung Großstadt ............................47
8.1 Rollenverteilungsschlüssel Szenario Umgebung Großstadt ........................................47
8.2 M3 Szenario Umland Großstadt .................................................................................48
8.3 M3.1 Bürgerrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Umgebung Großstadt ...............49
8.4 M3.2 Kandidatenrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Umgebung Großstadt ........57
9. Materialien für die Durchführung des Szenarios Mittelgroße Stadt ...................................65
9.1 Rollenverteilungsschlüssel Szenario Mittelgroße Stadt ...............................................65
9.2 M4 Szenario Mittelgroße Stadt ....................................................................................66
9.3 M4.1 Bürgerrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Mittelgroße Stadt.......................67
9.4 M4.2 Kandidatenrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Mittelgroße Stadt ...............75
10. M5 Presserollen .............................................................................................................83
11. M6 Presseleitfaden für Pressevertreter/in 1 und 3 ..........................................................85
12. M7 Presseleitfaden für Pressevertreter/in 2 und 4 ..........................................................92
13. M8 Milieubürgerrollen .....................................................................................................98
14. M9 Parteiprofile ............................................................................................................110
15. A1 Vorlage Orientierungsschilder .................................................................................114
2
16. A2 Vorlage Wahlplakat .................................................................................................122
17. A3 Vorlage Wahlprogamm............................................................................................123
18. A4 Amtliche Wahlbenachrichtigung ..............................................................................124
19. A5 Vorlage Wahlvorsteher/in und Wahlhelfer/in ............................................................125
20. A6 Vorlage Wählerliste .................................................................................................127
3
2. Detaillierter Ablaufplan Planspiel 2: „Parteien stellen sich zur Wahl“
PHASE
LERNZIEL
1. Warm Up und
Ablauf des Tages
Teilnehmende (TN) lernen die Spielleitung (S) und
die LpB kennen und werden auf den Tag eingestimmt.
2. Thematische
Einführung
3. PlanspielMethode
4. Planspielsetting
INHALT
A VORBEREITUNGSPHASE
Raum 1: Flipchart, Beamer, Bestuhlung U-Form oder frontal
TN wissen über die Funktionen des Landtags sowie über die aktuell vertretenen Parteien Bescheid
und können Regierung und Opposition zuordnen.
TN kennen das Datum der nächsten Landtagswahl.
TN kennen die Planspielmethode.
Den TN ist bewusst, dass der Tag losgelöst vom
Unterricht ist.
TN kennen die fiktiven Parteien und die Schwerpunktthemen im Wahlkampf des Planspiels. Außerdem lernen sie das Szenario und den von der
S gewählten, fiktiven Wahlkreises kennen.
S stellt sich und LpB vor.
S gibt Info über generellen Ablauf des Tages (Pausen).
METHODE
RAUM/ZEIT
Spiel zum Einstieg
TIPP: Ablaufplan des
Tages sichtbar im
Raum
10 Minuten
Präsentation
20 Minuten
Je nach gewähltem
Szenario M1, M2, M3
ODER M4.
Ggfs. Präsentation
15 Minuten
TIPP: Ablauf der
Simulationsphase
5 Minuten
S gibt thematische Einführung zum Landtag
und zur Landtagswahl.
S erklärt Planspielmethode und
Rollenübernahme, die losgelöst vom Unterricht ist.
S gibt Überblick über die fiktiven Parteien,
den Wahlkreis und das Szenario des Planspiels.
S. erklärt das Ziel des Planspiels.
TN kennen das Ziel des Planspiels.
5. Planspielziel +
Szenario + Rollensetting des Planspiels
TN kennen das Szenario des Wahlkreises.
TN kennen die unterschiedlichen Rollen, die während des Planspiels zur Verfügung stehen.
TN lesen Szenario. S bespricht das Szenario Abschnitt für Abschnitt mit TN. Wichtige
Punkte werden besprochen, TN stellen Fragen.
S stellt unterschiedliche Rollen und Bedeutung im Planspiel vor, v.a. wird die Wichtigkeit der Presserollen betont.
TN werden darauf hingewiesen, sich in der
Pause zu überlegen, wer gerne Presse-/
Kandidatenrollen übernehmen möchte.
6. Ablauf des Planspiels
Die TN wissen über die einzelnen Phasen der
Planspielsimulation Bescheid.
Pause 1: 5 Minuten
S. stellt den Tagesablauf vor, sowie Besonderheiten bzgl. Pausen.
4
S. verteilt die Rollen.
7. Rollenverteilung
und Einarbeitung
TN kennen ihre Rolle und wissen diese umzusetzen
TN lesen sich selbstständig anhand ihrer
Rollenkarten in ihre Rolle ein.
S. beantworten mögliche Rückfragen.
TN geben ihrer Rolle einen Vor- und Nachnamen.
sichtbar im Raum
Materialpaket (Rollenprofile M1.2, M2.2,
M3.2 ODER M4.2,
außerdem M5/M6,
M7 und M8)
Namensschilder)
TIPP: bunte Stifte für
Namen je nach Rolle,
Textmarker zur Markierung der nichtwahlberechtigten
Personen
15 Minuten
B SIMULATIONSPHASE
Raum 1 und 2: zeitgleich und abwechselnd
1. Wahlkampfvorbereitung
TN erkennen unterschiedliche Positionen zu einem Thema (auch innerhalb der eigenen Gruppe),
kennen Inhalte der Parteien und können sich hierzu positionieren.
TN handeln je nach rollenspezifischer Aufgabenstellung*.
2. Wahlkampfauftakt auf dem
Marktplatz mit Infophase
TN lernen fiktive Parteien und ihre Kandidaten
kennen und bilden sich Meinung.
TN handeln je nach rollenspezifischer Aufgabenstellung*.
3. Vorbereitung der
Podiumsdiskussion-
TN können Ansichten und Meinung in Fragen
ausdrücken.
TN bereiten sich je nach rollen-spezifischer
Aufgabenstellung* auf die Podiumsdiskussion (PD) vor.
4. Podiumsdiskussion
5. Wahltag
Pause 2: 10 Minuten R2 Umbau zum Wahlbüro
TN erkennen die Funktion der Presse hinsichtlich
der politischen Willensbildung.
TN verstehen wie ein politischer WillensbildungsTN beteiligen sich je nach rollenspezifischer
prozess aussehen kann und kennen unterschiedli- Aufgabenstellung* an der PD.
che Formen des Wahlkampfes.
TN kennen das Wahlsystem bei einer Landtagswahl.
TN richten Wahl aus, gehen wählen, zählen
Ergebnis aus und verkünden dieses.
A1: für R1 + R 2
A2 + A3 für Kandidaten
M9 für Bürger
Moderationskoffer, 5
Stellwände, Pinnadeln, Klebeband
30 Minuten
R1 + R2
Glocke
30 Minuten
R2
Moderationskoffer
UMBAU Raum 1 für
Podiumsdiskussion
10-15 Minuten
R1/R2
A4 + A5
45 Minuten
R1
A6 + A7
20 Minuten
R2
5
TN kennen die Wahlgrundsätze.
TN kennen die Funktion ehrenamtlicher WahlhelDanach legen die TN ihre Rollen ab.
fer.
Pause 3: 5 Minuten
C AUSWERTUNGSPHASE
Raum 1 (Raumgestaltung je nach Methode
TN bewerten ihre Leistung/das Ergebnis
innerhalb des Planspiels. Es folgt eine ReTN können den gelernten Mehrwert der Veranstal- flexion über das Gelernte und anschließend
tung formulieren und dabei auch kritisch zu einzel- die Übertragung in die Realität. Dabei stelnen Punkten Stellung nehmen.
len die S. anhand eines Leitfadens konkrete
TN können den Wahlkampf kritisch reflektieren.
Fragen.
S. muss bei Übertragung auf Realität auch
1. Reflexion
TN wissen über Auszählungsverfahren, Übertradas Wahlkreis-Wahlergebnis einordnen.
gung des Wahlkreisergebnisses auf Landesebene, Übertragung des Wahlergebnisses des
etc. Bescheid.
Planspiel-Wahlkreises auf Landesebene ist
TN können einen Bezug zur LT-Wahl in der Realinicht möglich.
→ Wie funktioniert es aber in Realität?
tät herstellen.
Spielleitung gibt einen inhaltlichen Input
über das Auszählverfahren.
TN können Gelerntes einordnen und bewerten.
S. wenden eine Evaluationsmethode an für
2. Evaluation
abschließendes Feedback zur Veranstaltung
 Gesamt: 225-240 Minuten ohne Pausen
Leitfaden: Reflexionsmethoden
Leitfaden: Evaluationsmethoden
20 Minuten
10 Minuten
*rollenspezifische Aufgabenstellung: Die rollenspezifischen Arbeitsanweisungen sind ausführlich auf den einzelnen Rollenprofilen und in den Presseleitfäden zu finden. Die S sollte sich je nach Arbeitsteilung (Presseassistenz o. Person des Bürgerdialogs) in die Aufgabenstellungen ihrer zugewiesenen
“Rollengruppe” vor der Durchführung intensiv einarbeiten.
6
3. Kurzer Ablaufplan Planspiel 2 „Parteien stellen sich zur Wahl“
A EINFÜHRUNG
LandeskundlichEinführung zum Landtag von Baden- Württemberg (Wahlsystem, Wahlkreise,
politische EinErst- und Zweitkandidat, Parteien in BW)
führung
Planspielspezifische EinfühPräsentation der fiktiven Parteien und ihrer Schwerpunktthemen
rung
Vorbereitete Folien
10min
Tabellarische Übersicht
10 min
Szenario
Einführung in das Wahlkreisszenario, Erläuterung des Planspielziels und der
Ablaufplanung
WK-Szenario
20 bis
25 min
Rollenverteilung
Erklärung verschiedener Rollen im Planspiel und Rollenverteilung
Rollenprofile inkl. Namensschilder
15 min
Rollenprofile sowie Presse- und Kandidatenleitfaden, vorbereitete Plakate
30 min
B SIMULATIONSPHASE
1. Wahlkampfvorbereitung
TN bereiten sich auf Wahlkampfauftakt vor: Einlesen in rollenspezifische Aufgaben
2. Wahlkampfauftakt auf dem
Marktplatz
Jeder Erstkandidat hält kurze Vorstellungsrede,
anschließend Austausch von Bürgern und Kandidaten,
Presse führt Umfrage durch
3. Vorbereitung
der Podiumsdiskussion
Presse bereitet
Podiumsdiskussion vor, Regieplan
4. Podiumsdiskussion
Presse moderiert Podiumsdiskussion, Bürger stellen Fragen, Kandidaten diskutieren mit Publikum
Wahlbenachrichtigung
45 min
5. Wahltag
TN gehen wählen
Stimmzettel
20 min
Kandidaten bereiten Thema der
Podiumsdiskussion vor
30 min
Bürger überlegen sich
Fragen
10 bis
15 min
7
C AUSWERTUNGSPHASE
Spielanalyse
Analyse des Ablaufs und Spielgeschehens
Spielreflexion
a) Reflexion und Bewertung der eigenen Rolle persönlich und im Planspiel
b) Übertragbarkeit auf Realität
30 min
8
4. Rollenspezifischer Ablaufplan des Tages
Spielphase
1. Wahlkampfvorbereitung
Bürger/innen
- beim Stammtisch Austausch
mit anderen Bürger/innen
- aufgrund von gemeinsamen
Interessen Gruppen bilden
- Programm der Parteien lesen
- Fragen/Forderungen an Politik
überlegen
Presse
Presse 1+3
- Meinungsumfrage der Bürger/innen
vorbereiten
Presse 2+4
- Interviewfragen für Kandidat/innen
vorbereiten
- Präsentieren der Partei am
Wahlkampfstand
-kurze Vorstellungsrede
-Interviews mit Presse
-gehen über den Markt und informieren sich über Themen der
Parteien
- Fragen stellen, Gespräch suchen
Presse 1+3
- führt Meinungsumfrage durch
Presse 2/4
- begleiten Bürger und notieren Kandidatennamen
- Interviews nach Vorstellungsrunde
3. Vorbereitung
Podiumsdiskussion (PD)
- Vorbereitungen auf PD
- Vorbereitungen auf PD
- Vorbereitungen auf PD
4. Podiumsdiskussion
- sich vorstellen und Statements abgeben
- Fragen der Presse und der
Bürger/innen beantworten
5. Wahltag
- Wahl im Wahlbüro
2. Marktplatz
mit Infostand
Kandidat/innen
- Kandidatenpaare einigen sich
auf eine gemeinsame Position
- Kandidatenpaare erstellen
gemeinsam Wahlplakat &
Wahlslogan + Wahlprogramm e
Pause: 10 Minuten Umbau von Raum 2 in Wahlbüro
- Fragen an Kandidat/innen stel- - Presse moderiert PD (anhand des
len
Leitfadens)
- Presse ruft abschließend zur Wahl
!Sonderrolle!
auf
- Wahlleiter/in verteilt Wahlbe- Presse erteilt Wahlleiter/in das Wort
nachrichtigung
- Wahl im Wahlbüro
- Wahl im Wahlbüro
!Sonderrolle!
- Wahlhelfer/in zählt Stimmen
aus
- verkündet das Ergebnis für den
Wahlkreis
Spielleitung
T1
Presseassistenz
Standaufbau/
-gestaltung
Verständnis
T2
Betreuung Kandidaten + Bürger
T1
Presseassistenz
Zeit
30
30
T2
Umbau Raum 1
für PD
10
45
20
9
5. Kopierleitfaden für Planspiel 2
Bevor die Materialien für das Planspiel zusammengestellt werden können, muss sich die
Spielleitung für eines der vier zur Verfügung stehenden Szenarien entscheiden (Großstadt,
Ländlicher Raum, Umgebung Großstadt, Mittelgroße Stadt). Dementsprechend werden dann
auch die Materialien ausgewählt.
Es hat sich aus Übersichtsgründen bewährt, möglichst viele Materialien auf eine Seite bzw.
auf Vorder- und Rückseite eines Blattes zu kopieren, zum Beispiel den Presseleitfaden. Die
Schülerinnen und Schüler haben es dann zu Beginn des Planspiels nur mit wenigen Blättern
zu tun, ein wichtiger Aspekt hinsichtlich der Motivation und des Spaßfaktors im Planspiel.
Die Milieubürgerrollen dienen zum Auffüllen der Bürgerrollen und werden erst bei einer Teilnehmerzahl von über 18 Schülerinnen und Schülern benötigt. Wie viele Milieubürger(rollen)
benötigt werden, zeigt der jeweilige Rollenschlüssel der Szenarien.
Folgende Tabelle dient als Kopierleitfaden zum Zusammenstellen der für das Planspiel benötigten Unterlagen.
Material
Szenario (entweder M1,M2,
M3 ODER M4)
Bürgerrollen mit Arbeitsanweisungen (entweder M1.1, M2.1,
M3.1, ODER M4,1)
Kandidatenrollen mit Arbeitsanweisungen (entweder M1.2,
M2.2, M3.2 ODER M4.2)
Presserollen M5
Anzahl an Kopien
Gemäß Anzahl der Teilnehmenden
Alle 8 Bürgerrollen müssen
einmal kopiert werden
Presserollen müssen einmal
kopiert werden
Bei einer Teilnehmerzahl von
18-23: Nur 2 Pressevertreter
werden benötigt, d.h. Presserolle 1 + 2.
24 Teilnehmer: Presserolle 3
25 Teilnehmer: Presserolle 4
Presseleitfaden M6 (PR 1/3)
Gemäß Anzahl der Presserollen
1-2 mal
Gemäß Anzahl der Presserollen
1-2 mal
Anzahl siehe Rollenschlüssel
des jeweiligen Szenarios.
18-23 Teilnehmende: 1 mal
Ab 24 Teilnehmenden: 2 mal
18-24 Teilnehmende: 1 mal
Ab 25 Teilnehmenden: 2 mal
Milieubürgerrollen werden
erst ab >18 Teilnehmenden
zum Auffüllen der Bürgerrollen benötigt.
Presseleitfaden M7 (PR 2/4)
Milieubürgerrollen M8
Parteiprofile M9
Alle 8 Kandidatenrollen müssen
einmal kopiert werden
Vorlage Wahlplakat A2
Jedes Parteiprofil sollte 2-5 Mal
kopiert werden
Alle Schilder müssen einmal
kopiert werden
A2 muss 4 mal kopiert werden
Vorlage Wahlprogramm A3
Vorlage Wahlbenachrichtigung
A4
Vorlage Wahlvorsteher +
Wahlhelfer A5
Vorlage Wählerliste A6
Vorlage Amtlicher Stimmzettel
A7
A3 muss 4 mal kopiert werden
Gemäß Anzahl der wahlberechtigten Teilnehmenden
Jede Vorlage muss einmal kopiert werden
Muss einmal kopiert werden
Gemäß Anzahl der wahlberechtigten Teilnehmenden
Orientierungsschilder A1
Besonderheiten
Jedes Kandidatenpaar erhält
2 Wahlplakate
Siehe Rollenschlüssel des
jeweiligen Szenarios.
10
6. Materialien für die Durchführung des Szenarios Großstadt
6.1 Rollenverteilungsschlüssel Szenario Großstadt
Planspiel 2: Großstadt
Teilnehmer Nummer
Funktion
Parteizuordnung/pol. Engagement
Themenschwerpunkt
Pflichtrollen
Kandidatinnen/Kandidaten
1
2
3
4
5
6
7
8
K1
K2
K3
K4
K5
K6
K7
K8
Erstkandidat PCD
Zweitkandidat/in PCD
Erstkandidatin PÖD
Zweitkandidat/in PÖD
Erstkandidat PLD
Zweitkandidat/in PLD
Erstkandidat PSD
Zweitakandidat/in PSD
9
10
11
12
13
14
15
16
B1
B2
B3
B4
B5
B6
B7
B8
FÖJler/in
Rentner/in
Verkäufer/in
Ingenieur/in
Unternehmer/in
Juwelier/in
Studierende/r
Kraftfahrer/in
17
18
P1
P2
Presse 1
Presse 2
Straßenbau, neue Wohn- und Gewerbeflächen
Straßenbau, neue Wohn- und Gewerbeflächen; Wirtschaftstdort
ticketfreier ÖPNV, Luftverschmutzung,Verkehr
Fahrrad- und Fußgängerstraßen, steigende Mieten
Infrastruktur, Verkehr,Wirtschaftsstandort, "Freiheit"
Infrastruktur, Wirtschaftsstandort, neue Wohn- und Gewerbeflächen, das "gute Leben"
ÖPNV-> Schiene, Ablehnung der Umgehungsstraße, eher monothematisch
steigende Mieten, Enagagement und Fördermaßnahmen für finanziell schwächer Gestellte
Bürger
JökA, "Für die Natur - gegen die Umgehungsstraße"
Verwurzelt in…
Vorsitzende/r Unternehmerverband Hengstau und Umgebung
Unternehmerverband Hengstau und Umgebung
Luftverschmutzung, Fahrradstraßen, Umwelt
ÖPNV, Umweltbelastung, steigende Mieten
steigende Mieten; ticketfreier ÖPNV
Straßen; "Freiheit"- keine Einschränkungen und Regelungen, das "gute Leben"
Wirtschaftsstandort, Arbeitsplätze, Erschließung neuen Wohnraums
Wirtschaftsstandort, Luftverschmutzung, Verkehr
Straßenbau, neue Wohn- und Gewerbeflächen, "Parteisoldat/in"
sichere Arbeitsplätze, mehr Straßen, weniger Tempolimits und auf gar keinen Fall Fahrverbote
Presse
Zusatz/Aufstockung
Bürger/innen und Presse
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
Legende
B9
B10
B11
B12
B13
P3
P4
B14
B15
B16
B17
B18
B19
B20
Abiturient
KFZ Mechatroniker
Informatiker
Diplomingenieur
Arbeitsuchend
Presse 3
Presse 4
Professor
Arzt
Schlosser
Aufstockerin
Bankkauffrau
Selbstständig
Sonderpädagoge
Internet
Mieten
Internet, Flüchtlinge, Bildungssystem
Flüchtlinge, Erneuerbare Energien
Kitas
Infrastruktur, Internet, Bildungssystem
Flüchtlinge, Bildung
Absicherung/Arbeit, ÖPNV
Flüchtlinge
Absicherung, Erneuerbare Energie
Flüchtlinge
Kitas
PSD
PÖD
PLD
PLD
nicht wahlberechtigt
potenzieller Nichtwähler
11
6.2 M1 Szenario Großstadt
Das 200.000 Einwohner zählende Hengstau
Wahlkreis Hengstau II
liegt im Nordwesten des Landes BadenArbeitslosigkeit: leicht über dem LandesWürttemberg. Die malerische Altstadt mit ihren
durchschnitt
verwinkelten Gassen, Fachwerkhäusern und
Altersdurchschnitt: jünger als der Lankleinen Geschäften lädt sowohl Touristen als
desdurchschnitt
auch Einwohner zum Bummeln ein.
Internetgeschwindigkeit: schnell
Mit einer renommierten Technischen Hochschu- Regierungsbezirk: Karlsruhe
le und einem Forschungsinstitut für UmweltStadtteile im Wahlkreis: Kirscheck, Wetechnik gilt Hengstau als attraktiver Standort für
genau, Fohlendorf, Kappling, HelmutshüInnovation und Wissenschaft über die Landes- gel, Schleifersiedlung
grenzen hinaus. Das zieht neben Studierenden
Hengstau ist bekannt für seine Fachmesse
aus allen Landesteilen auch Firmen mit dem
Schwerpunkt Klima- und Energietechnik nach für Umwelt- und Energietechnik.
Hengstau. Durch den seit Jahren anhaltenden
Wirtschaftsaufschwung ziehen auch immer mehr junge Familien mit Kindern in die Stadt,
Wohnungsmangel und steigende Mieten sind die Folge. Hengstau ist so im letzten Jahr bis
in die Top 10 der Städte mit den teuersten Mieten Deutschlands aufgestiegen.
Außerdem sind die Straßen im Innenstadtbereich und die Zubringerstraßen zur Autobahn
überlastet. Das führt zu langen Staus und zu hoher Luftverschmutzung. Das Kirschecker Tor
gilt aufgrund der sehr hohen Feinstaubbelastung als eine der schmutzigsten Kreuzungen des
Landes. Selbst die EU-Kommission ist bereits tätig geworden und erwartet klare Aussagen
und Maßnahmen. Falls sich die Werte nicht bessern, drohen sechsstellige Bußgelder je
Überschreitungstag. In den letzten Monaten spitzt sich unter anderem die Debatte um den
Bau einer Umgehungsstraße durch Teile des Naherholungsgebietes „Kirschecker Wiesen“
zu. Hengstau wird seit Jahren von einem Oberbürgermeister der Partei für Ökologie und
Demokratie (PÖD) regiert, gilt als Hochburg für die Partei und damit als sicherer Wahlkreis.
Szenario
Im Wahlkreis II von Hengstau tritt der langjährige Abgeordnete, der bisher das Direktmandat
für die PÖD gewonnen hatte, nicht mehr an. Er hat den parteiinternen Wettbewerb gegen die
aktuelle Umweltministerin, die bisher kein Landtagsmandat hatte, verloren.
Für die PSD stellt sich der amtierende Minister für Verkehr und Infrastruktur zur Wahl. Er ist
über das Zweitmandat seit längerer Zeit im Landtag vertreten.
Für die PCD tritt ein in Hengstau gut vernetzter Bankkaufmann an, da der bisherige Erstkandidat aus Altersgründen von einer Kandidatur Abstand genommen hat.
Für die PLD kandidiert der ehemalige Justiz- und Innenminister, der seit über 20 Jahren Mitglied des Landtags ist, allerdings bisher in einem anderen Wahlkreis.
Der Wahlkampf der Parteien findet wie bei allen Wahlen seinen Höhepunkt bei einer zentralen Veranstaltung auf dem Marktplatz. Die Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeitenden
der Presse besuchen die Stände der Parteien und informieren sich über Kandidatinnen und
Kandidaten und deren Themen. Der Marktplatz ist ein bekannter Ort des Dialogs. Ob Kundgebungen oder Demonstrationen, viele Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises engagieren
sich hier für eine lebendige Demokratie.
12
6.3 M1.1 Bürgerrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Großstadt
Bürger/in Nr. 1
Name:_______________
19 Jahre
ledig
Absolvent/in eines Freiwilligen Ökologischen Jahres
Wohnort: Hengstau,
Stadtteil Kirscheck
Mitglied der PÖD
Sie sind 19 Jahre, absolvieren gerade ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) beim Landesamt für Denkmalpflege und wohnen gemeinsam mit anderen Freiwilligen in einem kleinen Haus
in der Nähe des Naherholungsgebietes „Kirschecker Wiesen“. Im
nächsten Sommersemester möchten Sie mit dem Studium der
„Umwelt- und Klimatechnologien“ an der örtlichen technischen
Hochschule beginnen.
Sie sehen große Schwierigkeiten auf Hengstau zukommen. Neben der enormen Luftverschmutzung ist der ständig zunehmende Auto- und LKW-Verkehr sehr problematisch. Dafür müssen
Lösungen gefunden werden. Gerade in einer Stadt wie Hengstau, in der die PÖD die tonangebende Partei ist und es neben
der Hochschule auch zahlreiche Unternehmen gibt, die sich mit
Verkehrs- und Umwelttechnologien befassen.
Sie waren bei der Gründungssitzung der Bürgerinitiative „Für die
Natur – gegen die Umgehungsstraße“ dabei. Nun geht es darum, Mitstreiter/innen zu finden
und aktiv zu werden. Sie setzen sich für den Ausbau des ÖPNV und insbesondere von Fahrradstraßen in der Innenstadt ein. Zudem gehören Sie der Jugendorganisation der PÖD sowie seit wenigen Wochen auch der PÖD selbst an. Bei der baldigen Landtagswahl sind Sie
zum ersten Mal wahlberechtigt. Deshalb freuen Sie sich darauf.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
13
Bürger/in Nr. 2:
Name:_______________
73 Jahre
verwitwet, drei Kinder
Rentner/in
Wohnort: Hengstau,
Stadtteil Fohlendorf
Mitglied der PCD
Sie waren bis zu Ihrer Pensionierung als Lehrer/in am Gymnasium des bürgerlichen Hengstauer Uferviertels tätig, in dessen
Umgebung Sie auch heute noch leben. Nach dem Tod Ihrer
Lebenspartnerin/ Ihres Lebenspartners vor einigen Jahren
möchten Sie sich neben der Zeit, die Sie mit Ihren Kindern und
Enkeln verbringen, auch wieder stärker gesellschaftlich und politisch engagieren.
Bereits in den 1980er und 1990er Jahren saßen Sie für die PCD
im Gemeinderat Hengstaus und waren stets auf Ausgleich zwischen den politischen Lagern bedacht. Aus dieser Zeit sind Sie
älteren Bürgerinnen und Bürgern gut bekannt und in Hengstau
vernetzt.
Besonders im Bereich Verkehr, aber auch in der Stadtplanung
entfernen Sie sich immer weiter von der eigentlichen Linie der PCD. Der Fokus auf den Bau
weiterer Straßen, der auch Ihr Viertel unmittelbar am Rhein und in der Nähe der „Kirschecker
Wiesen“ durch eine neue Straße betreffen würde, ist Ihnen ein Dorn im Auge. Sie fordern
bessere Fahrradwege für Ihr E-Bike und einen Ausbau des Busnetzes. In der Kirchengemeinde, die auch benachbarte Viertel miteinschließt, sind Sie immer häufiger mit den Sorgen
Ihrer Mitbürger/innen konfrontiert. Anders als Sie, die/der Sie bereits in den 1970er Jahren
ein Eigenheim erworben haben, kommen diese nicht mehr mit den steigenden Mieten und
Grundstückspreisen zurecht. Hier müssen dringend Lösungen gefunden werden.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
14
Bürger/in Nr. 3:
Name:_______________
49 Jahre
geschieden, drei Kinder
Verkäufer/in
Wohnort: Hengstau, Stadtteil Schleifersiedlung
Sie leben seit Jahren geschieden und fühlen sich mit Ihren
drei Kindern und Ihrer schwierigen beruflichen Situation - Sie
arbeiten als Verkäufer/in in Teilzeitanstellung in einem örtlichen Supermarkt – von einigen aktuellen Entwicklungen abgehängt. Besonders diee steigenden Mieten bei gleichbleibenden Gehältern in Ihrer Branche haben dazu geführt, dass
Sie sich verschulden müssen, um überhaupt in Ihrer aktuellen Wohnung bleiben zu können.
Mit einem kostenfreien öffentlichen Nahverkehr wäre Ihnen
auch sehr geholfen, da die Ticketpreise eine große Belastung
darstellen. Die hohe Luftbelastung macht Ihnen Angst, denn
Sie fürchten um die Gesundheit Ihrer Kinder.
Ebenfalls liegt Ihnen die Schulbildung Ihrer Kinder besonders am Herzen. Sie sehen das
Konzept der Gemeinschafts- und Ganztagsschulen als sinnvoll an. Alleinerziehende, wie Sie
es sind, hätten so die Möglichkeit, einer Ganztagsbeschäftigung nachzugehen. Auch sehen
Sie in der Gemeinschaftsschule die Möglichkeit, dass Ihre Kinder eine ideale Förderung erhalten und so eine gute Perspektive für Ihren Start in das Arbeitsleben erhalten.
Sie haben in den letzten Jahren nicht an Wahlen teilgenommen. Durch Ihre Angst vor der
Zukunft und Ihre finanzielle Notlage könnte sich Ihre Einstellung zur Wahl aber ändern. Bisher finden Sie sich im Wahlprogramm der PSD am ehesten wieder.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
15
Bürger/in Nr. 4:
Name:_______________
38 Jahre
verheiratet, ein Kind
Ingenieur/in
Wohnort: Hengstau, Stadtteil Schleifersiedlung
Seit Sie vor zehn Jahren aufgrund eines Jobangebots eines
Hengstauers Energietechnikunternehmens in die Stadt gekommen sind, fühlen Sie sich hier sehr wohl. Auch Ihre Partnerin/Ihr Partner arbeitet in einem Hengstauer Unternehmen
und sie konnten sich vor einigen Jahren eine aufwendig sanierte, großzügige Altbauwohnung im historischen Ortskern
von Hengstau kaufen.
Sie legen Wert auf Ihre Freiheit in allen Lebensbereichen:
höhere Steuern und Abgaben oder andere Gängelungen von
Seiten der Politik stören Sie sehr.
Sie schätzen an Hengstau bisher die guten Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten und die Nähe zu Karlsruhe, wo Sie studiert haben. Eine bessere Straßenanbindung nach Karlsruhe und
an die Autobahn würden Sie begrüßen, um häufiger am Wochenende in einen Kurzurlaub zu
starten.
Prinzipiell engagieren Sie sich nicht bei Wahlen – kurz gesagt, Ihnen geht es gut und solange es nicht danach aussieht, als würden Entscheidungen getroffen werden, die das negativ
beeinflussen, bleibt das auch so. Sollte es aber dazu kommen, dass Sie sich in Ihren Interessen und Freiheiten eingeschränkt sehen, werden Sie vehement gegen die entsprechenden Parteien Stimmung machen.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
16
Bürger/in Nr. 5:
Name:_______________
65 Jahre
verheiratet, zwei Kinder
Unternehmer/in
Sie sind Gründer/in der „Hengstauer Klimatechnik GmbH“
und seit Jahrzehnten eine Stütze der Gemeinde. Ihr Wort
zählt viel. Als Vorsitzende/r des örtlichen Unternehmerverbandes haben Sie eine Gruppe gewichtiger Persönlichkeiten hinter sich. In Ihren Betrieben sind tausende von Menschen angestellt, die Ihre Erfahrung und Ihr politisches
Urteil sehr schätzen.
Ihr Konzern ist wie viele andere in Hengstau in den letzten
Jahren kontinuierlich gewachsen. Sie haben viele Arbeitsplätze geschaffen, Ihre Angestellten haben die Stadt
wachsen lassen und ihrerseits mit Steuereinnahmen dem
Stadt- wie auch dem Landeshaushalt genutzt. Damit dies
so bleibt muss auch Hengstau attraktiv bleiben – für Unternehmen wie für die Menschen.
Wohnort: Hengstau, Stadtteil
Helmutshügel
Daher setzen Sie sich für eine niedrigere Gewerbesteuer, den Ausbau der zentralen Verkehrsstraßen, die Erschließung neuer Wohngebiete und den Ausbau der Hochschule ein.
Da Sie finanziell sehr gut dastehen, wären Sie bereit, aus eigener Tasche die gesamten
Kosten für einen neuen Lehrstuhls für mindestens fünf Jahre zu übernehmen. Das würde
der Stadt und dem Land weiteres Ansehen bringen. Sie sind sehr gespannt, welche Kandidatinnen und Kandidaten der vier Parteien auf Sie zukommen, um Sie für eine Unterstützung
im Wahlkampf zu gewinnen.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
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Bürger/in Nr. 6:
Name:_______________
Ihre Familie betreibt in der Hauptstraße Hengstaus seit
mehreren Generationen ein bekanntes Juweliergeschäft –
kaum ein Ehepaar in Hengstau hat seine Ringe nicht in Ihrem Laden erstanden.
47 Jahre
Die aktuellen Entwicklungen in der Hengstauer Innenstadt
lassen Sie jedoch Einbußen befürchten. Ständiger Stau,
verheiratet, keine Kinder
LKWs, die auf dem Weg aus dem Industriegebiet zur AutoJuwelier/in
bahn die Innenstadt verstopfen und die starke Luftverschmutzung machen das Flanieren und Shoppen in der
Wohnort: Hengstau, Stadtteil
Innenstadt immer unattraktiver. Da sich Ihr Haus in FamiWegenau
lienbesitz befindet, können Sie eigentlich mit einer Wertsteigerung rechnen, die Verkehrssituation mindert diese
Perspektive jedoch. Eigentlich hatten Sie geplant, Ihren
Laden in einigen Jahren zu verkaufen und sich in Spanien zur Ruhe zu setzen. Jetzt befürchten Sie, dass Ihnen das nicht möglich sein wird.
Sie erwarten von den Kandidatinnen und Kandidaten bei der anstehenden Landtagswahl,
dass Sie gemeinsam mit der Kommunalpolitik – Sie sitzen im Gemeinderat – Lösungen vor
allem für dieses Problem finden. Eventuell muss ein neues Verkehrskonzept für die Innenstadt entworfen werden. Sie können sich dabei durchaus vorstellen, die Gewerbesteuer zur
Finanzierung zu erhöhen, wenn dadurch eine verbesserte Situation in der Innenstadt zu erwarten ist.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
18
Bürger/in Nr. 7:
Name:_______________
23 Jahre
ledig, keine Kinder
Student/in
Wohnort: Hengstau, Stadtteil
Kirscheck
Sie studieren im 50 Kilometer entfernten Heidelberg Politikwissenschaft und Theologie und stehen kurz vor Ihrem Bachelorabschluss. Geboren und aufgewachsen sind Sie in
Hengstau, wo Sie bis heute die Wochenenden und Semesterferien verbringen. Sie träumen davon, irgendwann mal im
Bundestag zu sitzen und engagieren sich seit Ihrer frühen
Jugend in der PLD. Sie kennen wichtige Politiker/innen auf
kommunaler und Landesebene und wollen sich diese Kontakte für Ihre politische Karriere zunutze machen.
Sie sind bereit, sich im Wahlkampf über alle Maßen zu engagieren, so dass es für die PLD endlich wieder zum Direktmandat reicht. Inhaltlich sehen Sie in den Positionen der PLD
zu den Themen Wirtschaft, Verkehr, umweltschonende
Technologien und Asylrecht den einzig richtigen Weg und wundern sich, warum das nicht
viel mehr Bürgerinnen und Bürgern Hengstaus einleuchtet.
Mitglied der PLD
Weniger Vorschriften für die Wirtschaft, weniger Bürokratie, eine bessere Vernetzung der
Verkehrsmittel, Versorgungssicherheit durch bezahlbaren Strom, mehr Wachstum – das ist
doch offensichtlich! Damit die Wirtschaft und die Stadt weiterhin boomen können, muss die
Politik den Weg frei machen und entsprechende Weichenstellungen vornehmen.
Daher gehen Sie im Wahlkampf aktiv auf die Bürgerinnen und Bürger zu, um sie von Ihren
Positionen und Ihrer Partei zu überzeugen. Die Vertreter/innen der anderen Parteien hingegen gehen Sie hart an.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
19
Bürger/in Nr. 8:
Name:_______________
40 Jahre
ledig, zwei Kinder
Kraftfahrer/in
Wohnort: Hengstau, Stadtteil Schleifersiedlung
Als Kraftfahrer/in sind Sie viel unterwegs, die Straße ist Ihr
Revier. Sie fahren für eine örtliche Spedition einen LKW. Für
einen echten Profi wie Sie sind selbst die verstopften Straßen
Hengstaus keine große Herausforderung.
Alle zwei Wochen fahren Sie samstags mit Ihrem getunten
Mittelklassewagen zu den Heimspielen des SC Karlsruhe.
Regelmäßig ärgern Sie sich über die Staus auf dem Autobahnzubringer. Warum werden überall Straßen gebaut außer
in Hengstau?
Sie wohnen bei Ihrem Bruder in einer Einliegerwohnung. Dieser arbeitet als Hausmeister in einem großen Energietechnikunternehmen. Das Haus kann er sich nur leisten, weil seine Frau dieses geerbt hat. Die
Lebenshaltungskosten sind hoch, marktgerechte Mieten könnten Sie sich nicht leisten – Ihr
Auto muss schließlich regelmäßig betankt werden, die Preise für die Dauerkarten im Stadion
sind auch nicht zu verachten und dann sind da noch die Unterhaltszahlungen für Ihre Kinder.
Sie haben das Gefühl, dass die Politik sich nur für die Interessen der Reichen einsetzt. Die
ständigen Wahlen nerven Sie, überall Wahlplakate, nichts wird sich zum Guten ändern!
Sie haben daher auch dieses Mal nicht vor, an der Wahl teilzunehmen. Da am Vortag ein
wichtiges Fußballspiel ist, müssen Sie schon wirklich von einer Partei überzeugt sein, um mit
dieser Tradition zu brechen. Sie wollen sichere Arbeitsplätze, mehr Straßen, weniger Tempolimits und auf gar keinen Fall Fahrverbote!
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
20
6.4 M1.2 Kandidatenrollen mit Arbeitsanweisungen für Szenario Großstadt
Bei einer örtlichen Bank haben Sie Ihre Ausbildung
zum Bankkaufmann absolviert und sind dort als FilialName: ___________________
leiter angestellt. Sie waren drei Jahre Kreisvorsitzender
der Christdemokratischen Jugend (CDJ) und haben
männlich, 47 Jahre
den amtierenden Landtagsabgeordneten bei der letzverheiratet, keine Kinder
Bankkaufmann
ten Wahl als Zweitkandidat unterstützt. Als VorsitzenWohnort: Hengstau, Stadtteil Fohder des Gesangvereins Fohlendorf und Mitglied des
lendorf
Pfarrgemeinderats sind Sie gut bekannt. Ideen aus
Partei der Christlichen Demokratie
Reihen der PÖD und Teilen der PSD zum Ausbau des
(PCD)
ÖPNV zulasten des Autoverkehrs lehnen Sie als unsoziale und "grün-ideologische Bevormundung" ab. StattWahlkreis Hengstau II, Regiedessen setzen Sie sich für Straßenbau und die Errungsbezirk Karlsruhe
schließung neuer Flächen ein. In diesen Gebieten
könnten auch weitere Wohnungsbauprojekte entstehen, um Wohnraum für das wachsende
Hengstau zur Verfügung zu stellen. Das Thema der Feinstaubbelastung gehen Sie passiv
an: Sie versuchen den Fokus des Wahlkampfs auf andere Aspekte zu richten. In den vergangenen Jahren haben Sie eng mit dem amtierenden Abgeordneten Ihrer Partei, der nun
altersbedingt nicht mehr antritt, zusammengearbeitet und sind überzeugt, der richtige Kandidat für den Wahlkreis zu sein. Deshalb kandidieren Sie als Erstkandidat für die PCD.
Erstkandidat der PCD
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
21
Zweitkandidat/in der PCD
Name:__________________
38 Jahre
geschieden, ein Kind
Rechtsanwalt/Rechtsanwältin
Wohnort: Hengstau, Stadtteil
Schleifersiedlung
Partei der Christlichen Demokratie
(PCD)
Wahlkreis Hengstau II, Regierungsbezirk Karlsruhe
Gemeinsam mit dem ehemaligen Kreisvorsitzenden der
Christdemokratischen Jugend (CDJ) und bisherigen
Zweitkandidaten des Wahlkreises haben Sie für lange
Zeit das Gesicht der CDJ im Kreis Bad Wurzenried geprägt. Unter der Förderung des amtierenden Landtagsabgeordneten sind Sie zum/zur stellvertretenden Kreisvorsitzenden der PCD aufgestiegen und sind auch Mitglied des Kreistages.
Beruflich sind Sie mit einer Anwaltskanzlei sehr erfolgreich und als Vorstandsmitglied des Tennisvereins sind
Sie in der Stadt bekannt und beliebt.
Im Vorfeld der Landtagswahl ist Ihnen die Schaffung
der Rahmenbedingungen für die Zukunftsfähigkeit der Stadt wichtig. So sollen weiteren Unternehmen Anreize zur Ansiedlung in Hengstau gegeben werden, beispielsweise durch eine
stabile Gewerbesteuer, die Erschließung neuer Flächen und den Ausbau des Straßennetzes.
Für mehrfach besetzte Autos können Sie sich Extraspuren vorstellen. Für die Wahrung der
Attraktivität Hengstaus ist auch das Vorhandensein moderner und großzügiger Neubaugebiete nötig.
Die Kandidatur des Erstkandidaten unterstützen Sie sehr gerne als Zweitkandidat/in.
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
22
Erstkandidat der PLD
Name: ______________________
männlich, 64 Jahre
verheiratet, vier Kinder
Rechtsanwalt
Wohnort: Karlsruhe (nicht im
Wahlkreis)
Seit über 20 Jahren sind Sie Landtagsabgeordneter der
PLD-Fraktion. In dieser Zeit waren Sie zudem eine
Amtsperiode als Innenminister und eine weitere als Justizminister von Baden-Württemberg tätig.
Seit der Niederlage bei der letzten Landtagswahl 2011
sind Sie wieder als Rechtsanwalt tätig. Bereits während
des Studiums kamen Sie zur PLD, weil eigenverantwortliche Tätigkeit und Unternehmertum durch die PoliPartei der Liberalen Demokratie
tik der anderen Parteien zu sehr beschränkt werden. Im
(PLD)
Wahlkreis sind Sie bisher kaum verwurzelt, wollen jetzt
MdL, Wahlkreis Hengstau II, Reaber einen Ableger Ihrer Kanzlei in Hengstau eröffnen.
gierungsbezirk Karlsruhe
Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen
der Wirtschaftspolitik und Infrastruktur. Sie setzen sich für den Bau neuer Verkehrswege ein
und plädieren hier sowohl für Straßen als auch Schienen. Eine starke Förderung von Fahrrad- und Fußgängerverkehr lehnen Sie ab, Priorität haben Verkehrsmittel, die der Wirtschaft
helfen. Fahrverbote und Reglementierungen zur Bekämpfung der Luftverschmutzung stehen
Sie kritisch gegenüber, diese sind nicht mit den liberalen Überzeugungen der PLD vereinbar.
Da Sie mittlerweile nur noch einfaches Fraktionsmitglied sind, haben Sie mehr Zeit für die
Anliegen der Bürger/innen und glauben, viel für die Menschen vor Ort bewegen zu können.
Deshalb kandidieren Sie erneut als Erstkandidat für die PLD.
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
23
Sie leben seit Abschluss Ihres Studiums in Hengstau
und sind bei der privatisierten Hengstauer WohnungsgeName: _____________________
sellschaft (HWSG) angestellt. Ihre berufliche Position
bedingt die Themen, für die Sie sich einsetzen. Ihnen
weiblich, 31 Jahre
liegen die Perspektiven für ein gutes Leben am Herzen.
ledig, keine Kinder
Betriebswirt/in
Es müssen ausreichend Ausbildungs- und Studienplätze
Wohnort: Hengstau, Stadtteil
in der Region vorhanden sein, die Infrastruktur in allen
Kirscheck
Lebensbereichen muss gewährleistet werden, neuer
Wohnraum geschaffen und die Sanierung einiger StadtPartei der Liberalen Demokratie
(PLD)
viertel vorangetrieben werden. Besonders junge Familien, die aufgrund der wachsenden Wirtschaft nach
Wahlkreis Hengstau II, RegieHengstau kommen, sollen dort beste Bedingungen vorrungsbezirk Karlsruhe
finden, die aber auch ihren Preis haben. Die Schaffung
neuen Wohnraums durch Investoren muss zudem auch attraktiver werden, indem neue Förderprogramme aufgelegt und unsinnige Zumutungen und Vorschriften wie die Mietpreisbremse abgeschafft werden. Zum Wohle der Menschen unterstützen Sie in Einklang mit dem
Wahlprogramm Ihrer Partei den Ausbau des ÖPNV. Seit einem Praktikum im Abgeordnetenbüro des aktuellen PLD-Abgeordneten aus Hengstau haben Sie ein gutes Verhältnis zu diesem und er gilt vielen Menschen als Ihr politischer Ziehvater. Deshalb unterstützen Sie seine
Kandidatur gerne als Zweitkandidatin, in der Hoffnung, ihn einmal politisch zu beerben.
Zweitkandidatin der PLD
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
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Erstkandidat der PSD
Name:______________________
männlich, 57 Jahre
geschieden, drei Kinder
Minister für Verkehr und Infrastruktur
Wohnort: Hengstau, Stadtteil Wegenau
Partei der Sozialen Demokratie
(PSD)
Seit dem Lehramtsstudium sind Sie aktives Mitglied
der PSD. Nach dem Abbruch Ihres Studiums jobbten
Sie zunächst als Taxifahrer und machten anschließend eine Ausbildung zum Lokführer. Sie gehören
seit langer Zeit dem Landesvorstand der PSD an und
seit annähernd 20 Jahren sind Sie über das Zweitmandat Landtagsabgeordneter der PSD im Wahlkreis
Hengstau II. Sie sind seit Beginn der aktuellen Wahlperiode Minister für Verkehr und Infrastruktur.
In der landesweiten Debatte um die Gestaltung von
Mobilität in Stadt und Land sind Sie ein zentraler und
streitbarer Akteur. Allerdings sind Sie aufgrund Ihrer
Tätigkeit als Minister besonders in Ihrem Wahlkreis
umstritten, viele sagen: „Nicht mal vor der eigenen Haustür kann der die größten Probleme
lösen“, andere halten Sie aber auch für einen großen Sympathieträger, der Lösungen für die
drängendsten Probleme finden wird. So treten Sie entschieden für den Ausbau des Schienennetzes ein, lehnen jedoch eine Steuerfinanzierung eines „ticketfreien ÖPNV“ ab. Ihnen ist
klar, dass die Reformen und Weichenstellungen in Verkehr und Infrastruktur noch lange nicht
abgeschlossen sind. Sie möchten dieses große Projekt gerne auch nach der Wahl fortführen
und kandidieren deshalb erneut als Erstkandidat für die PSD im Wahlkreis Hengstau II.
MdL, Wahlkreis Hengstau II, Regierungsbezirk Karlsruhe
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
25
Zweitkandidat/in der PSD
Name:_____________________
61 Jahre
verheiratet, zwei Kinder
Sozialarbeiter/in
Wohnort: Hengstau, Stadtteil Helmutshügel
Bereits während Ihrer Ausbildung sind Sie der PSD
beigetreten und haben sich seitdem in verschiedenen
Positionen aktiv eingebracht. Sie sind Vorsitzende/r
des Gemeinderats in Hengstau und genießen in der
Partei vor Ort große Wertschätzung.
Die Industriebetriebe in der Region sichern viele Arbeitsplätze und haben in den vergangenen Jahren für
Partei der Sozialen Demokratie
einen Wirtschaftsaufschwung gesorgt. Durch den Zu(PSD)
zug vieler Menschen wird bezahlbarer Wohnraum immer knapper, sozial schwächere Familien müssen beWahlkreis Hengstau II, Regiereits den Wahlkreis verlassen. Gleichzeitig steigen
rungsbezirk Karlsruhe
aber auch die Steuereinnahmen.
Der soziale Wohnungsbau und der Bau von erschwinglichen Wohnungen für die Mittelschicht muss gefördert, kostenlose Kitaplätze für Geringverdiener und eine Staffelung der
Gebühren nach Verdienst geschaffen werden. Hengstau ist eine wohlhabende Stadt und
muss sich dies zum Wohle der Menschen leisten. Um diesen, in Ihren Augen vernachlässigten Aspekt, voranzutreiben, treten Sie als Zweitkandidat/in an. Im parteiinternen Nominierungsverfahren unterlagen Sie gegen den Minister für Verkehr und Infrastruktur, der jetzt als
Erstkandidat für die PSD antritt. Dessen ursprüngliche Zweitkandidatin musste jedoch gesundheitsbedingt einen Rückzieher machen, weshalb Sie als Zweitkandidat/in nachgerückt
sind. Ihr Verhältnis zum Erstkandidaten gilt als sehr angespannt.
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
26
Nach dem Abitur absolvierten Sie Ihren Freiwilligendienst
im Umweltschutz und traten kurze Zeit später der PÖD
Name:_____________________
bei. Später waren Sie als Referent/in im Bundesumweltministerium tätig. Nach der letzten Landtagswahl wurden
weiblich, 42 Jahre
Sie Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.
ledig, keine Kinder
Sie möchten weiterhin die Umweltpolitik im Land mitgeMinisterin für Umwelt, Klima und
Energie
stalten. Deshalb bewerben Sie sich im Wahlkreis HengsWohnort: Stuttgart (außerhalb
tau II als Erstkandidatin der PÖD. Sie wohnen derzeit in
des Wahlkreises)
der Landeshauptstadt, können sich aber gut vorstellen,
Partei für Ökologie und Demonach Hengstau zu ziehen, wenn Sie gewählt werden.
kratie (PÖD)
Für Ihre Kandidatur haben Sie sich vorgenommen, vor
allem durch Verkehrsberuhigung die Luftverschmutzung
Wahlkreis Hengstau II, Regiezu verringern. Die Pläne zum Bau einer Entlastungsstrarungsbezirk Karlsruhe
ße durch Teile des Naherholungsgebietes lehnen Sie ab.
An Tagen mit hoher Luftverschmutzung soll an die Bürger/innen appelliert werden, das Auto
stehen zu lassen und auf Bus und Bahn umzusteigen. Angesichts der drohenden EU-Strafen
sind Sie aber auch bereit, in Zusammenarbeit mit dem Oberbürgermeister, der ebenfalls der
PÖD angehört, auch härtere Maßnahmen wie Fahrverbote einzusetzen. Mit dem Verkehrsminister steht ein thematisch kompetenter Konkurrent um das Direktmandat zur Wahl, Sie
sind aber zuversichtlich, dass Sie die überzeugenderen Argumente haben.
Erstkandidatin der PÖD
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
27
Politisch interessiert waren Sie schon immer, doch
politisch aktiv sind Sie erst seit einem dreiviertel Jahr.
Name:_______________________
Ihr Mitbewohner hatte Sie einige Male zum PÖDStammtisch mitgenommen und kurze Zeit später sind
25 Jahre
Sie in die Partei eingetreten.
ledig, keine Kinder
Studierende/r
Ihr Stadtteil Wegenau ist mit vielen Studierenden und
Wohnort: Hengstau; Stadtteil Wejungen Familien sehr lebhaft und bunt. Allerdings begenau
trachten Sie mit Sorge, dass die Mieten hier immer
Partei für Ökologie und Demokratie
weiter steigen und junge Menschen so zunehmend
(PÖD)
aus Wegenau verdrängt werden. Sie sind ein Verfechter der Mietpreisbremse, die Mieterhöhungen erWahlkreis Hengstau II, Regierungsschwert, und wollen sich für den Bau von der Stadt
bezirk Karlsruhe
geförderter Ökoviertel einsetzen, in denen auch der
Fahrrad- und Fußgängerverkehr Vorrang vor dem Autoverkehr hat. Zu diesem Zweck müssten Stadt und Landkreis die vor wenigen Jahren privatisierte Hengstauer Wohnungsgesellschaft (HWSG) zurückerwerben.
Als Vorsitzende/r der Fachschaft für Ihren Studiengang Umwelttechnologie haben Sie vor
kurzem eine Podiumsdiskussion zum Thema: „Die Zukunft der Energieversorgung“ organisiert und dort die amtierende Umweltministerin kennengelernt. Im Anschluss wurden Sie
gefragt, ob Sie als Zweitkandidat/in ihre Kandidatur im Wahlkreis unterstützen möchten, was
Sie dankend angenommen haben.
Zweitkandidat/in der PÖD
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
28
7. Materialien für die Durchführung des Szenarios Ländlicher Raum
7.1 Rollenverteilungsschlüssel Szenario Ländlicher Raum
Planspiel 2: Ländlicher Raum
Teilnehmer Nummer Funktion
Parteizuordnung/pol. Engagement Themenschwerpunkt
Pflichtrollen
Kandidatinnen/Kandidaten
1
K1
Erstkandidat PCD
CDVM
Ausbildung, Infrastruktur, Bürokratie
2
K2
Zweitkandidat PCD
CDVM
Ausbildung, Infrastruktur, Schulsystem
3
K3
Erstkandidat PÖD
JökA
Erneuerbare Energien, Flüchtlinge, ÖPNV
4
K4
Zweitkandidat PÖD
Erneuerbare Energie, Schulsystem
5
K5
Erstkandidatin PLD
Infrastruktur, Schulsystem, Ausbildung
6
K6
Zweitkandidatin PLD
Erneuerbare Energien, Infrastruktur
7
K7
Zweitakndidat PSD
Flüchtlinge, ÖPNV
8
K8
Zweitakndidat PSD
Flüchtlinge, ÖPNV
Bürger/innen
9
B1
Unternehmer/in
Verwurzelt in…
Infrastruktur, Ausbildung, Subventionsabbau
10
B2
Metzger/in
Verwurzelt in…
Ausbildung, Flüchtlinge
11
B3
Ortsvorsteher/in
Forum Asyl
Flüchtlinge
12
B4
Lehrer/in
JusoB
Schulsystem, Flüchtlinge
13
B5
Abiturient/in
Forum Asyl
ÖPNV; Internet, Flüchtlinge
14
B6
Verkäuferin/in
Forum Asyl
Flüchtlinge, Erneuerbare Energie
15
B7
Polizeibeamte/r
16
B8
Musiklehrer/in
ÖPNV, Schulsystem, Familien
Verwurzelt in…
Flüchtlinge, Ausbildungsplätze
Presse
17
P1
Presse 1
18
P2
Presse 2
Zusatz/Aufstockung
Bürger/innen und Presse
19
B9
Abiturient
Internet
20
B10
KFZ Mechatroniker
Mieten
21
B11
Informatiker
Internet, Flüchtlinge, Bildungssystem
22
B12
Diplomingenieur
Flüchtlinge, Erneuerbare Energien
23
B13
Arbeitsuchend
Kitas
24
P3
Presse 3
25
P4
Presse 4
26
B14
Professor
Infrastruktur, Internet, Bildungssystem
27
B15
Arzt
Flüchtlinge, Bildung
28
B16
Schlosser
Absicherung/Arbeit, ÖPNV
29
B17
Aufstockerin
Flüchtlinge
30
B18
Bankkauffrau
Absicherung, Erneuerbare Energie
31
B19
Selbstständig
Flüchtlinge
32
B20
Sonderpädagoge
Kitas
Legende
PCD
PLD
PÖD
PSD
potentieller Nichtwähler
nicht wahlberechtigt
29
7.2 M2 Szenario Ländlicher Raum
Der Wahlkreis Bad Wurzenried liegt im südöstlichen Teil von Baden-Württemberg. Zwischen
Wahlkreis Bad Wurzenried
Bergen, Wäldern und Streuobstwiesen verteilen
Arbeitslosigkeit: im Landesdurchschnitt
sich kleinere Gemeinden und einzelne Bauernhöfe rund um die Große Kreisstadt Bad Altersstruktur: älter als im Landesdurchschnitt
Wurzenried mit ca. 30.000 Einwohnern.
Internetgeschwindigkeit: langsam
Wirtschaftlich ist der Kreis geprägt durch mittel- Regierungsbezirk: Tübingen
ständische Unternehmen, Landwirtschaft und
Tourismus. Im Wahlkreis sind viele ältere Men- Städte und Gemeinden im Wahlkreis:
Bad Wurzenried, Wahlingen, Hopfenried,
schen beheimatet. Jüngere Menschen verlas- Ochsenheim, Schneebach, Mostingen, Bad
sen die Gegend häufig, um in anderen Landes- Sichelhausen, Vierlingsargen, Pflügingen,
teilen zu arbeiten oder zu studieren. Das stellt Pfeifenried
für den ländlichen Raum eine Herausforderung
Bad Wurzenried ist bekannt für sein Erdar. Deshalb wurde die Bürgerinitiative „In Bad
lebnisbad.
Wurzenried verwurzelt“ vom Gewerbeverein
gegründet. Viele Bundes- und Landstraßen führen durch kleinere Gemeinden, doch es gibt keinen Autobahnanschluss und der öffentliche
Nahverkehr ist schlecht ausgebaut. Außerdem ist das Internet noch viel zu langsam.
Da Bad Wurzenried in diesem Jahr ca. 300 Flüchtlinge aufnehmen soll, wird gerade eine
neue Flüchtlingsunterkunft errichtet. Dafür wurde ein Grundstück direkt neben einer Grundschule ausgesucht. Viele Eltern finden das nicht gut und machen sich nun Sorgen um die
Sicherheit ihrer Kinder. Gleichzeitig gründete sich das „Forum Asyl“, das Freizeitangebote
und Sprachkurse für Flüchtlinge anbieten möchte.
In der Vergangenheit gewann die Partei der Christlichen Demokratie (PCD) stets mit großem
Vorsprung den Wahlkreis und holte das Direktmandat.
Szenario
Im Wahlkreis Bad Wurzenried tritt der langjährige Landtagsabgeordnete der Partei der
Christlichen Demokratie (PCD) nicht mehr an. Durch die künftige Unvereinbarkeit von Amt
und Mandat hat er sich als amtierender Bürgermeister der Gemeinde Wahlingen entschlossen, nicht mehr für den Landtag zu kandidieren.
Für die PSD stellt sich der/die Sprecher/in für Sozialfragen zur Wahl. Er/sie ist über das
Zweitmandat bereits seit längerer Zeit im Landtag vertreten. Für die PÖD kandidiert das junge Gesicht der Partei. So hofft die PÖD, besonders auch bei jüngeren Wählern zu punkten.
Für die PLD tritt in Bad Wurzenried ein/e gut vernetzte/r Unternehmer/in an, die/der sich seit
einigen Jahren als Kreisvorsitzende/r einen Namen gemacht hat.
Der Wahlkampf der Parteien findet wie bei allen Wahlen seinen Höhepunkt bei einer zentralen Veranstaltung auf dem Marktplatz. Die Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeitenden
der Presse besuchen die Stände der Parteien und informieren sich über Kandidatinnen und
Kandidaten und deren Themen. Der Marktplatz ist ein bekannter Ort des Dialogs. Ob Kundgebungen oder Demonstrationen, viele Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises engagieren
sich hier für eine lebendige Demokratie.
30
7.3 M2.1 Bürgerrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Ländlicher
Raum
Sie sind Sohn/Tochter eines mittelständischen Unternehmers in Bad Wurzenried. Sie wohnen in einem großen
Haus und besitzen mehrere Autos. Sie möchten den BeName:___________________
trieb mit 50 Angestellten gerne übernehmen. Dafür studie25 Jahre
ren Sie gerade Betriebswirtschaftslehre in der nächst größeren Stadt. Zur Universität pendeln Sie jeden Tag, denn
ledig, keine Kinder
schließlich wohnt Ihr/e Partner/in auch hier in Bad
Student/in
Wurzenried.
Doch der fehlende Autobahnanschluss bedeutet für Sie
Wohnort: Bad Wurzenried
zusätzliche Zeit im Auto. Das muss geändert werden.
Mit 18 sind Sie der Jungliberalen Organisation (JuliO) der
Jungliberale Organisation (JuPLD beigetreten. Seit Beginn des Studiums leiten Sie die
liO)
Hochschulgruppe der JuliO an Ihrer Universität im Landkreis. Weil Ihr Unternehmen auf Nachwuchs angewiesen ist, sind Sie auch Teil der Bürgerinitiative „In Bad Wurzenried verwurzelt“.
Bürger/in Nr. 1
Sie fordern mehr Freiheiten für Bürgerinnen und Bürger. Die Politik soll sich weitestgehend
aus der Wirtschaft heraushalten. Für erneuerbare Energien soll es keine weiteren Subventionen geben. Dafür sollten mehr Fachkräfte ausgebildet werden.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
31
Bürger/in Nr. 2
Name:___________________
49 Jahre
geschieden, 1 Sohn
Sie leben seit Jahren geschieden und führen einen Metzgereibetrieb inmitten von Bad Wurzenried, den Sie von
Ihrer Familie übernommen haben. Die lokalen Vereinsfeste sowie das Bad Wurzenrieder Straßenfest beliefern Sie
stets mit Ihren Fleisch- und Wurstwaren. Die Metzgerei
läuft gut.
Metzger/in
Als kleine/r Unternehmer/in fühlen Sie sich von der Landesregierung nicht unterstützt. Zu viele junge Menschen
Wohnort: Bad Wurzenried
verlassen den Ort. Als Vorsitzende/r des Gewerbevereins
gründeten Sie die Bürgerinitiative „In Bad Wurzenried verwurzelt“, um Ausbildungsbetriebe in Bad Wurzenried zu unterstützen. Der ländliche Raum
und das Handwerk müssen attraktiver werden.
Und nun wird auch noch eine Flüchtlingsunterkunft in Bad Wurzenried errichtet. Das passt
Ihnen überhaupt nicht. Bad Wurzenried soll den Bad Wurzenriedern gehören und nicht den
Fremden!
„Wirtschaftsflüchtlinge“ sollten sofort wieder abgeschoben werden können.
Deswegen gehen Sie nicht wählen. Von der Politik sind Sie enttäuscht – und Sie haben keine Hemmungen, Ihren Frust auch öffentlich kundzutun.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
32
Bürger/in Nr. 3
Name:___________________
35 Jahre
verheiratet, 4 Kinder
Ortsvorsteher/in
Wohnort: Vierlingsargen
Nachdem Sie Verwaltungswissenschaft studiert haben,
sind Sie seit letztem Jahr Ortsvorsteher/in von Vierlingsargen. Dort vertreten Sie den Bürgermeister von Bad
Wurzenried bei dem Vollzug der Beschlüsse des Ortschaftsrats und leiten die örtliche Verwaltung. Der Ortschaftsrat hat Sie mit großer Mehrheit gewählt. Trotzdem
sind Sie in Vierlingsargen etwas umstritten. Sie befürchten,
dass es an Ihrem Migrationshintergrund liegen könnte.
Denn in den umliegenden Gemeinden von Bad Wurzenried gibt es Ihrer Meinung nach zu viel Fremdenhass.
Deshalb haben Sie sich für die Flüchtlingsunterkunft nahe der Grundschule in Bad Wurzenried eingesetzt und das „Forum Asyl“ gegründet. Für Sie ist es selbstverständlich, dass Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten müssen, Schutz in Deutschland erfahren. Ihre Familie
fühlt sich hier wohl. Für Ihr Engagement ernten Sie allerdings viel Kritik in der Gemeinde
Vierlingsargen.
Als Ortsvorsteher/in sind Ihnen die Anliegen und die Ängste der Bürgerinnen und Bürger in
Vierlingsargen sehr wichtig. Mit offen Augen und Ohren verfolgen Sie, was passiert.
Von Ihnen wird in Ihrer Amtsausführung und bei Auftritten in der Öffentlichkeit politische
Neutralität erwartet.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
33
Bürger/in Nr. 4
Name:___________________
39 Jahre
geschieden, 2 Kinder
Grundschullehrer/in
Wohnort: Pfeifenried
Vor zehn Jahren sind Sie nach Bad Wurzenried in die
Gemeinde Pfeifenried gezogen und sind seither Grundschullehrer/in. Ihnen und Ihren Kindern gefällt das Leben
auf dem Land sehr gut. Sie gehen gerne spazieren in den
Wäldern um Pfeifenried herum und besuchen häufig das
Erlebnisbad. Seit Ihrer Jugend sind Sie politisch interessiert und waren Mitglied des Jungen sozialdemokratischen
Bündnisses (JusoB), heute unterstützen Sie die Partei der
Sozialen Demokratie (PSD).
Sie fordern mehr Kitaplätze, damit vor allem auch Frauen
einer beruflichen Tätigkeit nachgehen können. Denn Sie
hatten es sehr schwer, als Ihre beiden Kinder noch jünger
waren. Die PCD hat für Sie ein überholtes Familienbild, das nicht mehr den aktuellen Lebensbedingungen entspricht. Außerdem stört Sie das dreigliedrige Schulsystem. Über die
Zukunft von Kindern sollte nicht schon nach der vierten Klasse in der Grundschule entschieden werden. Aktuell sind Sie besorgt, weil die neue Flüchtlingsunterkunft direkt neben der
Grundschule errichtet werden soll. Durch Zeitungsberichte haben Sie mitbekommen, dass es
in Flüchtlingsheimen gelegentlich zu Handgreiflichkeiten kommen kann. Deshalb sind Sie für
einen anderen Standort.
Mitglied der PSD
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
34
Bürger/in Nr. 5
Name:___________________
20 Jahre
ledig, keine Kinder
Abiturient/in
Wohnort: Neckarbach
Nach dem Abitur haben Sie einen einjährigen Freiwilligendienst in Südafrika geleistet. Für Sie ist nun klar, dass Sie
sich zivilgesellschaftlich engagieren und in der Politik mitmischen möchten. Sie sind sich noch nicht sicher, welche
Partei zu Ihnen passt. In diesem Wahlkampf möchten Sie
sich jedoch für eine entscheiden und besuchen deshalb
viele Veranstaltungen der Parteien im Wahlkreis. Sie
möchten nun mit dem Studium beginnen. Momentan überlegen Sie noch, ob Sie dafür von Zuhause ausziehen oder
nicht.
Sie gehen gerne feiern im einzigen Nachtclub Bad Wurzenrieds. Doch weil die Busse nachts
nicht mehr nach Neckarbach zurückfahren, müssen Sie häufig bei Freunden/Freundinnen
übernachten. Deshalb fordern Sie einen besseren öffentlichen Nahverkehr auf der Straße
und auf den Schienen in ganz Baden-Württemberg.
Außerdem ist Ihnen das Internet viel zu langsam. Sie fordern einen flächendeckenden digitalen Ausbau. Mit Ihren Bekanntschaften in Südafrika können Sie nicht einmal skypen.
Sie sind aktiv im „Forum Asyl“ und bereiten dort mit anderen gerade ein Freizeitprogramm für
Flüchtlingskinder vor.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
35
Bürger/in Nr. 6
Name:___________________
56 Jahre
nichteheliche Lebensgemeinschaft, keine Kinder
Verkäufer/in
Wohnort: Bad Wurzenried
Sie leben seit Jahren mit Ihrer/Ihrem Partner/in in einer
kleinen Wohnung in Bad Wurzenried. Sie finden den ländlichen Raum sehr schön und gehen gerne abends mit Ihren Hunden spazieren. Allerdings bekommen Sie mit, dass
in dem Ort häufig über Sie gelästert wird. Stets sind Sie mit
homophoben Kommentaren bei Festen oder beim Einkauf
im Ort konfrontiert wegen Ihrer gleichgeschlechtlichen
Partnerschaft. Damit können Sie aber umgehen.
Bis vor zwei Jahren waren Sie noch arbeitslos. Aktuell sind
Sie als Verkäufer/in im Bio-Laden in Bad Wurzenried angestellt.
Mitglied der PÖD
Sie sind seit Jahren politisch aktiv, setzen sich als Mitglied
einer internationalen Nichtregierungsorganisation für Menschenrechte ein und beteiligen sich
leidenschaftlich im Wahlkampf für die PÖD.
Der Einklang mit der Natur liegt Ihnen am Herzen. Sie können es nicht nachvollziehen, dass
in Deutschland immer noch Energie aus Atomkraft und Kohle gewonnen wird. Für Sie ist
Ökologie und Nachhaltigkeit eine Selbstverständlichkeit. Es stört Sie überhaupt nicht, dass
nun Flüchtlinge nach Bad Wurzenried kommen werden. Viel mehr freuen Sie sich darauf, mit
ihnen mal kochen zu können. Deshalb engagieren Sie sich im „Forum Asyl“.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
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Bürger/in Nr. 7
Name:___________________
64 Jahre
Sie waren 40 Jahre lang Polizeibeamte/r in Bad Wurzenried. Nun genießen Sie mit Ihrer Ehefrau/Ihrem Ehemann,
mit der/dem Sie seit fast 50 Jahren verheiratet sind, Ihren
Ruhestand. Endlich haben Sie genug Zeit für Ihre zahlreichen Enkelkinder.
verheiratet, 3 Kinder
Jeden Sonntag besuchen Sie den Gottesdienst. In der
Kirchengemeinde St. Michael sind Sie im Seniorenkreis
Polizeibeamte/r im Ruhestand
aktiv und seit etlichen Jahren Vorsitzende/r des KirchenWohnort: Alblingen
gemeinderates. Politisch engagieren Sie sich bei den
Christdemokratische Senioren
Christdemokratischen Senioren (CDS). In Bad Wurzenried
(CDS)
sind Sie bekannt und werden für Ihr Engagement sehr
geschätzt.
Viele ältere Menschen können nicht mehr regelmäßig in den Gottesdienst kommen, weil die
Busse zu selten fahren. Deshalb fordern Sie schon lange einen Ausbau des öffentlichen
Nahverkehrs.
In der Partei der Christlichen Demokratie (PCD) sehen Sie schon immer Ihr christliches
Menschenbild repräsentiert. Das bedeutet, Sie stehen für ein klassisches Familienbild. Kinder sollten so lange wie möglich bei ihren Eltern bleiben und nicht in Kitas untergebracht
werden. Außerdem halten Sie am dreigliedrigen Schulsystem vehement fest.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
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Sie leiten eine kleine Musikschule in Bad Wurzenried und
sind Dirigent/in des Städtischen Orchesters. Bei Ihnen
kann man Saiteninstrumente wie die Gitarre, aber auch
Name:___________________
Geige und Bratsche lernen. Dafür sind Sie auch außerhalb
62 Jahre
Bad Wurzenrieds bekannt. Bald werden Sie in den Ruhestand gehen – darauf freuen Sie sich schon, weil Sie dann
ledig, keine Kinder
endlich Zeit zum Reisen haben werden.
selbstständige/r Musiklehrer/in
Sie sind zufrieden mit Ihrer Situation und möchten, dass in
Bad Wurzenried alles so bleibt, wie es ist. Nur eines stört
Wohnort: Bad Wurzenried
Sie: Junge Menschen sollten ihre Ausbildung in Bad
Wurzenried machen können und nicht zum Studieren
wegziehen müssen. Deshalb unterstützen Sie die Bürgerinitiative „In Bad Wurzenried verwurzelt“ von Anfang an. Das sichert schließlich auch Ihren Standort als Musiklehrer/in im Ort.
Bei der vergangenen Landtagswahl haben Sie nicht mitgemacht. Sie sind sich auch dieses
Jahr noch unsicher, ob Sie wählen gehen werden. Schließlich ist Stuttgart so weit weg und
die Politik erfüllt Ihrer Meinung nach nicht die Bedürfnisse der Bevölkerung.
Sie verfolgen äußerst kritisch den Bau der Flüchtlingsunterkunft neben der Grundschule. Für
Sie ist klar, dass nur Flüchtlingen, die aus Kriegsgebieten kommen, Asyl gewährt werden
soll. Die anderen sollten wieder abgeschoben werden, um nicht die öffentlichen Kassen zu
belasten.
Bürger/in Nr. 8
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
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7.4 M2.2 Kandidatenrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Ländlicher
Raum
Als Inhaber/in eines Unternehmens, das Inneneinrichtungen
für Wohnmobile produziert, sind Sie einer der größten Arbeitgeber im Kreis. Außerdem sind Sie Mitglied der PCD und
Name:_________________
Kreisvorsitzende/r der Christdemokratischen Vereinigung
56 Jahre
Mittelstand (CDVM). Für Ihren Betrieb wird es zunehmend
verheiratet, 2 Kinder
schwieriger, qualifizierte Fachkräfte zu finden. Eine bessere
Unternehmer/in
Verkehrsanbindung würde die Gegend für Arbeitskräfte überWohnort: Mostingen
regional sicherlich attraktiver machen. Die hohen Steuern und
Partei der Christlichen Deumfangreiche Bürokratie empfinden Sie zunehmend als Bemokratie (PCD)
lastung. Als Vorsitzende/r des Städtischen Orchesters Bad
Wahlkreis Bad Wurzenried,
Wurzenried sind Sie sehr bekannt. Ländliche Regionen wie
Regierungsbezirk Tübingen
der Wahlkreis Bad Wurzenried haben nur eine Zukunftsperspektive, wenn die ansässigen Unternehmen stark sind und
Arbeits- und Ausbildungsplätze bereitstellen können. Mit Ihrer Erfahrung als Unternehmer/in
können Sie das im Landtag vertreten. Deshalb kandidieren Sie in Bad Wurzenried.
Erstkandidat/in der PCD
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
39
Seit einem Arbeitsunfall können Sie Ihr ursprünglich erlerntes Handwerk nicht mehr ausüben. Mittlerweile geben
Sie Ihr Fachwissen als Berufsschullehrer/in an junge
Name:____________________
Auszubildende weiter. Zudem sind Sie seit vielen Jahren
61 Jahre
Fraktionsvorsitzende/r der PCD im Gemeinderat von Bad
geschieden, 2 Kinder
Wurzenried und als solche/r vor Ort beliebt, bekannt und
Berufsschullehrer/in
Wohnort: Bad Wurzenried
einflussreich.
Sie befürworten das dreigliedrige Schulsystem und
Partei der Christlichen Demokramöchten daran festhalten. Aus Ihrer beruflichen Perspektie (PCD)
tive heraus liegt Ihnen eine Stärkung der beruflichen BilWahlkreis Bad Wurzenried, Redung und der ausbildenden Betriebe in der Region am
gierungsbezirk Tübingen
Herzen. Vor allem der Mittelstand braucht dringend Entlastungen bei Abgaben und Bürokratie. Dafür muss auch eine leistungsfähigere Infrastruktur
her. Den Individualverkehr im ländlichen Raum möchten Sie fördern.
Der/dem Kreisvorsitzenden der Christdemokratischen Vereinigung Mittelstand (CDVM) trauen Sie zu, diese Themen am besten zu vertreten. Deshalb unterstützen Sie als Zweitkandidat/in gerne deren/dessen Kandidatur.
Zweitkandidat/in der PCD
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
40
Sie sind in Bad Wurzenried geboren und arbeiten als Systeminformatiker/in in der nächstgrößeren Stadt. Dort haName:____________________
ben Sie auch Ihre Ausbildung absolviert. Sie würden Ihren
Arbeitsplatz gerne mit den öffentlichen Verkehrsmitteln
32 Jahre
erreichen. Aufgrund des schlechten Nahverkehrs müssen
ledig, keine Kinder
Sie aber mit dem Auto fahren.
Ausbildung zum/zur Systeminformatiker/in
Seit Sie 16 sind, engagieren Sie sich bei der Jungen ÖkoWohnort: Bad Wurzenried
logischen Alternative (JÖkA). Sie interessieren sich schon
immer für erneuerbare Energie, den Erhalt der Umwelt
Partei für Ökologie und Demound einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Außerkratie (PÖD)
dem möchten Sie sich im Landtag für bessere IntegratiWahlkreis Bad Wurzenried, Reonsmöglichkeiten von Flüchtlingen und einen besser ausgierungsbezirk Tübingen
gebauten öffentlichen Nahverkehr einsetzen.
Weil Sie sich durch die Beteiligung am vergangenen Wahlkampf zum Landtag von BadenWürttemberg einen Namen gemacht haben, treten Sie mit Unterstützung Ihrer Partei nun als
Erstkandidat/in im Wahlkreis Bad Wurzenried an. Sie gelten als das junge Gesicht der PÖD
und hoffen, besonders bei jüngeren Wählerinnen und Wählern zu punkten.
Erstkandidat/in der PÖD
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
41
Zweitkandidat/in der PÖD
Name:_____________________
57 Jahre
verheiratet, 2 Kinder
Landwirt/in und Hotelier
Wohnort: Bad Wurzenried, Gemeinde Mostingen
Partei für Ökologie und Demokratie (PÖD)
Wahlkreis Bad Wurzenried, Regierungsbezirk Tübingen
Sie sind ein Urgestein der PÖD. Von Anfang an gehören
Sie schon der Partei an. Zusammen mit Ihrer
Frau//Ihrem Mann betreiben Sie einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb in der Gemeinde Mostingen, den Sie
in den 90er Jahren auf ökologische Landwirtschaft umgestellt haben. Ein schonender Umgang mit natürlichen
Ressourcen und der flächendeckende Ausbau erneuerbarer Energien sind Ihnen besonders wichtig. Weil der
Tourismus in Bad Wurzenried floriert, bieten Sie seit
wenigen Jahren „Öko-Urlaub auf dem Land“ an.
Kinder sollten Ihrer Meinung nach so lange wie möglich
gemeinsam zur Grundschule gehen. Auch das dreigliedrige Schulsystem, wie es aktuell in Baden-Württemberg
vorherrscht, lehnen Sie ab.
Sie treten als Zweitkandidat/in der PÖD im Wahlkreis Bad Wurzenried an. Dem/Der jüngeren
Erstkandidat/in stehen Sie allerdings etwas kritisch gegenüber.
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen
überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der
Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die
Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
42
Sie sind in Bad Wurzenried geboren und haben vor fünf
Jahren ein mittelständisches Unternehmen als Familienbetrieb gegründet. Ihr Mann/Ihre Frau führt die BuchhalName:_____________________
tung und Ihr Bruder ist für den Vertrieb zuständig. Als
32 Jahre
Zulieferer für die Automobilindustrie haben Sie sich durch
verheiratet, keine Kinder
innovative Technik etabliert.
Unternehmer/in
Sie möchten als Gesicht des Mittelstandes stellvertretend
Wohnort: Bad Wurzenried
für viele andere Unternehmen politisch Einfluss nehmen.
Partei der Liberalen Demokratie
Deswegen sind Sie seit der Gründung Ihres Unterneh(PLD)
mens Mitglied der PLD und wiedergewählte/r Kreisvorsitzende/r im Landkreis. Für Sie gilt: Unternehmer/innen
Wahlkreis Bad Wurzenried, Regierungsbezirk Tübingen
müssen entlastet werden. Der Autobahnanschluss von
Bad Wurzenried muss unbedingt ausgebaut werden,
damit die Unternehmen Bad Wurzenrieds weiterhin konkurrenzfähig bleiben. Um dem drohenden Fachkräftemangel vorzubeugen, halten Sie am dreigliedrigen Schulsystem fest und
fordern bessere Ausbildungsmöglichkeiten im ländlichen Raum. Sie treten als Erstkandidat/in
der PLD im Wahlkreis Bad Wurzenried an.
Erstkandidat/in der PLD
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
43
Vor 15 Jahren haben Sie den alten Hof Ihrer Eltern in
Pflügingen übernommen und zum Hotel „Landblick“ ausgebaut. Touristen kommen gerne zum Entspannen im
Name:_____________________
Erlebnisbad oder zum Spazieren nach Bad Wurzenried.
42 Jahre
Darauf sind Sie stolz: Wenn man sich nur genug anverheiratet, 1 Kind
strengt, kann man alles erreichen.
Hotelier/Hotelière
Wohnort: Bad Wurzenried, GeDie Windkraftanlagen bei Pflügingen stören Ihrer Meimeinde Pflügingen
nung nach die Idylle. Sie befürchten, dass weniger Touristen nach Bad Wurzenried kommen könnten, wenn die
Partei der Liberalen Demokratie
schöne Aussicht verdeckt wird. Außerdem steigen
(PLD)
dadurch die Energiepreise für viele Betriebe.
Wahlkreis Bad Wurzenried, ReDie Infrastruktur ist in einem miserablen Zustand. Das ist
gierungsbezirk Tübingen
für Sie nicht mehr tragbar. Deshalb sind Sie seit einigen
Jahren Mitglied der PLD. Sie möchten, dass der Individualverkehr in ganz BadenWürttemberg ausgebaut wird. So können Gemeinden wie Pflügingen besser angebunden
werden. Damit diese Anliegen in Zukunft besser im Landtag vertreten werden, unterstützen
Sie als Zweitkandidat/in die Kandidatur der/des Kollegin/Kollegen aus der PLD.
Zweitkandidat/in der PLD
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
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Sie sind seit zwei Legislaturperioden Mitglied des Landtags. Innerhalb der PSD-Fraktion sind Sie als Sprecher/in
Name:_____________________
für Sozialpolitik bekannt. Denn bevor Sie in die Politik
gegangen sind, haben Sie als Krankenpfleger/in im
49 Jahre
Kreiskrankenhaus Bad Wurzenried gearbeitet. Deshalb
geschieden, 1 Tochter
wissen Sie besonders um die Bedürfnisse von pflegebeKrankenpfleger/in
Wohnort: Bad Wurzenried, Gedürftigen und kranken Menschen Bescheid. Ferner intemeinde Ochsenheim
ressieren Sie sich für die Situation von Senioren und
Seniorinnen. Bei ihnen genießen Sie große Beliebtheit
Partei der Sozialen Demokratie
und Zustimmung. Deshalb ist Ihnen der Ausbau öffentli(PSD)
cher Verkehrsmittel wichtig, da vor allem ältere MenMdL, Wahlkreis Bad Wurzenried,
schen, die nicht mehr Auto fahren können, stark in ihrer
Regierungsbezirk Tübingen
Mobilität eingeschränkt sind.
Sie fordern mehr Kindertageseinrichtungen. Viele Familien sind auf ein doppeltes Einkommen angewiesen und sollten daher die Möglichkeit bekommen, ihre Kinder vormittags in einer Einrichtung betreuen zu lassen.
Sie kandidieren als bekannte Persönlichkeit in Bad Wurzenried als Erstkandidat/in der PSD.
Erstkandidat/in der PSD
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
45
Sie führen als Schreinermeister/in nun seit über 30 Jahren einen Betrieb in Bad Wurzenried. Auch Ihre SchulName:_____________________
und Ausbildungszeit haben Sie in Bad Wurzenried verbracht. Sie mögen die Gegend und die Menschen hier
67 Jahre
sehr, besonders das Vereinsleben. Man kennt Sie als
verheiratet, 2 Kinder
Vereinsvorstand der Sportvereinigung BW 1903. e.V.
Schreinermeister/in im Ruhestand
Wohnort: Bad Wurzenried
und als ehemalige/n Kommandant/in der Freiwilligen
Feuerwehr. In der PSD sind Sie seit Jahren aktives
Partei der Sozialen Demokratie
Mitglied. Dem Bau der Flüchtlingsunterkunft stehen Sie
(PSD)
offen gegenüber. Das Ehrenamt in den Vereinen könnWahlkreis Bad Wurzenried, Regiete in ganz Baden-Württemberg genutzt werden, um
rungsbezirk Tübingen
Flüchtlinge in die Gemeinden zu integrieren, zum Beispiel durch Sprachkurse oder Freizeitangebote. Da sich in Bad Wurzenried nicht jeder und
jede ein Auto leisten kann, fordern Sie einen stärkeren Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Sie treten als Zweitkandidat/in der PSD im Wahlkreis Bad Wurzenried an und unterstützen den/die Erstkandidat/in der PSD, um die jahrelange Dominanz der PCD endlich zu
brechen.
Zweitkandidat/in der PSD
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
46
8. Materialien für die Durchführung des Szenarios Umgebung Großstadt
8.1 Rollenverteilungsschlüssel Szenario Umgebung Großstadt
Planspiel 2: Umland Großstadt
Teilnehmer Nummer Funktion
Parteizuordnung/pol. Engagement
Themenschwerpunkt
Pflichtrollen
Kandidatinnen/Kandidaten
1
2
3
4
5
6
7
8
K1
K2
K3
K4
K5
K6
K7
K8
Erstkandidat/in PSD
Zweitkandidat/in PSD
Erstkandidat/in PLD
Zweitkandidat/in PLD
Erstkandidat/in PÖD
Zweitkandidat/in PÖD
Erstkandidat/in PCD
Zweitkandidat/in PCD
9
10
11
12
13
14
15
16
B1
B2
B3
B4
B5
B6
B7
B8
Bauarbeiter/in
Schüler/in
Sachbearbeiter/in
Versicherungskaufmann/frau
Grundschullehrer/in
Rechtsanwältin/Rechtsanwalt
Renter/in
BWL Student/in
17
18
P1
P2
Presse 1
Presse 2
Minister/in
Schatzmeister/in, langj. Gemeinderat
Abgeordnete/r
JuliO
Bezirksrat/Bezirksrätin
Abgeordnete/r, CDJ
ehemals Abgeordneter, Fraktionsvorsitzender
Bildung
Arbeit, soziale Gerechtigkeit, Bildung
Wirtschaft, Infrastruktur
Bildung, Standort
Ökologie, Kita, Flüchtlinge
Ökologie, Infrastruktur
Arbeit, Infrastruktur, Flüchtlinge
Mittelstand, Standort
Bürger/innen
PCD, Bürgerinitiative: Politik muss handeln
PÖD nahestehend
Bürgerinitiative: Politik muss handeln
PSD
JuliO
Mieten, Flüchtlinge
Flüchtlinge, ÖPNV
ÖPNV, Mieten
soziale Absicherung, Infrastruktur
Ökologie, Flüchtlinge, Gleichberechtigung
Mieten, Infrastruktur
Chancengleichheit, Soziale und Gesundheitliche Absicherung
Arbeit, ÖPNV, Flüchtlinge
Presse
Zusatz/Aufstockung
Bürger/innen und Presse
19
B9
20
B10
21
B11
22
B12
23
B13
24
P3
25
P4
26
B14
27
B15
28
B16
29
B17
30
B18
31
B19
32
B20
Legende
PCD
PLD
PÖD
PSD
potentieller Nichtwähler
nicht wahlberechtigt
Abiturient
KFZ Mechatroniker
Informatiker
Diplomingenieur
Arbeitsuchend
Presse 3
Presse 4
Professor
Arzt
Schlosser
Aufstockerin
Bankkauffrau
Selbstständig
Sonderpädagoge
Internet
Mieten
Internet, Flüchtlinge, Bildungssystem
Flüchtlinge, Erneuerbare Energien
Kitas
Infrastruktur, Internet, Bildungssystem
Flüchtlinge, Bildung
Absicherung/Arbeit, ÖPNV
Flüchtlinge
Absicherung, Erneuerbare Energie
Flüchtlinge
Kitas
47
8.2 M3 Szenario Umland Großstadt
Der Wahlkreis Rebenheim liegt im Herzen Baden- Wahlkreis REBENHEIM
Württembergs an der Grenze der Großstadt
Neckarfelden. Landschaftlich geprägt ist der Wahl- Arbeitslosigkeit: unter dem Landesdurchschnitt
kreis durch Weinbau und Waldflächen sowie dicht Altersstruktur: ausgewogen
besiedelte und stark industrialisierte Gebiete im Internetgeschwindigkeit: schnell
Regierungsbezirk: Stuttgart
direkten Umfeld von Neckarfelden. Die malerischen
Weinberge entlang eines Flusstals laden zum
Städte und Gemeinden im Wahlkreis:
Wandern und zur Erholung ein. Durch die Nähe zur
Rebenheim, Schönwetterhausen,
Natur, verbunden mit den vielen Arbeitsplätzen im Gelbdorf, Recklingsburg, Salzingen am
Kreis Rebenheim und im nahen Neckarfelden, ist See, Grünach, Nesenhausen, Ellertaldie Gegend ein begehrter Wohnort. Dies führt aber hausen, Bad Wildbach, Großfeldbach,
Schutzlingen, Jungburg
auch zu knappem Wohnraum und immer weiter
steigenden Mieten. Unter diesen Umständen ist es
Rebenheim ist bekannt für seinen Wein
schwierig, geeignete Unterkünfte für die zahlrei- aus Steillagen.
chen Flüchtlinge zu finden. Auch das hohe Verkehrsaufkommen durch die zahlreichen Pendler sowie fehlende Kindertagesstätten werden
zunehmend zum Problem. Im Wahlkreis Rebenheim schneidet die Partei der Christlichen
Demokratie (PCD) sehr gut ab und hat bei den letzten Wahlen das Direktmandat errungen
Szenario
Seit 15 Jahren vertritt der/die aktuelle Kandidat/in der PCD den Wahlkreis. Auch die Partei
der Sozialen Demokratie (PSD) ist traditionell stark vertreten und konnte bei den letzten
Wahlen stets das Zweitmandat holen. Ebenso erreichte die Partei der Liberalen Demokratie
(PLD) das Zweitmandat. Die Partei der Ökologischen Demokratie (PÖD) verpasste bei der
letzten Wahl knapp das Zweitmandat. Vor einiger Zeit entstand die Bürgerinitiative „Politik
muss handeln“, die derzeit das hohe Verkehrsaufkommen im Wahlkreis diskutiert und nach
Lösungen sucht.
Der Wahlkampf der Parteien findet wie bei allen Wahlen seinen Höhepunkt bei einer zentralen Veranstaltung auf dem Marktplatz. Die Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeitenden
der Presse besuchen die Stände der Parteien und informieren sich über Kandidatinnen und
Kandidaten und deren Themen. Der Marktplatz ist ein bekannter Ort des Dialogs. Ob Kundgebungen oder Demonstrationen, viele Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises engagieren
sich hier für eine lebendige Demokratie.
48
8.3 M3.1 Bürgerrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Umgebung
Großstadt
Zusammen mit Ihrer Familie wohnen Sie in der Gemeinde
Nesenhausen. Dort haben Sie vor zehn Jahren ein Haus
Name: ___________________
gebaut, in welchem Sie und Ihre Familie bis heute leben.
Sie sind froh darüber, Eigentum zu besitzen, da die Mie41 Jahre
ten in letzter Zeit vor Ort stark gestiegen sind.
verheiratet, 2 Kinder
Als Bauarbeiter/in sind Sie im gesamten Landkreis unterBauarbeiter/in
wegs. Mit Ihrem Gehalt kommt die Familie zurecht, zum
Monatsende wird es allerdings oft knapp.
Wohnort: Nesenhausen
Erst vor kurzem waren Sie an der Errichtung mehrerer
Wahlkreis Rebenheim
Unterkünfte für Flüchtlinge beteiligt. Auch wenn Sie kritisch der Flüchtlingsthematik gegenüber stehen, finden
Sie es wichtig, dass Menschen ein Dach über dem Kopf haben. In Ihrer Freizeit erholen Sie
sich von der körperlich sehr anstrengenden Arbeit. Am liebsten sind Sie Zuhause und
schauen Fußball. Gelegentlich treffen Sie sich mit Freunden am Stammtisch. Diskussionen
am Stammtisch zu politischen Themen bekommen Sie zwar mit, doch interessiert es Sie
eher weniger. Auch bei der letzten Landtagswahl haben Sie nicht teilgenommen.
Bürger/in Nr. 1
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Kandidierenden mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen
zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
49
Bürger/in Nr. 2
Name: ___________________
18 Jahre
ledig
Sie besuchen die 11. Klasse des Gymnasiums in Großfeldbach. Die Schule finden Sie eigentlich ziemlich okay,
weil Sie dort Ihre ganzen Freunde treffen. Ihre Schulnoten sind durchschnittlich, in Sport stehen Sie aber auf
einer Eins. Bislang wissen Sie noch nicht, was Sie nach
dem Abitur machen möchten.
Fußball ist Ihr großes Hobby. Als ausgezeichnete/r Innenverteidiger/in sind Sie unverzichtbar für Ihr Team.
Neuerdings nehmen auch Flüchtlinge am Training teil.
Wahlkreis Rebenheim
Sie finden, dass sie gut Fußball spielen. Die negative
Stimmung gegenüber Flüchtlingen können Sie nicht
nachvollziehen. Neben dem Fußballtraining treffen Sie sich in der Freizeit oft mit Ihren
Freunden. Häufig nehmen Sie und Ihre Freunde den Bus in die nächstgrößere Stadt. Leider
fährt dieser am Wochenende äußerst unregelmäßig, so dass Sie und Ihre Freunde oft auf
die Eltern angewiesen sind.
Schüler/in
Wohnort: Gelbdorf
Sie sind das erste Mal wahlberechtigt, doch haben Sie am Wahltag ein Auswärtsspiel gegen
Bad Wildbach.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Kandidierenden mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen
zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
50
Bürger/in Nr. 3
Name: ___________________
Sie arbeiten seit vielen Jahren als Sachbearbeiter/in eines
Unternehmens in der Großstadt Neckarfelden. Da Sie kein
Auto besitzen, pendeln Sie täglich von Recklingsburg zu
Ihrer Arbeitsstelle.
43 Jahre
Sie haben sich von Ihrer/Ihrem Partnerin/Partner getrennt
und sind Sie aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen.
Die Mietpreise sind in letzter Zeit stark angestiegen, wesSachbearbeiter/in
halb Sie nun den Großteil Ihres Gehalts für die Miete aufWohnort: Recklingsburg
wenden müssen. Gelegentlich überlegen Sie sich in eine
Wahlkreis Rebenheim
günstigere Wohngegend umzuziehen. Dennoch möchten
Sie die sehr gute Anbindung an Neckarfelden nicht aufgeben. Ein Arbeitsplatzwechsel käme für Sie nicht in Frage.
geschieden, keine Kinder
Für Politik haben Sie derzeit wenig übrig. Da Sie während der letzten Landtagswahl im Urlaub waren, haben Sie nicht gewählt.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Kandidierenden mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen
zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
51
Sie wohnen mit Ihrer/Ihrem Ehefrau/Ehemann und Ihrem
Kind in Schutzlingen. Aktuell planen Sie, ein Haus zu
bauen. Das bietet Ihnen und Ihrer Familie eine höhere
Name: ___________________
soziale Absicherung. Von Beruf sind Sie Versicherungskaufmann/frau und haben Kundschaft im ganzen Land45 Jahre
kreis.
In Ihrer Freizeit genießen Sie es, mit Ihrer Familie durch
verheiratet, 1 Kind
die Weinberge Rebenheims zu wandern. Die Region geVersicherungskaufmann/frau
fällt Ihnen sehr gut, da es viele Arbeitsplätze und gute
Möglichkeiten zur Erholung gibt. Was Sie allerdings stört,
Wohnort: Schutzlingen
ist das hohe Verkehrsaufkommen durch den PendelverWahlkreis Rebenheim
kehr. Da Sie sehr häufig zu Kunden fahren, müssen Sie
Mitglied der Partei Christlicher
immer einen großen Zeitpuffer aufgrund des täglichen
Demokratie (PCD)
Staus einplanen.
Sie sind seit einigen Jahren Mitglied der PCD. Einmal im
Monat treffen Sie sich mit anderen Parteimitgliedern. Eigentlich sind Sie eher ein passives
Mitglied, da jedoch die/der Erstkandidat/in der PCD ein/e langjährige/r Freund/in von Ihnen
ist, unterstützen Sie sie/ihn im Wahlkampf. Sie sind in der Bürgerinitiative „Politik muss handeln“ aktiv und diskutieren regelmäßig mit anderen über die Lösung des viel hohen Verkehrsaufkommens im Wahlkreis.
Bürger/in Nr. 4
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Kandidierenden mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen
zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
52
Bürger/in Nr. 5
Name: _________________
53 Jahre
verheiratet, 3 Kinder
Grundschullehrer/in
Wohnort: Schönwetterhausen
Wahlkreis Rebenheim
Sie wohnen mit Ihrer Familie in Schönwetterhausen. Umgeben von malerischen Weinbergen fühlen Sie sich hier
sehr wohl. Nur wenige Gehminuten entfernt befindet sich
die Grundschule. Hier sind Sie seit 15 Jahren Lehrer/in.
In Ihrer Freizeit engagieren Sie sich in einem Heim für Kinder. Hier haben Sie gemeinsam mit den Kindern einen
Garten errichtet. Sie finden es wichtig, dass Kinder lernen,
wo Gemüse und Obst herkommen.
Im ortsansässigen Gesangsverein haben Sie viele Freunde. Der Chor spielt mit der Überlegung, Flüchtlinge einzuladen und ein gemeinsames Projekt zu starten. Sie finden dieses Vorhaben klasse.
Wenn in Neckarfelden eine Demonstration für Gleichberechtigung, gegen Fremdenfeindlichkeit oder gegen Atomkraft stattfindet sind Sie häufig an erster Stelle dabei. Politik interessiert
Sie sehr. Zwar stehen Sie den Positionen der sehr PÖD nahe, doch haben Sie sich noch
nicht entschieden, wem Sie dieses Mal Ihre Stimme geben. Deshalb sind Sie sehr gespannt,
wie sich die Kandidatinnen und Kandidaten präsentieren werden.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Kandidierenden mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen
zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
53
Nach Ihrem erfolgreichen Jurastudium haben Sie sich als
Rechtsanwalt/Rechtsanwältin in Ellerstalhausen niederName: ___________________
gelassen. In der Region haben Sie sich einen Namen
gemacht, so dass Sie viele Bürger/innen in Rechtsfragen
56 Jahre
vertreten.
Gemeinsam mit Ihrer/Ihrem Ehefrau/Ehemann leben Sie
verheiratet, 2 Kinder
in einem großen Haus mit Swimmingpool. Ihre Kinder
Rechtsanwältin/Rechtsanwalt
sind zum Studium weggezogen. Sie besitzen mehrere
Eigentumswohnungen im Wahlkreis. Die Mietpreise pasWohnort: Ellerstalhausen
sen Sie stets der Attraktivität der Wohngegend an.
Wahlkreis Rebenheim
In Ihrer Freizeit gehen Sie gerne in teure Restaurants
nach Neckarfelden. Aufgrund der Nähe zu Neckarfelden
ist Ihr Wohnort für Pendler sehr begehrt geworden. Auf öffentliche Verkehrsmittel sind Sie
zwar nicht angewiesen, doch der steigende Verkehr auf den Straßen stört Sie trotzdem sehr.
Bürger/in Nr. 6
Über das politische Geschehen informieren Sie sich in der Tageszeitung. Wichtig ist Ihnen
vor allem der Wohlstand der Gesellschaft. Wählen gehen ist für Sie eine Bürgerpflicht. Sie
sind in der Bürgerinitiative „Politik muss handeln“ aktiv und diskutieren mit anderen über die
Lösung des hohen Verkehrsaufkommens im Wahlkreis.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Kandidierenden mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen
zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
54
Bürger/in Nr. 7
Name: ___________________
89 Jahre
verwitwet, 2 Kinder, 3 Enkelkinder,
3 Urenkel
Rentner/in
Ehrenmitglied in der Partei der
Sozialen Demokratie (PSD)
Sie leben seit vier Jahren im Seniorenwohnheim. Hier
genießen Sie den Kontakt zu den anderen Menschen.
Gesundheitlich geht es Ihnen recht gut. Häufig sind
Sie zu Besuch bei Ihren Kindern oder Enkelkindern.
Vor kurzem wurden Sie sogar Uroma/Uropa.
Jahrelang waren Sie in einer Fabrik der Textilbranche
tätig. Von Ihrer derzeitigen Rente können Sie gut leben. Während Ihrer Berufszeit waren Sie auch in einer
Gewerkschaft aktiv und haben sich vor allem für
Chancengleichheit eingesetzt.
Seit 50 Jahren sind Sie Mitglied in der PSD. Vor einiger Zeit wurden Sie sogar als Ehrenmitglied ausgezeichnet. Aktiv sind Sie in dieser Partei nicht mehr,
doch die Inhalte und Positionen der PSD vertreten Sie
noch immer. Wichtig ist Ihnen vor allem die soziale und gesundheitliche Absicherung aller
Bürgerinnen und Bürger. Dabei denken Sie vor allem auch an Ihre Nachkommen, die in Sicherheit und Wohlstand leben sollen.
Wohnort: Ellerstalhausen
Wahlkreis Rebenheim
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Kandidierenden mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen
zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
55
Bürger/in Nr. 8
Name: ___________________
26 Jahre
Seit Ihrer Geburt wohnen Sie mit Ihrer Familie in Rebenheim. Nach dem Abitur haben Sie sich für ein BWL-Studium
im benachbarten Neckarfelden entschieden. Da dort die
Mieten zu hoch sind, pendeln Sie von Ihrem Heimatort zur
Universität.
ledig
In Ihrem Wohnort gefällt es Ihnen sehr gut. Es gibt viele
Arbeitsplätze in der Gegend, deshalb möchten Sie auch
BWL-Student/in
nach Ihrem Studium hier arbeiten. Wichtig ist Ihnen ein siWohnort: Rebenheim
cherer Arbeitsplatz mit Aufstiegschancen und gutem Gehalt.
Wahlkreis Rebenheim
Sie genießen die idyllische Lage Ihrer Stadt: Häufig gehen
Sie in den Weinhängen joggen. In Rebenheim lebt auch Ihr
Mitglied JuliO
Freundeskreis. Sie sind mit vielen Ihrer Freunde im Handballverein aktiv. Hier bemerken Sie derzeit eine zunehmende negative Stimmung gegenüber Flüchtlingen. Sie aber setzen sich stark für Menschenrechte ein und bieten rassistischen Äußerungen die Stirn.
Vor einiger Zeit sind Sie sogar der Jungliberalen Organisation (JuliO) beigetreten, doch Siefinden auch Schnittpunkte mit anderen Parteien.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Kandidierenden mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen
zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
56
8.4 M3.2 Kandidatenrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Umgebung
Großstadt
Erstkandidat PSD
Name: ___________________
53 Jahre
geschieden, 2 Kinder
Minister für Kultus, Jugend und
Sport
Wohnort: Himmelshausen (liegt
nicht im Kreis Rebenheim)
Partei der Sozialen Demokratie
(PSD)
MdL, Wahlkreis Rebenheim,
Regierungsbezirk Stuttgart
Seit dem Lehramtsstudium sind Sie aktives Mitglied der PSD.
Mittlerweile gehören Sie dem Landesvorstand an und waren
mehrere Jahre Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Bildung.
Zehn Jahre sind Sie schon über das Zweitmandat Landtagsabgeordnete/r der PSD im Wahlkreis Rebenheim.
Sie sind seit Beginn der aktuellen Legislaturperiode Minister
für Kultus, Jugend und Sport. Die aktuelle Bildungsreform
trägt maßgeblich Ihre Handschrift. Sie sind der festen Überzeugung, dass es sich dabei um einen Meilenstein für das
Schulwesen handelt. Allerdings spannt Sie die Tätigkeit als
Minister/in derart ein, dass Sie nur wenig Zeit für die Anliegen
der Bürger/innen Ihres Wahlkreises finden.
Ihnen ist klar, dass die Umstellung des Schulwesens noch
lange nicht abgeschlossen ist. Sie möchten dieses große
Projekt gerne auch nach der Wahl fortführen und kandidieren
deshalb erneut als Erstkandidat/in für die PSD im Wahlkreis
Rebenheim.
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
57
Zweitkandidat/in PDS
Name: ___________________
61 Jahre
verheiratet, 3 Kinder
Mechanikermeister/in
Wohnort: Gelbdorf
Partei der Sozialen Demokratie
(PSD)
Bereits in der Ausbildung sind Sie der PSD beigetreten und
haben sich seitdem in verschiedenen Positionen aktiv eingebracht. Sie sind Schatzmeister/in des Kreisverbands und
langjähriges Gemeinderatsmitglied in Gelbdorf. Sie genießen
in der Partei vor Ort große Wertschätzung.
Die Industriebetriebe in der Region sichern viele Arbeitsplätze. Um gute Arbeitsbedingungen für die Arbeitnehmer/innen
zu gewährleisten, braucht es strenge Regeln und Vorgaben,
die die Rechte der Arbeitnehmerschaft stärken und für die
Zukunft sichern.
Neben guten Arbeitsplätzen sehen Sie den Schlüssel zu sozialer Gerechtigkeit in einem Bildungssystem, das allen SchüWahlkreis Rebenheim, Regielerinnen und Schülern gleiche Chancen einräumt. Die Reforrungsbezirk Stuttgart
men der/des amtierenden Ministerin/Ministers für Kultus, Jugend und Sport tragen viel dazu bei. Damit sie/er diese Arbeit
fortsetzen kann, unterstützen Sie als Zweitkandidat/in ihre/seine Kandidatur.
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
58
Erstkandidat/in PLD
Name: ___________________
58 Jahre
verheiratet, 3 Kinder
Jurist/in und Abgeorndete/r
Wohnort: Grünach
Partei der Liberalen Demokratie
(PLD)
Seit zehn Jahren sind Sie über das Zweitmandat Landtagsabgeordnete/r der PLD-Fraktion. In dieser Zeit waren Sie zudem eine Legislaturperiode lang Wirtschaftsminister/in von
Baden-Württemberg.
Zuvor waren Sie nach Ihrem Jurastudium 16 Jahre lang als
Jurist/in in der Wirtschaft tätig. Im Wahlkreis sind Sie vor allem als Vorsitzende/r des evangelischen Kirchgemeinderats
und als langjähriges Gemeinderatsmitglied von Grünach bekannt. Ihre Leidenschaft zum Wandern teilen Sie mit anderen
im örtlichen Wanderverein.
Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen der
Wirtschaftspolitik und Infrastruktur. Ihr Vorteil ist, dass Sie
mittlerweile nur noch einfaches Fraktionsmitglied sind. So
haben Sie viel mehr Zeit für die Anliegen und Probleme des
Wahlkreises und glauben, jetzt noch einmal viel für die Menschen vor Ort bewegen zu können. Deshalb kandidieren Sie erneut als Erstkandidat/in für den Wahlkreis Rebenheim.
MdL, Wahlkreis Rebenheim,
Regierungsbezirk Stuttgart
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
59
Zweitkandidat/in PLD
Name: ___________________
30 Jahre
ledig, keine Kinder
Sie leben in Gelbdorf und sind dort als Mitglied des Fußballvereins und einer lokalen Band unter den jungen Leuten sehr
bekannt und beliebt. Nach Ihrem Studienabschluss haben Sie
mit Freunden ein Startup-Unternehmen gegründet. Jung wie
Sie sind, ist das natürlich noch lange nicht das Ende Ihrer
Karrierepläne.
Politisch interessiert und engagiert waren Sie bereits früh: Mit
15 Jahren waren Sie Schulsprecher/in, mit 17 sind Sie der
Wohnort: Gelbdorf
Jungliberalen Organisation (JuliO) beigetreten, deren KreisPartei der Liberalen Demokratie
vorsitzende/r Sie nun bereits seit fünf Jahren sind. Inhaltlich
(PLD)
liegen Ihnen vor allem die Bildungs- und Berufsperspektiven
junger Menschen am Herzen. Die Standortattraktivität sehen
Wahlkreis Rebenheim, RegieSie als große Chance für den Wahlkreis. Seit einem Praktirungsbezirk Stuttgart
kum im Abgeordnetenbüro der/des aktuellen PLDAbgeordneten aus Grünach haben Sie ein gutes Verhältnis zu ihr/ihm. Deshalb unterstützen
Sie ihre/seine Kandidatur gerne als Zweitkandidat/in, in der Hoffnung, sie/ihn einmal politisch
zu beerben.
Jungunternehmer/in
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
60
Erstkandidat/in PÖD
Name: ___________________
45 Jahre
geschieden, 2 Kinder
Lehrer/in
Wohnort: Bad Wildbach
Partei für Ökologie und Demokratie (PÖD)
Wahlkreis Rebenheim, Regierungsbezirk Stuttgart
Seit Ihren Jugendtagen sind Sie in Bad Wildbach politisch
aktiv und dementsprechend bekannt und verwurzelt. Als Bezirksrätin/Bezirksrat kennen Sie auch die Probleme vor Ort
ganz genau.
Zur PÖD sind Sie vor 20 Jahren durch die AntiAtomkraftbewegung gekommen. Sie sind der Meinung, dass
eine Veränderung her muss, die gleichzeitig ökologisch und
innovativ ist.
Da es zu wenige Kindertagesstätten gibt, fordern Sie einen
flächendeckenden Ausbau. Ebenso engagieren Sie sich für
die Suche nach geeigneten Unterkünften, um das hohe Aufkommen an Flüchtlingen zu bewältigen
Als Erstkandidat/in für die PÖD liegt Ihnen vor allem ein ökologischer und nachhaltiger Weinanbau am Herzen. Das
Zweitmandat für den Landtag haben Sie bei der letzten Wahl sehr knapp verpasst. Ihre politischen Schwerpunkte sind Umwelt, Nachhaltigkeit und Bildung.
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
61
Zweikandidat/in PÖD
Name: ___________________
40 Jahre
Für Ihre Kandidatur als Zweitkandidat/in haben Sie sich vorgenommen, den/die Erstkandidat/in so gut es geht zu unterstützen. Kennengelernt haben Sie sie/ihn im ortsansässigen
Obst- und Gartenverein. Ihr/Sein Engagement für einen ökologischen und nachhaltigen Weinanbau schätzen Sie sehr.
verheiratet, 2 Kinder
Garten- und Landschaftsbauer/in
Sie selbst sind politisch durch Ihr Elternhaus stark geprägt.
Ihr Vater saß bereits für die PÖD im Landtag. Mit 25 Jahren
sind Sie der Partei beigetreten.
Wohnort: Jungburg
Als Garten- und Landschaftsbauer/in liegen Ihre Interessen
überwiegend in Umwelt und Natur. Sie lieben die malerische
Idylle Ihrer Gegend. Ein Dorn im Auge ist Ihnen aber das
hohe Verkehrsaufkommen durch den zunehmenden PendelWahlkreis Rebenheim, Regierungsbezirk Stuttgart
verkehr und die damit verbundene Luftverschmutzung. Die
öffentlichen Verkehrsmittel müssen deswegen dringend ausgebaut werden. Nur so können Ihrer Meinung nach die Straßen entlastet und die Umwelt dabei nachhaltig geschont werden.
Partei für Ökologie und Demokratie (PÖD)
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
62
Erstkandidat/in PCD
Name: ___________________
50 Jahre
verheiratet, 2 Kinder
Seit 15 Jahren vertreten Sie den Wahlkreis Rebenheim durch
das Direktmandat. Ihre Arbeit als Landtagsabgeordnete/r
schätzen die Bürger/innen vor Ort sehr.
Zur PCD sind Sie vor 25 Jahren gekommen. Bereits während
der Schulzeit waren Sie in der Christdemokratischen Jugend
(CDJ) aktiv, in deren langjährigem Kreisvorstand Sie waren.
Bankkaufmann/frau
Wohnort: Rebenheim
Partei der Christlichen Demokratie (PCD)
MdL, Wahlkreis Rebenheim,
Regierungsbezirk Stuttgart
Sie freut es sehr, dass sich Ihr Wahlkreis zu einem begehrten
Wohnort mit vielen Arbeitsplätzen entwickelt hat. Um das
hohe Verkehrsaufkommen zu bewältigen, sollten aber dringend mehr Mittel für den Bau von Ortsumgehungen verwendet werden.
Das Thema Flüchtlinge liegt Ihnen momentan besonders am
Herzen. Um die Akzeptanz für Flüchtlingsunterkünfte in der
Bevölkerung vor Ort aufrecht zu erhalten, müssen klare Regelungen her. Diejenigen, die keinen berechtigten Anspruch auf Asyl haben, sollten umgehend wieder in ihre Herkunftsländer zurückgeführt werden.
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es
in den Landtag geschafft?
63
Zweitkandidat/in PCD
Name: ___________________
65 Jahre
verheiratet, 4 Kinder
Geschäftsführer/in
Wohnort: Schönwetterhausen
Partei der Christlichen Demokratie (PCD)
Wahlkreis Rebenheim, Regierungsbezirk Stuttgart
Sie sind Geschäftsführer/in eines mittelständigen Unternehmens seit zehn Jahren. Bereits vor 20 Jahren waren Sie für
eine Amtszeit durch ein Direktmandat des benachbarten
Wahlkreises im Landtag vertreten. Aus gesundheitlichen
Gründen mussten Sie damals aber bereits nach zwei Jahren
Ihr Amt niederlegen.
Seit vielen Jahren sind Sie Fraktionsvorsitzende/r der PCD im
Gemeinderat von Schönwetterhausen und als solche/r vor Ort
beliebt, bekannt und einflussreich.
Inhaltlich setzen Sie sich vor allem für den Mittelstand und die
Standortsicherheit ein. Auch der Ausbau und die Erneuerung
des Verkehrsnetzes des Wahlkreises halten Sie für dringend
notwendig.
Mit Ihrem Engagement als Zweitkandidat/in kämpfen Sie für
ein starkes Mandat der/des Erstkandidatin/Erstkandidaten, die/den Sie so gut Sie können
unterstützen.
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen
überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
64
9. Materialien für die Durchführung des Szenarios Mittelgroße Stadt
9.1 Rollenverteilungsschlüssel Szenario Mittelgroße Stadt
Planspiel 2: Mittelgroße Stadt
Teilnehmer Nummer Funktion
Parteizuordnung/pol. Engagement Themenschwerpunkt
Pflichtrollen
Kandidatinnen/Kandidaten
1
2
3
4
5
6
7
8
K1
K2
K3
K4
K5
K6
K7
K8
Erstkandidat/in PSD
Zweitkandidat/in PSD
Erstkandidat/in PLD
Zweitkandidat/in PLD
Erstkandidat/in PÖD
Zweitkandidat/in PÖD
Erstkandidat/in PCD
Zweitkandidat/in PCD
9
10
11
12
13
14
15
16
B1
B2
B3
B4
B5
B6
B7
B8
Unternehmer/in
Touristenführer/in
Grundschullehrer/in
Rentner/in
Abiturient
Azubi
Unternehmer/in
Versicherungskaufmann/-kauffrau
17
18
P1
P2
Presse 1
Presse 2
Abgeordnete/r
GLF
Abgeordnete/r
CDJ
Standort, Eneuerbare Energien, Flüchtlinge
Arbeit, ÖPNV, Bildung
Standort, Versorgungssicherheit, Flüchtlinge
Bildung, Infrastruktur
ÖPNV, Bildung, Flüchtlinge
Ökologie,Erneuerbare Energien, Standort, Flüchtlinge
Bildung, Standort, Infrastruktur
Standort, Versorgungssicherheit, Flüchtlinge
Bürger/innen
PLD, Bürgerinitiative (Gründer)
Bürgerinitiative: Freundskreis Asyl
PCD
Jugendorga PÖD
Stammwähler PSD
Bürgerinitiative: Freundskreis Asyl
Standort, Internet
Flüchtlinge, Standort
Bildung, Flüchtlinge
soziale Absicherung, Flüchtlinge
Standort, Internet, Flüchtlinge
Internet
Standort, Bildung, Flüchtlinge
Bildung, Flüchtlinge
Presse
Zusatz/Aufstockung
Bürger/innen und Presse
19
B9
20
B10
21
B11
22
B12
23
B13
24
P3
25
P4
26
B14
27
B15
28
B16
29
B17
30
B18
31
B19
32
B20
Legende
PCD
PLD
PÖD
PSD
potentieller Nichtwähler
nicht wahlberechtigt
Abiturient
KFZ Mechatroniker
Informatiker
Diplomingenieur
Arbeitsuchend
Presse 3
Presse 4
Professor
Arzt
Schlosser
Aufstockerin
Bankkauffrau
Selbstständig
Sonderpädagoge
Internet
Mieten
Internet, Flüchtlinge, Bildungssystem
Flüchtlinge, Erneuerbare Energien
Kitas
Infrastruktur, Internet, Bildungssystem
Flüchtlinge, Bildung
Absicherung/Arbeit, ÖPNV
Flüchtlinge
Absicherung, Erneuerbare Energie
Flüchtlinge
Kitas
65
9.2 M4 Szenario Mittelgroße Stadt
Der Wahlkreis Uhringen befindet sich im südliWahlkreis UHRINGEN
chen Teil des Landes Baden-Württemberg. Im
Westen erstreckt sich eine größere, auch land- Arbeitslosigkeit: unter dem Landeswirtschaftlich gut nutzbare Ebene, der Osten ist
durchschnitt
bewaldet und bergig. Im Wahlkreis gibt es viele
Altersstruktur: mehr ältere als junge
kleinere Städte, die das regionale Zentrum, die Menschen
ca. 60.000 Einwohner zählende Große Kreisstadt Internetgeschwindigkeit: langsam
Uhringen, umgeben. Die in der Stadt ansässigen Regierungsbezirk: Freiburg
mittelständischen Industrie- und HandelsunterStädte und Gemeinden im Wahlkreis:
nehmen stellen die Mehrheit der Arbeitsplätze im
Uhringen, Mütelbach, Sommeburg, FernKreis.
tal, Blütenheim, Buckelried, Perlhausen,
Da es im Wahlkreis seit der Schließung einer Wachhausen, Himmelburg, Kuckucksfelprivaten Fachhochschule vor einigen Jahren kei- den, Rheiningen, Seetal
ne Möglichkeit zum Studium gibt, verlassen viele
Uhringen ist bekannt für seine Burgen und
junge Menschen die Gegend.
Schlösser.
Die gute wirtschaftliche Lage und der Standortvorteil Uhringens sind dadurch und durch die
schlechte Internetversorgung in Gefahr. Hinzu kommt, dass man sich in erster Line auf seinen privaten PKW verlassen muss, da der öffentliche Personennahverkehr nur minimal ausgebaut ist. Vor allem aus den umliegenden kleinen Ortschaften ist es schwierig, ohne PKW
in die Kreisstadt Uhringen zu kommen. Die Bürgerinitiative „Standort Uhringen erhalten“
möchte die Politik auf diese Probleme aufmerksam machen.
Im Wahlkreis ist die Stimmung in der Bevölkerung mit Blick auf die Bildungs- und Flüchtlingspolitik gespalten: Die Bildungsplanreform der Landesregierung hat auch in Uhringen
bereits Auswirkungen. Das Schulzentrum in der Stadt soll zur Gemeinschaftsschule werden.
In Mütelbach, einer kleinen Gemeinde im Wahlkreis Uhringen, soll die alte Militärkaserne als
Unterkunft für bis zu 600 Flüchtlinge dienen. Es gibt einige Bürger, die darüber nicht sehr
erfreut sind, aber auch viele helfende Hände, vor allem durch den „Freundeskreis Asyl Uhringen“. Im mittelständisch geprägten Uhringen erhält die Partei der Liberalen Demokratie
(PLD) traditionell mehr Stimmen als in anderen Wahlkreisen.
Szenario
Der Erstkandidat der PLD sitzt seit 24 Jahren über ein Zweitmandat im Landtag, dieses Mal
will er es als Erstkandidat schaffen. Der Erstkandidat/Die Erstkandidatin der Partei der
Christlichen Demokratie (PCD) sitzt über das Direktmandat für Uhringen im Landtag und
möchte wieder gewählt werden. Herausgefordert werden PLD und PCD von der Partei für
Ökologie und Demokratie (PÖD) und der Partei der Sozialen Demokratie (PSD).
Der Wahlkampf der Parteien findet wie bei allen Wahlen seinen Höhepunkt bei einer zentralen Veranstaltung auf dem Marktplatz. Die Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeitenden
der Presse besuchen die Stände der Parteien und informieren sich über Kandidatinnen und
Kandidaten und deren Themen. Der Marktplatz ist ein bekannter Ort des Dialogs. Ob Kundgebungen oder Demonstrationen, viele Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises engagieren
sich hier für eine lebendige Demokratie.
66
9.3 M4.1 Bürgerrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Mittelgroße
Stadt
Sie sind in Uhringen aufgewachsen. Seit der Geburt
Ihrer Kinder leben Sie mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin
im kleinen Himmelburg in einem Einfamilienhaus. Zwei
Name: Prof. Dr._______________
Ihrer Kinder besuchen das Gymnasium in Uhringen, die
53 Jahre
zweijährige Tochter geht in die städtische Kita.
Seit zwanzig Jahren führen Sie erfolgreich ein Dienstverheiratet, 3 Kinder
leistungsunternehmen in der Automobilbranche. Mittlerweile haben Sie auch Auszubildende. Leider ist Ihr
Unternehmer/in
Standort für diese nicht so attraktiv, da es nur eine weit
Wohnort: Himmelburg
entfernte Berufsschule gibt. Im alltäglichen Unternehmensgeschäft würden Sie sich gerne etwas zurückzielangjähriges Mitglied in der PLD
hen und mehr Zeit mit Ihren Kindern verbringen. Aber
an Home-Office ist in Himmelsburg nicht zu denken, denn dort gibt es so gut wie nie Internetempfang. Sie sind der Meinung, dass eine wirtschaftlich starke Region wie Uhringen attraktive Bildungseinrichtungen und eine gute Internetverbindung dringend braucht. Aus diesem Grund haben Sie die Bürgerinitiative „Standort Uhringen erhalten“ gegründet. Dafür suchen Sie noch weitere Mitstreiter/innen. Als langjähriges Mitglied der PLD haben Sie sich
bisher zwar immer zurückgehalten, hoffen aber, dass die PLD bei der Landtagswahl dieses
Jahr besser abschneidet als bei der letzten Wahl.
Arbeitsaufgaben
Bürger/in Nr. 1
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
67
Bürger/in Nr. 2
Name: ________________
37 Jahre
ledig, kinderlos
Sie sind 37 Jahre alt und leben in einer kleinen Mietwohnung
in Uhringen. Sport in der Natur und Treffen mit Freunden sind
Ihnen wichtig. Nachdem Sie an der Fachhochschule in Uhringen früher Kunst- und Kulturmanagement studiert und zeitweise gelehrt haben, ist Ihnen Uhringen ans Herz gewachsen. Seit der Schließung der Fachhochschule halten Sie sich
als Touristenführer/in über Wasser.
Touristguide
Ihre Führungen zu den Burgen und Schlössern der Umgebung haben einen guten Ruf und der Kulturverein bekommt
dank Ihres Engagements wieder mehr Zulauf. Vor allem einige ausländische Bürger/innen haben großes Interesse daran und Sie freuen sich über jedes
neue Gesicht. Mit dem „Freundeskreis Asyl Uhringen“ sind Sie in Kontakt, um auch Flüchtlinge in den Kulturverein zu integrieren.
Wohnort: Uhringen
Sie haben gehört, dass es wohl einige Bürger/innen im Umkreis gibt, die der alten Fachhochschule nachtrauern und die Bürgerinitiative „Standort Uhringen erhalten“ dieses Thema
aufgreift. Vielleicht lohnt es sich, diese aufzuspüren und im Wahlkampf Druck auf die Politik
auszuüben. Politisch interessiert sind Sie ja, aber kein Stammwähler einer Partei. Wer überzeugt Sie dieses Mal?
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
68
Ihr Partner/ Ihre Partnerin hat zwar in Uhringen einen sehr
guten Job bekommen, Uhringen war Ihnen mit den kleinen
Kindern aber zu städtisch. Jetzt leben Sie mit der Familie
Name: __________________
seit zwei Jahren im Dorf Kuckucksfelden auf einem alten
35 Jahre
Bauernhof. Einkaufen müssen Sie in der Regel nur einmal
die Woche – das meiste wächst in Ihrem Garten.
Partnerschaft und 2 Kinder
Ihre Kinder würden Sie gerne in die städtische Kita in UhGrundschullehrer/in
ringen schicken, aber noch stehen Sie auf der Warteliste.
Sie hoffen, dass die Politik mehr und bessere KinderbeWohnort: Kuckucksfelden
treuungsangebote schafft. Das Vorhaben der derzeitigen
Regierung, Gemeinschaftsschulen zu schaffen, finden Sie
grundsätzlich gut. Neben Ihrem Herzensthema „Vegan leben“ sind Ihnen die Flüchtlingskinder in einer Unterkunft in Uhringen ans Herz gewachsen. Zweimal in der Woche kochen Sie
gemeinsam mit den Kindern – natürlich vegan. So können alle Kulturen ohne Einschränkung
gemeinsam daran teilnehmen. Sie haben aber das Gefühl, die Politik lässt die ehrenamtlichen Helfer/innen im Bereich der Flüchtlingsarbeit alleine. Sie fordern eine bessere Flüchtlingspolitik durch mehr Sozialarbeiter/innen und mehr finanzieller Unterstützung. Von der
Politik sind Sie sehr frustriert und waren in den letzten Jahren gar nicht mehr wählen. Unpolitisch sind Sie aber nicht. Bei jeder Demo gegen Fremdenfeindlichkeit, für den Frieden, gegen Tierversuche und für mehr nachhaltiges Leben sind Sie dabei! Ihr Partner/ Ihre Partnerin
ist übrigens überzeugte/r Wähler/in und versucht Sie vor jeder Wahl erneut zu motivieren.
Arbeitsaufgaben
Bürger/in Nr. 3
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
69
Bürger/in Nr. 4
Name: ____________________
70 Jahre
verheiratet, kinderlos
Rentner/in
Wohnort: Mütelbach
langjähriges Mitglied in der PCD
Sie sind seit 15 Jahren in Rente und wohnen mit Ihrem
Ehemann/Ihrer Ehefrau in einem Reihenhaus in der Gemeinde Mütelbach.
Hin und wieder gehen Sie wehmütig in Ihre alte Schreinerei und denken an die guten Zeiten zurück. Schade, dass
es niemanden gab, der Ihre Schreinerei weitergeführt hat.
Die jungen Leute verlassen fast alle die Gegend und für
die Gesellen/Gesellinnen in Ihrem Handwerksbetrieb hatte Mütelbach dann doch zu wenig zu bieten. Politik interessiert Sie hauptsächlich aus Anstand und aus Sorge um
die Absicherung im Alter. Sie sind der Meinung, dass
wählen gehen eine Bürgerpflicht ist.
Seit einigen Monaten sind Sie sehr beunruhigt. Die alte Militärkaserne soll eine Erstaufnahmeunterkunft für bis zu 600 Flüchtlinge werden. Sie finden, die Politik informiert die Bürgerinnen und Bürger darüber nicht ausreichend und Sie sorgen sich sehr um die Sicherheit in
der Gemeinde.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
70
Bürger/in Nr. 5
Name:_______________
18 Jahre
ledig
Sie sind gerade 18 Jahre alt geworden und wohnen Zuhause
bei Ihren Eltern in Seetal, einem kleinen Ort im Wahlkreis
Uhringen. Jeden Morgen fahren Sie mit dem Bus nach Uhringen zum Schulzentrum. Nächstes Jahr machen Sie Ihr
Abitur und freuen sich schon sehr auf die große Freiheit. Sie
möchten gerne Reisen und zum Studium in eine Großstadt
ziehen.
Schüler/in
Wohnort: Seetal
Mitglied in der Jugendorganisation der PÖD
Weder Uhringen noch Seetal haben Ihrer Meinung nach genug für junge Menschen zu bieten. Das Schlimmste ist die
schlechte Internetverbindung! Aber jetzt gibt es ja die Bürgerinitiative „Standort Uhringen erhalten“, die der Politik hier ein
bisschen Dampf macht. Dies möchten Sie sich auf jeden Fall
einmal anschauen.
Das Einzige, was Sie hier hält, ist Ihr Engagement in der Jugendorganisation der PÖD und
im Sportverein Seetal e.V. Bald ist Landtagswahl und Sie dürfen endlich auch wählen gehen.
Von der PÖD wurden Sie gefragt, ob Sie im Wahlkampf helfen wollen.
Die Flüchtlingsthematik beschäftigt Sie seit einiger Zeit. Sie machen sich Sorgen über die
teilweise fremdenfeindlichen Einstellungen mancher Bürger/innen – das geht für Sie zu weit.
Sie haben bereits vom „Freundeskreis Asyl Uhringen“ gehört und können sich vorstellen,
sich dort einzubringen.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
71
Bürger/in Nr. 6
Name:_______________
Als 23-jährige/r Auszubildende/r wohnen Sie im Dachgeschoss bei Ihren Eltern in Wachhausen. Uhringen ist eigentlich Ihr Lebensmittelpunkt, aber für eine eigene Wohnung
reicht das Azubi-Gehalt leider noch nicht aus.
23 Jahre
ledig
Azubi
Sie sind sehr stolz, dass Sie nach der Hauptschule und der
anschließenden Mittleren Reife einen so guten Ausbildungsplatz direkt vor der Haustüre gefunden haben.
Leider ist Wachhausen aber sehr öde, Uhringen hat kaum
mehr zu bieten. Vor allem sind Sie echt genervt, weil die Internetverbindung eigentlich überall schlecht ist und das Skypen mit Ihrer Freundin in Berlin
deshalb oft zu kurz ausfällt. Gerne würden Sie nach der Ausbildung auch nach Berlin ziehen.
Wohnort: Wachhausen
Politik interessiert Sie überhaupt nicht. Bisher waren Sie bei keiner Wahl und haben das bei
dieser Landtagswahl eigentlich auch nicht vor. Ihre Freundin ist aber politisch sehr aktiv und
findet Nichtwählen total daneben. Sie überlegen sich, sich doch mal ein bisschen über aktuelle politische Themen, die Landtagswahl und die Positionen der verschiedenen Parteien zu
informieren. Wer weiß, vielleicht kommen Sie ja auf den Geschmack und es gibt ein Thema
oder Engagement der Bürger/innen, das Sie interessiert und wo Sie sich einbringen wollen.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
72
Sie leben in einem Einfamilienhaus in Blütenheim, einer kleinen Stadt im Wahlkreis Uhringen. Mit Ihrem Ex-Mann/Ihrer
Ex-Frau haben Sie gemeinsam vier Kinder, sind aber seit
Name:_______________
einigen Jahren geschieden.
58 Jahre
Sie machen sich große Sorgen um den Standort Uhringen.
Es ist schwierig, nach der Schließung der Fachhochschule
geschieden, 4 Kinder
überhaupt noch qualifizierte und junge Arbeitskräfte zu finUnternehmer/in
den. Ob die Bürgerinitiative „Standort Uhringen erhalten“ irgendwas bewirken kann? Vielleicht können Sie hier zuminWohnort: Blütenheim
dest mal Ihre Sorgen äußern.
Eine zweite Entwicklung stimmt Sie nachdenklich. Ihr jüngstes Kind hat noch ein paar Jahre auf dem städtischen Gymnasium vor sich. Jetzt soll das
Schulzentrum zur Gemeinschaftsschule werden und das gefällt Ihnen gar nicht. Sie sind der
Meinung, dass Ihr Kind die beste Schulbildung bekommen soll und dass das gemeinsame
Lernen von Kindern mit unterschiedlichem Niveau die Bildung Ihres Kindes gefährden könnte. Sie sind auch besorgt über die ganze Flüchtlingsthematik und fragen sich, wo das nur
hinführen soll? Ist der Standort Uhringen nicht auch durch das Entstehen der neuen Erstaufnahmeunterkunft im benachbarten Mütelbach bedroht?
Sie sind gespannt, wie sich Ihre Stammpartei PSD und die anderen Parteien zu den Themen
positionieren werden.
Bürger/in Nr. 7
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
73
Sie sind 41 Jahre alt, frisch geschieden und deshalb in
eine Mietwohnung in Uhringen gezogen. Als Versicherungskaufmann/-frau und mit der Unterstützung Ihres ExName:____________________
Mannes/Ihrer Ex-Frau verdienen Sie so viel, dass Sie sich
41 Jahre
das Leben gut leisten können. Die Kinder gehen seit dem
Umzug nicht mehr auf die kleine Buckelrieder Grundschugeschieden, 2 Kinder
le, sondern besuchen das Schulzentrum Uhringen – daran müssen sich alle noch gewöhnen. Was Ihnen aber
Versicherungskaufmann/-frau
sehr gut gefällt, ist das Vorhaben, das Schulzentrum zur
Wohnort: Buckelried
Gemeinschaftsschule zu machen. Ihr Sohn mit DownSyndrom war schon immer im „normalen“ Kindergartenund Schulbetrieb und Sie sind der Meinung, dass davon alle profitieren können. Er lernt
mehr und schneller von den anderen Kindern und diese lernen Rücksicht und Umgang mit
Schwächeren.
Neben dem Thema Bildungspolitik sind Sie auch gespannt, wie sich die Parteien zum Thema
Flüchtlingspolitik positionieren. Sie engagieren sich schon länger ehrenamtlich im „Freundeskreis Asyl Uhringen“ und suchen noch weitere Mitstreiter/innen.
Die letzten Jahre waren Sie zwar immer wählen, aber irgendwie haben Sie das Gefühl, dass
die Politik sich ja doch nicht so wirklich um die kleinen Leute kümmert. Außerdem haben Sie
meist das gewählt, was Ihre Exfrau/Ihr Exmann auch gewählt hat.
Bürger/in Nr. 8
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich,
welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf
Ihre Fragen zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
74
9.4 M4.2 Kandidatenrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Mittelgroße
Stadt
Seit 24 Jahren sind Sie über das Zweitmandat Landtagsabgeordneter der PLD-Fraktion. Früher waren Sie Wirtschaftsminister von Baden-Württemberg. Zuvor waren Sie bereits jahreName: ________________
lang als Rechtsanwalt in Uhringen tätig. Sie sind Mitglied der
männlich, 66 Jahre
PLD, weil eigenverantwortliche Tätigkeit und Unternehmertum
verheiratet, 3 Kinder
in Ihren Augen durch die anderen Parteien zu sehr eingeRechtsanwalt
schränkt werden. Im Wahlkreis sind Sie als langjähriges MitWohnort: Uhringen
Partei der Liberalen Demoglied im evangelischen Kirchengemeinderat bekannt. Ihre inkratie (PLD)
haltlichen Schwerpunkte liegen in der Wirtschafts- und Energiepolitik. Neben dem Erhalt des Wirtschaftsstandorts UhrinMdL, Wahlkreis Uhringen,
gen und einer besseren Internetversorgung sind Ihnen VerRegierungsbezirk Freiburg
sorgungssicherheit und bezahlbare Energiepreise wichtig.
Durch Ihre Verwurzelung in der Kirchengemeinde engagieren Sie sich für Flüchtlinge. Ihrer
Meinung nach müssen die Kommunen aber vom Land finanziell besser bei der Versorgung
von Flüchtlingen unterstützt werden. Die schnelle Erteilung einer Arbeitserlaubnis für Flüchtlinge befördert neben der Integration auch die deutsche Wirtschaft. Alle anderen, die kein
Recht auf Asyl haben, sollen möglichst schnell in ihre Herkunftsländer rückgeführt werden.
Mit diesen Anliegen treten Sie als Erstkandidat der PLD im Wahlkreis Uhringen an.
Erstkandidat PLD
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
75
Ein interessantes Stellenangebot bei einem mittelständischen
Handelsunternehmen verschlug Sie einst in die Region. Seit
Name: ________________
vier Jahren sind Sie nun die Leiterin der Personalabteilung.
Über ein Netzwerktreffen für Frauen in Führungspositionen
weiblich, 37 Jahre
verheiratet, 1 Kind
kamen Sie zur Gruppe liberaler Frauen (GLF) und vor einem
Personalmanagerin in einem
Jahr auch zur PLD. Dort haben Sie sich von Beginn an aktiv
Handelsunternehmen
eingebracht und haben einige Ämter inne.
Wohnort: Uhringen
Als junge Mutter beschäftigen Sie sich vor allem mit BilPartei der Liberalen Demokratie (PLD)
dungspolitik. Sie sind der Meinung, dass ein dreigliedriges
Schulsystem die beste Möglichkeit darstellt, Kinder nach ihWahlkreis Uhringen, Regieren Fähigkeiten zu fördern. Im Wahlkampf ist dies eines Ihrer
rungsbezirk Freiburg
Herzensthemen.
Aus Ihrer beruflichen Tätigkeit wissen Sie aber auch, wie
wichtig eine gute Infrastruktur für die örtlichen Unternehmen ist, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Deshalb stehen Sie neben einer Verbesserung der Internetversorgung in Uhringen auch für mehr Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur, vor allem für
den Bau von Straßen.
Im Wahlkreis Uhringen treten Sie für Ihre Anliegen als Zweitkandidatin für die PLD an.
Zweitkandidatin PLD
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
76
In Himmelburg und Umgebung sind Sie fest verwurzelt.
Durch Ihre Tätigkeit in der lokalen Bank sind Sie auch mit
Name: ___________________
den finanziellen Sorgen von Menschen und Betrieben vor
Ort vertraut. Schon zu Schulzeiten waren Sie in der Christ40 Jahre
verheiratet, 2 Kinder
demokratischen Jugend (CDJ) engagiert, ein Übergang in
Bankkauffrau/-mann
die PCD war somit sicher. Bei der letzten Landtagswahl
Wohnort: Himmelburg
haben Sie das Direktmandat errungen.
Partei der Christlichen DemoUm jungen Menschen in der Gegend mehr Perspektiven
kratie (PCD)
zu bieten, möchten Sie die Betriebe vor Ort stärken. Dafür
MdL, Wahlkreis Uhringen, Rebraucht es Berufsschulen und Hochschulen. Von entscheigierungsbezirk Freiburg
dender Bedeutung ist für Sie zudem der Ausbau von
schnellem Internet und einer guten Verkehrsinfrastruktur.
Die aktuelle Entwicklung in der Bildungspolitik gefällt Ihnen nicht. Sie sind der Meinung, dass
ein dreigliedriges Schulsystem Kinder am besten fördert, da sie nicht durch gemeinsames
Lernen unter- oder überfordert werden. Deshalb sind Sie gegen die Pläne, dass Schulzentrum Uhringen zur Gemeinschaftsschule zu machen.
Sie wollen es wieder für Ihre Partei PCD in den Landtag schaffen. Jetzt liegt es an Ihnen, im
Wahlkampf zu punkten und in den Landtag gewählt zu werden.
Erstkandidat/in PCD
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
77
Sie studieren an einer entfernten Hochschule Betriebswirtschaft und befinden sich im letzten Studienjahr. An
Name: ___________________
den Wochenenden sind Sie jedoch so häufig wie möglich
zu Hause in Mütelbach, um Ihren vielen Verpflichtungen
24 Jahre
nachzukommen. Sie sind in der Christdemokratischen
ledig, keine Kinder
Student/in
Jugend (CDJ) und im PCD Ortsverband engagiert.
Wohnort: Mütelbach
Neben guten Ausbildungsplätzen und einer besseren InPartei der Christlichen Demokraternetverbindung sind Sie der Meinung, dass man den
tie (PCD)
Unternehmen eine Versorgungssicherheit mit Energie
Wahlkreis Uhringen, Regieermöglichen muss. Deshalb ist es Ihnen wichtig, dass
rungsbezirk Freiburg
neben dem Ausbau erneuerbarer Energien auch die Gaskraftwerke im Umkreis erhalten bleiben. Die derzeitige Landesregierung mutet Unternehmen
Ihrer Meinung nach zu viele Vorschriften und Beschränkungen zu. Sie wollen sich deshalb
für eine Reduzierung dieser stark machen. Der Einrichtung großer Flüchtlingsunterkünfte in
kleinen Ortschaften stehen Sie kritisch gegenüber. Sie sind der Meinung, dass mehr Personal in Verwaltung und Polizei notwendig ist, um dann die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten zu können
Als Zweitkandidat/in ziehen Sie für Ihre Partei PCD im Wahlkreis Uhringen in den Wahlkampf
und sind fest entschlossen, Ihre/n Erstkandidaten/in zu unterstützen.
Zweitkandidat/in PCD
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
78
Nach dem Studium zogen Sie nach Blütenheim um dort in
einer Einrichtung für jugendliche Suchtkranke zu arbeiten.
Name: _________________
Seit Jahren bringen Sie Ihr Fachwissen im Aufsichtsrat des
Baden-Württembergischen Landesverbandes für Prävention
weiblich, 54 Jahre
und Rehabilitation ein. Während des Studiums waren Sie
verheiratet, 2 Kinder
Sozialpädagogin
bereits in der ökologischen Hochschulgruppe aktiv. Seit vieWohnort: Blütenheim
len Jahren sind Sie nun bereits Mitglied der PÖD, zeitweise
Partei für Ökologie und Desaßen Sie für die Partei auch im Gemeinderat in Blütenheim.
mokratie (PÖD)
Durch Ihr vielseitiges Engagement an Schulen und in der
Wahlkreis Uhringen
Jugendarbeit zur Sucht- und Gewaltprävention sind Sie im
Regierungsbezirk Freiburg
Umkreis sehr bekannt und geschätzt. Ihrer Meinung nach ist
die Bildungsplanreform und die Einführung von Gemeinschaftsschulen seit Jahren das Beste, was bildungspolitisch umgesetzt wird – deshalb ist dies auch Ihr Herzensthema.
Der Ausbau von Fahrradwegen und eines preiswerten öffentlichen Nahverkehrs im Wahlkreis Uhringen ist Ihnen ebenfalls wichtig, damit die kleinen Städte besser verknüpft werden.
Erstkandidatin PÖD
Sie wünschen sich, dass die gute Arbeit der Landesregierung unter Leitung Ihrer Partei fortgesetzt werden kann und ziehen deshalb als Erstkandidatin in den Wahlkampf im Wahlkreis
Uhringen.
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
79
Seit Ihren Jugendtagen sind Sie in der Region politisch aktiv
und dementsprechend bekannt und verwurzelt. Zuvor in der
Name: ________________
Jungen Ökologischen Alternative (JÖkA) aktiv, sind Sie nun
Vorsitzende/r der PÖD in der Ortsgruppe Perlhausen. Als
34 Jahre
Gemeinderatsmitglied kennen Sie die Probleme in der
ledig, 1 Kind
Stadt. Sie wollen die Unternehmen im Kreis zum Umdenken
Verlagsmitarbeiter/in
Wohnort: Perlhausen
bringen, fordern eine ökologische Modernisierung und biePartei für Ökologie und Demoten hierfür finanzielle Unterstützungen. Die Landflucht der
kratie (PÖD)
vielen jungen Menschen ist Ihnen ein Dorn im Auge. Dies
Wahlkreis Uhringen, Regiekann Ihrer Meinung verhindert werden, wenn es neben eirungsbezirk Freiburg
ner guten Internetversorgung endlich auch wieder Zukunftsperspektiven in Uhringen gibt. Deshalb setzen Sie sich dafür ein, dass die geschlossene Fachhochschule wieder öffnet und v.a. im Bereich der Umwelttechnologie attraktive Arbeitsplätze für junge Menschen geschaffen werden. Sie sind
außerdem der Meinung, dass die alte Militärkaserne in Mütelbach ein idealer Ort für eine
Erstaufnahmeunterkunft für Flüchtlinge ist und wollen die skeptischen Bürger/innen davon
überzeugen.
Als Zweitkandidat/in möchten Sie, dass die Landesregierung ihre Arbeit fortsetzen kann und
treten im Wahlkreis Uhringen für die PÖD an.
Zweitkandidat/in PÖD
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
80
Seit dem Ende Ihres Studiums arbeiten Sie bei einem Automobilzulieferer in Uhringen und sind dort seit acht Jahren
Name: _________________
Vorsitzende des Betriebsrats. Als Sie vor einigen Jahren in
Verhandlungen mit der Geschäftsführung die Streichung von
weiblich, 48 Jahre
170 Stellen verhindern konnten, haben Sie sich in der Region
verheiratet, 2 Kinder
Betriebswirtin
und in Gewerkschaftskreisen einen Namen gemacht.
Wohnort: Uhringen
Obwohl Sie seit vielen Jahren Gewerkschaftsmitglied sind,
Partei der Sozialen Demotraten Sie der PSD erst vor zwei Jahren bei. Ihnen liegt bekratie (PSD)
sonders der Erhalt des Standorts Uhringen am Herzen. AuWahlkreis Uhringen, Regießerdem ist es Ihnen wichtig, Anreize für ein Umdenken bei
rungsbezirk Freiburg
der Energieversorgung zu setzen. Hierzu möchten Sie sich
für mehr Subventionen für erneuerbare Energien einsetzen.
Seit Jahren setzen Sie sich für eine schnelle Integration von Flüchtlingen ein. Den Plänen
zur Einrichtung einer Flüchtlingsunterkunft in der Militärkaserne stehen Sie positiv gegenüber. Offene Ausbildungsstellen in Handwerk und Industrie könnten so besetzt werden und
so hätten sowohl der Standort Uhringen als auch die Flüchtlinge etwas davon.
Mit diesen Anliegen treten Sie als Erstkandidatin für die PSD im Wahlkreis Uhringen an.
Erstkandidatin PSD
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
81
Zweitkandidat/in PSD
Name: __________________
61 Jahre
verheiratet, 3 Kinder
Mechanikermeister/in
Wohnort: Seetal
Partei der Sozialen Demokratie
(PSD)
Wahlkreis Uhringen, Regierungsbezirk Freiburg
Bereits in der Ausbildung sind Sie der PSD beigetreten
und haben sich seitdem in verschiedenen Positionen aktiv eingebracht. Sie sind Schatzmeister/in des Kreisverbands, langjähriges Gemeinderatsmitglied in Seetal und
genießen in der Partei vor Ort große Wertschätzung.
Die Industriebetriebe in der Region sichern viele Arbeitsplätze. Um gute Arbeitsbedingungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu gewährleisten, braucht es
Regeln und Vorgaben, die die Rechte der Arbeitnehmerschaft stärken und sichern. Ein Ausbau des Personennahverkehrs im Kreis ist für Sie wichtig, da viele Arbeitnehmer/innen täglich nach Uhringen pendeln, wodurch
die Straßen überlastet werden.
Neben guten Arbeitsplätzen sehen Sie den Schlüssel zu sozialer Gerechtigkeit in einem Bildungssystem, das allen Schülerinnen und Schülern gleiche Chancen einräumt. Sie stehen
voll und ganz hinter der Bildungsplanreform der Landesregierung. Die PSD muss auch weiterhin an der Landesregierung beteiligt sein.
Sie treten als Zweitkandidat/in der PSD im Wahlkreis Uhringen an.
Arbeitsaufgaben
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen
Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen
den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf
einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand:
1.
Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan
2.
Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen
Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor!
2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem
Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre
Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem
Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich
genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen
antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme
abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den
Landtag geschafft?
82
10. M5 Presserollen
Presse Nr. 1
Name:__________________
weiblich, 48 Jahre
verheiratet, 2 Kinder
Als langjährige Mitarbeitende bei der ______________ Zeitung im Wahlkreis ___________ sind Sie ständig in Kontakt
mit den Bürgern aber auch mit der Politik. Eine Landtagswahl bedeutet immer eine besondere Aufregung. Dieses
Mal sind Sie für die Berichterstattung über den Wahlkampf
und die politischen Debatten verantwortlich.
Journalistin
Es ist Tradition, dass die ____________ Zeitung zur Landtagswahl eine Podiumsdiskussion zwischen den ErstkandiWohnort im Wahlkreis
datinnen und Erstkandidaten aus dem Wahlkreis am Abend
vor der Wahl organisiert und leitet. Hierzu sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Im Anschluss können diese Fragen stellen und
mit den Politikerinnen und Politikern diskutieren. Die Redaktion der Zeitung moderiert die
Diskussion.
Presse Nr. 2
Name: ___________________
28 Jahre
Sie haben Ihr journalistisches Volontariat eben erst
abgeschlossen, wohnen erst seit vier Wochen im
Wahlkreis und starten Ihren Berufseinstieg bei der
______________ Zeitung. Dort werden Sie auch
dringend gebraucht, denn es ist Landtagswahlkampf!
ledig, keine Kinder
Es ist Tradition, dass die ____________ Zeitung zur
Landtagswahl eine Podiumsdiskussion zwischen den
Erstkandidatinnen und Erstkandidaten aus dem
Wohnort im Wahlkreis (seit 4
Wahlkreis am Abend vor der Wahl organisiert und
Wochen)
leitet. Hierzu sind alle interessierten Bürgerinnen und
Bürger eingeladen. Im Anschluss können diese Fragen stellen und mit den Politikerinnen
und Politikern diskutieren. Die Redaktion der Zeitung moderiert die Diskussion.
Journalistin
83
Presse Nr. 3
Name:___________________
21 Jahre
ledig, kinderlos
Student/in der Medienwissenschaft
Wohnort außerhalb des Wahlkreises
Presse Nr. 4
Name: __________________
37 Jahre
Sie machen derzeit ein Praktikum bei der ______________
Zeitung im Wahlkreis_____________ und da die Landtagswahl ansteht, dürfen Sie gleich richtig viel Einsatz zeigen.
Es ist Tradition, dass die ____________ Zeitung zur Landtagswahl eine Podiumsdiskussion zwischen den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten aus dem Wahlkreis am Abend
vor der Wahl organisiert und leitet. Hierzu sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Im Anschluss
können diese Fragen stellen und mit den Politikerinnen und
Politikern diskutieren. Die Redaktion der Zeitung moderiert
die Diskussion.
Sie
sind
seit
einiger
Zeit
bei
der
______________Zeitung im Wahlkreis____________
tätig und haben schon einige Male über den
Wahlkampf berichtet.
Es ist Tradition, dass die ____________ Zeitung zur
Landtagswahl eine Podiumsdiskussion zwischen den
Politikwissenschaftler/in
Erstkandidatinnen und Erstkandidaten aus dem
Wahlkreis am Abend vor der Wahl organisiert und
Wohnort im Wahlkreis
leitet. Hierzu sind alle interessierten Bürgerinnen und
Bürger eingeladen. Im Anschluss können diese
Fragen stellen und mit den Politikerinnen und Politikern diskutieren. Die Redaktion der
Zeitung moderiert die Diskussion.
verheiratet, kinderlos
84
11. M6 Presseleitfaden für Pressevertreter/in 1 und 3
Sie
sind
Pressevertreter/in
bei
der
______________
Zeitung
im
Wahlkreis_______________. Hier finden Sie einige Ansätze für Ihre Aufgaben im Verlauf des
Planspiels. Arbeiten Sie dafür mit den anderen Pressemitarbeitenden zusammen. Ihre Aufgabe ist es, die zentralen Themen im Wahlkampf zu identifizieren, die Kandidatinnen und
Kandidaten der Parteien zu möglichst klaren Positionierungen aufzufordern und die Interessen und Stimmungen der Bürgerinnen und Bürger einzufangen. Diese Vorbereitungen helfen
Ihnen, zugespitzte Fragen für die Podiumsdiskussion zu formulieren und diese durchzuführen.
1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
Sie müssen nun eine Meinungsumfrage über die Erstkandidatinnen und Erstkandidaten der
Parteien vorbereiten. Hierfür lesen Sie sich zunächst gemeinsam mit den anderen Pressemitarbeitenden die Kurzübersicht der Parteipositionen (S. 2) durch und arbeiten die zentralen
Positionen der Parteien heraus. Anschließend müssen Sie sich ein paar wenige Fragen für
eine Umfrage auf dem Marktplatz überlegen. Stellen Sie den Bürgerinnen und Bürgern beispielsweise folgende Fragen:
1. Was ist für Sie das wichtigste Thema in ihrem Wahlkreis?
2. Wie finden Sie die Position der Kandidatinnen und Kandidaten zu diesem Thema?
3. Wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Landtagswahl wäre?
Ergänzen Sie hierfür den Meinungsumfragebogen (S. 3) oder gestalten Sie einen neuen.
Notieren Sie sich, welche Personen zur Wahl stehen:
Erstkandidat/in PCD: _________________________
Erstkandidat/in PÖD: _________________________
Erstkandidat/in PSD: _________________________
Erstkandidat/in PLD: _________________________
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Während sich die Parteien auf dem Marktplatz präsentieren und sich die Bürgerinnen und
Bürger darüber informieren, führen Sie auf dem Marktplatz eine kurze Meinungsumfrage zu
den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten bei den Bürgern und Bürgerinnen durch. Machen
Sie die Bürgerinnen und Bürger auf die Umfrage aufmerksam und stellen Sie Ihre Fragen.
Dokumentieren Sie die Antworten im Meinungsumfragebogen. Diese sind später für die Podiumsdiskussion nützlich.
85
Kurzübersicht der Parteipositionen
86
Meinungsumfrage auf dem Marktplatz
Frage 1 - Wichtigstes Thema
Thema
Anzahl Bürgerinnen und
Bürger
Summe
Wichtigstes Thema: ___________________
Frage 2 – Bewertung der Positionen der Kandidatinnen und Kandidaten zum Thema
Thema
Bewertung der Position
PCD
PÖD
PSD
PLD
87
Frage 3 – Sonntagsfrage:
Werten Sie nun die Meinungsumfrage aus und überlegen sich, wie Sie die Ergebnisse am
Anfang der Podiumsdiskussion darstellen können. Für welches Thema interessieren sich die
meisten Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis? Wie bewerten die Bürgerinnen und Bürger
die Parteien und Positionen zu einzelnen Themen? Welche Erstkandidatin oder welcher
Erstkandidat hat bei der Sonntagsfrage die meisten Stimmen erhalten?
Nutzen Sie ihre Auswertung als Einstieg in die Podiumsdiskussion. Wie könnte der Einstieg
konkret aussehen?
Wichtigstes Thema: _______________________
Bewertung der Parteipositionen: _________________________
„Gewinnerin/Gewinner“ Sonntagsfrage: __________________________
Möglicher Einstieg:
_____________________________________________________________________________________
_____________________________________________________________________________________
_____________________________________________________________________________________
_____________________________________________________________________________________
Informieren Sie die Kandidaten über das Hauptthema der Podiumsdiskussion!
3. Vorbereitung Podiumsdiskussion (10 bis 15 min)
Immer am Abend vor der Wahl findet eine Podiumsdiskussion mit den Erstkandidatinnen und
Erstkandidaten des Wahlkreises statt. Zusammen mit den anderen Pressemitarbeitenden
bereiten Sie diese vor. Teilen Sie den anderen Pressemitarbeitenden die Auswertung der
Meinungsumfrage mit. Einigen Sie sich gemeinsam, wie Sie Meinungsbild, Bericht vom
Marktplatz sowie Ergebnisse aus den Interviews in die Podiumsdiskussion einbauen können.
Einigen Sie sich auch, wer welche der folgenden Aufgaben übernimmt:
a) Moderation der Podiumsdiskussion (Begrüßung, Fragen, Fazit, Verabschiedung,
usw.)
b) Reibungsloser Ablauf (Darstellung der Ergebnisse, Aufruf von Meldungen aus dem
Publikum)
Möglicher Ablauf der Podiumsdiskussion:
1. Beginn: Begrüßung der Erstkandidatinnen und Erstkandidaten und des Publikums,
Ankündigung der morgigen Wahl.
2. Erste Fragerunde: Konfrontieren Sie die Erstkandidatinnen du Erstkandidaten mit
dem Ergebnis der Meinungsumfrage (Sonntagsfrage). Anhand dessen sollen diese
sich und ihre Position in 2-3 Sätzen vorstellen.
3. Offene Runde: Stellen Sie eine offene Frage zum wichtigsten Thema der
Bürgerinnen und Bürger in ihrem Wahlkreis in die Runde. Jede Erstkandidatin und
jeder Erstkandidat soll die gleichen Redeanteile erhalten.
4. Bürgerinnen und Bürger melden sich zu Wort: Fragen Sie die Bürgerinnen und
88
Bürger, ob sie Fragen an die Kandidatinnen und Kandidaten haben. Achten Sie auf
Höflichkeit und greifen Sie ein, falls die Bürgerinnen und Bürger keine konkreten
Fragen äußern.
5. Abschlussrunde: Alle Kandidatinnen und Kandidaten bekommen die Möglichkeit zu
einem Abschlussstatement (ein Satz).
6. Verabschiedung: Bedanken Sie sich bei allen Teilnehmer/innen und rufe Sie diese
noch einmal zum wählen gehen auf. Nun wird die Wahlbenachrichtigung von der
Wahlleitung verteilt.
Einen möglichen Fahrplan für die Podiumsdiskussion finden Sie auf Seite 6-7. Dieser kann
als Orientierung dienen, von Ihnen aber auch verändert werden.
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Führen Sie die Podiumsdiskussion entsprechend ihrer Aufgaben durch und behalten Sie
dabei die Zeit im Blick.
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben auch Sie als Pressevertreter/in nun die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Danach warten Sie gespannt auf das
Ergebnis – wer hat es aus dem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
89
Fahrplan Podiumsdiskussion
1. Begrüßung:
Vorschlag:
Guten Abend, meine sehr geehrten Damen und Herren, vielen Dank, dass Sie alle so zahlreich erschienen sind. Am heutigen Abend vor der Landtagswahl veranstalten wir, die Redaktion der ____________ Zeitung, wie jedes Mal, eine Podiumsdiskussion.
Alternativen/Anmerkungen:
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________
2. Erste Fragerunde
Vorschlag:
Zu Beginn möchten wir Ihnen einige Eindrücke aus dem Wahlkampf vorstellen. Als eines der
wichtigsten Themen für die Bürgerinnen und Bürger konnten wir _________________ identifizieren, weshalb wir uns heute Abend hauptsächlich damit beschäftigen werden. Sie alle
(Kandidaten) haben jetzt die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern und Ihre Position zu diesem
Thema deutlich zu machen.
 Statements der Kandidatinnen/Kandidaten
Alternativen/Anmerkungen:
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
3. Offene Fragerunde
Vorschlag:
Bei der Sonntagsfrage vergangene Woche schnitt Frau/Herr _____________ von der
_______ (Partei) am besten ab. Liebe/r Frau/Herr ____________, das dürfte Sie natürlich
freuen. Doch seitdem sind nun einige Tage vergangen. Warum sollten die Wählerinnen und
Wähler morgen Ihnen Ihre Stimme geben?
 Antwort Kandidat/in
90
Fahrplan Podiumsdiskussion 2
4. Wortmeldung Bürgerinnen und Bürger
Vorschlag:
Liebe Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises _______________, es freut uns, dass Sie
der Veranstaltung bisher aufmerksam gefolgt sind. Jetzt haben Sie noch die Möglichkeit, Ihre
eigenen Fragen an die Kandidatinnen und Kandidaten zu stellen.
 Bürger/innen aufrufen, Kandidat/innen zu Antworten auffordern
Alternativen/Anmerkungen:
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
5. Abschlussrunde
Vorschlag:
Meine Damen und Herren Kandidatinnen und Kandidaten, Sie haben nun die Möglichkeit zu
einem kurzen Abschlussstatement, um die Wählerinnen und Wähler zu überzeugen.
Frau/Herr ___________, Sie dürfen beginnen.
 Kandidat/innen nacheinander aufrufen
Alternativen/Anmerkungen:
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
6. Verabschiedung
Vorschlag:
Liebe Bürgerinnen und Bürger, ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Interesse bedanken. Ebenso möchte ich mich bei den Kandidatinnen und
Kandidaten bedanken, die sich heute, am Abend vor der Landtagswahl, die Zeit für diese
Podiumsdiskussion genommen haben. Ich denke, wir können uns alle auf einen spannenden
Wahltag freuen! Ich möchte Sie noch einmal darauf hinweisen, dass die Wahllokale morgen
von 8 bis 18 Uhr geöffnet haben. Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten, möchte ich
Sie bitten, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen!
Alternativen/Anmerkungen:
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
91
12. M7 Presseleitfaden für Pressevertreter/in 2 und 4
Sie
sind
Pressevertreter/in
bei
der
______________
Zeitung
im
Wahlkreis_______________. Hier finden Sie einige Ansätze für Ihre Aufgaben im Verlauf des
Planspiels. Arbeiten Sie dafür mit den anderen Pressemitarbeitenden zusammen. Ihre Aufgabe ist es, die zentralen Themen im Wahlkampf zu identifizieren, die Kandidatinnen und
Kandidaten der Parteien zu möglichst klaren Positionierungen aufzufordern und die Interessen und Stimmungen der Bürgerinnen und Bürgern einzufangen. Diese Vorbereitungen helfen Ihnen, zugespitzte Fragen für die Podiumsdiskussion zu formulieren und diese durchzuführen.
1. Vorbereitung des Wahlkampfs (Dauer: 30 Min)
Sie müssen nun die Interviews mit den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten vorbereiten.
Hierfür lesen Sie sich zunächst gemeinsam mit den anderen Pressemitarbeitenden die Kurzübersicht der Parteipositionen (S. 2) durch und arbeiten die zentralen Positionen der Parteien heraus. Sind die Themen klar umrissen? Welche Probleme werden identifiziert? Welche
Lösungen werden vorgeschlagen? Stellen Sie den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten
beispielsweise folgende Fragen:
1. Welche sind die drei Hauptforderungen Ihrer Partei?
2. Für welches Thema möchten Sie sich besonders einsetzen? (1 Thema)
3. Warum sollten die Wähler/innen ausgerechnet Sie wählen?
Ergänzen Sie hierfür den Interviewbogen (S. 3) oder gestalten Sie einen neuen.
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min)
Gehen Sie nun auf den Marktplatz. Während ein Reporterteam auf dem Marktplatz eine Meinungsumfrage der Bürgerinnen und Bürger macht, schauen Sie sich schon einmal gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Wahlkampfstände der Parteien an. Dabei notieren
Sie sich die Namen der Erstkandidatinnen und Erstkandidaten und kündigen diesen an, dass
Sie demnächst zum Interview vorbeikommen werden.
Notieren Sie sich, welche Personen zur Wahl stehen:
Erstkandidat/in PCD: _____________________ Erstkandidat/in PÖD: _____________________
Erstkandidat/in PSD: ________________________
Erstkandidat/in PLD:
Nach
den Präsentationen der Parteien führen Sie mit den Kandidaten das Interview.
______________________
92
Kurzübersicht der Parteipositionen
93
3. Vorbereitungen zur
Podiumsdiskussion
(Dauer: 10 Min)
Interview
mit den Erstkandidatinnen
und Erstkandidaten
Frage 1 – Welche sind die drei Hauptforderungen Ihrer Partei?
Erstkandidat/in PCD
Erstkandidat/in PÖD
Erstkandidat/in PSD
Erstkandidat/in PLD
Frage 2 – Für welches Thema möchten Sie sich besonders einsetzen?
Kandidat/in
Thema
Erstkandidat/in PCD
Erstkandidat/in PÖD
Erstkandidat/in PSD
Erstkandidat/in PLD
Frage 3 – Warum sollten die Wähler ausgerechnet Sie wählen?
Kandidat/in
Begründung
Erstkandidat/in PCD
Erstkandidat/in PÖD
Erstkandidat/in PSD
Erstkandidat/in PLD
Weitere Fragen/Anmerkungen:
94
3. Vorbereitung auf die Podiumsdiskussion (Dauer: 10 Min.)
Immer am Abend vor Wahl findet eine Podiumsdiskussion mit den Erstkandidatinnen und
Erstkandidaten des Wahlkreises statt. Zusammen mit den anderen Pressemitarbeitenden
bereiten Sie diese vor. Einigen Sie sich mit der Kollegin/dem Kollegen, wie Sie Meinungsbild,
Bericht vom Marktplatz sowie Ergebnisse aus den Interviews kurz zusammengefasst präsentieren können. Einigen Sie sich, wer welche der folgenden Aufgaben übernimmt:
c) Moderation der Podiumsdiskussion (Begrüßung, Fragen, Fazit, Verabschiedung,
usw.)
d) Reibungsloser Ablauf (Darstellung der Ergebnisse, Aufruf von Meldungen aus dem
Publikum)
Möglicher Ablauf der Podiumsdiskussion:
1. Beginn: Begrüßung der Erstkandidatinnen/Erstkandidaten und des Publikums,
Ankündigung der morgigen Wahl.
2. Erste Fragerunde: Konfrontieren Sie die Erstkandidatinnen/Erstkandidaten mit
dem Ergebnis der Meinungsumfrage (Sonntagsfrage). Anhand dessen sollen
diese sich und ihre Position in 2-3 Sätzen vorstellen.
3. Offene Runde: Stellen Sie eine offene Frage zum wichtigsten Thema der
Bürger/innen in ihrem Wahlkreis in die Runde. Jede/r Erstkandidat/in soll die
gleichen Redeanteile erhalten.
4. Bürger/innen melden sich zu Wort: Fragen Sie die Bürger/innen, ob sie Fragen
an die Kandidatinnen/Kandidaten haben. Achten Sie auf Höflichkeit und greifen
Sie ein, falls die Bürger/innen keine konkreten Fragen äußern.
5. Abschlussrunde: Alle Kandidatinnen/Kandidaten bekommen die Möglichkeit zu
einem Abschlussstatement (ein Satz).
6. Verabschiedung: Bedanken Sie sich bei allen Teilnehmenden und rufe Sie diese
noch einmal auf zur Wahl zu gehen. Nun wird die Wahlbenachrichtigung von der
Wahlleitung verteilt.
Einen möglichen Fahrplan für die Podiumsdiskussion finden Sie auf Seite 5-6. Dieser kann
als Orientierung dienen, von Ihnen aber auch verändert werden.
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Führen Sie die Podiumsdiskussion entsprechend ihrer Aufgaben durch und behalten Sie
dabei die Zeit im Blick.
95
Fahrplan Podiumsdiskussion
1. Begrüßung:
Vorschlag:
Guten Abend, meine sehr geehrten Damen und Herren, vielen Dank, dass Sie alle so zahlreich erschienen sind. Am heutigen Abend vor der Landtagswahl, veranstalten wir, die Redaktion der ____________ Zeitung, wie jedes Mal eine Podiumsdiskussion.
Alternativen/Anmerkungen:
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________
2. Erste Fragerunde
Vorschlag:
Zu Beginn möchten wir Ihnen einige Eindrücke aus dem Wahlkampf vorstellen. Als eines der
wichtigsten Themen für die Bürgerinnen und Bürger konnten wir _________________ identifizieren, weshalb wir uns heute Abend hauptsächlich damit beschäftigen werden. Sie alle
(Kandidaten) haben jetzt die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern und Ihre Position zu diesem
Thema deutlich zu machen.
 Statements der Kandidatinnen/Kandidaten
Alternativen/Anmerkungen:
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
3. Offene Fragerunde
Vorschlag:
Bei der Sonntagsfrage vergangene Woche schnitt Frau/Herr _____________ von der
_______ (Partei) am besten ab. Liebe/r Frau/Herr ____________, das dürfte Sie natürlich
freuen. Doch seitdem sind nun einige Tage vergangen. Warum sollten die Wählerinnen und
Wähler morgen Ihnen Ihre Stimme geben?
 Antwort Kandidat/in
96
Fahrplan Podiumsdiskussion 2
4. Wortmeldung Bürgerinnen und Bürger
Vorschlag:
Liebe Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises _______________, es freut uns, dass Sie
der Veranstaltung bisher aufmerksam gefolgt sind. Jetzt haben Sie noch die Möglichkeit, Ihre
eigenen Fragen an die Kandidatinnen und Kandidaten zu stellen.
 Bürger/innen aufrufen, Kandidat/innen zu Antworten auffordern
Alternativen/Anmerkungen:
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
5. Abschlussrunde
Vorschlag:
Meine Damen und Herren Kandidatinnen und Kandidaten, Sie haben nun die Möglichkeit zu
einem kurzen Abschlussstatement, um die Wählerinnen und Wähler zu überzeugen.
Frau/Herr ___________, Sie dürfen beginnen.
 Kandidat/innen nacheinander aufrufen
Alternativen/Anmerkungen:
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
6. Verabschiedung
Vorschlag:
Liebe Bürgerinnen und Bürger, ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Interesse bedanken. Ebenso möchte ich mich bei den Kandidatinnen und
Kandidaten bedanken, die sich heute, am Abend vor der Landtagswahl, die Zeit für diese
Podiumsdiskussion genommen haben. Ich denke, wir können uns alle auf einen spannenden
Wahltag freuen! Ich möchte Sie noch einmal darauf hinweisen, dass die Wahllokale morgen
von 8 bis 18 Uhr geöffnet haben. Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten, möchte ich
Sie bitten, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen!
Alternativen/Anmerkungen:
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
97
13. M8 Milieubürgerrollen
Bürger/in Nr. 9
Name: __________________
17 Jahre
ledig, kinderlos
Beruf: Abiturient/in
Nach dem Abitur möchten Sie für ein Jahr zum Reisen nach
Neuseeland fliegen. Für Sie ist klar, dass Sie nicht länger in
Baden-Württemberg bleiben wollen. Sie möchten Medienwissenschaft studieren – am besten weit weg von Zuhause
in einer großen Stadt.
In Ihrer Gemeinde fahren die Busse viel zu selten und das
Auto Ihrer Eltern bekommen Sie auch nicht immer, um Ihre Freundinnen und Freunde besuchen zu können. Außerdem ist das Internet viel zu langsam. Mit Ihren Bekanntschaften können Sie deshalb nur schwer Kontakt halten. Politik interessiert Sie eigentlich kaum. Ihre Eltern fordern Sie zwar immer wieder auf, mehr Zeitung zu lesen, doch Ihnen ist das egal. Sie
möchten etwas von der Welt sehen und mehr erfahren als das Leben in BadenWürttemberg.
Wann die Landtagswahl ist, wissen Sie nicht. Sie haben zwar die Namen der großen Parteien in der Schule gehört, sind aber nicht über deren Inhalte informiert.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Kandidierenden mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen
zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
98
Sie arbeiten als KfZ-Mechatroniker/in in einer kleinen Werkstatt nahe Ihrem Wohnort. Ihr Beruf macht Ihnen viel Spaß,
Name: __________________
denn Autos waren schon immer eine große Leidenschaft
28 Jahre
von Ihnen. Fast täglich basteln Sie noch nach der Arbeit mit
ledig, kinderlos
Ihren Freunden an Autos herum. Häufig gehen Sie an WoKfZ-Mechatroniker/in
chenenden auf Tuningtreffen in ganz Deutschland.
Da die Mieten in Ihrem Wohnort recht hoch sind und ein Großteil Ihres Einkommens in Ihr
Hobby fließt, kommt ein Auszug von daheim derzeit nicht für Sie in Frage. Lieber genießen
Sie Ihr Leben in vollen Zügen und denken dabei nur selten an die Zukunft.
Bürger/in Nr. 10
Als Sie das erste Mal mit 18 wählen konnten, haben Sie an der damaligen Landtagswahl
teilgenommen. Damals kandidierte ein/e Bekannte/r der Familie für den Landtag. Da diese/r
es nicht ins Parlament geschafft hat, haben Sie ein wenig das Interesse an der Politik verloren.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Kandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen
zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
99
Bürger/in Nr. 11
Name: _________________
36 Jahre
verheiratet, 2 Kinder
Informatikkaufrau/mann
Mit Ihrer Familie leben Sie in einem kleinen Reihenhaus am
Rande der Stadt. Dort gefällt es Ihnen sehr gut, denn der Kindergarten und die Grundschule, die Ihre Kinder besuchen, sind
in unmittelbarer Nähe.
Als Informatikkaufmann/frau konnten Sie Ihr Hobby zum Beruf
machen. In einem größeren Unternehmen sorgen Sie für den
reibungslosen Ablauf der IT-Systeme. Ihr Ehemann/Ihre Ehefrau ist ebenfalls berufstätig und
arbeitet halbtags in einem Büro.
Gerne würden Sie in die Selbstständigkeit wechseln und Unternehmen in ganz BadenWürttemberg hinsichtlich Digitalisierungsprozesse beraten. Für Ihre berufliche Karriere würden Sie einen Wechsel des Wohnortes zusammen mit Ihrer Familie in Kauf nehmen.
Vor kurzem haben Sie ehrenamtlich in einer Flüchtlingsunterkunft ein kostenloses WLANNetz eingerichtet. Gerne würden Sie bei weiteren Projekten dieser Art mitwirken.
Regelmäßig verfolgen Sie das politische Geschehen. Vor allem die Themen digitaler Ausbau
und Bildungspolitik liegen Ihnen am Herzen.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Kandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen
zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
100
Bürger/in Nr. 12
Name: __________________
56 Jahre
verheiratet, 2 Kinder
Diplomingenieur/in
Als Diplomingenieur/in arbeiten Sie seit mehreren Jahren
bei einem großen Automobilhersteller. Gemeinsam mit
Ihrer Ehefrau/Ihrem Ehemann wohnen Sie in einem großen
Haus nahe der Innenstadt. Da Ihre Kinder mittlerweile erwachsen und von Zuhause ausgezogen sind, hat sich Ihr
Ehemann/Ihre Ehefrau dazu entschieden, wieder halbtags
arbeiten zu gehen. Ihr Einkommen ist überdurchschnittlich
hoch.
Leistung ist für Sie der Schlüssel zum Erfolg. Bereits mehrfach wurden Sie für Ihr berufliches
Engagement ausgezeichnet. Ihnen ist wichtig, dass Ihre Kinder nach dem Studium einen
guten Beruf ergreifen, weshalb Sie ihnen während Ihrer Ausbildung finanziell unter die Arme
greifen.
Seit kurzem investieren Sie in erneuerbare Energien. Davon erhoffen Sie sich eine hohe
Rendite und eine finanzielle Absicherung für das Alter.
Sie betrachten es als gesellschaftliche Verantwortung, sich für die Demokratie hierzulande
einzusetzen. Dem hohen Flüchtlingsaufkommen stehen Sie aber dennoch kritisch gegenüber.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Kandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen
zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
101
Bürger/in Nr. 13
Name: __________________
23 Jahre
verheiratet, 2 Kinder
arbeitsuchend, keine Ausbildung
Sie sind alleinerziehend und leben mit Ihren beiden Kindern in einer kleinen Wohnung. Kurz nach der Geburt des
ersten Kindes, haben Sie die Mutter/den Vater geheiratet.
Seit einem Jahr leben Sie getrennt. Ihr/e Ehepartner/in
unterstützt Sie kaum.
Nach dem Abschluss der Werkrealschule haben Sie im
Verkauf als Minijobber/in gearbeitet. Eine Berufsausbildung im Einzelhandel haben Sie vorzeitig abgebrochen. Derzeit sind Sie arbeitsuchend und
auf Hartz IV (Sozialhilfe) angewiesen. Aufgrund der hohen Belastung als Alleinerziehende/r
fehlt Ihnen die Zeit, sich nach einer neuen Stelle umzusehen. Ihre berufliche Zukunft ist
Ihnen ungewiss.
Gerne würden Sie Ihren Kindern den Besuch einer Kindertagesstätte ermöglichen. Dort ist
derzeit jedoch kein Platz frei. Regelmäßig treffen Sie sich mit anderen Müttern/Vätern, die in
einer ähnlichen Situation wie Sie stecken.
Politisch sind Sie nicht interessiert. Bei der letzten Landtagswahl waren Sie nicht wählen.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Kandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen
zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
102
Sie sind Professor/in für Wirtschaftswissenschaft an der
Universität in der nächstgrößeren Stadt. In Ihrer Freizeit
Name: __________________
gehen Sie gerne gehoben essen und besuchen Konzerte,
50 Jahre
Theateraufführungen und Museen. Beeindruckend ist Ihre
ledig, kinderlos
private Bibliothek in Ihrem Haus. Natürlich haben Sie daProfessor/in der Wirtschaftswissenschaft
von sämtliche Bücher gelesen.
Sie fahren jeden Tag mit dem Auto zur Uni. Deshalb
möchten Sie, dass die Autofahrer/innen mehr entlastet werden. Mehr Umgehungsstraßen
müssen gebaut werden. Weil Sie auch gerne von Zuhause aus arbeiten, ist Ihnen das Internet viel zu langsam. Denn Sie sind häufig auf den Download sehr großer Datenvolumen angewiesen.
Von Ihren Studierenden und Mitarbeitenden erwarten Sie stets vernünftige Leistung. Deswegen steht für Sie fest, dass auf die Universität nur die leistungsstärksten eines Jahrgangs
gehen dürfen. Deshalb befürworten Sie das dreigliedrige Schulsystem, das auch leistungsstärkere und begabte Schülerinnen und Schüler fördert.
Ferner ist es Ihnen wichtig, selbstbestimmt zu leben. Das heißt für Sie niedrige Steuern, wenige Vorschriften und möglichst viel Freiheit für den einzelnen.
Bürger/in Nr. 14
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Kandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen
zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
103
Sie haben vor einigen Jahren eine Praxis geöffnet. Vor
allem ältere Menschen schätzen es, dass nun ein
Name: __________________
Arzt/eine Ärztin zu Fuß erreichbar ist.
43 Jahre
Ihr Ehemann/Ihre Ehefrau, den/die Sie im Studium kenverheiratet, 2 Kinder
nengelernt haben, ist Chefarzt/Chefärztin für Chirurgie in
Arzt/Ärztin
einem großen Krankenhaus in der nächsten Stadt. Sie
reisen häufig zu wissenschaftlichen Kongressen und besuchen regelmäßig die Oper in der Landeshauptstadt.
Weil Sie Sich Ihrer privilegierten Situation bewusst sind, haben Sie vor fünf Jahren eine Stiftung für krebskranke Kinder gegründet. Sie gehen sonntags immer in den Gottesdienst und
werden für Ihr Engagement hoch geschätzt.
Sie sind der Meinung, dass harte Arbeit und hohe Leistungsbereitschaft für den persönlichen
Erfolg entscheidend ist. Deshalb lehnen Sie es ab, dass Wirtschaftsflüchtlinge in Deutschland finanzielle Unterstützung bekommen. Nur diejenigen, die wirklich aus Kriegsgebieten
flüchten, sollten solche Unterstützungen erhalten.
Auch in der Ausbildung halten Sie unterschiedliche Leistungsbewertungen für richtig. Gemeinsames Lernen von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Leistungsniveaus halten Sie für falsch. Deshalb befürworten Sie das dreigliedrige Schulsystem.
Bürger/in Nr. 15
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Kandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen
zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
104
Sie haben vor eineinhalb Jahren Ihre Stelle als Schichtleiter/in in einer Schlosserei im Nachbarort verloren, weil
Name: __________________
aufgrund der schlechten Auftragslage Menschen entlas33 Jahre
sen werden mussten. Sie kommen zwar im Großen und
ledig, kinderlos
Ganzen mit dem Arbeitslosengeld und dem, was Sie erarbeitslos, gelernte/r Schlosser/in
spart haben zurecht, aber für Sie persönlich ist die Situation schwer auszuhalten. Bisher haben Sie in die öffentlichen Kassen eingezahlt und es fällt
Ihnen schwer, Ihre Situation zu verbessern. Schuld an dieser Situation ist vor allem die Politik.
Sie haben das Gefühl, dass die Anliegen der Bevölkerung nicht mehr gehört werden. Anstatt
sich mit den Bedürfnissen von Arbeitslosen wie Ihnen zu beschäftigen, geht es um erneuerbare Energien, das Schulsystem und Flüchtlinge. Der öffentliche Personennahverkehr ist
Ihrer Meinung nach viel zu teuer und ein Auto können Sie sich auch nicht leisten. Deshalb
sind Sie bei der letzten Landtagswahl nicht wählen gegangen und haben es auch in diesmal
eigentlich nicht vor.
Bürger/in Nr. 16
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Kandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen
zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
105
Vor fünf Jahren ist Ihr Mann/Ihre Frau überraschend gestorben, der/die sehr erfolgreich in der VersicherungsName: __________________
branche tätig war. Ihr Sohn ist erwachsen und hat mitt53 Jahre
lerweile eine eigene Familie gegründet und wohnt mit
verwitwet, einen Sohn
seiner Frau in Norddeutschland. Sie haben eine Ausbilarbeitslos, Aufstockung der Bezüge durch Zeitungszustellung
dung zur Betriebswirtin/zum Betriebswirt hinter sich, haben aber vor zwei Jahren Ihren Job als Angestellte/r an
eine jüngere Arbeitskraft mit Migrationshintergrund verloren.
Darüber sind Sie immer noch empört. In Ihrem Alter ist es fast unmöglich, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Neben der Witwenrente verdienen Sie sich durch Zeitungsaustragen
etwas dazu. Dafür müssen Sie sehr früh aufstehen. Die körperliche Tätigkeit macht Ihnen zu
schaffen.
Sie sind wütend, weil sich Ihrer Meinung nach die Politik mehr um Flüchtlinge kümmert als
um Leute wie Sie, die jahrelang gearbeitet haben. Deshalb sind Sie dagegen, dass weitere
Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen werden. Sie haben jahrelang die Partei der Sozialen Demokratie gewählt, stehen ihr nun aber kritisch gegenüber. Es ist fraglich, ob Sie überhaupt zur Wahl gehen werden.
Bürger/in Nr. 17
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Kandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen
zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
106
Sie haben bei der Sparkasse eine Ausbildung als Bankkaufrau/Bankkaufmann hinter sich und arbeiten nun in der örtliName: __________________
chen Filiale. Ihnen gefällt der Kontakt mit der Kundschaft. So
33 Jahre
bekommen Sie mit, was passiert. Allerdings möchten Sie
verheiratet, kinderlos
gerne ins Management aufsteigen. Dafür sind Sie sehr ehrBankkauffrau/mann
geizig und leisten viele Überstunden. Ihr Job macht Ihnen
Spaß und gibt Ihnen Sicherheit.
Sie interessieren sich für Politik, lesen jeden Morgen die Tageszeitung und schauen regelmäßig Nachrichten. Mitglied einer Partei sind Sie jedoch nicht.
Finanzielle Absicherung ist Ihnen besonders wichtig. Beim Thema Energieversorgung sind
für Sie Versorgungssicherheit und günstige Stromtarife sind wichtiger als der Ausbau erneuerbarer Energien.
Das Straßennetz in Baden-Württemberg sollte Ihrer Meinung nach verbessert werden. Sie
fahren beruflich und privat häufig mit dem Auto. Die vielen Staus in der Landeshauptstadt
stören Sie sehr, weshalb der Straßenbau mehr Geld braucht.
Bürger/in Nr. 18
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Kandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen
zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
107
Sie wohnen in einer kleinen Eigentumswohnung in einem
attraktiven Stadtgebiet. Ein Raum dient Ihnen als Büro für
Name: ______________________
Ihre Arbeit als Grafikdesigner/in. Nach Ihrem Studium
33 Jahre
haben Sie einige Jahre in verschiedenen Werbeagentuledig, kinderlos
ren gearbeitet. Mit 30 war für Sie der perfekte Zeitpunkt
Selbstständige/r Grafikdesigner/in
zur Selbstständigkeit.
Sie sind jung, dynamisch, unabhängig, erfolgreich, zielstrebig und froh, Ihr eigener Chef/Ihre
eigene Chefin zu sein. In Ihrer Freizeit machen Sie viel Sport, gehen auf Konzerte, Tanzen
und verbringen viel Zeit mit Ihren Freund/innen. Eine gesunde Ernährung ist Ihnen wichtig.
Als politisch interessiert würden Sie sich nicht unbedingt beschreiben, gehen aber immer
wählen.
Die Flüchtlingsthematik in den letzten Monaten lässt Sie nicht kalt. Seit einiger Zeit engagieren Sie sich im Freundeskreis einer Flüchtlingsunterkunft durch die Ausstattung dieser mit
freiem WLAN und zweimal in der Woche treffen Sie sich mit einem jungen Flüchtling zum
Deutsch lernen. Sie finden die Politik macht zu wenig für die Flüchtlinge.
Bürger/in Nr. 19
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Kandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen
zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
108
Bürger/in Nr. 20
Name: _______________________
30 Jahre
ledig, 1 Kind
Sonderpädagogin/Sonderpädagoge
Mit Ihrer zweijährigen Tochter Haben Sie endlich eine
kleine Wohnung nahe der inklusiven Gemeinschaftsschule gefunden, in der Sie arbeiten. Mit dem Vater/der
Mutter Ihres Kindes haben Sie losen Kontakt, finanziell
sind Sie weitgehend unabhängig.
Es war nicht einfach, für Ihre Tochter einen Platz in der
Kindertagesstätte zu bekommen. Deshalb engagieren Sie sich politisch gemeinsam mit anderen Eltern für den staatlichen Ausbau und die Finanzierung von mehr Kita-Plätzen. Auf ein
Smartphone verzichten Sie und sind dankbar für jede Sekunde ohne Technik. Sie leben sehr
bewusst und verzichten auf tierische Produkte. Sie wünschen sich eine inklusive Gesellschaft und sind politisch aktiv. Gegen Diskriminierung von Menschen mit Behinderung, Homosexuellen oder Menschen mit Migrationshintergrund machen Sie sich stark. Demonstrationen und Petitionen gehören zu Ihren politischen Handlungen.
Von der etablierten Politik sind Sie in den letzten Jahren weitgehend enttäuscht und zweifeln
manchmal daran, ob sich wählen wirklich lohnt.
Arbeitsaufgaben
1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min)
In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht
finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben,
schreiben Sie diese auf!
2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min)
Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu
Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre
Meinung zu den Kandidaten mit.
3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min)
Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen!
4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min)
Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und
anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie
als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen
zu bekommen!
5. Wahltag (Dauer: 20 Min)
Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit
Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es
aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft?
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14. M9 Parteiprofile
Partei der Christlichen Demokratie (PCD)
Baden-Württemberg unter Christlich-demokratischer Verantwortung
Unsere Grundsätze
Die Partei der Christlichen Demokratie (PCD) kann in Baden-Württemberg auf eine lange
Regierungstradition zurückblicken. Gerade in den ländlichen Gegenden sind wir so stark und
tief verwurzelt wie in kaum einem anderen Bundesland. Geleitet von einem christlichen Menschenbild und christlichen Werten setzen wir uns für Wohlstand, Sicherheit und den Schutz
der Familie ein. Dabei wollen wir Tradition und Moderne verknüpfen, um die Idee der Christlichen Demokratie für die Aufgaben der Zukunft weiterzuentwickeln.
Unsere Ausgangslage vor der Wahl
Obwohl wir aus der letzten Landtagswahl als stärkste Kraft hervorgegangen sind, haben wir
die Regierungsbeteiligung verloren und sind im Landtag in der Opposition. Auf kommunaler
Ebene stellen wir jedoch nach wie vor zahlreiche Bürgermeister und Landräte. Allerdings
haben wir in den Großstädten eine Vielzahl unserer Mandate verloren. Unser Ziel muss es
daher sein, die Partei der Christlichen Demokratie zurück an die Spitze zu bringen, die Regierung zu bilden und den Ministerpräsidenten zu stellen.
Unsere Schwerpunktthemen im Wahlkampf
Der Wohlstand in unserem Land ist auf eine starke Wirtschaft zurückzuführen. Also müssen
wir den Mittelstand stärken und dafür insbesondere Vorschriften und Beschränkungen für
Unternehmen reduzieren.
Zudem sollte die Infrastruktur in unserem Land erneuert und verbessert werden, damit das
Straßennetz den Herausforderungen der Zukunft genügt. Im Autoland Baden-Württemberg
ist klar, dass Ausbau und Erneuerung der Straßen klaren Vorrang vor dem Ausbau der
Schienenwege bekommt. Gegen Staus in den Städten und Ortschaften lautet die Devise:
mehr Umgehungstraßen statt Tempolimits. Die ländlichen Gegenden Baden-Württembergs
müssen zudem zukunftsfähig gemacht werden. Daher hat der Ausbau von schnellem Internet höchste Priorität.
Bei der Erziehung und Ausbildung von Kindern vertrauen wir als Partei der Christlichen Demokratie auf das Zusammenspiel von Familie und dem bewährten dreigliedrigen Schulsystem. Nur so können Kinder mit unterschiedlicher persönlicher Leistungsfähigkeit ideal gefordert und gefördert werden. Wir sehen deshalb das Konzept der Gemeinschaftsschulen und
der verpflichtenden Ganztagsschulen äußerst kritisch.
Wir sind für den Ausbau erneuerbarer Energien, allerdings sollten wir nicht die Versorgungssicherheit außer Acht lassen. Daher ist der Erhalt von Kohle und Gaskraftwerke wichtig,
auch steigende Strompreise können dadurch vermieden werden. Umweltschutz kann nicht
durch Vorschriften und Verbote erzielt werden. Vielmehr sollte technologischer Fortschritt in
den Fokus rücken, um Emissionen zu vermeiden und nachhaltiges Wirtschaften zu ermöglichen.
Als Partei der Christlichen Demokratie sind wir in der Verantwortung, denjenigen Asyl zu
gewähren, die tatsächlich vor Krieg und Verfolgung fliehen. Alle anderen, wie beispielsweise
die Flüchtlinge aus dem Westbalkan, sollten wir möglichst zügig in ihre Herkunftsländer zurückführen. Dafür und um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, braucht es unserer
Auffassung nach mehr Personal, unter anderem in der Verwaltung, Justiz und Polizei. Nur so
können wir die Sorgen und Ängste in Teilen der Bevölkerung auffangen.
110
Partei für Ökologie und Demokratie (PÖD)
Fortschritt, Ökologie und Demokratie für Baden-Württemberg
Unsere Grundsätze
Unsere Partei entstand in Baden-Württemberg Ende der 1970er Jahre und ist aus verschiedenen Gruppierungen wie der Umwelt- und Anti-Atomkraftbewegung, Frauenrechtsbewegung und weiteren hervorgegangen. Wir als Partei für Ökologie und Demokratie treten für
ökologische Nachhaltigkeit, Geschlechtergerechtigkeit und Basisdemokratie ein.
Unsere Ausgangslage vor der Wahl
Bei der letzten Landtagswahl ist es uns gelungen, zum ersten Mal Regierungsverantwortung
zu übernehmen und den Ministerpräsidenten zu stellen. Unser Ziel ist die Koalition mit der
PSD fortzusetzen, die eingeleiteten Reformen weiterzuführen sowie wieder den Ministerpräsidenten zu stellen.
Unsere Schwerpunktthemen im Wahlkampf
Wirtschaftswachstum darf nicht zu Lasten der Umwelt gehen. Als Partei für Ökologie und
Demokratie setzen wir uns für nachhaltiges Wachstum ein, das Aspekte des Umweltschutzes in den Vordergrund stellt. Mit der ökologischen Modernisierung der Wirtschaft sollen Innovationen unter anderem auf dem Gebiet der Umwelttechnik vorangetrieben und vor allem
umweltschädliche Subventionen abgebaut werden. Zudem muss der Ressourcenverbrauch
besteuert werden.
Um die Folgen der zunehmenden Umweltbelastungen, wie zum Beispiel Luftverschmutzung
zu reduzieren, müssen öffentliche Verkehrsmittel durch die öffentliche Hand ausgebaut und
gefördert werden. Zusammen mit dem Ausbau des Fahrrad- und Fußgängerverkehrs sowie
verkehrsberuhigenden Maßnahmen wie beispielsweise Geschwindigkeitsbeschränkungen,
sollen zukünftig Staus vermieden werden. Um Naturräume zu erhalten muss der Flächenverbrauch reduziert und die Zerschneidung der Landschaft durch neue Straßen verhindert
werden.
In der Bildungspolitik setzen wir auf gemeinsames Lernen und ein umfassendes Betreuungsangebot für die Kinder. Durch Ganztags- und Gemeinschaftsschulen wollen wir erreichen, dass auch Kinder aus „bildungsfernen“ Schichten höhere Bildungsabschlüsse erreichen können. Wir wollen außerdem die Zahl der Kindertagesplätze weiter erhöhen.
Unser Kernanliegen ist die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien. Wo
deren Ausbau von alleine nicht schnell genug voran kommt, müssen Vorschriften und Subventionen die gewünschten Ergebnisse bringen. Eine gesunde Umwelt für die nachfolgenden
Generationen ist nur durch strenge Vorgaben im Umweltschutz zu erreichen. Zudem bieten
diese einen Anreiz zur Entwicklung umweltschonender Technologien.
Wer auf der Flucht ist, wird bei uns mit offenen Armen empfangen. Dafür setzen wir auf die
Errichtung angemessener Unterkünfte, genügend Angebote für Sprachkurse, eine gute Betreuung und die rasche Erteilung von Arbeitserlaubnissen. Um Armut, Perspektivlosigkeit
und Diskriminierung zu entgehen, wie es viele Menschen aus dem Westbalkan versuchen,
ist das Asylrecht nicht der richtige Weg. Wir fordern deshalb ein modernes Zuwanderungsrecht, das klare Kriterien für eine Einwanderung vorgibt und legale Zugänge zum Arbeitsmarkt erlaubt.
111
Partei der Sozialen Demokratie (PSD)
Für ein sozial gerechtes Baden-Württemberg!
Unsere Grundsätze
Hervorgegangen aus der Arbeiterbewegung ist unsere Partei traditionell eher arbeitnehmerund gewerkschaftsnah. Solidarität mit den Schwachen ist einer unserer Grundwerte. Wir
sehen daher die soziale und gesundheitliche Absicherung der Bürgerinnen und Bürger als
zentrale Aufgabe des Staates. Gute Arbeit, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie
Bildungsgerechtigkeit sind weitere Leitprinzipien unserer Partei.
Unsere Ausgangslage vor der Wahl
Bei der letzten Landtagswahl ist es uns gelungen, in einer Koalition mit der PÖD Regierungsverantwortung zu übernehmen. Unser Ziel ist die Koalition mit der PÖD fortzusetzen,
die eingeleiteten Reformen weiterzuführen sowie den Ministerpräsidenten zu stellen.
Unsere Schwerpunktthemen im Wahlkampf
Wir wollen in der Wirtschaftspolitik gute Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erreichen. So soll Baden-Württemberg auch in Zukunft für gefragte Fachkräfte
attraktiv sein. Regeln und Vorschriften für Unternehmen sind nur dann wirksam und sinnvoll,
wenn überprüft werden kann, ob sie eingehalten werden. Dazu müssen die betreffenden
Vorgänge von den Unternehmen konsequent dokumentiert werden. Eine Fortsetzung des
Wirtschaftswachstums und der Erhalt bestehender Arbeitsplätze in Industrie und Handwerk
sind für uns zentrale Themen.
Bereits heute sind vielerorts die Straßen durch das hohe Verkehrsaufkommen stark belastet.
Um dadurch entstehende Staus zu reduzieren, setzen wir auf einen verstärkten Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel, aber auch auf den gleichzeitigen Ausbau des Straßennetzes. Außerdem wollen wir massiv in die digitale Infrastruktur investieren.
Unser Kernanliegen in der Bildungspolitik ist, dass die Höhe des erworbenen Bildungsabschlusses nicht mehr vom Bildungsgrad des Elternhauses abhängt. Deshalb sollen die Kinder in Gemeinschaftsschulen länger gemeinsam lernen. Um auch jungen Eltern und Alleinerziehenden die Erwerbstätigkeit zu ermöglichen, soll zudem das Angebot an Kindertagesstätten und Ganztagsschulen ausgebaut werden.
Die Zukunft der Energieversorgung liegt für uns klar in den erneuerbaren Energien. Mit gezielten Subventionen soll sichergestellt werden, dass deren Ausbau zügig voran geht. Für
den Umweltschutz sind ehrgeizige Vorgaben und Regeln wichtig, allerdings sollten diese
nicht zu streng sein. Denn wenn Unternehmen dadurch steigende Kosten haben, könnten
Arbeitsplätze verloren gehen.
Durch Sprachkurse, eine intensive Betreuung und die rasche Erteilung von Arbeitserlaubnissen möchten wir eine schnelle Integration von Flüchtlingen erreichen. Damit keine Konkurrenz zu sozial schwachen Familien um günstigen Wohnraum entsteht, soll der soziale Wohnungsbau verstärkt werden. Politisch Verfolgten ist Asyl zu gewähren, die Zuwanderung und
Aufnahme von anderen Flüchtlingen, beispielsweise aus dem Westbalkan, müssen jedoch
gesetzlich geregelt werden. Wir unterstützen eine Aufnahme, wenn es auf unserem Arbeitsmarkt Bedarf gibt, zum Beispiel für Pflege- und Handwerksberufe oder als Ingenieure.
112
Partei der Liberalen Demokratie (PLD)
Zurück zur Freiheit in Verantwortung!
Unsere Grundsätze
Baden-Württemberg ist das Stammland der liberalen Demokratie. Als demokratische Kraft
der Freiheit setzen wir uns für Rechtsstaatlichkeit und eine freiheitliche Gesellschafts- und
Wirtschaftsordnung ein. Die Freiheit, aber gleichzeitig auch die Verantwortung des Einzelnen
ist für uns der Ausgangspunkt unserer Politik.
Unsere Ausgangslage vor der Wahl
Die letzte Landtagswahl hat der Partei der Liberalen Demokratie herbe Stimmenverluste beschert und uns zur kleinsten Landtagsfraktion in der Opposition gemacht. Für uns ist klar,
dass die derzeitige Regierungspolitik der Zukunftsfähigkeit des Landes Baden-Württemberg
langfristig schadet. Daher muss unser Ziel sein, wieder in den Landtag einzuziehen und
möglichst auch Regierungsverantwortung zu übernehmen.
Unsere Schwerpunktthemen im Wahlkampf
Wir setzen uns für weniger Vorschriften für die Wirtschaft im Land ein, sodass BadenWürttemberg ein attraktiver Standort bleibt. Die mittelständischen Unternehmen als Rückgrat
der baden-württembergischen Wirtschaft und Motor des Wohlstands sollen durch bessere
Rahmenbedingungen gestärkt werden. Wir fordern weniger Regulierung durch Behörden
und wollen eine bessere Förderung von neuen Ideen. Unternehmensgründer sollen mehr
Freiheiten und Unterstützung erhalten.
Mehr Geld für ein funktionierendes Verkehrsnetz und für schnelles Internet ist für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg besonders wichtig. Hierfür können gerne auch private
Geldgeber einbezogen werden. Um die Umwelt zu schonen, ist eine bessere Vernetzung
von Auto-, Bahn-, Bus- und Fahrradverkehr notwendig. Dabei darf es jedoch keinen Vorrang
für den Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel geben.
In der Bildungspolitik setzen wir grundsätzlich auf ein Schulsystem, das den unterschiedlichen persönlichen Leistungen der Schülerinnen und Schüler entspricht, wie es mit Hauptund Realschule sowie Gymnasium der Fall ist. Es darf deshalb keine Bevorzugung der Gemeinschaftsschulen geben, sondern es muss ein gerechter Wettbewerb aller Schultypen
untereinander stattfinden.
Energiepolitik muss den Verbrauchern Versorgungssicherheit und bezahlbaren Strom gewährleisten. Staatliche Zahlungen für einzelne Energieformen müssen abgeschafft werden,
um einen offenen und fairen Wettbewerb zu ermöglichen. Statt auf Verbote und Regulierungen zu setzen, muss die Entwicklung umweltschonender Technologien gefördert werden.
Nur so lassen sich ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit miteinander vereinbaren.
In der Flüchtlingsfrage setzen wir uns dafür ein, dass Menschen, die vor Krieg, Verfolgung
und Zerstörung fliehen, bei uns das Recht auf Asyl haben. Diese Flüchtlinge sollten schneller
in den Arbeitsmarkt integriert werden. Für diejenigen, die nicht asylberechtigt sind, wie beispielsweise Flüchtlinge vom Westbalkan, müssen klare Zuwanderungsregeln geschaffen
werden. Sie müssen zudem rasch in ihre Herkunftsländer zurückgeführt werden. Da die
Städte und Gemeinden die Hauptlast für die Unterbringung von Flüchtlingen zu tragen haben, müssen diese vom Land besser unterstützt werden.
113
15. A1 Vorlage Orientierungsschilder
Gasthaus
„Zum Ochsen“
114
Wahlkampfbüro
PCD
115
Wahlkampfbüro
PLD
116
Wahlkampbüro
PÖD
117
Wahlkampfbüro
PSD
118
Pressehaus
119
Marktplatz
„Am Holzmarkt“
120
Wahlbüro
Landtagswahl
2016
121
16. A2 Vorlage Wahlplakat
122
17. A3 Vorlage Wahlprogamm
123
18. A4 Amtliche Wahlbenachrichtigung
AMTLICHE WAHLBENACHRICHTIGUNG
für die
LANDTAGSWAHL
AMTLICHE WAHLBENACHRICHTIGUNG
für die
LANDTAGSWAHL
124
19. A5 Vorlage Wahlvorsteher/in und Wahlhelfer/in
AMTLICHE BENACHRICHTIGUNG
Sehr geehrte Dame / sehr geehrter Herr,
Sie wurden vom Bürgermeister zur Wahlvorsteherin / zum Wahlvorsteher für
die Landtagswahl am ___________ berufen.
Sie überwachen den ordnungsmäßen Ablauf der Wahlen und ermitteln danach
das Wahlergebnis.
Sie müssen am Wahltag bereits vor Öffnung der Wahllokale im Wahllokal anwesend sein, um Vorbereitungen zu treffen. Nach Schließung der Wahllokale
müssen Sie als Wahlleiter/in anwesend sein, bis alle Stimmen ausgezählt sind.
Zudem gilt:
Sie


müssen Ihr Amt unparteiisch wahrnehmen
sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.
Das Bürgermeisteramt
125
AMTLICHE BENACHRICHTIGUNG
Sehr geehrte Dame / sehr geehrter Herr,
Sie haben sich bei der Gemeinde um das Ehrenamt der Wahlhelferin / des
Wahlhelfers für die Landtagswahl am ___________ beworben. Sehr gerne
kommen wir auf Ihr Angebot zurück.
Sie müssen am Wahltag bereits vor Öffnung der Wahllokale im jeweiligen Wahllokal anwesend sein, um Vorbereitungen zu treffen. Nach Schließung der Wahllokale müssen alle Wahlhelfer/innen anwesend sein, bis alle Stimmen ausgezählt sind.
Zudem gilt:
Sie


müssen Ihr Amt unparteiisch wahrnehmen.
sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.
Das Bürgermeisteramt
126
20. A6 Vorlage Wählerliste
Wählerliste
Für die Landtagswahl ________ im Wahlkreis _____________
Name
Vorname
Alter
Wohnort
Unterschrift
127
20. A7 Vorlage Amtlicher Stimmzettel
AMTLICHER STIMMZETTEL
für die Wahl zum Landtag von Baden-Württemberg
am ___________ im Wahlkreis _____________________
Jeder Wähler / jede Wählerin hat eine Stimme.
Bitte nur in einen der nachstehenden Kreise ein Kreuz X setzen.
Erstkandidat/in
1
Partei der Christlichen
Demokratie
________________, _______________
PCD
Erstkandidat/in
2
________________, _______________
Erstkandidat/in
3
Partei für Ökologie und
Demokratie
PÖD
Partei der Sozialen Demokratie
________________, _______________
PSD
Erstkandidat/in
4
Partei der Liberalen Demokratie
________________, _______________
PLD
128
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