Wer macht’s? – Der Weg in den Landtag Planspiele zum Landtag von Baden-Württemberg Planspiel 2: Parteien stellen sich zur Wahl 1 1. Inhaltsverzeichnis 1. Inhaltsverzeichnis .............................................................................................................. 2 2. Detaillierter Ablaufplan Planspiel 2: „Parteien stellen sich zur Wahl“ ................................. 4 3. Kurzer Ablaufplan Planspiel 2 „Parteien stellen sich zur Wahl“ .......................................... 7 4. Rollenspezifischer Ablaufplan des Tages .......................................................................... 9 5. Kopierleitfaden für Planspiel 2 ..........................................................................................10 6. Materialien für die Durchführung des Szenarios Großstadt...............................................11 6.1 Rollenverteilungsschlüssel Szenario Großstadt ...........................................................11 6.2 M1 Szenario Großstadt ...............................................................................................12 6.3 M1.1 Bürgerrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Großstadt ..................................13 6.4 M1.2 Kandidatenrollen mit Arbeitsanweisungen für Szenario Großstadt .....................21 7. Materialien für die Durchführung des Szenarios Ländlicher Raum....................................29 7.1 Rollenverteilungsschlüssel Szenario Ländlicher Raum ................................................29 7.2 M2 Szenario Ländlicher Raum ....................................................................................30 7.3 M2.1 Bürgerrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Ländlicher Raum .......................31 7.4 M2.2 Kandidatenrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Ländlicher Raum................39 8. Materialien für die Durchführung des Szenarios Umgebung Großstadt ............................47 8.1 Rollenverteilungsschlüssel Szenario Umgebung Großstadt ........................................47 8.2 M3 Szenario Umland Großstadt .................................................................................48 8.3 M3.1 Bürgerrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Umgebung Großstadt ...............49 8.4 M3.2 Kandidatenrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Umgebung Großstadt ........57 9. Materialien für die Durchführung des Szenarios Mittelgroße Stadt ...................................65 9.1 Rollenverteilungsschlüssel Szenario Mittelgroße Stadt ...............................................65 9.2 M4 Szenario Mittelgroße Stadt ....................................................................................66 9.3 M4.1 Bürgerrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Mittelgroße Stadt.......................67 9.4 M4.2 Kandidatenrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Mittelgroße Stadt ...............75 10. M5 Presserollen .............................................................................................................83 11. M6 Presseleitfaden für Pressevertreter/in 1 und 3 ..........................................................85 12. M7 Presseleitfaden für Pressevertreter/in 2 und 4 ..........................................................92 13. M8 Milieubürgerrollen .....................................................................................................98 14. M9 Parteiprofile ............................................................................................................110 15. A1 Vorlage Orientierungsschilder .................................................................................114 2 16. A2 Vorlage Wahlplakat .................................................................................................122 17. A3 Vorlage Wahlprogamm............................................................................................123 18. A4 Amtliche Wahlbenachrichtigung ..............................................................................124 19. A5 Vorlage Wahlvorsteher/in und Wahlhelfer/in ............................................................125 20. A6 Vorlage Wählerliste .................................................................................................127 3 2. Detaillierter Ablaufplan Planspiel 2: „Parteien stellen sich zur Wahl“ PHASE LERNZIEL 1. Warm Up und Ablauf des Tages Teilnehmende (TN) lernen die Spielleitung (S) und die LpB kennen und werden auf den Tag eingestimmt. 2. Thematische Einführung 3. PlanspielMethode 4. Planspielsetting INHALT A VORBEREITUNGSPHASE Raum 1: Flipchart, Beamer, Bestuhlung U-Form oder frontal TN wissen über die Funktionen des Landtags sowie über die aktuell vertretenen Parteien Bescheid und können Regierung und Opposition zuordnen. TN kennen das Datum der nächsten Landtagswahl. TN kennen die Planspielmethode. Den TN ist bewusst, dass der Tag losgelöst vom Unterricht ist. TN kennen die fiktiven Parteien und die Schwerpunktthemen im Wahlkampf des Planspiels. Außerdem lernen sie das Szenario und den von der S gewählten, fiktiven Wahlkreises kennen. S stellt sich und LpB vor. S gibt Info über generellen Ablauf des Tages (Pausen). METHODE RAUM/ZEIT Spiel zum Einstieg TIPP: Ablaufplan des Tages sichtbar im Raum 10 Minuten Präsentation 20 Minuten Je nach gewähltem Szenario M1, M2, M3 ODER M4. Ggfs. Präsentation 15 Minuten TIPP: Ablauf der Simulationsphase 5 Minuten S gibt thematische Einführung zum Landtag und zur Landtagswahl. S erklärt Planspielmethode und Rollenübernahme, die losgelöst vom Unterricht ist. S gibt Überblick über die fiktiven Parteien, den Wahlkreis und das Szenario des Planspiels. S. erklärt das Ziel des Planspiels. TN kennen das Ziel des Planspiels. 5. Planspielziel + Szenario + Rollensetting des Planspiels TN kennen das Szenario des Wahlkreises. TN kennen die unterschiedlichen Rollen, die während des Planspiels zur Verfügung stehen. TN lesen Szenario. S bespricht das Szenario Abschnitt für Abschnitt mit TN. Wichtige Punkte werden besprochen, TN stellen Fragen. S stellt unterschiedliche Rollen und Bedeutung im Planspiel vor, v.a. wird die Wichtigkeit der Presserollen betont. TN werden darauf hingewiesen, sich in der Pause zu überlegen, wer gerne Presse-/ Kandidatenrollen übernehmen möchte. 6. Ablauf des Planspiels Die TN wissen über die einzelnen Phasen der Planspielsimulation Bescheid. Pause 1: 5 Minuten S. stellt den Tagesablauf vor, sowie Besonderheiten bzgl. Pausen. 4 S. verteilt die Rollen. 7. Rollenverteilung und Einarbeitung TN kennen ihre Rolle und wissen diese umzusetzen TN lesen sich selbstständig anhand ihrer Rollenkarten in ihre Rolle ein. S. beantworten mögliche Rückfragen. TN geben ihrer Rolle einen Vor- und Nachnamen. sichtbar im Raum Materialpaket (Rollenprofile M1.2, M2.2, M3.2 ODER M4.2, außerdem M5/M6, M7 und M8) Namensschilder) TIPP: bunte Stifte für Namen je nach Rolle, Textmarker zur Markierung der nichtwahlberechtigten Personen 15 Minuten B SIMULATIONSPHASE Raum 1 und 2: zeitgleich und abwechselnd 1. Wahlkampfvorbereitung TN erkennen unterschiedliche Positionen zu einem Thema (auch innerhalb der eigenen Gruppe), kennen Inhalte der Parteien und können sich hierzu positionieren. TN handeln je nach rollenspezifischer Aufgabenstellung*. 2. Wahlkampfauftakt auf dem Marktplatz mit Infophase TN lernen fiktive Parteien und ihre Kandidaten kennen und bilden sich Meinung. TN handeln je nach rollenspezifischer Aufgabenstellung*. 3. Vorbereitung der Podiumsdiskussion- TN können Ansichten und Meinung in Fragen ausdrücken. TN bereiten sich je nach rollen-spezifischer Aufgabenstellung* auf die Podiumsdiskussion (PD) vor. 4. Podiumsdiskussion 5. Wahltag Pause 2: 10 Minuten R2 Umbau zum Wahlbüro TN erkennen die Funktion der Presse hinsichtlich der politischen Willensbildung. TN verstehen wie ein politischer WillensbildungsTN beteiligen sich je nach rollenspezifischer prozess aussehen kann und kennen unterschiedli- Aufgabenstellung* an der PD. che Formen des Wahlkampfes. TN kennen das Wahlsystem bei einer Landtagswahl. TN richten Wahl aus, gehen wählen, zählen Ergebnis aus und verkünden dieses. A1: für R1 + R 2 A2 + A3 für Kandidaten M9 für Bürger Moderationskoffer, 5 Stellwände, Pinnadeln, Klebeband 30 Minuten R1 + R2 Glocke 30 Minuten R2 Moderationskoffer UMBAU Raum 1 für Podiumsdiskussion 10-15 Minuten R1/R2 A4 + A5 45 Minuten R1 A6 + A7 20 Minuten R2 5 TN kennen die Wahlgrundsätze. TN kennen die Funktion ehrenamtlicher WahlhelDanach legen die TN ihre Rollen ab. fer. Pause 3: 5 Minuten C AUSWERTUNGSPHASE Raum 1 (Raumgestaltung je nach Methode TN bewerten ihre Leistung/das Ergebnis innerhalb des Planspiels. Es folgt eine ReTN können den gelernten Mehrwert der Veranstal- flexion über das Gelernte und anschließend tung formulieren und dabei auch kritisch zu einzel- die Übertragung in die Realität. Dabei stelnen Punkten Stellung nehmen. len die S. anhand eines Leitfadens konkrete TN können den Wahlkampf kritisch reflektieren. Fragen. S. muss bei Übertragung auf Realität auch 1. Reflexion TN wissen über Auszählungsverfahren, Übertradas Wahlkreis-Wahlergebnis einordnen. gung des Wahlkreisergebnisses auf Landesebene, Übertragung des Wahlergebnisses des etc. Bescheid. Planspiel-Wahlkreises auf Landesebene ist TN können einen Bezug zur LT-Wahl in der Realinicht möglich. → Wie funktioniert es aber in Realität? tät herstellen. Spielleitung gibt einen inhaltlichen Input über das Auszählverfahren. TN können Gelerntes einordnen und bewerten. S. wenden eine Evaluationsmethode an für 2. Evaluation abschließendes Feedback zur Veranstaltung Gesamt: 225-240 Minuten ohne Pausen Leitfaden: Reflexionsmethoden Leitfaden: Evaluationsmethoden 20 Minuten 10 Minuten *rollenspezifische Aufgabenstellung: Die rollenspezifischen Arbeitsanweisungen sind ausführlich auf den einzelnen Rollenprofilen und in den Presseleitfäden zu finden. Die S sollte sich je nach Arbeitsteilung (Presseassistenz o. Person des Bürgerdialogs) in die Aufgabenstellungen ihrer zugewiesenen “Rollengruppe” vor der Durchführung intensiv einarbeiten. 6 3. Kurzer Ablaufplan Planspiel 2 „Parteien stellen sich zur Wahl“ A EINFÜHRUNG LandeskundlichEinführung zum Landtag von Baden- Württemberg (Wahlsystem, Wahlkreise, politische EinErst- und Zweitkandidat, Parteien in BW) führung Planspielspezifische EinfühPräsentation der fiktiven Parteien und ihrer Schwerpunktthemen rung Vorbereitete Folien 10min Tabellarische Übersicht 10 min Szenario Einführung in das Wahlkreisszenario, Erläuterung des Planspielziels und der Ablaufplanung WK-Szenario 20 bis 25 min Rollenverteilung Erklärung verschiedener Rollen im Planspiel und Rollenverteilung Rollenprofile inkl. Namensschilder 15 min Rollenprofile sowie Presse- und Kandidatenleitfaden, vorbereitete Plakate 30 min B SIMULATIONSPHASE 1. Wahlkampfvorbereitung TN bereiten sich auf Wahlkampfauftakt vor: Einlesen in rollenspezifische Aufgaben 2. Wahlkampfauftakt auf dem Marktplatz Jeder Erstkandidat hält kurze Vorstellungsrede, anschließend Austausch von Bürgern und Kandidaten, Presse führt Umfrage durch 3. Vorbereitung der Podiumsdiskussion Presse bereitet Podiumsdiskussion vor, Regieplan 4. Podiumsdiskussion Presse moderiert Podiumsdiskussion, Bürger stellen Fragen, Kandidaten diskutieren mit Publikum Wahlbenachrichtigung 45 min 5. Wahltag TN gehen wählen Stimmzettel 20 min Kandidaten bereiten Thema der Podiumsdiskussion vor 30 min Bürger überlegen sich Fragen 10 bis 15 min 7 C AUSWERTUNGSPHASE Spielanalyse Analyse des Ablaufs und Spielgeschehens Spielreflexion a) Reflexion und Bewertung der eigenen Rolle persönlich und im Planspiel b) Übertragbarkeit auf Realität 30 min 8 4. Rollenspezifischer Ablaufplan des Tages Spielphase 1. Wahlkampfvorbereitung Bürger/innen - beim Stammtisch Austausch mit anderen Bürger/innen - aufgrund von gemeinsamen Interessen Gruppen bilden - Programm der Parteien lesen - Fragen/Forderungen an Politik überlegen Presse Presse 1+3 - Meinungsumfrage der Bürger/innen vorbereiten Presse 2+4 - Interviewfragen für Kandidat/innen vorbereiten - Präsentieren der Partei am Wahlkampfstand -kurze Vorstellungsrede -Interviews mit Presse -gehen über den Markt und informieren sich über Themen der Parteien - Fragen stellen, Gespräch suchen Presse 1+3 - führt Meinungsumfrage durch Presse 2/4 - begleiten Bürger und notieren Kandidatennamen - Interviews nach Vorstellungsrunde 3. Vorbereitung Podiumsdiskussion (PD) - Vorbereitungen auf PD - Vorbereitungen auf PD - Vorbereitungen auf PD 4. Podiumsdiskussion - sich vorstellen und Statements abgeben - Fragen der Presse und der Bürger/innen beantworten 5. Wahltag - Wahl im Wahlbüro 2. Marktplatz mit Infostand Kandidat/innen - Kandidatenpaare einigen sich auf eine gemeinsame Position - Kandidatenpaare erstellen gemeinsam Wahlplakat & Wahlslogan + Wahlprogramm e Pause: 10 Minuten Umbau von Raum 2 in Wahlbüro - Fragen an Kandidat/innen stel- - Presse moderiert PD (anhand des len Leitfadens) - Presse ruft abschließend zur Wahl !Sonderrolle! auf - Wahlleiter/in verteilt Wahlbe- Presse erteilt Wahlleiter/in das Wort nachrichtigung - Wahl im Wahlbüro - Wahl im Wahlbüro !Sonderrolle! - Wahlhelfer/in zählt Stimmen aus - verkündet das Ergebnis für den Wahlkreis Spielleitung T1 Presseassistenz Standaufbau/ -gestaltung Verständnis T2 Betreuung Kandidaten + Bürger T1 Presseassistenz Zeit 30 30 T2 Umbau Raum 1 für PD 10 45 20 9 5. Kopierleitfaden für Planspiel 2 Bevor die Materialien für das Planspiel zusammengestellt werden können, muss sich die Spielleitung für eines der vier zur Verfügung stehenden Szenarien entscheiden (Großstadt, Ländlicher Raum, Umgebung Großstadt, Mittelgroße Stadt). Dementsprechend werden dann auch die Materialien ausgewählt. Es hat sich aus Übersichtsgründen bewährt, möglichst viele Materialien auf eine Seite bzw. auf Vorder- und Rückseite eines Blattes zu kopieren, zum Beispiel den Presseleitfaden. Die Schülerinnen und Schüler haben es dann zu Beginn des Planspiels nur mit wenigen Blättern zu tun, ein wichtiger Aspekt hinsichtlich der Motivation und des Spaßfaktors im Planspiel. Die Milieubürgerrollen dienen zum Auffüllen der Bürgerrollen und werden erst bei einer Teilnehmerzahl von über 18 Schülerinnen und Schülern benötigt. Wie viele Milieubürger(rollen) benötigt werden, zeigt der jeweilige Rollenschlüssel der Szenarien. Folgende Tabelle dient als Kopierleitfaden zum Zusammenstellen der für das Planspiel benötigten Unterlagen. Material Szenario (entweder M1,M2, M3 ODER M4) Bürgerrollen mit Arbeitsanweisungen (entweder M1.1, M2.1, M3.1, ODER M4,1) Kandidatenrollen mit Arbeitsanweisungen (entweder M1.2, M2.2, M3.2 ODER M4.2) Presserollen M5 Anzahl an Kopien Gemäß Anzahl der Teilnehmenden Alle 8 Bürgerrollen müssen einmal kopiert werden Presserollen müssen einmal kopiert werden Bei einer Teilnehmerzahl von 18-23: Nur 2 Pressevertreter werden benötigt, d.h. Presserolle 1 + 2. 24 Teilnehmer: Presserolle 3 25 Teilnehmer: Presserolle 4 Presseleitfaden M6 (PR 1/3) Gemäß Anzahl der Presserollen 1-2 mal Gemäß Anzahl der Presserollen 1-2 mal Anzahl siehe Rollenschlüssel des jeweiligen Szenarios. 18-23 Teilnehmende: 1 mal Ab 24 Teilnehmenden: 2 mal 18-24 Teilnehmende: 1 mal Ab 25 Teilnehmenden: 2 mal Milieubürgerrollen werden erst ab >18 Teilnehmenden zum Auffüllen der Bürgerrollen benötigt. Presseleitfaden M7 (PR 2/4) Milieubürgerrollen M8 Parteiprofile M9 Alle 8 Kandidatenrollen müssen einmal kopiert werden Vorlage Wahlplakat A2 Jedes Parteiprofil sollte 2-5 Mal kopiert werden Alle Schilder müssen einmal kopiert werden A2 muss 4 mal kopiert werden Vorlage Wahlprogramm A3 Vorlage Wahlbenachrichtigung A4 Vorlage Wahlvorsteher + Wahlhelfer A5 Vorlage Wählerliste A6 Vorlage Amtlicher Stimmzettel A7 A3 muss 4 mal kopiert werden Gemäß Anzahl der wahlberechtigten Teilnehmenden Jede Vorlage muss einmal kopiert werden Muss einmal kopiert werden Gemäß Anzahl der wahlberechtigten Teilnehmenden Orientierungsschilder A1 Besonderheiten Jedes Kandidatenpaar erhält 2 Wahlplakate Siehe Rollenschlüssel des jeweiligen Szenarios. 10 6. Materialien für die Durchführung des Szenarios Großstadt 6.1 Rollenverteilungsschlüssel Szenario Großstadt Planspiel 2: Großstadt Teilnehmer Nummer Funktion Parteizuordnung/pol. Engagement Themenschwerpunkt Pflichtrollen Kandidatinnen/Kandidaten 1 2 3 4 5 6 7 8 K1 K2 K3 K4 K5 K6 K7 K8 Erstkandidat PCD Zweitkandidat/in PCD Erstkandidatin PÖD Zweitkandidat/in PÖD Erstkandidat PLD Zweitkandidat/in PLD Erstkandidat PSD Zweitakandidat/in PSD 9 10 11 12 13 14 15 16 B1 B2 B3 B4 B5 B6 B7 B8 FÖJler/in Rentner/in Verkäufer/in Ingenieur/in Unternehmer/in Juwelier/in Studierende/r Kraftfahrer/in 17 18 P1 P2 Presse 1 Presse 2 Straßenbau, neue Wohn- und Gewerbeflächen Straßenbau, neue Wohn- und Gewerbeflächen; Wirtschaftstdort ticketfreier ÖPNV, Luftverschmutzung,Verkehr Fahrrad- und Fußgängerstraßen, steigende Mieten Infrastruktur, Verkehr,Wirtschaftsstandort, "Freiheit" Infrastruktur, Wirtschaftsstandort, neue Wohn- und Gewerbeflächen, das "gute Leben" ÖPNV-> Schiene, Ablehnung der Umgehungsstraße, eher monothematisch steigende Mieten, Enagagement und Fördermaßnahmen für finanziell schwächer Gestellte Bürger JökA, "Für die Natur - gegen die Umgehungsstraße" Verwurzelt in… Vorsitzende/r Unternehmerverband Hengstau und Umgebung Unternehmerverband Hengstau und Umgebung Luftverschmutzung, Fahrradstraßen, Umwelt ÖPNV, Umweltbelastung, steigende Mieten steigende Mieten; ticketfreier ÖPNV Straßen; "Freiheit"- keine Einschränkungen und Regelungen, das "gute Leben" Wirtschaftsstandort, Arbeitsplätze, Erschließung neuen Wohnraums Wirtschaftsstandort, Luftverschmutzung, Verkehr Straßenbau, neue Wohn- und Gewerbeflächen, "Parteisoldat/in" sichere Arbeitsplätze, mehr Straßen, weniger Tempolimits und auf gar keinen Fall Fahrverbote Presse Zusatz/Aufstockung Bürger/innen und Presse 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 Legende B9 B10 B11 B12 B13 P3 P4 B14 B15 B16 B17 B18 B19 B20 Abiturient KFZ Mechatroniker Informatiker Diplomingenieur Arbeitsuchend Presse 3 Presse 4 Professor Arzt Schlosser Aufstockerin Bankkauffrau Selbstständig Sonderpädagoge Internet Mieten Internet, Flüchtlinge, Bildungssystem Flüchtlinge, Erneuerbare Energien Kitas Infrastruktur, Internet, Bildungssystem Flüchtlinge, Bildung Absicherung/Arbeit, ÖPNV Flüchtlinge Absicherung, Erneuerbare Energie Flüchtlinge Kitas PSD PÖD PLD PLD nicht wahlberechtigt potenzieller Nichtwähler 11 6.2 M1 Szenario Großstadt Das 200.000 Einwohner zählende Hengstau Wahlkreis Hengstau II liegt im Nordwesten des Landes BadenArbeitslosigkeit: leicht über dem LandesWürttemberg. Die malerische Altstadt mit ihren durchschnitt verwinkelten Gassen, Fachwerkhäusern und Altersdurchschnitt: jünger als der Lankleinen Geschäften lädt sowohl Touristen als desdurchschnitt auch Einwohner zum Bummeln ein. Internetgeschwindigkeit: schnell Mit einer renommierten Technischen Hochschu- Regierungsbezirk: Karlsruhe le und einem Forschungsinstitut für UmweltStadtteile im Wahlkreis: Kirscheck, Wetechnik gilt Hengstau als attraktiver Standort für genau, Fohlendorf, Kappling, HelmutshüInnovation und Wissenschaft über die Landes- gel, Schleifersiedlung grenzen hinaus. Das zieht neben Studierenden Hengstau ist bekannt für seine Fachmesse aus allen Landesteilen auch Firmen mit dem Schwerpunkt Klima- und Energietechnik nach für Umwelt- und Energietechnik. Hengstau. Durch den seit Jahren anhaltenden Wirtschaftsaufschwung ziehen auch immer mehr junge Familien mit Kindern in die Stadt, Wohnungsmangel und steigende Mieten sind die Folge. Hengstau ist so im letzten Jahr bis in die Top 10 der Städte mit den teuersten Mieten Deutschlands aufgestiegen. Außerdem sind die Straßen im Innenstadtbereich und die Zubringerstraßen zur Autobahn überlastet. Das führt zu langen Staus und zu hoher Luftverschmutzung. Das Kirschecker Tor gilt aufgrund der sehr hohen Feinstaubbelastung als eine der schmutzigsten Kreuzungen des Landes. Selbst die EU-Kommission ist bereits tätig geworden und erwartet klare Aussagen und Maßnahmen. Falls sich die Werte nicht bessern, drohen sechsstellige Bußgelder je Überschreitungstag. In den letzten Monaten spitzt sich unter anderem die Debatte um den Bau einer Umgehungsstraße durch Teile des Naherholungsgebietes „Kirschecker Wiesen“ zu. Hengstau wird seit Jahren von einem Oberbürgermeister der Partei für Ökologie und Demokratie (PÖD) regiert, gilt als Hochburg für die Partei und damit als sicherer Wahlkreis. Szenario Im Wahlkreis II von Hengstau tritt der langjährige Abgeordnete, der bisher das Direktmandat für die PÖD gewonnen hatte, nicht mehr an. Er hat den parteiinternen Wettbewerb gegen die aktuelle Umweltministerin, die bisher kein Landtagsmandat hatte, verloren. Für die PSD stellt sich der amtierende Minister für Verkehr und Infrastruktur zur Wahl. Er ist über das Zweitmandat seit längerer Zeit im Landtag vertreten. Für die PCD tritt ein in Hengstau gut vernetzter Bankkaufmann an, da der bisherige Erstkandidat aus Altersgründen von einer Kandidatur Abstand genommen hat. Für die PLD kandidiert der ehemalige Justiz- und Innenminister, der seit über 20 Jahren Mitglied des Landtags ist, allerdings bisher in einem anderen Wahlkreis. Der Wahlkampf der Parteien findet wie bei allen Wahlen seinen Höhepunkt bei einer zentralen Veranstaltung auf dem Marktplatz. Die Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeitenden der Presse besuchen die Stände der Parteien und informieren sich über Kandidatinnen und Kandidaten und deren Themen. Der Marktplatz ist ein bekannter Ort des Dialogs. Ob Kundgebungen oder Demonstrationen, viele Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises engagieren sich hier für eine lebendige Demokratie. 12 6.3 M1.1 Bürgerrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Großstadt Bürger/in Nr. 1 Name:_______________ 19 Jahre ledig Absolvent/in eines Freiwilligen Ökologischen Jahres Wohnort: Hengstau, Stadtteil Kirscheck Mitglied der PÖD Sie sind 19 Jahre, absolvieren gerade ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) beim Landesamt für Denkmalpflege und wohnen gemeinsam mit anderen Freiwilligen in einem kleinen Haus in der Nähe des Naherholungsgebietes „Kirschecker Wiesen“. Im nächsten Sommersemester möchten Sie mit dem Studium der „Umwelt- und Klimatechnologien“ an der örtlichen technischen Hochschule beginnen. Sie sehen große Schwierigkeiten auf Hengstau zukommen. Neben der enormen Luftverschmutzung ist der ständig zunehmende Auto- und LKW-Verkehr sehr problematisch. Dafür müssen Lösungen gefunden werden. Gerade in einer Stadt wie Hengstau, in der die PÖD die tonangebende Partei ist und es neben der Hochschule auch zahlreiche Unternehmen gibt, die sich mit Verkehrs- und Umwelttechnologien befassen. Sie waren bei der Gründungssitzung der Bürgerinitiative „Für die Natur – gegen die Umgehungsstraße“ dabei. Nun geht es darum, Mitstreiter/innen zu finden und aktiv zu werden. Sie setzen sich für den Ausbau des ÖPNV und insbesondere von Fahrradstraßen in der Innenstadt ein. Zudem gehören Sie der Jugendorganisation der PÖD sowie seit wenigen Wochen auch der PÖD selbst an. Bei der baldigen Landtagswahl sind Sie zum ersten Mal wahlberechtigt. Deshalb freuen Sie sich darauf. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 13 Bürger/in Nr. 2: Name:_______________ 73 Jahre verwitwet, drei Kinder Rentner/in Wohnort: Hengstau, Stadtteil Fohlendorf Mitglied der PCD Sie waren bis zu Ihrer Pensionierung als Lehrer/in am Gymnasium des bürgerlichen Hengstauer Uferviertels tätig, in dessen Umgebung Sie auch heute noch leben. Nach dem Tod Ihrer Lebenspartnerin/ Ihres Lebenspartners vor einigen Jahren möchten Sie sich neben der Zeit, die Sie mit Ihren Kindern und Enkeln verbringen, auch wieder stärker gesellschaftlich und politisch engagieren. Bereits in den 1980er und 1990er Jahren saßen Sie für die PCD im Gemeinderat Hengstaus und waren stets auf Ausgleich zwischen den politischen Lagern bedacht. Aus dieser Zeit sind Sie älteren Bürgerinnen und Bürgern gut bekannt und in Hengstau vernetzt. Besonders im Bereich Verkehr, aber auch in der Stadtplanung entfernen Sie sich immer weiter von der eigentlichen Linie der PCD. Der Fokus auf den Bau weiterer Straßen, der auch Ihr Viertel unmittelbar am Rhein und in der Nähe der „Kirschecker Wiesen“ durch eine neue Straße betreffen würde, ist Ihnen ein Dorn im Auge. Sie fordern bessere Fahrradwege für Ihr E-Bike und einen Ausbau des Busnetzes. In der Kirchengemeinde, die auch benachbarte Viertel miteinschließt, sind Sie immer häufiger mit den Sorgen Ihrer Mitbürger/innen konfrontiert. Anders als Sie, die/der Sie bereits in den 1970er Jahren ein Eigenheim erworben haben, kommen diese nicht mehr mit den steigenden Mieten und Grundstückspreisen zurecht. Hier müssen dringend Lösungen gefunden werden. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 14 Bürger/in Nr. 3: Name:_______________ 49 Jahre geschieden, drei Kinder Verkäufer/in Wohnort: Hengstau, Stadtteil Schleifersiedlung Sie leben seit Jahren geschieden und fühlen sich mit Ihren drei Kindern und Ihrer schwierigen beruflichen Situation - Sie arbeiten als Verkäufer/in in Teilzeitanstellung in einem örtlichen Supermarkt – von einigen aktuellen Entwicklungen abgehängt. Besonders diee steigenden Mieten bei gleichbleibenden Gehältern in Ihrer Branche haben dazu geführt, dass Sie sich verschulden müssen, um überhaupt in Ihrer aktuellen Wohnung bleiben zu können. Mit einem kostenfreien öffentlichen Nahverkehr wäre Ihnen auch sehr geholfen, da die Ticketpreise eine große Belastung darstellen. Die hohe Luftbelastung macht Ihnen Angst, denn Sie fürchten um die Gesundheit Ihrer Kinder. Ebenfalls liegt Ihnen die Schulbildung Ihrer Kinder besonders am Herzen. Sie sehen das Konzept der Gemeinschafts- und Ganztagsschulen als sinnvoll an. Alleinerziehende, wie Sie es sind, hätten so die Möglichkeit, einer Ganztagsbeschäftigung nachzugehen. Auch sehen Sie in der Gemeinschaftsschule die Möglichkeit, dass Ihre Kinder eine ideale Förderung erhalten und so eine gute Perspektive für Ihren Start in das Arbeitsleben erhalten. Sie haben in den letzten Jahren nicht an Wahlen teilgenommen. Durch Ihre Angst vor der Zukunft und Ihre finanzielle Notlage könnte sich Ihre Einstellung zur Wahl aber ändern. Bisher finden Sie sich im Wahlprogramm der PSD am ehesten wieder. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 15 Bürger/in Nr. 4: Name:_______________ 38 Jahre verheiratet, ein Kind Ingenieur/in Wohnort: Hengstau, Stadtteil Schleifersiedlung Seit Sie vor zehn Jahren aufgrund eines Jobangebots eines Hengstauers Energietechnikunternehmens in die Stadt gekommen sind, fühlen Sie sich hier sehr wohl. Auch Ihre Partnerin/Ihr Partner arbeitet in einem Hengstauer Unternehmen und sie konnten sich vor einigen Jahren eine aufwendig sanierte, großzügige Altbauwohnung im historischen Ortskern von Hengstau kaufen. Sie legen Wert auf Ihre Freiheit in allen Lebensbereichen: höhere Steuern und Abgaben oder andere Gängelungen von Seiten der Politik stören Sie sehr. Sie schätzen an Hengstau bisher die guten Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten und die Nähe zu Karlsruhe, wo Sie studiert haben. Eine bessere Straßenanbindung nach Karlsruhe und an die Autobahn würden Sie begrüßen, um häufiger am Wochenende in einen Kurzurlaub zu starten. Prinzipiell engagieren Sie sich nicht bei Wahlen – kurz gesagt, Ihnen geht es gut und solange es nicht danach aussieht, als würden Entscheidungen getroffen werden, die das negativ beeinflussen, bleibt das auch so. Sollte es aber dazu kommen, dass Sie sich in Ihren Interessen und Freiheiten eingeschränkt sehen, werden Sie vehement gegen die entsprechenden Parteien Stimmung machen. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 16 Bürger/in Nr. 5: Name:_______________ 65 Jahre verheiratet, zwei Kinder Unternehmer/in Sie sind Gründer/in der „Hengstauer Klimatechnik GmbH“ und seit Jahrzehnten eine Stütze der Gemeinde. Ihr Wort zählt viel. Als Vorsitzende/r des örtlichen Unternehmerverbandes haben Sie eine Gruppe gewichtiger Persönlichkeiten hinter sich. In Ihren Betrieben sind tausende von Menschen angestellt, die Ihre Erfahrung und Ihr politisches Urteil sehr schätzen. Ihr Konzern ist wie viele andere in Hengstau in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Sie haben viele Arbeitsplätze geschaffen, Ihre Angestellten haben die Stadt wachsen lassen und ihrerseits mit Steuereinnahmen dem Stadt- wie auch dem Landeshaushalt genutzt. Damit dies so bleibt muss auch Hengstau attraktiv bleiben – für Unternehmen wie für die Menschen. Wohnort: Hengstau, Stadtteil Helmutshügel Daher setzen Sie sich für eine niedrigere Gewerbesteuer, den Ausbau der zentralen Verkehrsstraßen, die Erschließung neuer Wohngebiete und den Ausbau der Hochschule ein. Da Sie finanziell sehr gut dastehen, wären Sie bereit, aus eigener Tasche die gesamten Kosten für einen neuen Lehrstuhls für mindestens fünf Jahre zu übernehmen. Das würde der Stadt und dem Land weiteres Ansehen bringen. Sie sind sehr gespannt, welche Kandidatinnen und Kandidaten der vier Parteien auf Sie zukommen, um Sie für eine Unterstützung im Wahlkampf zu gewinnen. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 17 Bürger/in Nr. 6: Name:_______________ Ihre Familie betreibt in der Hauptstraße Hengstaus seit mehreren Generationen ein bekanntes Juweliergeschäft – kaum ein Ehepaar in Hengstau hat seine Ringe nicht in Ihrem Laden erstanden. 47 Jahre Die aktuellen Entwicklungen in der Hengstauer Innenstadt lassen Sie jedoch Einbußen befürchten. Ständiger Stau, verheiratet, keine Kinder LKWs, die auf dem Weg aus dem Industriegebiet zur AutoJuwelier/in bahn die Innenstadt verstopfen und die starke Luftverschmutzung machen das Flanieren und Shoppen in der Wohnort: Hengstau, Stadtteil Innenstadt immer unattraktiver. Da sich Ihr Haus in FamiWegenau lienbesitz befindet, können Sie eigentlich mit einer Wertsteigerung rechnen, die Verkehrssituation mindert diese Perspektive jedoch. Eigentlich hatten Sie geplant, Ihren Laden in einigen Jahren zu verkaufen und sich in Spanien zur Ruhe zu setzen. Jetzt befürchten Sie, dass Ihnen das nicht möglich sein wird. Sie erwarten von den Kandidatinnen und Kandidaten bei der anstehenden Landtagswahl, dass Sie gemeinsam mit der Kommunalpolitik – Sie sitzen im Gemeinderat – Lösungen vor allem für dieses Problem finden. Eventuell muss ein neues Verkehrskonzept für die Innenstadt entworfen werden. Sie können sich dabei durchaus vorstellen, die Gewerbesteuer zur Finanzierung zu erhöhen, wenn dadurch eine verbesserte Situation in der Innenstadt zu erwarten ist. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 18 Bürger/in Nr. 7: Name:_______________ 23 Jahre ledig, keine Kinder Student/in Wohnort: Hengstau, Stadtteil Kirscheck Sie studieren im 50 Kilometer entfernten Heidelberg Politikwissenschaft und Theologie und stehen kurz vor Ihrem Bachelorabschluss. Geboren und aufgewachsen sind Sie in Hengstau, wo Sie bis heute die Wochenenden und Semesterferien verbringen. Sie träumen davon, irgendwann mal im Bundestag zu sitzen und engagieren sich seit Ihrer frühen Jugend in der PLD. Sie kennen wichtige Politiker/innen auf kommunaler und Landesebene und wollen sich diese Kontakte für Ihre politische Karriere zunutze machen. Sie sind bereit, sich im Wahlkampf über alle Maßen zu engagieren, so dass es für die PLD endlich wieder zum Direktmandat reicht. Inhaltlich sehen Sie in den Positionen der PLD zu den Themen Wirtschaft, Verkehr, umweltschonende Technologien und Asylrecht den einzig richtigen Weg und wundern sich, warum das nicht viel mehr Bürgerinnen und Bürgern Hengstaus einleuchtet. Mitglied der PLD Weniger Vorschriften für die Wirtschaft, weniger Bürokratie, eine bessere Vernetzung der Verkehrsmittel, Versorgungssicherheit durch bezahlbaren Strom, mehr Wachstum – das ist doch offensichtlich! Damit die Wirtschaft und die Stadt weiterhin boomen können, muss die Politik den Weg frei machen und entsprechende Weichenstellungen vornehmen. Daher gehen Sie im Wahlkampf aktiv auf die Bürgerinnen und Bürger zu, um sie von Ihren Positionen und Ihrer Partei zu überzeugen. Die Vertreter/innen der anderen Parteien hingegen gehen Sie hart an. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 19 Bürger/in Nr. 8: Name:_______________ 40 Jahre ledig, zwei Kinder Kraftfahrer/in Wohnort: Hengstau, Stadtteil Schleifersiedlung Als Kraftfahrer/in sind Sie viel unterwegs, die Straße ist Ihr Revier. Sie fahren für eine örtliche Spedition einen LKW. Für einen echten Profi wie Sie sind selbst die verstopften Straßen Hengstaus keine große Herausforderung. Alle zwei Wochen fahren Sie samstags mit Ihrem getunten Mittelklassewagen zu den Heimspielen des SC Karlsruhe. Regelmäßig ärgern Sie sich über die Staus auf dem Autobahnzubringer. Warum werden überall Straßen gebaut außer in Hengstau? Sie wohnen bei Ihrem Bruder in einer Einliegerwohnung. Dieser arbeitet als Hausmeister in einem großen Energietechnikunternehmen. Das Haus kann er sich nur leisten, weil seine Frau dieses geerbt hat. Die Lebenshaltungskosten sind hoch, marktgerechte Mieten könnten Sie sich nicht leisten – Ihr Auto muss schließlich regelmäßig betankt werden, die Preise für die Dauerkarten im Stadion sind auch nicht zu verachten und dann sind da noch die Unterhaltszahlungen für Ihre Kinder. Sie haben das Gefühl, dass die Politik sich nur für die Interessen der Reichen einsetzt. Die ständigen Wahlen nerven Sie, überall Wahlplakate, nichts wird sich zum Guten ändern! Sie haben daher auch dieses Mal nicht vor, an der Wahl teilzunehmen. Da am Vortag ein wichtiges Fußballspiel ist, müssen Sie schon wirklich von einer Partei überzeugt sein, um mit dieser Tradition zu brechen. Sie wollen sichere Arbeitsplätze, mehr Straßen, weniger Tempolimits und auf gar keinen Fall Fahrverbote! Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 20 6.4 M1.2 Kandidatenrollen mit Arbeitsanweisungen für Szenario Großstadt Bei einer örtlichen Bank haben Sie Ihre Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert und sind dort als FilialName: ___________________ leiter angestellt. Sie waren drei Jahre Kreisvorsitzender der Christdemokratischen Jugend (CDJ) und haben männlich, 47 Jahre den amtierenden Landtagsabgeordneten bei der letzverheiratet, keine Kinder Bankkaufmann ten Wahl als Zweitkandidat unterstützt. Als VorsitzenWohnort: Hengstau, Stadtteil Fohder des Gesangvereins Fohlendorf und Mitglied des lendorf Pfarrgemeinderats sind Sie gut bekannt. Ideen aus Partei der Christlichen Demokratie Reihen der PÖD und Teilen der PSD zum Ausbau des (PCD) ÖPNV zulasten des Autoverkehrs lehnen Sie als unsoziale und "grün-ideologische Bevormundung" ab. StattWahlkreis Hengstau II, Regiedessen setzen Sie sich für Straßenbau und die Errungsbezirk Karlsruhe schließung neuer Flächen ein. In diesen Gebieten könnten auch weitere Wohnungsbauprojekte entstehen, um Wohnraum für das wachsende Hengstau zur Verfügung zu stellen. Das Thema der Feinstaubbelastung gehen Sie passiv an: Sie versuchen den Fokus des Wahlkampfs auf andere Aspekte zu richten. In den vergangenen Jahren haben Sie eng mit dem amtierenden Abgeordneten Ihrer Partei, der nun altersbedingt nicht mehr antritt, zusammengearbeitet und sind überzeugt, der richtige Kandidat für den Wahlkreis zu sein. Deshalb kandidieren Sie als Erstkandidat für die PCD. Erstkandidat der PCD Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 21 Zweitkandidat/in der PCD Name:__________________ 38 Jahre geschieden, ein Kind Rechtsanwalt/Rechtsanwältin Wohnort: Hengstau, Stadtteil Schleifersiedlung Partei der Christlichen Demokratie (PCD) Wahlkreis Hengstau II, Regierungsbezirk Karlsruhe Gemeinsam mit dem ehemaligen Kreisvorsitzenden der Christdemokratischen Jugend (CDJ) und bisherigen Zweitkandidaten des Wahlkreises haben Sie für lange Zeit das Gesicht der CDJ im Kreis Bad Wurzenried geprägt. Unter der Förderung des amtierenden Landtagsabgeordneten sind Sie zum/zur stellvertretenden Kreisvorsitzenden der PCD aufgestiegen und sind auch Mitglied des Kreistages. Beruflich sind Sie mit einer Anwaltskanzlei sehr erfolgreich und als Vorstandsmitglied des Tennisvereins sind Sie in der Stadt bekannt und beliebt. Im Vorfeld der Landtagswahl ist Ihnen die Schaffung der Rahmenbedingungen für die Zukunftsfähigkeit der Stadt wichtig. So sollen weiteren Unternehmen Anreize zur Ansiedlung in Hengstau gegeben werden, beispielsweise durch eine stabile Gewerbesteuer, die Erschließung neuer Flächen und den Ausbau des Straßennetzes. Für mehrfach besetzte Autos können Sie sich Extraspuren vorstellen. Für die Wahrung der Attraktivität Hengstaus ist auch das Vorhandensein moderner und großzügiger Neubaugebiete nötig. Die Kandidatur des Erstkandidaten unterstützen Sie sehr gerne als Zweitkandidat/in. Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 22 Erstkandidat der PLD Name: ______________________ männlich, 64 Jahre verheiratet, vier Kinder Rechtsanwalt Wohnort: Karlsruhe (nicht im Wahlkreis) Seit über 20 Jahren sind Sie Landtagsabgeordneter der PLD-Fraktion. In dieser Zeit waren Sie zudem eine Amtsperiode als Innenminister und eine weitere als Justizminister von Baden-Württemberg tätig. Seit der Niederlage bei der letzten Landtagswahl 2011 sind Sie wieder als Rechtsanwalt tätig. Bereits während des Studiums kamen Sie zur PLD, weil eigenverantwortliche Tätigkeit und Unternehmertum durch die PoliPartei der Liberalen Demokratie tik der anderen Parteien zu sehr beschränkt werden. Im (PLD) Wahlkreis sind Sie bisher kaum verwurzelt, wollen jetzt MdL, Wahlkreis Hengstau II, Reaber einen Ableger Ihrer Kanzlei in Hengstau eröffnen. gierungsbezirk Karlsruhe Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen der Wirtschaftspolitik und Infrastruktur. Sie setzen sich für den Bau neuer Verkehrswege ein und plädieren hier sowohl für Straßen als auch Schienen. Eine starke Förderung von Fahrrad- und Fußgängerverkehr lehnen Sie ab, Priorität haben Verkehrsmittel, die der Wirtschaft helfen. Fahrverbote und Reglementierungen zur Bekämpfung der Luftverschmutzung stehen Sie kritisch gegenüber, diese sind nicht mit den liberalen Überzeugungen der PLD vereinbar. Da Sie mittlerweile nur noch einfaches Fraktionsmitglied sind, haben Sie mehr Zeit für die Anliegen der Bürger/innen und glauben, viel für die Menschen vor Ort bewegen zu können. Deshalb kandidieren Sie erneut als Erstkandidat für die PLD. Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 23 Sie leben seit Abschluss Ihres Studiums in Hengstau und sind bei der privatisierten Hengstauer WohnungsgeName: _____________________ sellschaft (HWSG) angestellt. Ihre berufliche Position bedingt die Themen, für die Sie sich einsetzen. Ihnen weiblich, 31 Jahre liegen die Perspektiven für ein gutes Leben am Herzen. ledig, keine Kinder Betriebswirt/in Es müssen ausreichend Ausbildungs- und Studienplätze Wohnort: Hengstau, Stadtteil in der Region vorhanden sein, die Infrastruktur in allen Kirscheck Lebensbereichen muss gewährleistet werden, neuer Wohnraum geschaffen und die Sanierung einiger StadtPartei der Liberalen Demokratie (PLD) viertel vorangetrieben werden. Besonders junge Familien, die aufgrund der wachsenden Wirtschaft nach Wahlkreis Hengstau II, RegieHengstau kommen, sollen dort beste Bedingungen vorrungsbezirk Karlsruhe finden, die aber auch ihren Preis haben. Die Schaffung neuen Wohnraums durch Investoren muss zudem auch attraktiver werden, indem neue Förderprogramme aufgelegt und unsinnige Zumutungen und Vorschriften wie die Mietpreisbremse abgeschafft werden. Zum Wohle der Menschen unterstützen Sie in Einklang mit dem Wahlprogramm Ihrer Partei den Ausbau des ÖPNV. Seit einem Praktikum im Abgeordnetenbüro des aktuellen PLD-Abgeordneten aus Hengstau haben Sie ein gutes Verhältnis zu diesem und er gilt vielen Menschen als Ihr politischer Ziehvater. Deshalb unterstützen Sie seine Kandidatur gerne als Zweitkandidatin, in der Hoffnung, ihn einmal politisch zu beerben. Zweitkandidatin der PLD Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 24 Erstkandidat der PSD Name:______________________ männlich, 57 Jahre geschieden, drei Kinder Minister für Verkehr und Infrastruktur Wohnort: Hengstau, Stadtteil Wegenau Partei der Sozialen Demokratie (PSD) Seit dem Lehramtsstudium sind Sie aktives Mitglied der PSD. Nach dem Abbruch Ihres Studiums jobbten Sie zunächst als Taxifahrer und machten anschließend eine Ausbildung zum Lokführer. Sie gehören seit langer Zeit dem Landesvorstand der PSD an und seit annähernd 20 Jahren sind Sie über das Zweitmandat Landtagsabgeordneter der PSD im Wahlkreis Hengstau II. Sie sind seit Beginn der aktuellen Wahlperiode Minister für Verkehr und Infrastruktur. In der landesweiten Debatte um die Gestaltung von Mobilität in Stadt und Land sind Sie ein zentraler und streitbarer Akteur. Allerdings sind Sie aufgrund Ihrer Tätigkeit als Minister besonders in Ihrem Wahlkreis umstritten, viele sagen: „Nicht mal vor der eigenen Haustür kann der die größten Probleme lösen“, andere halten Sie aber auch für einen großen Sympathieträger, der Lösungen für die drängendsten Probleme finden wird. So treten Sie entschieden für den Ausbau des Schienennetzes ein, lehnen jedoch eine Steuerfinanzierung eines „ticketfreien ÖPNV“ ab. Ihnen ist klar, dass die Reformen und Weichenstellungen in Verkehr und Infrastruktur noch lange nicht abgeschlossen sind. Sie möchten dieses große Projekt gerne auch nach der Wahl fortführen und kandidieren deshalb erneut als Erstkandidat für die PSD im Wahlkreis Hengstau II. MdL, Wahlkreis Hengstau II, Regierungsbezirk Karlsruhe Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 25 Zweitkandidat/in der PSD Name:_____________________ 61 Jahre verheiratet, zwei Kinder Sozialarbeiter/in Wohnort: Hengstau, Stadtteil Helmutshügel Bereits während Ihrer Ausbildung sind Sie der PSD beigetreten und haben sich seitdem in verschiedenen Positionen aktiv eingebracht. Sie sind Vorsitzende/r des Gemeinderats in Hengstau und genießen in der Partei vor Ort große Wertschätzung. Die Industriebetriebe in der Region sichern viele Arbeitsplätze und haben in den vergangenen Jahren für Partei der Sozialen Demokratie einen Wirtschaftsaufschwung gesorgt. Durch den Zu(PSD) zug vieler Menschen wird bezahlbarer Wohnraum immer knapper, sozial schwächere Familien müssen beWahlkreis Hengstau II, Regiereits den Wahlkreis verlassen. Gleichzeitig steigen rungsbezirk Karlsruhe aber auch die Steuereinnahmen. Der soziale Wohnungsbau und der Bau von erschwinglichen Wohnungen für die Mittelschicht muss gefördert, kostenlose Kitaplätze für Geringverdiener und eine Staffelung der Gebühren nach Verdienst geschaffen werden. Hengstau ist eine wohlhabende Stadt und muss sich dies zum Wohle der Menschen leisten. Um diesen, in Ihren Augen vernachlässigten Aspekt, voranzutreiben, treten Sie als Zweitkandidat/in an. Im parteiinternen Nominierungsverfahren unterlagen Sie gegen den Minister für Verkehr und Infrastruktur, der jetzt als Erstkandidat für die PSD antritt. Dessen ursprüngliche Zweitkandidatin musste jedoch gesundheitsbedingt einen Rückzieher machen, weshalb Sie als Zweitkandidat/in nachgerückt sind. Ihr Verhältnis zum Erstkandidaten gilt als sehr angespannt. Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 26 Nach dem Abitur absolvierten Sie Ihren Freiwilligendienst im Umweltschutz und traten kurze Zeit später der PÖD Name:_____________________ bei. Später waren Sie als Referent/in im Bundesumweltministerium tätig. Nach der letzten Landtagswahl wurden weiblich, 42 Jahre Sie Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. ledig, keine Kinder Sie möchten weiterhin die Umweltpolitik im Land mitgeMinisterin für Umwelt, Klima und Energie stalten. Deshalb bewerben Sie sich im Wahlkreis HengsWohnort: Stuttgart (außerhalb tau II als Erstkandidatin der PÖD. Sie wohnen derzeit in des Wahlkreises) der Landeshauptstadt, können sich aber gut vorstellen, Partei für Ökologie und Demonach Hengstau zu ziehen, wenn Sie gewählt werden. kratie (PÖD) Für Ihre Kandidatur haben Sie sich vorgenommen, vor allem durch Verkehrsberuhigung die Luftverschmutzung Wahlkreis Hengstau II, Regiezu verringern. Die Pläne zum Bau einer Entlastungsstrarungsbezirk Karlsruhe ße durch Teile des Naherholungsgebietes lehnen Sie ab. An Tagen mit hoher Luftverschmutzung soll an die Bürger/innen appelliert werden, das Auto stehen zu lassen und auf Bus und Bahn umzusteigen. Angesichts der drohenden EU-Strafen sind Sie aber auch bereit, in Zusammenarbeit mit dem Oberbürgermeister, der ebenfalls der PÖD angehört, auch härtere Maßnahmen wie Fahrverbote einzusetzen. Mit dem Verkehrsminister steht ein thematisch kompetenter Konkurrent um das Direktmandat zur Wahl, Sie sind aber zuversichtlich, dass Sie die überzeugenderen Argumente haben. Erstkandidatin der PÖD Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 27 Politisch interessiert waren Sie schon immer, doch politisch aktiv sind Sie erst seit einem dreiviertel Jahr. Name:_______________________ Ihr Mitbewohner hatte Sie einige Male zum PÖDStammtisch mitgenommen und kurze Zeit später sind 25 Jahre Sie in die Partei eingetreten. ledig, keine Kinder Studierende/r Ihr Stadtteil Wegenau ist mit vielen Studierenden und Wohnort: Hengstau; Stadtteil Wejungen Familien sehr lebhaft und bunt. Allerdings begenau trachten Sie mit Sorge, dass die Mieten hier immer Partei für Ökologie und Demokratie weiter steigen und junge Menschen so zunehmend (PÖD) aus Wegenau verdrängt werden. Sie sind ein Verfechter der Mietpreisbremse, die Mieterhöhungen erWahlkreis Hengstau II, Regierungsschwert, und wollen sich für den Bau von der Stadt bezirk Karlsruhe geförderter Ökoviertel einsetzen, in denen auch der Fahrrad- und Fußgängerverkehr Vorrang vor dem Autoverkehr hat. Zu diesem Zweck müssten Stadt und Landkreis die vor wenigen Jahren privatisierte Hengstauer Wohnungsgesellschaft (HWSG) zurückerwerben. Als Vorsitzende/r der Fachschaft für Ihren Studiengang Umwelttechnologie haben Sie vor kurzem eine Podiumsdiskussion zum Thema: „Die Zukunft der Energieversorgung“ organisiert und dort die amtierende Umweltministerin kennengelernt. Im Anschluss wurden Sie gefragt, ob Sie als Zweitkandidat/in ihre Kandidatur im Wahlkreis unterstützen möchten, was Sie dankend angenommen haben. Zweitkandidat/in der PÖD Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 28 7. Materialien für die Durchführung des Szenarios Ländlicher Raum 7.1 Rollenverteilungsschlüssel Szenario Ländlicher Raum Planspiel 2: Ländlicher Raum Teilnehmer Nummer Funktion Parteizuordnung/pol. Engagement Themenschwerpunkt Pflichtrollen Kandidatinnen/Kandidaten 1 K1 Erstkandidat PCD CDVM Ausbildung, Infrastruktur, Bürokratie 2 K2 Zweitkandidat PCD CDVM Ausbildung, Infrastruktur, Schulsystem 3 K3 Erstkandidat PÖD JökA Erneuerbare Energien, Flüchtlinge, ÖPNV 4 K4 Zweitkandidat PÖD Erneuerbare Energie, Schulsystem 5 K5 Erstkandidatin PLD Infrastruktur, Schulsystem, Ausbildung 6 K6 Zweitkandidatin PLD Erneuerbare Energien, Infrastruktur 7 K7 Zweitakndidat PSD Flüchtlinge, ÖPNV 8 K8 Zweitakndidat PSD Flüchtlinge, ÖPNV Bürger/innen 9 B1 Unternehmer/in Verwurzelt in… Infrastruktur, Ausbildung, Subventionsabbau 10 B2 Metzger/in Verwurzelt in… Ausbildung, Flüchtlinge 11 B3 Ortsvorsteher/in Forum Asyl Flüchtlinge 12 B4 Lehrer/in JusoB Schulsystem, Flüchtlinge 13 B5 Abiturient/in Forum Asyl ÖPNV; Internet, Flüchtlinge 14 B6 Verkäuferin/in Forum Asyl Flüchtlinge, Erneuerbare Energie 15 B7 Polizeibeamte/r 16 B8 Musiklehrer/in ÖPNV, Schulsystem, Familien Verwurzelt in… Flüchtlinge, Ausbildungsplätze Presse 17 P1 Presse 1 18 P2 Presse 2 Zusatz/Aufstockung Bürger/innen und Presse 19 B9 Abiturient Internet 20 B10 KFZ Mechatroniker Mieten 21 B11 Informatiker Internet, Flüchtlinge, Bildungssystem 22 B12 Diplomingenieur Flüchtlinge, Erneuerbare Energien 23 B13 Arbeitsuchend Kitas 24 P3 Presse 3 25 P4 Presse 4 26 B14 Professor Infrastruktur, Internet, Bildungssystem 27 B15 Arzt Flüchtlinge, Bildung 28 B16 Schlosser Absicherung/Arbeit, ÖPNV 29 B17 Aufstockerin Flüchtlinge 30 B18 Bankkauffrau Absicherung, Erneuerbare Energie 31 B19 Selbstständig Flüchtlinge 32 B20 Sonderpädagoge Kitas Legende PCD PLD PÖD PSD potentieller Nichtwähler nicht wahlberechtigt 29 7.2 M2 Szenario Ländlicher Raum Der Wahlkreis Bad Wurzenried liegt im südöstlichen Teil von Baden-Württemberg. Zwischen Wahlkreis Bad Wurzenried Bergen, Wäldern und Streuobstwiesen verteilen Arbeitslosigkeit: im Landesdurchschnitt sich kleinere Gemeinden und einzelne Bauernhöfe rund um die Große Kreisstadt Bad Altersstruktur: älter als im Landesdurchschnitt Wurzenried mit ca. 30.000 Einwohnern. Internetgeschwindigkeit: langsam Wirtschaftlich ist der Kreis geprägt durch mittel- Regierungsbezirk: Tübingen ständische Unternehmen, Landwirtschaft und Tourismus. Im Wahlkreis sind viele ältere Men- Städte und Gemeinden im Wahlkreis: Bad Wurzenried, Wahlingen, Hopfenried, schen beheimatet. Jüngere Menschen verlas- Ochsenheim, Schneebach, Mostingen, Bad sen die Gegend häufig, um in anderen Landes- Sichelhausen, Vierlingsargen, Pflügingen, teilen zu arbeiten oder zu studieren. Das stellt Pfeifenried für den ländlichen Raum eine Herausforderung Bad Wurzenried ist bekannt für sein Erdar. Deshalb wurde die Bürgerinitiative „In Bad lebnisbad. Wurzenried verwurzelt“ vom Gewerbeverein gegründet. Viele Bundes- und Landstraßen führen durch kleinere Gemeinden, doch es gibt keinen Autobahnanschluss und der öffentliche Nahverkehr ist schlecht ausgebaut. Außerdem ist das Internet noch viel zu langsam. Da Bad Wurzenried in diesem Jahr ca. 300 Flüchtlinge aufnehmen soll, wird gerade eine neue Flüchtlingsunterkunft errichtet. Dafür wurde ein Grundstück direkt neben einer Grundschule ausgesucht. Viele Eltern finden das nicht gut und machen sich nun Sorgen um die Sicherheit ihrer Kinder. Gleichzeitig gründete sich das „Forum Asyl“, das Freizeitangebote und Sprachkurse für Flüchtlinge anbieten möchte. In der Vergangenheit gewann die Partei der Christlichen Demokratie (PCD) stets mit großem Vorsprung den Wahlkreis und holte das Direktmandat. Szenario Im Wahlkreis Bad Wurzenried tritt der langjährige Landtagsabgeordnete der Partei der Christlichen Demokratie (PCD) nicht mehr an. Durch die künftige Unvereinbarkeit von Amt und Mandat hat er sich als amtierender Bürgermeister der Gemeinde Wahlingen entschlossen, nicht mehr für den Landtag zu kandidieren. Für die PSD stellt sich der/die Sprecher/in für Sozialfragen zur Wahl. Er/sie ist über das Zweitmandat bereits seit längerer Zeit im Landtag vertreten. Für die PÖD kandidiert das junge Gesicht der Partei. So hofft die PÖD, besonders auch bei jüngeren Wählern zu punkten. Für die PLD tritt in Bad Wurzenried ein/e gut vernetzte/r Unternehmer/in an, die/der sich seit einigen Jahren als Kreisvorsitzende/r einen Namen gemacht hat. Der Wahlkampf der Parteien findet wie bei allen Wahlen seinen Höhepunkt bei einer zentralen Veranstaltung auf dem Marktplatz. Die Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeitenden der Presse besuchen die Stände der Parteien und informieren sich über Kandidatinnen und Kandidaten und deren Themen. Der Marktplatz ist ein bekannter Ort des Dialogs. Ob Kundgebungen oder Demonstrationen, viele Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises engagieren sich hier für eine lebendige Demokratie. 30 7.3 M2.1 Bürgerrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Ländlicher Raum Sie sind Sohn/Tochter eines mittelständischen Unternehmers in Bad Wurzenried. Sie wohnen in einem großen Haus und besitzen mehrere Autos. Sie möchten den BeName:___________________ trieb mit 50 Angestellten gerne übernehmen. Dafür studie25 Jahre ren Sie gerade Betriebswirtschaftslehre in der nächst größeren Stadt. Zur Universität pendeln Sie jeden Tag, denn ledig, keine Kinder schließlich wohnt Ihr/e Partner/in auch hier in Bad Student/in Wurzenried. Doch der fehlende Autobahnanschluss bedeutet für Sie Wohnort: Bad Wurzenried zusätzliche Zeit im Auto. Das muss geändert werden. Mit 18 sind Sie der Jungliberalen Organisation (JuliO) der Jungliberale Organisation (JuPLD beigetreten. Seit Beginn des Studiums leiten Sie die liO) Hochschulgruppe der JuliO an Ihrer Universität im Landkreis. Weil Ihr Unternehmen auf Nachwuchs angewiesen ist, sind Sie auch Teil der Bürgerinitiative „In Bad Wurzenried verwurzelt“. Bürger/in Nr. 1 Sie fordern mehr Freiheiten für Bürgerinnen und Bürger. Die Politik soll sich weitestgehend aus der Wirtschaft heraushalten. Für erneuerbare Energien soll es keine weiteren Subventionen geben. Dafür sollten mehr Fachkräfte ausgebildet werden. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 31 Bürger/in Nr. 2 Name:___________________ 49 Jahre geschieden, 1 Sohn Sie leben seit Jahren geschieden und führen einen Metzgereibetrieb inmitten von Bad Wurzenried, den Sie von Ihrer Familie übernommen haben. Die lokalen Vereinsfeste sowie das Bad Wurzenrieder Straßenfest beliefern Sie stets mit Ihren Fleisch- und Wurstwaren. Die Metzgerei läuft gut. Metzger/in Als kleine/r Unternehmer/in fühlen Sie sich von der Landesregierung nicht unterstützt. Zu viele junge Menschen Wohnort: Bad Wurzenried verlassen den Ort. Als Vorsitzende/r des Gewerbevereins gründeten Sie die Bürgerinitiative „In Bad Wurzenried verwurzelt“, um Ausbildungsbetriebe in Bad Wurzenried zu unterstützen. Der ländliche Raum und das Handwerk müssen attraktiver werden. Und nun wird auch noch eine Flüchtlingsunterkunft in Bad Wurzenried errichtet. Das passt Ihnen überhaupt nicht. Bad Wurzenried soll den Bad Wurzenriedern gehören und nicht den Fremden! „Wirtschaftsflüchtlinge“ sollten sofort wieder abgeschoben werden können. Deswegen gehen Sie nicht wählen. Von der Politik sind Sie enttäuscht – und Sie haben keine Hemmungen, Ihren Frust auch öffentlich kundzutun. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 32 Bürger/in Nr. 3 Name:___________________ 35 Jahre verheiratet, 4 Kinder Ortsvorsteher/in Wohnort: Vierlingsargen Nachdem Sie Verwaltungswissenschaft studiert haben, sind Sie seit letztem Jahr Ortsvorsteher/in von Vierlingsargen. Dort vertreten Sie den Bürgermeister von Bad Wurzenried bei dem Vollzug der Beschlüsse des Ortschaftsrats und leiten die örtliche Verwaltung. Der Ortschaftsrat hat Sie mit großer Mehrheit gewählt. Trotzdem sind Sie in Vierlingsargen etwas umstritten. Sie befürchten, dass es an Ihrem Migrationshintergrund liegen könnte. Denn in den umliegenden Gemeinden von Bad Wurzenried gibt es Ihrer Meinung nach zu viel Fremdenhass. Deshalb haben Sie sich für die Flüchtlingsunterkunft nahe der Grundschule in Bad Wurzenried eingesetzt und das „Forum Asyl“ gegründet. Für Sie ist es selbstverständlich, dass Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten müssen, Schutz in Deutschland erfahren. Ihre Familie fühlt sich hier wohl. Für Ihr Engagement ernten Sie allerdings viel Kritik in der Gemeinde Vierlingsargen. Als Ortsvorsteher/in sind Ihnen die Anliegen und die Ängste der Bürgerinnen und Bürger in Vierlingsargen sehr wichtig. Mit offen Augen und Ohren verfolgen Sie, was passiert. Von Ihnen wird in Ihrer Amtsausführung und bei Auftritten in der Öffentlichkeit politische Neutralität erwartet. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 33 Bürger/in Nr. 4 Name:___________________ 39 Jahre geschieden, 2 Kinder Grundschullehrer/in Wohnort: Pfeifenried Vor zehn Jahren sind Sie nach Bad Wurzenried in die Gemeinde Pfeifenried gezogen und sind seither Grundschullehrer/in. Ihnen und Ihren Kindern gefällt das Leben auf dem Land sehr gut. Sie gehen gerne spazieren in den Wäldern um Pfeifenried herum und besuchen häufig das Erlebnisbad. Seit Ihrer Jugend sind Sie politisch interessiert und waren Mitglied des Jungen sozialdemokratischen Bündnisses (JusoB), heute unterstützen Sie die Partei der Sozialen Demokratie (PSD). Sie fordern mehr Kitaplätze, damit vor allem auch Frauen einer beruflichen Tätigkeit nachgehen können. Denn Sie hatten es sehr schwer, als Ihre beiden Kinder noch jünger waren. Die PCD hat für Sie ein überholtes Familienbild, das nicht mehr den aktuellen Lebensbedingungen entspricht. Außerdem stört Sie das dreigliedrige Schulsystem. Über die Zukunft von Kindern sollte nicht schon nach der vierten Klasse in der Grundschule entschieden werden. Aktuell sind Sie besorgt, weil die neue Flüchtlingsunterkunft direkt neben der Grundschule errichtet werden soll. Durch Zeitungsberichte haben Sie mitbekommen, dass es in Flüchtlingsheimen gelegentlich zu Handgreiflichkeiten kommen kann. Deshalb sind Sie für einen anderen Standort. Mitglied der PSD Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 34 Bürger/in Nr. 5 Name:___________________ 20 Jahre ledig, keine Kinder Abiturient/in Wohnort: Neckarbach Nach dem Abitur haben Sie einen einjährigen Freiwilligendienst in Südafrika geleistet. Für Sie ist nun klar, dass Sie sich zivilgesellschaftlich engagieren und in der Politik mitmischen möchten. Sie sind sich noch nicht sicher, welche Partei zu Ihnen passt. In diesem Wahlkampf möchten Sie sich jedoch für eine entscheiden und besuchen deshalb viele Veranstaltungen der Parteien im Wahlkreis. Sie möchten nun mit dem Studium beginnen. Momentan überlegen Sie noch, ob Sie dafür von Zuhause ausziehen oder nicht. Sie gehen gerne feiern im einzigen Nachtclub Bad Wurzenrieds. Doch weil die Busse nachts nicht mehr nach Neckarbach zurückfahren, müssen Sie häufig bei Freunden/Freundinnen übernachten. Deshalb fordern Sie einen besseren öffentlichen Nahverkehr auf der Straße und auf den Schienen in ganz Baden-Württemberg. Außerdem ist Ihnen das Internet viel zu langsam. Sie fordern einen flächendeckenden digitalen Ausbau. Mit Ihren Bekanntschaften in Südafrika können Sie nicht einmal skypen. Sie sind aktiv im „Forum Asyl“ und bereiten dort mit anderen gerade ein Freizeitprogramm für Flüchtlingskinder vor. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 35 Bürger/in Nr. 6 Name:___________________ 56 Jahre nichteheliche Lebensgemeinschaft, keine Kinder Verkäufer/in Wohnort: Bad Wurzenried Sie leben seit Jahren mit Ihrer/Ihrem Partner/in in einer kleinen Wohnung in Bad Wurzenried. Sie finden den ländlichen Raum sehr schön und gehen gerne abends mit Ihren Hunden spazieren. Allerdings bekommen Sie mit, dass in dem Ort häufig über Sie gelästert wird. Stets sind Sie mit homophoben Kommentaren bei Festen oder beim Einkauf im Ort konfrontiert wegen Ihrer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft. Damit können Sie aber umgehen. Bis vor zwei Jahren waren Sie noch arbeitslos. Aktuell sind Sie als Verkäufer/in im Bio-Laden in Bad Wurzenried angestellt. Mitglied der PÖD Sie sind seit Jahren politisch aktiv, setzen sich als Mitglied einer internationalen Nichtregierungsorganisation für Menschenrechte ein und beteiligen sich leidenschaftlich im Wahlkampf für die PÖD. Der Einklang mit der Natur liegt Ihnen am Herzen. Sie können es nicht nachvollziehen, dass in Deutschland immer noch Energie aus Atomkraft und Kohle gewonnen wird. Für Sie ist Ökologie und Nachhaltigkeit eine Selbstverständlichkeit. Es stört Sie überhaupt nicht, dass nun Flüchtlinge nach Bad Wurzenried kommen werden. Viel mehr freuen Sie sich darauf, mit ihnen mal kochen zu können. Deshalb engagieren Sie sich im „Forum Asyl“. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 36 Bürger/in Nr. 7 Name:___________________ 64 Jahre Sie waren 40 Jahre lang Polizeibeamte/r in Bad Wurzenried. Nun genießen Sie mit Ihrer Ehefrau/Ihrem Ehemann, mit der/dem Sie seit fast 50 Jahren verheiratet sind, Ihren Ruhestand. Endlich haben Sie genug Zeit für Ihre zahlreichen Enkelkinder. verheiratet, 3 Kinder Jeden Sonntag besuchen Sie den Gottesdienst. In der Kirchengemeinde St. Michael sind Sie im Seniorenkreis Polizeibeamte/r im Ruhestand aktiv und seit etlichen Jahren Vorsitzende/r des KirchenWohnort: Alblingen gemeinderates. Politisch engagieren Sie sich bei den Christdemokratische Senioren Christdemokratischen Senioren (CDS). In Bad Wurzenried (CDS) sind Sie bekannt und werden für Ihr Engagement sehr geschätzt. Viele ältere Menschen können nicht mehr regelmäßig in den Gottesdienst kommen, weil die Busse zu selten fahren. Deshalb fordern Sie schon lange einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. In der Partei der Christlichen Demokratie (PCD) sehen Sie schon immer Ihr christliches Menschenbild repräsentiert. Das bedeutet, Sie stehen für ein klassisches Familienbild. Kinder sollten so lange wie möglich bei ihren Eltern bleiben und nicht in Kitas untergebracht werden. Außerdem halten Sie am dreigliedrigen Schulsystem vehement fest. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 37 Sie leiten eine kleine Musikschule in Bad Wurzenried und sind Dirigent/in des Städtischen Orchesters. Bei Ihnen kann man Saiteninstrumente wie die Gitarre, aber auch Name:___________________ Geige und Bratsche lernen. Dafür sind Sie auch außerhalb 62 Jahre Bad Wurzenrieds bekannt. Bald werden Sie in den Ruhestand gehen – darauf freuen Sie sich schon, weil Sie dann ledig, keine Kinder endlich Zeit zum Reisen haben werden. selbstständige/r Musiklehrer/in Sie sind zufrieden mit Ihrer Situation und möchten, dass in Bad Wurzenried alles so bleibt, wie es ist. Nur eines stört Wohnort: Bad Wurzenried Sie: Junge Menschen sollten ihre Ausbildung in Bad Wurzenried machen können und nicht zum Studieren wegziehen müssen. Deshalb unterstützen Sie die Bürgerinitiative „In Bad Wurzenried verwurzelt“ von Anfang an. Das sichert schließlich auch Ihren Standort als Musiklehrer/in im Ort. Bei der vergangenen Landtagswahl haben Sie nicht mitgemacht. Sie sind sich auch dieses Jahr noch unsicher, ob Sie wählen gehen werden. Schließlich ist Stuttgart so weit weg und die Politik erfüllt Ihrer Meinung nach nicht die Bedürfnisse der Bevölkerung. Sie verfolgen äußerst kritisch den Bau der Flüchtlingsunterkunft neben der Grundschule. Für Sie ist klar, dass nur Flüchtlingen, die aus Kriegsgebieten kommen, Asyl gewährt werden soll. Die anderen sollten wieder abgeschoben werden, um nicht die öffentlichen Kassen zu belasten. Bürger/in Nr. 8 Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 38 7.4 M2.2 Kandidatenrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Ländlicher Raum Als Inhaber/in eines Unternehmens, das Inneneinrichtungen für Wohnmobile produziert, sind Sie einer der größten Arbeitgeber im Kreis. Außerdem sind Sie Mitglied der PCD und Name:_________________ Kreisvorsitzende/r der Christdemokratischen Vereinigung 56 Jahre Mittelstand (CDVM). Für Ihren Betrieb wird es zunehmend verheiratet, 2 Kinder schwieriger, qualifizierte Fachkräfte zu finden. Eine bessere Unternehmer/in Verkehrsanbindung würde die Gegend für Arbeitskräfte überWohnort: Mostingen regional sicherlich attraktiver machen. Die hohen Steuern und Partei der Christlichen Deumfangreiche Bürokratie empfinden Sie zunehmend als Bemokratie (PCD) lastung. Als Vorsitzende/r des Städtischen Orchesters Bad Wahlkreis Bad Wurzenried, Wurzenried sind Sie sehr bekannt. Ländliche Regionen wie Regierungsbezirk Tübingen der Wahlkreis Bad Wurzenried haben nur eine Zukunftsperspektive, wenn die ansässigen Unternehmen stark sind und Arbeits- und Ausbildungsplätze bereitstellen können. Mit Ihrer Erfahrung als Unternehmer/in können Sie das im Landtag vertreten. Deshalb kandidieren Sie in Bad Wurzenried. Erstkandidat/in der PCD Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 39 Seit einem Arbeitsunfall können Sie Ihr ursprünglich erlerntes Handwerk nicht mehr ausüben. Mittlerweile geben Sie Ihr Fachwissen als Berufsschullehrer/in an junge Name:____________________ Auszubildende weiter. Zudem sind Sie seit vielen Jahren 61 Jahre Fraktionsvorsitzende/r der PCD im Gemeinderat von Bad geschieden, 2 Kinder Wurzenried und als solche/r vor Ort beliebt, bekannt und Berufsschullehrer/in Wohnort: Bad Wurzenried einflussreich. Sie befürworten das dreigliedrige Schulsystem und Partei der Christlichen Demokramöchten daran festhalten. Aus Ihrer beruflichen Perspektie (PCD) tive heraus liegt Ihnen eine Stärkung der beruflichen BilWahlkreis Bad Wurzenried, Redung und der ausbildenden Betriebe in der Region am gierungsbezirk Tübingen Herzen. Vor allem der Mittelstand braucht dringend Entlastungen bei Abgaben und Bürokratie. Dafür muss auch eine leistungsfähigere Infrastruktur her. Den Individualverkehr im ländlichen Raum möchten Sie fördern. Der/dem Kreisvorsitzenden der Christdemokratischen Vereinigung Mittelstand (CDVM) trauen Sie zu, diese Themen am besten zu vertreten. Deshalb unterstützen Sie als Zweitkandidat/in gerne deren/dessen Kandidatur. Zweitkandidat/in der PCD Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 40 Sie sind in Bad Wurzenried geboren und arbeiten als Systeminformatiker/in in der nächstgrößeren Stadt. Dort haName:____________________ ben Sie auch Ihre Ausbildung absolviert. Sie würden Ihren Arbeitsplatz gerne mit den öffentlichen Verkehrsmitteln 32 Jahre erreichen. Aufgrund des schlechten Nahverkehrs müssen ledig, keine Kinder Sie aber mit dem Auto fahren. Ausbildung zum/zur Systeminformatiker/in Seit Sie 16 sind, engagieren Sie sich bei der Jungen ÖkoWohnort: Bad Wurzenried logischen Alternative (JÖkA). Sie interessieren sich schon immer für erneuerbare Energie, den Erhalt der Umwelt Partei für Ökologie und Demound einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Außerkratie (PÖD) dem möchten Sie sich im Landtag für bessere IntegratiWahlkreis Bad Wurzenried, Reonsmöglichkeiten von Flüchtlingen und einen besser ausgierungsbezirk Tübingen gebauten öffentlichen Nahverkehr einsetzen. Weil Sie sich durch die Beteiligung am vergangenen Wahlkampf zum Landtag von BadenWürttemberg einen Namen gemacht haben, treten Sie mit Unterstützung Ihrer Partei nun als Erstkandidat/in im Wahlkreis Bad Wurzenried an. Sie gelten als das junge Gesicht der PÖD und hoffen, besonders bei jüngeren Wählerinnen und Wählern zu punkten. Erstkandidat/in der PÖD Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 41 Zweitkandidat/in der PÖD Name:_____________________ 57 Jahre verheiratet, 2 Kinder Landwirt/in und Hotelier Wohnort: Bad Wurzenried, Gemeinde Mostingen Partei für Ökologie und Demokratie (PÖD) Wahlkreis Bad Wurzenried, Regierungsbezirk Tübingen Sie sind ein Urgestein der PÖD. Von Anfang an gehören Sie schon der Partei an. Zusammen mit Ihrer Frau//Ihrem Mann betreiben Sie einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb in der Gemeinde Mostingen, den Sie in den 90er Jahren auf ökologische Landwirtschaft umgestellt haben. Ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen und der flächendeckende Ausbau erneuerbarer Energien sind Ihnen besonders wichtig. Weil der Tourismus in Bad Wurzenried floriert, bieten Sie seit wenigen Jahren „Öko-Urlaub auf dem Land“ an. Kinder sollten Ihrer Meinung nach so lange wie möglich gemeinsam zur Grundschule gehen. Auch das dreigliedrige Schulsystem, wie es aktuell in Baden-Württemberg vorherrscht, lehnen Sie ab. Sie treten als Zweitkandidat/in der PÖD im Wahlkreis Bad Wurzenried an. Dem/Der jüngeren Erstkandidat/in stehen Sie allerdings etwas kritisch gegenüber. Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 42 Sie sind in Bad Wurzenried geboren und haben vor fünf Jahren ein mittelständisches Unternehmen als Familienbetrieb gegründet. Ihr Mann/Ihre Frau führt die BuchhalName:_____________________ tung und Ihr Bruder ist für den Vertrieb zuständig. Als 32 Jahre Zulieferer für die Automobilindustrie haben Sie sich durch verheiratet, keine Kinder innovative Technik etabliert. Unternehmer/in Sie möchten als Gesicht des Mittelstandes stellvertretend Wohnort: Bad Wurzenried für viele andere Unternehmen politisch Einfluss nehmen. Partei der Liberalen Demokratie Deswegen sind Sie seit der Gründung Ihres Unterneh(PLD) mens Mitglied der PLD und wiedergewählte/r Kreisvorsitzende/r im Landkreis. Für Sie gilt: Unternehmer/innen Wahlkreis Bad Wurzenried, Regierungsbezirk Tübingen müssen entlastet werden. Der Autobahnanschluss von Bad Wurzenried muss unbedingt ausgebaut werden, damit die Unternehmen Bad Wurzenrieds weiterhin konkurrenzfähig bleiben. Um dem drohenden Fachkräftemangel vorzubeugen, halten Sie am dreigliedrigen Schulsystem fest und fordern bessere Ausbildungsmöglichkeiten im ländlichen Raum. Sie treten als Erstkandidat/in der PLD im Wahlkreis Bad Wurzenried an. Erstkandidat/in der PLD Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 43 Vor 15 Jahren haben Sie den alten Hof Ihrer Eltern in Pflügingen übernommen und zum Hotel „Landblick“ ausgebaut. Touristen kommen gerne zum Entspannen im Name:_____________________ Erlebnisbad oder zum Spazieren nach Bad Wurzenried. 42 Jahre Darauf sind Sie stolz: Wenn man sich nur genug anverheiratet, 1 Kind strengt, kann man alles erreichen. Hotelier/Hotelière Wohnort: Bad Wurzenried, GeDie Windkraftanlagen bei Pflügingen stören Ihrer Meimeinde Pflügingen nung nach die Idylle. Sie befürchten, dass weniger Touristen nach Bad Wurzenried kommen könnten, wenn die Partei der Liberalen Demokratie schöne Aussicht verdeckt wird. Außerdem steigen (PLD) dadurch die Energiepreise für viele Betriebe. Wahlkreis Bad Wurzenried, ReDie Infrastruktur ist in einem miserablen Zustand. Das ist gierungsbezirk Tübingen für Sie nicht mehr tragbar. Deshalb sind Sie seit einigen Jahren Mitglied der PLD. Sie möchten, dass der Individualverkehr in ganz BadenWürttemberg ausgebaut wird. So können Gemeinden wie Pflügingen besser angebunden werden. Damit diese Anliegen in Zukunft besser im Landtag vertreten werden, unterstützen Sie als Zweitkandidat/in die Kandidatur der/des Kollegin/Kollegen aus der PLD. Zweitkandidat/in der PLD Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 44 Sie sind seit zwei Legislaturperioden Mitglied des Landtags. Innerhalb der PSD-Fraktion sind Sie als Sprecher/in Name:_____________________ für Sozialpolitik bekannt. Denn bevor Sie in die Politik gegangen sind, haben Sie als Krankenpfleger/in im 49 Jahre Kreiskrankenhaus Bad Wurzenried gearbeitet. Deshalb geschieden, 1 Tochter wissen Sie besonders um die Bedürfnisse von pflegebeKrankenpfleger/in Wohnort: Bad Wurzenried, Gedürftigen und kranken Menschen Bescheid. Ferner intemeinde Ochsenheim ressieren Sie sich für die Situation von Senioren und Seniorinnen. Bei ihnen genießen Sie große Beliebtheit Partei der Sozialen Demokratie und Zustimmung. Deshalb ist Ihnen der Ausbau öffentli(PSD) cher Verkehrsmittel wichtig, da vor allem ältere MenMdL, Wahlkreis Bad Wurzenried, schen, die nicht mehr Auto fahren können, stark in ihrer Regierungsbezirk Tübingen Mobilität eingeschränkt sind. Sie fordern mehr Kindertageseinrichtungen. Viele Familien sind auf ein doppeltes Einkommen angewiesen und sollten daher die Möglichkeit bekommen, ihre Kinder vormittags in einer Einrichtung betreuen zu lassen. Sie kandidieren als bekannte Persönlichkeit in Bad Wurzenried als Erstkandidat/in der PSD. Erstkandidat/in der PSD Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 45 Sie führen als Schreinermeister/in nun seit über 30 Jahren einen Betrieb in Bad Wurzenried. Auch Ihre SchulName:_____________________ und Ausbildungszeit haben Sie in Bad Wurzenried verbracht. Sie mögen die Gegend und die Menschen hier 67 Jahre sehr, besonders das Vereinsleben. Man kennt Sie als verheiratet, 2 Kinder Vereinsvorstand der Sportvereinigung BW 1903. e.V. Schreinermeister/in im Ruhestand Wohnort: Bad Wurzenried und als ehemalige/n Kommandant/in der Freiwilligen Feuerwehr. In der PSD sind Sie seit Jahren aktives Partei der Sozialen Demokratie Mitglied. Dem Bau der Flüchtlingsunterkunft stehen Sie (PSD) offen gegenüber. Das Ehrenamt in den Vereinen könnWahlkreis Bad Wurzenried, Regiete in ganz Baden-Württemberg genutzt werden, um rungsbezirk Tübingen Flüchtlinge in die Gemeinden zu integrieren, zum Beispiel durch Sprachkurse oder Freizeitangebote. Da sich in Bad Wurzenried nicht jeder und jede ein Auto leisten kann, fordern Sie einen stärkeren Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Sie treten als Zweitkandidat/in der PSD im Wahlkreis Bad Wurzenried an und unterstützen den/die Erstkandidat/in der PSD, um die jahrelange Dominanz der PCD endlich zu brechen. Zweitkandidat/in der PSD Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 46 8. Materialien für die Durchführung des Szenarios Umgebung Großstadt 8.1 Rollenverteilungsschlüssel Szenario Umgebung Großstadt Planspiel 2: Umland Großstadt Teilnehmer Nummer Funktion Parteizuordnung/pol. Engagement Themenschwerpunkt Pflichtrollen Kandidatinnen/Kandidaten 1 2 3 4 5 6 7 8 K1 K2 K3 K4 K5 K6 K7 K8 Erstkandidat/in PSD Zweitkandidat/in PSD Erstkandidat/in PLD Zweitkandidat/in PLD Erstkandidat/in PÖD Zweitkandidat/in PÖD Erstkandidat/in PCD Zweitkandidat/in PCD 9 10 11 12 13 14 15 16 B1 B2 B3 B4 B5 B6 B7 B8 Bauarbeiter/in Schüler/in Sachbearbeiter/in Versicherungskaufmann/frau Grundschullehrer/in Rechtsanwältin/Rechtsanwalt Renter/in BWL Student/in 17 18 P1 P2 Presse 1 Presse 2 Minister/in Schatzmeister/in, langj. Gemeinderat Abgeordnete/r JuliO Bezirksrat/Bezirksrätin Abgeordnete/r, CDJ ehemals Abgeordneter, Fraktionsvorsitzender Bildung Arbeit, soziale Gerechtigkeit, Bildung Wirtschaft, Infrastruktur Bildung, Standort Ökologie, Kita, Flüchtlinge Ökologie, Infrastruktur Arbeit, Infrastruktur, Flüchtlinge Mittelstand, Standort Bürger/innen PCD, Bürgerinitiative: Politik muss handeln PÖD nahestehend Bürgerinitiative: Politik muss handeln PSD JuliO Mieten, Flüchtlinge Flüchtlinge, ÖPNV ÖPNV, Mieten soziale Absicherung, Infrastruktur Ökologie, Flüchtlinge, Gleichberechtigung Mieten, Infrastruktur Chancengleichheit, Soziale und Gesundheitliche Absicherung Arbeit, ÖPNV, Flüchtlinge Presse Zusatz/Aufstockung Bürger/innen und Presse 19 B9 20 B10 21 B11 22 B12 23 B13 24 P3 25 P4 26 B14 27 B15 28 B16 29 B17 30 B18 31 B19 32 B20 Legende PCD PLD PÖD PSD potentieller Nichtwähler nicht wahlberechtigt Abiturient KFZ Mechatroniker Informatiker Diplomingenieur Arbeitsuchend Presse 3 Presse 4 Professor Arzt Schlosser Aufstockerin Bankkauffrau Selbstständig Sonderpädagoge Internet Mieten Internet, Flüchtlinge, Bildungssystem Flüchtlinge, Erneuerbare Energien Kitas Infrastruktur, Internet, Bildungssystem Flüchtlinge, Bildung Absicherung/Arbeit, ÖPNV Flüchtlinge Absicherung, Erneuerbare Energie Flüchtlinge Kitas 47 8.2 M3 Szenario Umland Großstadt Der Wahlkreis Rebenheim liegt im Herzen Baden- Wahlkreis REBENHEIM Württembergs an der Grenze der Großstadt Neckarfelden. Landschaftlich geprägt ist der Wahl- Arbeitslosigkeit: unter dem Landesdurchschnitt kreis durch Weinbau und Waldflächen sowie dicht Altersstruktur: ausgewogen besiedelte und stark industrialisierte Gebiete im Internetgeschwindigkeit: schnell Regierungsbezirk: Stuttgart direkten Umfeld von Neckarfelden. Die malerischen Weinberge entlang eines Flusstals laden zum Städte und Gemeinden im Wahlkreis: Wandern und zur Erholung ein. Durch die Nähe zur Rebenheim, Schönwetterhausen, Natur, verbunden mit den vielen Arbeitsplätzen im Gelbdorf, Recklingsburg, Salzingen am Kreis Rebenheim und im nahen Neckarfelden, ist See, Grünach, Nesenhausen, Ellertaldie Gegend ein begehrter Wohnort. Dies führt aber hausen, Bad Wildbach, Großfeldbach, Schutzlingen, Jungburg auch zu knappem Wohnraum und immer weiter steigenden Mieten. Unter diesen Umständen ist es Rebenheim ist bekannt für seinen Wein schwierig, geeignete Unterkünfte für die zahlrei- aus Steillagen. chen Flüchtlinge zu finden. Auch das hohe Verkehrsaufkommen durch die zahlreichen Pendler sowie fehlende Kindertagesstätten werden zunehmend zum Problem. Im Wahlkreis Rebenheim schneidet die Partei der Christlichen Demokratie (PCD) sehr gut ab und hat bei den letzten Wahlen das Direktmandat errungen Szenario Seit 15 Jahren vertritt der/die aktuelle Kandidat/in der PCD den Wahlkreis. Auch die Partei der Sozialen Demokratie (PSD) ist traditionell stark vertreten und konnte bei den letzten Wahlen stets das Zweitmandat holen. Ebenso erreichte die Partei der Liberalen Demokratie (PLD) das Zweitmandat. Die Partei der Ökologischen Demokratie (PÖD) verpasste bei der letzten Wahl knapp das Zweitmandat. Vor einiger Zeit entstand die Bürgerinitiative „Politik muss handeln“, die derzeit das hohe Verkehrsaufkommen im Wahlkreis diskutiert und nach Lösungen sucht. Der Wahlkampf der Parteien findet wie bei allen Wahlen seinen Höhepunkt bei einer zentralen Veranstaltung auf dem Marktplatz. Die Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeitenden der Presse besuchen die Stände der Parteien und informieren sich über Kandidatinnen und Kandidaten und deren Themen. Der Marktplatz ist ein bekannter Ort des Dialogs. Ob Kundgebungen oder Demonstrationen, viele Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises engagieren sich hier für eine lebendige Demokratie. 48 8.3 M3.1 Bürgerrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Umgebung Großstadt Zusammen mit Ihrer Familie wohnen Sie in der Gemeinde Nesenhausen. Dort haben Sie vor zehn Jahren ein Haus Name: ___________________ gebaut, in welchem Sie und Ihre Familie bis heute leben. Sie sind froh darüber, Eigentum zu besitzen, da die Mie41 Jahre ten in letzter Zeit vor Ort stark gestiegen sind. verheiratet, 2 Kinder Als Bauarbeiter/in sind Sie im gesamten Landkreis unterBauarbeiter/in wegs. Mit Ihrem Gehalt kommt die Familie zurecht, zum Monatsende wird es allerdings oft knapp. Wohnort: Nesenhausen Erst vor kurzem waren Sie an der Errichtung mehrerer Wahlkreis Rebenheim Unterkünfte für Flüchtlinge beteiligt. Auch wenn Sie kritisch der Flüchtlingsthematik gegenüber stehen, finden Sie es wichtig, dass Menschen ein Dach über dem Kopf haben. In Ihrer Freizeit erholen Sie sich von der körperlich sehr anstrengenden Arbeit. Am liebsten sind Sie Zuhause und schauen Fußball. Gelegentlich treffen Sie sich mit Freunden am Stammtisch. Diskussionen am Stammtisch zu politischen Themen bekommen Sie zwar mit, doch interessiert es Sie eher weniger. Auch bei der letzten Landtagswahl haben Sie nicht teilgenommen. Bürger/in Nr. 1 Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Kandidierenden mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 49 Bürger/in Nr. 2 Name: ___________________ 18 Jahre ledig Sie besuchen die 11. Klasse des Gymnasiums in Großfeldbach. Die Schule finden Sie eigentlich ziemlich okay, weil Sie dort Ihre ganzen Freunde treffen. Ihre Schulnoten sind durchschnittlich, in Sport stehen Sie aber auf einer Eins. Bislang wissen Sie noch nicht, was Sie nach dem Abitur machen möchten. Fußball ist Ihr großes Hobby. Als ausgezeichnete/r Innenverteidiger/in sind Sie unverzichtbar für Ihr Team. Neuerdings nehmen auch Flüchtlinge am Training teil. Wahlkreis Rebenheim Sie finden, dass sie gut Fußball spielen. Die negative Stimmung gegenüber Flüchtlingen können Sie nicht nachvollziehen. Neben dem Fußballtraining treffen Sie sich in der Freizeit oft mit Ihren Freunden. Häufig nehmen Sie und Ihre Freunde den Bus in die nächstgrößere Stadt. Leider fährt dieser am Wochenende äußerst unregelmäßig, so dass Sie und Ihre Freunde oft auf die Eltern angewiesen sind. Schüler/in Wohnort: Gelbdorf Sie sind das erste Mal wahlberechtigt, doch haben Sie am Wahltag ein Auswärtsspiel gegen Bad Wildbach. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Kandidierenden mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 50 Bürger/in Nr. 3 Name: ___________________ Sie arbeiten seit vielen Jahren als Sachbearbeiter/in eines Unternehmens in der Großstadt Neckarfelden. Da Sie kein Auto besitzen, pendeln Sie täglich von Recklingsburg zu Ihrer Arbeitsstelle. 43 Jahre Sie haben sich von Ihrer/Ihrem Partnerin/Partner getrennt und sind Sie aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Die Mietpreise sind in letzter Zeit stark angestiegen, wesSachbearbeiter/in halb Sie nun den Großteil Ihres Gehalts für die Miete aufWohnort: Recklingsburg wenden müssen. Gelegentlich überlegen Sie sich in eine Wahlkreis Rebenheim günstigere Wohngegend umzuziehen. Dennoch möchten Sie die sehr gute Anbindung an Neckarfelden nicht aufgeben. Ein Arbeitsplatzwechsel käme für Sie nicht in Frage. geschieden, keine Kinder Für Politik haben Sie derzeit wenig übrig. Da Sie während der letzten Landtagswahl im Urlaub waren, haben Sie nicht gewählt. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Kandidierenden mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 51 Sie wohnen mit Ihrer/Ihrem Ehefrau/Ehemann und Ihrem Kind in Schutzlingen. Aktuell planen Sie, ein Haus zu bauen. Das bietet Ihnen und Ihrer Familie eine höhere Name: ___________________ soziale Absicherung. Von Beruf sind Sie Versicherungskaufmann/frau und haben Kundschaft im ganzen Land45 Jahre kreis. In Ihrer Freizeit genießen Sie es, mit Ihrer Familie durch verheiratet, 1 Kind die Weinberge Rebenheims zu wandern. Die Region geVersicherungskaufmann/frau fällt Ihnen sehr gut, da es viele Arbeitsplätze und gute Möglichkeiten zur Erholung gibt. Was Sie allerdings stört, Wohnort: Schutzlingen ist das hohe Verkehrsaufkommen durch den PendelverWahlkreis Rebenheim kehr. Da Sie sehr häufig zu Kunden fahren, müssen Sie Mitglied der Partei Christlicher immer einen großen Zeitpuffer aufgrund des täglichen Demokratie (PCD) Staus einplanen. Sie sind seit einigen Jahren Mitglied der PCD. Einmal im Monat treffen Sie sich mit anderen Parteimitgliedern. Eigentlich sind Sie eher ein passives Mitglied, da jedoch die/der Erstkandidat/in der PCD ein/e langjährige/r Freund/in von Ihnen ist, unterstützen Sie sie/ihn im Wahlkampf. Sie sind in der Bürgerinitiative „Politik muss handeln“ aktiv und diskutieren regelmäßig mit anderen über die Lösung des viel hohen Verkehrsaufkommens im Wahlkreis. Bürger/in Nr. 4 Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Kandidierenden mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 52 Bürger/in Nr. 5 Name: _________________ 53 Jahre verheiratet, 3 Kinder Grundschullehrer/in Wohnort: Schönwetterhausen Wahlkreis Rebenheim Sie wohnen mit Ihrer Familie in Schönwetterhausen. Umgeben von malerischen Weinbergen fühlen Sie sich hier sehr wohl. Nur wenige Gehminuten entfernt befindet sich die Grundschule. Hier sind Sie seit 15 Jahren Lehrer/in. In Ihrer Freizeit engagieren Sie sich in einem Heim für Kinder. Hier haben Sie gemeinsam mit den Kindern einen Garten errichtet. Sie finden es wichtig, dass Kinder lernen, wo Gemüse und Obst herkommen. Im ortsansässigen Gesangsverein haben Sie viele Freunde. Der Chor spielt mit der Überlegung, Flüchtlinge einzuladen und ein gemeinsames Projekt zu starten. Sie finden dieses Vorhaben klasse. Wenn in Neckarfelden eine Demonstration für Gleichberechtigung, gegen Fremdenfeindlichkeit oder gegen Atomkraft stattfindet sind Sie häufig an erster Stelle dabei. Politik interessiert Sie sehr. Zwar stehen Sie den Positionen der sehr PÖD nahe, doch haben Sie sich noch nicht entschieden, wem Sie dieses Mal Ihre Stimme geben. Deshalb sind Sie sehr gespannt, wie sich die Kandidatinnen und Kandidaten präsentieren werden. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Kandidierenden mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 53 Nach Ihrem erfolgreichen Jurastudium haben Sie sich als Rechtsanwalt/Rechtsanwältin in Ellerstalhausen niederName: ___________________ gelassen. In der Region haben Sie sich einen Namen gemacht, so dass Sie viele Bürger/innen in Rechtsfragen 56 Jahre vertreten. Gemeinsam mit Ihrer/Ihrem Ehefrau/Ehemann leben Sie verheiratet, 2 Kinder in einem großen Haus mit Swimmingpool. Ihre Kinder Rechtsanwältin/Rechtsanwalt sind zum Studium weggezogen. Sie besitzen mehrere Eigentumswohnungen im Wahlkreis. Die Mietpreise pasWohnort: Ellerstalhausen sen Sie stets der Attraktivität der Wohngegend an. Wahlkreis Rebenheim In Ihrer Freizeit gehen Sie gerne in teure Restaurants nach Neckarfelden. Aufgrund der Nähe zu Neckarfelden ist Ihr Wohnort für Pendler sehr begehrt geworden. Auf öffentliche Verkehrsmittel sind Sie zwar nicht angewiesen, doch der steigende Verkehr auf den Straßen stört Sie trotzdem sehr. Bürger/in Nr. 6 Über das politische Geschehen informieren Sie sich in der Tageszeitung. Wichtig ist Ihnen vor allem der Wohlstand der Gesellschaft. Wählen gehen ist für Sie eine Bürgerpflicht. Sie sind in der Bürgerinitiative „Politik muss handeln“ aktiv und diskutieren mit anderen über die Lösung des hohen Verkehrsaufkommens im Wahlkreis. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Kandidierenden mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 54 Bürger/in Nr. 7 Name: ___________________ 89 Jahre verwitwet, 2 Kinder, 3 Enkelkinder, 3 Urenkel Rentner/in Ehrenmitglied in der Partei der Sozialen Demokratie (PSD) Sie leben seit vier Jahren im Seniorenwohnheim. Hier genießen Sie den Kontakt zu den anderen Menschen. Gesundheitlich geht es Ihnen recht gut. Häufig sind Sie zu Besuch bei Ihren Kindern oder Enkelkindern. Vor kurzem wurden Sie sogar Uroma/Uropa. Jahrelang waren Sie in einer Fabrik der Textilbranche tätig. Von Ihrer derzeitigen Rente können Sie gut leben. Während Ihrer Berufszeit waren Sie auch in einer Gewerkschaft aktiv und haben sich vor allem für Chancengleichheit eingesetzt. Seit 50 Jahren sind Sie Mitglied in der PSD. Vor einiger Zeit wurden Sie sogar als Ehrenmitglied ausgezeichnet. Aktiv sind Sie in dieser Partei nicht mehr, doch die Inhalte und Positionen der PSD vertreten Sie noch immer. Wichtig ist Ihnen vor allem die soziale und gesundheitliche Absicherung aller Bürgerinnen und Bürger. Dabei denken Sie vor allem auch an Ihre Nachkommen, die in Sicherheit und Wohlstand leben sollen. Wohnort: Ellerstalhausen Wahlkreis Rebenheim Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Kandidierenden mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 55 Bürger/in Nr. 8 Name: ___________________ 26 Jahre Seit Ihrer Geburt wohnen Sie mit Ihrer Familie in Rebenheim. Nach dem Abitur haben Sie sich für ein BWL-Studium im benachbarten Neckarfelden entschieden. Da dort die Mieten zu hoch sind, pendeln Sie von Ihrem Heimatort zur Universität. ledig In Ihrem Wohnort gefällt es Ihnen sehr gut. Es gibt viele Arbeitsplätze in der Gegend, deshalb möchten Sie auch BWL-Student/in nach Ihrem Studium hier arbeiten. Wichtig ist Ihnen ein siWohnort: Rebenheim cherer Arbeitsplatz mit Aufstiegschancen und gutem Gehalt. Wahlkreis Rebenheim Sie genießen die idyllische Lage Ihrer Stadt: Häufig gehen Sie in den Weinhängen joggen. In Rebenheim lebt auch Ihr Mitglied JuliO Freundeskreis. Sie sind mit vielen Ihrer Freunde im Handballverein aktiv. Hier bemerken Sie derzeit eine zunehmende negative Stimmung gegenüber Flüchtlingen. Sie aber setzen sich stark für Menschenrechte ein und bieten rassistischen Äußerungen die Stirn. Vor einiger Zeit sind Sie sogar der Jungliberalen Organisation (JuliO) beigetreten, doch Siefinden auch Schnittpunkte mit anderen Parteien. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Kandidierenden mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 56 8.4 M3.2 Kandidatenrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Umgebung Großstadt Erstkandidat PSD Name: ___________________ 53 Jahre geschieden, 2 Kinder Minister für Kultus, Jugend und Sport Wohnort: Himmelshausen (liegt nicht im Kreis Rebenheim) Partei der Sozialen Demokratie (PSD) MdL, Wahlkreis Rebenheim, Regierungsbezirk Stuttgart Seit dem Lehramtsstudium sind Sie aktives Mitglied der PSD. Mittlerweile gehören Sie dem Landesvorstand an und waren mehrere Jahre Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Bildung. Zehn Jahre sind Sie schon über das Zweitmandat Landtagsabgeordnete/r der PSD im Wahlkreis Rebenheim. Sie sind seit Beginn der aktuellen Legislaturperiode Minister für Kultus, Jugend und Sport. Die aktuelle Bildungsreform trägt maßgeblich Ihre Handschrift. Sie sind der festen Überzeugung, dass es sich dabei um einen Meilenstein für das Schulwesen handelt. Allerdings spannt Sie die Tätigkeit als Minister/in derart ein, dass Sie nur wenig Zeit für die Anliegen der Bürger/innen Ihres Wahlkreises finden. Ihnen ist klar, dass die Umstellung des Schulwesens noch lange nicht abgeschlossen ist. Sie möchten dieses große Projekt gerne auch nach der Wahl fortführen und kandidieren deshalb erneut als Erstkandidat/in für die PSD im Wahlkreis Rebenheim. Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 57 Zweitkandidat/in PDS Name: ___________________ 61 Jahre verheiratet, 3 Kinder Mechanikermeister/in Wohnort: Gelbdorf Partei der Sozialen Demokratie (PSD) Bereits in der Ausbildung sind Sie der PSD beigetreten und haben sich seitdem in verschiedenen Positionen aktiv eingebracht. Sie sind Schatzmeister/in des Kreisverbands und langjähriges Gemeinderatsmitglied in Gelbdorf. Sie genießen in der Partei vor Ort große Wertschätzung. Die Industriebetriebe in der Region sichern viele Arbeitsplätze. Um gute Arbeitsbedingungen für die Arbeitnehmer/innen zu gewährleisten, braucht es strenge Regeln und Vorgaben, die die Rechte der Arbeitnehmerschaft stärken und für die Zukunft sichern. Neben guten Arbeitsplätzen sehen Sie den Schlüssel zu sozialer Gerechtigkeit in einem Bildungssystem, das allen SchüWahlkreis Rebenheim, Regielerinnen und Schülern gleiche Chancen einräumt. Die Reforrungsbezirk Stuttgart men der/des amtierenden Ministerin/Ministers für Kultus, Jugend und Sport tragen viel dazu bei. Damit sie/er diese Arbeit fortsetzen kann, unterstützen Sie als Zweitkandidat/in ihre/seine Kandidatur. Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 58 Erstkandidat/in PLD Name: ___________________ 58 Jahre verheiratet, 3 Kinder Jurist/in und Abgeorndete/r Wohnort: Grünach Partei der Liberalen Demokratie (PLD) Seit zehn Jahren sind Sie über das Zweitmandat Landtagsabgeordnete/r der PLD-Fraktion. In dieser Zeit waren Sie zudem eine Legislaturperiode lang Wirtschaftsminister/in von Baden-Württemberg. Zuvor waren Sie nach Ihrem Jurastudium 16 Jahre lang als Jurist/in in der Wirtschaft tätig. Im Wahlkreis sind Sie vor allem als Vorsitzende/r des evangelischen Kirchgemeinderats und als langjähriges Gemeinderatsmitglied von Grünach bekannt. Ihre Leidenschaft zum Wandern teilen Sie mit anderen im örtlichen Wanderverein. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen der Wirtschaftspolitik und Infrastruktur. Ihr Vorteil ist, dass Sie mittlerweile nur noch einfaches Fraktionsmitglied sind. So haben Sie viel mehr Zeit für die Anliegen und Probleme des Wahlkreises und glauben, jetzt noch einmal viel für die Menschen vor Ort bewegen zu können. Deshalb kandidieren Sie erneut als Erstkandidat/in für den Wahlkreis Rebenheim. MdL, Wahlkreis Rebenheim, Regierungsbezirk Stuttgart Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 59 Zweitkandidat/in PLD Name: ___________________ 30 Jahre ledig, keine Kinder Sie leben in Gelbdorf und sind dort als Mitglied des Fußballvereins und einer lokalen Band unter den jungen Leuten sehr bekannt und beliebt. Nach Ihrem Studienabschluss haben Sie mit Freunden ein Startup-Unternehmen gegründet. Jung wie Sie sind, ist das natürlich noch lange nicht das Ende Ihrer Karrierepläne. Politisch interessiert und engagiert waren Sie bereits früh: Mit 15 Jahren waren Sie Schulsprecher/in, mit 17 sind Sie der Wohnort: Gelbdorf Jungliberalen Organisation (JuliO) beigetreten, deren KreisPartei der Liberalen Demokratie vorsitzende/r Sie nun bereits seit fünf Jahren sind. Inhaltlich (PLD) liegen Ihnen vor allem die Bildungs- und Berufsperspektiven junger Menschen am Herzen. Die Standortattraktivität sehen Wahlkreis Rebenheim, RegieSie als große Chance für den Wahlkreis. Seit einem Praktirungsbezirk Stuttgart kum im Abgeordnetenbüro der/des aktuellen PLDAbgeordneten aus Grünach haben Sie ein gutes Verhältnis zu ihr/ihm. Deshalb unterstützen Sie ihre/seine Kandidatur gerne als Zweitkandidat/in, in der Hoffnung, sie/ihn einmal politisch zu beerben. Jungunternehmer/in Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 60 Erstkandidat/in PÖD Name: ___________________ 45 Jahre geschieden, 2 Kinder Lehrer/in Wohnort: Bad Wildbach Partei für Ökologie und Demokratie (PÖD) Wahlkreis Rebenheim, Regierungsbezirk Stuttgart Seit Ihren Jugendtagen sind Sie in Bad Wildbach politisch aktiv und dementsprechend bekannt und verwurzelt. Als Bezirksrätin/Bezirksrat kennen Sie auch die Probleme vor Ort ganz genau. Zur PÖD sind Sie vor 20 Jahren durch die AntiAtomkraftbewegung gekommen. Sie sind der Meinung, dass eine Veränderung her muss, die gleichzeitig ökologisch und innovativ ist. Da es zu wenige Kindertagesstätten gibt, fordern Sie einen flächendeckenden Ausbau. Ebenso engagieren Sie sich für die Suche nach geeigneten Unterkünften, um das hohe Aufkommen an Flüchtlingen zu bewältigen Als Erstkandidat/in für die PÖD liegt Ihnen vor allem ein ökologischer und nachhaltiger Weinanbau am Herzen. Das Zweitmandat für den Landtag haben Sie bei der letzten Wahl sehr knapp verpasst. Ihre politischen Schwerpunkte sind Umwelt, Nachhaltigkeit und Bildung. Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 61 Zweikandidat/in PÖD Name: ___________________ 40 Jahre Für Ihre Kandidatur als Zweitkandidat/in haben Sie sich vorgenommen, den/die Erstkandidat/in so gut es geht zu unterstützen. Kennengelernt haben Sie sie/ihn im ortsansässigen Obst- und Gartenverein. Ihr/Sein Engagement für einen ökologischen und nachhaltigen Weinanbau schätzen Sie sehr. verheiratet, 2 Kinder Garten- und Landschaftsbauer/in Sie selbst sind politisch durch Ihr Elternhaus stark geprägt. Ihr Vater saß bereits für die PÖD im Landtag. Mit 25 Jahren sind Sie der Partei beigetreten. Wohnort: Jungburg Als Garten- und Landschaftsbauer/in liegen Ihre Interessen überwiegend in Umwelt und Natur. Sie lieben die malerische Idylle Ihrer Gegend. Ein Dorn im Auge ist Ihnen aber das hohe Verkehrsaufkommen durch den zunehmenden PendelWahlkreis Rebenheim, Regierungsbezirk Stuttgart verkehr und die damit verbundene Luftverschmutzung. Die öffentlichen Verkehrsmittel müssen deswegen dringend ausgebaut werden. Nur so können Ihrer Meinung nach die Straßen entlastet und die Umwelt dabei nachhaltig geschont werden. Partei für Ökologie und Demokratie (PÖD) Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 62 Erstkandidat/in PCD Name: ___________________ 50 Jahre verheiratet, 2 Kinder Seit 15 Jahren vertreten Sie den Wahlkreis Rebenheim durch das Direktmandat. Ihre Arbeit als Landtagsabgeordnete/r schätzen die Bürger/innen vor Ort sehr. Zur PCD sind Sie vor 25 Jahren gekommen. Bereits während der Schulzeit waren Sie in der Christdemokratischen Jugend (CDJ) aktiv, in deren langjährigem Kreisvorstand Sie waren. Bankkaufmann/frau Wohnort: Rebenheim Partei der Christlichen Demokratie (PCD) MdL, Wahlkreis Rebenheim, Regierungsbezirk Stuttgart Sie freut es sehr, dass sich Ihr Wahlkreis zu einem begehrten Wohnort mit vielen Arbeitsplätzen entwickelt hat. Um das hohe Verkehrsaufkommen zu bewältigen, sollten aber dringend mehr Mittel für den Bau von Ortsumgehungen verwendet werden. Das Thema Flüchtlinge liegt Ihnen momentan besonders am Herzen. Um die Akzeptanz für Flüchtlingsunterkünfte in der Bevölkerung vor Ort aufrecht zu erhalten, müssen klare Regelungen her. Diejenigen, die keinen berechtigten Anspruch auf Asyl haben, sollten umgehend wieder in ihre Herkunftsländer zurückgeführt werden. Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 63 Zweitkandidat/in PCD Name: ___________________ 65 Jahre verheiratet, 4 Kinder Geschäftsführer/in Wohnort: Schönwetterhausen Partei der Christlichen Demokratie (PCD) Wahlkreis Rebenheim, Regierungsbezirk Stuttgart Sie sind Geschäftsführer/in eines mittelständigen Unternehmens seit zehn Jahren. Bereits vor 20 Jahren waren Sie für eine Amtszeit durch ein Direktmandat des benachbarten Wahlkreises im Landtag vertreten. Aus gesundheitlichen Gründen mussten Sie damals aber bereits nach zwei Jahren Ihr Amt niederlegen. Seit vielen Jahren sind Sie Fraktionsvorsitzende/r der PCD im Gemeinderat von Schönwetterhausen und als solche/r vor Ort beliebt, bekannt und einflussreich. Inhaltlich setzen Sie sich vor allem für den Mittelstand und die Standortsicherheit ein. Auch der Ausbau und die Erneuerung des Verkehrsnetzes des Wahlkreises halten Sie für dringend notwendig. Mit Ihrem Engagement als Zweitkandidat/in kämpfen Sie für ein starkes Mandat der/des Erstkandidatin/Erstkandidaten, die/den Sie so gut Sie können unterstützen. Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Auf der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 64 9. Materialien für die Durchführung des Szenarios Mittelgroße Stadt 9.1 Rollenverteilungsschlüssel Szenario Mittelgroße Stadt Planspiel 2: Mittelgroße Stadt Teilnehmer Nummer Funktion Parteizuordnung/pol. Engagement Themenschwerpunkt Pflichtrollen Kandidatinnen/Kandidaten 1 2 3 4 5 6 7 8 K1 K2 K3 K4 K5 K6 K7 K8 Erstkandidat/in PSD Zweitkandidat/in PSD Erstkandidat/in PLD Zweitkandidat/in PLD Erstkandidat/in PÖD Zweitkandidat/in PÖD Erstkandidat/in PCD Zweitkandidat/in PCD 9 10 11 12 13 14 15 16 B1 B2 B3 B4 B5 B6 B7 B8 Unternehmer/in Touristenführer/in Grundschullehrer/in Rentner/in Abiturient Azubi Unternehmer/in Versicherungskaufmann/-kauffrau 17 18 P1 P2 Presse 1 Presse 2 Abgeordnete/r GLF Abgeordnete/r CDJ Standort, Eneuerbare Energien, Flüchtlinge Arbeit, ÖPNV, Bildung Standort, Versorgungssicherheit, Flüchtlinge Bildung, Infrastruktur ÖPNV, Bildung, Flüchtlinge Ökologie,Erneuerbare Energien, Standort, Flüchtlinge Bildung, Standort, Infrastruktur Standort, Versorgungssicherheit, Flüchtlinge Bürger/innen PLD, Bürgerinitiative (Gründer) Bürgerinitiative: Freundskreis Asyl PCD Jugendorga PÖD Stammwähler PSD Bürgerinitiative: Freundskreis Asyl Standort, Internet Flüchtlinge, Standort Bildung, Flüchtlinge soziale Absicherung, Flüchtlinge Standort, Internet, Flüchtlinge Internet Standort, Bildung, Flüchtlinge Bildung, Flüchtlinge Presse Zusatz/Aufstockung Bürger/innen und Presse 19 B9 20 B10 21 B11 22 B12 23 B13 24 P3 25 P4 26 B14 27 B15 28 B16 29 B17 30 B18 31 B19 32 B20 Legende PCD PLD PÖD PSD potentieller Nichtwähler nicht wahlberechtigt Abiturient KFZ Mechatroniker Informatiker Diplomingenieur Arbeitsuchend Presse 3 Presse 4 Professor Arzt Schlosser Aufstockerin Bankkauffrau Selbstständig Sonderpädagoge Internet Mieten Internet, Flüchtlinge, Bildungssystem Flüchtlinge, Erneuerbare Energien Kitas Infrastruktur, Internet, Bildungssystem Flüchtlinge, Bildung Absicherung/Arbeit, ÖPNV Flüchtlinge Absicherung, Erneuerbare Energie Flüchtlinge Kitas 65 9.2 M4 Szenario Mittelgroße Stadt Der Wahlkreis Uhringen befindet sich im südliWahlkreis UHRINGEN chen Teil des Landes Baden-Württemberg. Im Westen erstreckt sich eine größere, auch land- Arbeitslosigkeit: unter dem Landeswirtschaftlich gut nutzbare Ebene, der Osten ist durchschnitt bewaldet und bergig. Im Wahlkreis gibt es viele Altersstruktur: mehr ältere als junge kleinere Städte, die das regionale Zentrum, die Menschen ca. 60.000 Einwohner zählende Große Kreisstadt Internetgeschwindigkeit: langsam Uhringen, umgeben. Die in der Stadt ansässigen Regierungsbezirk: Freiburg mittelständischen Industrie- und HandelsunterStädte und Gemeinden im Wahlkreis: nehmen stellen die Mehrheit der Arbeitsplätze im Uhringen, Mütelbach, Sommeburg, FernKreis. tal, Blütenheim, Buckelried, Perlhausen, Da es im Wahlkreis seit der Schließung einer Wachhausen, Himmelburg, Kuckucksfelprivaten Fachhochschule vor einigen Jahren kei- den, Rheiningen, Seetal ne Möglichkeit zum Studium gibt, verlassen viele Uhringen ist bekannt für seine Burgen und junge Menschen die Gegend. Schlösser. Die gute wirtschaftliche Lage und der Standortvorteil Uhringens sind dadurch und durch die schlechte Internetversorgung in Gefahr. Hinzu kommt, dass man sich in erster Line auf seinen privaten PKW verlassen muss, da der öffentliche Personennahverkehr nur minimal ausgebaut ist. Vor allem aus den umliegenden kleinen Ortschaften ist es schwierig, ohne PKW in die Kreisstadt Uhringen zu kommen. Die Bürgerinitiative „Standort Uhringen erhalten“ möchte die Politik auf diese Probleme aufmerksam machen. Im Wahlkreis ist die Stimmung in der Bevölkerung mit Blick auf die Bildungs- und Flüchtlingspolitik gespalten: Die Bildungsplanreform der Landesregierung hat auch in Uhringen bereits Auswirkungen. Das Schulzentrum in der Stadt soll zur Gemeinschaftsschule werden. In Mütelbach, einer kleinen Gemeinde im Wahlkreis Uhringen, soll die alte Militärkaserne als Unterkunft für bis zu 600 Flüchtlinge dienen. Es gibt einige Bürger, die darüber nicht sehr erfreut sind, aber auch viele helfende Hände, vor allem durch den „Freundeskreis Asyl Uhringen“. Im mittelständisch geprägten Uhringen erhält die Partei der Liberalen Demokratie (PLD) traditionell mehr Stimmen als in anderen Wahlkreisen. Szenario Der Erstkandidat der PLD sitzt seit 24 Jahren über ein Zweitmandat im Landtag, dieses Mal will er es als Erstkandidat schaffen. Der Erstkandidat/Die Erstkandidatin der Partei der Christlichen Demokratie (PCD) sitzt über das Direktmandat für Uhringen im Landtag und möchte wieder gewählt werden. Herausgefordert werden PLD und PCD von der Partei für Ökologie und Demokratie (PÖD) und der Partei der Sozialen Demokratie (PSD). Der Wahlkampf der Parteien findet wie bei allen Wahlen seinen Höhepunkt bei einer zentralen Veranstaltung auf dem Marktplatz. Die Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeitenden der Presse besuchen die Stände der Parteien und informieren sich über Kandidatinnen und Kandidaten und deren Themen. Der Marktplatz ist ein bekannter Ort des Dialogs. Ob Kundgebungen oder Demonstrationen, viele Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises engagieren sich hier für eine lebendige Demokratie. 66 9.3 M4.1 Bürgerrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Mittelgroße Stadt Sie sind in Uhringen aufgewachsen. Seit der Geburt Ihrer Kinder leben Sie mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin im kleinen Himmelburg in einem Einfamilienhaus. Zwei Name: Prof. Dr._______________ Ihrer Kinder besuchen das Gymnasium in Uhringen, die 53 Jahre zweijährige Tochter geht in die städtische Kita. Seit zwanzig Jahren führen Sie erfolgreich ein Dienstverheiratet, 3 Kinder leistungsunternehmen in der Automobilbranche. Mittlerweile haben Sie auch Auszubildende. Leider ist Ihr Unternehmer/in Standort für diese nicht so attraktiv, da es nur eine weit Wohnort: Himmelburg entfernte Berufsschule gibt. Im alltäglichen Unternehmensgeschäft würden Sie sich gerne etwas zurückzielangjähriges Mitglied in der PLD hen und mehr Zeit mit Ihren Kindern verbringen. Aber an Home-Office ist in Himmelsburg nicht zu denken, denn dort gibt es so gut wie nie Internetempfang. Sie sind der Meinung, dass eine wirtschaftlich starke Region wie Uhringen attraktive Bildungseinrichtungen und eine gute Internetverbindung dringend braucht. Aus diesem Grund haben Sie die Bürgerinitiative „Standort Uhringen erhalten“ gegründet. Dafür suchen Sie noch weitere Mitstreiter/innen. Als langjähriges Mitglied der PLD haben Sie sich bisher zwar immer zurückgehalten, hoffen aber, dass die PLD bei der Landtagswahl dieses Jahr besser abschneidet als bei der letzten Wahl. Arbeitsaufgaben Bürger/in Nr. 1 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 67 Bürger/in Nr. 2 Name: ________________ 37 Jahre ledig, kinderlos Sie sind 37 Jahre alt und leben in einer kleinen Mietwohnung in Uhringen. Sport in der Natur und Treffen mit Freunden sind Ihnen wichtig. Nachdem Sie an der Fachhochschule in Uhringen früher Kunst- und Kulturmanagement studiert und zeitweise gelehrt haben, ist Ihnen Uhringen ans Herz gewachsen. Seit der Schließung der Fachhochschule halten Sie sich als Touristenführer/in über Wasser. Touristguide Ihre Führungen zu den Burgen und Schlössern der Umgebung haben einen guten Ruf und der Kulturverein bekommt dank Ihres Engagements wieder mehr Zulauf. Vor allem einige ausländische Bürger/innen haben großes Interesse daran und Sie freuen sich über jedes neue Gesicht. Mit dem „Freundeskreis Asyl Uhringen“ sind Sie in Kontakt, um auch Flüchtlinge in den Kulturverein zu integrieren. Wohnort: Uhringen Sie haben gehört, dass es wohl einige Bürger/innen im Umkreis gibt, die der alten Fachhochschule nachtrauern und die Bürgerinitiative „Standort Uhringen erhalten“ dieses Thema aufgreift. Vielleicht lohnt es sich, diese aufzuspüren und im Wahlkampf Druck auf die Politik auszuüben. Politisch interessiert sind Sie ja, aber kein Stammwähler einer Partei. Wer überzeugt Sie dieses Mal? Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 68 Ihr Partner/ Ihre Partnerin hat zwar in Uhringen einen sehr guten Job bekommen, Uhringen war Ihnen mit den kleinen Kindern aber zu städtisch. Jetzt leben Sie mit der Familie Name: __________________ seit zwei Jahren im Dorf Kuckucksfelden auf einem alten 35 Jahre Bauernhof. Einkaufen müssen Sie in der Regel nur einmal die Woche – das meiste wächst in Ihrem Garten. Partnerschaft und 2 Kinder Ihre Kinder würden Sie gerne in die städtische Kita in UhGrundschullehrer/in ringen schicken, aber noch stehen Sie auf der Warteliste. Sie hoffen, dass die Politik mehr und bessere KinderbeWohnort: Kuckucksfelden treuungsangebote schafft. Das Vorhaben der derzeitigen Regierung, Gemeinschaftsschulen zu schaffen, finden Sie grundsätzlich gut. Neben Ihrem Herzensthema „Vegan leben“ sind Ihnen die Flüchtlingskinder in einer Unterkunft in Uhringen ans Herz gewachsen. Zweimal in der Woche kochen Sie gemeinsam mit den Kindern – natürlich vegan. So können alle Kulturen ohne Einschränkung gemeinsam daran teilnehmen. Sie haben aber das Gefühl, die Politik lässt die ehrenamtlichen Helfer/innen im Bereich der Flüchtlingsarbeit alleine. Sie fordern eine bessere Flüchtlingspolitik durch mehr Sozialarbeiter/innen und mehr finanzieller Unterstützung. Von der Politik sind Sie sehr frustriert und waren in den letzten Jahren gar nicht mehr wählen. Unpolitisch sind Sie aber nicht. Bei jeder Demo gegen Fremdenfeindlichkeit, für den Frieden, gegen Tierversuche und für mehr nachhaltiges Leben sind Sie dabei! Ihr Partner/ Ihre Partnerin ist übrigens überzeugte/r Wähler/in und versucht Sie vor jeder Wahl erneut zu motivieren. Arbeitsaufgaben Bürger/in Nr. 3 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 69 Bürger/in Nr. 4 Name: ____________________ 70 Jahre verheiratet, kinderlos Rentner/in Wohnort: Mütelbach langjähriges Mitglied in der PCD Sie sind seit 15 Jahren in Rente und wohnen mit Ihrem Ehemann/Ihrer Ehefrau in einem Reihenhaus in der Gemeinde Mütelbach. Hin und wieder gehen Sie wehmütig in Ihre alte Schreinerei und denken an die guten Zeiten zurück. Schade, dass es niemanden gab, der Ihre Schreinerei weitergeführt hat. Die jungen Leute verlassen fast alle die Gegend und für die Gesellen/Gesellinnen in Ihrem Handwerksbetrieb hatte Mütelbach dann doch zu wenig zu bieten. Politik interessiert Sie hauptsächlich aus Anstand und aus Sorge um die Absicherung im Alter. Sie sind der Meinung, dass wählen gehen eine Bürgerpflicht ist. Seit einigen Monaten sind Sie sehr beunruhigt. Die alte Militärkaserne soll eine Erstaufnahmeunterkunft für bis zu 600 Flüchtlinge werden. Sie finden, die Politik informiert die Bürgerinnen und Bürger darüber nicht ausreichend und Sie sorgen sich sehr um die Sicherheit in der Gemeinde. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 70 Bürger/in Nr. 5 Name:_______________ 18 Jahre ledig Sie sind gerade 18 Jahre alt geworden und wohnen Zuhause bei Ihren Eltern in Seetal, einem kleinen Ort im Wahlkreis Uhringen. Jeden Morgen fahren Sie mit dem Bus nach Uhringen zum Schulzentrum. Nächstes Jahr machen Sie Ihr Abitur und freuen sich schon sehr auf die große Freiheit. Sie möchten gerne Reisen und zum Studium in eine Großstadt ziehen. Schüler/in Wohnort: Seetal Mitglied in der Jugendorganisation der PÖD Weder Uhringen noch Seetal haben Ihrer Meinung nach genug für junge Menschen zu bieten. Das Schlimmste ist die schlechte Internetverbindung! Aber jetzt gibt es ja die Bürgerinitiative „Standort Uhringen erhalten“, die der Politik hier ein bisschen Dampf macht. Dies möchten Sie sich auf jeden Fall einmal anschauen. Das Einzige, was Sie hier hält, ist Ihr Engagement in der Jugendorganisation der PÖD und im Sportverein Seetal e.V. Bald ist Landtagswahl und Sie dürfen endlich auch wählen gehen. Von der PÖD wurden Sie gefragt, ob Sie im Wahlkampf helfen wollen. Die Flüchtlingsthematik beschäftigt Sie seit einiger Zeit. Sie machen sich Sorgen über die teilweise fremdenfeindlichen Einstellungen mancher Bürger/innen – das geht für Sie zu weit. Sie haben bereits vom „Freundeskreis Asyl Uhringen“ gehört und können sich vorstellen, sich dort einzubringen. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 71 Bürger/in Nr. 6 Name:_______________ Als 23-jährige/r Auszubildende/r wohnen Sie im Dachgeschoss bei Ihren Eltern in Wachhausen. Uhringen ist eigentlich Ihr Lebensmittelpunkt, aber für eine eigene Wohnung reicht das Azubi-Gehalt leider noch nicht aus. 23 Jahre ledig Azubi Sie sind sehr stolz, dass Sie nach der Hauptschule und der anschließenden Mittleren Reife einen so guten Ausbildungsplatz direkt vor der Haustüre gefunden haben. Leider ist Wachhausen aber sehr öde, Uhringen hat kaum mehr zu bieten. Vor allem sind Sie echt genervt, weil die Internetverbindung eigentlich überall schlecht ist und das Skypen mit Ihrer Freundin in Berlin deshalb oft zu kurz ausfällt. Gerne würden Sie nach der Ausbildung auch nach Berlin ziehen. Wohnort: Wachhausen Politik interessiert Sie überhaupt nicht. Bisher waren Sie bei keiner Wahl und haben das bei dieser Landtagswahl eigentlich auch nicht vor. Ihre Freundin ist aber politisch sehr aktiv und findet Nichtwählen total daneben. Sie überlegen sich, sich doch mal ein bisschen über aktuelle politische Themen, die Landtagswahl und die Positionen der verschiedenen Parteien zu informieren. Wer weiß, vielleicht kommen Sie ja auf den Geschmack und es gibt ein Thema oder Engagement der Bürger/innen, das Sie interessiert und wo Sie sich einbringen wollen. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 72 Sie leben in einem Einfamilienhaus in Blütenheim, einer kleinen Stadt im Wahlkreis Uhringen. Mit Ihrem Ex-Mann/Ihrer Ex-Frau haben Sie gemeinsam vier Kinder, sind aber seit Name:_______________ einigen Jahren geschieden. 58 Jahre Sie machen sich große Sorgen um den Standort Uhringen. Es ist schwierig, nach der Schließung der Fachhochschule geschieden, 4 Kinder überhaupt noch qualifizierte und junge Arbeitskräfte zu finUnternehmer/in den. Ob die Bürgerinitiative „Standort Uhringen erhalten“ irgendwas bewirken kann? Vielleicht können Sie hier zuminWohnort: Blütenheim dest mal Ihre Sorgen äußern. Eine zweite Entwicklung stimmt Sie nachdenklich. Ihr jüngstes Kind hat noch ein paar Jahre auf dem städtischen Gymnasium vor sich. Jetzt soll das Schulzentrum zur Gemeinschaftsschule werden und das gefällt Ihnen gar nicht. Sie sind der Meinung, dass Ihr Kind die beste Schulbildung bekommen soll und dass das gemeinsame Lernen von Kindern mit unterschiedlichem Niveau die Bildung Ihres Kindes gefährden könnte. Sie sind auch besorgt über die ganze Flüchtlingsthematik und fragen sich, wo das nur hinführen soll? Ist der Standort Uhringen nicht auch durch das Entstehen der neuen Erstaufnahmeunterkunft im benachbarten Mütelbach bedroht? Sie sind gespannt, wie sich Ihre Stammpartei PSD und die anderen Parteien zu den Themen positionieren werden. Bürger/in Nr. 7 Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 73 Sie sind 41 Jahre alt, frisch geschieden und deshalb in eine Mietwohnung in Uhringen gezogen. Als Versicherungskaufmann/-frau und mit der Unterstützung Ihres ExName:____________________ Mannes/Ihrer Ex-Frau verdienen Sie so viel, dass Sie sich 41 Jahre das Leben gut leisten können. Die Kinder gehen seit dem Umzug nicht mehr auf die kleine Buckelrieder Grundschugeschieden, 2 Kinder le, sondern besuchen das Schulzentrum Uhringen – daran müssen sich alle noch gewöhnen. Was Ihnen aber Versicherungskaufmann/-frau sehr gut gefällt, ist das Vorhaben, das Schulzentrum zur Wohnort: Buckelried Gemeinschaftsschule zu machen. Ihr Sohn mit DownSyndrom war schon immer im „normalen“ Kindergartenund Schulbetrieb und Sie sind der Meinung, dass davon alle profitieren können. Er lernt mehr und schneller von den anderen Kindern und diese lernen Rücksicht und Umgang mit Schwächeren. Neben dem Thema Bildungspolitik sind Sie auch gespannt, wie sich die Parteien zum Thema Flüchtlingspolitik positionieren. Sie engagieren sich schon länger ehrenamtlich im „Freundeskreis Asyl Uhringen“ und suchen noch weitere Mitstreiter/innen. Die letzten Jahre waren Sie zwar immer wählen, aber irgendwie haben Sie das Gefühl, dass die Politik sich ja doch nicht so wirklich um die kleinen Leute kümmert. Außerdem haben Sie meist das gewählt, was Ihre Exfrau/Ihr Exmann auch gewählt hat. Bürger/in Nr. 8 Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren Sie sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie kurz Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidat/innen richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidat/innen stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Bürger/innen einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen eine Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 74 9.4 M4.2 Kandidatenrollen mit Arbeitsanweisungen Szenario Mittelgroße Stadt Seit 24 Jahren sind Sie über das Zweitmandat Landtagsabgeordneter der PLD-Fraktion. Früher waren Sie Wirtschaftsminister von Baden-Württemberg. Zuvor waren Sie bereits jahreName: ________________ lang als Rechtsanwalt in Uhringen tätig. Sie sind Mitglied der männlich, 66 Jahre PLD, weil eigenverantwortliche Tätigkeit und Unternehmertum verheiratet, 3 Kinder in Ihren Augen durch die anderen Parteien zu sehr eingeRechtsanwalt schränkt werden. Im Wahlkreis sind Sie als langjähriges MitWohnort: Uhringen Partei der Liberalen Demoglied im evangelischen Kirchengemeinderat bekannt. Ihre inkratie (PLD) haltlichen Schwerpunkte liegen in der Wirtschafts- und Energiepolitik. Neben dem Erhalt des Wirtschaftsstandorts UhrinMdL, Wahlkreis Uhringen, gen und einer besseren Internetversorgung sind Ihnen VerRegierungsbezirk Freiburg sorgungssicherheit und bezahlbare Energiepreise wichtig. Durch Ihre Verwurzelung in der Kirchengemeinde engagieren Sie sich für Flüchtlinge. Ihrer Meinung nach müssen die Kommunen aber vom Land finanziell besser bei der Versorgung von Flüchtlingen unterstützt werden. Die schnelle Erteilung einer Arbeitserlaubnis für Flüchtlinge befördert neben der Integration auch die deutsche Wirtschaft. Alle anderen, die kein Recht auf Asyl haben, sollen möglichst schnell in ihre Herkunftsländer rückgeführt werden. Mit diesen Anliegen treten Sie als Erstkandidat der PLD im Wahlkreis Uhringen an. Erstkandidat PLD Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 75 Ein interessantes Stellenangebot bei einem mittelständischen Handelsunternehmen verschlug Sie einst in die Region. Seit Name: ________________ vier Jahren sind Sie nun die Leiterin der Personalabteilung. Über ein Netzwerktreffen für Frauen in Führungspositionen weiblich, 37 Jahre verheiratet, 1 Kind kamen Sie zur Gruppe liberaler Frauen (GLF) und vor einem Personalmanagerin in einem Jahr auch zur PLD. Dort haben Sie sich von Beginn an aktiv Handelsunternehmen eingebracht und haben einige Ämter inne. Wohnort: Uhringen Als junge Mutter beschäftigen Sie sich vor allem mit BilPartei der Liberalen Demokratie (PLD) dungspolitik. Sie sind der Meinung, dass ein dreigliedriges Schulsystem die beste Möglichkeit darstellt, Kinder nach ihWahlkreis Uhringen, Regieren Fähigkeiten zu fördern. Im Wahlkampf ist dies eines Ihrer rungsbezirk Freiburg Herzensthemen. Aus Ihrer beruflichen Tätigkeit wissen Sie aber auch, wie wichtig eine gute Infrastruktur für die örtlichen Unternehmen ist, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Deshalb stehen Sie neben einer Verbesserung der Internetversorgung in Uhringen auch für mehr Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur, vor allem für den Bau von Straßen. Im Wahlkreis Uhringen treten Sie für Ihre Anliegen als Zweitkandidatin für die PLD an. Zweitkandidatin PLD Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 76 In Himmelburg und Umgebung sind Sie fest verwurzelt. Durch Ihre Tätigkeit in der lokalen Bank sind Sie auch mit Name: ___________________ den finanziellen Sorgen von Menschen und Betrieben vor Ort vertraut. Schon zu Schulzeiten waren Sie in der Christ40 Jahre verheiratet, 2 Kinder demokratischen Jugend (CDJ) engagiert, ein Übergang in Bankkauffrau/-mann die PCD war somit sicher. Bei der letzten Landtagswahl Wohnort: Himmelburg haben Sie das Direktmandat errungen. Partei der Christlichen DemoUm jungen Menschen in der Gegend mehr Perspektiven kratie (PCD) zu bieten, möchten Sie die Betriebe vor Ort stärken. Dafür MdL, Wahlkreis Uhringen, Rebraucht es Berufsschulen und Hochschulen. Von entscheigierungsbezirk Freiburg dender Bedeutung ist für Sie zudem der Ausbau von schnellem Internet und einer guten Verkehrsinfrastruktur. Die aktuelle Entwicklung in der Bildungspolitik gefällt Ihnen nicht. Sie sind der Meinung, dass ein dreigliedriges Schulsystem Kinder am besten fördert, da sie nicht durch gemeinsames Lernen unter- oder überfordert werden. Deshalb sind Sie gegen die Pläne, dass Schulzentrum Uhringen zur Gemeinschaftsschule zu machen. Sie wollen es wieder für Ihre Partei PCD in den Landtag schaffen. Jetzt liegt es an Ihnen, im Wahlkampf zu punkten und in den Landtag gewählt zu werden. Erstkandidat/in PCD Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 77 Sie studieren an einer entfernten Hochschule Betriebswirtschaft und befinden sich im letzten Studienjahr. An Name: ___________________ den Wochenenden sind Sie jedoch so häufig wie möglich zu Hause in Mütelbach, um Ihren vielen Verpflichtungen 24 Jahre nachzukommen. Sie sind in der Christdemokratischen ledig, keine Kinder Student/in Jugend (CDJ) und im PCD Ortsverband engagiert. Wohnort: Mütelbach Neben guten Ausbildungsplätzen und einer besseren InPartei der Christlichen Demokraternetverbindung sind Sie der Meinung, dass man den tie (PCD) Unternehmen eine Versorgungssicherheit mit Energie Wahlkreis Uhringen, Regieermöglichen muss. Deshalb ist es Ihnen wichtig, dass rungsbezirk Freiburg neben dem Ausbau erneuerbarer Energien auch die Gaskraftwerke im Umkreis erhalten bleiben. Die derzeitige Landesregierung mutet Unternehmen Ihrer Meinung nach zu viele Vorschriften und Beschränkungen zu. Sie wollen sich deshalb für eine Reduzierung dieser stark machen. Der Einrichtung großer Flüchtlingsunterkünfte in kleinen Ortschaften stehen Sie kritisch gegenüber. Sie sind der Meinung, dass mehr Personal in Verwaltung und Polizei notwendig ist, um dann die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten zu können Als Zweitkandidat/in ziehen Sie für Ihre Partei PCD im Wahlkreis Uhringen in den Wahlkampf und sind fest entschlossen, Ihre/n Erstkandidaten/in zu unterstützen. Zweitkandidat/in PCD Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 78 Nach dem Studium zogen Sie nach Blütenheim um dort in einer Einrichtung für jugendliche Suchtkranke zu arbeiten. Name: _________________ Seit Jahren bringen Sie Ihr Fachwissen im Aufsichtsrat des Baden-Württembergischen Landesverbandes für Prävention weiblich, 54 Jahre und Rehabilitation ein. Während des Studiums waren Sie verheiratet, 2 Kinder Sozialpädagogin bereits in der ökologischen Hochschulgruppe aktiv. Seit vieWohnort: Blütenheim len Jahren sind Sie nun bereits Mitglied der PÖD, zeitweise Partei für Ökologie und Desaßen Sie für die Partei auch im Gemeinderat in Blütenheim. mokratie (PÖD) Durch Ihr vielseitiges Engagement an Schulen und in der Wahlkreis Uhringen Jugendarbeit zur Sucht- und Gewaltprävention sind Sie im Regierungsbezirk Freiburg Umkreis sehr bekannt und geschätzt. Ihrer Meinung nach ist die Bildungsplanreform und die Einführung von Gemeinschaftsschulen seit Jahren das Beste, was bildungspolitisch umgesetzt wird – deshalb ist dies auch Ihr Herzensthema. Der Ausbau von Fahrradwegen und eines preiswerten öffentlichen Nahverkehrs im Wahlkreis Uhringen ist Ihnen ebenfalls wichtig, damit die kleinen Städte besser verknüpft werden. Erstkandidatin PÖD Sie wünschen sich, dass die gute Arbeit der Landesregierung unter Leitung Ihrer Partei fortgesetzt werden kann und ziehen deshalb als Erstkandidatin in den Wahlkampf im Wahlkreis Uhringen. Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 79 Seit Ihren Jugendtagen sind Sie in der Region politisch aktiv und dementsprechend bekannt und verwurzelt. Zuvor in der Name: ________________ Jungen Ökologischen Alternative (JÖkA) aktiv, sind Sie nun Vorsitzende/r der PÖD in der Ortsgruppe Perlhausen. Als 34 Jahre Gemeinderatsmitglied kennen Sie die Probleme in der ledig, 1 Kind Stadt. Sie wollen die Unternehmen im Kreis zum Umdenken Verlagsmitarbeiter/in Wohnort: Perlhausen bringen, fordern eine ökologische Modernisierung und biePartei für Ökologie und Demoten hierfür finanzielle Unterstützungen. Die Landflucht der kratie (PÖD) vielen jungen Menschen ist Ihnen ein Dorn im Auge. Dies Wahlkreis Uhringen, Regiekann Ihrer Meinung verhindert werden, wenn es neben eirungsbezirk Freiburg ner guten Internetversorgung endlich auch wieder Zukunftsperspektiven in Uhringen gibt. Deshalb setzen Sie sich dafür ein, dass die geschlossene Fachhochschule wieder öffnet und v.a. im Bereich der Umwelttechnologie attraktive Arbeitsplätze für junge Menschen geschaffen werden. Sie sind außerdem der Meinung, dass die alte Militärkaserne in Mütelbach ein idealer Ort für eine Erstaufnahmeunterkunft für Flüchtlinge ist und wollen die skeptischen Bürger/innen davon überzeugen. Als Zweitkandidat/in möchten Sie, dass die Landesregierung ihre Arbeit fortsetzen kann und treten im Wahlkreis Uhringen für die PÖD an. Zweitkandidat/in PÖD Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 80 Seit dem Ende Ihres Studiums arbeiten Sie bei einem Automobilzulieferer in Uhringen und sind dort seit acht Jahren Name: _________________ Vorsitzende des Betriebsrats. Als Sie vor einigen Jahren in Verhandlungen mit der Geschäftsführung die Streichung von weiblich, 48 Jahre 170 Stellen verhindern konnten, haben Sie sich in der Region verheiratet, 2 Kinder Betriebswirtin und in Gewerkschaftskreisen einen Namen gemacht. Wohnort: Uhringen Obwohl Sie seit vielen Jahren Gewerkschaftsmitglied sind, Partei der Sozialen Demotraten Sie der PSD erst vor zwei Jahren bei. Ihnen liegt bekratie (PSD) sonders der Erhalt des Standorts Uhringen am Herzen. AuWahlkreis Uhringen, Regießerdem ist es Ihnen wichtig, Anreize für ein Umdenken bei rungsbezirk Freiburg der Energieversorgung zu setzen. Hierzu möchten Sie sich für mehr Subventionen für erneuerbare Energien einsetzen. Seit Jahren setzen Sie sich für eine schnelle Integration von Flüchtlingen ein. Den Plänen zur Einrichtung einer Flüchtlingsunterkunft in der Militärkaserne stehen Sie positiv gegenüber. Offene Ausbildungsstellen in Handwerk und Industrie könnten so besetzt werden und so hätten sowohl der Standort Uhringen als auch die Flüchtlinge etwas davon. Mit diesen Anliegen treten Sie als Erstkandidatin für die PSD im Wahlkreis Uhringen an. Erstkandidatin PSD Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 81 Zweitkandidat/in PSD Name: __________________ 61 Jahre verheiratet, 3 Kinder Mechanikermeister/in Wohnort: Seetal Partei der Sozialen Demokratie (PSD) Wahlkreis Uhringen, Regierungsbezirk Freiburg Bereits in der Ausbildung sind Sie der PSD beigetreten und haben sich seitdem in verschiedenen Positionen aktiv eingebracht. Sie sind Schatzmeister/in des Kreisverbands, langjähriges Gemeinderatsmitglied in Seetal und genießen in der Partei vor Ort große Wertschätzung. Die Industriebetriebe in der Region sichern viele Arbeitsplätze. Um gute Arbeitsbedingungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu gewährleisten, braucht es Regeln und Vorgaben, die die Rechte der Arbeitnehmerschaft stärken und sichern. Ein Ausbau des Personennahverkehrs im Kreis ist für Sie wichtig, da viele Arbeitnehmer/innen täglich nach Uhringen pendeln, wodurch die Straßen überlastet werden. Neben guten Arbeitsplätzen sehen Sie den Schlüssel zu sozialer Gerechtigkeit in einem Bildungssystem, das allen Schülerinnen und Schülern gleiche Chancen einräumt. Sie stehen voll und ganz hinter der Bildungsplanreform der Landesregierung. Die PSD muss auch weiterhin an der Landesregierung beteiligt sein. Sie treten als Zweitkandidat/in der PSD im Wahlkreis Uhringen an. Arbeitsaufgaben 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Lesen Sie Ihr Rollenprofil und das Parteiprogramm. Suchen Sie Kontakt zu der anderen Kandidatin/dem anderen Kandidaten Ihrer Partei. Sie planen in Ihrem Wahlbüro zusammen den Wahlkampf. Arbeiten Sie eine gemeinsame Position heraus und einigen Sie sich auf einen Wahlkampfslogan. Gestalten Sie daraufhin Plakate für Ihren Wahlkampfstand: 1. Plakat der Erstkandidatin/des Erstkandidaten mit Portrait, Name, Partei und Slogan 2. Plakat mit politischen Positionen/Vorhaben/Zielen zur Übersicht für die Bürger/innen Tipps: Was könnten die Anliegen der Bürger/innen sein? Wie können Sie die Bürger/innen überzeugen? Bereiten Sie eine kurze Rede zu Ihrer Kandidatur vor! 2. Marktplatz: Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Sie präsentieren sich, Ihre Partei und Ihre Themen an Ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz. Die Bürger/innen werden als Gruppe vorbei anschauen. Stellen Sie sich und ihre Positionen/ Vorhaben/ Ziele in einer kurzen Rede vor! Die Presse wird Sie danach an Ihrem Wahlkampfstand aufsuchen und ein kurzes Interview mit Ihnen führen. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Die Presse hat Ihnen ein Thema für die Podiumsdiskussion genannt. Überlegen Sie sich genau, wie Sie zu dem Thema stehen und wie Sie auf Fragen der Presse und Bürger/innen antworten wollen. Seien Sie aber auch auf andere Themen gut vorbereitet. Bei der Podiumsdiskussion wollen Sie möglichst viele Bürger/innen von sich überzeugen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Nach der Begrüßung durch die Presse sind Sie an der Reihe. Beantworten Sie kurz die Fragen der Presse. Anschließend werden Ihnen die Bürger/innen Fragen stellen. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Auch als Kandidat/in sind Sie wahlberechtigt und haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Gespannt warten Sie anschließend auf das Wahlergebnis – haben Sie es in den Landtag geschafft? 82 10. M5 Presserollen Presse Nr. 1 Name:__________________ weiblich, 48 Jahre verheiratet, 2 Kinder Als langjährige Mitarbeitende bei der ______________ Zeitung im Wahlkreis ___________ sind Sie ständig in Kontakt mit den Bürgern aber auch mit der Politik. Eine Landtagswahl bedeutet immer eine besondere Aufregung. Dieses Mal sind Sie für die Berichterstattung über den Wahlkampf und die politischen Debatten verantwortlich. Journalistin Es ist Tradition, dass die ____________ Zeitung zur Landtagswahl eine Podiumsdiskussion zwischen den ErstkandiWohnort im Wahlkreis datinnen und Erstkandidaten aus dem Wahlkreis am Abend vor der Wahl organisiert und leitet. Hierzu sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Im Anschluss können diese Fragen stellen und mit den Politikerinnen und Politikern diskutieren. Die Redaktion der Zeitung moderiert die Diskussion. Presse Nr. 2 Name: ___________________ 28 Jahre Sie haben Ihr journalistisches Volontariat eben erst abgeschlossen, wohnen erst seit vier Wochen im Wahlkreis und starten Ihren Berufseinstieg bei der ______________ Zeitung. Dort werden Sie auch dringend gebraucht, denn es ist Landtagswahlkampf! ledig, keine Kinder Es ist Tradition, dass die ____________ Zeitung zur Landtagswahl eine Podiumsdiskussion zwischen den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten aus dem Wohnort im Wahlkreis (seit 4 Wahlkreis am Abend vor der Wahl organisiert und Wochen) leitet. Hierzu sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Im Anschluss können diese Fragen stellen und mit den Politikerinnen und Politikern diskutieren. Die Redaktion der Zeitung moderiert die Diskussion. Journalistin 83 Presse Nr. 3 Name:___________________ 21 Jahre ledig, kinderlos Student/in der Medienwissenschaft Wohnort außerhalb des Wahlkreises Presse Nr. 4 Name: __________________ 37 Jahre Sie machen derzeit ein Praktikum bei der ______________ Zeitung im Wahlkreis_____________ und da die Landtagswahl ansteht, dürfen Sie gleich richtig viel Einsatz zeigen. Es ist Tradition, dass die ____________ Zeitung zur Landtagswahl eine Podiumsdiskussion zwischen den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten aus dem Wahlkreis am Abend vor der Wahl organisiert und leitet. Hierzu sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Im Anschluss können diese Fragen stellen und mit den Politikerinnen und Politikern diskutieren. Die Redaktion der Zeitung moderiert die Diskussion. Sie sind seit einiger Zeit bei der ______________Zeitung im Wahlkreis____________ tätig und haben schon einige Male über den Wahlkampf berichtet. Es ist Tradition, dass die ____________ Zeitung zur Landtagswahl eine Podiumsdiskussion zwischen den Politikwissenschaftler/in Erstkandidatinnen und Erstkandidaten aus dem Wahlkreis am Abend vor der Wahl organisiert und Wohnort im Wahlkreis leitet. Hierzu sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Im Anschluss können diese Fragen stellen und mit den Politikerinnen und Politikern diskutieren. Die Redaktion der Zeitung moderiert die Diskussion. verheiratet, kinderlos 84 11. M6 Presseleitfaden für Pressevertreter/in 1 und 3 Sie sind Pressevertreter/in bei der ______________ Zeitung im Wahlkreis_______________. Hier finden Sie einige Ansätze für Ihre Aufgaben im Verlauf des Planspiels. Arbeiten Sie dafür mit den anderen Pressemitarbeitenden zusammen. Ihre Aufgabe ist es, die zentralen Themen im Wahlkampf zu identifizieren, die Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien zu möglichst klaren Positionierungen aufzufordern und die Interessen und Stimmungen der Bürgerinnen und Bürger einzufangen. Diese Vorbereitungen helfen Ihnen, zugespitzte Fragen für die Podiumsdiskussion zu formulieren und diese durchzuführen. 1. Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) Sie müssen nun eine Meinungsumfrage über die Erstkandidatinnen und Erstkandidaten der Parteien vorbereiten. Hierfür lesen Sie sich zunächst gemeinsam mit den anderen Pressemitarbeitenden die Kurzübersicht der Parteipositionen (S. 2) durch und arbeiten die zentralen Positionen der Parteien heraus. Anschließend müssen Sie sich ein paar wenige Fragen für eine Umfrage auf dem Marktplatz überlegen. Stellen Sie den Bürgerinnen und Bürgern beispielsweise folgende Fragen: 1. Was ist für Sie das wichtigste Thema in ihrem Wahlkreis? 2. Wie finden Sie die Position der Kandidatinnen und Kandidaten zu diesem Thema? 3. Wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Landtagswahl wäre? Ergänzen Sie hierfür den Meinungsumfragebogen (S. 3) oder gestalten Sie einen neuen. Notieren Sie sich, welche Personen zur Wahl stehen: Erstkandidat/in PCD: _________________________ Erstkandidat/in PÖD: _________________________ Erstkandidat/in PSD: _________________________ Erstkandidat/in PLD: _________________________ 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Während sich die Parteien auf dem Marktplatz präsentieren und sich die Bürgerinnen und Bürger darüber informieren, führen Sie auf dem Marktplatz eine kurze Meinungsumfrage zu den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten bei den Bürgern und Bürgerinnen durch. Machen Sie die Bürgerinnen und Bürger auf die Umfrage aufmerksam und stellen Sie Ihre Fragen. Dokumentieren Sie die Antworten im Meinungsumfragebogen. Diese sind später für die Podiumsdiskussion nützlich. 85 Kurzübersicht der Parteipositionen 86 Meinungsumfrage auf dem Marktplatz Frage 1 - Wichtigstes Thema Thema Anzahl Bürgerinnen und Bürger Summe Wichtigstes Thema: ___________________ Frage 2 – Bewertung der Positionen der Kandidatinnen und Kandidaten zum Thema Thema Bewertung der Position PCD PÖD PSD PLD 87 Frage 3 – Sonntagsfrage: Werten Sie nun die Meinungsumfrage aus und überlegen sich, wie Sie die Ergebnisse am Anfang der Podiumsdiskussion darstellen können. Für welches Thema interessieren sich die meisten Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis? Wie bewerten die Bürgerinnen und Bürger die Parteien und Positionen zu einzelnen Themen? Welche Erstkandidatin oder welcher Erstkandidat hat bei der Sonntagsfrage die meisten Stimmen erhalten? Nutzen Sie ihre Auswertung als Einstieg in die Podiumsdiskussion. Wie könnte der Einstieg konkret aussehen? Wichtigstes Thema: _______________________ Bewertung der Parteipositionen: _________________________ „Gewinnerin/Gewinner“ Sonntagsfrage: __________________________ Möglicher Einstieg: _____________________________________________________________________________________ _____________________________________________________________________________________ _____________________________________________________________________________________ _____________________________________________________________________________________ Informieren Sie die Kandidaten über das Hauptthema der Podiumsdiskussion! 3. Vorbereitung Podiumsdiskussion (10 bis 15 min) Immer am Abend vor der Wahl findet eine Podiumsdiskussion mit den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten des Wahlkreises statt. Zusammen mit den anderen Pressemitarbeitenden bereiten Sie diese vor. Teilen Sie den anderen Pressemitarbeitenden die Auswertung der Meinungsumfrage mit. Einigen Sie sich gemeinsam, wie Sie Meinungsbild, Bericht vom Marktplatz sowie Ergebnisse aus den Interviews in die Podiumsdiskussion einbauen können. Einigen Sie sich auch, wer welche der folgenden Aufgaben übernimmt: a) Moderation der Podiumsdiskussion (Begrüßung, Fragen, Fazit, Verabschiedung, usw.) b) Reibungsloser Ablauf (Darstellung der Ergebnisse, Aufruf von Meldungen aus dem Publikum) Möglicher Ablauf der Podiumsdiskussion: 1. Beginn: Begrüßung der Erstkandidatinnen und Erstkandidaten und des Publikums, Ankündigung der morgigen Wahl. 2. Erste Fragerunde: Konfrontieren Sie die Erstkandidatinnen du Erstkandidaten mit dem Ergebnis der Meinungsumfrage (Sonntagsfrage). Anhand dessen sollen diese sich und ihre Position in 2-3 Sätzen vorstellen. 3. Offene Runde: Stellen Sie eine offene Frage zum wichtigsten Thema der Bürgerinnen und Bürger in ihrem Wahlkreis in die Runde. Jede Erstkandidatin und jeder Erstkandidat soll die gleichen Redeanteile erhalten. 4. Bürgerinnen und Bürger melden sich zu Wort: Fragen Sie die Bürgerinnen und 88 Bürger, ob sie Fragen an die Kandidatinnen und Kandidaten haben. Achten Sie auf Höflichkeit und greifen Sie ein, falls die Bürgerinnen und Bürger keine konkreten Fragen äußern. 5. Abschlussrunde: Alle Kandidatinnen und Kandidaten bekommen die Möglichkeit zu einem Abschlussstatement (ein Satz). 6. Verabschiedung: Bedanken Sie sich bei allen Teilnehmer/innen und rufe Sie diese noch einmal zum wählen gehen auf. Nun wird die Wahlbenachrichtigung von der Wahlleitung verteilt. Einen möglichen Fahrplan für die Podiumsdiskussion finden Sie auf Seite 6-7. Dieser kann als Orientierung dienen, von Ihnen aber auch verändert werden. 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Führen Sie die Podiumsdiskussion entsprechend ihrer Aufgaben durch und behalten Sie dabei die Zeit im Blick. 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben auch Sie als Pressevertreter/in nun die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Danach warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus dem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 89 Fahrplan Podiumsdiskussion 1. Begrüßung: Vorschlag: Guten Abend, meine sehr geehrten Damen und Herren, vielen Dank, dass Sie alle so zahlreich erschienen sind. Am heutigen Abend vor der Landtagswahl veranstalten wir, die Redaktion der ____________ Zeitung, wie jedes Mal, eine Podiumsdiskussion. Alternativen/Anmerkungen: __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ _________________________________________________________________________ 2. Erste Fragerunde Vorschlag: Zu Beginn möchten wir Ihnen einige Eindrücke aus dem Wahlkampf vorstellen. Als eines der wichtigsten Themen für die Bürgerinnen und Bürger konnten wir _________________ identifizieren, weshalb wir uns heute Abend hauptsächlich damit beschäftigen werden. Sie alle (Kandidaten) haben jetzt die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern und Ihre Position zu diesem Thema deutlich zu machen. Statements der Kandidatinnen/Kandidaten Alternativen/Anmerkungen: __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ 3. Offene Fragerunde Vorschlag: Bei der Sonntagsfrage vergangene Woche schnitt Frau/Herr _____________ von der _______ (Partei) am besten ab. Liebe/r Frau/Herr ____________, das dürfte Sie natürlich freuen. Doch seitdem sind nun einige Tage vergangen. Warum sollten die Wählerinnen und Wähler morgen Ihnen Ihre Stimme geben? Antwort Kandidat/in 90 Fahrplan Podiumsdiskussion 2 4. Wortmeldung Bürgerinnen und Bürger Vorschlag: Liebe Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises _______________, es freut uns, dass Sie der Veranstaltung bisher aufmerksam gefolgt sind. Jetzt haben Sie noch die Möglichkeit, Ihre eigenen Fragen an die Kandidatinnen und Kandidaten zu stellen. Bürger/innen aufrufen, Kandidat/innen zu Antworten auffordern Alternativen/Anmerkungen: __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ 5. Abschlussrunde Vorschlag: Meine Damen und Herren Kandidatinnen und Kandidaten, Sie haben nun die Möglichkeit zu einem kurzen Abschlussstatement, um die Wählerinnen und Wähler zu überzeugen. Frau/Herr ___________, Sie dürfen beginnen. Kandidat/innen nacheinander aufrufen Alternativen/Anmerkungen: __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ 6. Verabschiedung Vorschlag: Liebe Bürgerinnen und Bürger, ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Interesse bedanken. Ebenso möchte ich mich bei den Kandidatinnen und Kandidaten bedanken, die sich heute, am Abend vor der Landtagswahl, die Zeit für diese Podiumsdiskussion genommen haben. Ich denke, wir können uns alle auf einen spannenden Wahltag freuen! Ich möchte Sie noch einmal darauf hinweisen, dass die Wahllokale morgen von 8 bis 18 Uhr geöffnet haben. Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten, möchte ich Sie bitten, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen! Alternativen/Anmerkungen: __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ 91 12. M7 Presseleitfaden für Pressevertreter/in 2 und 4 Sie sind Pressevertreter/in bei der ______________ Zeitung im Wahlkreis_______________. Hier finden Sie einige Ansätze für Ihre Aufgaben im Verlauf des Planspiels. Arbeiten Sie dafür mit den anderen Pressemitarbeitenden zusammen. Ihre Aufgabe ist es, die zentralen Themen im Wahlkampf zu identifizieren, die Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien zu möglichst klaren Positionierungen aufzufordern und die Interessen und Stimmungen der Bürgerinnen und Bürgern einzufangen. Diese Vorbereitungen helfen Ihnen, zugespitzte Fragen für die Podiumsdiskussion zu formulieren und diese durchzuführen. 1. Vorbereitung des Wahlkampfs (Dauer: 30 Min) Sie müssen nun die Interviews mit den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten vorbereiten. Hierfür lesen Sie sich zunächst gemeinsam mit den anderen Pressemitarbeitenden die Kurzübersicht der Parteipositionen (S. 2) durch und arbeiten die zentralen Positionen der Parteien heraus. Sind die Themen klar umrissen? Welche Probleme werden identifiziert? Welche Lösungen werden vorgeschlagen? Stellen Sie den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten beispielsweise folgende Fragen: 1. Welche sind die drei Hauptforderungen Ihrer Partei? 2. Für welches Thema möchten Sie sich besonders einsetzen? (1 Thema) 3. Warum sollten die Wähler/innen ausgerechnet Sie wählen? Ergänzen Sie hierfür den Interviewbogen (S. 3) oder gestalten Sie einen neuen. 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand(Dauer: 30 Min) Gehen Sie nun auf den Marktplatz. Während ein Reporterteam auf dem Marktplatz eine Meinungsumfrage der Bürgerinnen und Bürger macht, schauen Sie sich schon einmal gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Wahlkampfstände der Parteien an. Dabei notieren Sie sich die Namen der Erstkandidatinnen und Erstkandidaten und kündigen diesen an, dass Sie demnächst zum Interview vorbeikommen werden. Notieren Sie sich, welche Personen zur Wahl stehen: Erstkandidat/in PCD: _____________________ Erstkandidat/in PÖD: _____________________ Erstkandidat/in PSD: ________________________ Erstkandidat/in PLD: Nach den Präsentationen der Parteien führen Sie mit den Kandidaten das Interview. ______________________ 92 Kurzübersicht der Parteipositionen 93 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 10 Min) Interview mit den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten Frage 1 – Welche sind die drei Hauptforderungen Ihrer Partei? Erstkandidat/in PCD Erstkandidat/in PÖD Erstkandidat/in PSD Erstkandidat/in PLD Frage 2 – Für welches Thema möchten Sie sich besonders einsetzen? Kandidat/in Thema Erstkandidat/in PCD Erstkandidat/in PÖD Erstkandidat/in PSD Erstkandidat/in PLD Frage 3 – Warum sollten die Wähler ausgerechnet Sie wählen? Kandidat/in Begründung Erstkandidat/in PCD Erstkandidat/in PÖD Erstkandidat/in PSD Erstkandidat/in PLD Weitere Fragen/Anmerkungen: 94 3. Vorbereitung auf die Podiumsdiskussion (Dauer: 10 Min.) Immer am Abend vor Wahl findet eine Podiumsdiskussion mit den Erstkandidatinnen und Erstkandidaten des Wahlkreises statt. Zusammen mit den anderen Pressemitarbeitenden bereiten Sie diese vor. Einigen Sie sich mit der Kollegin/dem Kollegen, wie Sie Meinungsbild, Bericht vom Marktplatz sowie Ergebnisse aus den Interviews kurz zusammengefasst präsentieren können. Einigen Sie sich, wer welche der folgenden Aufgaben übernimmt: c) Moderation der Podiumsdiskussion (Begrüßung, Fragen, Fazit, Verabschiedung, usw.) d) Reibungsloser Ablauf (Darstellung der Ergebnisse, Aufruf von Meldungen aus dem Publikum) Möglicher Ablauf der Podiumsdiskussion: 1. Beginn: Begrüßung der Erstkandidatinnen/Erstkandidaten und des Publikums, Ankündigung der morgigen Wahl. 2. Erste Fragerunde: Konfrontieren Sie die Erstkandidatinnen/Erstkandidaten mit dem Ergebnis der Meinungsumfrage (Sonntagsfrage). Anhand dessen sollen diese sich und ihre Position in 2-3 Sätzen vorstellen. 3. Offene Runde: Stellen Sie eine offene Frage zum wichtigsten Thema der Bürger/innen in ihrem Wahlkreis in die Runde. Jede/r Erstkandidat/in soll die gleichen Redeanteile erhalten. 4. Bürger/innen melden sich zu Wort: Fragen Sie die Bürger/innen, ob sie Fragen an die Kandidatinnen/Kandidaten haben. Achten Sie auf Höflichkeit und greifen Sie ein, falls die Bürger/innen keine konkreten Fragen äußern. 5. Abschlussrunde: Alle Kandidatinnen/Kandidaten bekommen die Möglichkeit zu einem Abschlussstatement (ein Satz). 6. Verabschiedung: Bedanken Sie sich bei allen Teilnehmenden und rufe Sie diese noch einmal auf zur Wahl zu gehen. Nun wird die Wahlbenachrichtigung von der Wahlleitung verteilt. Einen möglichen Fahrplan für die Podiumsdiskussion finden Sie auf Seite 5-6. Dieser kann als Orientierung dienen, von Ihnen aber auch verändert werden. 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Führen Sie die Podiumsdiskussion entsprechend ihrer Aufgaben durch und behalten Sie dabei die Zeit im Blick. 95 Fahrplan Podiumsdiskussion 1. Begrüßung: Vorschlag: Guten Abend, meine sehr geehrten Damen und Herren, vielen Dank, dass Sie alle so zahlreich erschienen sind. Am heutigen Abend vor der Landtagswahl, veranstalten wir, die Redaktion der ____________ Zeitung, wie jedes Mal eine Podiumsdiskussion. Alternativen/Anmerkungen: __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ _________________________________________________________________________ 2. Erste Fragerunde Vorschlag: Zu Beginn möchten wir Ihnen einige Eindrücke aus dem Wahlkampf vorstellen. Als eines der wichtigsten Themen für die Bürgerinnen und Bürger konnten wir _________________ identifizieren, weshalb wir uns heute Abend hauptsächlich damit beschäftigen werden. Sie alle (Kandidaten) haben jetzt die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern und Ihre Position zu diesem Thema deutlich zu machen. Statements der Kandidatinnen/Kandidaten Alternativen/Anmerkungen: __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ 3. Offene Fragerunde Vorschlag: Bei der Sonntagsfrage vergangene Woche schnitt Frau/Herr _____________ von der _______ (Partei) am besten ab. Liebe/r Frau/Herr ____________, das dürfte Sie natürlich freuen. Doch seitdem sind nun einige Tage vergangen. Warum sollten die Wählerinnen und Wähler morgen Ihnen Ihre Stimme geben? Antwort Kandidat/in 96 Fahrplan Podiumsdiskussion 2 4. Wortmeldung Bürgerinnen und Bürger Vorschlag: Liebe Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises _______________, es freut uns, dass Sie der Veranstaltung bisher aufmerksam gefolgt sind. Jetzt haben Sie noch die Möglichkeit, Ihre eigenen Fragen an die Kandidatinnen und Kandidaten zu stellen. Bürger/innen aufrufen, Kandidat/innen zu Antworten auffordern Alternativen/Anmerkungen: __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ 5. Abschlussrunde Vorschlag: Meine Damen und Herren Kandidatinnen und Kandidaten, Sie haben nun die Möglichkeit zu einem kurzen Abschlussstatement, um die Wählerinnen und Wähler zu überzeugen. Frau/Herr ___________, Sie dürfen beginnen. Kandidat/innen nacheinander aufrufen Alternativen/Anmerkungen: __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ 6. Verabschiedung Vorschlag: Liebe Bürgerinnen und Bürger, ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Interesse bedanken. Ebenso möchte ich mich bei den Kandidatinnen und Kandidaten bedanken, die sich heute, am Abend vor der Landtagswahl, die Zeit für diese Podiumsdiskussion genommen haben. Ich denke, wir können uns alle auf einen spannenden Wahltag freuen! Ich möchte Sie noch einmal darauf hinweisen, dass die Wahllokale morgen von 8 bis 18 Uhr geöffnet haben. Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten, möchte ich Sie bitten, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen! Alternativen/Anmerkungen: __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ 97 13. M8 Milieubürgerrollen Bürger/in Nr. 9 Name: __________________ 17 Jahre ledig, kinderlos Beruf: Abiturient/in Nach dem Abitur möchten Sie für ein Jahr zum Reisen nach Neuseeland fliegen. Für Sie ist klar, dass Sie nicht länger in Baden-Württemberg bleiben wollen. Sie möchten Medienwissenschaft studieren – am besten weit weg von Zuhause in einer großen Stadt. In Ihrer Gemeinde fahren die Busse viel zu selten und das Auto Ihrer Eltern bekommen Sie auch nicht immer, um Ihre Freundinnen und Freunde besuchen zu können. Außerdem ist das Internet viel zu langsam. Mit Ihren Bekanntschaften können Sie deshalb nur schwer Kontakt halten. Politik interessiert Sie eigentlich kaum. Ihre Eltern fordern Sie zwar immer wieder auf, mehr Zeitung zu lesen, doch Ihnen ist das egal. Sie möchten etwas von der Welt sehen und mehr erfahren als das Leben in BadenWürttemberg. Wann die Landtagswahl ist, wissen Sie nicht. Sie haben zwar die Namen der großen Parteien in der Schule gehört, sind aber nicht über deren Inhalte informiert. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Kandidierenden mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 98 Sie arbeiten als KfZ-Mechatroniker/in in einer kleinen Werkstatt nahe Ihrem Wohnort. Ihr Beruf macht Ihnen viel Spaß, Name: __________________ denn Autos waren schon immer eine große Leidenschaft 28 Jahre von Ihnen. Fast täglich basteln Sie noch nach der Arbeit mit ledig, kinderlos Ihren Freunden an Autos herum. Häufig gehen Sie an WoKfZ-Mechatroniker/in chenenden auf Tuningtreffen in ganz Deutschland. Da die Mieten in Ihrem Wohnort recht hoch sind und ein Großteil Ihres Einkommens in Ihr Hobby fließt, kommt ein Auszug von daheim derzeit nicht für Sie in Frage. Lieber genießen Sie Ihr Leben in vollen Zügen und denken dabei nur selten an die Zukunft. Bürger/in Nr. 10 Als Sie das erste Mal mit 18 wählen konnten, haben Sie an der damaligen Landtagswahl teilgenommen. Damals kandidierte ein/e Bekannte/r der Familie für den Landtag. Da diese/r es nicht ins Parlament geschafft hat, haben Sie ein wenig das Interesse an der Politik verloren. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Kandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 99 Bürger/in Nr. 11 Name: _________________ 36 Jahre verheiratet, 2 Kinder Informatikkaufrau/mann Mit Ihrer Familie leben Sie in einem kleinen Reihenhaus am Rande der Stadt. Dort gefällt es Ihnen sehr gut, denn der Kindergarten und die Grundschule, die Ihre Kinder besuchen, sind in unmittelbarer Nähe. Als Informatikkaufmann/frau konnten Sie Ihr Hobby zum Beruf machen. In einem größeren Unternehmen sorgen Sie für den reibungslosen Ablauf der IT-Systeme. Ihr Ehemann/Ihre Ehefrau ist ebenfalls berufstätig und arbeitet halbtags in einem Büro. Gerne würden Sie in die Selbstständigkeit wechseln und Unternehmen in ganz BadenWürttemberg hinsichtlich Digitalisierungsprozesse beraten. Für Ihre berufliche Karriere würden Sie einen Wechsel des Wohnortes zusammen mit Ihrer Familie in Kauf nehmen. Vor kurzem haben Sie ehrenamtlich in einer Flüchtlingsunterkunft ein kostenloses WLANNetz eingerichtet. Gerne würden Sie bei weiteren Projekten dieser Art mitwirken. Regelmäßig verfolgen Sie das politische Geschehen. Vor allem die Themen digitaler Ausbau und Bildungspolitik liegen Ihnen am Herzen. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Kandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 100 Bürger/in Nr. 12 Name: __________________ 56 Jahre verheiratet, 2 Kinder Diplomingenieur/in Als Diplomingenieur/in arbeiten Sie seit mehreren Jahren bei einem großen Automobilhersteller. Gemeinsam mit Ihrer Ehefrau/Ihrem Ehemann wohnen Sie in einem großen Haus nahe der Innenstadt. Da Ihre Kinder mittlerweile erwachsen und von Zuhause ausgezogen sind, hat sich Ihr Ehemann/Ihre Ehefrau dazu entschieden, wieder halbtags arbeiten zu gehen. Ihr Einkommen ist überdurchschnittlich hoch. Leistung ist für Sie der Schlüssel zum Erfolg. Bereits mehrfach wurden Sie für Ihr berufliches Engagement ausgezeichnet. Ihnen ist wichtig, dass Ihre Kinder nach dem Studium einen guten Beruf ergreifen, weshalb Sie ihnen während Ihrer Ausbildung finanziell unter die Arme greifen. Seit kurzem investieren Sie in erneuerbare Energien. Davon erhoffen Sie sich eine hohe Rendite und eine finanzielle Absicherung für das Alter. Sie betrachten es als gesellschaftliche Verantwortung, sich für die Demokratie hierzulande einzusetzen. Dem hohen Flüchtlingsaufkommen stehen Sie aber dennoch kritisch gegenüber. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Kandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 101 Bürger/in Nr. 13 Name: __________________ 23 Jahre verheiratet, 2 Kinder arbeitsuchend, keine Ausbildung Sie sind alleinerziehend und leben mit Ihren beiden Kindern in einer kleinen Wohnung. Kurz nach der Geburt des ersten Kindes, haben Sie die Mutter/den Vater geheiratet. Seit einem Jahr leben Sie getrennt. Ihr/e Ehepartner/in unterstützt Sie kaum. Nach dem Abschluss der Werkrealschule haben Sie im Verkauf als Minijobber/in gearbeitet. Eine Berufsausbildung im Einzelhandel haben Sie vorzeitig abgebrochen. Derzeit sind Sie arbeitsuchend und auf Hartz IV (Sozialhilfe) angewiesen. Aufgrund der hohen Belastung als Alleinerziehende/r fehlt Ihnen die Zeit, sich nach einer neuen Stelle umzusehen. Ihre berufliche Zukunft ist Ihnen ungewiss. Gerne würden Sie Ihren Kindern den Besuch einer Kindertagesstätte ermöglichen. Dort ist derzeit jedoch kein Platz frei. Regelmäßig treffen Sie sich mit anderen Müttern/Vätern, die in einer ähnlichen Situation wie Sie stecken. Politisch sind Sie nicht interessiert. Bei der letzten Landtagswahl waren Sie nicht wählen. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Kandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 102 Sie sind Professor/in für Wirtschaftswissenschaft an der Universität in der nächstgrößeren Stadt. In Ihrer Freizeit Name: __________________ gehen Sie gerne gehoben essen und besuchen Konzerte, 50 Jahre Theateraufführungen und Museen. Beeindruckend ist Ihre ledig, kinderlos private Bibliothek in Ihrem Haus. Natürlich haben Sie daProfessor/in der Wirtschaftswissenschaft von sämtliche Bücher gelesen. Sie fahren jeden Tag mit dem Auto zur Uni. Deshalb möchten Sie, dass die Autofahrer/innen mehr entlastet werden. Mehr Umgehungsstraßen müssen gebaut werden. Weil Sie auch gerne von Zuhause aus arbeiten, ist Ihnen das Internet viel zu langsam. Denn Sie sind häufig auf den Download sehr großer Datenvolumen angewiesen. Von Ihren Studierenden und Mitarbeitenden erwarten Sie stets vernünftige Leistung. Deswegen steht für Sie fest, dass auf die Universität nur die leistungsstärksten eines Jahrgangs gehen dürfen. Deshalb befürworten Sie das dreigliedrige Schulsystem, das auch leistungsstärkere und begabte Schülerinnen und Schüler fördert. Ferner ist es Ihnen wichtig, selbstbestimmt zu leben. Das heißt für Sie niedrige Steuern, wenige Vorschriften und möglichst viel Freiheit für den einzelnen. Bürger/in Nr. 14 Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Kandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 103 Sie haben vor einigen Jahren eine Praxis geöffnet. Vor allem ältere Menschen schätzen es, dass nun ein Name: __________________ Arzt/eine Ärztin zu Fuß erreichbar ist. 43 Jahre Ihr Ehemann/Ihre Ehefrau, den/die Sie im Studium kenverheiratet, 2 Kinder nengelernt haben, ist Chefarzt/Chefärztin für Chirurgie in Arzt/Ärztin einem großen Krankenhaus in der nächsten Stadt. Sie reisen häufig zu wissenschaftlichen Kongressen und besuchen regelmäßig die Oper in der Landeshauptstadt. Weil Sie Sich Ihrer privilegierten Situation bewusst sind, haben Sie vor fünf Jahren eine Stiftung für krebskranke Kinder gegründet. Sie gehen sonntags immer in den Gottesdienst und werden für Ihr Engagement hoch geschätzt. Sie sind der Meinung, dass harte Arbeit und hohe Leistungsbereitschaft für den persönlichen Erfolg entscheidend ist. Deshalb lehnen Sie es ab, dass Wirtschaftsflüchtlinge in Deutschland finanzielle Unterstützung bekommen. Nur diejenigen, die wirklich aus Kriegsgebieten flüchten, sollten solche Unterstützungen erhalten. Auch in der Ausbildung halten Sie unterschiedliche Leistungsbewertungen für richtig. Gemeinsames Lernen von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Leistungsniveaus halten Sie für falsch. Deshalb befürworten Sie das dreigliedrige Schulsystem. Bürger/in Nr. 15 Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Kandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 104 Sie haben vor eineinhalb Jahren Ihre Stelle als Schichtleiter/in in einer Schlosserei im Nachbarort verloren, weil Name: __________________ aufgrund der schlechten Auftragslage Menschen entlas33 Jahre sen werden mussten. Sie kommen zwar im Großen und ledig, kinderlos Ganzen mit dem Arbeitslosengeld und dem, was Sie erarbeitslos, gelernte/r Schlosser/in spart haben zurecht, aber für Sie persönlich ist die Situation schwer auszuhalten. Bisher haben Sie in die öffentlichen Kassen eingezahlt und es fällt Ihnen schwer, Ihre Situation zu verbessern. Schuld an dieser Situation ist vor allem die Politik. Sie haben das Gefühl, dass die Anliegen der Bevölkerung nicht mehr gehört werden. Anstatt sich mit den Bedürfnissen von Arbeitslosen wie Ihnen zu beschäftigen, geht es um erneuerbare Energien, das Schulsystem und Flüchtlinge. Der öffentliche Personennahverkehr ist Ihrer Meinung nach viel zu teuer und ein Auto können Sie sich auch nicht leisten. Deshalb sind Sie bei der letzten Landtagswahl nicht wählen gegangen und haben es auch in diesmal eigentlich nicht vor. Bürger/in Nr. 16 Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Kandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 105 Vor fünf Jahren ist Ihr Mann/Ihre Frau überraschend gestorben, der/die sehr erfolgreich in der VersicherungsName: __________________ branche tätig war. Ihr Sohn ist erwachsen und hat mitt53 Jahre lerweile eine eigene Familie gegründet und wohnt mit verwitwet, einen Sohn seiner Frau in Norddeutschland. Sie haben eine Ausbilarbeitslos, Aufstockung der Bezüge durch Zeitungszustellung dung zur Betriebswirtin/zum Betriebswirt hinter sich, haben aber vor zwei Jahren Ihren Job als Angestellte/r an eine jüngere Arbeitskraft mit Migrationshintergrund verloren. Darüber sind Sie immer noch empört. In Ihrem Alter ist es fast unmöglich, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Neben der Witwenrente verdienen Sie sich durch Zeitungsaustragen etwas dazu. Dafür müssen Sie sehr früh aufstehen. Die körperliche Tätigkeit macht Ihnen zu schaffen. Sie sind wütend, weil sich Ihrer Meinung nach die Politik mehr um Flüchtlinge kümmert als um Leute wie Sie, die jahrelang gearbeitet haben. Deshalb sind Sie dagegen, dass weitere Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen werden. Sie haben jahrelang die Partei der Sozialen Demokratie gewählt, stehen ihr nun aber kritisch gegenüber. Es ist fraglich, ob Sie überhaupt zur Wahl gehen werden. Bürger/in Nr. 17 Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Kandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 106 Sie haben bei der Sparkasse eine Ausbildung als Bankkaufrau/Bankkaufmann hinter sich und arbeiten nun in der örtliName: __________________ chen Filiale. Ihnen gefällt der Kontakt mit der Kundschaft. So 33 Jahre bekommen Sie mit, was passiert. Allerdings möchten Sie verheiratet, kinderlos gerne ins Management aufsteigen. Dafür sind Sie sehr ehrBankkauffrau/mann geizig und leisten viele Überstunden. Ihr Job macht Ihnen Spaß und gibt Ihnen Sicherheit. Sie interessieren sich für Politik, lesen jeden Morgen die Tageszeitung und schauen regelmäßig Nachrichten. Mitglied einer Partei sind Sie jedoch nicht. Finanzielle Absicherung ist Ihnen besonders wichtig. Beim Thema Energieversorgung sind für Sie Versorgungssicherheit und günstige Stromtarife sind wichtiger als der Ausbau erneuerbarer Energien. Das Straßennetz in Baden-Württemberg sollte Ihrer Meinung nach verbessert werden. Sie fahren beruflich und privat häufig mit dem Auto. Die vielen Staus in der Landeshauptstadt stören Sie sehr, weshalb der Straßenbau mehr Geld braucht. Bürger/in Nr. 18 Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Kandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 107 Sie wohnen in einer kleinen Eigentumswohnung in einem attraktiven Stadtgebiet. Ein Raum dient Ihnen als Büro für Name: ______________________ Ihre Arbeit als Grafikdesigner/in. Nach Ihrem Studium 33 Jahre haben Sie einige Jahre in verschiedenen Werbeagentuledig, kinderlos ren gearbeitet. Mit 30 war für Sie der perfekte Zeitpunkt Selbstständige/r Grafikdesigner/in zur Selbstständigkeit. Sie sind jung, dynamisch, unabhängig, erfolgreich, zielstrebig und froh, Ihr eigener Chef/Ihre eigene Chefin zu sein. In Ihrer Freizeit machen Sie viel Sport, gehen auf Konzerte, Tanzen und verbringen viel Zeit mit Ihren Freund/innen. Eine gesunde Ernährung ist Ihnen wichtig. Als politisch interessiert würden Sie sich nicht unbedingt beschreiben, gehen aber immer wählen. Die Flüchtlingsthematik in den letzten Monaten lässt Sie nicht kalt. Seit einiger Zeit engagieren Sie sich im Freundeskreis einer Flüchtlingsunterkunft durch die Ausstattung dieser mit freiem WLAN und zweimal in der Woche treffen Sie sich mit einem jungen Flüchtling zum Deutsch lernen. Sie finden die Politik macht zu wenig für die Flüchtlinge. Bürger/in Nr. 19 Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Kandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 108 Bürger/in Nr. 20 Name: _______________________ 30 Jahre ledig, 1 Kind Sonderpädagogin/Sonderpädagoge Mit Ihrer zweijährigen Tochter Haben Sie endlich eine kleine Wohnung nahe der inklusiven Gemeinschaftsschule gefunden, in der Sie arbeiten. Mit dem Vater/der Mutter Ihres Kindes haben Sie losen Kontakt, finanziell sind Sie weitgehend unabhängig. Es war nicht einfach, für Ihre Tochter einen Platz in der Kindertagesstätte zu bekommen. Deshalb engagieren Sie sich politisch gemeinsam mit anderen Eltern für den staatlichen Ausbau und die Finanzierung von mehr Kita-Plätzen. Auf ein Smartphone verzichten Sie und sind dankbar für jede Sekunde ohne Technik. Sie leben sehr bewusst und verzichten auf tierische Produkte. Sie wünschen sich eine inklusive Gesellschaft und sind politisch aktiv. Gegen Diskriminierung von Menschen mit Behinderung, Homosexuellen oder Menschen mit Migrationshintergrund machen Sie sich stark. Demonstrationen und Petitionen gehören zu Ihren politischen Handlungen. Von der etablierten Politik sind Sie in den letzten Jahren weitgehend enttäuscht und zweifeln manchmal daran, ob sich wählen wirklich lohnt. Arbeitsaufgaben 1.Vorbereitungen zum Wahlkampf (Dauer: 30 Min) In der Gaststätte „Zum Ochsen“ kommen Sie mit anderen Bürger/innen ins Gespräch. Stellen Sie sich vor und finden Sie heraus, welche Anliegen die Bürger/innen haben. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten. Notieren Sie Ihr wichtigstes Anliegen. Lesen Sie die Parteiprogramme. Welche Partei vertritt das am besten? Falls Sie Fragen zum Programm haben, schreiben Sie diese auf! 2. Marktplatz Wahlkampfauftakt mit Infostand (Dauer: 30 Min) Die Parteien und Kandidaten präsentieren sich auf dem Marktplatz. Gehen Sie von Stand zu Stand und informieren sich. Die Presse ist ebenfalls vertreten. Teilen Sie der Presse Ihre Meinung zu den Kandidaten mit. 3. Vorbereitungen zur Podiumsdiskussion (Dauer: 15 Min) Nun haben Sie Zeit, sich auf die Podiumsdiskussion vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie gerne an die Kandidierenden richten möchten. Machen Sie sich Notizen! 4. Podiumsdiskussion (Dauer: 45 Min) Die Presse wird zu Anfang das Meinungsbild der Bürger/innen vom Marktplatz vorstellen und anschließend Fragen an die Kandidierenden stellen. Hören Sie aufmerksam zu und überlegen Sie, ob Sie Rückfragen an die Politiker/innen haben. Anschließend wird die Presse Sie als Publikum einbinden. Das ist Ihre Chance, von den Politiker/innen Antwort auf Ihre Fragen zu bekommen! 5. Wahltag (Dauer: 20 Min) Wenn Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Stimme abzugeben. Anschließend warten Sie gespannt auf das Ergebnis – wer hat es aus Ihrem Wahlkreis in den Landtag geschafft? 109 14. M9 Parteiprofile Partei der Christlichen Demokratie (PCD) Baden-Württemberg unter Christlich-demokratischer Verantwortung Unsere Grundsätze Die Partei der Christlichen Demokratie (PCD) kann in Baden-Württemberg auf eine lange Regierungstradition zurückblicken. Gerade in den ländlichen Gegenden sind wir so stark und tief verwurzelt wie in kaum einem anderen Bundesland. Geleitet von einem christlichen Menschenbild und christlichen Werten setzen wir uns für Wohlstand, Sicherheit und den Schutz der Familie ein. Dabei wollen wir Tradition und Moderne verknüpfen, um die Idee der Christlichen Demokratie für die Aufgaben der Zukunft weiterzuentwickeln. Unsere Ausgangslage vor der Wahl Obwohl wir aus der letzten Landtagswahl als stärkste Kraft hervorgegangen sind, haben wir die Regierungsbeteiligung verloren und sind im Landtag in der Opposition. Auf kommunaler Ebene stellen wir jedoch nach wie vor zahlreiche Bürgermeister und Landräte. Allerdings haben wir in den Großstädten eine Vielzahl unserer Mandate verloren. Unser Ziel muss es daher sein, die Partei der Christlichen Demokratie zurück an die Spitze zu bringen, die Regierung zu bilden und den Ministerpräsidenten zu stellen. Unsere Schwerpunktthemen im Wahlkampf Der Wohlstand in unserem Land ist auf eine starke Wirtschaft zurückzuführen. Also müssen wir den Mittelstand stärken und dafür insbesondere Vorschriften und Beschränkungen für Unternehmen reduzieren. Zudem sollte die Infrastruktur in unserem Land erneuert und verbessert werden, damit das Straßennetz den Herausforderungen der Zukunft genügt. Im Autoland Baden-Württemberg ist klar, dass Ausbau und Erneuerung der Straßen klaren Vorrang vor dem Ausbau der Schienenwege bekommt. Gegen Staus in den Städten und Ortschaften lautet die Devise: mehr Umgehungstraßen statt Tempolimits. Die ländlichen Gegenden Baden-Württembergs müssen zudem zukunftsfähig gemacht werden. Daher hat der Ausbau von schnellem Internet höchste Priorität. Bei der Erziehung und Ausbildung von Kindern vertrauen wir als Partei der Christlichen Demokratie auf das Zusammenspiel von Familie und dem bewährten dreigliedrigen Schulsystem. Nur so können Kinder mit unterschiedlicher persönlicher Leistungsfähigkeit ideal gefordert und gefördert werden. Wir sehen deshalb das Konzept der Gemeinschaftsschulen und der verpflichtenden Ganztagsschulen äußerst kritisch. Wir sind für den Ausbau erneuerbarer Energien, allerdings sollten wir nicht die Versorgungssicherheit außer Acht lassen. Daher ist der Erhalt von Kohle und Gaskraftwerke wichtig, auch steigende Strompreise können dadurch vermieden werden. Umweltschutz kann nicht durch Vorschriften und Verbote erzielt werden. Vielmehr sollte technologischer Fortschritt in den Fokus rücken, um Emissionen zu vermeiden und nachhaltiges Wirtschaften zu ermöglichen. Als Partei der Christlichen Demokratie sind wir in der Verantwortung, denjenigen Asyl zu gewähren, die tatsächlich vor Krieg und Verfolgung fliehen. Alle anderen, wie beispielsweise die Flüchtlinge aus dem Westbalkan, sollten wir möglichst zügig in ihre Herkunftsländer zurückführen. Dafür und um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, braucht es unserer Auffassung nach mehr Personal, unter anderem in der Verwaltung, Justiz und Polizei. Nur so können wir die Sorgen und Ängste in Teilen der Bevölkerung auffangen. 110 Partei für Ökologie und Demokratie (PÖD) Fortschritt, Ökologie und Demokratie für Baden-Württemberg Unsere Grundsätze Unsere Partei entstand in Baden-Württemberg Ende der 1970er Jahre und ist aus verschiedenen Gruppierungen wie der Umwelt- und Anti-Atomkraftbewegung, Frauenrechtsbewegung und weiteren hervorgegangen. Wir als Partei für Ökologie und Demokratie treten für ökologische Nachhaltigkeit, Geschlechtergerechtigkeit und Basisdemokratie ein. Unsere Ausgangslage vor der Wahl Bei der letzten Landtagswahl ist es uns gelungen, zum ersten Mal Regierungsverantwortung zu übernehmen und den Ministerpräsidenten zu stellen. Unser Ziel ist die Koalition mit der PSD fortzusetzen, die eingeleiteten Reformen weiterzuführen sowie wieder den Ministerpräsidenten zu stellen. Unsere Schwerpunktthemen im Wahlkampf Wirtschaftswachstum darf nicht zu Lasten der Umwelt gehen. Als Partei für Ökologie und Demokratie setzen wir uns für nachhaltiges Wachstum ein, das Aspekte des Umweltschutzes in den Vordergrund stellt. Mit der ökologischen Modernisierung der Wirtschaft sollen Innovationen unter anderem auf dem Gebiet der Umwelttechnik vorangetrieben und vor allem umweltschädliche Subventionen abgebaut werden. Zudem muss der Ressourcenverbrauch besteuert werden. Um die Folgen der zunehmenden Umweltbelastungen, wie zum Beispiel Luftverschmutzung zu reduzieren, müssen öffentliche Verkehrsmittel durch die öffentliche Hand ausgebaut und gefördert werden. Zusammen mit dem Ausbau des Fahrrad- und Fußgängerverkehrs sowie verkehrsberuhigenden Maßnahmen wie beispielsweise Geschwindigkeitsbeschränkungen, sollen zukünftig Staus vermieden werden. Um Naturräume zu erhalten muss der Flächenverbrauch reduziert und die Zerschneidung der Landschaft durch neue Straßen verhindert werden. In der Bildungspolitik setzen wir auf gemeinsames Lernen und ein umfassendes Betreuungsangebot für die Kinder. Durch Ganztags- und Gemeinschaftsschulen wollen wir erreichen, dass auch Kinder aus „bildungsfernen“ Schichten höhere Bildungsabschlüsse erreichen können. Wir wollen außerdem die Zahl der Kindertagesplätze weiter erhöhen. Unser Kernanliegen ist die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien. Wo deren Ausbau von alleine nicht schnell genug voran kommt, müssen Vorschriften und Subventionen die gewünschten Ergebnisse bringen. Eine gesunde Umwelt für die nachfolgenden Generationen ist nur durch strenge Vorgaben im Umweltschutz zu erreichen. Zudem bieten diese einen Anreiz zur Entwicklung umweltschonender Technologien. Wer auf der Flucht ist, wird bei uns mit offenen Armen empfangen. Dafür setzen wir auf die Errichtung angemessener Unterkünfte, genügend Angebote für Sprachkurse, eine gute Betreuung und die rasche Erteilung von Arbeitserlaubnissen. Um Armut, Perspektivlosigkeit und Diskriminierung zu entgehen, wie es viele Menschen aus dem Westbalkan versuchen, ist das Asylrecht nicht der richtige Weg. Wir fordern deshalb ein modernes Zuwanderungsrecht, das klare Kriterien für eine Einwanderung vorgibt und legale Zugänge zum Arbeitsmarkt erlaubt. 111 Partei der Sozialen Demokratie (PSD) Für ein sozial gerechtes Baden-Württemberg! Unsere Grundsätze Hervorgegangen aus der Arbeiterbewegung ist unsere Partei traditionell eher arbeitnehmerund gewerkschaftsnah. Solidarität mit den Schwachen ist einer unserer Grundwerte. Wir sehen daher die soziale und gesundheitliche Absicherung der Bürgerinnen und Bürger als zentrale Aufgabe des Staates. Gute Arbeit, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Bildungsgerechtigkeit sind weitere Leitprinzipien unserer Partei. Unsere Ausgangslage vor der Wahl Bei der letzten Landtagswahl ist es uns gelungen, in einer Koalition mit der PÖD Regierungsverantwortung zu übernehmen. Unser Ziel ist die Koalition mit der PÖD fortzusetzen, die eingeleiteten Reformen weiterzuführen sowie den Ministerpräsidenten zu stellen. Unsere Schwerpunktthemen im Wahlkampf Wir wollen in der Wirtschaftspolitik gute Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erreichen. So soll Baden-Württemberg auch in Zukunft für gefragte Fachkräfte attraktiv sein. Regeln und Vorschriften für Unternehmen sind nur dann wirksam und sinnvoll, wenn überprüft werden kann, ob sie eingehalten werden. Dazu müssen die betreffenden Vorgänge von den Unternehmen konsequent dokumentiert werden. Eine Fortsetzung des Wirtschaftswachstums und der Erhalt bestehender Arbeitsplätze in Industrie und Handwerk sind für uns zentrale Themen. Bereits heute sind vielerorts die Straßen durch das hohe Verkehrsaufkommen stark belastet. Um dadurch entstehende Staus zu reduzieren, setzen wir auf einen verstärkten Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel, aber auch auf den gleichzeitigen Ausbau des Straßennetzes. Außerdem wollen wir massiv in die digitale Infrastruktur investieren. Unser Kernanliegen in der Bildungspolitik ist, dass die Höhe des erworbenen Bildungsabschlusses nicht mehr vom Bildungsgrad des Elternhauses abhängt. Deshalb sollen die Kinder in Gemeinschaftsschulen länger gemeinsam lernen. Um auch jungen Eltern und Alleinerziehenden die Erwerbstätigkeit zu ermöglichen, soll zudem das Angebot an Kindertagesstätten und Ganztagsschulen ausgebaut werden. Die Zukunft der Energieversorgung liegt für uns klar in den erneuerbaren Energien. Mit gezielten Subventionen soll sichergestellt werden, dass deren Ausbau zügig voran geht. Für den Umweltschutz sind ehrgeizige Vorgaben und Regeln wichtig, allerdings sollten diese nicht zu streng sein. Denn wenn Unternehmen dadurch steigende Kosten haben, könnten Arbeitsplätze verloren gehen. Durch Sprachkurse, eine intensive Betreuung und die rasche Erteilung von Arbeitserlaubnissen möchten wir eine schnelle Integration von Flüchtlingen erreichen. Damit keine Konkurrenz zu sozial schwachen Familien um günstigen Wohnraum entsteht, soll der soziale Wohnungsbau verstärkt werden. Politisch Verfolgten ist Asyl zu gewähren, die Zuwanderung und Aufnahme von anderen Flüchtlingen, beispielsweise aus dem Westbalkan, müssen jedoch gesetzlich geregelt werden. Wir unterstützen eine Aufnahme, wenn es auf unserem Arbeitsmarkt Bedarf gibt, zum Beispiel für Pflege- und Handwerksberufe oder als Ingenieure. 112 Partei der Liberalen Demokratie (PLD) Zurück zur Freiheit in Verantwortung! Unsere Grundsätze Baden-Württemberg ist das Stammland der liberalen Demokratie. Als demokratische Kraft der Freiheit setzen wir uns für Rechtsstaatlichkeit und eine freiheitliche Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung ein. Die Freiheit, aber gleichzeitig auch die Verantwortung des Einzelnen ist für uns der Ausgangspunkt unserer Politik. Unsere Ausgangslage vor der Wahl Die letzte Landtagswahl hat der Partei der Liberalen Demokratie herbe Stimmenverluste beschert und uns zur kleinsten Landtagsfraktion in der Opposition gemacht. Für uns ist klar, dass die derzeitige Regierungspolitik der Zukunftsfähigkeit des Landes Baden-Württemberg langfristig schadet. Daher muss unser Ziel sein, wieder in den Landtag einzuziehen und möglichst auch Regierungsverantwortung zu übernehmen. Unsere Schwerpunktthemen im Wahlkampf Wir setzen uns für weniger Vorschriften für die Wirtschaft im Land ein, sodass BadenWürttemberg ein attraktiver Standort bleibt. Die mittelständischen Unternehmen als Rückgrat der baden-württembergischen Wirtschaft und Motor des Wohlstands sollen durch bessere Rahmenbedingungen gestärkt werden. Wir fordern weniger Regulierung durch Behörden und wollen eine bessere Förderung von neuen Ideen. Unternehmensgründer sollen mehr Freiheiten und Unterstützung erhalten. Mehr Geld für ein funktionierendes Verkehrsnetz und für schnelles Internet ist für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg besonders wichtig. Hierfür können gerne auch private Geldgeber einbezogen werden. Um die Umwelt zu schonen, ist eine bessere Vernetzung von Auto-, Bahn-, Bus- und Fahrradverkehr notwendig. Dabei darf es jedoch keinen Vorrang für den Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel geben. In der Bildungspolitik setzen wir grundsätzlich auf ein Schulsystem, das den unterschiedlichen persönlichen Leistungen der Schülerinnen und Schüler entspricht, wie es mit Hauptund Realschule sowie Gymnasium der Fall ist. Es darf deshalb keine Bevorzugung der Gemeinschaftsschulen geben, sondern es muss ein gerechter Wettbewerb aller Schultypen untereinander stattfinden. Energiepolitik muss den Verbrauchern Versorgungssicherheit und bezahlbaren Strom gewährleisten. Staatliche Zahlungen für einzelne Energieformen müssen abgeschafft werden, um einen offenen und fairen Wettbewerb zu ermöglichen. Statt auf Verbote und Regulierungen zu setzen, muss die Entwicklung umweltschonender Technologien gefördert werden. Nur so lassen sich ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit miteinander vereinbaren. In der Flüchtlingsfrage setzen wir uns dafür ein, dass Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Zerstörung fliehen, bei uns das Recht auf Asyl haben. Diese Flüchtlinge sollten schneller in den Arbeitsmarkt integriert werden. Für diejenigen, die nicht asylberechtigt sind, wie beispielsweise Flüchtlinge vom Westbalkan, müssen klare Zuwanderungsregeln geschaffen werden. Sie müssen zudem rasch in ihre Herkunftsländer zurückgeführt werden. Da die Städte und Gemeinden die Hauptlast für die Unterbringung von Flüchtlingen zu tragen haben, müssen diese vom Land besser unterstützt werden. 113 15. A1 Vorlage Orientierungsschilder Gasthaus „Zum Ochsen“ 114 Wahlkampfbüro PCD 115 Wahlkampfbüro PLD 116 Wahlkampbüro PÖD 117 Wahlkampfbüro PSD 118 Pressehaus 119 Marktplatz „Am Holzmarkt“ 120 Wahlbüro Landtagswahl 2016 121 16. A2 Vorlage Wahlplakat 122 17. A3 Vorlage Wahlprogamm 123 18. A4 Amtliche Wahlbenachrichtigung AMTLICHE WAHLBENACHRICHTIGUNG für die LANDTAGSWAHL AMTLICHE WAHLBENACHRICHTIGUNG für die LANDTAGSWAHL 124 19. A5 Vorlage Wahlvorsteher/in und Wahlhelfer/in AMTLICHE BENACHRICHTIGUNG Sehr geehrte Dame / sehr geehrter Herr, Sie wurden vom Bürgermeister zur Wahlvorsteherin / zum Wahlvorsteher für die Landtagswahl am ___________ berufen. Sie überwachen den ordnungsmäßen Ablauf der Wahlen und ermitteln danach das Wahlergebnis. Sie müssen am Wahltag bereits vor Öffnung der Wahllokale im Wahllokal anwesend sein, um Vorbereitungen zu treffen. Nach Schließung der Wahllokale müssen Sie als Wahlleiter/in anwesend sein, bis alle Stimmen ausgezählt sind. Zudem gilt: Sie müssen Ihr Amt unparteiisch wahrnehmen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Das Bürgermeisteramt 125 AMTLICHE BENACHRICHTIGUNG Sehr geehrte Dame / sehr geehrter Herr, Sie haben sich bei der Gemeinde um das Ehrenamt der Wahlhelferin / des Wahlhelfers für die Landtagswahl am ___________ beworben. Sehr gerne kommen wir auf Ihr Angebot zurück. Sie müssen am Wahltag bereits vor Öffnung der Wahllokale im jeweiligen Wahllokal anwesend sein, um Vorbereitungen zu treffen. Nach Schließung der Wahllokale müssen alle Wahlhelfer/innen anwesend sein, bis alle Stimmen ausgezählt sind. Zudem gilt: Sie müssen Ihr Amt unparteiisch wahrnehmen. sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Das Bürgermeisteramt 126 20. A6 Vorlage Wählerliste Wählerliste Für die Landtagswahl ________ im Wahlkreis _____________ Name Vorname Alter Wohnort Unterschrift 127 20. A7 Vorlage Amtlicher Stimmzettel AMTLICHER STIMMZETTEL für die Wahl zum Landtag von Baden-Württemberg am ___________ im Wahlkreis _____________________ Jeder Wähler / jede Wählerin hat eine Stimme. Bitte nur in einen der nachstehenden Kreise ein Kreuz X setzen. Erstkandidat/in 1 Partei der Christlichen Demokratie ________________, _______________ PCD Erstkandidat/in 2 ________________, _______________ Erstkandidat/in 3 Partei für Ökologie und Demokratie PÖD Partei der Sozialen Demokratie ________________, _______________ PSD Erstkandidat/in 4 Partei der Liberalen Demokratie ________________, _______________ PLD 128