Kundenorientierte Prozesse/Wertschöpfungsprozesse

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Prozessstrukturen
In unserem Unternehmen unterscheiden wir folgende Prozessstrukturen:
1. Managementprozesse
2. Kundenorientierte Prozesse
3. Support-Prozesse
Prozesslandschaft des Unternehmens:
Kundenorientierte Prozesse
Führung, Verantwortung für
Personalwahl und -qualifizierung,
Strategiebildung
S
u
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P
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EDV/Dokumentenlenkung
Managementprozesse
Instandhaltung
Kalibrierung von Prüfmitteln
Qualitätssicherung
Vertrieb
Beschaffung
ArbeitsLeistungsvorbereitung erbringung
Versand
In diesem Beispiel werden unter Managementprozessen
– die eigentliche Führung des Unternehmens,
– die Verantwortung für Personalauswahl und -qualifizierung sowie
– die strategische Entwicklung des Unternehmens
verstanden.
Managementprozesse:
Prozesseigner
Managementprozesse
Geschäftsführung
Prozessindikatoren
Inputs
– Delta Kalkulation/
Nachkalkulation
– Stellenbeschreibungen
– Fluktuation
der Arbeitskräfte
– Bildungsangebote
– Unternehmenserfolg/Investitionsquote
– Wachstum
Outputs
– befähigtes Personal
– geringe Fluktuation
– Strategiepapiere
– geringe Schnittstellenverluste
– Investitionspläne
– Unternehmenserfolg
– …
– …
– …
In diesem Beispiel umfassen die kundenorientierten Prozesse (= Wertschöpfungsprozesse)
– den Vertrieb
– die Beschaffung
– die Arbeitsvorbereitung und
– die Leistungserbringung.
Die aufgeführten Prozesseigner können je nach Art und Größe der Organisation variieren.
Auch die Inputs und Outputs bleiben auf unser Beispiel bezogen und sind von der Organisation spezifisch festzulegen.
Kundenorientierte Prozesse/Wertschöpfungsprozesse:
Prozesseigner
Prozessindikatoren
Inputs
Outputs
Vertrieb
Leiter Vertrieb – Anzahl der Aufträge pro Quartal
– Auftragsvolumen/
Kunden
– Ausschreibungen
– Empfehlungen
– Pflege der
Bestandskunden
– Werbung in
Gelben Seiten
Aufträge
– je Territorium
– je Produktgruppe
– u. a.
Beschaffung
Einkaufsleiter – termingerechte
Beschaffung
– vollumfängliche
Beschaffung
– geringe Lagerhaltung
– möglichst keine
Restmengen
– Ausschreibungen
– Empfehlungen
– Pflege der
Bestandskunden
– Werbung in
Gelben Seiten
– Lieferungen/
Bereitstellungen
zur Verarbeitung
Arbeitsvorbereitung
Leiter
Produktion
– Materialien
– technische Unterlagen
– Aufbereitung der
Unterlagen
– Erstellung
Stromlaufplan
– Zeichnung
– Stücklisten
– Bereitstellung von
Materialien und
Spezialwerkzeugen
– evtl. deren
Beschaffung
– geringe Rückfragen
– geringer Zeitfaktor
– geringe Anzahl an
Reklamationen
Prozesseigner
Fertigung
1) Fertigung
von Schaltanlagen
nach
Kundenwünschen
2) Serienanfertigung von
Steuerungen für
Klimageräte
3) Serienanfertigung von
Buchbindemaschinen
4) Serienanfertigung von
elektrischen
Ausrüstungen von
Lokomotiven mit
beigestellten
Materialien
Leiter
Produktion,
Schichtleiter,
Maschinenführer
Prozessindikatoren
Inputs
– geringe Restarbeiten/Mängel/
Reklamationen
– hohe Qualität und
Kundenzufriedenheit
– Delta Kalkulation/
Nachkalkulation
– Termintreue (keine
Vertragsstrafe)
– geringe Stillstandszeiten/hohe
Produktionsauslastung
– Arbeitskraft/
Know-how
– zugekaufte Materialien, so nicht
beigestellt
– Kabel und
Leitungen
– Konfektionierungsmaterial/ Steckverbinder
– Blechteile
– beigestellte Materialien, s. o.
– Energie
– Nutzung Werkzeuge, Maschinen,
Geräte
– Technische
Unterlagen
Outputs
– Produkte
– Schaltanlagen
– Steuerungen für
Kleingeräte
– Steuerungen für
Buchbindemaschinen
– elektrische Ausrüstungen
– Abfälle zur
Beseitigung, vgl.
Abfallkataster
– Abfälle zur Verwertung, z. B.
Kabelreste
Unter Support-Prozessen werden beispielsweise die EDV, die Instandhaltungsprozesse und
die Prozesse der Qualitätssicherung verstanden. Prozesseigner, -indikatoren als auch Inputs
und Outputs sind organisationsabhängig zu bestimmen.
Support-Prozesse:
Prozesseigner
Prozessindikatoren
Input
Output
EDV
EDV– keine Datenverluste – Hardware
Administrator – störungsfreier
– Software
Betrieb
– Know-how
– geringe Zugriffzeiten
– störungsfreier
Betrieb
– Datensicherung und
-speicherung sowie
-abruf
Instandhaltung
Leiter
Instandhaltung
– geringe Ausfallzeiten
– störungsfreier
Betrieb
– präventive
Instandhaltung
– regelmäßige
Überwachung der
Anlagen
– Investitionen in
Stand der Technik
– störungsfreier
Betrieb
Qualitätssicherung
QMB
– geringe Reklamationen intern/extern
– hohes Qualitätsniveau den Kundenerwartungen
entsprechend
– klare Prozessabläufe
– definierte Verantwortlichkeiten
– störungsfreier
Betrieb
– Kundenzufriedenheit
– Mitarbeiterzufriedenheit
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