Unsere Dialogversion SZENE 1: Das Ende des zweiten Weltkrieges

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SZENE 1: Das Ende des zweiten Weltkrieges – 1945
Hinter dem Vorhang hört man Maschinengewehrsalven, Explosionen, Bomben,
Kriegslärm.
Sechs schwarz gekleidete Schauspieler versuchen sich durch den Vorhang aus dem
Krieg zu retten.
Schließlich gelingt es ihnen, sie fallen auf die Bühne. Der Lärm ebbt ab.
Der erste Schauspieler steht auf und ruft: „Nie wieder Krieg!“
Der zweite Schauspieler steht auf und ruft: „Stoppt diesen Krieg!“
Der dritte Schauspieler steht auf und ruft: „Keine Toten mehr!“
Alle drei zusammen: Nein, nein, nein! Nie wieder Krieg!“
Der Vorhang geht auf auf der Bühne liegen noch viele schwarz gekleidete
Schauspieler.
Eine zweite Gruppe bestehend aus drei Schauspielern erhebt sich.
Der vierte Schauspieler ruft: „Wir haben genug!“
Der fünfte Schauspieler ruft: „Stoppt die Kämpfe!“
Der sechste Schauspieler ruft: „Nicht noch mehr Leid!“
Alle sechs fassen sich an den Händen und rufen zusammen: „Wir wollen Frieden! Wir
wollen wieder selbst über unser Leben bestimmen können.“
SZENE 2: Schuman-Plan – 1950
Die sechs Schauspieler ziehen ihre schwarzen T-Shirts aus, darunter tragen sie TShirts mit den Farben ihrer Länder. (FR – IT – DE – NL – BE – LX) Die übrigen
Schauspieler stehen auf bleiben schwarz angezogen im Hintergrund der Bühne. Die
Musik deutet Hoffnung und Frieden an.
IT: “Ich kann meinen Bruder nicht finden. Hey, wo bist du?”
FR: “Hier bin ich. Ich bin nicht länger dein Feind.”
DE: “Ich habe alles verloren. Wo ist mein Platz in der Welt?”
NL: “Komm bleib bei mir. Mein Haus ist dein Haus.”
BE: “ich bin ganz allein. Ich fürchte mich.”
LX: “Hab' keine Angst, ich stehe dir bei.”
Alle sechs fassen sich an den Händen und rufen : “Stoppt die Kämpfe! Lasst uns
zusammen halten! Wir wollen Frieden.”
FR: “Wir brauchen neue Häuser!”
DE: “Wir brauchen was zu essen!”
1
IT: “Wir brauchen Schulen.”
BE: “Wir brauchen Kleidung.”
NL: “Wir brauchen Arbeit.”
LX: “Wir brauchen Hoffnung auf gute Zeiten.”
Alle zusammen: „Lasst uns die Ärmel aufkrempeln und anpacken. Zusammen werden
wir es schaffen.“ Sie beginnen aus dem Hintergrund der Bühne Steine zu holen und
fangen an zu bauen.
Chor: “Imagine”
Erzähler fordert das Publikum zum Applaus auf.
SZENE 3: Römische Verträge – 1957
Die sechs jungen Schauspieler unterbrechen ihre Arbeit, tanzen Hand in Hand im
Kreis und singen: “Here we go round the mulberry bush”
Im Hintergrund sieht man auf der Leinwand die Väter der europäischen Idee Reden
halten: Schuman, Adenauer, De Gaspari.
SZENE 4: Mauerbau – 1961
In der Mitte der Bühne: Acht (später die Schauspieler für EE, LV, LT, PL, CZ, SK, HU,
SL) der im Hintergrund wartenden schwarz gekleideten Schauspiel kommen mit
Karren und vielen Steinen, schieben die Anfänge des europäischen Hauses zur Seite
(Westen) und beginnen eine Mauer zu bauen.
Auf der westlichen Seite der Mauer arbeiten die sechs Schauspieler unbeirrt weiter an
ihrem gemeinsamen Haus (reges Treiben). Während dessen wächst die Mauer, die
die schwarz gekleideten Schauspieler bauen.
Auf der östlichen Seite der Mauer ertönt eine monotoner mechanischer Rhythmus,
die Schauspieler bewegen sich automatisch, alle gleich.
Dann ist die Mauer fertig.
Auf der westlichen Seite: Radio mit Rock 'n' Roll Musik, Mädchen in Miniröcken
tanzen, Jungen spielen Fußball und tragen Amerikanisch Kappen, kauen Kaugummi.
Auf der östlichen Seite: Die Schauspieler (immer noch in schwarz) marschieren, es
werden Befehle gerufen, die Internationale ertönt, Poster werden hoch gehalten mit
den Vätern der Kommunismus.
Schließlich wird die Mauer aus der Mitte weiter in den Osten gezogen, um den Platz
für die weiteren Geschehnisse im Westen zu vergrößern. Die schwarz gekleideten
Schauspieler bleiben hinter der Mauer, arbeiten weiter, und gucken manchmal in den
Westen.
2
SZENE 5: Ankara-Vertrag – 1964
Die sechs Schauspieler im Westen arbeiten weiter am gemeinsamen Haus. Einer der
schwarz gekleideten Schauspieler aus dem Hintergrund tritt nach vorne, zieht sich
sein T-Shirt aus und gibt sich als Türkei zu erkennen. Er sieht sich beeindruckt das
Haus an und klopft an die Tür.
Die sechs:
Ja bitte! Wer bist du?
TR:
Ich bin die Türkei. Kann ich zu Euch kommen?
BE:
Was hast du für Qualitäten?
TR:
Oh, ich sehe gut aus!
FR + IT: Das können wir selber! Sie setzen ihre Sonnenbrillen auf.
DE:
Ernsthaft bitte! Was könnt Ihr für uns tun?
TR:
Also, wir sind ein großes Land und wir können hart arbeiten, das wisst
Ihr ja
bereits. Viele unserer Leute arbeiten bereits für Euch.
DE:
Einen Moment bitte.
Die sechs ziehen sich zu Verhandlungen zurück.
DE:
Es wäre nicht schlecht so jemanden in unserer Gruppe zu haben. .
BE:
Nein, wir brauchen die nicht.
DE:
Aber sie könnten uns helfen.
LU:
Nein, wir brauchen die nicht. Das gibt nur Ärger.
DE:
Wer sagt das?
BE+LU Wir sagen das, ist das nicht genug?
Pantomimisch wird weiter gestritten.
FR:
Stoppt den Streit. Was sollen die anderen von uns denken!
IT öffnet die Tür für die Türkei: Seid Ihr stark genug unserer Gemeinschaft
beizutreten?
TR:
Aber klar doch! Inschallah!
Alle:
Dann gibt es nur noch eine kleine Hürde, die ihr nehmen müsst.
Zusammen schleppen sie stapelweise Papier auf die Bühne.
Alle (grinsend):
Ihr müsst nur noch diese Formulare ausfüllen.
TR ist schockiert und schafft es kaum alle Papiere von der Bühne zu tragen. Nach
ein paar Sekunden kommt Tr zurück, alle Papiere auf einer Schubkarre,
Einkaufswagen oder was zur Verfügung steht.
TR:
Fertig.
Alle:
Gut, dann gehörst du jetzt zu uns.
TR ist glücklich und tanzt herum.
Alle:
Aber nur versuchsweise, noch nicht richtig.
TR:
Was soll das heißen, noch nicht richtig?
Alle:
Oh, das ist ganz normal, du bist erst mal nur assoziierter Partner.
Mach dir
keine Sorgen. Keep cool. Aber zu erst lass uns mal was
zusammen trinken,
um den Ankara-Vertrag zu feiern. Was möchtest du
trinken? Bier, Wein,
Grappa, Genever?
TR:
Ayran
3
Alle:
Ay- was?
TR:
Ayran
Alle:
I run, you run, we all run for I run.
TR verlässt die Bühne, Kopf schüttelnd.
SZENE 6: Prager Frühling im Osten, Jahr des Protests im Westen - 1968
Drei Hippies betreten die Bühne. Sie tragen das Schild „1968” herein und stecken es
auf das europäische Haus. Popmusik wird gespielt. Die sechs Schauspieler (FR – IT
– DE – NL – BE – LX) wundern sich.
Hippies:Hallo Leute. Habt Ihr heute schon gelacht? Habt Ihr heute schon Liebe
gemacht? (grinsen)
Die sechs:
Wer seid Ihr?
Hippies:Wir sind die, vor denen uns unsere Eltern immer gewarnt haben. Wir sind
Liebe, Frieden und Solidarität.
Die sechs:
Und wir sind die, die Anzüge und Krawatten tragen. Wie seht Ihr denn
aus?
Hippies:Wer braucht Anzüge? Wir wollen die freie Liebe. Make love not war.
Die Mauer, die in der letzten Szene am östlichen Rand stand, wird jetzt wieder in die
Mitte geschoben. Das Licht erhellt immer die Seite, auf der gerade gespielt wird.
Westen:
Die Hippies singen Friedenslieder.
Osten: Zwei schwarz gekleidete Schauspieler (CZ und SK) in Osten rufen leise und
unsicher “Freiheit”, “Mehr Rechte”, “Freiheit”, “Mehr Rechte”. Die anderen
sechs schwarz gekleideten Schauspieler (Aufpasser) stehen am Rande die
Arme vor der Brust verschränkt und warten grimmig guckend.
Westen:
DE zu FR:
Die Hippies singen und tanzen, ohne nach Osten zu sehen.
Guck dir diese Idioten an. Die wissen nicht mal, was Arbeit ist.
Osten:
Zwei der schwarzen Aufpasser (HU und PL) fangen auch an „Freiheit“,
„Demokratie“ zu rufen. Die Rufe werden jetzt lauter. Die vier Aufpasser
bleiben wachsam.
Westen:
Vietnam.
Die sechs:
Die Hippies singen und protestieren mit Postern gegen die Krieg in
Osten:
es gibt
Frühling ist
Laute Rufe nach Freiheit und Demokratie, die Aufpasser greifen ein,
ein Gerangel. Die Mauer wird wieder nach Osten gezogen. Der
vorbei.
Geht doch rüber (zeigen nach Osten), wenn es Euch hier nicht gefällt.
SZENE 7: Inter Rail – 1972
Die drei Hippies sind jetzt wieder in der Mitte der Bühne. Ein weiterer Hippie
4
erscheint mit Rucksack. Im Hintergrund arbeiten die sechs Schauspieler (FR – IT –
DE – NL – BE – LX) langsam weiter pantomimisch am Europäischen Haus.
Hippie mit Rucksack:Ist hier irgendjemand am Reisen interessiert?
Drei Hippies:
Sicher. Wo soll es denn hingehen?
Hippie mit Rucksack:Kreuz und quer durch Europa. Spanien, Portugal, England,
Dänemark …
Drei Hippies:
Bist du reich???? Weißt Du, was das alles kosten wird????
Hippie mit Rucksack:Hey, keep cool. Habt Ihr noch nichts von Inter Rail gehört? Ein
Ticket, ein Monat gültig in ganz Europa. Join us and MOVE!!!
Drei Hippies:
Da sind wir dabei!!! Alle verlassen die Bühne.
SCENE 8: 1. Erweiterung – 1973
Bühne unverändert: Mauer in Osten Europäisches Haus in der Mitte im Hintergrund.
England, Irland und Dänemark erscheinen mit ihren Flaggen.
Die drei neuen:
Die sechs alten:
Die drei neuen:
Die sechs alten:
für
Die drei neuen:
Wir
Verbindungen in
Die sechs alten:
unserer
Die drei neuen:
Alle:
TR:
Alle:
Hallo, ist hier jemand zu Hause?
Ja! Die Tür des Europäischen Hauses wird geöffnet.
Wir wollen mitmachen.
Hey, die sehen cool aus. Wir sollten sie einladen. Was habt Ihr
Kompetenzen?
Big Ben, die kleine Meerjungfrau, Irish Pubs, Tee, gute Musik.
sind hip und trendy, wir sind frisch und haben viele
alle Welt.
Das hört sich gut an. Wir könnten Euch gut gebrauchen in
Gemeinschaft. Join us and MOVE.
Yeah, wow, great. Darauf lasst uns anstoßen:
Prost, CinCin, Cheers, A votre santé. (machen Gesten des
Anstoßens)
Hallo? Und was ist mit uns??
Das hier ist etwas ganz anderes.
Der Erzähler fordert das Publikum zum Applaus auf.
Der Vorhang fällt. Vor dem Vorhang:
SZENE 9: Konflikt Griechenland/Türkei – 1974
Kriegsgeräusche und TR und GR kommen von zwei Seiten vor den Vorhang.
TR:
GR:
Erzähler:
Zypern gehört zur Türkei!
Zypern gehört zu Griechenland!
Noch eine Mauer in Europa, welche eine Schande!
Der Vorhang geht wieder hoch: Zu sehen sind neun Schauspieler, die pantomimisch
am Europäischen Haus bauen, neue Steine schleppen, es muss ja jetzt größer
5
werden. Am Haus werden die Kennzeichen der alten und neuen Länder angebracht
SZENE 10: Demokratie für Spanien, Portugal und Griechenland – 1974 - 86
Drei Schauspieler, die später EE, LT und LV spielen, repräsentieren jetzt die
Diktatoren von Spanien, Portugal und Griechenland. Sie betreten die Bühne.
Die drei:
nicht.
FR:
Wir sind die Diktatoren von Spanien, Portugal und Griechenland. Wir
entscheiden, was die Leute in unseren Ländern tun dürfen und was
Und wehe, wenn sie sich nicht daran halten. Dann haben wir unsere
Geheimpolizei. Und die sind brutal.
Ihr dürft nicht der Europäischen Gemeinschaft beitreten, Ihr seid nicht
demokratisch! Geht weg!
Hinter den Diktatoren tauchen drei weitere Schauspieler auf mit den Flaggen von
ES. PT und GR. Sie stellen die Völker der drei Länder dar. Sie spielen später (MT,
CY und SL).
ES, PT, GR:
Demokratie.
zu den Diktatoren:
Diktatoren:
Wir wollen Freiheit, wir wollen Gerechtigkeit, wir wollen
Wir wollen Euch hier nicht länger! Haut ab!
Nein, Nein, Nein, wir sperren Euch ein!
Es gibt ein Handgemenge zwischen dem portugiesischem Diktator und dem
portugiesischem “Volk”, Gewehr gegen Nelken, das das “Volk” gewinnt. Diktator ab.
Die neun EUler applaudieren.
Erzähler:
Das ist doch wohl einen Applaus wert.
Abgang spanischer Diktator.
ES:
Franco ist tot! Es lebe der König!
Die neun EUler applaudieren.
Erzähler:
Das ist doch wohl einen Applaus wert.
GR jagt den griechischen Diktator von der Bühne.
Die neun EUler applaudieren.
Erzähler:
Das ist doch wohl einen Applaus wert.
ES, PT, GR:
Und jetzt, was machen wir jetzt? Wunderbar, jetzt können wir
frei
wählen, unsere Rechte zurückfordern, mit der
Vergangenheit
abrechnen. Und in die Europäische
Gemeinschaft aufgenommen
werden.
ES, PT, GR: zu den EUlern, die interessiert zu gesehen haben: Nehme Ihr uns auf?
Die neun EUler:
Aber sicher, Ihr gehört doch zu Europa. Griechenland ist sogar
die
Wiege Europas. Ihr seid zwar arm, aber sonnig. Was habt Ihr
denn zu
bieten?
ES, PT, GR:
Wein, Oliven, Öl, Zitronen, Orangen,
GR:
und Baumwolle, Tabak, Ouzo.
6
Die neun EUler:
Lecker! Dann seid Ihr willkommen. Join us and MOVE. Wir
helfen
Euch mit der Demokratie und der Wirtschaft.
Alle: stoßen an und tanzen.
ES, PT und GR bringen ihre Schilder am Haus Europas an.
Der Vorhang fällt.
SCENE 11: Solidarnosc – 1980
Vor dem Vorhang:
Erzähler:
Welt
Wir schalten zurück ins Jahr 1980. In Polen passieren Dinge, die die
verändern werden. Polens Werftarbeiter gründen eine unabhängige
Gewerkschaft. Sie streiken. Hier sehen sie Lech Walesa:
PL:
als je
Wir wollen anständige Jobs und anständige Löhne. Ich möchte härter
zuvor arbeiten, um Menschen auf der ganzen Welt zu helfen.
Ein Bild von Johannes Paul II wird eingeblendet und aus dem off kommt der Satz:
Papst: Es gibt keinen Frieden ohne Gerechtigkeit gibt es keine Gerechtigkeit ohne
verzeihen.
Erzähler:
der
Jetzt betritt Norwegen (NO) die Bühne. In Norwegen wird alljährlich
Friedensnobelpreis verliehen.
NO:
Damit fängt die Freiheit in Osteuropa an, Lech Walesa, wir
überreichen
Ihnen für Ihre Verdienste den Friedensnobelpreis. (hängt
PL einen Orden
um.)
Erzähler fordert das Publikum zum Applaus auf. Die Darsteller gehen ab und der
Vorhang geht wieder auf.
.
SZENE 12: Schengen Abkommen – 1985
Die Mauer steht am östlichen Rand. Das Haus Europa steht in der Mitte.
80er Jahre Disco-Musik. Die 12 EUler sind vor der Haus versammelt.
UK, IT, FR, DE:
LU, NL, BE, DK:
IE, ES, PT, GR:
UK, IT, FR, DE:
Geld.
Es ist Zeit für mehr Freiheiten!
Wir könnten die Grenzen in unserer Gemeinschaft öffnen.
Wir können Personen und Zollkontrollen abschaffen.
Wir wachsen zusammen wie ein Land und sparen eine Menge
Ein Fußballer kommt mit Ball dribbelnd herein: Dann kann ich in jeden beliebigen
Europäischen Verein spielen. Wer bietet mir am meisten?
Geht ab.
7
SZENE 13: Erasmus-Programm – 1987
UK, IT, FR, DE entrollen ein großes Banner mit dem Wort ERASMUS. Dazu ertönt
Musik.
UK, IE, DK:
Lasst uns mal was für die Jugend tun. Sie sollen sich besser
kennen
lernen.
LU, NL, BE, DE:
Durch das Erasmus-Programm haben wir Freunde in Spanien,
sie
bringen uns bei, wie man Flamenco tanzt. (tanzen ein
paar Takte)
GR, PT:
Hurra!
ES, TR, IT:
Und unsere deutschen Freunde haben uns eingeladen an
einem
Projekt mit zuarbeiten. Sie wollen mit uns die Umwelt
schützen.
(halten ein Plakat „Schützt den deutschen Wald“ hoch)
GR, PT:
Hurra!
GR:
Stopp, Stopp! (zeigt seine leeren Hosentaschen) Wer soll das
bezahlen?
UK, IT, FR, DE:
Oh-Oh-Oh!
DE:
Was ist los? Was ist passiert?
GR, PT, ES, TR, IT: Wir haben ein Menge Freunde überall in Europa, aber wir haben
nicht genug Geld ins Ausland zu reisen. Flüge sind teuer und
Inter
Rail dauert zu lange. Unsere Gemeinschaft ins
gewachsen und die
Wege werden immer weiter.
UK, IT, FR, DE:
Dafür haben wir jetzt das Erasmus Programm. (zeigen auf das
Banner) Studenten und auch Schüler und ihre Lehrer werden
seit
1987 von der Gemeinschaft unterstützt, um in anderen
Ländern
Erfahrungen zu sammeln, zu studieren oder an
Projekten gemeinsam
zu arbeiten. Da gibt es ganz tolle
Austauschprogramme. Erweitert
Euren Horizont.
Alle:
Hurra! Danke an ERASMUS! Wir können reisen! Danke an
ERASMUS! Wir können andere Länder und Menschen
kennenlernen!
Erzähler (an das Publikum gewendet): Das ist doch mal wieder einen Applaus wert.
(Nach dem Applaus:) Und jetzt bereiten Sie sich vor auf ein ganz besonderes Jahr,
das Jahr der Revolutionen 1989!
SZENE 14: Singende Revolution – 1989
Auf der Bühne sind die 12 EUler versammelt und sehen zur Leinwand.
Erzähler:
Was Sie hier sehen ist sensationell: Eine Menschenkette von Vilmius
in
Litauen über Riga in Lettland bis nach Tallinn in Estland. Das
Ziel ist nicht
weniger als die Unabhängigkeit der drei Baltischen Staaten.
Freiheit und
demokratische Wahlen.
Video: Baltic Way (30 sek)
Auf der Bühne erscheinen die noch schwarz gekleideten Schauspieler EE, LV uns
LT fassen sich an den Händen und bilden eine Ketten, die anderen reihen sich ein.
(Kerzen?) Erzähler fordert das Publikum auf, mit Feuerzeugen oder Handys zu
8
leuchten.
SZENE 15: Der Fall der Berliner Mauer / Wiedervereinigung – 1989/90
Die Mauer wird wieder in die Mitte geschoben. Die Darsteller sind abgegangen.
Musik: Wind of Change
Auf der östlichen Seite: drei Schauspieler noch in schwarz nähern sich der Mauer,
wollen über die Mauer sehen:
Auf der westlichen Seite: drei Schauspieler nähern sich der Mauer.
.
1. Schauspieler (Ost):
Mutter, wie geht es Dir?
2. Schauspieler (West):
Ich vermisse dich so sehr!
3. Schauspieler (Ost):
Wir gehören zu einer Familie, aber dürfen nicht
zusammen
sein.
4. Schauspieler (West):
Warum gibt es diese Mauer überhaupt? Wir sind doch
keine
Feinde? Wir sind ein Volk.
Alle Schauspieler (Ost): Wir sind das Volk! Wir sind das Volk! Wir sind das Volk!
Erzähler:
er für
Sie können ruhig alle mit rufen. (nach drei Rufen breitet
Ruhe sorgend die Arme aus und sagt:) Es ist die Zeit
gekommen, die Mauer niederzureißen.
Video: Leute auf der Berliner Mauer
Video: 3. Oktober am Reichstag in Berlin
Alle Schauspieler aus den Osten und dem Westen beteiligen sich daran, die Mauer
niederzureißen. Applaus.
SZENE 16: Litauische Unabhängigkeit – 1991
Auf der Bühne liegen noch überall die Mauersteine herum, die Deutschen aus Ost
und West haben die Bühne Arm in Arm, siegestrunken, verlassen. In einer halbwegs
aufgeräumten Ecke der östlichen Bühne erscheinen fünf Schauspieler nicht mehr in
schwarz mit litauischen Flaggen. Es wird die litauische Nationalhymne gespielt.
Reporter mit Mikrofon:
Schauspieler 1:
Schauspieler 2:
Was haltet Ihr von der litauischen Unabhängigkeit?
Großartig, wir wollen unabhängig sein.
Wir wollen selbst über das Schicksal unserer Nation
bestimmen können.
Schauspieler 3:
Wir wollen über unsere Gesetze bestimmen. Wir wollen
unsere litauische Währung wieder haben.
Schauspieler 4:
Wir waren seit 1918 ein unabhängiger Staat und wollen
es
wieder sein.
Wieder ertönt die litauische Nationalhymne. Die Litauer gehen wieder ab.
SZENE 17: Maastricht – 1992
9
Auf der Bühne liegen noch überall die Mauersteine herum, die zwölf Mitglieder der
Gemeinschaft kommen auf die Bühne. Die Hälfte von ihnen fangen an
aufzuräumen.
Die anderen packen paarweise Koffer.
1. (packt ein Papier in den Koffer):
Ich denke, wir sollten das hier mitnehmen.
2.:
Ja sicher, das ist das Visum für Indien.
3.:
4. (zeigt ein Papier):
können
Du hilfst ja gar nicht mit!
Doch, ich hab uns das Visum für Japan besorgt, jetzt
wir starten.
5. und 6.: Hi, wir fahren nach Italien.
2. und 4.:
5. und 6.:
2. und 4.:
die
Habt Ihr auch an die Visa gedacht?
Wir brauchen keine Visa!
Ihr macht Witze. Ihr braucht überall Visa, sonst kommt Ihr nicht über
Grenzen! (zeigen ihre Papiere hoch)
5. und 6.:
jetzt
sind
1. und 3.:
5. und 6.:
der
Oh doch, wir können. Der Vertrag von Maastricht ist unterzeichnet und
können wir uns frei bewegen in unserer Gemeinschaft. Die Grenzen
offen für Menschen und Waren.
Was bedeutet das?
Das bedeutet, das alle Bürger der EU das Recht haben sich innerhalb
EU frei zu bewegen. Ohne Kontrollen. Wir können sogar umziehen
innerhalb der EU, ohne einen Antrag stellen zu müssen und uns
Arbeit
suchen in der ganzen EU. Du kannst nach Belgien
gehen, oder nach
England, nach Griechenland oder Dänemark,
Irland, Spanien oder Italien,
Luxemburg, Niederlande oder Portugal,
Frankreich oder in Deutschland
bleiben. Ganz wie es dir gefällt. Und
bald wir die EU ihre eigene Währung
haben, dann musst du noch nicht
mal mehr Geld umtauschen. Wir arbeiten
daran.
Der Vorhang fällt.
SZENE 18: Krieg in Jugoslawien – 1995
Die Karte Jugoslawiens erscheint auf der Leinwand. Sieben schauspieler kommen
vor den Vorhang und tanzen Hand in Hand einen traditionellen Tanz. Dann sind
Kriegsgeräusche zu hören. Die alte Karte wird überblendet mit der neuen Karte, auf
der Jugoslawien in viele Teile zerfällt.
Die Schauspieler halten Schilder mit den Namen der neuen Länder hoch, wollen
nichts mehr mit einander zu tun haben. Rempeln sich an, sind unfreundlich.
1.
: Ich komme aus Bosnien und Herzegowina.
2.
: Ich komme aus Mazedonien.
3.
: Ich komme aus Serbien.
10
4.
: Ich komme aus dem Kosovo.
5.
: Ich komme aus Slowenien.
6.
: Ich komme aus Kroatien.
7.
: ich komme aus Montenegro.
Erzähler:
Dieser Krieg hat mehr als 100.000 Menschen das Leben gekostet,
viele
Familien zerstört und unzählige Kinder traumatisiert. Und das
mitten in
Europa.
Alle gehen ab. Der Vorhang geht wieder auf.
SZENE 19: 4. Erweiterung – 1995
Das übliche Bild auf der Bühne: am europäischen Haus wird gebaut, Mauersteine
liegen immer noch ordentlich herum, die zwölf Mitglieder der Gemeinschaft und TR
sind auf der Bühne. Fünf weitere Schauspieler mit den Flaggen von SE, FI, NO, AT,
CH erscheinen.
ES: Wir sind die zwölf Bewohner des europäischen Hauses.
IT: Ich glaube, da wollen noch mehr einziehen.
DE: Laden wir sie doch ein und fragen sie.
SE, FI, AT, NO und CH treten vor:
FI:
Wir würden gerne einziehen. Seid Ihr damit einverstanden? Unsere Produkte
sind alle sehr hochwertig. Unsere Umwelt ist sauber.
SE: Wir würden gerne einziehen. Seid Ihr damit einverstanden? Wir haben beste
Bedingungen zum leben und arbeiten. Ihr werdet unser Design lieben.
Ihr kauft
doch jetzt schon alle Möbel bei IKEA.
AT: Wir würden gerne einziehen. Seid Ihr damit einverstanden? Wir sind ein
reiches
Land in der Mitte Europas, wäre doch schade, wenn wir nicht dazu
gehören
würden. Lasst uns zusammenarbeiten und Freunde sein.
Die EUler bilden einen engen Kreis zur Beratung. Dann tritt FR vor:
FR:
es
and
Erzähler:
Wir haben uns beraten und beschlossen Euch aufzunehmen. Ihr seid
wert, in unser Haus einziehen zu dürfen. Kommt herein. Join us
MOVE. (alle prosten sich zu und feiern)
Applaus, Applaus, Applaus!!!
TR:
FI, SE, AT:
TR:
Und ich?
Du musst noch warten, du bist noch nicht so weit.
So ein Mist! Die glauben wohl, sie sind was besseres!
UK:
Was ist eigentlich mit Euch? (zu NO und CH) Ihr seid doch auch
Europäer
und echte Demokraten und reich noch dazu. Ihr fehlt uns noch
in unserem
Club.
Alle:
Join us and MOVE.
NO und CH: Nee. Nee, danke der Nachfrage, wir kommen auch alleine klar, wir
brauchen Eure Hilfe nicht. Wir bewahren lieber unsere
Unabhängigkeit.
Aber bei Erasmus machen wir auch gerne mit das ist cool. Reisen für
11
Studenten von der EU bezahlt. (gehen ab.)
SZENE 20: Millennium – 2000
Alle fünfzehn Mitglieder der EU sitzen auf der Bühne, sie reden nicht miteinander.
Jeder guckt in sein Handy. Ein Blitzlichtgewitter geht los. Und ein Tor mit der
Aufschrift „Das 21. Jahrhundert – Die Jahrtausendwende – das Millennium“ wird
geöffnet.
Ein Schauspieler (Hacker, Nerd) kommt aus die Bühne mit einem Karton und einem
Auslöser darauf mit der Aufschrift ENTER.
Nerd: Hiermit kann ich zur Jahrtausendwende das ganze Internet lahm legen,
nichts wird mehr funktionieren! Ha Ha Ha.
DE:
GR:
FR:
UK:
PT:
BE:
NL:
FI:
IE:
SE:
Was passiert wenn wir kein Geld mehr aus den Automaten ziehen können?
Nimm's leicht. Glaub mir, wird schon nicht schief gehen.
Sind unsere Computer sicher?
Mach Dir darüber keine Sorgen!
Werden wir die Krise überstehen?
Klar, wir schaffen das!
Werden wir unser Geld verlieren?
Ich habe keine Angst vor diesen Hackern.
Können wir sicher sein?
Aber klar, unsere Accounts sind sicher.
Der Nerd versucht den ENTER – Button zu drücken, aber ein Polizist erscheint und
verhaftet ihn. Alle stoßen auf das neue Jahr an. TR erscheint und schüttelt den
Kopf.
TR: Trinkt Ihr immer noch Alkohol? Das ist doch schädlich! (prostet ihnen mit
einem Glas Tee zu.)
SZENE 21: Einführung des Euro – 2002
Alle fünfzehn Mitglieder der EU stehen auf der Bühne. Der Erzähler kommt mit einer
riesigen Euro-Banknote herein und einem Sack voll Euro-Münz-Konfetti.
Erzähler:
DE und FR:
UK:
IT, NL, LU, BE:
DK:
FI und AT:
SE:
IE:
ES, PT, GR:
Im neuen Jahr führen wir eine gemeinsame Währung ein: den
EURO.
Das ist gut für unseren gemeinsamen Markt.
Ich will damit nichts zu tun haben. Wir behalten das Pfund.
Es wird keine schwankende Wechselkurse mehr geben.
Mit mir nicht, wir wollen die Dänische Krone behalten.
Wir sind dabei. Das ist prima!
Ich nicht, das ist viel zu riskant.
Ich bin dabei. Das hat doch nur Vorteile.
Genau, die ganzen Touristen brauchen nicht mehr in Peseten,
Escudos und Drachmen umzurechnen.
UK, DK, SE verlassen de Bühne.
12
Der Erzähler verteilt die neue Währung an die Befürworter. Tusch! Applaus!
SZENE 22: 5. Erweiterung – 2004
Nacheinander erscheinen EE, LV, LT, PL, CZ, SK, HU, SL, MT und CY auf
der Bühne. In der Mitte bilden die fünfzehn Mitglieder einen Kreis mit den
Gesichtern nach außen. Der Kreis dreht sich langsam: Die Neulinge gehen
Hände schüttelnd an dem Kreis vorbei.
EE:
Die fünfzehn:
LV:
Die fünfzehn:
LT:
Die fünfzehn:
PL:
Die fünfzehn:
CZ:
Die fünfzehn:
SK:
Die fünfzehn:
HU:
Die fünfzehn:
SL:
Die fünfzehn:
MT:
Die fünfzehn:
CY:
Die fünfzehn:
Darf ich mitmachen?
Join us and MOVE.
Darf ich mitmachen?
Join us and MOVE.
Darf ich mitmachen?
Join us and MOVE.
Darf ich mitmachen?
Join us and MOVE.
Darf ich mitmachen?
Join us and MOVE.
Darf ich mitmachen?
Join us and MOVE.
Darf ich mitmachen?
Join us and MOVE.
Darf ich mitmachen?
Join us and MOVE.
Darf ich mitmachen?
Join us and MOVE.
Darf ich mitmachen?
Join us and MOVE. Puh, das artet ja in Arbeit aus. Jetzt
reicht's aber erst mal.
SCENE 23: 6. und 7. Erweiterung – 2007/13
In der Mitte versuchen die fünfundzwanzig Mitglieder einen neuen Kreis zu
machen, das geht nicht ohne Rangeleien.
GR: Das soll ein Kreis sein? Da dreht sich ja Archimedes im Grabe um.
Der Kreis formiert sich langsam. Drei weitere Schauspieler betreten die
Bühne.
RO:
Darf ich mitmachen?
Die 25:
Join us and MOVE. Es reicht.
BG:
Darf ich mitmachen?
13
Die 25:
HR:
Die 25:
DE:
TR:
Join us and MOVE. Jetzt reicht' s aber wirklich.
Darf ich mitmachen?
Join us and MOVE. Aber jetzt ist erst mal Schluss.
Und die Türkei?
Ich will schon gar nicht mehr dazu gehören. Macht doch Euer
Kram allein. Mir geht es auch so immer besser. Inschalla.
SZENE 24: Vertrag von Lissabon – 2009 und Friedensnobelpreis 2012
Auf der Bühne sind drei Schauspieler, ein Pärchen und der Erzähler im
Vordergrund.
Im Hintergrund werden die alten Mauersteine verwendet, um das Haus Europa zu
erweitern, alle neuen Nationen kleben ihre Namen an das Haus.
ER aus Polen:
Wo wollen wir nach unser Hochzeit leben?
SIE aus Dänemark: Vielleicht in London, oder nein besser in Paris!
ER:
Was hältst du von Athen oder Madrid, da ist es wärmer:
Sie:
Nein. Lieber Rom. Rom ist am schönsten.
Erzähler:
Seit dem Vertrag von Lissabon ist das alles möglich und
noch
viel mehr.
Erzähler:
Die Europäische Union hat viele soziale, politische, wirtschaftliche und
demokratische Entwicklungen seit ihren Anfängen durchgemacht.
Allerdings
gibt es noch einige Probleme zu lösen.
Ein weiteres Paar geht nach vorne:
ER:
Du?
SIE:
kann
Er:
Ich möchte in Deutschland lebe, das ist ein reiches Land. Was meinst
Wo möchtest Du gerne wohnen?
Ich glaube England ist besser. Das ist die älteste Demokratie und ich
schon gut englisch. Und die Menschenrechte werden eingehalten.
Was hältst Du von Italien? Wir könnten in Wohlstand leben und hätten
bessere Jobs.
SIE:
Nein, wir gehen nach Frankreich, Freiheit , Gleichheit und
Brüderlichkeit für
alle Bürger, das hört sich gut an.
Erzähler:
Hört auf zu streiten! Habt Ihr nicht gehört vom Vertrag von Lissabon?
In der
Europäischen Union haben jetzt alle Bürger, egal welcher Nation,
gleiche
soziale, wirtschaftliche und demokratische Rechte. Ihr könnt
leben, wo Ihr
wollt, es wird Euch gut gehen. Entscheidet, wo Euch die
Landschaft und das
Klima am besten gefällt.
Beide Paare: Das ist ja wunderbar!!
Erzähler:
In einigen Teilen der Welt herrscht immer noch Krieg, aber in der
europäischen Union herrscht seit fast 70 Jahren Frieden. Alle sind
gute
Freunde geworden und arbeiten zusammen.
NO betritt wieder die Bühne mit einem Orden: Das soll belohnt werden: Ihr bekommt
den
Friedensnobelpreis 2012; Herzlichen Glückwunsch. Alle drängeln sich
nach
vorne um den Orden zu bekommen.
Erzähler (ans Publikum): Wenn das keinen Applaus wert ist.
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SZENE 25: Flüchtlinge und Grexit: 2015
???
SZENE 26: Mitgliedschaft der Türkei – 2020/20??
Auf der Bühne tanzen drei Schauspieler zu Pop-Musik. Die Musik hört auf, aber sie
tanzen weiter. Traditionelle Sufi-Musik beginnt. , Drei wirbelnde Derwische tanzen
auf die Bühne und tanzen Sama. Es kommen immer mehr neugierige EUler auf die
Bühne und gucken interessiert zu.
PL:
DK:
ES:
FR:
IT:
GR:
DE:
NL:
Tänzer 1:
Tänzer 2:
FI:
Tänzer 3:
nach oben
Gott, und mit
an alle
DE:
Tänzer 1:
Tänzer 2:
Alle:
Guck Dir die an.
Wer sind die?
Was machen die?
Ist das nicht merkwürdig?
Aber, auch charmant.
Lasst uns hingehen und sie kennenlernen.
Hallo! Wer seid Ihr?
Was macht Ihr da?
Wirt sind Türken.
Wir tanzen einen unserer traditionellen Tänze.
Hat das irgendeine Bedeutung?
Ja, natürlich. Es symbolisiert Frieden und Toleranz. Ein berühmter
türkischer Religionsphilosoph, Mavlana, erklärt das so: mit der
gerichteten Hand erhalten wir Frieden und Toleranz direkt von
der anderen Hand geben wir Frieden und Toleranz weiter
Menschen.
Das hört sich gut an, ich möchte mehr darüber lernen.
Dann versuchen wir es doch gemeinsam.
Wir sind hier und bereit.
Join us and MOVE.
Eine Kombination von Pop-Musik und Sufi-Musik ertönt und alle beginnen
gemeinsam zu
tanzen. Zeigen sich gegenseitig die Schritte und Handbewegungen.
Der Erzähler: 2020, tritt die Türkei endlich der EU als vollwertiges Mitglied bei.
Damit
verbunden sind große Hoffnungen für beide Seiten; die Türkei
und die
Nationen der Europäischen Union. Das ist einen letzten
Applaus wert.
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