Das Meselson-Stahl-Experiment überprüft die drei Modelle der DNA

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Das Meselson-Stahl-Experiment überprüft die drei Modelle der DNA-Replikation
verändert nach Campell/Reece, Biologie 6. Aufl. 2004
Meselson und Stahl kultivierten E. coli einige Generationen lang in einem Medium mit dem
schweren Stickstoffisotop
15
N. Die Bakterien bauten diesen Stickstoff in ihre Nucleotide und
dadurch auch in ihre DNA ein. Die Wissenschaftler transferierten die Bakterien dann in ein
Medium mit dem üblichen, leichteren Stickstoffisotop
14
N. Dadurch sollte jede in den Bakterien
neu synthetisierte DNA spezifisch leichter sein als die alte DNA, die in
15
N-haltigem Medium
synthetisiert worden war. Meselson und Stahl konnten die DNA-Moleküle unterschiedlicher
Dichte durch eine so genannte „Dichtegradientenzentrifugation“ trennen. Je schwerer eine DNA,
desto tiefer wandert sie bei dieser Methode ein. Die Zentrifugenröhrchen in dieser Darstellung
zeigen für jede der drei Hypothesen aus der obigen Abbildung das zu erwartende Ergebnis. Die
erste Replikationsrunde im
14
N-Medium erzeugte eine mittelschwere Hybridbande von (15N-
14
N-) DNA. Durch dieses Ergebnis war das konservative Modell eliminiert. Die zweite
Replikationsrunde führte sowohl zu leichter als auch zu Hybrid-DNA, ein Resultat, wodurch
auch das dispersive Modell eliminiert war und das semikonservative Modell gestützt wurde.
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