Mein Leben mit Jesus Autor: Heinz Gesch im November 2003 1 Meine Heimat ist Swinemünde auf der Insel Usedom. Hierzu gehört auch die Insel Wollin. Zwei wunderbare Inseln in der Ostsee von der Natur geschaffen, vorgeschoben, vor die Mündung des großen Flusses Oder. Bevor die Oder ihr Süßwasser ins salzige Meer fließen lässt, wird das Wasser im kleinen und großen Haff aufgefangen. Nur vom kleinen Haff kann das Wasser über den Strom Dievenow in die Ostsee entweichen. Gleichzeitig kann das Wasser über das Große Haff an Anklam, Wolgast und an Peenemünde durch den Peenestrom in die Ostsee entweichen. Eine dritte und letzte Möglichkeit für das Wasser in die Ostsee zu entweichen, ist die Swine. Mitten durch Swinemünde-West und Ost und ist somit die Grundlage eines riesigen Hafenbeckens, aufgeteilt durch zwei lange und schmale Inseln. Die grüne Fläche und das Eichstadion teilen den Hafen von Swinemünde. für die Anlegeflächen von kleineren Schiffen nach Stettin und zurück, sowie über die Ostsee nach Misdroy oder zur anderen Seite der Westküste nach Ahlbeck, Heringsdorf, Koserow und Zinnowitz bis zur Insel Rügen auf. Es besteht auch eine gute Verbindung durch die Kaiserfahrt über das Große Haff nach Kamminke, Anklam und Wolgast. Das kleine und große Haff wird getrennt durch den natürlichen Wasserstrom von der Oder zur Swine über die gebaute Kaiserfahrt in den Hafen von Swinemünde. Die natürlich gebildete Fahrtrinne, die Swine, wurde durch die Kaiserfahrt künstlich verändert, um den Schiffsverkehr nach Stettin überhaupt für größere Schiffe zu ermöglichen. Dadurch wurde Swinemünde so wichtig für beide Inseln, weil für alle Menschen von beiden Inseln hier eine Erwerbsmöglichkeit bestand. Die Inseln und der Hafen wurden deshalb für den Hitlerstaat eine Handhabe, Swinemünde zu einem Kriegshafen auszubauen. Heute wird Swinemünde für die Polen ein 2 Geldproblem, weil der Hafen, die Kaiserfahrt und die Fahrtrinne durch das Haff immer ausgebaggert werden müssen. Bei der Einfahrt zur Kaiserfahrt besteht immer wieder die Gefahr der Versandung. Der Wasserstrom Dievenow, der die Insel Wollin von dem Festland trennt, kann nicht mit größeren Schiffen befahren werden. Der Strom endet im Camminer Bodden, wo noch eine kleine bewohnte Insel ist, die vom Festland von der Kleinstadt Cammin zu erreichen ist. Die Ausfahrt zur Ostsee an dem Ort Berg Dievenow kann nicht durch größere Schiffe befahren werden. Deshalb hat sich in all den Jahren diese Ausfahrt für den Fischereibetrieb sehr bewährt. Die Insel Wollin ist sehr wichtig für den Eisenbahnverkehr von Swinemünde-Ostswine nach Wollin. Auf der halben Strecke fährt die Eisenbahn über Misdroy -ein kleines Städtchen und Badeort an der Ostsee-. Ich bin im Jahr 2000 mit dem Fahrrad von Seebad- Ahlbeck mit der neuen Fähre von Swinemünde über Pritter nach Misdroy gefahren und kam am Jordansee vorbei. Dieser See wurde in meiner Jugendzeit viel von den Swinemündern angefahren. Er ist jetzt von den Polen als Naturgebiet erklärt. Ich kann nur jedem Menschen empfehlen, diese Insel-Wollin zu befahren. Die Straßen sind noch sehr gut gepflegt, weil Sie genutzt werden für den Autoverkehr von Stettin über die Insel Wollin nach Swinemünde. In Swinemünde-Ost haben die Schweden auf ihre Kosten eine große Anlegestelle für ihre Autofähren gebaut. Gleich daneben ist der alte Bahnhof Swinemünde-Ost weiter ausgebaut. Wir sind 2003 mit dem Schiff vom Hafen Kamminke direkt hier vom Schiff ausgestiegen und mussten die ganze Zollstelle durchlaufen. Die Fähre zur Stadt ist die alte von 1945 und ist auch bei den Polen kostenlos zu benutzen. Meine Eltern hatten hier am Bollwerk 28 eine kleine Konditorei. Das Haus wurde 1945 nicht von den Bomben 3 getroffen. Ich wollte als erstes meine wunderbare Heimat vorstellen. Diese Zeit hat mein ganzes Leben geprägt. Die Jugenderinnerungen bedeuten mir heute viel. Damit jedem Leser dieses Buches bewusst wird, wie man zu GOTT und diesem JESUS finden kann. Ferner möchte ich hiermit beweisen, dass die Inseln Usedom und Wollin zu einer Einheit gehören, wirtschaftlich und politisch. Dass der Krieg ein Wahnsinn war und dass Menschen entschieden haben, ohne das Natürliche zu berücksichtigen. Kommen wir deshalb nun zur Insel Usedom. Wenn Menschen zu meiner Zeit verreisen wollten, hatten sie die Möglichkeit vom Bahnhof- Swinemünde-Ost – über Wollin nach Stettin zu fahren. Swinemünde hatte den Hauptbahnhof und den Bahnhof-Bad. Die Bürger hatten nun die Gelegenheit vom Hauptbahnhof über Usedom und Pasewalk nach Berlin zu fahren. Es war für die Berliner deshalb die beste Gelegenheit, die schönsten Urlaubstage auf der Insel Usedom zu erleben. Sie konnten in Swinemünde aussteigen oder alle Kurorte der Insel Usedom anfahren. Wie Swinemünde-Bad oder weiterfahren nach Seebad-Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin, Koserow, Zinnowitz bis Peenemünde und Wolgast. Es ist auch schon wieder ein paar Jahre her, dass in Wolgast über die Peene eine neue Brücke für den Autoverkehr und die Eisenbahn gebaut wurde. Vor dem Krieg verlief der Eisenbahnverkehr von Berlin über Pasewalk nach Usedom über den Peenestrom, über die Zecheriner Brücke und zum Hauptbahnhof und weiter wie schon beschrieben. Vom Hauptbahnhof fuhren auch besondere Züge zum Hafen zu der Anlegestelle für die OstpreußenSchiffe. Die Personenzüge vor allem die Güterzüge fuhren 4 eingleisig den ganzen Hafen entlang bis zum Hafenbau über eine kleine Hebebrücke. Danach kam eine lange Landzunge mit einem großen Verschiebebahnhof, damit die vielen Güterwagen beladen oder entladen werden konnten. Zur Hafenseite hin war ein Kai zum Anlegen von großen Schiffen, die ausladen und beladen konnten. Hier legte auch das Schlachtschiff im März 1945 an, wo ich als Verwundeter aussteigen konnte. Lange Lazarettzüge standen bereit, um alle Verwundeten abzutransportieren. Aber ich möchte vorerst weiterfahren in meinem Bericht. Diese Hebebrücke, wo der Zug zum Güterbahnhof am Anlegekai darüber fährt, war die Einfahrt für Schiffe, die zum Hafenbau wollten. Hier war ein kleiner Hafen, wo die Schiffe repariert wurden. Noch zu meiner Zeit wurde diese Einfahrt zugeschüttet.. Der kleine Hafen wurde erweitert und eine neue Ausfahrt direkt in die Swine ausgebaggert. Diese ganze Schienenanlage wurde erst viel später, nachdem ich Swinemünde verlassen musste, von den Polen abgerissen. An den Anlegestellen der OstpreußenSchiffe lagen noch 2003 die kompletten Schienen. Die Hafenanlage nach dem Hafenbau wurde für alle Personen gesperrt. Swinemünde war eine wunderbare Hafenstadt, aber sie war auch ein guter Badeort. Die Menschen kamen aus allen Richtungen beider Inseln und darüber hinaus aus ganz Deutschland. Die Stadt hatte den Vorteil für Landwirte, Gartenerzeugnisse aus Kleinbetrieben von beiden Inseln .auf dem Markt zu verkaufen. Swinemünde war die Kreisstadt und Stettin für den Bezirk. Für Urlauber war es wichtig, den besten Strand kennen zulernen und bei nicht immer guten Wetter durch den Hafen und das Stadtleben mit den vielen kleinen Geschäften einen Ausgleich zu finden. Auch der große Betrieb durch die vielen Seeleute, die auch durch Tanzen und Vergnügungen für Unterhaltung sorgten. Die Urlauber konnten 5 Schiffsreisen machen und hatten Gelegenheiten zum Wandern über beide Inseln hinaus. Auf der Insel Usedom gab es den Wolgast-See, Gothen-See, Balmer- See, Usedomer-See und das große Achter-Wasser. Ganz besonders ist der LieperWinkel ein Landstreifen ins Achter-Wasser hineinragend. Ein Wasserschloß bei Mellenthin - alles noch eine unberührte Natur.. Usedom ist eine alte kleine Stadt mit vielen Sehenswertigkeiten. Alle diese Möglichkeiten waren für Swinemünde ein gutes Urlaubsangebot. Noch 1928 hatten meine Eltern in der Gartenstraße 18 ein Restaurant mit Mittagstisch, eigener Konditorei und zum Abend Tanz bei Musik. Wenn man am Hafen auf dem kleinen Marktplatz steht, liegt ein paar Schritte weiter das alte Rathaus. Heute haben die Polen eine Bücherei darin eröffnet. Die Straße davor führt direkt zum Strand. Es ist oder war die Gartenstraße. Diese Straße stößt auf den Stadtpark und führt bis zum Strand am Park links vorbei. Hier am Eingang zum Park rechts hat das Restaurant gestanden. Es steht auch noch ein Gebäude etwas verändert dort. Warum schreibe ich so ausführlich darüber, weil ich hier am 3.April 1924 geboren wurde. Hier begann mit meinem vierten Lebensjahr das große Unglück, wo ich versehentlich Natronlauge getrunken habe. Es gehört nun zu meinem Lebenslauf, darüber zu berichten mit all dieser Vorgeschichte. Auch den Bericht über diese wunderbaren Inseln, Usedom und Wollin , weil sie noch heute meine Heimat sind. Es muss wohl so sein, dass wir aus unserem Leben diesen GottVater mit seinem Gott-Sohn erkennen können. Deshalb habe ich schon 1991 mein kleines Heft mit 104 Seiten geschrieben und alle Leser werden erkennen können, dass der Titel dieser Schrift schon berechtigt ist. Vor meiner Geburt hatte ich noch eine drei Jahre ältere Schwester Lieselotte, die aber schon im Jahr 2000 verstorben ist. Nach mir hatte ich einen Bruder 6 Erich, der 1927 geboren wurde. Er lernte in Berlin in der Konditorei Gumpert am Alexander Platz Konditor. Er machte seine Prüfung und wurde noch vor Kriegsende Soldat. Wir sahen uns nicht mehr. Er ist gefallen. Nach meiner Krankheit, zwei Jahre direkte Krankenhausbehandlung, lebte ich mit meiner Schwester in der Gartenstraße 18, Wir hatten eine wunderbare Kindheit in dieser Zeit. Meine Erinnerung selbst an diesen Unglückstag ist mir noch so stark bewusst, dass ich über alles gut berichten kann. Ich erlebte in diesem Haus noch die Geburt meines zweiten Bruders Erwin. Meine Mutter legte den Neugeborenen am Abend, wo ich schon im Bett lag, in meine Arme. Ich hatte aufgrund meiner langen und schweren Krankheit immer eine ganz besondere vorgezogene und liebevolle Behandlung von meinen Eltern empfangen. Ich kam wegen meiner Krankheit auch ein Jahr später in die Schule und hatte dieses Schuljahr nicht bestanden. Ich war in den ersten Jahren sauber, ordentlich, aber schüchtern und nicht selbstbewusst genug. Dies hat sich nach dem Krieg genau zum Gegenteil in mir geänderte. Ich bin nach dem Krieg mit einem großen Selbstbewusstsein und mit einem neuen Leben in diese Zeit eingestiegen. Ganz besonders stark ab 1946, wo mich in der Hindenburgstraße hinter dem Hauptbahnhof kurz vor der DDR Grenze ein hoher russischer Offizier vom Flughafen Garz erschießen wollte, weil er von mir eine Frau haben wollte. Aber alles der Reihe nach, was ich aus meinem Leben berichten kann. Ich will hiermit zurückkommen zur Geburt meines zweiten Bruders Erwin am 25.02.1932 in der Gartenstraße 18. Ich habe in meinem Leben zu ihm immer ein fürsorgliches und liebevolles Verhältnis behalten. Er war schon als Junge mit seinem Hund Dieter, einem Rehpinscher, unterwegs. Mein Vater brachte diesen Hund auf dem Fahrrad in einem Korb mit. Dieser Hund überlebte bei meinen Eltern bis zur Flucht aus der polnischen Besatzungszeit nach Seebad7 Ahlbeck. In meinem Alter muss man die Zeiten vor Kriegsende und dann nach Kriegsende mit der Vertreibung durch die Polen auseinander halten. Menschen, die nicht aus dem Osten Deutschlands stammen, haben diese Familientrennungen nicht so kennen gelernt. Zu meinem Bruder Erwin will ich noch mitteilen, dass wir ihn 1947 nach Ahlbeck in unsere bestehende Ehe aufgenommen haben. Er konnte in Swinemünde unter der Besetzung der Polen keine Schule besuchen. Da er keinen Schulabschluss bis zum Ende des Krieges hatte, baten mich meine Eltern, meinen Bruder in meine Familie, wohnhaft in Seebad-Ahlbeck aufzunehmen. Mein Bruder Erwin hatte nach seinem Schulabschluss in der Schule von Seebad-Ahlbeck, dann die Gelegenheit, eine Lehrstelle als Bäcker und Konditor anzufangen. Diese Berichte sind alles Teilabschnitte aus meinem Leben, die zu gewissen Zeiten geschehen sind. Ich wollte in diesem Buch nicht nur meinen Lebenslauf in der Reihenfolge wiedergeben, weil ich es in meinem Heft „Unsere Auserwählung in Christo“ bereits veröffentlicht habe. Mir geht es in diesem Heft auch darum, dass mein erweiterter Lebenslauf Vertrauen und Verständnis bringt, dass durch meine Erkenntnis in meiner Lebenszeit sich meine Gedanken und der Charakter gefestigt haben. Aber alles ist auch nicht ohne das Gebet geschehen. Die Angst und die Sorge ein guter Mensch zu werden. Alles besser zu machen und aus dem nicht Guten herauszukommen, hat mich geprägt. Was die Führer dieser Welt sich alles geleistet haben. Damit meine ich den Staat, die Kirchen mit ihren Theologen. Menschen die ein Volk führen wollen; aber doch Betrüger sind. Betrüger, nicht als Kriminelle, sondern ganz einfach nicht ehrlich allen Menschen gegenüber. Hier beginnt die Wortverkündigung Gottes durch die Theologen sowie die Politiker unseres heutigen Staates. 8 Nachdem ich über meine Familie berichtet habe, komme ich auf meine Kindheit zurück. Mein Vater als Konditormeister hatte in diesem Restaurant wie schon berichtet seine eigene Herstellung von Torten und Gebäck. Es wurden Dosenfrüchte dazu benötigt und die Säfte blieben zum Teil übrig. Die Säfte wurden in eine Dose zusammengegossen und diese Dose in einen Schrank, der in der großen Wirtschaftsküche stand, gestellt. Meine Eltern hatten Hauspersonal, das für die Räume und Toiletten zuständig war. Für die Toiletten benötigten sie Natronlauge. Sie suchten eine Blechdose und nahmen diese mit Saft gefüllte aus den Schrank. Der Saft wurde in eine Kanne umgefüllt, was mir nicht bekannt war. Sie stellten aber nachher die leere Dose wieder neben dem Schrank. Ich kam und suchte, sah dann nur eine Dose und habe den Rest getrunken. Es war nicht viel, aber weil die Natronlauge dickflüssig ist, bleibt beim ausgießen immer ein Rest in der Dose zurück. Ich habe durch mein ganzes Leben diese Erinnerung mit mir getragen. Mein Vater war erschüttert und war aber so stark, dass er mir Milch in den Mund goss. Ich kam ins Krankenhaus in die Heise Straße, aber die Behandlung verlief nicht gut und so kam ich in die Privat-Klinik am Strand zu Prof .Dr. Kemp und Kramer. Es waren Frauenärzte, aber weil sie von diesem Unfall hörten, boten sie sich meinen Eltern an. Es wurde ein Tag der Operation bestimmt. Ich hatte einen starken Keuchhusten und der Dr. Kemp sagte am Morgen, er hätte geträumt, mich nicht zu operieren. Durch den Husten hatte sich in der Speiseröhre eine kleine Öffnung gebildet. Ich wurde dann durch einen Schnitt direkt in den Magen mittels eines Trichters ernährt. Das verzögerte meine Heilung auf zwei Jahre, weil in bestimmten Abständen durch immer stärker werdende Gummistäbe die Speiseröhre erweitert wurde. Das Ziel war, dass durch das Aufreißen der Narben und der 9 Neuverheilung ein Erweiterungsproßes der Speiseröhre erhofft wurde. Ich möchte nur noch eine Erinnerung aus dem 15. Lebensjahr wiedergeben. Ich hatte ein Würstchen gegessen, wahrscheinlich zu schnell und gierig, die Haut vom Würstchen hatte sich an der Verengung zu einem Keil zusammen gerollt. Ich habe es vor Angst meinen Eltern nicht mitgeteilt und fiel nach Tagen um. Diese Wurstpelle wurde dann von oben herausgeholt. All dieser Kummer, Schmerz und Leid und tägliche Angst führten mich zum Gebet nur an den „Herrn und Heiland Jesus Christus“, so wie ich es von der Großmutter hörte. Ich will auch schreiben warum! Meine Mutter stammte aus Ostpreußen aus der Stadt Labiau. Es ist die Bahnstrecke von Königsberg nach Tilsit. Hier wohnten meine Großeltern und mein Onkel Riechert. Mein Großvater hatte eine Bäckerei, mein Onkel eine Fleischerei in Labiau. Mein Großvater hatte einen Bruder, der in Swinemünde eine Konditorei besaß. Hier lernte mein Vater Konditor und meine Mutter diente als Nichte bei ihrem Onkel im Geschäft. So entstand eine Verbindung von meinem Vater zu meiner Mutter. Dadurch konnte meine Großmutter viel bei mir sein. Sie war eine sehr gläubige Frau und gehörte einer Glaubensgemeinschaft an. Sie führte mich zu diesem „Jesus“ und sagte nur DER kann dich erretten. Liebe Leser hier beginnt der tiefe Sinn meines Lebens, der Hinweis, der sich dreimal in meinem Leben wiederholt hat. Die Erklärung dazu sollen beide Schriften dokumentieren. Wie kann man einen Menschen verstehen, wenn man diesen nicht richtig kennt. Das soll nun die Aufgabe dieser Schrift oder Buches sein. Ich habe jetzt auch mein Leben bis hier aufgezeigt und nun möchte ich berichten, wie diese Zeit unter Hitler verlief. 10 Schon in der Gartenstraße 18 wohnte in diesem Haus ein Jude mit seiner Frau und drei Kindern. Ich weis nicht mehr genau, ob die kleine Tochter schon in diesem Haus geboren wurde. Georg Moser der ältere Sohn war ein Halb-Jude, weil seine Mutter eine Deutsche war. Wir beide waren Freunde in Swinemünde, bis ich im März 1945 als Verwundeter von Gothenhafen vom Schlachtschiff an Land ging. Am Kai hinter den Bauhof (Schiffswerft) im Swinemünder Hafen. Dieser Georg Moser wurde nicht in die Hitlerjugend und als Soldat aufgenommen. Aber er hat diese Jahre immer meinem Vater in der Konditorei am Bollwerk 28 geholfen. Ich habe in meiner Lehrzeit als Elektriker unseren dienstverpflichteten Polen immer zur Seite gestanden, bis ich als Soldat im Frühjahr 1942 zur Heeresflak 296 nach Belgard in Pommern eingezogen wurde. Ich hätte kein Soldat werden dürfen, aber ich habe mich sogar für einen Fronteinsatz entschieden. So wurden wir als Jugendliche in unseren Gedanken erzogen. Die Gesellenprüfung wurde wegen dieser Einberufung ebenfalls vorgezogen. Der Gesellenbrief ist auch deshalb nicht berühmt ausgefallen. Was ich nutzen konnte bezüglich meiner Krankheit war, dass ich mich von allem Sport und der Hitlerjugend aufgrund eines Atestes von Dr. Kramer befreien konnte. Selbst der Pflichtjugend konnte ich mich entziehen. Den Georg Moser konnte ich nach meiner Flucht aus der DDR in Wanne-Eickel wieder sehen. Wir hatten in Swinemünde zwei große Geschäfte für Schuhe Jacobs auf den kleinen Markt und für Konfektion einen Juden Schwarzenberger in der Grüne Straße. Die Kristallnacht will ich nicht verschweigen, aber ich habe diese nicht so stark in Erinnerung. Die Sinagoge in der Jasmund Straße brannte am Morgen auf meinem Schulweg. 11 Ich hoffe, dass Menschen die, diese Schrift mal lesen werden, sich vorstellen können, was mich aus dieser Zeit von den Gedanken her tief bewegte. Liebe und Freundlichkeit zu allen Menschen. Ich dachte oft an eine Verbindung mit einem lieben Mädchen, schön und nett. Aber ich war bis Ende des Krieges nur ein Träumer Ich hatte die Realität des Lebens in dieser Jugendzeit noch nicht begriffen oder erkannt. Ich hatte ein wunderschönes Rad, war ein kleiner Angeber und zog mich dann doch zurück. Während meiner Lehrzeit habe ich in jeder Freizeit meinem Vater im Geschäft, später am Bollwerk 28 geholfen. Ich wurde deshalb mehr ein Konditor als Elektriker. Mein Vater hatte für dieses Cafe einen großen Backofen der mit Brikett beheizt wurde. Er stand lange Jahre still, bis ich den Mut aufbrachte und diesen wieder in Betrieb nahm. Vorher wurde der Kuchen auf Blechen vorbereitet und auf einem Spezial-Wagen mit den Blechen zum Bäcker Schwichtenberg in der Färberstraße zum abbacken hingefahren. Es war schon ein großer Fortschritt für meinen Vater, weil diese kleine Konditorei bis Stettin bekannt war. Auf der Straße vor dem Haus, Bollwerk genannt, lagen alle Fischerboote vor Anker an einem langen Anlegesteg. Von der Kirchenstraße bis zum kleinen Marktplatz direkt hinter den Bahngleisen standen die Verkaufsstände. Hier boten die Fischer ihre frischen Fische aus der Ostsee an. Schon früh morgens bekamen die Fischfrauen, so nannte man sie, ihr Kännchen heißen Kaffee aus unserem Cafe-Haus serviert. Bei meinem Vater gab es den besten Apfelkuchen mit Sahne oder das beste Eis von Swinemünde. Die Matrosen und Seeleute bekamen auch schon mal den Kuchen ohne Lebensmittelmarken. Das Geschäft florierte. Wenn abends der Kuchen verkauft war, holte ich schon mal einen heimlich gebackenen Kuchen für die Stammgäste hervor. Ferner hatte mein Vater eine moderne 12 Eismaschine aus Italien gekauft. Sie ging vollautomatisch und das Eis wurde sahniger im Geschmack hergestellt. Für Geschäftsleute gab es noch Möglichkeiten gute Zutaten zu bekommen. Die vielen Seeleute brachten vom Ausland diese Materialien mit. Die leitende Militärführung fühlte sich im letzten Kriegsjahr in Swinemünde ziemlich sicher und es wurde alles getan, um die Insel zu vernebeln, zumindest wenn Flugzeugangriffe gemeldet wurden. Bis es am 13. März zum großen Bombenangriff kam. Man nahm an, dass es sich hier um einen Verrat per Funk gehandelt hat, weil sonst die Insel durch die Vernebelung nicht geortet werden konnte. Wir als Soldaten aus der 7. Panzerdivision, die in Gdingen eingeschlossen waren, warteten auf Nachschub von Swinemünde. Deshalb war die ganze Stadt voll gestopft mit Soldaten, die auf einen Transport nach Ostpreußen warteten. Hier erlebte ich wieder ein neues Schicksaal zu diesem Zeitpunkt. Da waren wir von der Panzereinheit eingeschlossen in Gothenhafen. Ich wurde dort zum Infanterieeinsatz bestellt. Mein guter Freund Willi Runge aus Kamminke und ich erlebten hier zwei Sturmangriffe auf einer Höhe. besetzt mit russischen Geschützen. Wir hatten sie genommen, aber die Gegenwehr war so stark, dass wir zurückgehen mussten. Bei dem zweiten Angriff wurde ich dann durch einen Granatsplitter verwundet. Ich wurde mit einem Sturmboot zum Schlachtschiff gebracht und dort aufgenommen. Mit diesem Schlachtschiff gelangte ich nach Swinemünde, genau an diese Anlegestelle am Hafenbau. Weil ich zu den Funkern gehörte, konnte ich mich auf der Funkstation aufhalten. Die wunderbaren Menschen hatten die Swinemünder Kommandantur angefunkt und meinen Vater zur Anlegestelle gerufen. Was war das für 13 ein Wunder für mich, ich konnte diesen „Herrn und HeilandChristus Jesus“ danken, loben und preisen. Der Kommandant rief meinem Vater über den Lautsprecher und ich konnte als Erster das Schiff verlassen. Mein guter Freund Willi Runge kam mit einem Sturmboot ebenfalls in den letzten Tagen in Swinemünde an und setzte sich nach Kamminke ab. Wir beide betätigten uns politisch für die CDU. Er wurde Bürgermeister für viele Jahre in Kamminke. Ich wurde in Seebad Ahlbeck für den Kreis Usedom Vorsitzender der CDU bis zu meiner Flucht als Abgeordneter für den Parteitag in Berlin-Ost. Für das letzte Jahr wurde ich gleichzeitig zum Betriebsratsvorsitzenden für die Gemeinde Seebad-Ahlbeck gewählt. Das Schlachtschiff konnte Swinemünde nicht mehr über die Ostsee verlassen. Es fuhr zur Kaiserfahrt am Kai in der Kaiserfahrt und wurde dort von den Engländern versenkt. Das war somit wieder ein Zeitgeschehen aber kein Ende für mich in meinem Lebenswerk sogar noch in Swinemünde. All diese Begegnungen mit „Christus“ und den Menschen bauten mich so sehr auf und machten mich zu einem ganz selbstbewussten Menschen. Ich hatte aus meiner Kindheit gelernt und nahm die Berufung für „Christus“ an. Ich möchte auch deshalb immer wieder auf meine kleine Schrift hinweisen „Unsere Auserwählung in Christo“. Nachdem ich als Verwundeter in Swinemünde ankam, sah ich die Katastrophe, die vor Tagen über Swinemünde geschehen war. Mir wurde angeboten ins Lazarett Koserow zu gehen, aber ich hatte große Sorge in die Hände der Russen zu kommen. Ich 14 bat deshalb, mir eine Woche Urlaub zu geben. Er wurde genehmigt und ich musste in den Lazarettzug am 3.4.45 am Kai einsteigen nach Garmisch-Partenkirchen. Meine Eltern waren damit einverstanden. Behandelt wurde ich für diese Zeit im Lazarett in der Dünenstraße. Jetzt hatte ich Zeit, die ganze Stadt nach diesem Bombenangriff zu besichtigen. Eine Luftmiene ging in unserem Nachbarhaus runter, in meinem Zimmer war die Außenwand weg. Ich konnte die ganze Nachbarschaft von meinem Zimmer aus überblicken. Die Backstube war erhalten geblieben und das Haus war nicht getroffen. Es steht auch noch heute vollständig am Bollwerk.28. Die aufgebauten Stufen von früher bis zum Bürgersteg sind abgerissen. Die Altstadt, Fischerstraße bis hoch zur Grünestraße, Schulstraße bis zur Grenzstraße, alles wahr zerstört. Die Christuskirche am großen Markt blieb erhalten. Die Lutherkirche wurde zerstört. Im Kurpark lagen die ganzen Truppen bereit zum Transport. Sie sind alle umgekommen. Alle Toten wurden auf dem Golm, der höchsten Erhöhung um Swinemünde in einem Massengrab begraben. Es sei denn, es gab Angehörige. Ich war sehr erschüttert und musste überlegen, ob es von Gott so gewollt war. Erst später nach 1946, wo ich mich dann mit dem Gottes-Wort beschäftigte, begriff ich den Plan-Gottes, dass es ein Werk der Menschen war und ist. Mir wurde bewusst, was sich in Peenemünde abgespielt hat. Die Wunderwaffe von Hitler und Professor Braun, der sich abgesetzt hatte nach Amerika.. Das ist das Ergebnis von dem Widerwirker der Satan ist-. Der die Menschen mit Seinem Geist beeinflusst, zu studieren, um an menschliche Weisheit zu kommen. Geld und Geltungsbedürfnis in einem Menschen führen dazu, alles verkehrt zu machen. 15 Ich kam nach Garmisch-Partenkirchen zu den Gebirgsjägern. Ein paar Tage nur, dann kamen die Amerikaner und ich wurde schnell zur OP gebracht. Man nahm den Splitter aus dem Armgelenk und ich wurde dann aber als Gefangener zum Olympia-Stadion verlegt. Nach drei Tagen wurde ich als Kranker nach Frömstädt bei Erfuhrt entlassen. Weil meine Heimat von Polen besetzt war, konnte ich nur in eines von westlichen Mächten besetztes Gebiet entlassen werden. Ein Mitgefangener bot mir an, mit ihm zu seinen Eltern mitzukommen. Ich nahm das Angebot an und half seiner Schwester auf ihrem Bauernhof. Es dauerte aber nicht lange, dann übergaben die Amerikaner Erfurt den Russen. Ich war marschbereit und fuhr mit der Panzeruniform nach BerlinBabelsberg. Dort wohnte die zweite Frau meines Großvaters. Ich hätte dort bei der UFA anfangen können, zog es aber vor, nach Ahlbeck zu fahren. Bis Wolgast an der Peene bin ich gekommen, dann musste ich beten „Herr hilf mir“! Ein Swinemünder in meinem Alter kam aus russischer Gefangenschaft und sprach perfekt wie ein Russe. Er sagte: lass mich machen! Er fand bei den Russen einen LKW Fahrer. Wir konnten aufsteigen, mussten uns verstecken und wurden somit über Ahlbeck und über die polnische Grenze gefahren. An der Christus Kirche am großen Markt konnten wir beide aussteigen. Die Kirchenstraße runter war ich direkt am Bollwerk 28 bei den Polen in Uniform. Es war für mich überwältigend. Ich konnte erst viel später aus meinem Leben erkennen, dass alles eine Fügung von Christus war. Auch das war nur ein Teilergebnis aus meinem Leben. Es begann eine Zeit ab 1951, wo selbst die Russen keine Deutschen mehr für sich beschäftigen konnten. Alle deutschen Beschäftigten auf dem Hafenbau –in der Marine Werft- wurden mit Schleppbooten vom Hafen über die Ostsee an der Ahlbecker 16 Seebrücke am Strand abgesetzt. Hiermit gab es für alle Deutschen kein Arbeitsverhältnis bei den Russen in Swinemünde. Nur ein paar Tage, dann kamen die Russen aus Swinemünde und boten mir ein sofortiges Stellenangebot für die Arbeit auf dem Swinemünder Wasserwerk am Wolgastsee an. Ich nahm auch dieses Angebot an und war bis zum 31.3.1951 für die Rote-Armee-Einheit 10605 dort tätig. Aber für den Zeitabschnitt von 1945 bis 1951 wo ich für die Rote-Armee gearbeitet habe, möchte ich noch darüber schreiben. Ich habe auf der Marinewerft als Schiffselektriker gearbeitet. Es lagen dort die kleinen Schnellboote von der Wolga, Zerstörer und Frachtschiffe. Es ging um alle Schiffsarbeiten und auch um MES Anlagen. Das heißt -Minen Eigenschutz. Es war ein Geheimnis von Hitler, die Schiffe damit auszurüsten damit diese Schiffe trotzdem über diese Magnetminen fahren konnten. Diese Mienen wurden von den Gegnern ausgelegt. Dafür wurden rund um das Schiff Kabel verlegt. Ferner kamen alle von Deutschland erbeuteten Kriegsschiffe von Hamburg und Kiel, die den Russen zugesprochen wurden, über Swinemünde nach Russland. Ein ganz großer und noch nicht in Betrieb genommener Flugzeugträger wurde in den Hafen von Swinemünde geschleppt. Hier konnten wir an Bord gehen, um Materialien als Reserve auszubauen. Der Flugzeugträger wurde dann in der Ostsee versenkt. Das war meine Aufgabe in dieser Marinewerft. Ich hatte einen russischen Ausweis und konnte damit die Grenze nach Ahlbeck passieren. Ich habe 1947 in Ahlbeck geheiratet und wohnte gleich danach in dem Haus meines Großvaters in Karl Marxstraße 5. Mein Großvater, hatte hier in diesem Haus eine Konditorei mit Cafe. 17 Ein großer Backofen stand im Keller und er fertigte Flundern und Pralinen aus Schokolade. . Dieses Haus konnte ich als Erbe übernehmen und habe es nach der Flucht aus der DDR meinen Eltern überlassen. Es wurde ebenfalls nach der Ausweisung meiner Eltern aus Swinemünde durch die guten Polen ein neuer Unterschlupf für ihr weiteres Leben. All das Erlebte sollte man in der ganzen Welt verkündigen wie das Evangelium von Christus. Dieses soll die Aufgabe meines Heftes sein. Ich wünsche hiermit, dass alle Menschen auf dieser Welt aus ihrer Erfahrung lernen. Nicht nur lernen, sondern auch tätig werden. Liebe Leser, ich bitte um Verständnis, wenn in diesem Büchlein nicht die Reihenfolge meines Lebenslaufes eingehalten wurde. Aber wenn man über etwas schreibt und eine Erinnerung in diese Geschichte hineinpasst, spielen diese Gedanken mit hinein. Ich habe deshalb immer von Zeitgeschehen geschrieben, die man im Zusammenhang verstehen kann. Jetzt möchte ich darüber berichten, wie ich 1945 von Frömstädt bei Erfuhrt nach Swinemünde kam. Meine Eltern wohnten noch immer am Bollwerk 28 in der Wohnung, wo ich sie auch verlassen hatte. Mein Vater arbeitete für die Rote- Armee-Einheit 10605. Gleich um die Ecke in der Kirchenstraße war früher der Großhandel Wilke. Dieses Haus mit einem riesigen Lagerhaus war von der russischen Kommandantur besetzt für den Verpflegungsnachschub für alle Russen. Auch ich konnte sofort dort arbeiten bis 30.10.1946. Meine Aufgabe war es, mit einem ganz alten GPU Mann von der ganzen Insel Usedom und darüber hinaus bis nach Stralsund Lebensmittel und Materialien aller Art nach Swinemünde zu holen. Es wurde in einem Magazin nur für 18 Russen im Strandbezirk verkauft. Ich muss dazu auch erklären, dass nach Kriegsende Swinemünde nur von Russen besetzt wurde. Zu dieser Zeit wurde diese Stadt von Deutschen verwaltet. Nur Alt-Kommunisten bildeten die derzeitige Verwaltung. Als erster Mann war ein Herr Stange und der Bürgermeister war ein ehemaliger Gärtner. Aber es blieb nicht lange so, weil sich die Polen auf das Abkommen der Siegermächte beriefen. „Hart westlich Swinemünde“. Es wurde damals allen Bürgern die Möglichkeit gegeben, mit dem Güterverkehr vom Bahnhof Swinemünde auszuwandern oder zu fliehen. So kam es dazu, dass die Polen erst beim zweiten Mal die Stadt Swinemünde mit den Russen teilen mussten. Wie ich nun wieder nach Hause kam, war dieser Werdegang bereits erfüllt. Die Grenze war gezogen. Die Russen bekamen das ganze Strandgebiet, Hafenbau und Kontrolle über den ganzen Hafen. Ihr Strandgebiet wurde durch einen Drahtzaun abgegrenzt. Auch das Städtische Krankenhaus bekamen die Russen. Das Marine-Lazarett erhielten die Polen. Man kann es sich gar nicht vorstellen, wer es nicht gesehen hat, was für eine Feindschaft entstanden war. Ich kann es nachher an einem Beispiel erklären. Mein Vorgesetzter war für mich ein wunderbarer Mensch. Er sagte immer, ich wäre wie sein Sohn. Ich muss aber gestehen, dass wir nicht diese Zeit überlebt hätten, wenn wir nicht von diesen Lebensmitteln mitleben konnten. Wir mussten Korn aller Arten verladen und deshalb konnte mein Vater davon Brot oder Brötchen backen und Suppen kochen. Zu diesem Grundstück gehörten ebenfalls zwei starke Pferde mit einem Ladewagen. Mein Vater musste bis Koserow wöchentlich zweimal Fleisch, Milchprodukte und Lebensmittel befördern. Was mein größtes Erstaunen erweckte, war, dass wir zeitweilig Nachtwache 19 halten mussten und es war unvorstellbar für mich, dass wir mit einem deutschen Gewehr und Munition ausgerüstet wurden. Als ich 1945 nach Swinemünde kam, erzählte mir mein Vater, dass er ein Mädchen getroffen hat, die mich kennen würde. Ob ich zu erreichen wäre und ich könnte sie gerne mal besuchen. Es war Anneliese Schultz. Sie war gleich nach Ende des Krieges auf dem Landratsamt im Büro tätig. Ihr Vorgesetzter war Herr Ahrens und ihr Vater war dort auf dem Ordnungsamt tätig. Ich habe sie dann auch zu Hause besucht und wir hatten seitdem Kontakt bis alle Deutschen sich nach Ahlbeck und weiter auf der Insel abgesetzt hatten,. weil sie durch die Besetzung der Stadt durch die Polen von diesen bedrängt wurden. Dasselbe ist uns Deutschen, die bei der Roten-Armee noch gearbeitet haben, am 5.11.1951 widerfahren. Nur wir wurden zur Schutzmaßnahme gegenüber den Polen mit dem Schiff zur Seebrücke Ahlbeck von den Russen gebracht. Ich habe Anneliese Schultz, meine zukünftige Frau, damals besucht. Daraus ist unsere Ehe entstanden. Ich habe sie deshalb öfters besucht und eines Nachmittags merkte ich, dass ein russischer Offizier mich mit immer schnelleren Schritten bis zur Saarstraße verfolgte. Da holte er mich ein. Der Eupenerweg eine Straße weiter ist die letzte Straße von der Stadtrandsiedlung. Er war betrunken und hatte mehrere Handtaschen über die Schulter gehangen. Er wollte mit mir zu meiner Freundin. Ich habe ihm gesagt: auf keinen Fall! Er wurde abweisend und zog seine deutsche Armeepistole 7,65 und ich sollte mich an den Telegrafenmast stellen. Ich habe es getan. Dann habe ich erst gebetet „Mein Herr“ wenn ich das überlebe werde ich dein Jünger sein! 20 Vom Hafen heulte ein Schiff mit der Sirene. Er bekam einen Schreck. Ich warf mich zu Boden und lief weg. Ich lief in eine kleine Querstraße rein, aber er hat mich doch mit drei Schüssen getroffen, ein Oberschenkel-, Hoden- und Eichel Schuss. Es war wie ein gewaltiger Stoß in diese Straße hinein. An einem Gartenzaun lag ich und bin aber weitergelaufen bis zum Eupenerweg. Schräg nach links über diese Straße, das zweite Haus vor der Hauptstraße. Da machte ich das Tor auf und legte mich vor das Stubenfenster. Die Fenster waren alle mit Fensterläden aus Holz abgedeckt. Alle haben in den Häusern die Schüsse gehört, auch meine beiden Freunde vom Hafenbau, aber sie hatten Angst. Ich habe bei meiner Freundin an den Fensterläden geklopft und gerufen, lasst mich rein. Erst als ich ein böses Wort rief, da sagte die Anneliese zu ihrer Mutter, ich glaube es ist Heinz. Gleich nebenan war ein ganz großes Holzhaus, direkt an der Hauptstraße zur DDR-Grenze, da wohnte noch aus der deutschen Zeit die Familie Schütt. Hier war der polnische Oberarzt vom Marinelazarett mit seinem Burschen eingezogen. Der Arzt war schon vom Dienst zu Hause und er holte mich mit dem Burschen auf einer Leiter über den Zaun. Ich wurde dann im Kellerraum eine gewisse Zeit behandelt. Weil der Arzt das Blut nicht zum Stillstand bringen konnte, musste der Bursche noch Medikamente aus dem Lazarett holen. Er stellte fest, dass dieser russische Offizier noch auf dieser Straße nach mir suchte. Mein Vorgesetzter, ein GPU-Offizier, der mich ein paar Tage später besuchte, teilte mir mit, dass es ein Kurierflieger aus Berlin vom Flughafen Garz war. Um dieses Geschehen von meinen Gedanken aus besser weitergeben zu können, möchte ich darüber berichten und 21 erläutern, dass die älteste Tochter von Familie Schütt auch schon zu Hitlers Zeiten im Labor des Marielazarett gearbeitet hat. Sie wurde von den Polen mit übernommen und lernte diesen polnischen Arzt kennen. Nicht viel später nach diesem Geschehen sind der Arzt und Lieselotte Schütt in den Westen geflohen. Ich will damit nur aufzeigen, was für ein Kampf seitens der Polen gegen alle Deutsche, die noch in Polen lebten, stattfand.. Dazu, dass eine Feindschaft zwischen Polen und Russen entstand. Diese Feindschaft entstand auch, wenn Polen sich mit Deutschen vereinigten. Ich konnte als aufrichtiger Mensch nicht verstehen, dass sich hier eine Zeit entwickelte, die ohne weiteres mit der Verfolgung der Juden gleichzustellen ist. Ich hoffe und wünsche, dass alle Leser, besonders meine Kinder und Enkelkinder, daraus erkennen mögen, wie wichtig es ist aus dem Leben zu lernen. Ich wollte deshalb dieses Buch schreiben, ohne von Gott und der Bibel zu berichten und dass man alleine aus dem Leben schon erkennen kann, was Gut und Böse ist und letztlich doch das Ziel von „Jesus Christus“ war und ist. Es ist einfach wunderbar, wenn man dann als tiefgläubiger Mensch aus diesem Leben ein Gleichnis sieht oder erkennt. Ich möchte deshalb für die Zukunft als Gedächtnis und Rückblick für die Geschichte über Swinemünde von dieser Zeit vom 5.Mai 1945 bis Ende des Jahres 1945 berichten. Als die Polen das zweite Mal nach Swinemünde eingerückt sind und die Stadt endgültig besetzten. Gleich danach kam ich nach Hause zurück. Es ist schwer nach soviel Jahren, Zeit und Stunde in Erinnerung zu behalten. Ich weiß nur, was mir meine Mutter und was ich durch das Forschen erfahren konnte, 22 erzählt hat und ich erlebt habe. Dazu gehört, dass ich Menschen aus der Erinnerung vorstelle, die Freunde und den Bekanntenkreis bildeten. Meine Freunde Albert Schwenn und Heinz Stolle, die am Bollwerk vier Häuser weiter wohnten. Ich hatte zu dieser Zeit eine Freundin Irmgard Herrmann die aus einer russischen Familie stammte, Der Onkel hatte eine Schusterwerkstatt im Keller in der Hindenburgstraße. Man fand nach dem Bombenangriff im Schornstein des Hauses eine Funkanlage. Der Onkel hatte damit den Flugzeugen Signale gegeben. Er wurde auch danach verhaftet. Ich kannte diesen Onkel sehr gut und als ich 1945 nach Hause kam, besuchte ich Irmgard Herrmann, sie wohnte in der Gartenstraße in den ehemaligen Marinehäusern. Hier erzählte sie mir, dass sie nach dem ich als Soldat eingezogen wurde, einen Matrosen geheiratet hat. Viel später, nachdem sie aus Swinemünde geflohen war, fand ein Deutscher, Nachfolger dieser Wohnung, ein Bild mit Widmung hinter den Heizkörper von mir. Ich habe dieses Mädchen nie wieder gesehen. Ihre Schwester wohnte dann in Seebad-Ahlbeck in der Karl Marxsstraße. Irmgard Herrmann war meine erste Freundin aus dieser Jugendzeit. Ich hatte erst ab 1947 die erste körperliche Begegnung mit einer Frau. Ich habe diesen Abschnitt nur geschrieben, weil mein Leben in dieser Zeit so verlief. Mein Freund Albert Schwenn lebt jetzt in Berlin. Seine Eltern verzogen nach Ahlbeck und der Vater wurde Kutscher für die Gemeinde. Ich habe bis zu ihren Tod den Kontakt behalten. Mein Vater war bekannt mit Herrn Stolle, Herrn Loest und Herrn Stange, sie alle kannten sich aus dem Beruf. Herr Stange war Kommunist und diese Gruppe von Menschen wählte nach Kriegsende den Herrn Stange als Landrat. Jetzt begann ein Zeitabschnitt für Swinemünde bis die Polen diese Stadt endgültig in Besitz nahmen. In dieser Zeit begann ein 23 Rachefeldzug gegen jeden Mann. Selbst mein Vater wurde von diesen Leuten verhaftet und viele andere Menschen, wo man glaubte, dass sie zu dem Hitlerstaat gehört haben. Er wurde nach Brandenburg gebracht und ein paar Tage bevor ich nach Hause kam, haben sie ihn entlassen. Ich kam im Zeitpunkt der Erschütterung meiner Eltern nach Hause. Die Konditorei bestand mit Laden und Backraum vollständig. Die Polen bedrängten dann meine Eltern, den Laden und Wohnung zu verlassen. Meine Mutter hatte keine Kraft ohne meinen Vater, der ja zu dieser Zeit in Brandenburg in Gefangenschaft gehalten wurde, mit dem Geschäft und Wohnung Inventar noch bevor die Polen kamen, nach Ahlbeck überzusiedeln. Als er zurück kam, waren die Polen bereits endgültig in Swinemünde. Sie lebte in dieser Zeit davon, dass sie die Eismaschine an einen Deutschen zur Vermietung für Stunden übergab. Sie erhielt dafür Produkte, insbesondere Schlagsahne. Es kam daher, dass die Russen das ganze Vieh von den Inseln nach Swinemünde trieben und die Kühe mussten alle gemolken werden. Dieser Mann machte Eis und die Russen mochten so was sehr gerne. Somit war die große Chance, das Inventar zu retten, versäumt. Das Schlimmste was ich erfahren musste, war dass viele Menschen unter dieser Führung getötet wurden und dazu noch mit schweren Misshandlungen durch eigene Deutsche. Erst nachdem die Polen diese Stadt übernahmen, wurde Herr Stange mit mehreren Genossen vor Gericht gestellt. Ich habe nach dieser langen Zeit nicht mehr die Namen im Gedächtnis. Aber ich habe zwei wunderbare Menschen im Gedächtnis. Sie waren Taubstumm und hatten Kinder die nicht damit belastet waren. 24 Der Mann war schon in Pension und arbeitete auf dem Hafenbau als Schlosser. Beide waren durch eine gute Freundschaft mit meiner Familie verbunden, weil die Tochter in unserem Haushalt tätig war. Die schon ältere Frau hatte eine ganz besondere Beziehung zu mir. Wenn meine Eltern sehr oft meinen Geburtstag vergessen hatten, kam sie zu meinem Geburtstag. Als ich nach Hause kam, wollte ich diese Familie Stegert in der Eggebrechtstraße besuchen und musste hören, dass sie verhungert in ihrer Wohnung aufgefunden wurden. Was für ein furchtbares Geschehen nicht nur, dass ich manches als Soldat erleben musste, nun auch hier unter friedliebenden Menschen. Meine Seele konnte all diese Geschehnisse nicht verkraften. Ich denke an Erlebnisse als Soldat auf dem Rückzug der deutschen Truppen durch Ostpreußen, wo abends eine jüngere Frau mit einem Pferdegespann in einer Kleinstadt Rast machen wollte. Ich ihr half, die Pferde auszuspannen und stellte ihr meine Unterkunft, eine einfache Schlafstelle zur Verfügung. Sie war so erstaunt, dass ihr ein Soldat so mit dieser Freundlichkeit begegnete. Dieses kam mir in Erinnerung, dass hier zwei ältere Menschen, die taubstumm waren, ohne Hilfe verhungern mussten. Noch heute in diesem Moment, wo ich das schreibe, glaube ich, dass dieses ein Vermächtnis für zwei Menschen aus Swinemünde ist. Nachdem ich das erste Mal 1946 in Ahlbeck war, traf ich eine Tochter der Familie Stegert, die in der Lindenstraße im Haus von Kaufmann Walter wohnte. Auch sie war taubstumm. Meinen letzten Bericht über den Herrn Stange zu diesem Geschehen in Swinemünde konnten nachher alle Menschen aus den Zeitungsberichten über die Gerichtsverhandlungen gegen den Herrn Stange und seinen Genossen später lesen. Tief 25 erschüttert war ich, als ich hören musste, dass diese Genossen ihre Gefangenen geschlagen haben und in ihre Wunden Salz gestreut haben, nur weil sie glaubten, dass diese Menschen Anhänger von Hitler gewesen sein sollte. Die Polen waren immer bestrebt, Swinemünde in ihren alleinigen Besitz zu bekommen. Und wir wissen ja, dass sie es auch nach der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1989 erreicht haben. Dass sie dann aufgrund einer Aussage eines Deutschen Außenministers, der auf die alten Grenzen von Deutschland in Warschau verzichtet hat, erreicht haben, Swinemünde zu behalten. Weil die deutschen Politiker meinten, dass die Russen immer mehr Gebiete und Länder abgegeben haben; aber leider noch nicht genug! Sie haben den Polen ihre Gebiete genommen und unser deutsches Land dafür den Polen überlassen. Jedes Mal, wenn ich nach vielen Jahren meine Heimat besuchte, konnte ich auch in Swinemünde die Veränderungen in der Stadt beobachten. Weil in Kamminke noch eine Kusine meiner Frau wohnt. Auch ich habe aus der Jugendzeit eine Schulkameradin Annemarie Liebenow in Swinemünde. Sie wohnt noch immer in der Posener Straße am Schlachthof. Wir besuchen sie mit den Kindern noch immer. Sie hat gleich nach Kriegsende einen Polen geheiratet. Ihr Vater war mir ein guter Freund. Ihr Mann war ein Zollbeamter an der polnischen Grenze und ist früh verstorben. Sie selber hat in der Stadtverwaltung bei den Polen bis zur Rente gearbeitet und gehört der deutschen Minderheits-Partei an. Sie sagte mir vor Jahren, dass der Bürgermeister von Swinemünde immer glaubte, dass Swinemünde den Deutschen zugesprochen wird. Aber weil der Außenminister und deutsche Politiker der Bundesrepublik dann in Warschau die Grenzen für 26 Deutschland anerkannt hatten, wurde diese Hoffnung gestrichen. Viele Polen in Swinemünde wären lieber Deutsche geworden. Warum schreibe ich so ausführlich über dieses Thema. Weil es mit unserem Leben damals in Swinemünde im Zusammenhang zu sehen ist. Mit der Ausweisungspolitik aller Deutschen aus Polen. Weil sie schon damals Angst hatten, durch Mehrheitseinflüsse oder von Menschen diese Gebiete wieder zu verlieren. Wir sehen, dass Politiker Entscheidungen treffen oder getroffen haben, ohne das Wohl der Menschen zu berücksichtigen. Als ich nun 1945 nach Hause kam, hatte ich berichtet, dass wir noch am Bollwerk 28 wohnten. Ich hatte geschrieben, dass schon zu dieser Zeit die Polen meine Eltern bedrängten, die Wohnung und das Geschäft zu verlassen. Trotzdem wir bei der Roten Armee eine Arbeitsstelle hatten, mussten wir zwangsmäßig die Wohnung räumen. Mit der Hilfe von russischen Soldaten konnten wir diesen Umzug nur bewältigen. Wir zogen am 30.1o.1946 in die Kirchenstraße genau gegenüber vom ehemaligem Großhandels- Geschäft Emil Wilke um. Dieses Haus wurde noch von der russischen Kommandantur besetzt gehalten. Sie nutzen die Gebäude als Verpflegungslager für die Russen in Swinemünde. Es gab unter diesem Druck für meinen Vater keine andere Möglichkeit als die Eismaschine an einen polnischen Geschäftsmann zu verkaufen. Alles andere war verloren. Aber die Polen ließen keine Ruhe. Ein Jahr später wurden dann alle Deutschen aus Swinemünde ausgewiesen. Auch die Eltern meiner Frau kamen über Thüringen in die Kleinstadt Taback, 27 in ein Flüchtlingslager. Im Juni 1947 kamen sie in SeebadAhlbeck zu unserer Hochzeit an. Sie bekamen eine Wohnung in der Seestraße, Ecke Karl Marxstraße. Alle Ausgewiesenen wurden unter starkem Zeitdruck aus den Wohnungen oder eigenen Häusern von der Militz rausgeholt. Nur was jeder tragen konnte, durfte mitgenommen werden. Meine lieben Leser, sollte das nicht einmal in Erinnerung gebracht und auch in der Geschichte festgehalten werden? Wollen wir hierfür unseren „Herrn und Gott“ verantwortlich machen? Deshalb will ich dieses Geschehen in meinen Lebenslauf mitaufnehmen. Es ist hiermit bewiesen, dass auch die Polen die Judenverfolgung nicht verstanden haben, zum Teil mit durchgeführt und nach dem Krieg sich an uns Deutschen bereichert haben, indem sie gierig das Eigentum von uns übernahmen. Zur selben Zeit wurde Swinemünde für die Russen und Polen geteilt. Auch wir mussten die Wohnung wieder räumen, aber konnten diese mit allem Inventar verlassen. Ich möchte nun auch darüber ausführlich der Reihe nach berichten. Mit Hilfe der Russen wurde der Umzug mit dem Pferdewagen bewältigt. Wir bekamen eine große Wohnung in einer ehemaligen Villa in der Herrenddorfer Straße neben dem zerstörten Kurhaus im Strandgebiet. Für meinem Vater, meinem Onkel und Herrn Reitel blieb die Arbeitsstelle in dieser russischen Einheit erhalten. Ich dagegen wurde zum Hafenbau abkommandiert. Hier kam ich mit drei alten Schulfreunden, Günther Griese, Georg Mentzel und Günther Tank zusammen. Günther Griese, dessen Vater schon zu Hitlerzeiten auf dem Hafenbau tätig war, arbeitete hier als Dreher. Georg Mentzel arbeitete als Schlosser und sein Vater war auch hier mal tätig. Günther Tank ist ein kräftiger Mensch und war als Schmied tätig. Seine 28 Eltern hatten in der Königsallee ein großes Tanzlokal. Das Haus wurde beim Bombenangriff beschädigt. Sein Vater war hier auch auf dem Hafenbau als Schmiedemeister tätig. Bei der Aufteilung der Stadt erhielten die Polen das Hafengebiet mit Gebieten auch für die Russen. Das Wasserstraßenamt, die Gasverssorgung und Grenzbewachung erhielten die Polen. Das Gas wurde dann auf der ganzen Insel Usedom über einen Vertrag verlegt. Die Polen haben das Gaswerk dann groß erweitert mit Geldmitteln aus der DDR. Die große Marinekaserne mitten in der Stadt behielten die Russen. Es war für die Polen ein großes Ärgernis. Vor ein paar Jahren erst sind die Russen dann endlich aus Swinemünde abgerückt. Auch wie wir es erlebt haben, dass die Russen aus Deutschland abzogen. Das Wasserwerk Swinemünde lag auf der DDR Seite und stand nur den Russen zur Verfügung, aber da werde ich noch etwas zu berichten haben. Am Strandgebiet, die Kurparkstraße bis zur Seestraße, wo das Kurhaus stand, wurde ein riesiger Zaun mit zwei bewachten Kontrollposten gebaut. In diesem Gebiet durften wir unsere neue Wohnung beziehen. Unsere Mitbewohner waren mein Onkel Theodor Riechert, der Bruder meiner Mutter, Herr Reithel, ein Freund meines Vaters aus der Zeit des Krieges, wo sie bei der TN -Technischer Notdienst - aufgrund ihres Alters eingezogen wurden. Herr Reithel hatte ein Weingeschäft neben dem Hotel Preußenhof am Bollwerk und der Ecke Lindenstraße am Rathaus. Er hatte furchtbare Angst nach dem Krieg verurteilt zu werden. Seine Frau ist in dem Haus beim Bombenangriff umgekommen. Ein sehr liebenswerter Mensch. Ich habe ihn hier in Bochum wieder gesehen. Er ist verstorben, sowie auch meine Freunde 29 Willi Runge im Jahr 2000 in Kamminke und Günther Griese aus Ahlbeck 2003. Schon nach 1947 wohnte ich im Haus von meinen Großeltern väterlicherseits in der Karl Marxstraße 5. Wie ich schon berichtet habe, war im Vorderhaus eine Konditorei mit einem Haus auf dem Hof. Beide waren bewohnt von vier Familien. Ich musste erst einer Frau Hämmerling kündigen. Sie bewohnte das ganze Haus und wollte dieses auch kaufen. Sie fand dann ein Grundstück in Seebad-Heringsdorf. Nachdem ich in die obere Wohnung eingezogen bin, habe ich die untere Wohnung für meine Eltern, die noch in Swinemünde waren, vorbereitet. Bis wir das ganze Haus übernehmen konnten, bewohnten wir im Erdgeschoß ein großes Zimmer mit einem aus Holz gebauten Vorbau, der als zugebauter Balkon der ersten Etage diente. Für das Erdgeschoß war eine Hälfte abgeteilt für das daneben liegende Zimmer. Im Nebenzimmer befand sich früher einmal das Cafe. Die Küche war in der anderen Wohnung. In unserem Zimmer wurde mein Sohn Norbert am 29.1o 1948 geboren. Hier in diesem Wohnbereich wohnte auch später, bis wir das ganze Haus beziehen konnten, mein Bruder Erwin. Ich hatte schon vorher in meinem Bericht darüber geschrieben. Damit es für alle Leser verständlicher wird. Auch dass es für meine Frau kein guter Zustand war, mit meinem Bruder so zusammenzuleben. Ich konnte nur mithelfen, weil ich durch meine Tätigkeit einen russischen Ausweis hatte, womit ich die Grenze als Deutscher passieren konnte. Ich war somit zumindest von Freitags bis Sonntag zu Hause. Ich werde auch noch über meinen Bruder berichten können, weil er bei meiner Flucht aus der DDR meiner Frau beim Nachkommen geholfen 30 hat. Später wohnten wir wieder zusammen in Bochum. Von dort aus ging mein Bruder für immer nach Kanada. Ich habe bereits darüber geschrieben, dass die Russen die Wohnungen für ihre deutschen Mitarbeiter aufgeben mussten und ich meinen Arbeitsplatz mit der Arbeitsstelle Hafenbau wechseln musste. Ich war hier in meinem Beruf als Schiffselektriker tätig und habe auch schon über meinen Arbeitsbereich geschrieben. Was mir so bewusst wurde, dass die Russen einfach Menschen brauchten, Deutsche, die sie in dieser neuen Welt mit der Technik und deren täglichem Umgang einwiesen. Die einfachen Soldaten kannten gar nicht den menschlichen Wohlstand. Alleine die Wohnungseinrichtungen mit Toiletten und Wasserhähnen waren für sie ein Wunderwerk. Wenn ich mit den Russen selbst auf Schiffen mal essen konnte, musste ich staunen, mit welchen Essmöglichkeiten sie zufrieden waren. Für mich wurde es klar, nie einen Sozialismus in dieser Form mitzumachen. Es ist kein Leben für einen gläubigen Menschen. Schon gar nicht, was ich hier in Swinemünde erleben durfte. Lieber wollte ich zu den Kapitalisten gehen, weil ich damals noch glaubte, mehr Freiheit und Selbstständigkeit zu finden. Vor allem, dass man sich anstrengen musste, um etwas zu schaffen. Es machte mir Spaß immer vorne zu stehen. Ich wusste damals noch nicht, wer mir diese Meinungsbildung schenkte oder förderte. Ab dieser Zeit, wo ich dann von den Russen zum Wasserwerk Swinemünde abgeordnet wurde, merkte ich, dass ich einen Fürsprecher bei den Russen hatte. 31 Hier auf dem Wasserwerk lagen die ganzen Pläne von Swinemünde für die Wasser- und die Abwässeranlagen. Die vielen Wasserpumpen rund um den Wolgastsee und die Wasserbehälter oben auf dem Kalkberg mussten versorgt werden, die Behälter in Abständen gereinigt und schlechte Pumpen ausgewechselt werden. Die Materialien kamen alle aus der DDR. Ich selber musste einmal nach Stralsund und neue spezielle Kohlenbürsten beschaffen. Das Wasserwerk lag hinter dem Wolgastsee. Ganz tief versteckt im Wald bis direkt an die polnische Grenze. Das Haus alles in Backstein verkleidet. Daneben ein wunderbares Wohnhaus früher für den Leiter des Werkes und für einen Wachmann bestimmt. Hier erlebte ich nun nicht dass erste Mal am 31.3.1952, dass den Polen das Wasserwerk übergeben werden sollte. Die Polen hatten es in einer Vereinbarung mit der DDR Regierung geschafft, dass eine Grenzverschiebung stattfinden darf. Ein Landstreifen bei Stettin soll den Deutschen zugesprochen werden. Dafür soll der Landstreifen mit dem Wasserwerk und dem Kalkberg den Polen abgetreten werden. Ich wurde immer wieder von Menschen gefragt, wie konnte das geschehen. Ich erhielt rechtzeitig Bescheid und schaffte die Pläne nach Ahlbeck und hatte diese unter den Fußbrettern in meinem Haus versteckt. Sie müssten noch heute dort liegen. An dem o.g. Tag kamen die Abgeordnetenvertreter der Polen und Vertreter von der Kommandantur der Russen. Sie fragten mich, ob ich bereit wäre, nach der Übergabe des Wasserwerkes an die Polen für sie mit einem Anstellungsvertrag hier weiterzuarbeiten. Ich habe mit einer bestimmten Begründung diesen Antrag abgelehnt, für Polen zu arbeiten. Ich war empört und habe sofort das Wasserwerk verlassen. Die Russen waren 32 begeistert. Es war eine wunderbare Arbeitsstelle, kein Mensch kam in diesen Waldabschnitt. Jeder hatte Angst, hier den Polen zu begegnen. Mein täglicher Fußweg ging mitten durch den Wald bis nach Ahlbeck, wo ich am Bahnhof wieder rauskam. Ein ganz neuer Zeitabschnitt begann für meinen neuen Lebensweg. Meine Eltern wohnten zu diesem Zeitpunkt schon in meinem Haus und sie bewohnten das ganze Erdgeschoß. Mein Onkel Theo, der mit aus Swinemünde kam, und mein Bruder Erwin wohnten dann bei meinen Eltern. Ich brauchte keinen Tag warten, dann wurde ich beim Rat der Gemeinde Ahlbeck eingestellt. In einer CDU-Versammlung wurde ich schon vorher als Vorsitzender für den Kreis Usedom gewählt. Bei der Gemeinde Ahlbeck wurde ich eingestellt für meinen Beruf als Elektriker in der Wirtschaftsabteilung E Werk. Mein Vorgesetzter, ein älterer Mann, war ein gebürtiger Ahlbecker und hatte diese Führungsstelle schon unter dem Hitlersystem eingenommen. Diese Dienststelle war zuständig für die ganze Stromversorgung für Ahlbeck. Die Lichtzähler- Kontrolle bis zur Straßenbeleuchtung nach der alten Schalttechnik zu versorgen. Die vier Stadtgebiete mussten an den Stahlmasten morgens und abends jeweils ein oder ausgeschaltet werden. Ich schreibe so ausführlich darüber, weil es nachher zwischen uns Probleme gab. Wir hatten ein paar Tage später eine Betriebsversammlung für die Neuwahl eines Betriebrates. Es kam zu einer heftigen Diskussion und ich wurde dadurch mit fast der ganzen Zustimmung zum Vorsitzenden gewählt. Für mich war es ein überwältigendes Erlebnis, von Menschen, die in diesem kommunistischen Staat lebten, so spontan gewählt zu werden. So spontan, wie die Wahl als CDU-Vorsitzender vor Wochen 33 zustande kam. Ich musste meinem Herrn und Gott, - JesusChristus- danken! Mir wurde immer mehr bewusst, dass ich von diesem Herrn geleitet wurde. Wie kann ein einfacher Mensch, der nicht studiert hat, soweit sein Ziel erreichen. So wie ich nach all den Erfahrungen ein Antikommunist wurde. Hier wurde schon meine politische und gewerkschaftliche Laufbahn bestimmt. Aber ich versuchte, erst die religiöse Richtung kennen zulernen. Es kam dann später dazu, dass ich aus der Kirche austrat. In Bochum aus der Christus Kirche, Stadtgebiet Mitte. Der Pastor Vojeo sagte zu mir, Heinz du steigst auf ein Schiff und segelst in die Ferne, aber du wirst wieder zurückkommen. Er war ein feiner Bruder. Liebe Leser ich habe im oberen Absatz von Problemen mit meinem Vorgesetzten vom E-Werk gesprochen. Durch die Wahl als Betriebsrat konnte ich leider nicht voll als Elektriker belastet werden. Ich wurde durch die neue Aufgabe voll in Anspruch genommen und war somit keine richtige Hilfe für das E-Werk. Ich hatte neben meiner politischen Vertretung für die CDU auch die Aufgaben als Gemeinderat zu erfüllen, so blieb ich ein Angestellter der Gemeinde. Ich wurde dadurch automatisch nach dem politischen Gesetz der DDR der Vorsitzende der Nationalen-Front. Ich ging auf die Landespartei-Schule der CDU, Gerald Götting, nach Schwerin. Ich möchte hierzu ein paar politische Gedanken und Erläuterungen schreiben. Damals 1952 hatten wir für Deutschland zwei große CDU-Vertreter, Jacob Kaiser und Kurt Adenauer und ich habe mich immer gefragt, wer von den beiden besser gewesen wäre. Ich glaube unter Jacob Kaiser hätten wir den Osten nicht verloren. Der Nachfolger von Jacob Kaiser wurde dann Otto Nuschke und sein Vertreter Gerald 34 Götting. Warum waren die Politiker und Menschen nach dem Krieg so unterwürfig. Ich habe das immer wieder bei Politikern im Gemeindeleben festgestellt. Diesen Weg der Unterwürfigkeit wollte ich auf keinen Fall als Deutscher so weitergehen. Ich hatte mich in Swinemünde immer durchgesetzt und es machte mich so stark. Es wurde mir ferner bewusst, das mir ein schwerer Weg bevorstand, aber ich kannte den Bürgermeister Badge Er war ein Kommunist und wir beide hatten nicht die gleiche Meinung. Er sagte, du bist ein guter Politiker aber reitest auf einem falschen Pferd. Trotzdem konnte ich vielen Menschen helfen, Stellen zu vermitteln und etwas Freude weiterzugeben. Wenn öffentliche Veranstaltungen gehalten wurden, konnte ich mit der CDUFahne den Zug begleiten und wenn das berühmte Lied gesungen wurde, stand ich auf der Tribüne und habe nicht die Faust zum Gruß gehoben. Ich hörte dann am nächsten Tag von meinen Freunden, es war herrlich dich dort so zu sehen. Es war für viele Menschen eine moralische Hilfe und Aufrüstung. Aber an diesem System war nichts mehr zu ändern, dass musste ich zur Kenntnis nehmen. Leider hatte ich mit dem Bürgermeister eine Auseinandersetzung. Er wollte einen Schmiedeberg zum Gemeinderat bestellen. Ich musste diesen Antrag aber ablehnen, weil dieser Mann bei der Waffen-SS diente. Er wollte weiterhin, dass ich der russischen Freundschaft beitreten sollte. Ich habe bekannt gegeben, dass ich meine Freundschaft längst bewiesen habe. Zu den Besetzungen der deutschen Ostgebiete durch die Polen habe ich meine Ablehnung mitgeteilt. 35 Ein paar Tage später musste ich als Delegierter zum CDUParteitag im Friedrichs-Palast in der Friedrichsstraße in Berlin. Hier wurde der CDU Vorsitzende Otto Nuschke wiedergewählt, Gerald Götting als sein Stellvertreter. Um keinen Fehler zu machen, möchte ich nur das aussagen, was ich noch ganz in Erinnerung habe. Zum Thema stand: keine Vereinigung mit politischen Parteien aus der DDR. Eine Einheit für ganz Deutschland mit den besetzten Gebieten von den Polen. Ich habe bei Kundgebungen und Versammlungen nie geschwiegen und immer was gesagt. Ein guter UnionsFreund sagte: wie konntest du nur die Katze aus dem Sack lassen. Ich wurde gewarnt, auf keinen Fall nach Hause zu fahren. Ich habe diesen Hinweis sehr ernst genommen und habe mich bei der Flüchtlings- Aufnahmestelle in West-Berlin gemeldet. Meiner Familie habe ich eine Nachricht zukommen lassen und meine Frau mit dem Jungen kam wenige Wochen später nach Berlin. Am 18. Dezember 1952 wurde ich im Land NordrheinWestfalen aufgenommen, wo ich meinen Wohnsitz zu nehmen habe. Der Aufnahmeausschuss vom 2. Dezember 1952 für die Erlaubnis in Berlin bzw. Bundesgebiet. Sie haben die sowjetische Besatzungszone verlassen wegen einer drohenden Gefahr für die persönliche Freiheit. Begründung: Der Antragsteller ist Heimatvertriebener und wurde erst 1951 aus den jetzt unter polnischer Verwaltung stehenden deutschen Gebieten ausgewiesen. Er gehörte der CDU an und es kann als erwiesen angesehen werden, dass er stets eine offene oppositionelle Haltung gegenüber dem sowjetzonalen System eingenommen hat. Als er gerade als Delegierter auf dem Parteitag der Ost-CDU war, erhielt er die Kündigung aus seiner letzten Stellung, offenbar aus politischen 36 Gründen. Aus untrüglichen Anzeichen musste er nun den Entschluss ziehen, dass er als unbequemer Gegner beseitigt werden sollte und flüchtete sofort nach Westberlin. Aus der Verhandlung und aufgrund der Aktenunterlagen gewann der Aufnahmeausschuss die Überzeugung, dass der Antragsteller im Sinne des Notaufnahmegesetzes gefährdet war. Ich wurde mit meiner Familie ausgeflogen nach Hannover und von dort fuhren wir mit dem Zug nach Schongau in Bayern. Hier auf einem Flugplatz von Hitler wurden wir in einer ehemaligen Kaserne untergebracht. Wir mussten warten bis das Land Westfalen eine Unterbringung für uns hatte. Hier wohnte der Bundestags-Abgeordnete Franz Josef Strauss. Er besuchte uns und ich war zwei mal in seinem Haus. Er wollte gerne meine Unterlagen von der Landespartei-Schule in Schwerin. Und teilte mir mit, dass er diese Unterlagen an den Bundeskanzler Adenauer weitergegeben hat. Ich bekam diese Unterlagen wieder bis wir nach Bochum überwiesen wurden. Wir Flüchtlinge und Mitglieder der Ost-CDU formulierten ein Dankesschreiben zur Außenministerkonferenz in Berlin an den Außenminister Herrn John Foster Dulles in Berlin-Dahlem. Ich möchte seine Antwort gerne mitteilen. Sehr geehrter Herr Gesch! Trotz überaus starker Beanspruchung durch die Außenministerkonferenz möchte ich Gelegenheit nehmen, Ihnen zu danken für Ihre herzlichen Worte der Anerkennung für unsere Bemühungen, durch dieses wichtige Treffen die Welt dem Frieden und gegenseitigen 37 Verstehen einen wirklichen Schritt näher Hochachtungsvoll! zu bringen. Gez. John Foster Dulles Hier in Schongau, lebten wir bis März 1953 und kamen dann über Rheine in Westfalen, die in Weitmar und Langendreer lagen nach Bochum. In Bochum erhielten wir erst zwei Notunterkünfte, in Weitmar und in Langendreer. Wir bewohnten ein zweistöckiges Haus in Schongau, einem wunderschönem kleinem Vorort mit ein paar Bauernhöfen und einem ehemaligen Flughafen am Rande der Stadt. Wir mussten für die Nacht Leinensäcke mit Stroh füllen, damit wir Matratzen hatten. Wir bekamen ein kleines, gut beheiztes Zimmer. Auf dem Gelände war ein Wirtschaftshaus mit einer großen Kücheneinrichtung und Aufenthaltsräumen. Die Männer wurden in dieser Zeit mit Arbeiten wie Straßen- und Häuserreinigungen und Küchenarbeiten beschäftigt. Es blieb jedoch auch Freizeit für die Familie und sich selbst. Es half alles, den flüchtigen Menschen die Bedrängnisse und Not aus der alten Zeit zu nehmen. Für mich begann eine ganz neue Zeit. Ich musste mich immer wieder fragen: „Was hast du in deinem Leben verkehrt gemacht? War es richtig, dass du alles aufgegeben hast? Für wen hast du dies alles getan?“ Ich habe viel gebetet und um Rat gefragt. Aber meine Seele gab mir keine Ruhe. Heute weiß ich, dass es der Geist Christi war. Ich war ganz davon hingerissen, noch mehr für meinen seelischen Druck zu tun. Ich habe bis jetzt noch nicht einmal über meinen Glaubensweg richtig 38 geschrieben, weil ich einfach erst meinen Lebensweg aufzeichnen wollte. Jeder Mensch kann erst am Ende des Lebens beurteilen, ob es ein Weg war, der von Gott gelenkt wurde. Alles was ich hier schreibe sind die Anfänge, Jesus als den Gott-Sohn zu erkennen. Ich kann heute nicht mehr das Wort Gott hören. Aber warum? Weil ich aus dem Bibel-lesen erkannt habe, dass Jesus nicht als Retter aller Menschen und als Gottes-Sohn erkannt und verstanden wird. Die Antwort und den Sinn soll uns diese kleine Schrift geben. Ich habe in der Ruhezeit in Schongau deshalb die heilige Schrift nicht nur einmal, sondern immer wieder gelesen. Ich wollte nun ein Prediger des Herrn werden und es ohne eine theologische Richtung schaffen. In der katholischen Richtung hätte ich es in Schongau über ein Seminar mit Verpflichtungen für die katholische Kirche schaffen können. Es wurde mir bewusst wenn ich mit den Theologen um die Wahrheit wetteifern wollte, musste ich erst mal die ganze Bibel kennen lernen. Das Verstehen der Bibel kann mir nur Christus, den wir alle nur im täglichen Gebet erbeten können, schenken. So möchte ich nun das Wort Gottes meinen Lesern offenbaren. Jedoch nicht in einer Wortweisheit nach menschlicher Weise ausgedrückt und formuliert. Ich beziehe mich hier, auf die vielen Bibelübersetzungen, die jede Gemeinschaft für sich hat. Wie wir wissen, hat die katholische Kirche bis vor Jahren ihren gläubigen Menschen die Bibel sogar versagt. Deshalb haben wir in unserem Heft „unsere Auserwählung in Christo“ von Heinz Gesch und Harry Lamers ausführlich auf die vielen Fehler aus der Lutherbibel hingewiesen. Unsere Erkenntnisse beziehen wir heute ausführlich aus der konkordanten Bibel aus Pforzheim. 39 Ich bin nun in meinem Bericht wieder mal einen Schritt weitergegangen. Es ist so meine Art im Sprechen so schnell fort zufahren. Meine Kinder sagen immer, so wie du sprichst, schreibst du auch! Aber ich möchte weiter berichten, was wir in Schongau noch erlebten. Beim Lesen der Bibel wurde mir bewusst, wie der Herr so seine Propheten und Jünger berief. Schon beim Daniel oder Josef, dass sie Verwerfung, Verlassenheit, Drangsal und Druck erleben mussten, bevor sie ihren Höhepunkt erleben konnten. Denken wir an Hiob, nicht, dass es bei uns genau so werden muss, sondern alles nur als Gleichnis oder Spiegelbild. Viele Menschen übersehen dabei, dass das, was Jesus getan hat, sich nun auch nach dem jüdische Gesetz im Wasser taufen zu lassen, die gläubigen Menschen in dieser heutigen Zeit nun auch noch immer tun müssen. Alle diese Handlungen geschahen zu einer gewissen Zeit und sind auch nur bestimmt für gewisse Zeitabschnitte. Dort in Schongau nahm ich mir deshalb den Apostel Paulus als Vorbild und auch den Hirten und König David. So wie ich schon oben geschrieben habe, erst mal die Bibel zu lesen, damit Christus sie mir mit vollem Inhalt schenken kann. Paulus ein hoch studierter Mann bei den höchsten Gelehrten der damaligen Zeit, musste nach der Begegnung mit dem auferstandenen „JESUS“ - weil er blind wurde - in die Wüste gehen. Er der Paulus, der die Christen verfolgte bis zur Tötung dieser Menschen, musste erkennen, dass seine ganze einstudierte Erkenntnis nicht von Christus anerkannt wurde. Ich habe nun in Swinemünde und in Ahlbeck in dieser Zeit immer den Herrn gefragt, ob es für meinen Lebensweg bestimmt war!? Jetzt, am Ende meines Lebens, konnte ich feststellen, dass vom Gottesplan her alles bestimmt ist. Selbst 40 die Entscheidung, nicht ein beruflicher katholischer Lehrer zu werden. Indem ich ein beruflich bezahlter Lehrer des WortesGottes geworden wäre, hätte ich nicht mehr die Freiheit gehabt, das Wort-Gottes nach der Wortteilung vom Paulus zu verkündigen. Weil ich hier in Schongau so dachte und auch die Zeit der Besinnung für mich in Anspruch nehmen konnte, ging ich zurück nach Ahlbeck. Ich denke an meinen Vorgesetzten, wenn auch nur eine kurze Zeit, aber wir hatten immer einen guten Draht zueinander. Er war schon zur Hitlerzeit ein Bibelforscher, aber kein Zeuge Jehova. Die Zeugen Jehova waren mir grundsätzlich nicht in der DDR bekannt. So führten wir beide wunderbare Gespräche über die Bibel. Von dem Pastor in Ahlbeck hatte ich keine gute Meinung. Erst sein Nachfolger in der weiteren DDR- Zeit, wo ich schon öfters zum Urlaub hinfuhr, wegen seiner besseren Verkündigung. Ich hatte zu diesem jungen Pastor, der dann auch meine Mutter beerdigte, einen guten Kontakt. Der Pastor, der meinen Vater beerdigte, gehörte einer freien Brüdergemeinde an, wo die Gläubigen nach dem Gottesdienst beten konnten. Diese Gemeinde ist noch immer in der Wiesenstraße in Seebad-Ahlbeck.. Ich besuchte sie mehrmals. Es war eine Art Brüdergemeinde, wo die Gläubigen nach dem Gottesdienst beten konnten. Die Erwartung lag darin, dass nur zwei bis drei Geschwister die Gelegenheit bekommen, zu der Predigt ihre Zusage oder eine Erweiterung des Wortes mit Dank zu bekunden. Ich hatte durch meine gewerkschaftliche und politische Mission in Seebad-Ahlbeck soviel Gelegenheit, den Menschen 41 dort immer wieder zu helfen und somit eine moralische Stütze für Menschen zu sein. Man kann sich heute gar nicht mehr vorstellen, wie hilflos die Menschen zu dieser Zeit dort noch lebten. Sie kannten selbst aus der alten Zeit nicht den politischen Druck, den Kommunisten hier in der DDR bei jeder Gelegenheit ausnutzten. Die Kommunisten waren auch selbst noch unerfahrene Politiker. Ich möchte selbst hier in der Bundesrepublik - jetzt 2004 - auf die Grünen hinweisen, die erst noch viel lernen müssen, bis sie zu Führungsleuten herangewachsen sind. Das gilt im gewissen Sinn auch für gläubige Menschen oder Theologen, wenn sie der Körperschaft Christi angehören wollen. Überall finden wir symbolische Gleichnisse, die wir auch in unserem Leben erkennen und auswerten müssen. Sonst werden wir nicht begreifen, was es für einen Sinn hat, als gläubiger Christ noch in dieser Welt leben zu müssen. Paulus sagt: „Ja, ihr Menschen, die noch zu dieser Zeit in dieser Welt leben, seit das Aufhaltende.“ Das Aufhaltende ist nach der Bibel eine Gemeinde, die gegen diese Weltordnung bereit steht für das Kommen des HERRN. Das wurde mir in Schongau bewusst, dass ich ein Kämpfer bin für die kommende Gerechtigkeit. Jesus sagte: „Es wird jeden Menschen so geschehen, wie er glaubt! Wir werden in diesem Heft noch Vieles hören, nicht aus der Verkündigung des direkten Wortes, sondern um aus dem Leben eines jeden Menschen zu erkennen, was und wo wir Gottesführung wahrnehmen können. Damit einfache Menschen, die Liebe von Gott-Vater und Sohn besser verstehen und begreifen können. Die Menschen sagen, wie 42 kann Gott das alles zulassen, ohne zu begreifen, dass es alles nur Menschenwerk ist. Ich danke dem Herrn Christus Jesus, den ich aus meiner großen Sehnsucht und Not kennen lernte, und meinen lieben Enkelkindern, die mir alle jederzeit bei der Formulierung meines Heftes geholfen und mir Hilfestellung gegeben haben. Wenn ich heute nun versuche, darüber zu berichten, was alles bis hier in meinem Leben geschah, so bleibt immer als Erstes meine Kindheit. Ich habe deshalb daraus gelernt, so wie Jesus uns das sagt, für alle Kinder auf dieser Welt zu beten. So wie meine Großmutter mich das Beten lehrte und mir dadurch einen Weg der Geborgenheit schenkte, kam in mir die Lust immer für alle Kinder zu beten. Es hat sich dann auch in dieser Welt gezeigt, dass Kinder bedingt durch die Scheidung der Eltern, frühe Unfälle, im Krieg verwundet oder gestorben immer die Benachteiligten sind. Ich habe auch erlebt, dass manche Elternteile nicht würdig sind, Kinder zu haben. Dass Männer sogar die Kinder vergewaltigen und wir haben gehört, dass es sogar kirchliche Leute getan haben. „Jesus sagte“: Ihr sollt werden wie die Kinder! Die Kinder sind der Grundstock zum werdenden Menschen. Deshalb wollte ich einfach wissen, was der Mensch ist und welches Verhältnis dieser Mensch zu dem Gott-Vater und dem Gott-Sohn hat! In Schongau konnte ich mich nun ganz der heiligen Schrift widmen. Ich wollte mit der Bibel so vertraut werden, dass ich für alle Fragen eine Antwort für Menschen geben konnte. Was bewegte mich 1952/53 hier im Lager zu solchen Gedanken. Sieben Jahre war es schon nach dem Krieg und wir 43 hatten noch immer keine Ruhe vor einer Gruppe von Menschen, die nicht besser waren als ein Hitlerstaat. Die Menschen dieser Welt lebten voller Rache und Beutesucht. Heute können wir sagen, dasselbe geschieht im Irak. Es war ganz einfach die Sehnsucht nach Frieden, den uns nur noch „der Gott-Sohn“ schenken konnte. Wir durften es noch nicht mal allen Menschen sagen, weil nur noch wenige an IHN glauben können oder konnten. In dieser Zeit baute sich die Liebe und Verbundenheit zu meinem Sohn immer mehr auf. Er wurde sogar mein Vertrauter nachher in Bochum und war mein ständiger Begleiter zu all den religiösen Veranstaltungen. Ich beschloss, mich für Politik, Gewerkschaft und Gemeinschaften zu interessieren. Sonntags hatte ich am Vormittag die Aufgabe, unseren Jungen an die Hand zu nehmen und so hörte der Norbert mein Gebet in der Gemeinde. Ich spürte immer, wie es in den Vorstandsbrüdern brodelte, aber es gab sehr viel Geschwister, die das Gebet liebten. Über die Bibellehre als solches gibt es sehr viel zu schreiben. Die Erschaffung des ersten Menschen weiblichen und männlichen Geschlechts nach der Urschrift Plural. Ganz besonders möchte ich darüber schreiben, was ist die Seele mit ihren drei Auferstehungen. Die Erste für die Erde und die vorzeitige Entrückung für den Himmel. Eine wunderbare Erkenntnis, die uns der „Herr Jesus“ schenkt, wenn wir den Herrn bitten, uns dafür die Seele zu öffnen!. Wenn wir einmal begriffen haben, dass der Herr Jesus wirklich schon immer von Urzeit her beim Gott-Vater war und dann nach Seiner Kreuzigung wieder zum Vater zurückging, dann erst können wir glauben, dass ER wirklich Gottes Sohn ist. 44 Liebe Leser, ich möchte keinen Menschen zu sehr mit meiner Glaubenserkenntnis belasten, aber meine Seele ist so voll. Ich möchte dieses schöne Leben mit diesem Jesus jedem Menschen weitergeben. Ich will auch meinem Leben noch nicht vorgreifen; aber seit dem Jahr 2000 gehöre ich keiner Kirche oder Gemeinschaft mehr an, Jesus Christus hat mich ganz frei gemacht. Ein Mensch, der keiner Kirche angehört, ist deshalb kein Heide. Deshalb sollten alle Menschen, die alt und einsam sind, Kranke und Bedrängte, Frauen, die verlassen worden sind oder umgekehrt die Männer, Eltern, die Sorge mit den Kindern haben, an diesen „JESUS“ denken und sie alle sollen versuchen, ein liebes Gebet an diesen Herrn zurichte. Wir Deutschen lebten damals alle in einer Zeit, wo sich jeder entscheiden musste, einen neuen Weg zu finden. Die Hungerjahre nach dem Krieg für viele Menschen in Deutschland waren vorbei. Wir im Lager hatten uns für WestDeutschland ausgesprochen. Der Glaube mit seiner Freiheit ließ ohne zu überlegen alles hinter uns. Im geistigen Sinn erneuert sich der Mensch,, nach immer besser werdender Erkenntnis. Wir dürfen nur nicht stehen bleiben. Deshalb wollte ich noch einmal darüber berichten, was mir das viele Bibellesen hier in Schongau brachte. Ich war schon immer so ein Mensch, ohne mich fest zu beschäftigen, konnte ich nicht leben. Aus dieser Vergangenheit mit guten und schönen Erlebnissen, die ich in meinem Leben durchlaufen bin, wollte ich dem Herrn in meinem Versprechen treu bleiben. Beim ersten Lesen merkte ich schon, wie schwer es war, den Sinn und die Zusammenhänge zu verstehen. Der Sündenfall und die danach folgenden Geschlechter. Die große Gnade durch die Errettung von Noah mit seiner Familie von Gott dem Herrn. Dann ein 45 gottesfürchtiger Mann Abram und später wurde er ein Abraham durch seinen großen Glauben. Dieser Abraham wurde von Gott dem Herrn, in ein besseres Land gewiesen. Die heilige Schrift sagt: „ein Land wo Milch und Honig fließt. Wir wissen heute durch den Krieg zwischen Amerika und dem Irak, dass Irak das Land war, wo der Abraham damals ausging. Ich konnte weiter in der biblischen Geschichte darüber lesen, dass über Adam und Eva, sowie über die Sintflut und über das Zeitgeschehen bis zum Abraham geschrieben wurde. Erst vom Abraham wurde über seine beiden Söhne mitgeteilt, dass der Gott und Herr diesem Abraham in seinen Kindern zwei Geschlechter verheißen hat. Wir erkennen hier aus der christlichen Lehre, dass es die Körperschaft Christi ist. Die Bibel sagt: „wie die Sterne am Himmel.“ Der andere Sohn verkörpert die Gemeinde der Juden für das tausendjährige Königreich auf dieser alten Erde. Später können wir in der Schrift lesen, dass Mose dann von Gott berufen wurde, die Juden aus Ägypten herauszurufen. Hier liebe Leser begann für das jüdische Volk vierzig Jahre eine lange Zeit der Prüfung, wo sie sich bewähren musste. Ich glaube, diese Zeit wird von Gott-Sohn allen Menschen auferlegt. Mir bedeutet deshalb das Wort Gottes aus dem alten Bund immer nur ein Gleichnis. Die beiden Heilswege, für die Erde und den Himmel müssen immer getrennt werden. Aber wir kommen noch auf andere Gleichnisse, die uns das verständlicher machen. 46 Was mich nur sehr erschüttert hat, dass das Volk Israel so ein störrisches Geschlecht war. Hier setze ich den Hebel an, weil aus diesem Versagen des Volkes Israels, die Christenheit glaubte, in den damaligen Zeiten die Juden bestrafen zu können. Die Lebensgeschichte des Volkes Israels braucht von mir nicht erläutert zu werden. Wichtig wurde mir noch, dass von den vielen Propheten geschrieben wurde und wir wissen, dass der erste König von Israel der gesalbte David war. Er hatte das Reich für die Juden in einer Einheit zusammengefasst. Sein Nachfolger wurde Solomo wieder für 40 Jahre, aber Solomos Söhne teilten sich dieses große Reich auf. König Rehabeam für Juda und König Jerobeam für das Nordreich Israel. Hier beginnt für die Propheten für beide Reiche auch die Trennung ihrer Verheißungen. alles konnte ich hier lernen. Um zur Kenntnis nehmen zu müssen, dass es mein neuer Weg sein wird. Ich habe diese Tage, eine Predigt von einem Theologen aus Hamburg gehört, dass er über das Leben von den Propheten Hesikil und Hosea gesprochen hat, dass wir aus deren Leben lernen sollten. Deshalb glaube ich, dass diese beiden Propheten Zeugnisse ablegten für das jüdische Volk. Zu einer Vorbereitung für das Reich Gottes, das auf dieser Erde für tausend Jahre regieren wird. Auch hier unterscheiden sich die letzten Propheten von 585-516 vor Christus. Es sind Jesaja, Jeremia, Hosia Joel, Amos, Obadja, Jona, Micha, Nahum, Habakuk und Zephania. Propheten, die in der babylonischen Gefangenschaft im Exil waren, sind Hesikil und Daniel. Nach der Rückkehr aus der babylonischen Gefangenschaft Waren es, Haggai, Sacharia und Melachi. 47 Ich musste aus der Bibel erkennen, dass nur durch den Ungehorsam der Juden, diese getrennt wurden von der Berufung von Menschen durch das Evangelium vom Paulus. Römer 11:8-15, Kolosser:1:26. Weil ich in diesem Heft mein Leben mit Jesus wiedergeben wollte, musste ich mein Erlebnis mit der Bibel auch so weitergeben. Es ist auch erst der Anfang und ich machte immer wieder neue Entdeckungen mit dem Wort Gottes. Es wurde wirklich mein Leben. Ganz stark durfte ich das Leben von David bewundern. Ein einfacher Hirte, der es mit der Hilfe des Herrn schaffte, Ein König zu werden. Wir sehen hier für den Werdegang unseres Herrn zu seiner Erdenzeit, dass Er sich nur einfache Menschen sammelte. Wenn wir das Leben von David durchforscht haben, begreifen wir erst die Zusammenhänge seiner Psalme. Wenn wir jetzt wissen, zu welcher Zeit die Propheten lebten, können wir verstehen, dass ihre Prophetie so verschiedentlich ausfiel. Da das Volk Israel durch das erste nationale Gericht nicht lernte, wurde durch die nachrückenden Propheten eine weitere Verwüstung und Zerstreuung des jüdischen Volkes angedroht. Die nachfolgenden Propheten hatten ein weiteres Blickfeld. Ereignisse, die ihre Vorgänger wie in einem Bild schauten, begannen sich zu klären. Sie gewahrten ein weiteres Kommen ihres Messias, ein weiteres Gericht und eine Gefangenschaft. Das aufgebaute Jerusalem mit dem Tempel sollte wieder zerstört werden. Nur wenn wir die Propheten von ihrer jeweiligen Aussage in die richtige Richtung setzen, können wir die heilige Schrift auch einordnen. 48 Die Kreuzigung des Herrn wird angedeutet, weil die Propheten noch nicht unterscheiden konnten zwischen Ankunft des Herrn Jesus in Seiner Niedrigkeit und seines Kommens in Kraft und Herrlichkeit. Den Propheten damals war es noch ein Geheimnis, dass die Juden eine gewisse Zeit in ihrer Gefangenschaft mit Blindheit geschlagen werden. In dieser Zeit gelingt es dem Paulus, die Körperschaft herauszurufen. Die Propheten sehen aber deshalb nur für beide Ankünfte des Herrn Jesus eine einzige Ankunft und Sein Gesamtwerk. Der Tag der Gnade und der Tag des Zornes, Israels Zerstreuung in aller Welt und ihre Sammlung, alles wird von den Propheten in einem Atemzug geweissagt. Liebe Leser, das alles hat der Prophet Jesaja ausgesagt und der Apostel Lukas gibt dazu in seinem Kapitel 4:17-20 die Bestätigung. Es ist sehr wichtig, diese Bibelstellen zu lesen, damit wir es auch so verstehen! Der Herr Jesus selbst las diese Bibelstelle vor: „Zu verkündigen das angenehme Jahr!“! ER tat das Buch zu und sagte allen: „Heute ist diese Schrift erfüllt vor euren Ohren!“ Als der Herr Jesus von Jesaja vorlas, hatte ER nur den halben Vers 2 vorgelesen, weil der Tag der Rache unseres Gottes sich erst nach seiner zweiten Wiederkunft auf dem Oelberg erfüllen wird. Hier beginnt für das Gottes Wort ein neuer Zeitabschnitt. Was für eine Fülle von Weisheit und Erkenntnis konnte ich doch durch das tägliche Gebet hier in Schongau empfangen. Es war wie in einem Fernstudium, von Stufe zu Stufe habe ich hier an Erkenntnis gewonnen. Es sind ungefähr die gleichen Worte die Paulus, benutzt. Man kann es kaum glauben, dass 49 selbst die Sprachweise und Ausdrucksform sich durch die Kraft unserer Seele verändert. Die Kraft des Geistes Christi ist symbolisch wie ein Sendestrom, der von unserer Seele empfangen wird. Wir stellen uns dann ganz auf das gesagte oder geschriebene Wort Gottes ein. Es ist in uns die angefangene Neuschöpfung. Mir ist dieses alles dort beim Lesen so begegnet und ich möchte es deshalb auch so weitergeben. Wie oft habe ich in Kirchen eine Wortverkündigung gehört; aber sie haben nicht die Trennung der Wortteilung vom Paulus erkannt, auch nicht verkündigt. Mein Wort zu diesem Abschnitt: Betet nur diesen Jesus an, unser Apostel für die Nationen ist nur Paulus und das menschliche Herz ist nur Fleisch. Nur die Seele ist ein Geschenk von Gott dem Herrn. Die Seele, die uns das Leben mit und bei Gott dem Herrn schenkt. Die Seele ist nicht im Blut.-------Lob und Dank sei dem HERRN. Ich habe schon jetzt vernommen, dass zwei Geschwister mein kleines Heft im Anfang schon als langweilig empfinden. Diese kleine Schrift soll lediglich meinen nachfolgenden Verwandten als Erinnerung von mir gewidmet sein. In der Hauptsache aber als Zeugnis für den Glauben an Jesus Christus. Weiterhin wäre es sehr schön, wenn es als Buch veröffentlicht werden könnte. Meine Gedanken sind keine einstudierten Weisheiten von Theologen, die eine bestimmte Richtung verfolgen. Bevor ich deshalb meine letzten Erinnerungen aus Schongau niederschreibe, möchte ich zu allen prophetischen Aussagen bisher berichten, was uns der Apostel Paulus dazu sagt. Erst Paulus der Apostel für die Nationen und der größte Prophet verkündet die Weissagungen aller Propheten mit der Offenbarung von Johannes im Zusammenhang. Auch Paulus 50 wurde in Stufen vom „erhöhten Herrn“ durch den Geist Christi und mehreren Begegnungen mit dem Herrn von Erkenntnis zur wahren Erkenntnis geführt 1.Kor. 15: 21-28 Als Paulus in der Gefangenschaft aus Rom seine Vollkommenheitsbriefe schreiben durfte, teilte er uns mit: Das Geheimnis Gottes, was den Propheten damals nicht bekannt war, dass Israel mit Blindheit geschlagen ist, bis die Vervollständigung der Nationen eingegangen ist. Wir wollen über alles nachdenken, lesen und beten. Röm. 11:25, Eph., Phl., Kol., und die Thessalonicher Briefe. Wir hatten nun das Flüchtlingslager Schongau vom Dezember 1952 bis zum März 1953 bewohnt. Es lag sehr viel Schnee zu dieser Jahreszeit. Wir waren geduldige Flüchtlinge, weil wir politisch gut aufgeklärt waren und wussten, was wir uns für die Zukunft auferlegt hatten. Wir haben aufgrund unseres Glaubens und des starken Erlebnisses hier mit Gott dem Herrn einfach alle Führung für die Zukunft dem Herrn überlassen. Ich war so froh, dass meine Frau und mein Sohn meinem von Gott auferlegten Lebensweg so bedingungslos folgten. Ich hatte mich ganz dem Wort Gottes ergeben und sah meine Umwelt nicht mehr. Wenn ich heute meine Frau fragen würde, wie hast du es überstanden, würde sie nur sagen, furchtbar. Unseren Sohn habe ich erst vor wenigen Tagen gefragt und er teilte mir mit, dass er sich an manche Begebenheiten entsinnen kann. Mir wurde es sehr stark bewusst, als wir mit dem Zug fuhren. Zu dieser Zeit hatten die Menschen schon den Krieg wieder vergessen und die Leute im Zug waren besser gekleidet. Man merkte gleich überall, dass wir eben Flüchtlinge waren. 51 So war auch das neue Leben ein grundsätzlicher Neuanfang. Noch heute können wir nicht begreifen was sich die Flüchtlinge aus allen Ländern der Welt vorstellen, was ihnen nun alles zur Verfügung gestellt werden muss. Darüber hinaus ihre Gesetze und Kultur mit den Kirchen und ihrem Gemeinschaftsleben. Dass schlimmste ist für uns Christen, dass sie ihren islamischen Glauben in den Vordergrund stellen. Wir fuhren mit dem Zug nach Rheine in Westfalen und mussten für einige Tage bei dieser Verteilerstelle bleiben, dann wurden wir nach Bochum überwiesen. Wie ist es möglich, dass wir es damals wie geduldige Schafe auf uns nahmen. Nach dem vielen Lesen der heiligen Schrift musste ich immer an diese Fluchtzeit der Juden denken, die vierzig Jahre durch die Wüste pilgern mussten. Sie wurden zum Teil aufsässig und widerspenstig und trotzdem hat Gott der Herr mit uns Erbarmen. Das war die Aussage, die mich damals und auch noch heute begleitet. In Bochum angekommen, wurden wir in einer ehemaligen Gaststätte Neuling in der Neulingstrasse in Weitmar untergebracht. Hier wurden in einem großen Raum zweistöckige Bettstellen aufgestellt und Zwischenwände trennten kleine Kabinen. Kochen konnte jede Familie im ehemaligen Küchenraum. Ich hatte zu dieser Zeit sofort eine Arbeitsstelle bei Vieting & Laux in Langendreer angenommen. Über diese Firma konnte ich auf der Kohlenzeche Mannsfeld arbeiten. Damit diese Zeche nicht geschlossen werden konnte, sollte die ganze Förderanlage von der Grube bis zur Kokerei voll automatisiert werden. In diese Aufgabe wurde ich mitten hineingestellt. Es war eine wunderbare Arbeit für mich, einem Obersteiger bei dieser technischen Anlage helfen zu können. Die Anlage 52 wurde mit allen Verriegelungen vollständig hergestellt und von einem großen Schaltpult geschaltet. Ich habe noch heute die Schaltzeichnung von dem Obersteiger, aber die Zeche Mannsfeld wurde dann später doch geschlossen. Nach dieser Arbeitsstelle wurde ich am 31.10.1955 angestellt bei dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe für die Landesfrauen- und Kinderklinik in Bochum. Ich vergleiche mein Leben immer mit den Aussagen der Bibel und kann es auch nur so meinen lieben gläubigen Mitmenschen weiter empfehlen. Das ist unser Leben mit Christus, das ist und soll meine Art der Verkündigung auch bleiben. Wir brauchen uns in dieser letzten Zeit nicht mit der Heilsverkündigung für Israel befassen. Es soll uns nur immer ein Gleichnis werden, so wie ich es zu meinem Leben oben geschrieben habe. Damit wir Christus Jesus durch seinen Geist über unsere Seele durch unsere Neuschöpfung wahrnehmen können. Sprechen wir selber auch nur von der Seele und nicht sei herzlich gegrüßt. In der Landesfrauen- und Kinderklinik begann dann mein Leben nicht nur für meinen Arbeitgeber, sondern für Christus und einen sozialen Dienst für alle Mitarbeiter. Ich begann sogar von Christus zu sprechen, wenn ich in die Krankenzimmer kam. Wie war das möglich! Mein Aufgabengebiet war so weitreichend aufgrund meiner beruflichen Kenntnisse, dass ich zu allen Krankenstationen, Kreißsaal und OP Zugang hatte. Dasselbe galt für die Kinderklinik. Darunter fielen die Funkanlagen, Signalanlagen, alle elektrischen Geräte, die ganzen Aufzüge für Personen und Essen. Damit ich dieses Auftragsgebiet abschließen kann, möchte ich noch schreiben, dass ich es später schaffte, Personalratsvorsitzender zu werden. Mein Leben wurde hier 53 von Christus, für mich bestätigt. Aber ich wurde seitdem wir von Schongau nach Bochum kamen in jeder freien Stunde ein Lehrer für das Wort vom Paulus. Es entstand nach Schongau soviel Druck in meiner Seele, dass ich mich zuerst mit der evangelischen Kirche beschäftigte. Ich habe schon vorher darüber geschrieben, dass mein Wirkungskreis Pastor Voyje aus der Christuskirche war, aber ich konnte damals noch nicht die Grenze zur großen Wassertaufe erkennen. Deshalb trat ich 1957 aus der evangelischen Kirche aus. Ich wollte bei den Baptisten auf der Hermannshöhe getauft werden, wurde aber dann doch nur von dem Pastor Kupsch im Steinknapp mit meiner Frau und meinem Bruder Erwin dort getauft. Schon hier lag ein Hohn, dass der Pastor und Bruder Peitz von Hermannshöhe von mir Bedingungen verlangte, die ich nicht anerkennen konnte. Weil ich aber schon in Ahlbeck mit den alten Bibelforschern, Brüdergemeinde sowie den All-Aussöhnern Kontakt hatte, wurde mir klar, dass die Wassertaufe von Johannes dem Täufer eine Taufe der Sündenvergebung für die Juden war. Es war gleich danach für mich wie ein Zeichen vom Herrn, als ich die Apostelgeschichte Kpt.1 von Lukas las, wo der Herr mit den Jüngern Tischgemeinschaft hatte, wies ER sie an, nicht von Jerusalem zu scheiden, sondern die Verheißungen des Vaters abzuwarten. „Die ihr von Mir gehört habt, denn Johannes hat nur mit Wasser getauft, ihr aber werdet nicht sehr lange nach diesen Tagen im heiligem Geist getauft werden. Liebe glaubende Menschen, hier liegt meine Mission und mein Auftrag, den ich glaube, erfüllen zu müssen. Aus dieser 54 Erkenntnis gingen auch meine Gedanken hervor, meinen Lebenslauf mit einem Glaubensbekenntnis zu schreiben. Nach meiner Taufe hatte ich dann dieses oben genannte Kapitel genau gelesen und mir sagte der Geist, dass diese Taufe nur für die Juden aus dem Gesetz bestimmt war. Damit möchte ich die Aussage - von Stufe zu Stufe - begründen, dass Gott der Herr den Menschen Zeit gibt, diesen Retter aller Menschen, anzunehmen. Wir müssen also alle Aussagen aus der heiligen Schrift kennenlernen, damit wir das Evangelium vom Paulus für die Nationen nicht mit dem für die Juden bestimmten Evangelium verwechseln. Deshalb mag die Schilderung meines beruflichen Werdegangs manchem nicht gefallen. Aber ich brauchte in meinem Leben diese göttliche Zurechtweisung und Zuordnung bis zur Körperschaft Christi. Es machte mich stolz, ohne zu studieren, auch viel im Leben erreicht zu haben. Ich verstehe deshalb unsere Führer dieser Nationen und der religiösen Welt nicht, dass sie es nicht schaffen. nach dem Willen unseres GottVaters und Gott-Sohnes, diese Welt zu regieren. Deshalb können nur bibelfeste Menschen die Weltsituation aus der Offenbarung vom Johannes erkennen und deuten. Ich habe darum immer um Erkenntnis und göttliche Weisheit gebeten. Aber wir dürfen nicht den Widerwirker vergessen, der Satan ist. Aus der Bibel ist ER uns als ein Gott der Gegenspieler, bekannt. Viele Theologen, besonders die Pfingstgruppe, verkünden ihn als den Teufel. Wenn IHR nicht heute zu uns kommt, geht ihr für alle Zeit verloren! Der Satan ein Gott aus der göttlichen Familie, ein Geistes-Wesen, der allem, was aus Gott-Vater kommt, widerstrebt. Hiob schreibt in seinem Bericht über die Gottessöhne, es ist lesenswert. Ich habe diesen 55 Satan nur deshalb erwähnt, weil seine Geisteskraft immer versucht, den Menschen gegen Gott zu verführen. Wenn wir die Offenbarung vom Johannes lesen, können wir erkennen, was der Satan für ein gefährliches Wesen ist. Wir finden IHN überall, wo Christen sich versammeln. Ich kann jetzt schreiben über die Zeit ab 1953, wo ich in Bochum immer für das Wort des Herrn tätig war. Ich habe in dieser Zeit viele Geschwister gewonnen, aber auch verloren. Wir wohnten die ersten Jahre in der Maltheserstraße und 1960 zogen wir in die Brüderstraße 3, Stadtmitte. Bei den Baptisten auf der Hermannshöhe dienten die Theologen Herr Rodemann, Herr Peitz, Herr Reese, Herr Kolbe, Herr Schneider und 2003 Herr Rommert. Ich habe nur noch den Herrn Schneider persönlich erlebt und bin zu seiner Pastorenzeit ausgetreten. Besucht habe ich in diesen Jahren alle christlichen Gemeinschaften, vor allem die Baptisten. Meine Zugehörigkeit bei den Baptisten war zeitweilig in der Hermannshöhe, im Steinknapp und in Bärendorf. Ich werde noch als letztes darüber schreiben. Wichtig ist noch, dass ich 1984 als Schwerbehinderter in Rente gehen konnte. Eine gute aber schwere Arbeit fiel mir noch 1988 zu, als meine beiden Enkelkinder Alina und Jessica als Zwillinge geboren wurden. Ich habe berichtet von meinem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Berufsleben und bin sofort auf die Geburt meiner Enkelkinder eingegangen. Ich möchte deshalb darüber berichten, was in dieser Zeit bis zur Geburt der Kinder geschehen ist. Die Landesfrauen- und Kinderklinik wurden vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe geschlossen. Sie 56 waren finanziell nicht mehr tragbar und es sollte nur in der Frauenklinik eine Psychiatrie eingerichtet werden. Das war die Meinung des Landeshauptmanns. Die Kinderklinik sollte dagegen als Gelderwerb für diese neue Psychiatrie verkauft werden. Es standen zwei Ankäufer auf dem Plan, Josephhospital und Augustakrankenanstalt. Es wurde für mich als Personalratsvorsitzender eine aktuelle und politische wichtige Aufgabe. Ich habe an den biblischen Joseph gedacht, das gab mir im Gebet die Kraft mit der Gewerkschaft im Rücken, einen christlichen Arbeitervertreter zu verkörpern. Ich kann keinem Menschen heute erklären, mit welcher Intensität ich meine Mannschaft, den Personalrat, angespornt habe. Nur mit der Hilfe von Christus durch Seinen Geist, den ich täglich erbeten musste, konnte ich es schaffen. Mag dieser Bericht für manchen Außenstehenden langweilig vom Lesen her empfunden werden, aber vom Gottesgeschehen nach der Offenbarung war es für mich ein Teil des Wirkens Gottes und wertvoll es meinen Nachkommen zu hinterlassen. Wie sollen Menschen, wenn die Kirchen diesen Herrn und Heiland nicht richtig interpretieren können, diesen Herrn aus ihrem Leben erkennen. Ich wünsche, dass mir der Herr aus dem kommenden Erfolg die Bestätigung gibt. Ich könnte in allen Einzelheiten von diesen politischen Kämpfen berichten aber ich hoffe, dass meiner Meinung nach mein Lebensweg im Geist zum HERRN besser aufgenommen wird, als nur von meinem Arbeitsgebiet zu schreiben. Aus Erfahrung weiß ich, dass sich die Gläubigen immer höher einschätzen als andere Geschwister, anstatt ihre Geschwister ein wenig als gleichberechtigte Glieder der Körperschaft Christi anzuerkennen. Hier liegt auch das große Problem, 57 keinen Streit zu dulden zwischen verschiedenen Erkenntnissen, sondern zu einer Meinung zu kommen. Was für ein Wort Gottes gehört nun zu der letzten Zeit für das Kommen des Herrn? Wir haben dann den Auftrag: Alles zu sagen und uns gegebenenfalls zurückzuziehen. Was ich noch als unbedingt wichtig halte, den Satan als eine im Geist wirkende Kraft .zu erkennen. Diese Kraft in Form vom Geist, spüren wir überall, wo sich Gläubige selbst versammeln. Nur aus diesem Grund und mit dieser Erkenntnis konnte ich in meinem Leben das Wirken des Herrn in Liebe annehmen und weitergeben. Das habe und konnte ich bei dieser Schließung beider Häuser praktizieren. Alle Angestellten durften und sollten nicht gekündigt werden, andernfalls gab es für Angestellte, die sich verändern wollten, für ihre Dienstjahre eine geldliche Abfindung. Bei dem Verkauf der Kinderklinik an das Josephhospital wurde durch viele Verhandlungen erreicht, dass der Verkauf nur mit voller Übernahme der gesamten Angestellten abgeschlossen werden konnte. Die Frauenstationen, OP-Saal und der Kreißsaal konnten zum Elisabeth Krankenhaus geschlossen überwiesen werden. Alle bekamen vom Personalrat und dem Arbeitgeber gesetzlich festgelegte Verträge für eine vertraglich dauerhafte Beschäftigung. Bei meiner Unterschrift mit dem ehemaligen Arbeitgeber konnte ich wahrhaftig „unserem Herrn Jesus Christus“ loben und preisen. Es war ein wunderbares Füllegefühl in meiner Seele zu spüren. Was konnte ich als Bestätigung noch mehr erreichen ? Bei all diesen Verhandlungen und täglichen Gesprächen mit jeder und jedem Angestellten wurde gefragt, was sie für persönliche Wünsche haben. Alles wurde in Gegenwart der 58 Betriebsleitung abgeklärt. In dieser Zeit war es nie eine Frage, was mit mir geschieht. Ich durfte bis zur Sicherstellung aller Wertgegenstände dort bleiben und bin über ein Jahr in der Sprach und Behinderten Schule in Bochum-Langendreer tätig gewesen. Liebe Leser, ich habe nun über einen Zeitabschnitt vom 31.10.1955 geschrieben, wo ich eingestellt wurde in die Landesfrauen und Kinderklinik bis zum Rentenstand 1983.Es hatte sich erfüllt, dass ich ein Lehrer des Herrn wurde. Ich wollte aber noch berichten über die Zeit ab 1953, wo ich mit meiner Familie von Schongau als Heimatvertriebene aus Polen nach Bochum überwiesen wurde. Unser Sohn war inzwischen 10 Jahre alt, unsere Tochter Viola-Gabriele war zwei Jahre alt. Wir wohnten zuerst in einer festen Wohnung in der Malteserstraße. 1960 erhielten wir dann in der Brüderstraße eine fünf Zimmer Wohnung. Mein Bruder Erwin kam schon 1955nach Bochum und arbeitete als Bäcker und Konditor in Bochum. Meine Frau, mein Bruder Erwin und ich hatten uns ca. 1958 bei den Baptisten im Steinknapp im Wasserbad taufen lassen. Mein Bruder Erwin ging dann mit den Baptisten, Familie Arthur Hirsch, vom Steinknapp per Schiff nach Kanada. Ich musste zu dieser Zeit meinen Antrag auf Austritt aus der Kirche am Amtsgericht stellen. In den Baptisten Gemeinden hier in Bochum war ich überall bekannt. Meine Aufgabe war es, in Bibelstunden, Gemeindestunden und Gottesdiensten zu sprechen oder zu beten. Ich glaubte schon damals jeden Tag an die Wiederkunft des Herrn. Den Predigern die auf Hermannshöhe und in Bärendorf tätig waren, habe ich immer 59 wieder darauf hingewiesen, dass Wort vom Paulus mit seiner Wortteilung zu verkündigen. In Bärendorf war ein gewaltiger Verkündiger Bruder Baum, wir beide hatten einen guten Kontakt. Er war in seinem Wort sehr stark und ausdrucksvoll und neigte dazu, der Pfingstgemeinde nahe zustehen. Er war einmal froh, ein andermal nicht so erfreut über meine Gebete, weil ich ihm nicht nach dem Mund redete. Zu dieser langen Zeit hatte ich sehr viele Freunde; aber auch Gegner, weil sie nicht mit meiner konkordanten Wortteilung von Paulus einverstanden waren. Ich hatte auch eine liebe Glaubensschwester in diesen Jahren und noch heute zur Seite, Ruth Gabbey. Es gibt viel gläubige Menschen, die besonders vom Schicksal getroffen wurden. Hier war es der Sohn, der durch einem Autounfall noch als Kind schwer am Kopf verletzt wurde. Das alles sind Aufgaben für uns Christen, wo wir helfen müssen. Schwer getroffen wurde ich immer, wenn ich Geschwistern begegnete, die von der Erkenntnis her sehr lau ihren Glauben vertraten. Das war mein Vorleben zu Jesus! Aber an Erkenntnis und Weisheit nahm es immer weiter zu. Es wurden mir durch das Forschen in der Urschrift immer weitere Tore geöffnet. Ich begann, die gesamte Bibel wie ein Mosaikstück in mich aufzunehmen. Das alte und das neue Testament zu trennen und die Offenbarung in ihrer Zusammenfassung von sieben Jahren für eine Zeit oder Zeitabschnitt nach der Entrückung zu erkennen und daran glauben zu können. Ich habe schon 1991 darüber in einem kleinen Heft berichtet. Hier begann für mich ein neuer Zeitabschnitt. Ich muss nun von dieser Aussage her wieder einen Sprung nach vorne machen, weil ich von einer neuen Begegnung berichten möchte. 60 Am 1.Mai 2003 kam es für mich zu einer Begegnung, mit dem Bruder Harry Lamers aus Holland. Wir trafen uns in einem evangelischen Jugendheim in Essen, wo eine Jahresversammlung der konkordanten Brüder stattfand. Es sprachen der Bruder Prollingheuer über das Thema „Christi Körperschaft und ihre Glieder“ und der Bruder Conzelmann über das Thema „erwählt durch Gott“. Die Versammlungen werden in Essen am 1.Mai und 1.November einberufen. Schon bei der Einleitung und Vorstellung vieler Geschwister zu dieser Versammlung hatte mein lieber Bruder Lamers die Gelegenheit, sich mit seiner Gruppe aus Holland vorzustellen. Aus seiner freundlichen und kräftigen Stimme spürte ich eine Führernatur. Seine Worte und die Ausdrucksweise zeugten von einer tiefen Erkenntnis des Wortes Gottes. Ich wollte in der Pause mit ihm sprechen. Er war auf dem Weg zum Auto, voll gepackt mit gekauften Schriften. Am Nachmittag zum „Thema erwählt durch Gott“ bewegte mich dieses Thema sehr. Ich musste einfach nach dieser Verkündigung als Erster beten. Meine Seele war so voll und ich spürte, das war nicht von mir allein. Gerne möchte ich jedem Bruder oder jeder Schwester von der Herrlichkeit eines solchen Momentes erzählen. Ich habe in meinem Leben versucht zu ergründen, was es für eine Kraft ist, die hier unsere Seele so tief berühren kann. Auf dieser Suche lernte ich auch die Pfingstgemeinde schon früh kennen. Hier erlebte ich dann, dass meiner Meinung nach diese Menschen die Grenzen der Gefühle nicht setzen können. Ich glaube deshalb, dass der Widerwirker auch seine Lust daran hat, uns mit Emotionen füllen. 61 Ich bete immer öffentlich, aber diese Gefühle muss ich erst dann verkraften und darum verschwinde ich dann ganz schnell. So war es auch diesen Tag am Ende der Versammlung verlaufen. Ich habe sogar gelernt, wenn der Druck so stark in mir hoch steigt, dass ich durch meinen Verstand diese starken Gefühle bremse. Christus hatte aber schon entschieden an diesem Tag, sodass der Geist hier für uns beide ein Bündnis schloss. Wir wurden ab diesen Tag zwei unzertrennliche Brüder, eine Schwester Houwen und der Bruder Lemmens, alle drei Geschwister aus Holland. Wir gründeten die -ICHTHUS Gruppe-. Es verbindet uns die Wortverkündigung aus der konkordanten Bibel aus Pforzheim. Diese Bibel ist vom Professor A.E. Knoch und noch weiteren Bibelforschern übersetzt. Es hat sich aus den vielen Jahren der Schriftforschung ergeben, dass alle bisherigen Bibelübersetzungen doch nicht vom Wort her richtig übersetzt worden sind Das soll nun auch unsere Aufgabe sein, die gesamte Botschaft aus dem Evangelium von Paulus für die kommende Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus zu verkündigen. Es bedeutet, die schon frühen Verheißungen an Abraham für zwei kommende Geschlechter nach der Wortteilung von Paulus zu erkennen. Nicht nur alleine erkennen, sondern auch die eine Verheißung für die Erde und die andere Verheißung für die Himmel gesondert verkünden. Nach der Aussage des Herrn an Abraham: „Wie die Sterne am Himmel“- die Körperschaft Christi getrennt zu verkünden. Wir möchten es jedem gläubigen Menschen sagen, dass es zwei Wege gibt, errettet zu werden. Menschen, die auf dieser alten 62 Erde in einer neuen Welt für 1000 Jahre weiter leben wollen, können nicht vorzeitig in den Himmel entrückt werden. Das ist das Evangelium der Juden und der Zeugen Jehovas. Weil viele Menschen sich zu wenig um das Wort Gottes kümmern, besteht die Möglichkeit, dass sie aufgrund ihrer Unachtsamkeit an dieser Entrückung zu Christus vorbeigehen. Wir sollten deshalb mehr Acht geben auf unsere politischen, wirtschaftlichen und religiösen Zeiten. Wir sehen an dem Irakkrieg, wie weit schon die religiöse Welt auseinander-fällt. Der Islam, der größte Gegner aller Christen, der seine Anhänger aufruft zum Heiligen Krieg. Die politische und wirtschaftliche Lage auf der ganzen Welt zeigt uns, dass diese Welt überall am zusammenfallen ist. Politiker wissen keinen Rat, wie sie die finanzielle Lücke füllen sollen oder können. Im Krankensystem müssen Auswege geschaffen werden. Die ärmsten Menschen werden gefordert. Unruhe überall, aber keinen Frieden für diese Welt. Das sind Momente, die diese Welt ganz stark beeinflussen und die Politiker unsicher macht. Meine lieben Leser ich habe geschrieben über die Zeit nach meiner Flucht aus der DDR, über mein Arbeitsleben in der Bundesrepublik und dass ich nach zwei Arbeitstellen in den Ruhestand ging. Auch hier mache ich wieder einen großen Sprung in die Zeit der Gegenwart. Ich komme dann immer schnell auf Gott und die Welt zu schreiben, weil die Begegnung mit meinen lieben drei Glaubensgeschwistern aus Holland eine viel spätere Zeit erst war. Ich muss jetzt wieder auf die Zeit zurückkommen, nachdem ich in den Ruhestand ging. Weil ich aber diesem Heft auf Seite 58 einen vorläufigen Abschluss geben wollte, habe ich schon im voraus meine Freunde aus Holland angekündigt. Auch im Anschluss habe ich 63 wie immer etwas über die politische und religiöse Welt berichtet. Ich möchte deshalb auch jetzt zum besseren Verständnis mitteilen, dass es mir darum geht, aus meinem Leben sichtbar zu machen, wie ich so zu Jesus Christus kam. Unter den Gläubigen aus den vielen Gemeinschaften konnte ich keine richtige Gemeinschaft finden. Deshalb sah ich in meiner Arbeit als Personalratsvorsitzender im Wirken mit den vielen Menschen und meiner alleinigen Selbstständigkeit meine Gemeinde. Ich suchte unter den vielen christlichen Gemeinden, diese Gemeinde ohne geleitete Organisation wo jeder Gläubige als Gleichberechtigt anerkannt wird. Eine Gemeinschaft, wo jeder das Recht hat, über das Wort Gottes zu diskutieren. Die Körperschaft Christi als Organismus. In dieser Zeit habe ich von 1984 bis 1999 als Mitglied unter den Baptisten gelebt. Überall fand ich Anstoß mit der Erkenntnis des Wort-Gottes, ganz besonders mit der Wortteilung von Paulus. Es kam hinzu, dass ich mich schon in meiner Heimat in Seebad-Ahlbeck mit den All-Aussöhnern beschäftigte. Wichtig wurde mir dann die Geistestaufe, der Zehnte, die Entrückung und nach der Entrückung die große Drangsal aus der Offenbarung. Nachdem die konkordanten Brüder ihre Bibel noch einmal revidiert hatten, wurde festgestellt, dass unser Herr und Retter gesagt hat: „Mein Gott, Mein Gott, wozu Du mich verlassen hast!“ Wir konnten weiter feststellen, dass die heilige Schrift sagt: „Ich sage Euch heute, ihr werdet mit mir im Paradies sein!“ Es ging hier um das Gespräch des Herrn Jesus mit den beiden Mitgekreuzigten am Kreuz. 64 Ich möchte jetzt zum besseren Verständnis einmal aufzählen, was mich in diesen folgenden Jahren nach einem tiefen Bibelstudium bewegte, diese Erkenntnis in den vielen Gemeinden weiterzugeben und auch zu veröffentlichen. Ich glaube meine lieben Leser, dass Ihr jetzt verstehen werdet, was es für mich bedeutete, diese schon alte Erkenntnisse in Gemeindestunden, Bibelstunden und durch Gebete nach dem Gottesdienst zu verkündigen. Nachdem wir aus dem Flüchtlingslager von Schongau kamen, hatte ich berichtet, dass mein lieber Sohn Norbert erst zehn Jahre alt war. Er allein war mein Zeuge, weil ich ihn immer mitnahm. Er war mein Trost, wenn ich ganz schnell die Gemeinde verlassen habe, weil ich meine Gegner fühlte. Ich drückte ihn und habe oft dann mit ihm gebetet. Ich fühlte mich wie der bedrängte David. Zu dem vorher Gesagten möchte ich nun weiter berichten über die Bibelstellen aus dem Wort, die sich nach der konkordanten Bibel verändert haben. Ich möchte Euch alle den Galaterbrief empfehlen, wo wir erfahren können, dass auch der Herr Jesus glauben musste, um das Erlösungswerk zu vollbringen. Ich zitiere das Wort: „Das der Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern nur durch den Glauben Christi-Jesu, so glauben auch wir an Christus Jesus, damit wir aus dem Glauben Christi und nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt werden.“ -2:15-17- Noch weitere Bibelstellen teilt uns der Galaterbrief mit. In der Offenbarung können wir dann von der siebenjährigen Drangsalzeit lesen. Dass alle Menschen, wenn sie die Entrückung zum Herrn verpassen, durch die verkündete Drangsal in der Offenbarung, gehen müssen. Ich kann es noch heute nicht verstehen, dass die Führer aller Gemeinden, denen ich es immer wieder gesagt habe, sich dagegen gewehrt haben, es den Geschwistern weiter zugeben. 65 Wir können aus der Offenbarung ganz klar verkünden, dass es die Erste Auferstehung zum tausendjährigen Reich gibt und die Zweite Auferstehung zum Gericht Gottes. Die Auferstehung für die himmlische Gemeinde durch die vorzeitige Entrückung aller versiegelten Menschen durch den Geist. Diese Entrückung geschieht weit vor den beiden Auferstehungen aus der Offenbarung für das kommende Reich auf dieser alten Erde. Weil die Gemeinde Christi schon vor der Drangsal vorgezogen wird, nennt nur der Paulus diese Auferstehung die Aus-Auferstehung. Diese Gemeinde wird von dem Paulus in seinem Wort als das Aufhaltende bezeichnet. Wenn wir diese Grundbegriffe in unsere Seele aufnehmen und auch glauben können, dann wird es uns wie Schuppen von unseren Augen fallen. Paulus spricht von den Juden symbolisch, dass sie mit Blindheit solange geschlagen sind, bis die Fülle der Körperschaft Christi durch die Entrückung in den Himmel eingegangen ist. Das ist ein Evangelium, was wir von der Ichthus Gruppe aus Holland und Deutschland ab -2003- verkünden wollen. Meine lieben Leser, wir bekommen schon einen kleinen Einblick in unsere Lehre der Wortteilung zur All-Aussöhnung. Aber es ist erst der grobe Anfang Aus diesem Grundstock dieser Lehre ergeben sich noch Trennungen für die beiden Heilswege, für die Juden und die Nationen. Wir, der Bruder Lamers und ich, haben in unserer Schrift: „Unsere Auserwählung in Christo“ alles nach Angabe mit Bibelstellen begründet. Es ist in dieser letzten Zeit vor dem Kommen des Herrn sehr wichtig, als erstes immer nur die vorzeitige Entrückung in den Vordergrund zu stellen. Auf keinen Fall dürfen die Verheißungen für das Volk Israel mit den Verheißungen für die Nationen vermischt werden. 66 Es muss deshalb eine starke Trennung mit dem alten Testament für die Juden durchgeführt werden. Die Folge war, was der Herr Jesus mit seinen Jüngern für die Juden verkündet hat, gilt auch nur für den Juden. Durch die Aussage des Herrn selber, in der Apostelgeschichte erstes Kapitel, hat „ER dieser Jesus“ für die Juden eine neue Zeit angekündigt, das Ende des Gesetzes. Aber wo spricht man heute noch darüber. Die Jünger verstarben alle und keiner von ihnen hat das Königreich erlebt. Sie müssen alle warten bis zur ersten Auferstehung, wenn der Herr mit der Körperschaft, Seinen Heiligen auf dem Oelberg wiederkommt. Auch Maria, die Verehrte bleibt nur ein Mensch bis zur Auferstehung. Wenn wir dieser Erkenntnis treu bleiben, müssen wir uns fragen, was dann noch nach dem Versterben eines Menschen übrig bleibt. Die Frage ist ganz einfach, es ist die Seele die im Ungewahrten bei Gott bleibt, bis sie abberufen wird in einen neuen Körper. Wie viele Theologen sprechen hier von einem Weiterleben sofort bei Gott oder, dass es Menschen geben sollte, die mit dem toten Körper oder der Seele Kontakt haben wollen. Wir aus der ICHTHUS GRUPPE wollen deshalb behaupten, dass die Seele von der Schaffung des Menschen durch Gott-Vater und Sohn ein Geschenk für alle Menschen wurde. Diese Seele bleibt symbolisch das Tonband im Menschen für die Aufzeichnung aller ihrer guten oder bösen Taten. Wie sollte sonst der Herr die einzelnen Menschen mit ihren Seelen richten können. Zur Seele möchte ich noch ein paar Zeilen schreiben, dass sie niemals im Blut sein kann oder ein Ergebnis aus dem Körper und Geist ist. Ich wünsche und hoffe, dass bei meiner einfachen Erklärung oder Aussage diese Bibellesung richtig 67 verstanden wird. Vor allem geht es mir darum, dass Theologen als Lehrer und gläubige Menschen nicht nur lesen, sondern es in ihre Seele aufnehmen und weitergeben werden. Das erwarte ich ganz besonders von den Theologen in Kirchen und Gemeinschaften. Mir geht es nicht darum, Theologen und Kirchen deshalb zu verwerfen, sondern sie in brüderlicher Liebe zu Jesus Christus aufzufordern, sich endlich vom Staat zu lösen, um eine freie ehrliche Botschaft nach der Urschrift zu verkündigen. Eine Vereinigung aller Christen zu schaffen. Das war die Aufgabe und Mission durch mein Heft, mehrere Schriften und elf Kassetten besprochen als Bibel Lesungen mit den vielen Themen zu verteilen von Hand zu Hand. Ich habe auch mein Heft an alle führenden Theologen zusammen mit meinen kleinen Schriften versandt. Bei sechs Buchverlagen habe ich versucht, ob sie mir dieses Heft veröffentlichen können oder wollen. Nur ein paar davon gaben mir überhaupt eine Antwort. Der Grund war überwiegend, dass sie als eine in bestimmt religiöser Richtung eingestellte Gemeinde, nicht zu den Aussagen unserer Glaubensrichtung bereit sind und die diese auch nicht veröffentlichen. Meine Zeit von - 1953 bis 2003 - war eine lange Missionszeit, sie brachte mir viel Freude und Selbstbewusstsein. Vor allem konnte ich im Glauben allen Widerwertigkeiten von Aussagen meiner Gegner immer gute Rede und Antwort geben. In zwei Fällen hatte ich meinen lieben Bruder Harry Lamers zur Seite. Es ging hier um einen Professor der Theologie in der RuhrUniversität in Bochum. Weiterhin um eine Gemeinde und Missionswerk Hamburg, das Arche Studien Zentrum . 68 Liebe gläubige Geschwister, hier hat sich nun mein Lebenslauf, mit allen Darstellungen als von GOTT dem HERRN als bestätigt erwiesen, dass uns Christus unbewusst führt und leitet auf all unseren Wegen. Wir müssen sie nur erkennen. Es müssten nur alle Gläubigen erkennen, dass nichts ohne den Willen des Herrn geschieht. Ich möchte wohl als letztes noch einmal über die Redewendung Gott-Vater und Gott-Sohn etwas sagen. In der Urschrift heißt es Alueim das Heisst: Al u e im zu Plural, die konkordante Bibel schreibt wieder ganz neu: Elohim. Wir können daraus ersehen, dass Kirchen und Theologen sich alle nach 2000 Jahren noch nicht sicher sind, was sie ihren Gläubigen zu sagen haben. Luther war vorsichtig und hat zu dem Herrn Jesus einfach -GOTT der Herr- gesagt. Aber die Theologen nennen diesen -GOTT der Herr- nicht als den Jesus oder sogar was richtig wäre IHN als den Gott-Sohn. Deshalb soll in diesem Werk, jeder Leser erkennen und glauben können, dass Menschen die den heiligen Geist haben oder empfangen wollen, bitte nur den Herrn Jesus anbeten. Nur ER ist der Retter aller Menschen! Der Bruder Harry Lamers sowohl ich haben erkannt und begriffen, dass wir in dieser letzten Zeit leben, die verkündet werden sollte, aufgrund der Offenbarung vom Johannes dem Lieblingsjünger unseres Herrn Jesus Christus. Johannes, der über das Geschehen der jetzigen Zeit ausführlich berichtet. Es ist unser Wunsch, vereint mit dem Bruder Lemmens auch aus Holland, unser Heft gemeinschaftlich über das Internet zu veröffentlichen. Denn es hat sich herausgestellt, dass 69 christliche Verlage nicht über ihre festgelegten Erkenntnisse hinausgehen dürfen. Es bestehen in den Kirchen keine Glaubensfreiheiten, die sich innerhalb dieser 2ooo jährigen Bibelgeschichte und durch die neue Sprachwissenschaft ergeben haben. So wie die neue europäische und politische Welt ihre Reformen durchführt, muss auch die Kirche evangelisch oder katholisch ihre Reform beginnen. Die kleinen Gemeinschaften werden ganz selbstverständlich nachziehen. Die Offenbarung deutet es an. Wir müssen die Offenbarung anerkennen, weil es für die letzte Zeit prophezeit wurde und nicht schon begonnen hat, wie die Zeugen Jehova es meinen. Sondern wir leben mitten in diesem neuen Europa, was den Weltfrieden bringen soll. Frieden mit allen Menschen und einem Gott. Die Kirchen und die großen Politiker glauben eine Einheit zu finden, sogar mit den Juden und den Moslems. Für eine Zeit aus der Offenbarung, die erst noch kommen wird. Alles was ich berichtet habe, ging schon bis in die Zeit 1991 über. Aber ich muss noch von meinen Enkelkinder berichten, über ihre Geburt am 2.November 1988. Sie wurden als Frühgeburt und Zwillinge im neuen Josephs Krankenhaus in Bochum geboren. Ich muss sie in meinem Lebenslauf einbeziehen, weil es einen Teil meines Lebens betrifft. Diese Kinderklinik, wo sie acht Wochen früher geboren wurden, war die ehemalige Kinderklinik vom Landschaftsverband Westfalen Lippe. Der Direktor war noch der Professor Dr. Püschel. Zwei Jahre waren nur vergangen, nachdem diese Klinik an das Josephs Hospital übergeben wurde. Die beiden Säuglinge, Jessica und Alina waren durch ihre Frühgeburt, Risikokinder. Ihre Eltern hatten beide gearbeitet und es wurde 70 für mich eine Aufgabe als Opa für drei Jahre. Ich stellte mich für die Kinder als zusätzliche Hilfe, soweit ich gebraucht wurde, zur Verfügung. Wir wollten die beiden kleinen Menschenkinder für acht Wochen nicht alleine ihrem Schicksal überlassen. Selbst die beiden Eltern konnten nicht immer Tag und Nacht bei Ihnen bleiben, weil jeder eine Arbeitsstelle hatte. So war es für mich als zweijähriger frischer Rentner, eine wunderbare Aufgabe täglich und stündlich in dieser Zeit, wo die Eltern ein wenig Ruhe brauchten, am Bettchen zu stehen. Ich hatte eine ganz besondere Beziehung zu dem Professor und allen Schwestern sowie Ärzten aus meiner langen Dienstzeit in diesem Haus. So war es möglich, dass keine Nacht verging, wo ich nicht am Bettchen wachte. Auch das Personal schätzte meinen Einsatz und ich hatte dadurch freien Zugang. Ganz besonders lag mir die Alina auf der Seele, weil sie mit der Verdauung große Schwierigkeiten hatte. Die kleine Jessica konnte schon vier Wochen eher die Klinik verlassen. Wir waren besorgt, dass Alina es nicht mehr schaffen würde. Ich war immer an ihrem Bett, sprach mit ihr im Gebet und unserem „Gott und Herrn JESUS!“ Alles liegt mir noch heute in guter Erinnerung und ich könnte es in aller Welt öffentlich hinaus schreien! Glaubt nur an den HERRN Jesus! ER ist wirklich unser Gott. Der Sohn zu dem unsichtbaren Gott-Vater! „Jesus war immer schon beim Vater, kam und ging wieder, zu dem Gott-Vater“ zurück. Die Urschrift sagt: „Er ist I e u e Alueim“ das heißt! Wird – sei – end – war! Aber es begann dann auch eine gute Zeit für uns. Ungefähr wohl zwei Jahre habe ich mich bemüht um die beiden Zwerge. Alina hatte es dann geschafft, ich habe sie gewickelt, bin fast täglich mit dem Kinderwagen weite Strecken in Bochum 71 gelaufen. Überall sahen mich Menschen, die ich kannte und keiner durfte sie anfassen. Damit Jessica die Stärkere, nicht die Schwache bedrängen konnte, habe ich ein großes Tuch zusammengerollt und als Trennung zwischen beide gelegt. Unterwegs habe ich sie gefüttert und ihnen auch mal die Windeln gewechselt. Eine Zeit, wo ich alles um mich vergaß, wo ich immer dem Herrn danken konnte. Ich blieb einfach stehen und musste manchmal unter Tränen meine Ergebenheit dem Herrn kundtun. Wenn nun das Jahr 1988 sehr viel Gutes und Schönes für mich brachte, in dem ich mich gebraucht fühlte für die Kinder. Meine Seele frohlockte, weil ich eine Tat für die Kinder erleben durfte. Dann möchte ich aber nicht versäumen von unseren drei Kindern und den anderen drei Enkelkindern zu berichten. Unser Sohn Norbert, von dem ich bereits berichtet habe, war schon acht Jahre alt als am 3.3.1956 unsere Tochter Viola Gabriele geboren wurde. Drei Jahre später am 26.9.1959 wurde unsere zweite Tochter Marion geboren. Ich liebe alle drei Kinder. Meine Liebe zu diesen Kindern wurde mir noch bewusster und diese Liebe wiederholte sich bei diesen Zwillingen, Alina und Jessica. Ich danke meinem Herrn Jesus, dass sich das Leben auf diese Art mehrmals wiederholt. Unser Sohn Norbert hat im November 1975 geheiratet und sie schenkten uns im Januar 1976 die erste Enkeltochter Andrea. Sie war ein wunderbares und liebes Wesen, immer fröhlich und wir konnten sie über vier Jahre betreuen, weil beide Elternteile arbeiteten und wir die Andrea versorgten. Aber leider wurde diese Ehe geschieden und ihre Mutter sorgte dafür, dass uns 72 das Kind entfremdet wurde. Als Großeltern war es für uns eine tiefe Enttäuschung. Unsere erste Tochter Viola-Gabriele heiratete 1975 und ihre Zwillinge wurden 13 Jahre später geboren. Unsere zweite Tochter Marion heiratete 1983 und ihr Sohn Daniel wurde am 6.03.87 geboren, die Tochter Julia wurde am 28.August 1988 geboren. Julia und Daniel sind für uns genau so liebe Kinder und ich bin sehr bestrebt, allen meinen vier Enkelkindern gleichberechtigt in Liebe zu begegnen. Nur wer mich kennt, weiß, dass es richtig ist. Unsere fünfte Enkelin haben wir schon öfters gesehen, aber es reicht nicht aus, ihr unsere volle Liebe schenken zu können. Es ist deshalb Wert über die Liebe Gottes und die Liebe unter den Menschen zu predigen. Dieses Erlebnis, meine liebe Mitmenschen, gab mir die letzte Gewissheit und das Selbstbewusstsein, dass mein ganzes Leben eine Führung vom Herrn war. Ich wurde ein Gegner der überschwänglichen Euphorie, wie ich es nach langem Forschen in der Pfingstgemeinde kennenlernte. Auch war ich gegen die Kirchen, ihren Führern bedingungslos zu folgen. Die Leichtgläubigkeit der Menschen alles anzunehmen, bedrückte mich sehr. Die Menschen sollten aus allen Gruppen austreten, damit diese Gemeindegruppen sich nicht mehr von den vielen Beiträgen erhalten können. Ich habe meine Mission getan und finanziere alle Missionsschriften aus meiner eigenen Tasche, dass ist mein Beitrag für Gott und die Welt. Ich habe mich 73 genug bemüht, um in Verlagen und sogar durch das Fernsehen, an die Öffentlichkeit zu kommen. Musste aber nach langer Zeit auch selber erkennen, dass nicht geschieht, was der Mensch gerne möchte, sondern was der Plan Gottes uns durch die Offenbarung vorlegt. Immer wieder beten und hoffen, in der Erwartung, auf eine neue Antwort durch den Geist Christi. Wir sind nur Lehrer des Wortes Gottes, ganz besonders von Paulus seinem Evangelium der getrennten Verheißungen für die Juden und dem Evangelium nur für Menschen aus der Körperschaft Christi, es können Juden und auch Nichtjuden sein. Gelobt sei „Christus Jesus“ unser Gott. Christus ist die Bezeichnung als Name für den erhöhten Jesus, darin ist sein ganzes Erlösungswerk einbezogen. Um das alles zu erkennen und zu verstehen, braucht man den heiligen Geist. Wir wollen keine Schwärmer sein wie die Pfingstgemeinde, die bei lauter Musik tanzen und singen mit erhobenen Händen, Halleluja! Ein lauter Vorbeter und viele Beter ohne Trennung, dass ein einzelner Gläubiger beten könnte. Die Neuapostel dagegen, Abendmahl als Sündenvergebung! Ich persönlich habe gelernt, immer Tag und Nacht diesen Jesus in meiner Seele zu tragen, ich brauche nicht hingehen, um an den Herrn erinnert zu werden. Das Schlimmste für mich ist es, wenn Menschen diese Versammlungen für das Abendmahl leiten und nicht das Abendmahl zum Gedenken an dem Herrn im richtigen Sinn verkünden. Ich habe dann kein Vertrauen zu diesen Brüdern. Überall sehe ich den Geist des Widerwirkers, der mitten unter den Gläubigen wirkt. Wir leben heute in einer Generation, wo wir die Wahrheit zu allen Menschen äußern können und müssen. 74 Weil wir dass Aufhaltende sind und alle Menschen auf das Kommen des Herrn hinweisen müssen. Wenn wir deshalb alle unsere Schriften und Kassetten an alle führende Theologen weitergeben, genügt es, um ihr Gewissen zu fordern. Weil nur Christus durch Seinen Geist alles in eine richtige Ordnung bringt. Ich denke dabei an meiner kleinen Schrift: „Christi Schrei am Kreuz. Ich habe darüber 1954 berichtet. Das Bibelzitat stammt aus der konkordanten Bibel und wir aus der Ichthus- Gruppe haben uns entschlossen, diese Aussage auch weiterhin zu verkünden. Die eigentliche Aussage des Herrn nach der neuesten Übersetzung hat entschieden, dass der Herr Jesus nicht so Verlassen wurde vom Gott-Vater, wie man es bisher aus der Luther-Bibel annehmen konnte. Sondern nach der neuen Übersetzung –„wozu Du mich verlassen hast!“ und aus den zweiten Ausruf des Herrn: Es ist vollbracht!“ Daraus können wir heute erkennen, dass dieser Ausruf vom Herrn einen Lobpreis für die göttliche Zukunft bedeutet. Für die künftige All-Aussöhnung, die durch die Offenbarung und die alten Propheten geweissagt wurde. Man kann nach dieser Aussage entnehmen, dass wir glauben können: Für was Du mich übrig gelassen hast!“ Weiterhin können wir aus den Bibeltexten von Matth., Markus, Lukas und Johannes ganz klar entnehmen, dass der Herr sagte: „Damit die Schrift vollkommen erfüllt werde!“ 75 Mein Vater! Der mich gesandt hat, ist mit MIR; Er lässt Mich nicht allein, weil Ich immer das IHM wohlgefällige tue! Als ER dies sprach, glaubten viele an IHN. Nun wissen wir, dass Du alles weißt.---siehe es kommt die Stunde, ja sie ist gekommen, dass ihr zerstreut werdet und ihr werdet mich verlassen. Doch ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir, Ich habe die Welt überwunden! Denn Gott-Vater war in Christus, die Welt mit sich selbst versöhnend. ER rechnet ihnen ihre Kränkung nicht an und hat uns das Wort der Versöhnung niedergelegt, 2.Kor. 5:19. Liebe Leser, ich will versuchen, an dieser einfachen Erklärung alles begreiflicher zu schreiben und werde im Anschluss über dieses Themas schreiben warum. Ich habe mich jahrelang gefragt, warum Luther diese Fehler unterlaufen sind, weil der Herr wahrscheinlich allen Gläubigen immer wieder neue Erkenntnisse zuteil werden lassen will. Wir sehen durch das viele Forschen in der Schrift, dass selbst Paulus dreimal seinen Verkündigungsplan ändern musste. Auch die Propheten mussten ihren Lebensweg verschiedentlich ändern. Somit möchte ich jetzt für den Ausruf des Herrn, eine zweite Aussage vom Gespräch des Herrn mit den beiden Wegelagerern am Kreuz zitieren: „Wahrlich, dir sage Ich heute: Mit Mir wirst du im Paradiese sein!“ Ich nehme diesen Bibeltext auch aus dieser neuen Übersetzung als Beweis für die Richtigkeit der oben genannten Aussage des Herrn, am Kreuz. Auch diese biblische Wahrheit: „Ich sage 76 dir heute!“ ist überwiegend allen gläubigen Bibellesern verhüllt geblieben. Luther dagegen schreibt: „Ich sage dir: „Heute wirst du mit Mir im Paradiese sein“ Lukas 23:43. Ganze Glaubensrichtungen sind aus dieser Bibelaussage entstanden. Im Grunde ist es verständlich, weil selbst in den Kirchen Menschen glauben, dass sie gleich nach dem Tod auch bei Gott sind. Wir aus unserer Gruppe lehren, dass kein Mensch bei Gott sein kann, ehe unser Herr und Heiland die vorzeitige Entrückung eröffnet. An dieser Erläuterung hoffe ich, dass alle Leser folgen können, wie wichtig es geworden ist, die Schriftforschung von der UrSchrift her im Gebet anzunehmen. So ist die Maria-Anbetung zu einem Kult und Ritus geworden. Das bedeutet, dass keine lebende Seele bei Christus sein kann ohne Auferstehung im Geist oder Fleisch. Wer die Entrückung versäumt, muss lebend durch die Drangsal zum 1000 jhr. Reich gehen. (Offenb. 20:1-14, Matth. 24:1-21). Es sei denn, dass wir vor dem Kommen des Herrn noch sterben müssen. Darum möchte ich in diesem kleinen Heft für meine Familie und alle Menschen auf dieser Welt meine biblischen Erkenntnisse so auch weitergeben. Wir führen auch deshalb unsere stille Mission weiter fort, solange bis wir einen besseren Weg gehen können, um an die Öffentlichkeit zu kommen. So haben wir uns auch im Dezember 2003 an das Gemeinde und Missionswerk Arche in Hamburg gewandt. Ich kann dazu nur schreiben, dass ich seit 1991 nicht nur an leitende Theologen geschrieben habe, sondern auch an Fernseh-Studios. Wir waren sehr erfreut über den ausführlichen und langen Antwortbrief und haben uns 77 voller Freude aufrichtig bedankt. Wir teilten mit, dass wir ihre Kassette abgehört haben und fanden es sehr gut, dass sie alle Höhrer mit Brüder und Schwester und dem Du anreden. Ihre schwere Kritik an meinen Bericht vom 4.05.1994, „Christi Schrei am Kreuz“ und Sein herrlicher Lobpreis haben wir beide, Harry Lamers und ich, befriedigend zur Kenntnis genommen. Ich bin darüber sehr stolz, dass ich einen so starken und treuen Glaubensbruder im Herrn aus Holland habe. Ich möchte auch nur darum Euch alle, die Ihr einmal diese kleine Schrift lesen werdet, an meiner großen Freude teilhaben lassen. Deshalb will ich unsere schriftliche Antwort an die GemeindeArche Euch hier mitteilen. Bei soviel Bemühungen Ihrerseits halten wir es für unbedingt wichtig, eine Antwort zu senden. Wir haben Verständnis, dass es gläubige Menschen gibt, die nicht unsere langjährige Forschung in der Heiligen-Schrift verstehen. Aber wir achten auch jeden anders denkenden gläubigen Menschen, ohne wie Sie es tun, einem anderen tief gläubigen Christen „den heiligen Geist“ abzusprechen. So sollte auch unsere Rede sein in einer gegenseitigen Achtung. Paulus sagt: Wir dürfen verschiedener Meinung sein, aber sollten zu einer Meinung kommen. „Mein lieber Bruder im Herrn“, wenn Du dieses Heft richtig verstanden hättest, hättest Du die große Liebe von uns zu Gott und allen Menschen auch besser verstanden. Wir verbleiben in der Liebe Christi. „Jesus Christus“ wird Euch segnen. –gezeichnet Lamers und GeschMeine lieben Mitmenschen. Ich darf wohl so schreiben, weil bei all diesem Gelesenen doch eine gewisse Erkenntnis und Zustimmung sich in unserer Seele gefestigt hat. Daraus können 78 wir erkennen, dass sich die Aussage vom Herrn Jesus bestätigt. „Aus dem Wort entsteht der Glaube für das ewige Leben“! Das ist die Erfahrung, die ich in meinem Leben gemacht habe. Wir neuzeitigen Prediger können und sollen keine Kanzelprediger mehr sein. Nicht immer nur mit Bibeltexten und Beispielen die Predigten vorher aufzeichnen und von den Kanzeln dann ablesen wollen. Wir müssen über Themen frei sprechen können, damit wir auch den heiligen Geist in unser Wort einbeziehen können. Darum muss die ganze Bibelgeschichte schon in unserer Seele stecken. Dass ist das große Leid aller Theologen. Sie sind konzentriert einseitig geschult. Alle Themen sind schon zum Teil für sie vorher bestimmt. Ich muss und will auch zustimmen, dass es viele Ausnahmen gibt. Aber warum ist es in diesen 2000 Jahren Christus-Geschichte noch nicht zu einer einheitlichen Reform gekommen? Weil unser Herr es wohl noch nicht wollte. Das müssen wir aus dieser Weltzeit erkennen und es in unserer Seele mit Geduld aufnehmen. Nur gemeinschaftliche Gespräche vom Geist geführt, bringen uns immer wieder weiter. Das sollte auch die Aufgabe der Bibelstunden in den Gemeinschaften sein. Aber überwiegend werden sie diktatorisch vorbereitet und geben somit dem heiligen Geist keine Führungsposition. Ich habe es überwiegend in den Brüdergemeinden vorgefunden, dass sie es vorbildlich durchführen, indem sie nur den Brüdern durch Pausen Raum geben, um sich ganz stark auf eine Aussage zu konzentrieren. Aber durch eine zu straffe Organisation und ihre Frauentrennung fallen sie zu sehr in die Gesetzgebung zurück. Wir können deshalb an den vielen Gemeinschaften erkennen, dass sie alle nur einer Teilerkenntnis folgen. Es ist deshalb 79 unbedingt wichtig, dass wir den zentralen Zeitpunkt aus dem Gottessplan, von Gott bestimmt, als Ziel bestimmen. Alles ist vom Herrn schon symbolisch aufgezeigt und muss wie ein Mosaikbild erkannt werden. Einen großen Widerstand bildet dagegen der Satan im Einvernehmen mit der modernen Technik, um die Menschen zu einem gewissen Wohlstand und Bequemlichkeit zu verführen. Die Wissenschaft mit guten und auch schlechten Ergebnissen, die wir genau unterscheiden müssen. Da fällt es uns manchmal sehr schwer, das Gute oder das Böse zu erkennen. Den Drang der Weltpolitiker den Weltfrieden zu erreichen, den im Grunde nur Gott der Herr uns bringen kann. Wir sehen ganz besonders jetzt nach Weihnachten -2003- die Weltkatastrophen, der Krieg mit Irak ist noch nicht beendet. Im Iran das große Erdbeben und auch schon in anderen Ländern. Wieder große Regen- und Schneefälle, ganz besonders der heimliche Krieg in Israel. Das Schlimmste für die Christen ist das Fernsehen. Sie haben selbst die Kirche mit ihren Predigten im Haus. Man bringt sogar die biblische Geschichte, spricht von Zeiten über Millionen von Jahren. Vom Neandertaler als erstem Mensch und die Evolution für die Menschengeschichte. Hier setzt der Satan seinen Hebel an. Die großen Theologen sagen nichts. Sie bleiben den noch gläubigen Menschen die Antwort schuldig. Alles läuft so weiter und der dumme Mensch weiß immer noch nicht, wer der Satan ist. Hier möchte ich in meiner Mission weiterfahren, weil meine Enkelkinder aus der Schule kamen und davon berichteten, dass 80 der Mensch vom Affen abstammt. Es gibt ein sehr schönes Buch von Keller „die Bibel hat doch Recht“. Ich möchte somit alle Menschen bitten, die Bibel geschichtlich zu erforschen. Dann werden wir feststellen, dass das Buch von Keller richtig aussagt. 6000 Jahre Weltgeschichte zeigt die Bibel nur auf. Ich möchte nun ganz unkompliziert diese geschichtlichen Zeiten begrenzen. Nachdem Gott-Vater und Sohn den Menschen männlich und weiblich Plural erschufen, stellten Gott-Vater und Sohn fest, dass es nicht gut ist, dass der Mensch alleine ist und keine Gehilfin oder Partner wie alle Tiere hat. Wir können als unbefangene Leser feststellen, dass es richtig ist. Der erste Mensch war dem Gottes-Wort nach im Anfang männlichweiblich in einer Person. Bestätigt wird dieses durch das Wort: “Die Götter sahen, dass der Mensch nach ihrem Ebenbild geschaffen worden ist“ 1.Mose 1:27. Im 2. Kapitel von Moses Vers 18 hören wir dann, was ich schon geschrieben habe. Es ist nicht gut, den Menschen alleine zu lassen. Hier wird die Eva geschaffen. Nicht aus der Erde, wie es bei dem Adam geschah, sondern die Frau wurde aus dem Fleisch von Adam genommen. Hier liegt das große Wunder, was wir erfahren durften aus der konkordanten Bibel -übersetzt nach der neuesten Sprachwissenschaft- von der Ur-Schrift her. Da ließ „Jewe Elohim einen Tiefschlaf auf den Menschen fallen. Während er schlief, nahm ER eine von seinen Zellen und verschloss das Fleisch über ihr. Dann baute „Jewe Elohim“ diese Zelle, vom Manne genommen, zu einer Frau. Meine lieben Freunde, diese wunderbare Erkenntnis trage ich nun schon viele Jahre mit mir und darum ist es auch die 81 Krönung meines Lebens. Ich wünsche nun, dass alle Menschen verstehen werden, warum ich meine Biografie mit einem Leben mit Jesus betiteln konnte. Es hat sich aus dieser Mitteilung mit den Jahren immer mehr Erkenntnis und Weisheit angesammelt. Es hat nicht nur meine Seele aufgebaut, sondern meinen Verstand erweitert. Es gab mir auch die Lust und Liebe, die biblischen Geschichtszeiten zu erforschen und ich glaube daran. Sonst könnte ich nicht diese Erkenntnis so weitergeben. Wir kommen zurück zu den Jahreszeiten und wissen, dass die Zeit bis zur Sintflut 2000 Jahre beträgt. Noah, der alleine mit seiner Familie diese Sintflut überlebte, eröffnete eine neue Zeit durch sein Geschlecht bis zur Geburt des kleinen Menschenkindes Jesus. Wir können aus der biblischen Zeitrechnung erkennen, dass es wiederum -2000 Jahre- waren von der Geburt „Christus als Menschensohn“ bis zur heutigen Zeit sind wiederum - 20004 Jahre - Wir werden noch viel darüber zu schreiben haben, was in dieser Zeit von Noah über Abraham bis zu „Jesus“ zu berichten ist. Wichtig ist im Moment nur, dass gläubige Menschen nur von einer - 6004 jährigen Bibelzeit - sprechen können. Darüber können wir auch aus dem Buch von Keller genaue Daten entnehmen. Warum schreiben wir darüber? Weil der Neandertaler älter ist als 6004 Jahre und somit aus einer vorbiblischen Zeit stammt. Die Erde die schon wirklich Millionen von Jahren alt ist und einmal oben im Kosmos bei Gott war, wurde aus diesem Kosmos vor 6004 Jahren geschleudert. Ich könnte noch viel darüber berichten, aber schreibe in diesem Heft nicht darüber, weil es sehr viel Glauben vom Menschen abverlangt. 82 Wenn wir wirklich glauben können, werden wir auch dass Wort-Gottes besser verstehen. Aber ich musste immer wieder unter Gläubigen feststellen, dass nur wenige bereit sind, im Wort zu forschen und dieses auch konsequent anzunehmen. Es soll von mir nicht verächtlich ausgesprochen sein, aber ich habe es so erlebt. Ich möchte jedem sagen, dass ich keinen Menschen verurteile deshalb. Jeder soll das machen, was er will; aber ich suche mir dann einen anderen Umgang. Aber alles auszusprechen, wie ich denke, dazu hat mir der HERR die Kraft und den Mut gegeben. Dadurch, dass ich alles sagen kann, wird jeder, der dieses Heft mal lesen sollte, vor eine Entscheidung gestellt, was er selbst daraus macht. Dadurch, dass wir nun alle wissen, dass der Neandertaler kein Ebenbild Gottes ist, kann dieses Tier nicht als Vormensch geschaffen sein. Ein Lebewesen, ein Tier von Gott erschaffen, vor einer Zeit vor dem Beginn dieser neuen Welt. Aus dem Begriff Evolution können wir auf jeden Fall ein Wirken gegen Gott erkennen. Ein Wort und Begriff vom Widerwirker, der hier das Schaffen einer Gotteswelt dadurch verhindern will. Durch das Wort Evolution, was auch von unsern Forschern täglich benutzt wird, soll eine ganz neue Generation geschaffen werden. Ich hoffe, dass mir alle Leser folgen können, was der Herr Jesus uns als Beispiel durch Seine Begegnung mit dem Satan gab. Der da ist der Widerwirker. Er ist der Satan, der auch im Anfang, als alles von Gott-Vater geschaffen wurde, mit geschaffen wurde, für eine Zeit geduldet und für gewisse Zwecke von Gott gebraucht wird. Wir können es erst verstehen, wenn wir die Tiefe des Gottesplanes erkannt haben und den gesamten Weg der Liebe Gottes in unsere Seele aufgenommen haben. Dann verstehen 83 wir auch die All-Aussöhnung, die drei Auferstehungen und das der Tod nicht dass Letzte ist. Das Letzte ist das ewige Weiterleben der Seele in einem geistigen Körper. Die individuelle Seele, die alles überleben wird. Es ist nur wichtig, für welche Weltzeit und in welchem Körper. Wir haben am Herrn Jesus den besten Beweis, dass ER uns symbolisch an Seinem menschlichen Körper vorgeführt hat,wie auch unsere Zukunft verlaufen wird. Durch das Sterben am Kreuz, die Auferstehung im Fleisch mit Seinem Zwischenkörper. Erst danach die Entrückung, sichtbar die Himmelfahrt für alle Jünger in dem geistigen Körper übergehend in den Himmel zu Gott-Vater. Ein wunderbares Zeugnis für gläubige Menschen, die den Herrn Jesus bitten um den heiligen Geist. Sie werden durch ihren Glauben folgen können. Ich wünsche, dass meine Kinder und Kindeskinder und alle Freunde und Leser dieser Schrift, diese Zeilen annehmen können. Sie bedeuten eine Antwort auf die Frage, wofür wir Leben. Was ist nach dem Tod! Wie können wir begreifen, was die Entrückung für uns darstellt. Was ist die Seele in unserem Körper! Dazu haben wir noch zwei Auferstehungen kennengelernt. Die erste beim Kommen des Herrn mit seiner Körperschaft, wo dann die Auferstandenen in diesem kommenden 1000 jährigen Reich im Fleisch weiterleben werden. Dies wird ein Reich Gottes sein ohne Satan. Er wird für diese 1ooo Jahre von Gott gebunden werden. Erst nach diesem Tausendjährigen Reich wird dann die zweite Auferstehung mit dem letzten Gericht kommen. Hier wird sich entscheiden, wer zu einem Geistesleben übernommen wird. Diese ERDE wird für immer mit 84 einer neuen zurückgehen. geistigen Welt besetzt in den Kosmos Aber diese jetzige Welt wird verbrennen durch Feuer und Schwefel. Alles wird verbrennen, so wie uns das Petrus in seinem Brief schreibt. Aber alle Seelen, die an den Gott-Vater und Gott-Sohn geglaubt haben, werden mit dieser alten ERDE, aber in einer neuen Welt auf dieser alten Erde bei Gott Vater und Sohn im Kosmos weiterleben. Es ist richtig, dass Petrus schreibt, wie wollen Menschen dieses Feuergericht durch Schwefel überleben? Aber wir sollen daraus erkennen, dass die Aussage vom Petrus nicht zum ersten Gericht gehört, sondern für einen viel späteren Zeitpunkt anzuwenden ist. Darum hat Paulus immer auf seine Wortteilung hingewiesen. Alles muss in seine richtige Stellung gebracht werden. Nun kommen wir wohl zu dem letzten Hinweis für eine richtige Auslegung der heiligen Schrift, die ich für wichtig halte, allen Menschen zu hinterlassen. Es geht um die rechte Wortteilung für die Verkündigung der beiden Heilswege aus dem Wort vom Paulus. Dazu müssen wir glauben können, dass der Apostel Paulus ein ganz besonders begnadeter und berufener Apostel von dem Herrn Jesus persönlich ist. Natürlich nicht von dem Herrn im Fleisch, sondern von dem erhöhten Herrn bei Gott-Vater nach Seiner Entrückung in den Himmel. Paulus ist der Berufene und nachgezogene Apostel für den Judas. Er musste die Nationen mit denen aus der jüdischen Verheißung zusammenfassen, verbinden oder durch den Glauben erneuern. Sagen wir einen neuen Bund schließen. Den Bund, den der Herr gemacht hat, mit dem Abram der durch seinen Glauben Abraham wurde. 85 Nur so können wir die Glaubenslehre, die uns die Bibel bei dem vielen lesen offenbart, erkennen. Dann verstehen wir auch den Paulus, der erst Saulus hieß. Ein Vorbild für alle Menschen bis in die heutige Zeit. Nur ein Lehrer für Menschen aus den Nationen, auch für die Juden oder Moslems, wenn sie diesen Christus als den Gott-Sohn anerkennen. Paulus, ein hoch studierter Mann, musste sich immer wieder ändern in seiner Gesinnung. Er wurde aufgrund seiner Erkenntnis zum Verfolger der Jesus Anhänger und glaubte, dass er im Auftrag vom jüdischen Gott für Israel richtig handelt. Wir müssen uns mal vorstellen, in welchem Eifer er die Christen dort verfolgte und auch glaubte das Richtige zu tun. Ich habe in meinem ganzen Leben diese Menschen auch überall gefunden, die in ihrem Eifer und Glauben meinen, auch das Richtige zu tun und somit das verkehrte Evangelium verkündet haben. Ich möchte auch eine Antwort darüber geben. Sowie ich es bei den Baptisten der Hermannshöhe in Bochum erlebt habe. Es geht um die Gebetsfreiheit und dass eine Gemeinde nicht zu einer Organisation wird mit den üblen Auswirkungen. Meinungsfreiheit und eine getrennte Verkündigung für die beiden Heilswege, so wie Paulus es durch seine Wortteilung uns als Auftrag hinterlassen hat. Es geht hier um die Verheißungen, die der Herr dem Abraham zugesprochen hat. Eine Verheißung für die Juden zum irdischen Königreich für tausend Jahre. Die zweite Verheißung an Abraham aufgrund seines Glaubens für eine himmlische Berufung wie die Sterne am Himmel. Erst Paulus bekam durch den erhöhten Herrn den Auftrag, dieses Geheimnis in seinem Evangelium bekannt zu geben. Ein Geheimnis, was den Propheten und dem jüdischen Volk vom Herrn verschwiegen wurde. In der Apostelgeschichte Kapitel 1 86 teilte der Herr Jesus nach dem Abendmahl den Jüngern mit, dass sie sich auf einen neuen Zeitabschnitt vorbereiten sollen. Sie sollen eine Zeit warten, bis Sie vom Vater eine Antwort erhalten. Der Herr deutete symbolisch das Ende des Gesetzes an und dass sie in Zukunft nicht mehr mit Wasser vom Johannes getauft werden sollen. Doch ihr werdet Kraft erhalten, wenn ihr nach diesen Tagen im heiligen Geist getauft werdet. Alle diese Ereignisse und Aussagen sind Vorboten für den biblischen Auftrag vom Paulus, den Er als Auftrag vom Herrn Jesus in seiner Wortteilung an uns auch noch heute weitergegeben hat. Denken wir an die harte Aussage vom Paulus, wer ein anderes Evangelium verkündigt, als das was ihr von mir gehört habt, der sei in den Bann getan. Was uns noch beim Lesen der Paulusbriefe im Anfang unsicher macht, dass Paulus in drei Stufen seine EvangeliumsVerkündigung durchführen musste. Bei seiner ersten Missionsreise verkündete er das Wort nur an die Juden in ihren Gotteshäusern und verkündete dort diesen Jesus als Sohn Gottes. Bei der zweiten Reise nahm er schon Nichtjuden auf und bei der dritten Reise begann schon eine Eiferssucht der Juden auf Menschen aus den Nationen. Es kam sogar zu einem Streit zwischen Paulus und Petrus. Petrus sagte dann, dass er das Evangelium vom Paulus auch nicht richtig verstehe. Petrus und Johannes sprechen in ihrem Wort nur das Reich Gottes an. Nur wenn wir als Bibelleser genau die Richtung ihrer Heilsverkündigung zum irdischen Reich erkennen, sehen wir die große Trennung, den Weg für die Erde und den Weg für die himmlische Körperschaft. So wie der Herr beim Abschied die Jünger auf die Taufe durch den heiligen Geist hinweist, so gilt für uns dass Wort vom Paulus aus dem Epheserbrief Kpt.1 87 Das wir mit dem heiligen Geist versiegelt sind und wir eine neue Schöpfung geworden sind, eine neue Kreatur. Im Geist durch den Glauben an Christus mit IHM gestorben und im Geist lebend. Wir brauchen nicht mehr an Christus erinnert zu werden. ER ist von nun an für immer in uns! Unsere Seele ist ab dieser Versiegelung nur auf den Geist Christi eingestellt. Ich habe es erlebt, dass bei allem, was ich tat, durch mein Gewissen mir die Grenzen gesetzt wurden. Es ist die neue Schöpfung, so wie es Paulus in seinen VollkommenheitsBriefen zum Ausdruck bringt. Viele Christen haben wahrscheinlich gar nicht begriffen, was uns Paulus damit sagen wollte. Vor allem wurde mir erst die korrekte Aussprache durch die Formulierung in der konkordanten Bibel bewusst. Wie zum Beispiel die Begriffe: All-Aussöhnung und die Preisrichterbühne, Körperschaft, Entrückung oder vorzeitige Aus-Auferstehung, sowie noch viele andere Begriffe die Martin Luther nicht so verständlich in seiner Bibel wiedergibt. Von Ewigkeit zu Ewigkeit. Zwei Ewigkeiten kann es wohl nicht geben. Was ich ganz besonders als Zeichen der Zeit bewerten möchte, ist ein Bericht aus dem Nachrichtenmagazin Focus am 20.12.03. Ich will diesen Bericht in meinem Heft mit einbeziehen, weil wir heute kurz vor dem Ende dieses Jahres stehen. Weiterhin weil ich zu dem Thema: „Wer ist Satan“ etwas schreiben will. Es ist sehr wichtig, dass wir zu dem Bericht aus der Zeitschrift Focus, etwas sagen oder schreiben sollten. Zumindest, weil wir wissen wollen, wer der Satan ist. Ich glaube, dass wir in diesem Bericht der sich ganz gegen Gott wendet, hier Satan sein Wirken erkennen können Ferner wollte ich noch meine Gedanken und Erfahrungen, wie wohl eine christliche Ehe verlaufen sollte, hier zu Papier 88 bringen. Weil wir in unserer Ichthus Gruppe gewillt sind, an erster Stelle die Wiederkunft Christi zu verkünden. Wir haben dazu feststellen können, dass gegen das Wirken des Geistes Gottes immer der Satan als Widerwirker mit letzter Kraft diesen Gottesplan vereiteln will, weil es für den Satan sein Ende bedeuten würde. Der Satan weiß auch, dass es seine letzte Zeit ist und ich glaube, dass dieser Focusbericht uns eine Antwort zu dieser letzten Zeit gibt. Weil dieser Bericht, gestützt von Forschern und sogar von berühmten Theologen unterstützt und begründet wird. Weil sie alle, die gesamte Bibel aus welcher Übersetzung sie auch alle kommen, für ungültig erklären. Sie stellen unseren Herrn und Gottessohn, als einen normalen, fleischlichen Menschen dar. Dass ER ein Führer einer Frauengruppe war, der sich selber von seiner Familie getrennt hatte und im Streit mit dieser lebte. Frauen gehörten zu seiner engen Gefolgschaft und Jesus akzeptierte die Huldigung einer Hure. Jesus war der erste Kommunist. Geschrieben von Sabine Bieberstein, Bibelwissenschaftlerin. Für weitere Angaben und Äußerungen wurden genannt der Bibelarchäologe Jürgen Zangenberg von der Universität Wuppertal. Der katholische Neutestamentler Martin Ebner, Autor des Buches „Den historischen Jesus“. Herr Wolfgang Stegemann von der Augustana-Hochschule bei Nürnberg, er studiert die Besitzverhältnisse in der antiken Gesellschaft Galiläas. Ich hatte selber am 11.04.1996 an die Zeitschrift Focus in München geschrieben und bekam von Herrn Kistenfeger eine ablehnende Antwort. Es ging damals um einen Zeitungsbericht: „Glauben ohne Kirche und Esoterik“. Das ist doch unsere religiöse und politische Weltzeit heute, 89 dass wir biblische Aussagen und Lehren gar nicht mehr in unseren christlichen Gemeinden oder Kirchen hören, sondern die Menschen erfahren zu Hause durch das Fernsehen und durch die Zeitschriften viel mehr. Wenn die Zeitschriften und das Fernsehen das Wort Gottes der Wahrheit entsprechend bringen würden, könnten die Medien es nützen. Aber diese Berichte die wir jetzt gelesen haben, sind antichristlich und werden vom Satan ausgestreut. Was uns am meisten dabei bewegt, dass Theologen aus beiden Kirchen ihre eigene Verkündigung widerlegen. Denken wir dabei an Frau Heinemann. Schon 1991 habe ich deshalb in meiner kleinen Schrift: „Unsere Auserwählung in Christo“ um eine Reform beider Kirchen gebeten und dass beide Kirchen vom Staat gelöst werden müssen. Dass der Geist Satans schon jetzt so tief mitten unter den vielen Glaubensrichtungen seinen Einzug hält. Denn sonst können doch nicht solche Leute mit dem Titel eines Professors, unterstützt von Theologen beider Kirchen, den Grundbegriff unseres christlichen Glaubens, „Jesus Christus“ als den Sohn Gottes, auf diese Weise ablehnen. Ich möchte nun nicht auf die Aussagen der acht Seiten eingehen, weil ich sonst ihre Verkündigung gegen die Bibel mitverbreiten würde. Ich will hiermit nur beweisen, wie weit der Widerwirker in den Kirchenleitungen seinen Einfluss schon genommen hat. Wann werden Gläubige das Erkennen ? Überall, wo wir unter gläubigen Menschen zusammen kommen, will keiner über Satan reden. Es ist ein Thema was allen unbequem ist. Auch ich möchte nicht extrem über Bibelstellen diskutieren, einfach nur schreiben, welche Gedanken und Erkenntnisse aus dem Leben durch die vielen Gebete der Geist mir geschenkt hat. Ich war schon immer 90 begierig, die Gottes-Familie kennen zulernen. Ich sehe deshalb den großen Gott und Vater als totales Geisteswesen. ER konnte aus - SICH – den Sohn Gottes zeugen. Und sehe für die Schaffung des Adams die Gestalt Gottes so, geistig wie nach Seinem Bilde ähnlich, - der Erste Adam in sich männlich und weiblich – aber in einem fleischlichen Körper. Alle anderen geistigen Geschöpfe wurden vom Vater geschaffen. Wir wissen aus der Schrift, dass Gott-Vater alles Gute und auch das Böse geschaffen hat, um dem Vater zu dienen. Für welchen Zweck? Das bleibt allein dem Schöpfer überlassen. Hier wird uns Menschen allen eine Grenze gesetzt. Aber in Hiob sagt uns das Wort aus der Elberfelder- Bibel ganz klar, dass Gott Plural die Söhne Gottes berief um sich bei IHM einzufinden. Auch Satan, so wird ER hier genannt, kam in ihrer Mitte! Er antwortete dem Gott-Vater, dass er vom Durchstreifen der ERDE kam. Dieses Geschehen wiederholt sich noch ein zweites Mal in Hiob 1:7-9, 2: 1-2 in einer Ratsversammlung bei Gott. Meine liebe Mitmenschen, ich fühle mich einfach berufen, meine Gedanken und Erkenntnisse, wofür ich mein ganzes Leben gebetet habe, so auch weiterzugeben. Es ist in mir deshalb so eine Ablehnung gegen Theologen und Politiker entstanden, weil sie in meiner Lebenszeit mir nie die 91 Gelegenheit gaben, den einfachen Menschen dieses weiter zugeben. Wenn heute die Menschen von Engeln sprechen, kann ich es leider nicht verstehen. Ich möchte deshalb einmal den Widerwirker unserem Herrn gegenüberstellen. Christus, als der Erstgezeugte von Gott-Vater, kam mit Seiner Seele in den fleischlichen Körper eines Kindes von Maria. Nur so konnte dieser Sohn Gottes uns begegnen. Im Evangelium vom Johannes, nur im ersten Kapitel, bestätigt uns Johannes diese Aussage. Jesus war somit als Geisteswesen die einzige Seele, die uns Menschen begegnen konnte. Deshalb war ER es, der den Propheten auch begegnen konnte. Satan hat seinen Geist über alle Seelen, die in einen fleischlich menschlichen Körper leben, ausgestreut. Wir sehen in der Offenbarung ganz deutlich, dass der Satan es noch viel schlimmer in dieser letzten Zeit treibt. Weil das Aufhaltende dann schon weg ist. Die Körperschaft wird entrückt sein und ER hat nicht viel Widerstand. Der Drache, das Tier und sein falscher Prophet werden die Menschen rücksichtslos missbrauchen. Es lohnt sich die Offenbarung zu lesen. Wir wollen deshalb einmal über diesen Menschen mit seiner Seele reden. Es ist uns wohl bekannt, dass der Mensch aus der Seele, Leib und das Leben zu einer Einheit zusammen gefasst ist, das Leben ist gleichzustellen mit dem natürlichen Geist. Bei dem Adam spricht man nur vom Odem Gottes. Dieser Odem wurde dann durch die späteren Neugeburten einer Frau als Geist des Lebens weitergegeben oder wir sagen vererbt. Dieser Geist des Lebens bedeutet für uns Menschen heute Hauch Gottes. Jetzt kommt es für uns Menschen darauf an, 92 über unsere Seele nicht den Geist des Widerwirkers aufzunehmen. Es bedeutet, dass der Mensch immer in einem inneren Kampf steht, sich für das Gute oder Böse entscheiden zu müssen. Der Apfel im Paradies! Darum ist es wichtig, in unserem Leben die Geisteskräfte vom Widerwirker zu erkennen, damit wir nicht für Gott verloren gehen. Ich weiß wie stark der Widerwirker ist und möchte Euch alle bitten, zu forschen und zu prüfen, sowie täglich zu beten. Ich kann jedem raten, nur die Paulusbriefe zu lesen. Ich habe deshalb aus meinem Leben geschrieben, weil ich, wie auch Paulus selber, ein Zeugnis sein möchte. Aber wir wissen noch nicht genug über Satan. Wir müssen in der Hauptsache erkennen, dass er gegen alles Göttliche ist. Er selber möchte dieser Gott sein, weil er ganz fest daran glaubt, dass er unseren Gott-Vater und Seinen Sohn besiegt. Das Gefährliche bei ihm ist, dass auch er Geistesgaben, die den Gottesgaben sehr ähnlich sind, auf Menschen ausgießt. Menschen, die ein sehr starkes Liebesbedürfnis oder Geltungsbedürfnis in sich tragen, sind sehr gefährdet. Ich möchte hierzu nun nicht Menschen oder Gruppen aufzeigen, weil ich mich nicht berechtigt fühle, einen Menschen zu verurteilen oder ihm weh zu tun. Meine Verpflichtung Gott und dem Herrn gegenüber ist nur damit erfüllt, alles aber auch alles in Liebe unter Menschen zu verkünden. Wenn wir die Bibel richtig verstehen und uns in die Ur-Zeit zurück denken können, dann war diese jetzige ERDE einmal oben im gesamten Kosmos, nach - 1.Mose 1:1 - bei Gott. Natürlich hatte diese uralte Erde schon damals eine geistige Welt. So wie ich es erkenne, durfte Satan damals die Welt im Auftrag von unseren beiden Göttern, Vater und Sohn, diese Welt regieren. Weiter sagt uns die Offenbarung 12: 4, dass der Satan auch aus dieser 93 jetzigen himmlischen und geistigen Welt im Kosmos von GottVater und Gott-Sohn heraus geworfen wird auf diese ERDE. Hier an dieser Stelle hören wir, dass es für den Satan ein Ende hat, aus dem Kosmos die Geisteswesen dort durch seinen Geist zu verführen. Genau mitten in der großen Drangsal, die Offenbarung spricht von dreieinhalb Jahren nach der Entrückung der Körperschafts-Gemeinde Christi, ist der Satan mit seinen beiden Gefolgsgenossen auf dieser Erde. Er weiß, dass seine letzte Zeit gekommen ist. Hier in einer Zeit von dreieinhalb Jahren wird das Volk Israel zubereitet von Gott-Sohn. Die letzten gläubigen Menschen aus dieser Zeit werden den Jesus mit Seiner Körperschaft bei der Entrückung beobachten können. Wer jetzt noch zum Glauben kommt, wird nur durch einen bestimmten Fluchtort gerettet werden. Die Bibel spricht von einem Ort in der Wüste. Solange bis der Herr mit Seiner Körperschaft zum Gericht auf dem Oelberg für alle sichtbar wiederkommt. Es beginnt eine neue Zeit für Menschen, die diese Drangsal überleben und denen eine Weltzeit von 1000 Jahren prophezeit ist. Damit wir schon heute wissen, was mit dem Satan in dieser Zeit geschehen wird, lesen wir Offenbarung 20:3. Er warf ihn in den Abgrund, schloss zu und versiegelte über ihn (damit er die Nationen nicht mehr irreführe) bis die tausend Jahre vollendet seien. Danach muss er für eine kurze Zeit losgelassen werden. Liebe Freunde, auch meine liebsten Nächsten, ich hatte das größte Bedürfnis jetzt auch in meinen letzten Tagen mein ganzes Bibelwissen weiterzugeben. Wichtig ist bei aller 94 Bibellehre vor allem, Satan zu erkennen. Weil dieser Satan ganz nahe an der christlichen Lehre durch seinen Geist die Menschen gegen Gott verführt. Wenn wir dann auch diesen Widerwirker erkannt haben, können wir ihn auch überall, wo er sich versteckt, entdecken. Dann verstehen wir auch seinen Namen aus der Ur-Schrift besser. Wir können auch aus dem Wort erkennen, dass er nicht zu Tode gepeinigt wird oder in einem feurigen Pfuhl geworfen wird, sondern er wird zugerichtet für eine Zeit wo sein Reich ein Ende hat und alle Seelen, die nicht die erste Auferstehung überlebt haben, noch einmal vor das zweite Gericht gestellt werden. Wir und die Menschen später sollen daraus erkennen, dass der Herr mit Seinem Vater nicht vorhat, die Menschen ewig zu quälen. Dreimal erhalten die Menschen die Gelegenheit durch Christus, den erhöhten Herrn Jesus, errettet zu werden. Für die Himmel durch die Entrückung, für das 1ooo jährige Reich durch die erste Auferstehung und für die zweite Auferstehung zur geistigen Welt in den Himmeln - Kosmos. Das bedeutet, dass alle Menschen nachgezogen werden zu denen, die entrückt worden sind. Aber jeder gläubige Mensch sollte schon jetzt das Bedürfnis haben, ganz nahe bei Jesus zu sein. Es bedeutet ferner die Einstufung einer jeden Seele bei Gott. Sollten wir nicht schon jetzt in unserer Seele die Sehnsucht nach dieser göttlichen ewigen Welt bei Gott haben! Ich bin sehr froh, dass sich aus meinem Bericht ergeben hat, was für uns die Seele bedeutet. Wer der Satan als Widerwirker ist und welche Aufgabe der Satan auch für Gott-Vater und den Sohn hat. Es bleibt für uns noch die Frage, wer wird das letzte Gericht durch Feuer und Schwefel überstehen. Diese Aussage wird im 2.Petrusbrief 3:110-13 beschrieben mit: An dem 95 Tag werden die Himmel mit Getöse vergehen, die Elemente aber vor Hitze zerschmelzen und die Werke, die auf der Erde sind, werden verbrennen. Wie wollen Menschen das je überleben. Ja, es ist richtig, dass Bibelübersetzer zum Teil meinen, dass selbst die Erde zerschmelzen wird, aber das glaube ich nicht. Weil die Bibel sagt, dass die Erde ewiglich für den Kosmos als Sterngebilde bleibt. Sicherlich ist es auch richtig, wenn Gegner der All-Aussöhnung meinen, wir glauben, dass zu einer Zeit alle Menschen von unseren Gottheiten errettet werden. Eins weiß ich ganz gewiss, dass es keine ewige Qual bei Gott gibt. Christus und Sein Vater sind Götter der Liebe und wenn Sie Menschen und Geisteswesen als Werkzeug gebrauchen, werden SIE diese auch zumindest für einen geringen Dienst verwenden können. Was können wir aus diesem Wissen nun wahrnehmen, dass wir schon jetzt durch unseren Glauben für Aufgaben in der geistigen Himmelswelt bestimmt sind. Für eine Himmelswelt, die uns der Paulus in seinen letzten Briefen und Gebeten aus seiner Gefangenschaft mitteilt. Jeder sollte diese Briefe ab den Galaterbrief lesen. Danach muss es nach der Aus-Auferstehung im Himmel eine große Freude geben. Weil Gott-Vater für alle noch geistigen Wesen, Fürsten und Heilige eine Vorstellung im Himmel gibt. Wo das Haupt der Körperschaft Christi mit Seinen Gliedern diesen Geisteswesen vorgestellt wird. Zum Lobpreis für den Gott-Vater, dass der Vater endlich Menschen gefunden hat, die würdig sind, das neue Amt als Brüder und Schwestern vom Herrn Jesus die himmlische Führung mit zu übernehmen. Was für eine Ehre für alle Gläubigen, Lob und „Dank für diesen 96 GOTT“ nur durch unseren „Gott-Sohn“, den wir kennen gelernt haben in „Seiner menschlichen Gestalt“! Wer hätte dieses große Geheimnis jemals nur ahnen können. Was uns dort wohl für Freude bereitet wird, dass wir nur Amen sagen können. Ich komme nun wohl zu dem letzten Thema, was wir als gläubige Christen wohl unter Ehe verstehen. Wir müssen hier die Erschaffung des ersten Adam, der nach dem Bilde Gottes geschaffen wurde, erkennen, warum er Gottes Ähnlichkeit hatte. Weil dieser Adam männlich und weiblich, beides in sich trug. Er hätte aus sich zeugen können, weil er beides (Hormone) in sich trug. Er war zu der Zeit Gottesähnlicher. Sein Verlangen nach einer Gehilfin veränderte sein Ebenbild zu Gott. Schon hier lag der große Fehler nicht bedingungslos seiner Schaffung zu folgen. Weil dem Adam durch die Schaffung einer Gehilfin die Hälfte seiner Kraft genommen wurde. Weil das weibliche Hormon aus seinem Fleisch genommen wurde, veränderte sich sein Körper sichtbar zu einer Mannes-Gestalt. Alle weiblichen Formen, die er vorher in sich trug und jetzt der Frau als Eigentum ihrer Person zugeordnet wurden von dem Gott-Sohn, ergaben nicht mehr eine Gleichgestaltung der Gottheiten. Er wurde auch geistiger Natur und körperlicher Kraft geschwächt. Vor allem bekam die Frau eine eigene Seele, ein eigenes Selbstbewusstsein. Wo heute kein Mensch mehr daran denkt. Sie hatte jetzt die Gelegenheit, das Angebot des Satans, der hier in der göttlichen Einheit stören konnte, durch den symbolischen Apfel an zunehmen. Die Gottheiten unterbrachen sofort die Verbindung zu diesen beiden Menschen 1.Mose 3:22. Siehe, der Mensch wird wie einer von UNS und weiß nun was da gut und böse ist und „Christus Jesus der Herr“ verwies sie aus dem garten Eden! 97 Der Herr löste sich zu dieser Zeit vorüber gehend von den Menschen. Sie lebten nun ab dieser Zeit in der Gottesferne. Erst später versuchten die beiden Söhne durch Darbringung von Opfer wieder einen Kontakt zum Herrn zu bekommen. Hier in dieser Zeit nach dem Paradies, wo Adam vom weiblichen Hormon getrennt wurde, merkten sie erst beide, dass sie nackt waren. Ihr Zusammen-Leben bedeutete die erste Ehe, denn sie bekamen zwei Söhne. Wir wissen aus den Worten des Herrn, dass sie sich vermehren sollten. Sie wurden somit der zweigeschlechtlichen Tierwelt gleichgestellt. Die Verbindung von Mann und Frau sind somit eindeutig von Gott dem Herrn, der da ist „Jesus Gottes- Sohn“ eindeutig gewollt und anerkannt. Erst Paulus berichtet nach seiner Berufung für die Juden und den Nationen über die Grundregeln einer christlichen Ehe, weil die Juden nach dem Gesetzt noch mehr Freiheiten bezüglich der Ehe hatten. Paulus schlägt deshalb vor, sich nur mit einen Menschen zu verbinden, der gleich gejocht ist. Es ist keine übliche Redewendung, aber man versteht darunter, dass der Partner gleichgesinnt sein soll im Denken und Umgang. Paulus geht sogar auf das Religiöse ein, weil er glaubt, dass es eine bessere Verbindung schaffen könnte. Er stellt sogar die Ehe einer Gemeinde gleich. Der Mann soll das Haupt der Familie sein, wie Christus das Haupt der Körperschaft ist, wogegen die Frau die Krone der Familie darstellt. Einer sei dem Anderen untertan. Paulus schreibt auch, das Weib ist aus dem Manne mit dem Willen des Mannes. Darum verlässt der Mann Vater und Mutter um seiner Frau willen. Die letzte Aussage möchte ich aus dem Epheserbrief :22-33 Zitiere: Ihr Männer, liebt eure Frauen so wie Christus 98 Seine Gemeinde! Ebenso schulden es die Männer ihren Frauen, diese wie ihre eigenen Köper zu lieben denn niemand hat je sein Fleisch gehasst, sondern wird sich einer Frau anschließen und die zwei werden wie ein Fleisch sein. An dieser Aussage vom Paulus und was ich als Einführung berichtet habe, möchte ich meine Meinung zur Ehe darlegen. Wir können erkennen, was Paulus uns mit seiner Lehre mitteilen möchte. Weil auch mein Leben immer mit Fragen der Ehe begleitet wurde, war das Thema Ehe mit einer der größten Fragen an dem Herrn. Wenn ich deshalb „Gott den Herrn „ oder unserm Herrn oder sogar nur Gott ausspreche, dann ist immer nur „Jesus der Gottes-Sohn“ gemeint. Damit möchte ich bezwecken, dass auch alle Menschen oder Gläubige in Zukunft diesen JESUS nur alleine anbeten sollen. Weil in diesen Fragen nur Jesus mir eine Antwort geben konnte. Das gab mir auch ein tiefes Vertrauen zu IHM selber, denn wie sollte „Gott-Vater“ in Seiner Geistesgestalt für einen fleischlichen Menschen so tiefes Empfinden haben wie dieser JESUS. Nur dadurch begriff ich auch SEIN Erlösungswerk, dass dieser Jesus im Auftrag von Gott-Vater vollbrachte. Ich konnte somit die Bedeutung erkennen, weil Paulus seine Aussagen als ein Geheimnis offenbarte. Eine christliche Ehe bedeutet somit, aus zwei Körpern den ersten Adam sinnbildlich zurück zu gewinnen. Die Schrift vom Paulus sagt: „Ihr sollt werden ein Fleisch!“ Haben wir Menschen nun geprüft, ob eine Ehe ein Fleisch geworden ist? Ob ein Ehepartner den Anderen für Gott mit 99 errettet, wenn sie ein Fleisch geworden sind. Wenn selbst Menschen in der Kirche getraut sind, ist es wirklich mit Gottes Einverständnis geschehen? Die Kirchen oder Gemeinden haben bis heute eine körperliche Begegnung unter gewissen Umständen als große Sünde verkündet! Für mich ganz allein und so habe ich es auch überall verkündet, haben die Kirchen einen großen Fehler begangen und die körperliche Liebe zu einer Sünde gemacht. Ich möchte nun in diesem Heft auch meine aufrichtige Glaubenserkenntnis weitergeben. Ich bin ganz einfach der Meinung, wenn eine Begegnung von zwei Menschen in Aufrichtigkeit, Liebe und Zuneigung im Glauben stattfindet, kann diese Begegnung ein Geschenk Gottes sein. Der Herr handelt durchaus anders, als je ein Mensch denken kann. Eine Begegnung kann aber im Gegenfall gar nichts bedeuten, wenn alles im Einvernehmen geschieht. Aber in keinem Fall eine Sünde, wenn sie in diesem Sinn, wie wir es eben kundgetan haben, verläuft. Um die Verschiedenheit des Menschen aus dem Wort zu formulieren, möchte ich darüber schreiben, wie der Paulus den Menschen von seinem Verhalten her beurteilt. Ich halte es für richtig, darüber zu schreiben, weil es mit zu dem Thema Ehe berücksichtigt werden sollte. Paulus unterscheidet deshalb den seelisch-fleischlichen, den seelisch-geistigen und den seelischnatürlichen Menschen. Die Seele muss deshalb allen drei verschieden veranlagten Menschen zugesprochen werden. Einen Menschen der so vom Fleisch geleitet wird, kann man nicht als gut bezeichnen und wird von Gott abgelehnt. Ein seelisch natürlicher Mensch dagegen, wird Gott weder 100 anerkennen noch ablehnen. Er sagt: „Die Natur ist Gott und das genügt mir“. Er kann aber über die Natur nur Gutes annehmen und er hat die Möglichkeit aufgrund seiner Korrektheit und seiner guten Taten zu einer bestimmten Zeit unter die Gnade Gottes zu fallen. Denken wir an das Gericht, wo die Menschen später nach den Werken gerichtet werden. Der seelisch geistige Mensch ist schon durch seinen Glauben an Gott dazu berufen, durch seine tägliche Erneuerung über die Seele eine ganz neue Schöpfung zu werden. Warum ? Er, der Mensch ist so ehrgeizig, dass er nur das Beste und Schönste will. Ich als Bibelkenner sage: „Er ist ein begnadeter Sünder!“ Jetzt sagte Paulus schon oben! Suche Dir als Partnerin oder Partner, wenn du ein geistiger Mensch bist, einen gleichen Menschen nach deiner Art. Das ist der Grundstock, den Paulus für eine Ehe vorschlägt. Weil meiner Meinung nach die jungen Leute sich zu wenig Zeit nehmen, um zu prüfen, ob sie mit dem ausgesuchten Partner wohl ein Leben bestehen können. Es kommt noch hinzu, ob zwei Menschen erkannt haben, ob ihre Zusammenführung mit Körper, Seele und Geist schon eine Vollendung gefunden hat. Hier liegt wieder die zweite Antwort. Muss da eine Begegnung vor Gott eine Sünde sein? Ich glaube, dass ich hiermit eine gute Antwort gegeben habe. Meine Aufgabe liegt auch darin, Menschen durch meine Lebenserfahrungen zu führen, damit alle Leser so wie ich einmal zu diesem Gott-Sohn finden können. Denn nur ER ist 101 der Retter aller Menschen und wird über unser Leben hier entscheiden. Paulus schreibt deshalb von uns, dass wir alle begnadete Sünder bleiben, wenn wir nur glauben können, dann wird für uns alles zum Besten werden. Wie oft treffe ich alte Menschen, ihr Leben ist nicht so verlaufen, wie sie es erhofft haben. Selbst die Entscheidung ihrer Zusage zum Partner hat sich in ihrer Erwartung nicht erfüllt. Menschen, die vielleicht über ein halbes Jahrhundert zusammen lebten, mussten nach Jahren feststellen, dass sie beide ganz verschiedene Veranlagungen haben. Junge Menschen lassen sich sofort scheiden, ohne eine Prüfung über sich ergehen zu lassen. Sobald keine Kinder sind, mögen die Partner in Frieden auseinander gehen. Aber ist es vor dem eigenem Gewissen eine gute Lösung? Werden die Kinder noch gefragt und überlässt man den Kindern ihren Lebensweg nachher selber entscheiden? Ich habe viele Jahre darüber nachgedacht und fand es richtig, meine Lebensgeschichte mit dem Glauben an Jesus zumindest meinen Kindern in diesem Heft vorzutragen Ich bin auch bereit, es in aller Öffentlichkeit weiterzugeben. Heute weiß ich, dass ich es meinem Partner schwer gemacht habe. Hier haben sich auch alle Schwierigkeiten bemerkbar gemacht, die ich nicht offenbaren kann, weil diese Biographie nur für meine Person bestimmt ist. Aber 56 Jahre ist eine lange Zeit und nur mein Glaube an diesen „JESUS“ und das Erkennen „der großen Liebe Gottes als den Vater für alle Menschen, durch Seinen Sohn!“ gab mir diese Kraft! Ich möchte nun weiterfahren zu dem Thema Ehe, dass ich nur aus meiner Sicht und von meinem Standpunkt darüber 102 schreiben konnte. Wie es meine Frau für sich aufnimmt, habe ich nicht gefragt. Erst, wie ich heute in dem Gespräch aus Holland vernehmen musste, wurde mir diese Frage bewusst. Wenn eine Frau durch die Handlung ihres Partners so hinein gezogen und durch die entstehenden Auswirkungen mit betroffen wird, beginnt in dieser Frau schon nach einer bestimmten Zeit eine Gegenwirkung. Es zeigt sich dann schon sehr viel Liebe und Zuneigung, wenn sich diese Bereitschaft bis zum hohen Alter erhält. Dann kann man dem Herrn für diesen Weg danken, solch ein Leben wäre lobenswert. Ich möchte solch einen Lebensweg gegenüber stellen mit dem Volk Israel, nachdem es durch das Rote Meer errettet wurde. Ich wurde von meinem Sohn gefragt, ob dieser Satz richtig ist! Ja, ich will hiermit die „Gnade des Herrn „ aufzeigen. Durch Moses als Führer aus Ägypten durch das Rote Meer, 40 Jahre Wüstenweg eine versiegelte Gemeinde, sinnbildlich der erste Sohn von Gott dem Herrn. Bildlich eine Familie, sie sind einen Siegesweg durchlaufen, sogar unter Führung Ihres Gottes über den Moses. Diesen Gott täglich gespürt durch sichtbare Taten und dann der Tag des murrenden Volkes. Hier wurde die Grenze des Gehorsams überschritten (4.Mose Kpt. 14) Geht es nicht fast genau so in einer Partnerschaft zu? Wenn der Grundstock Liebe, Zuneigung und Verständnis an einem Tag nicht mehr gegeben ist. Wenn das Lieben keinen Rücklauf findet, sei es körperlich oder geistig. Meine lieben Freunde, eine bessere Ausdrucksform kann ich im Moment nicht finden. Aber wen wollen wir nun als Sündenbock vorschieben. Den Gott der uns führen und leiten 103 soll oder durch das Wort soviel versprochen hat? Wollen wir nicht erkennen, dass wir wie Adam und Eva die Grenzen überschritten haben. Ich schlage in diesem Fall vor, zu beten ob Gott uns auf irgendeinem Weg eine Antwort geben kann! Weil wir uns selber immer wieder fragen, ob es einen Ausweg gibt. Ich möchte hierzu im Moment sagen, dass ich darüber schreiben möchte. Wie ich über meine Seele den Kontakt des Geistes Gottes empfunden und bestätigt bekommen habe. Ich habe soeben am 4.01.2004 um 19.oo Uhr, ein Gespräch aus Holland mit dem lieben Bruder Rene Lemmens geführt. Er ist mir ein erster Beweis für eine Antwort der geistigen Verbindung. Weil wir nicht in einer Zeit leben, wo die Propheten vielleicht einen besseren Kontakt zum Herrn hatten. Für uns in dieser letzten Zeit, schenkt uns der Herr Brüder und Schwestern, die uns dann direkt eine Antwort vermitteln. Wir müssen deshalb immer in einer wartenden Stellung bereit stehen und auch eine Aussage als von Christus mitgeteilt, verstehen und annehmen. Wenn wir so eine Stellung angenommen haben, wie symbolisch die Juden in der Wüste, brauchen wir nur zu glauben. Das Gefühl und die Bestätigung erhalten wir über unsere Seele, es gibt uns sofort eine Genugtuung und ich spürte eine Freudigkeit die ich auch sofort an den lieben Bruder weitergeben konnte. Es ist sehr wichtig, dass man diese Bruderschaft in Christo auch gleich weiter gibt. Hier sollen wir von einer heiligen Gemeinschaft sprechen. Gleich danach haben wir dass Bedürfnis den Herrn zu danken, loben und preisen, „Halleluja“. Ich bin jetzt ganz leer, weiß selber nicht wie alles so schnell geschah, bin ich nun ein Pfingstler? Nein meine Lieben, in der Pfingst-Gemeinde sieht es ganz anders aus. Zungenreden mit 104 lautem Schreien ohne Grenzen, gefüllte Lust sich zu öffnen, von ihren Gefühlen und durch Gebete, die miteinander ausgesprochen werden. Es bedeutet für mich kein Aufbauen der Gemeinschaft, sondern ich sehe diese Handlung als fleischlich an. Emotionen die jeder haben kann; aber die in ihrer Ausstrahlung von uns im Griff gehalten werden müssen. Emotionen können im Zusammenhalt mit göttlicher Liebe zwischen zwei Menschen zu einer Vollkommenheit gestaltet werden. Wenn wir es durch unseren Glauben als ein Geschenk von dem „Gott und Herrn“ so annehmen. Wir sprachen davon, wie wir den heiligen Geist in uns verspüren können und sind jetzt schon wieder in das Thema Ehe mit hinein gerutscht. Dadurch spüren wir überall in unserem Leben, dass wir tief mit dem Geist Gottes verbunden sind. aus meinem Schreiben wird sichtbar, dass alles, was wir auch tun, von Gott gesegnet wird. Daran sollten wir nun auch glauben. Ich hoffe und wünsche liebe Leser, dass ich ganz spontan eine richtige Antwort gegeben habe, damit wir uns nicht vom Widerwirker durch seinen Geist verleiten lassen. Ich habe Menschen nicht verurteilt, sondern wollte lediglich auf die verschiedenen Geistesauswirkungen hinweisen. Dass es an der Zeit ist, aufzupassen, welcher Glaubensrichtung wir uns in dieser letzten Zeit anschließen. Ich möchte noch zu diesem o.g. Thema mitteilen, dass ich noch einen Anruf von meinem lieben Bruder Harry Lamers aus Holland bekommen habe. Er teilte mir mit, dass er in seiner Heimatgemeinde von früher war. Eine Pfingst-Gemeinde, wo er liebe und gute alte Geschwister wieder sehen konnte. Es 105 bewegte ihn die Frage, ob diese Gemeinde noch heute von der Erkenntnis her sein Suchen nach dem Wort erfüllen würde. Meine lieben Leser, liebe Freunde und ganz besonders für Gleichgesinnte, die durch die von mir vorgestellten Erkenntnisse und gemachten Aussagen zu glaubenden Geschwistern in Christo geworden sind. Ich möchte hier auf dieser Seite mitteilen, dass ich in meinem Bericht noch nicht am Ende angelangt bin. Es war ein grober Überblick, wie ich durch mein Leben zu diesem Jesus fand. Jeder Mensch begegnet deshalb diesem Gott auf einer anderen Weise. Das bedeutet nicht, eine Herabsetzung in der Beurteilung eines Menschen von Gott, in welche Gruppe dieser vom Herrn am Ende eingestuft wird. Dazu haben wir alle gelesen, dass der Herr drei Auferstehungen für die Menschen vorgesehen hat. Weshalb ich in meinem Bericht noch nicht alles schreiben konnte, ist, weil ich über mein wunderbares Leben als Kind bis zu der Zeit, wo ich Soldat werden musste, noch nicht geschrieben habe. Dann kamen die ganzen Kriegserlebnisse vor Stalingrad bis in die Ukraine vorbei an der Insel Krim. Bis am Ende der Ukraine, wo wir eingeschlossen wurden von den Russen und flüchten mussten über das Karpaten-Gebirge nach Rumänien. Hier wurden wir interniert, bis Hitler ein Abkommen mit dem Rumänischen-Staat vollziehen konnte. Dann wurden wir, die 7.Panzerdivision von Rommel, wieder über das ehemalige Polen in Ostpreußen eingesetzt. Dort wurden wir, wie ich schon berichtet habe, eingeschlossen von den Russen in Gotenhafen. Auch hier habe ich dann von 106 meiner Verwundung im Armgelenk berichtet. Auch bis zur Flucht mit dem Schlachtschiff direkt nach Swinemünde, was ich schon alleine als eine Führung vom Herrn erkennen musste. Mein Leben für ein paar Jahre in Swinemünde. Ich habe dann fast alles berichtet, außer ein paar Begebenheiten, die für mein Leben eine große Gefahr bedeuteten bevor ich meinen Pass und russischen Ausweis für den Grenzübergang erhielt, sind wir mit drei guten Freunden in einem Marineboot vom Strand Swinemünde des Nachts nach Ahlbeck-Seebad gefahren. Weil ich in dieser Zeit vor diesen Bootsfahrten so große Sehnsucht nach meiner Frau in Ahlbeck hatte, bin ich sogar eine gewisse Zeit durch dass Swinemünder-Moor zu Fuß mit Lebensmitteln nach Ahlbeck gelaufen. Kein Mensch kannte dieses gefährliche Moor so gut wie wir! Es hatte eine Verbindung als Grenzfluss vom großen Haff bei Kamminke vorbei zum Wolgastsee. In Kamminke ist eine moderne Schleuse, die Wasser- zu und- abfluss regelt. Ich bin auch zeitweise über die Eisenbahnbrücke, die über diesen Fluss verläuft, gekrabbelt. Ich musste dann nur abwarten, bis die Postenablösung vollzogen wurde. Auch bin ich im Anfang abends in Swinemünde nach spätem Arbeitsende von fünf Polen überfallen worden. Sie haben mir die Stiefel ausgezogen und geklaut. Aber als eine russische Patrouille kam, sind sie dann doch geflüchtet. Noch ein sehr wichtiges Erlebnis hatte ich mit meinen beiden Freunden, dass wir im tiefsten Winter mit dem Boot in der Ostsee an einer großen Eisscholle angefroren sind. Wir mussten uns frei hacken und die polnischen Patrouillenboote 107 hörten uns über Ultraschallgeräte. Scheinwerfer leuchteten auf; aber wir waren so dicht am Schiff, dass wir im toten Winkel nicht entdeckt wurden. Vor Ahlbeck waren alle Eisschollen durch die starke Strömung inzwischen abgetrieben und wir konnten an der steilen Eiswand unser Boot hochziehen. Ich holte einen Handwagen, den wir beladen konnten. Wir hatten viel Schweinespeck geschmuggelt und legten den Sack unten zuerst in den Handwagen und packten Flüchtlingsgut von meinem Freund oben darauf. Aber ein Unglück kommt nie alleine, kurz vor meiner Unterkunft in der Dreherstraße kam eine Polizeistreife von zwei Männern und hielt uns an. Ich konnte sie überzeugen, dass auf dem Wagen nur Flüchtlingsgut gestapelt war; hatte aber, Gott sei gelobt! zwei Kilo fetten Speck in einem kleinen Beutel verpackt, offensichtlich oben auf dem Gepäck liegen lassen. Sie wollten uns zur Wache mitnehmen; aber mein Angebot, ihnen diesen Speck zu schenken, war in der damaligen Hungerszeit eine riesige Versuchung. Sie sahen beide ein, wenn sie uns mitnehmen würden, ging ihnen der Speck verloren. Ich habe über diese Zeit viel nachgedacht, dass auch ich in meinem Leben soviel riskiert habe. Aber es war auch ein Geschenk Gottes, dass ER nicht meiner Person alleine geholfen hat, diese böse Zeit zu überstehen, sondern dass ich damit meinen damals lebenden Mitmenschen, die in Ahlbeck lebten, helfen konnte. Meine Freunde, Günther Griese, der in Ahlbeck im Jahr 2003 verstorben ist und Georg Mentzel, der hier in Bochum durch meine Vermittlung noch immer lebt. Bevor die Mauer damals gebaut wurde, konnten wir für ihn, seine Frau und Kind eine Wohnung in Bochum Malteserstraße vermitteln. 108 Wir konnten mit diesem Boot unsere letzte Bootsfahrt nach Swinemünde machen. Wir hatten am Abend nach drei Tagen, unser Boot mit viel Briefpost für Deutsche beladen, die noch zu dieser Zeit in Swinemünde lebten. Keiner von uns beiden wusste, dass es unsere letzte Seefahrt sein wird. Die Rettung für uns war, dass ich ein amerikanisches Dollarstück für Lebensmittel von einer Frau bekam. Das zweite große Glück für mich war, dass ich eine Spezialarbeitskombination für Flugzeugsmonteure angezogen hatte. Darunter eine Hose, wo der Gürtel im Hosenbund vernäht, eingeschoben wurde. Selbst mein Freund wusste von meinem Vorhaben nichts, damit keiner den andern belasten konnte. Ich habe immer an den Ausspruch unseres Herrn gedacht: Ihr sollt klug sein wie die Schlange! Unser dritter Freund Georg Mentzel war in Swinemünde, er beobachtete die polnischen Wachposten, um welche Zeit die Wachablösungen durchgeführt wurden. Durch Blinkzeichen wurde uns immer auf See eine Antwort gegeben. Mein damals noch kleinerer Bruder Erwin stand ihm als Hilfe zur Verfügung. Aber alles kam anders, Sie konnten uns leider keine Nachricht geben, dass verschärfte Kontrollen von den Polen durchgeführt wurden. Es hatte sich gezeigt, dass die Fischer von Ahlbeck großen Schmuggel getrieben haben und es wurden von den Polen mehrere Fischerboote eingezogen und die Fischer in Swinemünde verhaftet. Es hatte lange gedauert, bis die bekannten Fischer aus Swinemünde wieder freigelassen wurden. Wir wussten erst viel später davon, aber der Reihe nach. Unser Freund Georg Mentzel wurde mit meinem Bruder in den 109 Dünen von Swinemünde festgenommen. Weil mein Bruder noch ein Kind war, konnte er von der Grenzstation nach Hause gehen. Unser Freund wurde eine Zeit festgehalten und bekam ordentliche Schläge. Zu unserm Glück kam Sturm auf und wir mussten unsere Fahrt um zwei Tage verschieben. Dadurch wurde auch unser Freund in Swinemünde entlastet. Wir fuhren aber nach diesen Tagen vom Strand Ahlbecks abends los. Sahen aber am Strand in Swinemünde angekommen leider keine Signale und fuhren mit dem Boot zum Strand. Mein Freund Günther blieb ganz hinten, damit das Boot sich vorne gut anhob. Ich ging als erster an Land und zog das Boot am Strand hoch. Es war eine sehr dunkle Nacht, man konnte nicht die Hand vor den Augen sehen. Ich rief meinen Freund zu, komme mit der Ladung nach vorne, aber er wollte nicht kommen. Erst später nach allem Geschehen erfuhr ich, dass er die polnischen Soldaten schon sah. Dann kam er, aber brachte nichts mit und ich war darüber sehr erschrocken, erst als ich mich umdrehte sah ich drei bewaffnete Soldaten vor mir stehen. Ich sagte einen Moment, ging nach hinten zum Boot und schüttete den ganzen Postsack über Bord ins Meer. Kam zu den Soldaten und sah, dass alle Briefe im Wasser schwammen. Wir bekamen soviel Schläge, mein Freund schrie erbärmlich. Ich konnte nur beten: „Herr erbarm Dich meiner großen Schuld!“ Mir tat es so leit um meinen guten Freund! Was bekam auch ich übergezogen, aber ich spürte nichts - ich stand in einer wartenden Stellung - was kommt jetzt! Es kamen dann von den Dünen junge Männer und schauten zu. Ich sagte laut: „Lasst meinen Freund in Ruh!“ Wer von Euch ist der Führer? Lasst uns reden und schicke alle Fremden weg! Es war wunderbar. Er ging auf meinen Vorschlag ein und untersuchte 110 uns, sowie das ganze Boot. Mein Dollarstück fand er nicht. Ich sagte ihm, dass er uns zur Grenzkommandantur bringen soll. Ich machte den Vorschlag, ihm ein Dollarstück zu schenken, was er sich mit seinen beiden Genossen teilen könnte, wenn er uns beide dafür laufen lässt. Von dem Boot kann er immerhin melden, dass sie es verlassen vorgefunden haben. Bringt ihr uns dann trotzdem zur Kommandantur, zeige ich euch an, dass ihr dieses Dollarstück unterschlagen wolltet. Mein kleiner Bruder hatte versteckt in den Dünen alles beobachten können. Ich glaube, dass auch die jungen Polen, die dort am Strand waren, mich später in der Stadt überfallen und mir die Stiefel ausgezogen und geklaut haben. Wir waren trotz der vielen Schläge froh, dass die Soldaten auf dieses wunderbare Angebot für sie eingegangen sind. Die Inhaberin dieses Golddollarstücks war nach diesem Bericht, einverstanden mit einer angemessenen Lebensmittelentschädigung .Aber was ich noch heute darüber schreiben kann, dass ich immer ein mutiger Mensch gewesen war und bin. Ja, vor dem Herrn war ich wohl ein großer Sünder, aber von der Berufung und Zubereitung her, gehörte es wohl zu der Erziehung durch die Hand des Herrn zu meinen Lebensweg. Ich schreibe deshalb wie Paulus, aber ich schäme mich nicht, so ein schlechter Mensch gewesen zu sein. Die Weltpolitik, der verlorene Krieg und die unverschämten Weltsieger haben uns statt Frieden gedemütigt ohne Grenzen und Rücksichtnahme. Bei manchen Menschen, die sie gepeinigt haben bis zum Tod. Das ist vielfach auch in Swinemünde geschehen. Nach Kriegsende zuerst durch die 111 eigenen Deutschen unter den Russen und noch ab 1945 von der polnischen Besatzungsmacht. Ich denke dabei an viele Deutsche, die ihre Heimat nicht verlassen wollten und in Swinemünde, wie soeben mitgeteilt, bis zum Tod geschlagen wurden. Heute wollen alle Siegermächte nicht zugeben, dass sie nach dem Krieg einfach weitergegeben haben, was die Polen uns angetan haben. Und nun zum Abschluss meiner Erlebnisse als Kind bis zum Jungen Mann 1942 in Swinemünde, wo ich auch geboren wurde. Zwei Abschnitte meines Lebens liegen noch tief in meiner Erinnerung. Im Wohnbereich in der Gartenstraße 18 direkt vor dem Kurpark hatten meine Eltern ein Restaurant mit Mittagstisch, eigener Konditorei und abends Tanzbetrieb. Wo ich als der älteste Junge mit zweijähriger Unterbrechung an der Familie teilhatte, weil ich von vier bis sechs Jahren in ärztlicher Behandlung war. In der folgenden Zeit zu Hause mit einem Brüderchen, drei Jahre jünger und einer Schwester, drei Jahre älter zusammen lebte. Die Schwester, die später in der Wohnung am Bollwerk 28. uns beide Brüder zeitweilig mit beaufsichtigen musste, weil Mutter und Vater arbeiten gingen. Es war eine wunderbare Zeit durch den Geschäftsbetrieb mit soviel Menschen in Berührung zu kommen. Für uns stand in der Gartenstraße der ganze Park bis zum Strand zur Verfügung. Nur die Schule ab acht Jahren war für mich sehr schwierig. Ich hatte nicht das Auffassungsvermögen. Es gab eine Zeit, wo ich dann vor Aufregung stotterte. Aber über diese Zeit habe ich ja berichtet und möchte mich hier auf keinen Fall wiederholen. 112 Als meine Eltern nach meiner Krankheit das Restaurant in der Gartenstraße aufgeben mussten, zogen wir vorübergehend in die Fischerstraße auch ganz dicht am Hafen. Sie haben in einer kurzen Übergangszeit beide als Kellnerin und als Kellner am Bollwerk bei der neuen Fähre im Birnbaum gearbeitet. Auch in einem Ausflugslokal in Caseburg an der Kaiserfahrt, wo ein UBootshafen mit einer langen Brücke über die alte Swine noch heute als Erinnerung erhalten ist. Wenn heute Urlauber von Kamminke über die Kaiserfahrt mit einem Schiff nach Swinemünde fahren, wird auch dort auf den ehemaligen Ort Caseburg hingewiesen. Nach ein paar Jahren konnten meine Eltern die Konditorei von meinem Großvater am Bollwerk 28 übernehmen. In dieser Zeit gab es keinen Tag, wo ich nicht gebetet hätte. Unsere Familie war nicht in ihrer Gesamtheit eine christliche Einheit. Es gab dort nicht das Tischgebet, so wie ich es dann in meiner Ehe durchgeführt habe. In so einem Geschäftsbetrieb mit Personal, wo auch zusammen Mittag und Abendessen stattfindet, kann ein Gebet nicht mit anders denkenden Menschen durchgeführt werden. Ferner erlebte ich schon hier, weil wir oben im fünften Stock unter dem Dach vorübergehend eingezogen waren, den Tod meines Großvaters. Es war und ist eine schlechte Erinnerung an meinen Großvater. Mein Großvater hatte durch einen Turnunfall einen Buckel und war mit einer jungen Frau nach dem Tod meiner Großmutter zum zweiten Mal verheiratet. Es gab deshalb auch bei meinem Vater nach dem Tod seiner Mutter schon damals einen seelischen Zusammenbruch. Aber meine zweite Großmutter heiratete gleich einen Mann Jacob. Er hatte ein Haus in Babelsberg und arbeitete in einer sehr guten Position bei der 113 Filmgesellschaft UFA in Berlin-Babelsberg. Sie kannten sich schon viele Jahre. Mein Vater hatte es aber schon gewusst und dieser Mann stellte die eine Bedingung, dass er nur meine Großmutter heiraten würde, wenn sie meinen Vater die Konditorei als Erbteil überlässt. Das Cafe war in diesem Haus im Erdgeschoß und eine große Wohnung über dem Cafe mit fünf Räumen, gehörte dazu. Dieses Haus steht noch heute am Bollwerk. Dass Haus zur Kirchenstraße wurde von einer Luftmiene getroffen. Meine Eltern konnten sofort nach dem Tod meines Großvaters das Cafe und die Wohnung übernehmen. Ich hatte danach guten Kontakt mit meinen neuen Großeltern. Dieser Mann hat später viel dazu beigetragen, dass mir dass Haus in Seebad-Ahlbeck zugesprochen wurde. Aber er verstarb gleich nach Kriegsende. Deshalb kam mein Glaube an diesen „Jesus Christus“ nicht durch die Hinführung seitens meiner Eltern. Obwohl meine Mutter durch die Erziehung ihrer Eltern, die eine tiefgläubige Familie in Ostpreußen waren bis beide starben. Mein Vater war dagegen nicht sichtbar gläubig, auch selbst bis zum hohen Alter nicht. Ich möchte hiermit etwas ganz Bestimmtes aussagen. Hier wird die biblische Aussage bestätigt, dass der Mensch vor Grundlegung der Welt von Gott-Vater und Sohn dazu berufen wurde oder auch wird, um zu einer bestimmten Gruppe von Erlösten für Gott zu gehören. Das waren meine Gedanken, als ich meinen Großvater im Hausflur vor der Treppe offen im Sarg liegen sah. Er hatte eine Binde über Kopf und Kinn. Noch heute, wo ich in diesen Moment alles zu Papier bringe, sehe ich es, als sei es gestern geschehen. Ich habe daraus meine Gedanken hier formuliert und wünsche, dass alle Leser diesen Tiefgang des Inhaltes verstehen werden. 114 Meine Mutter, die gläubig war, vielleicht durch die Erziehung, weil ihr Vater in der Kirche im Gemeindevorstand war. Die Oma, die noch weiter im Glauben war, weil sie später einer Gemeinschaft angehörte!. Beide Elternteile meiner Mutter haben auch für ihre drei Kinder gebetet. Darum hatte meine Großmutter auch an meinem Krankenbett für mich täglich gebetet. Sollte GOTT der Herr nicht ihr Gebet für mich erhört haben? Und nun zu meinem Vater. Ich glaube, er hat mich geliebt. Weil er mich gut behandelt hat, liebe ich ihn auch noch im Geist. Überall, auch wenn er gern sein Bier trank, konnte ich zu ihm kommen. War er nur lieb zu mir, weil er sich schuldig fühlte für mein Unglück? Nein, er hatte mir mein Leben erhalten durch sein schnelles Handeln, mir Milch in den Mund zu gießen. Er war für mich ein seelisch natürlicher Mensch, der einmal für seine Taten errettet wird. Wenn er einmal „Jesus“ gegenübersteht, dann kann er wohl sagen: „Ja DU bist GottesSohn!“ So sollten wir von der Bibel her alle Menschen in Liebe tragen und auch bewerten, weil wir vom Gottesplan her Seine Liebe einfach nicht begreifen wollen! Obwohl sie so einfach zu verstehen ist, wenn wir nur unser eigenes Erlebnis richtig bewerten, selbst wenn wir Fehler gemacht haben. Ich habe nun berichtet über Freundschaften, die mir religiös etwas bedeutet haben; aber ich möchte noch mal auf Albert Schwenn zurückkommen, weil er ein paar Häuser weiter am Bollwerk in Swinemünde wohnte und ich seine Eltern nach dem Krieg in Ahlbeck sehr oft besuchte. Sein Vater arbeitete bei der Gemeinde wie auch ich. Er bewohnte in der Lindenstraße, wo sich die Wirtschaftsabteilung befand, ein kleines Häuschen. Seine Aufgabe war, hier ein Pferdegespann mit Fuhrunternehmen zu betreuen. Seine Mutter war sehr 115 besorgt um den Sohn, weil die Gefangenen aus Russland nicht nach Hause kamen. Ich selber war auch sehr bedrückt darüber, dass mein Leben nach dem Krieg so wunderbar verlaufen ist. Ich hatte diese beiden Menschen sehr gerne und konnte so mit meinen Besuchen meine aufrichtige Teilnahme bekunden. Der Albert war ein ganz besonderer Junge, wir waren auch zusammen in einer Motorradgruppe, was uns tiefer verband. Sein Hobby waren die Bücher von Karl May und er lebte in seinen Trapper und Indianerglauben. Mit Mädels hatte er nicht viel im Sinn, es sei wenn wir Jungs in Gruppen versammelt waren. Es galt für ihn ein Spruch: Du bist ein Spinner! Das bezog sich aber nur freundschaftlich aufgrund seines lustigen Lebens, wenn er so ein Indianer- Gehabe von sich gab. Er kam aus der Gefangenschaft sehr spät nach Hause, was war das für eine Freude. Er lernte in Ahlbeck noch seine Frau kennen und setzte sich mit ihr zum Westen ab. Auch er sagte mir, dass er über sein Leben ein Buch schreiben wollte. Wir blieben dadurch in Kontakt. Er hatte in der Gefangenschaft viel gelernt, weil er guten Umgang mit hohen Offizieren hatte und dadurch sehr viel gelesen hat. Aber er kam nicht dazu ein Buch zu schreiben und nun wollte ich an unsere Freundschaft erinnern. Ich will hiermit aussagen, wie unser Gott doch jedem Menschen einen anderen Lebensweg zugedacht hat. Es ist schon lobenswert, einem guten Menschen die letzte Reverenz zu erweisen. Was hatte ich dagegen für ein schönes Leben. Das kleine Cafe lief gut und mein Vater schenkte mir alles, was meine Seele begehrte. Er schenkte mir ein Motorrad erst von DKW, dann eine schwere Vier-Taktmotor-Maschine. Dann ein wunderbares Fahrrad, wo ich beide Inseln befahren konnte. Es kann sich kaum ein Mensch vorstellen, was die beiden Inseln 116 landschaftlich vorzuweisen haben. Der herrliche Hafen mit immer wieder neuen Erlebnissen und die vielen Menschen die keine Einsamkeiten zulassen. Die Hilfe für den Vater in der Konditorei, das Eis herstellen, im Anfang mit alten Methoden, dann später eine vollautomatische Eismaschine. Ich machte dann nach Schulende für nicht ganz drei Jahre eine Elektrolehre mit vielseitigen Aufgabenbereichen. Swinemünde hatte eine eigene Stromerzeugung für Gleichstrom (Dreileitersystem). Ich begann selbstbewusster zu werden, war aber im Umgang mit Mädchen sehr schüchtern und zurückhaltend. Ich trug aber in mir eine ungeheure Sehnsucht, ganz besonders wenn ich sah, wie die Jungs mit den Mädels umgingen. Der Albert hatte noch einen Freund, Heinz Stolle, der mit ihm im selben Haus wohnte. Ein unbeherrschter Junge, solche Leute mochte ich nicht. Meine lieben Leser hier aus den Worten wollte ich sagen, warum ich diesen Albert in mein Leben einbeziehen musste. Mein Bruder Erwin, drei Jahre jünger als ich, war wieder ein ganz anderer Mensch. Man merkte schon an seiner Ausstrahlung ein etwas fein gebildetes und ruhiges Wesen. Ich versuchte schon an meinen Bruder, die Menschen zu erkennen und einzugruppieren. Er half auch nicht so gerne im Betrieb. Seine Freiheit lag immer draußen, er liebte den Hafen, das Wasser und konnte stundenlang im Wasser schwimmen. Er war ein guter Schüler, liebte schon früh die Mädels und wartete, dass er Soldat werden konnte. Er ist aber noch am Ende des Krieges gefallen. Auch ich hatte ein Hobby. Mein Vater kaufte mir ein besonderes Faltboot, bei dem ich die gesamte Leinenhaut mit Schiffslack bestrich, um eine bessere Stabilität zu bekommen. 117 Das Boot hatte einen Segelmast eingebaut und ein Kielbrett konnte ich bei Tiefgang ins Wasser senken. Alleine die Erhaltung des Bootes es zu erhalten, machte mich sehr stolz. Auch dort musste ich erst viel lernen, um mit dem Segel zurechtzukommen. Aber mein Ergeiz gab mir die Geduld für das Lernen und den Umgang mit dem Segel Ich hatte einen Bruno Kühn als Freund, der mit mir in einer Elektrofirma lernte. Er wollte mit mir zusammen in meinem Boot segeln. Es war Sonntag und wir hofften das bei starken Schiffsverkehr gut zu schaffen. Wir segelten durch den Hafen und wollten bis zur Mole und beim Wenden verstrickte er sich mit den Beinen in den Leinen. Das Boot kenterte und ich hatte zu tun, meinen Freund von den Leinen zu befreien. Er war dazu so unsicher im Schwimmen. Weil wir keine Schwimmwesten umgebunden hatten, wurde es nun für uns zu einer großen Gefahr. Es gab einfach keine andere Möglichkeit als nur zu beten: Lieber Herr lass uns hier nicht allein! Aber vom Zollturm hatte man uns schon vorher unter Beobachtung und wir brauchten gar nicht lange warten, da kam ein Zerstörer von der Marine und schleppte unser Boot an die Mole. Wir mussten auf den Steinen schön warten, bis wir wieder trocken waren. Sortierten unser Segeltuch und paddelten nach Hause. Ich habe dann auch nie wieder eine Person mitgenommen. Auch die Schwimmwesten wurden von mir immer benutzt. Ich habe in meinem Heft gleich auf der zweiten Seite eine Landkarte von Swinemünde und dem Hafen beigefügt. Ich möchte damit die vielen Wasserstraßen aufzeigen, damit jeder 118 einmal sehen kann, wie viel schöne Möglichkeiten es gibt, beide Inseln zu umfahren. Wenn man nur die vielen Wasserstraßen durchpaddelt, braucht man nicht unbedingt die Segel zu setzen. Aber die Schöpfung Gottes so kennenzulernen, bedeutet, bei IHM zu sein. Ich möchte hierzu einen Vergleich bringen. Wir waren mehrmals in Kanada bei Toronto dicht bei den Niagarafällen. Ich bin dann sehr oft alleine durch die Straßen gegangen und habe diese große Macht der Bauten und dann auch wieder die vielen Menschen um mich gehabt. Mir kamen dann die Tränen und ich konnte einfach mit dem Herrn reden. So tief spürt man den Druck auf der Seele. Es ist Freude oder Dankbarkeit, diese momentane Verbindung mit Gott teilen zu können. Wenn man solche Momente dann öfters erleben kann, sucht man sich auch diese Momente selber aus. Jetzt wollte ich erzählen, wie es möglich war, gleich nach 1945 nur bis 1946 mit einem Marineboot nach Ahlbeck zu kommen. Ich hatte mitgeteilt, dass wir als Deutsche noch viele Jahre nach dem Kriegsende, in Swinemünde nur bleiben konnten, weil wir als spezielle Handwerker von den Russen unbedingt gebraucht wurden. Dass die Polen nicht sofort Swinemünde erhielten, lag an der Festlegung der Siegermächte, dass die sie die Grenze hart westlich Swinemünde im Abkommen bestimmten, dass den Polen dieses Swinemünde zugesprochen wurde. Erst als die Russen ihre Anteilsgebiete für Swinemünde festgelegt hatten, konnte ein geregelter Grenzverkehr eingeführt werden. Wir als Deutsche wollten aber die Verbindung nach Ahlbeck behalten, weil viele Swinemünder Postkontakte über Ahlbeck eingerichtet hatten. Zum besseren Verständnis für alle Leser habe ich mich entschlossen, zwei Bilder von Swinemünde, einen Plan vom 119 Hafengelände aus dem Jahr 2000 und einen Hafenplan von 1944 beizufügen. Weiterhin eine Karte von der Insel Usedom nach der neuen Grenzverlegung 1950, wo dann Swinemünde nicht mehr berücksichtigt wurde. Aber als Vergleich zu der Zeit vor 1945 eine ältere Landkarte, wo man ganz klar die Eisenbahnlinie von Usedom über Swinemünde nach Peenemünde, Wolgast über Seebad Ahlbeck noch verzeichnet findet. Auch kann man sich die Teilung der Stadt zwischen Russen und Polen, wie ich schon berichtet habe, nun besser vorstellen. Auch ist der russische Marine-Bauhof am Stromausgang mit dem kleinen Hafen gut zu erkennen. Wir erkennen weiterhin, dass die Bauweise im Strandgebiet zur linken Seite hin fast ein abgeschlossenes Zentrum bildet. Rechts daneben ein weniger bebautes Gebiet, genau in dieser Mitte lag unser wunderbares Kurhaus, es wurde leider fast vernichtet durch den Bombenangriff. Die Russen nahmen sich sofort diesen linken Stadtteil und riegelten dieses Gelände ab durch einen hohen Drahtzaun. Hier konnte selbst die kommunistische Stadtverwaltung bei der Besetzung 1945 durch die Russen, nicht diesen Stadtteil betreten. Selbst als die Polen das zweite Mal Swinemünde besetzen wollten und dann auch die Verwaltung übernahmen, blieb den Russen dieser Stadtteil erhalten. Dazu die 3.MNA Kaserne mitten in der Stadt, das Wasserwerk, Hafenbau und Mitbestimmung zum Hafen. Ich erkläre diese Situation um verständlich zu machen, wie es möglich war, dass wir Ende 1945 in den Besitz dieser Marine Schlauchboote kamen. Hier im Strandgebiet gab es ein altes Marinelager, wo im großen Kellerraum die Boote gelagert waren. Sie lagerten ohne mit Luft gefüllt, übereinander gestapelt. Wir konnten feststellen, dass man sie wohl mit 120 Handgranaten vernichten wollte; aber als wir die Boote sortierten, fanden wir unten auf dem Boden, erstaunt viele Boote, die unbeschädigt waren. Wir brachten drei Boote in Sicherheit. Zu den Booten möchte ich sagen, dass diese aus sehr starkem Gummi verarbeitet waren und auch aus mehrerem Luftkammern bestanden. Sie hatten einen verstärkten Doppelboden mit stabilen Halterungen für die Riemen. Für den Boden gab es Holzroste und die Sitzbretter wurden in Gummifassungen gehalten. Das Heck hatte eine Vorrichtung für einen Motor. Die Halterungen für die Riemen waren wunderbar. Für uns war es als Erfahrene, sagen wir Seeleute, wie ein Geschenk vom Himmel. Für mich wurde es zu einem Auftrag mit den Booten was zu unternehmen. Solange die Russen die Macht über den Strand besaßen, hatten wir auch Narrenfreiheit bei ihnen. Sie waren auch umgänglicher als die Polen. Wenn ich noch heute zurückdenke, dass die Russen mich zum Essen eingeladen haben, sei es auf einem Kriegschiff oder später auf dem Wasserwerk, immer konnte ich zum Essen dabei sein. Ich war erstaunt, wie ärmlich und einfach ihre Kost war. Immer vorweg eine dünne Weißkohlbrühe und dann den Hirsebrei. Auf einem Zerstörer wurde ich mit Salzhering bedient. Ich kannte zu gut das Leben auf diesen Kriegsschiffen, deshalb wollte ich auch nicht als Soldat zur Marine eingezogen werden. Ich hatte durch meine Krankheit und meinen Beruf die Gelegenheit, zur motorisierten Einheit zu kommen. Aber ich wollte zum Thema Umgang mit Seeleuten noch etwas anderes schreiben, dass zu meiner Jugendzeit bei Hitler in Swinemünde Hafen jedes Jahr eine Schiffsbesichtigung stattfand. Der Hafen lag dann voller Kriegschiffe aller Arten. Vom U-Boot bis Schnellboote und Zerstörer. Die Auswahl war so groß, dass manche Besucher es mit der Auswahl schwer hatten, sich zu entscheiden. Wir Jungs gingen dann in die Mannschaftsräume, 121 um etwas zu ergattern. Die Esszeiten waren für uns am besten, weil es schon eine Zeit der Lebensmittelkarten war. Aber die Begegnungen mit den Russen auf einem Kriegsschiff nach dem Krieg in Swinemünde hinterließen für mich keine guten Erinnerungen. Es wiederholte sich für mich bei den Russen eine alte vergangene Zeit. Was aber wichtig war, wenn man als ehemalige Gegner aus dem Kriegen sich nun als Mensch wieder begegnete. Dass ich erkennen musste, dass Gott auf alles eine Antwort gibt. Was haben die derzeitigen Menschen am Kriegsende alles gesagt und gewollt. Nie wieder Krieg. Was hatte ich als Soldat Sorge, in russische Gefangenschaft zu kommen. Nur weil sie uns brauchten, waren wir wieder Freunde. Der kleine einfache Mensch will auch den Frieden; aber der Widerwirker schafft es immer wieder, das Böse im Menschen durch seine Handlanger zu fördern. Wir haben heute Januar 2004. Noch zwei Monate dann dauert mein Leben schon achtzig Jahre hier auf dieser Erde. Ich fühlte es in meiner Seele durch meinen Verstand, dass ich immer gedrängt wurde, durch den Geist, diesen Herrn und Gott, den ich aus meinem Leben kennen gelernt habe, einfach an alle Menschen weiterzugeben. Aus meinem Leben zu berichten, nicht um von mir zu schreiben, sondern etwas den Menschen mitzuteilen, was ich gelernt habe. Also soll mein Heft als Glaubensbekenntnis gewidmet sein. Die Schwierigkeiten liegen darin, alles richtig zu formulieren und vor allem verständlich zu schreiben. Wichtig ist auch, dass alle Freunde diese Schrift richtig bis zum Schluss lesen und dann im Gebet überdenken. Können sie es nicht annehmen, nun dann bleibt meine Erkenntnis bestehen als anerkannte Wahrheit von mir. Aber es soll doch keine Verwerfung anders 122 denkender Menschen bedeuten. Das liegt nicht im Willen meines HERRN und ist auch nicht mein Auftrag. Wenn aber Menschen unsicher sind und gleich zu anderen Menschen rennen, sollten diese sich nicht beeinflussen lassen. Dann sollten wir uns lieber aussprechen und in gegenseitiger Achtung auseinander gehen. Jeder Mensch sollte seiner Meinung sicher sein. Auch möchte ich über die All-Aussöhnung noch etwas sagen. Es ist sehr schlimm, wenn Gläubige diese Aussage aus dem Gotteswort nicht richtig verstehen. Vor allem nicht aus meinem Bericht verstanden haben. Unser Gott-Vater und Sohn wollen, dass das ALL wieder ausgesöhnt wird. Wenn sich nun Menschen über diese Aussage ärgern, dann bleibt diese Aussage vor Gott richtig. Wenn jemand diese Auslegung in ihrer Wirkung nicht verstehen oder begreifen will, so bleibt es eine Erkenntnissache, worum der Gläubige beten muss. Ich habe aber nicht in diesem Heft geschrieben, dass oder ob alle Menschen errettet werden. Auch, dass das WORT aber von drei Auferstehungen schreibt, ist letztlich die Wahrheit. Die letzte Aussage von mir geschrieben, dass nach der zweiten Auferstehung die letzte WELT auf dieser ERDE durch Feuer und Schwefel verbrennt. Ich sehe daraus, dass kein Mensch in einer ewigen Qual bleibt, weil Gott ein Gott der Liebe ist. Meine lieben Freunde, ich habe mir soviel Mühe gemacht, als einfacher Mensch den Gottesplan zu verkündigen. Ich habe sogar mein Leben dazu offenbart, weil ich immer den Herrn Jesus tief in meiner Seele trage, weil ER Mensch wurde für uns. Warum? Weil wir aus der Schrift erkennen, wie viel Mühe ER sich gab alleine zum jüdischen Volk zu sprechen. Es sollen uns doch nur Bespiele sein, um daraus zu erkennen, was 123 unsere beiden Götter uns für 6000 Jahre Menschsein zubereitet haben. Ich musste über diese beiden Themen schreiben, weil ich unverständlicher Weise immer wieder daraufhin angesprochen wurde. So wie ich schon über ein Thema AllAussöhnung berichtet habe. So auch darüber, dass Gläubige aus anders denkenden Gruppen unsere neue Verkündigung der ICHTHUS GRUPPE als eine zu große Verurteilung aller Gläubigen sehen. Sie meinen, wir würden alle Menschen verwerfen, die nun nicht auf die Wortteilung so konkret eingehen. Das ist nicht unser Wollen. Wir fühlen uns lediglich berufen, den Auftrag nach dem Wort vom Paulus und durch den heiligen Geist des Herrn Jesus es so allen Menschen zu sagen. Wir aus unserer Gruppe möchten als Beispiel ein AntwortSchreiben weitergeben, wo wir auch eine Antwort erhalten haben auf die gleiche Situation wie im oberen Absatz. Ich danke für den Brief vom 27.12.03. Ich wollte niemanden zu nahe treten, weder Dir noch Bruder Lamers. Wenn der Eindruck entstanden sein sollte, ich würde Euch den Heiligen Geist absprechen, so bedaure ich das. Denn es war definitiv nicht so gemeint (und - wenn ich es recht sehe - auch nicht so geschrieben). Gerade die gegenseitige Achtung, die Du zu Recht anmahnst und die ich aber in deinem Brief und Schrifttum vermisste, war es, die mich dazu führte, die besagten Zeilen zu schreiben. Denn mit der Aufforderung, den anderen mehr zu achten als sich selbst (Phl 2,3), rennt Ihr bei uns sehr offene Türen ein. Ich bin einerseits für eine saubere und gute inhaltliche und 124 zugleich auch intensive Diskussion jederzeit gern zu haben, möchte dabei aber gerade nicht darüber die Frage diskutieren, ob jemanden den Geist Gottes hat oder nicht. Das zu beurteilen steht mir nicht zu. Arche Studienzentrum gez. Studienleiter. Es soll unsere Stellung zu allen Gläubigen Menschen offenbaren. Unsere Aufgabe ist es, nur die „Wiederkunft Jesus“ in dieser letzten Weltzeit als Verkündigung immer wieder im Vordergrund zu stellen. Meine Aufgabe ist es, die politische Weltzeit im Januar 04 auch bei der christlichen Verkündigung mit zu berücksichtigen. Ich hatte dieser Tage erst darüber mit meinem Sohn Norbert gesprochen und nahm es als Hinweis von Gott so auf, auch hier in meinem Heft darüber zu schreiben, weil mein ganzes christliches Leben verbunden war mit gewerkschaftlicher und wirtschaftlicher Politik. Nur aus diesem Grund konnte ich mein weltliches Leben verbinden mit Gottes Wirken für alle Menschen. Deshalb konnte ich immer ein Verständnis im Gemeindevorstand für menschliches Verhalten, das auch unter den Christen immer wieder geschehen ist, aufbringen. Es gab da als Beispiel für mich sehr viele Kämpfe, wenn in den Familien der gläubigen Mitglieder die älteren Kinder nicht so ihr Leben weiterführten, wie die Eltern es wollten. Das heißt, wenn die Tochter schon ein uneheliches Kind bekommen sollte. Auch schon bei geringen Anlässen, dass die Eltern oder Kinder vor den Vorstand gestellt wurden, habe ich immer eingegriffen und das menschliche Leben getrennt vom Leben im Glauben. So sehe ich auch die Welt ohne den berufenen Christen. Weil 125 ja auch unser HERR dieser Welt ihren Lauf lässt. Es bedeutet für uns Menschen, diese Trennung von Gott zu erkennen. Unser Gespräch ging nun da hinaus, dass die älteren Menschen nun verpflichtet sind, in diese Weltpolitik einzugreifen, weil die jetzige Führung dieser Welt egoistisch und korrupt ist. Die jetzige Jugend und Nachfolger dieser Politiker schaffen es nicht, eine neue Zeit zu fördern. Es gibt auch keine gegenwärtige Partei mehr, die bei der nächsten Wahl gewählt werden könnte. Nur die älteren Menschen mit ihrem Leben aus der Vergangenheit, können eine Erneuerung schaffen. Es war für mich eine Frage an Gott den Herrn, soll ich mit achtzig Jahren noch zu den Grauen gehen? Sollte vielleicht mein kleines Heft zur Aufklärung beitragen, wie wir uns als Christen in dieser letzten Zeit verhalten sollen? Für mich steht die Antwort ganz fest, dass diese Weltsituation die Endzeit bedeutet. Der Zeitpunkt ist gegeben, nur unser geschriebenes Wort hier in diesem Heft weiterzugeben. Für die Welt brauchen wir Christen nichts mehr zutun. Die Welt als solches durch Zeitung und Fernsehen tut genug und das ist der Betrug vom Satan an alle Menschen heute. Ich hoffe, dass ich auch jetzt verstanden wurde. Die Zukunft liegt in der Hand des Herrn. Ich wollte jetzt im nachhinein über eine Zeit ca. 1960 schreiben, wo ich mit meiner Familie den drei Kindern schon oft in Urlaub fahren konnte. Zuerst viel mit der Bahn; aber später als wir uns ein Auto leisten konnten bis über Italien mit dem Schiff und Auto nach Tunesien. Vorher über Italien mit dem Schiff nach Jugoslawien und zurück. Ein andermal über Spanien per Schiff nach Marokko und zurück. Einmal nach Spanien über Madrid an die französische Küste nach Paris und zurück. Das erste Mal mit dem Wagen vom Norbert, dann mit meinem Fiat und einem Volkswagenbus über Rom nach Tunesien. Ich will versuchen mit ein paar Bildern über die 126 Menschen dort zu berichten. Auch über unser gutes Verhältnis mit den Kindern, dass wir als Eltern alles versucht haben unsere Kinder vorzubereiten für ihr zukünftiges Leben. Ich gebe allerdings zu, meine christliche Erkenntnis trug dazu bei, die Kinder im Glauben zu fördern für ihr späteres Leben. Es bedeutet, dass ich damals glaubte, auch im Sinne meiner Frau richtig zu handeln. Wir glaubten die Kinder in sehr großer Liebe für ihre Zukunft richtig eingewiesen zu haben. Aber in den späteren Jahren stellte ich dann fest, dass meine Frau vielleicht mit meiner strengen Erziehung der Kinder von ihrer Einstellung zum Leben nicht mit mir einverstanden war. Wir haben aber unsere Kinder bis heute geliebt und die Kinder haben nie einen Familienstreit durchlebt. Erst seit einigen Jahren höre ich in Familientreffen, dass vieles von meiner Seite nicht richtig verlief und wir tragen es im Gespräch in Liebe untereinander aus. Es macht mich noch heute traurig, wenn es verkehrt gewesen sein sollte. Deshalb habe ich mich entschlossen hier über mein Leben zu schreiben. Ich möchte deshalb zum Verständnis über unsere Lebenssituation berichten, ehe es dann später zur Vollendung unserer schönen Autoreisen kam. Unser Lebensanfang als Heimatvertriebene, politische Sowjetzonenflüchtlinge, an Leib und Leben gefährdet, hatten wir einen schweren Anfang vor uns. Die komplette Wohnung zu bekommen und auch einzurichten, ein Auto als eigen zu nennen, bedarf einer langen Zeit. Heute am 26. Januar 2004 erhielt ich eine Nachricht mit der Bitte, darüber zu schreiben, in welchen Körper wir bei dem „Herrn Jesus“ weiterleben werden. Wir wissen aus der Schrift, dass der Herr nach Seiner Auferstehung einen Zwischenkörper hatte, womit ER sich nach dem letzten Treffen mit den Jüngern 127 in einer Hütte auf dem Berg traf. ER konnte dort unsichtbar das Zimmer verlassen. Nachdem sahen die Jünger den Herrn gen Himmel fahren. Wir wissen, wenn der Herr zum Gericht auf den Oelberg kommt, dass wir und alle, die im Glauben schon gestorben sind, mit unserer Seele in einem geistigen Körper den Herrn auf dem halben Weg im Himmel begegnen. Dort werden wir auf keinen Fall einen organischen Körper besitzen. Wenn wir sichtbar in dieser Körperschaft der Welt gegenüber stehen, kann es möglich sein, dass wir vielleicht in einen Zwischenkörper gelangen, den Jesus nach Seiner Auferstehung hatte. Weil das Gericht sichtbar für alle Menschen stattfindet und der Herr Seine Gegner durch den Geist aus Seinem Munde vernichten wird. Die neue Welt, dann ohne Satan wird für Tausendjahre in einem fleischlich organischen Körper weiterleben. Wenn aber Christus mit Seiner Körperschaft auf dem Weg zu den himmlischen Mächten kommt, um dem Gott-Vater für eine Schaustellung zu dienen gegenüber der himmlischen Welt, werden unsere Seelen nicht mehr in einem organischen Körper leben. Unsere Seele wird ihre Vollendung finden in einem unterlegenen geistigen Körper. Der geistige Körper, eine Begrenzung, symbolisch ein Haus oder Wohnung für die Seele. Das Herz, die fleischlichen Organe dienten der irdischen Atmosphäre. Nur weil das Wort von Gott uns sagt, dass der Mensch nach Seinem Bilde gemacht wurde, zeigt uns an, dass diese geistige Form der Seelenbehausung dem menschlichen Körper gleicht. Wir kennen eine biblische Aussage von Gottes Person, dass die Erde der Schemel Seiner Füße ist. Was jetzt aber wichtig ist, dass wir wissen es beginnt nach diesem Gericht eine neue Zeit. Für ein Menschengeschlecht die geführt 128 werden von einem berufenen Volk, den Juden. Sie haben ihren Messias bekommen nach der Entrückung und der ersten Auferstehung. Sie leben für das tausendjährige Reich ohne Einfluss vom Satan als seelisch natürliche Menschen und werden aus der Natur für ihren organischen Körper Heilskraft und Nahrung finden. Ich glaube, dass der weltlichen Wissenschaft Grenzen gesetzt werden. Die Jünger sind dann im Fleisch auferstanden und werden dann noch mal ihren Messias der Welt verkünden. Sie werden ihr Reich verkünden mit der Botschaft vom Herrn. Die Menschen, die diesen Aufruf nicht hören, werden über das zweite Gericht kein Ewiges Leben erhalten. Ich glaube, dass wir diese Verkündigung allen Menschen in dieser letzten Zeit aus der Erkenntnis der Bibel so verkünden dürfen. Dass wir auch allen Wissenschaftlern und Forschern sagen können, wenn diese Begrenzungen von Gott eingehalten werden, könnten sie vielleicht ein Gericht überstehen. Ich habe mein ganzes Leben viel über unsere menschliche Zukunft nachgedacht und wollte Euch darüber erzählen. Es kann durchaus möglich sein, dass die Erscheinung des Herrn mit uns eine Erweiterung und Folge Seines HimmelfahrtKörpers sein wird. Deshalb bin ich in meinem Heft „Unsere Auserwählung in Christo“ auf dieses Thema ganz besonders eingegangen, dass auch die SEELE der Grundstock unserer Errettung ist. Ich möchte hiermit allen meinen lieben Mitstreitern in dieser Erkenntnis danken. Besonders den Freunden aus Holland und wünsche ganz besonders meiner Familie und Geliebten aus meinem Freundeskreis den Geist des Herrn. Ich habe nun viel überlegen müssen und habe auch mit dem Norbert ein gutes Gespräch gehabt. Er ist der Älteste und war 1966 schon 17 Jahre alt. Seine beiden Schwestern folgten mit 129 neun und sechs Jahren. Unsere erste Reise war aber schon 1965 nach Aschau direkt in der Bucht von Eckernförde in der Ostsee. Wir fuhren mit der Bahn und viel Gepäck nach Eckernförde und wurden von einem Traktor mit Anhänger abgeholt. Der Vermieter war ein Landwirt und bewohnte ein schlossartiges Haus was sehr ansprach. Aber unsere Fahrt ging weiter am Strand entlang bis zum Wasser runter und dort stand ein kleines Fischerhaus. Zwei kleine Zimmer, der Vorraum als Küche. Wir alle waren nach dieser anstrengenden Reise sehr ermüdet und ich sagte den Kindern, wir fahren wieder nach Hause. Der erste Eindruck war für mich so schockierend, weil ich mit so einer Unterkunft nicht gerechnet habe. Es war kein Strom und kein Wasser im Haus. Die vier Betten waren ganz alte Eisengestelle mit brauchbaren Matratzen. Das Wasser wurde in Kanistern gebracht und etwas weiter war ein Campingplatz. Der Besitzer war unser Vermieter und wir konnten dort die Waschräume und Toiletten benutzen. Auch einen Lebensmittelladen mit einem Cafe fanden wir am nächsten Tag vor. Wir hatten schon ein paar Tage später eine nette Familie kennen gelernt. Sie nahmen uns mit ihrem Auto zum einkaufen in den nächsten Ort mit. Wir blieben nun doch dort und genossen die Ruhe, den Strand und die Einfachheit damit zu leben. Wir konnten unsere Wäsche und Kleider, zum Teil ungebraucht, wieder mit nach Hause nehmen. Mit der Reinigung der Unterkunft gab es keine Probleme. Der Fußboden war sowieso immer mit Strandsand belegt. Wir lernten hier unser erstes Campingleben für die spätere Zukunft kennen. Ein Jahr später fuhren wir wieder mit der Bahn nach Großenbrode bei Heiligenhafen und hatten ein Apartment bei einem Fischer. Dieser Ort liegt vor der Fehmarnbrücke in der 130 Lübecker Bucht. Für mich war es immer wieder ein Stück Heimat und ich fand hier einen Fischerei- und Jachthafen vor. Der Norbert hatte einen Schulfreund mitgebracht und konnte sich mit ihm zum Teil alleine bewegen. Es war von der Ordnung und Sauberkeit ein bequemer Urlaub, auch für uns mit den Kindern. Landschaftlich ist es eine wunderbare Urlaubsgegend und bietet viele Möglichkeiten zum Zeitvertreib. Aber wir suchten uns eine gute Unterkunft für das nächste Jahr in Heiligenhafen bei einer Familie in Stadtmitte. Hier erlebten die Kinder dann einen richtigen Badeurlaub, weil sie jeden Tag mit dem Boot über den Hafen zum Strand fahren konnten. Vor Heiligenhafen ist eine schmale Landzunge gelagert. Diese bildet den eigentlichen Dünenstrand. Dieses erinnerte mich immer an den Strand von Swinemünde und Ahlbeck. So lebten wir in Erinnerungen an unsere Jugendzeit, die Heimat. Ich wollte auch hiermit die Erinnerung in meinen Kindern wach werden lassen, dass sie Eltern hatten, von denen sie geliebt wurden und die sich sorgten um ihr späteres Leben. Aber ich glaube, dass Menschen durch ihren Glauben an Gott, eine Verpflichtung in sich spüren so zu handeln. Erst ab 1972 schaffte ich es, mir einen Fiat anzuschaffen. Mein Glaube und die Einstellung ließen es nicht zu, etwas auf Raten zu kaufen. Ich hatte den Führerschein zwei und es bedrückte mich schon lange, kein Auto zu besitzen. Der Norbert machte 1971 seine Gesellenprüfung, kaufte sich ein Fiat gebraucht und fuhr mit einem Freund noch am selben Tag nach Marokko. Wir die ganze Familie mit Auto und Zeltausrüstung fuhren 1972 dann über Spanien die Küste entlang über Valencia, Almeria, Malaga, Algeciras mit dem Schiff nach Tanger und begannen eine Rundfahrt in Marokko. Ich will versuchen erstmal die Orte aufzuzeigen und wir haben noch sehr viele Bilder die ich beifügen kann. Wichtig für mich war es, Menschen und das 131 Land kennen zulernen. Ich bin auch dem Norbert gefolgt und die Kinder hatten große Freude und munterten mich auf. Meine Frau war nicht dagegen und die Kinder hatten schon ein gutes Alter. Wir als Eltern, der Norbert mit seinem Fiat und die beiden Mädels waren fünf Personen und bereit für den Urlaub. In Marokko trafen wir einen Freund vom Norbert der mit dem Flugzeug wie vereinbart, dort eintraf. Von Tanger fuhren wir die Küste am Atlantischen-Ozean entlang bis Rabat. Wir haben immer in Städten mit guten Campingplätzen halt gemacht und uns nach sehenswerten Objekten oder Landschaften umgesehen. Was uns sehr interessierte, waren Menschen und ihre Kultur. Für mich war es sehr wichtig, ihre Glaubensrichtung zu erforschen. Wir fuhren weiter über Meknes und Fes um inm Landesinneren mitten durch Marokko zum Süden zu kommen nach Beni-Mellal. Ein hochgelegenes Land mit einem großen Stausee, vor gelagert von einem Gebirge. Die Campingplätze waren zum Teil herrschaftliche Häuser und bewacht von Soldaten. Nach ein paar Tagen fuhren wieder zur Küste nach Casablanca und El-Jadida von dort besuchten wir die wunderbare Stadt Marrakesch. Wir machten hier eine große Pause und nahmen in uns die Herrlichkeiten mit Verstand auf. Es wäre ein langer Bericht, wenn ich die vielen Eindrücke und Erlebnisse hier wiedergeben sollte. Es haben schon soviel Menschen Bücher über diese Länder geschrieben, das sollte nicht mein Ziel sein, sondern wie ich aus meinem Leben zum Glauben an Jesus gekommen bin. Unser nächstes Ziel war Agadir am Ozean. Wir mussten zur Küste über Essaouira, einer Hafenstadt mit alten Stadtmauern aber keinen guten Strand, weil es dort überwiegend stürmisches Wetter gibt. Erst in Agadir, eine hochgelegene 132 Stadt mit einer tiefen Bucht vom Ozean geschützt. Zum Baden für die Kinder durch flachen Wasserspiegel sehr geeignet. Aber man musste über viele Stufen hinuntergehen. Die Stadt ist bekannt für starke Erdbeben und wurde durch eine neue Betonstadt ersetzt. Aber die Bauherren haben keine Kanalisation berücksichtigt und so laufen die Abläufe zum Teil offen und auch bedeckt durch die Stadt. Wir haben das sofort wahrgenommen und uns gefiel die Stadt deshalb nicht. Unser nächstes Ziel war der Süden zur Sahara Wüste nach TanTan. Neben dieser Stadt lag ein großer Fischereihafen ElQuatia in den Hafen mündete ein Fluss und wir konnten viele Angler dort beobachten, weil die Flussfische hier von den Ozeanfischen vernascht wurden. So hatten wir alle unsere Beschäftigung und konnten uns daran erfreuen. Vor allem war es die letzte sichere Straße vor der Wüste. Man merkte hier schon an den verschiedenen Sanddünen, dass der Sandsturm seine Auswirkungen zeigte. Marokko führte zu dieser Zeit einen Wüstenkrieg gegen Mauretanien und beschädigte Kriegsfahrzeuge kamen uns schon entgegen. Es gab hier wunderbare Badestrände mit Campingplätzen und am Wasser heller Wüstensand. Ich werde eine Landkarte von Marokko und Tunesien sowie ein paar Bilder zur Ansicht im Anhang beifügen. Da Marokko selbst durch ein langes Gebirge vom Süden bis zum Norden von der Wüste getrennt wird, nahmen wir unsere Rückfahrt auf Landstraßen unterhalb des Gebirges durch Wüstenorte nach Fes fort. Um den Weg nachzugehen, gebe ich der Reihe nach die Orte an: Tafraoute, Taliouine, QuarzazateTinerhir, Errachidia, Midelt Sefrou und FES. Alles Wüstenorte. Unser erster Halt war in Quarzazate, eine größere Wüstenstadt von vier Straßenrichtungen durchzogen von 133 Marrakesch über diese Stadt bis weit in die Wüste führend nach M`Hamid. Immer an einem Fluss neben her, den QuedDräa, er endet in einem Stausee von Quarzazate und liefert ein gutes Trinkwasser. Die andere Durchfahrt nutzten wir nach Errachidia, auch sie hat einen Stausee und ist eine Stadt für Wüstenmenschen. Ihre Straße in die Wüste ist nicht soweit wie von Quarzazate bis M`Hamid. Wir hatten überall die Gelegenheit zu Campen. Aber unsere Reise war noch lange nicht zu Ende, obwohl wir über FES die Hafenstadt AlHoceima am Mittelmeer erreichen wollten. Die Stadt liegt an einer steil abfallenden Bucht mit schwarzem Sandstrand. Ein Nationalpark für Robben und Delphinarten wurde hier eingerichtet. Vorgelagert im Mittelmeer sind zwei spanische Inseln, Alcacala und Penon de Velez. Wir fuhren die kurze Straße wieder zurück über Ketama und Chefchaouen nach Tetouan. Chefchaouen liegt im Rifgebirge und trägt deshalb den Namen Brunnenstadt, weil es durch die an den Berghängen entspringenden Quellen über sehr viel Wasser verfügt. Wir erkennen daraus wie wichtig das Wasser in Afrika ist und was es den Menschen bedeutet. Durch die ständigen Temperaturen, ist das Wasser für die Menschen wichtiger als Brot. Ferner mussten wir nach dieser Rundreise erkennen, dass Afrika geschichtlich ein hoch interessantes Land ist. Ich möchte deshalb an die Berber erinnern, ein Volk das im Glaubenskrieg stand und nur durch die Flucht bis ans Salzmeer sich hier in dem Sandsteingebirge retten konnte. Wir haben gesehen wie sie ihre Wohnungen in den Berg hinein ausgehauen haben. Wir durften Ihre Wohnungen besichtigen und waren auch eingeladen zum Tee. Ihre Räume waren ausgelegt mit guten selbst hergestellten Teppichen, die sie auch aus ihrer Heimarbeit in den Städten verkauften. Wir waren auf dem Berg bis zur Spitze und sie zeigten uns Kammern, die sie 134 als Lagerräume benutzten. Sogar Lebensmittel, die hier zur Erhaltung und Kühlung gelagert waren. Ich schreibe es aus den Erlebnissen die hinter uns lagen, weil ich eigentlich nur unseren Reiseweg erklären wollte. Ich komme nun zur vorletzten Stadt Tetouan. Sie liegt oberhalb auf einem Gebirge und der Häfen Media und Cabo Nero und wurden errichtet von dem Volk Meriniden. Es war früher ein Unterschlupf für die Piraten. Die Stadt mit Hafenanlagen wurde um 1399 von den Spaniern zerstört. Die Stadt wurde wieder aufgebaut und wurde 1997 berühmt durch die weißen Häuser mit ihren Mauerbögen und engen Gassen sowie Moscheen, Wallfahrtsstätte und Heiligengrab. Wir nahmen auch hier Abschied und fuhren 60 Kilometer nach Tanger, eine Hafenstadt mit Flughafen. Eine Stadt zum Teil an einer Steilküste, zum Hafen die Straßen abfallend und die Häuser wie Schwalbennester angebaut. Wir verbrachten auf einen Campingplatz, der stufenweise angebaut war, ein paar Tage. Ich hatte große Sorge, weil meine Frau durchaus einen größeren Teppich kaufen wollte. Aber unser Personenwagen vom Norbert war so beladen und wir hatten schon eine Gepäckhalterung auf dem Wagendach montiert. Wir kauften dann einen Teppich von 1,60X 80 cm, er lebt noch heute. Ich hatte immer Sorge, dass wir nicht mit dem Geld ausreichten, aber zu Hause stellten wir fest, dass noch viel Geld übrig geblieben. Nach Tagen schifften wir in Tanger nach Algeciras in Spanien ein. Ich möchte hiermit ein Überblick geben, in welchen Ländern wir unsere jährlichen Urlaubsreisen mit dem Auto durchführten. Anschließend für das nächste Jahr kaufte ich einen gebrauchten VW Bus und wir fuhren mit sechs Personen, die beiden Mädels, Norbert mit einem Freund und wir als Eltern nach Tunesien. Eine Fahrt vor und eine Fahrt nach der 135 Wiedervereinigung Deutschlands nach Jugoslavien. Zwei Rundfahrten durch Spanien über Frankreich. Dann mit Norberts Auto noch mal nach Tunesien und dem Bus nach Marokko. Die Bilder, die im Heft beigelegt wurden, von Tunesien, stammen aus der zweiten Autofahrt mit meiner Frau, Norbert und mir. Zwischen diesen Jahren waren wir zweimal in Kanada bei Toronto und ein Stück in Amerika. Ich habe deshalb in meinem Heft Landkarten von Swinemünde, der Insel Usedom und ein zwei Bilder von Swinemünde in schwarz weiß beigefügt. Für beide Fahrten nach Marokko und zwei Fahrten nach Tunesien habe ich eine Landkarte in schwarz mit unserem Reiseweg beigelegt. Ich habe alles in farbig liegen, falls das Heft veröffentlicht werden kann. Beim farbigen Abdruck kann man die zwei jeweiligen Fahrten in gelb und rosa, besser erkennen. Ich weiß noch nicht, ob ich die Karte von den beiden Rundfahrten in Spanien, ebenfalls für dieses Heft kopieren soll? Nachdem ich für die erste Tunesienreise einen VW Bus gebraucht gekauft habe und ich mit diesem Bus einem Unfall vor Rom hatte, war der Bus so stark beschädigt, dass Norbert für die späteren Jahre einen Fiatbus kaufte. Von dem Unfallbus und Norberts Bus werde ich am Anhang ein paar Bilder ebenfalls beilegen. Und nun möchte ich darüber schreiben, warum meine Lebenserfahrung mich zu Christus geführt hat. Ich konnte in Tunesien und Marokko erkennen, dass über die christliche Lehre von 2000 Jahren hinaus, eine göttliche Geschichtszeit über Afrika von 4000 Jahren über diese Welt ging. Es hat 136 schon immer religiöse Kriege in Afrika gegeben und ich habe sie deshalb auch in meinen Berichten zum Ausdruck gegeben. Was mir früher gar nicht so bewusst wurde; immer hat man von Göttern gesprochen, was die Kirchen noch nicht mal in ihren Wortverkündigungen kundtun. So hatte schon damals unser Gott zu den damaligen Menschen gesprochen. Damals sagten sie Allah und Mohamed war ein ähnlicher Prophet, aber kein Gottes-Sohn! Wie ich das Leben unter den Berbern kennen lernte, wusste ich, dass es gute, friedliebende, zufriedene und arme Menschen sind. Wir sehen auch aus diesem Werdegang, wie groß Gottes Liebe, Gnade und Geduld zu den Menschen ist. Es ist wirklich ein langer Erziehungsweg den unser Gott für uns bereitet hat. Die letzten werden die Ersten sein! Hier finden wir für alle früheren Aussagen die Erklärung. Mir half das Erlebte in vielen offenen Fragen, den Gottesplan besser zu verstehen. Es rettet uns von vorzeitigen Verurteilungen anders denkender Menschen. Ich möchte deshalb nur noch über die erste Busfahrt nach Tunesien mit Norbert und seinen Freund Jochen, Gabriele und Marion sowie meiner Frau und mir schreiben. Über unsere Rückfahrt von Marokko über Spanien nach Hause, habe ich nicht geschrieben, weil sich die Rückfahrt von Algeciras über Spanien noch mal wiederholt. Unsere Abfahrt nach Tunesien beginnt von Bochum über Frankfurt, Zürich, Milano, Bologna und durch ganz Italien über Rom. Dann die Autobahn E45 über Napoli nach Messina auf Sicilien. Um auf die Insel Sicilien zu kommen, bedarf es einer kurzen Überfahrt mit einer Autofähre. Wir fuhren dann über Palermo zum Hafen nach Trapani. Von hier konnten wir dann mit einer großen Autofähre über das Mittelländische Meer nach 137 Tunis in Tunesien überschiffen. Ich habe jetzt den Wunsch eines guten Freundes erfüllt und damit den Reiseweg von Bochum bis zur Schiffsüberfahrt genau aufgezeigt, vielleicht will auch jemand diesen Reiseweg nachfolgen. Ich möchte nun über eine Begebenheit berichten die mir persönlich bei Rimini passiert ist. Wir hatten nach Ravenna am Adriatischen Meer einen Abstecher gemacht und ich fuhr auf einer Fernstraße, die autobahnähnlich ausgebaut war nach Rimini. Kurz vor dem Ort war zur linken Seite eine große Tankstelle. Ich überholte noch weit vor dieser Tankstelle einen Tankwagen mit Anhänger, wir waren soweit vorne, dass wir den Fahrer sehen konnten; aber er behauptete nachher, uns nicht gesehen zu haben. Er schlug deshalb sein Tankfahrzeug links über die zweite Straßenspur ein und wollte an der Tankstelle über die Gegenspur fahren um Benzin abliefern. Ich konnte nur noch vor ihm, über die Gegenfahrbahn auf die Tankstelle fahren und sofort rechts einschlagen und an der Einfahrt für die Gegenfahrbahn, die Tankstelle über die linke Gegenspur wieder verlassen. Nach einem Gespräch mit meiner Tochter Marion heute, am 3.02.04 möchte ich zu diesem Unfall noch eine Erklärung abgeben. Die Tankstelle war weit zurück von der Straße angelegt. Der VW Bus hatte die Schiebetür hinter den Beifahrersitz und die Stoßstange vom Tanklastzug, hatte noch den hinteren Teil meines Busses beschädigen können. Meine Mitfahrer konnten somit nachher diese Tür, nicht öffnen. Da ich einen weiten Bogen nach rechts fahren musste, berührte ich mit meinem Seitenspiegel ein Blechschild das am Kasseneingang der Tankstelle stand. Der Seitenspiegel zerschmetterte. Unser Glück war, dass uns „der Herr“ in Seiner Führung bewahrte, indem beide Fahrspuren zu dieser Zeit nicht 138 befahren wurden. Ferner wurde durch die Geschwindigkeit und der scharfen Kurven der Wagen vor einem Kippen bewahrt. Erst als ich den Wagen auf der Fahrstraße hatte, konnte ich den Wagen zum Halten bringen. Beschädigt wurde die rechte Schiebetür vom Bus. Wir mussten deshalb Rimini anfahren und die Polizei schickte uns Autoschlosser für eine notdürftige Reparatur. Der Norbert war wunderbar, als Beifahrer hat er nichts getan, wogegen die Anneliese schrie und mir ins Steuerrad greifen wollte. Es soll keine üble Rede sein; aber ich möchte jeden Beifahrer oder Mitfahrer sagen, in solchen Situationen kann man nur Stoss-Gebete verrichten und die Nerven behalten. Wir haben noch Stunden mit dem Fahrer und der Polizei dort in der Tankstelle gesessen. Es war ganz klar, dass der Fahrer vom Tankwagen nicht die rechte Spur nach links verlassen durfte, ehe er sich bewusst wurde, dass die linke Spur frei ist. Aber der Mann war nachher selber so schockiert, dass er eine lange Pause machen musste. Für mich fuhr dann Norbert die nächste Streckenzeit. Was ich als Fügung Gottes sah, war, dass ich die Kurve vor dem Tankwagen nach rechts geschafft habe, sonst wäre ich in das Gebäude gefahren. Andernfalls wäre der Tankzug explodiert und kein Mensch hätte dieses Unglück überstanden. Für uns gab es ein Problem, ob unsere Reise weitergehen sollte. Aber alle sagten trotz des Schadens, es geht weiter! Wir fuhren nach Rom, machten auf einem Campingplatz Pause weil uns die Polizei eine Anschrift vom deutschen Konsulat und einen Rechtsanwalt gegeben hatte. Ich möchte nur noch mitteilen, dass ich später eine Geld Entschädigung bekam, die höher war, als mich der Wagen gekostet hatte. Ich werde ein paar Bilder vom Wagen nach dem Unfall, am Anhang beifügen. 139 Wir kamen in Tunis an und mussten uns entscheiden ob wir nach Tabarka zum Übergang nach Algerien zuerst wollten, weil wir unsere Rückfahrt über Algerien geplant hatten. Aber wir entschieden uns, gleich unsere Küstenfahrt über Mahdia und El-Djem, durch zu führen. Uns bewegte das gewaltige Bauwerk, das römische Amphitheater aus dem 3. Jahrhundert in der damaligen Stadt Thiysdrus inmitten einer fruchtbaren Agrarlandschaft. In Sfax überlegten wir uns zur Insel Kerkennah überschiffen zu lassen. Wir taten es nicht und erfüllten uns den Wunsch bei der zweiten Reise nach Tunesien mit Norbert und meiner Frau. Nach einer kleinen Pause wie immer, führte uns die Fahrt über Gabes nach Medenini. Hier wurde unser Wunsch und Sehnsucht erfüllt, die Insel Djerba zu besichtigen. Wir sahen hier die künstlich aufgeschwemmte Straße von dem damaligen französischen Kayser Napoleon, diese Insel wurde zu seiner Lieblingsinsel. Wir konnten es nur nach einen längeren Aufenthalt in einer Apartmentwohnung bestätigen. Eine Insel nur aus weißem Strandsand und mit Palmen und Grünland bestückt. Gepflegte Straßen und alles zugänglich für Autoverkehr. Zurück, in Medini angekommen, begann eine lange Fahrt über die Straße an der Wüstengrenze entlang, über Gebirge und Engpässe die uns sehr viel Ängstlichkeit einflösste. Ich habe versucht an den Bildern Verständnis zu erwecken und trotzdem war für uns das Hotel in Douz am Wüstenanfang eines der schönsten Erlebnisse. Hier am Ende einer ehemaligen Welt, wo vielleicht einmal ein großes Meer war, voller Salzgehalt und nun ausgetrocknet, ein Salzmeer geworden ist. So kann ich mir Gottes Wirken vorstellen, dass hier einmal Gericht stattgefunden hat. Wo hier eine Quelle ist mit kochendem Wasser, hier wurde das Hotel gebaut mit einem großen Bad, wo das Wasser mit kaltem Wasser geregelt wird. Wo auch 140 dieses Wasser weitergeleitet wird um Oasen zu bewässern. Wir machten Kurzfahrten von hier über Kebili nach Tozeur, aber fuhren diese Straße über das Salzmeer nur bis zur Hälfte. Ich habe ein paar Bilder von hier beigefügt, auch vom Gebirge Dahnar wo sich die Berber angesiedelt haben. Es wahr schon ein großes Erlebnis was ich gar nicht alles so wiedergeben kann. Ich weiß auch nicht, wie es bei meinen Kindern heute so nachvollzogen werden kann. Ich kann heute nur schreiben, dass diese Erlebnisse viel dazu beigetragen haben, Gottesmacht richtig zu erkennen. Vor allem nicht so mit Zeitrechnungen umzugehen, wie es unsere Forscher heute immer wieder praktizieren. 6000 Jahre Bibelzeit ist schon eine gewaltig lange Zeit. Von Douz fuhren wir dann über Kebilli nach Cafsa und Kasserine wo wir eine Pause machten. Fuhren dann nach Kairouan man nennt sie dort die „Heilige Stadt“, denn sie ist das geistig religiöse Zentrum des Landes. Man könnte eigentlich von Heiligkeit nicht sprechen, wenn man ganz offiziell sieht, dass bei dem Massenandrang von Menschen, soviel geklaut wird. Ich hatte bei einer Autofahrt beobachten können wie ein Autofahrer tankte und ein Junge diesem Mann die Geldbörse aus der hinteren Hosentasche zog. Was sollte ich machen, an der Autoeinfahrt war ich vorbei. Es ist eine alte arabische Stadt umgeben von hohen Mauern in steppenartigem, trockenem Gebiet. Wie ich dort hörte, gegründet im 7. Jahrhundert. Ich habe noch heute eine kleine Werbeschrift für Deutsche, die ich übertragen möchte: Arabische Reiterheere waren an wüstenhafte Umgebungen und spartanische Lebensweise gewöhnt. Hier errichteten sie ihre Hauptstadt und von hier aus verbreiteten die Streitkräfte Allahs ihren islamischen Glauben. Geblieben ist eine sehr ursprüngliche arabische Altsstadt mit engen Gassen, Moscheen und Minaretten, Koranschulen und stattlichen Bürgerhäusern 141 umgeben von noch alten Stadtmauern. Ich hoffe, wir erkennen hier, wie wichtig es mir wurde durch unsere Reise den moslemischen Glauben vom Grundstock her, zu lernen diesen Glauben zu erkennen und zu begreifen. Wie gefährlich diese Glaubensrichtung für uns Christen ist. So wie schon Abraham aus dieser Religion von seinem damaligen Gott aus diesem Land hinaus gewiesen wurde, so haben wir nun das Evangelium vom Paulus. Daran müssen wir auch glauben, dass Gott durch Seinen Sohn eine Zeit der Gnade über Seinen Jünger Paulus an uns verkündet. Mir viel es wie Schuppen von den Augen, hier leben Menschen, die an Allah glauben, wie auch Abraham glaubte an den selben Gott; aber Kämpfen und Kriege führen gegen Menschen, die nicht ihren Glauben annehmen. Wir fuhren nach diesem wunderbaren Aufenthalt weiter über Makthar, Dougga, Testeur und Mejez El Bab nach Tunis. Auch hier konnten wir direkt am Hafen unser Zelt aufschlagen, die Kinder und meine Frau schliefen im Bus weil viele Ratten des Nachts rumliefen. Wir als Männer legten uns im Schlafsack auf eine breite Kaymauer. Wir mussten beweglich bleiben, um in Tabarka eine Einreise über Algerien zu bekommen. Unser Rückweg war geplant über Tanga mit dem Schiff nach Spanien zu kommen. Aber nach zwei Tagen Wartezeit gaben sie uns keinen Pass, wir mussten mit der Autofähre von Tunis nach Trapani auf Sicilien überschiffen. Über Palermo, Messina, Consenza und Taranto machten wir in Bari, einer großen Hafenstadt an der Adria-Küste, Rast. Ich musste meinen Mädels viel versprechen, damit sie einverstanden waren mit der Schiffsfähre nach BAR in 142 Jugoslavien rüberzuschiffen. Wir fuhren über Dubrovnik, Split, Rijeka und Triest nach Deutschland. Mit der Autofähre hatten meine Kinder nicht so gute Erfahrung gemacht, weil eine Fahrt übers Mittelmeer nicht ohne schaukeln durchstanden werden musste. Aber trotzdem konnten wir später mit einer Tochter, meiner Frau, dem Norbert und seiner Frau die schon schwanger war, sowie mir, mit Norberts Fiatbus noch einmal nach Marokko fahren. Ich habe deshalb auf dieser Autokarte zwei Wege eingetragen. Nachdem die Kinder schon selbstständig waren, sind meine Frau, der Norbert und ich noch mal mit Norberts Fiat im Oktober zum zweiten Mal nach Tunesien gefahren. Auch hier habe ich auf der beiliegenden Karte in gelb die zweite Fahrt aufgezeichnet. In den schwarzweiß Fotokopien ist es schlecht zu erkennen. Über unsere Reisen durch Spanien und Jugoslavien will ich nicht mehr berichten. Auch über zwei Flüge nach Kanada zu meinem Bruder und die Rundreisen mit dem Auto durch das große Land. Ich hoffe, dass dieser kleine Lebensbericht manchem Leser etwas zu sagen hat. Mir ging es hauptsächlich darum, aus diesem Lebensweg unseren Herrn und Retter aller Menschen, zu erkennen. Meine lieben Freunde, wer solange eine Lust oder Freude verspürt hat, meinen Lebenslauf in so einer großen Fülle aufnehmen konnte, den möchte ich hiermit als meinen Freund benennen. Heute am 8.02.04 will ich deshalb noch manches schreiben oder sagen, weil ich sonst meine Gedanken nicht zur Vollendung bringen kann. Jeder Tag heute in dieser letzten Zeit durch die vielseitige Kommunikation bringt uns immer wieder neue Antworten und auch Bestätigungen für die Richtigkeit unserer aufgeführten Wortverkündigung. Ich wollte deshalb gerade in meinem kleinen Heft zeigen oder beweisen, dass wir aus unserem Leben nicht nur Gott, sondern diesen Jesus als den 143 Sohn von Gott erkennen sollen. Ich habe gerade deshalb durch die Reisen der Länder nicht nur in Europa, sondern bis zum Balkan oder Nord Afrika hinaus. Auch selbst der Hitlerkrieg gab mir die Gelegenheit, Mittel- und Südrussland bis zur Krim und über die Ukraine hinüber nach Rumänien die Länder kennen zulernen. Und gerade diese Tage sah ich von der Zeit der deutschen Gefangenen in Sibirien und das Leben der Menschen in diesen verlassenen sibirischen Wäldern. Auch dass das große Russland noch immer nicht das Land für die Menschen in Tschechinien frei gibt. Ich sah ein Schiff von Jugoslawien bestückt mit über 1000 Juden, die nach Jerusalem wollten und wahrscheinlich von einem russischem U Boot versenkt wurden. Sollten sich diese Verfolgungen von Menschen immer wiederholen? Ich sah die Wüste Sahara mit ihren Randgebieten und den beginnenden Vorgebirgen bis hin zu Ägypten, Libyen, Tunesien, Algerien und Marokko im Fernsehen gestern. Wir haben gehört durch das Fernsehen und Zeitungen, Entführungen von Deutschen und anderen Ausländern. Menschen, die in diesen Ländern Urlaub machten und die Länder die zu Nord-Afrika gehören. Alles Gebiete die wir vor Jahren an den Berghängen durchfahren haben, immer über Gebirge und aufgeworfenen Sand aus der Sahara. Es war für mich eine Zurückführung zu dem, wie wir es erlebt hatten in unseren Urlauben. Als ob sich die Zeit zurückdrehte, in die Hitlerzeiten, nicht nur in Deutschland. Sondern nun auch Europa. Diese taten es, wie im Fernsehen gezeigt nicht anders. Auch wenn wir selbst in der Wüste viele Oasen vorfinden, wo nur eine Wasserquelle zu finden war, dort blühte alles und die Menschen konnten dreimal im Jahr ernten. Das alles haben wir erlebt und fragten uns immer wieder, was war wohl einmal das große Afrika. Kein Mensch kann hier ermessen, was vor 6ooo Jahren hier geschah. Selbst in der Wüste oder im Steppengebiet 144 gibt es Oasen, wo die Menschen leben können. Auch vor 2000 Jahren hatten sie ihre Götter, ganz abgesehen von den Moslems oder ihren Islamischen Glaubensrichtungen. Budda oder wie sie sich auch alle nannten oder heute noch nennen, aber es waren keine Gottes-Söhne. Die Erde ist ja auch älter als 6000 Jahre und das wird auch kein Gläubiger bestreiten wollen. Dass sollten aber unsere Forscher berücksichtigen und deshalb ist es gut, dass wir uns einmal diese Welt anschauen konnten, um die große Schöpfung von Gott-Vater zu begreifen, vor allem zu erkennen, dass es mit Sicherheit mehrere Welten auf dieser Erde gab. Alles hängt ganz einfach von unserem Glauben ab, haben wir die Kraft dazu, es so aus des Herrn Hand anzunehmen? Aber wie es auch jeder bewerten möge, Gott hatte zu jeder Zeit anders zu den Menschen geredet. Deshalb möchte ich auch alle Menschen bitten, die Zeiten wo JESUS lebte und ER zu Seinem jüdischen Volk lehrte, ER somit nur zu Seinem Volk sprach! Selbst Seine Jünger waren nur Seine Nachfolger, berufen, alle Juden vorzubereiten für dass königliche Reich von 1000 Jahren. Wieder eine Begrenzung für eine jüdische Heilszeit So wie die Weltreiche für unsere jetzige Erde bestimmt sind für die Juden, so ist das Evangelium vom Paulus die letzte und dritte Stufe der Verkündigung vom Paulus nur für Juden oder Heiden, die den Sohn von Gott-Vater erkennen können und auch an IHN nur glauben wollen. Eine Heilszeit nicht für diese alte ERDE, sondern für Menschen mit einer himmlischen Berufung. Was für mich durch diese Reisen bewusst wurde, es mögen viele Menschen glauben; aber nicht nach dieser Erkenntnis. 145 Die Auswirkungen liegen darin, dass es in den Ländern ohne christlichen Glauben immer Kampf Unterdrückung und Rücksichtslosigkeit gab. In der 2000 jährigen Christenheit gab Fanatiker, Menschen ohne Erkenntnis und Weisheit Gottes, die nichts von der Wortteilung des Wortes-Gottes begriffen haben. Menschen, die Juden als ihre Feinde erkannten und nicht den Gottesplan begreifen konnten, dass Gott-Vater noch nicht Menschen gefunden hatte, die für eine Erlösung mit Christus für alle Menschen fähig sind. So sieht es auch in den Gemeinden und staatlichen Kirchen aus, die von Menschen geleitet werden und die da noch glauben etwas für Gott tun zu müssen. Wir sehen es auch bei unseren Politikern, einfach bei allen Menschen die mit diesem Dienst Geld verdienen. Ich denke einfach so und kann es auch in aller Welt aussprechen und hier in meinem Heft schreiben. Für mich bleibt David einfach ein Vorbild. Aber wir können in der Bibel lesen, dass auch er im Wohlstand seine Verpflichtung später vergessen hatte. Und das erleben wir immer wieder, dass die Menschen vielleicht bis heute noch nicht zum Werk Gottes berufen sind. Wenn Seine Körperschaft bereit steht, wird ER uns holen. Ich habe deshalb auch keine Sorge wenn ich täglich um SEIN Kommen bete, weil sich dann alles Weitere erfüllen wird. Wir können nur und müssen auch dafür beten, dass es ein Ende gibt. Nun will ich noch darüber schreiben, was ich vorhabe. Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich über die weiteren Reisen schreiben soll? Ich habe deshalb grundsätzlich schon mitgeteilt, welche Reisen wir überhaupt in der jährlichen Urlaubszeit unternommen hatten. Als Angestellter und Schwerbehinderter hatte ich immer das Glück, mit den zwei schulpflichtigen Kindern in den Sommerferien für sechs Wochen den Urlaub zu 146 gestalten. Ich war wegen meines Berichtes für dieses Heft deshalb heute beim Norbert und wir konnten feststellen, dass der Norbert von unseren gemeinschaftlichen Urlauben jeweils einen Film gemacht hatte. Ich werde Morgen die Filme von Marokko, Tunesien, Jugoslawien und Griechenland sowie Kanada auf eine DVD übertragen lassen. Ich habe dann vor, zu diesem Film vielleicht bei Musik, einen Bericht zu geben. Ich hoffe, dann meinem Heft oder Büchlein ein gewisses Interesse zu verleihen. Ich könnte auch noch viel über unsere christliche Lehre berichten; aber ich muss immer wieder auf meine kleine Schrift „Unsere Auserwählung in CHRISTO“ hinweisen. Ich habe hier ausführlich nach der neuesten Sprachwissenschaft übertragen durch die Konkordante Bibel aus Pforzheim, berichtet. Auch sind hier im Anhang wahlweise 18 Kassetten über vielerlei Themen, zur Auswahl gestellt. Ich werde auch noch ein paar Bilder von meinem VW Bus hier als Abschluss beifügen, damit man ersehen kann, dass es unsere erste Tunesienreise war. Ich wünsche, dass diese kleine Ausführung allen Lesern den Weg öffnet zum Glauben an Christus. Heute, am 12.02.2004 möchte ich ganz besonders auf die geweissagte Prophetie aus dem Alten sowie Neuem Testament berichten, in wieweit sich diese auf unsere heutige Weltzeit erfüllt hat. Ganz besonders die Prophetie vom Daniel, der uns die Weltzeiten darlegt in Form eines männlichen Körpers, wo die verschiedenen Reiche dargestellt werden (Daniel Kapitel 7). Erst bei den Füßen angefangen können wir entnehmen, dass sich alle seine Aussagen vom Daniel bei den Füßen, mit den Aussagen vom Johannes in seiner Offenbarung übereinstimmend decken. Ich musste erst diese Vorrede halten, um allen Menschen verständlich zu machen, warum wir nun in dieser letzten 147 Weltzeit leben. Der Herr selber hatte deshalb seinen Jüngern gesagt: Erst wenn die Welt von ewigen Frieden und Sicherheit spricht, dann werde ich kommen! Diese Prophetien für die Endzeit sehe ich persönlich als jetzt gekommen. Ich möchte deshalb als Abschluss, für meine christliche Verkündigung durch dieses Heft oder sogar Büchlein, wenn wir mein erstes Heft mit einbeziehen, diese Prophetie ganz in den Vordergrund stellen. Schon im ersten Weltkrieg oder auch nach dem zweiten Krieg hatte man geglaubt, jetzt sind es die letzten Tage. Aber es war von keinem Weltfrieden und Sicherheit die Rede. Erst als man Europe sinnbildlich und ganz besonders Deutschland aufteilte, wollte man ein gesamtes und einiges Europa schaffen. Daher mein Stichtag der 1.Mai 2004, wo alle europäischen Grenzen fallen werden. Für Länder im Westen, im Norden und im Süden, ganz besonders für Polen, Litauen, Lettland, Estland und Ostpreußen bis zur russischen Grenze. Nun aber eine große Ausnahme das ehemalige deutsche Königsberg, ganz eingeschlossen in Europa, soll der Russe behalten. Ja, wir als Christen müssen wir hier nicht auch einmal politisch begreifen und denken? Sollten wir dieses Geschehen nicht als Grenze, der Aussage vom Daniel und als Aussage vom Johannes sehen. Ich möchte es deshalb aller Welt sagen und hier auch schreiben. Ich glaube wir leben in dieser letzten Weltenzeit. So habe ich auch mit all meinen Gedanken im Glauben an das Wort-Gottes und die Erkenntnis und Weisheit die „ER, Gott-Vater“, mir über unseren „Herrn Jesus“ durch Seinen Geist geschenkt hat, niedergeschrieben. Nur deshalb, habe ich immer wieder daraufhin gewiesen, betet nur diesen „JESUS“ an! ER ist der alleinige Retter aller Menschen und wir seine begnadeten Sünder. Warum begnadete Sünder? Weil 148 wir in unserem fleischlichen Körper immer in täglicher Anfechtung vom Widerwirker stehen, bis wir alle durch die erste Entrückung einen geistigen Körper erhalten. Nun wollte ich zu unserem neuen Europa ab 1.05.2004 noch etwas schreiben, dass sich unsere Europapolitiker alles sehr leicht gemacht haben. Alle europäischen Länder behalten ihre jetzigen Verwaltungsgrenzen und das ehemalige deutsche Ostpreußen verbleibt somit unter polnischer Verwaltung. Das ehemalige Deutschland von seinen früheren Grenzen erhält nicht seine einheitliche Zusammenfassung und vertriebene Menschen erhalten keine Rechtfertigung. Wir erkennen daraus, dass sich auch die zweimalige Vertreibung des jüdischen Volkes, geschichtlich unter den Völkern immer wiederholt hat. Menschen sind deshalb nicht fähig einen gerechten Frieden unter den Menschen zu schaffen. Das gibt uns Menschen in dieser Weltgeneration immer die Sehnsucht, auf das Kommen des Herrn mit Freude zu warten. Darum wurde dem Daniel die prophetische Verheißung für alle Menschen gegeben, auf das Ende des letzten Weltreiches zu warten. Ich wünsche so sehr, dass meine beiden kleinen Schriften einmal vielen Menschen zugänglich gemacht werden könnten. Ich freue mich, dass ich die Geschwister aus Holland gefunden habe und den Bruder Harry Lamers, Rene Lemmens und die Schwester Catharina Houwen vorstellen kann. Wir als die ICHTHUS GRUPPE wollen diese Verkündigung der Paulinischen-Wortteilung allen Menschen verkünden. Möge deshalb unser „Herr Jesus“ uns bei dieser Arbeit zur Seite stehen. Es ist ungeheuer wichtig wenn wir uns beauftragt fühlen, etwas für die Gerechtigkeit tun zu müssen, sei es auf dem sozialen Gebiet oder für Christus und der christlichen 149 Lehre, dass wir uns zusammen tun mit gleichgesinntenMenschen. Nicht in einer organisierten Gruppe wie wir sie leider in beiden staatlichen Kirchen oder in den vielen Gemeinschaften vorfinden. Die geistige Körperschaft Christi wird nur berufen und gesammelt durch den Geist Jesu. Ich habe deshalb in meiner ersten kleinen Schrift, die Grundregeln für die Körperschaft Christi, ganz klar aufgezeigt. Wer auch immer dafür Interesse zeigt, kann alle Erläuterungen zu dem Gotteswort aus meinen Wortverkündigungen auf Kassette und CDs entnehmen. Was waren nun meine Beweggründe diese Hefte für Menschen zu schreiben? Es war die Liebe zu Gott und Christus die ich selber erfahren habe und nun allen Menschen weitergeben möchte. Dass die Welt in der Zeit 2004 vor dem Wiederkommen des Herrn Jesus und Gottesssohn steht. Noch nie wurden die Medien bis ins Haus, durch das Fernsehen und Zeitschriften mit religiösen, wirtschaftlichen und politischen Ereignissen, gefüttert. Dazu kommen die unerwarteten Ereignisse und Katastrophen in dieser Welt. Die junge Generation wächst in so einer hoch entwickelten technischen Zeit hinein, dass die Forscher soweit sind und Flugkörper in den Kosmos schicken um zu erfahren von welchem Stern der erste Mensche gekommen ist. Betrug auf allen Gebieten, der Mensch versucht aus allem Geld zu machen. Ich wollte einfach ein Mensch sein, der nicht zu allem schweigt. Soviel Menschen haben die Gelegenheit öffentlich zu sprechen, aber sagen sie auch letztlich die göttliche Wahrheit, dass über alles Gott-Vater und Gott-Sohn Seine Hand über diese Welt hält. Ich glaube, dass diese letzte Zeit ihren Einzug hält und zu dieser Erkenntnis sollen meine Hefte beitragen. Wir leben auch jetzt im März 24.03 2004 in einer bewegten Welt 150 politischen Lage, die uns eigentlich das biblische Weltgeschehen ganz klar bewusst werden lässt. Erkennen können wir es an dem großen Angriff der Mosleme an dem Bahnunglück in Spanien, was erst zwei Wochen zurück liegt. Wir haben ebenfalls vor zwei Tagen gehört die Liquidierung des Scheichs Ahmed Jassin, den Gründer der arabischen Hamas Gruppe, die gegen dem jüdischem Staat aufruft, sie zu vernichten und darüber hinaus den amerikanischen Staat und die christliche europäische Welt durch den heiligen Krieg für ALLAH zu organisieren und einen ihrer Meinung nach, durch Terror mit Gewalt zu schaffen. Sie wollen es tun, aus ihrem Glauben heraus, tun zu müssen. Dass ist ihr Auftrag im Nahmen von ALAH. Zu dem Geschehen am 20. März seitens des israelischen Militärs auf palästinischen Bodens des Gazastreifen gegen Extremisten Führer wurde die gesamte Spitze der Hamas-Gruppe ins Visier der Juden in Israel gestellt. Wir können daraus erkennen, was uns die christliche Lehre in der Offenbahrung für die kommende Endzeit offenbart. Dass sich die Gegner des jüdischen Volkes in dem Tal vor dem Ölberg versammeln zum Angriff auf Jerusalem. Hinzu kommt, dass die Extremisten in einem Land von Afrika den Deutschen Bundespräsidenten durch einen Anschlag gestern töten wollten. Das Bahnunglück in Spanien hatte die Folge, dass die Spanier die Besatzungstruppen aus dem Iran abziehen. Für Amerika bedeutet das seitens Spanien eine große Enttäuschung, vor allem weil sie schon einmal so einen Vertrauensbruch seitens Deutschland durch den SPD Bundeskanzler Schröder erfahren durften. So durfte auch Deutschland nun den Anschlag auf den Bundespräsidenten Herrn Rau zur Kenntnis nehmen, dass die Terrorgruppe Hamas der Mosleme den heiligen Krieg damit angesagt hat. Wir als gläubige Christen können daraus ersehen, dass die Offenbarung 151 vor der Erfüllung steht. Wir sehen ferner aus den vielen neuen Beschlüssen unserer SPD Regierung, dass sie Sparmaßnahmen durchführt auf Kosten der einfachen und ärmsten Bürger. Alle Politiker und höher gestellten Beamten und somit führende Menschen sollten den Anfang machen, ihre übergroßen Gehälter und Diätgelder zu kürzen. Ich als Christ und Bürger erwarte einfach führende Menschen mit Ehrgeiz und Idealismus, dass betrifft auch ganz besonders unsere Theologen die alle Gläubige zu vertreten haben. Ich persönlich als Gewerkschaftler und Vertreter einer christlichen Politik in meinem Arbeitsleben muss mit Bedauern feststellen, dass wir als Vorreiter für die Sozialpolitik und das Arbeitsrecht gekämpft haben, nun sehen müssen, dass Politiker ohne Kenntnisse aus einem Fachgebiet sich durch neue Gesetze einfach darüber hinweg setzten und über Gewerkschaften und Menschen entscheiden. Ich habe deshalb meinen Lebenslauf bezüglich meiner Erkenntnis zu der Bibel und der christlichen Religion, sowie meinen ehrlichen Kampf für eine soziale Behandlung und Gerechtigkeit gegenüber allen Menschen geschrieben. Ich kann gut verstehen, dass Manchem nicht die Aufzählung meines Lebens gefallen hat; aber ich wollte ein gewisses Vertrauen zu meinen Lesern schaffen, damit sie erkennen können, dass alles aus meiner Seele geschrieben ist. Ganz besonders wollte ich mein politisches Erleben offen legen und wie es uns Heimatvertriebenen schwer gefallen ist, die ganze Last des unglücklichen Krieges auszubaden. Vor allem, was uns nach dem Krieg die Polen ganz speziell angetan haben. Zu diesem Punkt möchte ich nun noch einen besonderen Bericht geben, der sich auf die Vereinigung ab 1. Mai 2004 durch das neue Europa vollziehen wird. Auch hier werden wir erkennen, dass 152 sich die biblische Prophetie vom Daniel erfüllt. In meinem ersten Heft „Unsere Auserwählung in Christo“ und meinen vielen Bibel Lesungen habe ich schon darüber geschrieben und auch gesprochen. Dass die Juden Verfolgungen, die Kriege und Kriegsgeschrei, die Verwerfungen und Vertreibungen sich auf dieser Welt für alle Völker wiederholt haben. Denken wir an die Indianer in Amerika und schauen wir nach Kanada. Ein Land mit vielen Deutschen nach dem Krieg. Ich habe es dort selber gesehen. Alle Völker, die aus Not flohen. Alle bilden sie Ihre Gruppen mit Kirchen und Verwaltungen. Denken wir an die katholische Kirche, 2000 Jahre später die evangelische Kirche zugerechnet. Sie haben als Christen total versagt und auch heute noch. Ich habe darüber immer wieder berichtet. Was mich bei den Polen so traurig macht, sie haben unser Land bekommen; aber die Russen haben ihnen auch manches genommen. Nach der Wende des Bolschewismus bekamen die Polen viel zurück; aber unser Land behielten sie trotzdem noch. Sie haben darüber hinaus noch Ostpreußen und sind ein stark bevölkertes Volk gemischt aus allen Völkern die zurück geblieben sind. Die Deutschen haben sie überwiegend gezwungen, Polen zu werden. Lettland und Estland sind nun frei geworden. Königsberg haben die Russen trotzdem noch behalten, es ist ein eisfreier Ostseehafen. Nun aber der 1. Mai 2004 Europa öffnet alle Grenzen. Nur Königsberg bleibt eine eingeschlossene russische Stadt. Wie will dieses neue Europa diese Situation überstehen? Ein Reich ist von Menschen geschaffen, die Bibel sagt: Ein menschlicher Sieg! Wird dieser Friede eine Sicherheit ergeben? Friede und Sicherheit. Der HERR sagt: Wenn die Welt von Sicherheit und Frieden spricht, dann werde ich kommen! 153 Nun möchte ich schreiben, warum mir dieses Heft die Kraft gab, es mit „Mein Leben mit Jesus“ zu benennen. Weil ich damit die Zeichen der Zeit offenbar machen wollte. Ich konnte in meinem Leben immer wieder feststellen, dass mein Leben nach Gottes Willen verlief. Ich fühlte mich nun einfach berufen, dieses Erleben an Menschen als Zeugnis für Christus, als den Sohn Gottes weiter zu geben. Ich möchte nun auch das polnische Volk und ihr Zeitgeschehen, so wie ich es sehe, als ein Wirken Gottes bezeichnen. Wir haben es erlebt, dass Amerika selbst die Polen verpflichtet hat, im Irak eine Hilfestellung zu übernehmen. Wir haben erlebt, dass Polen sich sehr stark bemüht hatte, ein Mitglied der Europa Vereinigung zu werden. Alles hatte wohl bemerkt einen politischen Sinn. Alle fürchterlichen Geschehnisse nach dem Krieg uns Deutschen gegenüber sind vergessen. Die Sehnsucht der Völkerführung wieder eine Macht zu erreichen ist zu groß. Wir haben es erlebt nach dem Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien, dass die Volkseinheiten sich selber regieren wollen. Ich habe deshalb als Mensch, etwas Traurigkeit, dass die Polen nach der Vereinigung mit Europa, zu einer dritten Macht, gleich nach Deutschland, im Europapakt werden. Ich habe schon jetzt viel darüber nachgedacht, dass sich die Deutschen nach dem Krieg so demütigen mussten und der allerschlimmste Akt, dass die Menschen ausgewandert sind und uns zu einer Minderheit gemacht haben. Es ist einfach traurig, dass alle Kirchen versagt haben, den Gläubigen mehr von dem Plan Gottes für die Menschen zu unterrichten. Somit muss auch ich als vergebender Christ dieses Weltgeschehen als von Gott gewollt so hinnehmen. Aber es schenkt mir viel Trost, zu wissen, dass wir in dieser 154 letzten Zeit leben. Glauben zu können, dass nichts ohne „Seinem Willen“ geschieht. Das soll hiermit meine fröhliche Botschaft in diesem Heft sein und bleiben. Weil sich in dieser Welt soviel neues tut, möchte ich heute am 30.03.04 noch einmal Stellung nehmen zu einem amerikanischen Film „Den Weg zur Kreuzigung“. Ich habe in diesem Buch versucht zu erklären, wie ich aus meinem Leben im Glauben an Jesus die Bibel kennen lernte. Ich habe es getan, um meinen Lesern zu meinem Bericht auch das Vertrauen zu meiner Peron zu schenken. Weil es so schwer ist, als einfacher Mensch seine Erkenntnisse an die Öffentlichkeit zu bringen. Ich habe es immer wieder erlebt, dass Menschen, die schon bekannt oder sogar berühmt geworden sind, überall gefordert und vermittelt werden. Mir wurde es dieser Tage bewusst, als ich ein Gespräch mit einem lieben Mitbruder Rene aus Holland führte. Es ging um den Besuch einer christlichen Versammlung am 1.Mai dieses Jahres in Essen. Ich möchte meine Gedanken mit dem oben genannten Film „Die Passion Christi“ in Verbindung bringen, weil die ganze Welt darüber spricht. Menschen die im tiefen Glauben stehen und trotzdem noch immer suchende Forscher sind, finden in den Kirchen und Gemeinschaften in ihrem Suchen keine Befriedigung mehr. Weil alle Theologen oder auch Prediger, sei es in Gottesdiensten oder Bibelbetrachtungen nur sich selber gerne reden hören. Sie haben alle ihre Predigten überwiegend vorbereitet und geben den Zuhörern keinen Raum für ein öffentliches Gesprächs. Die Gläubigen wollen nicht mehr nur Zuhörer sein, sie wollen eine echte Gemeinschaft erleben. Deshalb haben wir uns entschieden, so eine Versammlung gar 155 nicht mehr zu besuchen. Diesen Zustand der rücksichtlosen Diktatur den Gläubigen Menschen gegenüber konnten wir auch in diesem Film erkennen. Weil dieser „JESUS“ selber in diesen Tempel gehen musste, um diesem Gesetzes-Zustand ein Ende zu machen. Ich hatte es hier in Bochum in einer katholischen Kirche vor drei Wochen erlebt, dass der Priester mit einem großen Hirtenstab, gekleidet wie aus alten Zeiten, die Kirche betrat und die Menschen sich tief verbeugten. So konnte man auch die Priester in diesem Film betrachten mit ganz verhärteten Gesichtern. Sie haben sich nicht geschämt die gläubigen Menschen zu einem so brutalen Mord zu verführen. Für mich bedeutet es eine klare Menschen-Verherrlichung. Alles wird noch heute, nach menschlicher Erkenntnis und moderner Wissenschaft aus dem physischen Menschen dargestellt. Eingehend auf Emotionen und Gefühle eines Menschen, was über die biblische Aussage weit hinausgeht. Die Gefangennahme, alles im Dunkel der Nacht zur Schau gestellt, selbst die Flucht aller Jünger, um Seine Verlassenheit von Menschen zu beweisen. Was allerdings auf alle Juden als Last und Schuld angerechnet wird, was aber in unserer Zeit und Generation nicht zutrifft. Keine kollektive Schuld für die Juden, auch nicht ein Gleichnis für deutsche aus dem Hitlerkrieg. Alles soll in meinem Buch als Beweis, aus den Bibelstellen der Konkordanten Bibel, für alle Menschen hilfsreich sein, um die richtige Wahrheit zu erkennen. Die Trennung der satanischen Geisteskräfte von den göttlichen Geisteskräften, die wir durch die geschenkte Erkenntnis und Weisheit vom Herrn durch das Gebet empfangen können. Wir sehen dann den „JESUS“ als Gegner der damaligen Theologen und Juden. Eine Tatsache, dass Erkenntnis und Weisheit aus dem Geist Gottes geschenkt, auch ausgesprochen und weitergegeben werden darf. Seine im 156 Film verkündigte Aussage, für das kommende Reich Gottes und Sein Wiederkommen, beweisen, dass ER mehr als ein Prophet war! Die Aussage, des Herrn zum Petrus bei Seiner Gefangennahme, dass Petrus versagen würde, soll ein Beispiel für die Handlung aller Menschen sein. Der Film offenbart hiermit den Weltmenschen, dass die Kirche über 2000 Jahre versagt hat. Was mich sehr störte am Film, das alles überwiegend sehr im Dunklen vorgetragen wurde. Mein persönlicher Glaube und die Erfahrung mit dem Herrn ließen mich erkennen, dass dieser Jesus als der Sohn Gottes sehr erniedrigt wurde. Ich glaube, dass Jesus viel stärker war. Wir werden darüber noch schreiben. Ich sehe auch aus der ganzen Handlungsweise und den Entscheidungen der Hohen Priesterwelt, dass sich in der reinen Wahrheit für die Verkündigung des geteilten Evangeliums für die irdische Brautgemeinde und der geistigen himmlischen Körperschaft auch heute 2004 Jahre hindurch die beiden staatlichen Kirchen nichts geändert haben. Wie hätte ich es ertragen können, die zweite Hälfte der DVDCD mit der Auspeitschung des Herrn weiter anzusehen, wenn ich nicht die heilige Schrift erforscht und den Glauben an JESUS nicht hätte. „Du darfst keine Angst haben, der Helfer kommt“. Hier wird von dem Regisseur Mitleid erhofft, typisch Mensch! Nicht zu erkennen, dass hier das Blut symbolisch die Erneuerung des Lebens für einen besseren Menschen sein soll. Sein Tod für alle Menschen wird uns erretten. Ein Anstoß, weshalb die Menschen nicht glauben können, dass nur ihr Glaube an Christus Jesus sie alle errettet. 157 Was für Theologen, die das Volk aufhetzen: „Kreuzigt IHN“! Sie schreien in ihrer Lust, tötet diesen JESUS! Mein Glaube an diesen Jesus ließ mich erkennen, dass Jesus als Gottes Sohn hier sehr erniedrigt wurde. Selbst ein Römer, als Führer der damaligen Besatzungsmacht, kann kein Erbarmen in den Menschen der damaligen Kirchen Anhängern erwirken. Es war keine Schuld der damaligen Juden, sondern eine Schuld der damaligen Gesellschaft, die noch heute ihre Wirkung hat. Die Gewalt und Rücksichtslosigkeit finden wir noch heute unter den Menschen, die sich vom Geist Satans, dem Widerwirker, leiten lassen. Schauspieler und Regisseur Mel Gibson gehen weit über die biblischen Aussagen hinaus und dramatisieren diese Handlung bis zur Ekstase hin. Es bleibt deshalb die Frage: Was ist der Regisseur für ein Mensch, will er seine Gedanken vielleicht zur Schau stellen oder will er Geld und berühmt werden? Hat er den Schauspieler überfordert? Wir können die Menschen nicht erkennen. Warum sollten wir deshalb nicht den Film ansehen, um doch zu erkennen, in welcher Weltzeit wir jetzt leben. Ich persönlich habe gelernt und weiß, dass kein Mensch auf dieser Welt dieses Geschehen durchstanden hätte. Eigentlich sollten unsere Kirchenführer aus diesem Film lernen; aber sie haben 2000 Jahre versagt. Zu dieser Erkenntnis möchte ich mit dazu beitragen, dass nicht die Schuld alleine den Juden zugewiesen werden kann, sondern der Menschheit über 2000 Jahre. Der arme und einfache Mensch wurde zu allen Weltzeiten nur betrogen und musste wirklich alles Leid auf sich laden. Heute wirst Du mit Mir im Paradiese sein! Viele biblischen Aussagen vom Herrn, die nicht richtig oder gar nicht in diesem Film gebracht worden sind. Maria und 158 Johannes! Dass JESUS Johannes den Jünger der Maria als Sohn zuordnete. wurde von den Zuschauern nicht richtig erfasst. Mein Gott, mein Gott, wozu Du Mich zurück gelassen hast! Der eigentlich richtige Ausruf des Herrn nach der neuesten Übersetzung wurde nicht wiedergegeben. Die Zusage des Herrn an den Mitgekreuzigten heißt nach der neuesten Übersetzung: Wahrlich, Dir sage ich heute: Mit Mir wirst du im Paradiese sein! Lukas 23: 43. Über diese Aussagen des Herrn nach der neuesten konkordanten Übersetzung. Eines was richtig war, vom Soldaten Hauptmann, dass dieser den Herrn als SOHN GOTTES erkennt. Maria als fleischliche Mutter und der Johannes, der ernannte Sohn vom Herrn für Maria bleiben übrig den toten Körper Jesus zu übernehmen. Hier ist das Ende des Films und ich will versuchen, diesen Film nochmals nach meinen Gedanken zu erläutern. Möge es mir gelingen, dass ich diese Schrift veröffentlichen kann. Für Menschen, die schriftgemäß an „Christus Jesus“ noch glauben können. Ich möchte noch mal zurückkommen auf den Anfang des Films, zu dem Gebet des Herrn vor Seiner Kreuzigung bevor die Schächer des Herrn kommen. Welch menschliche Gedanken hier vom Regisseur eingespielt wurden, als wenn der Herr vor Angst so stark am schwitzen war .Schauspieler und Regisseur haben hier ihrer menschlichen Phantasie freien Lauf gelassen. Keiner von beiden hatte begriffen, dass dieser Sohn Gottes mit Seiner Seele in einem Fleischeskörper geboren wurde. Wir sahen schon Sein Auftreten im Tempel, dass der Jesus die Theologen im Tempel ablehnte. Schon dort 159 verkündete der Herr Seine himmlische Wiederkunft und wies auf eine neue Kirche hin. Deshalb habe ich immer wieder in meinen beiden Schriften eine Kirchenreform mit allen Glaubensrichtungen gefordert. Vor allem, dass die neue Kirche vom Staat gelöst werden muss. Damit kein Gläubiger an Jesus jemals wieder vom Staatsoberhaupt gerichtet werden muss und dieser noch von Theologen verleugnet wird. Ich glaube, dass der Herr ohne Angst mit dem Leid und Schmerz bis zum Kreuz für uns gestorben ist. Er war nicht nur ein Mensch von Maria geboren, ER trug diesen Fleischeskörper nur, damit ER allen Menschen von der Liebe Seines Vaters berichten wollte. Auch im Auftrag Seines Versprechens dem GOTT VATER gegenüber, um die alte ERDE mit den vielen Welten von Satan dem Widerwirker zu erlösen. Wir haben in unserem ersten Buch: „Unsere Auserwählung in Christus“ ausführlich darüber berichtet. Was ist die Wahrheit Eine Frage aus dem Film. Der Kampf zwischen Politik und die Religion, die Wahrheit von Gott zu erkennen. Es gibt Szenen in diesem Film, die zum Himmel schreien! Wahrheiten vermischt mit Teufelsgedanken. Ich schreibe in meinen beiden Heften vom Widerwirker, der durch seine Geisteskraft den Menschen über seine Seele verschiedentlich beeinflusst. Wir alle müssen deshalb im Glauben stark werden, um diese satanische Kraft und Gegensätze gegenüber Gott, überhaupt zu erkennen. Dazu hoffe ich, kann dieser Film eventuell in dieser letzten Weltenzeit alle Menschen zur Wahrheit führen, dass dieser Jesus - Gottes Sohn – nicht nur hier war, sondern noch immer Seine Seele im Geisteskörper bei Gott Vater ist. Wie könnten sonst katholische Gläubige glauben, dass Maria 160 vom Geist Gottes beschattet wurde. Auch hier haben wir in den Bibelschriften ausführlich berichtet. Ich durfte in der letzten Zeit immer wieder erleben, dass ich von neuen Themen überrascht wurde, sei es politisch oder religiös, wo ich mich dann beauftragt fühle, darüber zu schreiben. Deshalb weiß ich noch nicht, ob ich hiermit meine biblischen Aufzeichnungen zum Abschluss bringe. Ich wünsche allen den Geist Christi. Heute am 5.04.2004 nach meinem 80. Geburtstag möchte ich berichten, was man so in seiner Seele gespeichert vorfindet. Ich hatte mir vorgenommen, mit meiner Familie und Freunden aus dem engsten Kreis gemütlich in einem guten Restaurant zusammen zu sitzen. Jeder sollte sich wohl fühlen und einmal frei nach seinen Wünschen essen und trinken zu können. Ich hatte selber den Wunsch meinen Gästen ein guter Gastgeber zu sein. Mein Wunsch, war es, Liebe, Gemeinschaft und ein christliches Zusammenleben zu verkündigen. So wurde eine Atmosphäre geschaffen, wo jeder die Gelegenheit bekam, sich an einem gemeinschaftlichen Gespräch zu beteiligen. Es wurde viel gelacht, alle Teilnehmer öffneten sich zu den jeweiligen Themen und ich durfte erfahren, wer von meiner Erkenntnis her hinter mir steht. Es wurde mir bewusst, dass ich durch das tragen einer Kette mit dem Kreuz, auf dem der Corpus von Jesus auf einem schwarzen Hintergrund ist, bei manchen Menschen Ärger auslöst. Ich trage diese Kette als Symbol für alle Menschen seit Jahren, dass ich ein Prediger des Evangeliums von Paulus für den Sohn Gottes bin! Hier durfte ich mit Freude erkennen, dass mein Sohn Norbert der Handlungsweise und Ausdrucksform meiner Lebensweise zustimmt. Beanstandet wurde das Tragen dieser Kette, weil das Tragen einer solchen Kette angeblich nur den Theologen zusteht. Mir wurde dadurch bestätigt, dass das Kreuz Christi der Welt ein Ärgernis bedeutet. So sollten wir im täglichen 161 Erleben immer wieder eine Antwort auf unsere Fragen erkennen. Es war eine gelungene Gemeinschaft mit meiner Familie und lieben Menschen, die mir viel bedeuten. Eine weitere Antwort und Bestätigung für meine Arbeit in der biblischen Verkündigung erhielt ich an diesem Vormittag durch ein für mich bestimmtes Gedicht. Ich möchte meine große Freude weitergeben, indem ich dieses Gedicht schriftlich wieder gebe: Zum Geburtstag für einen guten Freund am 3. April 2004 Laudatio für einen guten Freund! Fällt Dir die Tür aus dem Kleiderschrank oder ist vielleicht Deine Katze krank und es schwimmen Dir weg sämtliche Felle Er ist immer zur Stelle! Es schlägt auch mal eine Wohnungstür zu und Du stehst auf dem Flur Du dumme Kuh, hast alles vergessen auf die Schnelle Er ist immer zur Stelle! Brauchst Du Hilfe im Haushalt egal was es auch sei, geht nicht gibt’s nicht, sein Motto, er ist immer dabei. Er schraubt, er sägt, er hämmert geschickt, kein Staubkorn entgeht Seinem scharfen Blick. Er rückt den Problemen auf die Pelle! Er ist immer zur Stelle! 162 Und das mit achtzig man glaubt es nicht, er ist freundlich, hilfsbereit und im Kopf noch sehr helle, er durchschaut die Dinge und bringt alles ans Licht! Er ist ein Mann für alle Fälle. Er ist immer zur Stelle! Es ist so schön, dass es solche Menschen gibt! Alles, alles Liebe zum G E B U R S T A G! Von Helga, der Nachbarin! Ja meine lieben Mitmenschen, war das nicht schon eine Antwort auf all meine Fragen. Menschen, die mich gar nicht richtig kennen, die nur aufgrund meiner Ausstrahlung solche Beurteilung schreiben können. Es war erst der Anfang dieses Tages und dann die Erkenntnis zum Entschluss, meine beiden Schriften zur Veröffentlichung dem Heyne Verlag zu senden. Wie lange habe ich schon darauf gehofft, auf die Zusage eines Verlages, der sich bereit erklärt, meine Hefte zu drucken. Sechsmal habe ich es schon verschickt an christliche Verlage; aber sie teilten mir nur mit, dass sie an ihre Glaubensrichtung gebunden sind. Wir können daraus erkennen, dass es keine Glaubensfreiheit gibt. Sie verschweigen ganz bewusst, die Wahrheit nicht zu bekunden. Ich will deshalb mein Anschreiben mit dem ganzen Sinn hier einmal weitergeben. Ich weiß aus meinem politischen und gewerkschaftlichen Leben, dass nur die Öffentlichkeit helfen kann. Deshalb lobe ich alle Reporter in dieser heutigen Zeit, dass die führenden Menschen Angst haben entdeckt zu werden. Wilhelm Heyne Verlag in München! 163 Sehr geehrte Damen und Herren, seitdem ich Rentner geworden bin, drängt es mich aufgrund der weltpolitischen und religiösen Lage in dieser Welt auch an der Meinungsbildung für die Menschen, teilzunehmen. Ich habe deshalb über mein Leben geschrieben, weil ich glaube, dass es vielen Menschen helfen kann diese Weltzeit zu begreifen und somit den Menschen noch das leben Lebenswert sein kann. Ferner habe ich in meiner biblischen Schrift „Unsere Auserwählung in Christo“ über Kirche und Staat berichtet. Ich habe zu dieser Schrift 18 Kassetten mit Musik als Bibellesung besprochen und will diese auf CDs überspielen. Weil ich nun von Ihrem Buch Pompeji hörte, hoffe ich, dass Sie meine beiden Schriften veröffentlichen können. Seit 1991 habe ich die Schriften und Kassetten kostenlos verteilt. Alles stammt aus meiner eigenen Hand. Ich möchte Sie deshalb bitten, zu prüfen, ob die Möglichkeit besteht, meine Schriften durch Ihren Verlag zu veröffentlichen. Aus meinem Lebenslauf werden Sie auf alle Fragen Antwort erhalten. Ferner möchte ich Sie bitten, mir eine Antwort zu geben. Mit Dank und freundlichen Grüssen Gez. Heinz Gesch Ja, es ist schon wunderbar, so im Glauben täglich zu Leben, trotz aller Schmerzen die einfach aufgrund unseres alten Körpers eine Begleiterscheinung geworden sind, wo man sich 164 aus dem Gebet vom Herrn Kraft und Stärke holt. Hier erfüllt sich das Wort, ohne IHN kann ich gar nicht mehr leben. Das sollte auch der Sinn meiner kleinen Schrift sein. Zum Glauben brauchen wir nur viel Geduld. Paulus spricht von einer Zeit der Bewährung. Das wünsche ich allen Menschen. Heute nun am 4.05.2004 erhielt ich eine Absage vom Heyne Verlag für die Veröffentlichung dieser Schrift. Leider sehen wir keine Möglichkeit, Ihr Werk in unser Verlagsprogramm aufzunehmen. Bei der weiteren Suche nach einem geeigneten Verlagspartner wünschen wir Ihnen viel Erfolg. Das ist nun ein Ende meiner Hoffnung und so werde ich es dem Herrn überlassen. Das ist unsere Einstellung als gläubiger Mensch, dass wir uns ganz dem Herrn unterstellen. Ich warte auf den Sommer, dann werde ich meine sonntäglichen Gottesdienste in Bochum einhalten und meine Hefte von Hand zu Hand verteilen. Wir alle konnten mit Bedauern feststellen, dass es selbst unter Gläubigen sehr schwer ist, über die Bibel überhaupt zu sprechen. Selbst von Menschen, die in Kirchen oder Gemeinden ehrenamtlich tätig sind, musste ich hören, dass auch sie zeitweilig am Glauben zweifeln. Die jungen Menschen, die in die Kirchen kommen, bringen soviel Unruhe mit. Ihre Forderungen an sozialen und finanziellen Vorstellungen sind so groß, dass es den Betreuern auf die Dauer schwer fällt, ihren Dienst aufrecht zu erhalten. Es bringt auch sehr viel seelische Belastung, dem Glauben treu zu bleiben. Wo ist da die Wahrheit! Die Wissenschaftler und das Programm des Fernsehens, sei es auch über die Zeitungen oder Nachrichten, die veröffentlicht werden, wirken in der Öffentlichkeit entgegen aller Religionsverkündigungen. Die politische Beeinflussung durch das neue Europa, sowie die 165 schlechte wirtschaftliche Lage in der ganzen Welt tragen dazu bei, dass die Menschen den Glauben an Gott-Vater und GottSohn verlieren. Hinzu kommt, dass die vielen christlichen Kirchen und Gemeinschaften in ihren Verkündigungen sich nicht einig sind oder sogar werden. Dazu die nicht christlichen Religionen und ganz besonders die Moslems Ein großes Problem ist das Volk Israel geworden, weil die Welt das jüdische Volk nicht als Gottes erstes Volk anerkennen will. Hier liegt auch unsere ganze Verkündigung, allen Christen die Wortteilung vom Paulus nahe zu legen. Die beiden staatlichen Kirchen müssen nun endlich erkennen, dass sie in 2000 Jahren christlicher Geschichte versagt haben. Unsere heutige Generation braucht ein Schuldbekenntnis über die Vergangenheit der Kirchen. Wir müssen die Lehre der Neuschöpfung für alle Menschen nur durch den Glauben an diesen „Jesus“, dass ER wirklich der „Sohn Gottes“ war und noch immer bei Gott ist, verkündigen. Wir müssen uns gegen alle nichtchristlichen Religionen wehren und ganz fest uns hinter das jüdische Volk stellen. Das jüdische Volk ist nur noch für eine kurze Zeit mit Blindheit geschlagen, solange bis Christus Jesus wiederkommt. Die gläubigen Christen stehen für diesen Zeitpunkt bereit, vorzeitig entrückt zu werden. Paulus schreibt darüber so, dass diese Gläubigen solange das Aufhaltende in dieser Welt sind! Wir leben in einer Zeit, wo es um die Wahrheit geht und ich möchte mit dieser kleinen Schrift für alle Menschen ein Zeugnis sein. Meine Schrift „Unsere Auserwählung in Christo“ bezog sich nur auf die neuzeitige Bibelschrift aus dem Konkordanten Verlag Pforzheim. Ich wollte damit offenbaren, dass in den bisherigen Bibelschriften viele Fehler gemacht wurden und wir nach dieser neuen Übersetzung ein viel besseres Verständnis zu Gott-Vater und Seinem SOHN bekommen haben. Möge Gott dieses Heft segnen. Zumal es von der Aussage her, von meinen lieben 166 Geschwistern aus Holland, in der verkündeten Wortteilung vom Paulus bestätigt wird. Auch habe ich trotz der vielen Bemühungen mit Fernsehveranstaltern und sechs Verlagen, um meine Gedanken in den beiden Schriften sowie besprochenen Kassetten an die Öffentlichkeit zu bringen, gute Antworten erhalten. Ich habe deshalb schon über manche Aussagen und Begebenheiten berichtet. Weil ich glaube, dass alles dazu beiträgt, ein gewisses Vertrauen bei den Lesern zu erreichen. Wenn jemand mit Vertrauen und Glaubwürdigkeit eine Geschichte liest, kann ein Mensch auch die Ausdrucksform besser aufnehmen und verstehen. Das bedeutet nicht, dass dieser Leser allen Aussagen und Erkenntnissen folgen muss. Aber wir müssen die Freiheit und den Mut haben, unsere gewonnenen Erkenntnisse auszusprechen damit wir eventuell einer Meinung werden können. Für mich war es nur wichtig, darüber zu schreiben, dass die Zeiten immer weiter fortgeschritten sind. Denken wir als Beispiel daran, dass die biblische Geschichte eine Zeit von 6004 Jahre vorweist. Deshalb kam Jesus und ER konnte noch nicht mal alles sagen, weil Gott-Vater Seinen Sohn berief, uns durch Seinen Geist immer neue Nachrichten zukommen zu lassen. Diese stufenweise Zuordnung gehört einfach zum Gottesplan. Nur so bleibt das WORT lebendig! Nur so sehe ich meinen zugeordneten Lebensweg und warte auch jeden Tag auf Bestätigung durch den Geist Christi über andere Geschwister. Somit möchte ich meinem lieben Bruder Rene aus Holland danken und ihn teilhaben lassen an meiner Freude. Dass er noch um 23.oo Uhr gedrängt wurde, durch den Geist eine Antwort zu schicken über den Erhalt meiner beiden Schriften. Ich lese jetzt Dein Buch und die Autobiographie und bin sehr 167 beeindruckt. Nicht nur die Erzählung über Deinen Lebensweg. Das liest sich schon wie ein Roman, aber auch die konsequenten Durchführungen im Glauben an Jesus Christus ist Ehrfurcht erregend. Wenn ich stundenlang an meinen Möbeln arbeite, höre ich wieder aufs Neue die Kassetten und freue mich, dass du so klar, entschlossen und intelligent über die Heilige Schrift reden kannst. Nicht nur dass Intellekt hat „Christus“ Dir außerordentlich geschenkt. Auch hat er Dir die Weisheit gegeben, um durch und hinein zu schauen. Man braucht ja nicht immer in allem überein zustimmen, um zu wissen, dass hier ein Lehrer spricht fast wie in alten Zeiten. Der sich widerstrebt und dagegen wehrt, wie das Wort-Christi Zurzeit verkündet wird, weil er bewusst oder unbewusst schon weiß, dass er im Dunklen tastet. Lieber Heinz, auch wenn du in 80 Jahren soviel gelernt hast und Einsicht bekommen hast und du bestrebt bist, dies alles in der Welt der Gläubigen kundzutun, weißt du auch, dass der Glaube noch immer ein Geheimnis in sich hält. Dein Glaubensbekenntnis wird schon diejenigen erreichen, die dafür fertig sind. Im Glauben an Jesus in Liebe verbunden ! Rene! Was für ein schönes Wort, was für eine Bestätigung für mich, weiter zu warten und zu hoffen. Selbst wenn ich nur diesen Bruder als Freund annehmen kann. Das ist der Grund, weshalb ich diese Nachricht und Freude weitergeben will. Dass wir nicht immer einer Meinung im Ganzen sein brauchen, sagt uns Paulus in seinem Brief ganz klar. Hier unterscheiden sich auch die Gruppen der herausgerufenen Menschen für die neue Welt 168 und die himmlische Körperschaft Christi die schon eher bei Gott sein wird. Wenn es nach menschlicher Weisheit und Erkenntnis ginge, würde es den Glauben an Gott schon gar nicht mehr geben. Deshalb habe ich große Sorge für unsere neue Generation, die schon gar nicht mehr mit dem Wort Gottes vertraut gemacht wird. So legen wir, Teilhaber der ICHTHUS-GRUPPE, alles in die Hand des Herrn, Christus Jesus! Darum sagen wir, betet diesen Herrn und Gott auch aus dem Glauben an! Deshalb bleibt für die heutigen Menschen die Zukunft dunkel und für uns bleibt nur der Glaube, in der Hoffnung diese Dunkelheit durchschauen zu können. Aufgrund der Propheten und dem Gotteswort mit dem verkündeten Gottesplan, wird uns durch den Geist Christi diese Dunkelheit geöffnet durch Sein Licht. Aber daran müssen wir glauben können und das ist unsere Stärke. Gibt uns den Mut und die Kraft, auch in aller Öffentlichkeit diese göttliche Prophetie auszusprechen, weil diese Welt in einer großen Unsicherheit und Not, ihre Zukunft in Sicherheit zu leben, nicht mehr bewältigen kann. Darum ist es richtig, dass wir glauben, dass unsere Verkündigung diejenigen Menschen erreichen wird, die dafür von unserem Herrn berufen sind. Durch den Heiligen Geist, über andere Menschen, erhalten, wir Antwort von Gott-Vater und Gott-Sohn! Paulus bestätigt uns diese Situation, so dass er uns mitteilt: Wir leben nicht mehr in der Zeit des Schauens sondern in einer Zeit des Glaubens! Oder anders ausgedrückt, in einer Zeit der Finsternis, alle Zeichen und Wunder sind zurück gestellt bis ER kommt. Wie sollte nun unser HERR uns eine Antwort geben als durch Seinen Geist. Wären wir nicht verloren, wenn wir nicht diese geistige Verbindung mit dem Herrn hätten?. Darum brauchen wir die Gemeinschaft mit 169 gläubigen Menschen und unsere Verkündigung soll es sein, andere Menschen aufzubauen. Hier erfüllt sich das große Wort, vom Paulus für das Aufhaltende. Ich habe gelernt aus dem gesamten alten Testament mit den vielen und verschiedenen damaligen Zeitgeschehen, ihre Aussagen zu trennen für die jeweils betreffenden Geschehen. Im Grunde verlaufen parallel dazu, die Geschichtszeiten auch im Neuen Testament mit ihren beiden Verheißungen für 2000 Jahre ab. Wir erkennen dadurch die Erziehungslinien seitens unseres Gottes mit den Menschen. Durch diese Erkenntnis habe ich das Geschenk vom Herrn empfangen, in diesem zweiten Heft oder Buch einmal ganz anders das Evangelium zu schreiben, verbunden mit meinem Leben in dieser jetzigen Welt. Wir brauchen gar nicht aus dem Bibelwort heraus nur von der Kanzel zu versuchen, wie schlau wir sind, wenn wir alle Bibelstellen zitieren. Mir wurde es auch später erst bewusst, weil ich früher immer glaubte, man müsste bei der Verkündigung, alle Bibelstellen wie ein Computer aussprechen können. Später wurde mir dann bewusst, so sprechen zu können wie unser Herr Jesus zu Seiner Zeit auf dieser Erde. Alle Erkenntnis und Weisheit kommt in seiner Fülle nur aus der Seele des Menschen. Hier wird alles gespeichert was wir im Leben in uns aufgenommen haben und wenn wir es dann weitergeben, verstehen die Hörer es besser. Es wird nicht so kompliziert ausgesprochen und unsere Aussprache wird vom Geist begleitet, die von gläubigen Menschen vertraulich aufgenommen wird. Mein Beispiel soll beweisen, indem ich alles jetzt so spontan schreiben konnte, weil es die Antwort ist auf den empfangenen Briefes von meinem lieben Bruder Rene. Ich wünsche allen Lesern dieser Schrift, dass der Geist Christi in allen Seelen Frieden, große Freude, mehr Gewissheit zum Glauben und die neue Schöpfung schenkt. Amen! 170 Am 19.05.04 sind wir in Sittard-Nord in Holland zusammen gekommen. Ich bin mit der Bahn über Roermond in Holland bei dem Bruder Harry Lamers ausgestiegen und wir sind beide mit dem Auto nach Sittard weitergefahren. Es ging um unsere Zusammenarbeit für den weiteren Schritt unserer Verkündigung und die Veröffentlichung unserer beiden Schriften, sowie die Bibellesungen auf Kassette oder CDs. Beide Bücher mit vollem Inhalt hatte ich auf eine Diskette übertragen, den Brüdern überreicht. Die tragbare Festplatte für den Computer mit den 18 aufgearbeiteten Kassetten zum Brennen der CDs konnte ich leider nicht auf ihren Computer übertragen, weil ihre Geräte noch nicht aufgrund der Aufnahmefähigkeit dazu geeignet sind. Wir sind aber übereingekommen, dass der Bruder Harry Lamers und der Bruder Rene Lemmens für die Veröffentlichung im Internett Sorge tragen. Ich hatte den Bruder Rene vorgeschlagen, beide Schriften und CDs vielleicht sogar in Holländisch auf den Namen unser ICHTHUS GRUPPE zu vertreiben. Mir war es nicht möglich, von sieben Verlagen einen Vertragsverlag zu bekommen. Die christlichen Verlage fühlten sich gebunden in der Abhängigkeit ihrer Kirchen oder Gemeinschaften. Wir haben bereits ausführlich in diesen Schriften über die Verkettung des Staates und der Kirchen berichtet. So sieht es auch in dieser Zeit mit der Weltpolitik und ihrer wirtschaftlichen Lage zurzeit aus und wir hoffen, dass gerade deshalb unsere Schriften und unsere Verkündigung in diese Zeit und Welt passt. Heute am 26.05.04 habe ich vom Smaragel-Verlag aus Woldert ein kleines Büchlein entdeckt „Einssein mit Gott“ und ich war so überrascht, dass ich sofort an diesem Verlag geschrieben habe. Ich möchte Sie bitten, zu prüfen, ob die Möglichkeit 171 besteht, meine Schriften durch Ihren Verlag zu veröffentlichen. Ich sehe solche Momente und Begegnungen immer als ein Hinweis unseres Herrn. Auf jedem Fall ist nach Auskunft der Buchhandlung dieser Verlag kein christlicher Verlag. Es ist schon ein wunderbarer Titel „Einssein mit Gott“. Denken wir da an die letzten Stunden unseres Herrn bevor ER von den Soldaten gefangen genommen wurde. Sein Gebet an Seinen Vater, den Gott. Auch ich habe darüber in unserer Schrift ausführlich berichtet. Hier sah ich nun diesen Titel eines kleinen Buches und fand es einfach als Hinweis vom Herrn für mich bereitet. Ich möchte immer wieder solche Momente aufzeichnen, um die Sprache unseres Herrn durch seinen Geist verständlich zu machen. Ich wünsche nun, dass dieser Antrag an diesen Verlag für uns als Ichthus-Gruppe ein voller Erfolg sein wird. Wir haben bei den vielen Gesprächen selbst mit gläubigen Menschen, immer wieder feststellen können, dass unsere Verkündigung aus der Bibel für einfache Menschen schwer zu verstehen ist. Wer auch immer unsere Schriften liest, muss lernen, die Bibel mit dem Gebet zu lesen und die Bereitschaft zeigen, im Wort forschen zu wollen. Der Mensch muss sich mit anderen Meinungen beschäftigen, um diskussionsfähig zu werden. Wir sollten mit der Erkenntnis, die wir in unserem Leben kennen gelernt haben, nicht stehen bleiben, sondern neue Weisheiten, die sich uns neu offenbaren, in unserer Seele aufnehmen. Deshalb liegt uns soviel daran, dieses Buch oder auch Büchlein mit den CDs in aller Welt zu veröffentlichen, damit die Menschen vorbereitet werden auf die Wiederkunft unseres Herrn Jesus und den Retter aller Menschen. Es tut uns so weh, dass die Menschheit in dieser letzten Weltenzeit so wenig an Gott und an diesen Christus Jesus glauben kann! 172