Handout_-_Referat_LeanManagement

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WISS2003 BWL I : Organisation Zug2
Handout zum Referat Lean-Management vom 5.5.2003
Definition


lean aus dem engl => schlank / mager
Lean Management bedeutet schlankes Management - schlank im Sinne von
leistungsfähig. Es ist die Antwort auf die Anforderungen der heutigen Zeit nach „noch
schneller“ und „noch günstiger“ zu sein, es verspricht höhere Produktivität, größere
Flexibilität und verbesserte Wettbewerbsfähigkeit. Lean Management zeigt ein neues
Verhaltensmodel, welches das Unternehmen samt seinen Lieferanten und Kunden
umfaßt, wobei der Mensch im Mittelpunkt des unternehmerischen Geschehens steht.
Es zielt darauf ab, das ganze Unternehmen durchgängiger und kundenorientierter zu
gestalten, was auch durch eine Verschlankung der Hirachien und
Organisationsstruktur realisiert werden soll.
Ursprung

nach dem 2. Weltkrieg japanische Produzenten studieren U.S.
Unternehmensstrukturen

Autohersteller => entwickelten System zur Herstellung von Produkten &
Dienstleistungen mit wenig Aufwand, aber hoher Qualität

Konzept Lean Produktion => Effizienssteigerung Japanischer Produktionen

Versuch Übertragung Lean Production auf andere Internationale bereiche z.B.: MIT –
Studie 1990

Idee Lean Management aus Japan, dort „Kaizen“ = stetiger Verbesserungsprozeß &
gesamtheitliches Denken
Inhalt - 6 Grundstrategien des Lean-Managements

1) Kontinuierlicher Materialfluss
o Die benötigten Produkte sollen in der richtigen Menge in der richtigen Qualität
und zur richtigen zeit bereit stehen, und das mit geringstem Lager- und
Transportaufwand. (Just-in-Time)
o Die Teams und Mitarbeiter sind sehr flexibel und sehr tief qualifiziert und
verfügen über ein reiches Methoden- , Erfahrungs- und Problemlösungswissen.
Jeder Mitarbeiter muss bei auftreten eines Fehlers die Ursache ergründen und
derart abstellen, dass ein nochmaliges Auftreten des Fehlers ausgeschlossen
wird. Ziel ist das erreichen einer Null-Fehler-Produktion.
o Die Lagerhaltung ist auf das notwendige reduziert.
o Die Transportwege sind „geräumt“ und begradigt, auch die Wege zu den
externen Kunden und Lieferanten sind integriert.
 Integration findet schon in der Produktentwicklung statt.
o Eliminierung sämtlicher nicht produktiven kosten im Unternehmen
 2) Umfassendes Qualitätsmanagement
o Qualität steht für einen bedeutsamen strategischen Erfolgsfaktor und damit für
eine Unternehmensaufgabe. Jeder Mitarbeiter muss Qualitätsmanagement
betreiben und verantworten.
o Wünsche und Ansprüche von Kunden an Produkte und Dienstleistungen
müssen so früh wie möglich erkannt und maximal befriedigt werden.
Problemstellungen sollen vermieden, nach Möglichkeit sogar verhindert
werden.
o Das Unternehmen spezialisiert sich auf eine Kerntechnologie. Wodurch eine
höhere Marktakzeptanz erreicht wird. Durch das sogenannte outsourcing von
Baugruppen und anderen Prozeßen kann eine reduzierung der komplexität der
Material- und Informationsflüsse erreicht werden.
o Beim Lean-Management ist der Kunde im Mittelpunkt. Es wird immer mehr
nach Individualisierung gesucht. Das erfordert Individuelle Güter bzw.
Dienstleistungen. Lean-Management geht absolut auf die bedürfnisse der
Menschen ein, und versucht so schnell wie möglich zu reagieren.
o Der kontinuierliche Materialfluss erlaubt es dem Unternehmen schneller
reagieren zu können. Dadurch wird es flexibler und das Unternehmen kann
schneller und effektiver auf den Markt eingreifen.
o Prozeßorientiertes Arbeiten. Das heißt mehrere Arbeitsschritte werden als ein
Prozeß betrachtet, und in seiner Gesamtheit bearbeitet. Dadurch werden
Prozesse qualitativer und können schneller erledigt werden.
o Durch die schaffung flacher Hierachieebenen werden Entscheidungsbefugnisse
im wesentlichen an die einzelnen entscheidungsstellen verlagert. Somit können
praktikable Lösungen schnell und unbürokratisch geschaffen werden.
 3) Integrierte Produktentwicklung
o Die parallele und funktionsübergreifende Entwicklung und Planung von
Produkten und Prozessen verkürzt die Entwicklungszeit, wodurch das Produkt
früher auf den Markt kommen kann (simultaneous engineering).
o Entwicklungsphasen wie Konzipierung, Produktplanung, Produkt- und
Prozessentwicklung, Pilottest und Produktionsanlauf werden jeweils in
überschaubare Problemstellungen aufgeteilt.
o Die Arbeit findet in kleinen Teams, an kleinen Aufgaben mit sehr starker
Projektleitung statt. Dadurch wird die Identifikation mit dem Erzeugnis erhöht.
o Fertigung und Lieferanten werden bei der entwicklung in die Projektteams mit
einbezogen
o Die ständig abgefragten Kundenwünsche bestimmen den Entwicklungsaufwand

4) Proaktives Marketing
o Proaktives Marketing setzt auf langfristige und vertrauensvolle
Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Kunden.
o Der Kunde wird aktiv ins Unternehmen mit einbezogen.
o Absolute Orientierung am Kunden um Produkt bekannt und attraktiv zu
machen.
 5) Strategischer Kapitaleinsatz
o Investitionen in Qualifikation und Erfahrung der Mitarbeiter werden beim
Lean-Management als Langfristig und sicher betrachtet. Richtig eingesetzt
bringen hochwertige Arbeiter dem Unternehmen immer wertvolle Leistungen
zurück.
o Als Langfristig und sicher werden auch Investitionen in die ständige
verbesserung der Leistungsprozesse angesehen, Investitionen in die Fähigkeit,
Kundenbedürfnissen immer besser gerecht zu werden, sowie Investitionen in
kundenwirksame vertriebs- und Kommunikationsstrukturen.
o Auch Investitionen in das Firmenimage sind langfristig gesehen von
unschätzbarem Wert.
 6) Unternehmen als Familie
o Alle Beteiligten (Lieferanten, Kunden, Mitarbeiter etc.) werden ins
Unternehmen einbezogen. Durch Kooperation und Vertrauen soll ein
harmonisches Leben nach Innen und Außen geschaffen werden, um Konflikte
und somit zeitliche und finanzielle Aufwendungen zu vermeiden.
Strategischer und Operativer Ansatz
Fazit
In Praxis oft nur killen von hierachise Ebenen und Personal
=> Gefahr denn Personalentwicklung & - motivation werden vernachläsigt & Prozesse nicht
optimiert(!!!) => Ziel (steigerung der Produktivität) verfehlt
Lean = Leistungsfähig (Grundgedanke) => wenn zur Prozeßverbesserung reduzierung von
Personal nötig dann killen / wenn zur Prozessverbesserung mehr Personal nötig ist dann
wird eingestellt
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