Klausur_Samusch_Guetermarkt

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Aufgabe 1
In einer Modellbetrachtung liegen einem Makler an einer Warenbörse liegen von verschiedenen
Autraggebern folgende Kauf- und Verkaufsaufträge für ein Produkt vor:
Käufer
A
B
C
D
Nachfrage
Höchstpreis
80
60
40
20
Menge (kg)
500
500
750
1000
Verkäufer
Z
Y
X
W
Angebot
Mindestpreis
20
40
60
80
Menge (kg)
750
1000
500
250
a)
Ermitteln Sie für die jeweiligen Preise die jeweiligen Höchstmengen der Nachfrage und des
Angebotes .
b)
Begründen Sie, wo der Gleichgewichtspreis liegt, den der Makler festsetzen wird.
c)
Angenommen, der Marktpreis beträgt
- 20 € unter bzw.
- 15 € über dem Gleichgewichtspreis
Beschreiben Sie jeweils den Prozesse bis zum Marktgleichgewicht.
d)
Was versteht die Volkswirtschaft in diesem Modell unter einer
- Produzentenrente
- Konsumentenrente?
e)
Stellen Sie die Gesamtnachfrage und das Gesamtangebot in einem Diagramm dar: Zeichnen
Sie die Nachfrage- und die Angebotskurve; kennzeichnen Sie den Gleichgewichtspreis und
den Bereich eines Angebots- bzw. Nachfrageüberhangs sowie den Bereich der
Konsumentente und der Produzentenrente. (Hinweis: Wenn Sie a) – d) nicht gelöst haben,
stellen Sie diese Faktoren in einer selbstgewählten Skizze dar.)
Aufgabe 2
Modelle werden in der Volkswirtschaft häufig genutzt. Der Aussagegehalt von Modellen hängt
entscheidend von den Voraussetzungen ab, die der Konstrukteur des Modells setzt. Ein Modell ist
das des vollkommenen Marktes (Polypol).
a) Beschreiben Sie in kurzer Form fünf dieser Voraussetzungen.
b) Zeigen Sie für drei dieser Voraussetzungen, dass diese in der Realität nicht immer gegeben
sind und erörtern Sie unter diesem Aspekt die Aussagekraft des Modells.
Aufgabe 3
Neben dem Polypol kennt die Volkswirtschaft auch die Marktform des Monopols.
a) Zeigen Sie. welche Faktoren in der Realität das Entstehen von Monopolen begünstigen
b) Erklären Sie, warum die Marktergebnisse von Monopolen in der Regel als negativ beurteilt
werden.
c) Es gibt in der Volkswirtschaftslehre auch die Position, dass die – zumindest vorübergehende Existenz von Monopolen auch sinnvoll sein kann. Erläutern Sie in kurzer Form diese Position.
d) Nennen Sie Gründe, die zur Auflösung von Monopolen führen können.
Aufgabe 4
Staatliche Eingriffe in die Marktpreisbildung führen zu einer Veränderung der Marktergebnisse.
Legen Sie diesen Sachverhalt in einem selbst gewählten Beispiel dar, berücksichtigen Sie
Argumente der Kritiker und Befürworter.
Aufgabe 5
Der amerikanische Ökonom George Akerlof erhielt im Jahre 2001 den Nobelpreis für Wirtschaft.
Er hat in seinen Untersuchungen dargelegt, dass die Konsumenten trotz ihrer zahlenmäßigen
Überlegenheit nicht in der Lage sind, ihre lenkende Funktion auf dem Markt wahrzunehmen. Er hat
dies wesentlich mit Informationsdefiziten der Verbraucher erklärt. Auf diesen Sachverhalt stützt
sich die Forderung nach der Stärkung der Verbraucherrechte durch gesetzliche Vorschriften.
Erörtern Sie, inwieweit eine Stärkung der Verbraucherrechte auch den Wettbewerb fördern kann,
berücksichtigen Sie auch ein aktuelles Beispiel Ihrer Wahl.
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