1 GRUNDLEGENDE BEGRIFFE

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Übungsfirma der HLW Amstetten
Stefan-Fadinger-Straße 36
3300 Amstetten
[email protected]
V ORTRAGENDE :
M ICHAELA S EIDL
B ETTINA S TEINBAUER
J ENNIFER S IMLINGER
S ABRINA L ANGWIESER
A NDREA K ÖFINGER
Übungsfirma der HLW Amstetten
Stefan-Fadinger-Straße 36
3300 Amstetten
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Grundlagen EDV, Internet, E-Mail
1 G RUNDLEGENDE B EGRIFFE
1.1 Hardware
Mit Hardware wird beim Computer alles bezeichnet, was man anfassen kann (oder
anfassen könnte, wenn der PC aufgeschraubt wäre), also etwa Bildschirm, Tastatur,
Maus, Drucker, …
1.2 Software
Als Software wird die Gesamtheit der Programme (= Folge von Befehlen, die vom
Computer zur Lösung einer bestimmten Aufgabe abgearbeitet werden) eines EDVSystems bezeichnet.
1.3 Computerviren
Die Funktionsweise eines Computervirus ähnelt seinem biologischen Gegenstück
sehr. Biologische Viren befallen unseren menschlichen Organismus – genauso
schädlich wirkt ein Computervirus auf unser EDV-System.
Kurz gesagt sind Viren destruktive Programme, die mehr oder weniger Schaden
beim EDV-System anrichten können.
Natürlich kann nicht nur der menschliche Organismus vor Viren geschützt werden,
sondern auch das EDV-System – dazu wird ein sog. Anti-Virus-Programm, wie z.B.
Norton Antivirus, Mc Afee, … benötigt.
Leider gibt es keinen 100-%-igen Schutz vor Viren, da jedes Anti-Viren-Programm
nur Viren erkennen kann, die bereits bekannt sind.
Da jedoch ständig neue Viren und veränderte Arten von bekannten Viren in Umlauf
kommen, können diese von einem Anti-Viren-Programm oft nicht erkannt werden.
2 E RSTE S CHRITTE MIT DEM C OMPUTER
2.1 Einschalten des PC
Beim Einschalten des Computers läuft als allererstes ein Systemprogramm ab, das
anhand einer Liste kontrolliert, welche Geräte angeschlossen sind und diese auf ihre
Funktionsfähigkeit überprüft.
Sollten dabei irgendwelche Fehler auftreten, so wird uns dies anhand von
Bildschirmmeldungen oder von Pfeiftönen mitgeteilt. Ist dieser Test erfolgreich
absolviert, wird auf den angeschlossenen Speichermedien (Diskette, Festplatte) nach
einem Betriebssystem gesucht. Dies befindet sich fast immer auf der Festplatte und
wird dann in den Arbeitsspeicher geladen und gestartet.
Ohne Betriebssystem würde kein Computer laufen. Sie verarbeiten vom Benutzer
eingegebene Daten, verwalten die gespeicherten Dateien und kontrollieren
angeschlossene Geräte wie Drucker und Festplatten. Gleichzeitig dienen sie als
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Grundlagen EDV, Internet, E-Mail
Basis für Anwenderprogramme wie Text- und Dateiverarbeitung, die ohne den
unterbau des Betriebssystems nicht funktionieren würden.
Das Betriebssystem beinhaltet Benutzeroberfläche, mit deren Hilfe wir die
Möglichkeit haben, dem Computer Befehle und Anweisungen nicht nur durch
Tastatureingaben mitzuteilen, sondern auch anhand von grafischen Symbolen, die
mit der Maus bedient werden können.
2.1.1 Fehlermeldung „Diskette im Laufwerk“
Es befindet sich eine Diskette (Datenträger) beim Startvorgang im Laufwerk. Die
konkrete Fehlermeldung lautet: „Ungültiges System. Datenträger wechseln und Taste
drücken.“
2.1.2. Warmstart
Der Computer reagiert nicht mehr wie gewohnt auf die Eingaben mit der Maus bzw.
Tastatur – der Computer bzw. ein Programm ist abgestürzt! Hier hilft der sogenannte
Warmstart mit der Tastenkombination STRG+ALT+ENTF.
Achtung: Nie Stecker aus der Steckdose ziehen, da einzelne Bereiche des PCs
beschädigt werden können!!!
2.2 Ausschalten des PCs
Alle Programme beenden, auf den Start-Knopf klicken und den Eintrag „Beenden“
bzw. „Herunterfahren“ wählen und mit OK bestätigen. Der Computer kann erst dann
ausgeschaltet werden, wenn am Desktop die Nachricht „Sie könne Ihren Computer
jetzt ausschalten“ erscheint.
Achtung: Nie den Computer ausschalten, bevor Windows nicht heruntergefahren
wurde, da dies einen Systemabsturz zur Folge haben könnte.
3 A RBEITEN MIT DEN WICHTIGSTEN E INGABEMEDIEN
3.1 Tastatur
Der am häufigsten benutzte Weg, um Daten in den Computer einzugeben, ist die
Tastatur. Sie besteht aus einer Vielzahl von Tasten, denen ein bestimmtes Zeichen
zugeordnet ist. Alle eingegebenen Zeichen erscheinen gleichzeitig auf dem
Bildschirm, wo ein meist blinkender Strich, der Cursor, die Position des nächsten
Zeichens anzeigt.
Bei der Tastatur unterscheidet man folgende Bereiche:
 Alphanumerischer Block (= Schreibmaschinblock)
 Numerischer Block (= Ziffernblock) – Ein- bzw. Ausschalten mit der „Num“Taste
 Funktionstasten F1-F12 (zB F1 – Hilfe)
 Cursor-Block (= Pfeiltasten)
 Sondertasten (Esc, Tabulator, Entf, Backspac, Strg, Alt, AltGr,…)
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Grundlagen EDV, Internet, E-Mail
3.2 Maus
Mit der Maus kann der Cursor auf dem Bildschirm bewegt werden. Dabei wird die
Maus mit der Hand frei über die Tischplatte (ev. Mauspad) geführt. Die Richtung und
Geschwindigkeit der Bewegung wird mit Rollen auf dem Boden der Maus auf den
Bildschirm übertragen.
Man unterscheidet folgende Mausbewegungen:
 Zeigen: Bewegen des Mauszeigers auf ein bestimmtes Objekt
 Klicken: Kurzes Drücken und Loslassen der linken Maustaste, wenn sich der
Mauszeiger auf dem gewünschten Objekt befindet
 Doppelklick: Zweimaliges schnell aufeinander folgendes Drücken der linken
Maustaste auf einem Objekt
 Ziehen (= Drag & Drop): Drücken und niederhalten der linken Maustaste und
dann an der gewünschten Stelle wieder loslassen
 Rechtsklick: öffnet das Kontextmenü zum jeweiligen Objekt
 Scrollen: Maus mit einem Rädchen, welches zum Schnellen auf und ab
bewegen im Text dient
Standardsymbole für die Maus (siehe Systemsteuerung)
4 G RUNDELEMENTE VON W INDOWS
4.1 Der Desktop – Bildschirm
Auf dem meist relativ leeren Desktop sind Symbole zu sehen. Diese kleinen
Sinnbilder sind beschriftet und können mit einem Doppelklick zu einem Fenster
geöffnet werden.
Alle auf dem Desktop befindlichen Symbole können verschieden angeordnet werden
– zB nach Namen, Typ, usw. Den Eintrag „Symbole anordnen“ findet man im
Kontextmenü des Desktops.
Der Desktop ist vergleichbar mit einem Schreibtisch, auf welchem alle Arbeiten
durchgeführt werden.
4.1.1 Arbeitsplatz
Im Arbeitsplatz werden alle Laufwerke, Programme, Geräte, usw. verwaltet. Sie
werden als Ordner dargestellt. Diese Ordner geben Auskunft darüber, wo ein
Programm oder eine Datei auf den Datenträgern (Festplatte, Diskette) gespeichert
ist.
Mittels Rechtsklick auf das Symbol „Arbeitsplatz“ erscheint im Kontextmenü der
Eintrag „Eigenschaften“. In diesem Dialogfenster sind Informationen bzgl. Des
Systems ersichtlich (Hardwareausstattung, Betriebssystem,…).
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Grundlagen EDV, Internet, E-Mail
4.1.2 Papierkorb
Im Papierkorb werden gelöschte Dateien von der Festplatte zwischengelagert.
Dateien werden also nicht tatsächlich gelöscht sondern, nur in den Papierkorb
verschoben. Um den Inhalt des Papierkorb befindliche Dateien können
wiederhergestellt werden. Aus dem Papierkorb entfernte Dateien sind jedoch
endgültig entfernt.
Werden Dateien von Disketten gelöscht, können sie nicht wiederhergestellt
werden, sondern sind endgültig vernichtet!
Die Eigenschaften eines Papierkorbs sind nach einem Rechtsklick auf das Symbol
am Desktop ersichtlich. Hier können diverse grundsätzliche Einstellungen zum
Papierkorb getroffen werden.
4.1.3 Taskleiste
Die Taskleiste ist das Regiezentrum (vgl. Fernbedienung) von Windows. Sie wird
standardmäßig am unteren Bildschirmrand angezeigt. Über die Taskleiste wird das
Startmenü geöffnet und die aktiven (bereits gestarteten) Anwendungen/Programme
angezeigt.
Das Startmenü kann ebenfalls mit der Tastenkombination STRG+ESC oder der
Windows-Taste geöffnet werden.
Natürlich können auch die Eigenschaften der Taskleiste individuell definiert werden.
Dazu muss man in das Eigenschaften-Fenster entweder mittels Rechtklick auf einem
leeren Bereich in der Taskleiste oder auf Start – Einstellungen – Taskleiste und
Startmenü wechseln.
Hier könnte man zB die Taskleiste automatisch in den Hintergrund „verschwinden“
lassen (sie klappt dann erst bei Mauskontakt wieder an die vorherige Position
zurück).
4.2.1 Titelleiste
Die oberste Zeile eines Fensters enthält die Titelleiste. In der linken Ecke befindet
sich ein kleines Symbol, das sog. Programmsymbol/Systemmenüfeld und in der
rechten Ecke sind die Schaltflächen für die Fensterveränderung angeordnet.
Programmsymbol
Wird dieses Symbol angeklickt, öffnet sich ein Pulldown-Menü (Auswahlliste),
welches folgende Einträge beinhaltet:
 Wiederherstellen: setzt das Programm-Fenster auf seine vorherige Größe
zurück
 Verschieben: kann das Programm-Fenster verschieben
 Größe ändern: kann die Fenstergröße des Programms ändern
 Minimieren: lege das jeweilige Programm in die Taskleiste
 Maximieren: das Programm füllt den ganzen Desktop
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Grundlagen EDV, Internet, E-Mail
 Schließen: das Programm wird beendet
Durch Doppelklick auf das Systemmenüfeld wird die Anwendung sofort beendet.
Je nach aktueller Auswahl sind nur einige Menüpunkte aktiv (schwarz) und können
mittels linkem Mausklick gewählt werden.
Schaltflächen für die Fensterveränderung
Hier können ebenfalls die Funktionen Minimieren, Wiederherstellen/Maximieren und
Schließen aktiviert werden.
4.2.2 Menüleiste
Unterhalb der Titelleiste befindet sich die Menüleiste. Diese enthält Pulldown-Menü
für die Bedienung des Programms. Durch Anklicken können diese Menüs geöffnet
und die erforderlichen Funktionen aktiviert werden. Je nach Programm gibt es da
unterschiedliche Menüeinträge.
4.2.3 Das Arbeitsfeld und die Statusleiste
Unterhalb der Menüleiste werden im Arbeitsfeld des Fensters die Daten dieses
Programmbereiches angezeigt und bearbeitet. Hier werden Texte erstellt,
Programme bearbeitet und Informationen angezeigt.
In fast allen Programmen können zusätzlich Symbolleisten im Menü Ansicht
eingeblendet werden. Ihre Symbole (Icons) erleichtern das Anwenden diverser
Funktionen.
Am rechnen und am unteren Rand des Arbeitsfeldes sind die sog. Bildlaufleisten
eingeblendet. Damit kann sich der Benutzer schnell im Arbeitsfeld bewegen.
Die Statusleiste am unteren Rand eines Fensters enthält Informationen über ein
markiertes oder aktiviertes Objekt.
5. S TARTEN VON P ROGRAMMEN
Zum Starten von Programmen (Anwendungen) gibt es mehrere Möglichkeiten:
 durch Einfachklick auf den Start-Button-Programme – zB Word wählen
 durch Doppelklick auf das jeweilige Symbol am Desktop
 durch Einfachklick auf das Symbol in der Taskleiste
5. 1 Speichern von Programmen
Wird eine Datei zum ersten Mal gespeichert, gelangt man durch Klick auf das
Disketten-Symbol in der Symbolleiste automatisch in das Dialogfenster Speichern
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Grundlagen EDV, Internet, E-Mail
unter. Hier kann der gewünschte Speicherort und Dateiname festgelegt werden.
Weitere Änderungen der Datei werden durch Klick auf das Diskettensymbol einfach
dazugespeichert.
Der Name einer Datei kann in drei Teile unterteilt werden:
 dem eigentlichen Namen
 einem Punkt
 der sog. Dateierweiterung (zB für Word-.doc, für Excel-.xls,…) welche
automatisch beim Speichern an den Namen angehängt wird
folgende Zeichen dürfen nicht verwendet werden: \ … / ? : * „ “
Möchte man eine Datei aber zusätzlich zB auf einer Diskette speichern, kann man
im Menü Datei – Speichern unter wieder den neuen Speicherort (Diskette) bzw.
einen eventuellen neuen Dateinamen festlegen.
5.2 Drucken von Programmen
Wenn ein Drucker angeschlossen und installiert ist, kann das erstellte Dokument
über das Menü Datei – Drucken oder mittels des Icons (=Button) „Drucker“
ausgedruckt werden.
Beim Druck können einige Fehlerquellen auftreten, wie zB:






Drucker (bei Netzwerk ev. Druckerserver) nicht eingeschaltet
kein Papier im Drucker
Papierstau
Drucker angehalten
falscher Drucker ausgewählt
Toner/Patrone leer
5.3 Öffnen von Programmen
Entweder im Menü Datei – Offnen oder mit dem Icon „Öffnen“ können
gespeicherte Dateien geöffnet und weiterbearbeitet werden.
5.4 Neu
Mit dem Icon „Neu“ oder im Menü Datei - Neu kann ein neues Dokument geöffnet
und anschließend bearbeitet werden.
6 D ATEIVERWALTUNG UNTER W INDOWS
Die Zahl der Dateien auf den Datenträgern eines Computers steigt sehr rasch. Ohne
Ordnung würde die Festplatte schnell so aussehen, als würde auf einem Schreibtisch
jeder Brief, jede Rechnung, jedes Fax und jeder Notizzettel einfach übereinander
gestapelt abgelegt.
Für das Dateimanagement unter Windows stehen der Arbeitsplatz und der Explorer
zur Verfügung. Im Grunde genommen können mit beiden Anwendungen dieselben
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Grundlagen EDV, Internet, E-Mail
Aufgaben erledigt werden. Der Unterschied liegt eigentlich nur in der Darstellung der
beiden Anwendungsfenster.
Daher können je nach Gewohnheit die Dateien in der Anwendung Arbeitsplatz oder
in der Anwendung Explorer geordnet werden.
Die Ordnung am Computer ist mit der eines Aktenschranks vergleichbar. Jedes Fach
im Aktenschrank entspricht einem Laufwerk am PC. Jede Mappe in einem Fach
entspricht einem Ordner am PC, jedes Register (Trennblatt) einer Mappe einem
Unterordner. Ein Zettel in der Mappe ist mit einer Datei am Computer vergleichbar.
6.1 Die Anwendung Arbeitsplatz
Der Arbeitsplatz wird mittels Doppelklick auf das Symbol am Desktop geöffnet. Im
Fenster des Arbeitsplatzes sind die verfügbaren Laufwerke, wie zB Disketten- oder
CD- Rom-Laufwerk, ersichtlich.
Ein Doppelklick auf das Laufwerkssymbol zeigt den Inhalt des markierten Objekts
und weitere Unterordner oder Dateien mit Informationen an.
6.2 Die Anwendung Explorer
Der Explorer kann über Start – Programme, mittels Rechtsklick auf den StartButton oder mit der Tastenkombination „Windows-Taste“ + E aufgerufen werden.
Mittels Linksklick in der Ordnerleiste wird ein Objekt (Laufwerk, Ordner) ausgewählt
und dessen Inhalt rechts angezeigt. In der Inhaltsseite kann man den Inhalt mit
einem Doppelklick – zB auf ein Laufwerkssymbol – ersichtlich machen.
Das Plus-Symbol in der Ordnerleiste zeigt, dass es noch weitere Unterordner gibt
bzw. durch Klick darauf werden sie dargestellt. Mit dem Minus-Symbol kann man
die eingeblendeten Unterordner richtig ausblenden.
Im Menü Ansicht kann man sowohl in der Anwendung Arbeitsplatz als auch in der
Anwendung Explorer zwischen den einzelnen Ansichtsarten – zB Große Symbole,
Kleine Symbole, Liste oder Details – wählen. Je nach Auswahl werden die einzelnen
Objekte in unterschiedlichen Formen angezeigt.
Weiters kann man durch Klick auf die „Spaltenüberschrift“ Dateiname, Typ, Größe
oder Datum, die einzelnen Dateien/Ordner entsprechend sortieren lassen (zB beim
Dateiname von A-Z oder Z-A).
6.3 Organisation von Ordnern und Dateien
Um eine bessere Übersicht bzw. Ordnung über sämtliche gespeicherten Daten zu
haben sollte man bereits beim Speichern von Dateien darauf achten, wie die Dateien
verwaltete werden.
Genauso wie man n einem Aktenschrank verschiedenste Mappen zur besseren
Übersicht hat, sollte man sich auch am Computer eine individuelle Datenstruktur
(unterschiedliche Ordner) schaffen.
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Grundlagen EDV, Internet, E-Mail
6.3.1 Erstellen von neuen Ordnern
Im Menü Datei – Neu kann man neue Ordner auf der gewünschten Ebene erstellen.
Anschließend muss der entsprechende Ordername eingegeben werden.
Achtung: Es darf ein Ordnername nicht zweimal auf derselben Ebene vergeben
werden!
So hat dann jeder Ordner seine eindeutige Adresse (Pfad), wie z.B.
A:\Seminar\Übung
Der Buchstabe A: - steht für das entsprechende Laufwerk und jeder Backslash gibt
die nächst tiefer liegende Ebene an. Das würde bei diesem Beispiel heißen, dass der
Ordner „Übung“ ein Unterordner vom Ordner „Seminar“ ist, welcher wiederum auf der
Diskette gespeichert ist.
6.3.2 Ausschneiden und Kopieren
Der grundsätzliche Unterschied zwischen Ausschneiden (Verschieben) und Kopieren
liegt darin, dass beim Kopieren der/die entsprechenden Ordner vervielfacht (sind
dann im neuen Ordner/Laufwerk und im ursprünglichen Ordner enthalten) werden.
Während beim Ausschneiden die gewählten Objekte verschoben (sind nicht mehr
im ursprünglichen Ordner enthalten) werden.
Natürlich müssen auch hier durch Markieren die Objekte, die zu kopieren bzw.
auszuschneiden sind, festgelegt werden. Möchte man einen ganzen Block
markieren, klickt man das erste Objekt an, drückt die Shift-Taste und klickt auf das
letzte Objekt. Wählt man nur einzelne Objekte, hält man die STRG-Taste und klickt
die gewünschten Objekte an.
Die beiden Befehle Ausschneiden und Kopieren sind entweder im Menü-Bearbeiten
oder in der Symbolleiste zu finden.
Anschließend muss man in jenes Laufwerk wechseln, wo die Objekte eingefügt
werden sollen. Dann wählt man im Menü-Bearbeiten oder in der Symbolleiste den
Befehl Einfügen.
Natürlich können auch Dateien kopiert oder ausgeschnitten werden. Die
Vorgangsweise ist dieselbe.
6.3.3 Umbenennen
manchmal möchte man den Namen des Ordners umbenennen. Dafür stehen einem
unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung:

langsamer Doppelklick auf den Namen des Ordners und dann neu eingeben
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Grundlagen EDV, Internet, E-Mail


Rechtsklick auf den entsprechenden Ordner und den Eintrag umbenennen
wählen
im Menü Datei-Umbenennen
Das Umbenennen von Dateien funktioniert im Prinzip genauso, nur muss darauf
geachtet werden, dass die Dateiverweiterung (zB .doc) händisch zum neuen
Dateinamen eingegeben werden muss, da ansonsten die Datei unbrauchbar werden
kann.
6.3.4 Löschen
Das entsprechende Objekt markieren und entweder im Menü Datei-Löschen oder in
der Symbolleiste den entsprechenden Icon wählen.
6.3.5 Eigenschaften von Dateien und Ordnern
Mittels Rechtsklick auf das gewünschte Objekt und der Auswahl des Menüpunktes
„Eigenschaften“ erhält man nähere Informationen zu dem markierten Objekt, wie zB
Speicherort, -größe, Erstelldatum, Schreibschutz (Datei kann nicht überschrieben
werden) usw.
6.3.6 Verknüpfungen
Verknüpfungen ermöglichen Ihnen den schnellen Zugriff auf Programme bzw.
Dokumente. Sie können vereinfacht als roter Faden zu einem Programm oder
Ordner dargestellt werden. Im Kontextmenü des zu verknüpfenden Objekts können
Sie mit dem Eintrag „Verknüpfungen erstellen“ festlegen.
6.4 Disketten
Um Daten dauerhaft aufbewahren zu können, werden externe Speichermedien – wie
zB die Diskette – benötigt.
Disketten sind magnetisch beschichtete Kunststoffscheiben und werden in eigenen
Diskettenlaufwerken beschrieben. Herkömmliche 3 ½“ Disketten („dreieinhalb Zoll“)
können nur wenige Daten speichern, sind sehr fehleranfällig und haben lange
Zugriffszeiten. Sie haben jedoch den Vorteil, das beinahe jeder PC ein
Diskettenlaufwerk hat. Weiters sind sie sehr preisgünstig, nicht schwer und einfach in
der Handhabung.
Beim Kauf einer 3 ½“-Diskette muss man darauf achten, dass es zwei
unterschiedliche Typen der Speicherkapazität gibt – einerseits sog. DD-Disketten mit
nur 720 kB und andererseits HD-Disketten mit 1,44 MB.
Für den Transport größerer Datenmengen (Fotos, Grafiken, Filme, usw.) sollte man
jedoch andere Speichermedien – wie zB eine ZIP-Diskette oder eine CD –
verwenden.
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Grundlagen EDV, Internet, E-Mail
6.4.1 Formatieren einer Diskette
Bevor Disketten mit Daten beschrieben werden können, müssen sie formatiert
werden. Dabei wird die Magnetscheibe in konzentrische Kreise (Spuren) und
Sektoren (Cluster) unterteilt. Erst dann können auf Disketten Daten gespeichert
werden.
Grundsätzlich gibt es schon formatierte Disketten zum Kaufen. Möchte man sich
darauf aber nicht verlassen, kann man Disketten jederzeit selber formatieren. Dafür
startet man entweder den Arbeitsplatz oder den Explorer, wählt dann das
Diskettenlaufwerk und macht darauf einen Rechtsklick. Mit dem Eintrag
„Formatieren“ gelangt man dann zum folgenden Dialogfenster, wo man zwischen
unterschiedlichen Formatierungen wählen kann.
Beim QuickFormat werden nur sämtliche Dateien auf der Diskette gelöscht. Beim
vollständigen Formatieren wird die Diskette neu in Sektoren und Spuren unterteilt
und entspricht mehr oder weniger einer neuen Diskette. Bei dieser Variante werden
fast alle Viren entfernt.
6.4.2 Eigenschaften der Diskette
Im Kontextmenü des Diskettenlaufwerks erhält man durch den Eintrag
„Eigenschaften“ nähere Informationen zur Diskette, wie zB freier und belegter
Speicher.
Natürlich kann man so auch feststellen, wie viel Speicherplatz auf der Festplatte
(Rechtsklick auf Festplattensymbol) belegt ist.
7 D AS S UCHFENSTER
Im Startmenü kann ein Suchfenster aufgerufen werden. Gesucht werden kann nach
Dateien, Computern (im Netzwerk) und nach anderen Objekten (zB in einem
Programm). Für den Standardanwender ist meistens die Suche nach Dateien wichtig.
Im Suchfenster müssen der Suchbegriff (Name) und das Laufwerk oder der Ordner
angegeben werden, in dem gesucht werden soll. Alle Datenobjekte (Ordner,
Dateien), die dem Suchbegriff entsprechen, werden angezeigt. Diese Objekte
können anschließend direkt aus der Inhaltsseite geöffnet, kopiert, verschoben,
umbenannt oder gelöscht werden. Mit Rechtsklick auf das Objekt werden die
Bearbeitungsfunktionen angezeigt.
7.1 Unterschiedliche Suchmöglichkeiten
Bei der Suche nach Dateien und Ordnern stehen Ihnen neben der Eingabe des
Namen oder des Speicherortes noch weitere Möglichkeiten zur Verfügung:




Nach dem enthaltenen Text
Nach dem Datum
Nach dem Typ
Nach der Größe
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Grundlagen EDV, Internet, E-Mail
Bei der Suche nach dem Dateinamen hat man die sog. Wildard ? bzw. Joker * zur
Verfügung. Beide dienen als Platzhalter – das Fragezeichen steht für ein Zeichen
und der Stern für beliebig viele Zeichen.
8 S YSTEMSTEUERUNG
Im Startmenü können im Punkt Einstellungen – Systemsteuerung die grundlegenden
Funktionen des Computers festgelegt werden.
8.1 Anzeige
In diesem Punkt können die Einstellungen für die Bildschirmanzeige geändert
werden. Dies ist auch mittels Rechtsklick auf einen freien Bereich am Desktop und
dem Eintrag Eigenschaften möglich.
8.2 Datum/Uhrzeit
Hier kann das Datum bzw. die Uhrzeit aktualisiert werden (auch durch Doppelklick
auf die Uhrzeit in der Taskleiste gelangt man ebenfalls in dieses Dialogfenster).
8.3 Drucker
Dieser Punkt dient zum Hinzufügen oder Entfernen von Druckern. Weiters kann hier
ein Drucker als Standard festgelegt werden.
8.4 Maus
Da können diverse Eigenschafen der Maus – wie zB der Mauszeiger oder die
Doppelklickgeschwindigkeit – geändert werden.
8.5 Software
Bei diesem Punkt hilft ein Assistent beim Installieren neuer Programme.
8.6 Taskleiste und Startmenü
Hier können verschiedene Einstellungen für diese beiden Bereiche geändert werden
(auch mittels Rechtsklick auf einen freien Bereich in der Taskleiste und dem Eintrag
Eigenschaften möglich).
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Grundlagen EDV, Internet, E-Mail
Einführung in das Internet
Grundlegendes zum Internet
Das Internet ist ein „Netzwerk von lokalen Netzwerken“. Jedes LAN (=lokales Netzwerk)
verfügt dabei über einen eigenen Computer, Server oder Host genannt, der rund um die Uhr
mit dem Internet verbunden ist.
Über leistungsfähige überregionale Standleitungen werden kleine Netzwerke miteinander
verbunden. Sogenannte Router entscheiden über die Weiterbeforderung der Dateien. Die
Verbindung erfolgt über netzwerk-, Glasfaser- bzw. Telefonkabel oder sogar per Satellit.
Da das Internet aus Millionen von Computern mit unterschiedlichster Hard- und Software
besteht, benötigt man ein gemeinsames Bindeglied. Dieses ist das Netzwerkprotokoll
(Transmission Control Protocol/Internet Protocol), wobei TCP den Transport der Daten
übernimmt, während das IP sich um die richtige Zustellung kümmert. Jeder Computer im
Internet muss über eine eindeutige Adresse verfügen, damit Informationen richtig
weitergeleitet werden können.
Internetadressen sind in sogenannte Domänen unterteilt. Zu den Top-Level-Domänen zählen:
USA
.com
.edu
.gov
.mil
.net
.org
Bedeutung
Kommerzielles Unternehmen
Ausbildungseinrichtung
(Universität, Schulen)
Regierung, Behörde
Militär
Netzbetreiber
sonstig
In Österreich
.co.at
.ac.at
.gv.at
.or.at
Beispiel für eine Domain-Namen: hlwamstetten.ac.at
http://www.hlwamstetten.ac.at
Verwendetes Übertragungsprogramm
Name der Schule
Kennung für Schulen in Österreich
Dienst, der in Anspruch genommen wird
http steht für „Hypertext Transfer Protocol“ und ist für die Übertragung und Verknüpfung
von Web-Seiten zuständig.
Was sind die wichtigsten Dienste des Internet?
Folgende Möglichkeiten bietet das Internet heute:



Versenden von E-Mail (elektronische Post) – ach wie vor der am meisten verwendete
Dienst des Internet.
Online-Unterhaltung = Chat
Newsgroups: Diskussionsforen bei der jeder Teilnehmer eigene Beiträge ablegen bzw.
Die Mitteilungen anderer lesen kann.
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Grundlagen EDV, Internet, E-Mail

World Wide Web (WWW) ist eine grafische Benutzeroberfläche zur anwenderfreundlichen
Bedienung des Internet. Über das WWW kann man sich Informationen über jedes beliebig
Thema beschaffen, kann man die Homepages aller führenden Konzerne der Welt besuchen,
den Urlaub buchen, Angebote für Computerbauteile miteinander vergleichen und – zumindest
in den größeren Städten – eine Pizza bestellen.
Vorraussetzung für das „Surfen“ ist allerdings viel Zeit und Geduld, denn der
Bildschirmaufbau, beim Besuch einer stark frequentierten Homepage kann einige Zeit in
Anspruch nehmen.
Die einfachste und schnellste Methode ist die direkte Eingabe eines URL (=Uniform Ressource
Locator, dient der Identifizierung des verwendeten Protokolls, des Servers und des gewünschten
Dokumentnamens; = Internetadresse). Die meisten großen Firmen und Institutionen verwenden ihren
Namen auch in der Internetadresse, zum Beispiel: www.krone.at
Sucht man hingegen nach speziellen Informationen über Musikgruppen, Immobilien, östliche
Religionen und ähnliches, wird man mit dieser Methode nicht sehr weit kommen.
Für die gezielte Suche nach bestimmten Begriffen gibt es im Internet eigene Suchmaschinen. Diese
werden von speziellen Programmen, den sogenannten „Robots“, laufend mit aktuellen Daten von allen
an das Internet angeschlossenen Webservern versorgt. Der Anwender kann durch Eingabe eines oder
mehrerer Schlüsselwörter (keywords) zu jenen Webseiten „surfen“, welche die von ihm gewünschten
Informationen enthalten.
Einige der bekanntesten Suchmaschinen sind:
http://www.google.de
http://www.lycos.de
http://www.altavista.de
http://www.yahoo.de
http://www.austronaut.at
http://www.excite.de
Eine Besonderheit ist Yahoo: Diese Suchmaschine betrachtet sich als eine Art Inhaltsverzeichnis des
Internet. Auf diesem Server werden die Informationen thematisch sortiert in Stichwortkatalogen
bereitgestellt.
Suchoperatoren
OR
AND
+
-
Phrasen
Near
ADJ
Von allen Suchbegriffen muss mindestens einer wahr sein zB Goethe or Göthe,
Auto or Fahrzeug
Alle Suchbegriffe, die durch „and“ miteinander verknüpft sind, müssen in einem
Dokument vorkommen zB Thomas and Klestil
Das nach dem Plus-Zeichen folgende Suchkriterium muss im Suchergebnis
unbedingt vorkommen zB Schirennen +Oesterreich (alle Dokumente, in denen nur
das Wort „Schirennen“ vorkommt und jene, die zusätzlich auch den Begriff
„Oesterreich“ enthalten)
Das nach dem Minus-Zeichen folgende Suchkriterium darf im Suchergebnis nicht
vorkommen zB Operetten –Strauss (alle Operetten werden aufgelistet, nur keine
Strauss-Operetten)
Man kann auch mehrere Wörter in Anführungszeichen setzten, wobei bei der suche
nach der gesamten Wortgruppe gesucht wird zB „sein oder nicht sein“
Near bietet die Möglichkeit, mehrere Begriffe in einem gewissen abstand zu
suchen. Zwischen den Wörter liegen, je nach Suchmaschine, 25 bis 100 Wörter.
Im Gegensatz dazu erzwingt der Operator „ADJ“, dass beide Begriffe unmittelbar
aufeinander folgen müssen.
Seite 13
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