orthopaedie - ws 2004-05 - mein

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Lösungen ohne Gewähr 
Orthopädieklausur WS04/05
E
1. Welche der Aussagen sind zutreffend?
a. Chirotherapie und Chiropraxis sind identische Begriffe
b. Chirotherapie und Manuelle Medizin sind identisch, es handelt sich hier um eine
anerkannte Zusatzbezeichnung der Ärztekammern.
c. Chirotherapie und Osteopathie sind identische Begriffe
d. Chirotherapie ist die Untersuchung und Behandlung mit der Hand.
e. B und D sind zutreffend.
D
2. Welche der folgenden Aussagen sind zutreffend?
a. Jede strukturelle Störung ist mit Schmerzen und klinisch relevanten
Funktionseinschränkungen verbunden.
b. Jede funktionelle Störung ist mit Schmerzen verbunden und führt früher oder später
zu strukturellen Läsionen.
c. Strukturstörung und Funktionsstörung sind identische Begriffe.
d. Funktionelle Störungen von Muskeln und Gelenken können nur durch funktionelle
Untersuchungen nachgewiesen und erfasst werden.
e. Keine der Aussagen sind zutreffend
D
3. Für die
a.
b.
c.
d.
e.
C
A
B
B
Epiphysiolysis capitis femoris (Hüftkopfgleiten) sind typische Aussagen.
Das Auftreten ist fast ausschließlich einseitig.
Es ist das Vorschulkind betroffen.
Die Therapie ist meistens konservativ/nicht operativ.
Ein klinischer Befund ist das Drehmann´sche Zeichen
Es sind nur Mädchen betroffen
4. Das Wolff´sche Gesetz besagt, dass
a. Das Wachstum hormonell gesteuert wird.
b. Die Belastung der Hüfte von den Hebearmen der Muskeln abhängig ist
c. Sich die Wachstumsrichtung senkrecht zur Belastung entwickelt.
d. Ungenügende Belastung zur Osteoporose führt
e. Es keinen Zusammenhang zwischen Wachstum und Belastung gibt.
5. Der Lendenwirbelwulst einer links konvexen Lumbalskoliose ist typischerweise wo lokalisiert?
a. Auf der linken Seite
b. Klinisch nicht zu sehen, sondern nur durch ein Röntgenbild
c. Auf der rechten Seite
d. Auf der rechten und linken Seite
e. Nur im MRT zu sehen
6. Eine Spondylolyse ist durch welche Röntgenaufnahmen am besten zu sehen?
a. Seitliche Röntgenaufnahme
b. Schräge Röntgenaufnahme
c. Frontale Röntgenaufnahme
d. Auf einer Röntgenaufnahme nicht zu sehen
e. Nur auf Schichtaufnahmen erkennbar
7. Ein 15-jähriger männlicher Jugendlicher kommt zu Ihnen in die Ambulanz und klagt über
Schmerzen und einer leichten Schwellung im Kniegelenk. Einen Unfall habe er nicht gehabt.
Was tun sie unmittelbar?
a. Sie verordnen Physiotherapie und Elektrotherapie
b. Sie veranlassen ein konventionelles Röntgenbild des Kniegelenkes
c. Sie veranlassen eine Magnetresonanztomographie (MRT) des Kniegelenkes.
d. Sie verordnen Analgetika und Antiphlogistika und bestellen den Patienten zu einer
Kontrolle in 3 Monaten.
e. Sie veranlassen eine Szintigraphie.
8. Ein 13-jähriger Junge klagt über Schmerzen im Bereich des Unterschenkels, die insbesondere
nachts am stärksten sind. Der Aspirintest ist positiv. Im Röntgenbild sehen sie eine
Veränderung in der Kortikalis der Tibia. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?
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C
a.
b.
c.
d.
e.
Osteosarkom
Fibröser Kortikalisdefekt
Osteoid-Osteom
Enchondrom
Monoarthrose
9. Welche der genannten Therapieverfahren sind bei einem 47-jährigen Patienten mit
Lumboischalgie aus dem Bereich der physikalischen Medizin indiziert?
a. Elektrotherapie
b. Klassische Massage
c. Wärmetherapie
d. Lymphdrainage
e. Paraffinbad
C
A)
B)
C)
D)
E)
nur a ist richtig
nur b und c sind richtig
a, b und c sind richtig
a-d sind richtig
a-e = alle sind richtig
D
10. Welche der genannten Therapieformen aus dem Bereich der Physikalischen Therapie
verordnen sie bei einem Lymphödem im Unterschenkelbereich, nachdem vor 2 Wochen eine
Knie-TEP implantiert wurde?
a. Klassische Massage
b. Bindegewebsmassage
c. Stangerbad
d. Manuelle Lymphdrainage
e. Kältetherapie
B
11. Bei einem Neugeborenen fällt neben einer Syndaktylie an der Hand eine offensichtliche
Fußfehlstellung auf. Der Vorfuß ist deutlich abduziert. Es liegt zusätzlich eine deutliche
Pronationsfehlstellung des Fußes vor. Im Röntgenbild, das einige Monate später durchgeführt
wird, zeigt sich ein Talokalkanealwinkel von 60°.
Es handelt sich um:
a. Klumpfuß
b. Angeborenen Plattfuß
c. Angeborenen Hackenfuß
d. Sichelfuß
e. Senkspreizfuß
Zu Frage 12 und 13: Ein 55-jähriger Mann erscheint in der Sprechstunde. Er berichtet über sehr
störende Schmerzen im Vorfuß beim Abrollen des rechten Fußes. Bei der klinischen Untersuchung
findet sich eine starke druckschmerzhafte Stelle streckseitig über dem Großzehengrundgelenk.
Die Dorsalextension ist eingeschränkt. Im Röntgenbild zeigt sich eine schwere Arthrose mit
Gelenkspaltverschmälerung und erheblichen osteophytären Anbauten. Bei der Laboruntersuchung
finden sich keine pathologischen Werte.
Die Zehen sind gut durchblutet. Hinweise auf eine Gefäßerkrankung liegen nicht vor.
C
B
12. Es handelt sich am ehesten um:
a. Hallux valgus
b. Kartilaginäre Exostose
c. Hallux rigidus
d. Gichtanfall im Großzehengrundgelenk
e. Diabetische Osteoathropathie
13. Die operative Therapie der Wahl wäre:
a. Resektion der Grundgliedbasis der Großzehe
b. Versteifung des Großzehengrundgelenkes
c. Kapselstraffung und Muskelversetzung an der Großzehe
d. Umstellungsosteotomie am Metatarsale
e. Amputation der Großzehe
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E
A
A
D
D
D
B
14. Welche Aussage trifft nicht zu?
Bei der rheumatoiden Arthritis sind typischerweise folgende Gelenke betroffen?
a. Fingergrundgelenke
b. Zehengrundgelenke
c. Kniegelenke
d. Hüftgelenke
e. Iliosakralgelenke
15. Welche Aussage trifft nicht zu?
Typische Deformitäten bzw. Veränderungen an der Hand bei der rheumatoiden Arthritis sind?
a. Veränderung der Langfingerendgelenke
b. Veränderung der Langfingermittelgelenke
c. Veränderung der Langfingergrundgelenke
d. Knopflochdeformität
e. Schwanenhalsdeformität
16. Welcher Befund ist bei der Duchenne Muskeldystrophie nicht zu finden?
a. Spastik
b. Gowers-Zeichen
c. Gnomenwaden
d. Hyperlordose
e.
Kontraktur
17. Der Goldstandard zur Diagnostik der kongentialen Hüftdysplasie ist:
a. Klinische Untersuchung
b. Magnetresonanztomographie
c. Röntgenuntersuchung
d. Ultraschalluntersuchung
e. Skelettszintigramm
18. Bei einer 44-jährigen Patientin mit einer fortgeschrittenen Hüftkopfnekrose bds. ist
anamnestisch vor allem bedeutsam
a. Der langjährig intensiv betriebene Langstreckenlauf
b. Eine deutliche Pfannendysplasie
c. Die einseitige vegetarische Ernährung
d. Die mehrjährige Kortisontherapie wegen einer Nierenerkrankung
e. Der dauernde Gebrauch von modisch hohen Absätzen
19. Welche der folgenden Aussagen ist falsch?
a. Im pubertären Wachstumsschub kann es zu einer Epiphysiolysis capitis femoris
(Hüftkopfgleiten) kommen.
b. Unter Epiphysiolysis capitis femoris versteht man die nicht-traumatische
Epiphysenlösung in der SChenkelhalsepiphysenfuge mit Dislokation des Femurkopfes
c. Epiphysiolysis capitis femoris (Hüftkopfgleiten) kann beidseitig auftreten
d. Epiphysiolysis capitis femoris (Hüftkopfgleiten) kommt nur bei Mädchen vor.
e. Epiphysiolysis capitis femoris (Hüftkopfgleiten) kann nach Anamnesedauer,
Gehfähigkeit oder nach Schweregrad des Gleitvorgangs eingeteilt werden.
20. Was ist
a.
b.
c.
d.
e.
das Zeichen nach „Lasègue“?
Ein Zeichen, welches durch Lähmung der Hüftmuskulatur bedingt ist (Hüfthinken)
Ein Schmerzzeichen, welches bei Dehnung des Ischiasnerven auftritt.
Ein Zeichen, welches bei Lämung des Fußes auftritt.
Ein Zeichen für zerebrale Schädigung
Ausfall des Achillessehnenreflexes.
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