2. Teil - ShiNa

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Fortsetzung: Cloverleafs Casper, der Weg vom Absetzer zum Reit- und
Fahrpferd
Unser Jahr 2013 – Gelassenheits- und Koordinationstraining
Nachdem also die jugendlichen Flausen der letzten Zeit wieder gut im Griff waren begannen wir im
März 2013 dann alle zwei Wochen mit Gelassenheits- und Koordinationstraining. So lange Beine
wie die unserer Shires wollen schließlich unter Kontrolle gebracht werden, nicht wahr?! Zudem war
Casper von Natur aus schon immer sehr neugierig und verspielt. Entsprechend freute er sich über
diese neue Aufgabe und gab sich richtig viel Mühe, alles gut zu machen. Bekam er Lob war er
mächtig stolz auf sich und wuchs förmlich über sich selbst hinaus. Aufgrund seiner altersgemäß
noch sehr kurzen Aufmerksamkeitsspanne waren die Einheiten sehr dosiert, insgesamt maximal 15
Minuten lang mit mehreren kleinen Pausen zum Nachdenken und Verarbeiten inklusive. Die
Übungen waren natürlich noch nicht allzu anspruchsvoll, damit er sich nicht überfordert fühlt und
eine reelle Chance hatte, die Aufgabe auch gut zu schaffen. Die Schaffung möglichst vieler
Gelegenheiten zum Loben und Bestärken war sehr wichtig um seine tolle Motivation bei neuen
Aufgaben zu erhalten und weiter zu fördern.
Bild 1
So lernte er spielerisch einige wichtige Grundlagen für seine spätere Ausbildung:
- seine Beine einzeln und unabhängig voneinander zu koordinieren,
- seine Hufe bewusst abzusetzen,
- Hindernisse kontrolliert zu überwinden,
- sein Balancegefühl zu verbessern und
- insbesondere seine Aufmerksamkeit für eine adäquat kurze Zeitspanne bewusst auf etwas zu
fokussieren.
Der letzte Punkt ist für junge Pferde oft einer der schwierigsten Anforderungen.
Erfüllte er seine Aufgabe gut bekam er viel Lob sowie eine kleine Pause zum Abschalten und
Verarbeiten. Klappte es aus welchen Gründen auch immer mal nicht so gut war es natürlich wichtig,
dies nicht zu strafen, sondern einfach nochmal mit mehr Ruhe von vorne zu beginnen, die Aufgabe
ggf. noch etwas kleinschrittiger zu erarbeiten oder einfacher zu gestalten und richtige Schritte sofort
zu loben, um ihm genau zu erklären, was man von ihm möchte.
Druck oder Strafe ist bei Pferden niemals ein guter Ratgeber, denn dies fördert Stress, Angst und
negative Energie, was unweigerlich das Ende jeglicher positiver Motivation bedeutet. Druck und
Strafe beginnen in der Regel dort wo Geduld und Sachkenntnis endet, das darf man im Umgang mit
dem Pferd niemals vergessen. Die natürliche Neugier und Verspieltheit eines jungen Pferdes ist ein
wertvolles Geschenk, welches man als fördernder Mensch unbedingt erhalten und wertschätzen
muss, denn es öffnet Tür und Tor für ein ausdrucksstarkes, zuverlässiges und stets motiviertes
späteres Reitpferd.
Übungsbeispiele:
(Für die richtige Anwendung aller in diesem Artikel dokumentierten Übungsbeispiele übernehme ich keine Gewährleistung!)
1. Stangen – Engpass
Ziel: Balance, Gehorsam und Fokussierung
Benötigtes Material: Zwei Sprungstangen, Vier Holzklötze, alternativ vier große Joghurtbecher, ggf.
eine kleine Plane/Teppich o.ä.
Bild 2
Grundsätzliche Vorbereitung:
Es ist hilfreich, vorab den Gehorsam an der Hand etwas zu üben, damit das Pferd sich in Gangart
und Tempo durch Körpersignale kontrollieren lässt, ohne dass man mit Zug oder Druck durch den
Strick am Kopf einwirken muss.
Sinnvoll ist es anfangs mit einer seitlichen Begrenzung (Hallenbande, Zaun) dem Pferd
beizubringen auf (für den Anfang sehr deutliche) Körperdrehung richtig zu reagieren.
Dreht der Mensch seinen Körper nach vorne in Bewegungsrichtung, richtet sich positiv gespannt
auf, atmet ein und geht los (große Schritte) soll das Pferd am durchhängenden Strick prompt mit los
gehen und selbständig mit dem Kopf auf Höhe der menschlichen Schulter bleiben. Folgt es nicht
sofort kann es hilfreich sein die den Strick führende Hand samt Schulter ein wenig nach vorne in
Bewegungsrichtung zu führen und ggf. mit einer kleinen Handarbeitsgerte in der anderen Hand
hinten auf Höhe Schenkellage vorsichtig (!) anzutippen, um den Vorwärtsimpuls zu unterstützen.
Verlagert der Mensch nun sein Gewicht etwas nach hinten, dreht sich um 45° zum Pferdekopf hin,
bleibt stehen und atmet zeitgleich aus soll das Pferd sofort stehen bleiben, ohne noch schrittweise
weiter vor zu laufen. Tut es dies dennoch, so erfolgt eine Korrektur, indem man das Pferd durch
leichten Druck an der Brust oder impulsartiges Zupfen am Strick nach hinten die vor gemogelten
Schritte ruhig wieder zurück treten lässt, bevor man es lobt. Um Dauerdruck zu vermeiden ist es
wichtig, den Druck/Zug sofort nachzugeben, sobald das Pferd sich rückwärts orientiert.
Unterstützend kann man mit der oben erwähnte Handarbeitsgerte zusätzlich zur Körperdrehung
nach Weg nach vorne verschließen, indem man sie vor dem Buggelenk des Pferdes positioniert und
sie ggf. etwas schwenkt, notfalls kurz antippt. Wichtig: Seitlich vor dem Buggelenk und nicht
frontal vor der Brust, denn unmittelbar vor seiner Brust befindet sich einer der wenigen Punkte, die
sich außerhalb des natürlichen Sichtfeldes des Pferdes befinden. Und Signale die das Pferd nicht
sehen kann kann es natürlich auch nicht beachten und verstehen lernen.
Dreht der Mensch sich im Stand um weitere 45° um, schaut also am Pferd vorbei nach hinten, baut
Körperspannung auf, atmet wieder ein und geht auf das Pferd zu (Stichwort: Bauchnabel heraus
schickt, Bauchnabel herein lockt. Diese Unterscheidung ist später bei der einfachen Handarbeit am
Kappzaum noch von zentraler Bedeutung) soll das Pferd entspannt und ruhig rückwärts treten. Bei
fehlender Reaktion kann man wie in soeben erwähnter Korrekturmaßnahme unterstützen (auch hier
wichtig: Sofortiges Nachgeben und Loben bei richtiger Reaktion).
Erst wenn das Pferd bei diesen Übungen im Schritt zuverlässig und leicht reagiert kann man den
Trab mit einbinden.
Wenn diese Grundlagen gut sitzen kann man sich an die Übungen machen.
In Caspers Falle entfiel diese Vorbereitung im Detail durch die bereits erfolgte Positions- und
Distanzarbeit im Round Pen. Diese verlief nach den selben Prinzipien. Diese Basis kann in der
späteren Arbeit z.B. auch den Einstieg in die klassische Handarbeit und das Anlongieren sehr
erleichtern.
Aufbau:
Zwei Stangen parallel zueinander im Abstand von ca. 50cm auf leichte Erhöhungen an den Enden
(z.B. Holzklötze oder große Joghurtbecher) ablegen. Die Erhöhungen sollten ausreichend schmal
sein, damit das Pferd in der Bewegung nicht dagegen treten kann. Die Erhöhungen sind wichtig,
damit das noch unausbalancierte Pferd nicht auf die Stangen treten kann, dies birgt insbesondere im
Trab eine hohe Verletzungsgefahr für die Sehnen in sich!
Aufgabe:
Einfädeln, grade hindurch laufen ohne anzustoßen, Abstand zum Menschen einhalten, der Mensch
läuft außen an den Stangen vorbei.
Abwandlungen, aufeinander aufbauend, immer unter Berücksichtigung der Aufgabe:
- Im Schritt einfädeln, mittig zwischen den Stangen halten, langsam bis drei zählen, wieder
anschreiten
- Im Schritt einfädeln und mittig zwischen den Stangen antraben
- Im Schritt einfädeln, mittig zwischen den Stangen halten, langsam bis drei zählen, dann antraben
- Im Trab einfädeln, mittig zwischen den Stangen durchparieren zum Schritt
- Im Trab einfädeln, mittig zwischen den Stangen halten, langsam bis drei zählen und im
Schritt/Trab wieder los
- Als zusätzliche Abwandlung kann z.B. mittig zischen den Stangen eine farbige Plane oder ein
Teppich unterlegt werden, dies erschwert den Balanceanspruch und die Fokussierung für die Pferd
aufgrund des wechselnden Untergrundes.
Das Halten erfolgt dann jeweils genau auf der Plane, Siehe Bild 13.
Sowohl die Vorbereitung, als auch die Aufgabe und ihre Abwandlungen sollten sowohl von links als
auch von rechts geführt gleichermaßen geübt werden.
Dies dient als Vorbeugung dafür, dass das Pferd sich später nur von einer Seite gut führen und leiten
(und auch longieren/arbeiten) lässt. Sehr häufig ist bei uns Menschen unbewusst noch die alte
Gewohnheit fest im Alltag verankert, dass ein Pferd grundsätzlich von links geführt, gesattelt und
generell gehandled wird, so dass wir im Alltag oft unabsichtlich die rechte Seite völlig
vernachlässigen. Allerdings ist es dann als logische Konsequenz auch nicht weiter verwunderlich,
wenn das Pferd dann plötzlich drei Fragezeichen im Gesicht hat und sich lieber herum drehen mag,
sobald es dann an der Longe plötzlich rechts herum laufen soll. Dieses Phänomen ist tatsächlich
sehr häufig zu beobachten, und oft eben nicht nur der „natürlichen Schiefe“ zuzuschreiben.
2. Slalom
Ziel: Balance, Distanztraining, „Lenken“ üben.
Benötigtes Material: Drei Pylonen
Grundsätzliche Vorbereitung:
Es ist hilfreich, vorher auf großem Raum eine gewisse Feinheit der grundsätzlichen „Lenkung“ zu
erarbeiten. Dies bedeutet, dass das Pferd lernt, sich sowohl von links, also auch von rechts jeweils
nach innen und auch nach außen hin leicht abwenden zu lassen. Ideal ist es, wenn dieses auf reine
Körpersignale (Schulterdrehung) hin geschieht ohne viel Zug am Strick beim Wenden nach innen
oder Druck gegen den Kopf oder Hals zum Wenden nach außen. Dabei sollte das Pferd selbständig
die menschliche Individualdistanz einhalten ohne zu rempeln oder zu drängeln. Ich bevorzuge eine
halbe Armlänge als Wohlfühldistanz.
Wendet das Pferd nicht selbständig mit nach innen ab empfiehlt sich ein leichtes Zupfen (kein
Dauerziehen!) am Strick nach innen und eine in die Bewegungsrichtung herein geführte Schulter
und Strickhand, bis das Pferd wie gewünscht reagiert (idealerweise zupft man kurz nachdem das
äußere Vorderbein abgefußt hat, sich also grade in der Luft befindet. Bekommt man dies selbst nicht
koordiniert ist es aber auch nicht weiter tragisch). Wendet das Pferd nicht selbständig nach außen ab
kann man den Strick an der dem Menschen zugewandten Halsseite entlang von Kopf bis Halsmitte
flächig anlegen und etwas impulsartigen Druck mit diesem ausüben bis das Pferd reagiert.
Alternativ kann man anfangs etwas weiter vor das Pferd treten, um ihm optisch den Weg nach vorne
zu verschließen und es so in die Wendung zu leiten.
Wünschenswert wäre es, wenn man gleich von Anfang an darauf achten würde, dass das Pferd aktiv
seine Schulter in der Wendung mit bewegt und nicht nur der Nase hinterher läuft und die distalen
Gelenke in der Wendung verdreht.
Aufbau:
Drei Pylonen auf grader Linie im Abstand von 10 Metern aufstellen, z.B. in einer Reithalle bei X
und bei den beiden Zirkelmittelpunkten.
Aufgabe:
Im Slalom in gleichmäßigen, runden Bögen die Pylonen umrunden ohne von der gedachten Linie
abzuweichen.
Abwandlungen, aufeinander aufbauend, immer unter Berücksichtigung der Aufgabe:
- Am Scheitelpunkt jedes Bogens stehen bleiben, ruhig bis drei zählen und wieder losgehen
- Am Scheitelpunkt jedes Bogens stehen bleiben, ruhig bis drei zählen und antraben
- Am Scheitelpunkt jedes Bogens Gangartenwechsel von Schritt zu Trab zu Schritt.
- Selbiges kann man z.B. an den jeweiligen Wechselpunkten durchführen.
Sowohl die Vorbereitung, als auch die Aufgabe und ihre Abwandlungen sollten wieder sowohl von
links wie auch von rechts geführt gleichermaßen geübt werden.
3. Reifentreten
Ziel: Beinkoordination, Fokussierung, Spaßübung
Benötigtes Material: Zwei Sprungstangen, vier Holzblöcke oder große Joghurtbecher, vier oder
sechs alte Fahrradreifen.
Bild 3
Grundsätzliche Vorbereitung:
Es ist hilfreich, wenn das Pferd vorab gelernt hat bewusst alle vier Beine anzuheben, zum Beispiel
auf Gerten – Touché.
Aufbau:
Die Reifen werden ähnlich wie die olympischen Ringe hingelegt, ohne sich zu überlappen.
Die beiden Stangen bilden die seitliche Führung und können an den Enden wieder auf die
Holzblöcke/Joghurtbecher abgelegt. Da hier nur im Schritt in dosiertem Tempo gearbeitet wird ist
dies nicht zwingend notwendig.
Aufgabe:
Im ruhigen Schritt das Pferd die Reifen überwinden lassen. Wichtig: Strick lang lassen, damit das
Pferd genau hinschauen kann.
Keine Abwandlungen.
Bei dieser Übung steht, wie immer, der Spaß vor der Perfektion. Es ist nicht ungewöhnlich, dass das
junge Pferd stockt und erstmal bewusst mit Schmackes auf die Reifen drauf haut. Das ist eine
pferdische Methode, um ungewöhnliche Untergründe auf ihre Stabilität hin zu überprüfen, bevor
das Pferd sie betreten möchte. Diese Prüfung sollte nicht unterbunden werden. Lob ist angebracht,
sobald das Pferd sich beim Überwinden die Reifen bewusst anschaut und seine Beine sichtbar aktiv
anhebt und koordiniert. Es muss nicht mit allen Vieren genau in die Reifen treffen, es zählt das
bewusste Koordinieren und nicht der Erfolg. Aus diesem Grunde ist es wichtig schmale, leichte
Fahrradreifen und nicht z.B. alte Autoreifen zu verwenden. Autoreifen sind zu hoch und fest, wenn
das Pferd mangels ausreichend guter Koordination darauf tritt kann es abrutschen, umknicken und
sich verletzen. Fahrradreifen drücken sich komplett platt, so dass die jungen Gelenke keinen
Schaden nehmen können.
Nachdem Casper die Reifen auf oben genannte Weise getestet hatte wollte er sie essen, dies wurde
ihm dann doch untersagt...
Wechsel in den Aktivstall
Nachdem Casper dann im April 2013 aufgrund nachfolgend dargestellter Gedanken gelegt worden
war zog er im Juni mit seinen beiden Onkelz wieder auf die große Sommerweide und genoss die
Zeit und das leckere Gras.
Der gesundheitliche Zustand meiner Rentner - Stute hatte sich über den letzten Winter leider so
stark verschlechtert, dass ihre bisherige Haltungsform im Winter (großer Laufstall mit halbtags
Weidegang) für sie aufgrund der für sie doch recht langen Stallzeiten nicht mehr geeignet war.
Daher machte ich mich schweren Herzens erneut auf Stallsuche. Es fiel mir sehr schwer diesen
Schritt zu gehen aus Sorge, ob ich das Richtige für meine Pferde tue. Die Suche nach einem guten
Stall ist ja wie bereits erwähnt immer ein wenig Glückssache. Zudem wollte ich in jedem Falle eine
Lösung finden, die für beide Pferde kompromisslos gut geeignet ist, weil ich auch weiterhin gerne
beide Pferde am selben Stall haben wollte, um ihnen gleichermaßen gut gerecht werden zu können.
Durch unglaublich viel Glück erhielt ich nach vielen Besichtigungsterminen und noch mehr
Telefonaten dann für gleich beide Pferde einen Platz in einem tollen, sehr gut geführten und
strukturierten HIT - Aktivstall mit zusätzlich toller Infrastruktur für die Realisierung meiner
zukünftigen Pläne mit Casper. Nach der Zusage fuhr ich auf Absprache noch mehrmals für einige
Zeit dorthin und beobachtete in Ruhe die Herdenstruktur, um sicher zu gehen, dass dort kein Stress
unter den Tieren herrscht, jedes Tier in Ruhe fressen, schlafen und sich zurück ziehen kann, und
dass die Struktur des Stalles generell für unsere Bedürfnisse wirklich gut passend ist.
Das Konzept des Aktivstalles steht und fällt mit der Umsetzung und Fachkompetenz der Betreiber.
Daher muss man sich tatsächlich alles mehrmals und sehr genau anschauen, um sicher zu gehen,
dass sein Pferd in so einem Konzept gut aufgehoben ist. Grade für rangniedrige oder junge Pferde
wie Casper kann dies durchaus auch permanenten, unterschwelligen Stress bedeuten. Um meine
ranghohe und sehr durchsetzungsfähig veranlagte Stute machte ich mir da weniger Gedanken. Unter
dem Strich hatte ich dort aber ein wirklich gutes Bauchgefühl, also wagten wir den Schritt.
Meine Stute durfte gleich zu Anfang der Weidesaison umziehen, Casper folgte ihr im August, dann
war seine Kastration lange genug her, so dass in der gemischten Herde keine Probleme mehr
entstehen konnten. Kurze Zeit darauf folgte ihm auch einer der Onkelz in den neuen Stall, so dass
Casper sogar sein bester Kumpel erhalten blieb.
Bild 4
Bild 4 zeigt Caspers waghalsigen Sprung hinaus aus dem lästigen Transporter, hinein in diesen
neuen Lebensabschnitt. Er sollte in allen Belangen sehr spannend und lehrreich für uns werden...
Bild 5
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