EHP5 for SAP ERP 6.0 September 2011 Deutsch Eingehender Kundenauftrag via EDI (289) Ablaufbeschreibung SAP AG Dietmar-Hopp-Allee 16 69190 Walldorf Deutschland SAP Best Practices Eingehender Kundenauftrag via EDI (289): Ablaufbeschreibung Copyright © 2011 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe und Vervielfältigung dieser Publikation oder von Teilen daraus sind, zu welchem Zweck und in welcher Form auch immer, ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung durch SAP AG nicht gestattet. In dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die von SAP AG oder deren Vertriebsfirmen angebotenen Softwareprodukte können Softwarekomponenten auch anderer Softwarehersteller enthalten. Microsoft, Windows, Excel, Outlook und PowerPoint sind eingetragene Marken der Microsoft Corporation. IBM, DB2, DB2 Universal Database, System i, System i5, System p, System p5, System x, System z, System z10, System z9, z10, z9, iSeries, pSeries, xSeries, zSeries, eServer, z/VM, z/OS, i5/OS, S/390, OS/390, OS/400, AS/400, S/390 Parallel Enterprise Server, PowerVM, Power Architecture, POWER6+, POWER6, POWER5+, POWER5, POWER, OpenPower, PowerPC, BatchPipes, BladeCenter, System Storage, GPFS, HACMP, RETAIN, DB2 Connect, RACF, Redbooks, OS/2, Parallel Sysplex, MVS/ESA, AIX, Intelligent Miner, WebSphere, Netfinity, Tivoli und Informix sind Marken oder eingetragene Marken der IBM Corporation. Linux ist eine eingetragene Marke von Linus Torvalds in den USA und anderen Ländern. Adobe, das Adobe-Logo, Acrobat, PostScript und Reader sind Marken oder eingetragene Marken von Adobe Systems Incorporated in den USA und/oder anderen Ländern. Oracle und Java sind eingetragene Marken von Oracle. UNIX, X/Open, OSF/1 und Motif sind eingetragene Marken der Open Group. Citrix, ICA, Program Neighborhood, MetaFrame, WinFrame, VideoFrame und MultiWin sind Marken oder eingetragene Marken von Citrix Systems, Inc. HTML, XML, XHTML und W3C sind Marken oder eingetragene Marken des W3C®, World Wide Web Consortium, Massachusetts Institute of Technology. SAP, R/3, SAP NetWeaver, Duet, PartnerEdge, ByDesign, SAP BusinessObjects Explorer, StreamWork, SAP HANA und weitere im Text erwähnte SAP-Produkte und -Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene Marken der SAP AG in Deutschland und anderen Ländern. Business Objects und das Business-Objects-Logo, BusinessObjects, Crystal Reports, Crystal Decisions, Web Intelligence, Xcelsius und andere im Text erwähnte Business-Objects-Produkte und -Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene Marken der Business Objects Software Ltd. Business Objects ist ein Unternehmen der SAP AG. Sybase und Adaptive Server, iAnywhere, Sybase 365, SQL Anywhere und weitere im Text erwähnte Sybase-Produkte und -Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene Marken der Sybase Inc. Sybase ist ein Unternehmen der SAP AG. Alle anderen Namen von Produkten und Dienstleistungen sind Marken der jeweiligen Firmen. Die Angaben im Text sind unverbindlich und dienen lediglich zu Informationszwecken. Produkte können länderspezifische Unterschiede aufweisen. In dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die vorliegenden Angaben werden von SAP AG und ihren Konzernunternehmen („SAP-Konzern“) bereitgestellt und dienen ausschließlich Informationszwecken. Der SAP-Konzern übernimmt keinerlei Haftung oder Garantie für Fehler oder Unvollständigkeiten in dieser Publikation. Der SAP-Konzern steht lediglich für Produkte und Dienstleistungen nach der Maßgabe ein, die in der Vereinbarung über die jeweiligen Produkte und Dienstleistungen ausdrücklich geregelt ist. Aus den in dieser Publikation enthaltenen Informationen ergibt sich keine weiterführende Haftung.. © SAP AG Seite 2 von 16 SAP Best Practices Eingehender Kundenauftrag via EDI (289): Ablaufbeschreibung Symbole Symbol Bedeutung Achtung Beispiel Hinweis Empfehlung Syntax Externer Prozess Alternativer Geschäftsprozess/Wahlmöglichkeit Typografische Konventionen Format Beschreibung Beispieltext Wörter oder Zeichen, die vom Bildschirmbild zitiert werden. Dazu gehören Feldbezeichner, Bildtitel, Drucktastenbezeichner sowie Menünamen, Menüpfade und Menüeinträge. Querverweise auf andere Dokumentationen. Beispieltext Hervorgehobene Wörter oder Ausdrücke im Fließtext, Titel von Grafiken und Tabellen. BEISPIELTEXT Namen von Systemobjekten. Dazu gehören Reportnamen, Programmnamen, Transaktionscodes, Tabellennamen und einzelne Schlüsselbegriffe einer Programmiersprache, die von Fließtext umrahmt sind, wie z. B. SELECT und INCLUDE. Beispieltext Ausgabe auf dem Bildschirmbild. Dazu gehören Datei- und Verzeichnisnamen und ihre Pfade, Meldungen, Namen von Variablen und Parametern, Quelltext und Namen von Installations-, Upgrade- und Datenbankwerkzeugen. BEISPIELTEXT Tasten auf der Tastatur, z. B. die Funktionstaste F2 oder die Eingabetaste. Beispieltext Exakte Benutzereingabe. Dazu gehören Wörter oder Zeichen, die Sie genauso in das System eingeben, wie es in der Dokumentation angegeben ist. <Beispieltext> Variable Benutzereingabe. Die Wörter und Zeichen in spitzen Klammern müssen Sie durch entsprechende Eingaben ersetzen, bevor Sie diese in das System eingeben. © SAP AG Seite 3 von 16 SAP Best Practices Eingehender Kundenauftrag via EDI (289): Ablaufbeschreibung Inhalt 1 2 3 4 5 6 Einsatzmöglichkeiten ................................................................................................................5 Voraussetzungen ......................................................................................................................5 2.1 Stamm- und Organisationsdaten ......................................................................................5 2.2 Voraussetzungen/Situation ...............................................................................................7 2.3 Rollen ................................................................................................................................7 Prozessübersicht ......................................................................................................................8 Prozessschritte .........................................................................................................................8 4.1 Eingangsdatei bearbeiten und hochladen ........................................................................8 4.2 Ursprüngliche Eingangsdatei verarbeiten (optional) ..................................................... 10 4.3 Eingangs-IDoc prüfen .................................................................................................... 11 4.4 Kundenauftrag anzeigen ............................................................................................... 13 Folgevorgänge ....................................................................................................................... 15 5.1 Ausgehender Fakturabeleg via EDI (290) (optional) ..................................................... 15 Anhang .................................................................................................................................. 15 6.1 Prozessschritte korrigieren ............................................................................................ 15 6.2 SAP-ERP-Berichte......................................................................................................... 15 6.3 Verwendete Formulare .................................................................................................. 16 © SAP AG Seite 4 von 16 SAP Best Practices Eingehender Kundenauftrag via EDI (289): Ablaufbeschreibung Eingehender Kundenauftrag via EDI 1 Einsatzmöglichkeiten Dieses Dokument beschreibt die Bearbeitung eines Kundenauftrags, bei der Kundendaten mit EDI übertragen werden und ein Kundenauftrag automatisch bei der Eingangsverarbeitung dieser Daten angelegt wird. Sie erhalten eine schrittweise durchführbare Anleitung, mit der Sie das komplette Szenario in einem Produktivsystem durchspielen können. Wenn die Lieferung erfolgt ist, können Sie eine Faktura anlegen. Die EDI-Datei für die Rechnung wird dann automatisch generiert. Dieser Prozess wird in Szenario 290 – Ausgehender Fakturabeleg via EDI beschrieben. 2 Voraussetzungen 2.1 Stamm- und Organisationsdaten Sie haben die für die Vorgehensweisen dieses Szenarios erforderlichen Stammdaten erfasst. Stellen Sie vor dem Testen dieses Szenarios sicher, dass die folgenden szenariospezifischen Stammdaten vorhanden sind: Stamm-/ Wert Organisationsdaten Details zu Stamm-/ Organisationsdaten Buchungskreis: 1000 Buchungskreis 1000 Material: GK-400 Handelsware, Charge – Chargenverfallsdatum Werk: 1000 Werk 1 Verkaufsorganisation 1000 : Inland Verkaufsorg. Vertriebsweg: 10 Direktverkauf Sparte: 10 Produktsparte 10 Einkaufsorganisation 1000 Einkaufsorganisation 1000 Einkäufergruppe 100 Einkäufergruppe 100 Lagerort: 1040 Versand Auftraggeber GC-101 Inländischer Kunde 01 Warenempfänger GC-101 Inländischer Kunde 01 Bemerkungen In der Ablaufbeschreibung wird nur ein Material verwendet, um spätere Komplikationen durch mehrere Eingangsdateien zu vermeiden. Trotzdem eignet sich dieser Geschäftsprozess sowohl für Großhändler als auch für produzierende Unternehmen, weil es sich um ein Material der Materialart HAWA handelt. Während der Installation dieses Szenarios können Sie die entsprechenden Werte der BC-Sets, der CATTs oder der eCATTs durch eigene Daten ersetzen. In diesem Fall kann es erforderlich sein, die Eingangsdatei zu ändern, die mit dieser Version von SAP Best Practices ausgeliefert wird. Eine lückenlose Dokumentation aller Felder des EDI-IDoc-Dokuments ist zu umfangreich, © SAP AG Seite 5 von 16 SAP Best Practices Eingehender Kundenauftrag via EDI (289): Ablaufbeschreibung um im Rahmen der Szenariodokumentation aufgeführt werden zu können. Im Folgenden finden Sie aber die wichtigsten Felder für die Datenänderung: Buchungskreis: Segment E1EDK14, Qualifier 011 Einkaufsorganisation: Segment E1EDK14, Qualifier 014 Einkäufergruppe: Segment E1EDK14, Qualifier 009 Kunde (Auftraggeber): Segment E1EDKA1, Partnerfunktion AG, Partnerfeld Lieferant (Nummer Ihres Unternehmens im Kundensystem): Segment E1EDKA1, Partnerfunktion LF, Partnerfeld Warenempfänger: Segment E1EDKA1, Partnerfunktion WE, Lieferantenfeld Materialnummer (Materialnummer in Ihrem System): Segment E1EDP19, Qualifier 002 Mit den folgenden beiden Transaktionen können Sie Ihre Eingangsdatei testen: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Logistik → Vertrieb → Außenhandel/Zoll → Kommunikation / Druck → Kommunikation / Druck → Umfeld → IDOC / EDI Basis → Test → Testwerkzeug Transaktionscode WE19 Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Administrator (Spezialist) (SAP_NBPR_IT_ADMIN_S) Rollenmenü Administration → Administration → IDocs → Testwerkzeug 1. 2. 3. 4. Auf dem Bild Testwerkzeug für die IDoc-Verarbeitung wählen Sie existierendes IDoc Drücken Sie F4. Wählen Sie Ausführen (F8). Markieren Sie Ihr Idoc und wählen Sie Anlegen (F8). Sie sehen die Details zum IDoc. 5. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access (SAP GUI) zurückzukehren. Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Logistik → Vertrieb → Außenhandel/Zoll → Kommunikation / Druck → Kommunikation / Druck → Umfeld → IDOC / EDI Basis → Dokumentation → IDoc-Typen Transaktionscode WE60 Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Administrator (Spezialist) (SAP_NBPR_IT_ADMIN_S) Rollenmenü Administration → Administration → IDocs → Dokumentation für IDoc-Typen 1. Geben Sie auf dem Bild Dokumentation folgende Daten ein: © SAP AG Seite 6 von 16 SAP Best Practices Feldname Eingehender Kundenauftrag via EDI (289): Ablaufbeschreibung Beschreibung Werte und Benutzeraktionen Bemerkung ORDERS01 Basistyp 2. Wählen Sie in der Anwendungsleiste HTML-Format (F8). 3. Wählen Sie Zurück, um zum Bild SAP Easy Access (SAP GUI) zurückzukehren. 2.2 Voraussetzungen/Situation Der in dieser Ablaufbeschreibung beschriebene Geschäftsprozess ist Teil einer längeren Kette von integrierten Geschäftsprozessen oder -szenarios. Das bedeutet, Sie müssen die folgenden Vorgänge abgeschlossen haben und die folgenden Voraussetzungen erfüllen, bevor Sie in diesem Szenario Aktivitäten ausführen können: Voraussetzungen/Situation Szenario Sie haben alle Schritte abgeschlossen, die in der Ablaufbeschreibung Vorlauf-Prozessschritte (154) beschrieben sind. Zu diesen Prozessschritten gehört MM-Periode zu laufender Periode verschieben. Führen Sie diese Aktivität durch, wenn die MM-Periode im System nicht auf die laufende Periode gesetzt ist. Diese Aktivität muss in der Regel einmal monatlich durchgeführt werden. Vorlauf-Prozessschritte (154) Um die Geschäftsprozesse in diesem Szenario ausführen zu können, müssen die Materialien im Lager verfügbar sein. Wenn Sie Handelsware (HAWA) verwenden, haben Sie folgende Möglichkeiten: Beschaffung ohne QM (130) den Prozess Beschaffung ohne QM (130) ausführen oder über die Transaktion MIGO Bestand anlegen (für ausführliche Informationen hierzu siehe Vorbereitende Schritte) 2.3 Rollen Verwendung Die folgenden Rollen müssen bereits installiert sein, um dieses Szenario im SAP NetWeaver Business Client (NWBC) testen zu können. Die Rollen in dieser Ablaufbeschreibung müssen den Benutzern zugewiesen sein, die dieses Szenario testen. Sie benötigen diese Rollen nur, wenn Sie die NWBC-Oberfläche verwenden. Wenn Sie das Standard-SAP-GUI verwenden, benötigen Sie diese Rollen nicht. Voraussetzungen Die Rollen wurden dem Benutzer zugewiesen, der dieses Szenario testet. Benutzerrolle Technischer Name Prozessschritt Mitarbeiter (Spezialist) SAP_NBPR_EMPLOYEE_S Die Zuordnung dieser Rolle ist erforderlich, um die grundlegenden Funktionen nutzen zu können. © SAP AG Seite 7 von 16 SAP Best Practices Eingehender Kundenauftrag via EDI (289): Ablaufbeschreibung Benutzerrolle Technischer Name Prozessschritt CPWD: ALEAdministration SAP_NBPR_IT_ADMIN_CPWD_ S Eingangsdatei bearbeiten und hochladen Eingangs-IDoc erneut bearbeiten IT-Administrator (Spezialist) SAP_NBPR_IT_ADMIN_S Ursprüngliche Eingangsdatei verarbeiten (optional) Eingangs-IDoc prüfen Sachbearbeiter Vertrieb 3 Kundenauftrag anzeigen Prozessübersicht Prozessschritt Benutzerrolle Transaktionscode Eingangsdatei bearbeiten und hochladen CPWD: ALEAdministration CG3Z Ursprüngliche Eingangsdatei verarbeiten (optional) ITAdministrator WE16 Eingangs-IDoc prüfen ITAdministrator WE05 Kundenauftrag anzeigen Sachbearbeiter Vertrieb VA03 Lieferung und Fakturierung, dann Abschlussarbeiten 4 SAP_NBPR_SALESPERSON_S Externe Prozessreferenz Ausgehender Fakturabeleg via EDI (290) Voraussetzungen/ Situation Erwartete Ergebnisse Dieses Testwerkzeug stößt die Eingangsverarbeitu ng an. Sie müssen diese also nicht über startrfc starten. Siehe Szenario 290 Siehe Szenario 290 Prozessschritte 4.1 Eingangsdatei bearbeiten und hochladen Verwendung Die Eingangsdatei INBOUND.TXT wird bei der Installation dieser Best Practices bereitgestellt. Bevor Sie die Datei in das System importieren, müssen Sie einige Felder mit Ihren eigenen Daten füllen und diese in das zugeordnete Verzeichnis auf dem Anwendungsserver hochladen. Vorgehensweise 1. Laden Sie die EDI-Datei INBOUND.TXT aus dem Verzeichnis Misc der Dokumentations-DVD herunter. © SAP AG Seite 8 von 16 SAP Best Practices Eingehender Kundenauftrag via EDI (289): Ablaufbeschreibung 2. Öffnen Sie die Datei mit dem Notepad, und ändern bzw. überprüfen Sie folgende Felder: a. Der Name des ersten Segments sollte EDI_DC40 sein. b. Modifizieren Sie den Empfänger-Port gemäß dem System, in das die Eingangsdatei importiert werden soll. c. Modifizieren Sie den Absenderport, wenn der Port in der eCATT-Variantendatei sich geändert hat. d. Bearbeiten Sie die Eingangsdatei: Fügen Sie die Bestellnummer in Segment E2EDK02 ein. e. Ändern Sie die (beim Anlegen der Bestellung verwendete) Materialnummer in Segment E2EDP19001. f. Lieferdatum E2EDP20001 (Ändern Sie das Lieferdatum auf z.B. <heute + 10 Tage>) g. In Segment E2EDK01005 sollten Sie die Kundenauftragsdaten des Absenders eingeben. h. Weitere Bearbeitungsanweisungen finden Sie im Schritt zum Bearbeiten der EingangsIDoc. 3. Sichern Sie die Eingangsdatei im ANSI-Format. 4. Laden Sie die EDI-Datei INBOUND.TXT auf den SAP-ECC-Anwendungsserver in den Systemordner \\<Systemanwendungsserver>/SYS/global herunter (oder verwenden Sie Ihren eigenen in der Variantendatei definierten Pfad). Um die Datei in den speziellen Systemordner auf dem Applikationssserver hochladen zu können, müssen Sie alle erforderlichen Berechtigungen für den Ordner besitzen. Neben dem oben genannten Systemordner können Sie auch jeden anderen Ordner auf dem Anwendungsserver verwenden, für den Sie die Zugriffsberechtigung besitzen. Falls Sie nicht den oben genannten globalen Ordner verwenden, müssen Sie die Portbeschreibung mit der Transaktion WE21 anpassen. Sie können die Dateien auch mithilfe der Transaktion CG3Z in den Zielordner /usr/sap/<Systemname>/SYS/global/ schreiben. Das Übertragungsformat ist BIN. Bitte beachten Sie, dass Sie die Zieldatei immer nach dem Verzeichnis benennen müssen. Beispiel: /usr/sap/<Systemname>/SYS/global/INBOUND.txt 5. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Logistik → Environment, Health and Safety → Grunddaten und Werkzeuge → Werkzeuge → Datenübernahme → Datei hochladen Transaktionscode CG3Z Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle ALE-Verwaltung (SAP_NBPR_IT_ADMIN_CPWD_S) Rollenmenü Monitoring → Datei hochladen 6. Geben Sie im Dialogfenster Datei hochladen: Parameter folgende Daten ein: Quelldatei auf Frontend (Pfad der Eingangsdatei, z. B. Y:\INBOUND.txt) Zieldatei auf Applikationsserver (Zielserver, z. B. /usr/sap/<Systemname>/SYS/global/INBOUND.txt © SAP AG Seite 9 von 16 SAP Best Practices Eingehender Kundenauftrag via EDI (289): Ablaufbeschreibung Übertragungsformat der Daten BIN 7. Wählen Sie Hochladen (Umschalt+F2). Im unteren Bildbereich wird die Meldung angezeigt, dass die Datei xxxx\INBOUND.txt nach /usr/sap/<Systemname>/SYS/global/INBOUND.txt übertragen wurde. 8. Wählen Sie Abbrechen. 4.2 Ursprüngliche Eingangsdatei verarbeiten (optional) Verwendung In diesem Schritt wird die Eingangsdatei zu Testzwecken hochgeladen. Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Logistik → Vertrieb → Außenhandel/Zoll → Kommunikation / Druck → Kommunikation / Druck → Umfeld → IDOC / EDI Basis → Test → Eing orig Eing-Datei Transaktionscode WE16 Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Administrator (Spezialist) (SAP_NBPR_IT_ADMIN_S) Rollenmenü Administration → Administration → IDocs → Test Eingangsdatei 2. Geben Sie auf dem Bild Anstoß der Eingangsverarbeitung folgende Daten ein. Feldname Beschreibung Werte und Benutzeraktionen Bemerkung Verzeichnis +Datei /usr/sap/<Syste mname>/SYS/glob al/INBOUND.txt Verzeichnis und Name der Datei auf dem Anwendungsserver, die das IDoc enthält (max. 100 Zeichen) Beispiel: \\ <Anwendungsserver>/sapmnt/QFO /SYS/global Port YEDIFILE_I Portname (logischer Name des externen Systems), wie in der Portbeschreibung angegeben (max. 10 Zeichen) 3. Wählen Sie Zugangstest (F8). © SAP AG Seite 10 von 16 SAP Best Practices Eingehender Kundenauftrag via EDI (289): Ablaufbeschreibung Wenn Sie den korrekten Dateipfad angeben, wird die Nachricht Zugriff auf Verzeichnis vom aktuellen Anwendungsserver aus möglich angezeigt. 4. Wählen Sie Enter. 5. Wählen Sie Ausführen. Daraufhin wird gemeldet, dass die IDoc-Datei an die Eingangsverarbeitung übertragen wurde. 6. Wählen Sie Zurück, um zum Bild SAP Easy Access (SAP GUI) zurückzukehren. Ergebnis Dieses Testwerkzeug stößt die Eingangsverarbeitung an. Sie müssen diese also nicht über startrfc starten. 4.3 Eingangs-IDoc prüfen Verwendung In dieser Aktivität können Sie den Status des Eingangs-IDocs überprüfen und die Kundenauftragsnummer ermitteln. Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Logistik → Vertrieb → Außenhandel/Zoll → Kommunikation / Druck → Kommunikation / Druck → Kommunikation → IDoc Listen Transaktionscode WE05 Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Administrator (Spezialist) (SAP_NBPR_IT_ADMIN_S) Rollenmenü Administration → Administration → IDocs → IDoc-Listen 2. Sie können die vorgeschlagenen Auswahlkriterien auf dem Bild IDoc-Liste beibehalten oder Auswahlkriterien nach Wunsch eingeben. 3. Wählen Sie Ausführen. Die IDocs werden gemäß Ihren Auswahlkriterien in einer Baumstruktur im linken Bereich des Bildes angezeigt und nach Richtung (Ausgang, Eingang) sowie Status gruppiert. 4. Wählen Sie mit Doppelklick Eingangs-IDocsORDERSStatus 53. Es wird eine Liste der IDocs angezeigt, die erfolgreich in das System gebucht wurden. © SAP AG Seite 11 von 16 SAP Best Practices Eingehender Kundenauftrag via EDI (289): Ablaufbeschreibung 5. Wählen Sie mit Doppelklick die von Ihnen gebuchte Position. Das System zeigt Detailinformationen zu Ihrem Eingangs-IDoc an. 6. Wählen Sie IDoc-Anzeige in der Baumstruktur im linken Bereich des Bildes. 7. Öffnen Sie den Statussatz53. Das System gibt die Meldung aus: Standardauftrag XX wurde gesichert. Dabei wird dem Auftrag vom System eine Kundenauftragsnummer zugewiesen. Wenn in Ihrem System erst ein IDoc existiert, wird das IDoc sofort angezeigt. In der Baumstruktur im linken Bildbereich werden die einzelnen Segmente des IDocs angezeigt. Möglicherweise wird das IDoc mit dem Status 64 und nicht mit Status 53 angezeigt. Dies kann unterschiedliche Ursachen haben: Wenn der Schritt Workflow für automatisches Customizing pflegen im Installationsleitfaden nicht korrekt ausgeführt wurde, ist die automatische Verarbeitung des Eingangs-IDoc nicht aktiviert. Wir empfehlen Ihnen, den Schritt im oben erwähnten Dokument erneut auszuführen und das Kapitel Eingangs-IDoc prüfen zu wiederholen. Sie haben stattdessen auch die Möglichkeit, das IDoc manuell (SAP-GUI Transaktionscode BD87 oder NWBC:Rolle SAP_NBPR_IT_ADMIN_S; Pfad: Monitoring → Statusmonitor für ALE-Nachrichten ) zu bearbeiten und das Kapitel EingangsIDoc prüfen zu wiederholen. Beim Löschen der Eingangsdatei auf dem Server können Probleme auftreten, die durch Netzwerkprobleme oder dadurch verursacht werden können, dass sich das Dateisystem nicht direkt auf dem Anwendungsserver befindet Wenn die Eingangsdatei nicht gelöscht wurde, kann das IDoc nicht automatisch bearbeitet werden, und der Benutzer muss die Eingangsdatei löschen und das IDoc manuell verarbeiten. Mit Transaktion AL11 können Sie prüfen, ob sich die Eingangsdatei noch im Verzeichnis DIR_GLOBAL befindet. Falls ja, können Sie das IDoc mit Transaktion BD87 weiter bearbeiten. Mit Transaktion WE08 können Sie die Datei auch manuell vom Server löschen. © SAP AG Seite 12 von 16 SAP Best Practices Eingehender Kundenauftrag via EDI (289): Ablaufbeschreibung Rufen Sie die Transaktion BD87 über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Logistik → Logistics Execution → Lagerinterne Prozesse → Kommunikation mit Fremdsystemen → ALE-Administration → Monitoring → IDoc-Anzeige → Statusmonitor Transaktionscode BD87 Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle ALE-Verwaltung (SAP_NBPR_IT_ADMIN_CPWD_S) Rollenmenü Monitoring → Statusmonitor für ALE-Nachrichten 1. Geben Sie auf dem Bild zum Auswählen von IDocs folgende Werte ein: Feldname Beschreibung IDocNummer Werte und Benutzeraktionen Bemerkung XX Diese IDoc-Nummer wurde im vorherigen Schritt angelegt (Status 64). 2. Wählen Sie Ausführen (F8). 3. Auf dem Bild Statusmonitor für ALE-Nachrichten wählen Sie aus, dass das IDoc bereit für die Übertragung an die Anwendung ist. 4. Wählen Sie die Option zum Bearbeiten des gewählten Knotens (F8). Das System gibt die Meldung aus: Standardauftrag XX wurde gesichert. 5. Mit der oben beschriebenen Methode WE05 können Sie den Status für diese IDoc-Nummer erneut prüfen. Der neue Status der vorherigen IDoc-Nummer lautet 53. 6. Wählen Sie Zurück, um zum Bild SAP Easy Access (SAP GUI) zurückzukehren. 4.4 Kundenauftrag anzeigen Verwendung In dieser Aktivität können Sie die Daten aus dem Kundenauftrag anzeigen, der aus dem Eingangs-IDoc erstellt wurde. Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anzeigen Transaktionscode VA03 © SAP AG Seite 13 von 16 SAP Best Practices Eingehender Kundenauftrag via EDI (289): Ablaufbeschreibung 2. Geben Sie auf dem Bild Kundenauftrag anzeigen: Einstieg die im vorherigen Schritt angelegte Kundenauftragsnummer ein. 3. Wählen Sie Enter. 4. Der Kundenauftrag mit allen Kopf- und Positionsdaten wird angezeigt. Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Sachbearbeiter Vertrieb (SAP_NBPR_SALESPERSON_S) Rollenmenü Vertrieb → Kundenaufträge → Kundenauftragsabwicklung → Arbeitsvorrat für Vertriebsbelege 1. Wählen Sie aus den Aktiven Abfragen in der Kategorie Kundenaufträge die Abfrage Suchen 2. Pflegen Sie die Kriterienschnellpflege mit geeigneten Suchkriterien (falls erforderlich aktualisieren Sie die aktuelle Ansicht). © SAP AG Seite 14 von 16 SAP Best Practices Eingehender Kundenauftrag via EDI (289): Ablaufbeschreibung 3. Markieren Sie Ihren Verkaufsbeleg und wählen Sie Anzeigen. 4. Der Kundenauftrag mit allen Kopf- und Positionsdaten wird angezeigt. 5 Folgevorgänge Sie haben alle Aktivitäten zu dem in diesem Dokument beschriebenen Geschäftsprozess abgeschlossen. Um Folgeaktivitäten zu diesem Geschäftsprozess auszuführen, gehen Sie gemäß den in einem oder mehreren der folgenden Szenarios beschriebenen Prozessschritten vor. Verwenden Sie dabei die Stammdaten aus diesem Dokument. 5.1 Ausgehender Fakturabeleg via EDI (290) (optional) Verwendung Dieses Szenario beschreibt die Bearbeitung für Vertrieb, Lieferung und Fakturierung im IDocUmfeld und anschließend periodisch ausgeführte Aktivitäten, z.B. Aktivitäten für den Tagesabschluss oder für die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen. Vorgehensweise Führen Sie alle Aktivitäten aus, die in der Ablaufbeschreibung des folgenden Szenarios beschrieben sind: Vertrieb, Lieferung und Fakturierung: Periodenabschluss (für das Rechnungswesen). Verwenden Sie dazu die Stammdaten aus diesem Dokument. 6 Anhang 6.1 Prozessschritte korrigieren Im folgenden Abschnitt finden Sie häufig vorgenommene Schritte, durch die einige der in diesem Dokument beschriebenen Aktivitäten korrigiert werden können. Kundenauftrag erfassen Transaktionscode (SAP GUI) VA01 Korrekturschritt: Verkaufsbeleg löschen Transaktionscode (SAP GUI) VA02 Benutzerrolle Sachbearbeiter Vertrieb (SAP_NBPR_SALESPERSON_S) Rollenmenü Vertrieb → Kundenaufträge → Kundenauftragsabwicklung Wählen Sie Ihren Kundenauftrag, und wählen Sie Bearbeiten. Bemerkung Wählen Sie Beleg löschen 6.2 SAP-ERP-Berichte Verwendung © SAP AG Seite 15 von 16 SAP Best Practices Eingehender Kundenauftrag via EDI (289): Ablaufbeschreibung In der nachstehenden Tabelle sind die Berichte aufgelistet, denen Sie weitere Informationen zu diesem Geschäftsprozess entnehmen können. Die folgenden Ablaufbeschreibungen enthalten eine umfassende Zusammenstellung aller wichtigen Berichte sowie ausführliche Informationen dazu: Finanzwesen: SAP-ERP-Berichte für das Rechnungswesen (221) Logistische Prozesse: SAP-ERP-Berichte für die Logistik (222) Beachten Sie, dass sich die Beschreibungen einiger dieser Berichte, die einen unverzichtbaren Teil des Ablaufs darstellen, direkt im jeweiligen Kapitel befinden. Berichte Titel des Berichts Transaktionscode (SAP GUI) Bemerkung Liste Aufträge VA05 Es wird eine Liste aller ausgewählten Kundenaufträge angezeigt. Unvollständige Vertriebsbelege V.02 Es wird eine Liste aller nach bestimmten Auswahlkriterien ausgewählten unvollständigen Belege angezeigt. 6.3 Verwendete Formulare Üblicher Formularname Formulartyp Verwendet in Prozessschritt Ausgabeart Technischer Name Auftragsbestätigung Smart Form Kundenauftrag erfassen BA00 YBAA_SDORC © SAP AG Seite 16 von 16