LAS AF - Leica Microsystems

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PRESSEINFORMATION
5. September 2013
3D-Analyse, 3D-Messungen und 3D-Visualisierung für Weitfeld- und
Konfokalmikroskopie
Leica Microsystems bringt Leica Application Suite Advanced Fluorescence
(LAS AF) 3.2 auf den Markt
Wetzlar, Deutschland. Leica Microsystems hat die Version 3.2 der Leica Appplication Suite Advanced
Fluorescence (LAS AF) veröffentlicht. Die Software-Plattform für anspruchsvolle Anwendungen im
Bereich der Lebendzellforschung wurde bereits im Jahr 2005 für Weitfeld- und KonfokalMikroskopsysteme von Leica Microsystems eingeführt. Die Schwerpunkte der aktuellen Version liegen
auf 3D-Analyse, 3D-Messungen und 3D-Visualisierung. Die 3D-Funktionalitäten sind besonders für
Nutzer des Widefield-Super-Resolution-Systems Leica SR GSD 3D von Leica Microsystems
interessant: Sie ermöglichen die Darstellung von GSD-Informationen (Ground State Depletion) als
volumengerechnete Bilder und erweitern die hochaufgelösten Bilder somit um eine dritte Dimension.
Weiterhin enthält die Version eine Bildergalerie zur schnellen Durchsicht von Experimenten, zur
Bildselektion und zur automatischen Identifizierung der Bilder mit dem besten Fokus. Die Adaptive
Fokuskontrolle (AFC), eine Hardware-basierte Fokus-Stabilisierung, funktioniert jetzt mit einer noch
größeren Auswahl an Plastikschalen und Mikrotiterplatten mit Plastikboden. Für hohe Kameraauflösung
und Aufnahmegeschwindigkeit wurde die Auswahl der unterstützten sCMOS-Kameras erweitert.
Die 3D-Analyse erlaubt Nutzern die direkte Messung verschiedener Aspekte intrazellulärer Strukturen in
der LAS AF, wie zum Beispiel das Volumen von Zellkernen, deren Oberfläche oder Entfernungen und
Winkel zwischen den Zellkernen. Individuelle 3D-Objekte können mit dem interaktiven 3DMesswerkzeug vermessen werden. Zur automatischen Messung führt ein Hilfsprogramm die Nutzer
Schritt für Schritt durch die 3D-Analyse – von der Bildvorbereitung über Anpassung der Grenzwerte,
Erzeugen einer 3D-Binärmaske, der Definition von Messparametern bis zum Erstellen von Berichten.
Bildbearbeitungswerkzeuge können auch in beliebiger Reihenfolge auf das 3D-Objekt angewendet
werden. Die Fähigkeit, komplexe Bildanalyseformeln zu verarbeiten, macht den 3D Image Calculator
zum Schlüsselelement des Programms.
Claudia Müller · T +49 6441 29 2630 · F +49 6441 29 2527 · corporate.communications@leica-microsystems.com
Leica Microsystems GmbH · Ernst-Leitz-Straße 17–37 · D-35578 Wetzlar · www.leica-microsystems.com
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Die Bildergalerie bietet dem Anwender die Möglichkeit, aufgenommene Bilder in einer Übersichtsgalerie
anzuschauen
–
sogar
während
eines
Experiments.
Diese
Funktion
ist
insbesondere
für
mehrdimensionale Experimente hilfreich, da die Dimensionen der dargestellten Bilder frei wählbar sind.
Zum Beispiel können alle Positionen eines Multipositions-Experiments mit Hilfe eines Schiebereglers
auf einen Blick über die Zeit verfolgt werden.
Leica Microsystems hat außerdem die Auswahl an sCMOS-Kameras namhafter Hersteller erweitert.
sCMOS-Sensoren wurden speziell für wissenschafliche Anwendungen mit Weitfeld-Systemen
entwickelt. Sie sind hochempfindlich, verursachen wenig Rauschen und erreichen hohe Bildraten von
bis zu 100 Bildern pro Sekunde. Forscher profitieren von der hohen Bildauflösung und -qualität des
sCMOS-Sensors.
Die Adaptive Fokuskontrolle (AFC) ist sowohl für Probenhalter mit Glas-, als auch für Proben mit
Plastikboden geeignet. Die Auswahl an nutzbaren Petrischalen und Mikrotiterplatten mit Plastikboden
wurde deutlich erweitert. Durch eine Vergrößerung des Arbeitsbereichs kann die AFC den Fokus jetzt
noch tiefer in der Probe halten. Dies ist ein Vorteil, der sich vor allem bei Objektiven mit großem
Arbeitsabstand bemerkbar macht, die hauptsächlich bei Experimenten mit Plastikschalen verwendet
werden.
Dreidimensionales Multikanalbild, erstellt mit Isosurface-Rendering. Die Zellkernvolumina wurden mit
LAS AF 3D Analysis gemessen. Die Zellkerne sind mit Anmerkungen gekennzeichnet.
Claudia Müller · T +49 6441 29 2630 · F +49 6441 29 2527 · corporate.communications@leica-microsystems.com
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Über LAS AF
LAS AF ist eine intuitive, modulare Software-Plattform, die an unterschiedliche Anforderungen der
Lebendzellforschung angepasst werden kann. Seit ihrer Einführung im Jahr 2005 wird sie für
Bildgebung und Bildbearbeitung an Weitfeld- und Konfokalsystemen eingesetzt. LAS AF unterstützt
eine große Anzahl an Forschungsanwendungen, wie zum Beispiel Screening, Ratio-Imaging, FRET,
Kolokalisationsstudien,
Super-Resolution-
und
TIRF-Mikroskopie
oder
Elektrophysiologie.
Die
einheitliche Nutzeroberfläche für alle Mikroskopiesysteme bildet die ideale Grundlage für schnelles und
effektives Arbeiten.
_______________
Leica Microsystems ist eine weltweit führende Marke für Mikroskope und wissenschaftliche Instrumente.
Aus einem im 19. Jahrhundert gegründeten Familienunternehmen entsteht im Lauf einer von
bahnbrechenden Innovationen geprägten Geschichte ein globales Unternehmen.
Die traditionell enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung bildet die Basis für
zukunftsweisende Lösungen, die inspiriert sind von Ideen der Anwender und maßgeschneidert für ihre
Bedürfnisse. Leica Microsystems ist auf globaler Ebene in drei Divisionen tätig, die in ihrem jeweiligen
Segment zu den Marktführern zählen: Life Science Division, Industry Division und Medical Division.
Mit sechs Produktionsstätten in fünf Ländern, Vertriebs- und Servicegesellschaften in 20 Ländern und
einem internationalen Händlernetzwerk ist das Unternehmen in mehr als 100 Ländern tätig. Sitz des
globalen Managements ist Wetzlar, Deutschland.
Claudia Müller · T +49 6441 29 2630 · F +49 6441 29 2527 · corporate.communications@leica-microsystems.com
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