Vorschlag für ein schuleigenes Curriculum

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Vorschlag für ein schuleigenes Curriculum
für den zweiten Teil der zweiten Progressionsstufe (Klassenstufe 9/19) Realschule
zum Kernlehrplan 2011 für die Realschule in Nordrhein-Westfalen
Inhaltsfelder, Kontexte und Kapitel im Schülerbuch
Für die zweite Progressionsstufe weist der Kernlehrplan insgesamt fünf Inhaltsfelder plus das Inhaltsfeld Sexualerziehung auf. Die inhaltlichen Schwerpunkte
können dabei anhand verschiedener möglicher Kontexte erarbeitet werden. Erlebnis Biologie Band 3 für die Klassenstufen 9/10 macht in den Kapiteln des
Schülerbandes Vorschläge für solche Kontexte in Bezug auf die in den Klassenstufen 7/8 noch nicht angesprochenen Inhaltsfelder Gene und Vererbung (7),
Evolution – Vielfalt und Veränderung (8) und Stationen eines Lebens (9) sowie für das Inhaltsfeld Sexualerziehung. Auf den Seiten in den Kapiteln werden dabei
verpflichtende inhaltliche Schwerpunkte dargestellt. Darüber hinaus bieten die Kapitel weiteres Material für die Gestaltung des schuleigenen Curriculums und
natürlich auch für den individuellen Unterricht einschließlich Möglichkeiten zur Vertiefung und Differenzierung. Das breite Aufgabenspektrum ermöglicht
unterschiedliche Lernwege und eine differenzierende Kompetenzentwicklung.
Allgemeines zur Kompetenzentwicklung
Der Kernlehrplan gliedert die geforderten Kompetenzen in die vier Bereiche: Umgang mit Fachwissen (UF 1-4), Erkenntnisgewinnung (E 1-9), Kommunikation (K
1-9) und Bewerten (B 1-3). Im Unterricht wird man sicherlich nicht in jeder Stunde alle Kompetenzen gleichmäßig entwickeln können, sondern man wird
Schwerpunkte bilden. Solche Schwerpunkte bildet auch der folgende Vorschlag für ein schuleigenes Curriculum. Daneben schwingen aber auch immer andere
Kompetenzen mit. Dies gilt z. B. für die folgenden Kompetenzen, die bei der Arbeit mit den Informationstexten im Buch und bei der Bearbeitung der vielfältigen
Aufgaben in zahlreichen Unterrichtssituationen gefördert werden:
-
UF1
UF2
E2
E9
K1
K7
K8
K9
B3
Fakten wiedergeben und erläutern (Bezüge zu den Basiskonzepten herstellen)
Konzepte unterscheiden und auswählen
Bewusst wahrnehmen (Beschreibung und Deutung von Beobachtungen unterscheiden)
Arbeits- und Denkweisen reflektieren
Texte lesen (Informationstexte im Schulbuch) und erstellen (schriftliche Aufgabenbearbeitungen)
Sachverhalte und Ergebnisse nachvollziehbar beschreiben und begründen (Vorstellen von Arbeitsergebnissen)
Zuhören, hinterfragen (Gruppenarbeit, Klassengespräch, Schüler-Präsentationen)
Kooperieren und im Team arbeiten (Gruppenarbeit)
Werte und Normen berücksichtigen
933.596
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung
Die Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung werden im Stoffverteilungsplan den Inhaltsfeldern und bestimmten Kontexten (Kapiteln) zugeordnet und
besonders herausgestellt. In Kurzform sind auch Einzelkompetenzen in Bezug auf bestimmte Seiten im Schülerband ausgewiesen.
Basiskonzepte
Ein zusammenfassender Überblick über die drei Basiskonzepte System, Struktur und Funktion sowie Entwicklung wird auf den letzten Buchseiten gegeben. Im
Schulbuch wird an vielen Stellen auf diese Nachschlagemöglichkeit verwiesen.
Im vorliegenden Curriculumsvorschlag werden zu den einzelnen Kapiteln (Kontexten) jeweils auch Beispiele für die Anwendung der Basiskonzepte aufgeführt.
Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll exemplarisch zeigen, wie die Inhalte durch die Basiskonzepte strukturiert werden.
–1–
Inhaltsfeld 9: Stationen eines Lebens
Kontext: Die Zelle als System
ca. 8 Ustd
Seiten
10 – 11
12 – 13
14 – 15
16
17
18 – 21
22
Die Zelle als System
Zellen im Lichtmikroskop betrachtet
Vom Organismus zur Zelle
Von der Zelle zum Organismus
Arbeiten mit dem Lichtmikroskop
Das Elektronenmikroskop eröffnet neue
Dimensionen
Streifzug: Mikroskopiertechnik und
Zellforschung
Auf einen Blick
Zeig, was du kannst
vertiefte
Kompetenzen
E1
E2; E6; UF1–2
UF2; UF4; E7–8
UF2–4; K1–2
E4–5
UF1; UF3; E7–8;
K7
UF1; K1, K2; K6
UF4
UF1–4; K7
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung
UF1 Fakten zum Zellaufbau wiedergeben und
erläutern
UF2 Konzepte in Bezug auf Systemebenen
(Zellorganellen, Zellen, Gewebe, Organe,
Organismus), Zellstrukturen und ihre Funktionen
sowie Entwicklungen bei Wachstum und
Differenzierung unterscheiden und nutzen
UF4 Zellen und ihre Strukturen und Funktionen mit
den Lebensvorgängen in Organen und ganzen
Organismen vernetzen
E2, E5 mikroskopische Untersuchungen durchführen
und die Beobachtungen deuten
E7, E8 Zell- und Gewebemodelle auswählen,
Modellgrenzen angeben und Modelle anwenden
K4 Daten aufzeichnen und darstellen
K7 Beschreiben, präsentieren, begründen
933.596
23
23
Titel / inhaltliche Schwerpunkte
–2–
Entwicklung
der Basiskonzepte
System:
Zellorganellen, Zellen,
Gewebe, Organe, Organsysteme, Organismus
Struktur und Funktion:
Zellorganellen und ihre
Funktionen,
Oberflächenvergrößerung,
Zelldifferenzierung
Entwicklung:
Zellteilung, Wachstum
und Differenzierung
Inhaltsfeld 7: Gene und Vererbung
Kontext: Gene und Vererbung
ca. 22 Ustd
Seiten
Titel / inhaltliche Schwerpunkte
24 – 25
26 – 27
28 – 29
30 – 31
Gene und Vererbung
Ganz der Vater – ganz die Mutter?
Keimzellbildung und Befruchtung
Streifzug: Ein Mönch entdeckt die
Gesetzmäßigkeiten der Vererbung
32 – 33 Mendelsche Erbregeln
34 – 35 Erbanlagen können neu kombiniert werden
36 – 37 Erbregeln gelten auch für den Menschen
38
Vererbung des Geschlechts
39
Geschlechtsgebundene Vererbung
Die Erbinformationen liegen im Zellkern
Streifzug: Die Entschlüsselung der DNA –
eine Erfolgsgeschichte
44
Die DNA wird identisch verdoppelt
Streifzug: Der genetische Fingerabdruck
45
46 – 47 Proteinsynthese – die Information wird
lebendig
47 – 49 Enzyme regulieren den Stoffwechsel
50
Mutationen verändern die DNA
933.596
40
43
51
52 – 53
54
55
Methode: Präsentieren mit Modellen
Mutationen als Ursache für Krankheiten
Genetische Beratung
Streifzug: „Erbgesundheitspflege“ im
Nationalsozialismus
vertiefte
Kompetenzen
E1
UF1–2; E1–2; K8
UF1–3; E7–8
E1; E9, K1–2; K8
UF1–4; E1, E9; K8
UF1–4; E1; E9; K8
UF1; UF4; E8–9;
K8
UF1; UF4; E8–9;
K8
UF1; UF4; E8–9;
K8
UF1–2; E7–8; K7
UF1; E9; K1–2; K6
UF1–2; E7–8; K7
UF4; K2; B1–3
UF1–4; K1; K6–7
UF2; E1–8; K3–4
UF1; UF4; K1;
B1–3
E7–9; K7
UF1–4; K8; B1–3
UF4; E1; K2; B1–3
UF4; E1; K2; B1–3
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung
UF1 dominante und rezessive Erbgänge auf Beispiele
aus der Tier- und Pflanzengenetik anwenden;
Vererbung beim Menschen mithilfe der
Stammbaumanalyse darstellen und mit
Gesetzmäßigkeiten der Meiose erklären
UF2 Konzepte auf verschiedenen Systemebenen
nutzen (vom Gen zum Merkmal des Organismus),
Struktur- und Funktionszusammenhänge z. B. beim
Bau der DNA und von Enzymen aufzeigen und
Entwicklungen z. B. bei der Wirkung von Mutagenen
und Züchtung verdeutlichen
E1, E3 Fragestellungen erkennen und Hypothesen
entwickeln (Karyogramm, Down-Syndrom)
E4–6 Experimente zur Enzymwirkung planen,
durchführen und auswerten
E7–8 Modelle zum Aufbau der DNA, zu
Chromosomen und ihrer Verteilung bei Mitose und
Meiose sowie zur Funktionsweise von Enzymen
entwickeln und anwenden, Modellgrenzen aufzeigen
E9 die Ergebnisse der Versuche Mendels historisch
gegenüber den Ergebnissen der
Chromosomentheorie und der Molekulargenetik
abgrenzen
K1 den Weg vom Gen zum Merkmal strukturiert
adressatenbezogen in einem Sachtext darstellen
K5–7 Informationen zur Wirkung mutagener Strahlen,
zu Erbkrankheiten, Züchtung und Gentechnik im
Internet und anderswo recherchieren und auswerten
K7 den Aufbau der DNA und der Chromosomen
fachlich korrekt und angemessen präsentieren
B1 Mutationen als wertfreie Veränderungen des
Erbgutes erklären und zwischen einem Sach- und
einem Werturteil entscheiden
–3–
Entwicklung
der Basiskonzepte
System:
Chromosomenverteilung
bei Mitose und Meiose;
DNA, Proteine, Enzyme
und Merkmale
Struktur und Funktion:
Chromosomen, Struktur
der DNA als
Informationsspeicher,
Replikation, Gentechnik,
Gene und Proteine,
Schlüssel-SchlossPrinzip der
Enzymwirkung
Entwicklung:
Mitose, Meiose und
Befruchtung, Erbgänge,
Mutation, mutagene
Substanzen und
Strahlung, Züchtung,
Gentechnik
Seiten
Titel / inhaltliche Schwerpunkte
56
Heile Welt durch Gentherapie?
58
Erbe und Umwelt ergänzen sich
60 – 62 Methoden der Tier- und Pflanzenzüchtung
63
Streifzug: Die Grüne Revolution
64 – 65 Gentechnik – Übertragung von Genen in
einen anderen Organismus
66 – 67 Gentechnik in der Landwirtschaft
68
69
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung
B2–3 Argumente kontroverser Positionen zur
Gentechnik unter den Aspekten Gesundheit und
Nachhaltigkeit abwägen und einen eigenen
Standpunkt beziehen
UF4
UF1–4; E8; K6;
B1–3
933.596
70
71
Gentechnik überall
Methode: Informationsquellen im Internet
kritisch genutzt
Auf einen Blick
Zeig, was du kannst
vertiefte
Kompetenzen
UF4; E1; K2; K5–8;
B1–3
UF2–4; E1–6,
B1–3
UF1–4; K5–9,
B1–3
UF1–4; K5–9;
B1–3
UF1–4; E7–9; K7;
B1–3
UF1–4; K4–8;
B1–3
UF3; K4–9; B1–3
K1–2; K5–6
–4–
Entwicklung
der Basiskonzepte
Inhaltsfeld 8: Evolution – Vielfalt und Veränderung
Kontext: Evolution – Vielfalt und Veränderung
ca. 20 Ustd
Seiten
72 – 73
74 – 75
76
77
79
80 – 81
82 – 83
84 – 85
Evolution – Vielfalt und Veränderung
Fossilien – Zeugen der Vorzeit
Pinnwand: Fossilien
Wie kann man das Alter von Fossilien
bestimmen?
Lernen im Team: Den Fossilien auf der
Spur
Streifzug: Wie alles anfing
Erdzeitalter und ihre Lebewesen
Vom Wasser auf das Land
Verwandt oder nur ähnlich?
86 – 87
88 – 89
Stammbaum der Wirbeltiere
Vom Urpferd zum heutigen Pferd
90 – 91
Belege für die Evolution
78
92 – 93
94
933.596
Titel / inhaltliche Schwerpunkte
Das Geheimnis der Entstehung neuer Arten
Pinnwand: Selektionsfaktoren und ihre
Wirkungen
96 – 97 Vielfalt der Lebewesen
Pinnwand: Ausgestorbene Tiere
98
Methode: Gruppenpuzzle
99
100
Entstehung von Arten
Streifzug: Schöpfungsmythen
101
102 – 103 Mensch und Menschenaffen –
miteinander verwandt?
104 – 107 Woher kommt der Mensch?
vertiefte
Kompetenzen
E1
UF3–4; E1–3; K7
UF3; E1–3; K7
UF1; UF3; E1–3;
K7
E1–6; K3–4; K7;
K9
UF1–4; K1–2; K5
UF1–3; K1–2; K7
UF 1–4; K5–7
UF1–4; E1–3; E9;
K7–8
UF1–4; E3; K7–8
UF1; UF3; E1–3;
K7
UF1–4; E1–3; E9;
K7
UF1–4; E9; K7–8
UF1–4; K1–2;
K5–7
UF1–4; E1; K5–7
K1–2; K5–8; B1–3
K8–9; B1
E9; K7–8
E9; B1–2; K7–8
UF1–4; E1–3; E9;
K2; K7–8
UF1–4; E1–3; E9;
K2; K5–9
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung
UF1 Ähnlichkeiten verwandter Lebewesen
wiedergeben und erläutern
U2 Artbildung mit dem Konzept der Variabilität und
Angepasstheit erklären
U3 Lebewesen nach verwandten Strukturen ordnen,
Stammbäume erklären; Mutation und Selektion als
Voraussetzung für die Entstehung der Artenvielfalt
erklären
U4 die Entstehung von Fossilien beschreiben und die
Lebewesen unter dem Aspekt der ökologischen
Nische zeitgeschichtlich zurückliegenden
Ökosystemen zuordnen; Wissen z. B. aus der
Genetik, der Zellbiologie, der Ökologie im Rahmen
der Evolutionstheorie vernetzen
E3 durch den Vergleich von Wirbeltieren und ihren
Skeletten sowie fossiler Funde unter den Aspekten
der Divergenz und Konvergenz einen einfachen
Stammbaum der Wirbeltiere entwickeln
E9 die Vorstellungen Darwins zur Artbildung unter
dem Aspekt der natürlichen Zuchtwahl als
wissenschaftliche Theorie in Abgrenzung zu Regeln
und Gesetzen darstellen
K1, K2, K5 Texte und Abbildungen recherchieren,
relevante Informationen identifizieren
K6–7, K9 Informationen angemessen umsetzen,
Sachverhalte beschreiben, präsentieren und
begründen, auch im Team
K8 Zuhören und vorläufige Denkmuster hinterfragen
und gegebenenfalls korrigieren
B1–2 Bewertungen menschlichen Handelns in Bezug
auf biologische Vielfalt
–5–
Entwicklung
der Basiskonzepte
System:
Fossilien, Mutation,
Selektion, Isolation,
Artenvielfalt
Struktur und Funktion:
Wirbeltierskelette,
analoge Organe,
Angepasstheiten
Entwicklung:
Evolutionstheorie,
Artbildung, Coevolution,
Stammbäume,
Hominidenreihe
Seiten
Titel / inhaltliche Schwerpunkte
108
Kulturelle Evolution des Menschen
110
111
Streifzug: Das Beil des Ötzi
Herausforderungen unserer Zeit
112 – 113 Menschen – frei und gleich an Rechten und
Pflichten
114
Auf einen Blick
Zeig, was du kannst
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung
B3 die naturwissenschaftliche Position der
Evolutionstheorie von Positionen abgrenzen, in denen
der Darwinismus für ideologische Ziele missbraucht
wurde und wird
UF1–4; K1–2;
K6–7
933.596
115
vertiefte
Kompetenzen
UF4; E3; K5–7;
B1–3
K1–2
UF1; K1–2, K6–7;
B1–3
UF1; K1–2; K5–7;
B1–3
UF4
–6–
Entwicklung
der Basiskonzepte
Inhaltsfeld 9: Stationen eines Lebens
Kontext: Steuern und Regeln
ca. 10 Ustd
Seiten
Titel / inhaltliche Schwerpunkte
116 – 117 Steuern und Regeln
118 – 119 Nerven steuern Lebensvorgänge
120 – 121 Die Nervenzelle –
Grundbaustein des Nervensystems
122 – 123 Zellgeflüster – Nervenzellen stehen
miteinander in Kontakt
124 – 125 Das Rückenmark – Schaltzentrale für
Reflexe
126 – 127 Das Gehirn – Steuerzentrale für Verhalten
129
Pinnwand: Gesundes und krankes Gehirn
933.596
130 – 131 Wie wir lernen
132 – 133 Streifzug: Wie Tiere lernen
134 – 135 Das vegetative Nervensystem – Steuerung
innerer Organe
136 – 137 Die Chemie muss stimmen– das
Hormonsystem
Pinnwand: Hormone in der Anwendung
138
Methode: Visualisierung von
139
Sachverhalten
140 – 141 Nerven- und Hormonsystem
arbeiten zusammen
142
Auf einen Blick
143
Zeig, was du kannst
vertiefte
Kompetenzen
E1
UF1–2; E7–8; K7
UF1–4; E2; K1–2;
K7
UF1–4; K1–2;
K5–7
UF1–4; E1–6; K7
UF1–4; E7–8;
K1–2; K 5–9; B1
UF3; E6; E9; K5–9;
B1–3
E7–9; K7–9; B1–3
UF1–4; K1–2; K7
UF1–4; K5–9;
B1–3
UF1–4; K1–2; K7
UF4; K7–9; B1–3
K7
UF1–4; K5–7;
B1–3
UF4
UF1–4; K5–7; B1
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung
UF1 Aufbau und Vernetzung von Nervenzellen
beschreiben und ihre Funktion erklären
UF2 Die Basiskonzepte auf den verschiedenen
Ebenen im Bereich des Nerven- und Hormonsystems
erkennen und nutzen
UF3 Funktionsabläufe und UrsacheWirkungszusammenhänge im Nerven- und
Hormonsystem strukturieren
UF4 Wissen über Zellen, Organe und den
menschlichen Organismus mit Alltagserfahrungen
vernetzen
E1–5 Fragestellungen zum Verhalten und ReizReaktionsmechanismen entwickeln, Hypothesen
stellen und Beobachtungen und einfache
Untersuchungen planen und durchführen
E6 Ergebnisse aus bildgebenden Verfahren der
Gehirnuntersuchung im Hinblick auf die Aktivität
verschiedener Gehirnregionen interpretieren
E7–8 Lernen mit dem Gedächtnismodell unter
Einschluss der emotionalen Einbindung des
Lernvorgangs erklären
K1–2 Texten und grafischen Darstellungen gezielt
Informationen entnehmen
K5–7 Informationen recherchieren, umsetzen und in
geeigneter Form präsentieren, auch im Team
K8–9 über Fragen wie Lernen, Stress oder
Hormonwirkungen diskutieren
B1–3 Lebens- und Verhaltensweisen in Bezug auf die
Entwicklung der eigenen Gesundheit und der von
Mitmenschen bewerten; dazu argumentieren,
Positionen beziehen und dabei Werte und Normen
berücksichtigen
–7–
Entwicklung
der Basiskonzepte
System:
Nervenzellen,
Rückenmark, Gehirn
und Großhirnrinde,
Nervensystem,
Hormonsystem
Struktur und Funktion:
Zelldifferenzierung,
Nervenzellen,
Synapsen, Hormone
Entwicklung:
Gedächtnis, Plastizität
des Gehirns,
Gehirnentwicklung
Inhaltsfeld 9: Stationen eines Lebens
Kontext: Stationen eines Lebens
ca. 10 Ustd
Seiten
Titel / inhaltliche Schwerpunkte
144 – 145 Stationen eines Lebens
146 – 148 Ein Mensch entsteht
149
150
151
152 –
153
154 – 155
156 – 157
158
159
160 – 161
161
162 – 163
164
165
166 – 167
933.596
168 – 169
170 – 171
172 – 173
174 – 175
176 – 177
Pinnwand: Gesundheit für Mutter und Kind
Wie sich ein Säugling entwickelt
Was ein Kind alles lernt
Pränataldiagnostik
Pinnwand: Erbkrankheiten
Wie Lebewesen wachsen
Was Stammzellen alles können
Streifzug: Wenn kein Kind kommen will
Experimente ohne Tabu?
Zukunft = Familie? Formen des
Zusammenlebens
Streifzug: Familie im Wandel der Zeit
Die Entwicklung des Menschen
Sterben und Tod
Streifzug: Warum müssen wir sterben?
Lernen im Team:
Transplantationen retten Leben
Die Nieren entgiften das Blut
Die Leber – eine lebenswichtige
„Chemiefabrik“
Sucht hat viele Gesichter
Legal – und deshalb harmlos?
Illegale Drogen – bei Strafe verboten
vertiefte
Kompetenzen
E1
UF1; UF3; K1–2;
K6
K1–2; B1
UF3; K1; B1
UF3; K1–2; B1
UF1–3; E9; K5–7;
B1–3
E9; K5–7; B1–3
UF1–4; E7; K7
UF3; E9; K7; B1–3
UF3, E9; K8; B1–3
UF1–3, K6; B1–3
K2; K6; B1–3
K1; B3
UF3; E4–6; K4; K7
E9; K8; B1–3
B1–3
K5–8; K9; B1–3
UF1–4; K2; B1
UF1–4; K2; B1
K5–9; B1–3
UF1; K8; B1–3
UF1; E2; K5–9;
B1–3
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung
UF1 Einsatz und Bedeutung von Stammzellen in der
Forschung mit Grundlagen aus der Genetik erläutern
UF3 Entwicklung eines Menschen von der
befruchteten Eizelle bis zum Tod in typischen
Lebensphasen darstellen
UF4 Aufbau, Funktionen und Bedeutung der Nieren
und der Leber für den menschlichen Körper unter
biologischen und medizinischen Aspekten im
Zusammenhang darstellen
E7 Ergebnisse der Chromosomenverteilung bei der
Meiose gegenüber der Mitose mithilfe von Modellen
abgrenzen
E9 Verfahren und Ergebnisse der Pränataldiagnostik
in ihrer Tragweite reflektieren
K5–7 Informationen recherchieren, umsetzen und
präsentieren
K6 Fragestellungen zum Embryonenschutz anhand
fachlicher Informationen zur Entwicklung vom Embryo
zum Fetus zielgerichtet darstellen und
Lösungsvorschläge entwickeln
K8 Standpunkte zur Organtransplantation anhand
festgelegter Kriterien kritisch beurteilen, dabei die
Perspektive wechseln und den eigenen Beitrag zur
Diskussion stellen
B1 Kriterien zur Festlegung des klinischen Todes
nach historischen und heutigen Vorstellungen auf
naturwissenschaftlicher Ebene entwickeln
B2 Grundlagen und Probleme der künstlichen
Befruchtung darstellen, unter Berücksichtigung
ethischer Maßstäbe kontroverse Positionen abwägen
und einen eigenen Standpunkt beziehen
B2 Gefahren und Langzeitschäden verschiedener
Süchte erkennen und abwägen und gegenüber
anderen Positionen einen eigenen Standpunkt
–8–
Entwicklung
der Basiskonzepte
System:
Chromosomensatz,
Stammzellen, künstliche
Befruchtung, Nieren,
Leber,
Organtransplantation
Struktur und Funktion:
differenzierte Zellen,
Klonen, Ernährung und
Bewegung
Entwicklung:
Stammzellen,
Zelldifferenzierung,
Embryonen,
Individualentwicklung,
Gehirnentwicklung,
Einflussfaktoren
(Drogen)
933.596
vertreten
–9–
178
Auf einen Blick
vertiefte
Kompetenzen
UF4
179
Zeig, was du kannst
UF1–3; K1; K2; K4
180
Basiskonzept: System
UF2–4
182
Basiskonzept: System
UF2–4
184
Basiskonzept: System
UF2–4
Titel / inhaltliche Schwerpunkte
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung
B3 in Diskussionen um künstliche Befruchtung,
Pränataldiagnostik und Organtransplantation Werte
und Normen berücksichtigen
UF2 Konzepte unterscheiden und auswählen
UF3 Sachverhalte ordnen und strukturieren
UF4 Wissen vernetzen
933.596
Seiten
– 10 –
Entwicklung
der Basiskonzepte
System:
Übersicht
Struktur und Funktion:
Übersicht
Entwicklung:
Übersicht
Kompetenzübersicht
Umgang mit Fachwissen
UF1 Fakten wiedergeben und erläutern
UF2 Konzepte unterscheiden und auswählen
UF3 Sachverhalte ordnen und strukturieren
UF4 Wissen vernetzen
Erkenntnisgewinnung
E1 Fragestellungen erkennen
E2 bewusst wahrnehmen (beobachten)
E3 Hypothesen entwickeln
E4 Untersuchungen und Experimente planen
E5 Untersuchungen und Experimente durchführen
E6 Untersuchungen und Experimente auswerten
E7 Modelle auswählen und Modellgrenzen angeben
E8 Modelle anwenden
E9 Arbeits- und Denkweisen reflektieren
Kommunikation
K1 Texte lesen und erstellen
K2 Informationen identifizieren
K3 Untersuchungen dokumentieren
K4 Daten aufzeichnen und darstellen
K5 Recherchieren
K6 Informationen umsetzen
K7 Beschreiben, präsentieren, begründen
K8 Zuhören, hinterfragen
K9 Kooperieren und im Team arbeiten
933.596
Bewerten
B1 Bewertungen an Kriterien orientieren
B2 Argumentieren und Position beziehen
B3 Werte und Normen berücksichtigen
– 11 –
Berechnung der Unterrichtsstunden (Stundenverteilung):
ca. 36 Schulwochen pro Schuljahr (schwankend je nach Ferienzeiten, aber 36 ist schon ein Minimum, oft sind es auch 38)
 pro Schuljahr ca. 70 Ustd.
da im Stundenpool Realschule 16 WS insgesamt für die Naturwissenschaften in den Klassen 7–10 veranschlagt sind, werden wohl für
Bio i. A. nicht mehr als 2 Std. in für Klasse 7+8 und 2 Std. für Klasse 9+10 zur Verfügung stehen
933.596
 Ich habe mit 70 Ustd. für Band 2 gerechnet, die ich jetzt ebenso für Band 3 veranschlage.
Grob kann man sagen: 2 Seiten (1 Aufschlag) pro Unterrichtsstunde. Wobei noch einige Seiten zu viel sind, die die Lehrer halt flexibel
in ihrem Schulcurriculum bzw. in ihrer individuellen Stoffverteilung handhaben müssen (streichen/ergänzen).
– 12 –
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