Ein wichtiger Einsatz für unsere Lebensmittel – die FairFood

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Ein wichtiger Einsatz für unsere Lebensmittel – die FairFood-Initiative
Die grünen LandratskandidatInnen des Wahlkreises Gelterkinden hinten vlnr:.Simon Bühler, Sarah Bühler,
Florence Brenzikofer, Nationalrätin Maya Graf, Niklaus Hofmann
vorne: Hanspeter Seematter, Darryl Ackermann
„Essen Sie gerne gesund?“ „Sind Sie schockiert von Lebensmittelskandalen?“ „Wissen Sie, dass
Importfleisch fast immer aus tierquälerischer Massentierhaltung stammt?“ „Trinken Sie gerne ein Glas
frischen Most aus der Region?“ So und ähnlich tönte es bei der Unterschriftensammlung der Grünen
Gelterkinden letzten Samstag.
Zahlreiche interessierte Personen mit teils schweren Einkaufssäcken sind sich sehr wohl bewusst, wie
wichtig es ist, dass wir auch in Zukunft Lebensmittel in hoher Qualität einkaufen können. Heute
importieren wir 50% aus dem Ausland. Mit ihrer Unterschrift unterstützen sie daher die nationale
FairFood-Initiative der Grünen Partei Schweiz, die faire umweltgerechte Lebensmittelstandards auch
für Importe verlangt und die regionale nachhaltige Landwirtschaft im Inland stützt.
Lebensmittel sind - es ist eine Binsenwahrheit - das A und O für jedes Lebewesen, so auch für den
Menschen: Zufriedenheit und Lebensmittel sind eng verbunden. Doch: Wir sind schockiert von
Lebensmittelskandalen. Wir wissen, dass Gemüse und Früchte im Ausland oft unter
menschenunwürdigen Bedingungen produziert werden und Importfleisch aus Massentierhaltung
stammt. Wir transportieren Lebensmittel um die ganze Erde, wir steigern die Lebensmittelproduktion
ständig, neuerdings im Ausland sogar mit gentechnisch veränderten Sorten, und dabei landet ein
Drittel unserer Lebensmittel im Müll. Dieser Wahnsinn ist weder ökonomisch, noch steigert er unsere
Zufriedenheit. Die Grünen setzen sich ein für 1. eine hohe Qualität der Lebensmittel, 2. für regionale
und saisonale Produkte und 3. für faire Bedingungen für die Bauernfamilien.
Eine hohe Qualität erreichen wir mittels einer Deklarationspflicht, die einfach und transparent über die
Produktionsbedingungen und den Ressourcenverbrauch Auskunft gibt. Der Konsum von regionalen
und saisonalen Produkten muss gezielt gefördert werden. Und gleich lange Spiesse für unsere
Bauernfamilien erreichen wir durch einheitliche Standards bei der Qualität von in- und ausländischen
Lebensmitteln.
Niklaus Hofmann, Landratskandidat Grüne, Rickenbach
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