Anstöße Politik/Wirtschaft

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Anstöße Politik – Ausgabe für Niedersachsen
Ihr Planer für die Klassenstufe 7/8
Anstöße Politik 1
978-3-12-065470-4
Kerncurriculum Politik Realschule
Kapitel 1:
Leben in der Gruppe (S.8-25)
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Welche Rolle spiele ich?
Familie – Was ist das?
Ich und die anderen
Wenn nicht alle dasselbe wollen
Wie du wieder aussiehst!
Was ist typisch deutsch?
Analysekompetenz
Die Schülerinnen und Schüler analysieren alltägliche Situationen und Konflikte, in denen
Grundrechte und/oder Normen verletzt, verteidigt oder angewendet werden. Sie untersuchen
unterschiedliche soziale Rollen und ihre Interaktion.
Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln begründete Urteile mittels der Kriterien Eigeninteresse/
Fremdinteresse und Zumutbarkeit/ Verantwortbarkeit/ Folgen.
Methode (S. 18)
Streit schlichten – Konflikte lösen
Handlungskompetenz (primär)
Die Schülerinnen und Schüler gehen fair und gewaltfrei mit anderen um. Eigene Meinungen
Begriffsklärung
formulieren sich sachlich und vertreten sie, sind gleichzeitig in der Lage unterschiedliche Meinungen
Soziale Rollen, Familien, Freundschaft, direkte Demokratie,
Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung, Diskriminierung, Migration
zu akzeptieren. In Konfliktsituationen entwickeln sie Kompromisse.
Ergebnisse (S. 24)
Familie, Freundschaft, Konflikt, soziale Rollen, Diskriminierung,
Integration
Orientierungswissen
Die Schülerinnen und Schüler nennen Normen, beschreiben Konflikte des gesellschaftlichen
Zusammenlebens und nennen demokratische Verfahren der Konfliktregulierung.
Fachbegriffe
gesellschaftliche Normen, Grundwerte, Kompromiss, Konflikt, Gleichberechtigung, Diskriminierung,
Integration, Toleranz
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Kerncurriculum Politik Realschule
Kapitel 2:
Demokratie, Grundrechte und meine Rechte (S.26-43)
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Was ist Politik?
Wer soll über uns bestimmen?
Welche Rechte haben Kinder?
Meine Rechte und Pflichten
Wie sage ich meine Meinung?
Analysekompetenz
Die Schülerinnen und Schüler analysieren Herrschaftsformen und ihre Verknüpfung mit Menschenund Grundrechten. Sie untersuchen unterschiedliche Politikformen und Beteiligungsmöglichkeiten in
ihrem Erfahrungsbereich.
Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln begründete Urteile über verschiedene Herrschaftsformen.
Methode (S. 34 und S. 40)
Texte erarbeiten – In fünf Schritten geht es leichter
Karikaturen analysieren – Was will mir die Zeichnung sagen?
Sie erkennen die Menschenrechte und Kinderrechte als höchstes gesellschaftliches Gut.
Handlungskompetenz (primär)
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich für andere aus Mitgefühl und Gerechtigkeitsempfinden ein.
Begriffsklärung
Demokratie, Herrschaftsformen, Kinderrrechtskonvention, UNICEF,
Vereinte Nationen (UNO), Schulpflicht, Demonstration, Leserbrief
Ergebnisse (S. 42)
Politik, Demokratie, Partizipation, Alle Kinder haben Rechte, Erlaubt
oder nicht erlaubt?
Sie nutzen ihnen bekannte Beteiligungsmöglichkeiten in der Demokratie.
Orientierungswissen
Die Schülerinnen und Schüler nennen Grundrechte, beschreiben freiheitssichernde und
freiheitseinschränkende Funktion von Gesetzen.
Fachbegriffe
Grundrechte, Menschenrechte, Demokratie, Gesetz, Rechte und Pflichten
Kapitel 1 – Leben in der Gruppe und Kapitel 2 – Demokratie, Grundrechte und meine Rechten bilden zusammen die Unterrichtseinheit „Zusammenleben in der
demokratischen Gesellschaft“ und sollten deshalb im Zusammenhang betrachtet werden.
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Kapitel 3:
Mitbestimmen in der Gemeinde und im Land (S.44-69)
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Was wird alles vor Ort geregelt?
Wer entscheidet bei uns?
Chef der Gemeinde
Mehr als eine Gemeinde
Wer wird wie gewählt?
Wenn alle im Land wählen
Wer bestimmt im Land?
Wer regiert unser Bundesland?
Mehr als nur wählen
Analysekompetenz
Die Schülerinnen und Schüler untersuchen das politische System der Bundesrepublik Deutschland
auf der Landesebene. Sie analysieren die Grundprinzipien der Regierungsausübung.
Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen unterschiedliche Interessen innerhalb der Demokratie. Sie
bewerten die Möglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger auf Entscheidungsprozesse Einfluss zu
nehmen und prüfen auch die Effizienz der eingesetzten Mittel.
Handlungskompetenz (primär)
Die Schülerinnen und Schüler nutzen die Möglichkeiten ihr eigenes Interesse zu vertreten. Sie
Methode (S. 52 und S. 66)
Erkundung – Wir besuchen unser Rathaus
Präsentation – Arbeitsergebnisse anderen vermitteln
Begriffsklärung
Gemeinden, Samtgemeinden, Flecken, Kommunalwahlen,
Ausschüsse, Ratsmitglieder, Staatsaufsicht, Direktwahl,
Verhältniswahl, Wahllokal, Abgeordnete, Parlament, 5-Prozent-Hürde,
absolute und relative Mehrheit, Lobbyist, Volksabstimmung
übernehmen gesellschaftliche Verantwortung.
Orientierungswissen
Die Schülerinnen und Schüler nennen politische Prinzipien des Föderalismus, Pluralismus,
Repräsentation und Partizipation. Sie schildern die Aufgabe und Funktion von Wahlen, Parteien und
politischen Akteuren. Die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung sind ihnen vertraut.
Fachbegriffe
Wahlen, direkte und indirekte Demokratie, Gemeinwohl, Demokratie, Legislaturperiode, Minister(in),
Ergebnisse (S. 68)
Städte und Gemeinden in Niedersachsen, Aufgaben der Städte,
Gemeinden und Landkreise, Landtag und Landesregierung,
Kommunal- und Landtagswahlen, Direkte Demokratie
Bürgerbeteiligung, Parlamente
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Kerncurriculum Politik Realschule
Kapitel 4:
Demokratie in Deutschland (S. 70-107)
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Wer hat die Macht im Staat?
Wer wählt den Bundestag?
Wie entstehen Gesetze?
Wer regiert Deutschland?
Wer kontrolliert die Regierung?
Wird das Gesetz beachtet?
Sind Parteien wirklich notwendig?
Sind Strippenzieher am Werk?
Wählen bringt doch nichts
Was will das Volk?
Welche Rolle spielen Medien?
Brauchen Politiker Medien?
Was wollen die Neonazis?
Wie sollen wir uns wehren?
Analysekompetenz
Die Schülerinnen und Schüler untersuchen das politische System der Bundesrepublik Deutschland
auf der Bundesebene. Sie analysieren exemplarische politische Kompromisse und untersuchen die
Akteure im politischen Prozess. Sie betrachten auch Probleme und Gefährdungen der
demokratischen Gesellschaft durch Extremismus und prüfen verschiedene Vorschläge diesem zu
begegnen.
Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen verschiedene politische und gesellschaftliche Situationen
auf Zumutbarkeit ihrer Problemlösung. Sie überprüfen Entscheidung und die eingesetzten Mittel auf
ihre Legitimität (z.B. Einhaltung der Grundwerte, Gleichheit und Solidarität). Die Handlungsweisen
der politischen Akteure werden auf Verantwortungsbewusstsein gegenüber den vertretenden
Gruppen bewertet.
Handlungskompetenz (primär)
Methode (S.84, S. 90 und S.104)
Internetrecherche – Wie erziele ich sinnvolle Suchergebnisse?
Pro und Kontra diskutieren – Argumente vortragen und sich Meinung
bilden
Expertenbefragung – Vom Wissen der Fachleute profitieren
Begriffsklärung
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich für andere aus Mitgefühl und Gerechtigkeitsempfinden ein.
Sie äußern begründete Kritik, lassen aber auch unterschiedliche Sichtweisen und Lösungsansätze
nebeneinander stehen. Angebote der Massenmedien werden zur Informationsgewinnung und
Meinungsbildung genutzt.
Orientierungswissen
Gewaltenteilung, Mehrheitswahlsystem, mittelbare und repräsentative
Demokratie, Verfassungsorgane, Koalition, Kabinett, Ressort,
Fraktion, Opposition, Plenardebatte, Bundespräsident, Parteien,
Lobbyisten, Interessenverbände, Jugendorganisationen,
Monopolherrschaft, Medien, Pressefreiheit, Extremisten, Neonazis,
Intoleranz, Zivilcourage
Die Schülerinnen und Schüler nennen die politischen Prinzipien der Gewaltenteilung und -kontrolle,
sowie die Möglichkeiten der Partizipation. Sie kennen die Funktion und Aufgaben der Parteien.
Gefährdungen der Demokratie durch Politikverdrossenheit und Extremismus können die
Schülerinnen und Schüler angeben.
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Ergebnisse (S. 106)
Fachbegriffe
Kennzeichen der Demokratie, der Bundestag und die
Bundesregierung, Bundespräsident und Bundesverfassungsgericht,
Parteien in Deutschland, Interessen organisiert vertreten, Sich
einmischen, der Einfluss der Medien, Aktiv gegen rechtes Denken und
rechte Gewalt
Wahlrechtsgrundsätze, Koalition, Opposition, Fraktion, Macht, Parlamente,
Bundesverfassungsgericht, Abgeordnete, Bundeskanzler(in), Bundespräsident(in), Extremismus,
Rassismus, Zivilcourage
Kapitel 3 – Mitbestimmen in der Gemeinde und im Land und Kapitel 4 – Demokratie in Deutschland bilden zusammen die Unterrichtseinheit „Politik in der Demokratie“ und
sollten deshalb im Zusammenhang betrachtet werden.
Kapitel 5:
Arbeit - was ist das? (S.108-123)
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Was brauchen Menschen?
Wer macht was zu Hause?
Sich für andere einsetzen
Wer verdient das Geld?
Methode (S. 116)
Befragung – Wir erfahren etwas von unseren Mitmenschen
Analysekompetenz
Die Schülerinnen und Schüler untersuchen unterschiedliche Formen der Erwerbsarbeit. Sie
betrachten ebenfalls die Familienarbeit und ehrenamtliche Tätigkeit als Erscheinungsformen von
Arbeit. Die Notwendigkeit der Arbeit für die Erfüllung der Bedürfnisse wird dabei analysiert.
Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Regelungen und Kompromisse bei Arbeitsverteilung. Sie
bewerten die Zumutbarkeit der Problemlösungen und die eingesetzten Mittel in der jeweiligen
Situation. Gleichzeitig beurteilen sie die Einflussmöglichkeiten auf die Probleme und
Begriffsklärung
Bedürfnis, Konsum, Taschengeld, Arbeit, Arbeitsformen, Ehrenamt,
Beschäftigungsverhältnisse
Ergebnisse (S.122)
Bedürfnisse, Erwerbsarbeit, Ehrenamt, Arbeit in der Familie
Lösungsvorschläge.
Handlungskompetenz (primär)
Die Schülerinnen und Schüler nutzen soziale Perspektivübernahme, um egozentrische Positionen zu
überwinden und nehmen andere als gleichberechtigt wahr. Sie setzen sich für andere aus Mitgefühl
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und Gerechtigkeitsempfinden ein und nutzen Mitwirkungsmöglichkeiten im Sinne der eigenen
Interessenslage.
Orientierungswissen
Die Schülerinnen und Schüler nennen Formen der Arbeit und unterschiedliche Arten der
menschlichen Bedürfnisse.
Fachbegriffe
Bedürfnisse, Erwerbs- und Familienarbeit, Ehrenamt
Kapitel 6:
Aufgaben des Sozialstaates (S.124-147)
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Warum soll ich für andere zahlen?
Wie gut sind wir versorgt?
Was bekommen die Alten?
Wer bezahlt das alles?
Wie sozial ist die Wirtschaft?
Streit um Lohn und Arbeitsplätze
Was heißt bei uns arm?
Konkurrenz aus dem Ausland
Analysekompetenz
Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Regelungen und Kompromisse zur sozialen Sicherung
und ermitteln die Inhalte des Grundgesetzes und Gesetze, die dabei berührt werden. Sie
untersuchen die Interessen aller beteiligten Gruppen, unabhängig davon, ob sie am Arbeits- und
Wirtschaftsleben teilnehmen oder nicht.
Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Regelungen und Kompromisse bei sozialer Sicherung
anhand eigener und fremder Interessen. Sie bewerten die Zumutbarkeit der Problemlösungen und
die eingesetzten Mittel in der jeweiligen Situation (z.B. Einhaltung der Menschenwürde). Gleichzeitig
Methode (S.132 und S.140)
Statistische Schaubilder auswerten – Daten richtig verstehen und
erklären
Planspiel – Wir machen Politik
beurteilen sie die Einflussmöglichkeiten auf die Probleme und Lösungsvorschläge.
Handlungskompetenz (primär)
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Die Schülerinnen und Schüler nehmen andere als gleichberechtigt wahr. Sie vertreten ihre Meinung
Begriffsklärung
sachlich und argumentativ und entwickeln Kompromisse, die sie akzeptieren. Unterschiedliche
Sozialversicherungen, Sozialpolitik, Solidaritätsprinzip, Subsidiarität,
Sozialabgaben, Demografie, Lohnnebenkosten,
Personalzusatzkosten, Brutto- und Nettoeinkommen, Konjunktur,
Arbeitgeberverband, Gewerkschaften, Tarifvertrag, Armut,
Globalisierung
Sichtweisen und Meinungen werden als gleichberechtigt betrachtet und gegebenenfalls
nebeneinander stehen gelassen. Angebote der Massenmedien werden zur Informationsgewinnung
und Meinungsbildung genutzt.
Orientierungswissen
Die Schülerinnen und Schüler nennen politische Handlungsfelder und Steuerungsansätze zum
Ergebnisse (S.146)
Thema Sozialstaatsprinzip, Arbeitslosigkeit und demografischer Wandel. Sie kennen die hier
Solidarität oder Subsidiarität?, Aufgaben des Sozialstaates, Löhne und
Kosten, Dauerbaustelle Sozialversicherung, Soziale Marktwirtschaft in
Deutschland, Demografischer Wandel
beteiligten Akteure und Gruppierungen.
Fachbegriffe
Sozialstaatsprinzip, Soziale Marktwirtschaft, Generationsvertrag, demografischer Wandel,
Interessenverbände, Solidarität
Kapitel 5 – Arbeit – was ist das? und Kapitel 6 – Aufgaben des Sozialstaates bilden zusammen die Unterrichtseinheit „Arbeit und soziale Sicherung“ und sollten deshalb im
Zusammenhang betrachtet werden.
Kapitel 7:
Thema Nachhaltigkeit (S.148-161)
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Warum Umweltschutz so schwer ist
Wie entstehen Pommes Frites?
Was bedeutet Nachhaltigkeit?
Sparsam mit Rohstoffen umgehen
Naturschutz nützt auch Menschen
Analysekompetenz
Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Gefährdung der natürlichen Ressourcen und deren
Ursachen. Sie untersuchen an exemplarischen Vorschlägen Maßnahmen zum Umweltschutz und
betrachten ökonomische und ökologische Interessenkonflikte. Zusätzlich dazu werden einige
Umweltschutzabkommen genauer analysiert.
Urteilskompetenz
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Anstöße Politik 1
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Die Schülerinnen und Schüler bewerten Probleme und ihre Lösungen in Zusammenhang mit
Methode
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Umweltschutz bezüglich Eigen- und Fremdinteresse sowohl auf der gesellschaftlichen als auch
politischen Ebene. Sie beurteilen das Ausmaß der Bedrohung durch Umweltzerstörung und
Begriffsklärung
Nachhaltigkeit, Ökosystem, Ressourcen, Zertifizierung, Recycling,
Washingtoner Artenschutzabkommen, Kohlendioxid, Umweltschutz
Verschwendung von Ressourcen. Maßnahmen und Mittel die für den Umweltschutz verwendet
Ergebnisse (S.160)
Unsere Verantwortung als Konsumenten, Knappe Ressourcen,
Recycling schont Ressourcen, Das Prinzip Nachhaltigkeit, Was ist zu
tun?
Handlungskompetenz (primär)
werden, werden entsprechend ihrer Effizienz nachgeprüft.
Die Schülerinnen und Schüler äußern ihre Meinung sachlich, argumentativ und unter strategischen
Überlegungen in Wort und Schrift. Sie nutzen gesellschaftliche und politische
Mitwirkungsmöglichkeiten im Sinne der eigenen und gemeinsamen Interessenlage und übernehmen
gesellschaftliche Verantwortung.
Orientierungswissen
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben das Prinzip der Nachhaltigkeit, die Umweltschutzpolitik
mit ihren Umwelt- und Klimaschutzprogrammen auf regionaler, nationaler und globaler Ebene und
benennen die ökonomischen und ökologischen Konflikte.
Fachbegriffe
Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Ökologie, Lobbyismus, Ressourcen
Kapitel 8:
Energiefragen (S.162-186)
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Energie – was ist das?
Wie viel Power ist genug?
Fortschritt mit Nebenwirkungen?
Wie lange reichen die Vorräte?
Analysekompetenz
Die Schülerinnen und Schüler untersuchen an exemplarischen Vorschlägen die Maßnahmen zum
Umweltschutz und betrachten ökonomische und ökologische Interessenkonflikte. Sie analysieren
rechtliche Vorgaben und Abkommen zum Umweltschutz. Die Energiepolitik wird auf ihre Effizienz hin
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Gibt es unerschöpfliche Energie?
Was können wir zu Hause tun?
Lohnen sich Einsparungen?
Wie viel Fahrten sind notwendig?
Warum heute an morgen denken?
Warum geht das Klima alle an?
Kerncurriculum Politik Realschule
untersucht.
Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die angestrebten Ziele der Energiepolitik auf ihren
Fortschritt. Sie bewerten die vorhandenen und genutzten Einflussmöglichkeiten durch die
Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Maßnahmen und Mittel, die in der Energiepolitik ihren Einsatz
finden, werden entsprechend ihrer Effizienz überprüft.
Methode (S.182)
Handlungskompetenz (primär)
Umfrage – Was sagen die anderen?
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Kompromisse und akzeptieren sie. Sie nutzen
gesellschaftliche und politische Mitwirkungsmöglichkeiten im Sinne der eigenen und gemeinsamen
Begriffsklärung
Primär- Sekundär- Nutz- und Endenergie, Industrialisierung,
Konsumenten, Produkte, fossile Brennstoffe, regenerative Energie,
Kreislaufwirtschaft, Erneuerbare-Energie-Gesetz,
Energieeinsparverordnung, Investitionen, Gemeinschaftsgüter, KyotoProtokoll, UN-Klima-Gipfel, IPPC (Intergovernmental Panel on Climate
Change)
Interessenlage und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung. Für Informationsgewinnung und
Meinungsbildung werden Massenmedien genutzt.
Orientierungswissen
Die Schülerinnen und Schüler nennen Ziele und Aufgaben der Energiepolitik und ihrer
Klimaschutzprogramme. Sie beschreiben die internationalen Verflechtungen in der
Ergebnisse (S.186)
Kein Leben ohne Energie, Fossile Energie – Grundlage der
Industrialisierung, Endliche und erneuerbare Energieträger, Der
Klimawandel, Internationale Kooperation, Energiepolitik,
Effizienzsteigerung und Energiesparen
Umweltschutzpolitik und ihre Akteure. Die wirtschaftliche Globalisierung wird in ihren Grundzügen
von den Schülerinnen und Schülern dargestellt.
Fachbegriffe
Globalisierung, Ökonomie, Ökologie, Lobbyismus6
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Kapitel 7 – Thema Nachhaltigkeit und Kapitel 8 – Energie bilden zusammen die Unterrichtseinheit „Umweltpolitik als Herausforderung“ und sollten deshalb im Zusammenhang
betrachtet werden.
Ihr Planer für die Klassenstufe 9-10
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Kapitel 1:
Europa – ein Kontinent wächst zusammen (S.8-29)
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Warum brauchen wir ein vereintes Europa?
Wie aus Feinden Freunde wurden
Mehr Risiken als Chancen?
Wie funktioniert die Gemeinschaft?
Was ist alles grenzenlos?
Eine Währung für viele Staaten?
Was erwarten wir von Brüssel?
Analysekompetenz
Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Hintergründe der europäischen Einigung. Sie
untersuchen Probleme und Problemlösungen im europäischen Einigungsprozess, unter der
besonderen Berücksichtigung der Interessen einzelner EU-Mitgliedsstaaten. Betrachtet werden
ebenfalls die Grundprinzipien des politischen Systems der EU und der wirtschaftlichen Ordnung.
Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Effizienz des politischen Handels in der Europäischen
Union und bewerten die Interessen der handelnden Akteure. Sie überprüfen die Zumutbarkeit und
die Folgen der Problemlösungen für die Bürgerinnen und Bürger der EU.
Methode (S.12)
Tages- und Wochenbericht – Ein Thema verfolgen und darstellen
Handlungskompetenz (primär)
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Begriffsklärung
Die Schülerinnen und Schüler äußern ihre Meinung sachlich, argumentativ und unter strategischen
EU, Eiserner Vorhang, Ratifizierung, Europäische Akte, Europäische
Kommission, Europäisches Parlament, Ministerrat, Europäischer
Gerichtshof, Europäischer Rechnungshof Richtlinien, Schengener
Abkommen, Euro, supranational, EFRE (Europäische Fonds für
regionale Entwicklung)
Überlegungen in Wort und Schrift. Unterschiedliche Sichtweisen und Meinungen werden als
Ergebnisse (S.28)
Einigungsprozess, Osterweiterung, Die vier Freiheiten, Regieren in
Europa, Gemeinsames Geld, Niedersachsen und die EU
gleichberechtigt betrachtet und gegebenenfalls nebeneinander stehen gelassen. Angebote der
Massenmedien werden zur Informationsgewinnung und Meinungsbildung genutzt.
Orientierungswissen
Die Schülerinnen und Schüler nennen Aufgaben, Ziele und Institutionen der Europäischen Union. Sie
beschreiben die Stufen des Einigungsprozesses und die Grundlagen der Wirtschaftsgemeinschaft,
sowie der Wirtschaftsunion.
Fachbegriffe
Nationalstaaten, Binnenmarkt, EU-Kommission, Europarat, Europaparlament, Wirtschafts- und
Währungsunion, Ministerrat, Europäischer Rat, Europäisches Parlament, Europäischer Gerichtshof,
gemeinsame Innenpolitik
Kapitel 2:
Analysekompetenz
Europa – in guter Verfassung? (S.30-53)
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Welche Aufgaben übernimmt die EU?
Was ist Schokolade?
Was macht die EU mit den Milliarden?
Doing european
Braucht die EU einen Außenminister?
Beitritt ja oder nein?
Globale Herausforderungen für die EU
Wohin steuert die EU?
Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Interessen der Mitgliedsstaaten der Europäischen
Gemeinschaft und ihrer Bürgerinnen und Bürger. Sie betrachten welche rechtlichen Grenzen,
Abkommen und gesetzlichen Inhalte berührt werden. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die
Beteiligungsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger an der Ausgestaltung und Weiterentwicklung
der europäischen Gemeinschaft.
Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Effizienz des politischen Handels in der Europäischen
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Anstöße Politik 2
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Union und bewerten die Interessen der handelnden Akteure. Sie betrachten die angestrebten Ziele
Methode (S.44)
Texte kritisch analysieren – So werden schwere Sachtexte
verständlich
und die eingesetzten Mittel auf ihre Wirksamkeit und überprüfen die Zumutbarkeit und die Folgen der
Problemlösungen in Bezug auf die Einhaltung der Menschenwürde und Grundwerte.
Handlungskompetenz (primär)
Begriffsklärung
Bruttoinlandsprodukt, Agrarpolitik, Mitentscheidungsverfahren der EU,
Haushalt der EU, Comenius, GASP (Gemeinsame Außen- und
Sicherheitspolitik), Türkei, EUFOR, AKP, Europäische Verfassung
Die Schülerinnen und Schüler äußern begründete Kritik und ihre Meinung sachlich, argumentativ und
unter strategischen Überlegungen in Wort und Schrift. Sie nutzen gesellschaftliche und politische
Mitwirkungsmöglichkeiten im Sinne der eigenen und gemeinsamen Interessenlage, entwickeln
Kompromisse und akzeptieren sie.
Orientierungswissen
Ergebnisse (S.52)
Die Schülerinnen und Schüler nennen Aufgaben, Ziele und Institutionen der Europäischen Union in
Die Institutionen der Europäischen Union, Gemeinsame Außen- und
Sicherheitspolitik, Solidaritäts- und Innovationspolitik, EU und die
Türkei, Warum sind Reformen notwendig?, Auf dem Weg ins 21.
Jahrhundert
der gemeinsamen Außen-, Innen- und Sicherheitspolitik. Sie beschreiben die aktuellen und künftigen
Herausforderungen der Gemeinschaft in Bezug auf Interessen der Mitgliedsstaaten, Migration und
Neuaufnahme künftiger Mitglieder der Gemeinschaft.
Fachbegriffe
gemeinsame Innen-, Außen- und Sicherheitspolitik, Europäische Verfassung
Kapitel 1 – Europa ein Kontinent wächst zusammen und Kapitel 2 – Europa- in guter Verfassung? bilden zusammen die Unterrichtseinheit „Europäische Union“ und sollten
deshalb im Zusammenhang betrachtet werden.
Kapitel 3:
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Kerncurriculum Politik Realschule
Die Welt wächst zusammen (S.54-75)
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Ist die ganze Welt am Netz?
Wie funktioniert weltweite Arbeitsteilung?
Was sind Global Player?
Wer profitiert vom Welthandel?
Wozu gibt es eine Weltbank?
Milliarden rasen um die Welt
Der Klub der Mächtigen
Eine Lobby für die Sprachlosen
Analysekompetenz
Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Ursachen, Hintergründe, Chancen und Gefahren der
Globalisierung. Sie untersuchen politische Steuerungs- und Einflussmöglichkeiten auf den Prozess
der Globalisierung, sowie die globale Arbeitsteilung und ermitteln beteiligte Akteure und ihre
Interessen.
Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Probleme und Problemlösungsmöglichkeiten im
Globalisierungsprozess, indem sie unterschiedliche Interessen berücksichtigen. Sie bewerten die
Methode (S.70)
Texte bewerten – Positionen beurteilen und Stellung beziehen
Entscheidungen und das Handeln der beteiligten Akteure auf ihre Legitimität im Bezug auf
Menschenwürde, Grundwerte, Freiheit, Gleichheit und Solidarität. Die politischen
Steuerungsmöglichkeiten werden auf ihre Effizienz hin untersucht und die dabei eingesetzten Mittel
beurteilt.
Begriffsklärung
Globalisierung, Zensur, Internet, Outsourcing, Global Player,
multinational, Deregulierung, WTO, Subventionen, IWF,
Weltentwicklungsbericht, Wall Street, Wirtschaftskrise, G20,
Schwellenländer, multilaterale Politik, NGO, Entwicklungsländer
Handlungskompetenz (primär)
Die Schülerinnen und Schüler äußern begründete Kritik und ihre Meinung sachlich, argumentativ und
unter strategischen Überlegungen in Wort und Schrift. Unterschiedliche Sichtweisen und Meinungen
werden als gleichberechtigt betrachtet und gegebenenfalls nebeneinander stehen gelassen.
Ergebnisse (S.74)
Globalisierung, Welthandel und Weltwirtschaft, Global Player,
Internationale Organisationen, Nichtregierungsorganisationen
Angebote der Massenmedien werden zur Informationsgewinnung und Meinungsbildung genutzt. Sie
nutzen gesellschaftliche und politische Mitwirkungsmöglichkeiten im Sinne der eigenen und
gemeinsamen Interessenlage, entwickeln Kompromisse und akzeptieren sie.
Orientierungswissen
Die Schülerinnen und Schüler nennen staatliche und nicht-staatliche Akteure im
Globalisierungsprozess. Sie Beschreiben das Prinzip der globalen Arbeitsteilung, Chancen und
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Gefahren der Globalisierung. Einfluss- und Steuerungsmöglichkeiten im Globalisierungsprozess
werden von den Schülerinnen und Schülern geschildert.
Fachbegriffe
Arbeitsteilung, Welthandelsorganisation, Nichtregierungsorganisation, Weltbank, G8
Kapitel 4:
Gewinner und Verlierer der Globalisierung (S.76-97)
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Verändert sich bei uns die Arbeitswelt?
Gibt es heimliche Gewinner?
Gibt es stille Verlierer?
Was tun gegen Massenarmut?
Gelten die Menschenrechte für alle?
Dreck ohne Grenzen?
Was heißt hier ausländisch?
Methode (S.90)
Zusammenhänge erarbeiten und darstellen – So werden schwierige
Themen übersichtlicher
Analysekompetenz
Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Veränderung der Arbeitswelt, sowie Kontroll- und
Partizipationsmöglichkeiten im Globalisierungsprozess. Sie untersuchen gegensätzliche Interessen
von Industrienationen, Schwellenländern und unterentwickelter Staaten. Exemplarische Verträge und
Abkommen zur Globalisierung werden ausgewertet.
Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Probleme und Problemlösungsmöglichkeiten im
Globalisierungsprozess, indem sie unterschiedliche Interessen berücksichtigen. Sie bewerten die
Entscheidungen und das Handeln der beteiligten Akteure auf ihre Legitimität in Bezug auf
Begriffsklärung
Rationalisierung, Mittelständische Unternehmen, Tochterunternehmen,
Export, Import, Industrienationen, Nord-Süd-Konflikt, Infrastruktur,
Korruption, Genfer Abkommen. Internationaler Strafgerichtshof,
Völkerrecht, Kyoto-Protokoll, Emissionen, Standortfaktoren, Regional/
Global
Menschenwürde, Grundwerte, Freiheit, Gleichheit und Solidarität.
Handlungskompetenz (primär)
Die Schülerinnen und Schüler äußern begründete Kritik und ihre Meinung sachlich, argumentativ und
unter strategischen Überlegungen in Wort und Schrift. Sie entwickeln Kompromisse und akzeptieren
Ergebnisse (S.96)
sie. Angebote der Massenmedien werden zur Informationsgewinnung und Meinungsbildung genutzt.
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Kerncurriculum Politik Realschule
Nord-Süd-Konflikt, Globale Gespräche, Menschenrechte weltweit
Orientierungswissen
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Entgrenzung der Staaten im Globalisierungsprozess
unter ökonomischen, ökologischen, gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Aspekten. Sie
nennen die Interessen von Industrienationen, Schwellenländern und unterentwickelten Staaten.
Fachbegriffe
Entgrenzung, Asyl, Menschenrechtsorganisation, Nichtregierungsorganisation, Klimawandel
Kapitel 3 – Die Welt wächst zusammen und Kapitel 4 – Gewinner und Verlierer der Globalisierung bilden zusammen die Unterrichtseinheit „Globalisierung“ und sollten
deshalb im Zusammenhang betrachtet werden. Eine Verknüpfung mit dem Fach Erdkunde sollte in dieser Einheit ebenfalls angestrebt werden.
Kapitel 5:
In Frieden leben (S.98-147)
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Warum gibt es immer noch Krieg?
Kriege seit 60 Jahren
Ein vergessener Krieg
Mit Bomben für Gerechtigkeit?
Wird Europa zur Festung?
Was ist los in Afghanistan?
Analysekompetenz
Die Schülerinnen und Schüler analysieren exemplarische Probleme der internationalen Sicherheit
und ihrer Ursachen. Sie untersuchen die unterschiedlichen Interessen der beteiligten Akteure.
Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen exemplarische Konflikte unter Berücksichtigung
unterschiedlicher Interessen, Zumutbarkeit, Verantwortbarkeit, eingesetzter Mittel und Folgen. Sie
bewerten die Effizienz von Problemregulierung und das Handeln der beteiligten Akteure.
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Kerncurriculum Politik Realschule
Methode (S.102 und S.144)
Konflikte analysieren – Zusammenhänge erkennen und Absichten
ergründen
Referate qualifiziert vortragen – Vorträge strukturieren und erarbeiten
Begriffsklärung
Failed States Index, Milizen, Warlords, Krieg, Antisemitismus, Fatah,
Hammas, Hisbollah, Darfur, Marginalisierung, Sudan, Mandat, UNSicherheitsrat, Terrorismus, Fundamentalismus, Taliban, PKK, ETA,
Drittstaatenregelung, Asyl, Migration, Operation Enduring Freedom,
ISAF
Handlungskompetenz (primär)
Die Schülerinnen und Schüler äußern begründete Kritik und ihre Meinung sachlich, argumentativ und
unter strategischen Überlegungen in Wort und Schrift. Sie nutzen die Angebote der Massenmedien
zur Informationsgewinnung und Meinungsbildung.
Orientierungswissen
Die Schülerinnen und Schüler nennen Herausforderungen in der internationalen Sicherheitspolitik.
Sie kennen exemplarische Konflikte und ihre Ursachen.
Ergebnisse (S.146)
Fachbegriffe
Einen Konflikt analysieren, Israel und Palästina, Darfur, Terrorismus,
Flucht aus Afrika, Afghanistan
Souveränität, Freiheitskampf/ Widerstandskampf/ Terrorismus, unilateral, bilateral, multilateral,
Intervention
Kapitel 6:
Den Frieden sichern (S.148-187)
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Wie mächtig ist die UNO?
Den Frieden verteidigen
Nicht nur Staaten können helfen
Welche Rolle spiel Deutschland
Was hat das mit uns zu tun?
Analysekompetenz
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln Akteure im Bereich der internationalen Sicherheitspolitik,
sowie ihre Interessen. Sie analysieren die Maßnahmen und Verfahren zur Regulierung
internationaler Konflikte, insbesondere die wichtigen Verträge und Abkommen, wie die UN-Charta.
Politische Steuerungs- und Einflussmöglichkeiten innerhalb der Sicherheitspolitik, sowie die beteiligte
Akteure und ihre Interessen werden ermittelt.
Methode (S.184)
Zukunftswerkstatt – Von fantastischen Ideen zu konkreten Taten
Urteilskompetenz
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Anstöße Politik 2
978-3-12-065480-3
Kerncurriculum Politik Realschule
Begriffsklärung
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Nützlichkeit der Problemlösungen hinsichtlich der
Charta, Vereinte Nationen, Vetorecht, Blauhelme, Sicherheitsrat,
NATO, NGO, OSZE, multilateral, Bundeswehr, Menschenrechte,
Friedfertigkeit
unterschiedlichen Interessen. Sie bewerten die Effizienz von Problemregulierung und das Handeln
der beteiligten Akteure, sowie die Beteiligungsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger auf den
Prozess und die Entscheidungsfindung.
Ergebnisse (S.186)
Friedenssicherung, Die NATO verändert sich, Hoffnungsträger
Vereinte Nationen, Nichtregierungsorganisationen – Helfer und
Kritiker, Die Sicherheitspolitik Deutschlands, Wege zum positiven
Frieden
Handlungskompetenz (primär)
Die Schülerinnen und Schüler äußern begründete Kritik und ihre Meinung sachlich, argumentativ und
unter strategischen Überlegungen in Wort und Schrift. Sie nutzen die Angebote der Massenmedien
zur Informationsgewinnung und Meinungsbildung.
Orientierungswissen
Die Schülerinnen und Schüler erläutern Herausforderungen in der internationalen Sicherheitspolitik
und beschreiben entsprechende vertragliche Grundlagen. Sie nennen an der internationalen
Sicherheitspolitik beteiligte Akteure.
Fachbegriffe
UNO, NATO, OSZE, Blauhelme, Diplomatie, Veto, Intervention, Konventionen,
Kriegsverbrechertribunal, unilateral, bilateral, multilateral
Kapitel 5 – In Frieden leben und Kapitel 6 – Den Frieden sichern bilden zusammen die Unterrichtseinheit „Internationale Sicherheit“ und sollten deshalb im Zusammenhang
betrachtet werden. Eine Verknüpfung mit dem Fach Geschichte sollte in dieser Einheit ebenfalls angestrebt werden. Es besteht die Möglichkeit die einzelnen Themen in den
Kapiteln als Grundlage für die Ausarbeitung von Referaten in einem Projekt zu nutzen. Entsprechende methodische Hilfen werden durch das Lehrwerk angeboten. Im Hinblick
auf die bevorstehenden mündlichen Prüfungen am Ende des Schuljahres ist dies besonders zu empfehlen. Unabhängig davon besteht natürlich die Möglichkeit die Themen
auch in einem Lehrgang zu behandeln.
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