Salzburg zwischen Barock und Moderne

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Salzburg zwischen Barock und Moderne
Neuheiten | Highlights | Veranstaltungen 2014
Salzburg gilt weltweit als beliebte Destination für Städtereisen. Die barocke Altstadt,
die seit über 15 Jahren zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, Wolfgang Amadeus
Mozart und mehr als 4.000 kulturelle Veranstaltungen im Jahr tragen dazu bei, dass
die Stadt nie aus der Mode kommt. Die international herausragenden Salzburger
Festspiele sowie spektakuläre Ausstellungen sorgen stets für frischen Wind in der
Mozartstadt. 2014 wird der neue Museumsrundgang im Domquartier eröffnet, der
schon im Vorfeld als europäisches Jahrhundertprojekt bezeichnet wird.
Die Mozartwoche feiert Gluck und Strauss
Der mehrfach ausgezeichnete französische Dirigent Marc Minkowski ist seit 2013 der
künstlerische Leiter der Mozartwoche. 2014 fällt der 300. Geburtstag von Christoph Willibald
Gluck, einer der bedeutendsten Komponisten der Vorklassik, in Minkowskis zweite Ägide.
Ein perfekter Anlass für den Maestro, um Glucks revolutionäre Oper „Orfeo ed Euridice“ in
der Wiener Fassung zum Opern-Highlight der Mozartwoche 2014 zu küren. Die Titelrolle des
thrakischen Sängers „Orpheus“ verkörpert der Countertenor Bejun Mehta, an seiner Seite
sind Camilla Tilling als „Euridice“ und Maria Savastano als „Amor“ zu erleben, Marc
Minkowski selbst dirigiert „seine“ Musiciens du Louvre Grenoble. Weitere Höhepunkte sind
die Orchesterkonzerte mit den Wiener Philharmonikern, der Cappella Andrea Barca, dem
Freiburger Barockorchester und dem Scottish Chamber Orchestra. Hochkarätige Solisten
wie Anja Harteros, Kristian Bezuidenhout, Rolando Villazón, Fazil Say und Michael Schade
werden die Mozartwoche 2014 zusätzlich bereichern – ebenso wie die Werke eines zweiten
prominenten Geburtstagskindes, Richard Strauss, dessen Geburtstag sich 2014 zum 150.
Mal jährt.
Auch die Stiftung Mozarteum selbst, die Veranstalterin der Mozartwoche, hat Grund zum
Feiern: Der Große Saal sowie das gesamte Gebäude der Stiftung Mozarteum in der
Schwarzstraße feiern im September 2014 ihr 100-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass wird
es ein großes Festkonzert geben und einen Tag der offenen Tür, bei dem ein interessanter
Blick hinter die Kulissen der Stiftung Mozarteum geboten wird.
Mozartwoche 2014 | 23.1. bis 2.2.2014 | www.mozarteum.at
Salzburger Osterfestspiele 2014 mit Richard Strauss‘ „Arabella“
Christian Thielemann und die Sächsische Staatskapelle Dresden feierten 2013 bei den
Osterfestspielen Salzburg ihren fulminanten Einstand. 2014 stellt Thielemann als
künstlerischer Leiter Richard Strauss und seine Oper „Arabella“ in den Mittelpunkt der
Osterfestspiele. Strauss‘ Oper ist die Geschichte von einer großen Liebe, die mit Renée
Fleming als „Arabella“ und Thomas Hampson als „Mandryka“ hochkarätig besetzt ist.
Richard Strauss dominiert zusammen mit Wolfgang Amadeus Mozart und Wolfgang Rihm
auch das Konzertprogramm: Im Zentrum des Konzerts mit dem Chor des Bayerischen
Rundfunks unter Thielemanns Leitung steht Mozarts „Requiem“, das mit Strauss‘
„Metamorphosen“ ergänzt wird. Mit dem Konzert gedenken die Osterfestspiele Salzburg des
25. Todestags ihres Gründers Herbert von Karajan.
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Gastkünstler der Saison ist Christoph Eschenbach, der die Strauss-Opern „Don Juan“ und
„Don Quixote“ mit dem gefeierten Cellisten Gautier Capuçon als Solist dirigiert. Zudem
erwartet das Publikum eine besondere Uraufführung: Strauss’ bekannte und beliebte „Vier
letzte Lieder“ werden ergänzt durch „Malven“, das letzte Werk, das Strauss je geschrieben
hat und das Wolfgang Rihm für die Osterfestspiele Salzburg orchestrieren wird. Solistin ist
die neue Star-Sopranistin Anja Harteros. Das im vergangenen Jahr neu ins Leben gerufene
„Konzert für Salzburg“ wird aufgrund des enormen Erfolges auch 2014 mit Werken von
Mozart und Strauss fortgesetzt.
Salzburger Osterfestspiele | 12.4. bis 21.4.2014 | www.osterfestspiele-salzburg.at
Salzburger Pfingstfestspiele als märchenhaftes Rossini-Feuerwerk
Gioachino Rossini, der glühende Verehrer von Wolfgang Amadeus Mozart, steht im
Mittelpunkt der Salzburger Pfingstfestspiele 2014. Cecilia Bartoli, die künstlerische Leiterin
der Pfingstfestspiele, wird ein wahres „Rossinianisches Feuerwerk“ zünden, dessen
Highlights zwei szenische Opern Rossinis bilden: Zum Auftakt die Märchenoper „La
Cenerentola“ mit Cecilia Bartoli in der Hauptrolle sowie zum Ausklang, und gleichzeitig zum
ersten Mal bei den Pfingstfestspielen, „Otello“, Rossinis wohl bedeutendste tragische Oper.
Beide Inszenierungen werden von Jean-Christophe Spinosi und dem französischen BarockOrchester Ensemble Matheus musikalisch begleitet. Gespielt wird in mittlerweile bewährter
Tradition auf historischen Instrumenten.
Am Pfingstsonntag lädt Cecilia Bartoli zu einer festlichen Benefizgala mit Stars wie Agnes
Baltsa, Montserrat Caballé, Vesselina Kasarova, Montserrat Martí, Ildebrando d’Arcangelo,
José Carreras, Erwin Schrott und dem Mozarteumorchester Salzburg ein. Der Erlös des
Abends kommt der Kinderseelenhilfe, dem kinder- und jugendpsychiatrischen Dienst
Salzburg zugute. Das begleitende Diner bereitet die baskische Drei-Sterne-Köchin Elena
Arzak zu, die 2012 zur weltbesten Köchin gekürt wurde. Das Konzertprogramm widmen die
Pfingstfestspiele unter anderem dem letzten großen Kastraten auf der Opernbühne,
Giambattista Velluti, für den Rossini eine Kantate sowie die Oper „Aureliano in Palmira“
komponierte. Die beiden Werke stehen im Mittelpunkt des virtuosen Konzerts mit dem
jungen Countertenor Franco Fagioli. Speziell für die Pfingstfestspiele 2014 studiert das
Salzburger Marionettentheater, das 2013 seinen 100. Geburtstag feierte, Rossinis komische
Oper „Barbiere di Siviglia“ wieder ein. Die Begleitmusik bildet eine Aufnahme aus 1989, in
der Cecilia Bartoli die „Rosina“ singt.
Salzburger Pfingstfestspiele | 5.6. bis 9.6.2014 | www.salzburgfestival.at/pfingsten
Salzburger Festspiele 2014
2014 zollen die Salzburger Festspiele Richard Strauss ihren Tribut zu seinem 150.
Geburtstag und bringen seine Oper "Rosenkavalier" zur Aufführung. Unter der Regie von
Sven-Eric Bechtolf und unter der musikalischen Leitung von Christoph Eschenbach wird
zudem der 2013 begonnene Mozart/da Ponte-Zyklus weitergeführt: Nach der diesjährigen
Aufführung von „Cosí fan tutte“ wird 2014 „Don Giovanni“ neu produziert und im Haus für
Mozart auf die Bühne gebracht. Cecilia Bartoli wird bei den Salzburger Festspielen erneut als
Aschenputtel in Gioacchino Rossinis "La Cenerentola" (in der Inszenierung der
Pfingstfestspiele) bezaubern. Mit Spannung erwartet wird die Uraufführung der Oper
"Charlotte" von Marc-André Dalbavie. Der Komponist wird sein Werk selbst dirigieren. Das
Traditionsstück der Salzburger Festspiele, Hugo von Hofmannsthals "Jedermann", wird 2014
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wieder in prominenter Besetzung auf der Bühne am Domplatz zu erleben sein. Insgesamt
stehen bei den Salzburger Festspielen 2014 in den Sparten Oper, Schauspiel und Konzert
über 250 Aufführungen auf dem Programm.
Salzburger Festspiele | 18.7. bis 31.8.2014 | www.salzburgerfestspiele.at
Ein „enfant terrible“ aus Japan und politische Korrektheit
Die Ausstellung „Malermeese – Meesermaler“ im Museum der Moderne Mönchsberg zeigt
von November 2013 bis März 2014 das vielgestaltige Werk von Jonathan Meese. Geboren
1970 in Tokio, gilt Meese heute als „enfant terrible“ der zeitgenössischen Kunstlandschaft.
Zentrales Element seines Schaffens ist die Auseinandersetzung mit Persönlichkeiten der
Weltgeschichte, Ur-Mythen und Heldenepen. Dabei kokettiert der Künstler mit Figuren,
Symbolen und dem Themenkreis deutscher (Zeit-) Geschichte. Die retrospektiv angelegte
Ausstellung im Museum der Moderne Mönchsberg widmet sich erstmals ausschließlich
seiner Malerei und gibt einen eindrucksvollen Überblick über sein Schaffen der letzten 20
Jahre.
Ebenfalls ab November 2013 präsentiert das Museum der Moderne Mönchsberg mit der
Foto-Ausstellung „Under pressure. Politik in der zeitgenössischen Fotografie“
unterschiedliche Werke mit den zentralen Themen Politik, politische Repression und
bewaffnete Konflikte. Parallel dazu zeigt die Sonderschau „Political Correctness“ der
Künstlerin Tanja Boukal Menschen und deren Umgang mit Veränderungen innerhalb
gesellschaftlicher Beziehungen und Stimmungen. Mittel ihrer Auseinandersetzung sind
fotografische Vorlagen: Medienbilder zu politischen Konflikten, deren Oberflächlichkeit sie
mit verschiedensten kunsthandwerklichen Techniken enthüllt.
Under pressure. Politik in der zeitgenössischen Fotografie | 1.11.2013 bis 2.3.2014
Tanja Boukal. Political Correctness | 9.11.2013 bis 2.3.2014
Malermeese - Meesermaler | 16.11.2013 bis 9.3.2014 | www.museumdermoderne.at
Eine tragische Künstlerin und eine Hommage an die Freundschaft
Im Frühjahr und Sommer 2014 präsentiert das Museum der Moderne Mönchsberg die
umfassende Ausstellung „Ana Mendieta. Traces“. Die ebenso tragische wie einflussreiche
Künstlerin Ana Mendieta (1948-1985) schuf im Lauf ihrer kurzen Karriere ein höchst
originelles Œuvre. Unter Verwendung ihres eigenen Körpers in Verbindung mit elementaren
Materialien wie Blut, Feuer, Erde und Wasser kreierte sie „Körperbilder“ und vergängliche
„Erdkörper“-Skulpturen, mit denen sie die Themen Leben, Tod, Wiedergeburt und spirituelle
Transformation auslotete. Ihre Performances, Zeichnungen, Filme, Plastiken und Objekte
sind stets von einer überwältigenden mystischen Poetik, die unter anderem in der
afrokubanischen Tradition der Santería wurzeln. Die Kubanerin wurde als Kind in die USA
geschickt und verarbeitete den Schmerz über die kulturelle Vertreibung und das Exil in ihren
Arbeiten. 1985 starb sie durch den Sturz aus dem 34. Stock eines Hochhauses in New York.
Zum fünften Mal präsentiert das Museum der Moderne Rupertinum eine Kunstausstellung
speziell für Kinder und Familien: „Durch dick & dünn. Eine Ausstellung für Kinder und
Freunde jeden Alters“ stellt Thema der Freundschaft in den Mittelpunkt. Wahre Freunde
gehen mit uns durch „dick und dünn“, sie akzeptieren und mögen uns einfach so wie wir
sind. ganzes Leben lang. Wie Freundschaften entstehen, warum Freunde so wichtig sind
und wie Künstler das Thema Freundschaft sehen, zeigt die interaktive Ausstellung für die
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ganze Familie. Präsentiert werden Kunstwerke von Friedensreich Hundertwasser, Paul
Flora, Alfred Kubin und von jungen zeitgenössischen Künstlern. Ein Erlebnisraum, viele
interaktive Stationen und ein spannendes Rahmenprogramm mit Bilderbuchkino,
Schauspielworkshop und vielem mehr runden die Ausstellung ab.
In der Reihe „Schaufenster zur Sammlung“ präsentiert das Museum der Moderne
Rupertinum die Foto-Ausstellung „Ich und die anderen“. Das Bild des Individuums – sei es
das künstlerische Selbstporträt, die persönliche Repräsentation oder der zufällige
Schnappschuss – steht dabei im Zusammenhang mit dem Bild der Gesellschaft und der
Mitmenschen. Gezeigt werden unter anderem Werke von Étienne Carjat, Ernst Haas, Inge
Morath, Angus McBean, Fritz Henle, Beat Streuli und Dominik Steiger.
Ana Mendieta. Traces | 29.3. bis 6.7.2014
Durch dick & dünn. Eine Ausstellung für Kinder und Freunde jeden Alters | 25.1. bis
22.6.2014
Schaufenster zur Sammlung VI. Ich und die anderen | 1.2. bis 18.5.2014
www.museumdermoderne.at
Jahrhundertprojekt „Museumsrundgang“ im Salzburger Domquartier
Mit dem Museumsrundgang im Salzburger Domquartier wird erstmals ein historischer
Rundgang aus dem 17. Jahrhundert wieder begehbar, der unter der Regentschaft von
Fürsterzbischof Guidobald Graf von Thun entstand: Der Rundgang stellt die bauliche Einheit
wieder her, die lange geistlicher und politischer Mittelpunkt des Landes und sichtbarer
Ausdruck der Macht der Fürsterzbischöfe war. Der Weg, der 200 Jahre lang verschlossen
war, führt von den ehemaligen Repräsentations- und Wohnräumen der Fürsterzbischöfe
(Prunkräume und Residenzgalerie in der Alten Residenz) über die Dombögen in den
Salzburger Dom. Von dort aus setzt sich der Rundgang über die Kunst- und Wunderkammer
sowie die Lange Galerie der Erzabtei St. Peter und über den Wallistrakt mit Einblicken in die
Franziskanerkirche weiter und endet wieder in der Alten Residenz. Besucher erwarten neue
prachtvolle Aussichtspunkte auf die Stadt und die Stadtberge sowie überraschende Einblicke
in die Raumabfolge eines einzigartigen Repräsentationsbaus des Barock.
Museumsrundgang | Eröffnung am 16./17.5.2014 | www.domquartier.at
Presse Kontakt:
Tourismus Salzburg, Auerspergstraße 6, A-5020 Salzburg, www.salzburg.info
Mag. Birgit Weszelka, Tel. +43/662/88 987 – 604, E-mail: [email protected]
Maria Altendorfer, Tel.: +43/662/889 87 - 500, E-mail: [email protected]
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